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1. Ausgangssituation – Wer sind wir? Design-Briefing Was ist ein

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Birgit Schmalfeldt-Miller
Dipl.-Designerin (FH)
Portugieserring 24
67158 Ellerstadt
fon / 06237. 9 72 84
fax / 06237. 59 00 51
mobil / 0176. 82084580
info@birgit-miller-design.de
Design-Briefing
Was ist ein Design-Briefing?
Am Anfang jeden Designprojekts steht das Briefing. Es soll sowohl dem Designer als auch dem Auftraggeber als Problemlösungsansatz,
Inspiration und Kontrollmechanismus dienen. Im Design-Brief werden wichtige Vorgaben niedergeschrieben, die Einfluss auf den gesamten
Designprozess haben. In einem gemeinsamen Gespräch werden wir die folgenden Fragen klären. Wenn Sie möchten, können Sie sich bereits
jetzt Gedanken zu den einzelnen Fragen machen. Die mit Stern (*) gekennzeichneten Fragen sind für eine Kostenermittlung unerlässlich.
Name:
Datum:
Firma:
Straße:
PLZ, Ort
Telefon:
Fax:
Mobiltelefon:
E-Mail:
1. Ausgangssituation – Wer sind wir?
Ihr Unternehmen/
Institut/Verein
Beschreiben Sie Ihr Unternehmen mit ihren eigenen Worten:
Firmenstuktur
traditionell, innovativ? Organigramm?
Firmengeschichte
beigefügt ja nein
Mission/Vision
beigefügt ja nein
Welche Produkte oder
welchen Service bieten Sie
Wie ist die derzeitige
Marktstruktur und Ihr
Marktanteil?
Wer sind Ihre Hauptkonkurrenten?
nach Marktanteilen:
Wie heben Sie sich von
Ihren Mitbewerbern/
Konkurrenten ab? (USP)
Service, Aktion, Preis usw.
2. Projekt – Was für ein Designprojekt möchten Sie durchführen?
z.B. Website, Boschüre, Flyer, Geschäftspapiere usw.
3. Anlass – Warum möchten Sie dieses Designprojekt durchführen?
4. Ziele – Wo wollen Sie hin?
Was wollen Sie mit dem
Designprojekt erreichen?
Welche Informationen und
Aussagen wollen Sie mit
dem Projekt transportieren?
5. Zielgruppen – Wen wollen Sie ansprechen?
Kundengruppen
Wurden Kundenprofile
erstellt?
nach Alter, Berufsgruppe, Bildung, Einkommen, EDV-Kenntnisse, Verhalten usw.
Zielgruppe für dieses
Projekt
Welche Relevanz hat das
Projekt für Ihre Kunden, den
Markt, das Firmenimage,
Umwelt und Gesellschaft?
6. Messkriterien für den Erfolg – Wollen Sie den Erfolg dieses Designprojekts messen?
Wie wollen Sie den Erfolg
messen?
Über welchen Zeitraum
wollen Sie den Erfolg
messen?
7. Technische Vorgaben
Aus welchen Teilen soll das
Projekt bestehen?*
Welches Format
ist angedacht?
Welcher Umfang?*
Wie viele Farben dürfen
verwendet werden?
Kundenfeedback, Gewinnspanne, Produktions- od. Materialersparnisse, Imagewirkung usw.
Gibt es bereits Gestaltungsvorgaben durch CD, CI oder
andere Gestaltungsrichtlinien?
Schrift, Farben, Papier?
Existiert bereits ein Firmenlogo und in welcher Form
liegt es vor?
digital, gedruckt, original
Wo liegen die Nutzungsrechte am Logo?
bei Ihrer Firma, beim Designer oder Dritten?
Wie oft soll sie erscheinen
(Zeitschriften)?
z.B. 4 x pro Jahr ...
Welches Nutzungsrecht
wählen Sie?*
einfach (Nutzungsrecht erhält der Auftraggeber und Dritte)
(Ist nichts anderes vereinbart gilt das einfache, räumlich begrenzte, für ein Jahr
befristete Nutzungsrecht,
mit geringer Auflage. Weitere Informationen finden
Sie auf meiner Webseite
unter FAQ.)
ausschließlich (Auftraggeber ist alleiniger Nutzer. Die Designerin behält sich aber vor, das Produkt für
Eigenwerbezwecke (Portfolio) zu verwenden.)
Wo soll das Projekt
veröffentlicht werden?*
regional, national (Deutschland, Österreich, Schweiz), europaweit, weltweit
Wie lange soll der Entwurf
bestand haben?*
1 Jahr, 5 Jahre, 10 Jahre, unbegrenzt
Wie hoch soll die Auflage
sein?*
8. Wie entstehen die Texte? – Welche Inhalte sind vorhanden, nutzbar, müssen umgeschrieben oder neu geschrieben werden?
a) Sie liefern druckreife
Texte
Die Texte sind bei Ihnen Inhouse erstellt worden oder ein Texter wurde beauftragt.
b) Sie liefern Rohtexte
Die Texte enthalten alle Fakten. Ein beauftragter Texter bereitet sie auf oder schreibt sie um.
c) Sie liefern Stichworte
und Fakten
Aufgrund von Prospekten, Verkaufsunterlagen oder Internet-Links verfasst ein beauftragter Texter die
Texte.
d) Sie geben die
gewünschten Themen an
Anhand der von Ihnen angegebenen Informationsquellen und Interviewpartnern recherchiert und
schreibt ein beauftragter Texter die Texte völlig selbständig.
e) Sie benötigen Unterstützung bei der Erstellung
der Texte
Sie können selbst keine Texte liefern und kennen keinen Texter, den Sie beauftragen können. Ich unterstütze Sie bei der Erstellung der Texte oder stelle für Sie den Kontakt zu einem Texter her.
Bei Mischformen, geben Sie bitte die jeweiligen Anteile an.
In welcher Form werden
die Texte an den Designer
geliefert?
RTF (Richtext Format), DOC (Word-Dokument), PDF (Adobe Portabel Format) nur unverschlüsselt
9. Woher kommen die Fotos, Grafiken, Filme?
Werden Fotos gewünscht?
Sind sie vorhanden oder
müssen sie erst erstellt
werden?
Unternehmensarchiv, Mitarbeiter, Bildagenturen, Fotografen
In welcher Form liegen sie
vor?
digital, Abzug, Qualität
In welchem Dateiformat?
TiFF, EPS, PDF (unverschlüsselt), BMP, GIF, JPEG, WMF, PCX, PNG
Wo liegen die Nutzungsrechte für die Fotos?
bei Ihrer Firma, beim Fotografen oder Dritten?
Sollen Grafiken verwendet
werden?
Unternehmensarchiv, Designer
Sind sie vorhanden oder
müssen sie erst erstellt
werden?
digital, gedruckt, Qualität
In welcher Form liegen sie
vor?
Wo liegen die Nutzungsrechte an den Grafiken?
bei Ihrer Firma, beim Designer oder Dritten?
In welchem Dateiformat?
TiFF, EPS, PDF (unverschlüsselt), BMP, GIF, JPEG, WMF, PCX, PNG
Sollen Filme verwendet
werden?
Sind sie vorhanden oder
müssen sie erst erstellt
werden?
Wo liegen die Nutzungsrechte an den Filmen?
10. Welche anderen Kommunikationsmittel sind zu berücksichtigen?
Internet-Auftritt
Broschüren/Zeitschriften
Prospekte
Kataloge
Direkt-Mailings
Formulare
andere
11. Sollen Fremdanzeigen erscheinen?
Lieferanten
Geschäftspartnern
andere
12. Distribution – Wie kommt das fertige Produkt an den Mann/die Frau?
Postversand
Auslegen
Beilage zu anderen Medien
andere
13. Terminvorgaben – Wie sieht der Zeitplan aus?
Termin der geplanten
Veröffentlichung
Termin der
Endpräsentation
Wann soll das Konzept
feststehen?
Termin der Zwischenpräsentation
Bei Zeitschriften:
Wann soll die erste
Nummer erscheinen?
Zeitraum für Redaktionsschluss (Aktualität der
Ausgabe)?
14. Gestaltungsbeispiele – positive oder abschreckende
Haben Sie andere Gestaltungsprodukte gesehen,
die ihnen gefallen/nicht
gefallen?
Was hat Ihnen daran
gefallen/nicht gefallen?
Haben Sie von früheren Publikationen oder
Multimediaproduktionen
Ansichtsexemplare?
Waren Sie damit zufrieden?
Design, Farbe, Verpackung, Navigation ...
15. Wie wichtig ist Ihnen das Designprojekt, welchen Stellenwert hat es im Vergleich zu Ihren Tagesgeschäften für Sie?
16. Kontaktpersonen in Ihrer Firma
Wer übernimmt in Ihrer
Firma die Koordination
des Projekts (mit entsprechenden Vollmachten)?
Name, Telefon, Fax, Mobiltelefon, E-Mail-Adresse, bevorzugte Kontaktzeiten
Wer steht zu inhaltlichen
Fragen zur Verfügung?
Name, Telefon, Fax, Mobiltelefon, E-Mail-Adresse, bevorzugte Kontaktzeiten
Wer übernimmt
das Korrekturlesen?
Name, Telefon, Fax, Mobiltelefon, E-Mail-Adresse, bevorzugte Kontaktzeiten
Wer übernimmt
die Verantwortung für die
Freigabe zur Produktion?
Name, Telefon, Fax, Mobiltelefon, E-Mail-Adresse, bevorzugte Kontaktzeiten
Die unten aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Vertragsgrundlagen für Designleistungen der Dipl.-Designerin Birgit
Schmalfeldt-Miller gegenüber Auftraggebern und Unternehmen habe ich zur Kenntnis genommen und bestätige dies:
Ort, Datum
Ihr Name
Allgemeine Geschäftsbedingungen und Vertragsgrundlagen
für Designleistungen gegenüber Auftraggebern und Unternehmen
§1 Allgemeines
(1) Die nachfolgenden Bedingungen gelten für alle Verträge über Designleistungen zwischen der Dipl.- Designerin Birgit SchmalfeldtMiller und dem Auftraggeber ausschließlich. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil.
(1a) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht noch einmal ausdrücklich vereinbart werden.
(2) Abweichungen von den hier aufgeführten Bedingungen sind nur dann gültig, wenn ihnen der Designer ausdrücklich schriftlich
zustimmt.
(3) Alle Vereinbarungen, Änderungen und Ergänzungen, die zwischen dem Designer und dem Auftraggeber zwecks Ausführung des
Vertrages getroffen werden, sind schriftlich niederzulegen. Kündigungen haben schriftlich zu erfolgen. Meldungen, die schriftlich zu
erfolgen haben, können auch per E-Mail erfolgen.
§2 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Jeder dem Designer erteilte Auftrag ist ein Urheberwerkvertrag, der auf die Einräumung von Nutzungsrechten an den Werkleistungen gerichtet ist.
(2) Alle Entwürfe und Reinzeichnungen unterliegen dem Urheberrechtsgesetz. Die Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes gelten
zwischen den Parteien auch dann, wenn die erforderlichen Schutzvoraussetzungen im Einzelfall nicht gegeben sein sollten. Damit
stehen dem Designer insbesondere die urheberrechtlichen Ansprüche aus §§97 ff. UrhG. zu.
(3) Die Entwürfe und Reinzeichnungen dürfen ohne ausdrücklicher Einwilligung des Designers weder im Original noch bei der Reproduktion verändert werden. Jede Nachahmung – auch von Teilen – ist unzulässig. Ein Verstoß gegen diese Bestimmung berechtigt den
Designer, eine Vertragsstrafe in Höhe der doppelten vereinbarten Vergütung zu verlangen. Ist eine solche Vergütung nicht vereinbart,
gilt die nach dem Tarifvertrag für Design-Leistungen SDSt/AGD (neueste Fassung) übliche Vergütung als vereinbart.
(4) Der Designer überträgt dem Auftraggeber die für den jeweiligen Zweck erforderlichen Nutzungsrechte. Soweit nicht anders vereinbart ist, wird jeweils nur das einfache Nutzungsrecht räumlich, zeitlich und inhaltlich beschränkt übertragen. Die Arbeiten dürfen nur
für die vereinbarte Nutzungsart und den vereinbarten Zweck im vereinbarten Umfang verwertet werden. Jede anderweitige oder weitergehende Nutzung ist nur mit der Einwilligung des Designers und nach Vereinbarung eines zusätzlichen Nutzungshonorars gestattet.
Eine Übertragung der Nutzungsrechte oder die Weitergabe von im Zusammenhang mit dem Auftrag stehenden Informationen oder
Software oder deren Inhalte durch den Auftraggeber an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Vereinbarung zwischen Auftraggeber
und Designer.
(5) Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Zahlung der Vergütung durch den Auftraggeber auf diesen über.
(6) Der Designer hat das Recht, auf den Vervielfältigungsstücken und in Veröffentlichungen über das Produkt als Urheber genannt zu
werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Designer zum Schadensersatz. Ohne Nachweis eines höheren
Schadens kann der Designer 100 % der vereinbarten bzw. nach dem Tarifvertrag für Design-Leistungen SDSt/AGD (neueste Fassung)
üblichen Vergütung als Schadenersatz verlangen.
(7) Vorschläge und Weisungen des Auftraggebers oder seiner Mitarbeit und Beauftragten haben keinen Einfluss auf die Höhe der Vergütung. Sie begründen kein Miturheberrecht.
§3 Vergütung
(1) Entwürfe und Reinzeichnungen bilden zusammen mit der Einräumung von Nutzungsrechten eine einheitliche Leistung. Die
Vergütung erfolgt auf der Grundlage des Tarifvertrages für Design-Leistungen SDSt/AGD (neueste Fassung), sofern keine anderen
Vereinbarungen getroffen wurden. Bereits die Anfertigung von Entwürfen und sämtliche sonstige Tätigkeiten, die der Designer für den
Auftraggeber erbringt, sind kostenpflichtig, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
(2) Die Vergütungen sind Nettobeträge, die zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu zahlen sind. (Der Designer ist zur Zeit noch
umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer, deshalb unterbleibt der MwSt-Ausweis.)
Zur Zeit fallen für Designleistungen, die unter das UrhG fallen oder Dienstleistungen, die zur Implementierung einer schöpferischen
Leistung dienen, 7% MwSt. an. Für sonstige Dienstleistungen ohne schöpferische Höhe werden 19% MwSt. zugerechnet.
(3) Werden keine Nutzungsrechte eingeräumt und nur Entwürfe und/oder Reinzeichnungen geliefert, entfällt die Vergütung für die
Nutzung.
(4) Werden Entwürfe später oder in größerem Umfang als ursprünglich vorgesehen genutzt, so ist der Designer berechtigt, nachträglich
die Differenz zwischen der höheren Vergütung für die tatsächliche Nutzung und der ursprünglich erhaltenen Vergütung zu verlangen.
(5) Die Versendung der Arbeiten und Vorlagen erfolgt auf Gefahr und für Rechnung des Auftragsgebers.
(6) Die Einhaltung der Liefer- und Leistungsverpflichtungen des Auftragnehmers setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung
der Verpflichtungen des Auftraggebers voraus. Der Designer haftet nicht für Liefer- und Leistungsverzögerung auf Grund höherer
Gewalt.
§4 Sonderleistungen, Neben- und Reisekosten
(1) Sonderleistungen wie die Umarbeitung oder Änderung von Reinzeichnungen, Manuskriptstudium oder Drucküberwachung werden
nach Zeitaufwand entsprechend dem Tarifvertrag für Design-Leistungen SDSt/AGD (neueste Fassung) gesondert berechnet.
(2) Im vereinbarten Honorar sind zwei Korrekturdurchgänge enthalten. Jede weitere Korrektur wird nach Zeitaufwand entsprechend
dem Tarifvertrag für Design-Leistungen SDSt/AGD (neueste Fassung) gesondert berechnet.
(3) Der Designer ist berechtigt, die zur Arbeitserfüllung notwendigen Fremdleistungen im Namen und für Rechnung des Auftraggebers
zu bestellen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Designer entsprechende Vollmacht zu erteilen.
(4) Soweit im Einzelfall Verträge über Fremdleistungen im Namen und für Rechnung des Designers abgeschlossen werden, verpflichtet
sich der Auftraggeber, den Designer im Innenverhältnis von sämtlichen Verbindlichkeiten freizustellen, die sich aus dem Vertragsabschluss ergeben. Dazu gehört insbesondere die Übernahme der Kosten.
(5) Auslagen für technische Nebenkosten, insbesondere für spezielle Materialien, für die Anfertigung von Modellen, Fotos, Zwischenaufnahmen, Reproduktionen, Satz und Druck etc. sind vom Auftraggeber zu erstatten.
(6) Reisekosten und Spesen für Reisen, die im Zusammenhang mit dem Auftrag zu unternehmen und mit dem Auftraggeber abgesprochen sind, sind vom Auftraggeber zu erstatten.
§5 Fälligkeit der Vergütung, Abnahme
(1) Die Vergütung ist sofort und ohne Abzug bei Ablieferung des Werkes fällig.
(2) Die Abnahme darf nicht aus gestalterisch-künstlerischen Gründen verweigert werden. Im Rahmen des Auftrags besteht Gestaltungsfreiheit.
(3) Werden die bestellten Arbeiten in Teilen abgenommen, so ist eine entsprechende Teilvergütung jeweils bei Abnahme des Teiles
fällig. Erstreckt sich ein Auftrag über längere Zeit oder erfordert er vom Designer hohe finanzielle Vorleistungen, so sind angemessene
Abschlagszahlungen zu leisten, und zwar 1/3 der Gesamtvergütung bei Auftragserteilung, 1/3 nach Präsentation der Entwürfe und 1/3
nach Ablieferung.
(4) Bei Zahlungsverzug kann der Designer Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem jeweiligen Basiszins der Europäischen Zentralbank
p.a. verlangen. Die Geltendmachung eines nachgewiesenen höheren Schadens bleibt davon unberührt.
§6 Eigentumsvorbehalt
(1) An Entwürfen und Reinzeichnungen werden nur Nutzungsrechte eingeräumt, nicht jedoch Eigentumsrechte übertragen.
(2) Die Originale sind daher, sobald der Auftraggeber sie nicht mehr für die Ausübung von Nutzungsrechten zwingend benötigt, unbeschädigt an den Designer zurückzugeben, falls nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Bei Beschädigung oder Verlust hat
der Auftraggeber die Kosten zu ersetzen, die zur Wiederherstellung der Originale notwendig sind. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt unberührt.
§7 Digitale Daten
(1) Der Designer ist nicht verpflichtet Dateien oder Layouts, die im Computer erstellt wurden, an den Auftraggeber herauszugeben.
Wünscht der Auftraggeber die Herausgabe von Computerdaten, so ist dies gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.
(2) Hat der Designer dem Auftraggeber Computerdateien zur Verfügnung gestellt, dürfen diese nur mit vorheriger Zustimmung vom
Designer geändert werden.
§8 Korrektur, Produktionsüberwachung und Belegmuster
(1) Vor Ausführung der Vervielfältigung sind dem Designer Korrekturmuster vorzulegen.
(2) Die Produktionsüberwachung durch den Designer erfolgt nur aufgrund besonderer Vereinbarung. Bei Übernahme der Produktionsüberwachung ist der Designer berechtigt, nach eigenem Ermessen die notwendigen Entscheidungen zu treffen und entsprechende
Anweisungen zu geben. Der Designer haftet für Fehler nur bei eigenem Verschulden und nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(3) Von allen vervielfältigten Arbeiten überlässt der Auftraggeber dem Designer 5 bis 10 einwandfreie ungefaltete Belege unentgeltlich.
(4) Der Designer hat das Recht, die von ihm erstellten Arbeiten zu Eigenwerbezwecken zu verwenden (z.B. auf der Homepage, Werbeflyer etc.)
§9 Gewährleistung
(1) Der Designer verpflichtet sich, den Auftrag mit größtmöglicher Sorgfalt auszuführen, insbesondere auch ihm überlassene Vorlagen,
Unterlagen, Muster etc. sorgfältig zu behandeln. Er haftet für entstandene Schäden an ihm überlassenen Vorlagen,
Filmen, Displays, Layouts etc. nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Beanstandungen gleich welcher Art sind innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung des Werkes schriftlich beim Designer geltend zu
machen. Danach gilt das Werk als mängelfrei angenommen.
§10 Haftung
(1) Der Designer haftet – sofern der Vertrag keine anders lautenden Regelungen trifft – gleich aus welchem Rechtsgrund nur für Vorsatz
und grobe Fahrlässigkeit. Diese Haftungsbeschränkung gilt auch für die Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen des Designers. Für leichte
Fahrlässigkeit haftet der Designer nur bei der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten. In diesem Fall ist jedoch die Haftung für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden und entgangenen Gewinn ausgeschlossen. Die Haftung für positive Forderungsverletzungen,
Verschulden bei Vertragsschluss und aus unerlaubter Handlung ist außerdem auf den Ersatz des typischen, vorhersehbaren Schadens
begrenzt.
(2) Für Aufträge, die im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers an Dritte erteilt werden, übernimmt der Designer gegenüber dem
Auftraggeber keinerlei Haftung oder Gewährleistung, soweit den Designer kein Auswahlverschulden trifft. Der Designer tritt in diesen
Fällen lediglich als Vermittler auf.
(3) Sofern der Designer selbst Auftraggeber von Subunternehmern ist, tritt er hiermit sämtliche ihm zustehenden Gewährleistungs-,
Schadensersatz- und sonstigen Ansprüche aus fehlerhafter, verspäteter oder Nichtlieferung an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber
verpflichtet sich, vor einer Inanspruchnahme des Designers zunächst zu versuchen, die abgetretenen Ansprüche durchzusetzen.
(4) Der Auftraggeber stellt den Designer von allen Ansprüchen frei, die Dritte gegen den Designer stellen wegen eines Verhaltens, für
das der Auftraggeber nach dem Vertrag die Verantwortung bzw. Haftung trägt. Er trägt die Kosten einer etwaigen Rechtsverfolgung.
(5) Mit der Freigabe von Entwürfen und Reinausführungen durch den Auftraggeber übernimmt dieser die Verantwortung für die technische und funktionsgemäße Richtigkeit von Text, Bild und Gestaltung.
(6) Für die vom Auftraggeber freigegebenen Entwürfe, Entwicklungen, Ausarbeitungen, Reinausführungen und Zeichnungen entfällt
jede Haftung des Designers.
(7) Für die wettbewerbs- und kennzeichenrechtliche Zulässigkeit und Eintragungsfähigkeit der Arbeiten sowie für die Neuheit des
Produktes haftet der Designer nicht.
§11 Gestaltungsfreiheit und Vorlagen
(1) Im Rahmen des Auftrags besteht Gestaltungsfreiheit. Reklamationen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung sind ausgeschlossen.
Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Produktion Änderungen, hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Designer behält den
Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.
(2) Verzögert sich die Durchführung des Auftrages aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, kann der Designer eine angemessene Erhöhung der Vergütung verlangen. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann der Designer auch Schadensersatzansprüche
geltend machen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt davon unberührt.
§12 Pflichten des Kunden/Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber versichert, dass er zur Veröffentlichung aller dem Designer übergebenen Vorlagen, Inhalte, Fotos oder Teilen daraus berechtigt ist. Sollte er entgegen dieser Versicherung nicht zur Verwendung berechtigt sein, stellt der Auftraggeber den Designer
von allen Ersatzansprüchen Dritter frei.
(2) Der Auftraggeber unterstützt den Designer bei der Erfüllung seiner vertraglich geschuldeten Leistungen. Dazu gehört insbesondere
das rechtzeitige Zur-Verfügung-stellen von Informationen, Datenmaterial und die zügige Durchführung von Korrekturen, soweit sie zur
Erfüllung des Auftrags notwendig sind.
(3) Die Sorgfaltspflicht für Korrekturen liegt beim Auftraggeber. Der Designer haftet nicht für Rechtschreibfehler.
(4) Der Auftraggeber nennt einen Ansprechpartner und dessen Stellvertreter die die Durchführung des Vertragsverhältnisses für den
Auftraggeber verantwortlich und sachverständig leiten und stellt die erforderliche Zahl eigener Mitarbeiter, die erforderliche Fachkunde
verfügen, um die Durchführung des Vertragsverhältnisses von Seiten des Auftraggebers zu ermöglichen.
§13 Schlussbestimmungen
(1) Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt, ist der Erfüllungsort der Sitz des Designers.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen
Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Die Parteien werden in diesem Fall die ungültigen Bestimmungen durch eine wirksame Bestimmung ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung möglichst nahe kommt. Entsprechendes gilt für etwaige
Lücken der Vereinbarungen.
(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.
(4) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz des Designers.
Birgit Schmalfeldt-Miller
Portugieserring 24
67158 Ellerstadt
Tel. +49 (0)6237.97284
Mobil: +49 (0)176.820 845 80
Fax. +49 (0)6237.590051 (auf Anfrage)
E-Mail: info@birgit-miller-design.de
Ellerstadt, den 06.09.2007
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