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9. Selbstverwirklichung oder: Was heute zu tun ist (Teil - Gralsmacht

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9. Selbstverwirklichung oder: Was heute zu tun ist (Teil VIII)
Es liegt insbesondere in Kreisen, die sich intensiv mit Esoterik beschäftigen, die Tendenz vor,
das spirituelle Leben i n s i c h zu kultivieren, ohne zu berücksichtigen, dass dieses
k u l t u r t r a g e n d werden muss – d.h.: dass die Kultur gewissermaßen spirituelles Leben
„atmen“ muss.
Selbstverständlich ist es richtig zu sagen: man muss bei sich selber anfangen, doch darf man
bzgl. unserer Zeitverhältnisse und Zeitforderungen nicht „den Kopf in den Sand stecken“.
Womit hängt das zusammen, diese Tendenz zur „mystischen Verinnerlichung“?
Hierzu sagt R. Steiner etwas sehr Interessantes, das – meines Erachtens – viel zu wenig
berücksichtigt wird: Unsere Welt wird immer mehr technisiert. Dadurch verstärken sich die
ahrimanischen Kräfte. Auf der anderen Seite entfalten sich daraus wiederum luziferische
Kräfte, denn: Wie ein Spiegelbild, entsteht u n s i c h t b a r zu dieser ganzen ahrimanischen
Kultur eine l u z i f e r i s c h e K u l t u r . Das heißt, in demselben Maße, als die Maschinen
entstehen, wird die Menschheit auf der Erde in ihrer Moralität, in ihrem Ethos, in ihren
sozialen Impulsen von luziferischen Stimmungen durchzogen. Das eine kann nicht ohne das
andere entstehen. So stellt sich die Welt zusammen.1
Die Vorstellung, dass es eine – mit den kosmischen Ätherkräften operierende – Gralsmacht
gibt, scheint manchen Zeitgenossen nicht denkbar, weil das ja etwas mit Technik zu tun hat
und nicht mit „innerlicher Mystik“.
Manche dieser Zeitgenossen haben sich wohl noch nie mit dem weltweiten Gralsscheiben/
UFO-Phänomen auseinandergesetzt – vielleicht auch deswegen nicht, weil gewisse
„Autoritäten“ mancher „Institutionen“ dieses nie thematisiert hatten.
Hier nur ein Beispiel: Zum Thema „Kornkreise“2 äußerte sich Thomas Göbel in der
Zeitschrift Die Drei Nov. 1992 unter den Überschriften
Das Geheimnis im Kornfeld ist gelüftet
Von den Gefahren auf dem Weg zu einer Wissenschaft vom Lebendigen:
Nach der Bildüberschrift „Das Geheimnis im Kornfeld ist gelüftet“ schrieb die Süd-WestPresse am 10. September 1991: „Das nach dem Mysterium von Loch Ness wohl zweitgrößte
Geheimnis in Großbritannien ist gelüftet: Die berühmten Kreise in englischen Kornfeldern
1
GA 181, III, 25. 6. 18, S. 32. Steiner sagte auch: Diese luziferischen Einflüsse sind sehr groß und werden noch
bedeutend wachsen. GA 130, 28. 11. 11, S.331-335, Ausgabe 1977
2
Linkes Bild: Kornkreis Apfelmännchen,
Cambridgeshire 1991. (Aus: A. Müller
Kornkreise – Geometrie, Phänomene, Forschung,
S. 24/25, AT-Verlag) Dieser Kornkreis ist ohne
Computer nicht zu konstruieren…
Und dann fehlt immer noch der „USB-Anschluss“
zum Kornfeld.
Rechtes Bild: Kornkreis Julia-Menge. (s.o., S.
57), nahe bei Stonehenge. Die Julia-Menge
entstand am 7. 7. 1996 nachweislich zwischen
17:30 und 17:45. Das heißt nicht,
dass seine Konstruktion 15 Minuten dauerte.
wurden nicht von Marsmännchen, Ufo-Kapitänen oder Wirbelwinden gezogen, sondern von
zwei betagten Spaßvögeln.“ Wir dürfen für diese Zeitschrift hinzufügen: auch nicht von
Ätherkräften, megalithischen Nachwirkungen und keinem höheren Genius, wenn man die
beiden Alten nicht dafür halten will.(…)
Es spielt für Thomas Göbel wohl keine Rolle, dass es völlig absurd ist, dass diese beiden
Greise die Kreise, die schließlich weltweit auftreten, gelegt haben können. Natürlich gibt es –
als Gegenbild – „gehoaxte Kornkreise“, doch das Urbild ist eben nachweislich auch da.
Warum wird nicht gefragt: „Was haben diese <Zeichen auf der Erde> (Kornkreise u.a.) und
diese <Zeichen am Himmel> (Gralsscheiben) mit einem selber zu tun?“
Ein anderes Phänomen begegnet mir immer wieder: Die fast panische Angst, sich
unvoreingenommen – im Sinne eines freien Geisteslebens – mit der Geschichte Deutschlands
im 20. Jahrhundert zu beschäftigen. Es scheint fast so, dass die vielfältigen Aussagen R.
Steiners über die Geheime Weltmacht mit dem 8. Mai 1945 schlagartig ihre Gültigkeit
verloren hätten.
Denn: ebenso, wie „man“ Berührungsängste gegenüber dem weltweiten Gralsscheiben/ UFOPhänomen
zeigt,
ebenso
zeigt
„man“
Berührungsängste
gegenüber
der
Geschichtserkenntnis bezogen auf Deutschland im 20. Jahrhundert.
Warum ist es so unglaublich schwierig, sich einzugestehen, dass dasjenige, was R. Steiner
über die Pläne der westlichen Logen-Kreise ausführte, nach dem zweiten Weltkrieg (inklusive
der Vertreibung) tragischerweise eingetreten ist – nämlich: D e u t s c h l a n d z u
vernichten?
Ich möchte nun unsere Geschichtsbetrachtung fortsetzen.
Die Ursachen des zweiten Weltkrieges (I) – Danzig
Im Der große Wendig I 3 steht:
Das Jahr 1995 sah viele Erinnerungsfeiern zum 50. Jahrestag des Kriegs, und in vielen Reden
wurde - besonders von deutscher Seite - die angebliche alleinige deutsche Kriegsschuld am
Zweiten Weltkrieg beschworen. Auch schon früher von ausländischen Historikern vorgebrachte
überzeugende Beweise dafür, daß Hitler im Jahre 1939 - zumindest damals - keinen Weltkrieg
beabsichtigte, sondern nur d a s D a n z i g - u n d K o r r i d o r p r o b l e m e r t r ä g l i c h e r
g e s t a l t e n w o l l t e , wurden geflissentlich übersehen. Darum seien die Vorgänge um die
deutsche Stadt Danzig4 - wesentliche Auslöser für den Angriffsbefehl gegen Polen zum 1.
3
Grabert- Verlag, S. 548- 553
4
Linkes Bild: Gregorovius Das Rathaus in Danzig.
Rechtes Bild: Friedrich Seestück bei Mondenschein
5
Unter Anmerkung 1 steht im Text: Rüdiger Ruhnau,
„Die freie Stadt Danzig“, in: Siegerdiktate1919, Heft XIV
von Deutsche Geschichte, VGB Berg 1994, S. 71; vgl.
auch: Rüdiger Ruhnau Danzig – Geschichte einer Stadt,
Holzner, Würzburg 1971
September 1939 - geschildert, die bei einer o b j e k t i v e n B e t r a c h t u n g neben den heute
immer wiederholten Tatsachen nicht verschwiegen werden dürfen.
In der alten Hansestadt Danzig, die nach jahrhundertelangem Freistatus ab 1793 zu PreußenDeutschland gehört hatte, waren 1919 mehr als 96(%,) Prozent ihrer Bewohner Deutsche.
Deutsch war die alleinige Amtssprache, und bei Deutschland zu bleiben war 1919 der klar
ausgedrückte und in großen Bürgerversammlungen vor aller Welt verkündete Wunsch der
Bürger der Stadt. In zwei machtvollen Kundgebungen auf dem Heumarkt demonstrierten am
23. März 1919 über 70000 Danziger und am 25. April 1919 mehr als 100000 Danziger
Bürger gegen die Abtrennung vom deutschen Vaterland.
In zahlreichen öffentlichen Versammlungen gaben ständische Organisationen ihrem
Willen Ausdruck, trotz der Niederlage und der schlechten Aussichten für die
Zukunft beim Reich zu bleiben.5 Dennoch wurde Danzig im Versailler Diktat 1919
unter grober Mißachtung des Selbstbestimmungsrechtes vom Reich abgetrennt und zu
einer Freien Stadt mit polnischer Zollhoheit und polnischen Sonderrechten gemacht.
Auf mehrere Beschwerden wegen polnischer Amtsübergriffe in den folgenden Jahren
stellte der Ständige Internationale Gerichtshof fest: »Polen gegenüber bleibt die
Danziger Verfassung die eines ausländischen Staates.« (…)
Über die im Versailler Diktat gegen den erklärten Willen der Bewohner gegen die
Zusagen in Wilsons 14 Punkten vorgenommene Abtrennung vom Deutschen Reich und
Gewährung von Sonderrechten an Polen urteilte der von 1937 bis 1939 in Danzig
amtierende schweizerische Volks-Hochkommissar Carl Jacob Burckhart, Beck zitierend:
»Das Statut der Freien Stadt Danzig war zweifellos die bizarrste und komplizierteste
Schöpfung des Versailler Vertrages. Es war schwer, etwas anderes anzunehmen. als daß
es einzig zu dem Zweck geschaffen worden war, den U r s p r u n g b e s t ä n d i g e r
K o n f l i k t e z w i s c h e n D e u t s c h l a n d u n d P o l e n oder zum allermindestens ein
Tauschobjekt zu bilden, das gelegentlich benützt werden konnte, um polnische Interessen
z u g u n s t e n D e u t s c h l a n d s zu opfern.« Burckhart fügte hinzu: »Bei dem ganzen
Vorgang scheint man vergessen zu haben, daß es eine Danziger Bevölkerung gab
(bestehend aus 96 Prozent Deutschen und nur 4 Prozent Polen), über welche man,
entgegen Grundsätzen, einfach verfügte. … Immer wieder hat sie ihr Recht auf
Abhaltung eines Plebiszits verlangt, wie es im Falle der Saar am 13. Januar 1935
Anwendung finden sollte - vergeblich! Die um ihre Meinung nicht befragte Danziger
Bevölkerung hat dann auch Polen von Anfang an passiven Widerstand geleistet.«6
Das verbrecherische, g e g e n d e n F r i e d e n gerichtete Wollen des Versailler
Vertrages wurde von Polens Außenminister Jozef Beck bestätigt, der am 23. Juli 1938
gegenüber Burckhart erklärte: »Die hybride Gründung der Freien Stadt Danzig hat 1918 mit
der Absicht stattgefunden, z w i s c h e n P o l e n u n d D e u t s c h e n d a u e r n d e
U n s t i m m i g k e i t e n z u s c h a f f e n . «7 (…)
Über die Berechtigung der deutschen Forderungen auf Danzig urteilte der britische
Historiker A. J. P. Taylor, wobei er ausdrücklich sogar Hitlers Zurückhaltung hervorhebt:
6
Unter Anmerkung 3 steht im Text: Carl Jacob Burckhardt, Meine Danziger Mission, Georg D. W. Callwey,
München 1960, S. 24 f.
7
Ebenda, S. 164
»Hitlers Ziel war ein Bündnis mit Polen, nicht seine Zerstörung…8 Denn Danzig war von den
deutschen Beschwerden die b e r e c h t i g t s t e . Eine Stadt mit ausschließlich deutscher
Bevölkerung, die ganz offenbar zum Reich zurückkehren wollte und die selbst Hitler nur mit
Mühe zurückhielt. Die Zerstörung Polens war nie Teil seines (Hitlers, H.W.) ursprünglichen
Plans gewesen. Er hatte die Danzig-Frage so lösen wollen, daß Deutschland und Polen
Freunde bleiben könnten9.… Bis zur allerletzten Minute baute er auf das polnische Angebot,
d a s n i e m a l s k a m . “ 10
Die deutschen Ansprüche auf Danzig waren vom Völkerrecht und insbesondere vom
Selbstbestimmungsrecht voll gedeckt. Die Vorschläge Hitlers vom Sommer 1939 waren sogar
sehr gemäßigt und stellten keine Maximalforderungen und schon gar keine Provokationen
dar. Das bestätigte auch der damalige britische Botschafter in Berlin, Henderson, in einem
Brief an einen Freund: »Ob Sie es glauben oder nicht, was Danzig und den Korridor angeht,
so ist Hitler der gemäßigtste von allen Deutschen.“11 Und an Lord Halifax schrieb er aus
Berlin: »Von Anfang an bin ich der Meinung gewesen, daß die Polen äußerst töricht und
unklug waren.«12
Wenn Polen dennoch, besonders im Sommer 1939, in Danzig provozierte, seine Rechte - etwa
bei der Post oder auf der Westernplatte mißbrauchte, die Danziger Wirtschaft immer stärker
strangulierte, im Umland die Deutschen terrorisierte und dabei keinerlei Verhandlungsbereitschaft t r o t z v i e l f ä l t i g e r d e u t s c h e r B e m ü h u n g e n zeigte, m u ß i h m
der
Hauptteil
der
Schuld
an
den
dann
ausbrechenden
Feindseligkeiten zugesprochen werden.
W a r s c h a u s K r i e g s w i l l e 1939, ja sein fanatischer Eifer zum Krieg ist vielfach belegt:
Der polnische Marschall und Oberbefehlshaber der Armee Rydz-Smigly erklärte in einem
Vortrag vor polnischen Offizieren und Anwärtern im Sommer 1939: „ P o l e n w i l l d e n
Krieg mit Deutschland und wird ihn nicht vermeiden können,
s e l b s t w e n n e s d a s w o l l t e (sic!).“13
Schon Ende 1938 hatte Polen Briefmarken herausgegeben, auf denen Danzig als polnische
Stadt dargestellt worden war. Nach Graf Szembecks Tagebuch hat Hitler am 16. Mai 1939
den polnischen Ministerpräsidenten Slawoj – Sladkoski auf polnische Propaganda hingewiesen, die unter anderem eine Karte verbreitete, in d e r P o l e n b e r e i t s b i s B e r l i n
r e i c h t e . Am 5. Juli 1939 schrieb Völkerbunds- Hochkommissar Burckhardt an den
Generalsekretär des Völkerbunds, Joseph Avenol: »Bei den Polen setzt sich eine
8
Unter Anmerkung 6 steht im Text: A. J. D. Taylor, Die Ursprünge des zweiten Weltkrieges, Sigbert Mohn,
Gütersloh 1962, S. 270
9
Ebenda, S. 277
10
Ebenda, S. 321
11
Ebenda, S. 342
12
Ebenda, S. 343
g e f ä h r l i c h e S t i m m u n g durch.«14 Bei der großen Warschauer Truppenparade am
polnischen Nationalfeiertag 1939 wurden die Truppen immer wieder mit Sprechchören aus
den Zuschauerreihen wie »Auf nach Danzig!« oder » V o r w ä r t s n a c h B e r l i n ! «
begrüßt und angefeuert.
Im Mai 1939 - n a c h d e r e n g l i s c h e n G a r a n t i e (sic!) f ü r P o l e n - fanden auch
p o l n i s c h - f r a n z ö s i s c h e G e n e r a l s t a b s b e s p r e c h u n g e n i n P a r i s (sic!)
statt. Der polnische Kriegsminister General Kasprzycki und sein Generalstabschef waren in
Paris, um mit General Gamelin zu konferieren. Bei einem Frühstück wurde – in Anwesenheit
des damaligen französischen Außenministers Georges Bonnet - der polnische Kriegsminister
nach dem Zustand der Befestigungen an der deutsch-polnischen Grenze gefragt. Kasprzycki
antwortete:
„Wir haben keine (gemeint waren Befestigungen), denn wir gedenken einen Bewegungskrieg
zu führen und g l e i c h z u B e g i n n d e r O p e r a t i o n e n i n D e u t s c h l a n d
e i n z u f a l l e n (sic!). «15
Und der exilpolnische Minister Kazmierz Sosnowsky bekannte im nachhinein am 31. August
1943 in London vor Pressevertretern ganz offen: » D e r B e s c h l u ß P o l e n s v o m 3 0 .
A u g u s t 1 9 3 9 , d e r d e m B e f e h l z u r a l l g e m e i n e n M o b i l m a c h u n g (sic!)
zugrunde lag, kennzeichnet einen Wendepunkt in der Geschichte
E u r o p a s (sic!).
Hitler
wurde
damit
vor
die
Notwendigkeit
g e s t e l l t (sic!), K r i e g z u f ü h r e n z u e i n e m Z e i t p u n k t , d a e r w e i t e r e
u n b l u t i g e S i e g e z u e r r i n g e n h o f f t e . “ 16
N i c h t der deutsche Angriff am 1. September 1939 war also nach polnischer Auffassung
der <Wendepunkt> zum Kriege, sondern die zwei Tage vorher eingeleitete p o l n i s c h e
G e n e r a l m o b i l m a c h u n g , die praktisch einer K r i e g s e r k l ä r u n g gleichkam,
insbesondere, nachdem Deutschland über die mehrfachen Versuche Polens unterrichtet war,
in den früheren Jahren m i t F r a n k r e i c h e i n e n A n g r i f f s k r i e g g e g e n d a s
Reich zu führen.
Diese Tatsachen dürfen bei einer sachlichen Betrachtung zum Kriegsbeginn n i c h t
unterschlagen werden. Demnach war nicht Hitler der a l l e i n i g e P r o v o k a t e u r u n d
K r i e g s t r e i b e r , sondern Polen wollte offensichtlich – gestützt auf die u n v e r a n t 13
Unter Anmerkung 11 steht im Text: Karl
Seeger, 1912 – 1932: Generation ohne
Beispiel, Verlag für Zeitgeschichte, Butzbach
1991, S. 270
Bild links: Grünewald Isenheimer Altar, Kreuzigung (Ausschnitt)
Bild rechts: Siqueiros Der Marsch der
Menschheit (…in den Abgrund. H.D.)
14
Unter Anmerkung 12 steht im Text:
Burckhardt, aaO. (Anmerkung 3), S. 318
15
Unter Anmerkung 13 steht im Text: Einzelheiten bei Georges Bonnet, Vor der Katastrophe, Köln 1951, S.
220- 228.
16
Ebenda
w o r t l i c h e G a r a n t i e G r o ß b r i t a n n i e n s (warum wohl? H.D.) vom 31. März 1939
und in völliger Verkennung der militärischen Lage in der Hoffnung auf einen leichten Sieg
und schnelles Vordringen bis Berlin - den Krieg mit Deutschland, der durch d i e K r i e g s e r k l ä r u n g e n E n g l a n d s u n d F r a n k r e i c h s (sic!) a n D e u t s c h l a n d a m 3.
September 1939 sich aus einem l o k a l e n S t r e i t f a l l zu einem europäischen Krieg und
später mit dem Eintritt der USA zu e i n e m W e l t k r i e g entwickelte.
Die berechtigte deutsche und der Danziger Bevölkerung Forderung auf Wiedervereinigung
Danzigs mit dem Reich und auf Lösung des Korridorproblems - das in Versailles von den
Alliierten i n t e u f l i s c h e r A b s i c h t 17 a l s K o n f l i k t s t o f f unnötig geschaffen
worden war - mußte dann als Vorwand für einen Völkerbrand dienen, den die Völker nicht
wollten. (Aber die Geheime Weltmacht, H. D.)
Die Ursachen des zweiten Weltkrieges (II) – Zur Kriegsschuldfrage
Rolf Kosiek schreibt:18
Von den Alliierten wurde schon vor und während des Zweiten Weltkrieges sowie von der
Umerziehung nach 1945 Hitler vorgeworfen, daß er mit seinen Militärs Ende der dreißiger
Jahre geplant hatte, die Welt zu erobern und dafür einen neuen großen Krieg vom Zaun zu
brechen. Gegen solche Behauptungen stellte der frühere britische Premierminister Lloyd
George Schon am 17. September 1934 im Daily Express fest: „Was Hitler in Nürnberg sagte,
ist wahr. Die Deutschen werden bis zum Tode jeden Widerstand gegen den leisten, der in ihr
Land einfällt. Aber sie haben nicht mehr den Wunsch, selbst in irgendein Land
einzumarschieren. (…)“
Vor solchen falschen Unterstellungen eines deutschen Willens zur Welteroberung warnte
sogar der britische Botschafter in Berlin, Nevile Henderson, seinen Außenminister noch am 9.
März 1939: „Ich bekenne, daß es mir immer als leichtfertig irreführend erscheint, von
Deutschland zu sprechen, als ob es nach <Weltherrschaft> strebe.“19 Dennoch warf
Premierminister Chamberlain in seiner Rede in Birmingham am 17. März 1939 Hitler vor, er
sei auf Welteroberung aus.20…um von den Welteroberungsplänen der Geheimen Weltmacht21
abzulenken.
17
Danzig ist das Sarajewo des zweiten
Weltkrieges. Die satanistische Rockgruppe
Danzig spiegelt die Intentionen der
Geheimen Weltmacht wider. Letztere schuf
durch den Versailler Vertrag den DanzigKonfliktstoff. (Linkes Bild: offizielle
Danzig – Homepage. Rechtes Bild:
offizielle Danzig-Fan – Homepage)
18
Im Großen Wendig I, S. 630 - 632
19
Unter Anmerkung 1 steht im Text: Emil Maier – Dorn, Anmerkungen zu Sebastian Haffner, J. Reiß,
Großaitingen 1986, S. 86
20
Unter Anmerkung 2 steht im Text: Londoner Times, 18. 3. 1939
US-Präsident Roosevelt22 machte den Amerikanern mit angeblichen Angriffsabsichten der
Deutschen selbst auf Amerika Angst. Schon in seiner <Quarantänerede> vom 5. Oktober
1937 in Chicago erklärte er: „Möge sich niemand einbilden, daß Amerika davonkäme, daß
die westliche Halbkugel nicht angegriffen werden würde!“23 Und am 18. August 1938
bestätigte er in einer Rede an der Queens-Universität in Kingston, Ontario: „Ich versichere
Ihnen, daß das Volk der Vereinigten Staaten nicht untätig beiseite stehen wird, wenn die
Herrschaft über kanadischen Boden von irgendeiner anderen Gewalt bedroht wird.“ 24
Bundesdeutsche Historiker nahmen dann diese Kriegspropaganda auf und versuchten, solche
unzutreffenden Behauptungen zu bestätigen.
Diese Vorwürfe sind jedoch unberechtigt und entbehren jeder wirklichen Grundlage. Hitler
wollte bis 1939 die gegen das Selbstbestimmungsrecht und jede politische Vernunft in
Versailles 1919 abgetrennten deutschen Gebiete wieder mit dem Reich vereinigen. Dazu gab
es eine gewisse Berechtigung, und die Alliierten griffen auch nicht ein. Sie nahmen sogar an
Neuregelungen wie dem Münchener Abkommen vom 29. September 1938 teil.
Im Herbst 1939 wollte der Reichskanzler einen lange schwelenden lokalen Konflikt mit
Warschau angesichts dessen Unnachgiebigkeit gegenüber gemäßigten deutschen
Forderungen und der zunehmenden brutalen Unterdrückung der Volksdeutschen in Polen
bereinigen.
Einen Krieg mit den Westmächten, insbesondere mit Großbritannien, wollte er nicht,
geschweige denn einen mit den USA. Er hoffte auf deren Nichteingreifen, und war ratlos, als
am 3. September die Kriegserklärungen aus London und Warschau eintrafen. Sofort begann
er e i n e l a n g e R e i h e v o n F r i e d e n s i n i t i a t i v e n , d i e a b e r s ä m t l i c h v o n
d e n W e s t m ä c h t e n , i n s b e s o n d e r e v o n C h u r c h i l l (sic!), a b g e l e h n t
21
Ziel der Geheimen Weltmacht ist,
die
anti-christliche
Eine-WeltRegierung für ihren Herrn Mr.
Ahriman Satan, das „zweigehörnte
apokalyptische Tier“, zu errichten.
Im Gegensatz zu dem linken Bild
(aus: offizieller Danzig-Homepage)
wird Mr. Ahriman Satan vermutlich
„richtig nett“ (- ähnlich einem
Hollywood-Star -) aussehen.
22
Bild rechts: Zionistische US-Flagge. Auf die Rolle der Zionisten und des Vatikans vor dem 2. Weltkrieg
komme ich in den folgenden Artikeln zu sprechen.
23
Unter Anmerkung 3 steht im Text: Zitiert in: Charles Callan Tansili, Die Hintertür zum Kriege, Droste
Düsseldorf 1958, S. 381…
24
Ebenda, S. 450
w u r d e n . 25… Weil Churchill und die Geheime Weltmacht den Krieg und damit die
Vernichtung Deutschlands w o l l t e n .
Weiter schreibt Rolf Kosiek:
Diese Beurteilung teilen auch angesehene ausländische Historiker und Militärfachleute. So
schrieb der britische Militärschriftsteller Liddel Hart: „Für das Nürnberger Tribunal genügte
die Annahme, Ausbruch und Ausweitung des Krieges seien einzig und allein Hitlers
Aggression zuzuschreiben gewesen. Aber diese Erklärung ist zu einfach. Ein neuer großer
Krieg war das letzte, was Hitler wollte ... Selbst als ihm klar wurde, daß weitere Abenteuer
zum Krieg führen konnten, dachte er nur an einen kurzen und begrenzten Konflikt ... Wenn
Hitler tatsächlich mit einem allgemeinen Krieg unter Beteiligung Großbritanniens gerechnet
hätte, dann hätte er alle nur gedanklichen Anstrengungen unternommen, um eine
Kriegsmarine aufzubauen, die derjenigen Großbritanniens gewachsen gewesen wäre. Doch
er brachte seine Marine nicht einmal auf den Stand, der im deutsch-britischen
Flottenabkommen von 1935 vorgesehen war.«26
Deutschland war 1939 auch keineswegs auf einen größeren Krieg vorbereitet: »Das <Dritte
Reich> befand sich bei Kriegsbeginn im September 1939 aus der Sicht Hitlers innenpolitisch
in einem nicht unproblematischen Zustand, militärisch für einen großen, langen Krieg
n i c h t z u r e i c h e n d g e r ü s t e t , wirtschaftlich … abhängig von Zufuhren lebenswichtiger
Rohstoffe aus Ländern, die nicht im Bereich eines möglichen raschen unmittelbaren
deutschen Zugriffs lagen.«27
Das unterstreicht auch der britische Historiker A. J. F. Taylor bei der Betrachtung von
Hitlers Politik 1939: »Einen größeren Krieg plante er nicht, deshalb war es gleichgültig, daß
Deutschland für ihn nicht gerüstet war. Hitler lehnte absichtlich die <Wiederaufrüstung bis
auf den Grund> ab, zu der ihn seine Ratgeber vom Fach drängten. Er war an der
Vorbereitung eines Krieges gegen die Großmächte nicht interessiert ... Unter Hitlers Regie
wurde Deutschland dafür gerüstet, den Nervenkrieg zu gewinnen – den einzigen Krieg, den er
verstand und schätzte; es war nicht dafür gerüstet, zu erobern.“ 28 Und Taylor stellt
zusammenfassend fest: »Der Stand der deutschen Rüstung 1939 liefert den entscheidenden
Beweis dafür, daß Hitler nicht an einen allgemeinen Krieg dachte und wahrscheinlich
überhaupt keinen Krieg wollte.«29 (…)
25
Unter Anmerkung 5 steht im Text: Zitiert in: Hans Meister, Gescheiterte Friedensinitiativen 1939 – 1945, Grabert Tübingen 2005,(…)
Bild: Simone Martini Kreuzigung. (Wer Friedensverhandlungen – sowohl im ersten,
als auch im zweiten Weltkrieg – ablehnte, h a t t e n u r K r i e g g e w o l l t )
26
Unter Anmerkung 6 steht im Text: Liddell Hart, Geschichte des zweiten
Weltkrieges, Econ, Düsseldorf – Wien 1972, Bd. 1, S. 18 f.
27
Unter Anmerkung 7 steht im Text: Andreas Hillgruber, Der zweite Weltkrieg 1939
– 1945, Kohlhammer, Stuttgart – Berlin – Köln – Mainz 1982, S. 27.
28
Unter Anmerkung 8 steht im Text: A. J. P. Taylor, Die Ursprünge des Zweiten Weltkrieges, Sigbert Mohn,
Gütersloh 1962, S. 279
29
Ebenda, S. 280
Ein anderes weist in dieselbe Richtung. Um Konflikte und eine Auseinandersetzung mit
Frankreich zu vermeiden, hatte Hitler von vornherein auf die berechtigten Ansprüche auf
Rückgliederung der im Versailler Diktat 1919 abgetrennten überwiegend deutsch besiedelten
früheren Reichslande Elsaß und Lothringen verzichtet. Ebenfalls hatte er keine Forderung auf
Anschluß der ebenso 1919 widerrechtlich geraubten Gebiete von Eupen – Malmedy, einem
Teil von Nordschleswig und Südtirol mit jeweils mehrheitlich deutscher Bevölkerung erhoben.
Er hatte sogar, wozu keine Weimarer Regierung jemals bereit gewesen war, eine
Anerkennung der polnischen Westgrenze von 1919 und damit den endgültigen Verzicht auf
die abgetrennten preußischen Gebiete in Westpreußen, Posen, Ostbrandenburg und
Ostoberschlesien angeboten, wenn Warschau in die Bereinigung um die Frage der Freien
Stadt Danzig und einer schmalen exterritorialen Straßen- und Bahnverbindung durch den
westpreußischen Korridor nach Ostpreußen einwillige.
Das waren offensichtlich alles Bemühungen, um eine unerträgliche Lage in Mitteleuropa mit
friedlichen Mitteln zu verbessern, es waren nicht Vorstufen zu einer Welteroberung.
Daß der Ostfeldzug 1941 unvermeidlich wurde und kurzfristig geplant werden mußte, um
einem Angriff Stalins auf Deutschland und ganz Europa nur knapp zuvorzukommen, hat die
Geschichtsforschung nach Öffnung der Moskauer Archive ab 1990 z u r K e n n t n i s
n e h m e n m ü s s e n . Es war kein Schritt auf dem angeblichen <Weg zur Welteroberung>.
Hitler war der Getriebene, der in Notwehr handelte, um nicht von der bereits in die
Angriffsstellungen vorrückenden Roten Armee überrollt zu werden, (siehe Beitrag Nr. 182,
[im Buch, H.D.])
Stalins bereits weitgediehene Vorbereitungen z u r B o l s c h e w i s i e r u n g E u r o p a s
sowie der unbedingte Wille Churchills und Roosevelts nach dem
neuen Weltkrieg zur endgültigen Vernichtung Deutschlands haben
d i e s e n d a n n h e r b e i g e f ü h r t .30
Symptomatologische Geschichtsbetrachtung
Stalins hätte keine Pläne zur Bolschewisierung Europas schmieden können, wenn es nicht
Lenin, Trotzki und die russische Revolution 1917 gegeben hätte. Ohne das kommunistische
Manifest von Karl Marx, wofür er von Rothschild beauftragt wurde, hätte keine russische
Revolution stattgefunden. Ohne eine materialistisch-atheistische Geschichtsauffassung
einerseits und eine Verschwörung gegen die Menschheit durch die Geheime Weltmacht
andererseits hätte es u.a. das kommunistische Manifest nicht gegeben. Ohne die okkulten
Techniken der Schwarzmagier hätte es keine Verschwörung gegen die Menschheit und ein
immer tieferes „Versacken“ in ein materialistisch-atheistisches Weltbild gegeben, usw.
30
Unter Anmerkung 11 steht im Text: David L. Hoggan, Der erzwungene
Krieg, Grabert, Tübingen 1997; Dirk Kunert, Ein Weltkrieg wird
programmiert, Arndt, Kiel 1984; Charles Callan Tansill, Die Hintertür zum
Krieg, Droste, Düsseldorf 1958; A. J. P. Taylor, Die Ursprünge des Zweiten
Weltkrieges, Mohn, Gütersloh 1962; John Colville, Downing Street Tagebuch
1939-1945, Siedler, Berlin 1988; Heinrich Härtle, Amerikas Krieg gegen
Deutschland, K. W. Schütz, Göttingen 1968; Dirk Baviadamm, Roosevelts
Weg zum Krieg, F. A. Herbig; München- Berlin 1983; Walter Post, Die
Ursachen des Zweiten Weltkrieges, Grabert, Tübingen 2004. (Bild: Friedrich
Das Eismeer)
Wohin das ganze führen wird, habe ich wiederholt beschrieben. Mit einem materialistischatheistischen Weltbild „kreiselt“ die Seele nur um sich selber, „klebt“ an einzelnen
Symptomen und erhebt sich tragischerweise nicht in die „geistigen Höhen“, von wo aus die
Zusammenhänge immer deutlicher werden. „Von oben“ kann man einzelne Zeitphänomene,
sowie die Nachrichten, Hollywood-Filme usw. ganz gut „verstehen“, weil die Methodik und
das Ziel bekannt sind.
Der Mensch ist von seiner Bewusstseins-Entwicklung her in der Lage, die Zusammenhänge
zu durchschauen. Ist ihm aber nicht viel daran gelegen, die Wahrheit zu suchen, wird er
selbstverständlich nicht die Wahrheit finden. Die Wahrheit ist keine abstrakte Größe, sondern
sehr konkret. Es können ja nicht alle Recht haben. In Bezug auf die geschichtliche
Entwicklung des 20. Jahrhunderts dürfte einem auffallen, dass gewisse Dogmen/ Lügen in
einem banalen Schwarz-Weiß- Schema immer wieder wiederholt werden, wiederholt werden,
wiederholt werden…
Die Seele wird mit diesen Dogmen/ Lügen fast unmerklich vom „farbigen Leben“ weg in eine
Grauzone, den grauen Alltag geführt. Da dies nun mit sehr vielen Seelen gelingt, bekommt
dieser Vorgang den Anschein von „Normalität“. Es beginnt nun oft das „Grauen“, die
Depression, doch eigentlich schreit die Seele nach Freiheit, nach Leben. Der Weg zur Freiheit
zum wahren Leben und zur Wahrheit ist der Weg des ICH.
Die Christus-Kraft in der Apokalypse und ihre Gegenbilder
Die Geschichtsbetrachtungen können den Anschein erwecken, dass „das Böse an allen
Fronten triumphiert“ – zumal das Schlimmste offensichtlich noch bevorsteht.
R. Steiner sagte einmal sinngemäß: Dasjenige was passiert, hätte so nicht geschehen müssen,
aber wenn es passiert, dann ist es Karma. Wir können nicht den Anspruch erheben, dass uns
nichts passieren darf, schon gar nicht in Anbetracht der unvorstellbaren Not, die auf der Welt
herrscht. Das eigene kleine Missgeschick relativiert sich sehr schnell, wenn man bedenkt,
welche Folter manche jetzt in diesem Moment erleiden müssen.
In der Bergpredigt (Matthäus, 5.4.) heißt es: Selig, die das Erdenleid tragen, in sich selber
finden sie den Geistestrost.
Und im Markusevangelium steht: (13.5-9.) Gebet acht, daß niemand euch vom rechten Weg
abbringt. Viele werden kommen, als kämen sie in meinem Namen, und sie werden sprechen:
Ich bin´s. Und sie werden viele irreführen. Wenn ihr dann Kriegsgetöse und Kriegsgeschrei
vernehmt, so laßt euch dadurch nicht verwirren. E s i s t n o t w e n d i g , d a ß d i e s a l l e s
g e s c h i e h t , aber das Ziel ist damit noch nicht erreicht.
Ein Volk wird aufstehen gegen das andere und eine Daseinsordnung gegen die andere.
Überall wird die Erde erbeben, und Hungersnöte werden kommen. D o c h s i n d d a s
n u r d i e G e b u r t s w e h e n e i n e r n e u e n Z e i t . Gebet acht auf euch selbst. (…)
Die Zeit der „drei Wehe“ neigt sich dem Ende. Ein langer, kalter, dunkler Winter wird zu
Ende gehen, ein Tag wird anbrechen. Das Karma der Menschheit mit seiner lichtvollen und
seiner schattenvollen Seite wird sich erfüllen. Schon ist der „Rächer“31 genaht, der seinen
Schnitt mitten durch die Menschheit zu Ende führt: Verderben werden ernten, die die Erde
verderben (Apok. 11.18.)32
Seit ca. 1933 vollzieht der „Rächer“ die Trennung zwischen Vorhalle und Tempel (Apok.
11.1/2), d.h. mitten durch die Menschheit. Es ist die Wesenheit Widar, der Volksgeist der
mittel- und nordeuropäischen Völker, der in der Edda dem Fenriswolf in den Rachen33 tritt. In
dem Ätherleib des Widar erscheint der Christus im Ätherischen und tritt sein Richteramt an.
Widar hat sein irdisches Pendant in Christian Rosenkreuz des 20. Jahrhunderts, der das
moderne Gralsgeschehen entwickelte.
Widar trennt, was weiterhin nicht mehr zusammen bleiben kann. Die „Erhebung“, die sich
seit ca. 1933 vollzieht und die bildhaft ausgedrückt ist in der Auferstehung von Mathis
Grünewald (s.u.), hat den Sturz derjenigen, die „schlafen“ zur Folge.
Die „Erhebung“ beinhaltet das bewusste Einleben in den Bereich des Ätherischen und die
Handhabung desselben. Die Technik ist schon durch das moderne Gralsgeschehen zu einer
christlichen Technik geworden und wird dahingehend weiterentwickelt.
Das Chaos wird auf die Spitze getrieben werden, um die Menschen in die Verzweiflung zu
stürzen. Dann, wenn die „Ernte groß sein wird“, wird Mr. Ahriman Satan kommen (21. 12.
2012?), um die orientierungslosen und damit „schlafenden“ Seelen mit all seinen „Tricks“,
wie „Frieden“ usw. auf seine „linke“ Seite zu ziehen.
31
Mittleres Bild:
Barlach
Der
Rächer
Linkes und rechtes Bild: die untere und obere Hälfte der Auferstehung von Grünewald. Das Grabtuch zeigt an,
dass auch weiterhin der Christus mit der „gefallenen Menschheit“ verbunden bleibt. (Es macht den Eindruck
einer Art „Nabelschnur“) Erst in der Venusverkörperung der Erde wird eine endgültige Trennung stattfinden.
Der „Schnitt“, der durch das Bild geht ist ganz exakt: weder die „schlafenden“ Krieger ragen in die obere Hälfte,
noch der Christus ragt – abgesehen von dem Tuch – in die untere Hälfte.
32
In seinem prophetischen Gedicht Des Sängers Fluch lässt Ludwig Uhland den Sänger rufen:
„Weh euch, ihr stolzen Hallen! Nie töne süßer Klang
Durch eure Räume wieder, nie Saite noch Gesang,
Nein! Seufzer nur und Stöhnen und scheuer Sklavenschritt,
Bis euch zu Schutt und Moder der Rachegeist zertritt! (…)“
Man bedenke, dass alle diejenigen die das Zeichen des Tieres-666 (= Mikrochip) annehmen werden, zu Sklaven
werden und bald darauf der 3. Weltkrieg (= „Schutt und Moder“) losbrechen wird.
33
Man achte auf die sprachliche Beziehung zwischen Rächer und Rachen, im weiteren Sinne auch: D-rachen.
Satans „linke“ Seite wird in der mittelalterlichen Malerei immer als „die Hölle“34 bezeichnet.
In der christlichen Esoterik entspricht dies dem Kamaloka, dem Fegefeuer oder
Reinigungsfeuer.
Nun ist interessant dass heute schon vielfach Werbung mit dem Teufel/ Satan gemacht wird35
– als ob dies das Normalste der Welt wäre. Manchmal offensichtlich, manchmal verdeckt.
Überall wird die „Macht“ Satans im Physisch-Sinnlichen zur Schau getragen um darüber
34
Rechtes Bild: Weyden Altar in
Beaune. Hölle und Heilige. Man sieht,
dass die „Gefallenen“ hineinstürzen.
Linkes Bild: Derselbe Altar. Himmelspforte mit Heiligen. Im Gegensatz zu
den Heiligen sind die „Geretteten“ sehr
klein. Sie müssen sich weiterentwickeln
Das Ätherische ist der erste Bereich der
geistigen Welt – auf dem Weg zurück zu
Gott.
35
Die Autofirma Fiat (rechtes Bild) hat ihren Sitz in
Mailand. Mailand gilt als eine Hochburg der Satanisten.
Linkes Bild: Warum wohl hat das Sparschwein Hörner
bekommen?
Man kann den Eindruck haben, dass ein Teil der
Werbebranche Satanisten sind.
Kik- Jungen T-Shirts-Werbung (3. 7. 2007, Lübeck)
Da ist nicht mehr viel Unterschied zu den satanistischen
Motiven z.B. der Rockgruppe Danzig (s.o.). Das wird noch
schlimmer werden. Die Comic-Figur rechts unten macht mit
der linken Hand das Satans-Zeichen, in der rechten Hand hält
sie ein Handy mit einem SS-Zeichen hoch. SS bedeutet „Silver
Star“. Dies ist eine der Organisationen, die der Satanist und
Schwarzmagier Aleister Crowley gründete, in der der „Hass
des Ichs“ gepredigt wurde. (E. R. Carmen Das schwarze Reich, S. 41, Nikol 2006. Mein Buch Gralsmacht 2,
XVII.1.) Diese Motive strotzen vor „Hass und Gewalt“ und sollen die Kleinen mit dem Satans-Kult vertraut
machen.
hinwegzutäuschen, dass …der Gebieter des Alls (Apok. 1.8.) sich seit ca. 1933 im
Ätherischen offenbart.36 Die Zeichen Satans sind dazu das anti-christliche Gegenbild.
In den Bildern von Weyden und Michelangelo (s.u.) strahlt der Christus Erhabenheit, Macht,
Stärke und Gerechtigkeit aus – ein völlig anderes Bild zu dem Jesus-Aspekt (?) des Christus
(?), der in dem Kruzifix des Papstes zum Ausdruck kommt37. Dargestellt ist ein lebloser
Körper ohne jeglichen Glanz und Ausstrahlung. Man kann sich bei diesem Kruzifix nicht
vorstellen, dass am Urkarfreitag 33 (3. 4.) die wichtigste Tat der Erden- und
Menschheitsentwicklung geschehen ist. Denn (u.a.) :
-
mit dem Blut des Erlösers am Kreuz änderte sich die Aura der Erde (GA 104, 23. 6.
1908, S. 134, Ausgabe 1985)
der Christus verlebendigte dadurch das Erden- und Menschensein
mit dem Tod des Jesus befreite der Christus die Verstorbenen aus dem ahrimanischen
Bann (GA 13, Geheimwissenschaft im Umriss, S. 292/93, Ausgabe 1989)
Sieht man dagegen das Kreuz von Cimabue, oder selbst ein vergoldetes Kruzifix38, welches
heute noch in ländlichen Gegenden zu sehen ist, dann ist darin der Sonnen-Christus-Aspekt
zum Ausdruck gebracht.
Die katholische Kirche weiß genau, warum sie ihren „Schäfchen“ diesen leblosen Körper vor
Augen führt. Sie will damit sagen: „Schaut hin, er ist tot“, wohlwissend, dass einer bald
kommen wird, der lebt und der das Gegenbild zur Christus-Inkarnation vor 2000 Jahren sein
wird: der Anti-Christ. Dann wird der Vatikan sagen: „Schaut hin, dieser lebt“ und wird ihn als
„wiedergekommenen Christus“ bezeichnen.
36
Siehe: GA 118, Ausgabe 1984. Bild links:
Weyden Altar in Beaune. Wiederkunft des
Christus (hier als thronender, richtender Gebieter)
man achte auf das zweischneidige Schwert
(Apok. 1.16.)
Bild rechts: Michelangelo Sixtinische Kapelle
Christus erscheint im Ätherischen - auf einer
Wolke und in hellblauer Umgebung, der Farbe
des Himmels. (Hier: allen Menschen erscheinend.
Apok. 1.7.: Siehe, er kommt im Wolkensein. Alle
Augen sollen ihn schauen, auch die Augen derer,
die ihn durchstochen haben. )
37
Linkes Bild: Papst Johannes Paul II mit dem AntiKruzifix
38
Rechtes Bild: Kruzifix des Cimabue
Seit dem Mittelalter wird Rom als die Stätte des Anti-Christ bezeichnet. Seit 1140 hat die
katholische Kirche – als Nachwirkung des Sorat-666-Impulses – auf dem Konzil von
Konstantinopel den Geist „abgeschafft“ und (– man könnte sagen –) sich „an seine Stelle
gesetzt“. So erklärt(e) Rom „ex cathedra“ Dogmen, Nicht-Katholiken zu Ketzern und ließ
Männer, Frauen und Kinder hinmorden.
Am 31. Oktober 1517 schlägt Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche von
Wittenberg und fordert zu einer Disputation über den Missbrauch des Ablasshandels auf. Die
katholische Kirche benutzt ihre geistfeindlichen Dogmen, um damit Geschäfte zu machen. Sie
ist es, die in dem Tempel des Herrn zu Käufern und Wechslern geworden ist.
Rund hundert Jahre zuvor (1415) stirbt ein anderer Reformator, Jan Hus aus Prag als Ketzer
den Märtyrertod. 1312 wurde der Templer-Orden vernichtet, die Ordensmitglieder wurden zu
Tode gefoltert, Jakob von Molay, ihr Leiter stirbt 1314 nach unendlichen Qualen, denen er im
Namen der katholischen Kirche und Philipp des Schönen, König von Frankreich ausgesetzt
wurde.
Zwischen 1209-1229 werden friedliebende Menschen, die Albigenser, Katherer und
Waldenser in Südfrankreich und Nordspanien verfolgt und ermordet, weil sie sich nicht der
katholischen Kirche unterordnen wollen. Diese Verfolgungen fallen in einen ungefähren
Hundert-Jahre-Rhythmus.
Etwas über hundert Jahre nach Luthers 95 Thesen bricht 1618 der dreißig-jährige Krieg über
Mitteleuropa herein – eine „Strafaktion“ der jesuitischen39 katholischen Kirche gegen die
Bevölkerung Mitteleuropas. Ein Drittel der Bevölkerung muss ihr Leben lassen40.
Rund dreihundert Jahre vor Beginn des dreißigjährigen Krieges wurde der Templerorden
vernichtet. Dreihundert Jahre nach dem dreißigjährigen Krieg wurde u.a. mit Hilfe der
jesuitischen Kirche und Adolf Hitler Deutschland zerstört. Die Geistfeinde triumphierten …
fürs Erste.
Dr. Werner Knapke schreibt: Wer war denn der große Gewinner des Ersten Weltkrieges?
…(u.a41.) das Papsttum war's. Zertrümmert lag am Boden das Hohenzollertum als fiihrende
Macht des Protestantismus - vernichtet war ebenso das Zarentum als Stütze der griechischorthodoxen Kirche!42
G. Bondarew schreibt: In Bezug auf den zweiten Weltkrieg spricht Knapke vom „jesuitisch
geleiteten <Achsen-Faschismus>", und er zitiert die „Stampa“, die am 9. Juni 1941 schrieb,
dass Hitler und Mussolini Europa gemäß der päpstlichen Enzyklika Pius' XII. „Rerum
Novarum“43 - organisieren.
Weiter beschreibt Knapke, dass auf die Festung Landsberg niemand Zutritt zu Hitler hatte,
„…nur die Jesuiten [gingen] Tag und Nacht bei ihm ein und aus.“ Sein erster Wegbereiter
39
40
41
42
43
Gründung der „Societas Jesu“ (=Jesuiten-Orden) im Jahre 1534 durch Ignatius von Loyola
Vgl. GA 173, 18. 12. 1916, S. 183, Ausgabe 1978
H.D.
Dr. W. Knapke, finnischer Historiker. Zitat aus: G. Bondarew: Anthroposophie auf der Kreuzung der okkult-politischen
Bewegung der Gegenwart, Moskau-Basel-Verlag, S. 188.
= Neue Herrschaft = neues „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“
war der Jesuit Brüning, der… „sich nicht an der Macht halten konnte, da der wache
preussische Protestantismus sich instinktiv abgestoßen fühlte durch diesen Jesuiten.
Eine neue Figur musste hervortreten - da erschien der höchst-graduierte Jesuit von Papen ...
er hatte den Auftrag, den Weg dem Manne zu ebnen, welcher ein neuer
<scheinsozialistischer> Ignatius von Loyola sein wollte.
Wer hatte es nicht in Erinnerung, wie Hitler nach jeder Reichtagswahl sofort "zum
päpstlichen Beobachter in Deutschland eilte, oder zum persönlichen Freunde des Papstes
Pius XI. ... Kardinal Faulhaber und zu Pacelli (dem jetzigen Pius XII.)? [Von Papen] erklärte
frech, dass das <Dritte Reich> die P r i n z i p i e n d e s P a p s t t u m s i n T h e o r i e u n d
P r a x i s d u r c h s e t z e n w i r d ... 1939 [werden auf dem Katholikentag in Frankfurt/Main
alle deutschen und ausländischen Katholiken e r m a h n t , H i t l e r s N a z i d i k t a t u r z u
unterstützen.“
Und Knapke verweist auf „Hitlers erste (Auslands44-)
Regierungshandlung: Konkordat mit Rom!“ (S. 2-7)45.
Der Vatikan spielt das „Unschuldslamm“46, während Vertreter der Jesuiten mit den Oberen
der westlichen Freimaurerkreise einvernehmlich sozusagen „an einem Tisch sitzen“47 gemeinsam geht es besser zur Eine-Weltregierung für ihren „Herrn“ Mr. Ahriman Satan.
Cathy O´Brien, die Ex-CIA-Mindcontrol-Sklavin schreibt u.a.48:
Als Bill und Bob Bennett zusammen meine Tochter Kelly und mich 1986 im Bohemian
Grove49 missbrauchten, hatte ich Bill Bennett bereits als Mind-Control-Programmierer
kennen gelernt. Bennett verankerte seine auf d e n J e s u i t e n u n d d e m V a t i k a n
basierenden
Programmierungen
in
meiner
katholischen
K o n d i t i o n i e r u n g , die ursprünglich über „das Ritual zur Bewahrung des
Stillschweigens“ installiert worden war. (…)
Bennett hatte auch meinen Verstand manipuliert, in Übereinstimmung mit Vatikan"Anweisungen“ via Byrds Programmierungs-Center im Jesuiten College von West Virginia.
44
45
H.D.
Dr. W. Knapke, finnischer Historiker. Zitat aus: G. Bondarew: Anthroposophie auf der Kreuzung der okkult-politischen
Bewegung der Gegenwart, Moskau-Basel-Verlag, S. 188.
46
Linkes Bild: Ein Papst fordert
Unterwerfung
47
Vermutlich seit ca. 1776, als der JesuitenZögling Adam Weishaupt den IlluminatenOrden gründete. (Vgl. GA 167, 4. 4. 1916, S.
103/104, Ausgabe 1962. GA 173, 9. 12.
1916, S. 61, Ausgabe 1978)
Rechtes Bild: Emblem der Bohemian Grove
48
in: TranceFormation Amerikas, S. 295, Mosquito-Verlag 2005
46
Siehe Bild rechts
Er benutzte seine Rolle als Jesuiten-Programmierer für den Zweck, als Sekretär für Erziehung
die Education 2000 durchzusetzen50.
Kommen wir noch einmal auf das päpstliche Kruzifix (s.o.) zurück. Man kann sagen: Der
leblose Körper soll den „ o h n m ä c h t i g e n Christus“ darstellen, wohingegen der Vatikan
ehrgeizige Machtinteressen verfolgt.
Über das „Predigen von Frieden und Brüderlichkeit“, wie es in Rom zu jeder passenden
Gelegenheit praktiziert wird, sagt R. Steiner34:
Man könnte sich der Meinung hingeben, dass man nur recht gründlich die allgemeine
Menschenliebe zu betonen brauchte, oder man müsste Vereine gründen, die sich den Zweck
der allgemeinen Menschenliebe zum Ziele setzen. Der Okkultismus ist niemals dieser
Anschauung.
Im Gegenteil! Je mehr der Mensch spricht von allgemeiner Bruderliebe und Menschlichkeit in
dem Sinne, dass er sich daran berauscht, u m s o e g o i s t i s c h e r w e r d e n d i e
Menschen.
Denn geradeso, wie es eine sinnliche Wollust gibt, gibt es eine Wollust der Seele; und es ist
sogar eine raffinierte Wollust, zu sagen: Ich will sittlich höher und höher werden! Es ist im
Grunde genommen ein Gedanke, der zwar nicht den gewöhnlichen alltäglichen Egoismus
erzeugt, aber einen raffinierten Egoismus, der aus solcher Wollust entspringt.
Also: die päpstlichen Worte52 sind soviel wert wie die Worte des US-Präsidenten, der die
Völker „befreien“ will, um sie zu „Wohlstand“ zu führen – sie dienen zur Täuschung. Warum
fällt niemandem auf, dass in den Geheimen-Weltmacht-Medien regelmäßig „seine Heiligkeit“
der Papst53 aufgeführt wird?
Kommen wir abschließend zu Michelangelo und seiner Christus-Darstellung in der
Sixtinischen Kapelle zurück.
50
Unter Anmerkung 1 steht u.a. im Text: Education 2000 wurde konzipiert, um die Lernfähigkeit unserer Kinder
zu erhöhen, während gleichzeitig i h r e F ä h i g k e i t z u m s e l b s t ä n d i g e n , k r i t i s c h e n D e n k e n
z e r s t ö r t w e r d e n s o l l . (…)
51
GA 99, 5. 6. 1907, Ausgabe 1983
52
Auf den „deutschen“ Papst Benedikt XVI. gehe ich in weiteren Artikeln ein.
53
Auf den „Papst des Ostens“, „seine Heiligkeit“ den Dalai Lama kommen wir in weiteren Artikeln zu sprechen.
(Siehe auch Gralsmacht 2, XVII.11.)
Dort erscheint rechts oben eine interessante Wesenheit54, die die Aufmerksamkeit einer
Anzahl anderer Wesenheiten erregt55. Diese Wesenheit befindet sich innerhalb der Gruppe,
die die Geiselsäule Christi trägt56. Sie trägt aber nicht die Geiselsäule, sondern einen Stab und
scheint eine andere Aufgabe zu haben. Ein kleiner Engel scheint das obere Ende des Stabes
festzuhalten. Wesen innerhalb der Gruppe schauen nicht den Christus, der erscheint, sondern
diese „heranwehende Gestalt“ an. Ebenso die Wesen aus der gegenüberliegenden Gruppe, die
das Kreuz Christi bzw. die Dornenkrone Christi tragen.
Der Blick dieser „heranwehenden Gestalt“ richtet sich auf das zentrale Geschehen: Die
Erscheinung des Christus im Ätherischen57. Die Wesenheiten sind offensichtlich freudig
überrascht, dass er – auf den sie vielleicht gewartet haben – nun da ist. Offensichtlich steht er
im intensiven Zusammenhang mit dem ätherischen Christus.
Links neben dem Christus befindet sich eine Frau, gekleidet in ein lilafarbenes Gewand.
Zudem ist ihre untere Körperhälfte (außer dem linken Fuß) noch mit einem blauen Tuch
bedeckt. Die Farbe des Tuches entspricht der Farbe des Äthers (s.o.), in der der Christus
erscheint.
Selbstverständlich kann einem bei dieser Frau sofort der Gedanke kommen: „Das ist die
<Maria>“. Nur finden wir in der Apokalypse nichts, das auf ein „Erscheinen der Maria“58
hinweist. Maria, Mutter des Zarathustra-Jesus59 wird mit keinem Wort erwähnt, obwohl
Johannes Maria zu sich nahm, nachdem Christus am Kreuz zu ihm sprach: Siehe, das ist deine
Mutter (Johannes, 19.27).
54
Rechtes Bild: Michelangelo Sixtinische Kapelle. Heranwehende blonde
Wesenheit mit goldenem
Schleier und Stab.
55
Link. Bild: s.o., Gruppe
mit Kreuz/ Dornenkrone
56
Rechtes Bild: s.o., Gruppe mit Geiselsäule
Christi
57
Linkes Bild: s.o., Erscheinung Christi mit
„Maria“.
58
Die „Marienerscheinungen“ in Fatima, usw. müssten gesondert behandelt werden. Es könnte sich um
katholische Gegenbilder der Erscheinung des Christus im Ätherischen handeln. Mit Sicherheit ist das Dogma/
die Lüge der „leiblichen Himmelfahrt der Maria“ ein geistfeindliches katholisches Gegenbild zur Himmelfahrt
des Christus.
Interessant ist, dass Papst Benedikt XVI. bei seinem Bayernbesuch im Sommer 2006 werbewirksam vor der
großen Marienstatue in München betete. Diese war vergoldet. Die „Maria“ bekam den Sonnen-Gold- Aspekt, der
dem Christus gebührt. Das Geheime-Weltmacht-Fernsehen brachte diese Szene lang und ausgiebig.
Natürlich wurde auch über die Marien-Pilgerstätte Altötting und von ihren „Wundern“ berichtet. Josef Ratzinger
(Benedikt XVI.) der in der Nähe geboren wurde, ist als Kind immer dorthin gepilgert. Es tauchen viele Fragen
zur katholischen „Marien-Dominanz“ die im Gegensatz zum kosmischen Christus steht auf.
59
GA 114, 18./ 19. 9. 1909, Ausgabe 2001. GA 117, 11. 10. 1909, Ausgabe 1986.
Nun könnte die „Maria“ neben dem Christus – wir befinden uns immerhin im Vatikan – von
Michelangelo als ein gewisser „Kompromiss“ zum vatikanischen Marien-Kult geschaffen
worden sein. Andererseits könnte er in diese „Maria“ etwas hineingeheimnist haben, was in
Verbindung zu der „heranwehenden Wesenheit“ oben rechts steht – gewissermaßen als
weibliches Pendant dazu. Der Sonnengeist Christus kommt aus dem Gold-Hintergrund.
Eine weitere Wesenheit gibt Rätsel auf: innerhalb der apokalyptischen Engel-PosaunenGruppe ist eine auffallend blonde Gestalt60 zu sehen, die „auf dem Absprung“ ist, sich in das
apokalyptische Geschehen „einzubringen“. Sie zeigt auf einen „König“ mit einem Gerippe als
Gestalt, der mit einen Menschen recht unköniglich umgeht. Darüber werden „gerettete
Seelen“ hochgezogen. Über dem blonden Jüngling aus der Posaunen-Gruppe ist ein
dunkelrotes Tuch zu sehen, in dem mir ein Gesicht erscheint.
In der Posaunengruppe finde ich „nur“ sechs posaunende Engel, was auf den zeitlichen
Aspekt (ca.1841- ca.1998) hinweisen könnte, in dem dieses apokalyptische Geschehen – die
Erscheinung des Christus und der „Einsatz“ des blonden Jünglings – stattfindet.
Der Gerippen- „König“ dürfte mit dem zeitlichen Aspekt dieses „Einsatzes“ auch etwas zu
tun haben. Der Zeigefinger des blonden Jünglings könnte zudem auch eine Stelle markieren,
die oben und unten trennt – unten beginnt offensichtlich das Reich des Gerippen- „Königs“61.
Die goldene Krone des Gerippen-„Königs“ dürfte das irdische Gold (Geld!) repräsentieren,
der Goldhintergrund des Christus das himmlische Gold.
Rechts neben dem Gerippen-„König“ sieht man eine hügelige Landschaft. Sie sieht wie eine
männliche Gestalt aus, die auf dem Bauch liegt. Es fehlt ihr nur der Kopf – oder? Der Kopf
erscheint als Drachenkopf mit weit aufgerissenem Rachen. Und der Drachen-Mensch ist auch
noch grün! Der grüne Drachen-Mensch befindet sich ungefähr in der Mitte des
Höllenbereiches und ist riesig.
Ich fasse zusammen:
-
Oben rechts: heranwehende blonde Wesenheit mit goldenem Schleier und mit Stab,
(an dem sich ein kleiner Engel festhält?)
60
Linkes Bild: Blonde Gestalt auf den
Gerippe-„König“ zeigend.
Rechtes Bild: Blonde Gestalt innerhalb der
Posaunengruppe
61
Linkes Bild: Gerippe-„König“
Rechtes Bild: grüner „Drachen-Mensch“ neben dem
Gerippe-„König“
-
-
Die Aufmerksamkeit einer ganzen Anzahl der oberen Wesenheiten richtet sich auf ihn.
Die blonde Wesenheit blickt zum Christus.
Eine blonde „Maria“ neben dem Christus. Sie hat ein blaues „Äthertuch“.
Bei den sechs Posaunenengeln tritt eine blonde Wesenheit „in Aktion“. Sie weist auf
den Gerippe-„König“ hin bzw. scheint eine Stelle zu markieren, die den oberen vom
unteren Bereich trennt.
Als „Herr der Hölle“ erscheint der grüne „Drachen-Mensch“.
Nun hatte ich oben erwähnt, dass die Maria in der Apokalypse überhaupt nicht vorkommt. Es
ergibt sich mir also folgendes Bild:
Die heranwehende Wesenheit rechts oben ist W i d a r . Es ist der schweigende Ase, der von
den anderen Wesen lang Erwartete. Daher richten sie ihre Aufmerksamkeit ganz auf ihn. Sein
Blick richtet sich auf die Erscheinung des Christus. Dort taucht er als sein weibliches Pendant
– die Engelwelt ist ungeschlechtlich – auf, als „Maria“. Das blaue Äthertuch ist Bild seines
Ätherleibes, in dem – so R. Steiner62 – der Christus erscheint.
Die „Maria“ kann sicherlich auch im Zusammenhang mit der „apokalyptische Jungfrau mit
den Sternen bekleidet und den Mond unter ihren Füßen“ (Apok. 12.1.) – Bild der Grals-Seele
– gesehen werden.
Der Widar erscheint aber auch als der junge blonde Mann im Posaunenchor, der auf die
Inkarnation Ahriman-Satans (Gerippe-„König“) hinweist. Er deutet auch auf die Grenze
zwischen oben und unten hin und auf den Zeitpunkt für den letzten „Schnitt“: wenn Ahriman
die letzte „gestürzte“ Seele „in den Griff bekommen hat“.
Widar tritt ab ca. 1933 als „Rächer“ auf, mit dem die heidnische Vorhalle vom Tempel
getrennt wird. Das macht er mit dem Stab, den er in der Hand hält. Dies dürfte der „Vril“-Stab
sein und/oder der Richterstab für den Christus. Da die „Vril“-Kraft die Kraft des ätherischen
Christus ist – Michelangelo malt ihn mit einer unbesiegbaren Macht versehen – wäre der
Richterstab mit dem „Vril“-Stab bzw. mit dem stabförmigen Rohr, das Johannes/ Chr.
Rosenkreuz in der Apokalypse erhält (11.1./2.) gleichzusetzen63.
Das irdische Pendant zu Widar ist eben der Apokalyptiker, der bei Michelangelo evt. als das
geistige Wesen erscheint, das sich an dem Stab oben festhält und/oder als der blonde
Jüngling, der sich innerhalb der Posaunengruppe „auf dem Absprung befindet“.
Der grüne Menschendrache repräsentiert einerseits die apokalyptischen „HeuschreckenMenschen“, andererseits den Sonnendämon Sorat-666. Diese Ich-losen „HeuschreckenMenschen“64 dürften sich z. T. schon innerlich „in der Hölle“ befinden, während sie äußerlich
„in Saus und Braus“ leben.
Der Sorat-Drache raffte… ein Drittel aller Sterne vom Himmel hinweg und warf sie auf die
Erde. (Apok. 12. 4.) Das ist das Zeichen der Ich-losigkeit. Die Ich-losen „HeuschreckenMenschen“ versuchen, möglichst viele Seelen in den Bereich zu ziehen in dem sie schon sind.
62
GA 121, 16. 6. 1910, S. 202/203, TB 613, Ausgabe 1974
63
Auf den möglichen Zusammenhang der Grals-„Vril“-Kraft mit der von R. Steiner angekündigten so genannten
3. Kraft“ werde ich an einer anderen Stelle eingehen.
64
GA 346, 17. 9. 1924, S. 185-195, Ausgabe 1995
Mancher könnte einwenden: „Alles nur hineininterpretiert!“ Keineswegs, denn alle wahren
Künstler sind in ihrem Unterbewusstsein weise und haben die Fähigkeit, diese Weisheit oder
Wahrheit in ihre Kunstwerke hineinzuzaubern. Kunst und Wahrheit haben dieselbe Quelle:
das geistige Leben.
So konnte der große Künstler Auguste Rodin aussprechen65: Für den Künstler …ist deshalb
alles schön, weil er beständig im Lichte der geistigen Wahrheit wandelt.
R. Steiner schreibt66, dass… im Grunde …die Quellen, aus denen der Künstler schöpft,
welcher e r n s t zu nehmen ist und ein Verhältnis hat zur Wirklichkeit, dieselben Quellen
(sind), aus denen der Seher schöpft, dem nur das, was in seiner Wirkung Impuls bleiben soll,
nun im Bewusstsein erscheint, während, wenn der Impuls im Unterbewussten bleibt, er das
heraufholt, was vom Künstler zur Anschauung gebracht wird.
Die unbewusste Wahrheit Michelangeos kann man anhand eines Beispiels erläutern. Wir
bleiben in der Sixtinischen Kapelle und wenden den Blick nach oben. Dort ist die berühmte
Erschaffung Adams67 zu sehen. Der Zeigefinger der rechten Hand Gottes berührt fast den
Zeigefinger von Adams linker Hand.
Zeigefinger und Daumen der linken Hand Gottes berühren ein Kind68, das sich rechts von
Eva, um die Er den Arm geschlungen hat, befindet. Die Gestik drückt eine Beziehung
zwischen dem Kind und Adam aus.
Mit der anthroposophischen Geisteswissenschaft lassen sich viele Rätsel, die in die
Kunstwerke hineingeheimnist sind, erklären. Das Kind ist der zurückgehaltene „neue Adam“,
der Lukas-Jesusknabe, der dann später mit 30 Jahren durch die Johannes-Taufe den ChristusGeist in sich aufnimmt. R. Steiner sagt über diese Seele aus, dass sie nie zuvor inkarniert
war69.
65
Rodin Die Kunst , S. 49 Diogenes 1979
66
GA 271, 6. 5. 1918, S. 161, Ausgabe 1985
67
Linkes Bild
68
Rechtes Bild: Die zurückgehaltene Seele, die
dann als der Lukas-Jesusknabe erscheint.
69
GA 114, 16.-19. 9. 1909,
Ausgabe 2001
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Seele and Geist
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