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Martini LEBEN
D E R G E M E I N D E B R I E F V O N S T. - M A R T I N I • M I N D E N
Ausgabe 14 | Oktober – Januar 2015
Kirchenmusik................................................3
Der Türmer der Ratskirche.........................9
Unsere Friedensglocke................................8
Wasserprojekt in Malibwi..........................12
MEDITATION
Schneller als gedacht nähert sich das Jahr wieder dem
Ende, die dritte Ausgabe unseres Gemeindebriefes zieht
einen Bogen aus dem Spätsommer über den Herbst in
den Winter, ja sogar mit ersten Stippvisiten hinein ins
neue Jahr.
Viele von uns werden am Ewigkeits- oder Totensonntag
noch einmal Trauer und Abschied durchleben, denn sie
haben einen lieben Menschen verloren.
Andere warten nur darauf, dass der Advent-Rummel endlich beginnen darf.
Und Gott lässt ihn auferstehen, damit wir wissen: Der
Tod hat nun keine Macht mehr über uns, wir sind berufen zum ewigen Leben.
Diese Verbindung aufnehmend lässt Johann Sebastian
Bach im Weihnachtsoratorium auf die Melodie des Passionsliedes „O Haupt voll Blut und Wunden“ (EG 85)
das Paul Gerhard Lied singen:
1. Wie soll ich dich empfangen
und wie begeg´n ich dir,
o aller Welt Verlangen,
o meiner Seelen Zier?
O Jesu, Jesu, setze
mir selbst die Fackel bei,
damit, was dich ergötze,
mir kund und wissend sei.
Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer
mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12)
Und Paul Gerhard dichtet weiter:
4. Ich lag in schweren Banden,
du kommst und machst mich los;
ich stand in Spott und Schanden,
du kommst und machst mich groß
und hebst mich hoch zu Ehren
und schenkst mir großes Gut,
das sich nicht läßt verzehren,
wie irdisch Reichtum tut.
Diese Worte Jesu schaffen Verbindung zwischen den
Zeiten.
Am Ewigkeitssonntag wird es in unseren Kirchen um das
Thema gehen, was kommt eigentlich nach dem Tod und
was kommt, wenn diese Welt zu Ende geht?
In den Gottesdiensten steht das das Gleichnis von den
zehn Jungfrauen (Matthäus 25, 1-23) im Mittelpunkt.
Von den fünf Törichten wird berichtet, dass sie zwar
Lampen aber kein Öl mitnehmen, während die fünf
Klugen vorbereitet sind, wenn der Bräutigam kommt.
Der Schlusssatz „Seid also wachsam! Denn ihr wisset
weder den Tag noch die Stunde“ an dem Gottes kommt
und sein Reich endgültig anbricht.
Denn begonnen hat es schon.
10. Er kommt zum Weltgerichte:
zum Fluch dem, der ihm flucht,
mit Gnad und süßem Lichte
dem, der ihn liebt und sucht.
Ach komm, ach komm, o Sonne,
und hol uns allzumal
zum ewgen Licht und Wonne
in deinen Freudensaal.
(EG 11)
Mit der Geburt Jesu kommt Gott hinein in unsere Welt,
um uns als Mensch unter Menschen zu begegnen. Er
will mit uns teilen, was es an Fröhlichem und Traurigem
zu tragen gilt.
Das werden wir feiern – im Advent – wenn wir uns vorbereiten auf Sein kommen.
All das leuchtet mit, wenn Sie am Ewigkeitssonntag, im
Advent und auch zu Weihnachten hineinblicken in eine
Kerze und an die Worte Jesu denken:
Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird
nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht
des Lebens haben. (Joh 8,12).
Amen.
Und der Bogen wird weiter gespannt, denn in dem kleinen Kind in der Krippe kommt der Heiland zu uns, der,
der unser Leben gesund macht, der, der unser Verhältnis
zu Gott wieder zurechtrückt.
Pfarrer Pfuhl
Nun ändert Gott selbst etwas an der Beziehung zwischen
ihm und uns: Er schickt seinen Sohn Jesus Christus für
uns ans Kreuz, um uns den Weg zu ihm zu öffnen, er
nimmt alle Schuld von uns, die uns von ihm trennt.
2
KIRCHENMUSIK
„Panama, Panama, Kuubaa“
– ein Rückblick auf Martin Palmeris Tango-Messe
Liebe Gemeinde,
das Projekt MISSA 2014 ist in die zweite Halbzeit gestartet. Es erwarten
Sie Orgelmessen von Scheidt, Grigny und Frescobaldi, die „Missa brevis“ von Dieterich Buxtehude und natürlich die Mindener Orgeltage.
Aber der Reihe nach. Die Orgeltage 2014 an St.-Martini sind natürlich das
größte musikalische Projekt dieses Jahres. Darin einbezogen haben wir
die Aufführung von Joseph Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“, das
zwar eigentlich wenig mit Orgel zu tun hat, aber am 2. November eine
prächtige Eröffnung abgibt.
„Sie müssen den Rhythmus fühlen, die Spannung aushalten!“
Schon in den ersten Proben im März zeigte sich, was uns erwarten
würde: außergewöhnliche, für uns Kantoreisänger ungewohnte Musik,
die begeistern kann.
Das erste Jahres-Projekt unseres neuen Kantors Ulf Wellner heißt
MISSA 2014. Messen in ihrer ganzen Vielfalt, mit den wiederkehrenden
Elementen und bekannten Texten von Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus,
Benedictus und Agnus Dei, begleiten uns durch das Konzertjahr.
Parallel zu Mozarts „Spatzenmesse“ im Frühjahr Tango zu proben,
steigerte die Herausforderung noch und verlangte immer wieder ein
plötzliches Umdenken und Einfühlen in die unvertrauten Rhythmen.
Unser Kantor schaffte es, seinen hohen Anspruch in die motivierende
eigene Begeisterung für die Musik zu verpacken und vermittelte uns am
Klavier einen Eindruck, wie sich später Orchester, Sopranistin und das
tangotypische Bandoneón mit uns zusammenfügen sollten. Spätestens
seit dem Probenwochenende und der ersten Probe mit Orchester hatte
wohl jeder von uns seinen Ohrwurm und alle waren gespannt, wie
dieser ungewöhnliche Gottesdienst in der Gemeinde aufgenommen
werden würde.
Das traditionelle Offene Singen am 2. Advent vereint dann wieder die
Kantorei, den Bläserkreis und den Flötenkreis. Als spezielle Gäste werden diesmal auch Mitglieder des Collegium musicum für ein besonderes Stück mitwirken. Lassen Sie sich überraschen und anregen, so
wunderbar einzustimmen wie im letzten Jahr. Diese Aufforderung
gilt ebenso für „Bachs Weihnachtsoratorium zum Mitsingen“ am 3.
Advent, das unsere Initiative vom letzten Jahr fortsetzt. Aber auch hier
gibt es etwas Neues. Es werden nicht die üblichen Teile 1-3 musiziert,
sondern die ausgefallene Kombination der Teile 1, 4 und 6. Dafür können Sie ab dem 3. November gern an unseren Proben im Martinihaus
teilnehmen (jeweils montags 19.30-22.00 Uhr).
Der 6. Teil allein erklingt dann noch einmal an dem von Bach vorgesehenen Ort im Kirchenjahr, dem Epiphaniasfest am 6. Januar, an dem wir
einen besonderen Abendgottesdienst in St.-Martini anbieten.
Zuvor wollen wir aber natürlich auch die Weihnachtsfeiertage prächtig
ausgestalten. Das geschieht mit den üblichen Gottesdiensten am Heiligabend (um 18.00 Uhr mit dem Flötenkreis, um 23.00 Uhr mit der
Kantorei). Eine Besonderheit dabei: Von 17.30 Uhr bis zum Beginn des
Vespergottesdienstes um 18.00 Uhr werde ich Noëls, französische
Weihnachtsliedvariationen, von Louis-Claude Daquin spielen und
damit der üblicherweise schon frühzeitig zahlreich versammelten
Gemeinde das Warten versüßen.
Am 1. Weihnachtsfeiertag erklingen dann gleich zwei Kantaten und
eine Messe von Dieterich Buxtehude im Festgottesdienst. Diese Werke
sind allesamt so kurz, daß sie sich wunderbar kombinieren lassen und
insgesamt eine halbe Stunde Dauer nicht überschreiten. Musiziert werden sie von fünf Gesangssolisten und den von Buxtehude verlangten
wenigen Solostreichern. Der großartige Norddeutsche „Stylus phantasticus“ ist dabei ebenso vertreten wie der schon zu Buxtehudes Zeit
altehrwürdige „Stylus anticus“ und ein populär-volkstümlicher Stil, in
dem Buxtehude auch zu schreiben versteht!
Am 31. August wurde noch bis kurz vor Beginn am Zusammenspiel
gefeilt und so bemerkten wir vom Seitenschiff aus kaum, wie sich
unsere Martinikirche immer mehr füllte. Als schließlich das Klappern
der aufgestellten Stühle zu uns vordrang, war allen klar, dass unsere
Arbeit der letzten Monate auf unerwartet großes Interesse stieß.
Das Selbstverständnis der Kantorei hat sich im letzten Jahr langsam gewandelt. Der Konzertchor, der ab und zu einen Gottesdienst begleitete,
entwickelte nicht zuletzt durch die interessante Programmauswahl eine
Motivation, mehr Präsenz in der Gemeinde zu zeigen. Für viele war es
sicherlich zunächst ein merkwürdiges Gefühl, mit einem so „großen“
Werk nur vom Seitenschiff aufzuspielen. Bei manchem mag sogar eine
diffuse Sorge entstanden sein, für mehr Gottesdienstinteresse instrumentalisiert zu werden. Nach meinem Empfinden können wir jedoch
auch gerade dieser Rolle eine große Befriedigung abgewinnen. Schließlich betreiben wir in der intensiven Auseinandersetzung mit den geistlichen Werken auch selbst eine Art von Gottesdienst und durch ihre
Aufführung geschieht eine eigene Form von Verkündigung, wie es eine
Mitsängerin formulierte, als Pfarrer Ruffer den Chor vor über einem Jahr
im Zuge der Neubesetzung der Kantorenstelle einmal nach seinen
Wünschen für die zukünftige Arbeit befragte. Warum also nicht an
einem Sonntagmorgen mit großartiger Musik die Kirche füllen?
Schließlich möchte ich noch auf Einzelveranstaltungen hinweisen wie
den Gottesdienst zum Reformationstag mit den Bläsern der Mindener
Innenstadtgemeinden, den Gottesdienst am Ewigkeitssonntag mit dem
Flötenkreis sowie die Orgelmusiken zur Marktzeit am 11. Oktober und
am 20. Dezember (letztere natürlich mit Orgelmusik zur Advents- und
Weihnachtszeit).
Wie immer freue ich mich auf Ihren Besuch!
Der überwältigende Applaus war der krönende Abschluss. Mit einer
solchen Resonanz hatte wohl niemand gerechnet und so wurde sogar
spontan eine Zugabe beschlossen. Von Zuhörern waren im Anschluss
nur sehr wenige Stimmen zu hören, die mehr Konzertatmosphäre
erwartet hatten. Der nächste Auftritt wird mit Haydns Jahreszeiten am
2. November ein „echtes“ Konzert.
Ihr Martinikantor Ulf Wellner
Es bleibt Danke zu sagen an Ulf Wellner, für das Eröffnen neuer
Horizonte, das Zutrauen, die Energie und die Geduld.
Kristina Voß
3
KIRCHENMUSIK
Kirchenmusik St.-Martini
Samstag, 11. Oktober, 11.00 Uhr, St.-Martini
ORGELMUSIK ZUR MARKTZEIT
Im Rahmen von MISSA 2014
Max Reger (1873–1916) – Toccata, Kyrie, Gloria, Benedictus
und Fuge aus den „12 Stücken für die Orgel“, op. 59
Ulf Wellner an der historischen Orgel
Sonntag, 23. November, 11.00 Uhr, St.-Martini
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag
Blockflötenkreis St.-Martini
Leitung und Orgel: Ulf Wellner
Sonntag, 7. Dezember, 2. Advent, 17.00 Uhr, St.-Martini
OFFENES SINGEN
Evangelische Kantorei Minden | Bläserkreis St.-Martini
Blockflötenkreis St. Martini | Mitglieder des Collegium
musicum | Moderation und Leitung: Ulf Wellner
Eintritt frei; Spenden erbeten
Sonntag, 26. Oktober, 11.00 Uhr, St.-Martini
Im Rahmen von MISSA 2014
Gottesdienst mit Abendmahl
Girolamo Frescobaldi (1583–1643)
MESSA DELLA DOMENICA 1635
Ulf Wellner an der historischen Orgel
Sonntag, 14. Dezember, 3. Advent, 17.00 Uhr, St.-Martini
BACHS WEIHNACHTSORATORIUM zum MITSINGEN
Teile 1, 4 und 6
Collegium Musicum Minden | Solisten
Den Chor bildet das Publikum. Bitte eigene Noten
mitbringen!
Kostenbeitrag 10,-; Kinder frei
Freitag, 31. Oktober, Reformationstag, 18.00 Uhr, St.-Martini
Gottesdienst zum Reformationstag
Ordination von Peter Nitsch
Bläser der Mindener Innenstadtgemeinden
Leitung: Lothar Euen
Orgel: Ulf Wellner
Samstag, 20. Dezember, 11.00 Uhr, St.-Martini
MUSIK ZUR MARKTZEIT
Orgelmusik zur Advents- und Weihnachtszeit
Ulf Wellner an der historischen Orgel
M I N D E N E R O R G E LTA G E :
Sonntag, 2. November, 17.00 Uhr, St.-Martini
Joseph Haydn (1732–1809)
DIE JAHRESZEITEN (1801)
Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Evangelische Kantorei Minden
Niedersächsisches Kammerorchester
Solisten
Leitung: Ulf Wellner
Mittwoch, 24. Dezember, Heiligabend
• 17.30–18.00 Uhr, St. Martini
Ulf Wellner spielt Noëls von Louis-Claude Daquin
(1694 – 1772) an der historischen Orgel
• 18.00 Uhr, St. Martini
Christvesper
Blockflötenkreis St.-Martini
Leitung und Orgel: Ulf Wellner
• 23.00 Uhr, St. Martini
Christnacht
Evangelische Kantorei
Leitung und Orgel: Ulf Wellner
Samstag, 8. November, 17.00 Uhr Martinihaus
Einführung in die Orgelmesse von Nicolas de Grigny
Dr. Ulf Wellner
Sonntag, 9. November, 17.00 Uhr, St.-Martini
Nicolas de Grigny (1672–1703)
ORGELMESSE 1699
Im Rahmen von MISSA 2014
Gregorianischer Chor
Ulf Wellner an der historischen Orgel
Donnerstag, 25. Dezember, 11.00 Uhr, St.-Martini
Festgottesdienst zum 1. Weihnachtsfeiertag
Abschluss des Projektes MISSA 2014
Dieterich Buxtehude (~1637–1707) –
Missa brevis (BuxWV 114)
Kantaten „Das neugeborne Kindelein“ (BuxWV 13)
und „In dulci jubilo“ (BuxWV 52)
Instrumental- und Vokalsolisten
Leitung und Orgel: Ulf Wellner
Samstag, 15. November, 17.00 Martinihaus
Einführung in Bachs Dritten Theil der Clavier-Übung
Dr. Ulf Wellner
Dienstag, 6. Januar 2015, 19.00 Uhr, St.-Martini
Festgottesdienst zum Epiphaniastag
Johann Sebastian Bach (1685–1750) –
„Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“
(Sechster Teil des Weihnachtsoratoriums) BWV 248.VI
Evangelische Kantorei | Collegium musicum | Solisten
Leitung und Orgel: Ulf Wellner
Sonntag, 16. November, 17.00 Uhr, St.-Martini
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
DRITTER THEIL DER CLAVIER-ÜBUNG 1739
(„Orgelmesse“)
Im Rahmen von MISSA 2014
Wolfgang Zerer (Hamburg) an der historischen Orgel
4
2. – 16. November:
ORGELTAGE 2014
in der St.-Martinikirche Minden
Eine besondere Freude ist es für uns,
dass mit Wolfgang Zerer einer der international renommiertesten Organisten
am 15. November einen Orgel-Meisterkurs an unserer Martini-Orgel abhalten wird. Am 16. November spielt er
dann den „Dritten Theil der ClavierÜbung“ von Johann Sebastian Bach.
Hinter diesem unscheinbaren und für
uns heute leicht irreführenden Titel
Johann Sebastian Bach
verbirgt sich einer der bedeutendsten
Zyklen, die Bach komponiert hat. „Clavier“ bedeutet im barocken Sinne
allgemein „Tasteninstrument“ und dabei in diesem Fall die Orgel. Mit
gewissem Recht wurde das Kompendium im 20. Jahrhundert meist
als Bachs „Orgelmesse“ bezeichnet, denn es enthält Kyrie- und GloriaBearbeitungen. Es folgen jedoch nicht die Mess-Sätze Credo, Sanctus
und Agnus Dei, sondern Bearbeitungen zu sechs Katechismusliedern.
Gerahmt wird das ganze von Praeludium und Fuge Es-Dur, die auch
unabhängig von diesem Zyklus zu den bekanntesten und beliebtesten
Orgelwerken Bachs gehören.
23. Orgeltage in St.-Martini
Zwei große Oratorien hat Joseph Haydn geschrieben: „Die Schöpfung“
ist das weitaus bekanntere. Auch in Minden ist es in den letzten Jahren
mehrfach aufgeführt worden. Zu Unrecht stehen „Die Jahreszeiten“ im
Schatten dieses Werkes. Zunächst ist der November überraschender
Weise der ideale Aufführungszeitpunkt für Haydns „Jahreszeiten“, denn
das Werk beginnt nicht einfach mit dem Frühling, sondern mit dem Weichen des Winters und endet wiederum
mit dem Winter, der als Symbol für Sterben und ewiges Leben aufgefaßt wird.
Das Ende des Kirchenjahres im November befasst sich mit genau diesen Themen. Auch für Haydn selber wurde die
Komposition dieses Werkes zu seiner
letzten großen Arbeit. Es ist quasi sein
Vermächtnis, mit dem er sein so
umfangreiches Lebenswerk abschloss.
Dennoch bestimmen nicht Trauer und
Joseph Haydn
Vergänglichkeit dieses Stück, sondern
liebenswürdige und zarte Naturschilderungen, packende Dramatik (so
in der Gewitter- und in der Jagdszene), pralle Lebensfreude („Juhe! Der
Wein ist da!“) und erhebende Lob- und Dankchöre. Lassen Sie sich also
dieses selten aufgeführte Werke nicht entgehen!
Sowohl zur Grigny-Messe als auch zum „Dritten Theil der Clavier-Übung“
wird es eine Einführungsveranstaltung mit Klangbeispielen von mir geben.
Ihr Martinikantor Ulf Wellner
Am 9. November spiele ich die Orgelmesse von Nicolas De Grigny,
dem vielleicht bedeutendsten Vertreter französischer Orgelmusik des
Barock. Die spezifische Klanglichkeit dieses Stils lässt sich erstaunlich
gut auf unserer Martini-Orgel
umsetzen. Da die Orgelmesse
Grignys kein konzertantes Stück
ist (Orgelkonzerte in unserem
Sinne gab es vor 300 Jahren
überhaupt nicht), erklingt das
Werk innerhalb unserer Orgeltage auch innerhalb eines
speziell darauf abgestimmten
Gottesdienstes, ja im Grunde
machen die Orgelstücke
Grignys im Wechsel mit den
damals in Frankreich üblichen liturgischen Gesängen den gesamten
Gottesdienst aus. Aber die Besucher dieses Konzertgottesdienstes
können das Abendmahl einnehmen, während die dafür von Grigny
komponierte Musik erklingt.
Die
„Orgeltage 2014“
werden
unterstützt
durch das
Unternehmen
J.C.C. Bruns
5
TERMINE ERLÖSERKIRCHE
Termine Evangelischer Frauenkreis
Erlöserkirche
Montags, 15.00 Uhr
Wochenplan der Gruppen und Kreise:
Montag
15.00 Uhr
20.10. | 03.11. | 17.11. | 01.12. | 15.12.
12.01.15 | 26.01.
19.30 Uhr
Termine Gesprächskreis der Frauen
Donnerstags, 17.00 Uhr
Dienstag
16.00 Uhr
02.10. | 30.10. | 13.11. | 27.11. | 11.12.
08.01.2015 | 22.01.
Mittwoch
10.00 Uhr
19.30 Uhr
Geburtstagskaffee Bezirk III
07.01.15 (geplant)
Donnerstag
16.00 Uhr
17.00 Uhr
Gemeindeadventfeier
Sonntag, 2. Advent, 07.12.2014, 11.00 Uhr
mit anschließendem Mittagessen und Kaffeetrinken
18.30 Uhr
KinderKirche
Jeweils am 2. Samstag
im Monat
Samstag
10.00 Uhr
10.00 – 12.00 Uhr – Beginn in der Erlöserkirche
Ende im Gemeindezentrum am Unterdamm 32
Sonntag
9.30 Uhr
08. Nov. | 13. Dez. | 10. Jan. 2015
Evangelischer Frauenkreis
Erlöserkirche (14-tägig)
Singkreis mit Herrn R. Wolschendorf
Katechumenen- und
Konfirmandenunterricht
Seniorengymnastik m. Frau Chevallier
Posaunenchor
mit Herrn D. Wolschendorf
MartiniKids mit Regina Pfuhl
Gesprächskreis der Frauen
mit Frau Krugmeier (vierzehntägig)
Friedensgebet St.-Martinikirche
KINDERKIRCHE
jeden 2. Samstag im Monat
Gottesdienst in der Erlöserkirche,
am 1. So. im Monat mit Abendmahl
MartiniKids | Donnerstags 16.00 -17.30 Uhr
Kinder-und Jugendetage des Gemeindezentrums Unterdamm 32
Öffnungszeiten der Bücherei
„Spiel – Spaß – Spannung“
Montags: 14.30 - 16.00 Uhr
Donnerstags: 15.00 - 17.00 Uhr
Habt Ihr Lust zum Spielen, Toben, Basteln,
Singen…, dann freuen wir uns auf Euch!
(In den Herbstferien vom 06. –18.10.
und in den Weihnachtsferien
vom 22.12. – 06.01.2015
ist die Bücherei geschlossen!)
Der Sommer, der ist nun vorbei;
doch wir gehn in die Bücherei,
holen uns ein kleines Stück
von der Sommerzeit zurück.
Ist im Herbst mal schlechtes Wetter,
mit einem Buch wird alles netter.
Lesen in der Winterzeit
ist ein Genuss, wenn’s stürmt und schneit.
Drum leihen Sie kostenlos etwas aus
und träumen sich weg von zu Haus!
(Jutta Vlachos)
Lösungen zur Kinderseite
Bilderrätsel: Papierblatt, Schulterblatt, Blattfeder, Spatenblatt, Ziffernblatt,
Blätterteig • • • Überleg mal: Dein Name • • • Wer kennt sich aus: 1A,
2C, 3B, 4D • • • Zwiebelrätsel: Haarschleife, rote Bäckchen, Bilderrahmen,
Mund, Teller, Messergriff, Zwiebeln auf der Schürze
6
R AT S K I R C H E S T. - M A R T I N I
Der Türmer der Ratskirche St. Martini
Beiern der Glocken
In der oberen Altstadt, im Turm der St.-Martinikirche gibt es ihn – den
Ort der Ruhe und Beschaulichkeit, von dem sich ein wunderbarer Blick
über die Stadt und eine imposante Aussicht in die Region genießen
lässt. Hier prallen der Stress und die Hektik der Stadt an den dicken
Sandsteinmauern einfach ab und vermitteln eine ganz besondere
Distanz zu dem Streben am Fuße des Turmes.
Nach 133 Stufen, vorbei an historischen Spuren der alten Baumeister
und Handwerker, erreicht man oberhalb des Glockenstuhles den alten
Dienstsitz des Türmers der Stadt. Dieser arbeitete bereits ab dem frühen Mittelalter hoch oben im Turm von St.-Martini und lebte zusammen
mit seiner Familie in sozialer Abgeschiedenheit und in einem unehrenhaften Beruf. Das, was heute nach einem Refugium anmutet, um
vor dem Alltagsstress zu flüchten, wäre im Mittelalter eher das Gegenteil gewesen. Auch was wir heute als eher „lauschiges Plätzchen“ für
einen Sonnenauf- oder untergang wählen würden, hatte damals einen
ganz anderen Stellenwert.
Der Turm hatte rund um die Uhr besetzt zu sein – im Sommer wie im
Winter, am Tag und in der Nacht, bei Regen und bei Sonnenschein. Der
Türmer hatte die Aufgabe, die Bürger vor Gefahren zu warnen, und eine
der Hauptgefahren in einer mittelalterlichen Stadt war das Feuer.
Brannte es dort wo es nicht hingehörte, breitete sich schnell Pech und
Leid über ganze Straßenzüge, aber auch über die gesamte Stadt aus.
Dieses galt es zu verhindern und so wurde dieser Dienstposten eingerichtet. Vor 4 Jahren wurde die „Historische Figur“ des Türmers der Stadt
Minden in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von der Martinigemeinde und der Minden Marketing GmbH wiederbelebt. Im Rahmen
der öffentlichen Stadtführung wird als krönender Abschluss der Turm
von St.-Martini bestiegen und alle Besucher werden mit einer tollen
Aussicht belohnt.
Seit Neuestem betätigt sich der Türmer auch als „Glöckner“: zusammen mit Kantor und Pastor gestaltet er das Beiern der Glocken zu den
Hochfesten des Kirchenjahres.
Zur Person des „realen Türmers“:
„Mein Name ist Ralf Schymon, ich
bin 1968 in Rinteln geboren und
im Jahre 2009 wechselte ich meinen Wohnort von Rinteln nach
Minden. In Rinteln führte ich bereits Gruppen als stellvertretender
Nachtwächter und Ausrufer der
Stadt durch die Geschichte. Dieses Hobby wollte ich hier in Minden gerne weiterführen und
suchte nach einer historischen
Figur, die es früher mal gegeben
hatte. So ergab sich nach einiger
Zeit und diversen Gesprächen der
Türmer von St.-Martini.“
Zweimal hat es schon stattgefunden: das Beiern der Glocken auf dem
Turm von St.-Martini. Der Begriff „Beiern“ stammt vom französischen
Wort „baier“ ab, das „Bellen“ oder „Anschlagen“ (eines Hundes) bedeutet. Zum Beiern werden die Glocken so mit Zugseilen ausgestattet,
dass sie einzeln angeschlagen werden können. So ist es möglich, Rhythmen und Melodieanfänge zu spielen. Zu Ostern und zu Pfingsten wurde
die niederdeutsche Tradition des Glockenbeierns auch bei uns wiederbelebt. Im Internet undter „youtube.de“ gibt es sogar ein Video davon,
und auch einen Videobericht in „mt-online“. Das nächste Beiern findet
zu Weihnachten statt. Kantor, Türmer und Pastor werden am 24.12.
um 12 Uhr mittags die Glocken erklingen lassen.
Friedensgebet
Im Evangelisches Gesangbuch heißt es in einem Tauflied: „Kampf
und Krieg zerreißt die Welt, einer drückt den anderen nieder.
Dabei zählen Macht und Geld, Klugheit und gesunde Glieder.
Mut und Freiheit, das sind Gaben, die wir bitter nötig haben.“
(EG 596,2)
Die Nachrichten in der Zeitung, im Radio und im Fernsehen über
die Krise in Israel - Palästina, in der Ukraine, im Irak und an
vielen weiteren Stellen in unserer Welt zerreißen uns innerlich.
Wo ist Friede in Sicht und was können wir tun mit unserer
kleinen Kraft?
Paulus antwortet: Haltet fest am Gebet und wachet in demselben
mit Danksagung.
(Kol 4,2)
Um für den Frieden zu beten, treffen wir uns seit der zweiten
Hälfte der Sommerferien einmal in der Woche zum Friedensgebet. Hier ist die Möglichkeit, in Lied und gesprochenem und
stillem Gebet unsere Anliegen vor Gott zu bringen und ihn zu
bitten, Brücken des Friedens zu bauen.
Wir laden ein zum Gebet, denn Jesus Christus verspricht:
Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden;
klopft an, und es wird euch geöffnet. Denn jeder, der bittet,
empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird
geöffnet (Matthäus 7,7-8) und
Meinen Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.
Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht
und fürchte sich nicht. (Joh 14,27)
Friedensgebet
donnerstags
18.30 Uhr
St.-Martinikirche
Termine der kommenden Stadtführungen:
01.10., 05.11. und 03.12.
Treffen ist jeweils 20.00 Uhr an der Rathauslaube am Markt.
Kostenbeitrag: 3,00 Euro p. Person
Wir laden zur
Mitgestaltung ein.
7
REISE-ERLEBNISSE
Gemeinsames Läuten zu später Stunde
Jubiläumsfahrt nach Kreisau/Krzysowa (Niederschlesien)
In Minden kann man es jeden Abend um 22.00 Uhr
hören, das Läuten der Friedensglocke (Moltke-Glocke),
die nach dem 2. Weltkrieg (1951) über den Glockenfriedhof in Hamburg aus Gräditz/ Grodziszcze (Niederschlesien) nach Minden kam. Sie setzt eine lange
Tradition fort, die Menschen zum Gebet und zur Nacht
in die Stadt zurück ruft. Als das Gut Kreisau in Gräditz
nach der Wende im Gedenken an die visionären
Aktivitäten des Kreisauer Kreises um Helmut James
Graf Moltke zur internationalen Jugendbegegnungsstätte ausgebaut wurde, fehlte in der kleinen Kreisauer
Filialkirche St. Michaelis die Glocke. Ein ehemaliger
Schweidnitzer knüpfte den Kontakt zwischen der
katholischen Kirchengemeinde St. Anna in Gräditz und der St. Martinigemeinde; und mit Hilfe
von weiteren Spendern
konnte die St. Martinigemeinde eine passende
kleinere Glocke für die
Kreisauer St. Michaelskapelle gießen lassen und
am 27.8.1994 in einem
sehr feierlichen ökumenischen polnisch-deutschen
Gottesdienst übergeben.
Vom 6.-10. Juli 2014 nutzte eine Gruppe von 37 Teilnehmern das gemeinsame Angebot des Ev. Kirchenkreises und des Geschichtsvereins und besuchte
Kreisau mit seinen Gedenkstätten. Die Martinigemeinde war mit 6 Personen vertreten, darunter 2 Teilnehmer der Glockenweihe 1994.
Mit großem Interesse folgten die Teilnehmer der kompetenten und interessanten Führung des Leiters der
Gedenkstätte durch Schloss und Berghaus (Wohnung
der Familie v. Moltke, Treffpunkt des Kreisauer Kreises
und Treffpunkt von Helmut Kohl und Tadeusz Mazowiecki). Beindruckend war auch ein Interview (Film)
mit der 90-jährigen Freya von Moltke.
Bei überwiegend schönem Wetter wurden in den nächsten Tagen mit dem Bus historische Stätten und Zeitzeugen in der Umgebung besucht:
•
•
•
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Seitdem läuten beide
Glocken zur gleichen
späten Abendstunde für
Frieden und Versöhnung zwischen den Menschen in
Grodziszcze und Minden und in der ganzen Welt.
•
•
Schweidnitz/Swidnica mit der überwältigenden
Friedenskirche (barocker Fachwerkbau mit
ca.3000 Sitzplätzen und 4500 Stehplätzen)
Morawa/Muhrau mit der beeindruckenden
Zeitzeugin Melitta Salai
Schloss Fürstenstein – das größte Schloss Schlesiens
Breslau mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und
der Synagoge zum Weißen Storch (mit Zeitzeugen)
das Projekt Riese (NS – Tunnelsystem im
Eulengebirge)
die Synagoge in Reichenbach
Da zu der Zeit gerade die Endspiele der Fußballweltmeisterschaft übertragen wurden, kamen alle Fußballbegeisterten natürlich auch auf ihre Kosten.
Zum Abschluss feierten die Teilnehmer mit Vertretern
der St. Anna-Gemeinde und dem ev. Pfarrer der Friedenskirche Schweidnitz einen Gottesdienst in der
Michaelskapelle in Kreisau.
Alles in Allem eine gelungene Fahrt mit einem interessanten Programm und dem sachkundigen Leitungsteam
Peter Kock, Gertraud Strohm-Katzer und Jürgen Tiemann, die den Teilnehmer in bester Erinnerung bleiben
wird.
Während der Tagung „Erinnern. Gedenken. Vermitteln“
des Mindener Geschichtsvereins, die in Kooperation
mit dem Ev. Kirchenkreis Minden vom 8.-10. Juni 2012
im Martinhaus stattfand, reifte der Plan anlässlich des
20. Jahrestages der Glockenweihe durch einen Besuch
der Gedenkstätte Kreisau „auf den Spuren der „MoltkeGlocke“... an die deutsch-polnische Geschichte“ zu
erinnern und „etwas über das gegenseitige Verhältnis in
der Gegenwart“ zu erfahren.*
* Studienfahrten des Mindener Geschichtsvereins 2014
8
Schön kann einfach sein
Reif für die Insel
Ein kleines Dorf in Frankreich
Familienfreizeit auf Langeoog im August
Wenn es das nicht gäbe, dann wäre das: wie die Bundesliga ohne Meister – Oder wie der Beat ohne Musik
– Es wäre wie der Bundestag, der keine Entscheidungen fällt
Und wenn man einmal da war, will man zurück. Zurück,
wie in einen schönen Traum, den man geträumt hat. Es
ist ein kleines Dorf, von ungefähr hundert „Brüdern“ geleitet. Es ist dieses kleine Dorf, das unserem Leben
fehlt. Ein kleines Dorf, das den Unterschied macht.
Auch wenn es für viele heißt: „Berlin, Berlin, wir fahren
nach Berlin!“, bedeutet das große Berlin seit der ersten
Sommerferienwoche nichts für mich, im Gegensatz zu
diesem kleinen Dorf in Frankreich …
Wenn man ankommt,
sieht man viele Leute und
denkt: Gleich kommt
mein Tinnitus zurück.
Aber wenn man erst mal
richtig drin ist, merkt
man: „Der hat gestern das
Essen ausgeteilt!“, oder
„Der da, der saß während
der letzten Andacht
neben mir!“ Die Andachten finden in der großen
Kirche statt. Erstaunlich,
dass alle dahinkommen,
ohne fünfmal gerufen
werden zu müssen. Während den Andachten wird
viel gesungen, es gibt eine
Evangeliumslesung und zehn Minuten Stille. Mit Stille
meine ich nicht die Autos im Hintergrund oder den laufenden Fernseher – Stille ist dort zu spüren… Von zwei
bis dreitausend Jugendlichen und jungen Erwachsenen
– totale Flaute. In der Stille bete ich. Zehn Minuten.
Ist das viel oder wenig? Bei der ersten Andacht: „Hört
das denn niemals auf?“, und ein paar Tage später: „Was?
Schon vorbei?“
In diesem kleinen Dorf verändert sich dein Leben. Du
isst das, was du nie vorher gegessen hast. Du triffst
Leute, die du nie gesehen hast. Du merkst, dass du
mehrere Sprachen sprechen kannst. Du merkst, dass
man auch ohne Reichtum besser leben kann, als du dir
das je vorgestellt hast …
Und dieses Dorf, inmitten der Landschaft, umgeben
von Feldern und Bäumen, von Wiesen und anderen
Dörfern, dieses Dorf heißt Taizé.
(Jacob Schilling)
Die Martinigemeinde hat auch in diesem Sommer eine
der sogenannten „synodalen Familienfreizeiten“ durchgeführt. Familien aus Friedewalde, Windheim, Porta
und Minden fuhren gemeinsam ins Haus Mariensee
auf Langeoog. Insgesamt waren es 49 Personen, davon
23 (!) Kinder, die das Ferienheim bevölkerten. Gut bekocht wurden Sie von Sigrid Becker und Gisela Ruck,
die als erfahrene Langeoog-Mitarbeiterinnen die Küche
„voll im Griff“ hatten. Auf Langeoog war in dieser Zeit
des Sommers viel los. So gab es unter anderem das
Dorffest (von wegen „Nachtruhe im Kurort“ …) mit
ökumenischem Freiluftgottesdienst; die Urlauberkantorei; Morgenchoräle einer Bläsergruppe im benachbarten Freizeitheim der Bremischen Landeskirche (mit
Unterstützung aus unserer Gruppe); das obligatorische
Dünensingen; Wattwandern; Kutterfahrt undundund.
Das Ganze bei mehrheitlich gutem Wetter, so dass unsere Strandkörbe fast jeden Tag in Betrieb waren.
Unter diesen Bedingungen verging die Zeit wie im Flug.
Pünktlich zum Schulbeginn waren alle wieder gesund
zu Hause – gut erholt und mit schönen Erinnerungen!
9
PREDIGTPLAN
Sonntag
Datum
16. So.n.Trin HF 05.10.14
17. So.n.Trin HF 12.10.14
18. So.n.Trin HF 19.10.14
19. So.n.Trin
26.10.14
Reformationstag 31.10.2014
20. So.n.Trin
02.11.14
3. letzter So.d.Kj 09.11.14
vorletzter So.d.Kj 16.11.14
Buß-Bettag
19.11.14
Ewigkeistso.
23.11.14
1. Advent
30.11.14
2. Advent
07.12.14
3. Advent
14.12.14
4. Advent
21.12.14
Heiliger Abend 24.12.14
1. Weihn.
25.12.14
2. Weihn.
26.12.14
1. So.n.Weihn.
28.12.14
Silvester
31.12.14
Neujahr
01.01.15
2. So.n.Weihn.
4.1.2015
Epiphanias
6.1.2015
1. So.n.Epi.
11.1.2015
2. So.n.Epi.
18.1.2015
Letzt. So. n.Epi. 25.1.2015
Septuagesimae 1.2.2015
Erlöser, 9.30 Uhr
Reichling
Görler
11.00 Uhr Pfuhl mit KiTa EMA
Ruffer
Innenstadtgodi
Pfuhl
Ruffer
Nitsch
St.-Martini, 11.00 Uhr
Ruffer
Görler
Dr. Meyer
Ruffer
18.00 Uhr m.
Pfuhl
Ruffer
Nitsch
11.00 Ruffer
Pfuhl
Ruffer
11.00 Godi m. Kiga Habsb. Pfuhl
Ruffer
10.00 Pfuhl Gemeindeadventsfeier Görler
Ruffer
Ruffer
Reichling
Reichling
15.00 und 17.00 Pfuhl
15.30 Ruffer / 18.00 Nitsch
23.00 Görler
Ruffer
Ruffer
Pfuhl
17.00 zentral Pfuhl
Reichling
Nitsch
Ruffer
Görler
Nitsch
Pfuhl
Salem, 10.00 Uhr
Görler - AM
Pfuhl
Nitsch
Schwesterjubiläum Görler, Strothmann, Korff AM
Ordination Nitsch
Reichling - AM
Pfuhl
MA.-Einführung Gör AM
16.30 Görler AM
Görler
Korff
Ruffer - AM
Pönnighaus
Görler m. KiGa
16.30 Görler
N.N - AM
Zentral Gör
Reichling
Görler 16.30 - AM
16.00 Ruffer
Reichling
N.N.
19.00 Ruffer m. AM und Bachkantate, Weihnachtsoratorium
Nitsch
Görler
Ruffer
Korff
Görler
Pfuhl
Nitsch
Reichling
Änderungen vorbehalten!
n Erlöserkirche 1. Sonntag im Monat m. Abendmahl
n St.-Martinikirche 2. Sonntag im Monat m. Abendmahl
Glaubenskurs:
Glaubensreise zwischen Himmel und Erde
In sechs Abenden wollen uns in der Gruppe auf den Weg
machen mit dem christlichen Glauben. Weil es zusammen einfach mehr Spaß macht und wir voneinander lernen können.
Herzlich willkommen sind alle, die in den christlichen Glauben reinschnuppern wollen.
Willkommen sind alle, bei denen der Konfirmandenunterricht
schon eine Weile her ist und die heute andere Fragen haben
als mit vierzehn Jahren. Der Kurs eignet sich für alle, die sich
für die Fragen ihrer Kinder schlau machen wollen. Für alle, die
schon kleine Wunder erlebt haben und nicht zuletzt für alle,
die sich demnächst taufen lassen möchten.
jeweils am Mittwoch, 19.00 – 21.15 Uhr
10.09. Glück und Segen | Martinihaus*
24.09. Gut und Böse | Mutterhaus Salem**
22.10. Wut und Schmerz | Martinihaus
05.11. Liebe und Lust | Mutterhaus Salem
19.11. Geld und Geltung | Martinihaus
03.12. Ende und Anfang | Mutterhaus Salem
BVBB - Lohnsteuerhilfeverein e.V.
Beratungsstelle: Königstr. 42, 32423 Minden
Telefon: 05 71 / 38 85 05 84 | Mail: spellmeyer@bvbb.de
Sprechzeiten: nach telefonischer Vereinbarung
Wir erstellen Ihre Einkommensteuer-Erklärung, wenn Sie
*Martinikirchhof 7 | **Kuhlenstr. 82
Arbeitnehmer /-in, Beamter /-in, Rentner /-in oder Unterhaltsempfänger /-in sind.
Im Rahmen einer Mitgliedschaft erhalten Sie ganzjährig Hilfe in Steuersachen bei:
•
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•
•
Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit
Vermietung, bei Einnahmen bis zu 13.000 € Ledige / 26.000 € Verheiratete
Kapitaleinkünften, sofern diese der Abgeltungssteuer unterliegen
Renten und sonstigen Alterseinkünften
Unterhaltsleistungen
Einnahmen als Übungsleiter (§ 3 Nr. 26 EStG) bis zu 2.400 €/Jahr
10
Die Abende werden von Pfarrerin Katja Reichling und Pfarrer
Hans-Ulrich Görler geleitet. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir
bitten um regelmäßige Teilnahme. Bitte melden Sie sich an,
damit wir gut planen können: Pfrin Reichling, Tel. 0571-53171,
Pfr. Görler, Tel. 0571-9552102, Gemeindebüro Martinihaus
Frau Schlomann, Tel. 0571-21717.
AKTUELLES
Neues aus der
Kita E M A
Gottesdienst-Termine in den Seniorenheimen:
Robert-Nussbaum-Haus:
01.10. | 15.10. | 05.11. (Dienstag) | 18.11.
03.12. (Dienstag) | 23.12. um 15.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Feier des Hl. Abendmahls | 07.01.2015 jeweils 16.30 Uhr
(1. und 3. Mittwoch im Monat)
Mit den Sommerferien ist
mal wieder ein Kindergartenjahr zu Ende.
Mit 30 Schulkindern besuchten wir Anfang Juli den Familienpark in Sottrum in der Nähe von
Hildesheim. An vielen Mitmachstationen gibt es für die Kinder immer
wieder neues zu entdecken und auszuprobieren.
Nachdem wir gegen 16.00 Uhr zurück am Kindergarten waren, verabschiedeten wir unsere „Großen“ mit einer Andacht in der Erlöserkirche. Hierzu waren auch alle Eltern, Geschwister und teilweise
Großeltern eingeladen. Passend zur Mutmachgeschichte über die
kleine Raupe bekamen alle Kinder zum Andenken eine Segensraupe
überreicht.
Nach dem Segen von Pfr. Pfuhl ging es zurück in den Kindergarten.
Dort wartete bereits die Pizza zur Stärkung auf alle. Gegen 18.00 Uhr
verabschiedeten sich nach und nach alle Erwachsenen und einige der
Schulanfänger blieben mit einigen Eltern zum Übernachten in der Kita.
Für die 30 Kinder geht ein erster Lebensabschnitt zu Ende und bald
beginnt das neue aufregende Abenteuer Schule.
Wir wünschen ihnen viel Erfolg und Gottes Segen auf diesem Weg.
Nach den Sommerferien haben wir 31 „Neue“ im Alter von 2-6 Jahren
bekommen.
Für einige waren die ersten Tage in der Kita nicht leicht: eine neue Umgebung, viele andere Kinder und fremde Erwachsene – die Erzieherinnen. Inzwischen haben sich aber alle recht gut eingelebt und wir
freuen uns auf viele Eindrücke und Erlebnisse mit den neuen Kindern
und ihren Familien.
Aus der Kita E M A grüßt Sie herzlich
Gisela Behrendt-Meier mit dem Kita-Team
St. Michaelshaus
02.10. | 06.11. | 04.12. | Montag, 22.12. um
15.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Feier
des Hl. Abendmahls | 08.01.2015
Donnerstag um 16.00 Uhr mit Hl. Abendmahl
MediCare, Simeonsplatz
30.10. | 27.11. | Montag, 22.12. um 16.00 Uhr
Weihnachtsgottesdienst mit Feier des Hl. Abendmahls | 29.01.2015
Donnerstag 16.00 Uhr (letzer im Monat)
AH Haus Weingarten, Weingarten 6
02.10. | 16.10. | 30.10. | 13.11. | 27.11. | 11.12.
25.12. | 08.01.2015 | 22.01.
Donnerstag 16.00 Uhr (14-tägig)
Tagespflege Parisozial, Bismarckstr.
24.10. | 19.12. | 16.01.2015 | Freitag, 21.11. um
11.00 Uhr Gottesdienst für die Bewohner/innen
der Wohnanlage Christa Kümpers mit Feier des
Hl. Abendmahles
Freitag 10.30 Uhr
Termine:
Seniorenkreis Innenstadt
Mittwoch, 15.00 Uhr – ungerade KW
08.10. | Herbstferien | 22.10. (gemeinsam mit
Geburtstagskaffeetrinken) | 05.11. | 19.11. | 03.12.
17.12. | 14.01.15 (gemeinsam mit Geburtstagskaffeetrinken)
Bibelstunde
mittwochs 15.00 Uhr im Mutterhaus, Kuhlenstr. 82
Frauenhilfe in Salem
Donnerstag, 14.30 Uhr im Mutterhaus, Kuhlenstr. 82
02.10. | 16.10. | 06.11. | 20.11. | 04.12. | 18.12. | 15.01.
Adventsandachten in Salem
Dienstag, 16.30 Uhr
02.12. | 09.12. | 16.12. | 23.12.
Gesprächskreis „liebevoll leben“
Dienstag ab 19.00 Uhr, Martinihaus
18.11. | 02.12. | 16.12.
11
WA S S E R P R O J E K T E
...wie es in Tansania weitergeht – im September beginnen wir mit den Bohrungen!
Wasserprojekte in Malibwi-center und der angeschlossen Gemeinde Mziragambei
Malibwi–center
Das Land NRW vertreten durch
„Engagement Global“ fördert
unser Wasserprojekt in Malibwi. Im Mai dieses Jahres erhielten wir den
Vertrag mit der Zusage, dass unser Projekt mit ca. 26.000 Euro gefördert wird.
Im Juni besuchten das Ehepaar Waltke den Kirchenkreis Kaskazinie,
um die Projekte in Malibwi und der angeschlossen Gemeinde Mziragambei vorzubereiten.
In vielen Gesprächen mit der übergeordneten Wasserbehörde in Tanga,
der örtlichen Wasserbehörde in Lushoto, der Diözese in Lushoto, der
Waterboard in Malibwi, der Brunnenbohrfirma in Dar es salaam und
Ingenieuren vor Ort und nicht zuletzt mit einem Vertreter der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ wurde die Durchführung
des Wasserprojektes vorbereitet.
Die wichtigsten Gespräche fanden jedoch direkt in den Gemeinden Malibwi und Mziramgabei unter Teilnahme der gesamten Gemeinde statt.
Gemeinsam mit dem Wasseringenieur aus Tanga wurde über Aufgaben
der Waterboard und deren Zusammensetzung gesprochen.
Mit dem Inhaber der Bohrfirma wurde die Lage des Bohrbrunnens festgelegt.
Das wichtigste war die Festlegung der öffentlichen Wasserstellen.
Gemeinsam erfolgte diese Festlegung mit dem örtlichen Vermessungsingenieur. Speziell bei dieser Festlegung haben wir uns als Vertreter der
Partnergemeinde St. Martini sehr zurückgehalten – denn es ist ihre Wasserversorgung.
gebohrten Brunnen.
Gemeinsam mit den Fachleuten vor Ort und den Vertretern der Waterboard werden wir die notwendigen Entscheidungen nach Auswertung
des Pumpversuches treffen. Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit. Denn nur gemeinsam und auf Augenhöhe können wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Die Solaranlage und die Größe des Speichertanks können ebenfalls erst
dann bestimmt werden, wenn das Ergebnis des Pumpversuches vorliegt. Wir alle haben sehr sorgfältig und verantwortungsvoll die Lage
des Bohrbrunnens ausgewählt – bestätigt werden kann sie jedoch nur
durch den Pumpversuch.
Anfang September werden wir mit dem Brunnenbohren beginnen. Vertreter der St. Martini-Gemeinde werden vor Ort sein. Mit Gottes Hilfe
werden wir sicher mit unserm Partner gemeinsam die richtigen Entscheidungen treffen. Wie diese Entscheidungen aussehen und was sich
daraus ergibt, erfahren sie im nächsten Rundbrief.
In Malibwi-center ist der Aufbau einer örtlichen Wasserversorgung
besonders schwierig. Es gibt in der unmittelbaren Umgebung der
Gemeinde keine natürliche Quelle, die für die Wasserversorgung
genutzt werden kann und Malibwi ist nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.
Wasser kann nur über einen Bohrbrunnen gewonnen werden und die
Förderung des Wassers kann nur über eine Solaranlage erfolgen.
Eines ist jedoch schon jetzt sicher – wir benötigen noch 18000 € Geld
zur Durchführung des Projektes. Wir hoffen auf ihre Hilfe. Ich versichere
Ihnen, das jeder Euro direkt und ohne Abzüge dem Projekt zu Gute
kommen wird.
Und nun beginnen die Probleme: Es stehen nur begrenzte Mittel zum
Aufbau einer Wasserversorgung zur Verfügung und man weiß nicht, in
welcher Höhenlage des Brunnens welche Wassermenge zur Verfügung
steht.
Eine Probebohrung mit einem Pumpversuch wäre sinnvoll, jedoch viel
zu teuer. Bei der Vorbereitung des Wasserprojektes im vergangenen
Jahr haben wir uns auf die Erfahrung der einheimischen Bevölkerung
und der Bohrfirma verlassen.
Für die Kostenermittlung haben wir eine Brunnentiefe von 100 m zu
Grunde gelegt. Auf der Basis eines seismischen Gutachtens, das in diesem Jahr erstellt wurde, wurde die Brunnentiefe mit 120 – 140 m festgelegt – bestätigt werden kann diese Festlegung allerdings auch nur
durch die Bohrung des Brunnens und nach einem Pumpversuch im
Mziragambei
Wir, das Ehepaar Waltke, Herbert Wiekenberg und die Familie Koller
aus Rinteln haben privat Spenden gesammelt. Viele kleine und einige
größere Spenden ermöglichen uns unser Versprechen zu halten, das
wir im letzten Jahr der Gemeinde Mziragambei gegeben haben: einen
Brunnen mit Handpumpe einzurichten. Allen Spendern herzlichen
Dank. Jeder wird informiert werden, wie das Projekt verlaufen ist und
wie seine Spende eingesetzt wurde.
Auch hierzu alles weitere im nächsten Rundbrief.
Minden, im August 2014 | Hermann Waltke
12
KONFIRMATION
Konfirmationsjubiläum 2014
Dank und Zuspruch
Am 29. Juni haben wir wieder das Konfirmationsjubiläum unserer Gemeinde gefeiert. Eingeladen waren die
Konfirmationsjahrgänge 1954 und 1964. Aber auch Jubilare älterer Jahrgänge haben sich von sich aus gemeldet
und waren herzlich willkommen. So waren 40 Jubilare
gekommen, um sich gemeinsam an ihre Konfirmandenzeit
zu erinnern und um sich erneut Gottes Segen zusprechen
zu lassen. Der Abendmahlsgottesdienst in St.-Martini
wurde festlich gestaltet vom Erlöser-Bläserkreis unter der
Leitung von Detlef Wolschendorf und von Martinikantor Ulf Wellner. Der Kernsatz des Predigttextes aus dem
Epheserbrief lautete: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste
und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und
Gottes Hausgenossen“. Dieses Wort des Apostels Paulus
bildete die Grundlage für ein Nachdenken über den eigenen Glaubensweg. Der Dank für Gottes Geleit in all
den Jahren, die Fürbitte und das Gedenken an die Verstorbenen bekamen so ein ganz persönliches und von eigener Lebens- und Glaubenserfahrung geprägtes
Fundament. Nach dem Gottesdienst wurde die Feier im
Martinihaus bei gutem Essen, Kaffee und Kuchen fortgesetzt. Erinnerungen wurden ausgetauscht. Aber auch
die aktuelle Lage der Martinigemeinde, ihre Projekte und
Aufgaben wurden von den Teilnehmern interessiert
wahrgenommen. So waren es für alle Beteiligten schöne
und besinnliche Stunden.
Konfirmationsjubiläum nach 65 und 70 Jahren
Willi Grünsfelder
Margarete Schwan, geb. Bertram
Waltraud Bokemeyer, geb. Schäfer
Diamantene Konfirmandinnen und Konfirmanden
Hans Bruns
Friedhelm Krentscher
Elke Budde, geb. Nitschke
Dr. Ingrid Meier
Manfred Deffke
Hans Mohme
Prof. Dr. Henning Früchting
Inge Schneidewind,
Renate Früchting,
geb. Suntrup
geb. Möcker
Adolf Sebald
Hannelore Havekost,
Rudolf Stadermann
geb. Dedering
Horst-Dieter Stahlhut
Magret Jackstien,
Ilse Sundermeier,
geb. Hackenberg
geb. Wiemann
Goldene Konfirmandinnen und Konfirmanden
Wolfgang Bruns
Karin Prochnow,
Klaus Kuse
geb. Bleidorn
Reinhold David
Reinhard Jainek
Madeleine Meier,
Reinhard Schlotzhauer
geb. Trouillon
Gerhard Klein
Armin Dickerhoff
Eberhard Schmöe
Rudolf Meyer
Edeltraud Krahn,
Rüdiger Dreier
geb. Borgmann
Udo Möhlenbrock
Hildegard Krug, geb. Werner
Ulrike Fleuter, geb. Hennig
Sigrid Krügel, geb. Kraus
Reinhard Othengrafen
Gisela Siekmann,
Horst Gerke
geb. Kowalke
Dagmar Philler, geb. Kißing
Klaus-Ditmar Wiese
Horst Hägner
Fotos: Dieter Obermeyer
13
KINDERSEITE
Viel Spaß
mit der
Kinderseite!
Die Lösungen
findet Ihr auf
Seite 10.
Malt doch mal das Herbstlaub bunt!
bären
Zwei Eis
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gehen
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„Hier
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„Na, kla
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s.
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hreckt um und
dreht sich ersc
olz klärt der
läuft davon. St
ine Söhne
Mäusevater se
wie wichtig
auf: „Seht ihr,
es ist, dass man
ne
wenigstens ei
he
ac
Fremdspr
spricht!“
Im Suchbild sind einige Wörter versteckt,
die etwas mit dem Blatt zu tun haben.
Findest du die Wörter heraus?
Überleg mal:
die anderen
Was gehört dir, aber
iger als du selbst?
gebrauchen es häuf
HALLOWE E N
Halloween ist traditionell ein christliches Fest. „Allhallows Eve“
heißt es vollständig: Vorabend zu Allerheiligen. Schon die alten
Kelten feierten um diese Zeit das Erntefest „Samhain“
(Sommerende). Vermutlich begingen sie es so, wie man
immer und überall zum Ende der Erntezeit feiert, nämlich fröhlich und ausgelassen.
Bello
hält d
ie
Zeitun
g zwis
chen
den P
foten
gibt sie fest und
nicht
Herrch
her.
en ist
empö
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„Nun
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Zeitun
ie
g geh
o
lt, also
dar f e
rs
als ers ie auch
ter les
en!“
Wer kennt sich aus?
1 Wie heißt der freche Kobold von Meister Eder?
A: Pumuckl | B: Pucca | C: Pokemon | D: Peter
2 In welchem europä̈ischen Land
herrscht Linksverkehr?
A: Belgien | B: Italien | C: Großbritannien
D: Schweden
3 In welcher Stadt steht die Freiheitsstatue?
A: Berlin | B: New York | C: Paris | D: Brüssel
4 Wie viele Beine hat eine Spinne?
A: 4 | B: 6 | C: 7 | D: 8
?
Zwiebelrätsel
Die gemeine Küchenzwiebel bringt fast jeden von uns zum Heulen, besonders wenn wir
sie für eine der zahlreichen Speisen zubereiten wollen. Die Tränen treibende Knolle
gehört zur großen Pflanzenfamilie der Lilien und soll ursprünglich aus den asiatischen
Steppengebieten stammen. In unserer Küche ist sie neben Salz und Pfeffer das am
meisten verwendete Gewürz. Zwiebeln sind aus vielen Gerichten nicht wegzudenken.
Zwiebelkuchen ist ein bekanntes Gericht in Süddeutschland, Sachsen und Thüringen.
So wie auf dem Bild sieht der Zwiebelkuchen allerdings nicht ganz aus, sondern eher wie
ein Kuchenblech mit Pizza. 7 Fehler sind zu finden.
14
SALEM
Farbenfrohes, christliches Leben!
Vielfarbig, ja bunt ging es los im Gottesdienst des 146.Jahresfestes mit
dem Wort der Schwesternschaft einander dienend zu begegnen
(1.Petr.4,7-11). Es ging darum zu entdecken, wie reich, farbenfroh unser
Leben ausgestattet und wie bunt unser Leben sein kann, wenn wir
besondere Gaben, Gnadengaben in unserem Leben entfalten und zur
Geltung bringen. Gesprochen wurde interessanterweise von hochaktuellen, dringend erforderlichen Verhaltensweisen, die dazu beitragen,
wie unser Leben gelingen wird und wir als Christen auffallen, nämlich
durch Besonnenheit, Nüchternheit, auch im Beten, Gastfreundlichkeit
und einander mit Charme zu begegnen.
Unsere Aufgabe ist also, einander eine Freude zu sein. Jede Gabe wurde
mit einer bestimmten Farbe versehen und die Kirche mit bunten Tüchern geschmückt.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die jahrzehntelange Verbundenheit zwischen Minden und Köslin durch die Enthüllung einer am
Mutterhaus angebrachten bronzenen Gedenktafel, die der Heimatkreis
Köslin und die Patenstadt Minden gestiftet hatten, in einem feierlichen
Akt enthüllt.
Hintergrund für die Anbringung der Gedenktafel gerade jetzt am Mutterhaus ist, dass es 2014 exakt 100 Jahre her ist, dass die Schwesternschaft ihren Sitz von Stettin nach Köslin verlegte, um am dortigen
Krankenhaus die Verantwortung für die Pflege zu übernehmen.
In den Grußworten würdigten der Vorsitzende des Verwaltungsrates Superintendent Jürgen Tiemann, Bürgermeister Michael Buhre und der Vorsitzende des Heimatkreises Köslin
Klaus Moerler die hohe soziale Verantwortung, die diese Einrichtung in
ihrer Geschichte zum Wohl von Menschen erbracht hat.
Nach der Enthüllung der Gedenktafel setzte sich das Jahresfest im Park
hinter dem Mutterhaus an der Kuhlenstraße fort. Ein buntes Programm
sorgte für abwechslungsreiche Zeiten. Auch wenn das Wetter für die
Jahreszeit etwas zu kühl war, sind wir dankbar dafür, dass der Regen
erst gegen Ende der Veranstaltung einsetzte.
Besondere Attraktionen waren die Hüpfburg und das Glücksrad. Ein Flohmarkt lud zum Bummeln ein und: Für gute Unterhaltung sorgten Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten Salem mit einigen Tänzen, Ulrich
Treude mit seiner Oldiethek und Thomas Meyer mit Gesang und Gitarre.
15
ADRESSEN
■ Pfarrer
Christoph Ruffer
Im Grünen Winkel 16
32427 Minden
Tel.: 0571 - 2 69 02
ruffer@martinigemeinde.de
Hans-Ulrich Görler
Kuhlenstr. 82 (dienstlich)
32427 Minden
Tel.: 0571 - 9 55 21 02
goerler@martinigemeinde.de
Thomas Pfuhl
Unterdamm 32
32427 Minden
Tel.: 0571 - 5 27 87
pfuhl@martinigemeinde.de
Katja Reichling
Zechenstraße 61
32429 Minden
Tel.: 0571 - 5 31 71
reichling@martinigemeinde.de
Peter Nitsch
Brückenkopf 1
32423 Minden
Tel.: 0571 - 59 72 98 57
nitsch@martinigemeinde.de
■ Gemeindebüro
Öffnungszeiten: Mo - Do 9.00 – 11.30 Uhr
Birgit Schlomann
Martinikirchhof 7 | 32423 Minden
Tel.: 0571 - 2 17 17/Fax: 0571 - 8 29 73 26
schlomann@martinigemeinde.de
■ Homepage + Redaktion
www.martinigemeinde.de
redaktion@martinigemeinde.de
■ Küster/in
Herr Giesbrecht/St.-Martini
Tel.: 0157 - 75 22 04 37
Frau Ott/Erlöser
Tel.: 0571 - 7 79 80 75 oder: 0160 - 90 21 16 79
■ Kirchenmusik
Kantor Dr. Ulf Wellner
Tel.: 0571 - 91 19 02 64
wellner@martinigemeinde.de
• Ev. Kantorei
Mo 19.30 Uhr, Martinihaus
• collegium musicum
Di 19.30 Uhr, Martinihaus
• Blockflötenkreis
Mi 16.00 Uhr, Martinihaus
• Singkreis Erlöser
Mo 19.30 Uhr, Gemeindezentrum Unterdamm
Richard Wolschendorf
Tel.: 0571 - 9 72 10 59
richi.minden@gmx.de
• Bläserkreis Erlöser
Mi 19.30 Uhr, Gemeindezentrum Unterdamm
Detlev Wolschendorf
Tel.: 0571 - 2 97 25
dwdomain@gmx.de
• Organisten Erlöserkirche
Hartmut Kaiser
Tel.: 0571 - 3 88 78 54
info@kaiser-mail.net
Klaus Sommer
Tel. 05734 - 66 69 03
k-sommer-hille@t-online.de
■ Kindergärten
• Ev. Familienzentrum Ritterstraße
Leiterin Frau Pape
Tel.: 0571 - 2 39 32
ev.fz@kita-ritterstrasse.de
• Kindertagesstätte Habsburgerring
Leiterin Frau Eggert
Tel.: 0571 - 3 85 73 73
kita-habs@martinigemeinde.de
• Kindertagesstätte Ernst-Moritz-Arndt-Straße
Leiterin Frau Behrendt-Meier
Tel.: 0571- 5 23 55
kita-ema@martinigemeinde.de
Kinder und Jugendliche
■ KinderKirche
Jeden 2. Sa im Monat
Regina und Thomas Pfuhl
Tel.: 0571 - 5 27 87
■ Martinitreff
Di, Do, Sa 9.00 - 11.00 Uhr
Martinihaus, Frau Schmidt
Tel.: 0571- 5 89 57
■ Frauenhilfe
1. und 3. Do im Monat, 14.30 - 16.00 Uhr,
Salem, Frau Lechtenbörger
Tel.: 0571 - 2 17 07
■ Gymnastikgruppen
Frau Chevallier, Tel.: 0571 - 5 75 11
Frau Ries, Tel.: 0571 - 5 48 13
Stiftung Baudenkmal St.-Martini und Bauverein
■ Stiftung Baudenkmal St.-Martini
und Bauverein
Herr Derlin (Geschäftsführer)
Tel.: 0571 - 2 64 79
www.stiftung-martinikirche-minden.de
www.bauverein-martinikirche-minden.de
Bankverbindungen
• Geschäftskonto: Sparkasse Minden-Lübbecke
IBAN: DE32 4905 0101 0089 4006 00
• Spendenkonto: Sparkasse Minden-Lübbecke
IBAN: DE64 4905 0101 0080 0008 21
• Bauverein für die St.-Martinikirche e.V.:
Volksbank Mindener Land e.G.
Kto.-Nr.: 891 949 200 | (BLZ 490 601 27)
• Stiftung Baudenkmal St.-Martini:
Sparkasse Minden-Lübbecke
Kto.-Nr.: 40 118 770 | (BLZ 490 501 01)
Volksbank Mindener Land e.G.
Kto.-Nr.: 800 700 400 | (BLZ 490 601 27)
Netzwerk
■ Konfirmandenarbeit
Pfr. Thomas Pfuhl
Pfr. Christoph Ruffer
P. Peter Nitsch
Frauenkreise
■ Evangelischer Frauenkreis Erlöserkirche
montags, 15.00 Uhr, Frau Vohns
Tel.: 0571 - 58 05 97
■ Gesprächskreis der Frauen
donnerstags, 17.00 Uhr, Frau Krugmeier
Tel.: 0571 - 2 03 23
■ Mindener Tafel
Hohenzollernring 36
Tel.: 0571- 3 88 55 18
Di (11 - 16 Uhr) und Fr (8.30 - 13.30 Uhr)
mindenertafel@martinigemeinde.de
■ Diakonie Stiftung Salem
Tel.: 0571 - 95 52 -0 oder 88 80 40
■ Offene Kirche St. Simeonis
Tel.: 0571 - 8 52 07
■ Telefonseelsorge
Tel.: 0800 - 111 01 11 oder 0800 - 111 02 22
Angebote für Senioren
■ Seniorenkreis Innenstadt
jeweils mittwochs in den ungeraden Wochen,
15.00 Uhr, Frau Schmidt
Tel.: 0571- 5 89 57
■ Impressum:
Ausgabe 14 | Oktober – Januar 2015
Herausgeber: Presb. der Ev.-luth. St.-Martinikirchengemeinde
Druck: JCC Bruns, Minden
Auflage: 4.000
V.i.S.d.P.: Pfarrer Hans-Ulrich Görler
Gestaltung: mlorenz@etageeins.de
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Seele and Geist
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