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Heute wissen, was morgen ist. - Über DSAG

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Das Magazin der Deutschsprachigen SAP® Anwendergruppe e.V.
g 03-11
Heute wissen,
was morgen ist.
www.dsag.de ISSN 1861-7492
Nichts dem Glücksfall überlassen.
Mit den richtigen Vorabinformationen.
Unternehmensrealität positiv gestalten.
Deutschsprachige Weisheiten
Neue Funktionen angezettelt
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Blick in die Glaskugel: Ist In-Memory ein Zukunfts-Trend, heute
schon Realität oder bislang noch eine Vision? Meinungen und
Prognosen aus SAP- und DSAG-Sicht.
Die Arbeitsgruppe Virtualisierung & Cloud hat bei der Weiterentwicklung der SAP-System-Management-Lösung „mitgebacken“. Ein Ergebnis mit doppelter Füllung und Knusper-Faktor.
Auf Fortuna warten DSAG-Mitglieder
nicht, wenn sie auf bedarfsgerechte
SAP-Lösungen hinwirken.
DSAG-Jahreskongress in Leipzig
ab Seite 24
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3
Liebe LeSeriNNeN
UND LeSer,
von März bis Mai 2011 hat die DSAG mit Hilfe eines Marktforschungsunter­
nehmens eine Mitgliederbefragung durchgeführt. In 1.250 halbstündigen Tele­
foninterviews haben Mitglieder, Nicht­Mitglieder und Funktionsträger ihre Meinung
bezüglich Image, emotionaler Bindung zur DSAG sowie ihre Zufriedenheit mit dem
Dienstleistungsportfolio geäußert. Die Befragung gibt Aufschluss darüber, wie die Ver­
bandsarbeit noch stärker am Bedarf unserer aktuellen und potenziellen Mitglieder
ausgerichtet werden kann. Denn: Sie sind es, die bei der DSAG die Weichen stellen.
Zu den wesentlichen Ergebnissen der Umfrage gehört auch, dass die DSAG, ver­
glichen mit anderen Verbänden, ein überdurchschnittlich gutes Image genießt. Die
Organisation wird als engagiert, motiviert, glaubwürdig und professionell wahrge­
nommen. Dass uns die Mitglieder, die unsere tägliche Arbeit kennen, so beurteilen,
freut uns sehr. Dass die Arbeit der DSAG jedoch auch bei den befragten Nicht­Mit­
gliedern einen hohen Stellenwert genießt, sehen wir als großes Kompliment an.
Bestätigung erfahren wir auch von unseren Mitgliedern, z. B. in Bezug auf die an­
gebotenen Informationskanäle. Die Arbeitskreise/Gremien, das DSAGNet­Forum
und der Jahreskongress werden am häufigsten genutzt. Vom Verband erwarten die
Befragten, dass er ihre Interessen vertritt, wichtige SAP­Informationen verbreitet
und seine Rolle als Netzwerk und Marktplatz für den Erfahrungsaustausch erfüllt.
Was das Dienstleistungsangebot als Ganzes betrifft, sehen zwei Drittel der Be­
fragten keinen Grund, etwas zu ändern. Aber sehr wohl wünschen sie sich im Detail
noch mehr fachliche Qualität, einen besseren Know­how­Transfer und dass die an­
gebotenen Leistungen noch stärker am konkreten Bedarf der Mitglieder ausgerichtet
werden. Spezifischer zugeschnittene Informationen zu aktuellen Themen im Rahmen
der bestehenden Angebote werden als sinnvolle Unterstützung im Tagesgeschäft
gesehen. Sollte das Dienstleistungsangebot erweitert werden, stünden bei den Be­
fragten Angebote zur Weiterbildung im SAP­Umfeld und die Vermittlung von Exper­
tenwissen ganz oben auf der Wunschliste. Die Anregungen nehmen wir als Ansporn,
unser Leistungsspektrum fachlich immer weiter zu verbessern, um den Mehrwert
einer DSAG­Mitgliedschaft kontinuierlich zu steigern.
Das waren die wichtigsten Resultate in Kürze. Ausführlicher beleuchtet werden die
Umfrageergebnisse auf dem DSAG­Jahreskongress vom 11. bis 13. Oktober 2011
im Congress Center in Leipzig. Der Rahmen bietet sich an. Genießt doch laut Um­
frage der Jahreskongress nicht nur unter den Mitgliedern einen hohen Stellenwert.
Die Veranstaltung ist darüber hinaus bei 90 Prozent der befragten Nicht­Mitglieder
bekannt. In diesem Sinne freuen wir uns über viele Besucher. Mitglieder und In­
teressenten sind herzlich willkommen!
„Die Arbeit der DSAG
genießt auch bei den
Nicht-Mitgliedern einen
hohen Stellenwert.
Das sehen wir als großes
Kompliment an.“
Dr. Mario Günter, Geschäftsführer
Deutschsprachige SAP­Anwendergruppe (DSAG) e. V.
Viel Spaß beim Lesen der neuen blaupause!
Ihr
DSAG blaupause
03­11
4
blaupause 03-11
08-15
DSAG nimmt einfluss
16-22
Beispiele aus den Ressorts Branchen und Prozesse zeigen, mit
welchem Engagement, Durchhaltevermögen und Erfolg DSAGGremien SAP-Lösungen verbessern und weiterentwickeln.
Österreichische Unternehmen geben Einblicke in ihre SAPProjekte: die Energie AG zu Smart-Metering und das Rechenzentrum ARZ über die Nutzung von Erweiterungspaketen.
g Im Moment
g Branchen
06
20
GeSeTZLIChe ÄNDerUNGeN UND WArTUNG
„Gesetzestreu bis zum (Wartungs-)Ende“: Bei SAP-Produkten
in der sogenannten Mainstream-Wartung werden gesetzliche
Anforderungen nicht mehr durchgehend umgesetzt.
g 1fluss
08
FUNkTIoNeN DANk ArBeITSkreIS
VerTrIeB UND MArkeTING
„Auf Stimmenfang für bessere Prozesse“: Der Arbeitskreis Vertrieb und Marketing gehörte zu den Piloten der
Initiative zur kontinuierlichen Verbesserung ausgelieferter
Produkte (Continuous Improvement). Ein Erfahrungsbericht.
g DSAG-Jahreskongress 2011
24
VerANSTALTUNGSÜBerBLICk
„Leipziger Allerlei an IT-Trends“: Die größte
DSAG-Veranstaltung findet vom 11. bis 13. Oktober 2011
in Leipzig statt. Mit bewährtem Rezept.
keYNoTe DSAG-VorSTAND
„Langfristige IT-Therapie fördert die Genesung“:
Die ersten Ergebnisse der Continuous-ImprovementInitiative im Arbeitskreis Krankenhaus liegen vor.
„Treffpunkt Realität“: Viele SAP/DSAG-Initiativen
haben im vergangenen Jahr Wirkung gezeigt. Der
DSAG-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Karl Liebstückel
über Erfolge und neue Herausforderungen.
14
30
VerBeSSerUNGeN FÜr krANkeNhAUSLÖSUNG
FUNkTIoNALITÄT FÜr DIe GArANTIeABWICkLUNG
„Grünes Licht für die Dokumentenablage“: Der Arbeitskreis Garantie, Gewährleistung, Reklamation hat sich für
eine Lampenfunktion im Dokumentenarchiv stark gemacht.
g SAP erP
16
PrAXIS reCheNZeNTrUM ArZ
„Beim ERP-System am Ball bleiben“: Bei der
österreichischen Allgemeinen Rechenzentrum
Gesellschaft (ARZ) wurden Enhancement Packages
eingespielt und Business Functions aktiviert.
DSAG b laupause
PrAXIS eNerGIe AG oBerÖSTerreICh
„Spartipps vom smarten Stromzähler“: In der
aktuellen Rollout-Phase ist „Smart Metering“ bei
der Energie AG Oberösterreich vollständig in das
bestehende SAP-System integriert.
27
12
03­11
SAP-Projekte bei DSAG-Mitgliedern
keYNoTe DrÄGer
„Mit langem Atem auf Konsolidierungskurs“:
Mit der Konzentration auf den SAP-Kern als
Basis konsolidiert Dräger zurzeit weltweit ihre
Softwaresysteme. Daraus ergeben sich konkrete
Anforderungen an SAP.
36
keYNoTe BUNDeSWehr
„Mit SAP in den Einsatz!“: Interview mit Oberst
Michael Hauschild, Leiter der Realisierungsorganisation
SASPF im Bundesamt für Informationsmanagement
und Informationstechnik bei der Bundeswehr, über
aktuelle und kommende SAP-Projekte.
5
24-43
DSAG-Jahreskongress 2011
62-63
Positionspapier Lizenzen
„Treffpunkt Realität“ lautet das Motto der größten DSAGVeranstaltung, die dieses Jahr in Leipzig stattfindet. Kunden-Keynotes kommen von Dräger und der Bundeswehr.
Das an SAP übergebene DSAG-Positionspapier umfasst
zentrale Anforderungen und Wünsche von SAP-Kunden
im Bereich Wartung, Lizenzierung und Preismechanismen.
41
g Service & Support
keYNoTe DUFTPAPST ProF. hANNS hATT
„Immer der Nase nach!“: Riechen kann man lernen.
Das ist umso wichtiger, da Gerüche unser Verhalten ebenso
beeinflussen wie Sympathie oder Antipathie.
g In-Memory
44
INTerVIeW MIT SAP-hANA-eXPerTe
INGo BreNCkMANN
„Wartezeiten adieu!“: Wie die In-Memory-Technologie
bestehende SAP-Anwendungen verbessert und neue
Lösungen schafft. Antworten vom Fachmann.
48
koMMeNTAr ZU SAP hANA VoN Dr. MArCo LeNCk
„Neue Technologie, viele Fragen“: In-Memory-Technologie
in SAP-Lösungen kann einen Paradigmenwechsel auslösen.
Die Produkte müssen dafür einer breiten Anwenderschaft
zu vertretbaren Kosten verfügbar gemacht werden.
g SAP NetWeaver
50
erFAhrUNGeN AUS DeM rAMP-UP
„Neue Version am Start“: Was ist neu in SAP NetWeaver 7.3
und was sagen DSAG-Mitglieder zum Ramp-up?
62
blaupause
Heute wissen, was morgen ist.
PoSITIoNSPAPIer ZU LIZeNZeN UND WArTUNG
„Wahlfreiheit und Flexibilität gefordert“: Das aktuelle
Lizenz- und Support-Modell der SAP sorgt bei DSAGMitgliedern für Diskussionsstoff. Resultat ist ein Positionspapier mit Forderungen an SAP.
g Gewusst, wie?
64
TIPPS UND TrICkS
„Favoriten erweitern um Internet-Links“:
Eine Kurzanleitung mit Pfiff! Nützliche Internet-Seiten
in der Favoritenliste ablegen und direkt aus dem
SAP-System darauf zugreifen, spart Zeit und unnötige Klicks.
g In eigener Sache
66
DSAG UND SoCIAL MeDIA
„Am sozialen Netz mitknüpfen“: Die DSAG ist jetzt
bei Twitter, Xing und YouTube aktiv.
66
IMPreSSUM
g Virtualisierung
56
WeITereNTWICkLUNG Der
SAP-SYSTeM-MANAGeMeNT-LÖSUNG
„Gut Ding will Weile haben“: Die DSAG-Arbeitsgruppe
Virtualisierung & Cloud Computing ist drangeblieben und
hat für entscheidende Schritte bei der Weiterentwicklung
von SAP-Produkten aus diesem Umfeld gesorgt.
DSAG blaupause
03­11
6
im Moment
CIo-kreIS DISkUTIerT ÜBer GeSeTZLIChe ANForDerUNGeN
GeSetzeStreU biS zUM
(WArtUNGS-)eNDe
Sollen gesetzliche Anforderungen bis zum ende des Wartungszyklus einer Softwarelösung
umgesetzt werden oder ist auch ein releasewechsel ein opportunes Mittel? Im CIo-kreis
der DSAG wird das Thema ausführlich diskutiert.
g v. l. n. r.: Dr. Michael Kranz und Werner Schwarz,
Mitglieder im DSAG-CIO-Kreis
Softwarepflege und ­wartung heißt nicht
nur Hilfe bei Störungen. Die IT­Lösungen wei­
terzuentwickeln und bestehende Funktiona­
litäten zu korrigieren bzw. zu verbessern, ist
ebenfalls wichtig. Dazu gehört auch, das Sys­
tem an sich ändernde gesetzliche Anforderun­
gen (Legal Changes) anzupassen. Bei den SAP­
Produkten in der sogenannten Mainstream­
Wartung wird dies jedoch nicht mehr durch­
gehend umgesetzt. Das ist aus Sicht der SAP­
Kunden nicht nachvollziehbar. Eigentlich müsste
es selbstverständlich sein, dass ein Produkt
während des normalen Wartungszyklus an gül­
tige gesetzliche Bestimmungen angepasst wird.
Schließlich bezahlen die Kunden dafür.
Gesetzliche Vorgaben erfüllen
Schon allein unter dem zentralen Ge­
sichtspunkt des Investitionsschutzes und der
Planungssicherheit ist es wichtig, dass die IT­
Produkte die entsprechenden gesetzlichen
Anforderungen erfüllen. Ein gutes Beispiel
in dem Zusammenhang ist die Lösung SAP
Global Trade Service (GTS) für das Zoll­ und
Außenhandelsmanagement. Es mag sein, dass
GTS 7.2 langsam in die Jahre kommt. Aber ein
Release, das sich in der offiziellen Wartung
seitens SAP befindet, muss die gesetzlichen
Vorgaben erfüllen. Faktisch wird das Unter­
nehmen ja sonst zu einem außerplanmäßigen
Releasewechsel gezwungen. Bei diesem Bei­
spiel verweist SAP konkret auf den Wechsel
03­11
DSAG blaupause
auf die neue Version SAP GTS 10.0. „Gesetz­
liche Anpassungen werden für gewartete SAP­
Releases bis Wartungsende üblicherweise als
Support Packages zur Verfügung gestellt. Soll­
te SAP hierfür stattdessen die Form eines
Releasewechsels erwägen, so ist dieses Re­
lease nicht nur kostenfrei im Rahmen der War­
tung zur Verfügung zu stellen, sondern auch
mit einem Vorlauf von mindestens 12 Mona­
ten anzukündigen. Denn: Viele Kunden haben
feste jährliche Releasekalender, die sorgfältig
und rechtzeitig zu planen sind. Zudem läuft
ein Releasewechsel normalerweise auf einen
deutlich höheren Aufwand hinaus. Dieser
Schritt bedeutet dann in Konsequenz ja auch,
dass die Wartung für ein laufendes Release
entgegen der offiziellen Roadmap vorzeitig
beendet wird“, erklärt Dr. Michael Kranz,
Mitglied im DSAG­CIO­Kreis.
denverträglich umzusetzen, wäre wichtig, um
das weit verbreitete Unverständnis über den
Umgang mit gesetzlichen Änderungen aus
der Welt zu schaffen. (tk)
koMMeNTAr ZUr e-BILANZ
„Die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen
darf nicht dazu führen, dass kundenseitig
eine steigende Komplexität z. B. durch den
Verweis auf weitere Lösungen und Pro­
dukte im Portfolio in Kauf genommen wer­
den müssten. So stellt sich das Angebot
der SAP, eine Bilanz künftig im Format
Extensible Business Reporting Language
(XBRL) zu liefern, um die gesetzlichen An­
forderung zu erfüllen, gegenwärtig als deut­
licher Komplexitätstreiber dar. Basiert doch
eine Anforderung für
die Produkt-roadmap
Aus der Diskussion lässt sich ein Aspekt
ableiten, der als zentrale Anforderung an SAP
im Bereich „Produkt­Roadmap“ aufgenommen
werden sollte: Nicht nur Informationen über
künftige Produkte sind zu gewährleisten. Es
wäre auch wichtig, sich darauf verlassen zu
können, dass die Softwareprodukte an gesetz­
liche Änderungen angepasst werden – ohne
Wenn und Aber. Eine Verpflichtung von Seiten
SAP, die entsprechenden Anforderungen kun­
diese Lösung auf einem zusätzlich zu im­
plementierenden System auf der Grund­
lage von Business­Objects (BO), dem so­
genannten BO­Disclosure­Management.
Damit wären neben der steigenden Kom­
plexität zusätzlich auch Lizenzgebühren
für diese Lösung fällig.“
Werner Schwarz,
CiO der Gerolsteiner brunnen GmbH &
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1fluss
8
CoNTINUoUS-IMProVeMeNT-erFAhrUNGeN IM ArBeITSkreIS VerTrIeB UND MArkeTING
AUf StiMMeNfANG
für beSSere PrOzeSSe
Der Arbeitskreis Vertrieb und Marketing gehörte zu den Piloten der neuen Initiative von SAP und DSAG zur kontinuierlichen
Verbesserung ausgelieferter Produkte (Continuous Improvement). Das erfolgsrezept: Je mehr Unternehmen ihre Vorschläge
einbringen, desto schneller profitieren alle SAP-kunden von neuen Funktionalitäten.
Thomas Kircher, blaupause-Redaktion
Der Fokus des DSAG­Arbeitskreises
Vertrieb und Marketing liegt hauptsächlich
auf der Abbildung der Geschäftsprozesse
für Marketing und Vertrieb in den Business­
Suite­Lösungen SAP Customer Relationship
Management (SAP CRM) und der SAP­ERP­
Komponente SD. Innerhalb der vielfältigen
Themenbereiche wie der Marketing­ und
ArBeITSkreIS
VerTrIeB UND MArkeTING
Ziel des Gremiums mit seinen über 1.300
Kampagnenplanung, der Zielgruppenselek­
tion oder dem Key Account Management
liegt das Augenmerk vor allem auf der kon­
tinuierlichen Verbesserung der vorhandenen
SAP­Lösungen. Hier profitiert der Arbeitskreis
von der Continuous­Improvement­Initiative
(CI)1. Er war eines der ersten Gremien, die
als Pilot für CI ausgewählt wurden. Gregor
Wolf, stellvertretender Arbeitskreissprecher
Vertrieb und Marketing, über die Initiative:
„Von den ersten Ergebnissen sind wir sehr
angetan. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsa­
che, dass einige unserer Verbesserungs­
vorschläge bereits umgesetzt wurden.“
Mitgliedspersonen ist der intensive In­
formations­ und Erfahrungsaustausch
über die vielfältigen und komplexen Mar­
keting­ und Vertriebsgeschäftsprozesse
im Innen­ und Außendienst. Der Arbeits­
kreis wirkt darauf hin, dass die Abläufe
effizienter und einfacher in SAP abzubil­
den sind und die Benutzerfreundlichkeit
des Systems erhöht wird. Dabei stehen die
Business­Suite­Lösungen SAP Customer
Relationship Management (SAP CRM) und
Die Mehrheit bestimmt das Thema
Wer sich mit Vorschlägen an Continuous
Improvement beteiligen will, erklärt sich
bereit, die daraus entwickelte Funktionalität
auf das eigene IT­System aufzuspielen, auf
ihre korrekte Umsetzung hin zu prüfen und,
wenn die Funktionalität umgesetzt wird,
diese produktiv zu nutzen. Mindestens fünf
Unternehmen müssen sich bereit erklären,
eine bestimmte Funktionalität produktiv zu
die SAP­ERP­Komponente für den Vertrieb
(SD) im Mittelpunkt der Aktivitäten.
www.dsag.de/ak/crm
1 Anstelle des unter den DSAG-Mitgliedern geläufigen
Begriffs „Continuous Improvement“ spricht SAP offiziell von „Customer Connection“
03­11
DSAG b laupause
nutzen, bevor diese für eine mögliche Rea­
lisierung durch SAP in Betracht kommt.
„Die fünf Unterstützer für ein Thema sind
wichtig, um zu vermeiden, dass wir an den
Kunden vorbeientwickeln. Und je mehr sich
einem Vorschlag anschließen, desto siche­
rer sind wir, auf das richtige Thema zu set­
zen“, erläutert Chris Fastabend aus dem
Produktmanagement der SAP AG. Ist diese
Hürde genommen, prüfen die SAP­Bereichs­
experten, ob die Funktionalität in Continuous
Improvement umsetzbar ist und auch auf
frühere Releases übertragen werden kann.
Sammelbecken für
Verbesserungen
Für die erste Pilotphase wurden die
Themen noch über das DSAGNet­Forum des
Arbeitskreises gesammelt. Seit Anfang 2011
ist im SAP Community Network der soge­
nannte Idea Place als „Sammelbecken“ für
die Verbesserungswünsche eingerichtet.
Während der Bereich Customer Connection
im Idea Place allen SAP­Anwendergruppen
zur Verfügung steht, ist ein spezieller DSAG­
Bereich den Mitgliedern vorbehalten. Über
die zentrale Mailadresse ideaplace@dsag.de
können sich Interessenten mit Angabe ihrer
SAP­Service­Marktplatz­Benutzer­ID den Zu­
gang zum DSAG­Bereich freischalten lassen.
9
„Der Idea Place ist eine sehr gute Idee“,
nach Ansicht von Gregor Wolf. Aber mit Luft
nach oben! Denn: „Anfangs war dieser Ein­
flusskanal von seiner ganzen Funktion her
nicht akzeptabel“, wird der stellvertretende
Arbeitskreissprecher konkret. Viele „Kinder­
krankheiten“ wurden jedoch zwischenzeit­
lich beseitigt. Eine verbesserte Navigation,
übersichtlichere Bildschirmmasken und ver­
einfachte Eingabemöglichkeiten haben die
Akzeptanz deutlich erhöht. Was nicht heißt,
dass nichts mehr zu verbessern wäre. „Die
Statusmeldungen in Bezug auf die aktuel­
len Fortschritte bei den einzelnen Themen
sind noch nicht abrufbar“, gibt Gregor Wolf
zu Protokoll. Die Prozesse sollten von der
Eingabe der Idee über die Review­Phase bei
SAP, das „Coming Soon“ mit übersichtli­
chem Status und Fortschritt bis zum Status
„Delivered“ komplett nachvollziehbar sein.
Zudem wäre ein Kommentar hilfreich, ob die
Verbesserung als Hinweis (SAP Note) oder
als Support Package ausgeliefert wird.
Stabilität hat oberste Priorität
Ob die über den Idea Place bei SAP
eingebrachten Themen in die engere Wahl
für eine Umsetzung kommen, hängt von
mehreren Kriterien ab. „Als Erstes prüfen
wir das Ganze aus architektonischer Sicht.
Das heißt, ob eine gewünschte Änderung
ohne Risiko für das bestehende System re­
alisierbar ist und auf ältere Release­Stände
übertragen werden kann. Oberste Priorität
hat auf jeden Fall, die Stabilität der existie­
renden Releases sicherzustellen“, erläutert
Chris Fastabend. Im Idealfall werden kleine­
re Änderungen per SAP Note zur Verfügung
gestellt. Größere Anpassungen mitunter auch
im Rahmen eines Support Package. In die
letzte Kategorie fällt z.B. das Marketing Per­
mission Management. Darunter versteht man
die Rückmeldungen von Kunden zu Werbe­
maßnahmen. Diese müssen mit den jeweils
geltenden gesetzlichen Anforderungen erfüllt
werden. Geben Kunden keine Einwilligung für
Werbemaßnahmen, müssen Unternehmen g
Der WeG IN DeN IDeA PLACe
Im Rahmen von Continuous Improvement
gibt es je einen geschützten Bereich für
DSAG­Mitglieder (DSAG Private Space)
sowie für aktive Fokusthemen der SAP
(Customer Connection). Um den Bereich
aufzurufen, bedarf es:
• eines Zugangs zum SAP Service
Marketplace (z. B. mit einem S­User
oder C­User) und eines SAP Passport
(für Single Sign­On)
• oder eines Zugangs zum SAP Com­
munity Network (SCN/P­User) sowie
• einer Freigabe für diese Bereiche. Die
Freigabe kann über die Mailadresse
ideaplace@dsag.de angefordert werden.
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nen Schritten finden Sie hier:
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1fluss
10
„Von den ersten Ergebnissen der Continuous-Improvement-Initiative sind
wir sehr angetan. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass einige unserer
Verbesserungsvorschläge bereits umgesetzt wurden.“
Gregor Wolf, stellvertretender Arbeitskreissprecher Vertrieb und Marketing
erGeBNISSe Der CoNTINUoUSIMProVeMeNT-INITIATIVe
eindeutiger treffer – Direkte Anzeige
und zentrale bearbeitungsdrucktaste
OSS Note: 1602520
Produktabrundung: feldhistorie
Verfügbar in CRM 7.0 für einfache
Value Help Fields. Nicht mit älteren
Versionen einsetzbar
Produktabrundung:
dies unbedingt berücksichtigen. Die damit
verbundenen Prozesse sollen sich auf die
Modellierung der Stammdaten auswirken
und bis in die Segmentierung von Zielgruppen
und die Durchführung von Kampagnen hin­
einreichen. Ein Themenblock zur besseren
Integration zwischen CRM und dem SAP ERP
Auftragsmanagement ist ebenfalls geplant.
Außerdem werden u.a. die Benutzerführung
und Verbesserungen im Servicebereich sowie
einfachere Segmentierungsmöglichkeiten in
der Kundenbetreuung auf der Agenda stehen.
Schlüsselwert anzeigen
Support Pack: SAPK­60012INCRMUIF,
SAPK­70008INWEBCUIF
Note 1486503 ist verfügbar, aber
Support Pack ist Voraussetzung
Produktabrundung: Sprungmarken
OSS Note: 1554307
Produktabrundung:
Vorgang/Account öffnen
Verfügbar mit CRM 7.0
Nicht mit CRM 2007 einsetzbar
Produktabrundung:
APA Vorgangstextformatierung
Verfügbar mit CRM 7.0 EHP1.
Nicht mit älteren Versionen einsetzbar
Produktabrundung:
APA feldfokussierung
Verfügbar mit CRM 7.0 EHP1.
Nicht mit älteren Versionen einsetzbar
03­11
DSAG b laupause
Neue Funktionen sind zuschaltbar
Von der Zukunftsmusik zurück zu den
aktuellen „Hits“ der bereits realisierten Ver­
besserungen: Bis Ende des zweiten Quar­
tals 2011 wurde z. B. die SAP Note 1602520
zum Thema „Eindeutiger Treffer – Direkte
Anzeige“ und „Zentrale Bearbeitungsdruck­
taste“ realisiert. Diese Verbesserung gehört
in die Rubrik Benutzerfreundlichkeit. „Wur­
de bislang ein bestimmtes Objekt gesucht
und ein eindeutiger Treffer erzielt, musste
dieser aus der Trefferliste heraus nochmals
als Link angeklickt werden. In Zukunft zeigt
das System den eindeutigen Treffer sofort mit
seinen Detailinformationen an“, beschreibt
Gregor Wolf den Vorteil. Aufgrund einer wei­
teren Verbesserung in SAP CRM 7.0 lässt
sich ein kompletter Beleg per Mausklick in
den Änderungsmodus setzen. Bisher muss­
te dies für jeden einzelnen Block eines Be­
legs separat erfolgen. Beide Funktionen
sind ab SAP CRM 2007 (6.0) SP 06 über die
Transaktion SNOTE implementierbar. Wie
alle Features, die über Continuous Improve­
ment in ein Produkt integriert werden, ist
die Funktion ein­ und ausschaltbar, da viel­
leicht nicht jeder Kunde diese Option in sei­
nem IT­System benötigt. Neben den DSAG­
Vorschlägen realisiert SAP auch die von vie­
len Kunden geforderten Verbesserungen im
Bereich Territory Management und der In­
tegration mit MS Outlook und Lotus Notes.
Wählen Sie und stimmen Sie ab!
„Wir haben im Arbeitskreis beschlos­
sen, in einem separaten Hauptbereich inner­
halb des Idea Place speziell für die DSAG
die Bereiche CRM sowie ERP SD anzulegen.
Dort wollen wir die Themen für ein mögli­
ches weiteres Continuous­Improvement­Pro­
jekt sammeln, die dann zur Abstimmung und
Umsetzung vorgeschlagen werden sollen“,
so Gregor Wolf. Jetzt gilt es erst einmal,
Unternehmen zur Mitarbeit bei der Initiative
und zur Nutzung des Idea Place zu bewe­
gen – dies ist Voraussetzung dafür, dass SAP
weitere Continuous­Improvement­Projekte
anstoßen wird. Die Handlungsempfehlung
von Chris Fastabend fällt kurz und ein­
dringlich aus: „Wählen Sie und stimmen Sie
ab!“ Es zeigt sich anhand der Themen, die
bis jetzt für den Bereich CRM konkret um­
gesetzt wurden, dass die Initiative erfolgreich
arbeitet. Daher sollte sich auch über den
Arbeitskreis Vertrieb und Marketing hinaus
niemand zurückhalten, seine Themen im
DSAG­Bereich des Idea Place einzubringen.
„Zeigen Sie Interesse, unterstützen Sie die
Vorschläge durch Ihr Votum und bringen Sie
Ihre Ideen ein. Es lohnt sich!“, formuliert
Gregor Wolf seinen engagierten Aufruf, die
Continuous­Improvement­Initiative von SAP
und DSAG tatkräftig zu unterstützen.
Sollten wir nicht?
Wie können wir?
Was wäre, wenn?
Jede Frage steht für eine Möglichkeit, die noch nicht
Wirklichkeit geworden ist. Fragen haben die Macht,
Veränderungen in Gang zu bringen, Grenzen zu überwinden und uns zu völlig neuartigen Gedanken zu
inspirieren.
Sollten wir nicht den Finger direkt am wechselhaften
Puls unserer Kunden haben?
Wie können wir Millionen Beteiligte rund um den
Globus miteinander vernetzen?
Was wäre, wenn wir gigantische Datenmengen im
Handumdrehen verstehen könnten?
Nur wer Fragen stellt, kann Neues entdecken. Möglichkeiten, die eben noch unerreichbar schienen, sind
plötzlich zum Greifen nah. Ideen nehmen Gestalt an.
Und ein revolutionärer Wandel wird Wirklichkeit.
Denn wenn Sie schneller als je zuvor Antworten auf
jedes „Was wäre, wenn“ bekommen, verwandeln sich
theoretische Möglichkeiten in handfeste Vorteile.
SAP In-Memory Computing. Was möglich ist,
erfahren Sie unter sap.de/InMemory
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© 2011 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. SAP und andere hier erwähnte SAP-Produkte und Dienstleistungen sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern.
1fluss
12
koNTINUIerLIChe VerBeSSerUNGeN FÜr krANkeNhAUSLÖSUNG
LANGfriStiGe it-tHerAPie
förDert Die GeNeSUNG
Der Patient ist auf dem Weg der Besserung, lautet für den Arbeitskreis krankenhaus die Diagnose
auf die ersten ergebnisse der CI-Initiative (Continuous Improvement). Für eine vollständige Genesung
ist es wichtig, dass die Medizin in Form neuer Funktionalitäten langfristig verabreicht wird.
Das Interview führte Thomas Kircher
In den vergangenen Jahren hat
sich nur sehr wenig getan in Bezug
auf die Weiterentwicklung der SAP­
Lösungen für Krankenhäuser. Eine
Situation, die zum einen den Trend
zur Eigenentwicklung stark geför­
dert hat und zum anderen bei den
Arbeitskreismitgliedern zu Resig­
nation und Frustration führte. Mit
der CI­Initiative (Continuous Im­
provement) soll nun alles anders
werden. Doch die Euphorie ist ver­
halten. Barbara Schmücking, Spre­
cherin, und Eva­Luise Ruckriegel, stellver­
tretende Sprecherin des Arbeitskreises Kran­
kenhaus, sowie Tatjana Neitz­Kluge, Spre­
cherin der Arbeitsgruppe Patientenmanage­
ment, erläutern, warum das so ist.
Die entwicklungsanträge des Arbeitskreises krankenhaus standen über lange
Zeit nicht gerade im Fokus von SAP. Wie
sind die kliniken damit umgegangen?
Tatjana Neitz-kluge: Viele Kliniken und
Krankenhäuser haben auf kundenindividu­
elle Lösungen, auf Beraterlösungen oder
Modifikationen gesetzt, um ihre dringend­
sten Probleme zu lösen. Diese Entwicklung ist
sehr bedenklich. Denn provokant gefragt: Wer
arbeitet eigentlich noch mit der Original­SAP­
Branchenlösung für Krankenhäuser?
Barbara Schmücking: Die Frage stellt
sich in der Tat. Eines der Probleme besteht
darin, dass neue Funktionalitäten bislang ein­
fach nicht zeitnah umgesetzt wurden. Die
Ergebnisse aus dem ersten Zyklus von CI
haben wir in unserem Haus bereits durch
Eigenentwicklungen abgedeckt.
03­11
DSAG blaupause
eva-Luise ruckriegel: Es wurden jetzt
erst Entwicklungsanträge aus den Jahren
2004 bis 2007 umgesetzt. Nicht von ungefähr
hatten wir folglich im Arbeitskreis erhebliche
Mühe, fünf Unternehmen als Piloten für ein
CI­Thema zusammenzubringen. Nicht weil es
keine Themen geben würde. Vielmehr auf­
grund der Tatsache, dass sich das jahrelange
Engagement der Arbeitskreis­Mitglieder bis­
lang einfach nicht ausgezahlt hat.
Sind die Anforderungen der krankenhäuser an ihre IT vielleicht zu hoch?
Neitz-kluge: Die Anforderungen, die jetzt
im Zuge des ersten Zyklus umgesetzt wur­
den, sind mit Verlaub vergleichsweise banal.
Es sind einfach Verbesserungen, die den An­
wendern bei ihren täglichen Aufgaben die
Arbeit erleichtern sollen. Wir sprechen hier
nicht von strategischen Ansätzen, die viel­
leicht in den nächsten drei bis vier Jahren
konzeptionell ein Thema sein könnten.
Was muss der Arbeitskreis demzufolge tun, um für die nächsten Zyklen bei
SAP mehr Gehör zu finden?
Schmücking: Wir müssen einfach noch
nachhaltiger kommunizieren, dass die Weiter­
entwicklung der IT im Krankenhausbereich
sehr durch gesetzliche Veränderungen be­
stimmt ist. Das wird immer noch zu wenig
berücksichtigt. Aufgrund dessen dürfte ein
CI­Zyklus eigentlich maximal drei Monate
dauern. Unsere Anwender zu motivieren, noch
drei Monate mit einem Provisorium zu arbei­
ten, bis Abhilfe geschaffen wird, ist leichter,
als sie auf ein oder zwei Jahre zu vertrösten.
Daher muss der Arbeitskreis gemeinsam mit
SAP daran arbeiten, dass die Mitglieder die
Zyklen des CI als Werkzeug annehmen, mit
dem sich Entwicklungen auf höchstem Ni­
veau voranbringen lassen.
Neitz-kluge: Unabhängig vom letztlich
sinnvollen Zeitraum für CI war es ungemein
wichtig für den Arbeitskreis, dass die Initia­
tive überhaupt gestartet wurde. Das ist ein
konkretes Zeichen für unsere Mitglieder, dass
SAP wieder hinter dem Gremium steht und
sich unserer Anforderungen annimmt.
Schmücking: Was ich darüber hinaus
als überaus positiv bewerte, ist die Tatsache,
Ein Stern persönlicher
dass SAP an den letzten Arbeitskreistreffen
sowohl mit Vertretern des Managements als
auch mit Entwicklern teilgenommen hat, die
konkrete Aussagen zu den geplanten Verbes­
serungen gemacht haben.
kassen unterschiedliche Vergütungssätze jetzt
im System kennzeichnen und die Vorgänge
entsprechend abrechnen.
Also herrscht eitel Sonnenschein bei
den Arbeitskreismitgliedern?
ruckriegel: Voraussichtlich für Novem­
ber erwarten wir u. a. Funktionalitäten, um
unbeabsichtigte Patientenstammdatenände­
rungen zu verhindern und dass sich die Dia­
gnoseübersicht durch editierbare Felder er­
weitern lässt. Schließlich soll künftig bei Feh­
lermeldungen in der Diagnoseübersicht die
Fehlerquelle ersichtlich sein.
ruckriegel: Standardlösungen können
nicht auf jedes Haus exakt zugeschnitten sein,
sondern bieten einen allgemeineren Ansatz.
Damit lässt sich schon arbeiten. War ich aber
einmal gezwungen, eine Lösung selbst zu
entwickeln, habe ich mich natürlich sehr auf
die eigenen Bedürfnisse konzentriert. Dann
ist der Schritt zurück auf einen vielleicht nicht
so komfortablen Standard der eigenen IT­Ab­
teilung schwieriger zu kommunizieren.
Von welchen Funktionalitäten aus
dem ersten Zyklus werden die kliniken
denn konkret profitieren können?
Schmücking: Sehr wichtig war u. a. die
Funktionalität, um die geplante Aufenthalts­
dauer bei (teil­)stationären Fällen anhand der
Aufnahmediagnose vorbelegen zu können.
Zudem werden Patiententelefonnummern nun
bei Verlegungen in andere Abteilungen über­
tragbar sein, was bislang zu einer Fehlermel­
dung führte. Außerdem lassen sich gemäß
einer neuen gesetzlichen Regelung bei Privat­
Topmoderne Einrichtung
Neu gestaltete Kamin-Lounge
Neuer Sauna- und Fitnessbereich
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Welche erwartungen verbinden Sie
für die Zukunft mit der Initiative?
Unser Service für SIE:
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Schmücking: Wir haben jetzt gerade ein­
mal den ersten Zyklus abgeschlossen. Nun
sollten wir die nächsten drei bis vier Zyklen
abwarten. Dann sehen wir, wo wir stehen und
was die Initiative gebracht hat. Alles andere
wäre reine Spekulation. CI kann jedoch ein
innovatives Werkzeug für die Branchenlösung
SAP for Healthcare werden.
★ WLAN/LAN und Printservice
★ DVD-Cinethek
★ Fahrradverleih
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Sic
ruckriegel: Es ist auf jeden Fall extrem
wichtig, dass sich die Initiative über längere
Zeit entwickeln kann. Sind erst einmal die
Altlasten der überfälligen Entwicklungsan­
träge abgearbeitet, können wir vielleicht im
Zyklus drei oder vier einen relativ aktuellen
Stand erreichen. Sobald eine Kontinuität ab­
sehbar ist, werden sich auch die Mitglieder
wieder stärker engagieren und dazu beitra­
gen, die SAP­Lösungen für das Krankenhaus
weiter an aktuelle Bedürfnisse anzupassen.
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Frau ruckriegel, ich danke Ihnen recht
herzlich für das Gespräch!
g v.l.n.r.: Barbara Schmücking, Sprecherin des AK Krankenhaus, Eva-Luise Ruckriegel, stellvertretende Spre-
er
-Mitglied
für DSAG
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Schmücking: So würde ich das nicht
sehen. Das Problem ist, dass wir ja bereits
individuelle Lösungen für Funktionalitäten
erarbeitet haben, die uns jetzt zur Verfügung
stehen. Das heißt, wir müssen im Testsystem
unsere Eigenentwicklungen zurückbauen und
schauen, ob der ausgelieferte Standard wirk­
lich besser ist als das, was wir selbst ent­
wickelt haben. Wenn nicht, werden wir das
unseren Anwendern auch nicht anbieten.
Wie sieht die weitere Planung aus?
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14
1fluss
NeUe FUNkTIoNALITÄT FÜr DIe GArANTIeABWICkLUNG
GrüNeS LiCHt für
Die DOKUMeNteNAbLAGe
eine Lampenfunktion bringt ab sofort Licht ins Dunkel des Dokumentenarchivs der Garantieabwicklung.
Die optische Funktion zeigt auf den ersten Blick, ob sich Anlagen zu einem Vorgang in einem ordner
befinden. Die Verbesserung steht auch Standardprozessen gut zu Gesicht.
Thomas Kircher, blaupause-Redaktion
Die Garantieabwicklung (Warranty) ist
in vielen Industriezweigen ein wichtiger Pro­
zess, um die Reklamationen und Gewährleis­
tungsansprüche besser zu dokumentieren
und nachzuverfolgen. Ein Reklamationsvor­
gang beinhaltet in vielen Fällen unterschied­
liche Dokumente wie z. B. Gutschrift, Belas­
tungsanzeige, Reklamationsbericht des Kun­
den oder Schadensbericht. Die entsprechen­
den Dokumente lassen sich im SAP­System
über ein generisches Objekt wie eine Akten­
anlage im Hintergrund an den Garantieantrag
anhängen. Das Problem dabei: Auf der Start­
seite der SAP­Lösung war bislang auf den
ersten Blick nicht zu erkennen, ob sich Doku­
mente in der Ablage befinden. Die Liste muss­
te erst geöffnet werden, um zu überprüfen,
ob Anlagen vorhanden sind. Ein Ablauf, der
in nahezu jedem SAP­Modul anzutreffen ist,
das mit generischen Objekten arbeitet.
Gewährleistung, Reklamation. Mit der großen
Resonanz im Rücken wurde das Thema bei
SAP vorgeschlagen. Bereits bei der nächsten
Veranstaltung saßen SAP­Entwickler mit am
Tisch. Und beim folgenden Termin war sogar
der zuständige Entwickler aus Indien live zu­
geschaltet. Das unterstreicht, dass auch SAP
die Bedeutung des Themas erkannt hatte.
Dementsprechend zügig wurde das Anliegen
aufgegriffen, in die Entwicklung eingekippt
und umgesetzt – auch dank eines findigen
DSAG­Mitglieds. Denn: Einer der Warranty­
Anwender im Arbeitskreis hatte zu der An­
forderung eine eigene Lösung entwickelt und
ArBeITSkreIS GArANTIe,
GeWÄhrLeISTUNG, rekLAMATIoN
Der Arbeitskreis mit seinen über 80 Mit­
gliedspersonen beschäftigt sich aktuell
SAP-entwickler mit am Tisch
Aufgrund der „universalen Problematik“
wurde das Thema sowohl im Arbeitskreis
Garantie, Gewährleistung, Reklamation als
auch in weiteren Gremien als verbesserungs­
würdig erkannt. „Von mehreren Arbeitsgrup­
pen haben wir erfahren, dass viele Unterneh­
men bei ihrer Garantieabwicklung die fehlen­
de Kennzeichnung der Dokumentenablage
ebenfalls bemängelten“, erläutert Christian
Aust, Sprecher des Arbeitskreises Garantie,
03­11
DSAG b laupause
mit Warranty in ERP und CRM, elektro­
ni schem Datenaustausch/Quality Data
Exchange (QDX) und dem Händlerportal
(Dealer Portal). Außerdem stehen die
Themen Automatisierung der Geschäfts­
regeln, Integration des Qualitätsmanage­
ments und der Lieferantenregress auf der
Agenda des Gremiums.
www.dsag/ak/garantie
stellte SAP das entsprechende Coding zur
Verfügung. Diese Vorlage wurde weitestge­
hend in den SAP­Standard übernommen.
Lampenfunktion sorgt
für Überblick
Gute Bilanz für den Arbeitskreis
Die neue Funktionalität wird in einem
der nächsten Hot­Packages für Enhancement
Package 4 (EHP4) und EHP5 sowie ab EHP6
mit dem Standardpaket ausgeliefert. Auch
ohne konkrete Terminzusage ist Christian
Aust mit der Ankündigung zufrieden. „Ein
halbes Jahr für die Umsetzung unseres Ver­
besserungswunsches ist kein schlechter
Zeitrahmen. Da haben wir als junges Gre­
mium nach nur zwei Arbeitskreistreffen eine
gute Bilanz vorzuweisen.“ Entsprechend ein­
dringlich empfiehlt der Arbeitskreissprecher,
die weiteren Sitzungen zu besuchen und sich
zu engagieren. „Teilnehmer, die sich mit ihren
Fragen und Anregungen einbringen, sind für
uns wichtig, um Ergebnisse wie in diesem
Fall zu erreichen“, appelliert Christian Aust.
Wer bereits mit der SAP­Garantieabwicklung
arbeitet, unterstützt durch sein Engagement
wichtige Verbesserungen der bestehenden
Lösungen. Und wer seine Aufgaben bislang
mit einer Eigenentwicklung gemeistert hat,
für den plant der Arbeitskreis, in naher Zu­
kunft Migrationsstrategien zu erarbeiten. Die­
se sollen dabei helfen, so einfach wie mög­
lich mit eigenentwickelten Garantieabwick­
lungen in den SAP­Standard zurückzukehren.
Vernetzung ist dringend notwendig
Außerdem erscheint es Christian Aust
wichtig, sich verstärkt mit der Bildung eines
„Ein halbes Jahr für die Umsetzung
unseres Verbesserungswunsches ist
kein schlechter Zeitrahmen. Da
haben wir als junges Gremium
nach nur zwei Arbeitskreistreffen
eine gute Bilanz vorzuweisen.“
Christian Aust, Sprecher des Arbeitskreises
Garantie, Gewährleistung, Reklamation
Viewer
Netzwerkes zu beschäftigen. „Wir wollen eine
Plattform für die Nutzer der SAP­Garantie­
abwicklung bieten und auch diejenigen an­
sprechen, die sich dafür interessieren. Dazu
gehört auch die engere Vernetzung mit Ar­
beitskreisen wie Vertrieb und Marketing oder
dem Qualitätsmanagement. Mit dem aktuel­
len Beispiel zeigt sich sehr gut, dass wir die
eine oder andere thematische Schnittmen­
ge gemein haben“, blickt der Arbeitskreis­
sprecher in die Zukunft. Ein Schwerpunkt für
weitere Aktivitäten liegt in der dringend not­
wendigen Integration der Garantieabwicklung
mit anderen Bereichen der Unternehmens­
software. „Viele Firmen ziehen es vor, alle
Bereiche zu vernetzen, in denen sie SAP­Sys­
teme einsetzen. Besonders wichtig wäre es
daher, die Instandhaltungs­ und Service­
ma nagement­Lösung der SAP sowie das
Qualitätsmanagement anzubinden“, erläutert
Christian Aust. Doch dafür müssen Unterneh­
men sich bislang mit Beraterlösungen oder
Eigenentwicklungen weiterhelfen, denn eine
Standardlösung gibt es noch nicht. Hier be­
steht Handlungsbedarf, der über alle Bran­
chengrenzen hinweg gelöst werden muss.
Diese Themen sollten nun Priorität genießen,
auch wenn Christian Aust noch ein weiterer
Punkt am Herzen liegt. „Mit dem Begriff Ga­
rantie bzw. Warranty stoßen wir immer wie­
der an Grenzen und verursachen Missver­
ständnisse. Der Begriff Antragsmanagement
würde aus unserer Sicht mehr Klarheit schaf­
fen.“ Im Idealfall gibt es auch diesbezüglich
bald eine Erfolgsnachricht zu verkünden!
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Durch die Verbesserung ist nun auf der
Startseite anhand einer optischen Lampen­
funktion ersichtlich, ob in der Anlagenliste
Dokumente abgelegt sind. „Im Prinzip ist das
eine äußerst triviale Funktion, aber in puncto
Benutzerfreundlichkeit eine wichtige Ver­
besserung. Nicht erst mit mehreren Klicks
auf einen bestimmten Pfad verzweigen zu
müssen, kann im Alltagsgeschäft durchaus
stressmindernd wirken“, fasst Christian Aust
zusammen. Eine Änderung, die nicht nur für
die Garantieabwicklung, sondern für viele
Transaktionen und Module über die gesamten
SAP­Lösungen hinweg nützlich wäre. „Viel­
leicht entwickelt sich daraus ein Ansporn
für SAP, hier und da auch vermehrt Verbes­
serungen umzusetzen, die den Standard
betreffen“, kommentiert Christian Aust.
erP
16
ArZ SPIeLT ProAkTIV erWeITerUNGSPAkeTe eIN
beiM erP-SySteM
AM bALL bLeibeN
Die Allgemeines rechenzentrum Gesellschaft (ArZ) in Österreich installiert und aktiviert für ihre
kunden aktuelle erweiterungspakete und Support Packages zu den entsprechenden SAP-Systemen.
Die erfahrungen aus den Projekten sind auch für andere Unternehmen sinnvoll.
Thomas Kircher, blaupause-Redaktion
Über 70 österreichische und interna­
tionale Banken, die Tiroler Landeskranken­
anstalten GmbH und das Amt der Tiroler
Landesregierung gehören zu den Outsour­
cing­Kunden der Allgemeinen Rechenzent­
rum Gesellschaft GmbH (ARZ) (siehe Kasten).
Eine interessante Mischung unterschiedlichs­
ter Branchen, die sich aus der Historie der
ARZ heraus erklärt. Aus der Fusion zweier
Rechenzentren ergab sich 1993 eine Kons­
tellation, aus der heute allein im Bereich
Banking über 70 Mandanten in einem SAP­
System verwaltet werden. Dabei betreibt das
ARZ neben SAP ERP die Standardmodule
SAP NetWeaver Portal, SAP NetWeaver Busi­
ness Warehouse, SAP BusinessObjects und
SAP BusinessObjects Planning and Conso­
lidation (SAP BPC) sowie drei Branchenlö­
sungen. Das Bankensystem des Rechenzen­
trums ist mit rund 8.000 Usern das größte,
gefolgt vom Gesundheitswesen mit rund 6.000
Usern und der öffentlichen Verwaltung mit ca.
3.000 Usern. Insgesamt laufen aus den drei
Bereichen rund acht Terabyte an Nettodaten
zusammen, die verwaltet werden müssen.
erweiterungspakete
proaktiv einspielen
ALLGeMeINeS reCheNZeNTrUM
GeSeLLSChAFT MBh (ArZ)
Das ARZ mit den beiden Standorten Inns­
bruck und Wien gilt als Kompetenzzent­
rum für EDV­Dienstleistungen im Banken­
bereich, aber auch für Krankenhäuser
und Einrichtungen der öffentlichen Ver­
waltung in Österreich. Das Unternehmen
beschäftigt fast 500 Mitarbeiter und ist
EDV­Partner für ca. 70 Banken, die Tiroler
Landeskrankenanstalten GmbH und das
Amt der Tiroler Landesregierung.
www.arz.at
03­11
DSAG b laupause
Damit die SAP­Systeme immer auf dem
aktuellsten Stand sind, werden in regelmä­
ßigen Abständen Support Packages und Er­
weiterungspakete (Enhancement Packages,
EHP) eingespielt. Um dabei jedem Kunden
gerecht zu werden, steuert das ARZ die Ein­
spielung der Erweiterungspakete proaktiv.
„Wir schlagen vor, wann idealerweise wel­
ches EHP eingespielt werden sollte, disku­
tieren das mit unseren Kunden und fixieren
dann den Terminplan“, beschreibt Stefan
Pichler, Abteilungsleiter SAP Customer Cen­
ter of Expertise Basis Services beim ARZ,
das Vorgehen. Rund drei Monate dauert der
Vorlauf. Der ist wichtig, um festzulegen, bis
wann z. B. offene Transportaufträge abge­
schlossen sein müssen, bevor das Projekt
startet. Doch getreu der österreichischen
Erkenntnis „nix is fix“ kommt es vor, dass
ein Fachbereich, z. B. aufgrund gesetzlicher
Anforderungen, dringend kleinere Support
Packages benötigt, die so nicht in der Jahres­
planung erfasst sind. Oder geplante EHPs
nicht, wie angekündigt, zur Verfügung ste­
hen. Dann ist eben Flexibilität gefragt.
Fachbereich muss umdenken
Unter dem Gesichtspunkt derartiger
Unwägbarkeiten waren die festen Release­
wechsel alle drei bis vier Jahre einfacher zu
planen, aber auch mit mehr Risiken ver­
bunden. Da sämtliche Funktionalitäten auf
einmal aktiv gesetzt wurden, galt es, direkt
eine Lösung zu finden, falls irgendetwas
nicht reibungslos funktionierte. Anders bei
den Erweiterungspaketen. Sie lassen sich
erst einmal einspielen und die Funktionali­
täten später aktivieren. „Ein Releasewechsel
17
beanspruchte früher sehr viel Aufwand auf
ARZ­ und Kundenseite. Wenn wir heute ein
EHP einspielen, geht dies wesentlich schnel­
ler und der Aufwand reduziert sich in etwa
auf ein Drittel“, so Stefan Pichler. Das macht
auch dem Management eines Unternehmens
die Entscheidung leichter. Die Frage: „Was
haben wir davon und welche Änderungen
kommen auf die Endanwender zu?“ wird aus
der Erfahrung des ARZ­Abteilungsleiters bei
den EHPs nicht mehr so drängend gestellt.
Dafür sind andere Punkte wichtig. So ist es
notwendig, dass sich nicht nur die IT­Abtei­
lung, sondern auch der Fachbereich mit den
EHPs vertraut macht. Denn: „Solange eine
neue Funktionalität nicht eingespielt und
aktiviert ist, erscheint sie auch nicht bei
den Customizing­Einstellungen. Also kann
die Fachabteilung auf den ersten Blick die
Neuigkeiten nicht auf Anhieb erkennen. Das
macht die Sache etwas schwierig und erfor­
dert ein Umdenken“, hat Stefan Pichler be­
obachtet. Demzufolge ist es sowohl für die IT­
Abteilung als auch die Fachbereiche wich­
tig, sich erst über den genauen Stand des
„So lange eine neue Funktionalität (Business Function)
nicht eingespielt und aktiviert ist, erscheint sie auch nicht bei
den Customizing-Einstellungen. Neue Funktionalitäten
müssen außerhalb des SAP-Systems gesucht werden. Das
macht die Sache schwieriger und erfordert ein Umdenken
gegenüber früher, als alle Funktionen im SAP-System an
zentraler Stelle zu finden waren.“
Stefan Pichler, Abteilungsleiter SAP Customer Center of Expertise Basis Services
bei der Allgemeines Rechenzentrum Gesellschaft mbH
Systems und im SAP Service Marketplace
über die neuen Funktionalitäten eines Er­
weiterungspakets zu informieren.
komplett oder selektiv?
Sind die verfügbaren Verbesserungen
identifiziert, lassen sich die EHPs auf zwei
Arten in das SAP­System einspielen: kom­
plett oder selektiv. „Früher haben wir den An­
satz gefahren, einzuspielen, was benötigt wird.
Das heißt, die Fachabteilung musste Hun­
derte von Seiten an Dokumentationen durch­
arbeiten, um zu sagen, welche Funktionali­
täten sie konkret braucht“, blickt Stefan Pich­
ler zurück. Folglich wurde meist nach dem
Motto „Pi mal Daumen“ festgelegt, was wich­
tig sein könnte, und dann eingespielt. Un­
abhängig von der gewählten Installationsart
ist die intensive Lektüre des Installations­
handbuchs für die Erweiterungspakete mit
seinen unzähligen Hinweisen und Querverwei­
sen unerlässlich. Das ist ein Aufwand von g
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18
erP
Tagen. Aber er fällt für Stefan Pichler und
seine Kollegen nur einmal an und von Ein­
spielung zu Einspielung geht es aufgrund der
Erfahrung immer ein wenig schneller. Die­
ses Know­how ist bei den Kunden gefragt,
folglich werden zunehmend externe Dienst­
leister mit EHP­Einspielungen beauftragt.
Mitunter auch aus einer gewissen Resigna­
tion heraus. „Zum letzten Erweiterungspa­
ket gab es den Hinweis, wer beim Lesen
dieser Zeilen die Einspielung bereits ge­
startet habe, müsse zurücksichern und
von vorne beginnen. Passiert so et­
was zweimal in einem
Projekt, greift man
gerne auf exter­
ne Hilfe zurück“,
weiß Stefan Pich­
ler aus Erfahrung
zuber ichten.
erhöhte Downtime
in kauf nehmen
Eine weitere Herausforderung der se­
lektiven Einspielung besteht darin, dass der
generelle Status eines EHP falsch interpre­
tiert werden kann. Wer z. B. EHP4 nur für
Human Resources einspielt, hat es ja nicht
komplett installiert. Benötigen Finanzwirt­
schaft oder Controlling ebenfalls neue Funk­
tionalitäten, muss das EHP erneut mit den
entsprechenden Teilen eingespielt werden.
Das führt schnell zu verwirrenden Einschät­
zungen bezüglich der erfolgten Umsetzung
der Erweiterungspakete und macht eine se­
lektive Einspielung überaus komplex. Für das
ARZ ein wichtiger Grund, ausgelieferte Ver­
besserungen auf jeden Fall komplett einzu­
spielen. „So haben wir mit Gewissheit z. B.
das EHP5 für die Landeskrankenanstalt mit
allen verfügbaren Business Functions ins­
talliert, und diese sind damit auch sichtbar
im System. Aktivieren können wir sie dann
später“, fasst Stefan Pichler zusammen.
Damit erhöht sich zwar die Ausfallszeit.
Schließlich schmerzt bei einem 24­Stunden­
Betrieb jede zusätzliche Stunde an Down­
time ganz erheblich. Aber für die Tatsache,
einen aktuellen EHP­Stand zu haben, auf
den sich jeder verlassen kann, nehmen die
zahlreichen Kunden des österreichischen
Rechenzentrums dies in Kauf.
(Noch) keine Alternative
zum Sandbox-System
Keinen Weg zurück gibt es hingegen
nach erfolgter Aktivierung eines EHP, lässt
sich doch dieser Vorgang nicht einfach rück­
gängig machen. Wer z. B. im Entwicklungs­
system eine Business Function aktiviert, um
zu sehen, wie sie funktioniert, erhält in die­
sem System einen neuen Stand mit neuen
Tabellen, Strukturen, Programmen etc. Ein
Transport in das „alte“ Qualitätssicherungs­
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system oder das Produktivsystem ist nicht
mehr möglich, wenn diese Systeme nicht
ebenfalls aktiviert werden. Der Rat von SAP,
z. B. das Produktivsystem auf ein Sandbox­
System zu kopieren, um dieses Problem zu
umgehen, ist leichter gesagt als getan. Bei
drei Terabyte Daten ist das kein Spaziergang,
erfordert eine dementsprechende Vorlauf­
zeit und ist mit Kosten verbunden. Eine
Alternative gibt es jedenfalls (noch)
nicht. Das ARZ hat bei der Ein­
spielung von EHP5 das Sand­
box­System aus dem Entwick­
lungssystem aufgebaut, da dort
genügend Testdaten vorhanden wa­
ren und noch weitere hinzugefügt wer­
den konnten, um die Prozesse zu testen.
Das Problem, eine Aktivierung nicht rück­
gängig machen zu können, ist aus Sicht von
Stefan Pichler ein Hemmnis beim Umgang
mit den Erweiterungspaketen. „Man kann
ja nicht die IT­Abteilung bitten, einfach mal
kurz ein Sandbox­System zu installieren,
um Funktionalitäten auszuprobieren. So et­
was muss schließlich mit all den anderen
Aufgaben abgestimmt werden. Außerdem gilt
es, noch eine weitere Landschaftskompo­
nente als Kopie vom Produktivsystem zu
betreiben. Im Vergleich zum eigentlichen
Nutzen ist das der totale Luxus“, gibt Stefan
Pichler eine Einschätzung ab.
werden konnten, und das Tool folglich nicht
dazu zu bewegen war, ein EHP in das Ent­
wicklungssystem einzuspielen“, erinnert sich
Abteilungsleiter Stefan Pichler.
Automotive
Solutions
Sind alle Vorarbeiten geleistet, bieten die
Erweiterungspakete zweifelsohne Vorteile,
vor allem durch die kürzeren Entwicklungs­
zyklen im Vergleich zu einem herkömmli­
chen Releasewechsel. Aber eine gewisse
Skepsis ist durchaus angebracht. Stellt sich
doch für Stefan Pichler eine zentrale Frage:
„Wo führt das alles hin?“ Im EHP5 gibt es
ca. 600 Funktionalitäten, die gesichtet, be­
urteilt und die relevanten ausgewählt und
installiert werden müssen. „Mit der Business
Function Prediction (siehe Beitrag Seite 32,
blaupause 01­11) hat SAP zwar ein gutes
Tool entwickelt, mit dem wir aus dem aktu­
ellen EHP relativ schnell die für uns relevan­
ten rund 20 Funktionalitäten herausfiltern
konnten. Aber mit EHP6, EHP7 und EHP8
sind irgendwann vielleicht 1.000 Funktiona­
litäten erreicht, von denen für uns 200 oder
300 wichtig sind“, gibt Stefan Pichler zu be­
denken. Dann stehen trotz Business Func­
tion Prediction wieder Stunden und Wochen
für die Lektüre der neuen Funktionalitäten,
des Installationsleitfadens und der Hinwei­
se an. Das ist in der Regel wenig spannend,
auch wenn manche Hinweise je nach Stadium
der Installation schon das Potenzial zum
„Thriller“ haben können.
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OEM-Spezifika
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- Analyse Abrufverhalten
- Strecke, EDL, VMI
Solution Manager als
erster Termin im Jahr
Mapping unter SAP PI
TIPPS ZUr AkTIVIerUNG
VoN SAP BUSINeSS FUNCTIoNS
Prozessberatung
• Langfristige Planung des Einspielens
• Entscheidung fällen, ob komplett oder
JIT/JIS-Lösungen
selektiv eingespielt werden soll
• Update des Solution Managers auf die
SAP GTS Beratung
aktuellste Version berücksichtigen
• Sauber gepflegte Systemlandschaft
im Solution Manager
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NGreS
Sko
JAhre
DSAG -
• Umdenken in der Organisation,
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wie früher sofort erkennbar sind,
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sondern zuerst eingespielt und
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• Suche der relevanten Business Func­
25 Jahre
Automotive-Kompetenz
tions über den SAP Service Market­
place und den SAP Solution Browser
• Nutzung des kostenlosen Service der
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Vergleichsweise unverzichtbar für die
Aktivierung der EHPs ist der Solution Ma­
nager. Ursprünglich war das Tool dafür ge­
dacht, das Herunterladen der diversen Pa­
ckages zu erleichtern und Querabhängigkei­
ten aufzulösen. Im Laufe der Enterprise­Sup­
port­Diskussion wurden dann immer mehr
Funktionalitäten integriert. Stand heute ist
der Solution Manager ein produktives System
wie jedes andere und selbst von bestimm­
ten Support Packages abhängig, etwa um
EHP5 einspielen zu können. Das heißt: auch
die Updates für den Solution Manager müs­
sen eingeplant werden. Daher ist beim ARZ
der erste Termin im Jahr immer der, an
dem der Solution Manager auf den aktuells­
ten Stand gebracht wird. Das hat seinen gu­
ten Grund: „Früher haben wir das lockerer
genommen. Unsere Systemlandschaft war
gepflegt, der Solution Manager eingespielt –
und dann mussten wir Termine verschieben,
weil Fehler vorhanden waren, die nur mit
einem aktuellen Support Package behoben
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Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Stromzähler nur den Verbrauch aufzeichnete. Moderne Geräte
übermitteln abgelesene Daten an das SAP-System beim energieversorger, sperren und aktivieren
den Stromfluss und helfen dem kunden beim energiemanagement.
Thomas Kircher, blaupause-Redaktion
Ob die Stromzähler der Zukunft, die
derzeit als Smart Meter die Energiebranche
revolutionieren, tatsächlich pfiffig und schlau
sind, wie die Bezeichnung suggeriert, ist dis­
kussionswürdig. Unstrittig ist jedenfalls, dass
eine clevere Idee hinter der elektronischen
Zählerablesung (Smart Metering) steckt. Trägt
die neue Technologie doch dazu bei, das Ener­
giewesen ein Stück weit zu modernisieren.
Während andernorts noch das Wie und Wann
diskutiert wird, hat die Energie AG Oberös­
terreich das neue Zeitalter bereits eingeläu­
tet. In der aktuellen Roll­out­Phase ist „Smart
Metering“ vollständig in das bestehende
SAP­System integriert. „Um die Daten durch­
gängig verwalten zu können, haben wir ent­
schieden, die Zähler direkt über eine selbst
entwickelte und programmierte Aufgaben­
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Aus der IT heraus
den Zähler sperren
Die „cleveren“ Zähler werden aus SAP
heraus über einen Transaktionsserver und
sogenannte Datenkonzentratoren in den Tra­
fostationen kontaktiert. Diese sammeln von
allen angeschlossenen Geräten die Daten
eNerGIe AG oBerÖSTerreICh
Die Energie AG Oberösterreich mit Sitz
in Linz ist als regionales Infrastruktur­
unter nehmen in den Sparten Energie,
also Strom, Gas und Wärme, sowie in den
Bereichen Entsorgung und Wasser tätig.
Durch stetige Expansion ist das Unterneh­
men in zehn Ländern Zentral­ und Ost­
europas aktiv. Mit über 7.200 Mitarbeitern
erzielte die Energie AG 2010 einen Um­
satz von rund 1,9 Milliarden Euro.
www.energieag.at
und senden sie gebündelt an das im Unter­
nehmen genutzte Zentralsystem weiter. Egal,
ob eine normale Ablesung durchgeführt, ein
Zähler gesperrt oder wieder in Betrieb ge­
nommen werden soll, alle Aufträge lassen
sich im SAP­System erstellen, an den Zähler
übermitteln und dessen Rückantwort direkt
verarbeiten. „Meldet ein Kunde, dass er aus­
zieht, aktivieren wir den Ablesevorgang, indem
wir den Auftrag an den Smart Meter senden.
Dieser erfasst die aktuellen Verbrauchsdaten
und sperrt anschließend den Zähler“, be­
schreibt Nicole Hölzl den Ablauf. Die vollzo­
genen Prozessschritte erscheinen automa­
tisch auf dem Bildschirm des Mitarbeiters.
exakte Prozessabläufe definieren
Wichtig bei all den Abläufen ist, die
Prozesse korrekt aufzubauen und zusam­
menzustellen. Um den Zähler zu sperren, er­
hält das Gerät zwei Aufträge: die Einzelab­
lesung und den Sperrbefehl. Dass nicht ge­
sperrt wird, bevor abgelesen wurde, legt die
Befehlshierarchie fest. Dort ist auch bestimmt,
welche Anweisungen vorrangig und in wel­
chem zeitlichen Ablauf durchzuführen sind.
All dies läuft im Hintergrund über die Aufga­
bentabelle in SAP IS­U. Generell werden die
Zähler nur während der normalen Geschäfts­
zeiten sowie an Arbeitstagen gesperrt. So
ist das Call­Center des Energielieferanten g
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tabelle in die SAP­Branchenlösung für Ener­
gieversorger (IS­U) 7.0 anzusteuern und ab­
zurufen“, erläutert Nicole Hölzl, zuständig für
die SAP­Integration von Smart Metering bei
der Energie AG Oberösterreich, den Ansatz.
branchen
22
g Nicole Hölzl, zuständig für die SAP-Integration von Smart Metering bei der Energie AG Oberösterreich
immer erreichbar, falls z.B. aus irgendwel­
chen Gründen die erstellten Aufträge nicht
korrekt sind. Zum Kundenservice gehört
auch, einen Zähler in der Regel erst am Tag
nach einem Auszug um 8.00 Uhr morgens
zu sperren und nicht am gleichen Tag. Alles
Beispiele, die verdeutlichen, wie wichtig es
ist, den Prozessablauf exakt zu definieren.
Smart Meter
automatisch erkennen
Ob die Verbrauchsdaten eines Kunden
überhaupt elektronisch ablesbar sind, wird
in den SAP­IS­U­Stammdaten im Zuge der
Zähleraufmontage hinterlegt und ist für die
Mitarbeiter im SAP­CRM­System (Customer
Relationship Management) ersichtlich. Dort
sind die Auftragshistorien hinterlegt, die alle
relevanten Informationen zum aktuellen Sta­
SMArT MeTerING MIT SAP
Fragen, die man vor einer Entscheidung
für Smart Metering beantworten sollte:
• Welche Prozesse erfordern wann eine
Interaktion mit dem Zähler?
• Zu welchem Zeitpunkt werden im
Prozess die Zählerstände benötigt?
• Wie (automatisiert oder manuell)
werden die Aufträge durch welches
System erstellt und erfasst?
• Über welche Kommunikations­
schiene interagiert das SAP­
System mit dem Endgerät?
• Sind Systeme zwischengeschaltet,
die eine Prozessgestaltung und/oder
tus oder zu den Prozessen liefern. So sieht
der zuständige Mitarbeiter sofort, ob in einem
Haushalt ein Smart Meter installiert ist, der
mit dem SAP­System kommunizieren kann,
oder ein herkömmlicher Verrechnungszähler.
Erkennt das System einen Smart­Meter­
Anschluss, erhält der Mitarbeiter den Hin­
weis, dass der Zählerstand automatisch ab­
gefragt wird. Ist ein herkömmlicher Ver­
rechnungszähler registriert, erscheint die
Meldung auf dem Bildschirm, dass die Daten
manuell abgefragt werden müssen. Der Auf­
trag dafür geht ebenfalls über die Unter­
nehmenssoftware an den zuständigen Au­
ßendienstmitarbeiter. Alle Befehle an den
Smart Meter sind aus Sicherheitsgründen in
komplette Vorgänge eingebettet. Das heißt,
ein Sperrauftrag ist nicht als einzelner Be­
fehl an einen Zähler absetzbar, sondern
muss z.B. mit einem Auszugsprozess oder
Ähnlichem verbunden sein.
Prozesskosten einsparen
Das neue System ist nicht nur sicher,
es ist auch komfortabler. Müssen doch z. B.
nicht länger Zählerstände aufwendig rech­
nerisch ermittelt werden, die nicht termin­
gerecht per Ablesekarte gemeldet wurden.
Heute kann die Energie AG die aktuellen
Daten zu jedem beliebigen Zeitpunkt einfach
selbst direkt vom Zähler abrufen. Mit positi­
ven Folgen: zum einen müssen deutlich weni­
ger Rechnungen aufgrund falscher Angaben
korrigiert werden. Und zum anderen redu­
zierte sich der gesamte Verwaltungsaufwand.
„Wir sparen anhand des Smart­Metering­
Verfahrens Prozesskosten im Bereich der
Ablesung ein“, berichtet Nicole Hölzl.
Datenspeicherung ermöglichen?
• Welche Daten können vom Zähler
abgefragt werden?
• Welche Interaktionen sind aus der
Ferne mit dem Zähler möglich?
03­11
DSAG b laupause
Über 160 Millionen Datensätze
Im laufenden Betrieb sind immerhin
bereits 52.000 kommunikative Endgeräte im
Versorgungsnetz der Energie AG installiert.
Die Profildaten der Smart Meter werden bis­
lang nur von den Zählern abgelesen, jedoch
noch nicht weiterverarbeitet. „Intern zeichnen
wir mit schriftlicher Zustimmung der Kun­
den im Vertriebsbereich anhand klei ner
Kundengruppen bereits testweise Viertel­
stundenprofile auf, um daraus z.B. ein Ver­
brauchsmuster herauszulesen und somit
neue Stromprodukte (Tarife) entwickeln zu
können“, beschreibt Nicole Hölzl ein erstes
Ergebnis. Die Erfahrungen, die jetzt gesam­
melt werden, sind eine gute Grundlage für
das, was noch kommt. Denn die Energie AG
Oberösterreich wird zweifelsohne in neue
Dimensionen vorstoßen. Bislang wurden von
jedem Kunden nur einmal jährlich die Zähler­
stände erhoben. In Zukunft liegen für jeden
der installierten Zähler 365 Mal im Jahr ak­
tuelle Werte vor. Das sind über 160 Millionen
Datensätze, die kanalisiert werden müssen!
Einer der Kanäle soll direkt zum Verbrau­
cher zurückführen für seine ganz persönli­
che Energiebilanz. „Ein Inhouse­Display beim
Kunden zu installieren, einen Web Service
aufzusetzen oder die Daten in einem Portal
zur Verfügung zu stellen, das sind die Sze­
narien, die wir gerade diskutieren“, erläutert
Nicole Hölzl. Schon längst einig sind sich
die Verantwortlichen darüber, wie sie den
Verlauf des Projekts bewerten: Für den
Kundenservice ist Smart Metering ein voller
Erfolg. Das liegt u. a. daran, dass sämtliche
Prozesse der elektronischen Zählerablesung
komplett in der Unternehmenssoftware in­
tegriert sind. Aber auch Nicole Hölzl und ihr
Team konnten wichtige Erkenntnisse ge­
winnen: „Wir haben gelernt, uns sehr genau
mit unseren eigenen Prozessen auseinan­
derzusetzen.“ Von diesen Erfahrungen pro­
fitiert die Energie AG im „Echtbetrieb“ der
elektronischen Zählerablesung. Dank einer
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DSAG-Jahreskongress 2011
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Der DSAG-Jahreskongress vom 11. bis 13. oktober 2011 im Congress Center Leipzig ist in diesem Jahr
der „Treffpunkt realität“. Unter diesem Motto werden die keynotes, kundenvorträge und Themensitzungen
der dreitägigen Veranstaltung die neuen IT-Trends auf ihre Alltagstauglichkeit hin beleuchten.
Thomas Kircher, blaupause-Redaktion
Die kreisfreie Stadt Leipzig im Freistaat
Sachsen blickt auf eine lange und bewegte Ge­
schichte zurück, die sie ein ums andere Mal
ins Zentrum der Weltgeschichte rückte. Vom
11. bis 13. Oktober 2011 steht Leipzig wieder im
Fokus – wenn im Congress Center der zwölfte
DSAG­Jahreskongress stattfindet. Das Motto
„Treffpunkt Realität“ ist nicht als Beschrei­
bung des Veranstaltungsortes gedacht. Viel­
mehr werden die bereits heftig diskutierten
IT­Trends auf dem Prüfstand stehen. Welche
Technologien werden tatsächlich einsetzbar
sein, welche Lösungen braucht das Business
und welche Servicemodelle werden benötigt?
Anhand dieser Fragen wird der DSAG­Vorstand
in seiner Keynote die Kundenbedürfnisse in
den einzelnen Ressorts mit den Dienstleistun­
gen und Lösungen von SAP abgleichen. Der
Mehrwert aktueller Technologietrends wie
Cloud Computing, In­Memory und mobile Infra­
strukturen ist dabei ein wichtiges Thema. Wie
auch die ersten Ergebnisse der kurz­ und mit­
telfristigen Initiativen mit SAP zur Einfluss­
nahme sowie die Resultate der breit angeleg­
ten Befragung zur Mitgliederzufriedenheit.
IT-Bausteine für die neue realität
Support unterstützt werden. Die thematische
Brücke von der Theorie zur Praxis schlägt
Michael Kleinemeier, Geschäftsführer der SAP
Deutschland AG & Co. KG. Er berichtet von Kun­
den, die bereits auf zukunftsweisende Techno­
logien, Produkte und Lösungen setzen, um da­
mit einen klaren Mehrwert zu generieren.
Inwieweit die innovativen Neuerungen
von SAP seit vergangenem Jahr bereits Re­
alität sind, wird Jim Hagemann Snabe, Vor­
standssprecher der SAP AG, in seiner Key­
note ausführen. Gerhard Oswald,
Chief Operating Officer
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DSAG blaupause
25
Private Cloud und globale IT-Strategie
Zu den Unternehmen, die Veränderungen
und neuen Technologien schon von Haus aus
sehr aufgeschlossen gegenüberstehen, ge­
hört die Drägerwerk AG & Co. KGaA. Dr. Mat­
thias Behrens, CIO des Unternehmens, be­
richtet über den Rechenzentrumsbetrieb in
einer Private Cloud. Auch die Herausforde­
rung, kleinere Landesgesellschaften in eine
globale SAP­Strategie einzubinden, und die
damit verbundenen Anforderungen an den
klassischen ERP­Kern werden thematisiert.
SAP beim Bund
Strategie ist auch das Stichwort für die
Keynote von Bundeswehr­Oberst Michael Hau­
schild, Projektleiter Standard­Anwendungs­
Software­Produkt­Familien (SASPF) und Leiter
der Realisierungsorganisation. In seinem Vor­
trag „Mit SAP in den Einsatz!“ gewährt er einen
Einblick in den Rahmen, in dem militärische
IT­Anwendungen ihren Platz haben. Aber auch
die Sicherheit und der Datenschutz, die Schnitt­
stellen zu Legacy­Systemen sowie die Kom­
munikation mit anderen NATO­Partnern wer­
den im Vortrag beleuchtet.
Barocke Prachtentfaltung
Nach zwei Tagen thematisch vielschich­
tiger Veranstaltungen und intensiver Gesprä­
che wird es Zeit für Sinnesfreuden und üppige
Prachtentfaltung. Im Lustgarten von August
dem Starken (1670­1733) wird das barocke Le­
bensgefühl für Auge, Ohr und Gaumen zum
Treffpunkt Realität. Kulinarische und musika­
lische Opulenz geben sich in der Abendveran­
staltung am zweiten Kongresstag die barocke
Klinke in die Hand. Neben den wohltemperier­
ten Melodien der „Vier Jahreszeiten“ Antonio
Vivaldis bereitet fetziger (Ba)Rock einen rhyth­
mischen Klangteppich, auf dem sich trefflich
das Tanzbein schwingen lässt.
Dass durch die schweißtreibende Bewegungs­
therapie auch Botschaften ausgesendet wer­
den, erläutert am letzten Veranstaltungstag
Professor Hanns Hatt von der Ruhr­Univer­
sität Bochum mit der traditionell IT­fremden
Keynote. „Immer der Nase nach: Wie Düfte
unser Leben bestimmen“, lautet der vielver­
sprechende Titel seines Vortrags.
Ein ausgewogenes Programm, das mit baro­
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Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe
(DSAG) e. V.
notes, Themensitzungen und Fachvorträge
während der drei Veranstaltungstage aus­
sagekräftige Antworten liefern.
konzept der kurzfristigen
Verbesserungen greift
Die Voraussetzungen für die Besucher,
mit praxiserprobten Ergebnissen, neuen Er­
kenntnissen und Anregungen und konkreten
Problemlösungen im Gepäck die Heimreise
anzutreten, sind so gut wie schon lange nicht
mehr. Nicht zuletzt dank der Initiativen, die
von SAP und DSAG in den letzten Jahren auf
den Weg gebracht wurden und jetzt erste
vielversprechende Ergebnisse liefern. So z.B.
die Continuous­Improvement­Initiative (CI)
zur Abrundung bereits ausgelieferter Pro­
dukte. Mit CI haben SAP und DSAG gemein­
sam einen richtungsweisenden Prozess ge­
neriert. Bei dem Projekt verfügt die DSAG
als Pilot­Anwenderverband weltweit über
ein Alleinstellungsmerkmal.
Bislang werden ausschließlich
aus den DSAG­Mitgliedsunter­
nehmen heraus Anforderungen
und Verbesserungsvorschläge
in die DSAG­Gremien getragen,
dort konsolidiert und SAP zur
Umsetzung vorgeschlagen. Ein
Programm, das im deutschspra­
chigen Raum sehr gut angelau­
fen ist. Seit die Initiative gegrün­
det wurde, gingen über 200 Ver­
besserungsvorschläge zu 60 Fo­
kusthemen ein. Zu den ersten
Gremien, die bereits die Früch­
te dieser Zusammenarbeit ern­
ten konnten und von spezifischen
Verbesserungen aus der CI pro­
fitieren, gehören die Arbeits­
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Unternehmen optimierte Oberfläche, ohne
irgendetwas am SAP®-System zu ändern.
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erfordern, auf wenige Schritte reduzieren
l Menüs, Drucktasten und Hilfetexte
rollenspezifisch definieren
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„Lösungen von der Vision zur Umset­
zung“ haben 2010 auf dem DSAG­Jahreskon­
gress in Nürnberg den Kurs vorgegeben.
Ein Jahr später ist es Zeit für ein erstes Re­
sümee: Inwieweit sind die innovativen Neu­
entwicklungen und IT­Trends der letzten
zwölf Monate am „Treffpunkt Realität“ ange­
kommen? Dieses Motto des DSAG­Jahres­
kongresses 2011 vom 11. bis 13. Oktober
2011, im Congress Center Leipzig, drückt
kurz und knapp aus, worum es geht: eine
erste Standortbestimmung, ob die SAP­Lö­
sungen und Innovationen rund um In­Me­
mory, Cloud Computing und mobile Anwen­
dungen auch tatsächlich die Bedürfnisse
und Anforderungen der Kunden erfüllen kön­
nen. Welche Technologien werden tatsäch­
lich einsetzbar sein? Welche Lösungen wird
das Business für seine Prozesse brauchen?
Welche Servicemodelle werden zukünftig
benötigt? Auf diese Fragen werden die Key­
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28
DSAG-Jahreskongress 2011
Servicemanagement, Vertrieb und Marketing
sowie der Arbeitskreis Krankenhaus (siehe
Beiträge auf Seite 08 und Seite 12).
Gemeinsam an innovativen
Produkten arbeiten
Neben dem Einflusskanal CI für zeit­
nah umgesetzte Verbesserungen deckt die
Customer­Engagement­Initiative (CEI) den
Bereich der mittelfristigen Einflussnahme ab.
Hier arbeiten SAP und DSAG gemeinsam an
innovativen SAP­Produkten und Lösungen,
die mit Enhancement Packages ausgeliefert
werden. Auch dies ist ein Projekt, das von
den DSAG­Mitgliedern sehr gut angenommen
wurde. Das zeigt sich sehr deutlich daran,
dass bislang mehr als 170 Themen von über
550 Unternehmen über den CEI­Kanal bei
SAP eingereicht wurden. SAP Product Life­
cycle Management und SAP Financials sind
aktuelle Beispiele für Bereiche, in denen be­
reits neue Funktionalitäten aus der CEI her­
aus umgesetzt wurden bzw. in einem zukünf­
tigen Enhancement Package ausgeliefert
03­11
DSAG b laupause
werden sollen (siehe blaupause 2­11, Seite 10,
„Neue Funktionen, besseres Produkt“).
Letzter Schliff für
den Solution Manager
Auf einem guten Weg ist schließlich
auch die Get­well­Initiative. Von SAP und
DSAG 2009 ins Leben gerufen, sollen mit dem
Programm Verbesserungspotenziale im SAP
Solution Manager evaluiert und der Nut­
zungsgrad des Tools erhöht werden. Die ein­
gebundenen Gremien haben zahlreiche Schu­
lungsangebote, Handlungsempfehlungen und
Thementage entwickelt, um bei den Mitglie­
dern das Know­how über den SAP Solution
Manager zu verbessern. Wie wichtig dies war,
belegt die Tatsache, dass sämtliche Veran­
staltungen komplett ausgebucht waren. Kon­
krete Anregungen aus den Gremien wurden
in der neuen Version SAP Solution Manager
7.1 umgesetzt. So z. B. neue Funktionalitä­
ten wie die Change Management Database
und Erweiterungen im zentralen Monitoring
und Alerting. Nun muss sich zeigen, ob der
neue SAP Solution Manager in der Pra­
xis den Anforderungen und Wün­
schen der Kunden auch in dem
Maße gerecht wird, wie es die
Verbesserungen verspre­
chen, oder ob es weiterer
Korrekturen bedarf.
Mehr Gewicht mit neuen Gremien
Die mittlerweile angelaufenen gemein­
samen Initiativen mit SAP werden dazu bei­
tragen, bestehende Lösungen noch mehr an
die Anforderungen der Anwender anzupassen
bzw. neue Entwicklungen von vornherein
noch genauer an den Bedürfnissen der Kun­
den auszurichten. Sie werden aber auch
entscheidend dazu beitragen, das Profil der
DSAG im DACH­Gebiet weiter zu schärfen.
AUSGeWÄhLTe INhALTe
Der DSAG-keYNoTe
• Standortbestimmung der SAP­
Lösungen und Innovationen
• Erste Erfolge der Continuous­Im­
provement­Initiative zur Abrundung
bereits ausgelieferter Produkte
• Erfolge der Customer­Engagement­
Initiative zur gemeinsamen Arbeit
an innovativen SAP­Produkten und
Lösungen, die mit Erweiterungs­
paketen ausgeliefert werden
• Get­well­Initiative zur Verbesserung
des SAP Solution Managers
• Stresstest für In­Memory­
Technologie und Mobility
29
Dazu soll auch der neu gegründete CIO­
Kreis in der Schweiz beitragen. Das Gremium
hat Ende September seine Arbeit aufgenom­
men und wird den Wünschen der bereits
bestehenden Schweizer Arbeitsgruppen noch
mehr Gewicht verleihen, aber auch selbst
wichtige Anregungen und Beiträge liefern,
um die Zusammenarbeit mit SAP Schweiz
weiter zu intensivieren. Mit dem CIO­Kreis
verfügen die Schweizer Unternehmen damit
über einen weiteren Einflusskanal, um ihre
Anliegen noch nachhaltiger zu positionieren.
Gleiches gilt auch für Österreich, wo ein lan­
desspezifischer CIO­Kreis bereits seit Länge­
rem aktiv ist. Strategien für Mobile Devices,
Erfahrungsberichte zum Thema Enterprise
Support sowie das Thema Lizenzmanage­
ment stehen hier aktuell auf der Agenda.
Neue Technologien im Stresstest
Unabhängig von länderspezifischen An­
forderungen und Wünschen ist eins auf jeden
Fall sicher: Das kommende Jahr wird min­
destens genauso interessant für die SAP­
Anwender, wie das aktuelle bislang war. Ste­
hen doch die ersten Bewährungsproben an
für die neuen Trendtechnologien. So muss
sich zeigen, wie das Thema Mobility in den
SAP­Lösungen platziert wird. Eine aussage­
kräftige Roadmap wäre in diesem Zusam­
menhang überaus wichtig. Denn es besteht
akuter Aufklärungsbedarf bei den SAP­Kun­
den u. a. darüber, welchen Platz zukünftig
z. B. die Sybase­ und SAP NetWeaver­Platt­
formen in der großen SAP­Produktfamilie
g Der DSAG-Vorstand v. l. n. r.: Prof. Dr. Karl Liebstückel (Vorstandsvorsitzender); Otto Schell (Branchen);
Christian Zumbach (Schweiz); Beate Werner (Schatzmeisterin); Waldemar Metz (Prozesse/Anwendungen);
Dr. Marco Lenck (Technologie); Wolfgang Honold (Österreich); Andreas Oczko (Operations/Service &
Support und stellvertretender Vorstandsvorsitzender). Nicht im Bild: Dr. Gunther Reinhard (Mittelstand)
einnehmen werden und wie das Zusam­
menspiel der Komponenten aussehen soll.
Genauso spannend ist das Thema In­Me­
mory­Technologie. Was sie leisten soll, ist
mittlerweile hinreichend bekannt. Jetzt müs­
sen konkrete Beispiele aus der Anwender­
praxis zeigen, inwieweit diese Entwicklung
bereits in der Unternehmensrealität ange­
kommen und der erwartete Nutzen auch tat­
sächlich erzielbar ist. In der Zwischenzeit
wäre es sehr wichtig, kundenfreundliche Li­
zenzierungsmodelle für die In­Memory­Tech­
nologie zu entwickeln (siehe Beitrag Seite 48).
Bei diesem Thema hat die DSAG ihre Vorstel­
lungen an SAP bereits kommuniziert. Wichtig
ist hier eine tragfähige Basis zu schaffen,
auf der alle DSAG­Mitglieder und SAP­Kun­
den aufbauen können. Bei allen Erwartungen,
die mit den neuen Technologien verknüpft
sind, darf ein zentrales Thema der letzten
Jahre nicht aus dem Blickpunkt geraten. Es
bedarf nach wie vor konkreter Konzepte, um
bei aller Notwendigkeit von innovativen und
projektabrundenden Neuentwicklungen ge­
meinsam darauf hinzuarbeiten, die Komple­
xität der SAP­Systeme auf allen Ebenen deut­
lich und dauerhaft zu verringern und letztlich
auch beherrschbar zu machen. Wenn SAP
diesen Weg einschlägt und konsequent geht,
sind wir in der Realität angekommen, die
wir uns alle wünschen.
g keynote: Prof. Dr. Karl Liebstückel
sowie weitere Vertreter des DSAG-Vorstands
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DSAG-Jahreskongress 2011
30
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Mit der Unternehmens-IT in einer Private Cloud und der konzentration auf den SAP-kern
als Basis konsolidiert die Drägerwerk AG & Co. kGaA zurzeit weltweit ihre Softwaresysteme.
Daraus ergeben sich auch konkrete Anforderungen an SAP.
Thomas Kircher, blaupause-Redaktion
DrÄGer
Dräger ist ein international führendes
Unternehmen der Medizin­ und Sicher­
Mit einem Ventil, um bei Bierzapfan­
lagen den Druck zu regulieren, fing alles
an, und zwar vor über 120 Jahren. Dass die
Drägerwerk AG & Co. KGaA heute nicht
Brauereien und Zapfanlagenproduzenten
beliefert, verdankt das Unternehmen dem
Firmengründer Heinrich Dräger und seinem
Sohn Bernhard. Sie erkannten Ende des 19.
Jahrhunderts die wachsende Bedeutung von
komprimiertem Sauerstoff für die Medizin­
und Sicherheitstechnik und legten damit
den Grundstein für die Zukunft. Heute ent­
wickelt, produziert und vertreibt Dräger
Produkte, die das Leben schützen, unter­
stützen und retten – ob im Krankenhaus, in
der Industrie, im Bergbau oder bei Ret­
tungsdiensten und Feuerwehr. Dabei bewegt
sich das Unternehmen in Märkten, die sich
immer schneller verändern.
SAP ist gesetzt
Kunden agieren globaler, Projekte wer­
den komplexer, die Zahl der Geschäftspartner
steigt und die Integration der Geschäftspro­
03­11
DSAG b laupause
zesse mit ihnen wird intensiver. Für Dräger
führt dies zu steigenden Anforderungen an
die Prozessorganisation und einer immer
engeren Verzahnung der beiden Unterneh­
mensbereiche Medizintechnik und Sicher­
heitstechnik. „Das sind Entwicklungen, die
auf die Ablauforganisation und damit die
Unternehmens­IT durchschlagen“, erläutert
Dr. Matthias Behrens, Chief Information Of­
ficer (CIO) bei Dräger. Vor diesem Hintergrund
werden aktuell unter dem Motto „One Drä­
ger“ die Geschäftsprozesse der Medizin­
und Sicherheitstechnik konsolidiert. „So eine
Entscheidung beeinflusst die gesamte IT­
Struktur dahinter ganz beträchtlich, da die
bislang unterschiedlichen IT­Systeme der
beiden Bereiche zusammengeführt werden
müssen“, ergänzt der CIO. Unterschiedliche
ERP­Strukturen hin oder her: SAP ist in al­
len Geschäftsfeldern präsent und seit Jahr­
zehnten gesetzt: „Wir nutzen SAP seit den
Anfangsjahren und unsere Strategie wird
auch in Zukunft weiter auf SAP ausgerichtet
bleiben“, erläutert Dr. Matthias Behrens.
heitstechnik. 1889 in Lübeck gegründet,
beschäftigt der globale, börsennotierte
Konzern heute in den Bereichen Sicher­
heitstechnik und Medizintechnik rund
11.300 Mitarbeiter und ist in über 190
Ländern vertreten. 2010 erzielte das Un­
ternehmen einen Umsatz von rund 2,18
MilliardenE uro.
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kurs auf die Prozessintegration
Sehr stark sind SAP­Produkte in der
Logistikkette der Medizintechnik präsent,
während die Sicherheitstechnik auf Kompo­
nenten eines anderen Herstellers setzt. Es
ist z.B. geplant, die anstehenden Geschäfts­
prozessänderungen im Bereich Supply Chain
möglichst vollständig in SAP abzubilden.
Die globale Strategie von Dräger schlägt sich
auch in der IT­Organisation nieder. „Wir
kommen aus einer Welt, in der unsere Lan­
desgesellschaften relativ eigenständig in
ihrem IT­Umfeld agiert haben. Das ändert
31
sich gerade mit umfangreichen Auswir­
kungen nicht nur auf die ERP­Strukturen,
sondern auch auf Aufbau­ und Ablauforga­
nisation der IT sowie die IT­Governance“,
berichtet Dr. Matthias Behrens. Auch die IT­
Organisation steuert auf eine globale Pro­
zessorganisation hin, bei der die Verant­
wortlichen für einzelne Abläufe irgendwo in
der Welt sitzen. Das Thema Zusammenar­
beit in räumlich und zeitlich getrennten
Teams wird zunehmend wichtiger. Methoden
und Tools, die die Zusammenarbeit in vir­
tuellen Arbeitsgruppen wirkungsvoll unter­
stützen, gewinnen an Bedeutung. Virtuelle
Räume werden gebraucht, um in unter­
schiedlichen Teams Daten und Dokumente
austauschen und um Prozesse abwickeln
zu können. Mit teilweise einschneidenden
Konsequenzen: „Die Mitarbeiter in Lübeck
müssen sich daran gewöhnen, dass jetzt bei­
spielsweise Kollegen in den USA für Berei­
che verantwortlich sind, für die sie bislang
zuständig waren“, beschreibt Dr. Matthias
Behrens einen der Anpassungsprozesse.
Private Cloud:
schnell und anpassungsfähig
Neuland wurde auch mit dem Betrieb
der Unternehmenssoftware betreten. Zu­
mindest teilweise, denn: das Outsourcing des
Rechenzentrumsbetriebs war schon länger
Standard bei der Drägerwerk AG & Co KGaA.
Im letzten Jahr stand aber wieder einmal
eine Verlängerung des Dienstleistungsver­
trags zur Diskussion. Anlässlich der verän­
derten geschäftlichen Anforderungen durch
die globale Ausrichtung und deren Folgen
für die IT­Organisation wurde der aktuelle
Ansatz gründlich hinterfragt und ein kom­
plett neues Konzept erarbeitet. Mit dem Er­
gebnis, den Rechenzentrumsbetrieb weitge­
hend in eine Private Cloud zu verlagern. An­
gesichts des Hypes, der in der jüngeren Ver­
gangenheit um dieses Outsourcing­Konzept
betrieben wurde, begründet Dr. Matthias Beh­
rens die Entscheidung äußerst pragmatisch:
„Nach meinem Verständnis ist Cloud Com­
puting im Wesentlichen ein stark virtualisier­
ter Rechenzentrumsbetrieb. Unser Dienst­
leister stellt uns virtuelle Systeme bereit, de­
ren Leistungsfähigkeit wir auch später verän­
dern können. Wie viele und welche Maschinen
letztlich im Rechenzentrum des Dienstleis­
ters bereitstehen werden, ist für uns dabei
nicht wichtig“, gibt der CIO zu Protokoll.
Weniger Technik, mehr Strategie
Sehr wohl von Bedeutung ist der kon­
krete Nutzen durch die Private Cloud. Die
Kosten für den Betrieb von Maschinen, Da­
tenbanken, Speichersystemen, Monitoring
etc. sanken um 50 Prozent. Aber noch ein
weiterer Grund rechtfertigte den neuen Out­
sourcing­Ansatz: Änderungen und Skalie­
rungen lassen sich extrem schnell und fle­
xibel umsetzen. Das ist überaus relevant,
wenn bestimmte Anwendungen kurzfristig
und vielleicht nur für die Dauer eines Pro­
jekts benötigt werden. „Früher hat der Dienst­
leister dafür Hardware beschafft mit allen
kaufmännischen und technischen Konse­
quenzen. Wir waren an Lieferzeiten und Ab­
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DSAG blaupause
03­11
32
DSAG-Jahreskongress 2011
„Durch den Betrieb unserer IT in einer Private
Cloud sind die Kosten für den Rechenzentrumsbetrieb um etwa 50 Prozent gesunken.“
Dr. Matthias Behrens, Chief Information Officer (CIO) bei Dräger
beim Sizing haben wir uns auf die sichere
Seite begeben. Jetzt haben wir mit unserem
Dienstleister einen Servicelevel vereinbart,
der uns z.B. die Bereitstellung eines kom­
plett funktionierenden SAP­Systems inner­
halb eines Zeitrahmens von wenigen Wochen
garantiert. Benötigen wir einmal mehr oder
einmal weniger Leistung, betätigen wir ein­
fach gesagt einen virtuellen Regler. Unterm
Strich können wir die IT­Systeme viel schnel­
ler und kostengünstiger sich ändernden An­
forderungen anpassen“, bringt Dr. Matthias
Behrens die Vorteile auf den Punkt. Damit
trägt die Private Cloud konkret dazu bei, den
Verschmelzungsprozess der beiden Unter­
nehmensbereiche Medizin­ und Sicherheits­
technik zu unterstützen. Testsysteme benö­
tigt Dräger teilweise lediglich für die Dauer
von vier bis sechs Monaten. Und nur für den
Zeitraum werden sie folglich auch bezahlt.
Durch die Verlagerung des Rechenzent­
rumsbetriebs in die Cloud verschieben sich
die Schwerpunkte der Arbeit in der IT­Ab­
teilung deutlich. Heute geht es immer we­
niger um die Konfiguration der Hardware wie
Server und Speichersysteme. Die Arbeit hat
sich vielmehr in Richtung einer betriebs­
wirtschaftlichen und strategischen Ebene
verlagert. Die enge und möglichst reibungs­
lose Abstimmung mit dem Cloud­Betreiber
rückt in den Vordergrund. „Wir erstellen eine
Art Roadmap für die kommenden Aufgaben
und informieren unseren Dienstleister mög­
lichst frühzeitig, was auf ihn zukommt, damit
er sich darauf einstellen kann. Der Lieferant
muss verstehen, was wir mit einem be­
stimmten Projekt erreichen wollen und wel­
che Anforderungen sich daraus für die tech­
nischen Systeme ergeben“, so Dr. Matthias
Behrens. Aus seinen praktischen Erfahrun­
gen mit der Private Cloud formuliert der CIO
einen einfachen Tipp: „Erlauben Sie Ihrem
Dienstleister, seinen ‚Fabrikansatz‘ durch­
03­11
DSAG b laupause
zusetzen, damit auf beiden Seiten eine Win­
win­Situation entsteht. ,Ich benötige das und
jenes‘ und ,du musst mir das jetzt liefern‘,
das ist nicht immer der richtige Weg. Seien
Sie offen für Empfehlungen. Aus einer ech­
ten Partnerschaft ergeben sich am ehesten
signifikante Einsparungen oder Leistungs­
steigerungen für Ihre IT.“
Flexibleres SAPkernsystem gewünscht
Anforderungen wie die Integration der
Geschäftsprozesse, hohe Transparenz der
Unternehmensdaten und eine wirtschaftli­
che IT lässt Dräger die ERP­Struktur auch
in den kleineren Landesgesellschaften im­
mer wieder infrage stellen. Nach Möglich­
keit sollen die ERP­Systeme dieser Gesell­
schaften ebenfalls in SAP integriert werden.
Das bedeutet für die internationalen Nie­
derlassungen: es werden landesspezifische
Versionen benötigt. Doch der klassische SAP­
ERP­Kern, auf den Dräger setzt, lässt sich
nur mit großem Aufwand auf die vergleichs­
weise geringeren Anforderungen der Un­
ternehmenstöchter in Bezug auf Prozesse
und Funktionalitäten „herunterbrechen“.
Nicht benötigte Felder aus Bildschirmmas­
ken zu entfernen, ist nur mit aufwendigen
Sondertransaktionen möglich. Mit SAP Busi­
ness One wäre das möglich. Jedoch müssen
Integrationsstrukturen betrieben werden, die
die Durchgängigkeit der Geschäftsprozesse
und die Transparenz der Daten sicherstellen.
Um die Anforderungen an das Konzernbe­
richtswesen zu erfüllen, muss die „kleine“
ERP­Lösung auch über integrierte Kosten­
träger­ und Kostenartenrechnung verfügen.
Und genau hier genügt Business One den
Anforderungen von Dräger nicht. Hinzu
kommt, dass es für einige Länder keine spe­
zifischen SAP­Business­One­Versionen gibt.
„Bei der Umsetzung unserer SAP­Strategie
gerade für kleinere Gesellschaften wünschen
wir uns mehr Unterstützung von SAP. Wir
könnten zwar alternative Systeme wie Busi­
ness One oder Navision durchgängig einset­
zen. Damit würden wir die Anzahl der ein­
zelnen ERP­Systeme jedoch nicht reduzie­
ren und müssten weiterhin Einschränkungen
in der Datentransparenz hinnehmen“, gibt
Dr. Matthias Behrens zu bedenken.
Anstatt mit (noch) unerfüllten Wünschen an
SAP beschäftigen sich die IT­Verantwortli­
chen bei Dräger lieber mit der Zukunft. So
ist erst einmal geplant, die angestoßenen
Prozesse im Rahmen der laufenden Um­
strukturierung zu „One Dräger“ fortzusetzen.
Die Strategie der Private Cloud wurde z. B.
bislang erst auf einen Teil der zentralen IT­
Systeme angewendet. „In den nächsten Jah­
ren werden wir zahlreiche weitere Systeme
in die Cloud überführen. Weiterhin haben
wir festgestellt, dass wir in den Dräger­
Landesgesellschaften noch andere Rechen­
zentrumsaktivitäten haben, die sich für eine
Verlagerung in die Cloud eignen“, blickt Dr.
Matthias Behrens in die Zukunft. Auch in
puncto Integration und Verbesserung der
Geschäftsprozesse ist das Ende der Fahnen­
stange noch lange nicht erreicht. „In den
nächsten Jahren wird viel passieren, gerade
im Bereich Supply Chain. Da haben wir viele
Ideen, um noch besser zu werden, und viel
Potenzial, das es zu heben gilt“, so Dr. Mat­
thias Behrens. Für die damit verbundenen
Aktivitäten und Systemerweiterungen setzt
Dräger weiterhin voll und ganz auf SAP.
g keynote: Dr. Matthias Behrens
„Anforderungen an SAP aus der realität
des Dräger-Konzerns“ 12.10.2011, 11:15 Uhr
e-CoMMerCe AUS Der CLoUD FÜr
SAP BUSINeSS ALL-IN-oNe
E-Commerce als Vertriebsweg oder als zusätzlicher Service etabliert sich als Standard in fast
jeder Branche und jedem Unternehmen. Vermehrt wird die E-Commerce-Plattform nicht
selbst betrieben, sondern Services und Lösungen
aus der Cloud genutzt.
All-in-One wird es für unsere Kunden einfacher,
das Internet als einen weiteren Vertriebsweg
zu nutzen“, so Andreas Naunin, Leiter des
Geschäftsbereichs Ecosystem and Channels
der DACH-Region, SAP Deutschland.
Die SAP-Partner ePages, mit über 50.000 Kunden einer der führenden Anbieter von E-Commerce-Lösungen, und HONICO eBusiness,
Spezialist für SAP-nonSAP Integration, bieten
in einer strategischen Kooperation mit SAP eine
Komplett-Mietlösung für SAP-Business-Allin-One-Kunden an: ePages stellt den OnlineShop in der Cloud, HONICO eBusiness das
SAP-Add-on und die Integrationsprozesse, um
den Shop direkt aus SAP Business All-in-One
heraus zu administrieren und zu konfigurieren.
„ePages ist ein wichtiger Partner im Bereich
Cloud-E-Commerce für den Mittelstand. Mit
der durchgängigen Anbindung einer cloudbasierten E-Commerce-Plattform an SAP Business
Ein entscheidender Benefit also für SAP-Business-All-in-One-Kunden, die ihr Geschäftsmodell um einen leistungsstarken, komfortablen
Online-Shop erweitern wollen. Der Shop kann
schnell und einfach online gebucht und kon-
figuriert werden; im Anschluss wird die Kommunikation zwischen SAP und Shop hergestellt und angepasst: durch das HONICO SAP
Add-on und IntegrationMan®, von SAP zertifiziert, werden beide Systeme tief integriert –
und der Kunde steuert seinen Online-Shop nun
einfach über die Benutzeroberfläche von SAP
Business All-in-One.
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DSAG b laupause
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ihrer ERP-Lösungen und Prozesse. Eigene
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DSAG-Jahreskongress 2011
36
DIe IT-ZUkUNFT BeI Der BUNDeSWehr
Mit SAP iN DeN eiNSAtz!
oberst Michael hauschild, Leiter der realisierungsorganisation SASPF im Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw) gibt einblicke in die IT-Strategie
seiner organisation. SAP spielt hier eine große rolle.
Die Fragen stellte Angelika Jung, blaupause-Redaktion
Die Bundeswehr soll sich an den Prozessen der Industrie orientieren, so die Vorgabe des ehemaligen Verteidigungsministers rudolf Scharping. Was bedeutet diese
Vorgabe für die organisation? Wie können
Sie das Vorhaben IT-seitig unterstützen?
erst dann um ein IT­Vorhaben, das die Ein­
führung durch eine umfassende Software­
lösung informationstechnisch unterstützt.
Bei SASPF, also den Standard­Anwen­
dungs­Software­Produktfamilien der Bun­
deswehr, handelt es sich in erster Linie um
ein umfangreiches Organisationsprojekt und
• weg von Individualentwicklungen und einer
Vielzahl von Einzelsystemen, hin zu einer
markterprobten SAP­Standard­Software,
die im Rahmen des Customizing auf die
03­11
DSAG b laupause
Mit SASPF wird ein Wandel in der Bundes­
wehr vollzogen, der wie folgt funktioniert:
speziellen Belange des Kunden Bundes­
wehr angepasst werden muss;
• weg von einer Vielzahl oftmals paralleler
Dateneingaben, hin zur Vereinheitlichung
und Zusammenführung der gesamten
Datenbasis für alle logistischen und ad­
ministrativen Informationen.
Die Optimierung der Prozesse der Bundes­
wehr hat schon dazu geführt, dass Gleiches
zunehmend auf die gleiche Art und Weise
g Ohne SASPF fliegt der neue
Hubschrauber NH 90 nicht.
herr oberst hauschild, was war die
Begründung für das Strategic Development Project (SDP)? Werden die Funktionalitäten im Projekt SASPF genutzt?
Die gesamte Personalabrechnung für
Soldaten, Beamte und Arbeitnehmer im Ge­
schäftsbereich des Bundesministeriums für
Verteidigung wird über das Personalwirt­
schaftssystem SASPF abgewickelt. Hier
werden monatlich ungefähr 354.000 Abrech­
nungsfälle gebucht. Davon sind
TAXOR – Steuerbearbeitung
integriert in SAP
®
Steuerbilanz, E-Bilanz und mehr
• ca. 235.000 Soldaten und Übergangs­
gebührnisempfänger
• ca. 29.000 Beamte und
• ca. 90.000 Arbeitnehmer betroffen.
Aufgrund der spezifischen Einsatzun­
terstützung von Streitkräften mit besonderem Zusätzlich gibt es pro Woche etwa 1.000 Nach­
Fokus auf Autarkie, Mobilität, Flexibilität und versicherungsfälle für ehemalige Soldaten.
Überlebensfähigkeit wurde das Strategic
Development Project Bundeswehr (SDP) in Das Personalwirtschaftssystem SASPF un­
gemeinsamer strategischer Partnerschaft terstützt mit den bereitgestellten Funktiona­
zwischen der Bundeswehr und der Firma litäten integrativ das gesamte Personal­
SAP als Grundlage
wesen, das Lehr­
für die Branchenlö­
gangsmanagement
sung Defense Forces
und Teile der Orga­
& Public Security
nisationsarbeit der
„Wir sind auf einer Linie mit der
(DFPS) begonnen.
Bun deswehr. Die
DSAG-Strategie – einer Balance
Das SDP wurde 2009
Software wird ein
erfolgreich ab ge­
wichtiges Werkzeug
von Komplexität und Innovation.“
schlossen. Mit DFPS
für die Abbildung
stehen nun Funktio­
der neuen Struktur
Oberst Michael Hauschild, Leiter der
nalitäten zur Er­
im Rahmen der
Realisierungsorganisation SASPF im
gänzung der logisti­
Neuausrichtung der
Bundesamt für Informationsmanagement
schen und adminis­
Bun deswehr sein.
und Informationstechnik der Bundeswehr
trativen Prozesse bei
Derzeit ist das Per­
der Unterstützung
sonalwirtschafts­
von Auslandseinsät­
system SASPF mit
zen sowie der Möglichkeit zum schnel len über 400.000 Perso naldatensätzen eines
Aufbau von Einsatzstrukturen und flexibler der größten Systeme dieser Art weltweit.
Unterstützung von Organisationsänderun­
gen zur Verfügung. Diese Funktionalitäten
eine imponierende Zahl, herr oberst
werden bereits intensiv im Projekt SASPF hauschild. Doch lassen Sie uns nun ein
genutzt. Eine weitere Funk tionalität der wenig in die Zukunft blicken. Welche
Branchenlösung DFPS – die autarkiefähige nächsten Projekte stehen an?
IT­Unterstützung der logistischen und ad­
ministrativen Prozesse im Einsatz – ist der­
Die Sicherstellung der logistischen Un­
zeit noch nicht in Betrieb.
terstützung für die Einsätze der Bundes­
wehr hat oberste Priorität. Sie können sich
Das Personalwirtschaftssystem der sicher vorstellen, welche Herausforderung
Bundeswehr enthält sehr viele Datensätze. es darstellt, die vollständige Materialbe­
Welche Anforderungen hat die Bundeswehr wirt schaftung, die Lagerverwaltungssys­
an ihr System? Gibt es Besonderheiten?
teme im Einsatz und die voll integrierte g
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Näheres a
n unserem –
Stand.
DIE FUNKTIONALITÄTEN DES
STEUERBILANZMODULS IN TAXOR
Maschinelle Übernahme handelsrechtlicher Werte
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optimierung und ­standardisierung kommen
jedoch nur in einer an diesen Prozessen
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38
DSAG-Jahreskongress 2011
SAP-LANDSChAFT BeI Der BUNDeSWehr
Im Wesentlichen besteht die SAP­Landschaft der
Bundeswehr – ähnlich wie bei anderen SAP­Kun­
den – aus Entwicklungs­, Qualitätssicherungs­ und Produktivsystemen.
Als relevante „SASPF­Systemschienen“ werden betrachtet:
• B­Schiene: Business­Intelligence und Knowledge­Warehouse­Systeme (SAP BW)
• L­Schiene: Systeme für Logistik, Rechnungswesen, Rüstung und Infrastruktur/
Umweltschutz (SAP ERP, SAP SCM, SAP SRM)
• S­Schiene: Systeme für das Gesundheitswesen (derzeit noch nicht realisiert)
• Z­Schiene: Systeme für das Personalwesen (SAP ERP HCM)
Beschaffung, aber auch die Planung und
Steuerung von Instandhaltungs­ und In­
standsetzungsaufträgen in mehrere tausend
Kilometer entfernten Einsatzgebieten mit
SASPF sicherzustellen. Als nächster Schritt
werden auch neue Waffensysteme in Ein­
sätzen, z.B. Hubschrauber, in SASPF bewirt­
schaftet. Insgesamt hat die Unterstützung
der Auslandseinsätze der Bundeswehr mit
SASPF einen sehr hohen Stellenwert. Die
Logistik neuer Waffensysteme in der Bundes­
wehr wird zukünftig nur noch mit SASPF
unterstützt. Der Schwerpunkt der Realisie­
rung sind die neuen Funktionalitäten aus
multinationalen Verträgen und Beschaffungs­
kanälen, neue Instandhaltungskonzepte oder
Besonderheiten der Materialbewirtschaftung.
Im Bereich Personalwirtschaftssystem ist
beabsichtigt, die IT­Unterstützung für die
Personalgewinnung der Bundeswehr durch
ein Erweiterungsprojekt „e­Recruiting“ bis
zum Jahr 2013 auszubauen. Ziel ist es, unter
Nutzung der Komponente „SAP e­Recrui­
ting“ eine moderne, potenzielle Bewerber
ansprechende und für den Nutzer informa­
tive und attraktive Lösung bereitzustellen.
03­11
DSAG b laupause
Neben den Systemen, die zu den genannten Schienen gehören, werden noch diverse andere
SAP­Systeme für unterschiedliche Entwicklungs­ und Serviceaufgaben, z. B. der SAP Solu­
tion Manager bei der Bundeswehr, genutzt.
Die Bundeswehr betreibt sehr große SAP­Anwendungen. So umfasst das Personalwirt­
schaftssystem über 400.000 Personaldatensätze und im BW­System werden Milliarden von
Daten gehalten und verarbeitet. Im Endausbau sollen bis zu 140.000 Nutzer (aufgeteilt in
operative und Self­Service­Nutzer) an SASPF angebunden sein.
Die Ablösung von „Legacy­Systems“ (bei
der Bundeswehr „Systeme in Nutzung“ ge­
nannt) zur Reduzierung der IT­Kosten ist ein
weiterer Schwerpunkt. Aufgrund der viel­
fältigen Abhängigkeiten und Schnittstellen –
wegen der hohen Anzahl relevanter Legacy­
Systeme untereinander – stellt dies eine be­
sondere Herausforderung dar.
herr oberst hauschild, welche Themen sind aus Ihrer Sicht noch wichtig?
Die Abhängigkeiten der bereits imple­
mentierten SAP­Lösungen untereinander
steht bei der Firma SAP unter der Strategie
der „Orchestration“. Wie viele andere Kun­
den hat auch die Bundeswehr nicht nur SAP
im Einsatz. Systemlandschaften sind sehr
komplex. Die Musik muss daher auch für
ältere Musikstücke noch klangvoll sein. Nur
für neue Lösungen das Thema anzugehen,
ist zu kurz gedacht. Wir Kunden müssen uns
hier im Konzert von bewährten und neuen
Lösungen bewegen können.
Die bereits getätigten Investitionen in SAP­
Lösungen müssen einem gewissen Investi­
tionsschutz unterliegen. Dies bedeutet nicht,
39
„Wie viele andere Kunden hat auch die Bundeswehr
nicht nur SAP im Einsatz. Systemlandschaften sind
sehr komplex. Die Musik muss daher auch für
ältere Musikstücke noch klangvoll sein. Nur für neue
Lösungen das Thema anzugehen, ist zu kurz gedacht.“
Oberst Michael Hauschild, Leiter der Realisierungsorganisation SASPF im
Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr
dass man sich Neuerungen verschließt. Die­
se sollten aber auf SAP­Lösungen aufbauen
und nicht für ganze Systeme Migrationen
zur Folge haben. Der Änderungsaufwand
muss beherrschbar bleiben und schrittweise
Verbesserungen müssen einführbar sein.
Notwendige Big Bangs sollten daher ver­
mieden werden. Hier sind wir auf einer Linie
mit der DSAG­Strategie – einer Balance von
Komplexität und Innovation.
g keynote: Oberst Michael Hauschild
„Mit SAP in den einsatz!“
12.10.2011, 10:30 Uhr
herzlichen Dank für das Gespräch.
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Advertorial
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Besuch
Perfektes Business-outfit ist Trumpf
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Congre
Business­Outfit ohne Anzug? Undenkbar! Aber wenn schon, dann wenigstens
schick, bequem, zweckmäßig, langlebig und rundum stimmig.
Beim Dresscode „Business“ sind Patchwork und Stilmix tabu, in betrieblichen
Systemlandschaften durchaus anzutreffen. Dort finden sich mit den Jahren
zahllose isolierte Applikationen, die
Medienbrüche und Reibungsverluste
erzeugen. Da wird es in Sachen Effizienz
ganz schön eng. Denn Effizienz verlangt
ein unternehmensweit durchgängiges
Anwendungs- und Informationshandling. Also gilt es, Prozesse zu optimieren
und heterogene Systeme in einer homogenen Plattform nahtlos zusammenzuführen. Ein klarer Fall für SAP PLM
und die Integrations-Outfits der DSC
Software AG – mit allen Vorzügen des
perfekten Business-Anzugs.
Die Nahtstellen zwischen einzelnen
Applikationen und Unternehmensbereichen – auch bei verteilten Standorten – halten höchsten Belastungen
stand. Dadurch greifen Arbeitsschritte
lückenlos ineinander; Klimmzüge kann
man sich sparen.
Funktionale Linie
Ob mit oder ohne Schlips: Von den
DSC-Integrations-Outfits profitieren
Mitarbeiter aller Bereiche. ECTR –
Engineering Control Center – ist die
smarte Lösung für Product-LifecycleManagement, Plant-Lifecycle- und Dokumentenmanagement sowie Technische Dokumentation. FCTR – Factory
Control Center – integriert auf elegante
Weise Produktentwicklung und Fertigungsplanung. Und beides kann sich
sehen lassen.
Attraktives Look-and-feel
Ein perfekter Anzug sieht nicht nur gut
aus, er trägt sich auch angenehm. Deshalb bieten die Integrations-Outfits von
DSC ein ansprechendes GUI mit vertrauten Elementen und aparten Komfortfunktionen. So wird SAP intuitiv
bedienbar, auch ohne Spezialwissen und
aufwendige Schulung. Benutzerdefinierte Dialoge und die Möglichkeit, gewohnte Arbeitsweisen in einzelnen
Applikationen beizubehalten, sind weitere charmante Wohlfühl-Extras.
Tadellose Passform
Versierte Anzugträger wissen: Ein perfekter
Anzug drückt und zwickt nicht. Das gilt
auch für gute Integrations-Outfits. Sie engen weder ein, noch tragen sie auf, sondern
sind in Form, Stil und Größe optimal auf
das Profil eines Unternehmens zugeschnitten. Deshalb sitzen sie nicht nur wie
angegossen, sondern machen ganz nebenbei
noch eine gute Figur.
DSC Software AG
03­11
DSAG b laupause
Solide Verarbeitung
Kniebeugen, Rumpfdrehen, Katzenbuckel,
Schulterkreisen. Sportive Kunden treiben
Anzugverkäufern regelmäßig den Schweiß auf
die Stirn, spätestens wenn die Nähte krachen.
Bei guten Integrations-Outfits kann das ebenso wenig passieren wie beim perfekten Anzug.
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Wo man seinen Anzug schneidern lässt,
ist nicht Jacke wie Hose. Nur virtuose
Couturiers bringen die Persönlichkeit
ihrer Kunden meisterlich zur Geltung
und verstehen sich auf zeitlose Originalität, die flüchtige Modetrends überdauert. Nach diesem Vorbild hat DSC
auf Basis modularer Standardsoftware
bereits mehr als 100 zukunftsweisende
Integrations-Outfits maßgeschneidert und ist
nicht umsonst Preferred Partner von SAP,
unter anderem für die Integration von Siemens
NX. So profitieren DSC-Kunden einerseits
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DSAG-Jahreskongress 2011
41
WIe DAS rIeCheN UNSer LeBeN BeSTIMMT
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Im Laufe der evolution hat der Geruchssinn den Geschmack an biologischer Bedeutung
übertroffen. Die gute Nachricht: riechen kann man lernen. Das ist umso wichtiger, da
Gerüche unser Verhalten ebenso beeinflussen wie Sympathie oder Antipathie.
Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, Ruhr-Universität Bochum
„Ich kann dich nicht riechen“, ist ein
seit langem bekannter Ausspruch, für den
die Wissenschaft in den letzten Jahren mehr
und mehr die zugrunde liegenden moleku­
laren Prozesse erarbeitet hat. Es wurden
spezifische, von der Natur entwickelte Er­
kennungs­ und Verstärkungsproteine ent­
deckt, die die enorme Leistungsfähigkeit des
Geruchssinns ermöglichen. Der Geruchssinn
und der Geschmackssinn sind beide an che­
mische Substanzen als stoffliche Überträger
gekoppelt. Sie werden daher häufig auch
unter dem Überbegriff „chemischer Sinn“
zusammengefasst. Phylogenetisch (stammes­
geschichtlich) gehört der Geruchssinn zu den
ältesten Sinnessystemen. Als sich das Leben
noch ausschließlich in der Dunkelheit der
Ozeane abspielte, benutzten die Tiere das sie
umspülende Wasser als Träger, um Informa­
tionen weiterzugeben. Auf ähnlich direktem
Wege arbeitet der Geschmackssinn heute
noch. Als die Lebewesen dann an Land stie­
gen, wurde die Luft zum Transportmedium für
chemische Kommunikation. Schnell hat sich
deshalb der Geruchssinn zu höchster Leis­
tungsfähigkeit entwickelt und den Geschmack
an biologischer Bedeutung übertroffen. g
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42
DSAG-Jahreskongress 2011
g Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil.
Hanns Hatt, Inhaber des
Lehrstuhls für Zellphysiologie
der Ruhr-Universität Bochum
Arbeitsgruppe (Linda Buck und Richard
Axel) entdeckt. Inzwischen weiß man, dass
der Mensch ca. 350 verschiedene Typen da­
von besitzt. Vor einigen Jahren konnten wir
den ersten der menschlichen Rezeptoren
entschlüsseln. Es war der Riechrezeptor
aus der menschlichen Nase, der spezifisch
ist für Maiglöckchenduftmoleküle. Inzwi­
schen konnten wir auch die Rezeptoren für
Zitrone, Veilchen oder Banane finden und
zeigen, dass die einzelnen Riechrezeptoren
sehr spezifisch empfindlich sind für eine
bestimmte chemische Duftgruppe.
Antiduft gegen Schweißgeruch
Das riecht mir gut
Auch wenn es nur schwer einzusehen
ist, werden z.B. all die Feinheiten einer gu­
ten Küche oder eines edlen Weins fast aus­
schließlich mit dem Geruchssinn wahrgenom­
men. Denn schmecken können wir nur, ob
etwas salzig, sauer, süß oder bitter ist. Damit
lässt sich gerade mal eine Banane von einer
Essiggurke unterscheiden. Der Volksmund
benutzt zwar vereinfacht in der Umgangs­
sprache meist den Ausdruck „das schmeckt
mir“, korrekt wäre es aber „das riecht mir
gut“ zu sagen. Gerüche können auf vielen
Ebenen in das Leben der Tiere und Menschen
eingreifen. Sie dienen neben dem Nahrungs­
genuss der Warnung und der Orientierung,
steuern das Sexual­ und Sozialverhalten
und beeinflussen Stimmungen und Emotio­
nen, ja sogar den Hormonhaushalt.
Wie arbeitet eine riechzelle?
Alles, was duftet, gibt aufgrund des
Dampfdrucks ständig winzige Mengen von
spezifischen Molekülen in die umgebende
Luft ab. Diese gelangen beim Einatmen in
unsere Nase bis hinauf zum Riechepi­
thel, wo sie durch den Schleim mit
Hilfe von Transportproteinen zu den
feinen Sinneshärchen der Riechzel­
len transportiert werden. Inzwischen
ist bekannt, dass sich in der Membran
dieser Sinneshärchen Proteine, sog.
Rezeptoren, befinden, die bei entspre­
chender Passung mit einem Duftmole­
kül wechselwirken können. Dabei handelt
es sich um schwache, elektrochemische Kräf­
te und zusätzliche mechanische Passung
ähnlich dem Schloss­Schlüssel­Prinzip.
03­11
DSAG b laupause
Der Kontakt zwischen Duftmolekül und
Rezeptorprotein ist für die Riechzelle das
Signal, im Zellinneren eine biochemische
Verstärkungsmaschinerie in Gang zu setzen.
Sie dient dazu, eine chemische Substanz zu
erzeugen, die wir als sogenannten zweiten
Botenstoff (second messenger) bezeichnen.
Dieser Botenstoff ist der „Schlüssel“, mit
dessen Hilfe sich in die Riechzellmembran
eingelagerte Poren (Kanäle) öffnen lassen.
Durch diese Kanäle kann nun in die Zelle
aus dem Nasenschleim ein Strom, getragen
von positiv geladenen Natrium­ und Kalzi­
um­Ionen, fließen. Eine solche Veränderung
wird von der Zelle als Erregung registriert
und, wenn sie groß genug ist, entlang dem
Nervenfortsatz bis in unser Gehirn geleitet.
Riechrezeptorproteine wurden zum ersten
Mal im Jahr 1991 von einer amerikanischen
Leider kennt man von den etwa 340
Rezeptoren immer noch nicht das aktivie­
rende Duftmolekül. Dies ist umso bedauerli­
cher, da wir für alle bisher entschlüsselten
Rezeptoren nicht nur einen aktivierenden
Duft, sondern jeweils einen spezifisch blo­
ckierenden Duft entwickeln konnten. So ge­
lang es uns, z. B. für den Rezeptor für Mai­
glöckchen, einen Antiduft (Undecanal) zu
finden, der selektiv diesen Rezeptor blockiert,
also die Wahrnehmung von Maiglöckchen ver­
hindert, dagegen den Duft von Veilchen, Rosen
oder Kaffee unbeeinflusst lässt. Die Verwen­
dung von Antidüften wäre gerade in der indus­
triellen Anwendung von großem Interesse,
denn damit könnte man übel riechende Duft­
stoffe, die bei der Produktion verschiedener
Materialien entstehen, in der Wahrnehmung
der menschlichen Nase blockieren, aber auch
z.B. menschlichen Schweißgeruch zwar nicht
verhindern, aber für unsere Nase „unriech­
bar“ machen. Weinkenner wären sicher in­
teressiert an einem Antiduft gegen stören­
den Korkengeruch. Der wunderbare franzö­
sische Rotwein wäre in seiner gesamten
Aromavielfalt weiterhin für uns riechbar,
nur eben ohne Korkengeruch.
Jeder Mensch hat etwa die gleiche Aus­
stattung von 350 verschiedenen Rezeptoren
und entsprechend vielen Riechsinneszellty­
pen in der Nase. Ob man also einen Duft er­
kennen kann, hängt davon ab, ob man das
Aktivierungsmuster zu diesem Duft abge­
speichert hat und es wiedererkennt. Je öfter
ich z. B. an einer Rose, einem Glas Wein
oder einem Parfüm rieche, desto besser mer­
ke ich mir das Muster und damit den Duft.
Ein Parfümeur trainiert jeden Tag und eben­
so kann jeder Mensch durch Training seinen
Geruchssinn deutlich verbessern. Je früher
man anfängt (am besten bereits in der Kind­
heit), desto besser kann man später riechen.
Die Geruchsinformation gelangt zunächst in
das limbische System und den sogenannten
Hippocampus. Dabei handelt es sich um
entwicklungsgeschichtlich alte Hirnregionen,
in denen Emotionen, Gefühle, Instinkte und
Triebe lokalisiert sind, aber auch Gedächt­
nisinhalte gespeichert und die Freisetzung
von Hormonen gesteuert wird. Aus diesem
Grund können Gerüche direkt unser Verhal­
ten und unsere Körperfunktionen ebenso
beeinflussen wie Sympathie oder Antipathie.
Erst später gelangt ein Teil der Duftinfor­
mation in die Großhirnrinde – und erreicht
damit unser Bewusstsein.
Stimmungen und entscheidungen
im Schlaf beeinflussen
Durch diese Befunde erhalten Sätze
wie: „Ich kann dich nicht riechen“, aber auch:
„Liebe geht durch die Nase“, eine wissen­
schaftliche Erklärung. Die Empfindung von
Düften, ob angenehm oder unangenehm, ist
nicht angeboren, sondern wird durch Erfah­
rung oder Erziehung erlernt. Dies erklärt
auch, warum die Bewertung von Düften in­
dividuell so unterschiedlich ist, da die Hedo­
nik (Bewertungsmethode) stets im Kontext
gesehen werden muss mit der Situation, in
der jeder Einzelne den Duft zum ersten Mal
kennengelernt hat. War es eine schöne, an­
genehme Situation, wird der Duft weiterhin
als angenehm empfunden, war es etwas
Unangenehmes, Schmerzhaftes, wird der Duft
stets eine Aversion erzeugen. Dies geht so­
gar so weit, so haben unsere Untersuchun­
gen im Schlaflabor gezeigt, dass auch wäh­
rend des Schlafs Düfte wahrgenommen
werden und sich dadurch physiologische
Parameter wie Blutdruck, Herz­ und Atem­
frequenz verändern. Die Nase schläft nie!
Rund um die Uhr werden mit jedem Atemzug
Informationen ins Gehirn geleitet. Selbst
die Trauminhalte werden durch Düfte beein­
flusst, Düfte, die als angenehm empfunden
werden, lösen dabei schöne Träume aus,
unangenehme Düfte führen dagegen eher
zu negativen Trauminhalten.
Manipulation durch
synthetische Düfte
Der direkte Zugang des Riechorgans
zum Zentrum der Gefühle eröffnet auch der
Manipulierbarkeit Tür und Tor. Dies nutzen
wir selbst beim Tragen von Parfüms und
Deos, aber durch Verwendung synthetischer
Düfte können uns auch Firmen irreführen,
können Stimmungen und Verhaltensweisen
manipuliert werden, um das Kaufverhalten
zu beeinflussen. Es ist leicht, die Augen zu
schließen, aber es ist fast unmöglich, den
Düften zu entgehen. Man ist ihnen hilflos
ausgeliefert. Auf der anderen Seite können
Düfte positiv genutzt werden, um das Wohl­
befinden zu verbessern oder sogar Krank­
heiten zu heilen, wie es im Rahmen der Aro­
matherapie geschieht. Die zunehmende Um­
setzung dieses Wissens ist im Angebot der
vielen Naturdüfte zu erkennen, bei Duftlam­
pen und auch wohlriechenden Gartenblu­
men. Wer die Düfte und ihre Wirkungsweise
kennt, hat also immer die Nase vorn!
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Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt
„immer der Nase nach: Wie Düfte unser
Leben bestimmen“ 13.10.11, 14:45 Uhr
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riechen kann man lernen
in-Memory
44
SAP hANA kANN ProZeSSe ÄNDerN
WArtezeiteN ADieU!
Wie die In-Memory-Technologie bestehende SAP-Anwendungen verbessert und neue Lösungen schafft:
Ingo Brenckmann, Program Director Data und Analytic engines bei der SAP AG, zeigt anhand von praktischen Beispielen auf, wie Unternehmen künftig mit großen Datenmengen besser umgehen können.
Das Interview führte Angelika Jung
In-Memory ist derzeit in aller Munde.
Was ist, kurz zusammengefasst, der Vorteil
dieser neuen Technologie und wie hängt sie
mit der SAP high-Performance Analytic
Appliance (SAP hANA) zusammen?
kundenbereich liefern kann. Als Lösung bie­
tet sich dafür das In­Memory­Computing an.
Die In­Memory­Technologie macht es
möglich, dass wir mit immensen Datenmen­
gen in Echtzeit umgehen können. Informa­
tionen aus operativen und analytischen An­
wendungen stehen dem Nutzer unmittelbar
zur Verfügung – ohne lange Verarbeitungs­
oder Ladezeiten. SAP HANA wiederum ist das
Produkt, in dem wir die In­Memory­Techno­
logie verbauen. Hier sehen wir großes Poten­
zial für SAP­Anwendungen in der Zukunft.
Dass diese extrem schnell sind, egal wie
viele Daten sie verarbeiten.
Teils, teils. Zum einen verbessern wir
mit der Technologie bestehende Anwendun­
gen. Oder auch Prozesse, beispielsweise
einen Mahnlauf. Kombiniert man Unterneh­
menssoftware mit SAP HANA, lässt sich die
Liste der zu mahnenden Kunden bei Bedarf
direkt abrufen. Für diesen Prozess müssen
sehr viele Daten verarbeitet werden, was
das System beansprucht. Daher wird dieser
Prozess derzeit am Wochenende eingeplant.
Die Unternehmenssoftware generiert sams­
tags oder sonntags die Liste und montags
können die Briefe dann verschickt werden.
Diesen Prozess können wir mit der In­Me­
mory­Technologie massiv beschleunigen. Die
gesamten Daten werden im Speicher ge­
halten und parallel ausgewertet. Die Liste
mit den zu mahnenden Kunden steht in Se­
kunden zur Verfügung. Und zwar genau dann,
wenn ich sie benötige – ohne vorab lange
Planungsaktivitäten durchzuführen.
herr Brenckmann, aber mit SAP-Software konnte doch schon immer in echtzeit
auf Daten zugriffen werden?
Das Problem ist die Geschwindigkeit
bei ständig wachsenden Datenvolumina. Hier­
zu ein Beispiel: Ein Unternehmen hat etwa
zwei Terabyte auf einem Festplattensystem
stehen. Um diese Daten zu lesen und auszu­
werten, bedarf es einer gewissen Zeit. Selbst
wenn man verschiedene Methoden zur Be­
schleunigung anwendet, kann es Minuten
dauern, bis das Ergebnis vorliegt. Das klingt
vielleicht noch machbar. Aber stellen Sie
sich vor, Sie nutzen ein mobiles Endgerät.
Schon 30 Sekunden empfinden wir da als
halbe Ewigkeit! Also haben wir gesagt, wir
brauchen eine Technologie, die große Daten­
mengen verarbeiten und Ergebnisse im Se­
03­11
DSAG b laupause
Werden mit SAP hANA vollkommen
neue Produkte auf den Markt kommen?
Das hört sich nach einem interessanten Produkt für Unternehmen mit großem
kundenstamm an. Fällt Ihnen noch ein
weiteres griffiges Beispiel ein?
Im Bereich Liquiditätsplanung ermög­
licht so ein Prozess verbesserte Lösungen.
Eine Vertriebsmitarbeiterin, die unterwegs
ist, kann sich z. B. auf ihrem mobilen Gerät
anschauen, welche Kunden im Umkreis von
fünf Kilometern offene Rechnungen haben
und welcher Zinsverlust entsteht, weil Rech­
nungen nicht bezahlt wurden. Dank der neu­
en Technologie kann sie direkt aktiv werden
und auf den Kunden zugeschnittene Zahlungs­
konditionen anbieten, die ihn zu einer schnel­
len Bezahlung motivieren. Sind diese Kon­
ditionen günstiger als der Zinsverlust, so ist
allen geholfen. Momentan stehen diese Infor­
mationen nicht zur Verfügung, weil sie nicht
so schnell errechnet werden können. Daran
zeigt sich, dass SAP HANA unter Umständen
ganze Geschäftsprozesse verändern kann.
bestimmte Prozesse, die aufgrund von Leis­
tungsbeschränkungen in ihrem Umfang oder
ihrer Nutzung bisher eingeschränkt werden
mussten, sind jetzt uneingeschränkt und vor
allem auch in Echtzeit möglich.
SAP plant aber auch, neue Produkte
mit SAP hANA auszuliefern?
Der große Vorteil der In­Memory­Tech­
nologie: Sie ist breit einsetzbar. Wir sehen
neben der Verbesserung bestehender An­
wendungen das Potenzial für neuartige Ge­
schäftsanwendungen, etwa für Energiever­
sorger. Mit einer auf SAP HANA basierenden
Lösung kann man den Stromverbrauch
eines Haushalts analysieren und den durch­
schnitt lichen Verbrauch pro Stunde über
mehrere Monate hinweg berechnen. Ver­
braucher können ihren aktuellen Verbrauch
selbst auswerten und ihn mit dem
g
Stromverbrauch einer Testgruppe verglei­
chen, die ähnliche Eigenschaften besitzt.
Das Ergebnis: Anwendungen werden mit der
neuen Technologie intelligenter. Lässt sich
doch der Wert mit dem tatsächlichen Strom­
verbrauch und nicht gegenüber einem fixen
Wert vergleichen. Dadurch wird alles viel
präziser und die Kundenbeziehung enger.
Durch die Rechenleistung der In­Memory­
Technologie können wir das so schnell ma­
chen, dass Benutzer auch von ihren mobilen
Endgeräten aus interaktiv agieren können.
SAP Smart Meter Analytics wird derzeit in
enger Kooperation mit Kunden entwickelt.
Die neuen Anwendungen kommen zunächst ohne eingriffe in das erP-System
aus, damit kunden sich in die neue Technologie einfinden können. Wie können wir
uns das konkret vorstellen?
f dem
uns au
Aktuelle Daten für das Berichtswesen
zu nutzen, ist ein Beispiel, bei dem SAP HA­
NA risikolos neben einer Anwendung laufen
kann. Schaltet man SAP HANA ab, läuft das
ERP­System wie vorher. Schaltet man die
In­Memory­Lösung ein, besteht die Möglich­
keit, unglaublich schnell Daten auszuwerten.
Sie können fast wie auf Knopfdruck eine
Materialliste anschauen oder einen Ver­
kaufs­Report erstellen. Diese Berichte laufen
normalerweise gegen die Datenbank unter
einem SAP­ERP­System. Und das kann be­
kanntlich einiges an Last erzeugen! SAP
HANA übernimmt in diesem Szenario die
Last der Berichte und bietet volle Flexibili­
tät bei der Auswertung der Daten mit unseren
Business­Objects­BI­Tools.
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Congre
4 Microsoft Look & Feel im Frontend und
mächtige Funktionalität durch SAP
im Backend - in einem Client!
haben Sie hier ein Beispiel aus der
Praxis parat, herr Brenckmann?
4 Keine aufwändige SchnittstellenEntwicklung oder -Wartung zu 100% SAP-integriert!
4 Alle Geschäftsanwendungen unter einer
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Oberfläche vereint - mit einem Login!
Wir haben ganz tolle Ergebnisse im
Bereich der Profitabilitätsanalyse (CO­PA)
erzielt. Unternehmen haben sehr viele Pro­
dukte, für die sie herausfinden möchten, wie
profitabel sie sind. Wenn die dazugehörigen
Tabellen im ERP­System sehr groß werden,
generieren sie eine große Last für die Daten­
bank, auf der auch das ERP­System läuft.
Deswegen sind einige unserer Kunden dazu
übergegangen, die Tabellen ins Business
Warehouse (BW) zu laden, aus dem BW zu
berichten und damit die Last von der Daten­
bank zu nehmen. Die Tabellen sind aber
trotzdem immer noch groß. Also haben eini­
ge Kunden die Granularität eingeschränkt,
SZeNArIeN, DIe AUF
SAP hANA BASIereN
• Strategic Enterprise Management
• Sales und Operations Planning
• Cash und Liquidity Management
• Trade Promotion Management
• Smart Meter Analytics
um das mit traditionellen Daten auf der Da­
tenbank noch rechnen zu können. Mit SAP
HANA lassen sich diese Einschränkungen
aufheben. Die Berichte laufen nicht mehr
15 Minuten lang, sondern sind innerhalb von
Sekunden da. Und mehr noch: Kunden kön­
nen ihre Profitabilitätsanalyse nicht nur auf
Produkt­, sondern auch auf Kundenebene
durchführen und analysieren. Wie profitabel
es war, ein Produkt an einen bestimmten
Kunden zu verkaufen, das wäre mit einer
traditionellen Datenbank wegen der Lauf­
zeit nicht machbar. Daraus ergeben sich
neue Geschäftsmodelle für SAP­Kunden.
heißt das, SAP hANA wird das Business Warehouse ersetzen?
Wir kombinieren beides. Den nächsten
Schritt planen wir für Ende des Jahres. Dann
beabsichtigen wir, BW als erste ABAP­An­
wendung auf SAP HANA zu setzen und so die
Datenbank unter BW vollständig zu ersetzen.
BW wird in einem solchen Szenario seine
Informationen nur noch in SAP HANA able­
gen und einige Prozesse können direkt im
Speicher von SAP HANA ausgeführt werden.
Der Kunde kann sich dann entscheiden, ob
er die traditionellen Pfade auf Basis einer re­
lationalen Datenbank verlassen möchte und
ganz auf SAP HANA setzt. Vorteil der neuen
Methode: neben der Beschleunigung von Ana­
lysen, die der Business Warehouse Accelera­
tor (BWA) bereits anbietet, werden hier eben­
so die EDW­Laderoutinen (Enterprise Data
Warehouse) von der In­Memory­Technologie
profitieren. Damit können Ladezeiten redu­
ziert und Landschaften vereinfacht werden.
Muss sich dann die IT-Abteilung ein
neues Betätigungsfeld suchen?
Mit SAP HANA beabsichtigen wir tat­
sächlich, die Systemlandschaft zu vereinfa­
in-Memory
chen und viele der notwendigen Routinetä­
tigkeiten zu reduzieren. So wird es nicht mehr
im derzeitigen Umfang notwendig sein, Indi­
zes oder Materialisierungen anzulegen und zu
pflegen sowie Datenbanken kontinuierlich zu
überwachen oder zu tunen. Damit bekommen
IT­Abteilungen wieder die Möglichkeit, ihre
Ressourcen in Innovations­Projekte für die
Geschäftsbereiche zu investieren.
Wie nehmen Sie Ihren kunden ganz
konkret die mögliche Angst vor dem zu erwartendenP aradigmenwechsel?
Mit Einstiegsszenarien geben wir den
Kunden die Möglichkeit, ein erstes Gefühl
für die Technologie zu bekommen. Gleich auf
ein ERP­System zu gehen, wäre sicherlich
viel zu riskant. In einer Startphase möchten
viele unserer Kunden zunächst sehen, wie
sich die Technologie verhält und wie Be­
triebskonzepte aussehen. Außerdem brau­
chen Mitarbeiter eventuell neue Kenntnisse,
um mit der Technologie umgehen zu können.
47
Auf diesem Weg unterstützen wir unsere
Kunden mit unserem Produktdesign, aber
auch mit unseren Beratungs­ und Schu­
lungsleistungen rund um SAP HANA.
Welche rolle spielt die In-MemoryTechnologie in den Überlegungen der SAP?
Unsere Vision ist, dass In­Memory­
Computing die Basis aller zukünftigen Ent­
wicklungen ist. Wir sehen einen großen Be­
darf an Anwendungen, die reich an entschei­
dungsrelevanten Informationen sind und ex­
trem schnell mit noch mehr Daten umgehen
können. Anwendungen werden in Echtzeit die
Brücke zwischen aktuellen Geschäftsereig­
nissen, prognostizierten Entwicklungen und
den notwendigen Aktivitäten zur Erreichung
der Unternehmensziele schlagen können.
Darin besteht die Zukunft.
„Unsere Vision ist, dass
In-Memory-Computing
die Basis aller zukünftigen
Entwicklungen ist.“
Ingo Brenckmann, Program Director Data
und Analytic Engines bei der SAP AG
herzlichen Dank für das Gespräch!
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48
ANSIChTeN ZU SAP hANA AUS DeM DSAG-VorSTAND
NeUe teCHNOLOGie,
VieLe frAGeN
In-Memory-Computing bietet Potenzial. Die Technologie kann einen Paradigmenwechsel auslösen.
Bevor das realität wird, müssen die derzeitigen punktuellen Lösungen für eine breite Anwenderschaft
in Produkten verfügbar gemacht werden. Daher fordert die DSAG ein mittelstandsgerechtes Preismodell.
Dr. Marco Lenck, Mitglied im Vorstand der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V., Fachressort Technologie
Mit der In­Memory­Technologie be­
schleunigt SAP aktuell datenintensive Aus­
wertungen (Beispiele siehe Interview mit
Ingo Brenckmann Seite 44). Die SAP High­
Performance Analytic Appliance (HANA) zielt
darauf ab, schnelle und flexible Abfragen
zur Verfügung zu stellen, die zudem das
Mobility­Konzept, also die schnelle Anzeige
auf mobilen Endgeräten, unterstützen.
Der Ansatz klingt vielversprechend. Denn:
Durch die Anforderungen im analytischen
und mobilen Bereich muss die relationale
Technik immer wieder ergänzt werden, ent­
weder durch In­Memory­ oder eine andere
relationale Technik, mit der sich Daten ver­
dichten lassen. Das ist immer mit Zusatz­
aufwand verbunden. Wenn ich diesen ver­
meiden kann, indem ich ein System nutze, das
eine Re­Integration der Daten ermöglicht,
wird der Betriebsaufwand an dieser Stelle
kleiner. So lässt sich das Systemwachstum
g Dr. Marco Lenck, Mitglied im Vorstand der
Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe
(DSAG) e. V., Fachressort Technologie
03­11
DSAG b laupause
und damit die Komplexität zurückfahren. Ist
beispielsweise eine In­Memory­Datenbank
einfacher zu verwalten, dann könnte sich
auch der recht hohe administrative Aufwand
einer relationalen Datenbank ein Stück weit
relativieren. Hier bestehen durchaus Chan­
cen. Nur: Der Ansatz von SAP HANA ist (noch)
nicht ganzheitlich. Viele klassische Fragen
zu Betriebssicherheit, dem Betriebskonzept,
dem Wiederanlaufverhalten und dem Back­
up gilt es vorab zu klären. Und auch das Preis­
modell sowie der Einführungsaufwand spie­
len eine große Rolle. Fakt ist: Heute ersetzt
das Angebot der SAP nicht bestehende Lö­
sungen, sondern ergänzt sie.
Zurückhaltende
Investitionsplanung
Der Weg, SAP HANA zunächst nur zu­
sätzlich anzubieten, ist sicherlich sinnvoll.
Er bedeutet aber Zusatzaufwand in Bezug
auf Hardware, Software und Konfiguration.
Dagegen muss ich einen Business Case rech­
nen können, der die zusätzlichen Systeme
und die gestiegene Komplexität begründet.
Stand heute liegt die Latte dafür sehr hoch.
Ein mögliches Beispiel in diesem Zusam­
menhang wäre die Ergebnisrechnung in SAP
(CO­PA). Nahezu jedes SAP­Anwenderunter­
nehmen nutzt diese Komponente. Das Pro­
blem: Die Transaktionen erzeugen eine hohe
Last, was zu einem schlechten Antwortver­
halten führt. Das hätte jeder gerne schneller.
Dafür böte sich die In­Memory­Technologie
in Form von SAP HANA an. Allerdings ist der
Business Case für die Ergebnisrechnung end­
lich. Das ist u. a. ein Grund, warum Investi­
tionsvorhaben in In­Memory­Produkte mo­
mentan übersichtlich sind. Viele schrecken
vor den hohen Kosten zurück. Diese Rück­
meldung aus dem deutschsprachigen Raum
hat die DSAG in mehreren Workshops an
SAP bereits weitergegeben.
DSAG äußert Bedenken
Schon in einem ganz frühen Stadium
wurden Vertreter des DSAG­Vorstands, des
CIO­Kreises und von relevanten Arbeitsgre­
mien seitens der SAP um Feedback gebe­
ten. Es ging und geht um die Diskussion,
wie sich SAP HANA nutzen lässt, welche In­
frastruktur Unternehmen benötigen und –
vor allem – wie potenzielle Einsatzszenarien
dafür aussehen. Unsere Rückmeldung ist
klar: Es muss möglich sein, auch kleinere
SAP­HANA­Implementierungsprojekte an­
zugehen, mit denen Anwender Erfahrungen
sammeln können. Der DSAG ist sehr daran
gelegen, dass abteilungsspezifische Projek­
te etwa wie die Ergebnisrechnung durchge­
führt werden können, ohne vorher Unsum­
men in Infrastruktur investieren zu müssen.
Diesbezüglich hat die DSAG mit Nachdruck
ein mittelstandsgerechtes Pricing gefordert.
Zu befürchten ist, dass ohne ein Einstiegs­
produkt ähnlich dem BI­BO­Starter­Paket
(siehe blaupause­Ausgabe 1­2010) SAP HANA
für den Großteil der Kunden nicht zu bezahlen
sein wird. Und damit zu einem Nischenpro­
dukt für Großkonzerne verkommt.
Die Zeit drängt. Für SAP. Fällt doch in vielen
Unternehmen gerade die Entscheidung, wie
sie ihre Investitionen für 2012 planen. Mit
einem Einsteigerprodukt zu einem vertret­
baren Preis wäre der erste Schritt getan,
eine „kritische Masse“ von Anwendern zu
erreichen. Denn: Um einen Paradigmen­
wechsel herbeizuführen, müssen viele Un­
ternehmen bereit sein, das Produkt einzu­
führen. Ansonsten verpufft der Trend und
das Potenzial bleibt ungenutzt!
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50
SAP Netweaver 7.3
erSTe erFAhrUNGeN AUS DeM rAMP-UP PoSITIV
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AM StArt
SAP liefert mit 7.3 das nächste SAP-NetWeaver-Plattform-release
mit den einsatzfeldern Portal, Prozessintegration, Geschäftsprozessmanagement und Business Warehouse aus.
Dirk Ammermann, Vice President, Product Management Integration & Orchestration, SAP AG
add performance.
Seit Mai 2011 ist SAP NetWeaver 7.3
allgemein verfügbar. Seit dem Beginn des
Ramp­ups im November 2010 haben über
120 Kunden weltweit in mehr als 160 Pro­
jekten sowie 150 Partner das neue Release
unter die Lupe genommen, darunter auch
viele DSAG­Mitglieder. In folgenden Kompo­
nenten sind die Veränderungen spürbar:
Tourenplanung
und Disposition mit SAP
Schnellerundeffizienterplanen
Unterstützungmanuellerund
automatischerTourenoptimierung
AbbildungkomplexerPlanungsanforderungen
NahtloseIntegrationinSAPLES-TRA
OptimaleErgebnissefürIndustrieundHandel
SAP NetWeaver Portal
Die bisherigen Erfahrungen und Er­
gebnisse aus dem Portal­Ramp­up zeigen,
dass die Entwicklungen in die richtige Rich­
tung gehen. Mit dem neuen Release liefert
SAP nun ein Produkt mit vielen Verbesse­
rungen für Endbenutzer, Administratoren und
Entwickler. „Während des Ramp­ups haben
Viele der aktuellen Portal­Projekte sind al­
lerdings recht umfangreich, sodass einige
Kunden derzeit noch mitten in der Umset­
zungsphase stecken. Dennoch nutzen erste
Kunden die neuen Wikis oder BW­Reporting­
Portale bereits produktiv und SAP­Partner
arbeiten an Zusatzlösungen für die neue g
erFAhrUNGeN BeI DSAG-MITGLIeD eNBW IM rAMP-UP VoN PI 7.3
ParCon steht für kompetente Beratung und Know-How
rund um SAP-Anwendungen – beispielsweise für das
neue SAP Transportation Management.
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geoFramework® und easyWebScan® sorgt ParCon
dafür, dass Ihre Logistikprozesse effizienter und transparenter werden.
„Durch den Einsatz der erweiterten Empfängerermittlung im Java Stack und der Nutzung
durch Topics sind wir nun in der Lage, kostenintensive und nicht gewartete Funktionalitäten
in den Standard zu überführen. Die Technologieanpassung, IDOC­ und http­Anbindungen
über Java zu realisieren, sind weitere Schritte in die richtige Richtung, die bei unseren
Neuentwicklungen von nun an genutzt werden können. Etwas Besonderes war für uns der
direkte Kontakt mit Entwicklern aus Bangalore, den uns unser Ramp­up­Coach vermittelt
hat. Erstmals haben wir per ,heißem Draht‘ direkt mit den Experten in Indien notwendige
Lösungsansätze diskutiert, was sich als sehr hilfreich für das Projekt herausgestellt hat.
Verbesserungspotenziale im Ramp­up­Prozess haben wir
ebenfalls identifiziert. So kam es beispielsweise durch eine
schleppende Kommunikation zwischen dem Datenbankan­
bieter und SAP zu Verzögerungen im Projekt. Unser Fazit aus
dem Ramp­up lautet dennoch: SAP NetWeaver PI 7.3 hat uns
ParCon Consulting GmbH
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weitestgehend überzeugt und wir planen nun die Migration
auf die neue Version.“ (aj)
g Sven Bohrmann, Projektleiter für den Ramp-up von SAP
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über 50 Kunden und zahlreiche Partner die
neuen Funktionen für Web Content Ma­
nagement, Collaboration und Portal­Admi­
nistration getestet. Durch die frühzeitige
Einbindung ausgewählter Kunden während
der Beta­Phase sind im Ramp­up erfreulich
wenige Probleme aufgetreten“, freut sich
Thomas Hensel, Verantwortlicher für das
Portal Back Office bei der SAP AG.
NetWeaver PI 7.3 bei der EnBW Systeme Infrastruktur
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Raising Intelligence is a trademark, and Teradata and the Teradata logo are registered trademarks of Teradata Corporation and/or its affiliates in the U.S. and worldwide.
SAP and SAP NetWeaver are registered trademarks of SAP AG in Germany and in several other countries. Copyright © 2010 by Teradata Corporation. All Rights Reserved.
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Portal­Version. Die Umstellung auf den neuen
Java Stack, der auf der Java­EE5­Techno­
logie basiert, bewirkt generell eine deutlich
bessere Performance und Skalierbarkeit.
Das bedeutet jedoch auch, dass Kunden ih­
re Erweiterungen oder Eigenentwicklungen
ausführlich testen sollten und gegebenen­
falls an die neuen Schnittstellen anpassen
müssen. SAP empfiehlt daher eine sorgfäl­
tige Planung des Upgrades und unterstützt
Kunden dabei mit verbesserten Upgrade­ und
Administrations­Tools sowie praktischen
Leitfäden und Beratung vor Ort.
SAP- embedded
Rechnungseingang
Auftragseingang
und mehr ...
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SAP NetWeaver
Business Warehouse
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Und auch bei SAP NetWeaver Business
Warehouse (BW) 7.3 gibt es verschiedene
Verbesserungen: höhere Performance beim
Datenladen, erweiterte Skalierbarkeit, en­
gere Integration mit SAP BusinessObjects
Data Services und Metadata Management,
grafische Modellierung des Datenflusses so­
wie wesentliche Vereinfachungen beim Be­
trieb (semantisch partitionierte Objekte, SAP
Solution Manager Admin Cockpit und Konfi­
gurations­Wizards). Im Rahmen des Ramp­
ups haben sich mehr als 50 Kunden von den
Vorteilen selbst überzeugen können. Von
allen Beteiligten wurden ganz besonders
die hohe Produktqualität, die Stabilität im
Betrieb und der Umfang der neuen Funktio­
nalitäten hervorgehoben. Einschränkungen
gab es lediglich dadurch, dass nicht alle
BW­Zusatzlösungen bereits auf SAP Net­
Weaver 7.3 verfügbar waren.
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Nach den Produkt­Releases SAP Net­
Weaver Process Integration 7.1 und Enhance­
ment Package 1 ist die SAP NetWeaver­
Integrationslösung ein wesentlicher Be­
standteil des SAP­NetWeaver­7.3­Releases.
Fast 40 Kunden sowie 40 Partner haben den
Ramp­up genutzt, um neue Funktionalitäten
einzusetzen. Das betrifft vor allem die kon­
sequente Weiterentwicklung der Java­ba­
sierten Technologie mit dem Betrieb von
SAP NetWeaver PI als Single Java Stack mit
höherem Durchsatz, vereinfachter Konfigu­
ration, neuen Funktionen wie JMS Topics
(Java Message Service) und geringeren Kos­
ten. Im Rahmen des Ramp­ups haben bereits
die Hälfte aller Kunden auf diese Installa­
tionsoption gesetzt (Kundenerfahrungen
siehe Kasten, Seite 50).
Ein weiterer Einsatzschwerpunkt lag auf dem
Enterprise Services Repository (ES Reposi­
tory). Hier wurde das neue Eclipse­Werk­
zeug für das ES Repository, die Dokumen­
tation von Objekten für serviceorientierte
Architekturen (SOA) und die Web­Schnitt­
stelle positiv bewertet. Das zeigt, dass SOA
auch im SAP­Umfeld etabliert ist. Leider
konnte die neue zentrale Monitoring­Funk­
tionalität im SAP NetWeaver Solution Ma­
nager 7.1 durch den späten Start dieses
Ramp­ups noch nicht ausführlich betrach­
tet werden. Die neuen lokalen Monitoring­
Funktionalitäten, wie z. B. die Suche nach
Werten innerhalb des Nutzdatenvolumens,
wurden jedoch von Kunden und Partnern
sowohl im ABAP­ als auch Java Stack sorg­
fältig getestet und als Unterstützung im
täglichen Monitoring­Alltag eingeschätzt.
SAP NetWeaver Business
Process Management
Erstmals wurden auch die SAP Net­
Weaver­Komponenten für Geschäftsprozess­
Management (BPM), Geschäftsregel­Manage­
ment (BRM) und das Composition Environ­
ment (CE) als Teil der SAP NetWeaver Platt­
form geliefert. Über 750 Kunden setzen das
bisher eigenständige Produkt (SAP Net­
Weaver CE 7.1 bis 7.2) weltweit ein. Mit dem
neuen Release können diese Komponenten
nun auch direkt als Teil der Portal­Installa­
tion betrieben werden, eine deutliche Kom­
plexitätsreduktion im Vergleich zu bisheri­
gen verteilten Landschaften.
Im Rahmen des Ramp­ups mit mehr als 30
Kunden lag der Schwerpunkt auf zwei Sze­
narien: Es handelt sich um den Upgrade bzw.
die Migration von SAP NetWeaver 7.0 Java­
Anwendungen auf den neuen Java­EE5­
Standard (einschließlich Web Dynpro Java,
Composite Application Framework) und
Nutzung der neuen Funktionalitäten im Be­
reich BPM und BRM. Dazu zählen die Mög­
lichkeit einer Anbindung von Web Dynpro
ABAP, die neue Programmierschnittstelle
(API) der BPM­Engine und Verbesserungen
bei der Nutzung des Regel­Managements.
Einige Anforderungen von DSAG­Mitgliedern
sind in die neue SAP­NetWeaver­Version
eingeflossen. In den nächsten Monaten kann
sich das Release im Unternehmenseinsatz
beweisen. Die blaupause wird in kommen­
den Ausgaben über Kundenerfahrungen mit
der neuen Version berichten.
Analysieren Sie durch
einen 'Klick' Ihr SAP® BW ...
mit dem CT-BW Analyzer & Docu 2.1
erFAhrUNGeN BeI DSAG-MITGLIeD CArL ZeISS IM rAMP-UP VoN BW 7.3:
Da SAP NetWeaver Business Ware­
house 3.5 im März 2013 aus der erwei­
terten Wartung läuft, ist das Interesse
an der neuen Version 7.3 hoch. Auch
bei der Carl Zeiss Vision GmbH steht
das neue Release im Fokus der Aktivi­
täten. Besonders zwei dringend benö­
Das SAP® BW ist danach für Sie keine
'Black-Box' mehr:
tigte Funktionalitäten gaben den Aus­
schlag, sich am Ramp­up zu beteiligen.
Dazu Ralf Dobrick, Leiter des Bereichs
BI & Reporting im Global IT Solutions
Center der Carl Zeiss Vision GmbH:
 Welche Ursprungsdaten bilden die
g v. l. n. r.: Ralf Dobrick, Carl Zeiss Vision GmbH
Datenbasis?
und Hariolf Knecht, Carl Zeiss Jena GmbH
„Die Funktionalität zur grafischen Mo­
 Wie wurden die Daten verdichtet?
dellierung der Datenflüsse in der neuen Version kam bei uns sehr gut an. Das zusammen
 Welche BW-Objekte sind wie miteinander
verknüpft?
mit den semantisch partitionierten Objekten (SPO) war der Grund für uns, am Ramp­up
 Welche Elemente sind wie im Datenmodell
teilzunehmen.“ Mit der neuen Funktion zur semantischen Partitionierung kann der Ent­
wickler partitionierte Objekte leichter modellieren. Darüber hinaus besitzt der Administrator
abgebildet?
 Wie sind Queries definiert?
nun eine umfassende Gesamtsicht und kann schneller große Datenmengen verarbeiten.
Außerdem profitieren Anwender vom besseren Antwortzeitverhalten für Abfragen.
(Formeln, Variablen, Cross-Referenz ...)
 Welche Transformationen werden
Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Neuerung trug der Arbeitskreis BI & CPM (Corporate
wo eingesetzt?
Performance Management) bei. Hariolf Knecht, ehemaliger Sprecher des Gremiums, erin­
 Wie kann die Kontrolle der BW-Objekte durch
nert sich: „Die Themen, bei denen das neue BW­Release mit Verbesserungspotenzialen
eine systematische/periodische
BW-Dokumentation erreicht werden?
aufwartet – etwa die semantische Partitionierung –, kamen größtenteils aus dem Arbeits­
kreis. Unter anderem gab es dazu eine mit BW­Experten aus Kundenunternehmen unter­
schiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen besetzte Themengruppe. Aus diesem
Der zertifizierte CT-BW Analyzer & Docu 2.1
ermittelt, analysiert und bewertet Ihre
BW-Daten ...
Gremium ist umfassendes Feedback in die SAP­Entwicklung eingeflossen, was sich in der
neuen Funktion deutlich widerspiegelt.“ Und was sagen die Experten?
... danach können Sie eine umfangreiche Dokumentation in HTML, HTML-Help oder Word auf
mehreren Detail-Ebenen generieren lassen oder
interaktiv auswerten.
Das Resultat kommt in der Praxis gut an: „Über eine Erweiterung des Standards, ein soge­
nanntes Business Add­in (BADI), dessen Logik frei definiert werden kann, lässt sich das
Anlegen der Domänen automatisieren. Wird im System eine einheitliche Domänenstruktur
angestrebt, kann diese über das BADI elegant zentralisiert werden. Dadurch reduziert sich
das Anlegen eines SPO bei uns auf einen Mausklick“, ergänzt Ralf Dobrick.
Weitere zertifizierte Produkte zur Unterstützung
der SAP® Software-Technologie:
Bei aller Freude wurde auch etwas Nachbesserungsbedarf ausgemacht: Speist man ein
 CT-Assist [Full-Edit] 7.1
SPO aus mehreren Quellen, lassen sich nicht alle Datentransferprozesse (DTPs) über den
Komfortabel Programme in ABAP™/ABAP™
Objects entwickeln und dokumentieren
BADI automatisch generieren. Hier sollte die Funktionalität im BADI erweitert werden.
Dafür wollen sich die DSAG­Mitglieder bei SAP stark machen.
 CT-Debug & Trace_Modul 4.0
Automatisch ABAP™ Coding debuggen,
aufzeichnen und auswerten ...
Grundsätzlich ist der Tenor zur neuen SAP­NetWeaver­BW­Version positiv, wie Hariolf
Knecht, IT­Koordinator in der Carl Zeiss Jena GmbH, Standort Oberkochen, aus Gesprä­
 CT-Codeview & Analyzer 3.0
chen beim letzten, mit 260 Teilnehmern sehr gut besuchten Treffen des Arbeitskreises BI
ABAP™ Coding analysieren und graphisch
darstellen ...
& CPM im Juli 2011 weiß. Das Thema steht ganz oben auf der Agenda vieler Unternehmen.
Und auch beim Mutterunternehmen, der Carl Zeiss AG, ist die Einführung von SAP Net­
 CT-Test & Optimizer 2.0
Weaver BW 7.3 projektiert. Die Erwartungen bei Anwendern und dem Management in den
Den prozessierten ABAP™ Programmablauf
visualisieren und optimieren ...
Fachbereichen sind jedenfalls hoch, was Verbesserungen u. a. im BW­Performancebereich
und optimierte Grundlagen zum Einsatz der neuen BO­Tools betrifft. (aj)
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Virtualisierung
DSAG hILFT BeI Der WeITereNTWICkLUNG VoN SYSTeM-MANAGeMeNT-LÖSUNGeN
GUt DiNG WiLL
WeiLe HAbeN
Was die DSAG-Investitionsumfrage 2011 unter den Anwendern als TopThema für ihre Planungen zutage förderte, mausert sich auch bei der
einflussnahme zu einem wichtigen Schwerpunkt: die Virtualisierung.
Berechtigungsberatung
ó Kurz Audit
Angelika Jung, blaupause-Redaktion
ó Reorganisationen
ó Einführung Berechtigungs-
konzepte und SoD Regeln
Das unermüdliche Wirken der Arbeits­
gruppe Virtualisierung & Cloud Computing
zeigt, dass ein langer Atem letztendlich zum
Erfolg führen kann. Mit ihrem Engagement
haben die Mitstreiter im DSAG­Gremium für
entscheidende Schritte bei der kundenge­
rechten Weiterentwicklung im Bereich Vir­
tualisierung und Cloud Computing gesorgt.
Zwei Beispiele zeigen, wie mit vereinten Kräf­
ten eine bestehende Software verbessert und
eine neue Lösung geschaffen wurde.
Lösungen
ó Berechtigungsmanagement
mit RUF XE
ó SoD Screener
Pro- und reaktive
SoD Prüfung
ó Authority Checker
Prüfung
Eigenentwicklungen
Bestehende Produkte verbessern
Dank serviceorientierter Architekturen
(SOA) und anderer technischer Innovationen
wachsen SAP­Systemlandschaften bei Kun­
den immer weiter. Selbst für einen klassi­
schen Mittelständler sind heute über 20 SAP­
Instanzen keine Seltenheit mehr. Je größer
das Unternehmen, desto höher die Anzahl
der Systeme. Das kann leicht bis in die Hun­
derte gehen. Hier den Überblick über die
Rechenkapazitäten zu behalten, ist nicht so
einfach. Helfen kann ein SAP­Werkzeug, mit
dem sich die Systeme verwalten lassen: Der
SAP NetWeaver Adaptive Computing Control­
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der SAP­Systeme auf physischen und virtu­
ellen Servern orchestriert werden können.
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dert. Und zwar einstimmig,
vom technologischen Advisory
Board, einem Zusammenschluss
aus Anwenderunternehmen und
Technologiepartnern, über die Kunden­
beiräte der amerikanischen Anwender­
gruppe ASUG bis hin zu Gremien der DSAG.
Der Wunsch: Systeme quasi per Knopfdruck
klonen und kopieren zu können – mit einem
eigenständigen System als Ergebnis.
Ein gewisser Leidensdruck ließ sich bei dem
Thema durchaus ausmachen. Eine System­
kopie umzusetzen, ist technisch sehr auf­
wendig. Es gibt viele Nebenbedingungen zu
beachten sowie diverse Vor­ und Nacharbeiten
ArBeITSGrUPPe VIrTUALISIerUNG
& CLoUD CoMPUTING
In wenigen Monaten hat sich die Anzahl
der Mitglieder in der Arbeitsgruppe weiter
gesteigert. Insgesamt sind in den Gremien
über 750 Personen registriert. Das zeigt
die weiter wachsende Bedeutung des The­
mas für DSAG­Mitglieder. Zwei Themen
sind dabei dauerhaft auf der Agenda zu
finden: Cloud­Zertifizierung und die SAP­
Unterstützung von virtualisierten Platt­
formen. Zu den aktuellen Schwerpunkten
zählen, die Aktivitäten den SAP­Kern zu
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Dolly und SAP-Zwillinge
auf knopfdruck
Über mehrere Jahre hinweg bat das zu­
ständige SAP­Produktmanagement deshalb
Anwender aus unterschiedlichen Kunden­
kanälen um Feedback, darunter auch die
DSAG­Arbeitsgruppe Virtualisierung & Cloud
Computing. Fast gebetsmühlenartig wurde
immer wieder eine wichtige Funktion gefor­
flexibilisieren und den Adaptive Compu­
ting Controller beizubehalten bzw. weiter­
zuentwickeln. Eine Unterarbeitsgruppe be­
fasst sich dabei ausschließlich mit dem
SAP Virtual Landscape Manager und be­
gleitet kritisch dessen Entwicklung.
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D e r s pe z i a l i s t f ü r
H a r D - u n D s o f t wa r e l e a s i n g
s e i t 1979
IT-Leasing –
einfach clever!
Mit dem SAP­NetWeaver­Landscape­Virtu­
alization­Management, der deutlich wei­
terentwickelten Fassung des ACC, ist die
Redensart für SAP­Kunden sprichwörtlich
Realität geworden. Die Lösung soll noch
dieses Jahr in den Ramp­up gehen. Einige
Punkte sind diesbezüglich noch seitens SAP
zu klären. So wird es wahrscheinlich einen
Wermutstropfen geben: Der ACC ist bisher
unter der SAP­NetWeaver­Lizenz mitgelau­
fen. Man konnte ihn installieren und nutzen.
Das könnte sich nun ändern.
Zu erwarten ist, dass das „Super­Feature“ für
Systemkopien, für das SAP hohen Entwick­
lungsaufwand betrieben hat, kaum kosten­
los sein wird. „Gerade bei großen Landschaf­
ten bringt das eine erhebliche Ersparnis,
wenn man das Kopieren automatisieren
kann. Die könnte ich meinem Chef auf dem
Bierdeckel vorrechnen“, weiß der Virtualisie­
rungsexperte des University Competence
Center Magdeburg. „Wenn SAP hier keine
überdimensionierten Lizenzpreise ansetzt,
rechnet sich das für die Kunden.“ Allerdings
muss einschränkend dazu gesagt werden,
dass die ursprüngliche Funktion des ACC
weiterhin ohne zusätzliche Kosten erhalten
bleiben sollte. Schließlich benötigen nicht
alle SAP­Kunden die erweiterte Super­Funk­
tionalität. Eine spannende Diskussion zum
Preismodell steht an, in die die Anwender­
vertreter einbezogen werden sollen. Wenn
beides realisiert wird, wäre das eine richtig
gute Erfolgsgeschichte für eine grenzüber­
schreitende Einflussnahme. Doch für Eu­
phorie ist es noch etwas zu früh!
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Flexibilisierung des
SAP-kerns im Fokus
Während noch auf die Ergebnisse beim
SAP­NetWeaver­Landscape­Virtualization­
Management gewartet wird, haben sich die
Mitglieder der Arbeitsgruppe schon in das
nächste Einflussnahme­Projekt gestürzt.
Auf dem Programm steht eine Customer­
Engagement­Initiative (CEI) im Bereich Vir­
tualisierung. Es geht darum, den SAP g
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durchzuführen. Das alles in einem Produkt
verfügbar zu machen, ist mit hohem Ent­
wick lungsaufwand verbunden. „Deshalb
konnte SAP das auch nicht so einfach in eine
Version einschieben“, hat Ronny Zimmer­
mann, Sprecher der Arbeitsgruppe Virtuali­
sierung & Cloud Computing, Verständnis.
Gut Ding will eben Weile haben. Demnächst
soll es aber so weit sein.
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Virtualisierung
58
„All die Features, die in die weiterentwickelte Version des Adaptive Computing
Controller eingegangen sind, gehen auf
Kundenwünsche zurück. Jetzt ernten
wir die Früchte unserer Aktivitäten.“
Ronny Zimmermann, Sprecher der DSAG­
Arbeitsgruppe Virtualisierung & Cloud Computing
NetWeaver Application Server, also den Kern
der SAP­Software, flexibler zu machen. Spei­
cherparameter, die statisch sind, sollen dy­
namisch werden und Nutzer wenn möglich
transparent zwischen den Instanzen bewegt
werden können. Ziel ist, das alte starre Ge­
rüst der SAP­Software zu modernisieren.
Ronny Zimmermann erklärt: „Alles um das
System wird flexibel, siehe Cloud und Virtu­
alisierung, nur die technologische Basis
bleibt unverändert starr.“ Es gibt demnach
Handlungsbedarf! Deshalb wurden DSAG­
Mitglieder auf verschiedenen Veranstaltun­
gen angesprochen. Es fanden Vor­Ort­Ter­
mine in den Unternehmen mit Entscheidern
und Entwicklern aus den Abteilungen statt.
Ideen wurden zusammengetragen und mit
einer Runde von technischen Know­how­
Trägern im Detail analysiert. Anfang Juni
2011 stand dann fest, was wirklich gebraucht
wird, wie wichtig spezielle Funktionalitäten
sind und welcher Fokus gelegt wird. Im
nächsten Schritt analysiert nun SAP die
technische Machbarkeit der Punkte, die
identifiziert wurden. Im Herbst wird es dann
eine neue Runde geben, bei der SAP die Er­
gebnisse vorstellt. „Die Flexibilisierung des
SAP NetWeaver Application Server war eine
Forderung, die meine Kollegen schon vor vie­
len Jahren formuliert hatten“, erinnert sich
Ronny Zimmermann. „Durch die CEI konnte
dieses Thema nun seitens SAP strukturiert
aufgegriffen werden. Die Initiative läuft gut.
Auf die Ergebnisse sind wir gespannt.“
Bei beiden Themen zeigt sich deutlich, nicht
immer liegt in der Kürze die Würze, son­
dern was lange währt, wird endlich gut. Der
hartnäckige und dauerhafte Einsatz der
DSAG­Gremien im Bereich Virtualisierung
und Cloud Computing, die enge Zusammen­
arbeit mit anderen Anwenderorganisationen
und der gute Draht zu SAP bringen produkt­
seitig den Erfolg. Die neuen Themen können
kommen! Die Gruppe ist bereit!
kUrZINTerVIeW ZUr eINFLUSSNAhMe BeIM TheMA VIrTUALISIerUNG
Mohamed Abeddou, SAP Solution Architect bei der Swisscom IT Ser­
Landscape­Virtualization­Management­
vices AG, berichtet über seine Erfahrungen mit der Weiterentwicklung
Software zum größten Teil unsere Er­
der SAP NetWeaver­Landscape­Virtualization­Management­Software:
wartungen. Handelt es sich doch um
eine effiziente Lösung, die das Provisi­
Herr Abeddou, was war, ganz kurz zusammengefasst, ihre Motivation,
oning und die Verwaltung sowie Dupli­
sich beim thema Virtualisierung zu engagieren?
zierung von SAP­Systemen und Land­
Meine Motivation beruht als erstes darauf, dass ich selbst bereits
schaften gewährleistet.
mehrere Jahre Erfahrung mit Virtualisierung, Adaptive Computing
und Software as a Service (Business ByDesign) habe. Seitens der
Wie gestaltet sich aus ihrer Sicht die
Swisscom IT Services ging es außerdem darum, von aktuellen Inno­
zusammenarbeit mit SAP?
vationen profitieren zu können. Wir haben bereits eine dynamische
Jeden Monat findet ein Meeting statt,
Solution Architect bei der
SAP­Cloud­Infrastruktur aufgebaut, die speziell auf die Herausfor­
in dem es um den Entwicklungsstand
Swisscom IT Services AG
derungen und Ziele unserer Kunden zugeschnitten ist.
der Software geht, ebenso werden dort
bitte erklären Sie uns, welche Anforderungen an die neue Lösung
Rahmen konnten wir unsere Vorschläge und Bedürfnisse bezüglich
waren ihnen wichtig und wie wurden diese realisiert?
der Lösung mitteilen. Darüber hinaus haben wir mit anderen Kunden
Unsere Anforderung bestand darin, eine stabile Lösung zu erhalten,
Erfahrungen und Ideen ausgetauscht. Wie bei jeder Innovation kön­
um Systeme in kürzerer Zeit und zu niedrigeren Kosten für unsere
nen anfänglich nicht alle Erwartungen restlos erfüllt werden. Es ver­
Kunden bereitzustellen. Wichtig war für uns, die Betriebskosten
bleiben einige verbesserungsbedürftige Punkte, wie z.B. die Möglich­
überschaubar zu machen. Das gelingt mit einer standardisierten
keit, User­Kontexte über SAP­Instanzen des gleichen SAP­Systems
Plattform, neuen Tools, um Anwender schnell mit für ihre Tätigkeit
hinweg umzuziehen (User­Mobilität) oder auch das Monitoring von Ser­
notwendigen IT­Systemen auszustatten (Provisioning), einem geeig­
vice Level Agreements (SLA).
g Mohamed Abeddou, SAP
Live­Demos (System Cloning, Systemkopien) durchgeführt. In diesem
neten Kapazitäten­Management sowie mit einer vereinfachten Admi­
nistration. Diesbezüglich erfüllt die angekündigte SAP­NetWeaver­
03­11
DSAG b laupause
Herzlichen Dank für den einblick in die Aktivitäten!
Warum beim
SAP-Betrieb
weniger viel
mehr sein
kann ...
»Weniger Kosten und mehr Leistung – dieses Ziel haben wir mit
FlexFrame for SAP von Fujitsu umgesetzt. Diese Infrastrukturlösung ist für uns eine perfekte Plattform für den Betrieb unserer
SAP-Systeme. Sie entlastet unser Budget und ermöglicht gleichzeitig die Erfüllung wesentlich höherer Anforderungen ohne
zusätzliches Personal.«
Thomas Schott, Leiter Corporate Service Center IT, REHAU Gruppe
Produkte von REHAU tragen dazu bei, dass Autos und Flugzeuge durch leichtere Werkstoffe
weniger Treibstoff und Häuser durch hochwärmedämmende Fenster wie GENEO aus dem
Hi-Tech-Werkstoff RAU-FIPRO weniger Energie benötigen: ein »weniger-ist-mehr«-Prinzip,
das auch für die IT gilt. Mit dem Einsatz der Infrastrukturlösung FlexFrame for SAP bewältigen
die IT-Verantwortlichen der weltweit tätigen Unternehmensgruppe den Spagat zwischen
massiven Kostensenkungen und gleichzeitig deutlicher Leistungssteigerung.
Warum REHAU beim SAP-Betrieb mit weniger Aufwand viel mehr erreicht, lesen Sie hier:
http://de.fujitsu.com/referenzen-in-deutschland
Advertorial
60
Wulf Gaertner Autoparts AG:
komplette Systemlandschaft auf SAP umgestellt
Das Geschäft im und mit dem Ausland ist eines
der größten Wachstumspotenziale für den deutschen Mittelstand. Neue ausländische Standorte, Vertriebsallianzen, internationale Kundenbeziehungen und eine komplexe Logistik – daraus
entstehen zahlreiche neue Anforderungen an
die betrieblichen Systeme, wie z.B. eine global einheitliche Datenlandschaft und maximale Transparenz für alle Informationen, die Verwaltung
und Vertrieb für ihre tägliche Arbeit brauchen.
Ein typisches Beispiel: die Wulf Gaertner
Autoparts AG
Die Wulf Gaertner Autoparts AG produziert
und vertreibt unter dem Markennamen Meyle
hochwertige Ersatzteile für den freien Teilehandel. Das Alleinstellungsmerkmal des inhabergeführten Unternehmens sind seine verstärkten HD-Teile, die von eigenen Ingenieuren
im Vergleich zu Originalteilen weiterentwickelt
und optimiert wurden. Bis heute ist das Hamburger Unternehmen mit einem Sortiment
von ca. 13.300 Artikeln, die in 120 Ländern
der Erde vertrieben werden, auf deutlichem
Expansionskurs.
Die Kehrseite von Wachstum und Erfolg: Die
IT-Landschaft des Unternehmens stieß in den
vergangenen Jahren vermehrt an ihre Leistungsgrenzen, da sich die vielen Insellösungen schlecht
miteinander verzahnen ließen. Die Wulf
Gaertner Autoparts AG entschloss sich des-
em
s auf d
halb, SAP ERP einzuführen. Die Implementierung übernahm Lufthansa Systems.
Das Einführungsprojekt gelang – bei laufendem
Betrieb – in nur 16 Monaten. „Zu den größten
Herausforderungen gehörte einerseits die Komplexität der Datenmigration in SAP und andererseits die Akzeptanz aller Mitarbeiter,
sich auf das neue System umzustellen“, so
Michael Knopf, Leiter Betriebsorganisation
der Wulf Gaertner Autoparts AG.
Das Einführungsprojekt umfasste:
die Implementierung der SAP-Module
FI/CO, MM, SD, WM, PP und QM,
• individuelle Programmentwicklungen für
Einkauf, Vertrieb, Lager- und Qualitätsmanagement,
• ein Produkt-Informations-Managementsystem mit dazugehörigem Online-Produktkatalog, das in die SAP-Welt integriert
werden musste,
• eine direkte Schnittstelle für den Versand
und die Zollabwicklung zu den Applikationen ASSIST/4 sowie ATLAS.
•
systematisiert und ineinander verzahnt: Die
Weiterverpackung von angelieferten Paletten
ist jetzt durch eine Scanner-Lösung möglich,
alle Arten von Produktinformationen sind nahtlos integriert, der grenzüberschreitende Warenverkehr vereinfacht“, resümiert Michael Knopf,
Wulf Gaertner Autoparts AG.
Vereinfachter und sicherer Rollout
Nachdem in der Zentrale praktisch alle Arbeitsplätze in der Verwaltung auf die SAPLösung umgestellt sind, erfolgt nun der Rollout zu den Gesellschaften im Ausland. Um
diesen Rollout strukturiert umzusetzen, hat
Lufthansa Systems ein entsprechendes Template entwickelt. So lassen sich die wichtigsten
Geschäftsprozesse weltweit vereinheitlichen,
während auch alle landesspezifischen Anforderungen ausreichend berücksichtigt werden.
Hinzu kamen Integrationstests, Schulungen
und die Übernahme der Daten aus den Altsystemen.
„Zum ersten Mal in der Firmengeschichte
werden nun alle Geschäftsprozesse abgebildet,
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03­11
DSAG b laupause
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62
Service & Support
DSAG erSTeLLT PoSITIoNSPAPIer ZU LIZeNZeN UND WArTUNG
WAHLfreiHeit UND
fLexibiLität GefOrDert
Das aktuelle Lizenz- und Support-Modell der SAP behindert kunden bei der optimalen Ausgestaltung ihrer
IT-gestützten Prozesse und schränkt deren Flexibilität erheblich ein. Die DSAG hat daher ein Positionspapier
erstellt und die wichtigsten Anforderungen zusammengefasst.
Andreas Oczko, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V., Fachressort Operations/Service & Support;
Dr. Simone Rehm, Mitglied im CIO-Beirat der DSAG; Richard Brändli, Sprecher der DSAG-Arbeitsgruppe SAP Lizenzen
Viele Kunden setzen in ihren Unter­
nehmen flächendeckend SAP­Produkte ein.
Nicht wenige IT­Entscheider und Anwender
schätzen dabei den Ansatz einer integrierten
Lösung gegenüber einem Flickenteppich der
jeweils besten Produkte verschiedener An­
bieter (Best­of­Breed). Bei SAP finden sie ein
umfangreiches Spektrum an Lösungen und
Services, das allerdings über die Jahre stark
angewachsen ist. Das ist Vor­ und Nachteil
zugleich. Die Auswahl ist schön und gut.
SAP­Kunden fehlt jedoch mehr und mehr der
Überblick bei der zum Produkt­ und Leis­
tungsportfolio zugehörigen Preisliste. Hinzu
kommen verschachtelt angewandte Mess­
einheiten (Metriken), die z.B. auf der Anzahl
von Prozessoren (CPU) oder der Menge ge­
tätigter Transaktionen basieren. Des Weiteren
stehen starre Konditionen der von den Ge­
schäftsbereichen gewünschten Flexibilität im
Wege. Beispielsweise wenn Produkte einmal
lizenziert wurden, kann die User­Anzahl nicht
mehr ohne Weiteres nach unten korrigiert
werden, falls die Mitarbeiteranzahl im Un­
ternehmen sinkt. Diese und weitere Rahmen­
bedingungen führen nicht nur zu hohen Kos­
ten, sondern machen es im Unternehmen
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Stand A17
DSAG-Jahreskongress in Leipzig
11. bis 13. Oktober 2011
UNIORG
entscheidungsfreiheit
für kunden gefordert
Um auf diese Tendenzen hinzuweisen,
hat die Deutschsprachige SAP­Anwender­
gruppe (DSAG) e. V., die auch auf internatio­
naler Ebene ein Vorreiter in der Diskussion
zu künftigen Lizenzmodellen unter Berück­
sichtigung der sich verändernden Land­
schaften ist, kürzlich ein Positionspapier er­
arbeitet und an SAP übergeben. Es umfasst
zentrale Anforderungen und Wünsche der
SAP­Kunden im Bereich Wartung, Lizenzie­
rung und Preismechanismen:
• Mehr Flexibilität bei der Wartung
SAP vertreibt neben ERP­Software zahl­
reiche Zusatzprodukte, die beim Kauf oft
in einen bestehenden Wartungsvertrag ein­
gebunden werden. Ändern sich die ge­
schäftlichen Anforderungen, will der Kun­
de seine Entscheidung revidieren und bei
Bedarf die Wartung kündigen können. Das
alles lassen die aktuellen SAP­Konditionen
aber nicht zu. Einmal unter Wartung, immer
unter Wartung – dieses Motto schreckt ERP­
Kunden ab und könnte künftig dem Kauf
von Zusatzprodukten massiv im Wege ste­
hen. Passt doch das starre Wartungsgefüge
nicht zu den dynamischen Geschäftspro­
zessen, die SAP unterstützen möchte.
schenswert, dass Kunden mit einem an­
gemessenen zeitlichen Vorlauf informiert
werden, wenn ein bestimmtes Produkt
nicht mehr weiterentwickelt wird. Aus
dieser Tatsache heraus sollte es den Ent­
scheidern im Unternehmen möglich sein,
die entsprechende Lizenz auf das neue
Produkt zu übertragen oder das alte Pro­
dukt beizubehalten bei gleichzeitiger Re­
duktion des Wartungssatzes. Beispiele für
Produkte in diesem Zusammenhang sind
u.a. das Auswertungs­Tool Bex Analyzer
oder das Konsolidierungs­Werkzeug Stra­
tegic Enterprise Management Business
Consolidation. Bei diesen Produkten bietet
SAP bei gleichbleibendem Wartungssatz
keine Weiterentwicklung mehr an.
© helix - Fotolia.com
zunehmend schwer, bei neuen Projekten SAP­
Produkte gegenüber Drittanbieter­Produkten
zu positionieren. Was bedeuten kann, dass
Kunden sich mehr und mehr gegen die Soft­
ware aus Walldorf entscheiden und SAP ein
Zusatzgeschäft verloren geht.
SAP Business Communications
Management mit SAP® ERP
• Wahlmöglichkeit beim Lizenzmodell
Bestandskunden sollten außerdem künftig
die Wahl haben, von einem bestehenden
Lizenzmodell auf ein anderes umsteigen
zu können. Heute ist lediglich der Wechsel
auf einen höherwertigen Vertrag möglich,
eine Wandlung in die andere Richtung ist
aber leider nicht vorgesehen.
■ Prozessintegrierte Telekommunikation mit SAP BCM
(Business Content Routing)
■ Wertschöpfung durch intelligentes
Call-Routing
■ Effiziente Kommunikationsunter-
In ihrem Positionspapier kommt die DSAG zu
dem Schluss, dass die durch den Einsatz von
IT­Lösungen gewonnene Effizienz nicht von
hohen Lizenz­ und Wartungskosten „aufge­
zehrt“ werden darf. Will SAP die Kunden­
orientierung wieder zum Kompass bei ihren
Entscheidungen machen, sollte sie ihre Lizenz­
konditionen und ­metriken an wesentlichen
Stellen korrigieren. Diesbezüglich stehen beide
Parteien aktuell im Kontakt. Für Herbst ist
eine Reaktion der SAP angekündigt
stützung (Call Attached Data)
Vorteile
■ Reduzierte Betriebs- und Investitionskosten (One Vendor)
■ Erhöhte Informationslevel in interner
und externer Kommunikation
■ Optimierte Prozesskosten durch Harmonisierung von Daten und Systemen
• Investitionsschutz stärken
Auch die SAP­Produktstrategie ist Ände­
rungen unterworfen. Daher wäre es wün­
■ Steuerung und Verdichtung der
Kommunikation durch geschäftsrelevante Informationen
■ Durchgehende Kommunikationsunterstützung in allen relevanten
Organisationsbereichen
■ Flexible Abstimmung von Kommunikation und Geschäft mit Business Content
Routing
g v.l.n.r.: Andreas Oczko, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V., Fachressort Operations/Service & Support, Dr. Simone Rehm, Mitglied im
CIO-Beirat der DSAG, Richard Brändli, Sprecher der DSAG-Arbeitsgruppe SAP Lizenzen
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DSAG-Jahreskongress 2011
Livedemo am Stand (J09)
UNIORG Gruppe ▪ Postfach 300 663 ▪ D-44236 Dortmund
Telefon +49 (0)231 9497-0 ▪ Telefax +49 (0)231 9497-199
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64
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Nützliche Internet-Seiten in der Favoritenliste ablegen und direkt aus dem SAP-System
darauf zugreifen, das spart Zeit und unnötige klicks. Anwender können davon dank weniger kniffe profitieren. Und so geht’s!
Günter Schepers, Inhouse-Berater und Entwickler in den Bereichen Produktion / Qualitätsmanagement,
BDE / QDE-Systeme bei der HARTING KGaA
Die Favoritenliste kann neben den SAP­Transaktionen auch für den direkten Zugriff auf
für das Tagesgeschäft wertvolle Internet­Seiten genutzt werden. Dies kann die Lösungs­
suche bei Problemen und / oder Prozessoptimierungen deutlich vereinfachen und beschleu­
nigen. Die folgende Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Erweiterung in Ihrem
System vornehmen können und viel Zeit im Tagesgeschäft sparen:
1. Markieren Sie im SAP-Menü den Punkt Favoriten
und dort zur besseren Übersicht zunächst die
Menüfunktion Favoriten – Ordner einfügen.
2. Erstellen Sie einen neuen Ordner Internet-Adressen.
Markieren Sie nun den neu angelegten Ordner mit
der Maus.
3. Anschließend markieren Sie die Menüfunktion
Favoriten – sonstige Objekte einfügen.
4. Wählen Sie im nächsten Pop-up den Eintrag
Web-Adresse oder Datei aus.
03­11
DSAG b laupause
65
Diesen Tipp schickte ...
Günter Schepers
5. Tragen Sie dort die Web-Adresse und einen Titel
7. Übrigens können Sie anstelle einer Internet-Adresse
ein. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit Return bzw.
auch einen Dateinamen (inklusive vollständiger
Günter Schepers ist bei der
„dem grünen Haken“.
Pfadangabe) erfassen. Somit haben Sie aus dem
HARTING KGaA als Inhouse-
SAP-System heraus direkten Zugriff auf Dokumente,
Berater und Entwickler in den
die z.B. zentrale Vorgaben beinhalten.
Bereichen Produktion / Qualitäts-
liste, mit dem Sie direkt auf die gewünschte Inter-
Anhand des Symbols vor dem Eintrag können Sie
management und BDE /QDE-
net-Seite verzweigen.
erkennen, um welche Art von Eintrag es sich handelt.
Systeme (Betriebs-/ Qualitätsda-
6. Sie erhalten einen neuen Eintrag in Ihrer Favoriten-
tenerfassung) tätig. Außerdem ist
er ehrenamtlich als Sprecher des
Sie haben auch einen guten Tipp für andere SAP­Anwender? Schicken Sie eine E­Mail mit
einer Kurzbeschreibung an thomas.kircher@dsag.de. Vielen Dank.
Weitere Tipps und Tricks aus vergangenen Ausgaben der blaupause finden Sie unter:
www.dsag.de/go/tippsundtricks
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DSAG-Jahreskongress Leipzig, 11.-13. Oktober 2011
66
in eigener Sache
blaupause Impressum
DSAG UND SoCIAL MeDIA
AM SOziALeN
Netz MitKNüPfeN
Laut der aktuellen Mitgliederbefragung zum DSAG-Dienstleistungsportfolio kennen
erst zehn Prozent die Aktivitäten des Verbands in den sozialen Medien. Grund genug,
kurz vorzustellen, wie die DSAG aktuell bei Twitter, XING und YouTube unterwegs ist.
Die Sozialen Medien (Social Media) sind
die neuen Sterne am Himmel der Internet­
Kommunikation. Weltweit und in Sekunden­
schnelle werden Kurzmitteilungen, Videos und
Einladungen zu Online­Diskussionsforen oder
Veranstaltungen über alle Kontinente ver­
breitet. Für einen Verband wie die DSAG
eröffnen sich damit interessante zusätzliche
Kanäle für die Kommunikation mit den Mit­
gliedern, SAP­Kunden und allen Interessen­
ten weltweit. Seit Ende des letzten Jahres tra­
gen das fachliche Team, die Pressestelle und
der Bereich Mitgliederkommunikation zum
informativen Gezwitscher per Twitter bei.
Die Zahl der Follower bei
Twitter steigt kontinuierlich
Über Beiträge aus aktuellen Print
Print­
Veröffentlichungen, Berichte aus der blauVeröffentlichungen,
pause sowie mit Hinweisen auf aktuelle
DSAG­Veranstaltungen und Webinare infor
DSAG­Veranstaltungen
infor­
mieren wir täglich kurz und knapp in 140
www.twitter.com/_DSAG. Au­
Zeichen unter www.twitter.com/_DSAG
ßerdem komplettieren Neuigkeiten aus der
verschiede­
Zusammenarbeit mit SAP in den verschiede
nen Gremien das Spektrum an Meldungen.
Die Gemeinde der DSAG­Follower wächst kon­
tinuierlich. Woche für Woche steigt die Zahl
derer, die sich für den DSAG­Twitter­Account
interessieren. Allein seit Februar 2011 hat sich
die Zahl der Twitterer vervierfacht. Eine gute
und ausbaufähige Basis. Denn: Laut unserer
aktuellen Mitgliederbefragung zum DSAG­
Dienstleistungsportfolio vom Mai 2011 kennen
erst zehn Prozent den DSAG­Twitter­Account.
Da lässt sich noch viel Potenzial heben!
Auch ein Besuch bei der Kontaktbörse für
Geschäftsverbindungen XING kann für DSAG­
Mitglieder hilfreich sein. Unter www.dsag.de/
go/xing sind wir in Zukunft ebenfalls präsent,
um proaktiv mit unseren Mitgliedern und al­
len anderen Besuchern zu kommunizieren.
Gleiches gilt für das Internet­Videoportal
YouTube. Da ja auch im Internet die Bilder
schnell laufen lernten, werden unter www.
youtube.com/dsagev bei aktuellen Anlässen
interessante Videos mit DSAG­Bezug abruf­
bar sein. Klicken Sie einfach mal rein bei
nächster Gelegenheit! Wir freuen uns auf
Ihre Anregungen und Kommentare. (tk)
Herausgeber
Deutschsprachige SAP®
Anwendergruppe e.V. (DSAG)
Altrottstraße 34a
69190 Walldorf – Deutschland
Tel.: +49 (0) 62 27 358 09 58
Fax: +49 (0) 62 27 358 09 59
info@dsag.de
www.dsag.de
Chefredaktion
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Anzeigenmanagement
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olaf.mueller@dsag.de
Autoren in dieser Ausgabe
Dirk Ammermann, Richard Brändli,
Dr. Mario Günter, Prof. Hanns Hatt,
Ageliki Ikonomidis (ai), Dr. Marco Lenck,
Prof. Dr. Karl Liebstückel, Andreas Oczko,
Dr. Simone Rehm, Günter Schepers
Grafik
daniella winkler design + foto
Daniella Winkler
www.daniellawinkler.com
dieleutefürkommunikation
(dlfk), Sindelfingen
Janina Benzinger
www.dieleute.de
Produktion
dieleutefürkommunikation
(dlfk), Sindelfingen
repro/Druckvorstufe
GZD Designpress, www.gzd.de
bildnachweis
Bundeswehr (36, 38, 39); DSAG (3, 6, 10, 13,
15, 17, 24, 25, 27, 28, 29, 48, 50, 53, 58, 63, 65);
Drägerwerk AG & Co. KGaA (30, 32); Energie AG
(20, 22); istockphoto (1, 8, 12, 14, 16, 18, 24, 25,
41, 42, 44, 47, 48, 57, 58); Ruhr-Universität,
Bochum (42); SAP (47); Wulf Gaertner (60)
Druck
TheoDruck GmbH, Gondelsheim
Druckauflage
37.500
erscheinungsweise
drei Mal jährlich
nächste Ausgabe 1-2012
erscheint 10. Februar 2012
DIe DSAG IM SoZIALeN Ne
TZWerk
Twitter: www.twitter.com/
_DSAG
Xing: www.dsag.de/go/xing
YouTube: www.youtube.co
m/dsagev
Der Inhalt der Beiträge gibt nicht in jedem Fall die
Meinungde sHe rausgebersw ieder.
SAP, das SAP-Logo, SAP Business Objects, Business Objects,
SAP Enhancement Packages, SAP Enhancement Package Installer, mySAP,
SAP NetWeaver, mySAP Business Suite, xApps, Duet, SAP R/3, SAP BW,
SAP ArchiveLink, SAPGUI, SAP Business Workflow, SAP APO, ABAP/4,
ALE/WEB, BAPI, Business Framework, BW Explorer, Drag & Relate,
EnjoySAP, mySAP.com, SAPPHIRE sind Marken oder eingetragene Marken
der SAP AG in Deutschland und vielen anderen Ländern weltweit. Alle
anderen Produkte sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen.
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Alle Rechte liegen, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei der
Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V. - Altrottstraße 34 a 69190 Walldorf - Deutschland. Jedwede unerlaubte Verwendung ist nicht
gestattet. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Verbreitung, Übersetzung oder die Verwendung in elektronischen Systemen/digitalen Medien.
03­11
DSAG b laupause
SNP – The Transformation Company
„Transformation Readiness“ –
SNP T-Bone macht Transformationen: Präzise–Sicher–Effizient
Geschäftstransformationen sind „The New Normal“
– die IT muss den immer kürzeren Veränderungszyklen durch Prozeßoptimierung & Agilität begegnen
und dabei die Business Performance verbessern.
Die Herausforderung:
Sie müssen komplexe Transformationsprojekte so
strukturieren, dass Sie planbar & sicher werden,
vor allem aber den größtmöglichen Business Value
liefern.
Unsere Antwort:
SNP T-Bone liefert bereits heute die Basis dessen, was die
Transformationssoftware der Zukunft können muss.
Präzise Planung der Transformationsaufwände
Kürzere „Time-to-Benefit“ durch effiziente Automation
Reproduzierbarkeit von Transformationsergebnissen durch
hohen Standisierungsgrad
Reduzierung der „Cost of Non Quality“
Überzeugen Sie sich selbst auf dem DSAG Jahreskongress am
11. bis 13. Oktober 2011 in Leipzig
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