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entschleunigt… … was dann? Jahresbericht 2006 - akj gossau

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entschleunigt…
… was
dann?
Jahresbericht 2006
Editorial des Präsidenten
Heute habe ich das Buch gekauft „Wer
langsam geht, geht weit – Alternativen
zur Überholspur“ (Peter Wild / Schwabenverlag). Es beginnt mit der Frage:
Geben oder nehmen Sie sich Zeit?
So richtig Zeit nimmt sich nur
wer keine mehr hat.
Wer Zeit genug hat
braucht sich keine zu nehmen
(F.Fassbind)
Wir haben „uns Zeit gegeben“ zur Feier
des 10 -jährigen akj-Jubiläums am 1.
September in Gossau. Jugendliche aus
den verschiedensten Pfarreien des
Dekanates,
JugendseelsorgerInnen,
Kirchenverwaltungs- und Pfarreiräte,
Vorstand und Stellenleitung: wir haben
ent-schleunigt und den Abend genossen..
Herzlichen Dank allen Mitgestaltenden
und Mitfeiernden!
Leider konnte die Co-Stellenleiterin,
Andrea Dönni diesen Tag nicht mit uns
feiern. Aber in der Zwischenzeit ist aus
der mit Beschwerden verbundenen
Schwangerschaft die Tochter Ella als
akj-Nachwuchs geschenkt worden. Unser
Segenswunsch für Eltern und Kind!
Seite 1
Der Vorstand hat sich mit dem CoDer Vorstand hat sich mit dem CoStellenleiter,
Matthias
Koller,
entschieden, die durch den Mutterschaftsurlaub entstandene Vakanz durch
eine Teilzeit-Sekretärin zu gestalten. Frau
Manuela Breu nimmt diese Aufgabe so
professionell wahr, dass M.Koller der
Beziehungs- und Begleitarbeit voll
nachgehen kann. – Wir machen aber die
Erfahrung, dass unser Modell des Job Sharings durch die Co-Stellenleitung sich
auf die Länge bewährt.
Die finanziellen Auswirkungen
der
personellen
Umstellungen
im
Zusammenhang
mit
dem
Mutterschaftsurlaub, werden wir aber erst
in der Jahresrechnung 07 aufweisen
können, da Andrea Dönni erst Mitte März
die Arbeit aufnehmen kann.
Dank des guten Arbeitsklimas auf der akj,
im Vorstand und im Begleitteam konnten
Fest, personelle Umstellung und die
„Alltagsarbeit“ auch in diesem Jahr als
effektive Hilfe und Begleitung für die
Jugendseelsorge im Dekanat Gossau
geleistet werden.
Allen Kirchenverwaltungs- und Pfarreiräten danke ich für das geschenkte
Vertrauen und das finanzielle Mittragen.
Und verweilen Sie.
Legen Sie in dieses einfache Verweilen
ihr ganzes Herz.
Jeder Augenblick ist ihr Herz wert.
Einfach so.
Georg Schmucki, Präsident akj-Vorstand
Co-Stellenleitung: Rückblick 2006
„Die Integration von Jugendlichen ist
eine umfassendere Aufgabe. Entscheidend sind Bezugspersonen, die Zeit und
Energie haben, mit Jugendlichen eine
konstante Beziehung aufzubauen. Diese
Auseinandersetzung darf jedoch nicht nur
über die Helfer-Schiene, sondern sollte in
einem positiven Kontext erfolgen. Sie
muss Hochs, Tiefs und vor allem auch
Konflikte beinhalten.“ (Allan Guggenbühl,
Jugendpsychologe im Tagblatt vom November 06)
Im Dekanat Gossau engagieren sich
gegen 500 Jugendliche und Erwachsene
jährlich mit über 110'000 Stunden (durchschnittlich 4.3h in der Woche!) in der
kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit.
Über 2200 Kinder und Jugendliche profitieren als Mitglieder und GruppenteilnehmerInnen von diesem ehrenamtlichen
Engagement. Gegen 40 SeelsorgerInnen
und Präses in allen 19 Pfarreien des
Dekanats Gossau begleiten diese Arbeit
professionell. Die Umfrage der akj aufs
Jubiläum am 1. September erbrachte
diese eindrücklichen Zahlen und zeigte
damit auf, mit wie viel Engagement Jugendarbeit geleistet wird. Am Jubiläums-
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abend wurde dieses Engagement bei den
phantasievollen und erfrischenden Darbietungen der Jugendarbeitenden im
Andreaszentrum überzeugend dargestellt. Der Jubiläumsabend mit den vorgängigen „feel-the-power“-Abenden wurde damit zum klaren Höhepunkt des akj06-Jahres. Die 19 Pfarreien bieten Jugendlichen und Kindern verbindliche
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
und zum Aufbau konstanter Beziehungen. Die kirchliche Jugendarbeit
leistet damit einen wesentlichen Beitrag
an die gesellschaftliche Integration der
Kinder- und Jugendgeneration und damit
zum förderlichen und friedlichen Zusammenleben der Generationen. Bei den
vielen Kontakten mit LeiterInnen, Präses
und SeelsorgerInnen im vergangenen
Jahr durften wir von der akj-Stellenleitung
immer wieder ein ernsthaftes Umsetzen
einer zeitgemässen Jugendseelsorge
feststellen. Dass wir dieses Engagement
am 1. September mit einem fröhlichen,
farbigen und gehaltvollen Fest würdigen
konnten, freute uns sehr.
Präsentation der Jubla Niederhelfenschwil am 1.Sept.06
Co-Stellenleitung: Rückblick 06 & Ausblick 07
Eine wichtige Aufgabe der akj ist das
Sichtbar-Machen und damit Anerkennen
der Jugendarbeit. Der „feel-the-light“Abend und das Jubiläumsfest, die auch in
den Medien aufgenommen wurden, taten
diesem Teil 06 genüge. Eine andere
Aufgabe ist die Qualitätssicherung in
der Jugendarbeit. Aus diesem Grund hat
die akj 2006 das Jahresmotto
„Entschleunigung“ gewählt und u.a. mit
dazu passenden Tanzeinlagen bei der
Jubiläumsfeier aufgenommen. Das Motto
hat viele nachdenkliche und positive
Reaktionen hervorgerufen. Deutlich wurde: dieses Thema liegt in der Luft – nicht
nur in der Jugendarbeit, sondern allgemein. Aus diesem Grund wollen wir auch
2007 unter dem Motto „entschleunigt-was
dann?“ an diesem Thema dranbleiben.
Was ist, wenn ich mal entschleunigt bin?
Vielleicht kommt dann die Frage: was
soll/will ich in meiner Arbeit? Dieses
Nachfragen gehört ganz wesentlich zur
kirchlichen Jugendarbeit und zu ihrer
Qualitätssicherung und –förderung und
ist eine Hauptaufgabe der akj. Mit Standortbestimmungen, mit dem Nachfragen
nach der Befindlichkeit, mit Zielformulierungen und Auswertungen bieten wir von
der akj aus Gefässe an, in denen dieser
Sinn-Frage nachgegangen werden kann.
2007 wird dabei auch die Konzeptarbeit
in den Fokus genommen, weil wir die
Erfahrung machen, dass durch die Einführung der Firmung ab 18 die Jugendarbeit und insbesondere der Bereich „offene Jugendarbeit“ unter Druck geraten.
Konzeptarbeit, Zielformulierungen, Klärung von Zuständigkeiten kann in dieser
Seite 3
Drucksituation und Veränderung hilfreich
sein, damit beides (Firmung ab 18 und
Jugendarbeit) nebeneinander bestehen
und einander ergänzen kann.
Neben dieser fachlichen Seite kann aber
auch die Frage nach Spiritualität auftauchen beim „entschleunigt – was dann?“.
Wofür lebe ich – woraus lebe ich – welchen Sinn hat das, was ich mache, wie
ich lebe? Solche Fragen berühren den
Bereich der Spiritualität und damit einen
anderen Themenbereich, der wesentlich
zur kirchlichen Jugendarbeit gehört. Auch
dieses Thema soll 2007 immer wieder
aufgegriffen werden, u.a. bei der JusesoTagung im November 07.
„Entschleunigt – was dann“: Wir freuen
uns, zusammen mit vielen in der Jugendarbeit Engagierten im Dekanat Gossau
2007 an dieser Frage dranzubleiben –
und sind gespannt, wo wir Ende 07 diesbezüglich stehen werden.
Tanzeinlage von Claudia Roemmel
Co-Stellenleitung: Zusammenarbeit und Portrait
Zusammenarbeit
Die Aufteilung der Bezugsarbeit gemäss
den (künftigen) Seelsorge-EinheitsGrenzen zwischen Andrea Dönni (Osten)
und Matthias Koller Filliger (Westen) hat
sich bewährt und wird fortgesetzt. Ebenso hat sich die verbindliche Zusammenarbeit in der Stellenleitung bewährt: Reflexion der akj-Arbeit in der Teamsitzung,
gegenseitige Information und Erarbeiten
der nächsten Schritte usw. ermöglichen
ein qualifiziertes Arbeiten auf der akj.
Der Mutterschaftsurlaub von Andrea
Dönni prägte das Jahresende. Mit der
Anstellung von Manuela Breu (sie ist
erfahren in der Jugendarbeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin) konnte eine kompetente Aushilfe für den „internen Bereich“ angestellt werden. Zudem wird der
künftigen Sozialpädagogin (Studienbeginn April 07) damit ein breiter Einblick in
die Jugendseelsorge ermöglicht.
Seite 4
Hauptaufgaben der akj
x animieren (ermöglichen, ermuntern,
befähigen) der jugendbeauftragten Personen in Einzel- und Gruppenpraxisberatung
x begleiten, beraten und entlasten der
Jugendbeauftragten im Alltagsgeschäft
x koordinieren und durchführen regionaler Anlässe zur Ergänzung der pfarreilichen Jugendarbeit
x Infodrehscheibe
Zielgruppen der akj:
x Jugendbeauftragte (JugendseelsorgerInnen, Freiwillige, jugendliche LeiterInnen)
x Personen mit begleitender und leitender
Funktion (Seelsorgeteam, Kirchenverwaltungsrat, Pfarreirat)
Die akj-Stellenleitung
Andrea Dönni: Diplom-Pädagogin, Mediatorin, Familienfrau, seit 2003 auf der akj Gossau
mit 50%- Anstellung.
Matthias Koller Filliger: lic.theol, Gewaltberater, Familienmann, seit 2002 auf der akj Gossau, 50%-Anstellung.
Manuela Breu, Mutterschafts-Aushilfe für Andrea Dönni (September 06 bis März 07) ca.
30% für den Bereich Sekretariat, Hintergrundarbeit
Leistung und Wirkung
Aufgabenfelder
Einzelpraxisberatung (EPB)
Gruppenpraxisberatung (GPB)
Regionale Anlässe
Dekanat / Bistum
Kommunikation
Total Output
Total Input
Total geleistete Arbeitszeit
Vakanz/Mutterschaftsurlaub
Zielgrösse Arbeitszeit total
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Effektive Zahlen 2006
Stundenzahl und %
539.75h
26.02%
305.25h
14.71%
141.50h
6.82%
335.00h
16.15%
143.75h
6.93%
1465.25h
70.63%
431.75h
20.81%
1897.00h
91.44%
413h
19.90%
2074.50h
100.0%
Vorgaben Leistungauftrag
Stundenzahl und %
500.00h
25.0%
500.00h
25.0%
100.00h
5.0%
250.00h
12.5%
150.00h
7.5%
1500.00h
75.0%
500.00h
25.0%
2000.00h
100.0%
Die Erfahrungen von 1999 bis 2001 bestimmten die Vorgaben für den Leistungsauftrag.
Die Stundenzahlen enthalten die Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungszeiten der jeweiligen Aufgabenfelder. Die Zahlen beziehen sich auf die erbrachte Leistung.
Nicht berücksichtigt sind Ferien. Output beinhaltet alle Aufgaben der Animation und Zusammenarbeit, entspricht also der Wirkung nach aussen. Im Input sind verschiedene
organisationsbezogene Aufgaben enthalten (z.B. Stellenorganisation, Supervision, Weiterbildung und Vorstandsarbeit), entspricht also der internen Ermöglichung, Reflektion und
Stärkung der Arbeit nach aussen.
2006 ist durch verschiedene Faktoren geprägt:
- Die neun „feel the power“-Abende mit einem intensiven Bezug zu den Pfarreien schlagen sich in einer erhöhten EPB nieder und folgen dem Trend der letzten Jahre mit erhöhter Beanspruchung/Anfragen der Jusesos/Jugendbeauftragten an die akj. Ca. 3%
entfallen dabei auf die Begleitung der Fa18 (inkl. GPB: AGFa18).
- Der Aufwand für die GPB ist gesunken, vor allem bedingt durch den MU-Ausfall von
Andrea Dönni (teils sind Jusesos in Leitung eingesprungen) und in Fortsetzung des
Trends der letzten Jahre.
- Das akj-Jubiläumsfest am 1. September und die Mitarbeit im OK für die „Nacht der
Lichter“ zeigt sich in einem erhöhten Aufwand für „regionale Anlässe“.
- Der Aufwand Dekanat/Bistum ist durch die Arbeit im Rat der hauptamtl. LaienseelsorgerInnen (knapp 4%) und die intensivere Zusammenarbeit mit DAJU/akj’s gestiegen.
- Der Arbeitsausfall von Andrea Dönni (50%-Anstellung; MU) konnte wie vorgesehen
durch die Anstellung von Manuela Breu (ca. 30%) nicht total aufgefangen werden.
Auf den nächsten Seiten sind die Inhalte der Aufgabenfelder detailliert beschrieben.
Begleitteam
Profilierte Jugendseelsorge
Die veränderte Situation im Dekanat mit
sich bildenden oder bereits gebildeten
Seelsorgeeinheiten erfordert auch im
Bereich der Jugendarbeit ein differenziertes Hinsehen. Es ist entscheidend, ob
Jugendliche auf ein qualifiziertes Personalangebot von Seiten der Pfarreien
zugreifen können oder nicht. Profilierte
Jugendseelsorger, die sich den Bedürfnissen, Fragen und auch der Lebenswelt
junger Menschen stellen, gibt es leider
nicht wie Sand am Meer. Doch sind sie
gerade wichtig für exemplarische Erfahrungen einer lebendigen und anziehenden Kirche. Besondere Aufmerksamkeit
gilt deshalb der Rekrutierung, Einführung
und «Pflege» unseres Seelsorgenachwuchses. Die akj Gossau bietet sich auch
in diesem Bereich gerne an und ist Anlaufstelle für Pfarreien und Kirchgemeinden. In bistumsweiter Vernetzung und in
Zusammenarbeit mit dem Religionspädagogischen Institut Luzern (RPI) kann sie
beratend und begleitend Hand bieten.
Aber schon im Vorfeld bei der Konzeptio-
Begleitteam:
Roman Brülisauer
Georg Schmucki
Seite 6
nierung einer Jugendseelsorgestelle ist
die akj eine kompetente Beraterin und
kann entsprechendes Rüstzeug liefern.
So ist es sinnvoll, wenn die Jugendseelsorge - eine in der heutigen Zeit oft mit
anderen Bereichen verhängte Aufgabe ein Minimum von 20-30 % aufweist.
Die Jugendseelsorge steht im permanenten Dienst als Wegbegleiterin für junge
Menschen, die sich persönlich, sozial und
religiös (weiter-)entwickeln wollen. Allein
schon das Aufzeigen einer solchen Entwicklungsperspektive kann so manches
in Gang bringen. Es ist erfreulich, wie an
manchen Orten sich Professionalität,
Ehrenamt und Freiwilligkeit ergänzen und
befruchten, wie sich Jugendliche mitverantwortlich für eine solide christliche
Wertevermittlung engagieren und Jugendseelsorge zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Der Vorstand der akj Gossau freut sich
über die Entwicklungen der letzten Jahre
im Dekanat Gossau und das Angebot der
akj.
Roman Brülisauer
Einzelpraxisberatung
Einzelpraxisberatung
In der Einzelpraxisberatung (EPB) liegt
der Fokus in der Begleitung einer einzelnen Jugendseelsorgerin, eines einzelnen
Jugendseelsorgers oder einer Pfarreigruppierung (Leitungsteam Jugendtreff).
Die EPB ist bezogen auf die einzelne
Pfarrei oder Seelsorgeeinheit.
„feel the power“-Abende (ftp)
Nebst den Standortbestimmungsgesprächen, die 2006 als fix installierte Gesprächsinstrumente schon zum zweiten
Mal mit allen Jusesos durchgeführt wurden, war das abgelaufene Jahr in der
EPB vor allem durch die „feel the power“Abende geprägt. An neun Abenden wurden in allen Pfarreien ausser im SV NNO
(siehe Bericht zu NNO S. 11) ein „feel the
power“-Abend durchgeführt. „Spüre die
Kraft, die in der Jugendarbeit liegt“ wurde
als Motto für den Abend ausgewählt. Die
akj hat zusammen mit den Jusesos die
Abende vorbereitet und durchgeführt.
Zwischen 15 und 40 LeiterInnen in der
Jugendarbeit waren der Einladung jeweils
gefolgt. Die VertreterInnen der Verbände
(JW/BR, Pfadi, Minis), Gruppierungen
(Jungmannschaft-Kongri,
Schönstatt,
Bibelgruppe Immanuel, Kinderhort, Jugendgruppe Bumerang) und der offenen
Jugendarbeit (offene Jugendtreffs und
Jugendgruppen) erarbeiteten in ihren
Gruppen am Abend selber eine Skulptur,
die den Inhalt und Sinn ihrer Gruppe und
Arbeit aufzeigte. In der anschliessenden
Präsentation im Plenum erzählten die
LeiterInnen von ihrer Arbeit und ihren
Schwerpunkten. Anschliessend wurde
Seite 7
eine Skulptur ausgewählt, die an der akjJubiläumsfeier vom 1. September vor
dem versammelten Saal vorgestellt wurde. Die Abende hatten durchwegs Spass
gemacht. Die TeilenehmerInnen wurden
mit Snacks und Getränken gut versorgt
und in einer lockeren Stimmung machten
sich die Leute eifrig ans Lösen der Aufgabe. Bis zur letzten Sekunde wurde
voller Einsatz geleistet, um die eigene
Gruppierung im besten Licht aufscheinen
zu lassen. Mit viel Phantasie wurde gebastelt, gemalt und gewerkelt und sich
Gedanken gemacht, was der Sinn der
eigenen Arbeit ist. Als Nebeneffekt erfuhren die TeilnehmerInnen, wer sich in der
Pfarrei auf welchen Ebenen in der Jugendarbeit engagiert – und in welches
Umfeld die eigene Arbeit und Gruppierung eingebettet ist.
ftp-Abend in Niederuzwil
Einzelpraxisberatung
Künftige SE Gossau
Andwil-Arnegg
Innerhalb einer Standortbestimmung
reflektierte Cornel Keller-Caglia den
Stand der Dinge innerhalb der Jugendarbeit in Andwil-Arnegg. Deutlich wurde
dabei das enorme Engagement der Freiwilligen in der Pfarrei: Eine Vielzahl von
Gruppierungen stellen ein buntes Jugendprogramm auf die Beine und Cornel
Keller begleitet diese Gruppierungen
innerhalb seiner Präsesämter.
Diese bunte Vielfalt wurde auch am „feel
the power Abend“ und am Jubiläumsfest
der akj mit verschiedenen Skulpturen
sichtbar gemacht.
Um die Nahtstellen zwischen AndwilArnegg und Gossau zu berücksichtigen,
traf sich der Pfarreibeauftragte zusammen mit dem Jugendseelsorge-Team von
Gossau und der akj. Zudem nahm Cornel
Keller verbindlich am Juseso-Stamm und
in der AG Fa18 teil, auch für Gossau.
Bernhardzell und Waldkirch
Unter dem Motto „ich bin ich“ fand in
Bernhardzell wieder ein Besinnungstag
für die 3. Oberstufe statt. Organisiert
wurde der Tag von Max Burkhardt zusammen mit Yvonne Hilber, Vreni Büsser
und der akj Gossau. Im Vordergrund
standen dabei der gemeinsame Rückblick auf die Schulzeit und ein Ausblick
auf die Zeit nach der Schule für die SchülerInnen. Der Tag war geprägt durch eine
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sehr wohlwollende und entspannte Atmosphäre, so dass der Tag von den SchülerInnen und LeiterInnen sehr geschätzt
wurde.
Neben regelmässigen akj-Terminen
gleisten der Pfarreibeauftragte Max Burkhardt und die akj einen Elterninformationsabend zur Firmung ab 18 auf, um den
betreffenden Eltern erste Informationen
über den Firmweg mitzuteilen.
Max Burkhardt nimmt am Juseso-Stamm
teil und wechselt mit Hans Imboden in
der AG Fa18 ab. Hans Imboden und Rita
Föhn nehmen am Mini-Präses-Treffen
teil.
Besinnungstag in Bernhardzell
7 Einzelpraxisberatung
Seite 9
f
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Gossau
Im Frühjahr traf sich das Jugendseelsorge-Team zusammen mit Cornel KellerCaglia und der akj zu einer Standortbestimmung. Dabei wurde die Jugendarbeit
reflektiert und die Bedürfnisse an die akj
geklärt. Auch wurde nochmals die Notwendigkeit für eine weitere Besetzung
der Stelle für die Jugendseelsorge deutlich.
Zusammen mit Sepp Koller-Weibel, Markus Keller und der akj laufen bereits wieder erste Vorbereitungen für den Adventsanlass feel the light 2007. In erster
Linie geht es dabei aktuell um die Bildung
des neuen OKs.
Neben den akj-Terminen zur EPB oder
GPB treffen sich Sepp Koller-Weibel und
die Co-Stellenleitung aufgrund der räumlichen Nähe auch immer wieder spontan
und nutzen dies zum gegenseitigen Informieren und Entwickeln. Sepp Koller
vertritt Gossau im Juseso-Stamm und
nimmt am Pfadi-Präses-Treffen teil.
SE Magdenau
Degersheim und Wolfertswil
Zur Aufgleisung der Neugestaltung des
OS-RU traf sich die akj mit Vroni Krämer
und Bettina Flick. Im Vordergrund standen dabei Überlegungen, den Unterricht
jugendgemäss und für die Zukunft neu
konfessionsgetrennt zu gestalten. Auch in
diesem Jahr wertete das ProjekthalbtageTeam zusammen mit der akj ihre Arbeit
aus, um daraus Konsequenzen für die
folgenden Tage zu ziehen.
In Wolfertswil gab es in diesem Jahr
einen Mini-Präses-Wechsel von Bettina
Flick zu Claudia und Roman Gehrig und
in Degersheim zu Franz Zollinger. Ein
Kontakt zu Roman und Claudia ist aufgegleist und Franz nimmt am MiniPräses-Treffen teil und macht im OK
regionales Mini-Unihockey-Turnier mit.
Mit der Aufgleisung von Firmung ab 18
sind Bettina Flick und Vroni Krämer betraut. Vroni Krämer nimmt entsprechend
an den Sitzungen zur Fa18 teil und ist
beim Juseso-Stamm dabei.
7 Einzelpraxisberatung
Seite 10
Flawil und Niederglatt
Zum gegenseitigen Austausch und zur
Reflexion der verschiedenen Bereiche
der Jugendarbeit trafen sich mit der akj
die Zuständigen für Jugendarbeit
Antoinette Haunreiter, Hans Brändle
und Roman Brülisauer. Deutlich wurde
wieder die Vielfalt der Jugendarbeit vor
Ort und Überlegungen für die
Vernetzung der Jugendarbeit innerhalb
der Seelsorgeeinheit wurden angestellt.
Am „feel the power Abend“ wurde von
den MinistrantInnen, Pfadis, BRLeiterinnen und dem Jugi-Vorstand eine
besondere Skulptur erstellt: Als
laufender
Prozess
wurde
eine
menschliche Skulptur verfilmt und am
akj-Jubiläum gezeigt.
Diese Art von Skulptur verdeutlicht auch
das sonstige prozesshafte, an den
Jugendlichen ausgerichtete Arbeiten der
Zuständigen innerhalb der Jugendarbeit.
Innerhalb einer Standortbestimmung hat
die Pfadi-Präses Antoinette Haunreiter
ihr langjähriges Engagement als Präses
reflektiert und ausgewertet.
Neben den EPBs nutzen Roman
Brülisauer
und
Hans
Brändle
kontinuierlich die Juseso-Stämme zum
gegenseitigen Austausch und Hans
Brändle
als
Fa18Dekanatsverantwortlicher leitet mit der
akj zusammen weiterhin die AG zu Fa18
fürs Dekanat. Roman Brülisauer nimmt
am Mini-Präses-Treffen teil und arbeitet
beim regionalen Mini-Turnier mit.
Feel the Power-Abend in Flawil
7 Einzelpraxisberatung
Jonschwil-Schwarzenbach
Die
Kirchgemeinde
JonschwilSchwarzenbach hat ein etwas unruhiges
Jahr hinter sich. Umso erfreulicher war
es, dass am „feel the power“-Abend die
drei Jugendruppierungen (Mingos/Jubla;
Minis; Jugend-Bibelgruppe Immanuel)
zusammen in Erscheinung traten und
sich präsentierten (siehe Bild). Die akj
pflegt mit der neuen Bezugsperson für
die Jugendarbeit, Diakon Peter Schwager, einen verbindlichen Kontakt. Er vertritt die Pfarrei in der AGFa18 und am
Juseso-Stamm. Zudem pflegt Peter
Schwager den Kontakt zu den drei Jugendgruppierungen in der Ansicht, dass
alle drei Gruppierungen ihren Platz und
ihre Berechtigung in der Pfarrei haben.
Mit der Jubla-Präses Elvira Lenz und
dem Mini-Präses Martin Betschart steht
die akj im Austausch. Beide nehmen die
akj-Angebote (zweimal Präses-Treffen
sowohl für JW/BR als auch für MiniPräses) verbindlich wahr. Martin Betschart arbeitet beim reg. Mini-Anlass mit.
Seite 11
SV Niederbüren–Ober-büren – N’wil
Die beiden Jusesos Madeleine Bischoff
und Urs Kuster bringen viel Power in die
Jugendarbeit im SV NNO ein. Dies zeigt
sich auch im ca. monatlichen Kontakt mit
der akj, welche die verschiedenen Prozesse (Konzept Jugendtreff, Aufbau F18,
Entwicklung JA allgemein) begleitet.
Zudem nehmen die beiden am JusesoStamm teil, Madeleine Bischoff vertritt
den SV in der AGFa18 und Urs Kuster
nimmt mit „seinen“ Mini-Präses (Hansjörg
Enderli, Vroni Schilliger, Sigisbert Maissen resp. neu ab Herbst 06 Rosa Heuberger) an den Mini-Präses-Treffen teil.
Das Konzept für die Jugendseelsorge
wird erfolgreich umgesetzt. Dass die
ganze Jugendseelsorge im Aufbau steht,
zeigte sich, als der „feel the power“Abend mangels Anmeldungen abgesagt
werden musste. Die Jugendarbeit hängt
noch an (zu) wenigen Personen und die
Aufbauarbeit braucht Zeit – und viel Einsatz, den die beiden neuen Jusesos mit
viel Herzblut leisten.
ftp-Abend in Jonschwil
7 Einzelpraxisberatung
Seelsorgeverband Niederhelfenschwil
– Zuckenriet – Lenggenwil
Die akj begleitet den Juseso Thomas
Wolfer in allen Bereichen der
Jugendseelsorge: In der Zusammenarbeit
mit dem neuen Jugendtreff-(Team)
„Remix“ in Niederhelfenschwil, dem
Kontakt mit der Jubla NiederhefenschwilZuckenriet und ihrem Präses Reto
Müggler (Klärung Zusammenarbeit), dem
Kontakt zur Jungwacht Lenggenwil, der
Leitung der Fa18 und dem Erstellen
eines Konzepts für die Jugendarbeit im
SV. Thomas Wolfer vertritt den SV
zudem am Stamm und in der AGFa18.
Die Mini-Präses Anita Keller, Reto
Oberholzer und Werner Süess nehmen
am Mini-Präses-Treffen und Reto
Müggler am Jubla-Präses-Treffen teil. Am
eindrücklichen „feel the power“-Abend
zeigte sich, dass die Jugendseelsorge im
SV vielfältig und bunt ist und dass sich
sehr viele Jugendliche und Erwachsene
darin engagieren. Ein Höhepunkt im 06
war sicher die Eröffnung des Jugendtreffs
„Remix“, der ein niedrigschwelliges
Angebot für Jugendliche darstellt und in
deren Trägerschaft sich die Pfarrei
engagiert. Die akj unterstützt solche
Angebote in der offenen Jugendarbeit.
Da Thomas Wolfer einen 3-monatigen
Weiterbildungsurlaub bezogen hat,
sprang die akj in der Begleitung des
3.OS-Lagers ein.
Seite 12
Feel the Power-Abend in N-Z-L
Seelsorgeinheit Uzwil
In der Entwicklung der SE Uzwil zeigt
sich, dass die Zusammenarbeit in der
Jugendarbeit vor allem oberhalb und
unterhalb der Bahnlinie gepflegt wird,
zwischen Oberuzwil und Bichwil
einerseits und zwischen Niederuzwil und
Henau. Ausnahme bildet dabei vor allem
die Mini-Arbeit, die durch gemeinsame
Anlässe (z.B. Romreise oder Teilnahme
am regionalen Mini-Grümpeli Flawil) auch
gemeinsame Erfahrungen schafft und so
Kontakte herstellt.
Die akj hat mit den Jusesos der SE
zweimal
eine
gemeinsame
Austauschsitzung und mit den akjBezugspersonen
eine
separate
Standortbestimmung durchgeführt.
7 Einzelpraxisberatung
Henau-Niederuzwil
Die Kirchgemeinde Henau-Niederuzwil
befindet sich bezüglich Jugendarbeit im
Umbruch. Bedingt einerseits durch einen
Stellenwechsel (Barbara Feichtinger kam
für den Juseso Ottmar Hetzel, zuständig
für Fa18) andererseits durch den
Wunsch, die offene Jugendarbeit (Jugendtreff-Möglichkeit) zu fördern. Die
Jusesos Irène Brunner und Barbara
Feichtinger vertreten die beiden Pfarreien
verbindlich am Stamm und Barbara
Feichtinger auch in der AGFa18. Neu
nimmt auch die RPI-Praktikantin Andrea
Kienzler am Stamm teil. Andrea Kienzler
macht zudem im neu geschaffenen Leitungsteam für den neuen Schülertreff mit,
der sich aus dem Wunsch von Müttern
ergeben hat, ein monatliches TreffAngebot für Kinder in der 5. und 6. Klasse zu schaffen. Die akj begleitet diesen
Aufbauprozess (Treff-Start war im November) im Austausch mit der Gruppenleiterin Anita Rothauge. Schon lange
wurde von verschiedenen Seiten bemängelt, dass die Jugendlichen in der Pfarrei
wenige niedrigschwellige Angebote (Jugendtreff) vorfinden. Ausgelöst durch
diesen Wunsch möchte die Juseso, zusammen mit der akj, ein Gesamtkonzept
für die Jugendarbeit in der Kirchgemeinde (ev. im SE) erarbeiten. Die akj macht
dabei mit. Ein voller Erfolg (gegen 40
Gäste) wurde der „feel the power“-Abend.
Martin Paulus nimmt am Mini-PräsesTreffen teil und arbeitet am regionalen
Mini-Turnier mit. Ende 06 hat die akj eine
Standortbestimmung zwischen Pfarreirat
und Mini-Präses moderiert.
Seite 13
Bichwil
Die akj leitet zweimal jährlich eine Standortbestimmung des Jugendtreff-Teams
und
unterstützt
damit
dieses
niedrigschwellige Angebot für Kinder und
Jugendliche. Schön ist es zu sehen, dass
sich in Bichwil schon seit ein paar Jahren
Jugendliche im Leitungsteam engagieren,
seit einem Jahr zusammen mit Martina
Stadler, die als junge Erwachsene im
Leitungsteam mitmacht und 2006 den
DAJU-„Jugendbegleit-Kurs“
absolviert
hat. Daneben hat die akj mit der Juseso
Ingrid Krucker die Standortbestimmung
durchgeführt. Ingrid Krucker macht zudem im OK des regionalen Mini-Anlasses
und beim Mini-Präses-Treffen mit und
zusammen mit Oberuzwil wurde der „feel
the power“-Abend durchgeführt.
Leitungsteam Jugendtreff Bichwil
Einzelpraxisberatung und Regional
Oberuzwil
Rolf Haag ist Bezugsperson für die akj
und vertritt die Pfarrei Oberuzwil beim
SE-Austausch, in der AGFa18 sowie am
erweiterten Stamm. Zudem nimmt der
Mini-Präses Urs Lenz verbindlich an den
Mini-Präses-Treffen teil und arbeit im OK
des regionalen Mini-Anlasses mit. Die
akj hat mit Rolf Haag die Standortbestimmung durchgeführt. Die Hauptaufmerksamkeit liegt dabei auf der Schaffung genügender Stellenprozente für die
kommende Durchführung der Fa18. Der
pfarreiinterne Jugendtreff wird von Jugendlichen in grosser Eigenverantwortung und Kontakt zu Rolf Haag geführt.
Am „feel the power“-Abend, zusammen
mit Bichwil, kam in der gewählten Skulptur deutlich zum Ausdruck, dass hier
vernetzt gearbeitet wird: Ein gemeinsamer Stamm trieb verschiedene (Jugendarbeits-)Äste und Blüten.
Seite 14
Regionale Zusammenarbeit
Unter der regionalen Zusammenarbeit
versteht die akj Projekte, die in der Zusammenarbeit von Jugendbeauftragten
verschiedener Pfarreien unter akjBegleitung und Unterstützung entstehen
und über die Grenzen einer einzelnen
Pfarrei hinaus strahlen. Regional ist in
diesem Sinn Teil der Einzelpraxisberatung.
Mini-Plausch-Turnier
Mini-Grümpeli in Flawil
ftp-Abend in Oberuzwil
Die akj koordinierte die Zusammenarbeit
für die Durchführung eines Fussballgrümpel-Turniers für MinistrantInnen
in Flawil. Die Mini-Präses aus Jonschwil
und der SE Uzwil und Magdenau organisierten einen spannenden Fussballtag.
Über 100 Minis nahmen in 13 Teams an
der Ausmarchung der besten Truppe teil.
Gedacht war der Anlass als „Dankeschön“ für die grosse ehrenamtliche Arbeit der Minis, die sie in hunderten von
Gottesdiensten jahrein – jahraus leisten.
Für das Frühjahr 07 plant das OK ein
Mini-Unihockeyturnier in Degersheim.
Regional und Gruppenpraxisberatung
JugendleiterInnen-Themenabend
Anfangs März fand der JLT-Abend für
jugendliche LeiterInnen zum Thema
„Wenns im Team schwierig wird“ mit dem
Erlebnispädagogen Marcel Bäni statt.
Schwerpunkt war dabei, den rund 80
Jugendlichen und jungen Erwachsenen
interaktiv deutlich zu machen, wie ein
Team gebildet wird und was ein funktionierendes Team in den verschiedenen
Situationen und Phasen braucht. Die
Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stellen (akj SG, akj Dekanat Rorschach, AJ, rekj, akj Gossau) ist sehr
konstruktiv und gut und soll auch für 2007
fortgesetzt werden. Es kann aus guten
Erfahrungen der Vorjahre geschöpft werden. Erfreulich war die hohe Anzahl an
LeiterInnen aus unserem Dekanat, was
darauf schliessen lässt, dass das Angebot gut verankert ist und Anklang findet.
JLT im Andreaszentrum
GPB
Ergänzend zu den Einzelpraxisberatungen koordiniert die akj sogenannte Grup-
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penpraxisberatungen (GPB), an denen
sich JugendseelsorgerInnen mit der gleichen Aufgabe über ihre Erfahrungen in
den jeweiligen (Präses-) Funktionen
austauschen können. Hierbei wird besonders geschätzt, eigene Erfahrungen
einzbringen, sich unterstützen zu können
und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Dies ist umso wertvoller, da viele
Jusesos / Jugendbeauftragte vor Ort
zumeist allein für ihre Aufgaben verantwortlich sind. Die akj bereitet die Treffen
vor, lädt dazu ein, leitet sie und protokolliert sie teilweise.
Juseso-Stamm
Aus dem Stamm ist die akj vor gut 10
Jahren “geboren” worden. Bis heute ist
der Juseso-Stamm (Treffen aller JugendseelsorgerInnen alle 2 Monate) das (mit-)
tragende Gegenüber für die akjStellenleitung und die Gruppe mit den
meisten
Kontakten.
Im
Stamm
(6xjährlich) wird die Praxis in der Pfarrei
reflektiert und weiterentwickelt. Im Stamm
klärt die akj aber auch Fragen bezüglich
Vorgehen in der Zusammenarbeit mit den
Jusesos und Pfarreien. Die Zusammenarbeit ist verbindlich und findet in einer
wertschätzenden und entwicklungsförderlichen Atmosphäre statt.
Gruppenpraxisberatung
AGFa 18
Die Arbeitsgruppe Firmung ab 18 (AGFa18) hat sich 2006 dreimal getroffen.
Dabei wurde die Bedeutung der FirmbegleiterInnen, Kriterien für eine erfolgreiche Suche und für einen förderlichen
Umgang mit ihnen thematisiert. Zudem
wurden die neuen Punkte aus den Anträgen an die Bistumsleitung (Richtlinien) diskutiert. Schwerpunkte dabei:
Der Firmweg soll als Weg (längere Zeit
unterwegs) erlebbar sein, das Alter „ab
18“ soll ernst genommen werden und
die Inhalte der Firmung sollen an der
Lebenswelt der jungen Erwachsenen
ansetzen. Die akj leitet die AG zusammen mit dem Dekanatsverantwortlichen
für Fa18, Hans Brändle, Flawil.
Mini-Präses
Die akj hat die Mini-Präses zweimal zu
einem Treffen eingeladen im 2006.
Erfreulicherweise folgten die allermeisten Präses dieser Einladung. Im Mai
wurden Möglichkeiten für eine bessere
Erfassung der Präses-Arbeit im Pflichtenheft diskutiert. Folgerungen (MiniPräses-Arbeit soll in Mesmerausbildung
einfliessen, Pflichtenhefte der Mesmer
müssen Aufwand für Mini-Arbeit klar
ausweisen, falls sie dazu gehört) trug
die akj in die Dekanatsversammlung
und weiter in die Bistumsleitung rein. Im
November gestaltete die akj zusammen
mit Anita Rezzonico, Gossau, einen
unterhaltsamen Nachmittag, bei dem die
verschiedenen Spiele der neuen „MiniBoX“ kennen gelernt und ausprobiert
wurden.
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Mini-Präses-Treffen November 06
Pfadi
Zweimal im Jahr trafen sich die PfadiPräses des Dekanates Gossau und St.
Gallen. Im Vordergrund steht bei den
Treffen der kollegiale Austausch, das
gegenseitige Informieren und die Möglichkeit zur Intervision von konkreten
Situationen aus dem Pfadi-PräsesAlltag. An dieser Stelle sei auch besonders Sepp Koller-Weibel gedankt, der
die Sitzungsleitung im Herbst in der Zeit
des Mutterschutzes von Andrea Dönni
übernommen hat.
Blauring/Jungwacht
Zum Thema „Umgang mit Alkohol und
Drogen – Kultur und Spielregeln“ trafen
sich Ende April die BR/JW-Präses der
Region in Niederhelfenschwil. Im Vordergrund standen die Erfahrungen der
einzelnen Präses zur Auseinandersetzung mit LeiterInnen zum Alkohol- und
Drogenkonsum. Im November griffen
die Präses das Thema „Wertschätzung
der BR/JW-Tätigkeit“ unter Leitung von
Vroni Krämer in Degersheim auf - auch
ihr nochmals einen herzlichen Dank zur
Vertretung der Sitzungsleitung!
Dekanat „feel the power“
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„feel the power!“
2006 führte die akj im Rahmen ihres 10-jährigen Jubiläums
neun Pfarreibesuche durch, die unter dem Motto „ feel the
power!“ standen. Dabei konnten die untenstehenden
Zahlen ermittelt werden, die eindrücklich das grosse
Engagement und die Vielseitigkeit der Jugendarbeit im
Dekanat Gossau aufzeigen. Auffällig dabei: Der
allergrösste Anteil bucht die verbandliche Jugendarbeit,
Gruppenarbeit und Jugendkommission halten sich die
Waage. Noch nicht stark ausgebaut ist die
Jugendkommissionsarbeit (Vernetzung, Kontinuität).
Die verschiedenen Bereiche und Gruppierungen:
Jubiläumsfeier BR AndwilArnegg
Jugendarbeit
Verbandliche Jugendarbeit:
ƒ
JW/BR/Jubla
ƒ
Pfadi:
ƒ
Minis
Gruppenarbeit:
ƒ
Jugendgruppierungen
ƒ
Jugendalpha
ƒ
Schönstattmädchen
ƒ
Leitung Kinderhort
Offene Jugendarbeit:
ƒ
Young Power-Kurs
ƒ
Pfarreilager
ƒ
Jugendtreffs
ƒ
Offene Angebote
Weitere
Angebote
Religionsunterricht:
Firmung ab 18
ƒ
ƒ
3.Oberstufen-Treff
Passover
Jugendkommissionen
Dekanat „feel the power“
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Die einzelnen Bereiche und Gruppierungen in Zahlen:
Gruppierung
JW/BR/Jubla
Pfadi
Minis
Total verbandl.JA
Verbandliche Jugendarbeit
Zeitlich.Engagement
Total LeiterInnen
50’632h
140
26’582h
56
13’069h
98
90’283h
294
Total Mitglieder
490
331
664
1485
Gruppierung
Jugendalpha
Schönstattmädchen
Jugendgruppierungen
Leitung Kinderhort
Total Gruppenarbeit
Gruppenarbeit
Zeitlich.Engagement
Total LeiterInnen
836h
11
214h
2
5900h
20
124h
23
7074h
56
Total Mitgl./TN
31
15
159
30
235
Gruppierung
Young Power
Pfarreilager
Jugendtreff
Total offene JA
Offene Jugendarbeit
Zeitlich.Engagement
Total LeiterInnen
800h
8
6’000h
42
1’272h
22
8’072h
72
Total Mitgl./TN
28
130
55
213
Projekt/Anlass
Firmung ab 18
3.Oberstufen-Treff
Passover
Jugendkommissionen
Total:
Weitere Angebote
Zeitlich. Engagement
Total LeiterInnen
2’960h
25
2’429h
32
450h
10
148h
8
5’987h
75
Total Mitgl./TN
138
130
45
21
334
Total
Präsentation einer
Skulptur vom BR
Degersheim…
111’416h
497
2267
am akjJubiläumsfest!
Dekanat und Bistum
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Dekanatsversammlung/-Weiterbildung
Die akj-Stellenleitung nahm an den Versammlungen, an der Weiterbildungstagung und am Ausflug teil. Dabei nutzte
sie die Zeit, um Jugendarbeitsanliegen
und –Infos einzubringen und wertvolle
Kontakte in und neben den Arbeitszeiten
zu pflegen.
KVR und PR -Versammlungen
Die akj präsentierte ihre Tätigkeiten an
der jährlichen Versammlung der KVR-
PräsidentInnen– und PflegerInnenversammlung und an der Versammlung der
PR-PräsidentInnen. Die beiden Gremien
sind im akj-Vorstand durch je eine Delegierte vertreten. An der KVRVersammlung klärte die akj-Delegierte
die Erwartungen an sie ab. 2007 steht
diese Abklärung in der PR-Versammlung
an. Zudem lud die akj dazu ein, bei Fragen und Anliegen den Kontakt zur akj
aufzunehmen.
Nacht der Lichter 2006
Bistum: Nacht der Lichter in St. Gallen
Am Samstag vor dem 1. Advent trafen
sich in und bei der Kathedrale St. Gallen
gegen 3000 überwiegend Jugendliche
und junge Erwachsene zu einem eindrücklichen Taizé-Gebet. Die akj machte im OK für diesen alle zwei Jahre
stattfindenden Grossanlass mit im Bereich Verpflegung/Begegnung- vor und
nach dem Gebet. Bischof Markus und
Kirchenratspräsident Dölf Weder luden
zum Gebet ein. Der Anlass bietet Juse-
sos eine willkommene Möglichkeit, mit
Gruppen von Jugendlichen im lauten
Vorweihnachtsgeschäft zur Stille und
Besinnung zu kommen. Offensichtlich
entspricht das Angebot einem grossen
Bedürfnis. Das ökumenisch zusammengesetzte OK freute sich über viele positive Rückmeldungen und ein paar negative Feedbacks bezüglich Länge.
7 Bistum
Zusammenarbeit DAJU, akj’s
In fünf der acht Dekanate des Bistums
St. Gallen gibt es eine akj, im Dekanat
Appenzell ist eine akj geplant. Die Stellenleitungen dieser akj’s und die DAJU
trafen sich 2006 zu sechs Sitzungen, bei
denen Themen aus dem akj-Alltag (Austausch und Intervision), der DAJU und
der allgemeinen Weiterentwicklung der
kirchlichen Jugendarbeit besprochen
wurden. Zudem organisierten die akj’s
und die DAJU die beiden JusesoTagungen im Mai (zum Thema Firmung
Juseso-Tagung Nov. 06
ab 18 und kirchliche Jugendarbeit: Konkurrenz und/oder befruchtendes Miteinander?) und im November (verletzte
Jugend: Umgang als Juseso mit Jugendlichen, die Grenzerfahrungen imSuchtbereich und bei Selbstverletzungen machen).
Hauptamtliche LaienseelsorgerInnen
Als Delegierter des Dekanats vertritt Mat
Seite 20
thias Koller Filliger die LaienseelsorgerInnen des Dekanats Gossau im Rat der
hauptamtlichen LaienseelsorgerInnen
und dort auch im Büro (Vorstand). Dieses Beratungsgremium für die Bistumsleitung tagt dreimal jährlich zusammen
mit dem Priesterrat (Delegierte von den
Priestern). 2006 war geprägt durch den
Bischofswechsel. Mit der Wahl von
Markus Büchel, hat das Domkapitel für
eine Fortsetzung der aktuellen Bistumspolitik gesorgt, hat doch Markus Büchel
diese als Bischofsvikar in den letzten
Jahren
stark
mitverantwortet. Dies
zeigt sich auch zu
Beginn
seiner
Amtszeit, die geprägt
ist von Kontinuität
z.B.
in
der
Weiterführ-ung der
Einführung der SE
und der Fa18. An
den Ratstagungen
wurden im Januar 14
Anträge
an
die
Bistumsleitung verabschiedet zum Thema
kirchliche
Berufe.
Dabei liegt das Schwergewicht darauf,
die Ressourcen der Menschen vor Ort
(Kirche Schweiz/St. Gallen) zu fördern
bis zur Beauftragung für die professionelle Seelsorgearbeit. Zudem wurde ein
Antragskatalog bezüglich Fa18 im Oktober an die Bistumsleitung verabschiedet. Beide Vorstösse beinhalten wichtige Anliegen der Jugendseelsorge.
17
Jahresziele
2007
Seite 21
Allgemeine Ziele 07
1. „Entschleunigung“ als Jahresthema 06 hat viele positive Reaktionen hervorgerufen und scheint „in der
Luft“ zu liegen. Das akj-Jahresthema „entschleunigt – was dann?““ soll auf allen Ebenen einfliessen und
das Thema von 06 vertiefen.
Output – Jahresziele 2007
Einzelpraxisberatungen
1. Die akj pflegt den Kontakt zu den Trägerpfarreien. Die Stellenleitung gleist bis Oktober 07 in Zusammenarbeit mit den Jusesos die Pfarreibesuche 08 auf. Dabei sind in erster Linie die (neuen) Ratsmitglieder
aus PR und KVR eingeladen (siehe Konzept Pfarreibesuche).
2. Die flächendeckende Einführung von Firmung ab 18 (Fa18) und Seelsorgeeinheiten (SEE) fordert die
SeelsorgerInnen und Räte heraus. Die kirchliche Jugendarbeit, insbesondere die niedrigschwellige offene
Jugendarbeit, läuft dabei manchmal Gefahr, an den Rand gedrängt zu werden. Eine Konzeptionierung
kann dabei Klarheit schaffen. Die Stellenleitung thematisiert in den SEE/SV/Pfarreien das Erarbeiten eines Konzepts für die Jugendpastoral (RU/Fa18/kirchliche Jugendarbeit) unter Berücksichtigung folgender
Punkte:
a. Einführung SEE: Schaffung qualifizierter Juseso-Stellen mit Schwerpunkt Jugendarbeit.
b. Folgen der definitiven Einführung der Fa18.
c. Förderung der offenen Jugendarbeit
d. Förderung strukturierter Vernetzung (z.B. mit einer Jugendkommission)
Die Stellenleitung sucht dazu den Kontakt mit den AdressatInnen, klärt erste Erwartungen und Zuständigkeiten und fördert das Erstellen eines Grobkonzepts.
3. Die Standortbestimmungsgespräche mit den Jusesos/JB sind zu einem klärenden Arbeitsinstrument
geworden. Die Stellenleitung reflektiert die Unterlagen für die Standortbestimmung im Begleitteam und
modifiziert sie.
4. Die „neuen Medien“ (Handy, Internet) beeinflussen den Alltag (der Jugendlichen) immer mehr. Die Stellenleitung fördert das Bewusstsein der Jusesos/JB für die Bedeutung der neuen Medien für die Jugendlichen und die Jugendarbeit durch einen Workshop.
Gruppenpraxisberatungen
1. Die Gruppenpraxisberatungen unterstützen den Prozess der Einzelberatungen.
2. Die 10-Jahre-akj-Gossau-Jubiläumsfeier vom 1. Sept. 06 hat aufgezeigt, was alles an kirchlicher Jugendarbeit im Dekanat läuft und wie viele Personen daran beteiligt sind. Zudem wurde der Anlass zu einem
Gemeinschaftserlebnis der in der Jugendarbeit Engagierten. Die Stellenleitung reflektiert mit dem JusesoStamm die Frage, ob und allenfalls in welcher Form alle 2-3 Jahre ein Anlass analog dem 10-Jahre-akjJubiläum (Präsentation und Feiern der Jugendarbeit, Dankeschön, Gesamtanlass für DekanatsJugendarbeitende, PR gegen aussen) durchgeführt werden soll.
3. Die Stellenleitung überprüft bis August 07 mit dem Juseso-Stamm den Leistungsauftrag z.H. Vorstand.
Regionale Anlässe
1. Die Mini-Arbeit ist in jeder Pfarrei verankert und bringt viele Kinder und Jugendliche mit Kirche in Kontakt,
indem sie ein Gefäss für einen liturgischen Dienst und für Jugendlicheteils auch für die Leitung bietet.
Dieser wachsende Bereich der Jugendarbeit soll gefördert werden, eine Möglichkeit dafür ist die Organisation eines pfarreiübergreifenden Dekanatsanlasses. Die Stellenleitung klärt mit den Mini-Präses das
Bedürfnis für einen Dekanatsanlass und arbeitet in der allfälligen Umsetzung koordinierend mit.
2. Taizé als Ort, wo Jugendliche auf einfache Art Stille, Begegnung und Gebet erfahren können, spricht
viele Jugendliche an. Zudem vergrössert sich das Taizé-Gebet-Angebot in der Region. Die akj unterstützt
diesen Trend. Die Stellenleitung arbeitet im OK „feel the light 07“ (Taizéanlass in Gossau) mit und kümmert sich um die Verankerung im Dekanat. Sie reflektiert die verschiedenen Taizé-Anlässe zwecks Förderung im Juseso-Stamm.
Dekanat Bistum
1. Die Stellenleitung arbeitet wie bisher im Dekanat mit.
2. Die Stellenleitung arbeitet mit der DAJU zusammen und gestaltet die Arbeit in der DA’kj mit. Sie klärt die
Zusammenarbeit mit der DAJU bezüglich „Fachbegleitung“.
3. Die Stellenleitung reflektiert mit der DA’kj, wie die Chancen, die sich aus der Ausbildungsstätte RPI
Luzern ergeben, für die Personalplanung in der Jugendseelsorge im Bistum St. Gallen vermehrt genutzt
werden können.
Kommunikation
1. Die akj setzt das Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit um.
7 Jahresziele und Vorstand
Seite 22
Leistungsauftrag
1. Der Leistungsauftrag07 wird umgesetzt.
Input – Jahresziele 2007
1. Stellenorganisation
1. Die Stellenleitung überprüft regelmässig die Struktur der Zusammenarbeit zwischen den beiden Stellenleitungen und die Effizienz der Arbeitsabläufe und passt sie bei Bedarf an.
2. Vorstand
1. Leistungsauftrag: Der Vorstand begleitet und unterstützt die Stellenleitung im Umsetzen des Leistungsauftrags. Er überprüft und modifiziert den Leistungsauftrag bis August 07.
2. Die Vorstandsdelegierte aus den Pfarreiräten klärt an der PR-Jahresversammlung die Erwartungen, die
die PR an sie als ihre Delegierte haben.
3. Allg. Anstellungsbedingungen: Der Vorstand schafft und beschliesst allg. Anstellungsbedingungen und
lehnt sich dabei an die Anstellungsbedingungen der Kirchgemeinde Gossau an.
4. Mutterschaftsurlaub: Der Vorstand klärt bis September 07 die finanziellen Auswirkungen des MU’s der
Stellenleiterin ab und informiert die Kirchgemeinden darüber an der KVR-Jahresversammlung im Februar
07 und im Budget-Brief im September 07.
5. Amtsdauer 2008-11: Der Vorstand klärt die Zusammensetzung des akj-Vorstands für die neue Amtsdauer
bis zur Klausurtagung 07.
6. akj-Jubiläum: Vorstand und Stellenleitung geniessen im 1. Quartal 07 einen entschleunigenden Ausflug
aus Anlass des 10-Jahre-akj-Gossau-Jubiläums.
3. Weiterbildung/Supervision
1. Die Stellenleitung arbeitet an ihrer Arbeitsbeziehung und gestaltet das Job-Sharing.
4. akj-Kultur
1. Die Stellenleitung gestaltet die Arbeitsbeziehung und die Kontakte zur Kirchgemeinde Gossau im Pfarrhaus-Alltag.
Beschlossen an der akj-Vorstandssitzung vom 23. Nov.06
Vorstand und Stellenleitung an der akjKlausurtagung Okt. 06 Magdenau
v.l.n.r.: Roman Brülisauer Juseso/Flawil;
Georg Schmucki akj-Präsident PfarrerNiederuzwil/Henau, Jacqueline Wäspe,
akj-Kassierin/Gossau; Manuela Breu MUVertretung, Doris Moser-Humbel KVR/
Niederhelfenschwil; Judith Suter PfR/
Niederuzwil; Matthias Koller Filliger akjStellenleiter.
Abw. Andrea Dönni (Mutterschaftsurlaub).
Lass mich langsamer gehen, Gott.
Entlaste das eilige Schlagen meines Herzens
Durch das Stillwerden meiner Seele.
Lass meine hastigen Schritte stetiger werden
Mit dem Blick auf die weite Zeit der Ewigkeit.
Gib mir inmitten der Verwirrung des Tages
Die Ruhe der weiten Berge.
Löse die Anspannung meiner Nerven und Muskeln
Durch die sanfte Musik der singenden Wasser,
die in meiner Erinnerung lebendig sind.
Lass mich die Zauberkraft des Schlafes erkennen, die mich
erneuert.
Lehr mir die Kunst des freien Augendblicks.
Lass mich langsamer gehen,
um eine Blume zu sehen,
ein paar Worte mit einem Freund zu wechseln,
einen Hund zu streicheln,
ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen.
Lass mich langsamer gehen, Gott,
und gib mir den Wunsch,
meine Wurzeln tief in den ewigen Grund
zu senken, damit ich emporwachse
zu meiner wahren Bestimmung.
Gebet aus Südafrika
Kontaktadresse:
akj Dekanat Gossau, Herisauerstr. 5, 9200 Gossau
Fon: 071 388 18 41, Mail: info@akj-gossau, www.akj-gossau.ch
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Seele and Geist
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