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3 Wie wir in Deutschland leben 3 - Ernst Klett Verlag

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Wie wir in Deutschland leben
Schülerbuch Seiten 34 bis 53
Schülerbuch Seiten 74 und 75
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a)Die Zugspitze liegt im Hochgebirge, den Alpen.
b)Die Ostseeküste liegt im Norddeutschen Tiefland.
c)Der Harz liegt im Mittelgebirgsland.
d)München liegt im Alpenvorland.
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Magdeburg – Sachsen-Anhalt
Stuttgart – Baden-Württemberg
Erfurt – Thüringen
Hannover – Niedersachsen
Wiesbaden – Hessen
Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern
Potsdam – Brandenburg
Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen
Saarbrücken – Saarland
Dresden – Sachsen
München – Bayern
4z. B.:
Bundesland – Hauptstadt (Verwaltungseinheiten)/
Deich – Gezeiten – Sturmflut (gibt es an der Nordseeküste, Deiche schützen vor Sturmfluten, Sturmfluten entstehen, wenn zu Flut [Gezeiten] zusätzlich der Wind aus NO
kommt)/
Flachküste – Steilküste (Küstentypen)/
endogene Kräfte – exogene Kräfte – Relief (formen Oberfläche der Erde)/
Gletscher – Hochgebirge – Höhenstufe – Lawine – Massentourismus (Alpen)
Großlandschaft – Hochgebirge – Mittelgebirge – Tiefland
(Großlandschaften)
Nationalpark – Wattenmeer (Wattenmeer = Nationalpark)
5Durch den Wind, der an Land auftrifft, wird Sand und
Geröll abgetragen, somit wird die Küste dort zerstört. Der
abgetragene Sand wird mit der Küstenströmung weitertransportiert und schließlich wieder abgelagert. Es entsteht
ein neues Stück Küste.
TERRA Lösungsheft Geographie 1 Gymnasium Schleswig-Holstein
ISBN: 978-3-12-104080-3
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a)Mit zunehmender Höhe:
– nimmt die Temperatur ab,
– nimmt die Wuchshöhe der Pflanzen ab,
– nimmt die Zahl der Schneefelder zu,
– nimmt die Vegetationszeit ab.
b)Vegetationszeit sind Tage mit Temperaturen über 5 °C.
c)Gletscher findet man in der Schnee- und Felsstufe und
auch in der Mattenstufe.
d)Fast nur noch Gräser, Flechten, Moose wachsen in der
Mattenstufe.
e)Laubbäume wachsen in der Laub- und Mischwaldstufe,
aber auch in der Obst- und Rebenstufe.
f) Die Null-Grad-Grenze ist auch die Schneefallgrenze, das
heißt, hier fällt Niederschlag im gesamten Jahr nur in
Form von Schnee.
g)Landwirtschaftlich genutzt wird die Obst- und Rebenstufe und die Mattenstufe. Hier weiden vom Frühsommer
bis in den Herbst Rinder.
7Im Foto M3 ist im Vordergrund eine Ortschaft zu sehen,
die in einem Tal liegt, das sich im Bild bis in den Mittelgrund
erstreckt. Rechts und links des Tals sowie im Hintergrund
sind abgerundete Berge zu sehen, die bis zum Gipfel bewaldet sind. Es handelt sich bei Foto M3 um eine Aufnahme aus
dem Mittelgebirge.
Foto M5 zeigt im Vordergrund Wanderer, die offensichtlich
auf einem Höhenweg gehen, weil die Pflanzen links und
rechts des Weges nur eine geringe Wuchshöhe haben. Im
Hintergrund sind kahle und schroffe Berggipfel zu sehen,
von denen die höchsten sogar mit Schnee bedeckt sind.
Es handelt sich bei Foto M5 um eine Aufnahme aus dem
Hochgebirge.
Die Gebirge unterscheiden sich vor allem in der Höhe und in
den Formen des Reliefs (Form der Täler, Rundung der Berge).
Im Hochgebirge sind die Gipfel kahl.
8Eigentlich stehen Nationalparks und Nationalparkbesucher im direkten Widerspruch zu einander. Der Nationalpark
will die Natur gegen gefährdende Eingriffe des Menschen
schützen. Durch den Rückzug des Menschen ist es erst möglich, dass sich seltene Tiere und Pflanzen ansiedeln und sich
in ihrer natürlichen Art entwickeln können. Damit Besucher
der Natur keinen Schaden zufügen (z. B. durch Lärm), müssen sie sich an einige Verhaltensregeln halten. Damit zollen
sie der Natur, genau wie anderen Menschen, ihren Respekt.
Ich finde diese Aufforderung gerechtfertigt.
9Massentourismus ist eine Form des Tourismus, der die
Natur und Umwelt nicht berücksichtigt. Ziel ist es, soviel
Touristen wie möglich zu beherbergen. Der Gewinn aller
mit dem Tourismus verbundenen Dienstleistungen, wie Hotels, Herbergen, Restaurants, Bars, Sportstätten, kulturelle
Einrichtungen, Fahrdienstleister, Tourismusvereine, steigt
schnell. Der Urlauber bekommt einen kleinen Teil davon
auch zurück, indem die Reisen relativ preiswert sind.
Im Gegensatz dazu ist Tourismus, der Rücksicht auf die
Natur nimmt und sie schützt, teuer. Aber dafür kann der
Tourist Natur erleben wie sie ist. Dadurch, dass nur wenige
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© | Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2011
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Wie wir in Deutschland leben
Schülerbuch Seiten 34 bis 53
Touristen gezielt und unter der Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte Urlaub machen, wird die Natur erhalten. Nachteilig ist, dass hier weniger Menschen arbeiten.
Für die Natur ist Massentourismus auch deshalb schädlich,
weil er mit dem massenhaften Bau von Hotels, Straßen, Liften usw. dazu beiträgt, dass Pflanzen und Tiere verdrängt
werden. Manchmal aber auch wird das Gegenteil erreicht
– Tiere nähern sich aufgrund der leichteren Nahrungssuche in Siedlungen dem Menschen an und bilden eine akute
Gefahr.
Gefährlich sind auch Skipisten, die in immer höher gelegenen Regionen angelegt werden. Dafür wird Wald, der Jahrhunderte hier gewachsen ist, abgeholzt. Die Folge kann sein,
dass hier im Sommer Muren abgehen, da sie ungehindert zu
Tal fließen können. Damit in wärmen Wintern Schneesicherheit ist, werden mit Schneekanonen die Pisten beschneit.
Tiefschneefahren ist ebenfalls eine immer beliebter werdende Sportart. Dabei werden die Skifahrer zumeist mit Hubschraubern in hohe, unberührte Gebiete der Hochgebirge
gebracht und fahren dann talabwärts. Dabei fahren sie in
unberührter Landschaft. Unter Umständen können sie Lawinen auslösen, durch die sie sich selbst, aber auch nichts
ahnende Touristen in den Tälern gefährden.
TERRA Lösungsheft Geographie 1 Gymnasium Schleswig-Holstein
ISBN: 978-3-12-104080-3
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