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magazin - Was die Schweizerische Post bewegt - Ausgabe April 2011

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Interview Peter Hasler «Wir wollen
in jedem Bereich branchenübliche
Renditen erzielen.» Seite 6
Kreuzworträtsel Neu gibt es im «magazin»
auch ein Rätsel. Finden Sie die Lösung
und gewinnen Sie attraktive Preise. Seite 18
Für die Umwelt
Wie die Post ihre Energieeffizienz verbessert. Seite 20
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5
–1nnen CO
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magazin
magazin
Was die Schweizerische Post bewegt
Ausgabe April 2011
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26 Dialog
Hilfe für die Stars von morgen
3
Fotos: Martin Stollenwerk, Christian Schnur, Markus Bertschi, Cédric Widmer, Mathias Hofstetter; Cover: Christian Schnur, Die Schweizerische Post
magazin April 2011
PostFinance engagiert sich für eine nachhaltige Talentförderung. Sie unterstützt die Stiftung Schweizer
Sporthilfe und hat die Patenschaft von sieben Nachwuchsathletinnen und -athleten übernommen.
Editorial
Nachhaltig zügeln
Gebu
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Wohn
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Beru
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Hobb
––––
Grös
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Spor
––––
Text von Michael Krobath
Was haben Roger Federer, Stéphane Lambiel
und Fabian Cancellara gemeinsam? Sie sind
nicht nur Ausnahmekönner und OlympiaWas hat die Post mit Neukaledonien zu sieger – alle drei wurden auch von der Sportunterstützt. Im Jubel um ihre grandiosen
tun? Eine ganze Menge, genau genommen hilfe
Leistungen geht gerne vergessen, dass Ath27 000 Tonnen CO2. So viele Emissionen leten einen steinigen Weg zurückzulegen
bis sie an der Weltspitze angekombleiben der Atmosphäre erspart, weil die haben,
men sind. Neben einer grossen Begabung
Post sich für eine Windenergieanlage im braucht es dazu viel Fleiss, Leidenschaft,
Inselstaat engagiert. Mehr über das Projekt Glück und natürlich Geld. Die Kosten für
Ausrüstung, Reisen und Unterkünfte überund unsere Nachhaltigkeitsstrategie erfah- steigen das Budget der meisten Familien;
ren Sie im Schwerpunkt (Seite 20). Nach- Sponsoren melden sich in der Regel erst,
wenn man bereits erfolgreich und berühmt
haltig soll die Post auch wachsen. Wie dies ist. Die Beiträge der Sporthilfe sind deshalb
geschehen soll, erklärt Verwaltungsrats- für viele leistungsorientierte Talente eine
Art Grundversicherung, die es ihnen ermögpräsident Peter Hasler im Interview zu den licht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. «Diese Unterstützung war sicher ein
Jahresergebnissen (Seite 6).
Puzzleteil für meinen heutigen Erfolg», sagt
Um «grüne» Post, präziser um die «feld- etwa Roger Federer, der sich heute selber für
grüne», kümmert sich der Postbote Thomas die Sporthilfe engagiert.
Die Sporthilfe leistete zweifelsohne einen
Ramseier (Seite 8). Der Unteroffizier kennt bedeutenden Beitrag dazu, dass sich die
den Inhalt der originellsten «Fresspäckli», Schweiz in den letzten Jahrzehnten gemesan ihrer Bevölkerungszahl zu einer der
die so beliebt sind wie eh und je. Mit Kar- sen
erfolgreichsten Sportnationen der Welt enttons geht es auf Seite 10 gleich weiter: Rund wickelt hat. Insgesamt gegen 100 Millionen
hat die Stift ung seit 1970 in die
500 000-mal pro Jahr packen Herr und Frau Franken
Förderung einheimischer Talente investiert,
Schweizer ihre Siebensachen und zügeln rund 14 000 Athletinnen und Athleten konnbisher davon profitieren. Heute unterin eine neue Wohnung. Umziehen ist be- ten
stützt die Stift ung 400 Talente aus über
kanntlich der totale Stress! Selbst wer noch 50 Sportarten mit direkten Beiträgen. Zu den
Partnern der Sporthilfe gehört
so gut organisiert ist, den überfällt irgend- wichtigsten
seit vielen Jahren PostFinance, die damit
wann der Umzugskoller. Und schon sind einen wertvollen Beitrag zu einer nachhalTalentförderung leistet. Zudem hat
sie da, die wirklich grossen Fragen im Le- tigen
PostFinance die Patenschaft von sieben
ben: Wie viele Schuhe braucht eine Frau? Nachwuchsathletinnen und -athleten überWarum schleppen Männer wohnzimmer- nommen (siehe Steckbriefe), die dadurch
eine zusätzliche finanzielle Unterstützung
füllende Hightechanlagen mit sich? Erhöht erhalten. Zwei von ihnen sind aufgrund
die Anzahl der Legosteine wirklich den IQ ihrer herausragenden Leistungen für die
diesjährige Wahl zur Nachwuchssportlerin
der Kinder? Praktische Orientierungshilfe des Jahres nominiert. Die Mountainbikerin
bietet der Umzugsservice der Post. Dort er- Linda Indergand wurde 2010 Junioreneuropameisterin, die Snowboarderin Julie Zogg
fahren Sie etwa, dass sich ein Auftrag zum Vize-Juniorenweltmeisterin. Der NachwuchsNachsenden der Post online erteilen lässt. preis, der am 15. April auf Schloss Lenzburg
von der Sporthilfe vergeben wird, war in
Die Dienstleistungen im Internet nutzen üb- der Vergangenheit ein wichtiger Meilenstein
rigens auch immer mehr Senioren wie das in so mancher erfolgreichen Karriere. Wir
drücken die Daumen.
n
06
Geburtsdatum: 1.10.1992
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Wohnort: Weite (SG)
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Beruf: Polymechanikerin in Ausbildung
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Hobbys: Sport allgemein, Freunde treffen
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Grösster Erfolg: Juniorenweltmeisterin 2009
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Sportlicher Traum: Olympiasieg
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
14
Peter Hasler Ein Gespräch mit
dem Verwaltungsratspräsidenten
über die Zukunft der Post.
20
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Zog in
alp
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E-Finance Der elektronische
Jul oard
wb
Zahlungsverkehr bietet
Sno Senioren
Vorteile und hält geistig fit.
Geburtsdatum: 13.7.1993
––––––––––––––––––––––––
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Wohnort: Silenen (UR)
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Beruf: Lehre zur Kauffra
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Berufsmatura
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–––––––––––––––––––––––––
–––––––
Hobbys: Lesen, Ausflüge
mit Familie
und Freunden
–––––––––––––––––––––––––
–––––––––––––––––––––––––
–––––––
Grösster Erfolg: Junioren
reneu
europ
ropaameisterin 2010
–––––––––––––––––––––––––
–––––––––––––––––––––––––
–––––––
Sportlicher Traum: Olympi
iamed
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aille
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–––––––––––––––––––––––––
–––––––––––––––––––––––––
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Spo
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Nachhaltigkeit Was die Post
Sporttalente PostFinance
für die Umwelt tut und warum sie unterstützt die Sporthilfe und
Fördern
auch Sie damit
jungedie
Talente
dabei eine Vorreiterrolle
einnimmt.
Stars von morgen.
Die Sporthilfe unterstützt hoffnungsvolle Sporttalente aus
der ganzen Schweiz auf ihrem Weg an die Weltspitze. Helfen
auch Sie den Stars von morgen, ihren Traum vom Spitzensport zu verwirklichen –
Aktuell
mit einer Paten- oder Mitgliedschaft: Schliessen Sie bis zum 30. Juni 2011 eine Sportzum halben
statt 50 Franken)
ab. PostFinance, Gold05 News Zu Ehrenhilfe-Mitgliedschaft
der Biene erscheint
die Preis
erste(25Briefmarke
im Wabenformat.
partnerin der Sporthilfe, übernimmt im ersten Jahr die restlichen 25 Franken Ihres Mit06 Jahresergebnis
VR-Präsident Peter Hasler über das Erfolgsjahr der Post.
gliedsbeitrags. Anmeldung auf: Πwww.sporthilfe.ch/post, Gutschein-Code: Post
Ehepaar Ursula und Kurt Blaser (Seite 14).
Mein Tipp an Jung und Alt: Erledigen
Sie Onlinegeschäfte unbedingt, bevor Sie
zügeln. Denn das mit den Kabeln, Zwischensteckern und Passwörtern ist eine
Geschichte für sich. Aber auch dieses Kapitel ist irgendwann Vergangenheit. Genau
wie die alte Wohnung. Bis zum nächsten
Umzug.
Daria Lederrey
Chefredaktorin
SILVER AWARD
08
09
09
10
Der Postbote Der Feldpöstler Thomas Ramseier über seinen Alltag.
Preisanpassungen Diese
Preise
Briefefürund
PaketeSuper10Kampf
ändern per
April 2011.
Gewinnen
Sie 6 x 2für
VIP-Tickets
den Sporthilfe
vom 4.1.
November
2011 im
Hallenstadion Zürich (Talon auf Seite 18).
Impressum
Umzug Warum Ihre Post nach dem Zügeln an die richtige Adresse kommt.
Service
13 News Wie Sie mit PostFinance Geld sparen oder gewinnbringend anlegen.
14 E-Finance Der Nutzen des elektronischen Zahlungsverkehrs für Senioren.
15 Das historische Bild Automobilwerkstätte PTT in Bern (1941).
16 Das Serviceposter Die wichtigsten Brief- und Paketpreise auf einen Blick.
18 Gewinnen Sie! Unser Kreuzworträtsel und alle Wettbewerbspreise.
Dialog
19 News Über 180 000 Teilnehmende erreichten 2010 bei Postläufen das Ziel.
20 Schwerpunkt Die Post hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben.
26 Sporthilfe PostFinance unterstützt die langfristige Talentförderung.
28 Fensterplatz Mit PostAuto-Fahrer Franz Wyrsch auf den Grimselpass.
29 Sozialeinsatz Die Lernenden der Post engagieren sich in Sozialprojekten.
29 Laufsportagenda Die wichtigsten Termine für Laufsportler.
30 Leserreise Erleben Sie mit PostAuto Kultur und Weltgeschichte in Berlin.
Die Post will bis
jährlichen
Ende 2013 ihren
CO2-Ausstoss um en.
duzier
15 000 Tonnen re
Geb
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Sie wollen das volle Programm.
Tom: Dokufilme, Roger: Actionfilme, Anna: Liebesfilme
Unser Film-Engagement:
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Aktuell 5
magazin April 2011
Aktuell
Laufzeiten
Agenturen
Pünktlich wie die Post
Bedienung, bitte!
Es gibt die «gefühlte» Temperatur, die mit der gemessenen oft
nichts gemeinsam hat. Bei Briefen und Paketen mag das ähnlich
sein: Wer eine Sendung sehnlichst erwartet, dem wird die Zeit
immer lang. Doch die Laufzeitmessung, die die Post jedes Jahr
durchführt, ergibt auch für 2010
hohe Werte punkto Pünktlichkeit. 97,2 Prozent der A-PostBriefe und 98,5 Prozent der
B-Post-Briefe kamen rechtzeitig
an. Gute Werte erzielte auch die
Paketzustellung: 97,7 Prozent der
PostPac-Priority- und 97,5 Prozent der PostPac-Economy-Sendungen wurden pünktlich ausgeliefert. RH
Versandpreise
Bronze für Paketpreise
Die Briefmarke
Der neue Brief- und Paketpostindex zeigt: Wer hierzulande am
Schalter eine Sendung aufgibt,
zahlt weniger dafür als im europäischen Ausland. Bei den Briefen reicht es für Rang 6, bei den
Paketen sogar für Rang 3 (von
jeweils 15). Am Postschalter ist
die Schweiz keine Hochpreisinsel. RH
IncaMail
E-Behörden
Seit Anfang 2011 müssen alle
Behörden sowie Bundes- und
Kantonsgerichte auch elektronische Dokumente annehmen. Die
Post hat darum IncaMail, ihren
sicheren E-Mail-Dienst, neu lanciert. Die Gerichte des Kantons
Zürich und Kantonsbehörden
verschiedener Kantone verschicken wichtige Dokumente nun
mit diesem Dienst. RH
Πwww.incamail.ch
Reisen
Fotos: Die Schweizerische Post, © SBB photo, iStockphoto
Zeitungen im Zug
Die Biene lebt seit der Urzeit auf der Erde. Unermüdlich
geht sie auf die Suche nach Nektar. Daraus wird Honig
in allen Variationen produziert. Die Post widmet dem
fleissigen Insekt und der Imkertradition in der Schweiz
eine Sondermarke. Die erste Briefmarke im Wabenformat in unserem Land hat einen Frankaturwert von
85 Rappen. Sie ist bei grösseren Poststellen, den Philateliestellen und via Internet erhältlich. CA
Briefmarken ab sofort erhältlich unter
Πwww.post.ch/philashop
Bereits in rund 370 Dörfern und
Stadtquartieren gibts das Agenturmodell, die «Post beim Partner», wo die Kunden ihre Briefe
und Pakete selber wägen und
frankieren. Bei den Einzahlungen hilft das Partnerpersonal. In
Agenturen an grösseren Standorten wird nun für alle Postgeschäfte eine bediente Theke eingeführt. RH
Service
Frische Coca-Cola
Kaum etwas vergällt einem die
Pause so wie ein schales Erfrischungsgetränk. Deshalb legt
Coca-Cola HBC Schweiz grossen
Wert auf die Wartung der Getränkeautomaten und auf einen
verlässlichen Partner für die Servicearbeiten. Neu übernimmt
dies die Posttochter IT ServiceHouse AG. RH
Πwww.it-servicehouse.ch
Einkaufen
LeShop auf Erfolgskurs
Der InternetL eb en s m ittelverkäufer
LeShop surft
auf der Erfolgswelle.
2010 konnte der Branchenleader
seinen Umsatz auf rund
151 Millionen Franken steigern.
Seit 1998 besteht die erfolgreiche
Kooperation mit der Post, die den
Kunden die bestellte Ware am
frühen Abend liefert. RH
Πwww.leshop.ch
PostAuto
Stadtbus in Frauenfeld
In letzter Sekunde noch den Zug
nach München erwischt – aber
keinen Lesestoff dabei. Halb so
schlimm, zumindest für Erstklasspassagiere. EDS, eine PostTochtergesellschaft, liefert die NZZ
und das St. Galler Tagblatt direkt
ans Perron in St. Gallen. RH
Der Stadtbus in Frauenfeld wird
ab Dezember 2011 für zehn Jahre
von der PostAuto Schweiz AG betrieben. Die Posttochter hat die
öffentliche Ausschreibung gewonnen. Das Auftragsvolumen
beträgt rund 29 Millionen Franken. Der Auftrag stärkt die Position von PostAuto in Städten. RH
6 Aktuell
«Die Post soll
nachhaltig wachsen»
Die Post erreichte im Geschäftsjahr 2010 ein Spitzenergebnis. Verwaltungsratspräsident Peter Hasler
über die Gründe des Erfolgs, die Folgen des neuen Postgesetzes und die Herausforderungen der Zukunft.
Die Post hat 2010 ein Spitzenergebnis
erzielt. Wie hat sie das geschafft?
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
haben hervorragend gearbeitet. Bei der
Qualität und der Zuverlässigkeit unserer
Dienstleistungen haben wir zugelegt, was
das Vertrauen unserer Kundinnen und
Kunden gestärkt hat. Nun zeigt sich der Erfolg auch in den ausgezeichneten Zahlen des
letzten Geschäftsjahrs, was mich sehr freut.
Lässt sich ein solch gutes Resultat
in Zukunft halten?
Das ist natürlich unser Ziel! Wir haben 2010
vermutlich ein Maximum erreicht und streben in Zukunft das Optimum an. Dieses liegt
bei einem jährlichen Gewinn von 700 bis
800 Millionen Franken.
Wo liegen die Stärken der Post?
Sicher in der Kompetenz, Lösungen für die
privaten und geschäftlichen Bedürfnisse
unserer Kundschaft zu bieten. Einzigartig ist
auch unsere Erfahrung: Kein Konkurrent
kann eine so umfassende Geschäftskompetenz vorweisen wie die Schweizerische Post.
Welche Ziele verfolgt die Post?
In der Schweiz wollen wir unsere führende
Position in den Märkten Kommunikation,
Logistik, Retailfinanz und öffentlicher Personenverkehr behaupten. Im Ausland streben wir ein massvolles Wachstum an, mit
dem wir das Geschäft in der Schweiz absichern wollen. Die Post soll nachhaltig wachsen und dabei ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. So wollen wir etwa
innerhalb der nächsten drei Jahre den jährlichen CO2-Ausstoss um 15 000 Tonnen verringern.
Wie kann man im Auslandsgeschäft
wachsen?
Wir wollen Unternehmen aus der Schweiz
ins Ausland folgen und sie dabei mit unseren
Dienstleistungen international unterstützen. Dabei investieren wir aber nicht in
Infrastrukturen, wie wir das in der Schweiz
tun, sondern arbeiten mit Firmen und Netzwerken zusammen.
Welches sind die grössten Heraus­
forderungen für die Post?
Dass wir in allen vier angesprochenen
Märkten genügend verdienen. Wir wollen in
Foto: Christian Schnur
Interview von Daria Lederrey
«Ich bin vom Tempo beeindruckt, mit dem wir Innovationen in Produkte umsetzen.» Der Jurist Peter Hasler (64) ist
seit Anfang 2010 Präsident des Verwaltungsrats der Post. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.
Aktuell 7
magazin April 2011
jedem Bereich branchenübliche Renditen
erzielen, was übrigens auch der Bundesrat
von uns erwartet. Dazu brauchen wir aus­
reichende Mittel, um in die Entwicklung in­
novativer Produkte zu investieren. Zudem
spüren wir, dass der Wettbewerbsdruck
steigt. Natürlich liegen darin auch Chancen.
So stellt sich für uns etwa die Frage, wie sich
der Ertrag aus dem Briefgeschäft durch ge­
zieltes Wachstum stärken lässt.
Die adressierten Briefe gehen aber jähr lich um ein bis zwei Prozent zurück. Den Rückgang können wir nicht stoppen.
Aber wir können die Attraktivität des Briefs
erhöhen, indem wir die Dienstleistungs­
qualität der Briefpost und die Verlässlich­
keit bei der Verarbeitung und der Zustellung
von Sendungen laufend verbessern. Zulegen
konnten wir im letzten Jahr bei den unadres­
sierten Werbesendungen. Erfolgreich sind
wir auch im grenzüberschreitenden Brief­
verkehr. Swiss Post International steht welt­
weit auf Platz drei unter den nationalen
Postgesellschaften.
Wo sehen Sie weitere Chancen für das Unternehmen? Die Post ist eine effiziente Drehscheibe für
die physische und die digitale Kommunika­
tion. Jetzt haben wir die Chance, in allen vier
Märkten die Verknüpfung dieser beiden
Welten voranzutreiben.
Wie muss man sich das vorstellen? Die Post wandelt schon heute für Geschäfts­
kunden physische Briefe in elektronische
Dokumente um, verteilt und archiviert sie.
Privatkunden können mit dem Produkt
«Swiss Post Box» ihre physische Post auf dem
Handy oder dem Laptop empfangen. Oder
sie kaufen im Internet ein, die Post bringt ih­
nen ihr «Päckli» nach Hause und führt
gleichzeitig elektronisch die Zahlung aus.
Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen, wie
wir innovative Produkte entwickeln.
Das Parlament hat Ende Jahr das neue Post­ und Postorganisationsgesetz verabschiedet. Sind Sie erleichtert? Ja, denn es ist ein gutes Gesetz. Nun haben
wir klare Rahmenbedingungen, was zum
Beispiel die Grundversorgung und den
rechtlichen Status betrifft. Die Post hat auch
den unternehmerischen Handlungsspiel­
raum, den sie benötigt, um wettbewerbs­
fähig zu bleiben. Zudem ist sichergestellt,
dass PostFinance eine branchenkonforme
Aufsicht durch die FINMA erhalten wird.
Wie verändert das Postgesetz die Grundversorgung?
Wir sind davon überzeugt, dass eine erfolg­
reiche Post die beste Sicherung der Grund­
versorgung ist. Die Grundversorgung ist ja
im internationalen Vergleich sehr hoch. Das
soll auch so bleiben. Gleichzeitig wollen wir
aber auch kostengünstig sein. Dies verlangt
Effizienz in allen Bereichen.
Was geschieht mit den Poststellen und Briefeinwürfen?
Auch künftig wollen wir 3600 Zugangs­
punkte. Die Schweiz hat damit weiterhin
eines der dichtesten Netze der Welt. Ausser­
dem investieren wir bis 2012 einen zweistel­
ligen Millionenbetrag, um die Qualität unse­
rer Dienstleistungen weiter zu verbessern.
Schon diesen Sommer passen wir die Lee­
rungszeiten der Briefeinwürfe an und holen
damit 90 Prozent der eingeworfenen Briefe
erst nach 17 Uhr ab.
Viele fragen sich, warum die Post ihre Preise anpasst, obwohl sie Rekord­
gewinne erzielt.
Wie jedes andere Unternehmen muss die
Post defizitäre Angebote überprüfen und
anpassen. Die diesjährigen Preisanpassun­
gen für Privatkunden betreffen denn auch
nur einige Zusatzleistungen und Nischen­
produkte. Im Standardangebot für Briefe
und Pakete gibt es keine Preiserhöhungen.
Aber was macht die Post mit dem vielen Geld? Wir benötigen über die Jahre einen Gewinn
von mindestens 700 bis 800 Millionen Fran­
ken, da wir unsere gesamten Investitionen
selber finanzieren müssen. Mit dem Gewinn
bauen wir unser Eigenkapital auf und tragen
zur Finanzierung der Pensionskasse bei. Der
Bundesrat erwartet, dass wir den Unter­
nehmenswert steigern und dem Bund einen
Gewinnbeitrag ausschütten.
Weichen für Postkonzern 2010 neu gestellt
Mit einem Konzerngewinn von rund 910 Millionen Franken erzielte die Post 2010 nicht nur ein
ausgezeichnetes Ergebnis. Ende Jahr wurde auch die neue Postgesetzgebung vom Parlament
verabschiedet. Damit wurden die künftigen Rahmenbedingungen klar definiert. Postgesetz und
Postorganisationsgesetz treten voraussichtlich 2012 in Kraft. Die Post wird in eine spezialgesetzliche AG im Mehrheitsbesitz des Bundes umgewandelt; PostFinance wird ebenfalls eine AG
und der Finanzmarktaufsicht FINMA unterstellt. Verwaltungsrat und Konzernleitung der Schweizerischen Post haben Ende 2010 zudem die neue Unternehmensstrategie für die nächsten drei
Jahre festgelegt. So sollen pro Jahr 700 bis 800 Millionen Franken Gewinn erzielt werden. DL
Ergebnisse 2010, Hintergrundinfos zur Strategie, Downloads und Webcasts zur Bilanzmedienkonferenz
Πwww.post.ch/geschaeftsbericht
Das neue Postorganisationsgesetz sieht vor, die Post in eine AG um zuwandeln. Was bedeutet dies für die Mitarbeitenden?
Eines ist klar: Wir wollen keinen Sozialabbau
für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Vorerst gibt es für sie auch keine Änderun­
gen. Mittelfristig sind die Post­Mitarbeiten­
den nicht mehr dem Bundespersonalgesetz,
sondern dem Obligationenrecht unterstellt.
Dann wird auch ein neuer Gesamtarbeits­
vertrag mit den Sozialpartnern ausgehan­
delt. Dazu haben wir uns verpflichtet.
Sind die Pöstlerinnen und Pöstler bereit für diese Umwandlung?
Ich erlebe die Mitarbeitenden der Post als
sehr engagiert, flexibel und offen für Neues.
Selbstverständlich werden wir sie in den ge­
samten Prozess mit einbeziehen und früh­
zeitig über Veränderungen informieren.
Wenn die Post wettbewerbsfähige Struktu­
ren hat, kann sie eine sozialverantwortliche
Arbeitgeberin bleiben. Wir brauchen den
wirtschaftlichen Erfolg, um Arbeitsplätze zu
sichern und neue zu schaffen.
Inwieweit kann die Post für andere Schweizer Arbeitgeber Vorbild sein? Mir ist wichtig, dass die Post moderne An­
stellungsbedingungen hat. Sie ermöglicht
zum Beispiel Führungskräften, Teilzeit zu
arbeiten, damit sie Beruf und Familie besser
unter einen Hut bringen.
Bei der Frauenförderung hat die Post allerdings ihr Ziel von 13 Prozent Frauen in Kaderpositionen verfehlt.
Die Post hat schon einiges unternommen.
Trotzdem müssen wir mit Programmen
gezielt bei den Personalverantwortlichen
und Vorgesetzten dafür sorgen, dass Frauen
befördert werden. Ich bin mir bewusst, dass
die Post hier aufholen muss.
Die Post hat ein anonymes Meldesys­
tem für Wirtschaftsdelikte eingeführt. Sie haben sich im Verwal tungs rat dafür stark gemacht. Warum?
Die Post ist ein öffentliches Unternehmen,
an das besonders hohe Anforderungen ge­
stellt werden punkto Glaubwürdigkeit, Ehr­
lichkeit und Korrektheit.
Fördern Sie damit nicht eine Kultur des Misstrauens?
Im Gegenteil: Wir werden nur als vertrau­
enswürdig wahrgenommen, wenn wir keine
Verstösse dulden. Zudem steigt das Vertrau­
en untereinander, wenn man weiss, dass
Delikte gemeldet werden.
Was hat Sie in ihrem ersten Jahr bei der Post am meisten bewegt?
60 000 Mitarbeitende, die alle am gleichen
Strick ziehen – das war eine echte Überra­
schung! Bei der Post ist die gute Führung bis
an die Basis, bis zum Briefträger spürbar.
Keine Selbstverständlichkeit bei einem «La­
den» von dieser Grösse. Beeindruckt bin ich
auch vom Tempo, mit dem wir Innovationen
in Produkte umsetzen, und davon, mit wel­
cher Power wir in den Märkten wichtige
Positionen besetzen.
n
8 Aktuell
Der Postbote
1. Wie kam es, dass Sie Pöstler wurden?
Name Adj Uof Thomas Ramseier
Wohnort Thun
Alter 42
Hobbys Turnverein, Volleyball, Skifahren
Angestellt bei der Post Seit 25 Jahren
Nach dem zehnten Schuljahr bestand ich
die Aufnahmeprüfung bei der Post. Aber da
ich ziemlich klein war, wurde ich zuerst
für ein Jahr ins Welschland zu einem Weinbauern geschickt, um besser Französisch
zu lernen. Danach begann ich die Lehre als
«uniformierter Postbeamter» – wie es damals noch hiess.
2. Und wie kamen Sie zur Feldpost?
Zum ersten Kontakt kam es in der Unteroffiziersschule; nach dem Abverdienen wurde
ich als Feldpost-Uof in einem WK-Bataillon
eingesetzt. Etwas später wechselte ich im
zivilen Leben zur Feldpostdirektion in Bern.
2003 wurde in Thun die Stelle auf dem Waffenplatz frei, seither bin ich Posthalter im
«Tenü grün».
3. Wie beginnt Ihr Arbeitstag?
Je nach Dienstbeginn stehe ich um 5 oder
6 Uhr auf, trinke einen Kaffee und fahre
dann mit dem Velo zum Waffenplatz. Dort
beginne ich mit meinem Stellvertreter und
den Postsoldaten mit dem Sortieren der
Päckli, Briefe und Zeitungen.
4. Das klingt sehr ähnlich wie die
Arbeit der zivilen Post.
Vieles ist gleich. Schön ist es, dass ich hier
meine Französischkenntnisse brauchen kann,
was die welschen Soldaten sehr schätzen.
Der grösste Unterschied sind die Kunden.
Ich werde immer älter, doch die Rekruten
sind immer gleich jung. Manche scheinen
mir hier das erste Mal mit der Post zu tun
zu haben. Aber da helfe ich gern.
5. Sind die Rekruten der Generation
«iPhone» schreibfaul geworden?
Das kann man nicht sagen. Natürlich verschicken sie heute viele SMS oder E-Mails.
Aber der Brauch «Schreib mir eine Karte,
ich schick dir ein Paket» ist in der Schweizer
Bevölkerung immer noch tief verwurzelt.
6. Hat die Feldpost als Bindeglied
zum zivilen Leben für die Soldaten eine
besondere emotionale Bedeutung?
Unsere Aufgabe ist tatsächlich sehr dankbar.
Jeder Rekrut erwartet sehnlichst die Post,
und die Augen leuchten, wenn sie da ist. Da
ist man ein wenig der Weihnachtsmann.
7. Ist das legendäre «Fresspäckli»
noch immer beliebt?
Allerdings. Letztes Jahr waren es allein in
Thun über 20 000. Vor ein paar Jahren gab es
sogar eine regelrechte Rekordjagd. Eines
Morgens wurden für einen Panzer-Sappeur
über 200 Päckli angeliefert. 2006 wurde das
Gratisporto für «Fresspäckli» auf fünf Stück
pro Postbesuch und Empfänger limitiert.
Damit wurden diese Exzesse gestoppt.
8. Was waren die originellsten
«Fresspäckli»?
Wir bekamen schon verschweisste Blechkisten, «zubetonierte» Pneus und einmal
sogar einen Automotor mit Lebensmitteln in
den Hohlräumen. Aber es gibt auch die übelriechenden Gags. Einer bekam von seinen
Metzgerkollegen einen Schweinskopf, ein
anderer tote Fische.
9. Welche besonderen Aufgaben
müssen Sie im Kriegsfall übernehmen?
Unser Auftrag ist es, den Nach- und Rückschub der Post sicherzustellen. Im Ernstfall
ist das noch viel wichtiger, da die Soldaten
übers Wochenende nicht mehr nach Hause
könnten. Ein gutes Beispiel sind die Swisscoy-Truppen im Ausland, die mit der Feldpost eine Verbindung zur Heimat haben.
10. Wären Sie nicht Postbote, was
dann?
Ich bin Feldpöstler aus Leidenschaft. Hätte
ich mich für etwas anderes entschieden, so
wäre ich heute vielleicht Reiseleiter oder
Weinbauer im Lavaux. Ich fahre seit 25 Jahren zu jenem Weinbauern, bei dem ich einst
das Welschlandjahr verbracht habe, und
helfe ihm bei der Weinlese. MK
Fotos: Stefan Walter
10 Fragen an:
Adj Uof Thomas Ramseier
Aktuell 9
magazin April 2011
Impressum
Herausgeberin
Die Schweizerische Post
Kommunikation
Viktoriastrasse 21
Postfach
3030 Bern
Konzept
Arnold. Inhalt und Form AG
Chefredaktion
Daria Lederrey (DL)
Kommunikation
Öffentlichkeitsarbeit
Die Schweizerische Post
Produzent
www.arnold.inhaltundform.com
Michael Krobath (MK)
Autorinnen/Autoren
Carina Ammon (CA)
Hans-Ueli Friedli (HF)
Ruth Hafen (RH)
Anouk Hiedl (AH)
Michael Krobath (MK)
Marilena Maiullari (MM)
Raymond Ruch (RR)
Marcel Stauffer (MS)
Gestaltung und Layout
www.arnold.inhaltundform.com
Petra Siegenthaler, Lukas Huggenberg,
Sofie Erhardt
Petra Feusi (Projektmanagement)
Übersetzung und Korrektorat
Sprachdienst, Die Schweizerische Post
Lithografie
Marti Media AG
www.marti-media.ch
Neue Angebote und Preise
Die Post hat einige Dienstleistungen angepasst. Was sich für
Privatkunden ab 1. April 2011 ändert.
Bei den Produkten betriff t die wichtigste
Änderung die eingeschriebenen Briefe:
War das «Einschreiben» bisher ein eigenständiges Produkt, wird es neu ergänzend
zum A-Post-Brief angeboten. Der Aufpreis
für «Einschreiben» beträgt einheitlich
vier Franken pro Sendung. Bei Paketen und
Auslandssendungen wurde die entsprechende Leistung Einschreiben bereits bisher
als Zusatzleistung angeboten. Mit der jetzigen Anpassung vereinfacht die Post also
das Angebot. Gleichzeitig erweitert sie es:
So können Priority-Pakete ab April in über
200 Poststellen bis 16 Uhr nachmittags aufgegeben werden.
Weitere Änderungen betreffen Express-,
Kurier- und Sperrgutsendungen. Kuriersendungen «Blitz» im Inland kosten neu
pauschal 49 Franken; die bisherigen Gewichtsklassen fallen weg. Gleichzeitig wird
die zweite Zustellung von Express- und
Kuriersendungen kostenlos (bisher zehn
Franken). Für Expresssendungen ins Aus-
Grösse
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Axel Springer Schweiz AG, Fachmedien
Sebastian Adrian
www.fachmedien.ch, Telefon 043 444 51 02
Druck
Tamedia AG, Druckzentrum
www.tamedia-druckzentrum.ch
Sprachen/Auflage
Deutsch: 1 451 100
Französisch: 635 470
Italienisch: 119 810
land (URGENT) werden die bisher fünf Länderzonen auf drei reduziert. Die Reduktion
macht das Angebot viel einfacher, die
Zonenzusammenlegung führt aber zu einem
moderaten Preisaufschlag. Die Preise für
Sperrgutsendungen (Economy und Mond)
werden um drei Franken erhöht. Für unförmige Sendungen, die manuell verarbeitet
werden müssen, erhöht sich der Zuschlag
von drei auf vier Franken. RR
Infos unter
Broschüre «Alles von der Post» kostenlos bestellen
Πwww.post.ch/alles-von-der-post
Übersicht über alle Preisänderungen
Πwww.post.ch/angebot11
Preise einfach berechnen mit dem Versandkalkulator
Πwww.post.ch/versandkalkulator
Poststellen, die Priority-Pakete bis 16 Uhr entgegennehmen
Πwww.post.ch/postpac-prio
Gewicht
Preis
Bisher
Eingeschriebener
Brief
bis 2 cm Dicke
A
Ab
April
Y
PRIORIT
AIRE
PRIORIT
+ Einschreiben
5.–
(1.– für den A-Brief und
1–100 g
bis Format B5
4.– für Einschreiben)
bis 25 × 17,6 cm
101–250 g
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Die Schweizerische Post. Nachdruck mit
schriftlicher Erlaubnis der Kommunikation
der Post gestattet.
5.–
5.30
(1.30 für den A-Brief und
4.– für Einschreiben )
6.–
(2.– für den A-Brief und
1–500 g
bis Format B4
4.– für Einschreiben )
bis 35,3 × 25 cm
501–1000 g
Kundendienst der
Schweizerischen Post
Montag bis Freitag 7–19 Uhr
Samstag 8–13 Uhr
Telefon: 0848 888 888
Fax: 0844 888 888
kundendienst@post.ch
6.–
8.–
(4.– für den A-Brief und
4.– für Einschreiben )
Dienstleistung
Preis
Bisher
Ab
April
Sperrgut «Economy»
26.–
Sperrgut «Mond» (Express)
34.–
37.– *
Swiss-Kurier «Blitz»
20.– bis 39.–
49.– *
«URGENT» International (Kurier)
Preisstufen nach
5 Länderzonen
Preisstufen nach
3 Länderzonen **
* Zweitzustellung neu kostenlos (bisher CHF 10.–)
** Preiserhöhung durchschnittlich 5,8%
nach Gewicht
29.–
pauschal
10 Aktuell
An der richtigen Adresse
Rund 500 000-mal pro Jahr wird in der Schweiz gezügelt. Auf jeden Umzug folgt eine Adressänderung.
Die Post bereinigt ihre Adressdatenbank laufend und garantiert so eine hohe Servicequalität.
Text von Ruth Hafen
Elvis hätte heute ein Problem: «Return to
sender, address unknown», sein Nummereins-Hit von 1962, würde es wohl nicht mehr
in die Hitparade schaffen. Der Inhalt ist für
viele schwer nachvollziehbar. Schweizerinnen und Schweizer ziehen zwar oft um,
doch «unbekannt verzogen» steht nur noch
selten auf einer Briefretoure. Im Zeitalter
der Nachsendeaufträge und der vielfältigen
(elektronischen) Möglichkeiten, seinen
Mitmenschen einen Wohnungswechsel
bekanntzugeben, geht selten eine Adressänderung unter.
Die Zahlen rund ums Umziehen beeindrucken: Rund 500 000-mal pro Jahr fährt
in der Schweiz der Zügelwagen vor. Eine
Studie, die von der ZKB und vom Immobilienportal Homegate in Auftrag gegeben
wurde, wertet unter anderm die Nachsendeaufträge aus, die bei der Schweizerischen Post während eines Jahres eingegangen sind. Allein im Kanton Zürich wechselten zwischen Juni 2009 und Juni 2010
100 000 Haushalte ihren Wohnsitz, was
einer jährlichen Umzugsrate von 15,2 Prozent entspricht. Ähnliches in den Kantonen
Zug (14,8 Prozent), Basel-Stadt (14,5 Prozent)
und Freiburg (13,9 Prozent). Die Quote drücken Zügelmuffel aus den Bergkantonen Uri
(8,2 Prozent), Graubünden (8,5 Prozent) und
Wallis (9,4 Prozent) sowie dem Tessin (8,4
Prozent). Das könnte laut Studie auf die
vielen Eigenheime zurückzuführen sein.
Für die Post und die Pöstler bedeutet die
helvetische Umzugslust einfach auch: Ran
an die Arbeit! Eine gute, saubere Adressbasis
ist das A und O für die tägliche Postzustellung. 2010 führte die Post darum das Projekt
Adressmanagement Post (AMP) durch. «In
siebeneinhalb Monaten hat unser Zustellpersonal rund vier Millionen Hausbriefkästen erfasst und über acht Millionen
Adressen bereinigt», sagt Marcel Hostettler,
Verantwortlicher für das Adressmanagement. Dabei haben die Boten die Anschriften
Aktuell 11
magazin April 2011
Eine saubere Adressbasis ist das A und O für die tägliche Postzustellung. Deshalb hat die Post das Projekt Adressmanagement
durchgeführt. Dabei hat sie vier Millionen Hausbriefkästen erfasst und über acht Millionen Adressen bereinigt.
Die Post hilft beim Umzug
Zügeln ist, trotz aller Vorfreude auf das neue Heim, für viele eine
Krisensituation: Ein Umzug belastet das Budget, fordert unser Organisationstalent und kann sogar die Gesundheit gefährden (Achtung:
Finger/Füsse/Bandscheiben!). Der Umzugsservice der Post bietet Hand
in allen Phasen – nur Kisten packen müssen Sie selbst.
Adressänderung bei Wohnungswechsel
Wenn Sie umziehen, zügelt Ihre Post mit. Mit einem Nachsendeauftrag stellen Sie sicher, dass Ihre Post auch nach dem Wohnungswechsel zuverlässig am neuen Ort ankommt. Den Nachsendeauftrag
können Sie online, telefonisch, per Post oder am Schalter aufgeben.
Umzugstipps von A bis Z
Tipps rund ums Zügeln: Arbeitgeber, Abfallentsorgung, Kinder, Krankenkasse, Mietrecht, Militär, Strassenverkehrsamt, Steuern – das
Umzugs-ABC wird durchbuchstabiert, damit nichts vergessen geht.
Checklisten Umzug
Kurz vor und während des Umzugs herrscht meist Hektik pur. Umso
besser, wenn Sie nicht alles im Kopf haben müssen, sondern eine
Checkliste konsultieren können. Die Checklisten und vieles mehr können Sie online herunterladen.
Infos unter
Πwww.post.ch/umzugsservice
Fotos: KEYSTONE/Gaetan Bally, Mathias Hofstetter
mit den bereits vorhandenen Daten verglichen, Doppeleinträge eliminiert, StoppWerbung-Kleber notiert und die Briefkästen
nummeriert. Letzteres macht den Sortierprozess effizienter, was sich positiv auf die
Laufzeiten auswirken kann (vergleiche dazu
Seite 5).
Ein Projekt also, das allen Vorteile bringt:
dem Empfänger (besserer Zustellservice),
dem Aufgeber (Verwenden von korrekten
Adressen), dem Zustellboten (aktuelle Adressen, weniger Aufwand), der Umwelt (weniger Retouren, weniger Papierverbrauch).
Nur Elvis, der König des Rock ’n’ Roll, der hat
ein Problem.
n
«Umzugsset» und «Homeset»
Sobald Sie den Nachsendeauftrag bei der Post veranlasst haben,
erhalten Sie das «Umzugsset». Es enthält nebst Informationen praktische Hilfsmittel der Post wie vorfrankierte Adressänderungskarten,
aber auch Bestellkarten und Gutscheine von Partnern der Post (u. a.
Coop, Toptip/Lumimart, Zurich Versicherung, Cablecom, SwissCaution und regionale Anbieter). Wer in der Deutschschweiz umzieht,
erhält neu ein paar Wochen nach dem Umzug ein zweites Angebotspaket, das «Homeset», geliefert (u. a. Angebote von Swisscom,
LeShop, FLY Möbel & Dekoration, Jumbo, Nescafé und Zurich
Versicherung).
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400g/L, div. RV-Aussen-/Innen-Taschen); Material: 2-lagige, atmungsaktive, 100% wind-/wasserdichte HIMATEX-Membrane; Nähte wasserfest verschweisst; Wassersäule: 20‘000 mm, Atmungsaktivität: 6‘000 mvt (g/m2/24h); Special Winter-/Ski-Package:
heraus-zipbarer, elastischer Hüft-Schneefang für Aussen-/Fleecejacke; Tickettasche auf Ärmel; herausklappbare, transparente Skiabotasche; im Kragen verstaubare Helm-/Kopfmaske; 1 Sturm-/Gesichtsmaske; HIMALAYA OUTDOOR® by Omlin. Made in Nepal.
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Jacke/Hose: 11 Farben: 1. gelb, 2. orange, 3. rot, 4. skyblue, 5. iceblue, 6. blau, 7. springgreen, 8. olive, 9. grau, 10. schwarz.
9 Grössen: 2XS, XS, S, M, L, XL, 2XL, 3XL, 4XL
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Bestellungen: CARESHOP GmbH, c/o Bürgerspital Basel, Ruchfeldstrasse 15, 4142 Münchenstein
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Unterschrift
Datum
Preis
Service 13
magazin April 2011
Service
Annahmeschluss
Streusendung
Pakete bis 16 Uhr aufgeben
Ab zur Poststelle
Mit dem Paket noch vor dem Mittag zur Post eilen – das gehört
bald in über 200 Poststellen der
Vergangenheit an. Die Post erhöht die Anzahl Poststellen, in
Wollen Sie zum Quartierfest einladen? Oder muss der Dorfmärit
verschoben werden? Ab Frühjahr
können Sie solche Streusendungen als unadressierte A-Post-Sendung bei der Poststelle gegen
Barzahlung aufgeben. Die Zustellung erfolgt bereits am nächsten
Werktag (Montag bis Freitag). RH
Paketboxen
Praktisch und sicher
denen PostPac Priority bis 16 Uhr
aufgegeben werden können.
Das Päckli kommt am nächsten
Morgen an (Montag bis Freitag).
Für alle anderen Poststellen
gilt: Spätestens um 12 Uhr muss
das Paket bei der Post sein. Am
Samstag aufgegebene PostPac
Priority werden am Dienstag zugestellt. RH
Finanzratgeber
Wie können Sie Geld sparen oder gewinnbringend anlegen?
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Gelbe Reiseträume
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PostFinance
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Frühling! Verlockend schwingen
auch Worte wie «Ferien» und
«Reisen» mit. Warum nicht «ausfliegen» an tolle Reiseziele in der
Schweiz oder im Ausland? Zum
Beispiel Action erleben an der
Pyronale in Berlin. Oder den Frühling auf der Halbinsel Istrien begrüssen? PostAuto fährt hin, die
Reiseträume werden wahr. RH
Seit Sommer 2008 muss keiner
mehr zu Hause auf den Paketboten lauern, um das Überraschungspäckli abzufangen. Oder
es anderntags in der Mittagspause auf der Poststelle abholen.
Zumindest nicht, wenn in der
Wohnsiedlung oder dem Mehrfamilienhaus eine der mittlerweile 354 Paketboxen installiert
ist. Und so funktionierts: Der Bote legt das Paket in die Box und
verschliesst sie mit einem elektronischen Schlüssel. Diesen wirft
er dem Empfänger in den Briefkasten. Nur er kann das Paket
aus der Box holen. RH
Πwww.post.ch/paketboxen
Fahrplan
Neue PostAuto-App
Im Press Shop der Post finden Sie
über 1000 Zeitungen und Zeitschriften aus vielen Gebieten
(von B wie Bestseller über L wie
Lifestyle bis hin zu W wie Wissenschaft). Bestellen können
Sie bequem und sicher von zu
Hause aus. Alle Abos gibt es
auch als Geschenk-, Jahres- oder
Schnupperabo. Im grossen Onlinewettbewerb winkt jeden
Monat ein Wunschabo. RH
Das ist wohl
allen schon
mal passiert:
falsch auf
die Uhr geschaut, losgesprintet, weil
man das Postauto auf keinen Fall verpassen darf,
und dann an
der Haltestelle gewartet, weil es
unterwegs doch länger dauerte.
Das ist jetzt auch in der Ostschweiz vorbei. «EZI O-CH» bedient Fahrgäste mit Echtzeit-Abfahrtsinformationen für alle
PostAuto-Linien in der Region,
wie bereits «MEZI» für die Region
Bern. In der iPhone- und Android-App ist auch das Dreiklanghorn integriert. RH
Πwww.post.ch/press-shop
Πwww.postauto.ch (Webcode 10469)
Πwww.postauto.ch (Webcode 10470)
Press Shop
Jahresabo gewinnen
14 Service
«E-Finance hält
uns geistig fit»
Ihre Zahlungen erledigen Ursula und Kurt Blaser seit Jahren online. Wie viele seiner gleichaltrigen
Kollegen geht das pensionierte Ehepaar mit der Zeit, indem es auf E-Finance setzt. Und es ist damit
sogar seiner jüngsten Tochter voraus.
Text von Marilena Maiullari
«Ich gehe täglich ins Internet, um Nachrichten zu lesen, Kochrezepte zu suchen
oder um Rechnungen zu prüfen und zur
Zahlung freizugeben», sagt Kurt Blaser. Der
70-jährige Rentner und Hobbykoch nutzt
E-Finance, das elektronische Zahlungsverkehrsportal von PostFinance, seit der ersten
Stunde. Gründe dafür hat er genug: «So
kann ich meine Zahlungen dann ausführen,
wenn ich Zeit und Musse dazu habe, sei es
nachts oder am Wochenende.» Zudem ergebe sich aus dem Zahlungsverkehr automatisch die Aufstellung von Einnahmen und
Ausgaben. Das freue auch seine Frau Ursula,
die für die Buchhaltung des Ehepaars zuständig ist. Dank E-Finance haben Kurt und
Ursula Blaser Zeit gewonnen. «Meine Frau
war anfänglich um unser Geld besorgt»,
erzählt Kurt Blaser, «dabei ist E-Finance absolut problemlos, wenn man sich an einfache Sicherheitsregeln hält. Heute ist auch
sie davon überzeugt.»
Unterstützung vom Kundendienst
Deshalb entschieden sie sich bald darauf
zusätzlich für den Dienst E-Rechnung. Seither kommen ihre Rechnungen nicht mehr
per Post nach Hause, sondern elektronisch
über das Internet. «Mit drei Klicks sind sie
bezahlt, und ich tue zudem etwas für die
Umwelt, weil Papier gespart wird», sagt Kurt
Blaser. Das Rentnerpaar ist damit sogar
seiner jüngsten Tochter einen Schritt voraus.
Und sie sind nicht alleine, wie Kurt Blaser
aus Gesprächen in seinem Kochklub weiss:
«Wir gehen mit der Zeit, wie Freunde und
Bekannte von uns auch. E-Finance ist nicht
eine Frage des Alters, sondern der Neigung
und der Nützlichkeit.» Zudem helfe es,
geistig fit zu bleiben und den Anschluss an
Fortschritt und Gesellschaft nicht zu verpassen.
Den Umgang mit E-Finance und E-Rechnung hat sich Kurt Blaser selbst beigebracht.
«Es war zunächst eine Herausforderung.
Hatte ich Fragen, dann rief ich einfach den
PostFinance-Kundendienst an.»
n
Service 15
magazin April 2011
E-Finance für
Einsteiger
Das historische Bild
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Videofilm Lernen
Sie die Möglichkeiten
von E-Finance kennen.
Erfahren Sie Schritt für Schritt,
wie einfach und sicher E-Finance
funktioniert.
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Internet Die Website
von E-Finance ist übersichtlich aufgebaut
und deshalb einfach zu bedienen.
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Sie unser Kundendienst jeden Tag
rund um die Uhr.
Telefon: 0848 888 700.
Hilfsmittel Die
PostFinance-Website
bietet praktische
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Haushaltsbudget, Erbschaftsund Schenkungssteuer, Hausfinanzierung und vielem mehr.
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Fotos: Markus Bertschi, iStockphoto; Quelle: Museum für Kommunikation, Bern
> Privatkunden > Informationen zu E-Finance
> Infos und Tipps > Online berechnen
Die Automobilwerkstätte PTT im Berner Stöckacker war einst der
Stolz der Postautochauffeure, die es schätzten, dass ihre Fahrzeuge von
Postangestellten gewartet wurden. Als öffentliches Dienstleistungsunternehmen legte die PTT grossen Wert darauf, dass die «gelbe Flotte» mithilfe der Automobilwerkstätte und der übers ganze Land verstreuten
Postgaragen zuverlässig und sicher verkehren konnte. 1998 wurden die
PTT-Betriebe in Post und Swisscom aufgeteilt. Die Postgaragen konnten
ihre Arbeit nun als Kleinunternehmer mit mehr Eigenverantwortung
verrichten. Seit 2005 werden die Postfahrzeuge allerdings von privaten
Vertragspartnern gewartet. HF
Die wichtigsten
Brief- und Paketpreise
Keine Preiserhöhungen
im Standardangebot
für Briefe und Pakete
Zum Herausnehmen und Aufbewahren: die wichtigsten Versandpreise, gültig seit 1. April 2011.
Format B4
Format B5
35,3 × 25 cm
25 × 17,6 cm
1.
2.
Grösse
3.
Gewicht
Wie gross ist mein Brief?
bis Format B5
bis 25 × 17,6 cm
Brief in die Ecke halten,
um die Grösse zu bestimmen
(Format B5/B4).
Zeit und Preis
Wie schwer
ist mein Brief?
Wann muss mein Brief beim Empfänger sein?
Wie muss ich meinen Brief frankieren?
morgen 1
bis Format B4 / B5
und
bis 2 cm Dicke
und
bis 1000 g Gewicht
So funktionierts
A
Y
PRIORIT
AIRE
PRIORIT
in 2–3 Werktagen 2
Alles von der Post
1–100 g
A-Post
1.–
B-Post
–.85
101–250 g
A-Post
1.30
B-Post
1.10
Für Privatkunden
Schweiz
bis Format B4
bis 35,3 × 25 cm
1–500 g
A-Post
2.–
B-Post
1.80
501–1000 g
A-Post
4.–
B-Post
3.60
in 2–4 Werktagen 3
bis Format B5
bis 25 × 17,6 cm
S
Europa
bis Format B4
bis 35,3× 25 cm
in 4–10 Werktagen 3
1–20 g
Priority
1.40
Economy
1.30
21–50 g
Priority
2.60
Economy
2.20
51–100 g
Priority
3.70
Economy
2.90
1–100 g
Priority
4.30
Economy
3.80
101–250 g
Priority
7.–
Economy
4.90
251–500 g
Priority
12.50
Economy
8.50
501–1000 g
Priority
17.–
Economy
10.50
Πwww.post.ch/versandkalkulator
1
2
3
4
Zustellung an Werktagen (Montag bis Samstag).
Keine Zustellung samstags.
Effektive Laufzeiten sind von der Destination abhängig.
Keine Zustellung samstags und sonntags. Bei Aufgabe
am Samstag erfolgt die Zustellung am Dienstag;
bei PostPac Economy in Ausnahmefällen am Mittwoch.
5 Paketannahme: am Vortag in der Regel bis 12 Uhr,
in über 200 ausgewählten Poststellen bis 16 Uhr
Πwww.post.ch/postpac-prio
Zeit und Preis
Wie schwer
ist mein Paket?
A
übermorgen 4
PostPac Economy
Y
PRIORIT
AIRE
PRIORIT
bis 2 kg
9.–
7.–
bis 5 kg
11.–
9.–
bis 10 kg
12.–
10.–
bis 20 kg
18.–
15.–
bis 30 kg
25.–
22.–
Πwww.post.ch/versandkalkulator
Schnell – zuverlässig
A
Y
PRIORIT
AIRE
PRIORIT
Πwww.post.ch/swissexpress
Schweiz- und weltweit
Kurier
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der Schweiz und im Fürstentum
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kürzester Zeit in diesen beiden
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Was mache ich, wenn ich weitere Fragen habe?
1. April 2011
2011
Alles von der
Post
Briefe und Pakete
einfach versende
n
Unsere Broschüre enthält
weitere Informationen.
Πwww.post.ch/alles-von-der-post
A-Post/Priority
Aufgegeben bis kurz vor
Schalterschluss, ist Ihr Paket
oder Ihr Brief mit SwissExpress «Mond» am Folgetag
bis 9 Uhr beim Empfänger,
auch am Samstag.
Die Preise für Pakete ins Ausland finden Sie unter
– gültig ab 1. April
Πwww.post.ch/
Πalles-von-der-post
«Mond»
Wann muss mein Paket beim Empfänger sein?
Wie muss ich mein Paket frankieren?
morgen 4/ 5
PostPac Priority
Schweiz
Detaillierte Informationen
zum Versand von Briefen und
Paketen schweiz- und weltweit mit den seit 1. April 2011
gültigen Preisen finden Sie
in der Broschüre «Alles von
der Post». Sie ist in jeder
Poststelle erhältlich und kann
im Internet bestellt oder
heruntergeladen werden.
Swiss-Express
Gewicht
über 2 cm Dicke
oder
über Format B4
oder
ab 1000 g Gewicht
2011
«Einschreiben» wird beim
A-Post-Brief neu zum Aufpreis
von CHF 4.– angeboten.
2.
1.
– gültig ab 1. April
Alles von der
Post
Briefe und Pakete
einfach versenden
Verschicken Sie Ihre Sendungen als A-Post! Sie zeigen
so, dass Ihnen der Empfänger
wichtig ist.
Weitere Formate und die Preise für alle übrigen Länder finden Sie unter
Für Privatkunden
Broschüre
Anpassungen
www.post.ch/schalter
Poststelle
0848 888 888
Im virtuellen Postschalter finden Sie
ausführliche Informationen.
Antworten erhalten Sie in Ihrer
nächsten Poststelle.
Ihre telefonische Poststelle.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Post und die dazugehörenden Verkaufsbroschüren inklusive Angaben der Preise bilden in ihrer jeweils gültigen Fassung die Grundlage für das Dienstleistungsangebot der Post.
Die Angebote und Preise gelten auch für das Fürstentum Liechtenstein. Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Preise Inland inklusive Mehrwertsteuer. Alle Preise in CHF.
Die Post hat einige Dienstleistungen im Brief- und Warenversand angepasst. Die Anpassungen betreffen Nischen- und
Zusatzdienste sowie spezifische
Angebote (siehe Seite 9).
18 Service
cht!
ilze gesu
p
s
k
c
ü
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G
n Sie
Gewinne Preise!
e
attraktiv
Das Posträtsel
heilig
(bei
Ortsnamen)
Ort s.
Kreuzlingen
(TG)
unweit
Nestorpapagei
8
Laufevent Seite 19
Ort östl.
von Rorschach
(SG)
Name
Vorname
PLZ/Ort
5
2 × 2 Tickets pro Ort
Abk.:
Rekrutenschule
Million
(Abk.)
Name
Strasse
PLZ/Ort
Senden Sie das Wort POM2 und die
Stadt an 919 (z. B. POM2 Zürich)
Telefon 0901 919 010
(CHF 1.–/SMS oder Anruf ab Festnetz)
Nestorpapagei
8
Dokumentenformat
(EDV)
Abk.f.e.
Partei
der
Schweiz
Zürcher
Maler
(Hans)
† 1531
Ort östl.
von Rorschach
(SG)
PLZ/Ort
Vernunft,
Verstand
(lat.)
einstellige
Zahl
Kahn,
Nachen
Stadt a.
Bodensee
(TG)
2
Abk.:
Riesentorlauf
5
Geschicklichkeitsspiel
schweiz. AltbunChanson- desrätin
nière
(Ruth)
6
Pass
Bulle Simme
Geschicklichkeitsspiel
3
5
6
7
Bienenzüchter
Ort nordwestlich
Signau
(BE)
Nachtgreifvogel
Kurort
im
Wallis
engl.
persönl.
Fürwort:
er
1
4
Segelkommando
02.03.11 14:50
Welle im
Stadion
(2 Wörter)
2
6
Pass
Bulle Simme
Abk.:
national
Bergwiese
CH-Luftamerik.fahrtengl.
Dichter
† 1965
pionier
† 1946
1
Berg
in Graubünden
4
7
Ort im
Sernftal
(GL)
hartnäckig,
verbissen
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s1316.0-2
8
Abk.:
das
heisst
Abk.:
Rekrutenschule
Abk.:
national
Million
(Abk.)
das
Ganze,
insgesamt
skand.
Münze
SMS
Senden Sie das Wort POM3 an 919
Telefon 0901 919 020
(CHF 1.–/SMS3 oder Anruf ab Festnetz)
wild,
unbändig
Zierpflanze
gleichgültig
(das ist
mir ...)
Facharzt
engl.
persönl.
Fürwort:
er
Bergwiese
Welle im
Stadion
(2 Wörter)
2
3
1
4
5
6
7
Bienenzüchter
Nachtgreifvogel
Kurort
im
Wallis
4
CH-Luftfahrtpionier
† 1946
1
Segelkommando
Ort nordBerg
in Grau- westlich
Signau
bünden (BE)
erste
Mondlandefähre
griech.
Weichkäse
Posträtsel
schnell Gipfel
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derte
Saas Fee
Fracht 4545 m
Überbringer
Romanfigur bei
Gotthelf
Name
3
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Miss
Schweiz
1999
(Anita)
6 × 2 Tickets für den Sporthilfe-Super10Kampf im Hallenstadion Zürich, 4.11.2011
luftförmiger
Stoff
gleichgültig
(das ist
mir ...)
erste
Mondlandefähre
inhaltslos,
langweilig
ugs.:
Doppelkinn
Sporthilfe Seite 26
Inserat_60x64.indd 1
griech.
Weichkäse
SMS
Zierpflanze
amerik.engl.
Dichter
† 1965
2
das
Ganze,
insgesamt
wild,
unbändig
Stadt a.
Bodensee
(TG)
Abk.:
Riesentorlauf
skand.
Münze
Vorname
unweit
7
Ort im
Sernftal
(GL)
· portofreie Lieferung
· bestellen ohne Registrierung
· Rechnungsoption für
registrierte Kunden
· über 2 Millionen Produkte
Abk.:
das
heisst
Zürich, Tonhalle 13.5.2011
Bern, Kultur-Casino 14.5.2011
Neuenburg, Temple du Bas 15.5.2011
Aarau, KUK 20.5.2011
St. Gallen, Tonhalle 21.5.2011
Muttenz, Mittenza-Saal 22.5.2011
Strasse
Vernunft,
Verstand
(lat.)
Kahn,
Nachen
schweiz. AltbunChanson- desrätin
nière
(Ruth)
Gipfel
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Saas Fee
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In den Top 100 der «nützlichsten Schweizer E-Shops»!
Frühjahrstournee SJSO Seite 19
schnell
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einstellige
Zahl
SMS
Senden Sie das Wort POM1 an 919
Telefon 0901 919 009
(CHF 1.–/SMS oder Anruf ab Festnetz)
Ort s.
Kreuzlingen
(TG)
Miss
Schweiz
1999
(Anita)
Romanfigur bei
Gotthelf
luftförmiger
Stoff
Strasse
heilig
(bei
Ortsnamen)
Zürcher
Maler
(Hans)
† 1531
ugs.:
Doppelkinn
6 × 1 Gratisteilnahme an einem von der
Post gesponserten Laufevent 2011 nach Wahl
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Schweiz
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Mitmachen und diese tollen Preise gewinnen!
(Teilnahme siehe Talon in der linken Spalte)
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s1316.0-2
8
Lösungswort
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1. + 2. Preis
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5. – 50. Preis
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CHF 129.–
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Strasse
PLZ/Ort
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Senden Sie das Wort POM4 plus
Lösungswort an 919 (z. B. POM4 Apfel)
Telefon 0901 919 030
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Talon einsenden an: Die Schweizerische
Post, Stichwort «magazin», 3024 Bern
Teilnahmeschluss: 18. April 2011
Wettbewerbsbedingungen: Die Gewinnerinnen und
Gewinner der Wettbewerbspreise werden schriftlich
benachrichtigt. Keine Barauszahlung der Preise. Über den
Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Gleiche
Gewinnchancen bei Teilnahme via SMS, Telefon oder Talon.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Dialog 19
magazin April 2011
Dialog
Onlinelernspiel
Bargeldbezug
Lehrgeld
Barrierefreie Postomaten
Der erste Lohn: für viele das Tor
zur Freiheit. Schule ade, jetzt
heisst es leben, nicht mehr lernen! Wenn dann die erste Euphorie verpuff t ist und am Ende
des Lohns noch so viel Monat
bleibt, steigt die Lernbereitschaft
bei manchem Jugendlichen
wieder an. Im Onlinelernspiel EventManager von PostFinance lernen
Jugendliche von
14 bis 20 Jahren den
Umgang mit Geld. Interaktive Lernmodule am
Computer, Videoclips
Dos-und vertiefende Dos
siers steigern die jugendjugendliche Finanzkompetenz, neu auch
in den Bereichen Steuern und
Zahlungsverkehr. RH
Menschen mit einer Behinderung erhalten vereinfachten und
besseren Zugang zu den Postomaten. An Standorten mit zwei
und mehr Auszahlautomaten
wird mindestens einer auf einer
Bedienhöhe von 80 bis 110 Zentimeter eingerichtet. Alle Postomaten werden zudem mit einem
Kopfhöreranschluss und entsprechender Soft ware ausgerüstet. Sehbehinderte Menschen
werden so mit Audiounterstützung durch das System geführt.
Bis 2014 wird PostFinance sukzessive alle Auszahlautomaten
mit Kopfhöreranschlüssen ausrüsten. RH
Recycling
Πwww.postfinance.ch/eventmanager
Elektroschrott zur Post
Πwww.postfinance.ch
Hybrid-Postauto
Praxistest bestanden
Während vier Betriebsmonaten
wurde im Sommer 2010 das erste
Hybrid-Postauto getestet. Dabei
wurde der Treibstoff verbrauch
gemessen und mit demjenigen
Die Zahl
von konventionellen Postautos
verglichen: Der Hybridantrieb
spart im Überlandverkehr bis zu
30 Prozent Diesel. RH
Πwww.postauto.ch
Frühjahrstournee SJSO
Fotos: Die Schweizerische Post, iStockphoto
Hundertschaft nach Noten
kleine Erfolgsgeschichten schrieb das Laufsportjahr
2010: So viele Frauen und Männer, Kinder und
Jugendliche haben es an einem der 19 von der Post
gesponserten Laufevents über die Ziellinie geschafft!
Um dies zu erreichen, ist jeder und jede von ihnen
bei Wind und Wetter immer wieder in die Laufschuhe
gestiegen und hat ungezählte Trainingskilometer
zurückgelegt – und nebenbei viel Adrenalin und
Dopamin ausgeschüttet! MS
Πwww.post.ch/sponsoring
Gewinnen Sie 6 × 1 Gratisteilnahme an einem Laufevent 2011 mit
dem Talon auf der linken Seite.
Das Schweizer Jugend-SinfonieOrchester SJSO gastiert auf seiner Frühjahrstournee in Zürich,
Bern, Neuenburg, Aarau, St. Gallen und Muttenz. Unter der Leitung des Dirigenten Kai Bumann
führen die 100 jungen Musikerinnen und Musiker (alle zwischen 15 und 25 Jahre alt) «Ein
Heldenleben» auf, eine sinfonische Dichtung von Richard
Strauss. Vital Julian Frey, der
Solist des Abends, greift in Francis Poulencs «Concert champêtre
clavecin», einem 1928 komponierten Konzert mit barocken
Anklängen, in die Tasten des
Cembalos. Das SJSO wird von
PostFinance unterstützt. RH
Πwww.sjso.ch
Toaster kaputt, Handy tot, und
das Radio hatte seinen letzten
Einsatz zu Urgrosis Lebzeiten.
Das Häufchen mit Elektroschrott
ist schon lange zum Haufen
gewachsen, den alle geflissentlich übersehen, weil niemand
weiss, wohin damit. Zur Post
damit und am Schalter abgeben:
«brings!», die schweizerische Abfallsammelstellenkette, sammelt
defekte Elektrogeräte und sorgt
für ressourcenschonendes Recycling und fachgerechte Entsorgung. RH
Πwww.brings.ch
PostFinance
Bonus für Energiestädte
PostFinance zahlt energiebewussten Städten und Gemeinden, die
bei ihr eine mehrjährige Finanzierung abschliessen, einen
Energiebonus von 0,02 Prozent.
Dafür müssen die Gemeinden
das Label «Energiestadt» von
EnergieSchweiz vorweisen. Noch
nicht zertifi zierte Gemeinden
können sich bis 2015 für das Label bewerben. Der Bonus wird
über die ganze Laufzeit rückwirkend ausbezahlt. RH
Gewinnen Sie 2 × 2 Tickets pro
Konzert. Mehr auf der linken Seite. Πwww.energiestadt.ch
20 Dialog
Logistik mit Verantwortung
Die Schweizerische Post hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und tut schon heute viel für die Umwelt.
In Zukunft möchte sie ihre Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren.
Elektroroller, Bahntransporte, Eco-Drive: Die Post hat die Zeichen der Zeit erkannt und verpflichtet sich, ihren Betrieb hinsichtlich des Energieverbrauchs zu
optimieren und mit ihren Dienstleistungen möglichst geringe CO2 -Emissionen zu verursachen.
Dialog 21
magazin April 2011
Foto: Cédric Widmer
Texte von Ruth Hafen
Der Postbote klingelt nicht immer zweimal,
aber immer öfter kommt er mit dem Elek­
troroller. Diesen hört man kaum und man
riecht ihn nicht mehr. Der Umwelt Sorge zu
tragen und sparsam umzugehen mit den
Ressourcen ist das Gebot der Stunde, nicht
nur für die Schweizerische Post – das gilt für
das ganze Land. Wir leben auf zu grossem
Fuss. Laut Energie Schweiz verbraucht hier­
zulande jeder Mensch dreimal so viel Ener­
gie, wie die weltweiten Energiereserven zu­
lassen. Der Energieverbrauch pro Kopf in
der Schweiz beträgt heute rund 55 000 Kilo­
wattstunden oder rund 5500 Liter Öl pro
Jahr. Das ist, wie wenn pro Person 63 Glüh­
birnen à 100 Watt rund um die Uhr das ganze
Jahr brennen würden. Die an der ETH Zürich
entwickelte Vision der 2000­Watt­Gesell­
schaft sieht langfristig eine Reduktion auf
einen Drittel des heutigen Jahresenergiever­
brauchs vor. Gemäss einer analogen Argu­
mentation muss der CO2­Ausstoss von heute
sechs Tonnen pro Kopf auf eine Tonne sinken.
Als grösstes Logistikunternehmen der
Schweiz betreibt die Post ein energieinten­
sives Geschäft. Vor allem bei den Güter­ und
Personentransporten ist sie heute noch sehr
abhängig von fossilen Brennstoffen. Das
Unternehmen verbraucht derzeit mit seinen
eigenen Fahrzeugen pro Jahr etwa 45 Millio­
nen Liter Treibstoffe und in den eigenen
Gebäuden rund 6 Millionen Liter Heizöl
sowie grössere Mengen an Erdgas. In Zu­
kunft möchte die Post ihre Treibhausgas­
emissionen massiv reduzieren. Mit einem
von der Konzernleitung beschlossenen
Massnahmenpaket will das Unternehmen
bis Ende 2013 seinen jährlichen CO2­Aus­
stoss um 15 000 Tonnen reduzieren. Das
entspricht etwa dem jährlichen Treib­ >
22 Dialog
Mit «pro clima» CO2 kompensieren
Klimaschutz ist ein globales Problem und die CO2-Kompensation
ein internationaler Ausgleichsmechanismus, an dem sich die
Post mit «pro clima» beteiligt: So
kann die Kundin in Neukirch
ihr Paket mit dem «pro clima»Zuschlag aufgeben, und in
Neu kaledonien profitiert ein
Klimaschutzprojekt davon.
Die CO2-Kompensationsprojekte müssen die Kriterien des
Gold Standard erfüllen, der von
Umweltexperten entwickelt
wurde. Mittlerweile wird er von
über 60 Nichtregierungsorganisationen unterstützt. Er stellt
sicher, dass Kompensationsprojekte wirklich zusätzlich Treibhausgase reduzieren; er bewertet
nur Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, er beachtet die nachhaltige Entwicklung und prüft,
ob die lokale Bevölkerung in
die Entwicklung der Projekte einbezogen wurde. Ein «pro clima»Begleitausschuss mit Vertretern
verschiedener Umweltorganisationen, der ETH Zürich sowie
der Nachhaltigkeitsabteilung der
Schweizerischen Post überprüft
die jeweils eingereichten Projekte.
Die Post hat den freiwilligen
Klimazuschlag 2009 eingeführt.
2010 wurden 70 Millionen Sendungen klimaneutral verschickt.
Neben der Post, die «pro clima»
für ihre eigenen Sendungen nutzt,
sind bereits über 190 Geschäftskunden dabei. Darunter auch die
Firma Sigg, die so seit März 2010
über 25 Tonnen CO2 kompensieren
konnte. Roland Stähelin, Leiter Lager und Betriebsdienst von Sigg,
meint dazu: «Es ist fünf nach
zwölf. Die Welt und ihr Klima verändern sich rasant. Dieser rasche
Wandel verändert auch uns Menschen.» Deshalb sei dem Schweizer Traditionsunternehmen der
respektvolle Umgang miteinander
und mit der Umwelt ein zentrales
Anliegen, fügt er an, und der klimaneutrale Postversand passe gut
zur Firma.
Mit den «pro clima»-Zuschlägen
der Kundinnen und Kunden aus
dem Jahr 2010 (rund 350 000 Franken) unterstützt die Post ein
Windenergieprojekt in Neukaledonien (Seite 23), für das sich
in einer Internetwahl 46 Prozent
ausgesprochen haben. Sie kann
so 27 000 Tonnen CO2 kompensieren, was dem jährlichen Ausstoss einer Schweizer Gemeinde
mit etwa 4500 Einwohnern
entspricht.
1
1
2
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CO miss
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Infos unter
Πwww.post.ch/klima
Πwww.cdmgoldstandard.org
1
2
3
4
So funktioniert «pro clima»
Paket- und Briefanlieferung
«pro clima»-Einnahmen
Wahl des Kompensationsprojekts
Finanzierung des Projekts
4
Fortsetzung von Seite 21
> hausgasausstoss einer Schweizer Gemeinde mit 2500 Einwohnern wie etwa
Laupen im Kanton Bern. Um dieses Ziel zu
erreichen, hält sich die Post an drei Grundprinzipien der CO2-Reduktion: Sie will erstens die Energieeffizienz von bestehenden
Fahrzeugen und Gebäuden verbessern (Beispiele: Eco-Drive-Fahrtechnik, Minergiestandard für Gebäude, Wärmepumpen).
Die Post konnte mit ihren Massnahmen zur
Steigerung der Energieeffizienz bereits den
Stromverbrauch 2009 gegenüber dem Vorjahr immerhin um rund sieben Prozent senken. Zweitens ersetzt sie bestehende Energieträger durch klimafreundlichere (Beispiele: Bahn, Elektroroller, Erdgasfahrzeuge).
Zudem bezieht sie bereits seit 2008 ihren
Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren
Quellen wie Wind- und Wasserkraft.
Für Karin Schulte, Leiterin Nachhaltigkeit der Post, ist das Engagement der Post für
erneuerbare Energien wichtig, auch wenn
die Stromproduktion nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehöre: «Wir denken, dass dem Strom als Energielieferant in
Zukunft mehr Bedeutung zukommt. Darum
ist es auf lange Sicht auch wichtig, aus welchen Quellen wir ihn beziehen.» Dritte Priorität hat die Kompensation von Treibhausgasen. Denn glaubwürdiger und wirksamer
Klimaschutz bedinge, so Schulte, erst die
Emissionen in den Kernprozessen zu reduzieren, bevor anderswo kompensiert werde
Dialog 23
magazin April 2011
Windturbinen für Neukaledonien
Illustration: Peter Willems, Foto: Claude Beaudemoulin
Der Klimawandel trifft die Inselgruppe Neukaledonien im Pazifik besonders.
Dank der Windenergieanlage auf der Hauptinsel wird Kohle als Energieträger langsam abgelöst, und somit werden Emissionen von Dieselgeneratoren und Kohlekraftwerken vermieden. Das Projekt stammt von South Pole
Carbon Asset Management, einem Spin-off der ETH Zürich. Das Jungunternehmen hat sich in kurzer Zeit zum weltweit grössten Anbieter von
Kompensationsprojekten mit Gold Standard entwickelt. Πwww.southpolecarbon.com
Wenn Neukaledonien neben Naturschönheit etwas im Überfluss hat, dann ist es Wind. Die Inselgruppe im Südpazifik liegt in einer Zyklonzone. Bei Wirbelsturmalarm
lassen sich die Turbinen dank einer neuen Technologie herunterklappen. So haben die Windfarmen sogar den Taifun Yasi ohne Schäden überstanden.
(siehe oben und Seite 22). Experten sind
sich einig: Auch im Klimaschutz muss zuerst
vor der eigenen Tür gekehrt werden. Es müssen Emissionen reduziert werden, bevor an
einem andern Ort kompensiert wird. HansPeter Fricker, CEO des WWF Schweiz: «Im
Vordergrund muss immer zuerst die Reduktion stehen, durch bessere Technologien,
umsichtigeres Verhalten. Doch es wird nie
gelingen, alle Emissionen zu vermeiden.
Wer die Klimabelastung auf null senken
will, kommt deshalb nicht um Kompensationsprojekte herum.»
Die Post hat 2009 den klimaneutralen
Postversand «pro clima» eingeführt. Postkunden können über einen kleinen Zuschlag
den CO2-Ausstoss kompensieren, den die Beförderung ihrer Sendungen verursacht. Fricker sitzt im Beirat von «pro clima», der die
Vorauswahl der Kompensationsprojekte
macht. Er fasst die Rolle des Beirats aber
noch weiter: «Wir beobachten auch, wie sich
die Nachhaltigkeitsanstrengungen der Post
generell entwickeln. Wer ein Kompensationsangebot macht, ist nur glaubwürdig,
wenn er seine eigene Ökobilanz immer wieder kritisch überprüft und für Verbesserungen sorgt, gerade auch beim CO2-Ausstoss.»
Der WWF-Chef stellt der Post ein gutes
Zeugnis aus, was ihre Reduktionsanstrengungen angeht. Speziell die Elektroroller im
Zustelldienst, die Neubauten im Minergiestandard und den elektronischen Brief- >
24 Dialog
So sparte die Post 2010 CO2 ein
–––– –––– –––– –––– –––– –––– ––––
–––– ––––
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Transport auf der Schiene–––– –––– ––––
–––– ––––
–––– –––– –––– –––– –––– –––– ––––
2010)
(Ende
euge
Fahrz
Flottenstärke: 1000
Einsparung: 570 Tonnen CO2 im Jahr
–––– –––– –––– –––– –––– ––––
en Briefe,
Bahntransport: 2,5 Millionen Tonn
Pakete und Güter im Jahr
Jahr
Einsparung: 20 000 Tonnen CO2 im
herBis 2013 möchte die Post über 3000 rokömmliche Motorroller durch ElektHälfte
fahrzeuge ersetzen. Das ist fast die
aller Postroller.
tikzentAlle Briefzentren und einzelne Logis
schlossen.
ren der Post sind an die Bahn ange Verkehr
Dies ermöglicht den kombinier ten
von Strasse und Schiene.
–––– –––– –––– –––– –––– –––– ––––
–––– ––––
to
Eco-Drive und Hybridpostau
–––– –––– ––––
–––– –––– –––– –––– –––– ––––
und PostVerkehr: Kurse für PostLogisticsik
Auto-Fahrer in Eco-Drive-Fahr techn
ger
Einsparung: bis zu 15 Prozent weni
Treibstoff verbrauch
urbusErste Tests eines neuartigen Niederfl
landverses mit Hybridantrieb, der im Über aucht.
verbr
l
kehr 30 Prozent weniger Diese
–––– ––––
Elektroroller
–––– –––– –––– –––– –––– –––– ––––
–––– ––––
Rechenzentrum Zofingen–––– –––– ––––
–––– –––– –––– –––– –––– ––––
eAustausch: Ölheizung gegen Wärme um
pumpe. Die Energieeffizienz wurd
6 Prozent gesteigert.
entEinsparung: 50 000 Liter Heizöl, das
spricht rund 134 Tonnen CO2 im Jahr.
Fortsetzung von Seite 23
> versand hebt er hervor. Und die Tatsache, dass die Post in der WWF Climate Group
ist. Deren Mitglieder (darunter auch Coop,
Migros, Swisscom, Ikea und die ZKB) haben
sich mit klar bezifferten Zielen verpflichtet,
ihren Betrieb hinsichtlich des Energieverbrauchs zu optimieren und mit ihren Produkten möglichst geringe CO2-Emissionen
zu verursachen. Volker Hoffmann, Professor
für Nachhaltigkeit und Technologie an der
ETH Zürich und ebenfalls Mitglied im Beirat
von «pro clima», stellt fest, dass sich Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen bei der
Post und anderen Schweizer Unternehmen
immer mehr zu einem Bereich entwickeln,
der fundamental für die Gesamtstrategie ist,
vor allem bei Unternehmen, die im Mobilitäts- und Stromsektor tätig sind. «Zu oft», so
bemängelt er aber, «werden diese Themenbereiche immer noch als reine Kosten- und
Risikofaktoren bewertet. Dabei bestehen gerade hier für viele innovative Schweizer
Unternehmen Chancen, mit ihren Produkten und Dienstleistungen erfolgreiche Lösungen für Umweltprobleme zu liefern und
damit gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich
zu sein.»
Die Post hat die Zeichen der Zeit erkannt.
Das muss sie auch, denn ihr kommt, nicht
zuletzt in den Augen von Experten wie ETHProfessor Hoffmann oder WWF-Chef Fricker,
eine Vorbild- und Vorreiterrolle zu. HansPeter Fricker: «Als Unternehmen spielt die
Dialog 25
magazin April 2011
«Wir produzieren
keine warme Luft»
–––– –––– –––– –––– –––– –––– ––––
Erdgasfahrzeuge
–––– ––––
–––– ––––
–––– –––– –––– –––– –––– –––– ––––
2010)
(Ende
ge
hrzeu
Gasfa
140
Flottenstärke:
Einsparung: 59 Tonnen CO2 im Jahr
der
Die Gasfahrzeuge, die die Post bei
wenig
Paketzustellung benutzt, stossen nur de
ozonbildende, gesundheitsgefährden
nt.
Proze
2
Luftschadstoffe aus. Biogasanteil:
–––– –––– –––– –––– –––– –––– ––––
–––– ––––
Energieeffizienz in Gebäuden
–––– –––– ––––
–––– –––– –––– –––– –––– ––––
Anzahl: 8 posteigene Gebäude
kWh
Einsparung (pro Jahr): 2 Millionen,
Wärme, 2,4 Millionen kWh Strom
750 Kubikmeter Wasser
Post eine wichtige Rolle in der Schweiz.
Die vielen Mitarbeitenden, der grosse Fahrzeugpark, die zahlreichen Gebäude, die
schiere Menge an gefahrenen Transportkilometern. Es ist entscheidend für die
Umweltbilanz der Schweiz, was die Post
für die Umwelt und das Klima tut.» Wichtig ist wohl aber auch, dass der Nachhaltigkeitsgedanke selbstverständlich wird,
die Sorge für und um Umwelt und Klima
in den Köpfen aller Platz hat. Klimaschutz
ist ein generationenübergreifendes Projekt, das auch morgen und übermorgen
angesagt ist. Der Pöstler soll ja auch noch
in 100 Jahren klingeln. Vielleicht bringt er
die Post dann mit dem Brennstoffzellengefährt.
n
Infos unter
Πwww.post.ch/nachhaltigkeit
Fotos: Arnold. Inhalt und Form, Die Schweizerische Post, KEYSTONE/Urs Flueeler/Gaetan Bally, iStockphoto
r,
Reduktion der Heizwasser temperatu
Installation von Wasserspardüsen, stung.
enlei
Pump
und
optimierte Steuerung
Die Post will bis Ende 2013
15 000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Wieso gerade diese Menge?
Wir haben gerechnet und uns gefragt:
Was ist technisch machbar? Transport
ohne CO2-Ausstoss ist nicht von heute
auf morgen möglich. Wir wollten ein
ehrgeiziges Ziel, das ökonomisch und
technisch realisierbar ist.
Wer kontrolliert, ob das Ziel
erreicht wird?
Wir sind dem Verwaltungsrat, aber auch
dem Bund und der Öffentlichkeit Rechenschaft schuldig. Der Bund will, dass
die Post ethisch und nachhaltig geführt
wird. Unsere Umweltberichterstattung
ist Teil des Geschäftsberichts und entspricht internationalen Standards.
Was passiert nach 2013?
Nachhaltigkeit ist ein Kernwert unserer
Unternehmensvision. Wir bleiben dran
und setzen neue Ziele. Wir produzieren
keine warme Luft und setzen jetzt tolle
Ziele bis 2050, wo sich am Ende keiner
für die Umsetzung verantwortlich fühlt.
Die Post ist sehr abhängig von
fossilen Energieträgern. Forscht
sie auch an erneuerbaren Energien und neuen Technologien?
Wir sind in vielen Pilotprojekten dabei,
testen und entwickeln neue Antriebstechnologien mit. Bei den Elektrorollern
haben wir eng mit dem Fahrzeughersteller zusammengearbeitet. Auch der Doppeldeckerlastwagen, der viel weniger
Treibstoff verbraucht, ist eine innovative
Lösung zur Effizienzsteigerung.
Wo hat die Post die Nase vorn?
Sicher im Bereich der Elektromobilität.
Mit unseren 1000 Rollern haben wir die
grösste derartige Flotte in ganz Europa.
Wir waren in diesem Bereich Pioniere
und bauen die Flotte weiter aus.
Wo gibts noch am meisten Arbeit?
Unsere CO2-Emissionen entstehen vorwiegend durch Transportleistungen.
Wir können nicht einfach ab der Stange
Lastwagen oder Busse kaufen, die viel
weniger Treibstoff verbrauchen oder
eine ganz andere Antriebstechnologie
haben. Wir wünschen uns daher so
schnell wie möglich Transporter und
Lastwagen mit bezahlbaren und serienreifen Technologien, die die Umwelt weniger belasten.
Karin Schulte (40), Leiterin
Nachhaltigkeit der Post. Die Umweltnaturwissenschafterin mit
Weiterbildung in Betriebswirtschaft wohnt in einem Minergiehaus. Sie nutzt Carsharing und
verreist mit Zug oder Postauto.
So senkt sie ihren CO2 -Ausstoss.
26 Dialog
Hilfe für die Stars von morgen
Hilfe
PPostFinance
ostFinance engagiert sich für eine nachhaltige Talentförderung. Sie unterstützt die Stiftung Schweizer
Sporthilfe und hat die Patenschaft von sieben Nachwuchsathletinnen und -athleten übernommen.
Sporthilfe
Text von Michael Krobath
Was haben Roger Federer, Stéphane Lambiel
und Fabian Cancellara gemeinsam? Sie sind
nicht nur Ausnahmekönner und Olympiasieger – alle drei wurden auch von der Sporthilfe unterstützt. Im Jubel um ihre grandiosen
Leistungen geht gerne vergessen, dass Athleten einen steinigen Weg zurückzulegen
haben, bis sie an der Weltspitze angekommen sind. Neben einer grossen Begabung
braucht es dazu viel Fleiss, Leidenschaft,
Glück und natürlich Geld. Die Kosten für
Ausrüstung, Reisen und Unterkünfte übersteigen das Budget der meisten Familien;
Sponsoren melden sich in der Regel erst,
wenn man bereits erfolgreich und berühmt
ist. Die Beiträge der Sporthilfe sind deshalb
für viele leistungsorientierte Talente eine
Art Grundversicherung, die es ihnen ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. «Diese Unterstützung war sicher ein
Puzzleteil für meinen heutigen Erfolg», sagt
etwa Roger Federer, der sich heute selber für
die Sporthilfe engagiert.
Die Sporthilfe leistete zweifelsohne einen
bedeutenden Beitrag dazu, dass sich die
Schweiz in den letzten Jahrzehnten gemessen an ihrer Bevölkerungszahl zu einer der
erfolgreichsten Sportnationen der Welt entwickelt hat. Insgesamt gegen 100 Millionen
Franken hat die Stift ung seit 1970 in die
Förderung einheimischer Talente investiert,
rund 14 000 Athletinnen und Athleten konnten bisher davon profitieren. Heute unterstützt die Stift ung 400 Talente aus über
50 Sportarten mit direkten Beiträgen. Zu den
wichtigsten Partnern der Sporthilfe gehört
seit vielen Jahren PostFinance, die damit
einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Talentförderung leistet. Zudem hat
PostFinance die Patenschaft von sieben
Nachwuchsathletinnen und -athleten übernommen (siehe Steckbriefe), die dadurch
eine zusätzliche finanzielle Unterstützung
erhalten. Zwei von ihnen sind aufgrund
ihrer herausragenden Leistungen für die
diesjährige Wahl zur Nachwuchssportlerin
des Jahres nominiert. Die Mountainbikerin
Linda Indergand wurde 2010 Junioreneuropameisterin, die Snowboarderin Julie Zogg
Vize-Juniorenweltmeisterin. Der Nachwuchspreis, der am 15. April auf Schloss Lenzburg
von der Sporthilfe vergeben wird, war in
der Vergangenheit ein wichtiger Meilenstein
in so mancher erfolgreichen Karriere. Wir
drücken die Daumen.
n
Geburtsdatum: 1.10.1992
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Wohnort: Weite (SG)
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Beruf: Polymechanikerin in Ausbildung
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treffen
Freunde
in,
allgeme
Sport
Hobbys:
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Grösster Erfolg: Juniorenweltmeisterin 2009
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Sportlicher Traum: Olympiasieg
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Geburtsdatum: 13.7.1993
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Wohnort: Silenen (UR)
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Beruf: Lehre zur Kauffrau
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mit
Berufsmatura
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Hobbys: Lesen, Ausflüge
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mit Familie
und Freunden
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Grösster Erfolg: Juniorene
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uropameisterin 2010
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Sportlicher Traum: Olympi
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amedaille
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Ind bike
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Li untain
Mo
Fördern auch Sie junge Talente
Die Sporthilfe unterstützt hoffnungsvolle Sporttalente aus
der ganzen Schweiz auf ihrem Weg an die Weltspitze. Helfen
auch Sie den Stars von morgen, ihren Traum vom Spitzensport zu verwirklichen –
mit einer Paten- oder Mitgliedschaft: Schliessen Sie bis zum 31. Mai 2011 eine Sporthilfe-Mitgliedschaft zum halben Preis (25 statt 50 Franken) ab. PostFinance, Goldpartnerin der Sporthilfe, übernimmt im ersten Jahr die restlichen 25 Franken Ihres
Mitgliedsbeitrags. Anmeldung auf: Πwww.sporthilfe.ch/post, Gutschein-Code POST, oder
per SMS mit Keyword POST an 339 (CHF 0.20/SMS)
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4. November 2011 im Hallenstadion Zürich (Talon auf Seite 18).
Dialog 27
magazin April 2011
ser
Yannick Käen
Schwim m
Geburtsdatum: 3.7.1992
–––––––––––––––––––––––––
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(AG)
f
Wohnort: Mump
–––––––––––––––––––––––––
––––––––––––––––––––––––––––––––
Beruf: Gymnasiast
–––––––––––––––––––––––––
––––––––––––––––––––––––––––––––
und Familie
nde
Freu
,
mein
Hobbys: Sport allge
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––––––––––––––––––––––––––––––––
pic Games 2010
Grösster Erfolg: 6. Rang Youth Olym
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lle
edai
Sportlicher Traum: Olympiam
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Kim Leo Stutz
Tennis
Geburtsdatum: 9.1.1997
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Wohnort: Lufingen (ZH)
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Beruf: 2. Sek an der Sporteliteschule Thurgau
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Hobbys: Musik, Tanzen, Snowboarden, Lesen, Tischtennis
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Grösster Erfolg: Schweizer U14-Juniorenmeister 2011
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Sportlicher Traum: Sieg bei den US-Open
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Reto Indergand
Mountainbike
Andréa Thürler
Ski alpin
Geburtsdatum: 23.1.1993
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Wohnort: Jaun (FR)
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Beruf: Sporthandelsschülerin
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Hobbys: Bergsteigen mit Familie und Freunden
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Grösster Erfolg: Silber Juniorenweltmeisterschaft 2011
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Sportlicher Traum: Top 30 im Skiweltcup
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Martin Hubmann
Orientierungslauf
Geburtsdatum: 14.5.1989
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Wohnort: Eschlikon (TG)
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Beruf: Teilzeitstudium zum Bauingenieur
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Hobbys: Velofahren, Langlaufen, Skifahren,
eigene Website
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
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Grösster Erfolg: Bronze Junioren-WM 2009
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
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Sportlicher Traum: OL-Weltmeister
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
–––––––––––––––––
Fotos: Mathias Hofstetter, Photopress, EQ, zVg
1
Geburtsdatum: 15.12.199
–––––––––
––––––––––––––––––––––––
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Wohnort: Silenen (UR)
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oinstallateur
Beruf: Lehre zum Elektr
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––––––––––––––––––––––––
ren
fah
Ski
uf,
Hobbys: Langlauf, Bergla
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––––––––––––––––––––––––
rschaft 2009
ste
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enw
ior
Jun
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Grösster Erfolg: Bro
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ateiln
Sportlicher Traum: Olympi
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––––––––––––––––––––––––
28 Dialog
Fensterplatz
Meiringen–Grimsel Hospiz (BE)
Unterwegs mit Franz Wyrsch
«Ich war immer ein Abenteurer. Bevor
ich PostAuto-Fahrer wurde, habe ich Carreisen durch Europa gemacht. Davor bin
ich mit dem LKW in Europa und Asien
unterwegs gewesen. Ich habe einiges gesehen in meinem Leben. Die Fahrt auf den
Grimsel aber geniesse ich immer wieder.
Dort finde ich es interessant wegen der
Technik, des Kraftwerks und der Stauseen. Ende Mai, wenn wir die Route zu
fahren beginnen, liegt oben manchmal
noch viel Schnee; dann aber, wenn die
Blumen anfangen zu blühen, ist der Anblick fantastisch. Ich zeige meinen Passagieren gern schöne Ausblicke, hier eine
Blume, dort eine Gämse. Das macht mir
Freude und den Leuten auch. Es geht fast
nichts über so eine Alpenpassfahrt im
Sommer. Eine dunkle Seite haben die kurvenreichen Strassen aber: Sie locken die
schnellen Töffs und Autos an. Das kann zu
tragischen Unfällen führen. Dann brauche ich eine besonders ruhige Hand und
muss mein Postauto genau kennen; wir
fahren ja immer mit verschiedenen
Fahrzeugen. Auf so einer schmalen Bergstrasse ist es besser, du weisst auf den
Zentimeter genau, wie breit und wie lang
dein Wagen ist. Hier ist kein Platz für
Abenteuer.» RH
Film schauen und gewinnen! Machen Sie
mit beim mobilissimo-Wettbewerb von PostAuto,
der noch bis 31. Juli 2011 läuft! Tipps und
Onlineteilnahme unter www.postauto.ch,
Webcode 10002.
9.24 Uhr Willigen Dorf: Ein Fussweg führt zur nostalgischen
9.20 Uhr Bahnhof Meiringen: Letzte Gelegenheit, etwas ProStandseilbahn, die seit 1899 in Betrieb ist. Bei der Bergstation
viant zu holen. Etwa eine luftige Meringue, die Zuckerbäcker
Gasparini im 17. Jahrhundert erfand und nach dem Ort benannte. stürzt der Reichenbachwasserfall 120 Meter in die Tiefe.
9.28 Uhr Aareschlucht: Hier lebt 10.00 Uhr Unterwegs im Fels: Auf der alten Passstrasse hat 10.08 Uhr Grimselsee: Beim
der Chauffeur wenig Platz zum Manövrieren. Die Passagiere Picknick am blauen Nass einfach
graue Vorzeit auf, und die Kreigeniessen die spektakuläre Aussicht und den Nervenkitzel. mal die Seele baumeln lassen.
dezeit gibts zum Anfassen.
10.08 Uhr Hotel Grimsel Hospiz: Schon im 12. Jahrhundert existierte ein Gasthaus am Handelsweg zwischen dem Piemont und
dem Burgund. Später war es eine Bauarbeiterherberge; die karge Felslandschaft bietet Naturfreunden das ganze Jahr Erholung.
Fotos: Mike Niederhauser/www.merlinphotography.ch, Markus Forte, © swisstopo (BA110053), Claudio Bader, iStockphoto
Franz Wyrsch (56) aus Meiringen fährt
seit 1990 Postauto. Er ist verheiratet und
hat einen Sohn. In seiner Freizeit geniesst der
Hobbypilot die Freiheit über den Wolken.
Dialog 29
magazin April 2011
Sozialwoche für Lernende
Laufagenda
Über 600 Lernende der Post leisten jedes Jahr im Rahmen ihrer
Lehrzeit einen Sozialeinsatz. Einer von ihnen ist Jacopo Fontana.
Giro Media Blenio
Text von Anouk Hiedl
Es ist 8.30 Uhr. Die Beschäftigten und
Betreuenden der sozialen Werkstätte
«L’Idea» sind eingetroffen und
besprechen den heutigen Tagesablauf. Unter ihnen auch Jacopo
Fontana (17). Er arbeitet heute
nicht als Lernender bei der Post in Bellinzona, sondern geht den Werkstattmitarbeitenden hier in Chiasso bei
ihren Holz-, Filz- und Rahmungsarbeiten zur Hand. Dass heute erst sein dritter Tag ist, merkt man nicht. Er geht vertraut
mit allen um, es scheint, als gehöre er einfach dazu. Einige Männer zeichnen hölzerne
Karnevalsfiguren vor, andere schmirgeln,
kleben oder fügen Holzteilchen zusammen.
Jacopo hilft mit.
Jährlich engagieren sich über 600 Lernende der Schweizerischen Post während
fünf Tagen in einem Sozialprojekt für Hilfsbedürftige oder für die Allgemeinheit. Während Deutsch- und Westschweizer Lernende
in einem einwöchigen Arbeitseinsatz Wege
oder Wälder säubern, absolvieren die Lernenden im Tessin ihre Sozialeinsätze in den
13 Werkstätten der Stift ung «Fondazione
Diamante», wo sie Erfahrungen im Umgang
mit Behinderten machen. «L’Idea» ist eine
Werkstätte, in der Objekte hergestellt werden, die für den Verkauf bestimmt sind. Die
Andersartigkeit der Menschen mit
geistiger Behinderung oder psychischen Problemen wird hier
akzeptiert, und sie können ihre
Fähigkeiten sinnvoll und kreativ
nutzen. Indem sie Kunsthandwerk
produzieren, Lebensmittel herstellen
oder Gartenpflanzen ziehen, arbeiten
sie unter möglichst «normalen» wirtschaftlichen und sozialen Arbeitsbedingungen. Im Filzatelier produzieren einige
Frauen Filz für Modeschmuck und Stuhlbezüge. Nur eine sitzt still da und reagiert
nicht, wenn man sie anspricht. «Gestern war
alles okay, heute ist sie blockiert. Die Tagesform mancher hier Beschäftigten ist sehr
unterschiedlich», erklärt Jacopo. Er ist überzeugt, dass nicht nur Lernende Zeit im sozialen Bereich verbringen sollten. «Wer mit
einer positiven Einstellung kommt, kann
viel mitnehmen. Die Menschen hier sind uns
emotional voraus – wir können viel von ihnen lernen.»
n
Datum 25. April 2011 (Ostermontag)
Distanzen 6 km / 10 km
Πwww.mediablenio.com
Luzerner Stadtlauf
Datum 7. Mai 2011
Distanzen 1,5 bis 5,6 km
Πwww.luzernerstadtlauf.ch
Grand-Prix Bern
Datum 14. Mai 2011
Distanzen 16,1 km / 4,7 km / 1,6 km
Πwww.gpbern.ch
Massstäbe vorgeben – schon manche
Erfolgsgeschichte wurde geschrieben
am Grand-Prix von Bern. Die 30. Austragung dürfte Gelegenheit für eine
Fortsetzung liefern.
Winterthur Marathon
Datum 29. Mai 2011
Distanzen 10 km / 21,1 km / 42,195 km
Πwww.winterthur-marathon.ch
Bieler Lauftage
Infos unter
Πwww.f-diamante.ch (nur auf Italienisch)
Datum 17./18. Juni 2011
Distanzen 21,1 km / 42,195 km /100 km
Πwww.100km.ch
Schweizer Frauenlauf Bern
Datum 19. Juni 2011
Distanzen 0,5 km /1,6 km / 5 km / 10 km / 15 km
Πwww.frauenlauf.ch
Laufen, geniessen, feiern – ein Vierteljahrhundert Schweizer Frauenlauf. Und
die eindrückliche Geschichte hat nichts
an Aktualität eingebüsst.
Aletsch-Halbmarathon
Datum 26. Juni 2011
Distanzen 21,1 km
Πwww.aletsch-halbmarathon.ch
Jacopo Fontana (17) legt in den verschiedenen Ateliers der sozialen Werkstätte «L’Idea» in Chiasso Hand an.
Von den hier Beschäftigten kann er handwerklich und menschlich viel lernen.
Infos unter
Die Post unterstützt die schönsten Lauf veranstaltungen und fördert damit den grössten
Breitensport der Schweiz.
Πwww.post.ch/laufsport
30 Dialog
31. August – 5. September 2011
Leserangebot
Pyronale – World-Championat
Feuer und Kultur in Berlin sehen und erleben
1. Tag: Schweiz–Leipzig
Fahrt, Abendessen und Übernachtung im Hotel.
2. Tag: Leipzig und Berlin
Stadtführung Leipzig: Besichtigung der Perle
der Architektur aus der Kaiserzeit und des Orts,
wo die friedliche Revolution 1989 die Wende
brachte. Weiterfahrt nach Berlin mit Abendessen
im Hotel.
werk-World-Championat, und wir kommen aus
dem Staunen nicht mehr heraus.
Preis pro Person
m Im Doppelzimmer CHF 1380.–
m Zuschlag Einzelzimmer CHF 256.–
5. Tag: Nürnberg Nach dem Frühstück Fahrt nach Nürnberg
mit anschliessendem Rundgang: Wir lernen viel
Wissenswertes über Burg und Brunnen, Kirche
und Kunst sowie Geschichte und Gegenwart
der Stadt. Abendessen und Übernachtung in
Nürnberg.
Im Preis inbegriffen
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m Begleitung durch Host/Hostess
m 5 Übernachtungen mit Frühstück
in 4-Sterne-Hotels
m 4 Abendessen im Hotel
m Brückenschifffahrt in Berlin
m Stadtführungen Leipzig, Potsdam inkl.
Park Sanssouci, Berlin und Nürnberg mit
lokaler deutschsprachiger Reiseleitung
m Eintrittskarte Tribüne Abschlussveranstaltung Pyronale
m Reiseunterlagen inkl. Reiseführer
m Taxen und Gebühren
6. Tag: Nürnberg–Schweiz Frühstück, Rückfahrt in die Schweiz.
Nicht inbegriffen
m Getränke
m Annullations- und Reiseversicherung
CHF 42.–
3. Tag: Berlin und Potsdam Frühstück, anschliessend Fahrt nach Potsdam.
Stadtführung Potsdam mit Besichtigung des Parks
Sanssouci. Am Nachmittag Rückfahrt nach Berlin, Brückenschifffahrt ab Schloss Charlottenburg, vorbei am Reichstag zur Jannowitzbrücke.
Abendessen im Hotel.
4. Tag: Berlin Frühstück, anschliessend Stadtführung: Wir besuchen das weltberühmte Brandenburger Tor,
den Reichstag, den Fernsehturm am Alexanderplatz und den Checkpoint Charlie. Nach einem
freien Nachmittag, am Abend Besuch der Abschlussveranstaltung der Pyronale. Die besten
Pyrotechniker der Welt treffen sich zum Feuer-
Einstiegsorte
Abfahrt in Bern, Olten, Basel, Aarau, Zürich,
Chur, Landquart, Sargans, Diepoldsau,
St. Gallen, Siders, Susten, Visp, Brig, Andermatt, Schwyz
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Zwischen Ost und West: Das Brandenburger Tor in Berlin.
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Das erste Septemberwochenende ist in Berlin seit
2006 ein zündendes Highlight, denn dann trifft
sich hier jeweils die internationale Elite der Feuerwerkskünstler zum Wettstreit. Lassen Sie sich
von den technisch brillanten, fantasievollen Feuerwerkshows überraschen und tauchen Sie mit
uns ein in die kulturellen Grossstädte Ostdeutschlands.
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und bis heute ist der Wellblech-Flieger immer noch im
Einsatz.
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wir Ihnen eine nostalgische Erinnerung und ein Spektakel der ganz besonderen Art anbieten. Sie werden
staunen: Zu jeder Stunde setzt sich nämlich die Ju 52
in Bewegung, und zum brummenden, authentischen
Motoren-Klang fährt sie aus ihrem Hangar.
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EXKLUSIV-BESTELLSCHEIN
Reservierungsschluss 16. Mai 2011
q Ja, ich reserviere die “Tante Ju Hangar-Uhr”
Ich wünsche q eine Gesamtrechnung
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Gültig bis:
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