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Anstelle eines Vorwortes: Ich glaube alles, was man mir sagt. Ich

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Anstelle eines Vorwortes:
Markus Lüdke, Jg. 1964, studierte
Schulmusik an der Folkwang Hochschule Essen und Mathematik an der
Universität Duisburg, war langjährig
Fachbereichsleiter, Dozent für Trompete und Musiktheorie sowie Ensembleleiter an der Musikschule Moers, daneben freiberuflich tätig als
Dirigent und Theatermusiker mit besonderem Interesse an spartenübergreifender Arbeit und der Konzeption und Gestaltung innovativer Veranstaltungsformen mit und um Musik. Er leitet den Programmbereich
Musik an der Bundesakademie seit
1999.
.........76
Ich glaube alles, was man
mir sagt. Ich höre gern von
außergewöhnlichen Dingen.
Meine Fähigkeit zu staunen
ist unbegrenzt. Ich bin in
keiner Hinsicht blasiert. Ich
hüte mich im Gegenteil, die
Möglichkeiten der Phantasie
irgendwie einzuschränken.
Es ist nicht meine Sache,
Ordnung in das alles zu
bringen. Meine eigene Welt
ist verworren und wechselvoll. Ich bin ganz gewiß
kein Meister im klaren
Denken.
Ich nehme das
Recht für mich in Anspruch,
mir selber zu widersprechen. Ich habe nicht vor,
mich des Rechts zu berauben, Dummheiten von mir
zu geben, und bitte in aller
Bescheidenheit um die
Erlaubnis, mich dann und
wann zu irren.
Musik
Musik
Musik
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Federico Fellini
Musik
Musik
Musik
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Mus
sik
Musik
Das Programm
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Musik
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sik
Die Fortbildungen nach Rubriken
A. Tagungen
MU 4 Jahreskonferenz des Arbeitskreises der Musikbildungsstätten in Deutschland
MU 8 Studientag Chorklassen
MU 9 Skills for Music Education | From Curriculum to Practice. Fachkonferenz
europäischer Einrichtungen der Aus-, Fort- oder Weiterbildung für
Musikvermittlung und Konzertpädagogik
MU 13 Qualitätsentwicklung im Orchester | Fachtagung
B. Praxis der Musikerziehung &
Musikpädagogik
MU 6 Musikerziehung in Gemeinde und Gesellschaft
MU 12
Musik in der Primarstufe | Neubeginn!
MU 18
Kirchenmusik im Wandel | Neubeginn!
MU
C. Chorpraxis
MU JB Jazz- und Popchorleitung Stufe B
MU 5Chorklassenleitung
MU 8 Studientag Chorklassen
MU 11
Lebendiger Kinderchor | Aspekte kreativer Vokalarbeit mit Kindern
MU 15
Ørehænger | Arrangieren für Jazz- und Popchor
MU CB Chorleitung Stufe B | Neubeginn!
MUKB Kinder.Chor.Stimme | Neubeginn eines berufsbegleitenden Lehrgangs für
Sing- und Kinderchorleitung
MU 20 Wege zum homogenen Chorklang | Stimmbildung im Chor –
Vom Einsingen zur integrierten Probenarbeit
D. Instrumentalpraxis
MU 1 Seminar für Tuba und Euphonium
MU 14
Konzertmeisterkurs | Kompetenzen für Führungsaufgaben aus dem
Orchester heraus – Schwerpunkt: Streicher
E. Praxis des Klassenmusizierens &
der Ensembleleitung
MU 5Chorklassenleitung
MU 8 Musik
Musik
Studientag Chorklassen
Musik
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Musik
Musik
Musik
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F. Praxis der Musikvermittlung &
Konzertpädagogik
MU 2 Orchester im Klassenzimmer | Training für Berufsmusiker im „Außendienst“
MU 3 Frankenstein | Laboratorium zur musikalischen Reanimation
MU 7
Musikvermittlung im kirchlichen Bereich
MU 9
Skills for Music Education | From Curriculum to Practice.
Fachkonferenz europäischer Einrichtungen der Aus-, Fort- oder
Weiterbildung für Musikvermittlung und Konzertpädagogik
MU 16 Musikvermittlung im kirchlichen Bereich | Neubeginn!
MU 19
Aufführungsformat „Halloween Concert“ | Dramaturgien für eine lebendige
und publikumsorientierte Präsentation klassischer Musik
G. Musikmanagement
MU 10
Grundlagen des Orchestermanagements
MU 17
Gesprächskultur im Orchester | Kommunikative Kompetenz für
Kulturorchester, Opernbetrieb und Theater
Der bei den Veranstaltungen angegebene Kostenanteil umfasst, wenn nicht
anders angegeben, Vollpension und Kursgebühr. Über mögliche Rabatte
können Sie sich in den Teilnahmebedingungen auf Seite 144 informieren.
Die Kurse beginnen in der Regel am ersten Seminartag um 16 Uhr und enden
am letzten Seminartag um 14 Uhr. Alle Seminare, Tagungen und Qualifizierungsreihen sind offen für Teilnehmer aus dem europäischen Ausland.
MU 1
9. – 13. Januar 2012
Seminar für Tuba und Euphonium
Leitung: Hans-Reiner Schmidt (Euphonium), Ulrich Haas (Tuba), Kostenanteil: 345,– €
(inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 9. Dezember 2011
Im Zentrum des Seminars stehen Kammermusik und Ensemblespiel sowie
der Austausch insbesondere über neuere Literatur und die praktische Arbeit daran.
Alte und ausgefallene wie neue oder populäre Werke für mehrere Tuben und Euphonium werden vorgestellt, gesichtet und in Gruppen verschiedener Größe erprobt. Die
Literatur wird weitgehend von den Dozenten ausgewählt und gestellt, jedoch sind
Vorschläge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausdrücklich erwünscht.
Um das Spektrum der Ensemblearbeit möglichst abwechslungsreich gestalten zu können, wird um das Mitbringen von Nebeninstrumenten wie Tenorhorn, Bariton u.ä. gebeten.
Das Kursprogramm wird ergänzt durch persönliche Beratung sowie Möglichkeiten des (offenen) Einzelunterrichts. Die Ergebnisse der Arbeit werden in einem
Abschlusskonzert am letzten Kursabend vorgestellt.
Das Seminar ist konzipiert für Stimmführer aus Musikkorps der Bundeswehr. Darüber hinaus sind Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus Blasorchestern sowie dem Konzert- und Unterrichtsbereich herzlich willkommen.
➦ Hans-Reiner Schmidt, Willingshausen, Posaunist zuerst im Rundfunkorchester des
Hessischen Rundfunks und seit 1993 im hr-Sinfonie-Orchester Frankfurt/Main. Er ist Mitbegründer der „Frankfurt Jazz-Big-Band“ und darüber hinaus als Solist, Dirigent, Dozent
sowie für verschiedene Formationen auch als Arrangeur und Komponist tätig.
➦ Ulrich Haas, Leichlingen, nach frühen Wettbewerbserfolgen und dem Studium bei
Hans Gelhar trat er 1982 seine erste Stelle als Tubist beim Staatstheater Kassel an und
wechselte 1983 zu den Duisburger Philharmonikern. Er ist Dozent für Tuba an der Folkwang Universität der Künste und Mitglied des Melton Tuba Quartett.
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MU 2
23. – 25. Januar 2012
Orchester im Klassenzimmer
Training für Berufsmusiker im „Außendienst“ – Schwerpunkt: Hinführung
auf den Konzertbesuch
Leitung: Markus Lüdke, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 16. Dezember 2011. Unterstützt von der Deutschen Orchestervereinigung (DOV)
Achtung! Dieses Seminar ist mobil. Bei Bedarf kann es auch maßgerecht auf die inhaltlichen und terminlichen Bedürfnisse einzelner Klangkörper zugeschnitten und vor Ort
durchgeführt werden.
Orchestermusiker sind willkommene Gäste im Klassenzimmer. Sie bereichern den Musikunterricht und bringen mit ihren Instrumenten Abwechslung in den
Schulalltag. Der Besuch ist aber in der Regel nicht ganz uneigennützig, erhofft man
sich doch einen Gegenbesuch der Schüler im Konzert. Dieser kann sogar aktiv zum
Gegenstand der Schulstunde werden, indem gleich schon auf ein anstehendes Konzert eingestimmt und in die dort aufgeführte Musik eingeführt wird.
Dieser spezifisch musikvermittelnden Aufgabe ist das Seminar gewidmet.
An ausgewählten Beispielen der Orchesterliteratur werden verschiedene Verfahren
des Hinführens vorgestellt: vom Erzählen der eigenen Erfahrungen mit der Musik bis
hin zum gemeinsamen Musizieren entlang von Mitspielpartituren oder über Gestaltungsaufgaben mit dem Thema „Nachkompositionen“. Die Methoden sind anschließend auf von den Teilnehmenden eingebrachte Beispiele zu übertragen. Alle
Übungen werden begleitet durch solche zur Kommunikation im Klassenzimmer und
münden schließlich in einen Unterrichtsbesuch bei Wolfenbütteler Schulkindern.
MU 3
MU
27. – 29. Januar 2012
Frankenstein
Laboratorium zur musikalischen Reanimation
Leitung: Markus Lüdke, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 16. Dezember 2011. Ergänzend und weiterführend siehe MU 19
Der tief in der Alltagskultur verankerte Stoff bietet weit mehr als Science
Fiction oder blanken Horror. Hinter ihm steht die Frage danach, was uns Menschen
im Kern ausmacht. Beim Ausloten dieser Frage kommt gerade in den FrankensteinErzählungen der Musik eine Schlüsselfunktion zu. Es ist die Musik, die das Monster
anzulocken und zu besänftigen vermag. Sie allein besitzt eine regulierende, ausgleichende und sogar erzieherische Kraft – allerdings weniger für Frankenstein selber
als für sein Geschöpf. Zum Repertoire aller Frankenstein-Verfilmungen zählt die Begegnung des Monsters mit einem blinden Eremiten. Von seinem Geigenspiel wird
das Wesen wie magisch angezogen, bei ihm schöpft es Vertrauen. Umgekehrt findet der Eremit im Monster, dessen Hässlichkeit ihm verborgen bleibt, den lang ersehnten Freund.
Ausgehend vom schier unerschöpflichen Fundus an menschlicher Monster-Musik aus Konzert und Film werden im Seminar die Frankensteinschen Techniken der Reanimation auf die Musik selber angewandt. In praktischen Übungen
zur Improvisation, Interaktion, Komposition und Programmgestaltung begeben wir
uns in den musikalischen Anatomiesaal samt Sezierpult und elektromagnetischer
Apparatur. Die zusammengeflickten und neu verschraubten Ergebnisse werden zu
kleinen konzertanten Gruselkabinetten arrangiert.
➦ Markus Lüdke, Wolfenbüttel, erprobt mit den unterschiedlichsten Ensembles immer
wieder neue Konzertformate, zuletzt mit dem Orchester der Technischen Universität
Braunschweig.
MU 4
13. – 15. Februar 2012
Jahreskonferenz des Arbeitskreises der
Musikbildungsstätten in Deutschland
Planung und Leitung: Joachim Litty, Johann Friedrich Graf Brockdorff-Dallwitz, Markus
Lüdke. Teilnahme auf Einladung. Kooperation mit der Landesmusikakademie Niedersachsen.
➦ Weitere Informationen unter www.musikbildungsstaetten.de
Musik
Musik
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Musik
Musik
Musik
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MU JB
5. Phase: 22. – 26. Februar 2012
6. Phase: 12. – 16. September 2012
Jazz- und Popchorleitung Stufe B
2. Berufsbegleitender Lehrgang in sechs Phasen
Leitung: Martin Carbow, Sascha Cohn, Oliver Gies, Prof. Anne Kohler, Prof. Lindsay
Lewis, Dimitris Liatsos, Markus Lüdke, Joachim Rust sowie weitere Dozenten und
Referenten. Der Lehrgang wird veranstaltet von der Bundesakademie Wolfenbüttel
in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände (ADC). Ein
Quereinstieg in diesen Lehrgang ist nicht mehr möglich. Der Beginn eines neuen
Kurses ist für Herbst 2013 geplant.
Ergänzend und weiterführend siehe MU JB MU KB MU 15
➦ Nähere Angaben zu Kursinhalten und Dozenten auf Anfrage.
MU 5
1.
2.
3.
4.
Phase: 29. Februar – 3. März 2012
Phase: 5. – 8. Juni 2012
Phase: 2. – 5. Oktober 2012
Phase & Zertifikatswochenende: 2013
Chorklassenleitung – Neubeginn!
2. Berufsbegleitende Weiterbildung für niedersächsische Grundschullehrkräfte in vier Phasen plus einem Zertifikatswochenende
Leitung: Silke Zieske, Markus Lüdke sowie weitere Fachdozenten und -referenten
Die Qualifizierungsmaßnahme wird in Kooperation mit dem Niedersächsischen
Kultusministerium und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) durchgeführt. Anmeldung und weitere Informationen über den
Niedersächsischen Bildungsserver www.vedab.nibis.de. Ansprechpartnerin im NLQ
ist Birgit Hantelmann, Tel. 05121/1695-260, E-Mail: hantelmann@nils.nibis.de.,
Anmeldeschluss: 27. Januar 2012. Ergänzend und weiterführend siehe MU KB MU 8
MU 11 MU 12 MU 20
Das bundesweit beachtete Pilotprojekt „Chorklassen in Niedersachsen“
hat bereits mehrere Durchgänge erfolgreich beendet und soll möglichst flächendeckend in den Grundschulen Niedersachsens eingeführt werden. Die Weiterbildung
dient der Qualifizierung, Förderung und Vernetzung derjenigen Lehrkräfte, die diese
Leistung in niedersächsischen Grundschulen erbringen und darüber hinaus innerschulisch Multiplikationstätigkeit wahrnehmen wollen.
Neben den grundlegenden und fortlaufend behandelten Kompetenzbereichen Stimmbildung, Relative Solmisation, Liederarbeitung, instrumentale Liedbegleitung sowie Tanz- und Bewegungsgestaltung werden inhaltliche und organisatorische Aspekte der Chorklassenarbeit schwerpunktbezogen thematisiert. Dazu gehören: Physiologie der Kinderstimme und Kinderstimmbildung, Singanleitung und
Klassenmusizieren, Lieddidaktik und Liedmethodik, Konzeption und Organisation
der Chorklasse, curriculare Aspekte, Multiplikationsaufgaben, Projekt- und Aufführungsgestaltung sowie Literaturkunde.
In den Phasen zwischen den Präsenzzeiten werden Hausaufgaben gestellt, die in die Kursarbeit einfließen. Sie dienen der vertiefenden Auseinandersetzung mit den Kursinhalten und sind Voraussetzung für den Erwerb des Zertifikates.
Zum Abschluss werden darüber hinaus folgende Leistungen verlangt:
• Anfertigung eines schriftlichen Unterrichtsentwurfs und dessen praktische
Umsetzung in einer kurzen Lehrprobe
• Durchführung von praktischen Aufgaben im Bereich Stimmbildung, relative
Solmisation, Liedeinführung und Singeleitung
Angesprochen sind Grundschullehrkräfte mit Musik als Lehr- oder Neigungsfach
sowie solche mit Chorerfahrungen.
➦ Silke Zieske, Wasbüttel, Fachberaterin für Musik an Grundschulen bei der Landesschulbehörde Braunschweig. Im Rahmen des niedersächsischen Pilotprojekts leitet sie
eine Chorklasse an der Grundschule Wasbüttel und ist als Autorin an der Entwicklung
von Handreichungen für die Chorklassenarbeit beteiligt.
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2. Phase: 5. – 9. März 2012 (Wolfenbüttel)
Musikerziehung in Gemeinde und Gesellschaft
5. Mehrphasige berufsbegleitende Fortbildung hauptamtlicher Kirchenmusiker für den Einsatz als Musikpädagogen und Multiplikatoren im Bereich
Singen mit Kindern in Gemeinde, Kindergarten, Grundschule und offener
Ganztagsschule
Leitung: René Schuh (Trossingen), Markus Lüdke (Wolfenbüttel) sowie weitere Fachdozenten und -referenten. Die Qualifizierung wird veranstaltet von den Bundesakademien
Trossingen und Wolfenbüttel in Kooperation mit den Kirchenmusikverbänden ACV, VeM
und VeK. Ein Quereinstieg in diese Fortbildung ist nicht mehr möglich. Im Herbst 2012
startet ein neuer Kurs siehe unter MU 18
MU 7
2. Phase: 12. – 16. März 2012 (Trossingen)
Musikvermittlung im kirchlichen Bereich
MU
3. Mehrphasige berufsbegleitende Fortbildung hauptamtlicher Kirchenmusiker für die Bereiche Konzertpädagogik und Aufführungskultur
Leitung: Christina Hollmann (Trossingen), Markus Lüdke (Wolfenbüttel), Dr. Britta
Martini, Irena Müller-Brozovic sowie weitere Fachreferenten.
Die Qualifizierung wird veranstaltet von den Bundesakademien Trossingen und Wolfenbüttel in Kooperation mit den Kirchenmusikverbänden ACV, VeM und VeK. Ein Quereinstieg in diese Fortbildung ist nicht mehr möglich. Im Herbst 2012 startet ein neuer Kurs
siehe unter MU 16
MU 8
17. März 2012
Studientag Chorklassen
Planung und Leitung: Silke Zieske, Jana-Kerstin Lipnicki, Markus Lüdke, Kostenanteil:
15,– € (inkl. Pausenverpflegung), Veranstaltungsort: Landesmusikakademie Niedersachsen (Wolfenbüttel), Anmeldung: Lassen Sie anhand des entsprechenden Formulars am
Ende des Jahresprogramms oder per E-Mail ab sofort Ihr Interesse vormerken. Melden
Sie sich nach Erhalt des ausführlichen Programms (ab Januar 2012) verbindlich an.
Der Studientag wird veranstaltet von den beiden in Wolfenbüttel ansässigen Akademien
(Bundes- und Landesmusikakademie) in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). Ergänzend und weiterführend siehe MU KB MU 5 MU 11 MU 12 MU 20
Der Studientag dient dem fachlichen Austausch unter erfahrenen wie angehenden Chorklassenlehrkräften aller Schulformen und bietet darüber hinaus in
Workshops, Präsentationen und Diskussionsforen neue Impulse für die Chorklassenarbeit. Daneben werden aktuelle methodische, curriculare wie organisatorische Fragestellungen aus dem schulischen Alltag aufgegriffen.
➦ Silke Zieske, Wasbüttel, Fachberaterin für Musik an Grundschulen bei der Landesschulbehörde Braunschweig. Im Rahmen des niedersächsischen Pilotprojekts leitet sie
eine Chorklasse an der Grundschule Wasbüttel und ist als Autorin an der Entwicklung
von Handreichungen für die Chorklassenarbeit beteiligt.
➦ Jana-Kerstin Lipnicki, Wolfenbüttel, Bildungsreferentin im Bereich Vokales Musizieren an der Landesmusikakademie Niedersachsen.
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MU 9
26. – 29. März 2012
Skills for Music Education – From Curriculum to Practice
Fachkonferenz europäischer Einrichtungen der Aus-, Fort- oder Weiterbildung für Musikvermittlung und Konzertpädagogik
Planung und Leitung: Markus Lüdke
Teilnahme auf Einladung
MU10
10. – 13. April 2012
Grundlagen des Orchestermanagements
Leitung: Andreas Kuntze, Anselm Rose, Kostenanteil: 320,- € (inkl. Ü/VP) – für in der
Ausbildung befindliche Personen (bis zum Alter von 34 Jahren) 256,– €, Anmeldeschluss:
9. März 2012. Ergänzend und weiterführend siehe MU 13 MU 14
Der Ausbildungsweg in das Berufsfeld des Orchestermanagements ist alles
andere als klar vorgezeichnet. Ein eigener Studiengang existiert nicht. Vielleicht auch
deshalb, weil die Anforderungen, Rahmenbedingungen und Vermarktungszwänge
der professionellen Arbeit in einem Kulturorchester so vielfältig sind - und zugleich
so spezifisch.
Hier setzt das Kursangebot an: Im Seminar wird das Zusammenspiel von
künstlerischem Anspruch, mutiger Programmgestaltung, hochfliegenden Visionen
und ambitionierten Marketingstrategien einerseits und den Realitäten von Verwaltungsapparat mit Finanzplanung, Vertragsverhandlungen, Diensteinteilung, Tarifrecht
sowie interner und externer Gremienarbeit (Träger, Orchestervorstand, Betriebsrat
und Förderverein) andererseits ausgelotet.
Ein besonderer Schwerpunkt der vier Kurstage liegt auf der Umsetzung
des theoretisch Erlernten in Gruppenarbeiten zu einem fiktiven Orchester, aber auch
Rollenspielen, in denen neben Führungsverhalten und Arbeitsprozessen des Alltags
gezielt Konfliktlösungsstrategien behandelt werden.
Angesprochen sind insbesondere Nachwuchskräfte und Berufseinsteiger
sowie fortgeschrittene Studierende aus dem Bereich Kulturmanagement. Die Seminararbeit wechselt zwischen Plenum und Kleingruppen und bietet zusätzlich Raum
für individuelle Beratung und Problemlösung.
➦ Andreas Kuntze, Herford, Intendant der Nordwestdeutschen Philharmonie.
➦ Anselm Rose, Dresden, Intendant der Dresdner Philharmonie.
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14. – 16. April 2012
Lebendiger Kinderchor
Aspekte kreativer Vokalarbeit mit Kindern
Leitung: Christiane Wieblitz, Kostenanteil: 180,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss:
14. März 2012. Ergänzend und weiterführend siehe MU KB MU 5 MU 8 MU 12 MU 20
Die Frage, wie Kinder heute zum Singen animiert werden können, ist ins
Zentrum der musikpädagogischen Diskussion gerückt. Die Seminarreihe „Aspekte
der Kinderchorleitung“ bietet Konzentration auf einzelne Aspekte des Singens mit
Kindern. In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der kreativen Vokalarbeit.
In interaktiven Übungen und Spielen werden eigene Erfahrungen erweitert und die Fähigkeit der Weitervermittlung als einer „Erziehungskunst“ ausgebaut.
Es werden methodische und chorpraktische Strategien aufgezeigt und in der Gruppe
weiterentwickelt. Teilbereiche wie Singen, Atmen, Sprechen, Bewegen und Musizieren werden zu einem sinnvollen Zusammenspiel geführt – mit dem Ziel, darüber die
kindlichen Persönlichkeiten zu fördern.
Die Seminarthemen im einzelnen sind: kindgemäße Stimmpflege, KörperAtem-Stimme, Tonhöhenspiele, Melodien erlernen, üben und memorieren ohne
Stress, Sprach- und Rhythmusspiele, Singen in der Bewegung, Liedbegleitung sowie
Kindertänze aus aller Welt.
Das Seminar wendet sich an Leiterinnen und Leiter von Singgruppen und
Kinderchören, Musikpädagogen und KirchenmusikerInnen sowie an Musikstudierende für Lehramt und Kirchenmusik.
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➦ Christiane Wieblitz, Salzburg, Ausbildung zur Volks- und Realschullehrerin, Zusatzausbildung zur Musik- und Tanzpädagogin am Orff-Institut der Musikuniversität Mozarteum in Salzburg, anschließend dort von 1970 bis 1999 Dozentin. Mit ihren Schwerpunkten Musikalische Früherziehung und Grundausbildung, Mutter-Kind-Gruppen, Seniorenarbeit sowie Kinderchorleitung ist sie daneben als Dozentin in Kursen international
tätig. Jüngste Publikation: „Lebendiger Kinderchor – kreativ-spielerisch-tänzerisch“
(Fidula).
MU12
1.
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3.
4.
Phase:
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23. – 27. April 2012
2. – 5. September 2012
11. – 14. November 2012
Frühjahr 2013
Musik in der Primarstufe – Neubeginn!
3. Berufsbegleitende Weiterbildung für niedersächsische Neigungslehrkräfte
in vier Phasen mit Zertifizierung
Leitung: Marion Heuer, Markus Lüdke sowie weitere Fachdozenten und -referenten
Die Qualifizierungsmaßnahme wird in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung
(NLQ) durchgeführt. Parallel wird ein zweiter Kurs im Raum Cloppenburg angeboten.
Anmeldung und weitere Informationen über den Niedersächsischen Bildungsserver
www.vedab.nibis.de. Ansprechpartnerin im NiLS ist Birgit Hantelmann, Tel. 05121/1695260, E-Mail hantelmann@nils.nibis.de.
Ergänzend und weiterführend siehe MU KB MU 5 MU 11
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Musikalische Bildung ist wesentlicher Bestandteil des „Musiklandes Niedersachsen“. Gleichwohl ist Musik Mangelfach. Es fehlen insbesondere für den Bereich der Grund- und Förderschulen Lehrkräfte mit einer fachlich qualifizierten Ausbildung. Diese Lücke soll nun geschlossen werden, damit Musik in den Grundschulen
möglichst flächendeckend – und fachlich ausreichend qualifiziert – unterrichtet und
Musizieren in das Schulprogramm eingebunden werden kann.
Die Inhalte basieren auf den Kerncurricula für das Fach Musik in der Primarstufe und gehen von handlungsorientierten Konzepten aus: Erarbeitung eines
vielfältigen Liederkanons, Vermittlung von elementarer Musiklehre sowie Stimmbildung und Hörerziehung im und durch das Singen mit Methoden der Solmisation,
Entwicklung einfacher Liedbegleitungen mit Orffinstrumenten, Keyboards oder Gitarre, musikalische Gestaltung und Improvisation, Instrumentenkunde sowie Einbeziehung von Bewegung, Tanz, Szene, Bild und Literatur.
Die Qualifizierungsmaßnahme erstreckt sich über ein Jahr und umfasst ca.
160 Unterrichtsstunden. Über begleitende Aufgabestellungen sind die in den zentralen Akademiephasen erlernten Inhalte in der eigenen Schulpraxis anzuwenden, zu
erproben und deren Ergebnisse zu dokumentieren.
Angesprochen sind niedersächsische Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen, die das Fach Musik unterrichten wollen, aber nicht über eine entsprechende
Fachausbildung verfügen. Nach erfolgreicher Teilnahme und abschließender Präsentation von Eigenleistungen erhalten die Absolventen ein Zertifikat des NLQ.
➦ Marion Heuer, Hildesheim, Referentin für Musik und kulturelle Bildung im Niedersächsischen Kultusministerium
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MU13
8. – 9. Mai 2012
Qualitätsentwicklung im Orchester
Fachtagung
Planung und Leitung: Markus Lüdke, Kostenanteil: ca. 120,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldung:
Lassen Sie anhand des entsprechenden Formulars am Ende des Jahresprogramms oder
per E-Mail Ihr Interesse vormerken. Melden Sie sich nach Erhalt des ausführlichen
Tagungsprogramms (ab etwa 8 Wochen vor Tagungstermin) verbindlich an.
Ein Orchesterklang wird von allen getragen. Viel beschworen sind die unverwechselbaren Klangtraditionen der Staatskapelle Dresden, der Berliner Philharmoniker oder des Gewandhausorchesters Leipzig. Doch wie entwickelt man so etwas? Wie werden Erfahrungen, Traditionen, Musizierhaltungen und Qualitätsansprüche etabliert und weitergegeben? So, dass sich alle ihnen verpflichtet fühlen?
Und weiter gefragt: Wie wächst man gemeinsam? Wie setzt man sich gemeinsam
neue Ziele und Herausforderungen?
Die Klärung dieser Fragen ist nicht mit dem Probespiel, Probejahr oder
dem Übergang in die Festanstellung abgeschlossen. Meist werden sie erst Jahre
später akut. Spätestens dann nämlich, wenn Einzelleistungen aus dem Gesamtklang
herausfallen. Aus den positiv formulierten Leitfragen werden schnell problematisierende: Was ist zu tun, wenn nicht alle an einem Strang ziehen? Wenn die einen
sich mehr entwickeln wollen als andere? Wenn sich die einen noch mit frischem
Elan in die Probenarbeit werfen, während andere ihre Leidenschaft längst auf
andere Bereiche außerhalb des Orchesters verlagert haben? Wenn sie aufgehört
haben zu üben? Hier liegen Qualitäts- und Konfliktmanagement eng beieinander.
Entlang dieser Fragestellungen spürt die Tagung weniger verhärteten
Konflikten nach als vielmehr den gelungenen Beispielen, Lösungen, Modellen und
Strategien für gelingende Qualitätsentwicklung im Orchester. Diese Vorbilder werden sowohl in der eigenen Praxis gesucht wie in der benachbarter Sparten. Zugleich
wird darüber die Diskussion aus der vorangegangenen Tagung zur Kommunikation
im Orchester aus dem Jahr 2010 fortgeführt.
Angesprochen sind die Beteiligten des Orchesterbetriebes.
MU14
18. – 20. Juni 2012
Konzertmeisterkurs
Kompetenzen für Führungsaufgaben aus dem Orchester heraus – Schwerpunkt: Streicher
Anmeldung: Lassen Sie anhand des entsprechenden Formulars am Ende des Jahresprogramms oder per E-Mail ab sofort Ihr Interesse vormerken. Melden Sie sich nach Erhalt
des ausführlichen Fortbildungsprogramms (ab Dezember 2012) verbindlich an. Ergänzend und weiterführend siehe MU 13 MU 17
„Verkörpert der Dirigent die das Werk gestaltende geistige Kraft, so ist
der Konzertmeister das künstlerische Gewissen des Orchesters, der mit Hilfe der
Stimmführer ein makelloses Instrument bereitet.“ In dieser Definition des Dirigenten
Hermann Scherchen ist bereits die hoch sensibel und mitunter nur schwer auszutarierende Verantwortung des Amtes umschrieben. Erwartet wird künstlerische Exzellenz, natürliche Autorität, erzieherische Wirkung, disziplinierende und ordnende
Kraft, Qualitäten in der Ensembleleitung, Vermittlung zwischen Orchester und Dirigent – allesamt Führungskompetenzen, die jedoch immer untergeordnet bleiben.
Gleichermaßen der Musik, dem Dirigenten, wie den eigenen Kolleginnen und Kollegen verpflichtet, sitzen der Konzertmeister oder die Konzertmeisterin schnell zwischen allen Stühlen. Er oder sie kann und soll gestaltend tätig werden, muss sich
letztendlich aber doch wieder andern fügen und auch unliebsame Entscheidungen
gegen die eigenen Überzeugungen oder die Interessen der Mitmusiker/innen durchsetzen. Zugleich gilt es bereit zu sein und jederzeit einspringen zu können, wenn
auch mal eine Aufführung vom 1. Pult aus zu retten ist.
Der „Meisterkurs“ bietet sowohl Impulse für die künstlerisch gestaltende
Arbeit wie für die kommunikativen Herausforderungen von Stimmführerinnen und
Stimmführern der Streichergruppen eines Orchesters.
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MU15
21. – 24. Juni 2012
Ørehænger
Arrangieren für Jazz- und Popchor
Leitung: Malene Rigtrup, Kostenanteil: 295,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 21. Mai
2012. Ergänzend und weiterführend siehe MU JB
Das Seminar bietet vertiefende Übungen für das Handwerk wie die
Kunst des Arrangements. Dabei steht eine einfache Frage im Vordergrund: Wie
setze ich etwas optimal für Stimmen um? Zur Beantwortung werden u. a. Themen
wie Jazz- und Popharmonik, Satztechnik, Stilistik, Rhythmus, Sanglichkeit, Prägnanz und Form behandelt. Zugleich wird die anzustrebende Einstudierung mit bedacht. Es geht also auch darum, wie ein Arrangement den späteren Probenfluss
begünstigen kann. Hierzu gibt es Tricks und Hilfestellungen zur Stimmbildung, zum
Ensembleklang, zur Phrasierung und Probenmethodik sowie Hinweise auf mögliche
Problemquellen, die vorausschauend bereits beim Arrangieren zu umgehen sind.
Gearbeitet wird an vorgegebenen Aufgabestellungen, ausgewählten Jazzstandards
und Popsongs sowie von den Teilnehmenden eingebrachten Arrangierprojekten. Daneben wird das Singen selber nicht zu kurz kommen. Klangbeispiele und eine
umfangreiche Notensammlung runden das Programm ab.
Vorerfahrungen im Arrangieren sowie Kenntnis in Musiktheorie und
Jazzharmonielehre werden vorausgesetzt.
Unterrichtssprache ist Englisch.
➦ Malene Rigtrup, Risskov (Dänemark), ist Sängerin, Arrangeurin, Komponistin und
Chorleiterin. Sie unterrichtet Chorleitung und Arrangieren an der Royal Academy
of Music in Aarhus, Gesang an der Musikschule Aarhus und sie gibt Workshops und
Seminare für Sänger in und außerhalb Dänemarks. Zusammen mit Morten Kjaer veröffentlicht sie Bücher und Chorarrangements wie die „10 types of warm-up exercises“.
10 Jahre lang war sie Sängerin, Arrangeurin und Assistenz-Chorleiterin des Ensembles
Vocal Line. Weitere Informationen unter www.orehanger.de
TH 12
MU
13. – 15. Juli 2012
Rhythm to Dance
Leitung: Royston Maldoom, Tamara McLorg, Kostenanteil: 350,– € (inkl. Ü/VP),
Anmeldeschluss: 15. Mai 2012. Unterstützt von der Deutschen Orchestervereinigung
(DOV)
Royston Maldoom, bekannt geworden als Choreograph des Tanzprojektes „Rhythm is it“, bietet einen Einblick in seine weltweiten und langjährigen Erfahrungen mit Tanzprojekten und den speziellen Anforderungen von Tanzpädagogik in ihrem künstlerischen und sozialen Kontext. In Exercises vermittelt er ganz
praktisch und ausführlich Strategien seiner Kunst: im Tanz, im Umgang mit Musik,
in der Vermittlung von Kreativität, Phantasie, Körper- und Selbstbewusstsein, kognitiven Kompetenzen und dem eigenständigen Gestalten. Er spricht über seine
Arbeitsphilosophie und -methode, die der Tanzpädagogik allgemein so viel Aufmerksamkeit beschert haben. Dazu werden Filmbeispiele aus seinen anderen, hier
bislang unbekannteren, Tanzprojekten in Afrika und Südamerika gezeigt. Die Unterrichtssprache ist Englisch.
➦ Royston Maldoom, London/GB, Choreograf und Tanzlehrer. Verantwortlicher Leiter
von großen bis kleinformatigen Performance Projekten, professionellen und pädagogischen Gemeinschafts-Projekten für jedes Alter und Können. Mitgründer und ehemaliger Direktor von Dance United zur Organisation von sozialen und pädagogischen
Tanzprojekten speziell in Problemgebieten mit Unterstützung von Kunst- und Entwicklungsorganisationen. www.royston-maldoom.org
➦ Tamara McLorg, London/GB, Choreografin und Tanzpädagogin,
www.tamaramclorg.com
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1. Phase: 24. – 28. September 2012 (Wolfenbüttel)
2. Phase: 25. Februar – 1. März 2013 (Trossingen)
Musikvermittlung im kirchlichen Bereich –
Neubeginn!
4. Mehrphasige berufsbegleitende Fortbildung hauptamtlicher Kirchenmusiker für die Bereiche Konzertpädagogik und Aufführungskultur
Leitung: Christina Hollmann (Trossingen), Markus Lüdke (Wolfenbüttel), Dr. Britta Martini, Irena Müller-Brozovic sowie weitere Fachreferenten, Anmeldung: Lassen Sie anhand
des entsprechenden Formulars am Ende des Jahresprogramms oder per E-Mail ab sofort
Ihr Interesse vormerken. Melden Sie sich nach Erhalt des ausführlichen Fortbildungsprogramms (ab Dezember 2011) verbindlich an. Die Qualifizierung wird veranstaltet von
den Bundesakademien Trossingen und Wolfenbüttel in Kooperation mit den Kirchenmusikverbänden evangelischer und katholischer Konfession, dem Allgemeinen Cäcilien Verband (ACV), dem Verband Ev. Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland
(VeM) und dem Verband ev. Kirchenchöre Deutschlands (VeK).
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Ergänzend und weiterführend siehe MU 2
In Zeiten eines schwindenden Interesses an klassischer Musik ist Musikvermittlung zum Rettungsanker geworden. Sie soll das Publikum in die Konzertsäle zurückholen, es binden, neue und vor allem junge Zielgruppen ansprechen und begeistern. Gemeindeleben hingegen wird vielfach überhaupt nur noch in der Kirchenmusik spürbar. Aber auch diese kann sich nur noch bedingt auf die selbsterklärende
Kraft ihres Repertoires und ihrer Instrumente verlassen. Auch sie muss sich heute den
Herausforderungen stellen, die der kulturelle Wandel mit sich bringt: Kunst und Publikum finden nicht mehr von allein zueinander, Konzertsäle und Kirchenräume füllen sich nicht selbstverständlich mit Hör- und Wissbegierigen, Ohren müssen erst für
traditionelle und neue Klänge geöffnet werden.
Mit dem überkonfessionellen Fortbildungsangebot stellen die beiden Bundesakademien in Trossingen und Wolfenbüttel die besonderen Aufgaben und Möglichkeiten der Kirchenmusik in den Mittelpunkt. Denn diese verlangt die Vermittlung
zugleich musikalischer wie theologisch-pastoraler Inhalte. Eine Konzertpädagogik im
kirchlichen Bereich sollte also nicht allein zu einem sinnlich bereichernden Hörerlebnis
verhelfen, sondern zugleich auch andere Erfahrungsdimensionen erschließen.
Im Rahmen der Fortbildung werden Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker nicht nur mit den grundsätzlichen Fragestellungen des bewussten Hörens und
Wahrnehmens konfrontiert, sondern erhalten zudem das notwendige Handwerkszeug für eine lebendige und publikumsorientierte Vermittlung von Musik im kirchlichen Kontext. Das Finden und Umsetzen neuer Ausdrucksformen – auch und gerade im Hinblick auf die Besonderheiten des Kirchenraums – sind ebenso Aspekte der
Fortbildung wie die Professionalisierung in den Bereichen Moderation, Aktivierung
und Einbeziehung des Publikums, Präsentieren und Inszenieren, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Inhalte der Fortbildung werden durch gemeinsame Praxis und
Übungen innerhalb der Kurswochen erprobt und umgesetzt. Darüber hinaus geben
begleitende Aufgabestellungen zwischen den beiden Akademiephasen Anregungen
für die Entwicklung, Durchführung und anschließender Evaluation eigener Projekte
der Teilnehmenden.
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7. – 9. Oktober 2012
Gesprächskultur im Orchester
Kommunikative Kompetenz für Kulturorchester, Opernbetrieb und Theater
Leitung: Hans-Peter Hüsch, Kostenanteil: 240,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 7. September 2012. Ergänzend und weiterführend siehe MU 14
Der Betrieb soll funktionieren – und zwar professionell und effizient. Kulturorchester, Opern- und Theaterhäuser müssen sich heute mehr denn je beweisen.
Jeden Spieltag aufs Neue. Bei den unterschiedlichen Interessen und mitunter gegenläufigen Positionen und Haltungen der Beteiligten bleiben Reibungen nicht aus. Sie
sind vielmehr unvermeidlich. Der gesunde und konstruktive Umgang mit ihnen will
freilich gelernt sein. Dabei spielt Kommunikation eine entscheidende Rolle. Denn
dass der Ton die Musik macht, gilt eben auch für den eigenen Führungsstil, das Auftreten in Verhandlungen wie in alltäglichen Gesprächssituationen bis hin zum betriebsinternen Klima insgesamt. Hier ist eine paradoxe Erfahrung zu machen, dass
nämlich Kommunikation Konflikte zugleich auszulösen wie zu lösen vermag.
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Das Seminar widmet sich der Reflexion und Neuorientierung der eigenen kommunikativen Kompetenz als Führungskraft, Mitarbeitervertreter oder Mitglied im Orchesterbetrieb. Dabei werden Themen wie der Aufbau einer anderen Kommunikationskultur, die Entwicklung von Informations- und Kommunikationsstrukturen oder Konfliktmanagementsystemen zur Sprache kommen ebenso wie Sozialverhalten, Führungsstil und Mitarbeitermotivation.
Die Seminararbeit orientiert sich an Aufgabenstellungen und Fallbeispielen
aus der Berufspraxis der Teilnehmenden. Sie findet in einem vertraulichen und geschützten Rahmen statt.
Angesprochen sind die Beteiligten des Opern-, Theater- und Orchesterbetriebs – Musiker und Choristen, insbesondere aus der Vorstandsarbeit oder den Betriebs- und Personalräten, Mitarbeiter aus der Orchesterverwaltung und den Orchesterbüros ebenso wie Führungskräfte aus den Bereichen Management, Geschäftsführung, Direktion und Intendanz.
➦ Hans-Peter Hüsch, Stuttgart, arbeitet als selbstständiger Konfliktberater und Wirtschaftsmediator und ist als Trainer und Coach in Profit- und Non-Profit-Unternehmen
tätig. Er coacht Führungskräfte und berät Organisationen bei der Implementierung
von Kommunikations- und Konfliktmanagementsystemen.
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1. Phase: 8. – 12. Oktober 2012 (Trossingen)
2. Phase: 4. – 8. März 2013 (Wolfenbüttel)
Kirchenmusik im Wandel
Berufsbegleitende Fortbildung hauptamtlicher Kirchenmusiker zu Kooperationen, Projektentwicklung und Selbstmanagement um das Singen mit
Kindern
Leitung: René Schuh (Trossingen), Markus Lüdke (Wolfenbüttel) sowie weitere Fachdozenten und -referenten, Anmeldung: Lassen Sie anhand des entsprechenden Formulars
am Ende des Jahresprogramms oder per E-Mail ab sofort Ihr Interesse vormerken. Melden Sie sich nach Erhalt des ausführlichen Fortbildungsprogramms (ab Dezember 2011)
verbindlich an. Die Qualifizierung wird veranstaltet von den Bundesakademien Trossingen und Wolfenbüttel in Kooperation mit den Kirchenmusikverbänden evangelischer
und katholischer Konfession, dem Allgemeinen Cäcilien Verband (ACV), dem Verband
Ev. Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland (VeM) und dem Verband
ev. Kirchenchöre Deutschlands (VeK).
Die übergreifende Fortbildungsinitiative reagiert auf einen Wandel des Berufsbildes Kirchenmusik: Neben der klassischen Arbeit im liturgischen Zusammenhang wachsen Kirchenmusikern heute vermehrt pastorale und musikpädagogische
Aufgaben zu. Denn wo in Familien, Kindergärten oder Grundschulen nicht mehr gesungen und musiziert wird, dort wird auch eine kirchliche Chorarbeit, die Gestaltung
des musikalischen Lebens einer Gemeinde überhaupt anders ansetzen müssen:
grundsätzlicher nämlich, im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Der Bereich der Musikvermittlung kann zudem dazu verhelfen, schwindende Aufgaben oder sich verändernde Beschäftigungsverhältnisse zu kompensieren.
Als wesentlicher inhaltlicher Schlüssel zu neuen Aufgabenfeldern dienen
in dieser Fortbildung die Erfahrungen im Bereich Singen mit Kindern. Darauf aufbauend werden Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der Fortbildung in ihrer
singpädagogischen Kompetenz weiterqualifiziert – mit dem Ziel, diese breiter einsetzen und als Multiplikator an Dritte weitergeben zu können (etwa an Erzieherinnen
oder Mitarbeiter aus anderen pastoralen Diensten wie Gemeindereferenten, Diakone, Religionslehrer etc.).
Begleitend zu den fachlichen Impulsen bietet die Fortbildung in Übungen
zum Selbst- und Projektmanagement Unterstützung für Veränderungsprozesse, für
neue Aufgaben und Herausforderungen in konkret anstehenden Projekten der Teilnehmenden vor Ort in ihren Gemeinden. Sie versteht sich insofern auch als Anschubhilfe für notwendige oder wünschenswerte nächste Schritte im Berufsalltag,
die sich allein, ohne Begleitung nur mühsam gehen ließen.
Die überkonfessionelle Anlage der Fortbildung soll zudem den bereichernden Erfahrungsaustausch existierender evangelischer und katholischer Traditionen in
der Arbeit mit der Kinderstimme fördern.
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Phase: 18. – 22. Oktober 2012
Phase: 2. – 6. Januar 2013
Phase: 8. – 12. Mai 2013
Phase: 2. – 6. Oktober 2013
& 6. Phase: 2014
Chorleitung Stufe B – Neubeginn!
9. Berufsbegleitender Lehrgang in sechs Phasen
Leitung: Prof. Dr. Bodo Bischoff, Andreas Cessak, Silke Hähnel-Hasselbach, Markus
Lüdke, Wolf-Rüdiger Spieler, Sven Stagge, Beate Stanko, Kostenanteil: 380,– € pro Phase
(inkl. Ü/VP), Pauschalpreis für alle verbleibenden Phasen bei einmaliger Zahlung zu
Beginn nur 2.130,– €, Materialkosten: einmalig 25,– €, Anmeldeschluss für Phase 1:
14. September 2012. Der Lehrgang wird veranstaltet von der Bundesakademie Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände (ADC).
In ihr haben sich zusammengeschlossen der Allgemeine Cäcilien-Verband (ACV), der Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ), der Deutsche Chorverband (DCV), der Internationale Arbeitskreis für Musik (IAM), der Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC) und der
Verband evangelischer Kirchenchöre Deutschlands (VeK).
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Ergänzend und weiterführend siehe MU JB MU KB
Die Chorleitung der Stufe B ist als weiterführende Qualifizierung und Aufbaufortbildung für Chorleiterinnen und Chorleiter angelegt, die bereits über solide
Grundfertigkeiten des Dirigierens und Chorleitens verfügen. Als Nachweis hierfür gilt
die erfolgreich abgelegte Chorleitungsprüfung der Stufe C nach der Lehrgangs- und
Prüfungsordnung des Landesmusikrates Niedersachsen oder eine vergleichbare Ausbildung. Weitere Voraussetzungen sind die Leitung eines Chores (spätestens mit Beginn der Fortbildung) sowie elementare Fertigkeiten im Klavierspiel.
Im Zentrum des berufsbegleitenden Lehrgangs stehen Stilistik, Interpretation und Vermittlung von Chormusik unter Einbeziehung der chorischen Stimmbildung. Gearbeitet wird an ausgewählter mehrstimmiger Literatur für gemischten
Chor a cappella aus unterschiedlichen Epochen, darunter neben ›klassischen‹ Werken auch Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Inhalte im Einzelnen sind: Gesang und Stimmbildung, Dirigieren (als Entwicklung eines ganzkörperlichen Ausdrucksvermögens), Probenvorbereitung, Probenmethodik, Gehörbildung (Vom-BlattSingen, Intonation, Fehlerhören, innere Klangvorstellung beim Lesen von Partituren),
Analyse (Verständnis für Spannungsverläufe, die „Dramaturgie“ der einzustudierenden Literatur als Grundlage einer jeden assoziationsreichen Vermittlung), Literaturkunde und Programmgestaltung sowie chorpraktisches Klavier- und Partiturspiel.
Der sechsphasige Lehrgang erstreckt sich über eine Dauer von ca. zwei
Jahren und endet mit einer Abschlussprüfung, die bei Erfolg mit einem Zertifikat bescheinigt wird. Ein Quereinstieg ist nur noch in der zweiten Phase nach Absprache
und mit entsprechender Vorbildung möglich.
➦ Nähere Angaben zu Kursinhalten und Dozenten auf Anfrage.
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22. – 24. Oktober 2012
Aufführungsformat „Halloween Concert“
Dramaturgien für eine lebendige und publikumsorientierte Präsentation
klassischer Musik
Leitung: Markus Lüdke, Kostenanteil: 168,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 21. September 2012. Ergänzend und weiterführend siehe MU 3
Trick or treat? Der Anlass sollte keinen klassischen Konzertveranstalter
schrecken. Denn an gruseliger Musik, die am Vorabend von Allerheiligen aus dem
Totenreich ins Diesseits herüber klingen könnte, mangelt es fürwahr nicht. Von Dukas Zauberlehrling über Mussorgskys Nacht auf dem Kahlen Berge bis zu den Filmmusiken zu Harry Potter – allenthalben werden unheimliche Klänge und Geschichten
zum wohligen Erschauern geboten. Auch bieten die Bräuche dieser Unruhenacht um
Kürbis, Schabernack und Verkleiden vielerlei Anknüpfungspunkte für Interaktionen. Daraus lässt sich leicht eine schaurig-schöne musikalische Fratze schnitzen, die das
„böse“ Publikum nicht vertreibt sondern geradezu magisch anlockt. Eher schon stellt
sich die bange Frage, ob sich die heraufbeschworenen Ideen noch bändigen und in
eine Form bringen lassen.
Das Seminar widmet sich gleichermaßen dramaturgischen, künstlerischen
und musikvermittelnden Techniken für anlassgebundene und interdisziplinäre Arbeitszusammenhänge – und das grundsätzlich, also auch unabhängig von Beset-
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zungen oder Stilen. Entlang der Vorgabe werden Programmkonzeptionen für ein
Zusammenwirken der verschiedenen Elemente erarbeitet, inhaltlich konsequent
und zwingend aufbereitet und ausgestaltet – alles im Hinblick auf die Hör- und
Sehgewohnheiten eines ausgewählten, konkreten Publikums. Dies soll schließlich
auch über den engen Konzertrahmen hinaus wirksam werden: in die Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, in eine nachhaltige Beziehungsarbeit mit dem Publikum, ins
Marketing bis hin zum Selbstverständnis und der Arbeit am eigenen Image – sei es
nun süß oder sauer.
➦ Markus Lüdke, Wolfenbüttel, erprobt mit den unterschiedlichsten Ensembles immer
wieder neu Konzertformate, zuletzt mit dem Orchester der Technischen Universität
Braunschweig.
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1.
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Phase: 14. – 18. November 2012 (Wolfenbüttel)
Phase: 20. – 24. Februar 2013 (Trossingen)
Phase: 12. – 16. Juni 2013 (Wolfenbüttel)
Phase: 2. – 6. Oktober 2013 (Trossingen)
& 6. Phase: 2014
Kinder.Chor.Stimme – Neubeginn!
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7. Berufsbegleitender Lehrgang für Sing- und Kinderchorleitung der Stufe
B in sechs Phasen
Leitung: Christina Hollmann (Trossingen), Markus Lüdke (Wolfenbüttel) sowie weitere
Fachdozenten und -referenten, Anmeldung: Lassen Sie anhand des entsprechenden
Formulars am Ende des Jahresprogramms oder per E-Mail ab sofort Ihr Interesse
vormerken. Melden Sie sich nach Erhalt des ausführlichen Fortbildungsprogramms
(ab März 2012) verbindlich an. Die Qualifizierung wird veranstaltet von den Bundesakademien Trossingen und Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit den Hochschulen
Essen (Folkwang), Hannover, Köln und Osnabrück sowie mit der Arbeitsgemeinschaft
Deutscher Chorverbände (ADC). In ihr haben sich zusammengeschlossen der Allgemeine Cäcilien-Verband (ACV), der Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ), der Deutsche
Chorverband (DCV), der Internationale Arbeitskreis für Musik (IAM), der Verband
Deutscher KonzertChöre (VDKC) und der Verband evangelischer Kirchenchöre Deutschlands (VeK).
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Ergänzend und weiterführend siehe MU 5
Der Lehrgang ist als weiterführende Qualifizierung und Aufbaufortbildung für Kinderchorleiterinnen und -leiter aus Vorschule, Kindergarten, Musikschule, Verbänden, kirchlichen oder freien Einrichtungen und der Primar- und Orientierungsstufe gedacht. Grundfertigkeiten in Schlagtechnik und Singleitung werden
vorausgesetzt. Als Maßstab hierfür gelten die Anforderungen der in Kooperation
stattfindenden Fortbildungen „Kinderchorleitung der Stufe C“ an den Bayerischen
Musikakademien Marktoberdorf und Hammelburg, „Musikmachen mit Kindern“
an der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung oder vergleichbarer Ausbildungen. Weitere Voraussetzungen sind die Leitung eines Kinderchores (spätestens mit Beginn der Fortbildung), elementare Fertigkeiten im Umgang mit einem Instrument sowie die Bereitschaft, sich zudem praktisch mit dem
Klavier auseinander zu setzen.
Die Weiterbildung erstreckt sich über eine Dauer von ca. zwei Jahren. In
fünf Arbeits- und einer Prüfungsphase/n werden neben einer Einzelstimmbildung
kinderchorpraktische Inhalte wie gestische Singleitung, Musik und Bewegung, Einbeziehung von Orff-Instrumentarium, Methodik der Liedeinführung und Hinführung zur Mehrstimmigkeit, Probenvorbereitung, Probenmethodik sowie allgemein
Schlagtechnik, chorische Stimmbildung, Harmonielehre, Analyse, Gehörbildung,
chorpraktisches Klavierspiel, Liedbegleitung, Literaturauswahl, Programmgestaltung
u.a.m. behandelt. Alle fachlichen Inhalte und handwerklichen Fertigkeiten werden
im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen und Möglichkeiten von Kinderchören vermittelt. Die kreative, spielerische und experimentierfreudige Arbeit mit Kindern wird im Wissen um deren Psychologie und Lebensbedingungen verankert.
Die Qualifizierung endet mit einer Abschlussprüfung, die bei Erfolg mit einem Zertifikat bescheinigt wird. Ein Quereinstieg ist nur noch in der zweiten Phase nach
Absprache und mit entsprechender Vorbildung möglich.
➦ Nähere Angaben zu Kursinhalten und Dozenten auf Anfrage.
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23. – 25. November 2012
Wege zum homogenen Chorklang
Stimmbildung im Chor – Vom Einsingen zur integrierten Probenarbeit
Leitung: Andreas Cessak, Kostenanteil: 185,– € (inkl. Ü/VP), Anmeldeschluss: 19. OktoMU CB MU KB MU 5
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ber 2012. Ergänzend und weiterführend siehe
Leiter von Laienchören in Schule, Kirche und Verein kennen das Problem,
dass der Chorklang sich nicht mischt und einzelne Stimmen herausfallen, dass die
Intonation unrein ist, der Chor absackt oder steigt und der gesungene Text dem
Hörer unverständlich bleibt. Mit Hilfe einiger sinnvoll abgestimmter Übungen ist es
aber möglich, den Stimmklang im Chor zu verbessern. Doch fängt dann die Arbeit
eigentlich erst richtig an. Erst wenn der Chorsatz stilistisch erfasst, die Artikulation
sinnfällig und deutlich und die dynamische Gestaltung der Phrasierung lebendig
gestaltet ist, kann die Musik ihre volle Wirkung und Kraft entfalten.
Im Seminar werden Methoden der chorischen Stimmbildung systematisch
vorgestellt, erarbeitet und an sich selber erfahrbar gemacht. Im gemeinsamen Einstudieren von Chormusik werden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie Stimmbildung in
jeder Phase der Erarbeitung einfließen kann. Anhand ausgewählter Beispiele werden
sinnvolle Übungen zur Verbesserung des Chorklangs, für die technisch-stilistischen
Anforderungen im Chorsatz wie für die Lösung problematischer oder kritischer Stellen entwickelt. Um den Teilnehmenden möglichst individuelle Lösungen anbieten zu
können, wird dazu eingeladen, Chorsätze aus dem eigenen Repertoire einzubringen.
➦ Andreas Cessak, Kassel, unterrichtet an der Universität Kassel u. a. die Fächer chorische Stimmbildung und Chorleitung, leitet den dortigen Hochschulchor und ist vielfältig
als Dozent in Fortbildungen zu Themen der Chorpraxis tätig. Ein Schwerpunkt seiner
Arbeit mit dem Hamburger Vokalensemble Lux Æterna ist die zeitgenössische Chormusik.
Als Stimmbildner profitierte er insbesondere aus dem Unterricht und durch die Zusammenarbeit mit Prof. Kurt Hofbauer (Wien) und Carl Hœgset (Schweden).
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