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GEBT DEM KAISER, WAS DES KAISERS IST - Universität Bern

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Nr.l 24. Januar 1980
Monatliches Morgenblatt für Bramgarten und
(Bremgarten , Stuckishaus, Felsenau)
und Anzeigen, Gereimtes und Unoer·eirrltP.!!In alle Haushaltungen. -Verantwortlich
Herausgabe; Robert Weiss. Druck und Versand:
Buch- und Offsetdruck Weiss, 3047 Bremgarten
Administration und Zuschriften, lnseratenannahme:
«drWecker•, Postfach 30, 3047 Bremgarten bei Bern
GEBT DEM KAISER,
WAS DES KAISERS IST.
«Gebt dem Kaiser, was des !<aisers ist», habe
der Apostel Paulus den Christen geschrieben, die
zögerten. der römischen Verwaltung ihren Obulus
zu entrichten. Die Christen sollten ihre Rechte als
römische Staatsbürger wahrnehmen, aber auch
ihre Pflichten diesem gegenüber erfüllen.
Die Verhältnisse haben sich seither gewandelt.
Heuteheisst es umgekehrt: cGebt der Kirche, was
der Kirche ist.. ·"• der Staatsbürger sollte seine
Möglichkeiten und Aufgaben als Mitglied der
Kirche wahrnehmen, aber auch seine •Pflichten•
AUSUNSERENSCHULEN
Primarsch ule
Am 15. Januar tagte auch die Primarschulkommission. Als Präsident für die nächste Amtsperiode wurde Herr R. Christinat bestätigt, Frau
A. Kormann als Vize-Präsidentin und Herr Fred
Graber als Sekretär gewählt. Frau M. Käser wird
die Primarschule im Schwimmbadausschuss
vertreten. Für den Musikunterricht an der Primarschule konnten Frl. Felber und Frau Galatioto
weiterhin verpflichtet werden und als Sprachbeillehrerin Frau M.L. Wüthrich. Für die Hauswirtschaftskomn1ission wurden Frau Kormann als
Vertreterio der Primarschule sowie Frau Andree
Gerber und Herr Hans-Jörg Hämmann vorgeschlagen. Die Ferienordnung wurde zeitgleich mit
der Sekundarschule angepasst, wobei die Sport·
ferien 8 I um 1 Woche verlängert wurden, d.h.
vom 7. bis 22. Februar 1981. Die Jahresschlussfeier wird auf den 20. März festgelegt.
Sekundarschule
An der Sitzung vom 14. Januar wurde durch die
Sekundarschulkommission die Ferienordnung für
das nächste Schuljahr bestimmt. Die Ferien sind
nun wie folgt festgelegt: 1980: Spanwoche 16. 24. Februar, Frühlingsferien: 22. März - 13. April ,
Sommerferien 28. Juni - 10. August. Herbstferien 20. September bis 12. Oktober, Weihnachten 20. Dezember - 4. Januar 1981. 1981
Sportferien 14. · 22. Februar. Durch die periodische Angleichung der gesetzlich vorgeschriebenen Schulwochen an das Kalenderjahr profitieren unsere Kinder von einer zusätzlichen
Ferienwoche.
Fräulein Rosemarie Weber (neu), Frau Erika
Riesen und Herr Dr. H. Traber als Vertreter der
Sekundarschule wurden für die Hauswirtschaftskommission vorgeschlagen und Frau Nelli Schürch
in das Frauenkommitee ~ewählt .
Die diesjährigen Aufnahmeprüfungen in die
Sekundarschule werden vom 3. bisS. März durch-
dieser gegenüber erfüllen, dieser Gemeinschaft,
zu welcher er aus freien Stücken angehört, seinen
Obulus entrichten . Sollte er. Soll er?
Ob er das wie seit alten Zeiten noch soll oder ob
er es nicht mehr soll, das ist zum Politikum geworden. Am Abstimmungssonntag vom 2. März
kann der Bürger zu einer Initiative Stellung
nehmen. die die Trennung von Kirche und Staat
bezweckt. Die Annahme der Initiative bedeutet,
dass die kirchlichen Gemeinschaften künftig
selber schauen sollen, wie sie zu den Mitteln
kommen , um die Aufgaben lösen zu können, die
sie sich selbst stellen oder die ihr von der Öffentlichkeit und von ihrem Auftrag her gegeben ist.
Man kann die Dinge drehen wie man will, man
kann nach Gründen für und wider die Initiative
suchen, man kann für oder gegen eine Abhängigkeit der Kirche vom Staate sein. man kann die
Kirche in ihrer jetzigen Form befürworten oder ablehnen, man kann von einer Trennung von Kirche
und Staat mehr Freiheit für sich, die Kirche erwanen oder befürchten. man mag ihr mehr Eingeführt. Die Handarbeiten und Zeichnungen
unserer Kinder sind an der Ausstellung vom
15./16. März zu bewundern, während die Jahresschlussfeier im gewohnten Rahmen voraussichtlich am 19. März durchgeführt wird.
Ein ganz besonderes Ereignis steht uns am
8. Februar bevor. Seit Wochen opfern verschiedene Gruppen unserer Jugendlichen einen Teil
ihrer Freizeit mit dem Einüben von musikalischen
Vorträgen und Tanzdarbietungen. Unter der
Gesamtleitung von Lehrer F. Frei wird am 8. Februar um 20.15 Uhr im grossen Saal des Kirchgemeindehauses ein Schüler-Unterhaltungsabend
über die Bühne gehen. • • • • • • • • • •
Aus dem Programm:
Chansons fran9aises: Klassen Sb und 3b
Canzoni italiane: Italienisch-Klassen
Guitarren-Gruppe der 4. Klasse der Primarschule
(Frl. Reichen)
Christine Scheideggerund Anne Claire Nicolet:
Querflöte und Violine
Bruno Kyburz: Klarinetten-Solo
Jürg Bernet: Klaviervortrag
Beat Mühlemann und Hans Walthert: (ehemalige
Schüler) Folkmusik
Tänze zu heissen Rhythmen: Mädchen-Turnklassen
und zum ersten Mal unsere einheimische BeatGruppe öffentlich in concert: HADES-Gruppe.
Roland Dimminger: Bass und Gesang
Ruedi Burgermeister: Electronic-Piano
Balthasar Jucker: Guitarre und Gesang
Beat Linder: Schlagzeug
Guido Pelozzi: Guitarre
mit den Titeln: Warum/ S'isch ja glich/ Einsamkeit
Natürlich wird ein zahlreiches Publikum die Arbeit
und Initiative mit seiner Anwesenheit belohnen.
Der Eintritt ist frei und der freiwillig eingelegte
Unkostenbeitrag am Ausgang wird für den Weiterausbau der Schulbibliothek verwendet.
Hauswirtschaftskommission
Fräulein Rosemarie Weber amtet hier neu als
Präsidentin, Herr Hans-Jörg Hämmann als VizePräsident und Frau Erika Riesen versieht das
Amt der Sekretärin.
Es wurde beschlossen, die nunmehr nach 20jährigem Gebrauch mitgenommenen Kochherde
durch neue, den heutigen Anforderungen genügende Herde zu ersetzen.
fluss gönnen oder man findet ihren Einfluss zu
gross, zu unzeitgemäss, überholt: letztlich dreht es
sich um das liebe Geld, das die Kirchen ausgeben,
Geld der Steuerzahler, zu wenig Geld oder zuviel
Geld, zuviel Geld für Dinge, die der Geldgeber,
der Steuerzahler nicht oder zuwenig zu beeinflussen vermöge. Und zudem würden viele Kirchenleute die Staatskasse in einer Zeit, in der es heisse
sparsam zu sein, ungebührlich hoch belasten. Man
denkt dabei an die Pfarrerbesoldungen. Und
diese hilft der Bürger mitzutragen, ob er einer
kirchlichen Gemeinschaft angehört oder nicht.
Natürlich steckt hinter der Initiative mehr als
eine..blb~e ·Geldfrage. Eine Annahme der Initiative würde aber bedeuten, dass die Kirchen so
etwas wie kulturelle Vereine würden, mit Mitgliederbeiträgen, mit einem Jahresprogramm und
Mitgliederlisten. Sie · müssten ihre Leistungen
sorgfältig planen, neben • Pro Bremgarten• gäbe
es den Verein • Pro Deo et communitate•, mit
Vorstand und Vereinshaus, und wenn es reicht,
mit teil- und vollzeitlich Angestellten. Einfluss und
Möglichkeiten entsprächen etwa denen anderer
Vereine. Der Kirchenverein müsste seine
Leistungen in ein finanzielles Gleichgewicht
bringen, kostendeckend fakturieren, die Mitarbeit in «Pro Bremgarten• etwa, oder in der
Altersarbeit, in der Jugendarbeit, oder als Träger
des Kirchgemeindehauses mit seinen vielfältigen
Angeboten zu günstigen Bedingungen, oder er
müsste darauf verzichten, solche und weitere
Dienste zu erbringen. Der Ausgang der Abstimmung wird zeigen, ob dies die Meinung der Mitglieder dieser Vereinigungen ist.
Noch etwas: Politik wird offenbar hiezulande vor
allem mit Geld und um Geld gemacht. Darum ist
die Frage der Trennung von Kirche und Staat zum
Politikum geworden. Es ist nur schade, dass
gerade hier die betroffene Gemeinschaft, die
Kirche, gezwungen ist, sozusagen im Alleingang
zu «politisieren•, währenddem man ihr vielfach in
andern Fällen die Berechtigung abspricht, zu
politischen Fragen Stellung zu nehmen. Offenbar
wagt es keine der politischen Parteien in Bremgarten, sich damit öffentlich auseinanderzusetzen.
Warum wohl?
Wir können uns auf eine magere StimmbeteiliW. Kehr
gung gefasst machen.
Der Obligatorische 5-Wochenkurs wird ab
24. März durchgeführt und wir möchten die Jahrgänge 1960 bis 1964 daran erinnern, dass ihre
Anmeldung dringend an die Hauswirtschaftskommissions-Präsidentin, Frl. Rosemarie Weber,
Freudenreichstr. 33, Bremgarten zu richten
sind. Wer bereits den Hauswirtschaft- oder Handarbeitskurs absolviert hat, meldet dies mit der Beilage einer Kopie des Kurses.
Die Leiterin unserer Hauswirtschaftsschule, Frau
Dora Kräuchi , wurde auf Antrag der Kommission
durch den Gemeinderat für die nächsten sechs
Jahre wiedergewählt. Wir freuen uns. Für die
Durchführung der freiwilligen Kochkurse konnte
als zusätzliche Leiterin Frau Eva Rohr-Wehrli
(in Bremgarten aufgewachsen) gewählt werden.
Die freiwilligen Kochkurse werden wie folgt
durchgeführt:
Knabenkochkurs I der Sekundarschule Getzige)
Klassen 2a und 2b, 5 X 4 Lektionen jeweils Mittwochnachmittag, 23./30. April, 7.!14./2l.Mai.
Unkostenbeitrag Fr. 15.-.
Knabenkochkurs li, S x 4 Lektionen, Mittwochnachmittag 22 ./29. Oktober, S./12./19. November
Mutter und Kind (6 bis 8 jährige) 3 x 4 Lektionen
20./27. August und 3. September
Männerkochkurs, 3 x 4 Lektionen, J7./24./31.0ktober.
Frauenkochkurs, 3 x 4 Lektionen, 10./17./24. November.
Die Anmeldungen sind schriftlich an die Präsidentin zu richten und werden nach Reihenfolge ihres
Eintreffens berücksichtigt.
Kindergarten
An seiner Sitzung vom 22. Januar nahm der
Vereinsvorstand Kenntnis, dass an die 60 Kinder
eingeschrieben wurden, so dass die drei Klassen
von Frau Fessler, Frau Kohler un d Frau Wasern
mit je ca. 20 Kindem belegt werden.
Zur neuen Präsidentin des Kindergartenvereins
wurde Frau R. Scheidegger und zur Vize-Präsidentin Frau R. Frei ernannt und Frau E. Chiappini
als Sekretärin und Herr Wolf als Kassier bestätigt.
Die diesjährige Hauptversammlung wird auf
Montag, den 25. Februar festgelegt. Nach einem
kurzen geschäftlichen Teil wird uns die bekannte
Puppenspielerio Monika Demenga mit einem ihrer
Stücke unterhalten. Alle Freunde des Kindergartens sind herzlich eingeladen.
Robert Weiss
EINE
FLO CHTLIN GSFAMILIE
KOMMTNACH
BREMGARTEN
Am 14 . Dezember trafen sich etwa dreissig Leute
aus Brcmgarten im katholischen Zentrum. um die
Möglichkelten zur Aufnahme einer vietname·
sischen Flüchtlin8sfamilic zu besprechen. Nach
eine r kurzen Einfuhrung durch die vorbereitende
Gruppe über die Aufgabe der Betreuergruppe
wurden die Anwesenden überraschend aufgeforde rt. sich für einen der Aufgabe nbereiche Offent·
lichkeitsarbeit. Stellensuche. Wohnungseinrichtung. Sprachkurs oder Koordination und Finanzen
als Leiter oder zur Mithilfe einzutragen. Gleich anschliessend kam die zweite Überraschung: Ein
Mitglied de r vorbere itende n Gruppe war angefragt
worden. ob nicht · ausserhalb unseres vorgesehene n Programms • unsere Gruppe schon am 7. Januar eine Familie (vore rst den Vater mit zwei
Söhnen) aufnehme n und be tre ue n könnte. Am
gleichen Tag hat die bereits angelaufene Wohnungssuche Erfolg gezeigt. Schon hatte die Diskussion über Ve rs tändigungsmöglichkeite n und
die Wohnungseinrichtung dieser Familie begonnen. womit eigentlich die Aufnahme in unsere
Ge meinde bereits fest stand und dann auch e instimmig beschlossen wurde.
Eine Gruppe von Be treuern wi rd den Neuankomme nde n bei der Wohnungsei nrichtun~ und beim
Kleiderkaufe n behilflich sein. wobet es nicht
immer einfach sein wird, den Wünschen und
Vorste llunge n der ne uen Familie vor den eigenen
den Vorrang zu geben. Oie sprachliche Ausbildung
wird durch eine 1weite Gruppe übernommen. Für
die Flüchtlinge ist es natürlich von grösster Bedeutung. dass sie sich möglichst rasch mit allen
Leuten verständigl!n können und damit eigene
Kontakte schaffen und selbständiger werden
können . Schwierigkeiten werden s ich sicher mit
unserer Mundart e rgeben; die Flüchtlinge sollen
nämlich zuerst ausschliesslich Schriftdeutsch
le rnen. Die Gruppe •Stelle ns uche• wird sich vor
alle m den Ausbildungswi.lnschen und -möglichkeiten der Söhne 7uwenden. da dem Vater bereits
eine Ste lle an der Uni versität zugesichert worden
is t.
Neben der Betre ue rgruppe wird es auch wesent·
lieh von den Nachbarn und de r übrigen Bevölkerung abhange n. wie gut s ich die Flüchtlinge in
Bremgarten einleben könne n und sich in der neuen
Umgebung wohl fühlen. Von beiden Seiten wird
Ve rs tändnis und Einfühlungsvermögen für die
andere Kultur und Lebensweise verlangt. Wenn
dann de r zweite Teil der Familie und gegen den
Frühling wahrscheinlich noch eine zwctte ·Familie
nach Bremgarten kommen. wird uns die gegenseitige Kontaktnahme sicher schon etwas leichter
fallen.
HeinL Trüb
PS. Letzter Stand der Dinge: Am 21. DeLember
hat sich herau<;ge!>tellt. dass im Flüchtlings·
zentrum in Menzingen noch ein Verwandter der
Familie Nguyen Xuan Mai (Vater und die Söhne
Thu und Van) lebt. der gerne in der Nähe seiner
Angehörigen bleiben möchte. Er heisst Trinh Van
Hua (25 Jahre). ist von Beruf Lastwagenchauffeur
und hat in Vietnam eine Frau und 4 kleine Kinder
(1-5 Jahre). Das Hilfswerk der evangelischen
Kirchen der Schweiz (HEKS) hat für die beiden
Familien Mai und Hua das Gesuch für eine Familienzusamme nführung
einge reicht.
Wann
genau diese Angehörige n.in de ~ Schw~iz eintreffen
werden. ist noch ungewtss. Steher mdessen tst,
dass Herr Mai mit seine n beide n Söhnen und Herr
Hua ab Ende Januar am Rüttiweg I.J eine Wohnung be~i~hen könne n . Wir he issen sie unter
uns llerzlic willkomrnen . .
Oe umentsche Arbe itsgruppe Bremgarten
SUPPENTAG
Suppenlag zugunslen Faste nopfe r und • Brot für
Brüder•
(mi) Zum Suppentag 1980 im Kirchgemeindehaus rü ~ten sich bereits wieder die • Bremgartner
Suppenfrauen•. um am Freitag. 29. Februar 1980
IM Kirchgemeindehaus für möglichst viele Bremgartner Gemü!>e fur eine Suppe zu rüsten. Sie
erinnern sich doch: Seit einigen Jahren ist es zur
Tradition geworden. da~s an einem Tag im Winter
im Kirchgemeindchaul> man Lusam~enkomf!lt.
auf sein Mittagel>sen zu Hause ve rztchtet. hter
eine au!>gczeichnete. liebevoll zube reitete Suppe
samt Zutaten gcwi~!>erma<>se n kostenlos isst.
mindestens den dadurch eingesparten Betrag in
den aufges tellten Suppentopf legt zug unste n der
kirch lkhen Aktionen • Fa.,tcnopfer• und • Brot fü r
Brüder ...
Oie Erfahrung,7ahlen der letzten Aktionen
garantieren. das:> bestimmt für jedermann genügend Speis und T rank vorhanden sein wird.
We r in der Reihe der Bremgartner Suppenfrauen
bei diesem schönen Gemeinschaftswerk mithelfen.
bn\. diese Gruppe verstärken möchte. der möge
sich doch um·er1üglich bei Frau Leni K un7. Burgacken\ eg I0. melden. damit der Obcrküchenchef.
Oskar Weber. Hilfe erhält.
CANGURO-REISEN AG
BREMGARTEN INTERNATIONAL =
EIN NEU ES REISEUNTERNEHMEN
Seit kurzer Zeit besteht in Bremgarten ein ne ues
Reiseun ternehme n: Cang uro Reisen AG. gegrün·
det von Matthias Meyer, Sohn des Fotografen
Fredo Meyerhenn. der seit ge nau zwanzig Jahren
sein Fotoatelie r in unserer Gemeinde betreibt.
Mattbias Meyer durchlief hie r die Schulen.
übrigens die erste Sekundarschulklasse Bremgartens. Ansebliessend absolvierte er die Hotelfachschule Lausanne. wechselte aber nach einem
Hoteleinsatz in Iran zum Tourismus über. Seine
Tätigkeit bei einem Crossunternehmen ~er
Touristikbranche führte ihn in Länder verschtedener Kontinente. ln diesen Zielgebieten wurde
er mit dem Massen- und Individualtourismus
konfrontiert. Seine Lehr- und Wanderjahre
nutzte er aus. um sich praktisch und theoretisch
mit allen Sparten dieses Berufes bekannt zu
machen. ln den 1wei vergangeneo Jahren war er
in Aegvpten tätig.
Letzten Sommer entschloss er sich. ein eigenes
Re iseunterneh me n zu gründen; den Unternehmergeist hat er wohl von seinem Vater geerbt. Aller
Anfang ist schwer. doch dank seiner Kenntnisse
und mit viel Einsatz und Zuversicht zeichnet sich
heute schon ein gutes Gedeihen des jungen Unternehmens ab. Seine wichtigsten Aufgabe n sind die
persönliche Beratung seiner Kunden, ein individue lles Eingehe n auf deren Wünsche, e ine perfekte und zuverlässige Organisation und ein persönlicher Kont akt mit seinen Kund en. ln Aegypten
fährt sein e igener Hotelbus den Gestaden des Nils
e ntlang. e iner he rrliche n Landschaft , die vom
Masse ntouriste n leider meist überflogen wird.
Sein weiteres Programm umfasst:
- Gruppenreisenmalle Welt
· lndivtdualreisen
- Sommerfahrten im Hotelbus nach Kanada.
- Norwegen mit Nordkap und Griechenland
- Fotosafari in Kenia und Tansania
ilkreuzfahrten in Aegypten
Wir wünschen dem jungen. dynamischen Unternehmen weiterhin g utes Gedeihen und freuen uns.
auch das Reisegewerbe in unserer Gemeinde beheimatet zu haben.
EINE SPEZIELLE BREMGARTEN-REISE
ln Zusamme narbeit mit dem cWecker• möchte
Marthias Meyer von Canguro Reisen exklusiv aus
seinem Wohnort Bre mgarten eine Gruppe zu.
sammenstellen und dieser ein unvergessliches
Feriene rlebnis zu eine m Sonderpreis anbieten.
Eine Reise. organisiert von jemandem. der ein
anderes Land kennen und lie be n gelernt hat ·
Aegypten ·das Land de r Pyramiden . des geheimnisvollen Lächelns der Sphinx. der prachtvollen
Felsengräber göttlicher Pharaone n.
in kemem anderen land unserer Welt hat die
Me nschheit seit ihrem Bestehen so grassartige
Le istungen der Kultur und des Geistes vollbracht
un9 pns überliefern können wie hie r. Aegypten bedeutet ebenso .das lebendige. pulsierende Leben
farbenfroher. orientalischer Basare. das Nebeneinander von Arabern. Kopten. Fellachen, Nubiern. Beduinen und Europäern · aber auch der
stille Frieden der. wie vor rausenden von Jahren,
bewässerten Nilgärten und Feldrrn. Das satte
Grün. das aprupt der Wüste Platz macht. Und die
Stille der nackten Wüstengebirge.
Eine faszi niere nde Mischung jahrtausendealter
Hochkultur der Menschheit. eines lebendigen,
farbenfrohen Volkes und einer überwältigenden.
abwechslungsreichen Landschaft.
An dieser Schwelle Europas . Asiens und Afrikas
formte sich bei Matthias Meye r die Idee. mit
einem kJeinen Kreis von Gästen e ine Reise durchzuführe n und diesen Gästen das land durch Ausschöpfe n aller zu Verfügung stehenden Möglichke iten nahezubringen.
Mit eine r IATA-Linienmaschine niegt man direkt
von Zürich nach Cairo. wo man vorerst 4 Tage im
Hotel verbringt. Von diesem First Class Hotel in
dieser 10-Millionen-Metropole aus le rnt man vore rst durch Ausflüge unter persönlicher Betreuung
von Marthias Mever die nähere Umgebung ke nnen. Eine Woche lang geht es dann mit dem
firmeneigenen Hotelbus in ku rLe n Etappen die
über 1000 Kilometer lange Strecke von Catro nach
Assuan. Allen Windungen des Nils folgend fährt
man über Beni Hassan. Minya, Abydos. Oe ndera
und Luxor. Ein fachkundiger. deutschsprachiger
Reiseleiter begleitet den Bus und führt durch alle
Sehenswürdigkeiten. Von Assuan fliegt man zurück nach Cairo um hier mit einem ergänzende n
Besichtigungsprogramm die letzten .J Tage im
gleichen Hotel vor dem Rüdeflug zu verbringen.
Aber warum gerade Aegypte n? Oie wenigen zerfallenen. stummen Zeuge n vergangener Kulturen
in vielen Ländern sind normale rwe ise durch
Errosion und Erdbeben zerstört oder erst aus dem
meterhohen Schutt der Zeit ans Tageslicht befördert worden · ähnlich den römischen Spuren aus
den Gründungstagen Bremgarte ns.
Will man eine Reise in je ne Ve rgange.nheit. bewusst erleben. bedarf es normalerwetse e mes
intensiven Studiums, um ihre einstige Grösse und
Erhabenheit bewundern zu können. Re iseführer
sprechen respektlos von e iner •Trümmersafari ...
Anders in Aegy pte n. Hier ist die Vergangenheit
noch gegenwärtig in überdimensionalen. steinernen Bauwerken. in Inschriften. Re liefs und farbigen Bemalungen . die gestern e rst fertiggestellt
zu sein scheinen. Hier wird man zurückversetzt in
die Zeiten der Pharaonen, der Griechen und
Römer. der frühen Christen und des Beginns des
Islam. Man entdeckt Geschichte bewusst und
lebendig. Oie von den meiste n Ve ranstaltern
angebotene
•Klassische . Aegypten.rundr~ise.•
beinhaltet einen Aufenthalt tn Catro mtt Bes tehlt·
gung der wichtigsten Sehenswürdigkeite n in
und um Cairo. Dazu eine Flug- oder Bahnreise
nach Luxor und Assuan. Nur diese drei Orte und
deren Umgebung werden besucht, wobei die
gesamte Strecke von über 700 Kilometer Länge
zwischen Cairo und Luxor ausgelassen wird.
Damals - wie auch he ute • hat sich jedoch ein
Grossteil des kulturellen Lebens an de n Ufer n des
gesamten Nils abgespielt. Oieses Zwischenstück
kann nicht besucht werden, da es keine Hotels
und nur wenige Restaurants gibt.
Fortsetzung siehe Seite 5
EISZEIT IN BREMGARTEN
(Wecker) Seit Tagen und Wochen breitet sich
über den Platz zwischen den Sekundarschulhäusern eine högerige, schneebedeckte Eisschicht
aus. Beim vorsichtigen Beschreiten drängt sich
immer wieder die Frage auf: Wo sind die Männer,
die hier oder andernorts bei dieser Jahreszeit und
bei diesen Witterungsverhältnissen in der Lage
wären, für jung und alt eine glatte Eisbahn zu bewerkstelligen?
Ob der neue Sportminister Bremgartens hier
nicht sein Gesellenstück liefern könnte, zusammen
mit Wehrdienst und Wegmeister? Kinder und Erwachsene würden solche Bemühungen zu schätzen
wissen.
Der «Sportminister" meint dazu:
Solche Anregungen werden selbstverständlich
wohlwollend aufgenommen und auch im Gemeinderat ernsthaft djskutiert! So geschah es auch mit
obiger Idee. Dass bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen die Frage der Erstellung eines Eisfeldes nkht mehr aktuell ist, dürfte verständlich
sein. Hingegen ist die Gemeinde bereit, in Zukunft
bei entsprechenden Verhältnissen etwa - nach
Absprache mit den Kirchgemeinden - den Endteil
der Bündackerstrasse bei den kirchlichen Zentren
für einen solchen Zweck freizugeben und dafür
das notwendige Material sowie das Wasser ab
Hydrant zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung
dafür ist allerdings. dass sich Freiwillige, Väter
und Sportbegeisterte, für den Aufbau und als Eismeister sowie zur Überwachung des Betriebs zur
Verfügung stellen. Man denkt dabei an eine
Arbeitsgruppe von fünf Familienvätern. Anmeldungen nimmt bereits jetzt der zuständige Gemeinderat R. Weiss entgegen.
•.".,.,..
Die Alu-Sammelstelle beim Kirchgemeindehaus
besteht seit einem Jahr. Sie läuft gut: Jede Woche
muss ein Kübel geleert werden. Mit diesem
Leeren haben wir jetzt Schwierigkeiten; im Laufe
des letzten Jahres ist der grösste Teil der AluGruppe von Bremgarten weggezogen, sodass wir
nur noch zu dritt sind.
Nun suchen wir Leute, die uns mit dem Leeren
und Sortieren helfen würden. ~s könnte dann ein
Plan aufgestellt werden, damit jeder in regelmässigen Abständen an der Reihe wäre.
Die Arbeit sieht folgendermassen aus: Einmal in
der Woche wird das Alu sortiert und in Säcke abgefüllt (Arbeitsaufwand für zwei Personen:
ungefähr 20 Minuten), und am Vortag der Papiersammlung müssen die Säcke zur Sekundarschule
gebracht werden, wo sie vom Altwarenhändler abgeholt werden.
Wir wären sehr froh, wenn sich viele Helfer melden würden, damit die Alu-Sammelstelle Bremgarten weitergeführt werden kann.
Helfer melden sich bei: Catherine Nussbaumer,
Römerstr. 10, Tel. 24 2913.
AUSDEM
KIRCHGEMEINDEHAUS
Der Pflegestützpunkt im Kirchgemeindehaus
ist nach Aussagen der Gemeindeschwester in der
kurzen Zeit seines Besteheus zum festen und notwendigen Bestandteil der pflegerischen Bemühungen in unserer Gemeinde geworden. Er
wird rege benützt .
Spritzen,
Blutdruckmessungen,
Verbandwechsel, leichte Altersfusspflege nach den Tarifen
des Krankenpflegevereins und kostenlose Beratungen in Ernährungs- und Diätfragen sind die
Haupttätigkeiten in den freundlich eingerichteten
Räumen im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses.
Der Altersheimverein Bremgarten als Initiant
dieser Einrichtung hat damit zweifellos einem
grossen Bedürfnis entsprochen.
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag
jeweils von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Behandlungen auf Anmeldung bei den Gemeindeschwestern
.~ährend
der
Öffnungszeiten,
Tel. 24 62 76. Uber diese Nummer kann man auch
jederzeit den Besuch einer Gemeindeschwester
bei sich zu Hause wünschen.
Glück Im Unglück
hatte der Gemeindehelfer, als eine über die Mittagszeit nicht ausgeblasene Kerze Teile seines
Büros im Kirchgemeindehaus in Brand setzte!
M. Sigler-Nacht
Spöttische Mäuler unterschieben ihm, er hätte
dies absichtlich getan, um selbst einmal als Wehrdienstmann einen Brand zu löschen, dann aber
auch, um Stoff für einen Artikel im Wecker zu
erhalten, - was hiermit geschehen ist. Wie dem
auch sei: Das milde Kerzenlicht ist ihm zur Parabel
geworden. Das «idyllische, sanfte Weihnachts·
tlämmlein~ vermag hier und im übertragenen
Sinn durchaus Brände zu entfachen, deren Folgen
kaum abzusehen sind.
ECHOAUS
DER BROCKENSTUBE
Goldrausch in der Brockenstube? Leider nicht,
aber Silber hat den Weg in die Brockenstube
gefunden, sodass einmal das «Echo» kein Echo ist,
sondern eine Anzeige:
Dienstag, 5. Februar 1980, 18.00 . 21.00 Uhr
verkaufen wir neben dem üblichen Brockenstubensortiment antike Sachen aus der Jahrhundertwende: Silber, Porzellan, Stickereien und andere
Dinge, die man sonst nicht in der Brockenstube
findet- oder eben nur bei uns!
Der gute Tip: Nehmen Sie für diesmal das grössere
Portemonnaie mit.
Nächste Öffnungszeiten: 23. und 25. Januar,
15.00 · 17.00 Uhr, 6. und 8. Februar, 15.00 · 17.00
Uhr, 5., 7. , 19. und 21. März, 15.00 - 17.00 Uhr.
Abendverkäufe: 5. Februar und 4. März, 18.00 .
21.00 Uhr.
SPIELKREIS BREMGARTEN
Der Spielkreis Bremgarten konzertiert auswärts.
,Nachdem die Streichergruppe des Spielkreises
Bremgarten, das seit dem letzten Jahr bestehende
Liebhaberorchester Bremgartens, anlässlich des
Adventko!Jzertes z~m ersten Mal konzertmässig
auftrat, dte Blocldlotengruppe an der Christnachfeier mitwirkte, ist es nun an der letzteren zum
ersten eigentlichen Konzert anzutreten, und zwar
am Sonntag, 27. Januar, im Schulbaus in Jens. Sie
tritt dort gewissermassen als Botschafter kulturellen Tuns in Bremgarten auf, worüber wir uns
freuen können. Schön wäre es, wenn dieser
«historische» Anlass durch den Besuch von Leuten
aus Bremgarten unterstützt und aufgewertet
würde.
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Ein Altershelm ln Bremgarten
Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger
D1e Tagespresse und der •Wecker. haben Sie
über die Arbeiten des im Juni 1977 gegründeten
Altersheim-Vereins informiert. Er und sein Vorstand klären zur Zeit in enger Verbindung mit dem
Gemeinderat die Bedingungen und Probleme ab
die sich für den Bau eines Altersheimes ergeben:
Dieses Heim soll den betagten Bewohnern der
reformierten Kirchgemeinde Matthäus, d .h. den
Stimmbürgern der Gemeinde Bremgarten und der
Engehalbinsel (Einwohnergemeinde der Stadt
Bern) dienen.
Der Vorstand des Altersheim-Vereins möchte bei
d!!r Lösung ~.ieser ~chtigen sozialen Aufgabe
mcht vom grunen T1sch aus entscheiden, ohne
vorher den Stimmbürgern von Bremgarten Gelegenheit zu geben, ihre persönlichen Wünsche und
Anregungen zu äussern. Wir ersuchen deshalb
alle, das im vorliegenden •Wecker• enthaltene
Frageblatt auszufüllen und dabei nicht nur die
gestellten Fragen zu beantworten, sondern auch
unter Ziffer 3 (Rückseite des Frageblattes) uns ihre
persönlichen Vorschläge und Wünsche mitzuteilen. Es geht um eine bessere Betreuung unserer
Senioren, um Dienstleistungen, die jeder beanspruchen kann. Vergessen Sie nicht, wenn Sie
auch heute jung und im Vollbesitz Ihrer Kräfte
sind, gehören Sie doch einmal zu den Senioren.
Darum liegt, auf längere Sicht gesehen, eine
aktive Mitarbeit in ihrem persönlichen Interesse.
Gerne erwarten wir Ihren ausgefüllten Fragebogen
und grüssen Sie freundlich.
Altersheim-Verein Bremgarten
Die Präsidentin:
M. Ricbard
Lie~e
Ihr Fachmann
ARM IN
dipl. Spenglermeister und
dipl. Installateur
im Gas- und Wasserfach
FRAGEBOGEN
1. Personalien:
*Ehemann Name _ _ _ _ __ _ _ Vorname-------*Ehefrau
Geburtsjahr _ _ __
Name _ _ _ _ _ __ _ V o r n a m e - - - - - - - - Geburtsjahr _ _ __
Strasse, Hausnummer
PLZ/Ort _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __
*Bei nicht Verheirateten nichtzutreffendas streichen .
2.
Ja Nein
Fragen:
2.1 Denken Sie ernsthaft daran, Ihren Lebensabend in Bramgarten zu verbringen?
0
2.2 Soll die Gemeinde ein Altersheim bauen?
2.3 Gedenken Sie in Ihrem Eigenheim, in Ihrer jetzigen Wohnung
Ihren Lebensabend zu verbringen?
2.4 Würden Sie eine kleinere, externe Alterswohnung, wenn Ihnen die gegenwärtige
Wohnungzugross wird , kaufen oder mieten?
2.5 Ziehen Sie eine Alterswohnung in einer Alterssiedlung vor?
2.6 Wie gross stellen Sie sich eine solche Alterswohnung vor?
1-Zimmerwohnung mit Bad und Kochgelegenheit
1 V2-Zimmerwohnung mit Bad und Kochgelegenheit
2-Zimmerwohnung mit Bad und Kochgelegenheit
2.7 Welche der angebotenen Dienste des zu bauenden Altersheimes
würden Sie in Anspruch nehmen?
Einnahme einzelner Mahlzeiten i m Heim
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Mahlzeltendienst Das Heim brächte Ihnen die gewünschten
Mahlzeiten in Ihre Wohnung
Besorgen Ihrer Wäsche
Teilnahme an den Freizeitveranstaltungen im Heim
Bitte Zutreffendes ankreuzen '8.
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3. Persönliche Anregungen und Vorschläge:
Bernatraaae 103
Wir bitten Sie, den Fragebogen ausgefüllt bis zum 13. Februar 1980an die Prlsldentln
des Altersheim-Vereins, Frau Margrlth Rlchard, Aeechenbrunnmattstrasse8, 3047 Bremgarten,
zurückzusenden.
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Mit dem Ausfüllen dieses Fragebogens gehen Sie keine 'persönlichen Verpflichtungen ein. Ihre
Antworten als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind für den weiteren Ausbau der «Altersfürsorge» in
unserer Gemeinde sehr wertvoll . Der Altersheim-Verein erwartet von Ihnen zusätzliche Vorschläge und
Anregungen unter Ziffer l.
Ruten Sie uns nicht nur für Leitungsbrüche am
Wassernetz Bramgarten an .
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Mitarbeiterstab zur Verfügung für:
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besser kennenzulernen. Zum Bus gehören selbstverständlich auch eine Küche, eine transportable
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Dienstleistungen zu Verfügung steht. Alle zwei
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an klaren Tagen bis zu 11 Pyramiden sehen. Als
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Wänden, Badezimmer mit Bad, Dusche, WC und
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Bremgarten bringen
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Pop
auf die Bühne und in den grossen Saal.
Die Veranstalter und die Ausführenden freuen
sich, wenn ein voller Saal bezeugt, dass es stimmt,
wenn immer wieder behauptet wird, dass derartige Anlässe im VeranstaJtungskalender in
unserer Gemeinde fehlen würden!
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Sachen gibt es. ...
Zwei Kater in Bremgarten spüren den Frühling,
suchen das Weite, umwerben auf Pfaden der Liebe
Katzeojungfern, wie das nun mal so ist. Darüber
freuen sich wohl die Umworbenen, nicht aber die
Katzenrnutter: Die Polizei werde man bemühen,
wenn die Katerbesitzer solch unsittlichem Treiben
kein Ende setzen. Wir meinen: Wohl der tüchtigen
Polizei, wenn sie nicht in schlimmeren Fällen einzugreifen braucht!
Es zogen zwei Kater von niederem Stamme,
(gezwungen vom inneren Drange)
der katzenhochzeit zu;
die Kätzchenbesitzerin warf den Fehdehandschuh:
Ihre Katzen seien Jungfrauen
und sie schicke die Polizei,
die bösen Kater zu verhauen I
H. S.
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch
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Montag Ruhetag
AUS DEN PARTEIEN
SP Bremgarten
(mi) Samstag, 9. Februar, findet die Hauptversammlung der Sektion Bremgarten im Belvedere
statt. Zeit, Traktanden und weitere nähere Angaben, an den geschäftlichen Teil wird ein von
Mitgliedern organisierter «gemütlicher• Teil angeschlossen, werden in den persönlichen Einladungen ersichtlich sein . Es werden unter anderem
gewichtige partei-interne Wahlen vorgenommen,
die entsprechenden Vorverhandlungen lassen auf
eine lebhafte Versammlung und auf eine weitere
Intensivierung der Parteitätigkeit in Bremgarten
schliessen.
FDP
Stammdaten 1. Hälfte 1980
29. Januar. 12. Februar, 26. Februar, 11. März,
25. März, 8. April, 22. April, 6. Mai, 20. Mai,
3. Juni, 17. Juni.
Treffpunkt: Rest. Chutzen zwischen 18.00 und
20.00 Uhr.
•PRO BREMGARTEN•
Pro Bremgarten bereitet die Hauptvenammhmg
vor.
(mi) Anlvergangenen Montag beschloss der Vorstand der Vereinigung "Pro Bremgarten• , die Mitglieder auf den 3. März zur Hauptversammlung
einzuberufen. Bereits jetzt konnte der Vorstand
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Rüttiweg 2, 3047 Bremgarten
Nur auf telefonische Voranmeldung.
von einem befriedigenden Rechnungsabschluss
Kenntnis nehmen, der zwar keinen Gewinn aufführt , doch in Anbetracht des urnf'anglichen Angebotes an Veranstaltungen und dank der steigenden Mitgliederbeiträge und der erhöhten
Beitragsleistung durch die Gemeinde Brem·
garten sozusagen ausgeglichen gestaltet werden
konnte.
Zudem liess sich der Vorstand von den verschiedenen Arbeitsgruppen über die nächsten
Projekte, Ausstellungen im Kirchgemeindehaus,
Unternehmen cBremgarten musiziert» sowie ilber
die nächsten Veranstaltungen, unter ihnen ein
Unterhaltungsabend mit möglichst grosser aktiver
Beteiligung von Leuten aus Bremgarten, orientieren.
Bremgarten musWert
(mi) Unter diesem Stichwort möchte «Pro Brem·
garten• in der Zeit vom 4. bis 11. Mai, allenfaJJs
eine Woche später, so etwas wie eine •Bremgartner Musikwoche• organisieren. An dieser
Stelle und durch Anfragen an Vereine und Gruppen möchte der Verein alle Musikausübenden
Bremgartens begeistern und einladen, in dieser
Zeit auf Plätzen und in den Strassen , bei öffentlichen Anlässen während dieser Zeit (Versammlungen, Gottesdiensten, eigentlichen Konzerten)
im Rahmen eines Gesamtprogrammes, das durch
• Pro Bremgarten• erstellt wird, Zeugnis vom
musikalischen Schaffen in Bremgarten abzulegen.
In diesem Sinne ergeht die Anfrage an alle Gruppen, Vereine und auch Einzelpersonen, ob, wann
und in welcher Weise eine Beteiligung allenfalls
möglich wäre. Wer sich angesprochen fühlt, möge
sich doch schon jetzt noch ohne Verbindlichkeit
deswegen mit M. Michel, Postfach 39, 3047 Bremgarten, Tel. 23 81 17/24 26 58 in Verbindung
setzen.
Das Moser-Quartett Im Johanneazentrum
(Wecker) Ausgefeiltes Quartettspiel bot das
Moser-Quartett am vergangeneo Dienstag im
Johaoneszentrum einem interessierten, sachkundigen Publikum. Paul Moser und Rachele
Moser-Schiffman, Adelheid Souchay und Michael
Streit interpretierten Werke von Rossini, Mozart
und Tschaikowsky in begeisternder Weise. Das
Konzert, das beste Gelegenheit bot zur Auseinandersetzung mit der Kammermusik, eröffnete die
diesjährigen Anlässe von Pro Bremgarten, die
in einem weitem Konzert, diesmal mit den HoityToity, einem Ensemble, das auf alten Instrumenten Musik aus der Renaissance und dem Mittelalter am Freitag, 1. Februar im Johaoneszentrum
spielen wird, ihre Fortsetzung finden wird. Es
wäre zu wünschen, dass diese Veranstaltungen bei
den jüngern Bremgartnern, vielleicht infolge
engagierter Fürsprache durch die Lehrerschaft,
vermehrte Aufmerksamkeit fänden.
Es ist an sich erstaunlich, wie spärlich vom Angebot des veranstaltenden Vereins zum freien
Eintritt begleiteter Kinder Gebrauch gemacht
wird, wenn man bedenkt, welchen Stellenwert
der Pflege der Musikkultur in Bremgarten nach
Aussagen der Erziehenden zugemessen wird.
~A
LICHTSILDVORTRAG über
~(!}ij[p1]~(J
- Kulturgeschichte
-Die politische, wirtschaftliche
und soziale Struktur.
Es sprechen: Matthias C. Meyer
Fritz Regel
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20.00 Uhr im Restaurant Belvedere.
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Nr. 2
27. Februar 1980
schwer zu beurteilen ist. Letzten Endes ist das
Bekenntnis jedes Einzelnen involviert.
Da haben es die Initianten schon leichter. Sie
berufen sich auf unsere Bundesverfassung, welche
die Glaubens- und Gewissensfreiheit als unverletzlich erklärt und leiten daraus ab, «die Unabhängigkeit und Reinheit der Kirche und die Reinheit des Staates• erfordere die Trennung von Staat
und Kirche. Um Argumente sind sie nicht verlegen, wenn sie etwa darauf hinweisen, dass in den
meisten Kantonen auch juristische Personen
Kirchensteuern bezahlen müssen. Sie führen auch
ins Feld, dass Angehörige von Freikirchen, Juden,
Freidenker, aus der Kirche Ausgetretene usw. über die Staatssteuern - mithelfen müssen, die
Pfarrer zu besolden und die theologischen Fakultäten an unsern Universitäten zu finanzieren. Es
ist auch von der zu1,1ebmenden Kirchenabstinenz
die Rede, die Landeskirchen hätten immer mehr
Mühe, ihre Angebote an den Mann zu bringen.
Die von den Kirchen bestrittene soziale Tätigkeit
sei deshalb nicht relevant, weil sie stets mit dem
Zweckgdanken der Evangelisation versehen sei..
Diese Argumente sind, für sich betrachtet, nicht
leicht zu widerlegen. Es kann z.B. nicht bestritten
werden, dass eine grosse Zahl von Vereinen,
Freikirchen. Gemeinschaften und karitativer
Organisationen eine wertvolle soziale Funktion
erfüllen, ohne vom Staat privilegiert zu sein. Der
Stimmbürger wird sich aber nicht in erster Linie
fragen. welche Mängel der heutigen Partnerschaft
zwischen Staat und Kirche anhaften , sondern er
möchte wissen. wo diese •Entflechtung,. hinführt.
Darauf aber sind die Initianten eine klare Antwort
schuldig geblieben. Was wollen sie eigentlich, aus
der Initiative politisches Kapital schlagen, geht es
ihnen einfach ums Geld oder versteckt sich hinter
ihrem Kampf für die Rechtsgleichheit gar die
unterschwellige Absicht, Staat und Kirche zu
schwächen, sie sturmreif zu machen für andere
Ideologien? Auch der kritsch eingestellte Bürger
betrachtet Kirche und Staat nicht als einen Widerspruch, sondern als ein Element der Stabilität.
Er weiss zwar. dass vieles der Erneuerung bedarf,
die Initiative gibt dazu einen neuen Anstoss. So
wird z.B. im Kanton Zürich, der in einer kantonalen Abstimmung die Trennung von Kirche und
Staat mit Zweidrittelsmehrheit abgelehnt hat,
gegenwärtig an einer Revision des Kirchengesetzes gearbeitet. Das ist der bessere Weg, als die
von den Initianten verlangte Radikalkur.
Im erwähnten Wecker-Artikel wird gesagt, die
Kirche müsse in dieser Frage sozusagen im AUeing~ng •politisieren». Ich bin nicht der Meinung, es
g1bt zahlreiche Verbündete. Für viele Menschen
geht es nämlich nicht um organisatorische oder
finanzielle Belange, sondern um die Verkündigung
der Botschaft Jesu Christ, um das Wort Gottes.
Damit erfüllt die Kirche ihren eigentlichen Auftrag, sie wird in einer Zeit der Verunsicherung und
der Indifferenz zu einem festen Halt für viele die
es nicht zulassen werden, dass man die K~che
zum Spielball der Politik macht. Es ist mir unverständlich. dass diese zentrale Mission der Kirche
nicht am Anfang aller Überlegungen ü.b er die
Trennung von Staat und Kirche steht. Deshalb
weiss ich auch nicht, was ich mit der Initiative
anfange n soll. Sie will aus fragwürdigen Motiven
eine Spaltung herbeiführen. Damit ist niemandem
gedient. Die Vorlage ist deshalb abzulehnen.
Benvenutus
Überbauung bezeichnen wird. Das kurze Teilstück
Bündackerstrasse bei den kirchlichen Zentren wird
als Fortsetzung der bereits bestehenden Johannite rstrasse die gleiche Bezeichnung führen.
Im we1teren wurde erneut die Verlängerung der
Buslinie bis Stuckisna.us begutachtet und die Notwendigkeit einer Wartehalle mit öffentlichen
Anlagen an der Endstation besprochen und die gefassten Vorschläge an die Städtischen Verkehrsb~tri~be weitergeleitet.
Fur d1e Pflege unseres Strassennetzes wird die Anschaffung eines zweiten Pony-Fahrzeuges mit
Schneepflug für Fr. 78'000.- beschlossen, da der
momentane Fahrzeugpark nicht mehr den Anforderungen entspricht und zum Teil stark überaltert ist.
Vor einigen Jahren wurde im Flühli eine provisorische Altöl-Sammelstelle eingerichtet. Die
rege Benutzung diese Umweltschutzeinrichtung
führt nun zur Einrichtung einer definitiven,
sauberen Lösung mit getrennten Sammelbehältern
für Mineralöle, Speiseöle sowie Lösungsmitteln
erc.
Für die Erteilung von Gewässerschutzbewilligungen ist künftig die Gemeinde zuständig. Der
Gemeinderat delegiert diese Kompetenz an die
Baukommission an die auch die Gesuche einzureichen sind.
Nach eingehender Abklärung der Bedürfnisfrage
für unsere Kindergärten wurde beschlossen,
soweit dies die Kinderzahl der 3 Klassen zulässt,
in Zukunft eine grössere Anzahl fünf-jähriger
Kinder aufzunehmen.
Damit wird die Arbeit in unseren Kindergärten
vermehrt ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht. Die
Kindergärtnerinnen Beatrice Fessler, Ruth Kohler
und Dora Wasern konnten für die nächsten sechs
Jahre in ihrem Amt bestätigt und ihnen den Dank
für ihre Arbeit an unseren Jüngsten ausgesprochen werden.
Robert Weiss
lches Morgenblatt für Bramgarten und
Bremgarten, Stuckishaus, Felsenau)
und Anzeigen, Gereimtes und UnHaushaltungan. - Verantwortlich
~e~~~~~g~~~·~R~o~~bert Weiss. Druck und Versand:
Waiss, 3047 Bramgarten
'A rlmh,i,c,tr::otinn und Zuschriften, lnseratenannahma:
urlr·w,."kM•, Postfach 30, 3047 Bramgarten bei Bern
FRAGWÜRDIGE
SPALTUNGSTENDENZEN
lm letzten «Wecke r» ist unter dem Titel •Gebt dem
Kaiser, was des Kaisers ish zur Verfassungsinitiative über die vollständige Trennung von Staat
und Kirche Stellung genommen worden. Das Wort
wird dem Apostel Paulus zugeschrieben, der im
Römerbrief von der Obrigkeit und von den Steuern
spricht (Kap. 13), das erwähnte Zitat ist aber ein
Jesuswort, das in den Evangelien (Mt. 22, Mk. 12,
Lk. 20) wiederholt vorkommt und vollständig wie
folgt lautet: •So gebet dem Kaiser, was des
Kaisers ist, und Gott, was Gott ist!» In seiner
vollständigen Fassung erhält das Wort eine ganz
andere Bede utung. Im erwähnten Wecker-Artikel
werden vor allem die organisatorischen und
finanziellen Aspekte einer Trennung von Staat und
Kirche angesprochen. Eine klare Stellungnahme
zur Initiative bleibt der Ve rfasser indessen
schuldig, weil es sich offenbar - auch für die
Parteien und den Stimmbürger - um eine Vorlage
handelt. die staatspolitisch und weltanschaulich
AUS DEM GEMEINDERAT
Der Gemeinderat beschloss, dieses Jahr wiederum
u.a. das Jahrbuch ~Brennpunkt 2», die Zeitschrift
~Dialog» und das •Schweizer Brevier» an unsere
Jungbürger abzugeben.
Beim Eingang des Tunnels Reckweg wurde ein
Areal von ca. 380 m, gegen ein Stück Land unterhalb des alten Schulhauses von gleicher Grösse mit
Herrn Viktor Kleinertab getauscht.
Lm Prozess des Österreichischen Rundfunks gegen
die PTT und die Rediffusion AG, in den auch die
der Rediffl!sion angeschl9..ssenen Gemeinden einbezogen smd. wegen Ubernahme des österr.
Pro,grammes, werden die Interessen unserer Gememde durch die Rediffusion vertreten.
Fr. 4'500.- Kredit wurde gesprochen für die
Aufforstung und Beplanzung beim Kanalbau
sowie längs der Uferverbauung.
Zudem wurde der Primarschule, unter Anleitung
von Lehrer Bieri die Erstellung eines Naturlehrpfades über einheimische Bäume und Sträucher
längs des Reckweges bewilligt.
Zum ersten Mal beteiligt sich die Gemeinde Bremgarten am Ferienpass der Stadt Bem mit einem
eigenen Beitrag und wird den Ferienpass an
unsere Schüler zu Fr. 10.- abgeben, während die
Gemeindekasse Fr. 8.- übernimmt.
An seiner Sitzung vom 14. Februar 1980 nahm der
Gemeinderat von Bremgarten Stellung zu den
Anträgen der Kommission zur Durchführung der
Ortsglanung über den Gestaltungsrichtplan für
das Gebiet Stuckishausgüter. Es wurden nebst
Gesamtkonzeption auch die Führung der öffentlichen Fusswege und Basiserschliessungsstrassen
beschlossen sowie die voraussichtliche Gestaltung
d.es Nahe rholungsgebietes am Hang hinter der
Überbauung begutachtet. Nachdem die seinerzeit
geplante Führung der Bündackerstrasse bis ins
Dorfzentrum entlang dem Hang, durch die neue
Planung aufgehoben wird, benützte der Rat die
Gelegenheit, die Strassenbezeichnungen im Gebiet der Stuckishausgüter den neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Bündackerstrasse wird
bis an die Kaiehackerstrasse hinunter weitergeführt und ersetzt die heutige Kipferstrasse, welche
zu späterem Zeitpunkt eine Stichstrasse in die
AUSUNSERENSCHULEN
Die diesjährigen Prüfungen der Sekundarschule
finden vom 3.-5. März statt.
Die Handarbeiten können am 15. und 16. März besichtigt werden.
Schlussfeier der Sekundarschule: 19. März, der
Primarschule 20. März.
Wir laden Eltern und Freunde unserer Schulen
herzlich zu diesen Veranstaltungen ein.
Schulzahnpflege Bremgarten
Das Ziel unserer Kommission ist erreicht:
Vom Frühling 1980 an haben wir in Bremgarten
einen eigenen Schulzahnarzt.
Herrn Dr. Dieter Müller.
Am 3. März eröffnet er an der im Bau befmdlichen
Freudenreichstrasse (Seftau) eine Zahnarztpraxis.
Alle Schüler werden nun in seinen Räumen untersucht und, nach Wunsch der Eltern, auch von ihm
behandelt. Dies ist vor allem für die kleinen
Schüler von Vorteil, müssen sie doch nicht mehr
von den Eltern in die Stadt begleitet werden.
Herr Dr. Jürg Schneiter, der ebenfalls in Bremgarten wohnt, bleibt weiterhin Schulzahnarzt. Er
Nachdem unsere Gemeinde letztes Jahr beim
Wettbewerb um aktive Stimmbeteilgung an
Abstimmungen, ausgeschrieben durch die BZ, den
2. Rang in Anspruch nehmen durfte, bitten wir
unsere Stimmbürger auch bei der Abstimmung
von diesem Wochenende ihr Interesse an unserem
politischen Leben recht zahlreich unter Beweis zu
stellen.
Die beiden eidg. Vorlagen , Trennung von Staat
und Kirche sowie die Neuordnung der Landesversorgung sind nun von derartiger Wichtigkeit,
dass sie unser aller Stimmabgabe verdienen.
Die Urnen in Bremgarten sind im Primarschulhaus
aufgestellt und das Stimmlokal wie folgt geöffnet:
Donnerstag/ Freitag/Samstag 18.00- 20.00 Uhr
Sonntag 10.00- 12.00 Uhr
wird wie bisher seine Patienten zum verbilligten
Schultarif behandeln.
Das Fluorbürsten in der Schule hat seine Früchte
getragen. Es gibt viel weniger karieskranke
Zähne. Dies ist ein Grund, warum auch in den
Kindergärten das Fluorbürsten eingeführt wurde.
Bei dieser Gelegenheit kann die Lehrkraft eine
gewisse Kontrolle über die Tauglichkeit der Bürstchen ausführen.
Die Zahnkarte, von den Eltern auf der letzten Seite
unterschrieben, soll dem behandelnden Zahn·
ausgehändigt werden. Nach der Behandlung
wird sie dem (der) Klassenlehrer(in) zum Aufbewahren abgegeben.
Eltern. welche einen Gemeindebeitrag wünschen,
haben dies auf Seite zwei der Karte zu vermerken.
Die Kommission kann im Rahmen einer vom Gemeinderat genehmigten Beitragsskala in sozialen
Härtefällen einen Beitrag an die Behandlungskosten bewilligen.
Kinder im schulpflichtigen Alter. die auswärtige
Schulen besuchen, können sich ebenfalls der
Schulzahnpflege Bremgarten anschliessen.
Für weitere Auskünfte wenden sich die Eltern an
den Schulzahnpflegeleiter Hans Bieri, Lehrer,
Bremgarten. Tel. 23 66 09.
Die Schulzahnpflegekommission
Adressen unserer Schulzahnärzte:
Herr Dr. Dieter Müller, Freudenreichstrasse
Tel. 24 54 44
Herr Dr. Jürg Schneiter, Spitalgasse 4, Bern
Tel. 22 7f48
Lieber Wecker,
Darf ich Ihnen zu Handen des Leitartikels in Nr.l /
80 die untenstehende Bemerkung senden? Er
befasst sich in seiner Arbeit mit der Bibel und
theologischen Fragen. Als theologischer Laie ist
mir aber eine Umgereimtheit aufgefallen , die e rst
noch grossaufgemacht ist:
•Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist» hat nicht
der Apostel Paulus gesagt. Es ist ein Wort von
Jesus.
· Er hat es nicht an die Christen gerichtet (die
es noch nicht gab), sondern an die von den
Pharisäern abgesandten. Sie wollten ihm eine
Falle stellen.
· Ich fechte die Schlussfolgerungen des Leitartiklers nicht an. Aber Vorsicht mit der
Zitierung einzelner Bibelworte, besonders
wenn man einen ganzen Artikel darauf abstützt!
Nichts für ungut und freundliche Grüsse E. Müller
Wer schreibt
dem wird geschrieben
Manchmal wird dem geschrieben, der schreibt.
Vorallem, wenn unrichtige Behauptungen aufges tellt werden. vorausgesetzt, man merkt, dass da
etwas nicht stimmt! Und gemerkt haben es ganze
zwei Personen, dass im Artikel •Gebt dem Kaiser,
was des Kaisers ist» zwei Unsachlichkeilen
steckten. Natürlich ist das oben erwähnte Zitat
kein Paulus-. sondern ein Jesuswort. Und es
wurde erst noch in einem andern Zusammenhang
Wir führen in unserem
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gesagt. Nachzulesen aber im Römerbrief von
Paulus im 13. Kapitel sind aber noch viel mehr
treffendere
Bemerkungen
zum
Verhältnis
zwischen Staat und Christen, etwa •Deshalb entrichtet ihr ja auch Steuern. Denn sie (die Obrigkeiten) sind Diener Gottes , die eben hierzu bestaneltg tattg smd.• Und vor diesem Hintergrund
kam es zum Umkehrschluss. dass auch der Staat
der Kirche geben möge, was diese bedürfe. Das
Stich- und Sprichwort allerdings, das war falsch.
Nun gibt es aber noch eine andere Unstimmigkeit,
auf die ich aufmerksam gemacht wurde: Die
Pfarrerbesoldungen werden nicht aus dem Steuereinkommen ausgerichtet, sondern aus den Zinser·
trägen der vom Staate übernommenen Kirchengüter, die bei einer Trennung von Kirche und Staat
wohl wieder aus dem Staatsvermögen ausgeschieden werden müssten. Und das sei ein rechter
Brocken. Bei einer «Scheidung• der Ehe Kirche
und Staat stünde die Kirche nicht so mittellos da.
Das macht aber eine Scheidung oder eine Trennung noch nicht zu einer guten Lösung, die
«Kinder » bleiben meistens auf irgend eine Weise
betroffen.
Dies gilt es zu bedenken an der Abstimmung vom
nächsten Sonntag. zu welcher wir alle aufgerufen
W. Kehr
sind!
Aus den Vereinen
Arbeitermusik Bremgarten
Am 25. Januar 1980 fand im Rest. Belvedere die
Hauptversammlung der Arbeitermusik Bremgarten statt. Erstmals seit dem Bestehen der AMB
wurde die Hauptversammlung, gernäss HV-Beschluss vom Vorjahr auf einen Freitagabend ein·
berufen. Pünktlich konnte der Präsident Erwin
Beyeier die gutbes:Jchte HV eröffnen und die Geschäfte nahmen ihren Verlauf. Für lOOo/o Anwesenheit im verflossenen Jahr konnte Rachetee Ueli
ausgezeichnet werden. Mit über 90% konnten
weitere 22 Mitglieder eine Pieissauszeichnung
entgegen nehmen. Der Vereinsdurchschnitt wies
die stolze Zahl von 83% auf, was bei einem Total
von 127 Zusammenkünften für das Jahr 1979
sicher eine Anerkennung verdient. Eine spezielle
Ehrung wurde unserem langjährigen Präsidenten
Eduard Morgenthaler zuteil. Konnte er doch für
35-jährige Aktivmitgliedschaft zum Ehrenveteran
des SAMV ernannt werden. Erneut konnten
wieder 7 Jungbläser aufgenommen werden, so
dass heute die AMB 43 Aktivmitglieder und 9
Jungbläser mit aktiver Tätigkeit aufweist. Weitere
15 Jugendliche befinden sich in der Ausbildung,
Tambouren- und Blechbläserkurs, was angesichts
des Tätigkeitsprogrammes für das Jahr 1980 eine
enorme zusätzliche Belastung für die Ausbilder
darstellt. Ihnen sei hiermit recht herzlich gedankt.
Vom 22. · 29. März findet wieder ein Musiklager
des Kantonalverbandes am Schwarzsee statt.
Wir hoffen. dass möglichst viele Jungbläser daran
teilnehmen werden. ·
Finanziell konnte eine ausgeglichene Rechnung
präsentiert werden, eigentlich erstaunlich, wenn
man bedenkt. was für Instr umentenrevisionen und
Reparaturen ausgegeben werden muss. Dank
zahlreicher Spenden an Platzkonzerten und
sonstigen Anlässen konnte sich die AMB vor den
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Unsere tüchtigen Männertumer
Die Männerrtege des Turnvereins Bremgarten
beteiligte sich an den Mittelländischen Hallenmeisterschaften 1979/ 80, bestehend aus:
I. Weitsprung aus dem Stand
2. Medizinalball Weitstoss
3. Prellball. jeder gegen jeden
4. Tauziehen, 6 Mann-Mannschaften
Im gesamten Wettkampfwurden 15 Mann unseres
Vereins eingesetzt.
Die vier Gruppensieger traten am 26. Januar 1980
in Worb zum Finale an. Ergebnis:
Flamatt
12 Punkte
Bremgarten
12 Punkte
Lorraine-Breitenrain
7 Punkte
Worb
4 Punkte
Bremgarten marschiert also mit an der Spitze,
dies obwohl kein Leistungssport getrieben wird,
denn im vorgerückten Alter isl Vorsicht am
Platze. Unser Turn- und Sportbetrieb ist vielseitig
und es wird viel Wert gelegt auf
Erhaltung der Dehnbarkeit der Sehnen und Beweglichkeit der Gelenke
Beanspruchung aller Muskeln, Durchblutung ,
ric~tige Atmung
keine Uberbeanspruchung des Herzens.
Aus diesem Training ergab sich dann diese erfreuliche Leistung. Es hat sich also gezeigt, dass
wir auf dem richtigen Wege sind. Eine beneidenswerte Kameradschaft hilft mit zur Erhaltung eines
gesunden Geistes in einem gesunden Körper.
R. Tzeschlock.
Cbum-mer-z'Hilf-Dienst für Kranke und Betagte
Immer mehr erhält die Hauspflege Bremgarten
Anfragen über den Einsatz von freiwilligen
Helfern in Krankheitsfällen bei Alleinstehenden,
Betagten und Behinderten.
Aus den Jahresrechnungen geht das grosse Bedürfnis für diese Dienstleistungen deutlich hervor.
Um möglichst alle Einsatz-Wünsche erfülJen zu
können und zur Erhaltung dieses freiwilligen
Hilfsdienstes ersuchen wir einmal mehr alle
Frauen, die sich gegen Entschädigung für diese
Dienstleistungen zur Verfügung stellen, sich mit
Frau M . Zuber, Lindenstr. 84, Bremgarten,
Tel. 23 02 82, in Verbindu ng zu setzen. (Siehe
Inserat)
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roten Zahlen retten. Die Vereinsleitung sieht sich
gezwungen, im laufenden Jahr an die 'Bevölkerung
zu gelangen. um die doch recht bescheidene
Passivmitgliederzahl durch gezielte Aktionen zu
erhöhen.
Am 21. März findet im Kirchgemeindehaus in
Bremgarten ein gemeinsames Konzert mit dem
Männerchor Bremgarten statt.
Wir möchten sie, liebe Leserinnen und Leser
ersuchen , sich dieses Datum zu reservieren, um
uns Ihre Sympathie zu bekunden. Ein sehr vielseitiges Programm wurde gemeinsam vom
Männerchor und der AMB vorbereitet, so dass
sicher alle Freunde der Musik auf ihre Rechnung
kommen werden. Ein detailliertes Programm
wird ca. 1 Woche vor dem Konzert mit dem Anzeiger an alle Haushaltungen abgegeben.
Auf ein Wiedersehen am Frühlingsbeginn hoffend, verbleibt mit freundlichen Grüssen Ihre AMB
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Im Jahr 1979 wurde- noch unte r der Leitung des
auf 31.12 79 zurückgetretenen Ortschefes, H.Arm,
- in Bre mgarten die Zuweisungs planung <~.urz
ZUPLA) durchgeführt und abgeschlossen. Anlass·
lieh dieser ZUPLA wurde jedem Einwohner von
Bremgarte n ein Schutzplatz - wenn auch öfters
vorderhand noch provisorisch. bis das Schutz·
platzdefizitaufgeholt ist - zugewiesen.
Es gilt deshalb. auch die Schutzraumorganisation
- SRO (ehemals Hauswebren) - mit den neuen
Aufgaben vertraut zu machen und auszubilden. So
rückten den am 4. Februar 1980 die ersten zehn
• Bremgärtelen• im Ausbildungszentrum . Oste!·
mundigen ein (besonders zu erwähnen s md d.~e
zwei weiblichen GC. denen - stellvertretend fur
alle im ZS eingeteilten Fraue n - für ihr freiwilliges Mitmache n im ZS besonderen Dank gebührt!). Für das Ausbildungszentrum war dieser
erste Kurs · die •Feuertaufe,. der Ausbildung im
fachtechnischen Teil der SRO. sind doch die für die
Ausbildung benötigten Schutzräume erst vor
.
kurzem fertiggestellt worden.
Aber. lassen wir Bilder sprechen. welche von keinem geringeren als unserem Mitbürger F . Meyerhenn stammen . Ihm möchte ich an dieser Stelle
meinen herzlichen Dank für sein~ spontane Mit ·
arbeit sowie für die kostenlose Uberlassung der
Bilder aussprechen.
Aufmerksam •lauschen" die Teilnehmer. um dann
das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Zuerst aber
ei nmal wird das We rkzeug studiert und dann über·
legt. wie begonnen werden soll.
®
Unterdessen beginnen die männlichen Kollegen
mit der ·Zimmermannsarbeit• für die Liegestellen
es wird gehämmert: es wird gedreht. es wird
gesägr. es wird kontrolliert und verstrebr. manch·
mal -;cheint die Arbeit fast ballert.
Vor dcru. Mitta~eS$en kurz ein BUck in die Küc)l~ .
wo die Lrew aus Hremgarten w1rkt (und uns w•.rklich verwöhnt!). nach aem Essen noch ku~ etne
Theorie durch den neuen Ortschef. der zugletch als
Kursleiter waltete.
Wenn's nicht ganz im Lot ist. wird nachgeholfen.
die Rahmen für die Liegestellen nehmen langsam
Gestalt an und echte Schweizer betrachten JCdcs
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Schon nach kurzer Zeit kann mit dem Einbau der
ausserhalb des Schutzraumes vorbereiteten liegestelle~ b~gonnen werden. Zuerst wird das gesamte
Ma tersalm den Schutzraum getragen. Gottseidank
ist nicht vergessen worden, vorhe r die Eingangstüre zu messen, genauso musste es kommen.
Und so sieht der Schutzraum fertig eingerichtet
aus. Die Klasse darf stolz sein, nicht nur auf ihr
Werk. welches in knapp 2 Tagen praktischer
Arbeit entstanden ist. sondern auch auf das kameradschaftliche Zusammenarbeiten und das positive Mitmachen beim Aufbau des Zivilschutzes in
unserer Gemeinde. das sie gezeigt hat.
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Angelfischerverein Zoillkofen Umgebung
Präsidentenwechsell
An der ruhig und speditiv verlaufeneo Hauptversammlung ist der vom Vorstand portierte Walter
von Gunten, Zollikofen, zum neuen Präsidenten
des Angelfischervereins gewählt worden. Als
Dank für die umsichtige und von grosser Sachkenntnis geprägten Vereinsführung während fünf
Amtsjahren wurde dem scheidenden Präsidenten
W. Nussbaum, Bremgarten, von der Hauptversammlung einstimmig die Ehrenmitgliedschaft
verliehen. Für das Vereinsjahr 1980 ist nebst dem
bekannten Fischessen in Reichenbach, daselbst
wieder ein Lotto vorgesehen. Die Unterstützung
der breiten Öffentlichkeit an beiden Anlässen gewährleisten dem Verein, weiterhin für einen guten
Forellenbestand in unserem Gewässer einzustehen.
HR
Familiengärtner-Verein Bremgarten bei Bem
Vor rund dreiviertel der Mitglieder fand am
8. Februar im Rest. Rudolf von Erlach die 3. orJakob Tschanz liess noch einmal das gute Vereinsjahr 1979 Revue passieren. Er berichtete dabei,
dass der Verein Ende 1979 aus 40 Pächtern besteht, die an 15 Samstagen über 600 Frondienststunden geleistet haben. Ebenfalls erwähnt er,
dass noch eine letzte Parzelle zu 70 m1 zur Vermietung frei ist.
Der Vorstand setzt sich 1980 wie folgt zusammen:
Präsident: Jakob Tschanz. Vizepräsident: Helmut
Streit. Sekretärin: Helen Schäfer, Kassier: Theo
Lüthi, Materialverwalter : Ernst Nydegger, Beisitzer: Rene Kohler, Vertreter der Gemeinde:
Toni Bühlmann.
l m kommenden Vereinsjahr wollen wir die restlichen Randplatten stellen sowie wenn mögtich am
Weiterausbau der Baracke beginnen. Dazu ist
jeder Pächter zu mindestens 8 Stunden Fronarbeit verpflichtet worden. Arbeitsbeginn, Sams~
tag, 15. März Nachmittag. Am Sonntag, 1. Jum
beteiligt sich der Verein an der Grün 80. Unser
Gartenfest «en famille• findet am Samstag,
6. Juni statt. Detailprogramm folgt später.
M.ännercbor Bremgarten
.
Der Männerchor von Bremgarten hat an semer
Hauptversammlung vom 26. Januar 1980 folgendes Jahresprogramm beschlossen:
21. März Konzert mi t der Arbeitermusik Bremgarten im Kirchgemeindehaus Bremgarten
15. Mai Kirchensingen in der prot. Kirche Bremgarten
8. Juni Waldfest (Ort wird noch bestimmt)
30. + 31. August Vereinsreise
21. Sept. Bettagssingen in der kath. Kirche
, ,
.
Bremgarten
22. + 23. Nov . Lotto im Rest. Belvedere, Stuckishaus.
Frauenverein Bremgarten
ln eigener Sache:
0 bitte denken Sie schon heut'
an uns're nächste Bazarzeit!
ln Ruhe können Sie jetzt vorbereiten
und für uns basteln. handarbeiten.
Wtllkommen sind uns ausser Pullis, Socken,
auch kleine Dinge, die verlocken
das Publikum zu einem Kauf.
Wir zählen wieder fest darauf,
dass Sie uns kräftig unterstützen.
Sie dürfen dazu auch benützen
aus unserm Vorrat Garn und Wollewir schätzen Ihr •Produkt• in jedem Falle.
Frau Bionda ist sehr gern bereit
Auskunft zu geben jederzeit. (Tel. 23 68 32)
eh
Hauptversammlung
Die diesjährige Hauptversammlung fin_det s~att am
Montag. den 10. März um 20.00 Uhr 1m Ktrchgemeindehaus. Die Mitglieder werden zu gegebener
Zeit eine persönliche Einladung erhalten.
interessierte Frauen , die noch nicht ~nser«~m
Verein angehören, sind als Gäste herzheb willkommen.
WlZO-Verkauf
Dieser Verkauf zugunsten der Schweizer Landwirtschaftsschule Nachlat Jehuda in Israel wird am
MJttwoch, den 12. März durchgeführt. Von 8.30 ·
ca. 16.00 Uhr werden bei der Busendstation v_erkauft: Jaffa-Orangen, -Zitronen und -GrapefrUits,
Orangenblütenhonig, sowie Orangen-, Zitronenund Grapefruitskonfiture. Wir hoffen, dass recht
viele Bremgartner diese Aktion unterstützen
werden.
hmn
Echo aus der Brockenstube.
War das ein Abendverkauf! Die Leute standen
Schlange, deckten sich mit Geschirr, Silber und
Nippsachen ein ... und füllten unsere Kassen .
Nachträglich allen Kunden herzlichen Dank für
Besuch und Einkauf! Unser nächstes Sonderangebot umfasst Möbel und Weisswaren. Deshalb
veranstalten wir zusätzlich am 8. März 09.00 11.00 Uhr im Katholischen Kirchenzentrum einen
separaten Möbelverkauf. Nach Ostern wird ein
•Textilmarkt• mit Tisch-, Bett-. Küchen- und
Frottewäsche in der Brockenstube folgen.
Der gute Tip: Lampenschirme und Leuchter aus
fast jeder. Epoche kauft man in der Brockenstube.
Nächste Öffnungszeiten : März 5 .. 7., 19. und 21.
je 15.00- 17.00 Uhr. April 23. und 25. je 15.0017.00 Uhr.
Abendverkauf: 4. März. 18.00-21.00 Uhr
Möbelverkauf: 8. März. 09.00 - 11.00 Uhr im
Katholischen Kirchenzentrum
Aus den Parteien
SVP Bremgarten
An der Vorstandsitzung Ende Januar- unmittelbar nach Erscheinen des letzten •Weckers» hat der SVP-Vorstand mit Befremden von einer
Kurznachricht der Präsidentin des Altersheimvereins Kenntnis genommen. Der Vorstand hielt
fest. dass der Altersheimverein eine kirchlich neutrale Vereinigu~g von Gemeindebürgern sei.
Hauptversammlung der SVP Bremgarten
Ruedi Nyffenegger als neuer Präsident gewählt.
prb Am Mittwocnabend fand im Restaurant Rudolf
von Erlach die Hauptversammlung der SVP Bremgarten statt. Die Versammlung war gut besucht
und wurde nach einem gemeinsamen Nachtessen
eröffnet. Präsident Ruedi Christinat hielt in
seinem kurzen Jahresbericht auf ein recht erfolgreiches Wahljahr Rückschau. Die Arbeit des Wahlausschusses, welcher frühzeitig am Werk war,
habe sich ausgez.a hlt. Christinat charakterisierte
den Wahlkampf vor den Gemeindewahlen als
ruhig, um nicht zu sagen: zu ruhig . Die ~rbeit des
Vorstandes habesich gegenüber den VorJahren U!ß
eine bemerkenswerte Konstanz verbessert. D1e
Rechnung für das Wahljahr sieht dank ~er umsichtigen Kassenführungdurch den Ka~~~er ~rthur
Kipfer rosiger aus als erwartet. Das Tatlgkeltsprogramm für dieses. Ja~r sieh~ ne?en dem mon~t­
lichen Stamm und Je emer Onent1erungs- und Diskussionsabend vor Gerpeindeversamp1~ungen und
eidgenössischen Abstimmungen em1ge gesellschaftliche Anlässe vor.
Das Budget wurde erstmals im Rahmen eines
4-Jahres-Richtplanes ausgetüftelt.
Wichtigstes Traktandum waren die Ersatzwahlen
infolge Rücktritts von Präsident Ruedi Christinat.
Der Präsident dankte in einer kurzen Ansprache
Vorstand und Mitgliedern für das Vertrauen und
die gute Zusammenarbeit in den sechs Präsidialjahren. Vor vier Jahren trat die SVP .Bremgarten
unter seiner Führung erstmals unter e1gener Flagge zum Wahlkampf an, nachdem bereits eine
andere Partei aus der bürgerlichen Vereinigung
ausgeschert war. Als Nachfolger wurde- auf Vorschlag des Vorstandes - der seit jeher in Bremgarten ansässige Ruedi Nyffenegger gewählt.
Nyffenegger ist Mitinhaber eines Architekturbüros in Bern. Seine politische Karriere bestand
bislang aus einer ersten Phase im Rahmen der bürgerlichen Vereinigung von Bremgarten, welche
aber seit einiger Zeit als abgeschlossen gelten
muss. Seit letzten Frühling ist Nyffenegger
Sekretär des SVP-Amtsverbandes Bern.
Ruedi Nvffenegger dankte in einer kurzen Ansprache für die ehrenvolle einstimmige Wahl und
plädierte für ein freudigeres Farb-Belcennen auch
weRf eine Sache einmal auf verlorenem Posten
ft6enfalls Arthur K.ipfer, der Kassier, reichte seine
Demission ein. K.ipfer, der seit Neujahr neue Aufgaben in der RPK und als Vize-Ko~mandant i!ll
Wehrdienst übernommen hat und seit langem die
Kasse verwaltete, fand es an der Zeit aus dem
Parteivorstand auszuscheiden. der Vorstand
schlug der Versammlung zwei Kandidaten fii! die
Nachfolge Kipfers im Vorstand vor. Gerade dieses
Vorgehen und die beiden Persönlichkeiten an und
für sich lösten eine heftige Diskussion aus, schliesslich wurde der als Samariter in der ganzen Gemeinde bekannte Willi Glauser mit grossem Mehr
gewählt.
Für unseren
HARtTENNISPLATZ im Ländli
vergeben wir noch einige Saisonabonnemente. Telefonische Auskunft
ab 13.00 bis 20.00 Uhr erteilt 23 4817
Die Versammlung wurde nach nur 75 Minuten
Dauer beendet. Sie darf aber doch zu den positiven
Ereignissen im Parteileben von Bremgarten gezählt werden.
Nächster Stamm im Belvedere, Freitag, 28. März
ab 20.00 Uhr.
FDP Bremgarten
An seiner letzten Vorstandssitzung besprach der
Vorstand der FDP Bremgarten das Tätigkeitsprogramm 1980. So wurde nebst den bereits traditionellen Anlässen wie Samichlaus und Altersausflug
(Silberfahrt), der übrigens dieses Jahr bereits im
Frühsommer organisiert wird, das Frühlingsfest
der Freisinnigen auf den 10. Mai im Landgasthof
Belvedere festgelegt. Die ordentliche Hauptversammlung wird am Dienstag, 18. März um 20 Uhr
ebenfalls im Belvedere stattfinden. Nach dem
geschäftlichen Teil, werden unsere Mitglieder in
der Kommission zur Durchführung der Ortsplanung (KDOP), Peter Reusser und !Jeli Tü~~er,
über den Stand der Planung Stuck1shausguter
orientieren. Am 2. Juni werden an einem öffentlichen Abend durch Fachleute der Erziehungsdirektion Lehrer. Politiker und Eltern aktuelle
Schulprobleme diskutiert, wobei jedermann die
Möglichkeit haben wird, Frag~n zu stellen.
Unsere nächsten Stammdaten 1m Rest. Chutzen ab
ca. 18 Uhr sind: 11. und 25. März, 8. und 22. April.
Wir laden unsere Mitglieder und Freunde herzlich
zu diesen Veranstaltungen ein.
rw
Sozialdemokratische Partei Bremgarten
Neubestellung des Parteivorstandes der SP
Bremgarten
SPPD An der Hauptversammlung vom 9. Februar
hat sich die Sektion Bremgarten der SP einen
neuen Vorstand gegeben. Anstelle des zurückgetretenen bisherigen verdienstvollen Präsidenten
Gemeinderat Toni Bühlmann wirkt neu Dr. Ernst
Frischknecht. Peter Siegenthaler dient als VizePräsident, Peter Spörri ~ekleidet neu da~ A'!lt des
Sekretärs. zu den bishengen Vorstandsmitgliedern
l<udolf Zulauf (Kasse), Charles Aebi, Hermann
Lobsiger. Albert Rommel, Dr. Hans Traber ~d
Anton Wendelspiess stösst als Protokollan!rn
Danielle Sprenger. Auch Toni Bühlmann bletbt
weiterhin als Vertreter im Gemeinderat im Vorstand. Der neue Vorstand wird versuchen, vermehrt das Sektionsleben zu •begeistern• und die
Gemeindepolitik aus der sozialdemokratischen
Richtung zu beeinflussen. Ein gen:teinsam .. zu e~­
arbeitendes Aktionsprogramm wtrd dafur d1e
Basis bieten. Vermehrte parteiinterne und öffentliche Anlässe sollen dazu führen, den Mitglieder·
bestand zu heben und Parteimitglieder und die
Öffentlichkeit über Grundsätze und Ziele der
Sozialdemokratie zu orientieren.
Aktuelle Fragen der Gemeinde-, Kantons- und
Landespolitik sollen ausgiebig zur Sprache kommen im Rahmen der Sektion und eine bessere
Meinungsbildung ermöglichen.
Neben den eigentlichen Parteiversammlungen
werden von nun an alternierend Höcks, jeweils am
I. Freitag des Monats. durchgeführt. de~ nächste
am Freitag, 7. März 1980, 20.00 Uhr, tm _Rest.
Belvedere. Konferenzraum 1. Stock. Zu d1esem
Höck sind auch Nichtmitglieder oder Nochnichtmitglieder herzlich eingeladen. um mit ihrer
Meinung nicht zurückzuhalten.
lßärgfriebe}oblerabenb
SAMSTAG, 1. MÄRZ 1980
20 Uhr im Kirchgemeindehaus
Jodlerklub Bärgfriede Bümpliz
unter Mitwirkung von
Kapelle der Arb.-Musik Bremgarten
Handorgelduett Hs. Dysli/ 0. Gilgen
Jodelduett H . Moser/ 0. Gilgen
Theatergruppe des
Jodlerklub Bärgfriede
Theater:
GLATI'I HELDE
Bühnenstück in 2 Akten von E. Iselin
Eintritt: Fr. 6.- / Fr. 3.- Kinder in
Begleitung Erwachsener
Unsre Vietnamesen
sind eingezogen
Am 19. Januar sind. wie im letzten Wecker angekündigt. am Rüniweg 13 vier Vietnamesen eingezogen. Dank der spontanen Hilfe vieler Bremgärtcler konnte die Wohnung mit dem nötigsten
Mobiliar ausgestattet werden. Fehlende Haushaltgegenstände wurden teilweise aus der seinerzeitigen Gottesdienstkollekte bezahlt. Auch für die
Integration der vier Männer wurde bereits einiges
unte rnommen. Allen wird nun fleissig Deutschunterricht e rteilt. Van besucht die Klasse 2a der
Sekundarschule Bre mgarten. vorläufig noch vorwiegend als Zuhörer. Thu bereitet sich auf sein
Aufnahmeexamen an der Universität vor. damit er
im Herbst mit dem Medizinstudium beginnen
kann. Herr Hua arbeitet zur Zeit als Hilfsarbeiter
auf dem Bau, wo e r als Mitarbeiter und Kollege
sehr geschätzt wird. Herr Dr. Mai hat sich an
seinem Arbeitsplatz am Hygienischen Institut der
Unive rsität Bem schon gut eingearbeitet.
Die Vietnamesen besuchen auch die Übungen des
Tischte nnisklubs und des Turnvereins. Wir haben
den Eindruck. dass sie sich schon recht wohl
fühlen in Bremgarten. All jenen. die dazu beigetragen haben. danken wir an dieser Stelle ganz
herzlich.
Jetzt. wo der Druck von aussen etwas nachgelassen hat. sind bei der vietnamesischen Familie
einige andere Probleme in den Vordergrund getreten. Wir suchen daher für He rrn Hua eine
kleine Wohnung oder ein Zimmer mit Kochgelegenheit. Aufgrund einiger Aspekte der vietnamesischen Gesellschaft versuchten wir. das Anliegen dar .wiegen.
ln Vietnam spielt d1e ramihe eme bedeutende
Rolle. Der Vietnamese versteht sich nicht wie
der Mitteleuropäe r als Einzelmensch. sondern
primär als Mitglied einer FamiJie. AJie Entscheidungen werden. wenn irgend möglich. im Familienverband getroffen. ln der Familie hat jedes
Mitglied eine klar umschriebene Funktion . Der
Mann ist das Familienobe rhaupt, das die Familie
in allen wichtigen Dingen vertritt. Die Frau wird
oft durch den Mann scherzhaft als •mein Innenminister» bezeichnet. wobei angedeutet wird. dass
sie innerhalb des Hauses die Autorität ausübt.
Unter de n Kinde rn sind Rechte und pflichten nach
Alte r und Geschlecht abgestuft. Die vietnameisehe
Sprache unterscheidet zwischen älteren Brüdern
(•anh•) und Schwestern (•chi•) und jüngeren Geschwistern («Cm• ). Der Vietnamese kann also
nicht wie wir von •seinem Bruder• reden. Er muss
ihn also als älteren oder jüngeren Brude r bezeichnen.
Die Auswirkungen dieser Familienstrukturen
sind sehr interessant. Durch die klare Rollenverteilung erlebt der Vietnamese eine grosse Sicherheit im soziale n Bereich. Dieses Familienmuster
hat sich aber auch auf die Gesellschaftsstruktur
üben rage n. Die vietnamesische Sprache kennt
keine persönlichen Fürwörter wie •ich". •du•.
«er». ·Sie•. Man spricht den Gesprächspartner
meist als Familienmitglied an. wobei sein Alter
und seine soziale Stellung für die WahJ des Wortes
ausschlaggebend sind. Kein Vietnamese kann mit
einem andern dauernde Beziehungen aufbauen.
ohne dass die beidseitige gesellschaftliche Stellung gcnau festgelegt wird; dazu wird er von
seiner Sprache her gezwungen.
Neben dem Familienmodell gibt es noch andere.
z.B. das Lehrer-Schüler-Modell. Dieses impliziert
den Altersunterschied zwischen Lehrer und
Schüler. Unterrichten jüngere Lehrer ältere Leute.
herrscht grosse Ratlosigkeit über die gegens.~itige
Bezeichnung. •Lehrer• kann man nur AJtere
nennen. •Schüler• nur Jüngere.
Aus dem Vorausgehenden wird kJar, dass die
vietnamesische Gesellschaft streng hierarchisch
aufgebaut ist. Zuoberst finden wir die Gelehrten,
den zweithöchsten Stand bilden die Bauern,
daran schliesst sich der Stand der Handwerker an.
zuunterst auf der Stufenleiter stehen die Händler.
Die rasche Entwicklung und die Wirren der letzten
Jahrzehnte haben auch das traditionelle Gesellschaftsgefüge Vietnams erschüttert. Doch sind
viele Traditionen wenigs tens in der Form noch
e rhalte n und die grundlegenden Werte weitgehend lebendig geblieben.
Wir ke hren a n dieser Stelle wieder zu unsere r
Familie zurück und möchte n Ihnen folgendes in
Erinnerung rufen: He rr Mai ist Dr. Mikrobiologe.
Bei ihm sind sein Sohn Thu und der pflegesohn
Van. Zusammen mit der Familie Mai wohnt Herr
Hua. ein Lastwagenchauffeur. He rr Mai und Herr
Hua sind nicht. wie ursprünglich angenommen,
miteinander verwandt.
Sie sehen aus diesen Angaben, dass die beiden
Männer ganz verschiedene Berufe ausüben und
dass sie nicht derselben Familie angehören. Jetzt
wird Ihnen sicher auch der Wunsch der beiden
Männer verständlich. in Bre mgarten nach einer
kleinen Wohnung für Hua umzusehen.
Meldungen über freie Wohnungen und Zimmer
nimmt gerne He rr Hämmann (Tf 23 66 74) entgegen. Für Ihre Mithilfe und lhr Verständnis
danken wir.
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Nr. 3 26. März 1980
Tollwut breitet sich aus
Vor Wochenfrist konnte die Flurpolizei, dank der
Meldung von aufmerksamen Fischern, an der
Spinnereistrasse einen tollwütigen Fuchs erlegen,
der sich mitten in unserem Wohngebiet herumtrieb. Da man nicht weiss, mlt wieviel Haustieren
der Fuchs in Berührung kam, bitten wir alle Tierhalter unnatürliches Verhalten ihrer Lieblinge
sofort bei der Polizei zu melden. Insbesondere
verweisen wir auf die kürzlich verteilten Gemeindenachrichten und deren Weisungen zum Verhalten mit Haustieren in der Tollwutsperrzone
Bremgarten und Umgebung.
Geschwindigkeitskontrollen
AUS DEM GEMEINDERAT
In seiner Sitzung vom 13. März 1980 nahm d~r
Gemeinderat Stellung zu den Orientierungen
der Städt. Verkehrsbetriebe über die Verlängerung der Buslinie 21 von Bremgarten bis nach
Stuckishaus. Diese Verlängerung wird die Bevölkerung des hinteren Ländlis, der Neubrücke, von
Stuckishaus und des Bündackers ein wesentliches
Stück näher zur Stadt rücken und das Umsteigen
vom Privatwagen auf ein öffentliches Verkehrsmittel fördern. Nach eingehender Prüfung, den
Bus in einer Schleife über Stuckishaus-NeuorückeLändli zu führen. musste diese Variante vorläufig
fallen gelassen werden. Nicht nur die enormen
Aufwendungen beim Strassenausbau auf die
erforderlichen Breiten. sondern vor allem die Zeitverluste bringenden Wartezeiten an einer Endhaltestelle und der grosse Umweg auf dieser
Strecke sind für den Entscheid ausschlaggebend.
So wird nun die neue Enthaltestelle an der Einmündung der Bündackerstrasse in die Kaiehackerstrasse zu stehen kommen. Projektiert wird eine
Wartehalle mit öffentlicher, auch für Behinderte
benützbarer Toilettenanlage. In der Mitte der
verlängerten Buslinie wird eine Haltestelle vorgesehen. Der zusätzliche Aufwand dieser Verlängerung: 46'430 km im Jahr, 3'275 Personalstunden und der Einsatz eines weiteren Fahrzeuges. Bei gleichbleibender zeitlicher Bedienung
der Linie wird dies, nach der Vereinbarung
zwischen der Gemeinde Bern und ihren Partnergemeinden, der Gemeinde Bremgarten eine
weitere Belastung von ca. Fr. 27'000.- im Jahr
erbringen. Zudem müssen Billettautomaten im
Wert von ca. Fr. 22'000.- pro Stück aufgestellt
sowie die Netzpläne an allen Billettautomaten und
Haltestellenstandern des Verkehrsnetzes der
Städt. Verkehrsbetriebe für ca. Fr. 42'000.- ausgewechselt werden.
Der Gemeinderat hat nun die Projektierung der
Führung der Buslinie und ihrer Haltestellen in
Auftrag gegeben. Die verbesserte verkehrstechnische Lage in unserer Gemeinde dürfte voraussichtlich bereits auf den nächsten Winterfahrplan hin Wirklichkeit werden.
Aus unseren Schulen
Nach den Aufnahmeprüfungen in die Sekundarschule Bremgarten konnten von 56 Prüflingen
deren 36, davon 21 Mädchen, provisorisch aufgenommen werden.
Der ausgezeichnet gestaltete bunte Schülerabend
vor voll besetztem Kirchgemeindehaus am
8. Februar erbrachte eine freiwillige Kollekte von
über Fr. 900.- in den Bibliothekfonds. Die Bauabrechnung unserer, durch die Architekten
Müller & Kräuchi modern und grosszügig gestalteten Bibliothek, konnte mit einer Unterschreituns von mehr als Fr. 10'000.- gegenüber
des vom Bürger gesprochenen Kredites mit
Fr. 214'281.- begutachtet und zur Genehmigung
an die nächste Gemeindeversammlung überwiesen
werden.
Die Primarschulkommission wählte an die Stelle
eines Lehrer für Teilpensen von 26 Stunden
die Herren Peter Leu und Theo Schori für das
Schuljahr 1980/ 81.
Erfreulich, 34 Knaben meldeten sich für die, von
der Hauswirtschaftskommission ausgeschriebenen, freiwilligen Kochkurse an schulfreien
Nachmittagen. Diese Kurse werden jetzt in drei
Auflagen durchgeführt. Ein Bravo unseren zukünftigen Familienvätern.
Schulen: Zum Schluss feiern
(Wecker) lm äussern Ablauf gleichen sich jeweils
die Schlussfeiern der Sekundar- und der Primarschule in Bremgarten: Ein vollbesetzter Kirchgemeindehaussaal, unruhige Kinder vor und
hinter der Bühne, platzanweisende, gastgebende
Lehrer im Sonntagsgewand, erwa.rtungsfreudige
Elte~ JJDd Schulfre.J.Jnde, KJ:>mmissionsmitglieder,
Behordevertreter. uann folgen dte ersten Takte
Musik, Gesang ertönt aus fi1schen Kinderkehlen,
der Vorsteher begrüsst, verdankt, ~eist hin,
orientiert. Die Abschlussklassen treten auf, mit
besinnlichen oder heiteren Stücken, werden beklatscht, gefeiert. Der Schulkommissionspräsident
hält seinerseits seine obligate Rede, verdankt,
weist hin, orientiert, ermahnt und ermutigt, ver.abschiedet die Austretenden, streift die Schul-,
Lehrstellenmarkt- und Weiterausbildungssituation
Die Primarschüler erhalten ein Buch, die Sekun-
darschüler eine Erinnerungsfoto, man verlässt
plaudernd, würdigend, gratulierend Saal und
Haus: Das Schuljahr ist zu Ende, für etwa siebzig
junge Leute die obligatorische Schulzeit.
Heuer ist vor allem die Primarschulschlussfeier
etwas aus dem Rahmen gefallen, weil hier nicht
der .äussere Anlass der Schlussfeier dominierte,
sondern eindeutig die Leistung, die die Abschlussklasse von Herrn Schlup in diesem Rahmen zu
bieten wusste.
D3 .haben sich doch die!ie Burtthen und Töchter
erk ilint, zus mmen p:ut 1h em ~hrer eme au ge-
wac~sene, ü~er zwetstün~ge eatervorstel~ung
w bieten, die die Gt~nzer:~. des_jiblichen Schuf-
theaters oet wettern uoersueg. una w1e s1e -cras
gemacht haben! Da stimmte einfach alles: Die
Requisiten vermochten echte Athmosphäre zu
schaffen, die Kostüme entsprachen der Vorlage,
die Aussprache war den schwierigen akustischen
Gegebenheiten des Saales angepasst, die Aussprache und die Gestik bewies sorgfältiges Einstudieren, und jedermann konnte sich überzeugen,
dass ein Teamgeist bei Ausführenden und beim
«technischen Personal» vorherrschte, der durch
jahrelanges begeistertes Miteinander von Schüler
und Lehrer zustande kommt.
Mehr als der Inhalt des Stückes - «Das Gespenst
von Canterville» nach Oscar Wilde - vermochte
diese Tatsache bei den Besuchern Freude zu
erwecken. Die restlose Hingabe für die gemeinsame Sache, der miterlebte Einsatz zum gemeinsamen Erfolg deutet doch darauf hin, dass auch in
den vergan~enen Jahren in den Schulstuben - und
da kommt stcher zugute, dass Lehrer und Schüler
seit der sechsten Klasse, also während vier
entscheidender Jahre in enger Arbeitsgemeinschaft zusammen waren - gute Arbeit geleistet
wurde.
Und wenn wir für einmal der Schule Note geben
könnten, so wie dies die Lehrer ihren Schülern
immer tun dürfen (oder müssen), dann meinen
wir sicher mit vielen beglückten Besuchern zusammen, dass sie für diese Leistung eine 6 verdient haben.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass dies auch für
die jungen Blocldlötenspieler aus Frau Galatiotos
«Zucht» und für die Fünfteler aus Herrn Bieris
Reihen gilt. Auch hier war liebevolles Aufeinandereingehen spürbar.
Die in den letzten Tagen in unserer Gemeinde
durch die Polizei d)irchgeführten Geschwindigkeitskontrollen ergaben folgende Resultate:
Ländlistrasse 45 kontrollierte Fahrzeuge =
1 Übertretung.
Aeschenbrunnmattstrasse 52 kontrollierete
Fahrzeuge= 4 Übertretungen
Wir danken den 92 Fahrzeuglenkern für ihr diszipliniertes Verhalten im Strassenverkehr und bitten
die fünf «Übertretet» vermehrt die Verkehrszeichen, ·d.h. vor allem die Geschwindigkeitsbe·
grenzungen zu beachten, zu ihrem Wohl und zum
Wohl der andern Strassenbenützer.
Aus den Vereinen
Musik ist Trumpf!
Fr~ahrskonzert der Arbeitermusik Bremgarten
und des Männercbors.
(Wecker) Es war sicher ein Wagnis, nach den
beiden Schlussfeiern der Schulen Bremgartens
gleich noch ein Konzert im Kirchgemeindehaus zu
organisieren und man hätte eine Ausrede nicht
lange suchen müssen, wenn die arg strapazierten
Besucher aus Bremgarten diesem fern geblieben
wären.
Aber noch einmal war der grosse Saal des Kirchgemeindehauses voll besetzt, diesmal sassen die
Leute an Tischen hinter gefüllten .Tassen urid
Gläsern, als die Arbeitermusik und der Männerebor zu ihrem schon zur Tradition gewordenen
Frühjahrkonzert an- und auftraten.
Hei, haben wir Brem~artner eine tolle Musik.
Dichtgedrängt sassen dte blasgewaltigen Männer,
die ganze Bühne des Kirchgemeindehauses füllend, hinter ihren glänzenden Instrumenten.
Aber nicht nur bestandene Männer, wettkampferprobt und routiniert, sassen fein ausgerichtet
da, s~mdern auch Jünglinge, hübsche Töchter,
Knaben und Mädchen. Und als der tüchtige
Di'rigent W. Kyburz den Taktstock hob, waren
alle bei der Sache, den vielen Gästen vorzuspielen,
was in sorgfältigen Proben, zu Hause und im
Probelokal, in sinnvoller Freizeit einstudiert
wurde. Schmissige Märsche, geruhsamere Konzertstücke, Trommelwirbel und «brass-bandRhythmen», da konnte das Publikum nicht anders
als freudig applaudieren.
Gegen diese Übermacht der Töne schien der
Männerchor kein leichtes Spiel zu haben. Aber
sie machten ihre Sache gut, die Herren des
Chores. Mit wohlklingenden Stimmen, diszipliniert und nicht ohne Originalität wussten sie
sich in das Programm einzufügen. Und wer die
Auftritt~ de~ Cnores in der Jetzten .Zeit,.aufmerksam venolgre, -der kam mcut umhtn, ute ohrenfälligen Fortschritte des Chores unter der neuen
Stabführung von Herrn B. Scheidegget festzustellen. Ob auch hier in der nächsten Zeit die
Jugend die Reihen ergänzt? Dem tüchtigen
Gesangsverein wäre dies zu gönnen. .
Ein Beispiel jugendlichen Musizierens bot der
Musikvereindirigentensohn, der mit seinem unpekümmerten Klarinettensolo, begleitet von unserem Kantor Walther Grob bewies, welche Möglichkeiten vorhanden sind. Die beiden musizierten
erfrischend einen Satz aus einer Sonate von J.B.
Vanhal, Musik, die man sonst eher aus der andern
Richtung musikausübender kulturbeflissener
Bremgartner vorgesetzt erhält. Ob dies Zeichen
einer bevorstehenden (wünschbaren) Annäherung
der beiden Zweige ist? Und wenn nun trotzdem
noch eine ganz leise Kritik fällt, dann nicht wegen
Gebotenen, sondern wegen der zeitlichen Ansetzung des Anlasses. Ob es nicht möglich wird, in
Zukunft diese Vera~staltung so anzusetzen, dass
sie nicht zu einem Überangebot führt? Es ist tatsächlich schade, wenn Leute diese Vorführungen
verpassen, weil sie schon an den beiden vorangegangenen Abenden Zuhörer im Kirchgemeindehaus waren und dann einfach nicht mehr mößen.
Aber vielleicht haben die beiden Vereine auf emen
nicht anzugrossen Besucherstrom gehofft, weil
der Platz im grossenSaal sonst zu knapp würde?
Satus Felsenau -Bremgarten wieder mit Grümpel·
turnier
L.M. Zur ordentlichen Hauptversammlung konnte
der Präsident Waber Erwin 40 Aktive-, Ehrenmit·
glieder. Passive und Gäste begrüssen.
Im vergangeneo Jahr konnten wir wieder zahl·
reiche Aktiv- und Passivmitglieder in den Verein
aufnehmen. Um die Mitgliederwerbung noch zu
steigern. wird in diese m Jahr ein Wettbewerb
durchgeführt; als Preise winken 2 Rundflüge.
Der Präsidenten· und Kassenbericht wurden
mündlich vorgetragen, die Berichte der tech·
nischen Leitungwurden schriftlich abgegeben.
Beim Traktandum Wahlen gab es einige Neu· und
Umbesetzungen. Den abtretenden Vorstands·
mitgliedern Stöckli Fredj, Sommer Jakob und
Kropf Vreni wurde für ihre grosse Arbeit bestens
gedankt.
Das Traktandum Beiträge gab kaum zu reden,
bleiben doch die Beiträge bei den alten Ansätzen.
Das Jahresprogramm ist wiederum sehr umfang·
reich. es wurde beschlossen , das Fussballturnier
im August wieder durchzufüh ren. jedoch ohne
Abendunterhaltung. Für fleissigen Turnstundenbesuch konnten 4 Turnerinnen und I Turner ge·
ehrt werden.
Auch unser •Präsi• wurde geehrt: mit einer Zinn·
kanne. Das neue Absenzen·Reglement wurde ein·
stimmig genehmigt. Schon fast zum gemütlichen
Teil gehörte die Orientierung über die nächste
Kreuzfahrt vom 3.·6. Oktober 1980 von Genua·
Tunis-Genua.
Zum Abschluss zeigte Schmied Walter zwei Filme
über das Bordleben auf grossen Wassern, um alle
recht •gluschtig• zu machen.
Frauenverein Bremgarten
Aufruf
Der Frauenverein hilft beim Einrichten des Hauses
für Strafentlassene in der Felsenau mit und sucht
jemanden. der bereit wäre. Vorhänge zu nähen.
Auskunft erteilt gerne Frau Berger, Tel. 23 76 92.
Hauptversammlung
An der Hauptversammlung des Frauenvereins
vom 10. März konnte die Präsidentin. Frau Ursula
Berger. viel Positives über ihr erstes Amtsjahr be·
richten. Rückblickend dankte sie auch den vielen
hilfsbereiten Frauen für die geleistete Arbeit noch·
mals ganz herzlich. Der wichtigste Anlass im
laufenden J ahr wird der Herbstbazar sein.
Die Jah resrechnung 1979 schloss, trotz grösserer
Vergabungen (Kindergarten, Hauspflege, Orgelbasar. soziale Werke). mit einem Einnahmenüber·
schuss ab. Dies ist umso erfreulicher, als der
Verein auf das geplante Altersheim hin eine ge·
wisse Reserve schaffen möchte. Frau Margrit
Richard schied nach 8-jähriger Tätigkeit als
Kassierin und Vizepräsidentin aus dem Vorstand.
Zur neuen Vizepräsidentin wurde Frau Ruth
Eberhard gewählt. Der abtretenden Revisorin,
Frau Therese Streit, folgt Fräulein Rosemarie
Weber im Amt nach. Dem Frauenverein gehören
gegenwärtig 340 Frauen an; neue Mitglieder
werden jederzeit gerne aufgenommen.
Ansebliessend an den geschäftlichen Teil folgte
eine amüsante Plauderei von Frau Dorothea
Gruner über die Berner Schülersprache. Ergötz·
liehe Beispiele aus dem Wortschatz unserer
Jugend trugen zur allgemeinen Erheiterung der
Anwesenden bei.
WIZO-Verkauf.
Der diesjährige WIZO-Verkauf hat den für unsere
Gemeinde respektablen Reinerlös von Fr. 879.60
ergeben. Allen. die die Aktion unterstützt haben ,
sei auf diesem Wege herzlich gedanlttl
hmn
PRO BREMGARTEN
Hauptversammlung
(mi) Sorgfältig vorbereitet war die diesjährige
Hauptversammlung des Vereins PRO BREMG·
GARTEN. Ein gedruckter Jahresbericht wurde mit
der Einladung den Mitgliedern zugestellt, eine
saubere Jahresrechnung lag vor. So konnte denn
der statutarische Teil der Jahresversammlung in
kurzer Zeit abgewickelt werden. Dass dieser Teil
nicht umständlich verlief. dazu trug auch die
straffe Verhandlungsführung des Präsidenten, Dr.
Bernhard Zingg. bei. Verschiedene Bemerkungen
im Jahresbericht wurden noch ausgeführt , er·
gänzt. erläutert. Und wo es sich um Planungsfragen im Zusammenhang mit dem Ortbild
handelte. da erläuterte -Gemeindepräsident Sand·
meier sachkundig.
Da eine ausgeglichene Rechnung vorlag, wurde
eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge nicht dis·
kotiert. sondern auf Antrag des Vorstandes diese
für das kommende Jahr auf der bisherigen Höhe
belassen.
Neu als Rechnungsrevisor wird zusätzlich Herr
August Küenzler amten , der bisherige Vorstand
wird in derselben Zusammensetzung noch ein
weiteres Jahr dienen.
Eine Umfrage bei den Mitgliedern ve rs ucht
Schwerpunlcte für die künftige Programmge·
staltung zu ermitteln . Die bisher eingegangenen
Antworten und Meinungen, wenige sind einge·
gangen bei einer Mitgliederzahl von über 500.
lassen darauf schliessen, dass der Grossteil der
Benützer des Angebotes des Vereins mit diesem
soweit einverstanden ist. So wird denn auch der
n_eue Veranstaltungskalender keine wesentlichen
Anderungen bringen.
Zu erfahren war. dass im Mai/ Juni dieses Jahres
verschiedene kleinere Ausstellungen von Freizeit·
arbeiten künstlerischer Art von Bewohnern
Bremgartens zu sehen sein werden. dass die Ver·
anstaltung von • Musikwochen• im Mai Gestalt
annimmt. dass auch die Vorbereitung einer
Exkursion zu kunst· und kulturhistorischen Kost·
barkeiten im Raume Frienisberg auf guten Wegen
ist.
Im Anschluss an den nüchternen geschäftlichen
Teil vermochten die Herren Moser und Gilgen mit
ihren Jodelliedern und Herr Gysi mit dem
Schwyzerörgeli zu überzeugen, dass auch diese
Musik Teil eines {vielleicht zu Unrecht eher ver·
nachlässigten) Gebietes der vom Verein gepfleg·
ten Kultur ist.
Haliooo, jadiahuuu ....
Jodler· und Theaterabend im Kirchgemeindehaus
{Ch .O.Nist) für einmal fühlte man sich so richtig
auf dem Lande: Bereits beim Eingang ins Kirch·
gemeindehaus wurde man am Samstag, dem
I. März nicht von würdigen Herren, sondern
von frohen Trachtenleuten empfangen. Im grossen
Saal sah es aus wie im Bären in Härdöpfelkofen,
auf der Bühne war eine urchige Bauernstube ein·
gerichtet, die Kapelle der Arbeitermusik verhalf
mit lüpfigen Weisen zur rechten Stimmung. Die
Sänger des Jodlerclubs • Bärgfriede• aus Bümpliz ·
fast hätte ich geschrieben •aus Bremgarten•,
denn sie gehören seit J ahren schon beinahe zum
Gemeindeinventar ·zeigten. dass die Volksmusik
in ihren Reihen aufs beste gepflegt wird. So richtig
eine einheimisch/ heimelige Sache wurde es dann,
als der jodelnde Bremgartner-Schulhausabwart
zusammen mit seinen beiden Kollegen im Duett
auftrat und bewies. dass es auch ausserhalb des
Männer· und Kirchenchores und der Behörden
Leute in Bre mgarten gibt, die grosse Töne an·
schlagen können und hohe und tiefere Stimm·
lagen mühelos beherrschen. Zwischen den ein·
zeinen Vorträgen konnte man plaudern. kon·
sumieren. Tombolalose kaufen, Preise gewinnen,
und was für schöne. Die beiden Handörgeler
ländlerten, was das Zeug hielt. Nein, getanzt
wurde nicht. eigentlich schade. Warum eigentlich
nicht? Drüben im Kirchgemeindehaus in Bolligen
sei so etwas möglich. hier nicht. {Hier tanzen nur
die Jungen. drunten im finstern. tiefen Keller ... ).
Zu einem solchen volkstümlichen Abend gehört
auch ein Theater. ·Glatti Helden• wurde aufge·
führt. Älles kam vor. was <.uf eine Dorfbühne ge·
hört: Der schwerfällige, doch treuherzige Bauer.
die seelengute Jungbäuerin, die keifende Nach·
barin, das schlaue Knechtlein, der stramme Land·
jäger. verliebt in die hübsche Hebamme. das
Landdienstmädchen. Es kam zu den üblichen
Missverständnissen. grotesken Situationen, zum
obligatorischen Happyend. Die Zuschauer haben
sich köstlich amüsiert. Und mit den Veranstaltern
und mit den • Hausherren• zusammen war man
einer Meinung: Der Aufwand, der Besuch hat sich
gelohnt und man freut sich auf die nächste derartige Veranstaltung. die ein grosses Loch in der
hiesigen Veranstaltungsreihe nur zudeckt, aber
kaum füllt .
HV TVB 1980
'oie vom scheidenden Präsidenten Heinz Glatz
umsichtig und flüssig geleitete Hauptversamm·
Jung des Turnvereins Bremgarten vom 14. März
verlief im üblichen Rahmen und ohne grosse
Debatten . Jahresberichte. Rechnung und Budget
wurden alle einstimmig genehmigt. Einzig das
Traktandum Wahlen war dieses Jahr von besond·
derer Hedeutung, traten doch Jrei langjährige
Mitglieder aus dem Vorstand zurück.
Zum neuen Präsidenten erkoren wurde Otto
Stäheli; der Sekretär G. Gisler wurde durch Roger
lmhof ersetzt. der Oberturner der Aktiven K. Peter
durch Franz Brandeoberger (neuer Jugendriegeleiter). Seit Anfang 1980 leitet Hansjörg Hämmann
die Aktivriege des Vereins.
Redaktionsschluss für Apri l-Nummer:
12. April 1980
Aus der Kirchgemeinde
Suppentag
{mi) Montag, Dienstag, Mittwoch , Donnerstag ,
Suppentag, Samstag..... Dies gilt nur für eine
Woche im Jahr. was da und dort bedauert wurde.
Denn wenn im Kirchgemeindehaus zum Suppen·
tag eingeladen wi rd, dann geht es nicht nur um
de n einmaligen Verzicht auf ein umfängliches Mal.
um das gemeinsame Essen: Da werden erstaun·
liehe Fähigkeiten im Organisieren. Kochen.
Handeln frei , da kommt es zu gemeinsamen An·
strengungen und freudigem Zusammenarbeiten.
aber auch zu vielfältigen Kontakten zwischen den
Gästen und zwischen Gästen und Mitarbeitern,
man kommt sich auf sinnvolle Weise näher. man
lernt sich kennen. lernt andere kennen, die Ein·
richtung des Suppentages bildet die für das Leben
in einem Dorfe unerlässliche gute Gemeinschaft.
Und daher kann man es '?;dauern. dass nur ein
derartiger Suppentag jährhch durchgeführt wird.
Der Erfolg des diesjährigen Tages, verantwortet
von den •Suppenfrauen• der beiden Kirchgemein·
den unter tatkräftiger Mithilfe des Oberkochs
Oskar Weber. zeigt Möglichkeiten auf, auch bei
andern Gelegenheiten in ähnlicher Weise zusammenzusein.
Übrigens: Der Suppentag 1980 hat Fr. 1'980.- zu
Gunsten der beiden Hilfswerke, Fastenopfer der
Schweizer Katholiken und Brot für Brüder der
evangelischen Kirchen, eingebracht. Sowohl die
Gerstensuppe nach Bündnerrezept als auch die
Minestrone fanden •reissenden• Absatz, munde·
ten trefflich und nährten bestens. Holzofen·
und bäckergebackenes Brot und Früchte ergänzten
die einfache Mahlzeit. Den vielen Mitarbei·
terinnen sei hier der gebührende Dank ausgedrückt. Wir alle freuen uns auf die nächste Tisch·
gemeinschaft!
Wer macht mit?
Am 15. April wird um 20.00 Uhr im Kirchgemein·
dehaus Bremgarten eine neue Jugendgruppe aus
der Taufe gehoben. Der arme Täufling hat jedoch
bis jetzt weder Hände noch Füsse l Bei der ersten
Zusammenkunft, zu der alle Interessierten ab ca.
15/ 16 Jahren eingeladen sind. werden wir daher
zuerst versuchen. die hoffentlich vielfältigen
Eigenschaften und Wünsche des Neulings zu
ergründen und ihm ein (wenigstens vorläufiges)
Lcbenszieh:u geben.
Auf ein zahlreiches Erscheinen freut sich
der Götti Heinz Trüb
Samstag , 29. März 1980
ab 20.00 Uhr
musikalische Unterhaltung
ohne Kon
sumationszusch\ag
Für Kommunion und Ostern bitten wir
Sie , Ihren Tisch frühzeitig zu reservieren
Profitieren Sie noch von den Spitzenweinen des Jahres 1976 im Belvedere:
Yvorne, Clos du Rocher
Chateau de Luins, 1er cru classe
Abbaye de M ont,
Propriete de Ia Ville de Lausanne
Domaine des Planes,
Cöte de Provence
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
H . und M . Waser-Kyburz
MILITÄRSCHÜTZEN BREMGARTEN
~<et\
~~~
~\~
Jahresmeisterschaft:
~\\\0~
Folgende Übungen werden gewertet:
1. Obligatorische Übungen
2. Eidg. Feldschiessen
3. 2 Vorübungen Feldschiessen
(der Schütze meldet vor Beginn, wenn aufgeschrieben werden soll)
4. 2 Sektionsstiche
5. Fahnenweihschiessen Feldschützen Kirchlindach
Ausschiessen: Nach separatem Programm
Jahresbei trag:
B-Schützen F~: 9.-. Dieser Jahresbeitrag berechtigt zur Teilnahme
an folgenden Ubungen: Obligatorisch, Eidg. Feldschiessen, eine
Vorübung Feldschiessen.
A-Schützen: Zuschlag Fr. 20.- berechtigt zur Teilnahme an
sämtlichen Übungen.
\
Vorstandsmitglieder 1980:
Präsident:
Kipfer Walter
Freudenreichstrasse 33
1. Schützenmeister: Hadern Walter
Chutzenstrasse 27
Schiessekretär:
Kaiehackerhof
Affolter Heinrich
König+Bichsel
Bremgarten
Messerschmiede und Schleiferei
Ländlistrasse 111
Tel. 23 85 78
Wir schleifen:
Schlittschuhe, Skikanten, Messer,
Scheren, Tondeusen , Motorsägeketten, Bastlerwerkzeuge, usw.
Schleifen und revidieren von
Motorrasenmähern und Handrasenmähern, (wird vom Fachmann ausgeführt).
KUPFERSPEZIALITÄTEN
grosse Auswahl zu Tiefstpreisen,
praktische Geschenke zu jedem Anlass.
Wir führen die weltbekannten
Offiziersmesser, Küchenmesser und
Metzgermesser, Scheren.
Bremgarten-Stuckishaus
Gemütliche Atmosphäre
2 Kegelbahnen
Kinderspiel platz
Rotagolfanlage
Grosser Parkplatz
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Farn. Heinz und Maya Waser-Kyburz
Telefon 23 33 84
SVB
Hauptbahnhof - Bremgarten
Abfahrtszeiten ab ·Hauptbahnhof
Linie
21
5
6
7
Montag- Freitag
12
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50
50
00 10 20 30 40 48 56
05
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00 15 30 45
00
12
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00
20
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00 12 24 36 48 54
00
12
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36
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00
20
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00 06 12 24 36 48
00
12
24
36
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00
20
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00 12 24 36 48
00
12
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48
00
20
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00 12 24 36 48
00
12
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36
48
00
20
40
00 12 24 36 48
00
12
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36
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00
20
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00 12 24 36 48
00
12
24
36
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00
20
40
00 10 19 28 37 46 55
00
12
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36
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00
20
40
04 13 22 31
00
15
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45
00
20
40
00 15 30 50
00
15
30
50
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15
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10 40
10
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10
40
10 40
10
40
10
40
10 40
10
40
10
40
10 42
10
42
10
42
~ 00 15 30 45
9
10
11
Sonntag
Samstag
00 15
40 49
30
Für Anschlüsse und Einhaltung des Fahrplanes besteht keine Gewöhr.
Ab Bollwerk
ab Bierhübeli
ab Aeussere Enge
1 Minute später
3 Minuten später
5 Minuten später
Gesamtfahrzeit Hauptbahnhof nach Bremqarten
13Mi nuten
50
FahrRian
Bremgarten - Hauptbahnhof
22 .3. - 27. 6.
Abfahrtszeiten ab Bremgarten
und
11.8.- 26.10.
1980
~ Taxgrenze
0
Montag- Freitag
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
Als
Samstag
03 16 24 32 40 48 56
03
25
45
04 12 20 28 36 45 55
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05 15 30 45
06
18
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00 15 30 45
06
18
00 15 30 45
06
00 15 30 42 54
06 18 30 42 54
Ha ltestelle
Sonntag
03
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15
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18 30 42 54
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06 18 30 42 54
06
18
30
42
54
00
20
40
06 18 28 38 47 56
06
18
30
42
54
00
20
40
so
04
15
30
45
00
20
40
00 06 15 35 50
00
15
35
50
00
15
35 50
OS 25 55
05
25
55
05
25
55
25 55
25
55
25
55
25 55
25
55
25
55
24 55
24
55
24
55
05 12 20 28 36 44
06
05 14 23 32 41
Sonntag~gelten
5~
auch: Karfreitag, Ostermontag, Auffahrtstag und Pfingstmontag.
Ab Felsenau
3 Minuten später
ab
7 Minuten später
Innere Enge
Gesamtfahrzeit Bremgarten na c h Hauptbahnhof
13 Minuten
MILITÄRSCHÜTZEN BREMGARTEN
SCHIESSPROGRAMM 1980
Datum
Zeit
Übung
SA 19. April
SO 4. Mai
13.30-17.00
07.30- 11.30
SA 10. Mai
SO 18. Mai
13.30-17.00
07.30- 09.30
10.00- 11.45
07.30 - 11 .30
07 .30-12.00
07.30 -11.30
1. Obligatorische Übung**
2. Obligatorische Übung**
Ei nzelwettschiessen Riedbach
Vorübung Feldschiessen
Vorschiessen Feldschiessen
Vorübung Feldschiessen
Eidg. Feldschiessen * *
Eidg. Feldschiessen * *
3. Obi igatorische Übung * *
Fahnenweihschiessen KirchJindach
Fahnenweihschiessen Kirchlindach
Fah nenwei hsch iessen KirchI i ndach
4. Obi igatorische Übung * *
5. Obi igatorische Übung * *
Ausschiessen mit Kirchlindach
SA
SO
SO
SA
SA
SO
SA
SA
SO
31. Mai
1. Juni
22. Juni
9. August
16. August
17. August
23. August
07.30- 11.30
30. August
13.30 -17.00
28. September 07.30- 12.00
Zu beachten: Die Feldmeisterschaftskarten sind bis 30. 9. 80 abzugeben!
**Zu diesen Übungen Schiess- und Dienstbüchlein mitbringen.
Interessenten für auswärtige Schiessen melden sich beim 1. Schützenmeister
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Kindermalatelier
(ml) Für die neuen Kurse im gutbesuchten Kindermalatelier im Kirchgemeindehaus sind noch
wenige Plätze für die Freitagskurse frei!
Beginn Freitag, 25. Apnl, :)chluss L7 . Juni, acht
Lektionen zu je Fr. 3.- also Fr. 24.- Kursgeld,
zu Beginn des Kurses der Leiterin zu bezahlen.
Kurszeiten: Kurs I für Kinder ab 4 Jahren, jeweils
am Freitag 9.30 bis 11.00 Uhr.
Kurs li für Kindergarten- und Schulkinder, jeweils am Freitagnachmittag von 14.00 bis 16.00
Uhr.
Anmeldung schriftlich oder telephonisch bis
s pätestens 15. April an die Leiterin, Frau Claire
Gerber-Bemasconi, Bündackerstr. 104, Bremgarten, Tel. 23 72 SO.
Kerzenziehatelier 1979
Ergebnis und Dank
(mi) Neben der Tatsache. dass im vergangeneo
Adve nt im Untergeschoss kerzenziehend sinnund stimmungsvolle vorweihnächtliche Arbeit
geleistet werden konnte , mit ruhigen, gemessenen
Bewegungen in einer hektischen Zeit eine Fülle
von farbenfrohen Werklein entstanden, ist auch
ein finanziell er Erfolg zu vermelden. Die Leitung
des Ateliers, Frau und Herr Wiederkehr, konnten
melden, dass zusammen mit der Vermietung der
Apparatur nach Mühleberg und Schönbühl ein
Reingewinn von Fr. 2'650.- herausschaute.
Wir haben vor allem ihnen für die umsichtige
Führung der Geschäfte und des Betriebs zu
danken sowie für ihren grossen Einsatz, dann
aber auch den vielen (neuen) Mitarbeiterinnen ,
die etliche Stunden für diesen schönen Zweck geopfert haben . Nicht zuletzt zu danken haben wir
aber auch den vielen Benützern unseres Ateliers,
die mit ihrer Beteiligung beigetragen haben, dass
Fr. 1'000.- der Paraplegikerstiftung in Basel und
Fr. 1'650.- der Flüchtlingshilfe der beiden
Kirchgemeinden zugesprochen werden konnten,
womit die Ansiedlung vietnamesischer Flüchtlingsfamilien in Bremgarten unterstützt werden
konnten.
Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder mit
einem ähnlichen Einsatz auf diese Weise Hilfe
geleistet werden kann.
Die Kirche von Bremgarten bel Bem
(Wecker) So lautet ein Schriftlein, das unser Lokalhistoriker Eduard M. Fallet in der ihm eigenen
Sorgfalt und Genauigkeit im Auftrag des
Matthäuskirchgemeinderates verfasst hat und das
soeben in gefälliger Form erschienen ist. Anlass
der Herausgabe war die Restauration der Kirche in
den Jahren 1978179.
In knappen Zügen, mit leichtfasslichen Wendungen und Ausdrücken beschreibt der Verfasser
zuerst die Geschichte der Kirche bis Ende des
18. Jahrhunderts, in einem weitem Hauptteil den
Niedergang im 19. Jahrhundert und in einem
letzten Teil die Aufwertung im 20. Jahrhundert,
hier vor allem die kürzliche Gesamtrestauration
von 1978179 mit den zutage getretenen Entdeckungen.
Ausgewähltes Bildmaterial ergänzt sinnvoll die
interessanten Darstellungen. Wir können den
Kauf dieser Broschüre, die bei Herrn Krebs und
im Kirchgemeindehaus erhältlich ist, als Ergän\zung der spärlichen Geschichte Bremgartens unq
als •Souvenir• bestens empfehlen. Im Preis von
Fr. 4.- ist ein Beitrag für die Aktion «Brot für
Brüder» inbegriffen. Mit dem Kauf des Berichts
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Bleibt noch hervorzuheben, dass für die Herstellung des Büchleins die einheimische Druckerei
Weiss besorgt war.
tn eigener Sache
Unserem letzten Wecker haben wir einen grünen
Einzahlungsschein beigelegt. Wir danken allen,
die .diesen bereits benützt, aber auch allen die in
der nächsten Zeit ihn noch zur Post tragen werden,
für die Unterstützung unserer kleinen Dorfzeitung.
Aus den Parteien
FDP
Am 18. März konnte im Restaurant Belvedere
vor einer erfreulich gut besuchten Hauptversammlung der Präsident der Freisinnig-demokratischen
Partei . Ueli Hofer, in seiner Rückblende auf ein
überaus erfolgreiches und aktives Jahr zurückblicken. Eingehend wurde im Vorstand die spätere
Verwendung des Platzes bei der zur Zeit bestehenden Busendhaltestelle Post (in Zukunft abgelöst durch die Endhaltestelle Stuckishaus)
besprochen und der Versammlung Antrag gestellt,
dass die FDP ein Projekt zur Erstellung eines
gemeinschaftlichen Dorfplatzes ausarbeiten und
als Anregung zur Gestaltung unseres Dorfbildes
einreichen werde.
Für das zurücktretende, langjährige Vorstandsmitglied, Guido Lampert, wurde Ueli Türler, Ing.
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wohnhaft an der Aarehalde in den Vorstand
gewählt.
1m zweiten Teil des Abends führten uns die beiden
KDOP-Mitglieder Peter Reusser und Ueli Türler
durch die Gestaltungsriebtpläne Stuckishausgüter
und konnten so manche aufschlussreiche Antwort
auf unsere Fragen erteilen.
Erneut steht ein aktives Jahr bevor und wir erinnern daran , dass bereits am 10. Mai im Belvedere
unser Frühlingsfest sowie am 2. Juni ein interessanter öffentlicher Abend über unser Schulwesen
stattfinden wird.
interessen und weniger die Interessen der Allgemeinheit geltend gemacht werden, ist bei der
Situation in Bremgarten nicht weiter verwunderlich.
Der Höck hat gezeigt, dass dieser und weitere der-
artige informelle und informative Zusammenkünfte sinnvoll sind. Ein weiterer solcher Anlass
nach der ordentlichen Parteiversammlung im
April wird voraussichtlich der Ortsplanung gewidmet sein.
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Nr. 4 24. April1980
Fritz Müller/Fritz Wittwer wird der Ausbau auf
7 m Breite projektiert und auf dem Teilstück bis
Oeschenweg auch auf diese Breite ausgebaut;
ab Oeschenweg erfolgt der Ausbau vorläufig nur
auf6 m.
Für die Grenzverlegung zwischen Zollikofen und
Bremgarten wird auf das Ausbauprojekt mit 7 m
abgestellt.
Auf der ganzen Ausbaustrecke wird ein hangseitiges Trottoir von 2 m erstellt. Aareseits ist ab
Liegenschaft A. Meyer bis 0. Louis ein Trottoir
in die Strassenbaulinie einzubeziehen, aber
vorläufig nicht zu erstellen.
Die Vertreter von Zollikofen sind mit uns der
Meinung, dass auf Aeschenbrunnmattstrasse und
Bremgartenstrasse die Gewichtsbeschränkung auf
3.5 t und die Geschwindigkeitsbeschränkung auf
SO km belassen werden soll.
Projekt und Kreditbegehren werden der Ge-
meindeversamml
T~~~~E~~a;;;l[!~~
Aus dem Gemeinderat
Dem Sozialmedizinischen Dienst, vormals Alkohol- und Drogenfürsorge, wird die Erhöhung des
Der Gemeinderat von Bremgarten beschloss,
Kopfbeitrages von Fr. I .SO auf Fr. l. 70 bewilligt.
gezwungen durch Platzmangel an Archlvräurnen,
An die Herstellungskosten des Films «Kurt
das Untergeschoss des Gemeindehauses auszuZwissig, Gemeindepräsident» , der sich ausgebauen. Es wird ein 2. Archiv geschaffen sowie
zeichnet für die staatbürgerliche Weiterbildung
geeignete Räume für das Bauinspektorat und die
eignet, konnte ein Beitrag von Fr. 300.- geBaukommission eingerichtet. Gleichzeitig wird
sprochen werden.
auch eine Innenrenovation der Gemeindekanzlei
Ein Kredit zur Erteilung von Nachhilfeunterricht
vor~eseben.
in deutscher Sprache für die in Bremgarten aufDie Renovation der gemeindeeigenen Liegengenommenen schulpflichtigen vietnamesischen
schaft an der Kalchackerstr. 97 wurde besprochen
Aüchtlingskinder wurde zu deren raschen Einund bestimmt, einen Renovations- und Baukostengliederung in den Schulbetrieb als notwendig
voranschlag zur Krediterteilung der Gemeindeerachtet.
versammlung vorzulegen.
Betreffend die Projektierung der AeschenbrunnDieser schöne Bru~en.steht seit kurzer Zeit~
Die Mitteilung der Zivilschutzkommission, den
mattstrasse- der Verbindungsstrasse mit ReichenReckweg oberhalb des begehbaren ARA-Stollens ,
alten Scheibenstand beim Chutzenwäldli in
bach-Zollikofen orientierte Gemeindepräsident
welcher die Schlosshalbinsel unterquert. Das von
Verbindung mit einer Zivilschutzübung abzuSandmeier über die Besprechung mit einer Delebrechen , wurde zur Kenntnis._genommen . Voreiner Quelle gefasste Trinkwasser ist gernäss
gation der Behörden von Zollikofen. Demnach ist
gehend müssen jedoch die UbernahmebedingPrüfung durch den Kantonschemiker von einwandZolltkofen bereit, die Bremgartenstrasse bis zur
freier Qualität, sodass sieb Jung und Alt bei einem
ungen des Scheibenstandes mit der Vereinigten
Enmündung der Känelgasse auf 7 m und nicht
SchützengeseJJschaft Bremgarten-Felsenau unter
Spaziergang oder einem Rasthalt über eine kühle
71/l m +Trottoir auszubauen. Das Zwischenstück
Anrufung der Enteignungs-SchatzungskommisErfrischung erfreuen können.
bis zum Ausbau auf Bremgartenseite wird bis
sion vereinbart werden.
Der Brunnen wurde vom Projektverfasser der
auf weiteres rund 5 m breit bleiben.
Zur Projektierung der Verlängerung der BusAbwassersammetkanäle der Gemeinde BremDer Rat fasst nun bezüglich den Ausbau der
linie nach Stuckishaus werden die Haltestellen neu
garten geschenkt.
Aeschenbrunnmattstrasse folgende Beschlüsse:
benannt. So werden die heutige Endhaltestelle
Die Aeschenbrunnmattstrasse wird ab Bremgarten
Die nächste Gemeindeversammlung wird auf
die Namen «Post», die Zwischenhaltestelle
bis zur Gärtnerei Riem in der heutigen Breite
Montag, 16. Juni 1980, 20.00 Uhr im Kirchge«Kunoweg,. und die Endhaltestelle an der Bündmeindehaus Bremgarten angesetzt.
belassen.
Robert Weiss
ackerstrasse «Bremgarten» tragen.
Ab Gärtnerei Riem bis zu den Liegenschaften
Unser Dorffotograf F. Meyerhenn begleitete einige unserer 40 Erstklässler auf
ihrem ersten Gang zur Schule und wurde Zeuge, wie die ersten Schulfreundschaften geschlossen wurden, wie manches noch skeptisch, fest an Muettis
Wieder einmal war es soweit.
Hand hangend, dem nun Kommenden entgegenschaute, wie die Lehrerin die
460 schulpflichtige Kinder zogen aus um unsere Schulhäuser zu erobern.
stolzen Eltern instruierte und den Kindern über die erste Schwelle des neuen
277 Schüler auf 14 Klassen verteilt in der Primarschule und 183 Schüler an der Lebensabschnittes half.
Und schon beginnt die erste Schulstunde ... doch lassen wir die Bilder sprechen.
Sekundarschule.
Die Veränderung der
Landschaft
(Wecker) Auch die Landschaft in Bremgarten ist
steter Veränderung unterworfen. In der Hofstetter-Grube kennen sich Hunde und ihre Herren und
Herrinnen nicht mehr aus. Gewohnte Wege verschwinden, Steine werden zugedeckt, Wässerlein
rinnen nicht mehr. das Quaken der Frösche hat
aufgehört. Standessen rattern Motoren , mechanische Ungetüme lassen kaum einen Stein auf dem
andern, die urtümliche, zufällige wilde Halde
weicht wohlausgemessenem Hang und sonnigen
Terrassen, bereit, bevorzugtes Bauland zu erge·
ben. Bald wird sich kaum mehr jemand an die
heftigen Diskussionen um die Erhaltung von f1ora
und Fauna in diesem Stück Bremgartens erinnern
und für die Heranwachsenden wird es kaum vorstellbar sein, dass da, wo diese Villen stehen.
einstmal das Räuberland zu finden war. Tröstlich
ist, dass der Findling nahe der Hangk!lnte einbetoniert der Nachwelt erhalten bleibt. Ähnliches
Apropos Bus . . .
Die Ortsplaner und die Baukommission haben
sich damit befasst, der Gemeinderat hat zur
Kenntnis genommen, geprüft und e rwogen und
beschlossen: Der Gemeindeversammlung wird
vorgeschlagen, die Bremgartner Buslinie 21 im
Einvernehmen mit der SVB bis zur Einmündung
der Bündackerstrasse in die Kaiehacke rstrasse
verlängern zu lassen und hiefür die nötigen
Kredite zu sprechen. 1m Verlaufe der Abklärungen
kam es allenthalben zu lebhaften Diskussionen,
in den Parteien etwa mit Bezug auf Wahlausgang,
an Stammtischen und nicht zuletzt in Treppen·
häusern betroffener und eben nicht betroffener
Quartiere. Da und dort ist man ob der getroffenen
Neuregelung nicht unbedingt glücklich und kaum
einer macht ein Hehl daraus, dass dies nicht un·
bedingt das letzte Wort in Sachen öffentlicher Ver·
kehr in Bre mgarten sein dürfe. Nach wie vor wird
weiter •gesponnen• : Schlaufe über Stuclcishaus ·
Neubrück · Ländli linksherum, rechtsherum,
Stichlinie über die Freudenreichstrasse hinunter
ins Ländli und zurück oder nur bis zum Restaurant
·Chutze•.
Einstweilen aber wird wohl die vorgeschlagene
Verlängerung der Linie bis zur Bündackerstrasse
mit einer Haltestelle auf der Höhe Einmündung
Kunoweg von alle n geprüften unbefriedigenden
Varianten und Lösungen diejenige sein, die am
ehesten gewisse Bedürfnisse zu befriedigen ver·
mag und am wenigsten schlecht ist,· zur Zeit.
Dass aber damit vor allem die Ländlibewohne r
am wenigsten auf ihre Rechnung zu kommen
glauben, ist angesicbts der immer wieder wieder·
holten seinerzeitigen Versprechen, sie würden bei
einem Ausbau der Strassen an das öffentliche
Verkehrsnetz im Ländli angeschlossen, verständlich. (Verständlich ist aber wohl auch, dass sieb
heute kaum mehr jemand daran erinnern will,
jemals so etwas in dieser Richtung gesagt zu
haben).
Wenn man das schöne neue Vogelaufnahmebild
von Bremgarten betrachtet, so scheint es einem
auch recht unverständlich, dass man sich ange·
sichts der doch recht kurzen Distanzen von überallher zur Kak hackerstrasse so cergelstern• kann .
gilt beim Kalchacke rgut.. Hier stehen längst
Häuser, wo vor zwei Jahren sich Getreidehalme im
sanften Abe ndwinde neigten . Und bald wird auch
da die neue Fre uenreichstrasse als Schlagader des
innergemeindlichen Verkehrs Idylle und Schreber·
gärtchen vergessen lassen. Noch aber wird hier
eifrig gewalzt und asphaltiert, Gräben aufgerissen
und wieder zugedeckt und neu aufgerissen nach
für Laien kaum ve rständlichem System.
Grund zu Aufregung ergaben diverse Baum·
fällaktionen in unsern Gemarken. Zum Teil ver·
schwanden Bäume ohne Bewilligung , dann wieder
welche mit Bewilligung, was nicht minder heftige
Reaktionen und Telefonaktionen dem Vernehmen
nach hervorrief. Beim Fälle n von Bäumen sei zu
beachten: Es gibt geschützte Bäume und Baum·
gruppen, wobei man am besten sich auf der Gemeindeverwaltung erkundigt, ob und wie man sich
durch Abholzen mehr Licht verschaffen darf und
kann, bevor man in Schwierigkeiten mit bestehenden Vorschriften gerät.
Wenn nicht gewichtigere Sachen vorliegen als ob
solchen Dingen erregte Gemüter, dann kann man
sicher festhalten, dass Bremgarten wahrlich kleine
Sorgen hat.
Das Problem ist einde utig nicht die Distanz,
sondern der Höhenunterschied, der zu bewältigen
ist. nicht nur der vom Ländli hinauf zur Post,
sondern auch von der Dorfebene auf S irchihöhe I
Und wer nicht selbst mit Kinder· und oder Ein·
kaufswagen an Stecken. mit einem Kleinkind auf
dem Arm, mit arthrosegeplagten Gliedern als
Betagter mit Einkaufstasche. gefüllt oder leer,
die Rampe ein- oder mehrmals im Tage über·
winden muss, der weiss wenig von diesem Problem. Zu Pferd oder zu Auto spürt man wenig von
dieser Alltagsmühe. Als Alte rnative mag man
sich einen Wagen beschaffen, diesen parkieren in
Strassen, die dafür nicht vorgesehen sind, ihn
benützen zur Fahrt in die Stadt ins Einkaufs·
zentrum, als gäbe es in Bremgarten keine Geschäfte. Ob nun allerdings eine Linienführung des
Bus in das Ländli, die erwiesenermassen recht
kostspielige Folgen hätte, oder die zusätzliche
Belastung der Umwelt mit dem Individualverkehr
die einzigen Möglichkeiten bleiben, glauben wir
nicht so recht.
Wir meinen. dass es noch eine Anzahl anderer,
unkonventioneller Lösungen gibt, die es zu
prüfen, zu planen und durchzuführen gäbe. Wäre
es nicht klüger. man würde solche Möglichkeiten
e rkunden und die Verwirklichung solcher an ·
streben? Ein Schräglift für jedermann anstelle
der Ländlitreppe wäre wohl nicht die allerschlechtestel Und im Bau und Betrieb von Schräg·
liften bestehen ja in Bremgarten bereits lang·
jährige Erfahrungen. Auf die Dauer käme wahr·
scheinlieh so ein Vehikel bedeutend billiger als
eine Autobusringlinie. Wer hilft mit, ein solches
Unternehmen oder ähnliche Lös ungen ernsthaft
zu erwägen? Als Versammlungslokal für eine
solche Arbeitsgruppe drängt s ich das Restaurant
•Chutze» geradezu auf, wobei vorgängig der
Zusammenkünfte die Ländlitreppe in beide n
Richtungen mit mittlerem Handgepäck zu begeben
wäre...
W. Kehr
Lieber W. Kehr,
wir hoffen in der nächste n Ausgabe des Weckers
die erste Zusammenkunft dieser Arbeitsgruppe
bekanntgeben zu dürfen. Mitbürger mit Ideen und
Vorschlägen melden sich mittlerweile beim
Wecker. Postfach 30. Bremgarten.
so schuldlos und unverdächtig wie wir. Es kommt
nun darauf an, wie sie sieb wieder zurechtfinden,
mit unserer Hilfe.
Das Felsenauheim als Übergangslösung soll Teil
dieser Hilfe sein, ebenso wie unsere Haltung ihnen
gegenüber. Ein Beispiel solcher verständiget
Haltung lieferte unser Frauenverein, indem er
spontan und selbstverständlich sich um die Ausstattung ·des Hauses mit Vorhängen kümmerte.
Weitere Zeichen und Taten solcher Nachbarsc haftshilfe sind sicher jederzeit gerne willkom·
men. Es wäre doch schön, wenn Gruppen und
Ve reine in natürlicher Selbstverständlichkeit
auch hin und wieder einen Anlass im schönen
Saal dieses Hauses planen würden .
SportIicher Erfolg
Alljährlich findet auf der Themse in London das
berühmte Langstreckenrennen •Head of the
River• statt. Dieses Rennen , welches über eine
Distanz von 7 km führt , steht ausschliesslich den
Ber Ruderbooten offen.
Am diesjährigen Rennen vom 22. März nahm auch
eine Mannschaft des Rowing-Club Be rn teiJ .
Das Boot errang von den 400 gestarteten Booten
den ausgezeichneten 52. Rang, wobei die Zeitdifferenz zum Sieger (Olympiateilnehmer) nur
50 Sekunden betrug.
In diesem Achterboot sassen 5 Bremgärteler,
nämlich Tonio Licini, Roland Müller, Christian
Schreiber sowie die Gehrüder Stefan und Thomas
Wehrli.
Den erfolgreichen Sportlern gratuliere n wir
herzlieb.
Es schmettern die Dings!
(Wecker) Auf Initiative der Gruppe •Jugend·
träffe• im Kirchgemeindehaus und -.:on ihnen
organisiert. treten am Samstag, 3. Mai 1980, ab
19.00 Uhr im Kirchgemeindehaus die vielgerühmten und vielgehörten •Schmetterdings• · Sie
wissen schon: Polo Hofers •Schmetterding• ·auf.
Vor allem für Jugendliche und Junggebliebene
wird dies ein rechter Augen· und Ohrenschmaus
werden, die Sehrnetterdings einmal nicht am Radio
oder am Fernsehen, sondern live von Angesicht zu
Angesicht.
Eingelade n sind Jugendliche ab 13 Jahren und
selbstverständlich auch Erwachsene, die einmal
miterleben möchten, was alles so passiert an
einem solchen irr-lässigen Abend. Der Eintritt
kostet Fr. 9.- , Vorverkaufbei Musikhaus Bestgen
in der Stadt. Der Reinertrag, der dank dem Entgegenkommen Polo Hofers e ntste hen wird, wird
mithelfen, das Konto •Brot für Brüder» der
Matthäusgemeinde zu äufnen.
Kultur aus Bremgarten
in Bremgarten im Mai
~ ~J
~'
\\
Altersheim
Auf gute Nachbarschaft!
Das Betagtenhelm in Bremgarte n
(Wecker) Aus dem ehemaligen Wohnheim für
Gastarbeiterinne n der Spinnerei Gugelmann
wurde das •Haus Felsenau• , das Wohnheim für
Strafentlassene. Am 28. März wurde das für
diesen Zweck ne u eingerichtete Haus in der
Felsenau feierlieb eingeweiht, mit Reden vor
vielen geladenen Gästen, und noch selten waren
soviele Regierungsstatthalte r, Synodalräte und
Chefbeamte des Staates und der Stadt in unserer
Nähe beisammen wie bei dieser Gelegenheit.
Alle freuten s ich ob dem endlich gelungenen
Werk. Fre ue n tun sich abe r sicher auch die vielen
Männer und Frauen , die beim offiziellen Staats·
alct nicht zugegen ware n , die aber von dieser
Einrichtung profitieren dürfen und diese als
Startbahn in eine verheissungsvolle Zukunft in
einer verständige n Gesellschaft · wozu auch wir
Nachbarn gehören . be nützen dürfen. Schwere
Zeiten liegen hinter ihnen, Sie haben oftmals
die Verbindung •nach aussen• abgebrochen oder
verloren. Ihre Strafe haben sie verbüsst, sie sind
(Wecker) nimmt zwar vorderhand noch weder
Form noch Gestalt an, doch wird • hinter den
Kulissen• eifrig verhandelt, geschrieben und
telephoniertl In den letzten Tagen ist man einen
gewichtige n Schritt weiter gekommen , indem die
gemeinderätliche Planungskommission gebildet
we rden konnte, die sich mit ausführlichen
Weisungen versehen intensiv mit den eigentlichen
Planungsaufgaben befassen wird, nachdem die
vorgängigen Abklärungen geschehen s ind.
Am Montag, 28. April, findet bekanntlich die
Hauptve rsammlung des Altersheimve reins statt,
zu welcher die Mitglieder persönlich eingeladen
sind. An dieser Versammlung wird Gemeinderat
Ueli Hofer zusammen mit Fachleuten der Alters·
heimplanung der Stadt Bern ausfürblich Red und
Antwort stehen zu dem bisher Geleisteten und zu
den nächsten Schritten. Interessierte sollten
eigentlich diese Hauptversammlung nicht verpassen.
~
(Wecker) In diesen Tagen · wenn es mit dem
Druck und der Verteilung klappt, gleichzeitig mit
der Verteilung des • Wecker• ·erhalte n alle Haushaltungen die Einladungen für die Bremgartner
Musikwochen im Mai und für die drei Ausstellungen im Kirchgemeindehaus. Das Besondere an
diesen Veranstaltungen ist, dass hier in kqnzentrierter Weise vor allem Leute aus Bremgarten
auftreten und sich vorstellen, Beispiele ihrer Freizeitbeschäftigung und ihrer Auseinandersetzung
mit der Kultur vorlegen und vorstellen.
Am Freitag, 2. Mai, um 18.30 Uhr findet Im
Foyer des Kirchgemeindebauses zu diesem Anlaas
ein offizfeße r Auftakt statt, die Gemeindebehörde
ist angefragt worden, sieb an diesem offiziellen
Akt zu beteiJigen . Eingeladen dazu ist jedermann,
der diesem Unternehmen von Pro Bremgarten und
der Kirchgemeinde wohlwollend gegenübersteht.
Die verschiedenen Veranstaltungen sollten einerseits einen Überblick über das musikalische und
kunsthandwerkliche Schaffen vor allem von Nichtprofessionellen verschaffen, andererseits Anregungen geben zu ähnlichem Tun. Die Veranstalter freuen sich, wenn dieses Angebot rege
benützt wird.
Die wiehernden Rosse,
sie stampfen.
So heisst es im schottischen -Volkslied von den
blauen Dragonern. Auch wir in Bremgarten haben
Dragoner. Kameraden. die sich aufs Pferd
schwingen und ins Feld, in die Freiheit ziehen. Ein
schöner und gesunder Sport, jeder Ritt ist ein Erlebnis. die Welt auf dem Rücken eines Pferdes zu
betrachten ein Genuss. Gibt es etwas dagegen
einzuwenden? Ja, es gibt. Pferde haben die Eigenart, schwerer zu sein, als die Menschen. Umso
tiefer sind die Spuren, die sie hinterlassen, besonders dann, wenn der Mensch sein Pferd durch
Fuss- und Wanderwege lenkt, die dem Menschen
vorbehalten sein sollten.
Wer über die Ostertage nicht in südlichen Gefilden. sondern in unserem Naherholungsgebiet
herumtummelte. musste eine betrübliche Feststellung machen. Übrigens nicht zum ersten Mal.
.Oie Waldwege im Birchi- und Riederenwald, das
heisst im ganzen Gebiet zwischen Birchi, Burrishus. Riederen bis Herrenvogel (Richtung Graben),
sind praktisch umgepflügt. Das nasse Wetter, die
Holztransporte haben das ihrige dazu beigetragen.
Die Abdrücke von Pferdehufen sind aber im
morastigen Boden zu zahlreich und zu klar zu
erkennen, als dass man nur das Wetter oder die
Traktoren für den katastrophalen Zustand der
Waldwege verantwortlich machen könnte. Die
gelben Wegweiser und Signale der Wanderwege
bilden inmitten des Morastes ein klägliches
Zeichen der Hilflosigkeit des Fussgängers.
Es wäre verfehlt. unsern Reitern schlechthin
Rücksichtslosigkeit vorzuwerfen. Aber ihre Begeisterung. bei jeder Jahreszeit und zu jeder
Tageszeit durch Feld und Wald zu streifen. ist
offenbar derart grenzenlos. dass sie gar nicht
merken. was sie anrichten. Die Wecker-Leser sind
eingeladen . sich an Ort und Stelle vom Zustand
unserer Waldwege zu überzeugen. Was nützen
uns Biotope. wie dasjenige in der Seftau oder das
geplante im Hanggebiet. wenn unser einzigartiges
Erholungsgebiet im Birchi- und Riederenwald
derart strapaziert und weitgehend unpassierbar
wird?
Unsere wackeren Reiter sind kompetente Leute.
Sie werden hiermit aufgefordert. mit den anstossenden Gemeinden die nötigen Schritte einzuleiten mit dem Ziel. im erwähnten Gebiet ein besonderes und als solches gekennzeichnetes Netz
von Reitwegen zu erstellen. Das wäre mindestens
so wichtig wie ein Vita-Parcours. Der Wanderer
wäre dankbar dafür.
Benvenutus
PS
Wie wir von unseren Landwirten erfahren mussten,
hat sich in letzter Zeit mehr und mehr die Gewohnheit eingebürgert, quer über landwirtschaftliche
Kulturen zu gehen oder zu reiten und so schwerwiegende Schäden am Arbeitsplatz unserer
Bauern zu hinterlassen.Nur wer die Mühe kennt,
sein Feld bei Regen und Sonne zu bestellen. weiss
wieviel Arbeit dahinter steckt. solche Schäden
wieder auszumerzen. Sprechen wir nicht nur von
Umweltschutz. tragen wir auch Sorge zum bebauten Boden. unserem Ernährer. Auch dies is t
Teil von unserem Umweltschutzdenken.
Am 2. Juni wird die FDP Bremgarten im Kirchgemeindehaus einen «Schulabend" durchführen.
Diese Veranstaltung kurz vor der Abstimmung
über das neue Primar- und Mittelschulgesetz ist
öffentlich. Nach einer kurzen Vorstellung der Abstimmungsvorlage werden wir Gelegenheit haben.
Fragen zu stellen.
Fragen zur Abstimmung. Fragen aber auch. die
uns Bremgartner hier in unserem Schulbetrieb
beschäftigen. Kompetente Personen von der
Erziehungsdirektion, aus Politik. Schulkommission, Elternkreis. von «links>> und «rechts• werden
unsere Fragen beantworten.
Um den Abe nd jedoch interessant zu gestalten,
bitten wir unsere Mitbürger jetzt schon. Ihre evtl.
Fragen schriftlich einzureichen. ein Fragesteller
wird sie dann am 2. Juni vortragen.
Wir bitten Sie. Ihre Fragen direkt an Robert Weiss
Hangweg 4. Bremgarten schriftlich einzusenden
oder aber während der Bürostunden telefonisch
an 23 22 79 zu richten. Eingabeschluss spätestens
20. Mai 1980. Alle Antworten. dieambetreffenden
Abend nicht erledigt werden können. werden in
en folgenden Ausgaben des Weckers beantwortet,
Bremgarten aus der
Vogelschau
Die neusten farbigen Luftaufnahmen der Swissair
sind eingetroffen und zeigen die einmalige Lage .
unserer Gemeinde aus der Vogelschau. Die Fotos
sind normal oder auf Pavatex aufgezogen erhältlich bei der Druckerei Weiss an der Kaiehackerstrasse 7, wo die Fabbilder im Original be~ut
achtet werden können. Ein Schmuck für Ihr Heim,
ein Geschenk für Heimweh-Bremgartener.
Die Preise der Farbfotos sind:
Format SO X SO cm 86.-, aufgezogen 114.Format 60 x 60 cm llS.-, aufgezogen 154.Format 80 x 80 cm 180.-, aufgezogen 22S.Format 100 x 100 cm 200.-. aufgezogen 26S.Bestellungen bitte an Offset-+Buchdruck Weiss,
Postfach 30,3047 Bremgarten.
Aus den Vereinen
7- bis 16·jährigc miteinander zu lenken und den
Anforderungen zweier Altersgruppen gerecht zu
werden, können sicher alle ermessen.
Unser Ziel: 7- bis tl-jährige turnen von 18.00 bis
19.00 Uhr, 12· bis 16-jährige turnen von 19.00 bis
20.00Uhr.
Echo lUD der Brocken•tube
Wtr bekamen eine alte
Nähmaschine. Die
Spenderin sagte: Sie ist prima, sie näht sogar
Bubenhosen.
Eine Kundin sagte: Welch ein .Bt}OO, wenn ich
nur Platz hätte.
Der Holzfachmann sagte: Eine gwsse Rarität,
sogar der Holzwurm ist echt.
Der Händler fragte: Ist das der äusserste Preis?
Keinen Rappen Iiessen wir ab, er kaufte sie
trotzdem und hat bestimmt ein gutes Geschäft
gemacht.
Der gute Tip: Textilien in alJen Preislagen kauft
man in der Brockenstube.
Denken Sie schon jetzt an die Sommerferien lektüre. Die Bücher sind sortiert.
Nächste Öffnungszeiten: von 15.00-11.00 Uhr
April: 23. und 25. Mai: 7., 9., 21. und 23. Juni:
4 .. 6.. 18. und 20. Juli: Sommerferien. August:
20. und 22. September: 3.. 5., 17. und 19. Oktober:
22. und 24. November: 5., 7., 19. und 21. Dezember: 3., 5., 17. und 19.
Abendverkauf: von 18.00- 20.00 Uhr (Beachten Sie
bitte die verkürzte Öffnungszeit)
6. Mai, 3. Juni, 2. September, 4. November und
2. Dezember.
Nothllfe-Parcoun: Hllfe tut Not!
(Wecker) Der rührige Samariterverein hat alles
getan. dass am vergangeneo Wochenende der
Nothilfe-Parcours in Bremgarten zu einem Erfolg
hätte werden können: 1m Anzeiger wurde ang&zeigt, Plakate wurden ausgehängt, die Helfer
wurden aufgeboten, instruiert, pluiert, Tee wurde
gekocht, Mütschli besteHt, um die Teilnehmer zu
verpflegen. Ein Interview am Radio half mit, dass
die Leute dann auch kamen, vor allem am
Samstag, um den interessanten und lehrreichen
Postenlauf zu absolvieren. Wer gekommen ist am
Samstag nach dieser tüchtigen Vorbereitung:
Herr und Frau von Lerber, Gemeinderat und
möglicherweise noch eine weitere Gruppe! Sonst
niemand. und dies während vier Stunden! Danke,
Herr und Frau von Lerber. Es tut gut zu wissen,
dass da noch Gemeinderäte das Vertrauen besitzen, die gesamte Bevölkerung zu veftteten.
Am Sonntag ist es dann besser gelaufen: Zehn
weitere Gruppen haben sich auf den interessanten
Weg gemacht, worunter auch der Schreiber mit
Tochter, die ihm zu glanzvollem Resultat verholfen
hat. Was jetzt noch kommt, sind wahrscheintich
lauter Entschuldigungen: Ja, ja, das Wetter, das
Käfigturmfesi, der Pfadfindersamstag.
Wer bei den spärlichen Teilnehmern war, der
weiss jetzt wieder, wie und wo Hilfe nötig ist, wie
es aber auch nötig ist, dass geholfen werden muss,
dass überhaupt Hilfe geleistet werden kann.
Das hervorragende Material des Parcours,
methodisch und didaktisch ausgezeichnet aufgebaut und dargestellt, leichtfasslieb und lehrreich,
bleibt im Besitze des Samaritervereins, glücklicherweise. Es ist nur zu hoffen, dass Gruppen
und Vereine sich demnächst mit dem Samariterlehrer Wtlli Glauser am Kunoweg in Verbindung
setzen, um bei einer nächsten Gelegenheit das
Verpasste (und Versäumte) nachzuholen, im
Rahmen der Schule, einer Wehrdienstübung,
eines
Vereinsanlasses,
Parteiveranstaltung,
Pfadfinderübung. Auch das ist Dienst am Mitmenschen und Zeichen echter Nächstenliebe!
Voranzeige Griimpeltum.ler des Satus FelsenaaBremgarten
LM. 1m August wird der Turnverein FelsenauBremgarten das gelungene Fussballturnier vom
vergangeneo Jahr wiederholen.
Damit lhr das vorgesehene Datum bereits
heute in Eurem Kalender reservieren und weitere
Mannschaften für das Turnier begeistern könnt,
geben wir Euch folgende Angaben :
Fussballturnier
Samstag, Sonntag, 23. und 24. August 1980
Verschiebungsdatum, 30. und 31. August 1980.
Ort: Schulanlage Rossfeld
Verpflegung: Festwirtschaft
Mitmachen können Ortsvereine, Schiller und
Schülerinnen, Sportler und Sportlerinnen ohne
Lizenz.
W1r hoffen, dass sich wieder recht viele Mannschaften im Rossfeld einfinden werden und dass
sich diesmal alle die letztes Jahr begeisterte
Passiv-Sportler waren, aktiv betätigen.
Nähere Auskünfte und Anmeldungen bei: Erwin
Waber, Bachstr. 18, 3072 Ostermundigen,
Tel. 031514317.
Es gibt immer wieder Leute, die gerne einem
Turnverein beitreten möchten und nicht wissen,
Knabenriege, Montag. 18.00 - 20.00 Uhr, Koch
Beat, Tel. 23 73 24, Halle C
Turner, Montag, 20.00-22.00 Uhr, Hofer Wemer,
Tel. 58 51 47. Halle C.
Knabenriege, Dienstag, 18.00 - 20.00, Bichsel
Bruno, Tel. 23 70 39, Halle A.
Turnerinnen, Dienstag, 20.00 - 22.00 Uhr, Kropf
Vreni, Tel. 23 75 42. Halle B
Männerriege, Dienstag, 20.00- 22.00 Uhr ,Grunder
Karl, Tel. 25 60 43, Halle A
Mädchenriege, Donnerstag, 18.00 - 20.00 Uhr,
Maibach Liselotte, Tel. 24 57 74, Halle A
Frauenriege. Donnerstag, 20.00 - 22.00 Uhr,
StettJer Ruth. Tel. 41 16 34, Halle A
Turner, Freitag, 20.00- 22.00 Uhr. Hofer Wemer,
Tel. 585147, Halle B
Hallen: A
Rossfeldschulhaus. B
Engeschulhaus. C Primarschulhaus Bremgarten.
an wen sie sich wenden können. Nachstehende
Übersicht gibt über sämtliche Möglichkeiten des
Satus Felsenau-Bremgarten Auskunft. Es würde
uns freuen, wenn auch Sie bei uns mitmachen
würden. Ganz speziell in der Knabenriege in
Bremgarten wären neue Mitglieder herzlich wi~l ­
kommen, da zum jetzigen Zeitpunkt zuwemg
Knaben für 2 Gruppen turnen. Wie schwer es ist,
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Dorffest Bramgarten 1981
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Wasserfahrverein Neubrück-Bern und ArbeiterTouring-Bund Neubrück-Halenbrück.
Seit der Gründung wurden in Bremgarten regelmässig Dorffeste vom Vereinskartell organisiert
und durchgeführt. Diese Feste dienten vor allem
den Dorfgeist in Bremgarten zu fördern. die angeschlossenen Vereine einander näher zu bringen
und nicht zuletzt, die Löcher der Vereinskassen
zu stopfen. Jeder Verein ist ja bekanntlich, um
überhaupt existjeren zu können. auf Einnahmen
angewiesen. Anders betrachtet ist ein Dorf ohne
Vereine gerade in der heutigen Zeit unvorstellbar.
Erfreulicherweise konnte sieb das Vereinskartell
in diesem Frühjahr entschliessen, 1981 ein Dorf-
Dorffest Bremgarten 1981 unter dem Motto
• Jung und Alt für's Altenbeim Bremguten
Am 8. Oktober 1949 wurde das Vereinskartell von
Bremgarten gegründet. Es dient dem Zweck, die
angeschlossenen Vereine zu koordinieren und
gemeinsam Anlässe durchzuführen. Es können
aber auch Aufgaben, die im öffentlichen lnteresse
liegen. übernommen werden. Das Vereinskartell
besteht heute aus folgenden fünf Vereinen:
Arbeitermusik Bremgarten. Männerchor Brem~arten, Arbeiter-Turnverein Felsenau-Bremgarten
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fest. das ganz bestimmt im öffentlichen Interesse
steht, durchzuführen. Als Festareal wurde das Gebiet zwischen Primarschulhaus und Kirchgemeindehaus vorgesehen. Es wurde ein Organisationskomitee, das ausschliesslich aus den fünf angeschlossenen Vereinen besteht, gegründet. Nachfolgender Strukturplan zeigt Ihnen den Aufbau
und die Organisation des Festes.
Am letzten Montag fand im Resta'urant Neubrück
eine Orientierungsversammlung für alle Mitwirkenden statt, d.h. dass sämtliche Vereine,
Schulen und Organisationen, die dem Kartell nicht
angeschlossen sind, eingeladen und über den Sinn
und Zweck des Festes orientiert wurden. Das
Organisationkomitee war angenehm überrascht,
dass sich spontan vom Frauenverein, Schule bis
zum Gartenverein (ca. 20 Vereine) fast ausnahmslos alle positiv äusserten und mithelfen werden,
dieses Fest durchzuführen. Das Vereinskartell
erwartet auch, dass alle zwei - drei Jahre ein
solches Fest stattfinden soll, verbunden mit einem
gemeinnützigen Zweck. An der Orientierungsversammlung 'konnten wir uns .darauf einigen,
das Fest 1981 zugunsten des Altersheimes Bremgarten, speziell für unsere älteren «Bremgärteler•
durchzuführen.
Wir sind überzeugt, dass sich auch Einwohner von
Bremgarten , die keinem Verein angeschlossen
sind, zur Verfügung stellen werden, s.e i dies nun
durch aktive Mitarbeit, Ideenvermittlung oder
durch das Mieten eines • Marktstandes.. , um ihre
Ware zu verkaufen. Insbesondere möchten wir
unsere Hausfrauen ansprechen , wir denken dabei
an Bastelarbeiten und Backwaren , die auf dem
Basar verkauft werden können, an «Grümpel• im
Estrich für den Flohmarkt oder auch an Tombola·
preise.
Jedes Komitee wird im Verlauf der nächsten
Wochen mit seinen Wünschen und dem •Wecker•
direkt an Sie gelangen. Wir werden Sie aber ab
heute regelmässig über den Stand der Vorbereitungen orientieren. Sollten Sie Fragen, Ideen
oder Vorschläge haben, bitten wir Sie, sich direkt
mit dem OK-Präsidenten Markus Nydegger,
Ländlistr. 26. Bremgarten, Tel. Geschäft 58 62 11,
Privat 23 78 28 in Verbindung zu setzen. Wir sind
dringend auf Ihre Mithilfe angewiesen und erwarten Ihre Anregungen und Anfragen für ein
gutes Gelingen unseres gemeinsamen Zieles.
M. Nydegger
Arbeitermusik Bremgarten-Bem
Liebe Bremgärteler!
Wie im Wecker Nr. 2 bereits angekündigt,
möchten wir unsere Informationspolitik weiterführen und die Bewohner von Bremgarten über
das Tun und Wirken der Arbeitermusik Bremgarten auf dem laufenden halten. Zuerst möchten
wir aUen für den zahlreichen Besuch des Fr ühlingskonzertes im Kirchgemeindehaus danken.
Mit diesem Sympathiebeweis haben Sie uns
(Arbeitermusik und Männerchor) Mut gemacht,
diesen doch bald traditionellen Anlass auch in Zukunft nach Möglichkeit weiterzuführen.
Mit dem Frühlingsanfang hat für unsere Musik
eine arbeitsintensive Zeit begonnen. Damit Sie
sich darüber ein Bild machen können, seien
hier einige Punkte aus unserem Tätigkeitsprogramm herausgegriffen:
1.5. Umzug in Bem, 11.5. Muttertagskonzert
Aeschenbrunnmatt, 16.5. Hauptprobe der Ar·
beitermusiken Bümpliz, Schüpfen und Bremgarten
im Kirchgemeindehaus (Wertstücke für den
schweiz. Arbeitermusiktag in Burgdorf.).l8.5.
Gartenfest AMB Restaurant Belvedere, 7./8.6.
Schweiz. Arbeitermusiktag in Burgdorf, 15.6.
Oekumenischer Gottesdienst Zehendermätteli I
Umzug kantonales Jodlerfest Bümpliz.
Dazu komme.n nebst den Normalen-, Spezial· und
Marschmusikproben, einige Platzkonzerte und
Geburtstagsständchen.
An unserer Initiative einen Be itrag zum kulturellen
Geschehen in Bremgarten zu leisten, soll es nicht
fehlen. Auch möchten wir weiterhin versuchen,
jungen Leuten zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung zu verhelfen. Wir haben deshalb, wie
Sie ja sicher schon wissen, einen neuen J ungbläser- und Tambourenkurs in Angriff genommen.
Vom 22. - 29. März fand im Schwarzsee ein
Jugendmusiklager, organisiert vom Kant.ber·
nischen Arbeiter-Musik-Verband statt. Daran
konnten Mädchen und Knaben ab 10 jährig teilnehmen. Aus 8 verschiedenen Musikgesellschaften nahmen 72 Mädchen und Knaben an diesem
Lager teil. Als musikalischer Leiter amtete der
Berufsdirektor Arno Müller aus Oftringen. 90
Personen umfasste die ganze Lagergemeinschaft
mit Instruktoren und KüchenpersonaL Im 8 Verschiedenen Gruppen wurde pro Tag ca. 4 Stunden
gespielt plus 2 Stunden GesamtspieL Nach 2
Tagen sah man etliche rote Mäuler, denn nicht
alle waren so gut trainiert, um diesen Stress zu
ertragen. Trotzdem hielten alle tapfer durch und
am Schlusskonzert vom 29. März 1980 im Rest.
Schweizerbund zeigten alle Teilnehmer, was sie
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in dieser Woche gelernt hatten. Beeindruckend
war das ganze Korps mit 83 Musikantinnen und
Musikanten (inkl. Instruktoren und Tambouren)
und es erhielt für die letzten 4 Stücke den entsprechenden Applaus. Sicher wird dieses Lager
allen in guter Erinnerung bleiben. Unser Verein
darf stolz darauf sein, dass 7 Bläserinnen und
Bläser. sowie 3 Tambouren daran teilgenommen
haben. Leider war es uns nicht möglich. diesen
Teilnehmern mehr als Fr. SO.- pro Teilnehmer
beizusteuern. so dass die Eltern für die restlichen
Fr. 75.- selber aufkommen mussten. Dafür sei
ihnen hiermit nochmals recht herzlich gedankt.
Ein Musikbetrieb kostet Geld. Viel Geld sogar. Sei
es für Ausbildungskosten. lnstrumentenanschaf·
fungen und Reparaturen, Uniformen, Noten·
material usw. Unsere Einnahmequt:llen sind leider
sehr beschränkt und es braucht enorme Anstrengungen. nicht in die roten Zahlen zu kommen. Wir
sind deshalb auf die Unterstützung eines jeden
Einzelnen angewiesen, sei es als Gönner oder als
Passivmitglied. Gerade auf diesem Gebiet sind wir
aber nicht verwöhnt. Deshalb geht der Au.fruf an
alle Bremgärteler. unterstützt doch Eure Musik.
Am besten durch den Beitritt als Passivmitglied.
Wir werden es zu schätzen und es Ihnen mit
unseren Vorträgen und Darbietungen zu danken
wissen. Sendet deshalb den unterstehenden Talon
baldmöglichst ausgefüllt und unterzeichnet ein.
Besten Dank im voraus.
lhre Arbeitermusik
Bremgarten-Bem
Talon bitte ausschneiden und zurücksenden an
Erwio Beyeler, Präsident AMB, Seideoweg 60,
3012 Bero.
Die ausgefüll te Beitrittserklärung kann aber auch
einem Aktiv mitglied übergeben werden . Besten
Dank für Ihre Unterstützung.
Beitrittserklärung
Sammeldaten :
als Passivmitglied der Arbeitermusik BremgartenBcrn . Jahresbeitrag Fr. 10.- .
MaJ: Samstag, 3. Mai 1980, 14.00- 17.00 Uhr
Juni:Samstag , 7. J uni, 14.00 - 17.00 Uhr
(wurde in der ALU-Post vergessen )
JalJ: Samstag, 5. J uli, 14.00-17.00 Uhr
August: Samstag, l 6. August, 14.00-17.00 Uhr
September: Samstag , 6. Sept. , l4.00 - 17.00Uhr
und
letzter Samstag vor den Herbstferien .
Name:
Beruf:
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Am Freitag, 2. Mai um 18.30 Uhr findet im
Foyer des Kirchgemeindehauses ein kleiner
Anlass zur Eröffnung dieser Ausstellungen und
als Auftakt der beginnenden M usikwochen in
Bramgarten statt.
Auch dazu sind Sie herzlich eingeladen.
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das nicht mehr fahren wollte.
Da war einmal ein schönes, neues rotglänzendes
Auto. Dieses brauchte sehr viel Benzin, damit es
fahren konnte. Immer wenn es ne ues erhielt,
rief der Besitzer: •Zum Teufel, nun kostet der
Liter schon 1 Franken 10 Rappen, das ist ja allerhand.• Der Benzinpreis stieg immer mehr.
Das Auto hatte sich schon an den steigenden
Benzinpreis gewöhnt, aber als der Fahrer einmal
sagte, dass der Liter nur noch für 1 Franken
17 Rappen zu haben sei, bekam es einen solchen
Schrecken , dass es gerade einen Hüpfer machte.
Es schämte sich, dass es überhaupt Benzin
brauchte und beschloss daher, sofort mit Fahren
aufzuhören. •Überhaupt», dachte es, cwozu besitzt der Mensch Füsse und wozu ein Velo?•
Das Auto wollte seinen Plan ausführen. Am
nächsten Morgen, als es Herr Augenschein anlassen woiJte, blieb es einfach still. •Zum Teufel,
ich bin beschissen worden!• wütete Herr Augenschein. Nun bin ich wirklich schon zu spät, jetzt
muss ich den Bus nehmen•. Als das Auto dies
hörte, machte es vor Freude einen Hupf. cWas,
du gehst also doch!• staunte der Besitzer, worauf
er gleich nochmals den Zündschlüssel hineinsteckte. Aber nein, es wollte einfach nicht.
Schmollend lief er zum Bus. Am Mittag brachte
Herr Augenschein einen Mechaniker mit und erklärte ihm den Fall. Doch dieser fand keinen
Fehler und sagte: cTja, Hanibald, da ist nichts zu
machen, du musst das Velo zwischen die Beine
nehmen•. Damit verschwand er. Hanibald entsetzte sich darüber, aber beschloss es gleichwohl
zu tun. Das Auto merkte es, worauf es sich entschloss, dem Besitzer einen Brief zu schreiben:
Lieber Besitzer,
bitte sei mir nicht böse, aber mit dem Benzingeld
kannst Du eine kleine Reise machen, und velofahren ist viel gesünder und billiger. Verzeih'
mir fehlt nichts. ich habe nur beschlossen, nicht
mehr zu fahren .
Viele Hebe Grüsse von Deinem Auto.
Es legte den Brief auf den Tisch und ging.
Am Morgen, als Hanibald den Brief las, wurde es
ihm klar. dass er so vielleicht schneller auf seine
Insel kam als mit dem Auto.
Nach dem Frühstück spazierte Herr Augenschein
zum Auto und sprach: •Ja, du hast recht, mein
Freund, vielen Dank dafür ... Er nahm sein Fahrrad
und fuhr zur Arbeit.
Der Besitzer des Autos verkaufte das Auto aber
nicht, sondern machte illm einen Ehrenplatz in
der Garage. Bald darauf konnte er seinen Wunsch
verwit:ltlichen, er Oog nach Israel.
So lange sich die Bekannten erinnern konnten,
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Im Kirchgemeindehaus
Dienstag-Jugendgruppe
Die neu gegründete Jugendgruppe trifft sich jeden
Dienstag um 20.00 Uhr im Kirchgemeindehaus.
Interessierte ab ca. 15/ 16 Jahren sind jederzeit
eingeladen. auch wenn sie nicht regelmässig
kommen können. Wir haben zusammen besprochen, dass wir uns mit wichtigen Fragen
unseres Lebens auseinandersetzen, die Gemeinschaft pflegen und vieiJeicht einmal ein Theater
machen wollen.
Noch Plitze frei Im Malatelier
(mi) Im Malatelie r im Kirchgemeindehaus haben
die Kurse wieder begonnen. Sie werden am
Freitag durchgeführt und eingeladen sind Kinder
vom etwaS. Altersjahr an. Ausdrücklich sei darauf
hingewiesen, dass auch Schulkinder ohne Altersbegrenzung die Möglichkeit zum freien Ausdurckmalen benützen können.
Noch sind zwei Plätze frei am Vormittag für Vorschulkinder und vier Plätze am Nachmittag für
Schulkinder. Interessierte Kinder können sich
den Kursen noch anschliessen, indem sie sich
jeweils am Vor- oder Nachmittag dire kt im Kirchgemeindehaus bei Frau Gerber, der Leiterin des
Ateliers, melden. Auskunft erteilt auch der Gemeindehelfer.
Samstag, 3. Mal, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr:
ALU-Sammlung beim Kirchgemeindebaus
Mit einem Flugblatt hat die ALU-Gruppe Bremgarten darauf hingewiesen, dass aus personellen
Gründen die permanente SammelsteiJe beim
Kirchgemeindehaus einstweilen nicht in gewohnter Form weitergeführt werden kann.
Hingegen würden Sammelnachmittage organisiert, der erste am obigen Datum.
Wir machen die Bevölkerung ausdrücklich darauf
aufmerksam und bitten, an diesem Nachmittag
alle Sorten von Alufolien, die nicht beschichtet
sind, Büchsen und Deckel, die nicht mit einem
Magnet «Beklebb werden können, PCannen, Skibindungen, Vorha ngschienen, Skistöcke etc. zu
bringen. (ALU-Gruppe Bremgarten)
Aus den Parteien
SP Bremgarten
(ft) Haupttraktandum der Parteiversammlung
vom 18. April bildete die Beratung eines vom
Vorstand ausgearbeiteten Aktionsprogramms für
1980. Aus dem reichhaltigen Problemkatalog
HANS SCHUMACHER
Notar
Zollikofen
Bernstrasse 81, <<Tannegg»
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beehrt sich, den Behörden, den Firmen
und der Bevölkerung von Bramgarten
mitzuteilen . dass er das bisher bei
Herrn Kollege Hermann Neuhaus am
Hölzliweg 4 unterhaltene
Filialbüro Bramgarten
auf 1. M ai 1980 verlegt ins
Untergeschoss des neuen Wohnund Geschäftshauses
Freudenreichstrasse 18
Er und seine Mitarbeiterin,
Frl. Kathrin Dietrich, Notar, stehen ab
Mai regelmässig
jeden Montag und jeden Mittwoch
von 16 Uhr bis ca. 19 Uhr
in diesem Filialbüro für Besprechungen
zur Verfügung. Es w ird höflich um
telefonische Anmeldung beim Hauptbüro in Zollikofen gebeten, während
der Präsenzzeiten im Filialbüro
Tel. 24 63 03 .
wurde n in der Diskussion e mtge Schwerpunkte
ausgeschieden, die in der nächsten Zukunft von
Arbeitsgruppen und einzelnen Mitgliedern bearbeitet werden sollen.
Auf besonderes Interesse stiessen namentlich
Fragen im Bereich des öffentlichen Verkehrs.
Parteimitglieder aus dem Ländli äusserten Zweifel an der Berechtigung der geplanten Busführung
nach Stuckishaus. Eine Arbeitsgruppe will nun in
Zusammenarbeit mit cVerkehrsminister,. Toni
Bühlmann die Frage nochmals eingehend studieren und allenfalls andere Varianten der Busführung oder neuere Formen der Erschliessung
beantragen. Ins Auge gefasst wird auch eine Bedarfsabklärung. Enttäuschung bewirkte die Verlängerung nach Stuckishaus insbesondere, weil
seit vielen Jahren von der Busführung ins Ländli
gesprochen wird.
Verschiedene Probleme im Bereich der Ortsplanung und der Bautätigkeit sollen am nächsten
Höck weiter erörtert werden. Im Energiesektor,
wo sich unser Land in einer heiklen Lage befindet,
sind in Ermangelung einer Bundeskompetenz
besonders die Kantone und Gemeinden aufgerufen, nach Lösungen zu suchen. Die SP Bre mgarten will entsprechende Vorschläge erarbeiten,
zumal die Energieversorgung in unserem Dorf
zurzeit viele Fragen aufwirft.
Weitere Punkte im schliesslich ohne Einwendungen genehmigten Aktionsprogramm sind
gesellschaftliche Aktivitäten (u.a. wird ein Fussballturnier für Parteien und Vereine geplant),
eine verstärkte Information der Mitglieder und
der Öffentlichkeit sowie die Erarbeitung eines
Grundsatzprogrammes.
Unsere nächsten Veranstaltungen:
30. April. 20.00 Uhr, Rest. Belvedere: Kegelabend
und Vorfeier zum 1. Mai.
20. Mai, 20.00 Uhr, Rest. Belvedere: Höck über
Fragen der Ortsplanung und der Bautätigkeit.
3. Juni. 20.00 Uhr, Rest. Belvedere: Parteiversammlung.
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EINE
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Unsere Nachbargemeinde schickt sich an, ein
Ereignis von epochaler Bedeutung zu feiern: Am
29. Mai 1880 beschloss der Grosse Rat des Kantons Bern die Lostrennung der Einwohnergemeinde Bremgarten - Stadtgericht von der Kirchgemeinde Bremgarten und die Vereinigung mit
der Kirchgemeinde Kirchlindach sowie die Vereinigung der beiden Einwohnergemeinden Kirchlindach und Bremgarten - Stadtgericht zu einer
einheitlichen Einwohnergemeinde Kirchlindach
im Sinne des Gemeindegesetzes. Das Dekret trat
sofort in Kraft.
Die Einwohnergemeinde Bremgarten - Stadtgericht war ein Teil der ehemaligen Freiherrschaft
Bremgarten, die im 10. Jh. nach dem Erlöschen
der Karolingerherrschaft entstanden war. Die
Freiherrschaft umfasste das ganze Chräbsbachtal
von Säriswil bis Reichenbach an der Aare sowie
einen breiten Landstreifen am rechten Aareufer
vom Steinibach bei Worblaufen bis zum Glasbach
(heute Grenze zwischen Kirchlindach und WobJen
bei Bern). Als das Gebiet 1306 an die Johanniterkomturei verkauft wurde, war es gleichbedeutend
mit der Pfarrei von Bremgarten, somit längst nicht
mehr intakt. Die Freiherren von Bremgarten
gelten als Stifter der Kirche von Kirchlindach.
Der Kirchensatz ging spätestens im 13. Jh. durch
Erbschaft oder Kauf - genau ist es nicht festzustellen - in andere Hände über. Die territorialen
Einflusssphären der beiden Gotteshäuser (Pfarreien mit Pfarrzwang) bildeten sich langsam
heraus und verzahnten sich im Chräbsbachtal
infolge des Landbesitzes einflussreicher Geschlechter auf bizarre Weise. Zur Zeit der Kreuzzüge übernahmen sich die Freiherren von Bremgarten zudem mit frommen Schenkungen.
Am 28.1.1529 (ein Jahr nach der Reformation)
ging der gesamte Besitz der Johanniter in das
Eigentum Berns über, das die Herrschaft Buchsee
in eine Landvogtei umwandelte und die ehemalige Freiherrschaft Bremgarten (mit Ausnahme der
1343 durch Rudolf von Erlach begründeten Herrschaft Reichenbach) ins Stadtgericht legte. Schultheiss Hans Franz Nägeli erwarb daraus 1545 ein
fest umrissenes Gebiet im Aaretal und wurde so
der erste Oberherr der neuen Herrschaft Bremgärten.
Die Ki rchgemeinde Bremgarten setzte sich seit
1545 aus der Herrschaft Reichenbach, der Herrschaft Bremgarten und dem Rest der ehemaligen
Freiherrschaft zusammen: dem sogenannten
Stadtgerichtsbezirk Bremgarten. Dieser umfasste
zahlreiche (nicht alle Höfe) von Herrenschwandeo,
vom Hube! sowie von Nider- und Oberlindach,
war aber ein arg zerstückeltees Gebilde mit vielen
Exklaven im Gebiete der Kirchgemeinde Kirchlindach. Im Westen reichten so gewisse Teile des
Kirchspiels Bremgarten bis an den Glasbach und
im Norden bis ins Herrenkohlholz. Auf dem linken
Ufer (sonderbarerweise) des Chräbsbachs reichte
es fast bis Heimehus.
Da für den Stadtgerichtsbezirk Bremgarten wie
für IGrchlindach das Stadtgericht zuständig war,
zeigten sich vor 1798 in administrativer Beziehung
keine Schwierigkeiten. Die Tatsache, dass gewisse
Einwohner des Stadtgerichtsbezirks nur eine Viertelstunde von der Kirche Kirchlindach entfernt
wohnten, aber nach dem rund eine Stunde weit gelegenen Bremgarten zur Kirche gehen mussten,
bewog einige Teile des Bezirks bereits gegen Ende
des 17. Jh. , mit der Kirchgemeinde Kirchlindach
Abmachungen über das Kirchgangs- und Bestattungsrecht zu treffen. Das Chorgericht von Bremgarten musste seine Kirchgenossen in Oberlindach
ständig zum Predigtbesuch im Gottesbaus auf der
Aarehalbinsel anhalten.
Der relative Vorteil der UnterstelJung der Kirehhäre Kirchlindach und des Stadtgerichtsbezirks
Bremgarten unter die gleiche Gerichtsbarkeit fiel
mit der Errichtung der Orts- und Einwohnergemeinden nach dem Umsturz von 1798 und der Einführung der demokratischen Verfassung 1831
dahin, so dass sich die Nachteile des geradezu unmöglichen geographischen Gebildes der
Einwohnergemeinde Bremgarten - Stadtgericht
krass auszuweiten begannen. Das Durcheinander
der zu zwei verschiedenen Kirchgemeinden gehörenden Güter bereitete schon im 18. Jh . Schwierigkeiten wegen Gebietsansprüchen. Die Schwierigkeiten häuften sich seit der Loslösung vom Stadtgericht: 1811 , 1816, 1828 und 1832 kam es zu
Kämpfen zwischen Bremgarten - Stadtgericht
und Kirchlindach, wobei immer wieder die Marchbereinigung zwischen den beiden Einwohnergemeinden den Zankapfel bildete. Am 31.12.1839
erliess Regierungsstatthalter Roschi ein Schreiben
an die beiden wegen Beförderung der Marchbestimmung und am 24.8. 1842 verfügte der Regierungsrat, die Parteien sollen an den Administrativrichter gewiesen werden. Das war der Auftakt zu dem grossen Administrativprozess von
1845 bis 1850, in welchem die Gemeinde Bremgarten - Stadtgericht als Klägerin auftrat.
Dieser Prozess vor dem Regierungsstatthalteramt war richtiggehendes Advokatenfut1er. Es ist
geradezu unfassbar, was sich die beiden Gemeinden in ihren Klage- und Antwortvorstellungen
alles vorhielten. IGrchlindach rühmte sich der geordneten Verhältnisse in seiner Gemeinde. Es
würden wohl etwas höhere Steuern erhoben als in
Bremgarten · Stadtgericht, dafür habe man aber
Ordnung im Schulwesen und eine gut unterhaltene
Kirche, während die Kirche von Bremgarten
•schon lange, so zu sagen, eine Ruine• sei. (Das
war 1846!) Nach langem Auf und Ab des Prozesses
sprach der Regierungsrat als Rekursinstanz am
18.7.1850 folgendes Urteil: cEssei die Gemeinde
Kirchlindach schuldig, die Ausmarchung der
beiden Gemeindebezirke von Bremgarten - Stadtgericht und Kirchlindach ohne vorgreifliehe Bedingung grundsätzlich zuzugeben ... .. Als unterliegende Partei hatte Kirchlindach die Kosten zu
tragen.
Im Jahre 1851 einigten sich die beiden Gemeinden auf einen Kompromiss dahingehend, dem
Regierungsrat die Festsetzung der Gemeindegrenze und die Erledigung der Streitfra~e zu toter
Hand zu übertragen . Es war jedoch ruemandem
recht wohl dabei. Die Erstellung einer sauberen
Grenze war schon verschiedentlich geprüft, aber
stets wieder verworfen worden wegen der rigorosen Eingriffe in das Privateigentum wie in die
territoriale Integrität der Gemeinwesen. Da die
Frage der Verschmelzung beider Gemeinden bald
öffentlich diskutiert wurde, ersuchte man den
Regierungsstatthalter und die Regierung um
Suspension der schiedsrichterlichen Entscheidung. Am 15.1.1853 erfolgte die Beratung durch
die EinwohnergemeindeversammJung von aremgarten - Stadtgericht, die einmütig beschloss,
die Verschmelzung mit Kirchlindach anzustreben.
Am 29.1.1853 entsprach die Einwohnergemeindeversammlung von Kirchlindach mit 36 gegen 4
Stimmen dem Gesuch von Bremgarten - Stadtgericht. Nach einigen Scharmützeln wegen der
Entschädigungssumme, welche die aufzunehmende Gemeinde an Kirchlindach zu bezahlen hätte,
ersuchten die beiden Gemeinden den Regierungsrat unterm 14.9.1856, die Zustimmung des Grossen Rates zu ihrer Vereinigung und Verschmelzung zu erwirken.
Da sich die Regierung nicht drängen liess,
schlossen sich die beiden Gemeinden 1860 vertraglich zu einer Schul- und 1873 zu einer Weggemeinde zusammen. Erst 1874 traten Ereignisse
ein, welche die Regierung zum Handeln trieben.
Mit der Annahme des Dekrets des Grossen Rates
über die ParzeBarvermessung im alten Kantonsteil (vom 1.12.1874) wurde die Marchbereinigung
wieder aktuell. Am 30.11.1874 nahm der Grosse
Rat zudem das Postulat betreffend die Verschmelzung kleinerer Einwohnergemeinden an, worauf
die Gemeindedirektion bei den vier Gemeinden
Kirchlindach. Bremgarten - Stadtgericht, Bremgarten - Herrschaft und Zollikofen anregte, sie
möchten sich zu einer einzigen Kirchgemeinde
verschmelzen. Das war offensichtlich des Guten
zuviel! Zollikofen und Bremgarten - Herrschaft
wehrten sich nicht nur gegen die Verschmelzung
mit den beiden andern Gemeinden, sondern auch
gegen ihre eigene Vereinigung. 1n Bremgarten Stadtgericht und Kirchlindach fasste man indessen
neuen Mut und wiederholte die Übung von 1853
und 1856.
Der Dekretsentwurf über die Vereinigung wurde
dem Grossen Rat bereits 1878 unterbreitet, jedoch
wegen der Opposition von Bremgarten - Herrschaft und Zollikofen zurückgezogen. Die beiden
Geme~den setzten sich erstens gegen ihre darin
vorgesehene Verschmelzung zu einer einzigen
Kantonale Volksabstimmung vom 8. Juni 1980
AUSFÜHRUNGSGESETZ
zur LandesringSTEUERINITIATIVE
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Das Ausführungsgesetz zur SteuerlnltlatJve des
Landesrings sieht unter anderem eine grundlegende Anderung des Gemeindesteuerwesens
im Kanton Bern vor, auf die wir Sie hinweisen
möchten. Nach dem vorliegenden Ausführungsgesetz verlieren die Gemeinden die Kompetenz, eine
eigene Gemeindesteuer im bisherigen Rahmen zu
erheben. Ihre Mittel erhalten sie aus der neu zu
schaffenden Vett»undsteuer, die vom Kanton fest·
gesetzt, eingefordert und an dle Gemeinden ver·
teilt wird. Die Anteile der Gemeinden werden nach
ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, ihren
Bedürfnissen und Aufgaben bestimmt. Die Art
der Berechnung muss der Grosse Rat in einem
Dekret festlegen. Daneben können die Gemeinden
lediglich noch in einem sehr eng gesteckten
Rahmen eine Gemeinde-Zuschlagssteuer erheben.
Durch dieses System wird dle Selbstindlgkelt
der bemiscben Gemeinden ln Steuersachen welt·
gebend aufgehoben. Die Gemeindeautonomie wird
eingeschränkt.
Demgegenüber bringt der Alternativvorschlag
des Grossen Rates im Sinne der Initiative ebenfalls
eine weitgehende Steuerharmonisierung, ohne
dabei aber die Steuer· und Finanzhobelt der Gemeinden anzutasten. Dieser Vorschlag kann jedoch erst nach Verwerfung des Ausführungsgesetzes in Kraft treten.
Als überzeugte Befürworter der Gemeindeautonomie bitten wir Sie deshalb, zum Ausführungsgesetz der Landesring-Steuerinitiative ein
NEIN einzulegen.
Tom Bühlmann, Ueli Hofer, Armin, König,
Peter Kräuchl, Max von Lerber , Max Müller,
Francis Sandmeier, Ruedi Schober, Robert Weiss.
Ordentliche Gemeindeversammlung
Montag 16. Junl1980
20.00 Uhr im &;hgemeindehaus
Aus den Traktanden:
Genehmigung Verwaltungsrechnung
Verlängerung der Buslinie nach
Stuckishaus
Planungskredit für Altersheim
Bremgarten
Einwohnergemeinde und zweitens gegen die Loslösung der Gemeinde Bremgarten - Stadtgericht
vom Kirchspielverband Bremgarten zur Wehr,
indem sie mit Unterstützung der Kirchgemeindeversammlung geltend machten, die Stadtgerichtgemeinde habe seit urdenklichen Zeiten ein Glied
des Kirchspiels Bremgarten gebildet. Durch die
Loslösung würden die Interessen der beiden verbleibenden Einwohnergemeinden empfindlich
geschädigt, da die Stadtgerichtgemeinde bis jetzt
an die kirchlichen und lokalen Ausgaben der
Kirchgemeinde im Jahr durchschnittlich hundert
Franken bezahlte. Das war damals viel Geld!
Als die Gemeinden Kirchlindach und Bremgarten - Stadtgericht am 20.2.1880 bei den Staatsbehörden wegen ihrer Vereinigung erneut vorstellig wurden , unterbreitete die Regierung dem
Grossen Rat einen neuen Dekretsentwurf. der von
der gleichzeitigen Vereinigung der Gemeinden
Zollikofen und Bremgarten - Herrschaft unter sich
absah, anderseits jedoch die Entschädigungsfrage an die Kirchgemeinde Bremgarten re~elte.
Die Mehrheit der grosstätliehen Kommission
empfahl. dem regierungsrätlichen Entwurf zuzustimmen, die Minderheit kämpfte weiter - aber
erfolglos - für die Vereinigung der beiden Kirehund der vier Einwohnergemeinden. Laut Dekret
vom 29.5.1880 fiel das (bescheidene) Kirchengut
der bisherigen Stadtgerichtsgemeinde an die
Kirchgemeinde Kirchlindach, letztere dagegen
hatte der verbleibenden Kirchgemeinde Bremgarten eine Aversalsumme von 1600 Franken als
Entschädigung auszurichten. Für sie bedeutete
die Loslösung von Bremgarten - Stadtgericht einen
Verlust von rund 300 Seelen. Für die beiden Gemeinden bedeutete die Verschmelzung vom
29.5.1880 aber ein grosses und glückliches
Ereignis, dessen die Einwohner von Kirchlindach
am 30.5.1980 im Rahmen einer öffentlichen
Abendunterhaltung freudig gedenken werden.
Eduard M. Fallet
Schule in der Diskusssion
Am nächsten Montag, 2. Juni 1980wird im kath.
Zentrum St. Johannes ein öffentlicher Abend über
Berner und vor allem Bremgartener Schulpropleme stattfinden. Herr Dr. Hans Stricker, Vorsteher des Amtes für Unterrichtsforschung,
früher Schulinspektor. wird in einem kurzen
Abriss die Vor- und Nachteile des revidierten
Primar- und Mittelschulgesetzes erläutern. Anschliessend werden in einer Diskussionsrunde
Fragen aus der Zuhörerschaft beantwortet und
erörtert.
Zum Gespräch am runden Tis~ steHen sich
kompetente Personen zur Verfügung, werden wir
doch Gelegenheit haben. unsere Fragen direkt an
eine Vertretung der Lehrerschaft, an die Schul kommissionspräsidenten sowie an eine Persönlichkeit der Erziehungsdirektion zu richten.
Wer seine Fragen, ohne persönlich in Erscheinung
zu treten, beantwortet haben möchte, richtet diese
bis Samstagabend schriftlich oder telephonisch an
Robert Weiss, Buchdruckerei in Bremgarten.
Bremgartner Altersheim
Gesucht: Standort für das Bremgartner Altersheim
(mi) Die vordringliche Aufgabe der neugeschaffenen Planungskommission für das Altersheim in Bremgarten ist die Festlegung des Standortes. Unter der Leitung von Gemeinderat Ueli
Hofer befassen sich Gemeindepräsident Francis
Sandmeier, Frau Mercedes Escher und Matthäus
Michel als Vertreter des AJtersheimvereins,
Fritz Hess als Delegierter des Leists der Engehalbinsel. Dr. P. Haller als Interessenwahrer der
Stadt Bern und Martin Munter als beratender
Architekt zur Zeit mit dieser Frage. Zwei mögliche
Standorte zeichnen sich vordergründig ab und aus,
die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.
Man hofft. schon bald näheres darüber berichten
zu können. Bei der Festlegung des Bauplatzes
werden nicht zuletzt die in der Umfrage des
Altersheimvereins geltend gemachten Bedürfnisse
späterer Benützer des Heimes sowie die geltenden
Vorschriften der kantonalen Fürsorgedirektion zu
berücksichtigen sein.
Erfolg
Das zweitscbneUste Bämermeitschi
kommt aus Bremgarten: Mit der zweitbesten Zeit
über 100 m anlässlich der Meisterschaft um den
Titel des schnellsten Bärnermeitschis kam Ursula
Bühlmann zu diesen Ehren! Wir gratulieren ihr
dazu herzlich.
Aus den Vereinen
Frauenverein Bremgarten
Echo aus der Brockenstube
Der nette Herr von Muri oder Lauperswil
möchte gern vier Stühl' im Jugendstil.
Für das Silber fehlt ihm die Vitrine ,
doch schliesslich kauf er eine Schreibmaschine.
Wer so beweglich ist im Wünschen, Finden,
Kaufen,
wird nie vergebens in die Brockenstube laufen.
Der gute Tip: Einmachgläser jeder Art kauft man
in der Brockenstube.
Unsere nächste Öffnungszeit:
3. Ju.ni Abendverkauf, 1800-2000 Uhr.
4. , 6 .. 18. und 20. Juni, 1500-1700 Uhr.
Ausflug
Der Frauenverein unternimmt dieses Jahr ausnahmsweise einen ganztägigen Ausflug; dieser
findet am Donnerstag, den 12. Juni statt. Die
Reise mit einem Car führt ins Freilichtmuseum
Ballenberg ob Brienz. Das ausführliche Programm
erscheint in den Vereinsmitteilungen des Landanzeigers vom 28. Mai und 4. Juni.
Samariterverein Bremgarten
Nothelfer~se in Bremgarten
Unser erster Nothelferkurs konnte wegen der
ungenügenden Teilnehmerzahl nicht durchgeführt werden.
Auch dem am 19. April durchgeführten NothilfeParcours war nicht ein sehr grosser Erfolg beschieden. Warum wohl?
Trotzdem versuchen wir nochmals, einen Kurs
durchzuführen.
Nächster Kurs: Beginn 26. August, 28. August,
2., 4. und 9. September.
Aus technischen Gründen haben die Anmeldungen bis zum S. August zu erfolgen.
Kurskosten Fr. SO.-.
Wir hoffen auf zahlreiche Anmeldungen an den
Samariterlehrer W. Glauser, Kunoweg 30,
Tel. 24 06 SI.
POanzblätz-Fescht
Samstag. 7. Juni 1980 ab 1600 Uhr (bei jeder
Witterung)
Zu unserem diesjährigen Gartenfest sind alle
Mitglieder. deren Angehörige, Freunde und Bekannte aus nah und fern herzlich eingeladen. Die
Verpflegung bringt jeder selbst mit. Es stehen
genügend Grills zum Braten der Würste, Blätzli
und dergleichen zur Verfügung. Die Festwirtschaft
steht mit Tranksame jeglicher Art zur Verfügung.
Und nun. auf zum Gartenfest des Familiengärtner-Vereins Ländli.
Angelfischer-Verein ZoUikofen und Umgebung
Nun ist es wieder so weit: Am kommenden
Wochenende führt der Angelfischer-Verein
Zollikofen und Umgebung sein schon zur Tradition
gewordenes Fischessen im Restaurant Reichenbach durch. Der Anlass ist natürlich öffentlich und
findet. wie sollte es bei Fischern und Freunden
der Natur anders sein. bei jeder Witterung statt.
Einmal mehr werden Frites und Filets serviert,
von eigenen Leuten sorgfältig und mit grosser
Sachkenntnis zubereitet. Wer Fische nicht essen
mag. lässt sich einfach von der leistungsfähigen
Restaurantküche (der Chef kocht selbst) das Gewünschte herrichten.
Weg vom grossen Verkehr der Strasse, werden
einige unbeschwerte Stunden der Erholung und
des geselligen Beisammenseins allen Besuchern
gut tun. Die Angelfischer freuen sich jedenfalls
heute schon, recht viele Freunde und Gönner begrüssen und bewirten zu dürfen.
wvg
Ferien in Bremgarten
für Kinder
Verschiedene Angebote
(mi) Noch scheint die Ferienzeit in weiter
Ferne. doch sind erfahrungsgernäss die Ferienpläne bereits geschmiedet, d.ie Ferienwohnungen,
Hotelzimmer, Zeltplätze reserviert. Sechs Wochen
Schulferien diesen Sommer. für Primar- und
SekundarschüJer. darüber freuen sich die Kinder!
Da und dort taucht sicher aber auch bei Eltern
die Frage auf: Was sollen wir diese lange Zeit mit
unsern Kindern auch anfangen? Drei Wochen in
lbizza, Lusitanien, Pampelmusien. St. Maximilian
oder anderswo. die lassen sich noch organisieren.
Aber drei weitere lange Wochen in Bremgarten?
Vielleicht können wir da mit unsern Angeboten
helfen? Vielleicht aber organisieren Sie mit dieser
Hilfe Ferien in Bremgarten?
Bemer Ferienpass 1980
Erstmals können Kinder aus Bremgarten diesen
Sommer den Berner Ferienpass zu den selben
Bedingungen kaufen wie die Kinder der Nachbargemeinden, nämlich zu Fr. 10.-. Dieser ist in
Bremgarten ab dem 9. Juni erhältlich im Kirchgemeindehaus bei M. Michel , Gemeindehelfer.
Neu ist auch, dass der Ferienpass an den gewählten Tagen als Generalabonnement auf SVB und
VBW (SZB) gilt. Er ermöglicht Zutritt und Teilnahme an einer Fülle von Veranstaltungen während der Schulferien, nicht zuletzt auch an den
beiden Kindertagen in der vierten Ferienwoche in
Bremgarten. Ein ausführliches Programmverzeichnis ist ebenfalls im Kirchgemeindehaus erhältlich.
Dienstag, 22. Juli 1980
Donnerstag, 24. Juli 1980:
Zwei Kindertage in Bremgarten
Bremgarte n möchte aber nicht nur vom grossen
Angebot des Berner Ferienpasses profitieren,
sondern selbst zwei aussergewöhnliche Veranstaltungen anbieten:
An obigen beiden Sommertagen werden Kinder,
die im Besitze des Ferienpasses sind, auf abenteuerlichen Schleichwegen rund um Bremgarten geführt, durch den Tunnel unter dem Schloss, entlang der Aare. unter der Aare durch, vorbei an
verschiedenen Überraschungen und Beschäftigungsmöglichkeiten. von 1000 Uhr bis ca. 1630
Uhr.
Die Gemeinde Bremgarten untet·stützt dieses
Unternehmen grosszügig in verdankenswerter
Weise! Bewährte Kräfte der Kirchgemeinde und
von PRO BREMGARTEN zeichnen dafür verantwortlich.
Näheres darüber ist dem Programm des Berner
Ferienpasses zu entnehmen.
Musikalisches
Rätselraten für jung und aJt.
Erfrischend und erquickend war am letzten
Mittwochabend dieser Anlass im Rahmen von
«Bremgarten musiziert». Ich habe nur gestaunt,
wieviel hier musiziert wird, nicht nur einzelne
Kinder. sondern ganze Scharen , Freundinnen
zusammen, Schwester und Bruder und sogar Vater
mit Tochter. Für uns Zuhörer war nicht nur die
Musik ein Genuss, sondern auch das Ausfüllen
der Fragebogen. Ob er nun blau oder gelb war, auf
beiden waren fröhliche, zum Teil aber auch
knifflige Fragen zu beantworten. Ich bin gespannt
auf die richtigen Antworten, denn dank meiner
lückenvollen musikalischen Ausbildung musste ich
vieles erraten. Hoffentlich werden die Resultate
im nächsten • Wecker» veröffentlicht.
Frau Arm danke ich für die Organisation dieses
Anlasses und allen Mitwirkenden für ihr fröhliches
Mitmachen. Zum Schluss kann ich nur sagen: a
repeter.
Meieli
Pro Bremgarten
Zwischenbericht über «Werken und Gestalten»
und •Bremgarten musiziert»
Wir stehen mitten in der Veranstaltung «Bremgarten musiziert» und «Werken und Gestalten».
Berichte über die einzelnen Anlässe und Ausstellungen, die sich bis jetzt gernäss Progt:amm abgewickelt haben. liegen keine vor. Und ich mag
ganz einfach nicht auch noch die einzelnen Veranstaltungen lobend einzeln beschreiben, nachdem ich für die Durchführung mitverantwortlich
bin, obschon genügend Grund dafür vorhanden
wäre. Aber es scheint mir, dass ein falsches Bild
des kulturellen Interesses in Bremgarten vermittelt würde, wenn sozusagen in der selben kleinen
Küche sowohl geplant. veranstaltet. durchgeführt
und erst noch reszensiert würde. Aber vieHeicht
entspricht dies der Wirklichkeit Bremgartens?
Schön wäre es, wenn von Seiten der Besucher
in der nächsten Ausgabe des Weckers zu den beiden Unternehmungen Stellung genommen würde.
Veranstalter. Ausführende und Aussteller würden
sich sicher darüber freuen.
Ich selbst möchte mich darauf beschränken, zu
erwähnen. dass ich alle Veranstaltungen bis jetzt
regelrecht genossen habe, mit Erstauen und
Freude die Möglichkeiten und Fähigkeiten zur
Kenntnis genommen habe. die bei Mitbürgern
vorhanden sind.
Zu erwähnen bleibt auch noch. dass das Feierabendkonzert vom Freitag, 30. Mai, ausfallen
muss. Die übrigen Veranstaltungen werden programmgernäss durchgeführt. Für die Schluss-
veranstaltunge n erscheint noch ein besonderes
Flugblatt.
Wir hoffen. dass zu einzelnen Veranstaltungen
doch noch Berichte eintreffen. Sollten keine
Reaktionen eintreffen. so möge man uns verstehe n. wenn wir daran zweifeln. mit unserm Tun in
Bremgarte n einem Bedürfnis zu entsprechen.
Sollte n aber noch welche eintreffen. so freuen wir
uns mit .dt:!l Aus führenden und Ausstellern und
wir werden für die Veröffentlichung uns bemühen.
Aber ur.c; selber rühmen. das will ich nicht!
Matthäus Michel
Samstag. 31. Mai 1980. 2015 Uhr im Kirchgemeindehaus Bremgartcn im festlich dekorierten
Grossen Saal.
Musikalisches Maibowlenfest
mit zweierlei Bowlen und noch andero Getränken.
mit Gebäck und viel Musik aus der Küche von
PRO BREMGARTEN. angerichtet und serviert
vom Vorstand mit Hilfe von Freunden unseres
Vereins!
An diesem nicht ganz ernst zu nehmenden musikalischen Ereignis wirken unter anderem mit:
The Woodwind·Trio ofthe cercle of music
Bremgarden
Die «Bremgarden festival strings»
Fred Graber. Solist an der Bre mgartner Operettenbühne mit unvergesslichen Melodien
Le Duo SUSORlS & Cie. avec <<Surprise-party»
Durch das Programm führt ***
bescheidenen
Konsumationsmöglichkeit
zu
Preisen!
Eintritt: Fr. S.- für Mitglieder PRO BREMGARTEN und solche, die es am Abend mit ihrer
Beitrittserklärung werden wollen! Für die übrigen
Besucher Fr. 7.-. Kein Vorverkauf/ Abendkasse
ab 1930 Uhr.
Kindertage
Zweimal Kind.e rtage a uf der Gum.m ob Biglen
Einmal mehr veranstaltet die Matthäuskirchgemeinde diesen Sommer die beiden Kinderlager
auf der Gumm. dem herrlich gelegenen Ferienheim ob Siglen im Emmenthal. für Kinder ab
Kindergartenalter .
Dabei sind die abgeänderten Daten zu beachten.
Wir bleiben dieses Jahr je eine Nacht länger auf
der Gumm. damit in der ersten Woche der 1. August eingebaut werden kann. Die beiden Wochen
sind vom Programm her verschiedene Lager.
Kinder haben die Möglichkeit. allenfalls von da
her sich für das eine oder andere Lager zu entscheiden.
1. Woche, 26. Juli bis 2. August
(Samstag bis Samstag)
Motto: • Märligumm• oder •Gummärli»
Verantwortliche Leitung: Barbara und Christoph
Dürst und viele e rwachsene und jugendliche
Mitarbeiter.
2. Woche, 2. August bis 9. August
(Samstag bis Samstag)
Motto: «Musiggnmm • oder •Gummusig»
Verantwortliche Leitung: Fred Graber und
Matthäus Michel und viele erwachsene und
jugendliche Mitarbeiter.
Während beider Wochen wi rd erzählt. gespielt,
musiziert, gesungen. gewandert. gebadet und was
weiter dazu gehört.
Die Koste n für die Teilnahme sind so angesetzt,
dass bei einer Beteiligung mehrerer Kinder aus
der seihen Familie spürbare Ermässigungen
möglich werden. Dabei hilft uns die Matthäuskirchgemeinde kräftig.
Damit wir nun eifrig weiterplanen können, sind
wir für eine möglichst baldige Anmeldung dankbar. Es erscheint zwar in den nächsten Tagen noch
ein ausführlicher Prospekt. Wir berücksichtigen
die Anmeldungen nach der Reihenfolge des Eingangs. wobei Raschentschlossene am besten schon
jetzt den nachfolgenden Abschnitt benützen und
am ehesten mit einer Reservation rechnen können! Die Angemeldeten. bzw. ihre Eltern, erhalten
nach Eingang aller Anmeldungen alle weitem
notwendigen Angaben.
Anmeldung für die Kindertage Gum.m 1980
Wir melden unscr(e) Kind(er)
Jahrgang
Vorname
für die Kindertage Gumm 1980
a) 26. 7. · 2.8.80 («Märligumm») *
b) 2.8. · 9.8.80 («Musiggumm») * an.
Eine Umteilung in die andere Woche ist allenfalls
möglich: JA* NEIN*
*Zutreffendes bitte deutlich bezeichnen!
Unterschrift und genaue Adresse:
Bitte abtrennen und einsenden bis 14. Juni 1980
an M. Michel. Gemeindehelfer. Postfach 39,
3047 Bremgarten (Kirchgemeindehaus, J ohanniterstrasse 24)
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vom 29.4. - 30.4:~0 im RAZ Ostermu:ndlgen
Am 29.4.80 ruckten 10 Frauen und 35 Männer
aus Bremgarten im Regionalen Ausbildungszentr um Ostermundigen ein. um in einem 2tägigen "Wiederholungskurs» das Gelernte aufzufrischen oder um das inzwischen ein bisschen
in-das-Vergessene-geratene wieder zu erneuern.
Auch diesen Fraue n aus Bremgarten sowie dem
gesamten Kader für das Freiwillige Mitmachen
(das gibt es!) in d er ZS-Organisation von Bremgarten meinen herzlichsten Dank . Dank aber auch
allen eingerückten Männern für den positiven
Kurs .
. Die ersten l 'll Tage galten dem allgemeinen
Übungsprogramm. Am Nachmittag des 2. Tages
galt es dann •ernst •. ln einer kombinierten Übung
konnte das Gelernte in praktischer Anwendung
geübt werden.
Nachfolgend ein paar ·Schnappschüsse» von
den 2 Tagen.
P. Müller (OC)
Aus dem Kirchgemeindehaus
Samstag, 7. Juni: nächste AJu-Samm,lung
tmiJ Am Sam!.tag. 7. Juni. ab 1400 Uhr, besteht
wieder die Gelegenheit. das in den Haushalten ge-;am mclte Alt-Aluminium. saubere Folien, Joghurt -Dcdcli. Silberpapier. Radkappen aus Alu
und weitere grib.,erc Stücke wie Pfannen. Ski'>tiit'ke etl'. l1l~1.uwerden! Vor dem Kirchgemeindehau-. werden Mitglieder der Alu-Gruppe solches
Material ..ammcln. aus~ortieren. in Zweifelsfiillcn informieren und orientie ren. was weiter
noch gesammelt werden kann.
Z'DrittwältlädeU
in Bremgarte n gibt es immer noch! Jeweils
am Mittwochnachmirtag bieten Jugendliche an
einem Stand im Kirchgemeindehaus Sachen an.
die früher a ls • Kolonialwaren» bezeichnet wurde n.
Kolonien gibt es ja kaum mehr. Die ehemaligen
Kolonien sind eigenständige Staaten geworden.
Vielfach aber beste hen nach wie vor die damals
üblichen Handclbeziehungen: Die Staaten der
Dritte n Welt liefern die Rohstoffe zu von Europa
festgesetzten Preisen. die Veredelung geschieht
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fertig fabriziert wurden •. in unabhängigen Genossenschaften angebaut, geerntet und gehandelt
werden, der grösste Teir des Verdienstes kommt
jenen zugute, die den grö'ssten Teil der Arbeit verrichtet haben unter Ausschaltung des s pekulativen
Zwischenhandels.
Dazu gehören Kaffee, Bohnenkaffee aus Guatemala. Pulverkaffee aus Tansania, Honig aus
Guatemala, Tee aus Peru und lndonesien. Körbe,
Untersätze. J ute aus Asien.
Und we nn Sie an einem Mittwochnachmittag
junge Leute mit einem beladenen Leiterwägeli
durchs Dorf ziehen sehen, dann :tann es sich um
einen neuen Versuch handeln, solche Sachen an
den Mann oder an die Frau zu bringen und gleichzeitig für solche neue Handelsbeziehungen
Reklame zu machen!
Die Drittwältlädelileute sind dankbar dafür,
dass mit Ihrem Interesse (lies Kauf von Sachen)
ihr~ Bemühungen anerkannt werden .
Ubrigens: Jeweils an den Sammelnachmittagen
für Alt-Alu ist auch das Drittweltlädeli geöffnet.
LESER SCHREffiEN
Der Katzenkrieg im Ländli
Ich weiss. Katzen sind drollige Tierchen. Sie
erfreuen den Menschen mit allerlei lustigem Getue. sie mausen. was sehr nützlieb ist und sie sind
auch äusserst sauber. Letzteres gilt nur für den
Halter. denn jede Katze muss ja auch mal. Für
den Halter erledigt sich diese Angelegenheit,
indem er der geliebten •Muschi~ Tür und Tor
offen hält. damit gewisse Bedürfnisse auswärts
verrichtet werden können. Damit wäre die Wohnung sauber und «Muschi• sieht sich in der Umgebuqg nach geeigneten Plätzen um. Ein geeigneter Platz, der Leser ahnt es, beftndet sich in
Gestalt einer Anzahl Familiengärten direkt unter
• Muschis» Pfötchen. im Ländli. Hier wird die Erde
mit Hacke, Rechen und Liebe durchwühlt, wird
einigermassen aufbereitet. nur um sich dan n für
dieses «Geschäft• anzubieten. Mitnichten! Da hat
«Muschi• die Rechnung ohne den Hobby-Gärtner
gemacht. Dieser nämlich will seinen Garten auch
sauber halten (wie der Katzenhalter seine Wohnung), sinnt auf Abhilfe u.nd fängt an , seine Gartenbeete anzudecken. Nun kann nicht alles abgedeckt werden. und so ist es nur eine Frage der
Zeit. bis «Muschi• diese Lücken entdeckt, sie
kaltschnäuzig ausnützt und einen fluchenden Gartenbenützer hinterlässt. Jetzt wird gröberes Geschütz aufgefahren. Zunächst fliegen kleine Steine
in Richtung auftauchender Katzen, dann werden
sie grösser und wären dem Menschen hinsichtlieb
Kraft nicht Grenzen geboten. würde er am Ende
mit Felsbrocken um sich schmeissen. Dieser Zustand ist nun erreicht und dass selbst tierliebende
Frauen, die sonst keiner Fliege was zuleide tun,
plötzlich wahllos nach Steinen greifen um ihre geheiligten Kräuter und Stauden zu verteidigen,
lässt den Zorn ahnen, der im Ländli herrscht. Als
nächstes wird mancher seinen Blick zum Giftschrank richten und sinnieren, ob da nicht ein
bewährtes •Mitteli» drinnen ist. Aber auch andere
Möglichkeiten werden in Erwägung gezogen, bei
denen ich düstere Zeiten für das Ländli heraufziehen sehe. Denn wenn ich mir vorstelle, dass
bald die ersten Stacheldrahtverhaue, Selbst-
W ir führen in unserem
reichhalt igen Sortiment unter anderem
schüsse und ähnliches installiert, dass Bunker gebaut. Schützengräben ausgehoben und Wachen
rund um die Uhr aufgezogen werde n, dann komme
ich nicht umhin , mi r an der nächsten Versteigerung im Ar meefahrzeugpark in Thun eine alte
Kanone nebst genügender Munition zu ersteigern.
Es ist nur schade, dass noch keiner eine Vorrichtung erfunden hat, mit deren Hilfe man die
«Steine~ des Anstosses in die Richtu ng katapultieren könnte, aus der sie herkommen, nämlich in
die Wohnung des jeweiligen Halters.
Wenn Sie mich fragen , ich möchte im Moment
nicht mehr Katze im Ländli sein. Die • Muschis•
werde n es schwer haben , ihr ruhiges Katzenleben
im Ländli weiterzuführen, aber ich hoffe, dass sie
sich bei ihren Haltern dafür gebührend, etwa in
Form eines kleinen , stinkenden Häufchens irgenwo in einer Zimmerecke, bedanken.
Ges ucht:
HiHe in der Erziehung
(Wecker) Wenn die Schulen, ein Verein oder
eine politische Partei zu einer Diskussion über
Erziehungsprobleme einJaden . dann kann man in
der Regel mit einem grossen Interesse rechnen.
Erziehungs- und Schulfragen bewegen die Eitern,
Lehrer. Zeitungsmacher haben die~en Umstand
als Marktlücke entdeckt, Vereine und Institutionen
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Tagungen. Nicht alle vermögen die Erwartungen
der Hilfesuchenden zu erfüllen. Von einer solchen
Einrichtung berichten zwei Mütter aus Bremgarten mit einer längeren Einsendung, deren Umfang die Möglichkeiten unserer Dorfzeitung bei
weitem übersteigt.
Es scheint uns aber richtig, wenn wir hier auszugsweise über die Erfahrungen der beiden Mitbürgerinnen berichten, als Hilfe für weitere
Interessierte und als Beitrag zum Gespräch rund
um die Erziehung. Frau Eva Rohr und Frau
Su_$anne Cemy erzählen begeistert von ihrer
Entdeckung der Kontaktstelle Boutique 2000 in
Kriegstetten . Der Leiter dieser Stelle vermittelt
und organisiert Angebote mit dem Anliegen, den
Menschen in seine r Ganzheit zu erkennen und zu
fördern. Eltern, Spielgruppenleiterinnen. Kindergärtnerinnen und Lehrer miteinander ins Gespräch
z u bringen, Lebensqualität zu vermehren.
Hans Fluri, selbst Lehrer, der Initiant und
Gründer der Boutique 2000 versucht, diesen und
weitem Zielen mit einem möglichst ganzheitlichen
Angebot näher zu kommen.
Da gibt es einmal die eigentliche Kontaktstelle,
die zu vielen Frage n der Erziehung im Vorschulund Schulalter mit Eltern-, Spiel- oder Diskussionsabenden Lösungsmöglichkeiten vorschlägt.
Der Kontaktstelle ist ein Bücher- und Spielmaterialladen a ngegliedert.
Ein weiterer , Schwerpunkt der Arbeit der
Boutique 2000 ist das Angebot von Kursen,
Tagungen, Lehrerfortbildung. So findet arn
31. Mai im Zentrum Bürenpark eine Weiterbildungstagung über die Anfertigung von Naturspielzeugen statt.
Unsere beiden Berichterstatterinnen bezeugen,
dass sie in dieser Institution echte Hilfe gefunden
haben und sie werden gerne jede weitere Auskunft
Hilfesuchenden geben und die nötigen Kontakte
mit dieser Stelle vermitteln. Wer sich dafür
interessiert, möge sich direkt mit ihnen in Verbindung setzen : Frau Eva Rohr, Friedhagweg 39,
Tel. 23 04 08, Frau Susanne Cerny. Römerstr. 18,
Tel. 23 81 SO.
Aus den Parteien
SP Bremgarten
Höck über Fragen der Ortsplanung
(ft) Am Höck vom 20. Mai orientierte Albert
Rommel, Mitglied der Ortsplanungskommission,
über aktuelle Fragen der Dorfentwicklung. Nach
e~er parlegung des Planungsverfahrens und
emem Überblick über die gegenwärtige und die zu
erwartende Bautätigkeit kam der Referent insbesondere auf anstehende Probleme der Gemeindeentwicklung zu sprechen.
In der Diskussion äusserten verschiedene
Parteimitglieder ihre Zweifel und Bedenken
gegenüber einer Bautätigkeit, die fast ausschiesslich auf Einfamilienähuser ausgerichtet ist. Mietwohnungen dürften in Bremgarten in absehbarer
Zeit kaum erstellt werden, vor allem keine preisgünstigen. Angesichts des bestehenden Bodenrechts und des freien Spiels des Marktes scheint
es aber den Gemeindebehörden - auch wenn der
politische Wille vorhanden wäre - kaum möglich
zu sein. diesen einseitigen Tendenzen e ntgegenzuwirken.
.. Anlass zu Fragen gab auch die von den neuen
Uberbauungen zu erwartende Belastung der Umwelt. Solange die StromversorgunB durch die
BKW nicht sichergestellt wird - aus Uberlegungen
des Naturschutzes wurde der Bau einer Freileitung
blockiert - werden die Bauherren auf Ölheizungen
ausweichen, was aber angesichts der heiklen
klimatischen Bedingungen in unserer Gemeinde
fragwürdig ist. Eine Beteiligung der Gemeinde an
allfälligen Mehraufwendungen für neuartige
Lösungen wäre sicher prüfenswert.
Unserem Frühlingsfest, dem •Ballo liberale•
war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg
beschieden. lm bis zum letzten Platz besetzten
Restaurant Belvedere vergnügten sich Mitglieder
und Freunde bis in die Morgenstunden bei Tanz,
Musik und geselligem Beisammensein. Der
grösste Dank zum ausgezeichneten Gelingen
dieses unpolitischen Abends gehört jedoch der
Familie Waser. ihrem Küchenchef Ueli und den
Mitarbeitern für ihre herzliche Aufnahme, der ausgezeichneten Küche und der liebenswerten Bedienung.
Am nächsten Montag, 2. Juni wird im Zentrum
St. Johannes durch unsere Partei ein öffentlicher
Abend mit Diskussion um unsere Schulprobleme
durchgeführt. Wir laden alle Mitglieder, Freunde
und Bekannte zu dieser Veranstaltung ein.
Zu unserem vierzehntäglichen Stamm im
Restaurant Chutzen, jeweils zwischen 1800 und
2000 Uhr sind alle. am Gemeindegeschehen
interessierten. dem geselligen Beisammensein
nicht Abgeneigten herzlich willkommen.
Die nächsten Daten: 3. und 17. Juni 1980
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Nr. 6/7 18. Juli 1980
AUS UNSERE R GEMEINDE
Ortsplanung Bremgarlen kostet Geld I Wechsel im
Gemeinderat
In seiner letzten Sitzung befasste sich der Gemeinderat eingehend mit Durchführungsfragen der Ortsplanung. Ein in Herrenschwanden wohnhafter Eigentümer einer ob den Terrassenhäusern gelegenen
Parzelle im Halte von 6'578 m2 fordert eine Entschädigung, weil sein Land ins übrige Gemeindegebiet ausgezont worden ist. Die EnteignungsSchätzungskommission sieht für diese materieiJe
Enteignung eine Entschädigung vor, die samt Zinsen über Fr. 800'000.- zu stehen käme, wobei die
Parzelle im Besitze ihres heutigen Inhabers bleiben
würde. Verhandlungen betreffend Kauf durch die
Gemeinde oder Gewährung von Realersatz sind gescheitert, so dass die Gemeinde, wiiJ sie die beschlossene Ortsplanung durchführen, die hohe
Rechnung zu bezahlen hat. Der Gemeinderat will,
obschon eine solche Zwangsausgabe im Sinne der
vom Souverän beschlossenen Ortsplanung liegt, das
Geschäft nochmals der Gemeindeversammlung vorlegen. Als einzige Alternative bestünde die allerdings unerwünschte Rtickzonung der erwähnten
Parzelle ins Baugebiet. Ein solcher Krebsgang würde die ganze Ortsplanung präjudizieren. ·
Ebenfalls im Zuge der Durchführung der Ortsplanung
fanden
vor
der
EnteignungsSchätzungskommission Verhandlungen mit der
Vereinigten
Schlitzengesellschaft
BremgartenFelsenau statt, und zwar betreffend Übernahme der
Scheibenstandparzelle, die vor kurzem durch unsere
Zivilschutzorganisation instand gestellt worden ist.
Der Gemeinderat hat in eigener Kompetenz dem Einigungsvorschlag zugestimmt. Demnach sind ftir
1'030 m2 Fr. 25'000.- zu bezah len, wobei die erste
Forderung der Vereinigten SchUtzengesellschaft
über Fr. 80'000. - betrug.
Die Aarehalbinsel ist im Zuge der Ortsplanung bekanntlich zur Grünzone erklärt worden. Hier sind
nun auch Entschädigungsansprüche geltend gemacht worden, weil der Grundeigentümer seinen
Landwirtschaftsbetrieb nicht durch Zusatzgebäude
erweitern kann.
Im Zuge der Verkehrssanierung Seftau I Freudenreichstrasse beschloss der Gemeinderat, die Seftaustrasse in der Gegend des « Molletstutz» mit einem
allgemeinen Fahrverbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder zu belegen. Nur die Anstösser sollen dieses StrassenstUck befahren können.
Eine Einladung an alle Neuzuzüger
(wecker) Alle Neuzuzüger, die seit dem August des
vergangeneo Jahres nach Bremgarten gezogen sind,
wurden in diesen Tagen zu einem T reffen am Freitag, 22. August, Besammlung um 1830 Uhr beim
ganz alten Schulhaus beim Schloss, eingeladen.
Solche Begegnungen zwischen Behörden, Parteien,
Vereinen und neuen M itb ürgern sind in Bremgarten
zur Tradition geworden. Alljährlich findet ein solches Treffen statt, jedesmal wird eine andere Besonderheit unseres Dorfes vorgestellt. Diesmal geht es
darum, unter Führung von H errn Dr. Ed . M. Fallet
die restaurierte Kirche zu zeigen, dann einen der wenigen Bauernhöfe der Gemeinde anzuschauen,
Schlossgarten und Rokokosaal des Schlosses zu besichtigen, um anschliessend im Kirchgemeindehaus
bewirtet zu werden . Der Gemeindepräsident, Herr
F. Sandmeier, die Gemeinderäte, Herr Viktor Kleinertals Besitzer des Schlosses, und die Vertreter der
Kirchgemeinden werden dabei kundige Begleiter
sein und nötige Informationen zu vermitteln wissen.
Wer zum Kreise der T eilnahmeberechtigten gehört,
seit Ende August 1979 in Bremgarten lebt und noch
kein persönliches Einladungsschreiben erhalten hat,
kann ein solches noch auf der Gemeindeverwaltung
beziehen. Man kann sich aber auch direkt bis 18.
August bei Frau S. Stricker, H angweg 2, 3047
Bremgarten, anmelden. Eingeladen sind auch je ein
Vertreter der in Bremgarten ansässigen Vereine in
der Annahme, dass diese daran interessiert seien,
unter den Neuzugezogenen für ihre Sache zu werben.
Eine Tennisanlage in Bremgarten
Dass in Bremgarten zwei Schweizermeister zu H ause sind, wurde vom Gemeinderat mit Freude zur
Kenntnis genommen. Stefan und Thomas Wehrli
wurden anlässlich der Schweizermeisterschaft im
Rudern auf dem Rotsee im Achter mit Gold ausgezeichnet. Für ihren langjährigen sportlichen Einsatz, für ihre Ausdauer und ihren seltenen Erfolg
soll ihnen namensder Behörden und der ganzen Bevölkerung eine besondere Anerkennung ausgesprochen werden.
Mit Bedauern nahm der Rat Kenntnis vom Wohnortswechsel und dadurch bedingten Ausscheiden
aus der Exekutive von Gemeinderat Toni Bühlmann
(SP). Sein Nachfolger (erster Ersatzmann auf der
SP-Liste) wird Herr Ernst Frischknecht, Dr. phil.,
sein. Ernst Frischknecht ist seit 3 Jahren in unserer
Gemeinde wohnhaft und versieht im Berufsleben
das Amt des Chefs des Protokolls der Bundesversammlung. Der Wechsel im Gemeinderat erfolgt am
l. August 1980.
R. Weiss
1. Augustfeier in Bremgarten
Neuesaus dem Wehrdienst
Fackel- und Lampionumzug, angeführt von der Arbeitermusik Bremgarten.
Route: Abmarsch 20.00 Uhr bei den Terrassenhäusern im Ländli - Molletstutz - F reudenreichstrasse
-Ritterstrasse - Johanniterstrasse - Areal Sekundarschu.lhäuser.
Feier: Beginn 20.30 Uhr
Ansprache von H errn Gemeinderat Max Müller,
Bremgarten.
Die Feier wird begleitet durch Vorträge der Arbeitermusik Brerngarten.
Höhenfeuer: Abbrennen des Höhenfeuers in der
Hofslettergrube um ca. 20.30 Uhr.
Wir bitten die Bevölkerung, die Häuser zu beflaggen und recht zahlreich an der Bundesfeier teilzunehmen.
Das Abbrennen von Knallfeuerwerk auf allen öffentlichen Strassen und Plätzen ist untersagt.
Bei schlechter Witterung findet die Feier im Kirchgemeindehaus statt.
Allen Einwohnern wünschen wir ein fröhliches Fest.
Das Bundesfeierkomitee.
A nschluss Wehrdienst an AJa rmanlage Region Bern
Nachdem erste Verhandlungen mit der Kreistelefondirektion Bern im Vorsommer 1975 geführt wurden, ist es nun soweit. Ab I. August 1980 ist unser
Wehrdienst an die Alarmanlage der Region Bern
angesch Iossen.
Ab diesem Datum sollten allfällige Alarmmeldungen nu r noch über Tel. Nr. 118 zur Brandwache
Bern erfolgen.
D ie Alarmierung der Mannschaft erfolgt nach einem Konferenzgespräch mit der hiesigen Stabsgruppe direkt von Bern aus.
Die Angehörigen des Wehrdienstes werden über den
Ablauf der Alarmierung durch ein persönliches
Schreiben orientiert.
Der Alarmanlage der Region Bern sind nebst unserer Gemeinde die Wehrdienste von Bern, Htigen,
Köniz, Münchenbuchsee und Ostermundigen angeschlossen. Es ist daher äusserst wichtig, bei Alarmmeldungen die notwendigen Angaben ruhig und genau zu übermitteln.
Wehrdienstkommando
Kein Sport wächst so schnell wie Te11nis. ln der
Schweiz sind es 3o/o der Bevölkerung, die dem weissen Sport frönen, und insgesamt 10% möchten ihn,
einer Umfrage zufolge, gerne betreiben, wenn sie
Gelegenheit dazu hätten. ln der Region Bern spielen
rund zehntausend Menschen auf 112 offenen Plätzen und 26 H allenplätzen Tennis.
Wollte man die bestehende Nachfrage in Bern und
Umg~bung befriedigen, so mUsste man heute zusätzlich 172 Offenplätze und 21 Hallenplätze erstellen. Denn sämtliche Klubs der Region haben eine
optimale Ausnutzung Ihrer Anlagen, sodass an vielen Orten bereits endlose Wartelisten von T ennisbegeisterten aufliegen.
Nun ist in diesen Tagen eine Anfrage zur Erstellung
einer Tennisanlage westlich des Zentrums St. Johannes und des Kirchgemeindehauses an den Gemeinderat von Bremgarten ergangen. (Siehe abgebildete Standortskizze.)
Nachfolgend einige Argumente aus der Sicht des
Bauherrn, die für die Erstellung einer Tennisanlage
sprechen:
Nachdem in Bremgarten schon eine Spor-tanlage gep lant ist, würde sich nord-westlich daran anschliessend ein Tenniszentrum harmonisch ein fügen lassen.
Es entstünde eine ideale Konzentration aller Sportarten abseits bestehender Wohnüberbauungen, aber
mit guter Verkehrserschliessung und im Zentrum
der Gemeinde.
Die an sich zu gross bemessene Freifläche für öffentliche Bauten und Anlagen, auf welche das Tenniszentrum zu stehen käme, könnte auf d iese Weise
- zumal die Tennisanlage im Baurecht geplant ist
- sogar kostendeckend (Baurechtszins) verwendet
werden.
Die Ersteller des Tenniszentrums streben eine Kombination mit andern Sportarten an: geplant sind
Tischtennisräume (Klub in Bremgarten bestehend),
Squash-Räume etc., evtl. ein Vita-Parcours ausgehend vom Zentrum unter Einbezug der Hänge und
des Waldes.
Der Parkplatz der T ennisanlagen könn te zum Teil
im Hochwinter als Natureisbahn für die Kinder von
Bremgarten genutzt werden.
Die Parkplätze werden so bemessen , dass sie sowohl
der Tennisanlage als auch den anderen Sportanlagen genügen.
lm Untergeschoss der H alle wird ein Übungsraum
für die Arbeiter-Musik eingeplant.
Abschliessend darf festgehalten werden, dass der
Tennissport ein lärmarmer Sport ist und das nach.
dem Ausmass des T enniszentrums (im Winter 4
H allenplätze und im Sommer 6 Aussenplätze) ein
unwesentlicher Mehrverkehr zu erwarten ist.
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Der Gemeinderat ist der Auffassung, dass die ErStellung einer solchen Anlage das «Gesicht» unseres
Dorfes wesentlich verändern würde und möchte
vorgängig einer ersten Beratung die Ansichten derBremgartener Einwohner zu diesem Projekt einholen.
Der Gemeinderat bittet die Vereine, Parteien sowie
Privatpersonen sich kurz zu folgenden Punkten zu
äussern:
l. Ist eine Tennisanlage in Bremgarten zu befürworten?
2. Finden Sie die Standortbestimmung der Anlage
zutreffend oder WÜrden Sie einen anderen Ort in der
Gemeinde vorziehen? Wenn ja, welchen?
3. Sollten weitere Sportanlagen mit einbezogen
werden? Wenn ja, welche?
Aus unseren Parteien
FDP
(ba) Grosses Interesse bekundeten die Bremgärteler
an dem von der Freisinnig-demokratischen Partei
durchgefOhrten Schuldiskussionsabend im katholischen Zentrum St. Johannes. Vor Ober 100 Personen konnte Parteipräsident Ueli Hofer die zuvor
schriftlich eingereichten Fragen an die Diskussionsteilnehmer weiterleiten. Neben Gemeinderat Roben Weiss {zuständig für Schulfragen), den Präsidenten der Primar- und der Sekundarschulkommission, Rudolf Christinat und Oskar Blättler, gehörten dem Diskussionsforum auch je ein Vertreter der
Lehrerschaft, Frau Johanna BaumgartDer {Primarschule) und Fred Frei (Sekundarschule), sowie Dr.
Hans Sticker, Vorsteher des kantonalen Amtes für
Unterrichtsforschung an.
In einem kurzen Referat orientierte Dr. Stricker
Ober die (inzwischen angenommene) Vorlage zur
Änderung des Schulgesetzes. Erwartungsgernäss
wurden mehrere Fragen zum Thema Übertritt in die
Sekundarschule gestellt. Bremgarten möchte, so
Blättler, nicht wie die Stadt Bern den prüfungsfreien Übertritt einführen, sondern am bewährten
Modus - Noten aus der Primarschule, Empfehlung
des Primarschullehrers und Aufnahmeprüfung in
gelöster Athmosphäre - festhalten. Wie Sekundarlehrer Frei feststellte, habe dieses System mehr Vorals Nachteile und erlaube es vor allem auf einzelne
Kinder einzugehen und damit wohl auch Härtefälle
weitgehend zu vermeiden.
Dr. Stricker orientierte im Zusammenhang mit dem
Notenkult über den Schulversuch Manuel, wo sehr
positive Erfahrungen mit gleitenden Schülerselektionierungen gemacht würden. Er erwähnte auch
die angelaufene Poch Initiative, die einen prüfungsfreien Übertritt in die Sekundarschule nach der 6.
Klasse fordert. Es fiel schliesslich noch die Bemerkung, dass - ganz ohne Selektionierung kann der
Übertritt so oder so nicht erfolgen - nicht das Alter
des Übertritts entscheidend sei, sondern endlich ei-
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4. Sollte nach Ihrer Ansicht die projektierte Anlage
an diesem Standort abgelehnt werden? Sollte generell von grösseren Sportanlagen in unserer Gemeinde Abstand genommen werden?
Der Gemeinderat dankt allen im voraus für Ihre
Stellungnahmen und bittet Sie, diese bis Ende August direkt an den Gemeinderat 3047 Bremganen zu
richten.
ne Lösung auf gesamtschweizerischer Ebene notwendig wäre.
Dass das Niveau der Sekundarschule Bremgarten
weit über dem kantonalen Durchschnitt liege, konnte Blättler mit Zahlen belegen. Ca. 60 o/o aller Schüler der 4. Primarklassen könnten jeweils in die Sekundarschule aufgenommen werden. Ebenfalls
überdurchschnittlich hoch liege der Prozentsatz bei
spätem Übertritten von der Sekundarschule in höhere Schulen, was allerdings angesichts der Bevölkerungsstruktur Bremgartens nicht überraschen könne.
Zur Frage- oder dem Wunsch- nach vermehrt nicht
geschlechtsorientiertem Handarbeitsunterricht
konnte Johanna Baumgartner aus eigener Erfahrung berichten. Insbesondere die Knaben WÜrden
mit Begeisterung stricken, häkeln oder kochen weitere Schritte in dieser Richtung wären durchaus
WÜnschenswert. Des weiteren wurde über den Fakultativunterricht an der Sekundarschule - die Teilnahme ist nur aufgrund gewisser Leistungsausweise
der Schüler möglich - und über die Berufsberatung
in der Schule diskutiert. Wenn auch hin und wieder
der Wunsch nach der 5-Tage Woche in der Schule
hörbar ist, haben sich an diesem Abend die Eltern
wie auch die Lehrer klar gegen deren Einführung
gestellt.
Die lebendigen und wirklichkeitsnahen Diskussionen zeigten, dass diese FDP-Veranstaltung weit
über die Parteikreise hinaus geschätzt wurde und
offenbar einem Bedürfnis entsprach.
SP Bremgarten
Stellungsnabme zur Verlängerung der Buslinie nac h
Stuckisbaus
(sppd) Bekanntlich hat die SP Bremgarten anlässlich der letzten Gemeindeversammlung in zustimmendem Sinne zur Verlängerung der Buslinie nach
Stuckishaus Stellung genommen. Die Stellungnahme wurde ausführlich begründet und es wurde betont, dass nach wie vor eines der primären Anliegen
der SP Bremgarten die Verbesserung der Verkehrs-
und Wegverbindungen zwischen dem «oberen»
Dorf und dem «unteren>} Ländli ist, dass eine Verlängerung der Buslinie nach Stuckishaus eine erste
Etappe für den weitem Ausbau in Richtung Ländli
betrachtet werde, dass mit allen Mitteln eine Lösung
gefunden werden müsse, um die Anliegen der Ländlibevölkerung zu erfüllen.
Denkbar seien der Bau eines Schrägliftes, der Ausbau von Fusswegen.
So gelangte der Sprecher der SP mit dem folgenden
Vorstoss, als Anregung und Antrag gedacht, an den
Gemeinderat: «Der Gemeinderat überprüft sämtliche realistische Massnahmen, die den Bewohnern
des Ländlis den Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtern könmen. Innerhalb eines
Jahres orientiert er die Gemeindeversammlung Ober
das Ergebnis seiner Abklärungen und über die allenfalls zu realisierenden Massnahmen.»
Die SP Bremgarten betrachtet es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die Entwicklung und die Abklärungen , die diese Anregung nun anbahnen sollte,
aufmerksam zu verfolgen, je nach dem Stand der
Dinge mit allem Nachdruck zu beleben. Selbstverständlich bietet sie dabei auch die Mitarbeit in einer
allfällig entstehenden informellen Gruppe an, die
sich mit dieser Frage auseinandersetzt. Eine parteiinterne Verkehrsgruppe ist diesbezUglieh bereits an
der Arbeit.
Nächste Veranstaltungen
Am I. August versammeln sich die Mitglieder und
Freunde der SP, die nicht in den Ferien weilen, bei
der Feuerstelle beim Pumpwerk in der Seftau zu einem ungezwungenen fröhlichen Höck , zum gemeinsamen Pienie etwa um 1700 Uhr, um ansebliessend
an der 1. August-Feier im Dorfe teilzunehmen.
Im Verlaufe des Monats August findet dann ein
weiterer Höck im Belvedere statt, an welchem wir
uns mit aktuellen Energiefragen - nicht zuletzt im
Zusammenhang mit den Beschlüssen an der kantonalen Parteiversammlung - auseinandersetzen werden. Wir meinen, dass gerade diesen Fragen besonders in Bremgarten im Hinblick auf die kommende
Bautätigkeit Bedeutung zukommt und dass dies
nicht nur die Planer, sondern auch die Bürger zu beschäftigen hätte.
SVP
Familienausflug der SVP
Am 14./15. Juni fand der rraditionelle jährliche Farnilienausflug der SVP-Bremgarten statt, der diesmal als 2-tägige Veranstaltung in das Gebiet von Sörenberg in die Schneeberghütte führte. Der Wellergott war den 49 Teilnehmern, davon 19 Kinder, gut
gesinnt, regnete es doch nur zur späten Nacht und
bei der Rückfahrl.
Nach einem währschaften Nachtessen und anschliessenden Spielen, Gesang rund um das Lagerfeuer beschlossen die unentwegten den Abend bei
einem gemütlichen Jass oder einer spannenden Partie Monopoly.
Trotzdem wurden am Sonmag bei strahlendem
Wetter ausgiebige Wanderungen im teilweise noch
schneebedeckten Schrattenfluhgebiet unternommen. Die milden Wanderer dankten der unermüdlichen Küchenmannschaft mit herzhaftem Appetit.
Alle haben dieses Familienweekend genossen. Die
Kinder fragten schon am Mittag .. . «Wann gehen
wir wieder?»
Vor 32 Jahren
(rn) Der Busbetrieb nach Bremgarten war seit jeher
ein wichtiges Anliegen der Bevölkerung Bremgartens. Am 15.2.1948 erschien in der Berner Tagespresse der folgende Artikel:
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reineratlt burd) bie auft4nbigt Ron3elllonsbel)6rbe, nid)t
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bie f)l!t{te ber im !:)ol)re 1946 im !Betrieb geftonben~n
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Gelomtl)eit belltt bienen 3u f.önnen. tlit l)errfd)enben !Ctt•
l)liltnifle auf bem tlrbelumarft oerur!cd)ten ltibtt enorme
~etllingcrung bcr i!itferfrlften. ll)tsf)ctlb mir b!J l)eute
nur einen l:eil ber llingll belttllten tJal)raeuge tn iacttieb
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Gemeinberat oon !BttmAorten oor mtnlgen !Dod)en cuf
eint <flngcbe l)ln burd) uns orientiert.
Dieser Artikel stammt aus dem Archiv der SVP.
Weitere « Nostalgische Neuigkeiten» aus dem Bremgarten von frilher werden folgen.
Filr alle, die noch nicht zu den alteingesessenen BOrgern von Bremgarten zählen, dürfte es von Interesse
sein, einiges aus der Vergangenheit ihrer Wohngemeinde zu erfahren, meint die SVP.
Wir rufen deshalb alle Parteien, Vereine und Mitbürger auf, in ihren Akten, Schubladen, Estrichen
nach Zeugen der Vergangenheit Ausschau zu halten. Sicher finden sich Dokumente, Fotos, Zeitungsausschnitte, die sich filr eine Rubrik « Aus der Vergangenheit von Bremgarten» sehr gut eignen.
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Der Pi-Dienst von Bremgarten im ZS
mustergültige Vorbereitung meinen besten Dank
aus. Ich möchte mich jedoch auch an dieser Stelle
entschuldigen, wenn ein paar Einwohner von Bremganen der nicht vorgesehenen Sprengung wegen
leicht erschrocken sind. Aber es zeigte sich, dass es
ohne Sprengung nicht möglich gewesen wäre, innert
Am 3.6.80 rUckten rund 20 Männeraus Bremganen
in den ZS ein, um ihren diesjährigen WK in unserer
Gemeinde zu absolvieren. Ausnahmsweise erhielt
der ZS ein Objekt in der Gemeinde Bremganen,
welches sich ausgezeichnet fUr die 2-tägige Pi·
Übung eignete. Es galt, den ehemaligen Scheiben·
stand von Bremganen dem Erdboden gleichzuma·
chen und der Umgebung anzupassen.
An dieser Stelle möchte ich der ganzen Mannschaft
für den hervorragenden Einsatz und die speditive
Arbeit danken. Auch dem Kader spreche ich für die
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2 Tagen die uns selbst gestellte Aufgabe zu lösen.
Hier mein besonderer Dank an Herrn Ruedi Schober. Ohne seine umsichtigen Fachkenntnisse und
sein uneigennütziges Dazutun (Trax, 2. Kompressor) hätten die vorhandenen Mittel nicht ausgereicht, das Ziel innen der vorgesehenen Zeit zu erreichen. Auch die Herren M. von Lerber und M.
Lüthi seien erwähnt, die sich mit Herrn R. Schober
als «Sprengmeister» betätigten.
Die nachfolgenden Bilder geben den Eindruck, mit
welchem Eifer gearbeitet worden ist (sie stammen
aus dem Atelier von Fredo Meyer-Henn, «geschossen» von Frl. Franziska Scheidegger).
Alle Teilnehmer dieses Kurses hoffen, dass auch
nächstes Jahr wieder ein Objekt in der Gemeinde
vorhanden sein werde, damit die Übung hier abgehalten werden kann.
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Aus den Vereinen
Arbeitermusik Brr mgarten
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbllrger, noch einmal
meldet sich die Arb. Musik Bremganen vor den
Sommerferien. Zwei Monate voller Hektik liegen
hinter uns und nun folgt die verd iente Sommmerpause. Der Monat Mai war seit Jahren der schlimmste in Sachen Bean~pruchung. Um1ug, Muttertagskonzert, Gartenfest, Vorbereitungskonzert im
Kirchgde.-Haus, Marschmusikproben, Spezialproben und Platzkonzert ~landen auf dem Programm,
total 13 Zusammenkünfte und 8 Spezialproben für
diverse Register.
Schliesslich folgt der Höhepunkt des Jahres, das
schweizerische Musikfest in Burgdorf, am 7./8. Juni. Samstags um 13.00 Uhr trafen wir uns beim
Treffpunkt im Bahnhof Bern. Ei ne stattliche Anzahl Musikantinnen und Musikanten, sauber herausgeputzt, fast ausnahmslos uniformiert (ausgenommen Schüler). ln Burgdorf wurden unsere Köfferli durch die Organisatoren in Verwahrung genommen und ins Zivilschut zzentrum Gyrischachen
transportiert, denn bereits eine halbe Stunde später
mussten wir uns wr Vorprobe einfinden. Zu diesem
Zeitpunkt konnte man sich über das Wetter noch
nicht beschweren, denn es herrschte eine fast unerträgliche Hitze, besonders im Vortragslokal, der
Aula der Stadt Burgdorf. Zuerst wurde das Selbstwahlstück gefordert und anschliessend das Aufgabestück (6 Wochen). Drei Experten befanden sich
auf dem BaJkon und beurteilten jeder für sich die
gebotenen Leistungen. Zur H itze (es ''urde in voller
Uniform gespielt) ge eilte sich zeitweise etwas Nervosität, die sich hauptsächlich bei unseren jungen
wettkampfunerfahrenen Bläserinnen und Bläser bemerkbar machte. Froh, dass man doch mit einer ansprechenden Leiswog über die Runden ge ko mmen
war, genossen wir die anschliessende Freizeit und
tummelten uns im malerischen Städtchen, wo
g leichzeitig ab 16.00 Uhr der erste Teil der Marschmusikdemonstration stattfand. Das Nachtessen erfolgte um 18.00 Uhr in der Markthalle, wo auch die
anschliessende Abendunterhalt ung über die Bühne
ging. Begeiste rt waren sicher a lle von der First Harmonie Brass-Band (im Moment auf Tournee ausUSA) die mehrere Z ugaben leisten mussten. Um ca
22.45 Uhr war die Abendunterhaltung beende! und
unsere Jung mannschart wurde unter Aufsicht unseres Sousaphonisten in die Unterkunft gebracht.
Ein Ko mpliment a n a lle unsere Mitglieder, ob jung
oder alt, alle verhielten sich vorbildlich. ln der Zwischenzeit hatte der berüchtigte Dauerregen dieses
Sommers eingesetzt und auf dem Marsch zum Morgenessen wurden einige unserer Mitglieder tüchtig
nass. ach einem reichlichen Morgenessesn mussten wir als 3. Sektion zur Marsch mu~ikkonkurrenz
antreten. Wie auf Kommando liess der Regen nach
und als wir uns mit 4 Tambouren an der Spitze in
Marsch setzten hatte er gänzlich aufgehört. Trotz
Abwesenheit infolge RS, Krankheit, Unfall und Arbeit konnten wir ein stattliches Korps mit 44 Musikantinnen und Musikanten präsentieren, und erhielten mit dem Marsch «Gruss an Ba rneveld» das
Prädi kat «sehr gut».
Nach einer vor7liglichen und reichhaltigen Bernerplatte erfolgte die mit Spannung erwartete Rangverkündigung. Für uns wurde der 7. Rang in der 3.
Klasse ausgcru fen und unser Fähnrich liess sich mit
Stolz den Goldkran7 an die Fahne hi \sen.
Kurz danach erfolgte der Aufbruch und um 18.00
Uhr trafen wir mit dem Bus in Brerngarten ein, wo
sich bereits eine stattliche Menge mit den Vereinsdelegatgionen des San1s-Turnvereins und des Wasserfa hrvereins Bern -Neubrilck eingefunden hatte. Unbeeindruckt vom prasselnden Dauerregen marschierten wir mit Spiel Ober die Kaiehackerstrasse
zum Rest. Belvedere, wo unsere Reise offiziell beendet wurde. Schade dass das Wetter nicht mitgespielt
hat, denn solche Anlässe hinterlassen nicht den gleichen Eindruck.
Noch einmal herzlichen Dank an alle Jdealisten unserer Musik, denn jeder ob gross oder klein hatte
den Betrag von Fr. SO.- bezahh um überhaupt an
diesem Fest teilnehmen zu können. Der Festkartenpreis belief sich auf Fr. 57.- pro Mitglied, dazu kam
noch das Bus -und Bahnbillet. Dieser Betrag hätte
durch die Vereinskasse niemals übernommen werden können. Nun wie bereits erwähnt, eine Pause in
der Ho ffnung auf besseres Wetter und erholsame
Ferien , dies a lles wünscht Ihnen die Arb. Musik
Bremgarten.
Gartenfest im Lä ndli
(wecker) Nach dem gelungenen Fest zur Einweihung der Familiengärten in der Seftau im vergangenen Jahr war es beschlossene Sache: Alle Jahre ein
Gartenfest als Belohung für gemeinsame Bemühungen, zur P Oege der Gemeinschaft und auch als Leistungsschau für Aussenstehende! So luden die Familiengärtner sich und die übrigen Bremgärteler auf
den 8. Juni wieder ein zu einem ve rit ablen Gartenfest, bei Bratwurst, Spiel, Bier und Wein. Bis in alle
Nacht hinein wurde dann auch bei recht regem Besuche das Festziel angestrebt, ungeachtet des unsicheren Wetters, zumeist unter dem schützenden Dache des improvisierten Klublokals. Und eifrig mussten die durch fröhliche Ge~änge ausgetrock neten
Kehlen gekühlt und geschmiert werden, nicht zum
Nachteile der Vereinskasse. Wer als Besucher und
nicht als Gärtner die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Gärten benützte, der konnte einmal
mehr nur staunen ob der P roduktion in den Gärten
und über die Zeugnisse freizeitliehen Fleisses, hinter
welchen man die Hä nde um- und weitsichtiger Planer und Vereinsleiter spürte.
Satus Felsenau-Bremgarten mit G rümpelturnier am
30./31. August 1980
Das Grümpelturnier für Schüler und Aktive dauert
am Samstag von 14.00- 18.00 U hr und am Sonntag
von 08.30- 17.00 Uhr in der Schulanlage Rossfeld.
Es wird Fr. 12.- für Schüler und Fr. 20.- für Aktive pro Mannschaft (max. 8 Spieler) als Nenngeld
erhoben. Viele schöne Preise winken den Fussballbegeisterten. VerpOegungsmöglichkeit in der Festwinschaft. Anmeldeschluss ist der 20. Augu~t. Es
können auch Damenmannschaften gemeldet werden. Nähere A uskünfte und Anmeldungen bei Erwin Waber, Bachstrasse 18 in 3072 Ostermundigen
(5 1 43 17).
Spielkreis Bremgarten
(mi) Nach den Ferien nimmt auch der Spielkreis
Bremgarten seine Proben- und Aufführungstätigkeit wieder auf. Musikaus!lbende Liebhaber klassischer und moderner Musik sind jederzeit herzlich
willkommen, vor allem Cellisten und Bratsc histen
sind zur Zeit gesuchte Leute!
Loteressenten wollen sich mit Ha nspctcr Neuko mm ,
Friedhagweg, Bremgarten, Tel. 23 II 23, in Verbindung setzen. Er wird ihnen gerne den Probenplan
des Spielkreises zukommen lassen, damit sie an einer der Proben unverbindlich teilnehmen kö nnen .
PRO BREMGARTEN
Bremgarten musizierte und Leute a us Bremgarten
stellten aus, und eine Exku rsio n rund um den frie:
nis berg.
Etliche haben dies gemerkt, an den Anlässen teilgenommen, an den Ausstellungen von dem Werken
und GestaJten Kenntn is genommen . Viele waren als
Aus führende direkt beteiligt. Mit wenigen Ausnahmen sind uns keine Reaktionen zuge kommen, weder zustimmende noch kritisch-ablehnende. Die beiden Veranstaltungsreihen haben ihren Abschluss gefunden, mit einem Maibowlenfest im Ki rchgemeindehaus und mit der abschliessenden Ausstellung im
Kirchgemeindehaus. Schlusspunkt der Veransta ltungsreihe 1979/80 bildete die Exkursion am Sonnlag, 22. J uni, rund um den Fricnisberg, geführt von
Heinrich C. Affolter. 37 interessierte Mitbürger
konnten sich an Kostbarkeiten in und an Sakralund Profanbauten in unserer Nachbarscharr begeistern, wurden auf lebendige Weise mit der Besiedlungsgeschichte unseres Gebietes vertraut gemacht,
vernahmen « Neuigkeiten aus alten Zeiten» und
konnten sich überzeugen, dass der Begri ff Kultur
nicht nur in Bremganen gepOegt wird.
Mit diesen letzten und den andern Angeboten hat
PRO BREMGARTEN versucht - mit wechselndem
Erfolg - während eines Veranstaltungsjahres zu beweisen, dass Bremganen durchaus zu einem eigenständigen kulturellen Schaffen fähig ist. Pro Bremgarten wird dies auch im kommenden Veyanstaltungsjahr 1980/ 81 tun, das Gesamtprogramm, das
möglichst aJie VeranstaJtungen auch weiterer Vereine einschliessen sollte, soll demnächst erscheinen.
Auf einen Anlass weisen wir bereits hier besonders
hin:
Das Manha itao Woodwind Quinteil a m 15. August
im Kirchgemeindehaus.
Am Abend des 15. August werden wir das aus fünf
jungen Amerikanern bestehende Bläser-Q uintett
(Flöte, Oboe, Fagott, Horn) als Gast begrOssen und
geniessen dürfen. Die jungen Musiker haben in der
Gegend von New York bereits einen ausgezeichneten Ruf. Mit der Auff!lhrung von klassischer und
moderner Bläsermusikds schliessen sie eine Lücke
im bisherigen Konzertangebot in Bremgarten. Ihr
Auftritt in Bremganen dürfte weitherum Beachtung
finden und sollte eigentlich nicht verpasst werden.
Wer kommt mit auf die Alp?
ln den Herbstferien (vom 20. Sept. - 4. Okt. 1980)
wird auf einer Alp ob Filzbach GL wieder ein Arbeitslager durchgeführt, zu dem aJie Interessierten
ab 8. Schuljahr eingeladen sind.
Nach der ersten Woche, während der wir einen Teil
der Alp vo n unerwünschten Tännlein befreien und
an einem Wanderweg bauen werden, werden wir
noch eine Woche mit Spielen, Wandern und Faulenzen das leben auf der Alp geniessen. Auskunft
und Anmeldung bei Heinz Trüb, Tel. 23 88 24 (P)/
65 32 45 (G) oder bei M. Michel, GemeindehelferT el. 23 81 17 / 24 26 58.
Heinz TrUb
Zweirädergeschichte
(Wecker) Es war einmal, da durften die Schüler
Bremgartens ihre Zweiräder, die beingetriebenen
und die motorgetriebenen nicht aJs Vehikel für ihren achgar langen Schulweg benUtzen. Die Schulbehö rden fanden, das Fortbewegen zu Fuss sei zumutbar und erst noch gesund, beziehungsweise ungefährlicher. Damit aber wurden die Freiheitsrechte
der stolzen Schweizer eingeschränkt: Wer will sich
schon sagen lassen, was er tun soll und darf und was
nicht? Kann nicht jeder Bürger selbst frei entscheiden, auf welche Weise er seine Zeit verbringt, auch
wenn sie voller Gefahren und Unannehmlichkeiten
ist? So Oberliessen die Schulbehörden den Eltern
den Entscheid , Kinder auf natürliche oder mechanische Weise die Orte der Weisheitsvermittlung zu erreichen.
Nun kommen sie, die künftigen Zweiradathleten, in
hellen Scharen. Wohin aber mit dem fahr baren Untersatz? Im Schulgelände dürfen sie nicht, bei den
kirchlichen Zentren sieht man sie nicht gerne, auf
den Strassen und Trottoirs sollen sie nicht parkiert
werden.
Es ist zu hoffen, dass unsere Gemeindeväter in absehbarer Zeit eine Lösung treffen können, wo die
Stahlrösser, die geschmierten und die lärmigstinkenden , während des Unterrichtes untergebracht werden können. Schliesslich bemüht man
sich ja auch für Parkierungsmöglichkeiten für die
ungleich umfänglicheren vierrädrigen erwachsenen
Kollegen, schreibt Unterstände für diese vor und
baut auch selbst noch welche. Da mussten eigentlich
Mittel für die bescheideneren Zweiräder vorhanden
sein, aus lauter Umweltfreundlichkeit, wenn es anders nicht geht. ..
Ref. Pfarramt Bremgarten, Stellvertretung
(wecker) Im Auftrage des Synodalrates der ref.
Landeskirche des Kantons Bern befasst sich Pfarrer
Baumann vorläufig während zweier Monate mit einer Aufgabe von ges~tkirchlicher Bedeutung. Er
wurde zu diesem Zwecke vom Kirchgemeinderat für
die Monate Juli und August freigestellt. Als Stellvertreter amtiert während dieser Zeit Pfarrer Ernst
Luder, Johanniterstr. 14, Bremgarten.
Nicht nur Hilfe in der Erziehung
(mi) In der letzten Wecker-Ausgabe versuchten wir
einen recht umfänglichen Beitrag, der uns von Leserseite zugekommen ist, zusammenzufassen. Solche Zusammenfassungen vermögen oftmaJs die
Schwerpunkte solcher Beiträge nicht richtig zu setzen und Anlass zu Missverständnissen zu werden ,
bei den Verfassern deswegen Unwillen hervorzurufen.
Dies passierte auch dem Artikel « H ilfe in der Erziehung>> von Eva Rohr und Susanne Cerny.
TatsäeWich erweckte die Zusammenfassung den
Eindruck, dass eine gewisse Hilnosigkeit in den erzieherischen Bemühungen bestanden habe, dass
man auf der Suche nach Hilfe die « Boutique 2000»
gefunden habe.
Es lag vielmehr in der Absicht der Verfasserinnen,
von der Idee und dem System von Hans Flury aJs
Initianten der « Boutique 2000» zu berichten, mit
welchen gerade verantwortungsbewusste und gute
erzieherische Bemühungen in den Zusammenhang
einer ganzheitlichen Verbesserung der aJigemeinen
LebensquaJität gestellt und von daher erleichtert
und verfeinert werden können.
g_unllt.k
•
«Bremgarten musiziert>>-Wettbewerb
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2. Renale Fankbauser, Schaufelweg 58, Köniz
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Nr. 8 4. September 1980
Onschef Müller (unten) und sein
Stellvertreter Frei (oben) scheinen
mit dem Einsatz ihrer Leute zufrieden zu sein.
Ich habe Vertrauen in unsere Jugend
Diese Worte stammen von Gemeinderat Max Müller, der an der I. August-Feier in Bremgarten die
Ansprache hielt. Das Thema lag auf der Hand, die
Jugendunruhen in Zürich und Bern drängten hier
wie anderswo eine Stellungnahme auf. Max Müller
knüpfte an die Frage an, die Bundespräsident Chevallaz an der Erinnerungsfeier zum Rütlirapport
von General Guisan gestellt hatte: « Würden wir in
der gleichen Situation, bei günstigeren, wesentlich
bequemeren Verhältnissen die gleichen Schlüsse zur
Unabhängigkeit ziehen, den gleichen Willen zu r
Verteidigung und den gleichen Zusammenhalt, die
gleiche Entschlossenheit marufestieren wie 1940?»
Man kann diese Frage mü Ueberzeugung bejahen,
sagte der Redner, ein Gefühl der Geborgenheit erfüllt uns, wenn wir aus dem Ausland über unsere
Grenze zurückkehren. Diese Geborgenheit wird
ganz besonders deutlich, wenn wir an die Krisenherde dieser Welt denken, an Afghanistan, Kambodscha, Bolivien und andere Länder, wo die Freiheit
bedroht ist und die Menschenrechte mit Füssen getreten werden. Auf unser Land bezogen zeigt es sich
immer wieder, dass wir im Ernstfall auf keine Hilfe
von aussen rechnen könnten, wir müssen in der Lage bleiben, unsere Freiheit selber zu verteidigen . Die
Erhaltung einer schlagkräftigen Armee ist deshalb
weder Militarismus noch Nostalgie, sondern ein
notwendiges Mine! zum Selbstschutz.
Wir sind heute mit andern Problemen konfrontiert
als vor 40 Jahren, fuhr Max Müller weiter. Er erinnerte an unser gesichenes Leben, an die guten Verdienstmöglichkeiten und an das Ziel , unsernJungen
eine gute Ausbildung angedeihen zu lassen. «Und
jetzt kommen die Jungen und wollen plötzlich wieder leben wie die Grossväter, einfach und natürlich
und ohne Luxus. Sie kritisieren uns, den Staat, die
Schulen, die wir mit den besten Absichten aufgebaut haben. Sie werfen uns vor, Raubbau mit der
Umwelt zu treiben und kein Verständnis für die
Bremgarten zerstört
Bremgarten 213.9.80
Nachdem in den letzten Wochen, bedingt durch die angespannte politische La~e in Europa, bereits massive Truppenverschiebungen 1m süd-östlichen Raum zwecks
«Manöverübungen» stattfinden, und im Gebiet nördlich
des Rheins ebenfalls Truppenaufmärsche gemeldet werden, wurden unverzüglich durch die Behörden die Einrichtung der Schutzräume angeordnet. Am I. September
wurde die Einberufung der Zivilschutzangehörigen in
Bremganenauf 10.00 des 2. Septembers auf ihre Posten
im KP und an den zugeteilten Orten bescWossen. Noch
sind nicht alle Zivilschutzpflichtigen voll ausgebildet,
noch fehlen für 238 Einwohner von Bremgarren die
Schutzplätze. Doch der Einsatz unserer Zivilschutztruppen kam keineswegs zu früh. Schon um 10.10 wurde über
Kanal 3 des Telephonrundspruches die Meldung durchgegeben: «Berlin sei mit atomaren Waffen angegriffen worDC Brandschutz
weiss nicht mehr
wo wehren
dritte Weh aufzubringen. Sie wollen die Gesellschaft verändern und in unsern Parteien und Organisationen nicht mitmachen, weil ja doch alles
schon gelöst sei». Leider versuchten auch hier, wie
bei allen Minderheitsproblemen, Anarchisten und
Extremisten die Situation auszunützen. Trotzdel":l
habe er Vertrauen in unsere Jugend, sagte Max
MülJer, er glaube nicht daran, dass sich die grosse
Mehrheit manipulieren lasse. Wir sollten froh sein
darüber, dass in unserem Land junge Kräfte lebendig seien und nach neuen Lebensinhalten suchten.
Unsere Einteilung in «links» und « rechts» und die
unbedingte Verteidigung von Privilegien müsse
auch uns oft zu denken geben. Die Anregung zu Ueberlegungen, ob unser Streben und Expandieren
wirklich das wichtigste Ziel des Lebens sei und wir
uns nicht mehr Zeit für den Mitmenschen nehmen
sollten, sei jedenfalls wertvoll und bedenkenswert,
«bevor wir ins AHV-Alter kommen». Max Müller
rief dazu auf, vermehrt miteinander zu reden und
auch diejenigen zum Wort kommen zu lassen, die
sich nicht intellektuell ausdrücken könnten. Sein
grösstes Anliegen sei es, dass wir zu unserer nächsten Umgebung Sorge tragen, damit es auch unsern
Kindern einmal wohl ist in unserer Heimat. Im Gedenken an diejenigen, die auf der ganzen Welt Für
die Freiheit kämpfen und keine Heimat mehr haben , kJangen die eindrücklichen Worte aus .
Die Arbeiteckmus ik Bremgarten bewährte sich einmal mehr als wichtige Stütze des I. AugustKomitees, sie führte jung und alt vom Ländli auf
den Sekundarschulplatz und spielte an der Feier mit
flotten Märschen auf. Sie durfte den verdienten
Dank von Gemeinderat Schober entgegennehmen.
Die zahlreichen Teilnehmer freuten sich nach der
Landeshymne am Höhenfeuer, das in der Hofslettergrube aufloderte, sie erlebten an der ebenso
schlichten wie gedjegenen Feier ein Zeichen echter
Dorfgemeinschaft.
Paul Bürgin
den. Die Bevölkerung in der Schweiz soll sich zum Bezug
der Schutzräume bereithalten!» ln aller Hektik wurde
den Einzelnen die Posten zugewiesen, mit einem gut vorbereiteten Einsatzplan orientiert. Natürlich, durch die
überraschende Situation, die unserem Land drohte, erschreckt, fand sich jeder sofort am zugewiesen Platz ein
und wurde sich dem Ernst qer Lage bewusst.
Um II Uhr Obernog eine feindliche Flugstaffel die
Schweiz und landesweit musste die Bevölkerung in die
Schutzräume beordert werden.
Bei uns in Breml!arten waren bereits alle Schutzräume
überbelegt und Dllt Mühe und Not konnte noch ein Behelfsschutzraum eingerichtet werden.
Um 11.11 fielen die ersten Bomben in Bern. Dann wurde
das BOndackerquartier in Bremgarten schwer angegriffen.
Von keinem Blockchef war weder über Funk noch Ober
Telefon eine Meldung zu erhalten, das Schlimmste wird
befürchtet. 11.40 Neubrücke wird teilweise zerstört,
Hauptwasserleitung ist defekt. Es wird Hilfe aus den
Strahlenverseuchung
DC Sanität in Diskussion
mit DC Atomschutz
Professor Zentralist
hat alle Stecker voll
zu tun
Nachbargemeinden angefordert. Noch sind Telefonleitungsequipen unterwegs zum Erstellen von HUfsleitung
und die Rettungsmannschaften stehen im Einsatz als an
der Cbutzenstrasse nach Bombenabwurf 8 Einwohner unter den Trümmern begraben werden. Nun folgt ein Einschlag nach dem andern. Meldungen von Verletzten und
Eingeschlossenen häufen sich. Die Telefone im Übermittlungszentrum laufen heiss, Brauer Heim; ist vollkommen
im Stress beim weitervermitteln der Meldungen an den
Nachrichtendienst, Nachrichtenchef Rotben flucht Ober
die eingeschmuggelten Sabotagemeldungen, die uns bei
nicht frOhzeitigem Erkennen Rettungstruppen und andere
Einsatzbereite kosten können. Fred, Blockchef I, will den
Hut aufschiessen, da er seit Stunden Rettun~smannschaf­
ten anfordert, seine Meldung jedoch nicht b1s zur Ortsleitung vordringen kann, wir wissen noch nicht, wo der Meldeläufer bleibt, Funk und Telefon zu seiner Aussenstalion
sind unterbrochen. Und Bremgarten liegt zum Teil in
Trümmern, zum Teil stehen ganze Quartiere in Brand, am
Seftausteg staut die Aare und überflutet die Ufer.
Mit dem Einbrechen der Nacht endeten die Bombardernente und es konnte mit Rettungsaktionen weitergefahren werden. Es wurde festgestellt, dass dank der Schutzräume und dem ununterbrochenen Einsatz der örtlichen
Schutzorganisation Bremgarten der grösste Teil der Einwohner unserer Gemeinde diesen ersten grauenvollen Tag
überlebte. Schon in den frühen Morgenstunden war die
Ortsleitung unter der Führung von Ortschef Peter Müller
voll Herr der Lage, die Kartenführer hatten jeden Punkt
der Schäden sowie die Bewegungen der eingesetzten Trup.
Harte Arbeit
für Nachrichtendienst und
wohlgenährte
• • • • • • • KOchenmannschaft
pen ständig nachgeführt, so dass der Überblick des ZÜstandes unserer Gemeinde Obersichtlich vor Augen war.
Durch die musterhafte Verpflegung von Sepp mit seiner
Küchenmannschaft und ihrem Koch Ueli wurde die örtliche Schutzorganisation bei guter Laune gehalten und es
fällt nicht schwer, gewissenhaft seinen Dienst zu versehen.
Meldungen von Einstürzen von Häusern, Strahlenalarm,
Plünderung usw. mehrten sich.
Ein hektisches Treiben setzt ein.
Doch gegen Abend wird die Situation ruhiger. Alle Abteilungen sind im Einsatz. Bremgarten bat woW grosse Sachschäden zu verzeichnen, doch dürfen wir sagen, das entsprechend des massiven Angriffs sehr wenige Einwohner
ihr Leben eingehUsst oder stark verletzt wurden.
Glücklich, dass diese Geschichte vom 2/3. September
1980 eine Notfallübung und nicht Realität war, wurden
sich die meisten beteiligten Zivilschutzangehörigen bewusst, dass der vielgeschmähte Zivilschutzdienst eine unentbehrliche Auf$abe zu erfüllen hat und vorallem eine
gute Ausbildung Jedes Einzelnen und eine vorzüglich eingearbeitete Zusammenarbeit voraussetzt.
wecker
Herreoschwaodeo..t das alte Schulhaus,
eine Galerie und reter Baur
Wohl die meisten Leute, die in Bremgarten wohnen,
kennen Herrenschwanden mit dem «vierten Bremgartener Restaurant», der Traube. Man hat verschiedene Beziehungen zu diesem Gemeindeteil von
Kirchlindach: Neben dem Restaurant ist die Kleinklasse auch unserer Gemeinde dort, in die HostalenSiedlung sind etliche ehemalige Bremgartner gezügelt, und mancher Sonntagsspaziergang endet oder
beginnt im stimmungsvollen Herrenschwanden,
dem Bremgartner- «Vorort».
Auch Herrenschwanden bat ein altes Schulhaus,
hart an der Strasse gelegen; doch mit romantischem
Garten und rasenbelegtem Hinterhof. Plakate und
Wegweiser verkünden, dass hinter der scheinbar etwas verlotterten, verwitterten Fassade allerhand los
ist: von Ausstellungen wird berichtet, die städtischen Zuschnitt haben.
__
für eine Galerie bestens eignen. Es hat dann aber
noch einige Zeit gedauert, bis ich den Raum einzurichten wagte, denn kurzlebige Galerien gab es
schon genügend.
Sie waren Schaler von Hugo Wetli. Inwiefern hol
dessen kilnstierisches Schaffen Ihre Entwicklung
beeinflusst?
Nachdem wir in Bremgarten immer wieder Anläufe
für Galerien, Ausstellungen, mit Interesse feststellen und unterstützen konnten, hat uns die Galerie
«Altes Schulhaus», vor allem aber die Person, die
hinter solcher Initiative steht, angezogen. Was
braucht es, dass ein solch altes Haus, zeitweise dem
Zerfall nahe, heute im Weiterbestand nocht nicht
gesichert, als kulturelles Zentrum bestehen bleibt
und blüht?
Wir haben diese Person gesucht und haben gefunden: Peter Baur!
Lieber Herr Baur, wie kommen Sie als Aargauer
ausgerechnet nach Herrenschwanden?
Ich habe Herrenschwanden durch meinen Lehrmeister Hugo Wetli kennen gelernt. Er hatte sein Atelier im alten Schulhaus, das, mit seinem schiefen
Anbau und der verwitterten Fassade, mich immer
faszinierte. Und in der grossen und hellen Schulstube fühlte man sich so gemütlich wohl.
Nach Wetlis Tod habe ich das Atelier mieten können, und es gefällt mir hier immer besser.
Sie arbeiten hier nicht nur als Kanstler, sondern Sie
organisieren auch immer wieder Ausstellungen im
Untergeschoss des Hauses. Wie kamen Sie dazu.
hier eine Galerie zu er<Jffnen?
Schon als ich hier einzog, habe ich mir gedacht, die
ehemalige Turnhalle im Untergeschoss würde sich
Projekt Tennisanlage Bremgarten
Hugo Wetli hat mich während der Lehrzeit immer
zum freien Zeichnen aufgefordert. Ich musste jeden
Montag mindestens eine Zeichnung ins Atelier bringen. Er war ein unermüdlicher Schaffer, und ich bin
überzeugt, dass er heute erst recht ein grosser Maler
wäre. Leider blieben ihm zuwenig Jahre, in denen er
sich ausschliesslich der Malerei widmen konnte.
Während dieser Zeit befand ich mich im Ausland,
sodass ich seine Entwicklung kaum verfolgen konnte.
Was war ausschlaggebend jar Ihre Berufswahl.
Ich wäre ebenso gerne Arzt oder Schauspieler geworden. Erst an der Kunstgewerbeschule entschied
ich mich, auf Rat meiner Lehrer, für den Grafikerberuf.
K(Jnnen Sie uns einen kurzen Ueberblick geben fiber
Ihre Lehr- und Wanderjahre?
Nach vierjähriger Lehrzeit zog ich nach Mailand.
Ich arbeitete zuerst in einem Buchverlag, dann
selbstständig. Zwei Jahre späterliessich mich in Paris nieder. ln der Galerie Maeght hatte ich als Grafiker zwar wenig zu tun, war aber begeistert vom persönlichen Kontakt mit grossen Künstlern wie ChagaU, Miro, Calder oder Bazaine. Vielleicht begann
damals der Traum einer eigenen Galerie.
Ich verliess die Galerie, um wieder selbstständig zu
arbeiten. Nach sechs Jahren kehrte ich in die
Schweiz zurück. Ich war ein gutes Jahr in einer Berner Werbeagentur tätig. Seither führe ich mein eigenes Atelier.
Auf dem Bachermarkt erschien ein Führer aber die
Auf die im letzten Wecker erschienenen Plane sind bis
zum heutigen Zeitpunkt verhahnismässig wenig Reaktionen einl!etro.ffen (Fe~ien!!!) .. Der Gem~inderat verlangen
daher die Emgabefnst w d1esem ProJekt bis Ende September. um so allen Vereinen und Parteien sowie Privatpersonen die N!öglichkeit zu geben, ihre Meinung zum
Der Gemeinderat
Ausdruck zu bnngen.
den EinmOndunllen als Stopstrassen signalisiert wOrden.
Abschliessend set noch gesagt, dass es mir nicht recht gelingen will, jene Zweifel zu zerstreuen, die mir einreden,
dass, wenn man frOher etwas getan bane, dieser böse Unfall nicht passiert ware. So gesehen, bauen nämlich wir
Verkeltrsteilnehmer auch etwas Verantwortung am Geschehenen zu übernehmen.
Ich hoffe, mit diesen Zeilen einen Anstoss für eine Verbesserung gegeben zu haben und verbleibe,
hochachtungsvoll
W. Rubin
Offener Brief an den Gemeindenil
Sehr geehrte Herren,
vor kurzer Zeit passierte an der Einmündung Freudenreichstrasse in die Undlistrasse ein Unfall. Aus der Zeitung entnahm ich, wie schwerwiegend er für den Betroffenen <<Töfnifahrer» gewesen war. Warum ich zur Feder
greife hat zwei GrUnde. Der Erste ist mein Sohn. Er erzählte mir kürzlich, wie schön die Abfahrt mit dem Velo
an diesem «Stutz» sei. Trotz allen verkehrserzieherischen
Vortragen meinerseits kommen mir doch Bedenken denn
es könnte doch sein, dass beim nächsten Mal mein sOhn ...
oder etwa nicht? Der zweite Grund besteht darin Ihnen
zu zeigen, wie es sich «eingebürgert» hat, die Ländlistrasse. zu befahren. Schon vor der Eröffnung der Freudenreichstrasse als Durchgangsstrasse ist es mir einige Male
m,ulmig geworden, als ic~ sah, ~ie wenig es gefehlt hat.
D1es kommt davon wetl dte Ländhstrasse von praktisch allen Verkehrsteilnehmern als «Hauptstrasse» angesehen
un.d dem~ntsprechend bef~hren wird. ~ies übrigens auch
bet der EmmUndung ROtuweg. Wenn tch aus dem RUttiweg in die Undlistrasse einbiege, hüte ich mich aus obigem G~und, auf mei!l«m Vonriu zu pochen indem ich einfach hmausfahre. Emmal auf der Undlistrasse in Richtung NeubrUck fahrend, passien es mir hie und da dass
ich automatisch denke, ich sei auf einer «Hauptstr~se».
Dass dies nicht nur mir passiert, erfuhr ich im Gespräch
mit Bekannten. Jedenfalls bin ich sicher, dass wenn keine
Aenderung erfolgt, in absehbarer üit wieder etwas passieren wird. Meines Erachtens wllre es gut, wenn diese bei-
Raserei auf der Lindlistrasse
Der Verkehrsunfall vom 22. Juli an der Einmündung der
Freudenreichstrasse in die Undlistrasse halle ein schwerverletztes Opfer zur Folge. Anwohner standen am Abend
noch an der UnfallsteUe. Es waren nicht die üblichen
Scllaulustigen. Es waren besorgte Vater und MUuer und
bedrUckte Kinder. Unser Sohn brachte dem Polizisten Besen und Kessel und Wasser, um die Spuren auf der Undlistrasse zu til*en. Von der Schuldfrage zu diesem Unfall sei
hier nicht dte Rede; sie wird anderons abgeklllrt. Auch
vom Schmerz und Elend der Beteiligten soll hier nicht die
Rede sein. Der in den Hausern der Umgebung laut vernehmliche Knall des Unfalls hat viele Müller und Väter
· und Kinder erschOllert; er hat eine Urangst der
Ländlistrasse-Anwohner wachgescbockt:
Tag für Tag, Nacht für Nacht rasen Autos die Undlistrasse rauf und runter. Die GeschwindigkeiteiL dUrften
zwischen 60 und 90 km liegen. Am Steuer der rasenden
Autos sitzen meist jüngere Männer. M!lnner, die zur Arbeit fahren, von der Arbeit zurückkehren, auf der Arbeit
sind. Manner sicher auch, die ein Zuhause haben, Kinder
haben. Die gesetzlich vorgeschriebene Tempolimite ist
klar ersichtlich. Die menschlich verantwortbare Limite
dürfte einfühlbar sein. Auf den Trottoirs, hinter den parkienen Autos, auf den Parkplätzen tummeln sich Kinder,
Hunde. Offenbar sind das für die unbelehrbaren Raser
von der Ländlistrasse keine Argumente, ihre vermeintli·
ehe Sportlichkeit und Mlnnlichkeit am Steuer zu zßgeln.
Frisch-fröhlich oder unbekümmert drücken die Piloten
LESER SCHREffiEN UNS .. .
)I
Pariser Theater aus Ihrer Feder und Zeichenstift.
Hoben Sie engere Beziehungen zur Thealerwelt?
Wie schon erwähnt, wäre ich gerne Schauspieler geworden. ln der Jugendzeit habe ich auch etwas
«theaterlet». Es ist eine wunderbare Weit und Paris
eine grosse Bühnenstadt. Ich habe alle Theaterhäuser aufgesucht und gezeichnet. Daraus entstand die
Idee eines Theaterführers.
Zu welcher Richtung zlihlen Sie den kilnstierischen
Ausdruck Ihrer Werke ?
Ich bin sehr naturverbunden; liebe Menschen,
Landschaften und Pflanzen. Meine Malerei ist naturalistisch, vielleicht mit einem Hauch von französischem Impressionismus.
Bestimmt ist die den 6. September beginnende Ausstellung Ihrer Werke nicht die Erste. Welche Stationen waren bis heute Ausstellungspfalz Ihrer Arbeiten?
Ich habe früher schon einmal in Bem ausgestellt.
Diese Galerie existiert heute nicht mehr. Ferner beteiligte ich mich an Gruppenausstellungen in Tours
(Frankreich) und in Olten. Letztes Jahr zeigte ich
Bilder in Verbindung mit der Präsentation von neuen Automodellen.
Wie sehen Sie die Zukunft Ihrer Galerie im Alten
Schufhaus Herrenschwonden?
Vor zwei Jahren eröffnete ich die Galerie mit einer
eigenen Ausstellung. Dies ist nun die zwölfte Vernissage. Ich bin mit dem Experiment zufrieden, und
ich hoffe, der Galerie bleibe, trotz verschiedener
Meinungen in der Gemeinde, noch etwas Zukunft.
Auch wir «Nachbarn>> in Bremgarten hoffen dies
mit Ihnen, wir danken Ihnen für Ihren Einsatz und
/Ur Ihre Bemühungen um Kultur auf dem Lande
und für dieses Gesprlich. Und wenn dieses schriftliche Gesprlich viele Leser zum mündlichen Gesprlich
mit Ihnen an Ausstellungen oder im Atelier anregt
dann freuen wir uns sehr.
aufs Gaspedal, Oberholen gar noch schnell ein allzulangsam fahrendes Auto, kurz vor der unübersichtlichen Anhöhe Richtung NeubrOck. Nicht selten sind's auch Motorradhelden.
Solches Tag für Tag mitansehen zu müssen ist deprimierend. Die Angst vor dem grossenKnall und dem unsagbaren Elend gewichtet. Ein Hinweis im «Wecker» mag den
einen oder andern der Raser erreichen und sein Herz oder
seine Vernunft berühren. Am liebsten würden wir Anwohner der Ländlistrasse einige bebinderliehe «WeUblechschikanen» aufs glatte Pflaster montieren, welche die muntern Rennfahrer zwingen wOrden zur angepassten Geschwindigkeit. Sicher, das wäre lästig. Es wäre aber vielleicht nützlich. Und sicher wäre es besser, als die Strasse
mit Opfern zu belegen.
UE, Undlistrasse 60
Feuerwerk
Feuerwerk ist eine Augenweide und dazu angetan, die
Herzen der Menschen höher schlagen zu lassen. Es wird
am Gehunstag der Eidgenossenschaft ausgiebig gezündet.
Leider gibt es nun aber ausser den vielen Anen, die für
das Auge etwas zu bieten haben, die sog. Kracher und
Heuler, die nur Urm erzeugen.
Dass am I. August die eidgenössischen Haustiere sich verkriechen, weil sie nicht verstehen, warum die Familie
Schweizer ihre Vaterlandsliebe mit « Blitz und Donner»
zum Ausdruck bringt, gehört nun einmal zum Fest. Dass
aber schon Wochen vorher und auch nachher immer häufiger Detonationen die Luft erschüttern, ist m.E. grober
Unfug. Erstrebenswert wäre eigentlich, die Fabrikation
bzw. Einfuhr von reinem Lärm-Feuerwerk zu unterbinden. Aber das wird wohl vorderband ein frommer
Wunsch bleiben. Hingegen sollte die zeitliche Beschränkung auf den Bundesfeiertag endlich «drin>) liegen.
Für viele Schweizer sind glücklicherweise immer noch die
Höhenfeuer die markantesten Zeichen für den eidgenössischen Bund. Nichts vermag m.E. die lebendigen Flammen, die nur leuchten und nicht blenden, die nur knistern
und nicht krachen, zu ersetzen.
August KUnzler
Aus den Parteien
Sozialdemokratische Partei
(sppd) Die Sozialdemokraten nahmen an ihrem
Höck vom 15 . August Stellung zum Projekt einer
Tennisanlage und diskutierten über den im letzten
«Wecker» erwähnten EntschädigungsfalL Das Projekt einer Tennisanlage wurde mit grosser Mehrheit
abgelehnt. Eine bescheiden dimensionierte Anlage
würde man begrüssen, sofern sie im Rahmen der geplanten Sportanlage erstellt würde.
In Anbetracht der hohen Summe von
Fr.800 000.-, die dem durch die Ortsplanung betroffenen Grundstückbesitzer zu bezahlen wäre, befürwortete man in einer ersten Aussprache fast einstimmig eine Rückzonung der betreffenden Parzelle
ins Baugebiet. Man beschloss aber angesichts des
zweifellos sehr bedeutsamen Entscheides, unter Beizug von Planungsspezialisten noch weitere Abklärungen vorzunehmen. Insbesondere soll genau geprtlft werden, ob nicht eine formelle. Enteign~g,
d.h. eine Ueberführung der Parzelle m den Besitz
der Gemeinde, möglich wäre.
Um «Probleme der Energieversorgung» geht es bei
der öffentlichen Veranstaltung der Sektion am Freitag, S. September, um 20.00 Uhr im Restaurant Belvedere in Stuckishaus. Der Direktor des Bundesamtes für Energiewirtschaft, Dr. E. Kiener, wird dazu
Red und Antwort stehen.
Wer die Auseinandersetzung um Fragen der Energieversorgung auf Landesebene mitverfol~ und
sich um eine Meinungsbildung gerade auch un Zusammenhang mit unsern lokalen Verhältnissen angesichts kommender Ueberbauungen bemüht, der
sollte ungeachtet seiner Parteizugehörigkeit diesen
Anlass eigentlich nicht versäumen.
Die Veranstaltung wird dazu beitragen, die Stellungsnahme der Sektion gerade bei planefischen
Ueberlegungen und Vorlagen in unserer Gemeinde
zu bestimmen.
Es sei auf das in dieser Ausgabe des Weckers erscheinende Inserat verwiesen.
Freisinn.lg-demokratiscbe Partel
.
Nach der politischen Sommerpause hat der Parteivorstand seine Tätigkeit wieder aufgenommen. An
der Sitzung vom 20. August 1980 befasste er sich
unter anderem mit dem an die Gemeinde Bremgarten gerichteten Gesuch um Erstellung einer Tennisanlage (vgl. Wecker Juli 1980) und beschloss, dieses Geschäft einer ParteiversammJung zur Stellungnahme zu unterbreiten. Diese fmdet statt am
10. September 1980,
2.0.15 lm Restaurant Belved~re.
Auch unsere traditionellen Herbstveranstaltungen
werden wieder durchgeführt.
Ursula Derger trifft die Vorbereitungen für den beliebten Alterausflug, der am Donnerstag den
23. Oktober stattfmdet und die jüngsten Bremgärteler haben am Sonntag den
7. Dezember.im Dirchiwald ihr «Rendez-vous» mit
dem Samichlous.
Alle Mitglieder sind eingeladen, den Stamm im Restaurant Chutzen zu besuchen. Wir treffen uns zwischen 18 Uhr und 20 Uhr an jedem zweiten Dienstag,erstmals am 2. September 1980. Der Vorstand
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ihren 95. Geburtstag feiern. Wir wünschen Frau
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PRO BREMGARTEN
(mi) Gleich zwei Konzerte bildeten den Auftakt der
neuen Veranstaltungsreihe von Pro Bremgarten.
Und was für Konzerte! lnternationale Ktinstler,
Amerikaner, ein Franzose musizierten heiter, unbeschwert und auch unkonventionell im Kirchgemeindehaus. Da waren es am 15. August clie Bläser des
Manhatten Woodwind Quintets, die ungewohnte
Klänge in den Raum zauberten, von einer Dynamik
und mit höfischer Eleganz, clie eigentlich lobende
Schlagzeilen verdient hätten. Am 29. August stand
Jeffrey Cohan mit seiner Flöte zum ersten Mal im
Kirchgemeindehaus, zusammen mit Daniel Spiegelberg, Klavier, und wusste zu begeistern. So ganz nebenbei sei vermerkt, dass auch der Betriebskommission des Kirchgemeindehauses einen zumal bescheidenen Verdienst am Erfolg zukommt, scheint sie
doch mit der Ausstattung der Bühne mit «Schallwänden» auf dem richtigen Weg zur Verbesserung
der akustischen Verhältnisse im Grossen Saal zu
sein.
Wir machen kein Hehl daraus, dass wir von PRO
BREMGARTEN recht stolz darauf sind, dass mit
diesen beiden hervorragenden musikalischen Ereignissen, clie grossstädti~chen Zuschnitt hatten, ein
vielversprechender Auftakt gelungen ist.
Mittlerweile dUrfte auch jeder aufmerksame Drucksachensortieret das neue Gesamtprogramm der Veranstaltungen gefunden haben. Gelb ist die Farbe
der neuen Reihe. Wir empfehlen, die zitronenfarbenen Zettel aufmerksam zu lesen. Es wäre schade,
wenn die weitern Veranstaltungen vielerorts verpasst würden, denn Kostbarkeiten wie obige Beispiele vor der eigenen Haustüre verdienen mehr als
Aufmerksamkeit.
PROGRAMM 1980
Freitag, 15. August
Kirchgemeindehaus
20.15 Uhr
Extrakonzert Man.h atten
Woodwind Quintet
Freitag, 29. August
Kirchgemeindehaus
20.15 Uhr
Jeffrey Cohan, Querflöte
Daniel Spiegelberg, Klavier
Sonntag, 14. Sept.
Kirchgemeindehaus
)7.00 Uhr
Konzert der Kirchenchöre
Sensetal und Bremgarten
Freitag, 31. Oktober Dorothea und Otto Seger
Kirchgemeindehaus spielen auf zwei Bösemiorfer
20.15 Uhr
Konzertflügeln
Freitag, 14. Nov.
Kirchgemeindehaus
Berner Puppentheater
«Die schwarze Spinne»
von J. Gotthelf
Sonntag, 30. Nov.
Kirchgemeindehaus
17.00 Uhr
Adventskonzert des
Kirchenchors Bremgarten
20.15 Uhr
und zu betreuen. Der Dank gebührt allen Beteiligten, die spontan ihre Mitarbeit und ihr lnteresse llllt
einem grossen Aufmarsch bekundeten. Ueber 100
Neuzuzüger genossen das Vorrecht, mehr zu wissen
und kennen lernen zu dürfen als viele Alteingesessene. Ohne Zweifel darf angenommen werden, dass
clie Neuzuzüger, nachdem sie nun ausführlich in clie
Gemeinde eingeführt wurden, lebhaft am Dorfgeschehen teilnehmen werden. Dabei scheint uns die
Idee nicht unangebracht, doch ebenso regelmässig
wie clie Neuzuztigerbegrüssungsabende so etwas wie
Wiederholungskurse für treue GemeindebUrger in
ähnlichem Rahmen anzubieten. PRO BREMGARTEN ist zwar bekanntlich seit Jahren in dieser Richtung tätig, enthält doch sein Angebot ähnliche Veranstaltungen, die leider da und dort Obersehen werden. Doch nimmt man hier und in den Kirchgemeinden gerne entsprechende Impulse auf und erwartet man Kontaktnahme und Zusagen zur Mitarbeit bei der Veranstaltung und Durchführung solcher Unternehmungen.
Freitag, 5. Dezember Weihnachtskonzert der
Kirchgemeindehaus Arbeitermusik Bremgarten mit
20.00 Uhr
der Blasmusik der Stadt Bern
Mit den Neuzuzügern unterwegs
(mm)in Bremgarten waren clie Vertreter der Behörden, Parteien, Vereine am Abend des 22. August.
Bremgarten zeigte sich im Mondschein von der
schönsten Seite, Herr Kleinert zeigt Schloss und
Schlossgarten, Herr Dr. FaJJet die Kirche, Herr
Sandmeier das Schlossgut, der Helferkreis der
Kirchgemeinden seine Fähigkeit, clie Gäste im
Kirchgemeindehaus aufs angenehmste zu bewirten
ZLVLJCJ
Warum Christen glauben
So heisst der Untertitel einer Fernsehserie unter der
Bezeichnung «Hier Städtische Geburtsklinik». Episoden aus dem Alltag einer Klinik sind Anlass zur
Auseinandersetzung mit Fragen unseres Glaubens.
In den beiden Kirchgemeinden haben sich mehrere
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Gruppen gebildet, wo Leute beider Konfessionen
mi teinander diese Sendungen zu verschiedenen Tagen und Zeiten betrachten, um im Verlaufe des Januars offene Fragen zu den Problemen des Glaubens im Rahmen der Winterarbeit der beiden Kirchgemeinden zu diskutieren.
Der Anschluss an eine der Gruppen ist während der
Zeit der Ausstrahlung der Sendereihejederzeit möglich. Die Pfarrer und der Gemeindehelfer verhelfen
gerne dazu. Am Mittwoch, 17. September, 20.15
Uhr, findet im Kirchgemeindehaus eine öffentliche
Videogemeinsame
Betrachtung
einer
Aufzeichnung einer Episode mit anschliessender
Gesprächsrunde statt. Auch hier besteht in der Folge noch die Möglichkeit, die weitem Sendungen in
einer Gruppe zu erleben, allenfalls neue Gruppen
und Formen gemeinsamer Auseinandersetzung mit
der Fernsehsendung zu bilden.
Kirchgemeindehaus Bremgarten
Für Kinder und Mütter (wieder) neu in
Bremgarten: «Chinderland»
Am Dienstag, 14. Oktober 1980, um 8.30 Uhr, eröffnen wir im Kirchgemeindehaus Bremgarten das
«Chinderland»!
So hcisst die Einrichtung, die endlich den schon vor
etwelcher Zeit eingestellten Kinderhütedienst ablösen und ersetzen soll. Jeweils am Dienstagvormittag
von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr und am Donnerstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr können
Kinder ab etwa dem 3. Altersjahr in das
Kirchgemeindehaus-«Chinderland» gebracht werden!
Eine diplomierte Kleinkindererzieherin, Frau Barbara Bemer, wird dafür sorgen, dass die kleinen Bewohner des Chioderlandes hier eine behütete, schone Zeit verbringen , mit Spiel und Geschichten, mit
Basteln und Malen, mit Singen und Musizieren.
Den Müttern verhelfen wir so gerne zu einem unbeschwerten Märitgang oder zu «Stillen» Stunden.
Für die Betreuung ist pro Halbtag und für jedes
Kind Fr. 5.- zu entrichten.
Wir von der Betriebskommission des Kirchgemeindehauses und Frau Berner freuen uns, wenn vom
Angebot regen Gebrauch gemacht wird. Nähere
Auskünfte erteilen gerne Frau BarbaräBerner, Aeschenbrunnmattstr. 14, Tel. 24 42 89 und M. Michel, Gemeindehelfer, Tel. 23 81 17.
Kindermalatelier im Kirchgemeindehaus
für Kinder von 4 bis 14 Jahren
nach den Herbstferien beginnen im Kirchgemeindehaus wieder die neuen Kurse im Malatelier. Für die
Kinder möchte die Möglichkeit des Maiens auf grossen Flächen nicht einfach blasser Zeitvertreib oder
eine Art aktiver Kinderhütedienst sein, sondern in
ihnen die Fähigkeiten entwickeln, mit Formen und
Farben Stimmungen und Gefühle frei auszudrücken
und auf diese Weise auch ein wenig in sinnvoll umzusetzen.
Frau Gerber, die langjährige erfolgreiche und umsichtige Leiterin des Ateliers freut sich, ihre neue
Mitarbeiterin, Fräulein Yolanda Kirchhofer vorstellen und zu den neuen Kursen einladen zu dürfen:
Mittwochvormittag 9.30-li.OOh (4-5 jährige)
Mittwochnachmit14.00-16.00h (Schulkinder)
tag
Freitagnachmittag 14.00-16.00h (Schulkinder)
Mittwoch, 15. Oktober 1980
Erster Kurstag:
9 Wochen
Kursdauer:
Kursgeld:
Fr. 36.- (Fr. 4.- pro Lektion), vor Schluss des Kurses
wird bescheidener Beitrag an
die Materialkosten erhoben
Anmeldung:
Mit untenstehendem Abschnitt
bis 30. September an
Frau C1aire Gerber, BUndackerstr. 104, Tel. 23 72 50
Auskünfte:
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PROBLEME DER ENERGIEVERSORGUNG
Referent: Dr. E. Kiener
(Direktor des Bundesamtes
für Energiewirtschaft)
Freitag, 5. September 1980, 10.00 Uhr
im Restaurant BelvM~re, Stucklshaus
Energiefragen nehmen in der Ietzsen Zeit in der öffentlichen Diskussion immer breiteren Raum ein.
Sehr oft stehen dabei Probleme der weltweiten und
nationalen Energieversorgung im Vordergrund.
Es freut uns, dass sich Direktor Kiener bereit erklärt hat, uns mit diesen Fragen in einem Referat
näher vertraut zu machen.
Energiefragen erhalten auch auf der Ebene der Gemeinde eine immer grössere Bedeutung.
In der Diskussion mit unserem Referenten möchten wir deshalb mit Schwergewicht auf die Möglichkeiten einer aktiven Energiepolitik in der Gemeinde eingehen. Wir würden uns freuen, wenn
unsere Veranstaltung auch auf das Interesse des einen oder anderen Nicht-Mitglieds unserer Partei
stossen würde.
Der Vorstand der SP Bremgarten
Ein Gewaltschor im Kirchgemeindehaus!
Recht ungewöhnlich für Bremgartner Verhältnisse
verspricht das Chorkonzert vom Sonntag, 14. September, abends um 17.00 Uhr im Kirchgemeindehaus zu werden. Da hat sich nämlich der Bremgartner Kirchenchor mit dem des Sensebezirks in Neuenegg zusammengetan, um einmal gemeinsam Werke
aufzuführen, für die ein einzelner Chor gewöhnlichen Umfanges zu klein ist, dann aber auch um gegenseitig bei der Durchführung eines solchen Anlasses beizustehen. Am Abend vorher nämlich singt
der Kirchenchor Bremgarten in Neuenegg, am
Sonntag ist es dann der Kirchenchor des Sensetals,
der zusammen mit Ruth Genner-Hebeisen, Flöte,
und Doris Arm-Hinderling, Klavier, das Programm
in Bremgarten bereichert.
Unter der Leitung von Martin Härtschi und Walther
Grob erklingen geistliche Chorwerke verschiedener
Epochen, Kammermusi k von Wolfgang A. Mazart
und Johann Nepomuk Hummel.
Kinder, war das ein Sommer!
(mmb) 95 Ferienpässe für Kinder wurden al.lein in
Bremgarten verkauft, bekanntlich hat die Gemeinde Bremgarten zum ersten Mal an der in der Stadt
Bern seit Jahren üblichen Aktion offiziell teilgenommen. lO Franken kostete ein Pass, über hundert Möglichkeiten sinnvoller Ferienbewältigung
standen den Kindern zur Verfügung. Von der Reise
an die «Grün 80» bis zum Bastelkurs, vom Fahren
im Führerstand der SZB bis zum Sportkurs, vom
Toben auf dem Gurten bis Schleichen um die
Bremgartner-Gemeindegrenze durch den Geistertunnel: alles stand den Kindern offen.
110 Kinder benützten das Angebot, auf Schleichwegen rund um Bremgarten geführt zu werden, mit
Wasser zu spielen, Tunnelein-und -ausgänge zu bemalen, in der Seftau auf Gemeindekosten zu bräteln, zu essen und zu trinken, unter der Aare durch
in die ARA eingeschleusst zu werden. Vortrefflich
hat sich die Zusammenarbeit dabei zwischen Gemeinde und Matthäuskirchgemeinde bewährt. Die
Gäste aus der Stadt waren voller Begeisterung, ihre
Eltern haben ob der Initiative der «unbekannten
Gemeinde» am Stadtrand gestaunt.
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Diesen Monat sind es
30 Jahre
her, seit wir am Pestalozziweg 2 einziehen
durften. Da möchte ich all denjenigen, die
zum Gelingen beigetragen haben, herzlich
danken.
Eure V. Glauser-Moser, Coiffeuse
80 Kinder aus Bremgart~n schliesslich verbrachten
sieben herrliche Tage auf der Gumm ob Biglen im
dortigen Ferienhaus, in Wald und Feld und unterwegs auf recht heissen und ausgedehnten Wanderungen, im lieben «Big!ebädli», dem fünfzigjährigen. Und was das schöne dabei war bei allen Unternehmungen: Nicht nur die Kinder waren glücklich,
sondern auch die Betreuer, Helfer, Begleiter, Leiter. Wir tun es wieder und freuen uns bereits auf das
nächste Jahr.
Und um das Bild zu vervollständigen: in Zweisimmen und auf dem Rinderberg und anderswo, da
verbrachten weitere' etwa 40 Kinder aus Bremgarten
ereignisreiche Tage im BULA der Pfadfinder.
(Schön wäre es, wenn sich auch die verschiedenen
Pfadfinder(innen)trupps, -Stämme, .-züge, im
Wecker einmal melden würden, nicht zuletzt darum, um für ihre gute Sache zu werben. Denn wer
schon ausser Eingeweihten weiss, was es hier in
Bremgarten da alles gibt!).
Alles in allem: Kinder, war das ein Sommer! Wir
wünschen Euch allen eine gute Schulzeit und wir
freuen uns auf den nächsten Sommer mit Euch!
Satus Felsenau-Bremgarten
beim. Jugendsporttag in Steffisburg
dabea
Mit 35 Mädchen und 23 Knaben reisten wir am 22. Juni
nach Steffisburg. Unter dem Motto «Mitmachen kommt
vor dem Rang» hat die Mädchenriege zum erstenmal in ihrer Geschichte mit einer <<freien Vorführun~> teilgenommen, währenddem die Knaben nur die Einzelwettkämpfe
der Leichtathletik bestritten.
Die Einzelwettkämpfe, welche gleichzeitig als Vorausscheidung für die Schweizermeisterschaften gewenet wur-
den, stellten recht grosse Anforderungen, . mussten doch
schon die Mädchen der Kategorie C d.h. bereits 10jälu:ige, einen 600m Lauf nebst 80m Lauf, Weitsprung,
BallweitwUrf und Pendelstafette 60m (2 mal) absolvieren.
Daneben musste für den Nachmittag Klaren Kopf behalten werden. Da galt es, vor zahlreichen Zuschauern, die in
kürzester Zeit gelernte Uebung in Perfektion zu präsentieren. Leider hat uns das Kampfgericht einen Strich durch
die Rechnung Jemacht, die Musik wurde zu früh abgestellt, so dass die Choreographie gestört wurde. Besonders
gefreut hat mich, dass keines der Mädchen seinen Platz
bis zur Wiederaufnahme der Musik verlassen hat, es war
völlig richtiJ.
Am Nachmittag wurden die besten Darbietungen in einem
Schauturnen als Anregung für Leiter und Leiterinnen
noch einmal gezeigt. Danach wurde das traditionelle Zeremoniell der Fahnenübergabe und der Rangverkündigung
abgehalten. Farbenfroh und mit recht viel Niveau fand
der Jugendsporttag unter Mitwirkung von insgesamt
2'200 Jugendriegelern seinen Abschluss. Für die Schweizermeisterschaften konnten sich Krebs Heidi, Burri Jacqueline und Jost Reto qualifizieren. Weitere Medaillengewinner sind: Vollenweider Jolanda, Marti BrlJitte, Stettler Fränzi, Heiniger Urs, König Roger, Dahmden Thomas, Sommer Stefan und Remmete Pascal.
An dieser Stelle möchte ich allen Eltern für das Verständnis, der Extraproben in der Arena und der Schulanlage
Rossfeld, soWie für ihr Interesse, das sie mit ihrer Anwesenheit an Proben und in Sterfisburg bekundeten, danken. Besonderer Dank geht auch an die Mädchenriege,
welche mit grassartigem Enthusiasmus die freie Vorführung gelernt hat.
Liselotte Maibach
WWF-Reise (WeckerWanderFreunde)
in das Valle del Sole im oberen Tessin
Auch dieses Jahr möchten wir wiederum eine Weckerreise
unternehmen, und zwar sehen wir wieletztes Jahr eine Reise in den oberen Tessin vor. Die zweiUigige Reise führt uns
mit dem Zug bis nach Biasca, ansebliessend mit dem Autobus nach Lottigna, wo wir das neu eingerichtete Museum mit einer der grOssten privaten Waffensammlung im
alten Landvogtschloss der Herren von Schwyz besichtigen. Ansebliessend Weiterfahn nach Olivone und ca.
dreistündige Wanderung über die Strada bassa durchs
Reisedatum; 5/ 6. Oktober ev. 12/13. Oktober 1980.
Anmeldung: Da die Zahl der Teilnehmer gegeben durch
die Übernachtungsmöglichkeilen beschränkt werden
muss, werden die Anmeldungen nach ihrernEingang berücksichtigt. Wir bittenSie, sich so schnell wie möglich, jedoch spätestens bis 20. Septemberl980 an den Wecker,
Tel.23 22 70, anzumelden. Programmänderung vorbehalten.
Verkehrsfragen im <<Ländli»
Der Gemeinderat befasst sich zurzeit intensiv mit den Verkehrsfragen, die sich nach der Fertigstellung der Freudenreichstrasse ergeben haben. Er hat, wie bereits in der letzten Ausgabe des «Weckers» berichtet worden ist, beschlossen, die Seflaustrasse in der Gegend des «Molletstutz» mit einem allgemeinen Fahrverbot zu belegen (Zubringerdienst gestattet). Ziel dieser Massnahme ist es, den
Durchgangsverkehr ganz über die Freudenreichstrasse zu
führen und die Seftaustrasse noch vermehrt den Fussgängern zu öffnen.
Der Beschluss des Gemeinderates wurde ordnungsgernäss
im «Landanzeigen> publiziert. Eine definitive Regelung
kann erfol~en, wenn die Einsprachefrist abgelaufen und
allfällige Emsprachen behandelt worden sind.
Der Gemeinderat ist bemüht, bis zu diesem Zeitpunkt
auch eine LOsung zu finden fOr die heikle Einmündung
der Freudenreichstrasse in die Ländlistrasse. Im Hinblick
auf den tragischen Unfall, der sich kürzlich dort ereignete,
muss jedoch leider auch gesagt werden, dass die beste Regelung versagt, wenn Verkehrsteilnehmer ihre Sorgfaltspflicht in krasser Weise verletzen.
E. Frischknecht
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Brenno nach Ludiano. Nach einem Aperitif in den Grotti
von Ludiano, Mittagessen im Restaurant Beltrami und
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wand für die ordentUchen Verwaltungskosten und
den sonstigen ordentlichen Ausgaben zu bestreiten.
Die Bevölkerung von Bremgarten ist sich übrigens
an anspruchsloses Leben gewöhnt. Dass es durch
die Eingemeindung dann manchem armen Teufel
besser geht, sollte auch kein Grund gegen die Eingemeindung sein.
Aber auch kulturell hat sieb unsere Gemeinde gemacht. Haben wir doch eine Anzahl blühender
Sportvereine. Hier machen viele Sportler von Bern
gerne mit. Es ist dies eine sehr kameradschaftliche
Zusammenarbeit. Dieser kulturelle Aufstieg und die
kameradschaftliebe Zusammenarbeit wird durch
die Eingemeindung stark gefördert.
Mit der Eingemeindung wird auch Bremgarten in
die Kategorie der städtischen Verhältnisse eingeteilt
werden müssen. Für die Angestellten und Arbeiter
ist dies ein Vorteil.
Einiges zur baulieben Entwicklung
der Stadt Bem
Bremgarten «macht sich». Darüber versuchen wir
im <<Wecker» zu berichten. Die Nachrichten aus
dem Gemeindehaus weisen darauf hin. Die Buslinie
wird ver/(Jngert, Ueberbauungsprojekte liegen vor
und sollten vom Souverän begutachtet werden, ein
Altersheim ist in Planung, die kommende Budgetversammlung wird wegen sorgfältiger und umsichtiger Budgetgestaltung und eines voraussehbaren
günstigen Rechnungsabschlusses wohl kaum viele
Stimmburger hinter dem Ofen hervorlocken und
beunruhigen, Strassen werden gebaut und ausgebaut: Bremgarten geht es gut.
Dass dem nicht immer so war, darüber berichten die
Dokumente, die im SVP-Archiv der Sektion Bremgarten sorgsam gehütet wurden und die uns zur Dokumentation des Fortschrittes in unserer Gemeinde
zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden. Wir meinen, dass die Veröffentlichung vieles
dazu beitragen k6nnte, dass GemeindebOrger, die
diese Entwicklung nicht mitverfolgen konnten, die
heutige Gemeindepolitik besser verstehen.
Bei dem Artikel handelt es sich um eine Einsendung, die im September 1947 in einer Berner Tageszeitung erschienen ist.
Lasst hören aus alten Zeiten
Bremgarten
Eingemeindungsfragen, Gemeindewahlen
Die Eingemeindung Bremgartens mit der Stadt Bem
ist für Bremgarten die lebenswichtigste Frage. Als
selbstständige Gemeinde wird mit der Eingemeindung Bremgarten nicht mehr bestehen. Bremgarten
liegt fmanziell so darnieder, dass es sich niemals
mehr erholen kann. Hieran ist keine Partei scbuJd.
Jede Partei ist mit den Batzen sehr sparsam umgegangen.
Schon die ersten Weltkriegsjahre und die folgenden
Nachkriegsjahre wirkten sich für Bremgarten katastrophal aus. Der Schreiber hat im Gemeinderat 19
Jahre amtiert. 1m ersten Jahr (1917) wurde das Budget zweimal durch die Gemeindeversammlung verworfen. Mit dem besten Willen konnte der Gemeinderat kein ausgeglichenes Budget aufstellen. Ein
ausgeglichenes Budget hätte bedingt, dass die Gemeindesteuer um ein Vielfaches erhöht worden wäre. Die Regierung bevogtete die Gemeinde und setzte eine Verwaltungskommission ein. Die Gemeinde
besass noch ein sehr schönes Bauerngut. Die Verwaltungskommission verkaufte dieses. Als dann
kein Geld mehr vorhanden war, gab es nichts mehr
zu verwalten und die Regierung hob die Bevogtung
wieder auf.
Die Gemeindebehörden haben billiger gearbeitet,
als die Verwaltungskommission. Nach dem ersten
Weltkriege kamen viele sehr schwere Krisenjahre.
Durch die grosse Arbeitslosigkeit wurden die in
Bremgarten wohnenden Arbeiter sehr hart betroffen. Die Gemeinde hatte keine industriellen Unternehmungen. Die Arbeiter mussten in andern Gemeinden Arbeit suchen, wo es für Auswärtige besonders schwer war, solche zu finden. Denn auch
die andern Gemeinden wurden durch die Krise stark
betroffen. Bei Arbeiten, die durch die Gemeinden
subvemioniert wurden, durften keine Arbeiter aus
einer andern Gemeinde beschäftigt werden. Ein
engherziger, aber begreiflicher Standpunkt. Die Arbeiter selber passten auf, dass nicht Arbeiter aus einer andern Gemeinde beschäftigt wurden. Aber Not
lehrt lügen, und manch einer hatte doch noch das
Gtock, in einer andern Gemeinde Arbeit zu finden.
Während der Jahre des ersten Weltkrieges musste
die Gemeinde für verbilligte Lebensmittel ausserordentlicb viel Geld ausgeben, und dazu kamen alle
Jahre wieder die sehr hohen Ausgaben für die ArbeitslosenunterstOtzungen. DemgegenOber gingen
fast keine Steuern ein. Die Gemeinde hatte sonst
fast keine andern Ei.n nahmen.
Trotz sparsamster Verwaltung kann sich die Gemeinde heute trotz der Hochkonjunktur nicht mehr
erholen. Die ordentlichen Ausgaben standen schon
seit einigen Jahrzehnten nicht mehr im Verhältnis
zu den Einnahmen. Dann kamen die hohen Ausgaben für die baulieben Zwecke. Im Jahre 1917 hatte
man ja noch gar nichts. Es fehlte an der Wasserversorgung. Viele GemeindebOrger hatten öfters den
grössten Streit untereinander wegen des Wassers.
Bei Feuerausbrüchen hatte man kein Wasser zum
Löschen. Man hatte noch keine richtigen Aareübergänge, sondern nur zwei Fähren. Im Winter bei kleinem Wasserstand konnte man mit dem Schiff nicht
mehr fahren. Da wurde alle Jahre wieder ein Notsteg erstellt bis halb in die Aare hinaus, von einem
Ufer an das andere, und das erst noch unter Schwierigkeiten. Aber im Sommer kam manchmal die Aare auch reissend daher, und nicht nur einmal kam es
vor, dass das Seil oder die Leine zerriss und das
Wasser das Schiff mit den Leuten mitnahm und dadurch das Leben dieser Leute gefährdete. Auch das
alte Schulhaus konnte für den Schulunterricht
längst nicht mehr genügen. Es bestand keine Strassenbeleuchtung. Man hatte keine Kanalisation, man
hatte nur kümmerliche und schlechte Wegverhältnisse.
Die Sozialdemokratische Partei, die in der Gemeindebebörden die Mehrheit hatte, liess sieb trotz aller
Schwierigkeiten nicht entmutigen. Sie gingen an die
schwere Arbeit. Unter der Mitarbeit der bOrgerliehen Partei, sowie dank der Hilfe der Regierung
und der Stadt Bern konnten ein neues SchuJhaus gebaut und zwei BrückenObergänge erstellt werden;
ebenso wurde eine Wasserversorgung gebaut, die
zwar der Stadt Bern gehört, worin jedoch Bremgarten 46 000 Franken investiert hat. Kanalisationen,
Strassenkorrektionen, neue Strassen und Strassenbeleuchtung sind erstellt worden. Und das alles
musste erbaut und erstellt werden, weil da und dort
das Leben der GemeindebOrger gefährdet war. Der
Vorwurf von Regierungsseite, die Gemeinde hätte
sich zu tief in die Sauerei eingelassen, kann nicht
gelten. Der Schreiber hat selber bei der Erfüllung
dieser sehr schweren Aufgaben immer in den vordersten Reihen gearbeitet. Und ich mUsste tnir ein
Gewissen machen, werm ich das nicht getan hätte.
Im fernem muss man doch froh sein, dass das heute
alles bereits erstellt ist, eingedenk dessen, dass heute
ja die Sauerei um zirka 80 Prozent höher zu stehen
kommt als vor dem Kriege. Bremgarten hat vor Beginn dieses Krieges gebaut. Wir Arbeiter müssen
sehr froh sein, dass uns durch die Bautätigkeit viel
Arbeitslosigkeit erspart worden ist und wir nicht
stempeln gehen mussten. Auch ist durch alle diese
Arbeit der Weg zur Eingemeindung gefördert worden.
Grosse Anforderungen an die Stadt wird also Brerngarten nicht mehr stellen. Es gilt nur noch den Auf-
Bern leidet immer noch stark unter Wohnungsnot.
Wohnungen, die abgesprochen werden mussten,
werden immer noch bewohnt. Es seien zweitausend
Wohnungen zu wenig. Auch die Bevölkerungszahl
nimmt alljährlich um zwei- bis dreitausend Bewohner zu. Zu all dem kommt das Bedürfnis zum besser
Wohnen. Am gesuchtesten sind Einfamilienhäuser
mit einigen Quadratmetern Umschwung. Also möglichst angenehm wohnen und etwas pflanzen können. Aber das nimmt Land in Anspruch. Die Strassenzüge, die gemacht werden müssen, ebenfalls.
Spitäler, Schulhäuser, öffentliche Anlagen, wie
Grünanlagen, Sportplätze usw. müssen erbaut werden, öffentliche Gebäude müssen erstellt werden,
für dies alles braucht es ungeheuer viel Land. Der
Raum der Stadt ist zu enge, da niemand die Entwicklung und die Bevölkerungszunahme aufhalten
kann.
Die Lage der Stadt und ihre Bedeutung ist für eine
solche Entwicklung prädestiniert. Eine ganz natürliche Entwicklung kann nicht aufgehalten we.den.
Für eine Landeshauptstadt wie Bern ist es besser, ihre Verwaltungsbehörden seien grosszügig. Spätere
Generationen werden ihnen dankbar sein für ihren
Weitblick und ihre Grossztlgigkeit. Hiebei möchte
ich daran erinnern, dass Bremgarten im Jahre 1917
der Stadt Bern ihr schönes Bauerngut zum Kaufe
anerboten hatte. Aber Bern sagte ab mit der Begründung, sie hätten in der Stadt noch auf viele
Jahre Entwicklungsmöglichkeiten genug.
Wie schon gesagt, hat die Verwaltungskommission
dieses Bauerngut verkauft, und zwar fOr 150 000
Fr. Arbeiter von Bremgarten hätten weinen können
ob diesem Verkauf. Heute ist für zehn Franken der
Quadratmeter auf diesem Gut kein Land mehr erhältlich. Das Gut zählte 144 000 Quadratmeter ebenes, sehr schönes BauJand. Hiezu gehörte der Abhang, wo jetzt Kies ausgebeutet wird, und gehörten
auch Gebäulichkeiten. Hätte die Stadt Bem Bremgarten, als dieses noch im Besitze dieses Gutes war,
eingemeindet, hätte Bern einen ganz guten Schnitt
gemacht.
Die Einstellung der Stadt war mir einfach ganz unverständlich. Schon seit Jahren hat nun Bern Bremgarten mit Beiträgen helfen müssen. Sie musste ja
auch ohne Eingemeindung helfen. Eine Steuererhöhung hat Bern deswegen absolut nicht zu befürchten. Auch heute liegt in unserer Gemeinde schönes
Bauland zur Verfügung. ln be.zug auf die Sappeurbrücke, die heute sehr reparaturbedürftig ist, ist zu
bemerken, dass Ober diese Brücke auch die Wasserversorgung der Stadt für Bremgarten führt. Es muss
unbedingt mit dieser Brücke etwas geschehen, auch
wenn die Eingemeindung nicht käme.
Nun wird bOrgerlicberseits befürchtet, unsere rote
Gemeinde könnte entscheidend für die rote Mehrheit in Bem sein. Ich denke, bei nur etwa hundert
Stimmen Mehrheit, was dann viel ist, sei ein solches
Uebergewicht im Verhältnis zu der Wählerzahl von
über dreissigtausend nur eine Zufallsangelegenheit.
Die Arbeiter von Bremgarten sollen bei den kommenden Wahlen ruhig die sozialdemokratischen Listen einlegen, das wird der Eingemeindung nichts
schaden. Mit Vorspiegelungen, wir wUrden der Eingemeindung nützen, wenn wir die bOrgerlieben Listen einlegten, kann die Arbeiterschaft nicht geködert werden. Sie wird jedenfalls sozialdemokratisch
stimmen.
Im fernem wäre ich gar nicht erstaunt, wenn die
Parteien für die Gemeindewahlen keine Kandidaten
mehr aufstellen wUrden; denn wir sind heute ja
auch so viel wie bevogtet.
Behinderte unter uns
Am I. Oktober 1980 feierte die Arbeitsvermittlungsstelle für Behinderte, Vorgängerio der JVRegionalstelle für berufliche Eingliederung, ihr 25jähriges Bestehen.
Nebst a.Bundesrat R. Gnägi und Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmern äusserte sich auch ein
Mann, der seit Geburt schwerstbehindert ist und
trotzdem in seiner Gemeinde ein reich gefüllt es berufliches und politisches Leben führt:
Martin Stamm aus Biet , Mitglied d er Aufsichtskommission der JV-Regionalstelle Bern.
Auch in Bremgarten leben Behinderte unter uns.
Der nachfolgende A ufsatz soll uns helfen, ihnen natürlich zu begegnen .
Berufliche Eingliederung aus der Sicht des Behinderten
Das Wort «Eingliederung» gefällt mir nicht besonders gut. Es erinnert mich zunächst daran, dass
Menschen fein säuberlich in Reih und Glied eingegliedert werden sollen, oder - noch besser - als
Glieder einer Kette eingegliedert , und damit auch
gleich angekettet werden. Auch In tegration wird oft
so verstanden, als ginge es darum , einen Menschen
so zurechtzubiegen, bis man ihn problemlos in die
Gesellschaft einfügen kann. Mein Verständnis von
Integration ist anders.
Jeder Mensch - ob behindert oder nicht - hat
7wei gegen<,ätzliche Grundbedurfnisse: er "ill sich
~elber sein, eine eigenständige, unverwechselbare
Persönlichkeit. Und gleichzeitig will er Gemeinschaft mit anderen erfahren , mit anderen zusammen etwas tun. Beides ist wichtig. Wer ständig auf
sich allein schaut, wird einsam; wer sich ständig an
die anderen anpasst, ve rliert seine eigent liche Kraft,
die aus seiner Persönlichkeit kommt. Jeder Mensch
muss seine eigene Balance finden 7Wi~chen diesen
beiden Po len.
Das Bedürfnis, irgendwo dazu 7U gehören, i~t für
mich die Wurzel der Integration. Aber jetzt ist die
Richtung umgekehrt. Ich selber will Anerkennung,,
Liebe und Geborgenheit erfahren. Deshalb muss ich
\elber den Weg zu den anderen suchen. Das geht
nicht oh ne Anpa~sung und Kompromisse, von beiden Selten. Ziel dieser Integration ist, dass jeder
M en~c h auf die bestmögliche Weise seine persönlichen Fähigkeiten entwickeln kann, um damit a kti v
und mitgestaltend an seiner Umgebung teilzunehmen.
ln jedem ~len~chen sind ungeahnte Fähtgkeiten verborgen, die nur deshalb nicht weiter entwickelt werden. weil die Umgebung anscheinend nicht daran
interc~siert i~t. Auch Schwerbehinderte können Ta-
VB-Li nie 21: + 766 m
Montag, den 27. Oktober 1980, also mit dem Beginn des SV B-Winterfahrplans 1980/ 81, wird der
Betrieb auf der um 766 m verlängerten Strecke Post
Bremga rten - Kunoweg- Bremgarten Endstation
aufgenommen. Was bedeuten diese 766 Meter? Sie
bedeuten vor allem, dass die Gemeindebehörden
Bremgarten einem Bedürfnis ihrer Be\'ölkerung entsprechen und in enger Zusammenarbeit mit uns die
Linienverlängerung verwirkli chten und damit ein
attraktive~ Infrastru kturinstrument 1ur Verfügung
haben. Darauf dürfen die Gemeindebehörden von
Bremganen stolz sein . Wir sind es auch.
Damit die Fahrgäste der Linie 21, hoffentlich hat es
viele neue darunter, auf der Verlängerungsstrecke
«schnuppern» können, führen wir am
Samstag, 25. Oktober 1980, 14 - 17 Uhr
Pendelfahrten zwischen der bisherigen und der neuen Endhaltestelle Bremgarten durch. Diese Pendelfahrten sind gra tis. Jedermann ist dazu herzlich eingeladen. Die Fahrten werden mit dem berühmten
Oldtimer-Autobus r. 5 aus dem Jahre 1924 durchgeführt, der im Bedarfsfalle durch einen normalen
Bus ergänzt wird.
Jetzt schon wünschen wir Ihnen gute Fahrt. Alle
neuen SVB-Fahrgäste heissen wir herzlich willkommen . Auch sie werden innen kurzer Zeit feststellen,
dass man mit den SVB gut fährt.
Direktion SVB
Wovon ich nicht gerne spreche, und
Sie auch nicht.
Ich spreche nicht gerne davon, Sie sicher auch
nicht, von den kleinen T ierchen, den Kopfläuse n.
Leider ist mit einiger Sicherheit anzunehmen, dass
wir möglicherweise alle mehr oder weniger mit ihnen leben milssen, wie es unsere Vorfahren auch
mussten. Es hilft kein Lamentieren, noch Hände
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heimgang
unserer lieben, unvergesslichen
HENNY SPÖRRI-TIMMERMANN
danken wir von Herzen. Besonderen Dank an die Aerzte und das
Pflegepersonal des Tiefenauspitals für die liebevolle Betreuung
und Pflege unserer Henny. Einen speziellen Dank Herrn Pfarrer
Baumann und dem Organisten für die schöne Trauerfeier. Für
die vielen Kränze, Blumen und Spenden sowie für die vielen
schriftli chen Beileidsbezeugungen danken wir herzlich. Grossen Dank all denen, die uns mit Tat und Kraft Ober die schwere
Zeit hinweg helfen und vielen Dank allen Verwandten, Freunden
und Bekannten , die der lieben Henny die letzte Ehre erwiesen
haben.
Bremgarten, im Oktober 1980
lente in sich entdecken für die Beschäftigung mit
Sport, Kunst, Religion. Politik, Wissenschaft, wenn
nur die Umgebung solche Versuche ermutigt, statt
in GleichgOitigkeit zu verharren.
Die beruniche Eingliederung ist also für mich nur
ein Teil dessen, was ich unter Integration verstehe.
Immerhin hat sie schon eine besondere Bedeutung
in unserer Gesellschaft. Am sichersten erreicht man
bei uns Anerkennung durch Leistung. Schon der
Apostel Paulus hat geschrieben: Wer nicht arbeitet,
soll auch nicht essen. Ausserdem heisst es bei uns,
dass vorallem die Arbeit den Menschen erzieht. Es
fragt sich höchstens, welche Arbeit gemeint ist und
wozu sie erziehen soll. Im Idealfall bedeutet Arbeit ,
dass ich meine besten Fähigkeiten einsetzen kann,
um damit der Gemeinschaft einen Dienst zu leisten.
Das gilt wiederum für alle Menschen; aber für Behinderte ist dieser Idealfall noch viel schwieriger zu
erreichen. Dazu braucht er spezialisierte H ilfe. Ich
weiss, dass die Mitarbeiter der IV- Regionalstelle ihre Aufgabe so sehen, dass es zuerst darum geht,
dem Behinderten mehr Klarheit zu verschaffen, was
er kann und welche Fähigkeiten er noch entwickeln
kann. Allerdings erlaubt die IV-Gesetzgebung dem
Berufsberater lediglich, Hilfe anzubieten für die
Entwicklung von Fähigkeiten, die mit einiger Sicherheit später einen Erwerb ermöglichen.
über dem Kopf zusammenschlagen, weder Entrüstung, noch irgendwelche Philosophie, die lausigen
Erscheinungen sind, nachdem sie anscheinend andernorts bereits einige Zeit Tatsache geworden sind,
nun in Bremgarten wirklich auch Tatsache geworden.
Unsere Eltern und Grosseitern waren mehr oder weniger gut ausgebildet im Kampf gegen die Kopfläuse
und sie sind dabei so geschickt gewesen, dass sie diese sozusagen ausrotten konnten. Und nun müssen
wir uns eingestehen, dass uns die Kopfläuse Oberrannt haben, darum sprechen Sie nicht gerne davon
und ich auch nicht.
An dieser Stelle sollte ich wahrscheinlich etwas
schreiben Ober << Das Warum diese Kopfläuse wieder
Oberhand nehmen konnten». An ihrem Auftreten
sind Sie nicht schuld und ich bin nicht schuld daran.
Die Verbreitung und Ausbreitung dieser kleinen
Tierchen ist kein aktiver Vorgang, das Geschehen
ist passiver Art, man wird betroffen und ist dann
auch betroffen .
Viel wichtiger als am Warum herurnzugrObeln
scheint mir aber zu sein, wie wir uns alle dazu stellen. Denn von der Schule her werden die Kopfläuse
aufviele Famnien übergreifen, theoretisch wird niemand verschont bleiben. Genaues über die Entwicklung der Kopfläuse und ihrer Nissen und über ihre
Lebensweise ist nicht leicht zu erfahren, es macht
den Anschein , als ob viele klimatologischen Faktoren beim Entwicklungszyklus mitspielen; und weil
nun von der Theorie her nicht viel zu bereden und
zu haben ist, schlage ich vor, gegen die Kopfläuse
tätlich zu werden, und zwar folgendermassen:
Suche nach Nissen bei der ganzen Familie, jeden
Monat zweimal mindestens, wobei mit gutem Recht
gefolgert werden darf, wo Nissen sind, sind auch
Kopfläuse (mindestens gewesen).
Bei Befall gan ze Familie behandeln. Bewährte Mit-
Die Trauerfamilien
Die zweite Hauptaufgabe des Berufsberaters ist
dann aber, einen Arbeitsplatz zu finden, der gerade
diesen ganz speziellen Fähigkeiten und Möglichkeiten des Behinderten entspricht. Dass er dazu noch
berücksichtigen muss, welche anderen Beziehungen
zum Wohnort , zu Angehörigen und Freunden für
die Integration des Behinderten wesentlich sind,
macht die Arbeit des Berufsberaters zu einer wahren
Kunst, die nur mit viel Sachkenntnis, mit viel Fantasie und unermüdlicher Einsatzbereitschaft gelingen
kann. Ich bin dankbar, dass die Mitarbeiter unserer
Stelle unter der tatkräftigen Leitung von Herrn
Sandmeier so zielsicher und auch gleichzeitig so bescheiden ihren Beitrag leisten, im Bewusstsein, dass
auch mit einer geglückten Arbeitsvermittlung erst
ein Teil dessen verwirklicht ist, was Behinderte unter dem Stichwort «volle Teilnahme» - nicht nur
im UNO-Jahr des Behinderten 1981 - erwarten .
Dazu braucht es uns alle, Sie und mich, wo immer
wir uns befinden.
W ir vom «Wecken> möchten es nicht versäumen,
der Regionalstelle zur Eingliederung der In validen
zu ihrem Jubiläum und gleichzeitig unserem Gemeindepräsidenten, Francis Sandmeier, der von allem Anfang an massgebend am Aufbau dieses Sozialwerkes beteiligt ist. zu seinem Berufsjubiläum.
zu gratulieren.
tel gegen die Kopfläuse gibt es anscheinend zwei.
Einmal Jacutin Gel, der am Abend bei der ga nzen
Familie in d ie angefeuchteten Haare eingerieben
wird, und mit einem Kamm noch feiner in die Haare
verteilt wird. Am folgenden Morgen Haare waschen. ln dieser Art drei Tage hintereinander durchführen. Ein anderes wirksames Mittel ist Prioderm.
das anscheinend bereits nach einmaliger, noch sicherer aber nach zweimaliger Anwendung zum Erfolg füh ren soll.
Damit sind mit grösster Wahr5cheinlichkeit Läu~e
und Nissen rot, nur sitzen die Kapseln der issen
noch an den Haaren und er~cheinen mit den wachsenden Haa ren immer mehr an der Oberfläche. Anscheinend bewährt hat sich eine Waschung mit einer
M ischung aus einem Driuel Essig und zwei Driueln
warmem Wasser, womit das Chitin, das die Nissenkapseln so extrem stark am Haar festhaften lässt.
weitgehend gelöst wird. Vo rteilhaft ist dann anschliessend ein Durchkämmen der Kopfhaare zuerst
mit einem gewöhnlichen Kamm und dann noch mit
einem «Staubkamm », wie in meinem Buch der
Nissen- oder Läusekamm liebevoll oder schonungsvoll benannt wird.
Dr. Rösch
Pro Bremgarten
Ein ganz besonderes Erlebnis dürfte das Konzert am
Freitag, 31. Oktober im Kirchgemeindehaus werden. Auf zwei von der Firma Dietz in Worb gratis
zur Verfügung gestellten Konzertflügeln der Wiener
Klavierfabrik Bösendorfer spielt das weitbekannte
Klavierduo Dorothea und Otto Seger Werke von
Schumann, Brahms, Ravel, Debussy und Milhaud.
Da auch das Künstlerehepaar in äusserst grosszügiger Weise auf ein Honorar verzichtet, 11iesst der Ertrag des Kon zertes je zur Hälfte dem Altersheimverein und dem Fonds zur Förderung der Musikpflege
in Bremgarten zu.
Plätze können bei Tel. 23 62 12 reserviert werden.
AUS DEN VEREINEN
Frauenverein Bremgarten
Am 5. November findet im Kirchgemeindehaus der
traditionelle Herbstbazar statt. Wir hoffen, dass
sich wieder viele fleissige Hände ans Werk machen
werden, um etwas für den Handarbeits-,
Backwaren- oder Gemüsestand beizusteuern. Sie
werden zu gegebener Zeit in Ihrem Briefkasten ein
Flugblatt mit allen Angaben finden.
Kleine Geschenke, die sich als Preise fürs Glücksfischen eignen, werden schon jetzt gerne entgegengenommen, und zwar von Frau R. Eberhard, Ländlistr. 60.
Von der Arbeiter-Musik zur Dorfmusik Bremgarten
Am 19. September fand im Restaurant Belvedere in
Stuckishaus eine aussecordentliche Hauptversammlung der Arbeiter-Musik Bremgarten statt. Verschiedene Stimmen im Verein waren laut geworden,
um eine Namensänderung anzustreben. Da sich unser Verein sehr aktiv im Dorf betätigt (Ausbildung
von Jungbläserinnen und Bläser) und nur der Musik
frönen möchte, erhofft sich die Vereinsleitung eine
breitere Unterstützung in unserem Dorf, als das was
uns bisher zuteil wurde. Deshalb erfolgte die Einladung zu einer aussecordentlichen Hauptversammlung, um an der normalen Hauptversammlung im
Januar unnötige Diskussionen und Vorstösse in dieser Richtung zu unterbinden. Nach der BegrUssung
des Präsidenten Beyeier Erwin wurde die Präsenzliste zur Zirkulation gegeben, anhand welcher 44
Stimmberechtigte ermittelt wurden. Mitbläser d.h.
Jugendliche unter 15 Jahren besitzen gernäss Statuten kein Stimmrecht, obschon sie alle anwesend waren. Zuerst erfolgte die Grundsatzabstimmung Namensänderung ja oder nein, was mit grossem Mehr
von 37 Stimmen angenommen wurde. Nun konnte
die Diskussion um den neuen Namen erfolgen. Der
Vorstand hatte sich an einer Sitzung zu einem Vorschlag entschlossen und dieser wurde nun vorge-
bracht; er lautete auf den Namen Dorfmusik Bremgarten.
Aus der Vereinsmitte erfolgten noch Vorschläge wie
Blasmusik Bremgarten, Musikverein Bremgarten
und «Prima Guardia» Bremgarten. Mit 28 Stimmen
wurde dem Vorschlag Dorfmusik Bremgarten zugestimmt und ab sofort in Kraft gesetzt.
Dieser Name wird sicher unserer Stellung im Dorfe
gerecht und spricht die gesamte Bevölkerung an.
Dass dieser Vorgang auch verschiedene finanzielle
Folgen haben wird ist sicher unbestritten, zum Beispiel die Änderung der Fahne oder die Anschaffung
einer neuen Fahne. Deshalb möchten wir zu einer
Unterstützungsaktion auffordern, zeigen Sie uns
Ihre Sympathie und Unterstützung mit dem Beitritt
als Passivmitglied oder Gönner der Dorfmusik
Bremgarten. Der Passivbeitrag pro Jahr beträgt Fr.
10.- und kann auf das PC Nr. 30-10233 einbezahlt
werden.
Besten Dank zum voraus
Ihre Dorfmusik
~
AUS DEN PARTEIEN
FDP: Bremgartener Verhältnisse
berücksichtigen!
Am 10. September befasste sich die Mitgliederversammlung der Freisinnig-demokratischen Partei
Bremgarten, unter dem Vorsitz von Gemeinderat
Ueli Hofer, insbesondere mit dem im Wecker Nr.
6/7 vorgestellten Projekt für eine Tennisanlage sowie mit der anstehenden Forderung aus der materiellen Enteignung eines oberhalb der Terrassenhäuser gelegenen Grundstückes.
In Sachen Tennisanlage wurde bereits nach den ersten Voten klar, dass die FDP-Mitglieder durchaus
ein gewisses Bedürfnis nach Tennisplätzen in unserer Gemeinde anerkennen, dass sie aber das zur Diskussion stehende Projekt als zu grossen Eingriff in
die Freifläche westlich des Zentrums St. Johannes
empfinden und in dieser Form ablehnen. Grosse Be-
denken wurden gegen den allfälligen Mehrverkehr
geäussert, der ausgerechnet durch das Gebiet der
Schulhäuser anfallen würde. Zudem habe Bremgarten keinesfalls genUgend Tennisspieler, um diese
Anlage auszulasten, so dass vor allem Auswärtige
davon profitieren würden. Doch unsere Gemeinde
sei von ihrer Fläche her ganz einfach zu klein, um
ein derartiges (beinahe als regional zu bezeichnendes) Zentrum beherbergen zu können. Schliesslich
wiesen verschiedene Votanten auf die Unmöglichkeit hin, eine Tennishalle dieser Grösse unauffällig
in eine Ebene wie die Stuckhausgiiter hineinzustellen.
Die FDP empfiehlt deshalb dem Gemeinderat, dieses Oberdimensionierte Projekt abzulehnen, gleichzeitig aber Möglichkeiten zur Schaffung von Tennisplätzen im Rahmen der Gemeindesportanlagen
abzuklären; die FDP erachtet eine baldige Realisierung dieser geplanten Sponanlagen, die Schulen
und Vereinen zur Verfügung stehen sollen, als
wünschbar.
Die FDP-Gemeinderatsfraktion orientierte im weiteren Verlauf des Abends auch über fwanzielle
Konsequenzen, welche der Gemeinde aus der Ortsplanung erwachsen. Die wegen der Umzonung ins
«übrige Gemeindegebiet» geforderte Entschädi-
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an Zinsen) für eine 6 578 m2 grosse Parzelle ober-
halb der Terrassenhauser sei zwar hoch, biete dafür
a~ Gewahr, dass die Dirchiebene bis zum Hoger
fret von Ueberbauungen bleiben werde. Die FDP
bekennt sich zur seinerzeitigen Ortsplanung und
lehnt deshalb eine ROckzonong des fraglichen Gebietes ab.
Ausführungen Ober den in Bälde zu erstellenden
Zivilschutz-Kommandoposten - ein entsprechend~r Antrag der Zivilschutz-Orgarusation soll noch
dieses Jahr an den Gemeinderat eingereicht werden
- und den günstigen Erwerb des für die Busendstation Stuckishaus benötigten Landes schlossen die
lebhaft verlaufene Versammlung ab.H.R. Baumann
Am 23. Oktober fmdet die alljahrliehe Silberfahrt
statt und unsere nllchsten Daten zum Stamm im Restaurant Chutzen, jeweils Dienstags zwischen 18.00
und 20.00 Uhr sind: 28. Oktober, 11. November.
Sozioldemoha!Uobo Parte; B"mgarten,
Aufmerksam und kritisch
s
~
Mit ihrer öffentlichen Veranstaltung Ober die Probl.eme der E~ergieversorgung, an welcher Dr. E.
"!ener, der Drrektor des Bundesamtes für Energiewutsc~aft .~ertvolle. Einblicke in die gegenwllrtige
Energiepolitik vernutte1te, versuchte die Sektion,
zur Grundlagenbeschaffung und Meinungsbildung
k~mmunaler. Energieprobleme beizutragen. Dass es
rucht nur beim Darüberreden bleibe sondern dass
auch Schritte zu einem vernünftige:, und verant~ort~aren Umgang mit den Energieträgem komme,
1St ~e an der letzten Vorstandssitzung geäusserte
Absteht des Vorstandes. Erkenntnisse aus jener
Veranstaltung werden als dringende Anliegen gegenüber der Gemeindebehörde im Blick auf kommende Ueberbauungen zu äussem sein.
An der gleichen Sitzung wurde Kenntnis genommen
v~:>n den Verhandlungen, die im Zusammenhang mit
etner ZurOckzonung eines ehemaligen Baugebietes
und der damit verbundenen recht hohen Entschädigungsforderung gegenüber der Gemeinde geführt
werden. Auch hier beobachtet der Vorstand aufm~rksam die weitere Entwicklung und wird der Partetversamm1ung zur gegebenen Zeit ein Vorgehen
vorschlagen, bei welchem die Interessen der meisten
GemeindebUrger am besten gewahrt bleiben.
Diese und weitere Themen, möglicherweise Budgetanträge an die Budgetgemeindeversamm1ung, werden u.a. Traktanden bilden für die nächste Parteiversammlung vom Freitag, 24. Oktober 1980 20.00
Uhr, im Kirchgemeindehaus.
'
sich ins Bad wagte, wenn U'Qerhaupt. Dann trug die
Mehrzahl unserer Väter zuerst die langen, dann die
kurzen Badehosen, und die Mehrzahl unserer Kinder dann vielleicht Oberhaupt keine mehr. Und das
ist doch normal, denn was die Mehrzahl der Leute
tut oder trägt, das ist doch normal, oder? Es ist in
Bremgarten normal, dass man vom Auto her denkt,
den Verkehr lenkt, bestimmt, denn die Mehrzahl
der Leute haben ja ein Auto. Es ist normal, dass
man nicht zur Kirche geht, denn die meisten Leute
gehen eben nicht in die Kirche. Normalerweise
schaut man am Abend fern, denn die meisten Leute
tun dies. Normalerweise geht man nicht zu den Abstimmungen und zu den Wahlen, denn die meisten
Stimmberechtigten gehen eben nicht.
Es ist nicht normal, dass man seine Bürgerpflicht erfill1t , seine Bürgerrechte wahrnimmt. Wer's trotzdem tut, ist abnormal, Minderheit, minder.
Und wie grösser der Unterschied zwischen den Normalen und den Abnormalen wird, desto kleiner und
geringer und minder werden sie, die Abnormalen.
Auf solche Gedanken konnte man am letzten Abstimmungssonntag kommen.
Dass es vielleicht einmal gefahrlieh werden könnte,
in einem solchen Zusammenhang normal zu sein,
das glauben sicher nicht nur Politiker.
Wir aber appeUieren an die Normalen: habt Verständnis mit uns Abnormalen. Wie viele abnormale
Stimmberechtigten es gegeben habe am letzten Abstimmungssonntag? Ach, es ist nicht so schlimm!
Nur 8, 7 'lo aller Stimmberechtigten.
Von 2243 StimmbUrger kamen 196 Stimmende ins
Stimmlokal, 8,7 'lo. 10 in bürgerlicher Ehrenfähigkeit stehende, wurde der freie Sonntag genommen
um während einer Viertelstunde die Resultate auszuzählen. Dazu kamen die zwei sozusagen untätig
vertanen Stunden beim Urnendienst von Donnerstag bis Sonntag. Mit diesen Leuten habe ich Bedauern, für die die ihre politischen Rechte so missachten, schäme ich mich .
Die hohe Regierung weiss sehr wahrscheinlich
nichts von Schulferien, oder nimmt keine Notiz von
Ferienzeiten; wie könnte sonst ein solcher Abstimmungstermin bestimmt werden. Oder aber man will
uns vermehrt zur Stimmabstinenz erziehen, oder
um ganz böse zu sein: War es Absicht? Nun, wie
dem auch sei, es könnte eine kleine Entschuldigung
sein für die Abwesenden. Trotzdem ich schäme
mich für beide.
Präsident des Wahlausschuss
Othmar Tschumi
Unser Leben richtet nach Werten und Normen, ethische Werte, Erkenntnisse von bleibender Gilltigkeit. Nach diesen Masstäben handeln wir, - zumeist. Es ist zum Beispiel normal, dass wir Mitteleuropäer selbst im heissesten Sommer noch einigermassen bkleidet herumgehen. Da und dort aber
wird diese Norm aufgeweicht. Im Marzili etwa, und
wer weiss, vielleicht schmunzeln unsere nackt badenden Kinder einmal ebenso Ober die alten Zeiten
wie wir damals, als wir Ober die Badehosen mit angebauten Oberteilen unserer Orossvater schmunzelten. Es war einmal normal, dass man soleherrnassen
verwöhnen oder geniessen Sie eine
nserer verschiedenen Spezialitäten, z. B.
Steak «Normandie»
oder
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STuten. Scheobenbtemsen vOtn.
72 OIN PS. 6.0 tBenzonve.htatrh
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Die Schule hat wieder begonnen, der Fahrradverkehr im Dorfe ist wieder lebhaft geworden, die
Fussgänger auf den ihnen vorbehaltenen Fussgängerzonen, den « Bürgersteigen» müssen wieder mit
Behinderungen rechnen. Vor allem in der Gegend
des Sekundarschulhauses können sie nicht mehr damit rechnen unbehindert zu zi
!
Damit Bürger nicht zur Selbsthilfe greifen, indem
sie während der Schulzeit sich auf öffentlichen
Trottoirs befindliche Mofas und Fahrräder etwa an
den Strassenrand stellen, oder unbekümmert sich
der in den Weg stellender Hindernisse gradlinig ihren Weg suchen durch das Stahlgewirr, empfehlen
wir der zuständigen Behörde folgendes Vorgehen:
1. Das Trottoir vor dem Sekundarschulhaus sei
«zurückzuzonen» als Veloparkplatz, entsprechend anzuzeichnen, mit den nötigen Verkehrszeichen (Fussgänger andere Strassenseite benützen, Fussgängerstreifen auf die andere Seite,
etc.) zu versehen, oder
2. Die Fahrräder seien während der Schulzeit bis
zum Finden einer besseren Lösung auf dem Pausenplatz des Schulhauses zwischen den beiden
Schulgebäuden, der während den Pausen von
den Schillern kaum benUtzt *ird, geordnet zu
deponieren, oder
Den Schülern sei zu gestatten - um ihnen möglichst wenig Aufwand abzufordern-. die Fahrräder in den Hallen der Schulhauser zu parkieren. Diese Lösung würde wahrscheinlich den Bedürfnissen der wenig lauftüchtigen Schiller am
ehesten entsprechen.
Aktionsgruppe zur Wahrung
der Rechte der Fussgänger
in Bremgarten
Liebe «Aktionsgruppe zur Wahrung der Rechte der Fussgänger tn Bremgartem>
Die neuen 1300er 1045 . 104 ZS
"'"~_,,." wM . ;,. Uhrw•rlt • 111 158
Die Trottoirs den Fussgängern!
Ich schäme micb!
Die Gefahr, normal :g~ sein oder
Nur Abnormale gehen stimmen!
... 1M1Ntt •II • l f 72 fhtnen ptk,dtt" . .. h •l»n 1310 ""' t~nd
Schuelzmorge
Am Sonntag, 23. November, laden die Schulkommissionen und die Lehrerschaft die Bevölkerung ein
zum Frühstück ins Kirchgemeindehaus. Mit dieser
Geste - natürlich erhofft man dabei einen finanziellen Erfolg - möchten die Veranstalter einen
Beitrag leisten an die Ausstattung der Schulbibliotheke.
Ansebliessend an das Morgenessen fmdet im kath.
Zentrum St. Johannes ein ökumenischer Gottesdienst statt, an welchem SchuHdassen mitwirken
werden. Die Schüler der Bremgartner Schulen werden eine Einladung zu diesem AnJass ins Haus bringen.
Schweinsfilet «Singapore»
oder
Entrecöte «Madagaskar»
Räume für Familienanlässe und
Geschäftsessen
Bitte frühzeitig reservieren
Kegelbahnen - Kinderspielplatz
Parkplätze
Ab 27. Okt. Bus bis zum Restaurant
Farn. H. und M. Waser-Kyburz
Tel. 23 33 84
Mon
Ruh
Um den Misstand bei der Parkierungsfrage der
Fahrräder beim Sekundarschulbaus zu erkennen,
braucht es keine « Aktionsgruppe». Da sind die zuständigen Leute im Gemeinderat längst dahinter gekommen und sie haben auch schon seit einiger Zeit
die zu treffenden Massnahmen beschlossen:
So wurde bereits beim Primarschulhaus ein erster
Veloabstellplatz geschaffen, der. sich zu bewähren
scheint.
Eine analoge Lösung wird beim Sekundarschulhaus
angestrebt und wird in der nächsten Zeit realisiert.
Es sind hier einige bauliche Massna.hf.len zu treffen,
die eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.
In der Zwischenzeit bitten wir - wie auch nachher
-die Eltern, ihre Kinder anzuhalten, den Schulweg
unter die Füsse zu nehmen.
Auf Frühjahr 1981 suchen wir einen
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Schnupperlehre erwünscht
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Alu-Sammlung,
Liebhaberei einiger Idealisten, unsinnige Sparübung?
Es wird weiter Alu gesammelt in Bremgarten. Es
werden Wege gesucht, um die Alu-Sammelstelle,
die bisher durch einige Unentwegte der ehemaligen
Alu-Gruppe Bremgarten beim Kirchgemeindehaus
gefObrt wurde, gewissermassen als Gemeindeeinrichtung weiterzuführen . Man besitzt in Bremgarten
bereits einige Erfahrung im Sammeln und Sortieren
von Alt-Alu und befindet sich in guter Gesellschaft
mit andern Gemeinden, die erst jetzt - zum Beispiel Muri, die mit einem spektakulären Grossversuch in diesen Tagen beginnen -sich mit der Frage
der Wiederverwertung des Aluminiums auseinandersetzen.
Und nun verbreiten Massenmedien eine Müteilung
einer Arbeitsgruppe der Eidg. Kommission für Abfallwirtschaft (EKA W), wonach das Sammeln und
Wiederverwerten von Alt-Alu sinnlos erscheint.
Nun bekommen alle diejenigen recht, die seit jeher
solchen Bestrebungen negativ gegenüberstanden.
Sie mögen in befreiendes Lachen ausbrechen oder
auf den Stockzähnen grinsen: «Wir haben es ja
schon immer gesagt, Alu-Sammlung bringt nichts
ein, da kann man nichts ersparen und nichts verdienen, der Transport des Sammelgutes braucht mehr
Energie als bei der Wiederverwertung eingespart
wird.»
Also werfe man fröhlich und ohne schlechtes Gewissen das glitzernde Metall, all die Folien, Duben,
Dosen, -decke! in den Abfallkübel, denn schliesslich
solle die Aluminiumproduktion in der Schweiz kräftig im Interesse einer gesunden Wirtschaft gefördert
werden.
Nun ist aber im Bericht der besagten Arbeitsgruppe
nicht die Rede von der Herkunft des Rohstoffes, etwa aus den Eingeborenen-Reservaten in Australien,
von der Ausbeutung im doppelten Sinne in solchen
Gegenden, von den einschneidenden negativen Veränderungen der dortigen Lebensbedingungen. Weiter ist keine Rede davon im Bericht von den Schäden in der Umwelt, die bei der Aluminiumproduktion aus dem Rohmaterial entstehen (Fluorimmission), vom sterbenden Pfynwald im Wallis und den
geschädigten Kühen im Fricktal in der fluorgesättigten Atmosphäre, und schon gar keine Rede ist davon vom Umstand, dass Aluminium in den Abfallhalden sich nicht abbauen lässt, nicht oxydiert, auf
ewige Zeiten Zeugnis von der Aluminiumzeit ablegen.
Ich meine, das seien Gründe genug, Aluminium auch Haushaltaluminium - wiederzuverwerten.
Ob man bei der Sammelaktion bereits die wahren
Verursacher der Aluminiumflut, nämlich die Aluminiumindustrie anstelle der sammelnden Idealisten, zur Kasse bitten sollte, darüber wäre einmal
nachzudenken. Es wäre gerecht, dass das Verursacherprinzip auch hier gelten würde, genauso wie
beim Haushaltunrat oder beim Abwasser.
Wie angetönt, geht die Alu-Sammlung weiter in
Bremgarten! Bis zur angestrebten Lösung einer permanenten Sammelstelle wird am
I. November und am 29. November,
jeweils am Samstag, die Annahmestelle von 14.00
Uhr bis 17.00 Uhr beim Kirchgemeindehaus in Betrieb sein.
Zu diesen Zeiten ist jeweils auch das «DrittweltLädeli» in Bremgarten am gleichen Ort geöffnet
(Artikel aus der Dritten Welt, Handarbeiten etc.).
keit haben, die neuesten Adressen und Informationen zur Kenntnis nehmen zu können.
Mit dieser Sendung wird auch auf die bevorstehende Kirchgemeinderatsersatzwahl hingewiesen.
Diese Wahl findet übrigens am Reformationssonntag, 2. November, im Anschluss an den Familiengottesdienst im Kirchgemeindehaus statt.
Wecker-Wander-Reise
Reisser Draht zu Petrus
Die Voraussetzungen waren am letzten Samstag alles andere denn ideal: Die Wetterprognose sagte Schnee bis 900
m voraus, Bremgarten weinte, als sich 30 Einwohner in
morgendlicher Dunkelheit anschickten, dem Berner Bahnhof zuzustreben, im Bleniotal konnte man um halb sechs
Uhr auf telefonische Anfragen kaum zuverlässige Angaben über die kurzfristig zu erwartende Wetterentwicklung
erhalten.
Nun - schlaftrunken upd noch nicht ganz realisierend,
was gespielt werden soll, startete die Schar ihre Fahrt in
den (mindestens auf Werbeprospekten sonnigen) Tessin.
Einigermassen gleichgOitig stellte man in Biasca fest, dass
es wenigstens nicht regnete, nach dem Kurzbesuch im gediegenen und wirklieb informativen Talmuseum von Lottigna (u.a. mit umfangreicher Sammlung moderner Handfeuerwaffen) kam dann die Erkenntnis dazu, dass die
Quecksilbersäule des Thermometers nicht einmal die 10Grad-Marke zu erreichen vermochte. Das Pienie auf sonnenbestrahlter Bergwiese-so hatte es sich die Weiss 'sche
Reiseleitung vorgestellt- wurde kurzerhand in eine Trattoria verlegt; doch weil in deren Stube zu wenig Platz war,
wurde in Form eines Gartenwinschaft-Picnics ein gut
bremgannerischer Kompromiss gefunden. Immerhin, auf
kalten Steinbänken gab es etwas Warmes zu trinken.
Dem Autobusbetrieb des Bleniotales ein Schnippchen
schlagend, indem auf ihren erst zwei Stunden später möglichen Transperl verzichtet wurde, marschierten die 20 Erwachsenen und 10 Kinder unprogrammgemäss durch Torre, an einer ehemaligen Schokoladenfabrik in Dongio vorbei, um Aquila von unten her «ei nzunehmen» und sich
vom Charme granitener Dächer und enger Gässchen in
den Bann ziehen zu lassen. Was sollten wir noch in Olivene? Nach Höherem strebend foJgten wir der Strasse hinauf über Ponte Valentino, stärkten uns dort für den weitern Aufstieg in Richtung Marolta und Leomica, das nach
einem kurzen Zwischenhalt bei der250m über der Talsohle gelegenen, romanischen Bergkirche San Carlo di Negremino kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreicht wurde. Was kaum jemand erwartet hatte - absolut trocken.
Robert atmete vorerst erleichtert auf- nicht nur , weil er
die für den Fall von Regenfall versprochenen beiden Doppelliter nicht zu spendieren hatte.
Danke, Doktor Wecker!
Fiir die Organisation und auch fUr die Improvisation der
Wecker-Wander-Reise 1980 sei dem drWecker-Ehepaar
herzlich gedankt. Und wenn der Bahnhofvorstand von
Arth-Go/dau Uber Lautsprecher bekanntgab, die reservierten Pllltze fiir Doktor Wecker befllnden sich an der
Zugspitt.e, so scheint mir diese aus Unkenntnis des Bremgartener Dorflebens unfreiwillig verliehene Wiirde durchaus gerechtfertigt. Eines steht fest: Ich komme wieder auf
eine Ihrer Reisen, Herr Doktor Wecker.
hrb
Vom nächtlichen Aufenthalt in der modernen, sehr
zweckmassigen Unterkunft im Bergdorf Leontica, eingelei tet d urch ein ä usserst preiswertes und qualitativ hochbefriedigendes Osso bucco- und Risotto-Mahl, nur die Feststellung, dass dieser auch zum Schlafen genutzt wurde .. ~
Am Sonntagmorgen dann doch Regen, recht intensiver
Regen, der aber der allgemein guten Laune nicht zuzusetzen vermochte.
Als die Gruppe den äussern Umständen entsprechend in
Plastik gehüiJt und mit Kopfbedeckungen verschiedenster
Art versehen war und sich anschickte, den Abstieg nach
Acquarossa unter die FUsse zu nehmen, steiJte Petrus die
Himmelsschleusen unvermittelt ab. Ueber Felder und auf
zum Teil offenbar sehr wenig benützten Wegen schritt
man dem 340 m tiefer gelegenen Acquarossa zu. Nur nebenbei sei erwähnt, dass ein Teil der Gruppe auf diesem
Abschnitt vom Wanderleiter sozusagen in eine Sackgasse
geführt wurde - pikant deshalb, weil es das einzige Mal
war, dass dieser die Kolonne angeführt hatte....
Ab Corzoneso piano benützte man den «Sentiero basso»,
der zwischen Olivone und Biasca im wesentlichen dem
Lauf des Brenno folgt. Hier schlug jedes Wandetfreundes
Herz höher, ist es doch ein wirkliches Vergnügen, auf einem ursprünglichen, nicht in eine «Wander-Autobahn»
verwandelten Pfad, auf dem es auch hie und da kleinere
Hindernisse in Form von Felsbrocken zu überwinden gilt,
zu wandeln . Und dann die Vielfalt der Vegetation: Kastanienbäume, über und über mit stacheligen Hülsen behängt, Eichen, Buchen, unzäh lige Sträucherarten. VoiJer
Stolz berichtete mein Sohn, er habe unterwegs sechs Feuersalamander gesehen (sein Vater dagegen nur einen einzigen -immerhin, denn wann habe ich zum letzten Mal einen solchen bewundern können?). Ueberrascbt und erfreut zugleich hat die romanische Kirche San Remigio, die
unvermittelt vor uns aufgetaucht ist; durchaus sehenswert
sind ihre aus dem 15. und 17. Jahrhundert stammenden
Fresken. Dem viel Geschiebe mitfUhrenden Fluss entlang
ging's alsdann nach Ludiano, der Heimat unseres
Druckers Gattin. Vorerst beeindruckte ein herrlicher Palazzo mit exotischem Baumgarten, dann wiederum das
Dorlbild, hierauf einige Paradiesblüten und schliesslich
die gewaltige, 200 jährige Weinpresse, die nach einer Renovation nächstes Jahr wieder in Betrieb genommen werden soll. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass der
im Boccalino offerierte einheimische Nostrane allen ausgezeichnet mundete. Dasselbe giJt es vom Mittagessen zu
berichten: Coniglio e Polenta - Kaninchen und Polenta
sowie die sieht- und spUrbar echte Heidelbeerglace wären
fast schon die lange Anreise wert gewesen .. . ..
Dass der nachmittägliche Marsch durch die Weinberge bei
Sonnenschein vorgenommen werden konnte, liess wohl
beim einen oder andern die Frage aufkommen, welch heissen Draht unser Drucker zu Petrus haben müsse. Notwendig wäre diese Regie jedenfalls nicht gewesen, auch ohne
diese - dennoch willkommene - Dre.ingabe hätte ich
grosses Verständnis dafür gehabt, dass man sich in dieses
wirtschaftlich zwar arme, landschaftlich und kulturell
aber reiche und weitestgehend unverfälschte Tal' zu verlieben mag. Möge es gelingen, Bemühungen um einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung mit der Erhaltung einer
natUrlieh gewachsenen Tessiner Gegend in Einklang zu
·H.R. Baumann
bringen!
Ein Willkommgruss an alle Reformierten
Die reformierte Kirchgemeinde verschickt in den
nächsten Tagen den neugestalteten «Willkommgruss» mit vielen nützlichen Angaben für die Mitglieder der Kirchgemeinde und Informationen über
das Leben in der Kirche an alle reformierten Haushaltungen.
Der Kirchgemeinderat erachtet es als richtig und
wichtig, dass auch länger und lange bereits in Bremgarten wohnende Gemeindemitglieder die Möglich-
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Schulsporttag in Bremgarten
Bei schönem Wetter konnte dieses Jahr der Schulsportlag in Bremgarten durchgeführt werden. Es
war eine Freude zuzusehen, wie sich unsere Jungen
im gegenseitigen Wettkampf massen. Getrübt wurde diese Freude eigentlich nur dadurch, dass diese
sportlichen Wettkämpfe nach wie vor bei unzumutbaren Verhältnissen durchgeführt werden müssen:
Weitsprung auf asphaltiertem Schulhausplatz,
Schnell- und Dauerlauf auf nasser Wiese, usw. Wir
finden, dass es nun dringend an der Zeit ist, dass
Bremgarten die geplanten Sportanlagen in nächster
Zeit verwirklicht.
Umsomehr möchten wir den Einsatz unserer jungen
Athleten und die einwandfreie Organisation durch
die Lehrerschaft anerkennen und nachstehend die
Spitzenränge der einzelnen Klassen veröffentlichen:
Mädchen Jahrgang 1965
I. UrsuJa Bühlmann 2. Fränzi Scheuner
3. Petra Hülshorst 3. Fränzi Remmele
5. Nicole Neuner 6. Erika Bosshardt
6. Regina Dähler
Knaben Jahrgang 1965
I. Rem y Stettler 2. Martin Löffel
3. Claudio Hugel 4. Bruno Kyburz
5. Beat Fankhauser 5. Ueli Weibel
Mädchen Jahrgang 1966
1. Andrea Jvänyos 2. Andrea Blaser
3. Edith Weibel 4. Manuela Faedi
5. Rebekka Sneep 6. Therese Schüpbach
Knaben Jahrgang 1966
I. Pascal Kyburz 2. Mare Eberhard
3. Mare Mauron 4. Nicola Boschetli
4. Donato Cialdella 6. Bernhard Baumgartner
6. Roland WerJen
Mädchen Jahrgang 1967
1. Jrene Jendt 2. Patricia Sammet
3. Fränzi Martin 4 . Mirjam Hugel
5. Pia Neuenschwander 6. Nicole Wasen
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Knaben Jahrgang 1967
1. Carmelo Agovino 2. Gianni Pauciello
3. Christoph Oesch 4. Markus Wohlhauser
5. Martin Nobs 6. Jürg Somalvico
Mädchen Jahrgang 1968
I. Micheie Voegeli 2. Manuela Milesi
3. Oabi Berger 4. Eveline WerJen
5. Sabine Mosimann 6. J ovita Faedi
Knaben Jahrgang 1968
l. Lorenz Brügger 2. Urs Schüpbach
3. Vinzenz Luginbühl 4. PeterZschaler
5. Andre Descloux 6. Diego Boschetti
Mädchen Jahrgang 1969
I. Sabine Graf 2. Regula Schuler
3. Annemarie Kipfer 4. Andrea Müller
5. Kathrin Zimmermann 6. lngrid Blaser
Knaben Jahrgang 1969
I. Roger Remmele 2. Dominik Marti
3. Thomas Messner 4. Mare Bühlmann
5. Pascal Oegerli 6. Ch.ristian Töndury
Frauenverein Bremgarten
Echo aus der Brockenstube
Hurra, in der Brockenstube sind Fachleute daran
die Zentralheizung einzubauen. Sobald es soweit
ist, wird ganz gründlich gereinigt, geräumt und etwas umgestellt. Ist jemand an einem Ölofen interessiert?
Der gute Tip: Besuchen Sie uns am 5. November am
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Nächste Öffnungszeiten: 22. und 24. Oktober
7., 19. und 21. November
3., 5. und 17. Dezember, je 15.00- 17.00 Uhr
5. November Bazar im Kirchgemeindehaus 14.0020.00 Uhr
Abendverkauf: 4. November und 2. Dezember
18.00- 20.00 Uhr
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Samariterverein auf Reisen
Auch der Samariterverein von Bremgarten hat die
Schönheit des Schneeberges entdeckt.
Am 6./7. September fuhren wir in die Schneeberghütte um gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. Ueber Samariterwissen wurde einmal nicht gesprochen. Es wurden vielmehr Streifzüge in die nähere und weitere Umgebung der HOtte unternommen. Am Abend dann ein bodenständiger Jass geklopft. Der W~>tt••ror•tt
~
"
.
30 JAHRE
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Seit 30 Jahren
frisches, gepflegtes Gemüse
es war auch für die IGnder der Samariter ein tolles
Erlebnis. Selbst die älteste Samariterin, Frl. G.
Hämmerli, scheute sich nicht, an einer kleinen Klettertour teilzunehmen.
Ich hoffe für den Verein, dass wir ähnliche Ausflüge auch in Zukunft unternehmen können.
Wehrdienst auf dem Nothilfeparcours
An der letzten Gruppenübung des Wehrdienstes in
diesem Jahr wurde durch das Wachkorps der Nothilfeparcours des Samaritervereins absolviert.
Am 21. August konnten die Mannen des Wachkorps ihre Kenntnisse in Nothilfe zeigen. 7 Posten,
betreut durch Samariter unseres Vereins, mussten
von den Männem angelaufen und die verschiedenen
Aufgaben gelöst werden.
Ich darf hier fest halten, dass die Männer in der Nothilfe gut abschliessen . Es mussten keine roten Kleber verteilt werden.
Der gleiche Parcours, in leicht abgeänderter Form,
wurde auch anlässtich der diesjährigen Schlussübung von den Männern der Mech.- und Handschiebleiter absolviert. Auch sie haben bei der vorletzten
Gruppenübung aufgepasst und konnten die gestellten Aufgaben gut lösen.
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Ich hoffe, dass im nächsten Jahr weitere Gruppen
des Wehrdienstes diesen Parcours absolvieren und
ihre Kenntnisse prüfen können.
Dank allen Teilnehmern, auch den Samaritern, für
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den Einsatz an diesen 2 Uebungen.
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6 00
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8 06
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14 22 30
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11 18 25
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10 20 30
10 20 30
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36 44 54
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50
50
50
38 45 52 59
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Ab Rossfeld 6 Minuten später
Gesamtfahrzeit Bremgarten
nach Hauptbahnhof 15 Minuten
6 oo. 20
7 00 15
8 06 18
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23 00 22
Sonntag
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30 42
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54
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Fahrplan
27. Oktober 1980 bis
27. März 1981
Sonntag
Abfahrtszeiten ab Hauptbahnhof
Samstag
Montag - Freitag
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50
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37 44 52
..
..
Ab Bierhubeil 3 Mmuten spater
ab Rossfeld 7 Minuten später
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54
54
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Als Sonntage gelten auch:
Weihnachtstag, 26. Dezember,
Neujahrstag und 2. Januar
Hauptbahnhof · Bramgarten
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20 00 20
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Gesamtfahrzelt Hauptbahnhof
nach Bremgarten 15 Minuten
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18 00 12 24
19 00 12 24
20 00 20 40
21 00 20 40
22 00 20 40
23 00 20 42
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48
48
FOr Anschlüsse und
Einhaltung des Fahrplans
besteht keine Gewähr
Nr. 10 27. November 1980
Das Haus
« ZU
hinderst im Äschenbrunnen oben»
Vorbemerkung
Wer einen Blick auf die Äschenbrunnmatt wirft,
dem fällt ein Gebäude auf, das immer noch aus der
ganzen modernen Überbauung heraussticht, weil es
zu oberst gerade am Waldrand steht. Es ist das
Haus des Gärtners Werner Uhlmann-Huber am
Kutscherweg Nr. 40. Der Bau besteht seit 1949/50
und ersetzte ein Haus, dessen Entstehung einen
vergnüglichen Teil der Geschichte der ersten baulichen Expansion Bremgartens im letzten Drittel des
18. Jahrhunderts bildet.
Sonderbare Blüten früherer Besiedlungspolitik
Die Besiedlungspolitik des damaligen Herrschaftsherrn, des «wohledelgeborenen und hochgeehrten
Herrn» Albrecht Frisching, Mitglied des Grossen
Rates der Stadt und Republik Bern und von 1783
bis 1789 gar Landvogt zu Landshut, entbehrte bisweilen nicht der Pikanterie. Es ging ihm ja bekanntlich darum möglichst viele Menschen in seine vor
1770 sehr dünn besiedelte Herrschaft zu locken, was
ihm denn nach damaligen Begriffen auch bestens
gelang. Zur Parzeliierung in kleine Heimetli gaben
die Eigentümer der grossen Güter indessen nicht ihre landwirtschaftlich leicht nutzbaren wertvollen
Äcker und Felder hin, sondern verständlicherweise
meist nur abschüssiges Gelände am Aarebord. So
entstanden seit 1769 in der Rütti, die sieb bis zur
Neubrügg erstreckte, sowie in der Seftau, in der
Hinteren Erlen, auf dem Hirsbödeli und beim
Schloss die ersten kleinen Heimwesen oder
«Gschickli ».
Das rund 45 Jucharten haltende Äschenbrunngut
bildete einen Fall für sich. Es grenzte im Osten an
die Reichenbachmatte und bergseits des Kirchweges
von Reichenbach nach Bremgarten (heute: Äschenbrunnmattstrasse) an das etwa 20 Jucharten haltende Halengut. Die Macehe zwischen den beiden GUtem verläuft von der Strasse her zwischen den Häusern Nm. 37 und 41 in direkter Linie (Gleichsam als
Fortsetzung der Grenzlinie zwischen den Gemeinden Bremgarten und Zollikofen) bis zum Wald hinauf. 1m hintersten Winkel oben befand sich der
Schafrain, Flurnamen, den man übrigens noch anderswo in der Gemeinde antrifft. Da im östlichen
Teil Bremgartens das mittlere Gestade fehlt, fällt
der Abhang zwischen dem oberen .~d dem unteren
Gestade - zwischen Birchi und Aschenbrunnmatt
- um so steiler und ausgeprägter ab. Stellenweise
lässt sich sogar der Sandsteinmantel des Aaretals
blicken.
Das Äschenbrunngut gehörte einige Zeit schon dem
Landmajor Johann Beat Fischer vom Graben- so
genannt, weil er das Grabengut (heute: Landhaus
«Waldegg») besass. Er hatte es wahrscheinlich von
seinem Bruder Johann Rudold Fischer erworben,
der von 1761 bis 1766 Herrschaftsherr zu Bremgarten war. Auf Martini (11. November) 1773 kaufte es
dann der unternehmungslustige Buchdrucker und
Hauptmann Rudolf Albrecht Haller, Herr des rund
100 Jucharten haltenden Chutzengutes in Bremgarten.
Haller begann auf 1. Mai 1778 mit der Parzeliierung
des Äschenbrunngutes, nachdem Albrecht Frisching auf jede Parzelle ein Haus oder Häuschen
hatte bauen lassen. Die Interessenten schlossen so
zwei verschiedene Kaufverträge ab: einen mit
Hauptmann Haller für das Land und einen mit dem
Herrschaftsherrn für das darauf errichtete Gebäude. Aus unerforschlichen Gründen legte Albrecht
Frisching nun Wert darauf, für das Heimwesen auf
dem Schafrain zugleich als Verkäufer des Bodens
wie des Gebäudes aufzutreten, traf somit eine entsprechende Abmachung (einen «Dreh», könnte
man sagen) mit dem Eigentümer des Äschenbrunngutes. So geschah es, dass der Oberherr dem Caspar
Roth, dem Tischmacher, von Mühlethai im Amt
Aarberg, «dermalen in der Herrschaft Bremgarten
gesessen», auf Martini 1778 verkaufte:
ÄJchenbrunnmattstr. 23
eing<J.Khen 1972
«Erstens. Jeniges Erdrieb zu hinderst in dem
Äschenbrunnen oben in dem sogenannten Schafrein, in der Herrschaft Bremgarten gelegen, zwey
Jucharten haltend ( .... ).» Die Juchart wurde zu
31 250 Schuhe gerechnet. Als Anstösser werden angegeben: 0 Zimmermann KUpfers Land, S Hauptmann Hallers Besitzung, W der Gehrüder Trabold
und N des Oberherrn Fischer von Reichenbach
Waldung. Dazu wurde dem Käufer das Recht gegeben, von der hintersten Mine das Wasser in einen
Brunnstock zu fassen und zu gebrauchen. Nach Angaben des heutigen Eigentümers soll der unterirdische Gang ungefähr 16m tief in den Molassefels
hineingehen; das Wasser wird noch heute genutzt.
Der Herrschaft Bremgarten war der übliche Zehnten vom angepflanzten Gewächs jeder Art zu entrichten. Für Hauptmann Haller wurde das Recht
und der Weg zu seinen Quellen und Minen vorbehalten (heutige Buschiquelle).
«Zweytens. Das in MshHrn. Verkäufern Unkosten
auf vorbeschriebenes Erdrieb erbaute neue Ho.us
mit Tach und Gemachen, so wie es diesmal im
Stand und Wesen ist. Und aussert dem gewöhnten
Kutscherweg 40
abgebrochen im Sq>lembet 11149
Der heutige Neubau
Schulgeld von zehen Bazen und gemeinen
Herrschafts-Rechten frey, ledig und eigen.»
Der Kauf für Land und Haus erging um 2 000
Pfund Bernwährung.
Der Ausbau eines unfertigen Hauses
Nach diesem <<in bester Form» getätigten Kauf ist
man erstaunt, im «Contracten-Manual der Herrschaft Bremgarten» zu lesen, dass der Tischmacher
Caspar Roth sein Heimwesen schon auf den l. Dezember 1778 wieder verkaufte, und zwar dem Proselyten Durs Flükiger zuhanden seiner Schwester,
der «tugendsamen Frau Susanna Schmid, von
Wimmis, sonst bei Bern wohnhaft». Bei dieser Gelegenheit erfahren wir auch, dass das neue Haus
drei Wohnungen umfasste, jedoch erst im Rohbau
erstellt war.
Der Verkäufer musste sich verpflichten, es bis 12.
April 1779 wie folgt auszubauen, was für die Kenntnis der Wohnkultur jener Zeit in ländlichen Verhältnissen von Interesse ist:
«A. die untere Behausung zu einer Wohnung in behörigen Stand zu stellen, ein Ofen in die Stube machen zu lassen, gleich den übrigen, ausserst nicht so
gross; rings um bestechen und weissgen; ein Täfel
an die oberen Träm und eine g'stukete Thür in den
Keller; im Keller neben der Stuben zwey Fenster,
gleich denen in der Stuben zu machen, der Boden zu
b'sezen mit Kieselsteinen, eine Feurblatten, gleich
den übrigen, ein Kunstöfelin, wie das in der oberen
Kuche machen zu lassen, das Kamin in die obere
Kuche zu führen mit einem eisernen Rohr und die
Scheiter unten auf zu b'stechen und zu weissgen.
B. Im mittleren Etage beyde Stuben zu vertäfelen,
rings um, ohnebeyden Öfen, oben an den Träm ein
Täfel; beyde Kämmerlin rings um b'stechen und
weissgen, oben an die Träm ein Täfel, wie auch
zwey Thüren und Listen, Spangen und Fallen. ltem
zwey b'schlüssige Kuchi-Schäftlin, das Kamin von
unten bis oben ausgeführt. Zu allen Öfen eiserne
Thürlin und beyde HausthUren beschlüssig machen
zu lassen.
Ordentliche Gemeindeversallhnlung
Montag, 15. Dezember 1980, 20.00 Uhr im Kirchgemeindebaus Bremgarten bei Dem
Traktanden
1. Genehmigung Protokoll der Gemeindeversammlung vom 16. Juni
2. Genehmigung Voranschlag 1981 , Festsetzung
der Steueranlage, der Liegenschaftssteuer und
der Hundetaxe
3. Genehmigung Baulinienplan für ganzes Gemeindegebiet
4. Parzelle Nr. 54 des Herrn Paul Herrenschwand:
Beschlussfassung über die Ausrichtung einer
Entschädigung für materielle Enteignung oder
die Wiedereinzonung.
5. Aufbebung Reglement über die Erhebung einer
Billettsteuer
6. Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes an:
a) Bunge Markus Boris, geb. 1964, deutscher
Staatsangehöriger, Ländlistr. 40
b) Wegenast Christoph Joachim, geb. 1957,
deutscher Staatsangeh., Hostalenweg 30
c) Familie Otto und Ilse Neuner-Ebster mit
Tochter Nicole, Österreichische Staatsangehörige, Burgacherweg 7
7. Verschiedenes
Der Gemeinderat
Die Wegrechte
An Wegrechten wurde Caspar Roth der «freie Gebrauch des sogenannten Kilchfussweges und von da
oben dem Äschenbrunnen nach, doch aber seiner
des Herrn Hallers DUnkel-Leitung ohne Schaden»
zugestanden. Der grosse Wasserdruck im Hang
rührt von den Mooren im Riederenwald her. Er war
vor deren Melioration während des Zweiten Weltkrieges noch grösser als heute. lm Molassenmantel
bestehen zahlreiche Wasseradern, die unten am
Walde zutage treten oder im Wald gefasst werden.
Der Wasserreichtum im einstigen Eschenhain verdiente offensichtlich den Namen «Äschen·
brunnem>, der auf das ganze darunterliegende Gut
übertragen wurde.
Kilchfusswege bestanden damals mehrere: I. der
~.687 eröff~ete Weg durch die herrschaftlichen
Acker des Aschenbrunngutes (Trasse der heutigen
Äschenbrunnmattstrasse), 2. der «Obere Kirchweg»
von der Känelgasse her (Trasse des heutigen Kutscherweges) und 3. der Kirchweg vom Sirchi her
(Trasse des heutigen Burgackerweges). Die ersten
beiden dienten den Kirchgängern aus der Herrschaft
Reichenbach, der letztere denen aus dem Stadtgerichtsbezirk Bremgarten (Oberlindach, Niderlindach und Hube!) und vom Graben.
C. lm dritten Etage die zwey Lättwänd, wie sie da
sind, in- und aussen zu b'stechen, die Stuben rings
um vertäfelen und oben die kleinen Träm verkleidt,
auch ein Ofen wie in der untersten Behausung; die
Kuchi rings um b'stechen und weissgen, mit einem
Fensterli, wie auch ein Kachelbänklin; das nebend
Kämmerlin mit einem Fenster, rings um b'stechen
und gweissget; hinder der Behausung durch ein
Läublin zu dem Eingang, von der Maur bis aufs
Läublin ein Brügglin mit einer Länen; in einem jeden Eken vom Haus ein Schwein Ställin mit tannigen Tröglin, die Ställ mit Ziegel gedeckt. Bey dem
BrunnstUbli ein eichiges Brunnstöckli mit einer eisernen Röhren, ein eichemes Brunntrögli fünf
Schuhe lang und zwey Schuhe breit, mit der Rinden
auswendig gemessen.»
Als Kaufsumme wurden vereinbart: 772 Kronen
( = 2 702 Pfund) Semwährung samt einem anständigen Trinkgeld für den Verkäufer und seine Frau.
Zeugen des Vertragsabschlusses waren die beiden
Herrschaftsweibel Niklaus Leemann von Bremgarten und Meister Abraham Enzen von BUmpliz.
Caspar Roth behielt sich vor, eine Stube und Küche
bis II. Mai 1779 ohne Zins bewohnen zu können.
Es ist daher anzunehmen, dass er die meisten Arbeiten des Innenausbaus selbst ausführte. Er liess sich
1779 in der Rütti zunächst dem AUeli nieder und
zog 1780 in ein «Gschicklein», das sich östlich des
grossen Rüttigutes befand. 1m Jahre 1783 bezahlte
ihm Rudolf Daniel Hahn, der Schaffner des St. Johannserhauses in Bern, eine Semkrone für Arbeit
an der Kanzel in der Kirche zu Bremgarten.
Nicht nur Altpapier, Altoel und Glas
werden in Bremgarten gesammelt, sondern bekanntlich auch
altes Aluminium!
Die nächste Sammlung findet statt am Samstag, 29.
November, ab 14.00 Uhr beim Kirchgemeindehaus.
Uebrigens: Wissen Sie, dass auch gebrauchte Batterien aller Art nicht wegzuwerfen sind, sondern bei
Willi Graser, TV -Muster, an der Johanniteestrasse
in dort bereitgestellte Behälter gelegt werden können. Damit wird die Gefahr der Quecksilberanreicherung der Athmosphäre verringert . . . . .
Ein reich gedeckter Tisch und eine volle Kirche
Vierhundert Zmorgegäste wurden erwartet, etwa
sechshundert kamen, als die Schulkommissionen
zum Schuelzmorge am vergangeneo Sonntag in das
Kirchgemeindehaus einluden. Einmal mehr konnte
man nur staunen ob dem Interesse, das Anlässen
entgegengebracht wird, die im Zusammenhang mit
den Schulen veranstaltet werden. Der helle Morgen
an diesem Tag trug das seine dazu bei, dass die sorgfältig vorbereitete Veranstaltung zum vollen - sicher auch finanziellen- Erfolg wurde. Es bleibt zu
hoffen, dass die Erwartungen, die durch die Oberaus grosse Beteiligung dokumentiert wurde, bezUglieh vielseitiger BenUtzbarkeit der Schulbibliotheke,
und um diese ging es ja bei diesem Anlass, auch erfüllt werden. Vielleicht lassen sich die zuständigen
Leute im Betrieb der Bibliotheke von der unkonventioneUen Mittelbeschaffung und vom Einsatz der
Schulbehörden anstecken, indem sie eine Offenhaltung derselben über die Schulzeit hinaus und nicht
Seit vier Generationen Eigentum der Familie Uhlmann
Das «Bauernhaus zu dreien Wohnungen», wie es in
späteren Kaufbriefen etwa genannt wird, dUrfte vor
zweihundert Jahren eine Sensation bedeutet haben.
Durch Kauf einer halben, zwischen Fussweg und
Hölzli gelegenen Juchart von Gabriel Schenks Halengut arrondierte Susanna Schmid 1781 ihren Besitz auf der Ostseite. Einer der Vorbehalte war, dass
niemals ein Haus auf diesem verkauften GrundstOck gebaut werde! Wie aiJe «Heimetli» aus der ersten baulichen Expansion Bremgartens wechselte
auch es ab und zu seinen Eigentümer. Susanna
Schmid verkaufte es bald nach 1781 an Samuel
Wan.zenried. Von diesem kam es 1789 an Jakob
Humi, dessen Erben es 1807 an Samuel Joss verkauften. Von ihm erwarb es 1816 Abraham Bardet,
von Villars-le-Grand (VD). Dieser, Weber von Beruf, wurde am 29. September 1832 in den ersten
vom Volke erkorenen Einwohnergemeinderat von
Bremgarten gewählt, der damals fünf Mitglieder
umfasste. Bardet ersteigerte 1826 im Wirtshaus zur
Neubrügg den Rain auf der Westseite seines
«Gschicks». 1833 kam er in die Schulhausbaukommission. Bei den Gemeindewahlen von 1837 wurde
seine Wahl angefochten, da sein Schwager, Andreas
Lehmann, auch in den Rat gewählt worden war und
Verschwägerte nicht zusammen im Gemeinderat sitzen können. Bardet wünschte bei dieser Gelegenheit
auch seine Entlassung als Wegmeister; es war dies
offenbar eines der Dikasterien des Gemeinderates.
Am 25. März 1844 verkaufte er sein Heimwesen an
Bendicht Ruchti und Jako Hertig.
Von ihnen erwarb es am selben Tage Jakob Hermann, von Oberthai in der Pfarrei Grosshöchstetten. Was die Spekulation von Ruchti und Hertig benur für SchOler bewerkstelligen. Der dem Schulzmorge folgende Gottesdienst im kath. Zentrum Johannes wurde ebenfalls gut besucht und bildete ein
eindrUckliebes Gemeinschaftswerk der Schulen und
der beiden Kirchgemeinden und vermochte Wege zu
zeigen und zu öffnen in der Beziehung zwischen
Jung und Alt.
Gewerbeschau in Bremgarten
Wer erinnert sich nicht an die verschiedenen Weibnachtsausstellungen die anfangs der 70iger Jahre
durch aufgeschlossene Gewerbler in Bremgarten ins
Leben gerufen wurden. Nun, es ist eine Zeitlang still
geworden. Eine jüngere Generation ist vielerorts in
die Fussstapfen der Väter getreten und veranstaltet
am nächsten Samstag/Sonntag eine Gewerbeschau
im Primarschulhaus Bremgarten. Ueber 20 einheimische Gewerbler möchten der einheimischen Bevölkerung ein Zeugnis ihres Wirkens und ihrer Angebote vor Augen führen. Die AussteiJung wird am
Samstagnachmittag um 14.00 Uhr durch Gemeinderat Max Müller unter Mitwirkung der Dorfmusik
Bremgarten eröffnet. Die ersten 50 erwachsenen
Besucher werden mit einem Kaffeebon willkommen
geheissen. In den letzten Tagen wurden Einladungen mit einem Talon zu einer Gratisverlosung in alle
Haushaltungen verteilt. Viele Preise stehen zur Verfügung, sei es ein Teppich oder heissbegehrte Warengutscheine. Damit möglichst viele Familien in
den Genuss eines Preises kommen, wird pro Familie
nur ein Preis abgegeben. Uebrigens findet die Verlosung Sonntagabend, um 17.00 Uhr statt. Wahrend
der Ausstellung musikalische Einlagen durch das
Schwyzerörgeli Duo Gilgen/Gilgen Felsenau. Weindegustation und Kaffeebar bereichern die Ausstel-
zweckte, ist nicht ersichtlich; denn sie verkauften
das «Gschick» zum Preis, den sie dafür bezahlt hatten.
Auf Martini 1858 wurde Ulricb Ublmann, Johannes
selig Sohn, von Trub, wohnhaft zu Reichenbach,
Eigentümer der Liegenschaft. Er schrieb sich Ulmann und sein Sohn: Ullmann. Die Schreibweise
Uhlmann scheint sich erst nach der Obernahme des
Zivilstandswesens durch die weltlichen Behörden
auf I. Januar 1876 eingebürgert zu haben. Ulrich
Lehmann~, «angesessen in der Vorderen Hahlen
obenher Aschenbrunnmatt», trat sein Heimwesen
auf Martini 1872 seinem Sohne Christian Uhlmann,
ledigen Standes und eigenen Rechts, ab. Christians
Mutter war Magdalena, geborene Lehmann. Als
Taufzeugen traten am 28. Januar 1838 in der Kirche
zu Bremgarten auf: Michael Uhlmann, des Vaters
Bruder, Bendicht Lehmann, der Mutter Bruder,
und Magdalena Uhlmann, des Vaters Schwester. In
Bendicht Lebmann besass Christian einen einflussreichen Götti, der im Laufe seiner Karriere im öffentlichen Leben die verschiedensten Ämter bekleidete (Gemeindepräsident, Kirchgemeindepräsident,
Präsident des Kirchenvorstandes, Friedensrichter,
Grossrat) und sich grossen Ansehens in Bremgarten
und Umgebung erfreute. Christian Unimann verehelichte sich mit Susanna Beutler. Als er am 28. Januar 1904 starb, gelangte die Liegenschaft durch
Noterbfolge an seine Witwe. Diese trat sie 1910 ihrem Sohne Adolf Uhlmann ab. Er war Landarbeiter
in der Äschenbrunnmatt.
Die nächste Handänderung fand 1949 statt, als
Adolf Uhlmann das Heimwesen seinem Sohne Werner Uhlmann, dem Gärtner, abtrat. Das Haus aus
dem Jahre 1778/79 war inzwischen so altmodisch
und baufällig geworden, dass es im September 1949
abgebrochen werden musste. Das Abbruchmaterial
warf man in der Nahe des 1833 erbauten Schulhauses die Aareböschung hinunter. Die obdachlos gewordene Familie Uhlmann fand bei verschiedenen
Nachbarn Unterkunft, was ein schönes Beispiel
christlicher Nächstenliebe und von Solidarität unter
Mitbürgern ist.
Eduart M . Fa/let
lung und es kann auch besichtigt, bestellt und gekauft werden. Die Gewerbetreibenden von Bremgarten freuen sich auf Ihren Besuch.
Silberfahrt der FDP Bremgarten
An die 30 Personen leisteten der FDP Bremgarten
zur traditioneBen Silberfahrt am 23. Oktober 1980
ins «Blaue» Folge. Kaum die Reise angetreten brach
auch schon die Sonne durch die Wolken und nach
einer geruhsamen Herbstfahrt durch das Grosse
Moos nach Erlach und weiter dem Bielersee entlang, fanden wir uns zu einem geseiJigen Beisammensein in Sutz-Lattrigen. Nach einem guten Zvieri, viel Meinungsaustausch und Lachen wurde die
Rückkehr angetreten. FUr einmal möchten wir
«Jungen» unseren Gästen für all den Humor, den
sie mitbrachten, danken. Sie zeigten uns, dass auch
das Älterwerden viele Sonnenstunden mit sieb
bringt.
Ein Jubiläum
Dass das Bedürfnis nach Information in unserer Gemeinde schon frühzeitig durch unsere Behörden erkannt wurde, beweist die Herausgabe der Nachrichten aus dem Gemeindehaus, die erstmals am 24.
Mai 1965 allen BOrgern zugestellt wurden. Was es
heisst, eine regelmassige Publikation objektiv und
sachlich geschrieben immer wieder in den Druck zu
geben, wissen wir vom «Wecker» aus eigener Erfahrung. Wir gratulieren unseren Behörden zur Herausgabe der IOOsten Ausgabe der «Nachrichten aus
dem Gemeindehaus», die am 5. Dezember 1980 mit
dem Budgetvoranschlag 1981 in die Haushaltungen
flattern.
Wir danken für die Bereitschaft zur Information.
Wohnwagen ausgebrannt
Zu einer unprogramrnierten Wehrdienstübung kamen am
Abend des 4. Novembers der Wehrdienstkommandant
und zwei Wehrdienstleute, als ein auf der Johanniterstrasse bei den kirchlichen Zentren abgestellter Wohnwagen
aus bisher noch nicht abgeklärten Ortinden in Brand geriet. Die Ausstattung des Wohnwagens konnte leider nicht
gerettet werden. Fahrlässige Brandstiftung durch gelegentliche nicht eingeladene Besucher ist nicht auszuschliessen I
Einmal mehr sei auf die Gefahren hingewiesen, die beim
Deponieren von Fahrzeugen auf öffentlichem Grund ausserhalb überwachtem Gelände bestehen.
Nacht- oder Lausbuben?
Im Zusammenhang mit obigem Wohnwagenbrand
kommt der Verdacht auf, dass in Bremgarten Nacht- oder
Lausbuben merkwürdige Freizeitbeschäftigungen pflegen.
Der Zustand des Spielplatzes bei der Post, aufgebrochene
Türschlösser im kath. Zentrum zeugen davon! Vielleicht
tut man gut daran, bin und wieder seine Sprösslinge nach
dem nächtlichen Verbleib zu befragen .... .
Versteinerungen,
Ausstellung
Kirchgemeindehaus
im
Bis zum 21. November stellten Kurt und Mei Hebeisen aus
Bremgarten im Kirchgemeindehaus ihre instruktiven Bilder (Fotografien) von Versteinerungen unter dem Stichwort «Wegmarken der Erdgeschichte» aus. Die Ausstellung bietet mehr als blasse Wiedergaben von Sammelgut:
Auf rund 40 Bildtafeln, die in einzelne thematische Gruppen gegliedert sind, werden einige historische Vorstellungsbilder - wie erklärten sich unsere Vorfahren die
Versteinerungen - sowie verschiedene Erscheinungsformen von Versteinerungen, im besonderen Ammoniten,
vorgestellt.
Die Ausstellung vermag den Beschauer anzuregen, künftig mit offenen Augen Gesteinsformationen, Schutthalden
und Steinbrüche zu durchwandern und hinterlässt ein
Staunen über die Jahrmillionen der Entwicklung unserer
Erde, über die Naturkräfte, die da wirkten und wirken
und auch über die verschwindende Kleinheit eines Menschenlebens!
Mit einer Vernissage am Freitag, 7. November, vor einem
kleinen, aber interessierten Publikum, wurde die Ausstellung durch Prof. Dr. R. Herb sachkundig eröffnet. Mit
Dias führ te Kurt Hebeisen in die Schau ein. Es ist an sich
bedauerlich, dass diese Gelegenheit der Auseinandersetzung mit der Vorgeschichte unserer Erde von den naturkundelehrenden Erziehern unserer Gemeinde so wenig ergriffen wurde. Ein vermehrter klassenweiser Besuch wäre
wünschenswert gewesen. Ein solches Angebot entspricht
ja nicht zuletzt auch der Absicht des veranstaltenden Vereins Pro Bremgarten.
Eiszeit in Bremgarten
Und wieder gibt es Tage, da gefrieren Stein und Bein in
Bremgarten: die Trottoirs, die Pfütze an der Chutzenstrasse beim Spielplatz, der Brunnen vor dem Pfarrhaus,
der Schulhausplatz . . . . .
Die Bremgartner Jugend schultert Eishockeyknebel und schuhe, besteigt Bus und Töff und begibt sich allmendwärts, oder übt sich auf vereisten Winkeln im powersliding.
Der beinahe vereiste Sekundarschulhausplatz indessen
weist darauf hin, dass mit ein bisschen «Nacbehälfe», mit
einer mobilen «Staumöglichkeit>>, etwa Ende der Johanniterstumpenstrasse bei den kirchlichen Zentren, beim in
weiser Voraussicht platzierten Hydranten, eine tolle Eisfläche geschaffen werden könnte.
Wir rufen hiermit auf: Welche initiativen Väter und Hobbyeiskünstler sind bereit , in Zusammenarbeit mit der Gcmeindebehörde in diesem Winter ein Eisfeld anzulegen
und zu unterhalten?
Interessenten wollen sieb doch bitte unverzüglich beim
«Wecker», Te. 23 22 79, unter Angabe der Adresse und
der Tel. Nr. melden, damit die Herrichtung organisiert
werden kann!
So kann für Jung und Alt eine zusätzliche Betätigungsmöglichkeit geschaffen und die Jugend von den Töfflisätteln
herunterund
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Unserer Bevölkerung möchten wir hiermit den besten Dank aussprechen für die zahlreiche Teilnahme
und Unterstützung am diesjährigen Lotto der Dorf~l}~ik im Restaurant Belvedere vom 1./2. Nov:
Dadurch wird uns die Möglichkeit geboten, wieder
einige neue Instrumente anzuschaffen, um ab ca.
August 1981 unsere 10 Jungbläserinnen und Bläser
in das Korps aufzunehmen.
An dieser Stelle möchten wir auf das bevorstehende
Weihnachtskonzert vom Freitag, 5. Dezember 1980
im Kirchgemeindehaus Bremgarten hinweisen. Dort
können Sie unseren Nachwuchs erstmals im Einsatz
hören. Dass da und dort das Lampenfieber mitspielen wird ist sicher jetzt schon gewiss. Aber aller Anfang ist bekanntlich schwer. Als Gast möchten wir
Euch die Blasmusik der Stadt Bem vorstellen, die
unter der neuen Direktion von Jean Pierre Moresi
einen absoluten musikalischen Höchststand erreicht
hat und auch deshalb als Vertreterio der Stadt Bem
offiZiell an der 850 Jahrfeier in Rheinfelden teilge~
nommen hat. Ein Ohrenschmaus besonderer Art
wird das Concertino Op 21 für 2 Trompeten und
Klavier sein, das eigens für die Blasmusik Bern von
Jean Pierre Moresi arrangiert wurde.
Auch unsere Dorfmusik wird mit einem gediegenen
Programm aufwarten. Details werden noch mit dem
Anzeiger in jeder Haushaltung erscheinen.
llelohnen Sie deshalb unsere Mühe mit dem Besuch
des Konzertes am 5. Dezember im Kirchgemeindehaus. Dies sind wir auch unseren Gästen aus Bern
schuldig, denn Sie haben sich spontan bereit erklärt, unser Programm zu bereichern. Als Gegenleistung wird unsere. Dorfmusik am Sonntag, den
7. Dezember 1980 am Adventskonzert der Blasmusik Bem im Kursaal Bern teilnehmen. Mit bestem
Ihre Dorfmusik
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mit Ihren Arbeiten und Produkten vor, beraten und
verkaufen. Weindegustation, Ausstellungskaffee,
Modeboutique, um nur einiges anzudeuten, helfen
mit, unsere Gewerbeschau zu einem kleinen lokalen
Ereignis werden zu lassen.
Die Gewerbeschau ist geöffnet von
Samstag, 14.00 - 22.00 Uhr und
Sonntag, 09.30 - 18.00 Uhr.
Eröffnung Samstag um 14.00 Uhr durch Gemeinderat
Max MOIIer, unter Mitwirkung der Kapelle der
Dorfmusik Bremgarten.
Die ersten 50 erwachsenen Besucher der Ausstellung werden mit
einem Kaffee-Bon begrosst Während der Dauer der Ausstellung,
musikalische Einlagen durch das Schwyzerörgeli-Duo
Gilgen-Gilgen Felsenau.
Wir treffen uns alle zum grossen
Männerchor
LOTTO
von Samstag I Sonntag
29.130. November 1980
Restaurant Belvedere
Bremgarten.Stuckishaus
(Busendhaltestelle)
Beginn je mit einem Gratisgang!
Spielzeiten:
Samstag ab 16 Uhr, Sonntag ab 15
Fruchtkörbe, saftige Hammen,
feine Rollschinkli, ~kselten
und andere Leckerbissen
Frauenverein Bremgarten
Glücklicherweise hatten die Stromgewaltigen ein Einsehen
und sorgten dafür, dass am Nachmittag des 5. November
die Energiezufuhr im Kirchgemeindehaus nicht wie geplant unterbrochen wurde. So konnte unser Bazar in gewohnter Weise durchgeführt werden. Im Saal und an den
verschiedenen Ständen drängten sich die Kauf- und
Schaulustigen, und es wurde eifrig in Sachen Kalorien gesündigt.
Gerne hätten wir zum Nachtessen mehr Gäste begrüsst;
wo sind sie wohl geblieben? Auch wird es immer schwieriger, für diesen arbeitsaufwendigen Grossanlass genügend
Helferinnen zu finden . . . .
Trotzdem: ivfil. Befriedigung dürfen wir feststellen, dass
ein Reingewinn von gut 6 500 Franken erzielt wurde. Unser allerherzlichster Dank geht an alle, die auf irgendeine
Art zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben. Das
Geld wird wie immer für gemeinnlltzige Zwecke verwendet, über die wir an der nächsten Hauptversammlung ausführlicher berichten werden.
hmn
Echo
au~
der Brockenstube
Hätten wir am Basar nicht so viele Bilder verkauft, würden die Wände in der Brockenstube nicht ausreichen, all
unsere Ölbilder und Aquarelle zu präsentieren. Wirklich,
die Galerie ist sehenswert!
Wussten Sie, dass man auch Bücher hamstern kann? So
geschehen neulich bei einem Kauf von über 200 Bänden.
Die neuen 1300er 1045 + 104 ZS
Trotzdem sind wir noch lange nicht ausverkauft. Der gute
Tip:
Weihnachtsschmuck, Kerzen, Kerzenständer und elektrische Christbaumbeleuchtung kauft man in der Brockenstobel
Nächste Öffnungszeiten:
3., 5., 17. und 19. Dezember, je 15 • 17 Uhr.
Abendverkauf: 2. Dezember, 18 • 20 Uhr.
Wiedereröffnung nach den Weihnachtsferien:
21. Januar 15- 17 Uhr.
Gratisfahrten für die Bevölkerung
De.r Kremgartenbus verkehrte - beflaggt - erstmals bis
Stuckishaus
Im Beisein von Behörde- und SVB-Vertretern fand in
Bremgarten die Eröffnungsfeier für die Verlängerung der
Buslinie 21 bis Stuckishaus statt. Zur Feier des Tages war
die Bevölkerung eingeladen worden , die 766 Meter lange
Verlängerungsstrecke gratis zu befahren.
Die totale Streckenlänge m.isst nun 4920 Meter. Dank der
zwischen «Post Bremgarten» und Endstation «Bremgarten» geschaffenen neuen Haltestelle «Kunoweg», ist auch
für die Ländlibewohner die Anmarschzeit zum Bus etwas
kürzer geworden.
In seiner Ansprache versicherte Gemeindepräsident Francis Sandmeier, dass weiterhin Anstrengungen bezüglich
befriedigenderen, finanziell tragbaren Lösungen für eine
bessere Erschliessung des « Ländli>> gemacht würden.
Reinhard Brunner, Direktor der Städtischen Verkehrsbetriebe, würdigte in seiner Rede die gute Zusammenarbeit
mit den Behörden Bremgartens, welche innert erstaunlich
kurzer Zeit - der Gemeindeversammlungsbeschluss datiert vom 17. Juni 1980- die Verlängerung ermöglicht
hätten. Bezüglich Frequenzstärke erhoffe sich die SVB natürlich, insbesondere nach der Überbauung der Stuckishausgüter, welcher er allerdings nur als Vertreter der SVB
mit lachendem Auge entgegensehe, eine Steigerung. Gegenwärtig liege die Linie 21 mit einem Netzvolumenanteil
von 1,9 Prozem an drittletzter Stelle.
Ohne Fahrplan und ohne Unterbruch pendelte am Nachmittag der aus dem Jahr 1924 stammende Saurer 4 T vollgestopft mit begeisterten Dorfbewohnern zwischen der alten und der neuen Endstation hin und her.
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Unsere Mitglieder sind aufgerufen, die Parteiversammlung vom Dienstag, den 9. Dezember um
20.00 Uhr im Restaurant Belvedere zu besuchen.
Wir werden die Traktanden der Gemeindeversammlung beraten und mit einem offerierten Teller.....
zum gemütlichen zweiten Teil überleiten.
Auch die Stammdaten sollen wieder in Erinnerung
gerufen werden. Es sind dies die Dienstage 9. und
23. Dezember, 6. und 20. Januar jeweils 18.00 bis
20.00 Uhr im Restaurant Chutzen.
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Der Vorstand hat sich an seiner Sitzung vom
25. November mit den Traktanden der Gemeindeversammlung vom 15. Dezember eingehend befasst
und einstimmig gegen die Rückzonung der
Parzelle 54 (Herrenschwand) SteUung bezogen. Er
hat auch Kenntnis genommen von der Auswertung
einer Umfrage über dje Ausgestaltung der alten Busendstation als Jugendtreffplatz, dje auf seinen
Wunsch, bei Schülern der obersten Klassen der Primarschule durchgeführt wurde. Folgende Anliegen
wurden aus 28 Arbeiten herausgelesen:
1. Kiosk, Imbissstube, Getränkeautomat
20 X
2. Sitzgelegenheiten für Treffs
19 X
3. Mehr Grünfläche
14 X
4. Springbrunnen
13 X
5. Heckenumzäunung
12 X
6. Velo- und Mofaparkplatz
je
7x
Keine Autos
Zus. Baum
7. Tanzfläche
6x
8. Stereoanlage
5X
9. Beleuchtung und Steckdose
3x
10.
Spielsalon
Töfflitankstelle
Theater
Hundeverbot
Kino
Minigolf
Vom Lamm:
Gigot, Koteletten, Chops
Spezial-Stücke bitte frühzeitig bestellen
1X
Der Samichlaus kommt auch heuer wieder in Bremgarten zu Besuch und erwartet Gross und Klein am
Sonntag, den 7. Dezember von 15.00 bis 17.00 Uhr
beim Eingang zum Sirchiwald in der Verlängerung
der Chutzen-Hohle.
Zahnarztstudentin sucht
Zimmer oder Mansarde
SVP-Stellungnahmen zu den Abstimmungsvorlagen vom 30. November
evtl. mit Kochgelegenheit,
nicht über Fr. 200.Tel. 24 49 96 oder 033 43 20 69
Eidgenössische Vorlagen
l. Bundesfinanzen (Sparmassnahmen des Bundes)
Die Sanierung der Bundesfinanzen stellt eines der
Kernprobleme des Bundes für die nächsten Jahre
dar. Das Parlament hat deshalb als ersten Schritt
Sparmasseahmen beschlossen. Nachdem gegen die
zehn Erlasse keine Referenden ergriffen wurden, ist
am 30. November über drei Verfassungsänderungen
abzustimmen.
- Aufhebung der rocht-zweckgebundeneu Kantonsanteile des Reinertrages der Alkoholverwaltung.
- Aufbebung der Kantonsanteile am Reinertrag
der Stempelabgaben.
- Verzjcht der Brotverbilligung durch den Bund.
Die Aufhebung der Anteile der Kantone entziehen
diesen Bundesmittel zur Finanzierung ihrer Aufga-
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an der Gewerbeschau vom
29./30. November einzulösen.
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ben, die Streichung der Brotgetreidesubvention betrifft hingegen jede einzelne Haushaltung.
Da diese Bundesaufgaben aber ihre frühere lebenswichtige Bedeutung verloren haben, stimmt die
SVP iliesen Verfassungsänderungen zu.
2. Gurten- und Helmtrageobligatorium
Gegen die Gesetzesvorlage des Justizdepartementes
das Gurten- und Helmtrageobligatorium einzuführen, wurde das Referendum ergriffen. Damit unterliegt dieses Gesetz, dessen Gegner vorallem die Einschränkung der persönlichen Freiheit nebst einigen
nachtemgen Ausnahmefälle des Gurtentragens ins
Felde führen, der Volksabstimmung.
Im Interesse des Staates, der Unfallversicherungen,
Krankenkassen unterstützt, müssen deshalb möglichst ruedrige Kosten in den betreffenden Sektoren
angestrebt werden. Die SVP unterstützt daher die
Bestrebungen, den Bürger vor schweren Verletzungen und Schädigungen zu schützen, deren Kosten
die gesamte Volkswirtschaft und schliesslich den
einzelnen Steuerzahler belasten. Die SVP ist der
Auffassung, dass diese Einschränkung der persönlichen Freiheit zum WohJ der Gemeinschaft in Kauf
genommen werden muss und empfiehlt diese Vorlage zur Annahme.
Kantonale Vorlage
Wahlkreisinitiative «für eine gerechte Verteilung
der Grossratsmandate»
Am 30. November sind wir aufgerufen Ober dieses
kantonale Volksbegehren zu befinden. Das Begehren, dessen volle Bezeichnung fragwürdig und für
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den Stimmbürger irrefUhrend sein kann, wertet in
erster Linie die Absteckung der Wahlkreise fUr die
Wahlen der Volksvertreter in den Grossen Rat in ihrer historischen, politischen, geographischen und
demographischen Bedeutung ab. Die Initiative trägt
einen Angriff auf die Vertretung regionaler Minderheiten in sich, indem die « Flexibilität» eines neuen
Wahlkreisgesetzes die bewährte Verfassungsgarantie nicht zu ersetzen vermag.
Die SVP ist der Ansicht, dass nur die Sicherheit des
Verfassungsschutzes eine angemessene, gerechte Berücksichtigung der MinderheitsansprUche auch in
Zukunft garantiert. Andererseits geben wir unumwunden zu, dass es in unserem vielfältig gegliederten Kanton kein absolut gerechtes Wahlsystem geben kann, dass also auch mit der geltenden Regelung Ungerechtigkeiten, Härtefälle vorko mmen
können. Der momentan in der Vernehmlassung zirkulierende Entwurf eines Ausführungsgesetzes erweist sich jedoch als äusserst ko mpliziert und fU r
den Stimmbürger schwer verständlich . Eine neue
Einteilung der Wahlkreise kann daher - bei einer
Annahme der Initiative - zu Unübersichtlichkeit,
Verunsicherung des Stimmbürgers und zu unnötiger
Unruhe Anlass geben. Die SVP ist der Auffassung,
dass der Bürger in einfachen Worten aus der Verfassung ersehen soll, wie und wo und mit welchen Mitbürgern er seine Vertreter in den Grossen Rat wählt,
was durch die heute gültige Einteilung der Wahlkreise nach Amtsbezirken klar und eindeutig gewährleistet ist.
Die SVP empfiehlt diese Initiativvorlage zur Ablehnung.
VP-Mitgliederversammlung
Freitag, den 28. November 1980,
20.00 im Restaurant v. E rlacb
Traktanden:
I. Orientierung über die eidgnössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen vom 30. November
IHR I IH·HI'UNKI
BFI KAHl'!'
l ' "'D Kl
<Hr 'I
2. Traktanden der Gemeindeversammlung vom
15. Dezember
3 Berichte und Verschiedenes
SVP-ST AMM Der Stamm vom 28. November im
Restaurant Belvedere fällt aus. Die Interessierten
sind gebeten an der Mitgliederversammlung im Restaurant v. Erlach teilzunehmen. Der DezemberSchluss-Stamm findet am Samstag, den 27 . Dezember mit Kegeln und gemütlichem Beisammensein
mit Musikunterhaltung im Restaurant Belvedere
statt. Dasgenaue Programm wird noch bekanntgegeben werden.
SVP BREMGARTEN
Sozialdemokratische Partei Bremgarten:
Man kann auch anderer Meinung sein!
Im Mittelpunkt der Parteiversammlung vom
24. Oktober standen aktuelle lokalpolitische Fragen.
Die Versammlung liess sich über den Stand und die
offenen Probleme der Altersheimplanung orientieren . Mit Befriedigung wurde Kenntnis genommen
von der Bildung eines gemeinderätlichen Ausschusses, der die Frage weiterer Wohngelegenheiten für
Betagte, die noch nicht alle Leistungen eines Heimes beanspruchen wollen, klären soll. Beiläufig
wurde das Fehlen eines eigentlichen Alterskonzeptes in der Gemeinde Bremgarten im Sinne einer
langfristigen Planung unter Berücksichtigung bestehender Einrichtungen vermerkt.
Es wurde ferner beschlossen, den Gemeinderat mit
einer Eingabe zu bitten , dem Beispiel zahlreicher
Gemeinden mit guter Finanzlage zu folgen und im
Budget 1981 den Beitrag für Entwicklungshilfe im
In- und Ausland angemessen zu erhöhen.
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len sind, kam die Parteisektion nach ausführlicher
Wertung aller Argumente mit grosser Mehrheit zum
Schluss, dass der vom Gemeinderat beantragte Kredit abzulehnen sei! Damit soll die fragliche Parzelle
wieder eingezont und zur Ueberbauung freigegeben
werden.
Die SP Bremgarten ist sich bewusst, dass die planerischen Argumente eher für eine Bezahlung der Entschädigung sprechen und die Parzelle (am Waldrand oberhalb der Terrassenhäuser) an sich schützenswerten Charakter besitzt. Schwerer wiegen jedoch ihrer Auffassung nach rechtliche, finanzielle
und politische Erwägungen, die sie an der nächsten
G emeindeversammlung den Mitbürgern im einzelnen darlegen will. Im heutigen Zeitpunkt, in dem
die finanziellen Konsequenzen der Ortsplanung immer deutlicher sichtbar werden und hohe Summen
ins Spiel kommen ist es sicher angebracht, eine Bilanz zu ziehen und die Lage neu zu überdenken. Die
SP Bremgarten steht nach wie vor zur Ortsplanung;
sie wird sich weiterhin mit den anderen Ortsparteien
für eine geregelte und massvolle Ueberbauung des
Gemeindegebietes einsetzen. Im vorliegenden Fall
scheinen uns aber die A rgumente für eine Freihaltung der fraglichen Parzelle den zu bezahlenden
Preis nicht zu rechtfertigen.
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Nr. 11 22. Dezember 1980 Aus dem Gemeinderat
«Und Friede auf Erden ... »
(Lukas 2,14)
Ob diese Worte aus der Engelsbotschaft heute noch
Geltung haben? Von allen Seiten vernehmen wir
von Kriegen, Greueltaten, Bombenangriffen. Und das soll Friede sein, wo die Menschen über einander herfallen und sich gegenseitig aufreiben.
Kaum können wir es fassen, wenn schon die Jugend
als die Unzufriedenen bezeichnet wird. All dies ist
uns doch allzugut bekannt in den gegenwärtigen Tagen. Wie manchem fällt es schwer, in dieser
Advents- und Weihnachtszeit, an das obige Wort zu
glauben. Ist diese Weihnachtszeit, die eine neue
Weihezeit an den sein soll, der gekommen ist um
Frieden zu bringen, nicht viel mehr eine Zeit, die
heissen musste «Wie-Nachtzeit». Die Menschen
sind im Dunkel der Geschehnisse, und Unzählige
wissen nicht wo ein noch aus. Sie leiden Hunger,
sterben dahin im Glanz der Helligkeit der Welt. So
dunkel, so friedlos die Menschen sind, eines bleibt,
sie suchen «Frieden». Nicht einen Frieden, dem sie
nacheilen in dieser friedlosen Welt, sondern einen
Frieden, der trotz allem Gegensätzlichen den Menschen aufzurichten vermag.
Aus diesem Grund wollen wir versuchen, alles täuschende Äussere, das uns unbefriedigt lassen muss,
auf die Seite zu legen; bei aller Jagd und Unruhe
stille zu werden und das obige Wort auf uns wirken
zu lassen . Es braucht keine stundenlange Zeit dazu,
sondern nur die Frage: Wo stehe ich?
Fliehe ich in aller Arbeit die Stille oder kann der
Friede, der von Gott kommt, mein Inneres erwärmen und mich von allem Äusseren für Augenblicke
freimachen. Nur wenn dies uns gelingt, kann das
Wort des Engelchores in uns Wirklichkeit werden.
Nur so können wir auch innerlich stille werden und
bei aller Friedlosigkeit um uns her das Eine Grosse
erfassen, dass es uns gilt, was Weihnacht uns verkündigt: Euch ist heute, ja heute der Heiland g~bo­
ren. So nur darf es geschehen, dass trotzallem Aussero es für uns Wirklichkeit wird: «und Friede auf
Erden».
Gewerbeschau in Bremgarten
Auf einen grossen Erfolg dürfen die Gewerbler von
Bremgarten zurückschauen. Nach einigen Jahren
Unterbruch wurde am 29./30. November wieder eine Gewerbeschau in Bremgarten durchgeführt. ln
seinen einleitenden Worten anlässlich derEröffnung
der Ausstellung betonte Gemeinderat Max Müller
<<wie wichtig die ständige Präsenz der Gewerbler gerade in einer Agglomerationsgemeinde wie Bremgarten ist». 25 Aussteller zeigten denn auch ihr Angebot, sei es in planerischer, umweltschützender
und technischer Richtung oder aber in der Auswahl
ihrer Produkte. Wer wusste schon, dass im Ländli
ein so reichhaltiges Angebot an Weinen zu finden
ist, dass die Planer von Sonnenenergie und Alternativenergiesystemen in Bremgarten zu Hause sind,
Teppiche oder Bodenbeläge in grosser Auswahl und
für jeden Wunsch in Bremgarten erhältlich sind.?
Die sauber gestaltete Ausstellung zeigte eindrücklich, zu was unsere Bremgärtler-Gewerbler fähig
sind und der Aufmarsch der Interessierten Hess
denn auch nicht zu wünschen übrig. Und es zeigte
sich doch, dass mit allseitigem Einsatz unserer über
3000 Einwohner zählenden Gemeinde ein gesunder
Dorfcharakter erhalten bleiben könnte.
Aus den Schulen
Mit Genugtuung nahmen die Schulkommissionen
der Sekundar- und Primarschule Bremgarten
Kenntnis, dass der «Schuelzmorge» einen Reingewinn zu Gunsten des Bibliothekfonds über
Fr. 2 500.- einbrachte. Wir möchten allen von
Bremgarten, die diese Aktion der Schulkommissionen unterstützten , von Herzen danken.
Die Primarschulkomrnission teilt nachstehend die
Klassenzuteilung des Schuljahres 1981182 mit:
Schülerbestand und Lehrerzuteilung für das Schuljahr 198 I / 82
I a Frau Sirnon
ca.22
lb Fr!. Muntwyler
ca. 22
2a Frau Baumgartner
23
3b Fr!. Reichen
21
3a Herr Ruch
20
3b Herr Ochsenbein
21
3c Frau Gafner
20
4a Frau Thoma
22
4b Frl. Kummer
25
5 Herr Bieri
ca. 18
6 Herr Dürst
21
7 Herr Schlup
II
8 Herr Schlup
14
9 Herr Chiappini
25
Die Primarschulkommission teilt mit, dass der Vorsteher, Herr Renato Chiappini, seinen Wohnsitz an
die Aescbenbrunnmattstr. 93 verlegt hat. Da bis ca.
nächsten Herbst die Telefonleitungen in die
Aeschenbrunnmatt noch nicht gelegt werden können, ist der Schulvorsteher der Primarschule vorläufig nur während den Schulstunden über das Telefon
der Primarschule Bremgarten erreichbar.
Mit Dank für die zum'Wohl der Gemein.de geleistete
Arbeit nahm der Gemeinderat Kenntnis von den
Rücktritten von Herrn Hans Vokinger, als Mitglied
und Sekretär der Sekundarschulkommission sowie
des Präsidenten der Kommission zur Durchfüh rung
der Ortsplanung, Herrn Klaus Aerni.
in
die
SteuerAls
Gemeindedelegierte
Veranlagungsbehörde Mittelland wurden die bisherigen Delegierten Rene Welti und Bruno Bargetzi
.
bestätigt und Ulrich Gygi neu gewählt.
Im Wehrdienst wurde Peter Beyeier zum Offwer
und gleichzeitig mit Wahl zum Mitglied der Wehrdienstkommission ernannt.
Durch die unerwartet starke Frequentation der Haltestelle Kunoweg der Busverlängerung, vor allem
durch die Bewohner des Ländlis, beschloss der Gemeinderat, in den ersten Wochen des neuen Jahres
auch hier eine Buswartehalle aufzustellen, umsomebr diese ungeschützte Haltestelle von allen Seiten
den Unwettern ausgesetzt ist.
Mit einer Eingabe von Jugendlichen an den Gemeinderat wurde ein Vorschlag zur Ge.staltung des
neuen Dorfplatzes und «Jugendtreffs» eingereicht.
Der Rat nimmt Kenntnis von den vielfältigen Wünschen und Anregungen. Eine Delegation des Gemeinderates ist gerne bereit, sich mit den Unterzeichnern der Eingabe Ober Gestaltung und Verwendung des Platzes zu unterhalten. Der Gemeinderat wird in der zweiten Hälfte Januar 198 1 alle zu
einer Aussprache ins Kirchgemeindehaus einladen
und hofft auf ein vollzähliges Erscheinen der Interessierten.
Zum Jahresende danken Gemeinderat und Behörden allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für
Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen von Herzen
Frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr.
AlusammelsteUe in Bremgarten
Im Frühjahr 1979 gründeten einige jugendliche Initianten mit Unterstützung der beiden bürgerlichen
Parteien in Bremgarten eine Alusammelstelle. Mittels einer Aluzeitung und Bekanntmachungen im
Wecker wurde die umweltschutzbewusste Bevölkerung von Bremgarten aufgefordert, Alufolien und bebälter nicht mehr in den Kehricht sondern an eine
permanente Sammelstelle zu bringen. Durch den
Eintritt ins Berufsleben der Jugendlichen musste
nun die Alugruppe im Laufe des Jahres 1980 aufgelöst werden und eine kontinuierliche Betreuung der
Alusammlung nicht mehr zugesichert werden. Der
Gemeinderat beschloss die Initiative der Jugendlichen von Bremgarten weiterzuführen und beim alten Schulhaus bei der Glassammelstelle eine neue
permanente Alusammelstelle einzurichten. Es werden dort nun drei Tonnen aufgestellt. Die eine für
Folien, die andere für schweres Alu und die dritte
für Blechdosen, Abfälle usw. Mittels einem Magneten kann mit Leichtigkeit festgestellt werden, welche Gegenstände in die Alutonnen und welche in die
Abfalltonne gehören. In verdankenswerter Weise
übernimmt die Oberstufe der Primarschule das Sortieren der Aluabfälle. Damit kann die Weiterfahrung einer für unseren Umweltschutz so bedeutenden Abfallverwertung gesichert werden. Wir bitten
die Bevölkerung vermehrt darauf zu achten, alle
Aluabfälle an dieser permanenten Sammelstelle zu
deponieren. Ein allfälliger Reinerlös kommt der
Primarschul-Oberstufe in Bremgarten zugute:
Budgetgemeindeversammlung
397 Bürger (18 Prozent aller Stimmberechtigten!)
haben an der Gemeindeversammlung · sämtliche
Vorlagen gernäss den Anträgen des Gemeinderates
gutgeheissen. Sie legten ein unerwartet klares Bekenntnis zur 1974 genehmigten Ortsplanung ab, indem sie die Ausrichtung einer Entschädigung wegen
materieller Enteignung mit 254 zu 76 Stimmen deutlieb guthiessen.
Fast zwei Stunden dauerte die Diskussion um die
Wiedereinzonung oder die Leistung einer Entschädigung wegen materieller Enteignung an den Besitzer der über 6000 m2 grossen Parzelle 54 oberhalb
der bestehenden Terrassenhäuser. Allein die Eintretensdebatte nahm dank - oder wegen - einer
Grundsatzerklärung der Sozialdemo kraten 35 Minuten in Anspruch. Gemeinderatspräsident Francis
Sandmeier erläuterte darnach die Vorgeschichte des
Geschäfts - ein Landabtausch sowie der Verkauf
des Grundstücks an die Gemeinde waren vom Eigentümer abgelehnt worden - und beantragte namens des Gemeinderats, der Entrichtung einer Entschädigung zuzustimmen. Nach Auffassung des Rates dürfe nicht ohne Not von der genehmigten Planung abgewichen werden.
Die Sozialdemokraten sahen in der Rückführung
der Parzelle in die Bauzone kein Anzeichen für eine
Durchlöcherung der Ortsplanung. Sie plädierten
vorwiegend aus finanziellen Überlegungen für die
Rückzonung; dem fraglichen Landstück komme in
der Ortsplanung nur untergeordnete Bedeutung zu.
Die Sprecher der bürgerlichen Parteien wiesen insbesondere auf die Tatsache hin, dass sich die planensehen Voraussetzungen gegenüber 1974 nicht geändert hätten.
Gemeinderat UeU Hofer warnte eindringlich davor,
eine erste Ausnahme zu machen, da weiteren «Ausnahmen>> sonst wesentlich leichter zugestimmt werde.
Nach Annahme des Antrages des Gemeinderates
wurde mit überwältigendem Mehr ein Zusatzantrag
gutgeheissen, der den Gemeinderat verpflichtet,
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Datum. Adr-. Tel.·Nr. und Unt<rschrift:
nach Mitteln und Wegen zu suchen, um die fragliche Parzelle formal zu exproprüeren.
Zum neuen, für das gesamte Gemeindegebiet g1lltigen Baulinienplan waren verschiedene Einsprachen
eingegangen. Teilweise hatten sie vor der Versammlung bereinigt werden können. Nach der Debatte
ftber eine Einsprache und einer Abänderung, der
Baulinie von 4 auf 6 m am Kutscherweg, wurde der
Plan gutgeheissen.
Zusammen mit dem Voranschlag 1981 wurden die
SteueranJage (2,0), die Liegenschaftssteuer und die
Hundetaxe unverändert gutgeheissen.
Die Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an
Macleus Bun&~ und Christoph Wegenast erfolgte
einstimmig . Uber die ursprünglich ebenfalls traktandierte Einbürgerung der Familie Otto Neuner
konnte die Gemeindeversammlung wegen kurzfristigen Rückzugs des Gesuchs nicht befinden.
das festliche Beisammensein mit Musik von W . A.
Mozart, anschliessend betrachtete man gemeinsam
die Bilder der Weihnachtsgeschichte des Künstlers
Felix Hoffmann, die einen tiefen Eindruck hinterUessen.
An dieser Stelle sei einerseits den vielen Helferinnen
und Helfer für die monatlichen Altersnachmittage
während des Jahres gedankt, andererseits auf diese
Einrichtung einmal mehr hingewiesen.
Der erste Altersnachmittag im kommenden Jahr
findet am 8. Januar um 14.30 Uhr statt: Pfarrer
Paul Krameraus Urtenen wird auf frOhliehe Weise
alte, liebe Lieder mit uns singen. Wir möchten alle
über 62-jährigen Mitbürger, gleich welcher Konfession, herzlich zu diesen offenen Altersnachmittagen
auch im nächsten Jahr herzlich einladen.
Die spontane Guetzliaktion - ein toller
Wir alle danken Ihnen für
das uns im vergangeneo
Jahr entgegengebrachte
Vertrauen und wünschen
en frohe Festage und e·
gutes neues Jahr
Erfolg
Am Donnerstagabend wurde die Idee geboren, am
Freitag die Aktion geplant, am Samstag die Guetzli
ausgestochen und verpackt. Uebers Wochenende
verkauften etwa 10 bis 15 Helfer die 2000 Guetzli in
den Wirtschaften, an der Gewerbeausstellung, in
den beiden Kirchen, von Haus zu Haus und am Adventskonzert. Als wir dann am Sonntagabend die
unzähligen kleinen und grossen Spenden zusammenzählten, kamen wir auf die überwältigende
Summe von 2000 Franken.
Wir danken allen Spendern herzlich. Ein besonderes Danke rufen wir der Familie Gasser und den
Helfern zu. Ohne ihren uneigennützigen Einsatz
wäre diese spontane Aktion wohl kaum möglich gewesen.
Je 1000 Franken haben wir auf das Konto der Caritas und das Konto des Hilfswerk evangelischer Kirchen Schweiz (HEKS) überwiesen.
Wir sind überzeugt, dass die beiden Hilfswerke mit
ihrer reichen Erfahrung die bestmögliche Garantie
geben können, dass mit dem gespendeten Geld auch
wirklich den Erdbebengeschädigten in Italien geholfen wird.
Wie wird das Geld nun eingesetzt? Die vier grossen
Hilfswerke der Schweiz, HEKS, Caritas, Schweizerisches Arbeiterhilfswerk und Schweizerisches Rotes Kreuz, arbeiten eng zusammen. Sie haben drei
Phasen der Hilfe vorgesehen .
I Phase: Soforthilfe. Sie bestand aus der Abgabe
von Kleidern, Decken und Zelten und dem Verhindem von Seuchen.
2 Phase: Ueberwinterung. In provisorischen Unterkünften sollen die Obdachlosen überwintern.
3 Phase: Wiederaufbau. Aehnlich wie im Friaul
übernehmen die Hilfswerke nicht den Wiederaufbau von einzelnen Häusern, sondern von ganzen
Siedlungen.
Immer wieder kann man vom Missbrauch von
Spendengeldern hören.
Die Hilfswerke haben, um dem Missbrauch vorzubeugen, Delegierte ins Erdbebengebiet entsandt, die
den Einsatz der Gelder planen und überwachen.
Weihnachtsfeier für Betagte
Einen besinnlichen Nachmittag verbrachten ältere
Gemeindemitglieder am 11. Dezember, als die
Kirchgemeinde zum Altersnachmittag einlud.
Der Blockflötenchor der Sekundarschule eröffnete
o~&Aw-..~• >:;.
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Coiffure Boschung, Felsenau
Brunner Lebensmittel, Bremgarten
Bürgisser's Otäshütte, Bremgarten
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Rudolf Egli, Bestattungen, R. Lutz, Bremgarten
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Gehr. Hllnni AG, Garagen, Bern/SchönbOhl
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HEINRICH SIMON UND SEINE MITARBEITER
Samichlaus
Der Samichlaus liess auf Bitten der FDP auch dieses
Jahr unsere Bremgartner Kleinen nicht im Stich.
Tief aus dem Dirchiwald trat er heraus, gefolgt von
seinen beiden Eselehen und dem Schmutzli. Hörte
sich da ein Verslein an, gab dort ein mahnendes
Wort mit heim, trocknete auch etwa eine kleine
Angstträne, und beschenkt~ über 400 Kinder, die
mit Vater, Mutter, Grossmutter und Grossättiden
Weg bei Schneegestöber auf das Dirchiplateau hinaufgewagt hatten.
Herzlichen Dank lieber Samichlaus, dass Du auch
in der heutigen Zeit noch so viele hinter dem warmen Ofen hervorlocken kannst und eine Erinnerung
an die eigene Jugendzeit und eine weihnächtliche
Vorfreude in uns hineinzauberst.
Frauenverein Bremgarten
Bei genügender Beteiligung wird im nächsten Quartal unter der Leitung von Frau E. Peter ein Yogakurs durchgeführt. Er beginnt am Mittwoch, 7. Januar 1981, dauert 10 Abende (18. Februar ausgenommen) von 20-21 Uhr und fmdet im ref. Kirchgemeindehaus statt. Das Kursgeld beträgt Fr. 30.-.
Anmeldungen nimmt bis zum 5. Januar entgegen:
Frau U. Berger, Tel 23 76 92.
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für Erdbebengeschädigte, obdachlose Italiener erbrachten Buben und Mädchen der Abschlussklasse
der Primarschule, als sie zu einer Kleidersammlung
aufriefen.
In ihrer Freizeit sammelten und sortie.rten sie viele
Winterkleider und Schlafsäcke, die sie dank direkter Beziehung zu Betroffenen nach Italien weiterleiten konnten.
Die Spontanität, Initiative und der Helferwille der
Jugendlichen verdienen unsere Anerkennung ebenso wie die Hilfe der vielen Spender.
FDP
Anlässlich ihrer aussecordentlich gut besuchten Parteiversammlung, sprach sich die FDP Bremgartenim Fall der Parzelle Herrenschwanden einstimmig
für die ·Beibehaltung der Ortsplanung, die Erhaltung unseres Dortbildes und die geschützten Zonen
aus. Mehrheitlich wurde auch der Antrag des Gemeinderates, im Budget die Hilfeleistungen an gemeinnützige Institutionen, notleidende Gemeinden
und dritte Welt von Fr. 10 000.- auf Fr. 40 000.zu erhöhen, gut geheissen. Bei einem Teller Spaghetti und einem Glas Wein wurde im gemütlieben
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Tel. 23 94 91
Der letzte Stamm im alten Jahr findet ausnahmsweise am Samstag, den 27. Dezember 20.00 Uhr im
Restaurant BelvM~re Stuckishaus statt. Ab 19.00
Uhr ist die Kegelbahn reserviert. Ansebliessend ge·
mütliches Beisammensein mit musikalischer Unterhaltung. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen
mit Familie und Freunden an diesem Jahresausklangabend teilzunehmen.
Die «Schwarze Spinne» in Bremgarten
Der Vollständigkeit halber und um das doch viele
Leute aus Bremgarten tief beeindruckt habende
Spiel der Berner Puppenspieler gebührend zu würdigen, sei hier doch noch zurückgeblickt auf Rolf
Meyers und Martin Friedlis beglückende Hand und
Fingerfertigkeit! Wer die «Schwarze Spinne» nach
Jeremias Gotthelf am 14. November im Kirchgemeindehaus als Schüler oder als Erwachsener miterFÜR SAMTUCHE
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Teil das vergangene Jahr und seine Ereignisse aufgerollt. Die FDP Bremgarten wünscht allen einen
guten Schritt ins neue Jahr und trifft sich zum gewohnten Stamm im Restaurant Chutzen, jeweils
Dienstags, zwischen 18 und 20 Uhr erstmals am 20.
Januar 1981.
Geschlossen:
24. Dezember ab 17.00 Uhr
25. Dezem ber ganzer Tag
31. Dezember ab 17 .00 Uhr
1. Januar 1981 ganzer Tag
27. Dezember
ab 20.00 Uhr
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Unterhaltung
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Das Jahr 1980 neigt sich zu Ende.
Für das in diesem Jahr erwiesene
Vertrauen schenken wir Ihnen
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lebt hat, verliess das Haus als Nachdenklicher,
nachdenkend über H absucht, Geiz und Unterdrückung, nachdenkend auch über Seuchen und
Naturkatastrophen, welche uns in unserer Zeit zu
verschonen scheinen. Besondere Aktualität gewann
das Spiel indessen nachträglich ob dem Geschehenen in unserem südlichen Nachbarland. Erstaunlich war, mit welch spärlichen Mitteln, doch unter
Zuhilfenahme geschickt eingesetzter Technik, die
beiden Puppenspieler mit ihrer Kunst einen Abend
Lang die Zuschauer in Spannung zu halten vermochten.
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Nebenbei sei vermerkt, dass das Publikum durch
das durch den grossen Aufmarsch ausgedrückte Interesse zu bezeugen schien, dass das «Sprechtheater» im Veranstaltungsbogen in Bremgarten mehr
Beachtung verdienen würde.
Adventsmusik im Kirchgemeindebaus
Zweimal erklangen festliche Klänge im Kirchgemeindehaus: am 30. November und am 5. Dezember. Am Sonntagabend waren es der Chor und der
Spielkreis der Kirchgemeinde, die mit Werken von
J.S. Bach, William Boyce und Antonio Caldara
Feststimmung in die Herzen musizierten. Hier sei
darauf hingewiesen und anerkennend festgestellt,
dass Bremganens Musikleben durch den Spielkreis
eine wertvoiJe Ausweitung erfahren hat. In Bremgarten wird nicht nur «klassische» Musik konsumiert, sondern, wie das Exempel zeigte, auch
durchaus kompetent produziert. Da ist in aller Stille
ein Ensemble entstanden, das solches zu beweisen
scheint.
Von anderem Zuschnitt, aber nicht minder festlich,
war dann das Weihnachtskonzert der Blasmusik
Bern und der Dorfmusik Bremganen am 5. Dezember. Mit einem vielfältigen Programm wussten sie
Gönner, Freunde, Angehörige zu Oberzeugen, dass
auch in ihren Reihen ernsthaftes Musizieren gepflegt wird. Einmal mehr war da die umsichtige
Nachwuchsschulung der Dorfmusik Bremgarten
nicht zu übersehen. Das Konzert bildete übrigens
gewissermassen die Hauptprobe zum Auftritt der
beiden Korps im Kursaal Bern, wo die Bremgartener Dorfmusik neben der Blasmusik Bem dem Vernehmen nach verdiente Lorbeeren einheimste! Wir
graLUiieren.
Erstmals kamen unsere 10 Jungbläserinnen und
Bl.äser zum Einsatz und ernteten den verdienten Beifall. Für diese Mädchen und Knaben war dies sicher
ein Erlebnis und wird Ihnen den nötigen Auftrieb
zum Weitermachen gegeben haben.
Der Blasmusik Bern möchten wir ebenfalls herzlich
danken für das hervorragende Konzert umer der
Leitung von Jean Pierre Moresi. Das gleiche gemeinsame Konzert wurde dann am Sonntag, den
7. Dezember 1980 im Kursaal Bem in erweiterter
Auflage wiederholt. Auch dort war der Zu
Schaueraufmarsch sehr gross, es nahmen ca. 1000
Personen an dieser Aufführung teil. Sicher haben
viele von Ihnen die sehr gute Kri tik im Bund und in
der BZ gelesen. Hier ein wörtlich zitierter Ausschnitt aus der BZ: « Eine musikalische Ueberraschung bot die Dorfmusik Bremgarten. Ihre blasmusikalischen Kostproben, geprägt von effektvollem Blech und einem reizenden Holzsatz aus Flöten
und Klarinetten, hinterliessen bei Prominenz wie
beim breiten Publikum einen nachhaltigen Eindruck. Dass solche Kritiken stimulieren und neuen
Mut füt' die Zukunft geben ist sicher gewiss.»
Dass auch Sie daran beteiligt sind dank fortwährender Unterstützung wissen wir zu würdigen und wünschen Ihnen allen das Beste für das J ahr 1981.
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Für den zahlreichen Bes uch des Adventskonzertes
im Kirchgemeindehaus Bremganen vom 5. Dezember 1980, möchten wir der Bevölkerung recht herzlich danken.
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