close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Das Goldene Zeitalter 27 - Nebadonia

EinbettenHerunterladen
Ihre Stadtteilzeitung für Seckenheim, Rheinau und Friedrichsfeld
Stadtteil-Portal.de
www.stadtteil-portal.de
12. Jahrgang · 11. Ausgabe
29.6.November
November2013
2014
Inhalt
Das Leben spielt in den Mannheimer Stadtteilen
Seite 3
Lange Nacht der Kunst und Genüsse am 8. November von 18 bis 24 Uhr
MANNHEIM.
Es ist schon nicht
einfach, sich als kleiner Einzelhändler im Stadtteil gegen
die Konkurrenz zu behaupten.
Die Innenstadt mit ihren bunten Lichtern und den großen
Werbeaktionen und Anziehungspunkten lockt genauso
wie der Handel im Internet mit
unbegrenzten Öffnungszeiten.
Die „Lange Nacht der Kunst
und Genüsse“ ist deshalb
nicht nur eine Mannheimer
Erfolgsgeschichte,
sondern
ein Leuchtturm für die Qualität der Beratung und die Nähe
und Lebendigkeit vor Ort,
zumal mit der erstmals beteiligten Neckarstadt nun auch
die letzte Lücke im Stadtplan
geschlossen ist.
Zum elften Mal öffnen in
diesem Jahr Einzelhändler,
Handwerk und Dienstleistungsbetriebe in den Stadtteilen von 18 bis 24 Uhr ihre
Tore. Über 250 Betriebe
in 15 Stadtbezirken, erstmals verbunden durch einen
Shuttle-Service von HolgerTours, den das Audi Zentrum
Mannheim finanziell unterstützt, laden zum Bummeln,
Verweilen, Vergleichen und
auch Feiern ein. „Das ist die
ideale Gelegenheit, das Angebot vor Ort kennenzulernen“,
sagte Bürgermeister Michael
Grötsch im Vorjahr bei der
zentralen Eröffnung der „Langen Nacht“ in der Volksbank
Sandhofen. Und daran hat sich
bis heute nichts geändert. Als
für Wirtschaft und Kultur zuständiger Bürgermeister sieht
er gleich zwei seiner Amtsbereiche auf das Beste verbunden: „Und wir unterstützen
die Veranstaltung auch – sowohl durch den Fachbereich
für Wirtschafts- und Strukturförderung als auch aus dem
Kulturbereich.“
Entstanden war die Idee
im Jahr 2004 in Sandhofen,
„Geburtshelfer“ waren der
damalige
Gewerbevereinsvorsitzende Gerhard Engländer, Daniela Fenzel und
Gabi Put. Engländer ist noch
immer eingebunden, gehört
zur Interessengemeinschaft
„Lange Nacht der Kunst und
Genüsse“, die die Veranstaltung mittlerweile koordiniert.
„Es ging darum, mehr Aufmerksamkeit auf das Gewerbe
vor Ort zu richten“, erinnerte
Grötsch. Seither trug die Idee
Früchte und weitete sich vom
Norden kommend nach und
nach auf immer mehr Stadtteile aus, bis zum heutigen
Ausmaß. Und ein Ende des
Wachstums ist noch nicht abzusehen, wobei die Mannheimer Innenstadt bewusst ausgeklammert wird.
Für die Gewerbetreibenden
ist die Nacht eine Gelegenheit,
sich in ungewöhnlichem Licht
zu präsentieren, und für die
Künstler der Region ist es eine
neue und spannende Plattform,
Posaunenchor ausgezeichnet
ihre Kunst zu präsentieren.
Davon profitieren beide Seiten und das Zusammenspiel
macht die Atmosphäre dieser
Nacht so einzigartig. „Eine
Veranstaltung, die aus dem
städtischen Terminkalender
nicht mehr wegzudenken ist“,
betonte Grötsch. Und auch
bundesweit sucht die gemeinsame Aktivität der Stadtteile
Ihresgleichen – Beleg für die
Richtigkeit des Mannheimer
Zentrenkonzeptes, das die Bedeutung der Stadtteilzentren
als Herzstück des Zusammenlebens hervorhebt und stärkt.
„Und die Besucher auf den
Straßen beleben nicht nur
den Stadtteil, sondern zeigen
auch die Verbundenheit der
Menschen mit dem Gewerbe
vor Ort“, so Bürgermeister
Grötsch. Er dankt deshalb
allen Organisatoren, die das
bunte Angebot in den jeweiligen Stadtteilen auf die Beine gestellt hatten und wie in
jedem Jahr durch ihr ehrenamtliches Engagement immer
wieder für frischen Wind bei
der „Langen Nacht der Kunst
und Genüsse“ sorgen.
end
Seite 4
Tag der Bibliothek in Rheinau
Seite 5
Kerwe in Seckenheim
Seite 7
Gesundheitstag in
Seckenheim und Rheinau
Seite 10
Neues Exponat
im Heimatmuseum
Seite 10
Neue Schilder im Dossenwald
Seite 12
Termine
Aktuelle Nachrichten aus
Ihrem Stadtteil finden
Sie auch im Internet unter:
www.stadtteil-portal.de
Weitere Infos zur „Langen
Nacht“ finden Sie in der
großen Sonderbeilage. Ein
Lageplan mit allen Teilnehmern und Haltepunkten
des Shuttle-Busses ist auch
unter www.lange-nachtmannheim.de veröffentlicht.
und auf facebook!
Ein kurzer Blick in die Ortsgeschichte
Ein Rockkonzert für den Jubilar
Archäologische Ausgrabungen in der Säckinger Straße
Gelungenes Geburtstagskonzert / 25 Jahre Da Capo Musikgemeinschaft
SECKENHEIM.
„Uns fehlen in
Seckenheim rund 1 000 Jahre
Aufzeichnungen“, sagt Archäologe Dr. Klaus Wirth von
den Reiss-Engelhorn-Museen.
Er freut sich deshalb über jede
Bautätigkeit im Ort. „Dann
können wir sehen, was sich
unter der Erdoberfläche verbirgt, und mit Archäologie die
Lücke vom sechsten Jahrhundert bis zu den schriftlichen
Aufzeichnungen aus dem
15. Jahrhundert schließen.
Seckenheim hat für uns die
höchste Priorität.“
Zuletzt waren Wirth und
seine Mitarbeiter Lea Bitterwolf, Christoph Feuerbacher,
Benedikt Stadler, Norbert
Knopp und Samantha McGee
im Hunsrück in der Säckinger
Straße 3-5 tätig. Dort, wo bis
zum Sommer noch die schö-
ne Scheune stand, die der
TSG als Straßenfest-Standort
diente, sollen demnächst moderne Häuser entstehen. Doch
zuvor durchwühlten Wirth und
seine Mitarbeiter den Boden
und wurden fündig: „Die erste
nicht-natürliche Bodenschicht
ist offenbar eine aufgefüllte
Senke.“ Möglicherweise wurde hier eine ehemalige Neckar-Rinne eingeebnet. Das Besondere dabei: Diese Schicht
aus dem Spätmittelalter (13.
bis 15. Jahrhundert), der Zeit
der ersten Erwähnung des alten Rathauses, enthält einen
hohen Fäkalienanteil, so der
Archäologe. „Aber gebaut
wurde darauf noch nicht. Hier
scheint noch Überschwemmungsgebiet gewesen zu
sein“, sagte Wirth nach einem
kurzen Blick in die etwa
Archäologe Klaus Wirth (rechts) notiert alle Funde seiner Mitarbeiter.
1,20 Meter tief ausgehobene
Grube.
Das ebenfalls gefundene
Holzfundament stamme hingegen aus der Zeit vor den Pfälzer
Erbfolgekriegen (1688-1697).
„Das konnten wir durch Tonpfeifenfragmente relativ genau
chronologisch einordnen“, erklärte Wirth. Doch auch diese
Hütte wurde abgerissen und
in der Barockzeit tdurch einen Neubau ersetzt. „Es war
wohl ein Wohnhaus mit einer
Fachwerkstruktur.“
Durch
den Nebenbau ergebe sich ein
kleines Gehöft, so der Fachmann. „Doch leider ist dieses
Gebiet auf keinem Plan mehr
verzeichnet“, bedauerte er.
Immerhin konnten Wirth
und seine Mannschaft wieder
ein kleines Puzzleteil zur Ortsgeschichte beitragen.
end
RHEINAU.
Ihren 25. Geburtstag
hat die Musikgemeinschaft
Da Capo schon im Mai gefeiert. Nun folgten im Herbst
zwei weitere Höhepunkte in
der Geschichte des jungen
Chores. Der erste war die
Mitwirkung der Sängerinnen
und Sänger beim Konzert der
bekannten Band „Foreigner“
im Rosengarten. Hier durfte
Da Capo als Backgroundchor
bei „I want to know what love
is“ mitwirken. Für die Sängerinnen und Sänger war das ein
einmaliges Erlebnis, die Band
so hautnah erleben zu dürfen,
und auch die Zuschauermenge
beim Rockkonzert erleben sie
nicht alle Tage.
Tags darauf fand dann in
der Versöhnungskirche das
erste von insgesamt drei Konzerten mit dem neuen Programm „Made in Germany“
statt. Durch das vielschichtige
Programm führte Peter Böhm.
Besteht Da Capo nun seit 25
Jahren, so war der musikalische Bogen viel weiter gespannt: Er reichte gar einige
hundert Jahre zurück bis ins
Mittelalter. Und wie der Titel
des Konzertes schon aussagte
– alle Lieder wurden in deutscher Sprache gesungen. Der
musikalische Leiter Stefan
Golea hatte dazu die Arrangements geschrieben.
Und so ging es von der a
cappella gesungenen „RaFoto: Endres benballade“ über den „Tanz
Mit einem tollen Konzert in der Versöhnungskirche präsentierte Da Capo sein neues Programm
„Made in Germany“.
über die Brücke“ hin bis zu
„Geboren um zu Leben“ von
Unheilig. Begonnen hatte
das Konzert ganz überirdisch
mit „Vom selben Stern“ und
spannte den Bogen dann über
die „Eisblumen“ bis hin zur
„Sonne“ von Rammstein.
Nicht fehlen durfte dabei der
„Leuchtturm“ von Nena oder
„Altes Fieber“ von den Toten Hosen und „Mensch“ von
Herbert Grönemeyer. Auch an
„Modell“ von der Band Kraftwerk oder „Rebell“ von den
Ärzten wagte sich Da Capo
erfolgreich heran und blieb
damit seinem Grundsatz treu,
auch Stücke zu präsentieren,
die eben nicht jeder Chor im
Repertoire hat. Nach einer
musikalischen Reise durch
Deutschland machte man mit
„Amadeus“ von Falco auch
einen kurzen Abstecher nach
Österreich, um dann aber auch
in Mannheim anzukommen.
„Und wenn ein Lied“ von den
Söhnen Mannheims war die
Hommage an die Heimatstadt.
Das Publikum bedankte
sich für dieses überaus gelungene Geburtstagskonzert mit
lang anhaltendem Applaus
Foto: Schatz
und der Forderung nach einer Zugabe. Die wurde nach
den Dankesworten, vor allem
an die Techniker, die die
eher kahle Kirche mit tollen
Lichteffekten stimmungsvoll
illuminiert hatten, gewährt.
„Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen setzte dann
den endgültigen Schlusspunkt
unter das Konzert, welches
noch einmal am 8. November
in der Christuskirche Oftersheim und am 15. Januar in
der Johannes-Calvin-Kirche
in Friedrichsfeld präsentiert
wird.
mhs
Seite 2
6. November 2014
Eine Schwarzwaldfahrt bei Kaiserwetter
EDITORIAL
Einen
unvergesslichen
Abend verbrachte der Chor in
Freiburgs Altstadt in einem
Weinlokal, bei dem nicht nur
das Essen, sondern der Gesang
im Vordergrund stand. Vicedirigent und Akkordeonist Jürgen
Zink war wie seine Sänger unermüdlich im Einsatz. Der zweite
Tag stand ganz im Zeichen einer Schwarzwaldrundfahrt mit
Feldberg, Schluchsee und Titisee. Bei Bilderbuchwetter mit
Blick auf den malerischen Titisee in Neustadt gaben die bestens aufgelegten Sänger unter
Chordirektor Dietrich Edinger
ein Spontankonzert unter freiem Himmel.
Am Abreisetag gestaltete die
Singgemeinschaft im Freiburger Münster die Hauptmesse.
Dompfarrer und Stadtdekan
Wolfgang Gaber, ehemaliger
Die kleinen Dinge des Lebens …
SECKENHEIM/FRIEDRICHSFELD.
Zu ihrer zweiten Konzertreise hatten sich die Sänger des
Frohsinn Friedrichsfeld und
des Sängerbundes Seckenheim
als Ziel Freiburg im Breisgau
auserkoren. Bei bestem Frühherbstwetter machten sich die
rund 50 Sänger auf die Reise.
Arnold Gaebler stimmte seine
Sangesfreunde bereits auf der
Hinfahrt mit viel Interessantem
und Wissenswertem über Freiburg, den Breisgau und den
Schwarzwald auf die kommenden Tage ein.
Erstes Ziel war das ElsassStädtchen Colmar. Nach traditioneller Elsässer Küche im KultRestaurant Pfeffel stand die
Besichtigung der malerischen
Altstadt auf dem Programm,
bevor es weiter in die BreisgauMetropole Freiburg ging.
Pfarrer von St. Pankratius in
Schwetzingen, hatte Dietrich
Edinger sowie seine Seckenheimer und Friedrichsfelder
Sänger eingeladen. Chor und
Gottesdienstbesucher
waren
gleichermaßen begeistert, was
ein spontaner Schlussapplaus
im Münster unterstrich.
Nach einer verdienten Einkehr in der bekannten Brauerei Ganter durfte natürlich
ein spontaner Auftritt auf dem
Münsterplatz nicht fehlen.
Frohsinn-Chef Gerhard Krieger
dankte auf der Heimreise nicht
nur dem lieben Gott für das bescherte Wetter, sondern auch
Veranstaltungsleiter
Alfred
Bauer, der die Reise bestens
organisiert hatte. Man war sich
einig, dass dies nicht die letzte
Reise der Singgemeinschaft
war.
red
Manche Menschen sind
immer auf der Suche nach
dem großen Glück ... und finden es nie. Dabei sind es oft
die kleinen Dinge des Lebens,
die uns großes Glück schenken können. So unternahmen
wir vor einigen Wochen einen
Firmenausflug in die wunderschöne Pfalz. Das Wetter hätte eigentlich kaum schlechter
sein können: Es war neblig,
auf der Fahrt in die Pfalz fing
es stark an zu regnen, doch
die Stimmung trübte sich dadurch nicht ein. So lief denn
unser Team bei schlechtem
Wetter auf die St.-AnnaKapelle hoch; normalerweise
hat man von hier einen tollen
Blick über die Rheinebene,
doch an diesem Morgen waren es nicht einmal 50 Meter
Sicht. Weiter ging es auf die
Trifelsblick-Hütte, und ganz
langsam gab es kleine Wolkenlücken und die Sonne
war für wenige Augenblicke
zu sehen. Wie schön, dachten wir alle, ohne zu wissen,
was dieser Tag noch für uns
bereit halten sollte. Über die
Landauer Hütte ging es dann
zur Ruine Neuscharfeneck.
Unbeschreiblich war das
Gefühl, auf der Burgruine
bei strahlendem Sonnenschein zu stehen. Reste von
Nebelschwaden krochen die
Pfälzer Berglandschaft empor. Der Rückweg verlief in
einem herrlich eingefärbten
Herbstwald, den die Sonne in
eine wunderschöne Traumlandschaft verwandelte. Alle
Sinne wurden auf dieser
Wanderung angesprochen, so
atmete die Nase eine herrlich
duftende Herbstluft ein. Und
nun war auch auf der St.Anna-Kapelle der Weg frei in
die Rheinebene; sogar bis in
den Schwarzwald reichte der
Blick, den man am Morgen
sich nicht vorstellen konnte.
Es waren die kleinen Dinge auf dieser Wanderung,
die uns allen ein Glücksgefühl beschert haben. Gerade
Kinder erkennen diese Feinheiten des Lebens sehr gut:
Wie können sie sich über eine
Grimasse doch freuen! Und
das können wir von Kindern
lernen …
Holger Schmid
IMPRESSUM
Herrliche Stimmen vor traumhafter Kulisse – die Singgemeinschaft auf Schwarzwaldfahrt.
Foto: privat
Den ökologischen Gedanken
in den Verein getragen
Herbstputz beim TV Rheinau im Wandel
RHEINAU.
„Der Dreck muss
weg.“ Dieser Spruch gilt nicht
mehr. Es gibt beim TV Rheinau keinen Dreck mehr, der
abtransportiert werden muss.
„Wir reden von Grünschnitt,
der nicht mehr im Abfallcontainer landet, sondern direkt
auf dem Vereinsgelände geschreddert und kompostiert
oder als Bodendecker an den
entsprechenden Stellen ausgelegt wird. Außerdem wird anfallendes Laub kompostiert“,
erklärte Pressesprecher Peter
Kreis.
Der neue Vorsitzende Raimund Würz war von dieser
Idee, die übrigens nicht neu
war, begeistert und hatte
deshalb zum traditionellen
Herbstputz auf dem Vereinsgelände keinen teuren Abfallcontainer geordert, sondern
einen wesentlich preiswerteren Schredder gemietet, der
freundlicherweise von einem
Mitglied gesponsert wurde.
Und so trafen sich am 18.
Oktober um 9 Uhr bei schönstem Herbstwetter die Freiwilligen aus dem Verein, die beim
Herbstputz mithelfen wollten.
Den Grünschnitt hatten fleißige Helfer in diesem Jahr
bereits im Vorfeld verarbeitet.
Was es gab, war Schnittgut,
das beim letzten Frühjahrsputz
nicht, wie die Jahre vorher,
abtransportiert worden war.
Und dieses Material wurde
geschreddert und als Bodendecker auf dem weitläufigen
Gelände am Rheinauer Ring
ausgelegt. Damit war der Spaß
bei den Beteiligten gleich doppelt so groß, denn der Einsatz
diente in diesem Jahr der Umwelt und sparte außerdem dem
Verein bares Geld.
Es wurde aber nicht nur geschreddert, es gab auch jede
Schubkarren für Schubkarren entsteht das neue „Igelhotel“.
Menge sogenannter „Wildkräuter“, hauptsächlich am
langen Zaun entlang, die entfernt werden mussten. Viele
Schubkarrenladungen dieser
Wildkräuter und auch Laub
landeten beim „Igelhotel“,
das gerade im Bau ist und den
Igeln im Winter Unterschlupf
geben wird. Das Igelhotel ist
Bestandteil eines kleinen Biotops, das im nördlichen Teil
des Vereinsgeländes momentan am Entstehen ist.
Auch die BeachvolleyballFelder wurden winterfest gemacht. Die Netze wurden abgehängt und die Flächen mit
Planen abgedeckt. Kurz vor
13 Uhr trafen sich alle Helfer zum Mittagessen auf der
Terrasse der „Athener Rose“.
Die Arbeiten waren zwar noch
nicht alle erledigt, aber vier
Stunden anstrengende Arbeit
waren genug.
red
Foto: Kreis
Herausgeber, Verlag und Satz:
Schmid Otreba Seitz Medien
GmbH & Co. KG
Wildbader Straße 11,
68239 Mannheim
Fon: 0621-72 73 96-0
Fax 0621-72 73 96-15
E-mail: info@sosmedien.de
www.sosmedien.de
Geschäftsführer:
Holger Schmid (hs),
V.i.S.d.P.: Dr. Stefan Seitz (sts)
Redaktionsleitung:
Volker Endres (end)
Freie Mitarbeit: Saskia Grössl (sgr),
Marion Schatz (mhs)
Namentlich gekennzeichnete Beiträge und Pressemitteilungen (pm)
geben nicht unbedingt die Meinung
der Redaktion (red) wieder.
P&D-Berichte beinhalten Werbung
unserer Kunden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos
übernehmen wir keine Gewähr.
Anzeigenleitung: Karin Weidner
Anzeigen:
Karin Weidner (Neckarau/Rheinau),
Ludovic Roy
(Seckenheim/Friedrichsfeld)
Auflage: 23.500
Erscheinungsweise: monatlich
Druck: DSW Druck- und Versandservice Südwest GmbH, Ludwigshafen
Vertrieb: SÜWE Vertriebs- und
Dienstleistungs-GmbH & Co. KG,
Ludwigshafen,
Service-Telefon PPS Mannheim:
0621-1 22 67 99-0
Verteilung:
an alle erreichbaren Haushalte im
Gebiet Seckenheim, Suebenheim,
Hochstätt, Rheinau, Rheinau-Süd,
Pfingstberg, Casterfeld, Friedrichsfeld, Alteichwald, Neu-Edingen
Zurzeit gültige
Anzeigenpreisliste:
06/14 vom Juni 2014.
Für nicht veröffentlichte Anzeigen,
nicht ausgeführte Beilagenaufträge
oder bei Nichterscheinen in Fällen
höherer Gewalt wird kein Schadensersatz geleistet.
Internet: www.stadtteil-portal.de
UNSERE AUSLAGESTELLEN
Seckenheim / Suebenheim / Hochstätt
Seckenheimer Bücherladen
Badenweiler Straße 33
Kiosk Krieger
Freiburger/ Ecke Zähringer Straße
Kiosk Menges
Pavillon Haltestelle Rathaus
Blumen Gropp
Schwabenstraße 22
Bürgerdienst im Schloss
Seckenheimer Hauptstr. 68
Schreibwaren Wall
Zähringer Str. 103 /
Ecke Rastatter Str.
Stadtteilbibliothek
im Alten Rathaus
Seckenheimer Hauptstr. 96
Salon Jaci
Seckenheimer Hauptstr. 142
VR Bank Rhein-Neckar
Seckenheimer Hauptstr. 123
Sparkasse Rhein Neckar Nord
Zähringer Straße 58-62
Friedrichsfeld / Neu-Edingen
ARAL Tankstelle
VR Bank Rhein Neckar
Bürgerdienst
Trautenfeldstraße 38
Vogesenstraße 6-8
Vogesenstraße 65
Ilvesheim
AVIA-Station
Optik am Schloss
Bäckerei Norbert Magin
VR Bank Rhein-Neckar
Brückenstraße 3
Schloßstraße 32
Weinheimer Str. 29
Schloßstraße 11
Rheinau / Pfingstberg / Casterfeld
VR Bank Rhein-Neckar
Am Marktplatz
VR Bank Rhein-Neckar
Herrensand 38
Sparkasse Rhein Neckar Nord
Lüderitzstraße 42a
VR Bank Rhein-Neckar
Lüderitzstraße 44-46
Metzgerei Sinn
Lüderitzstraße 32
Gaststätte Meissners
Mallaustraße 111
Maria-Scherer-Haus
Minneburgstraße 70
Sparkasse Rhein Neckar Nord
Relaisstraße 28
Deutsche Bank
Relaisstraße 41-43
Toto-Lotto Feininger
Relaisstraße 88-90
Bürgerdienst Rheinau
Relaisstraße 124
Farben Tapeten Agentur Beisel
Schwabenheimer Straße 1
Hertel´s Schlemmer-Land
Schwabenheimer Straße 3-5
Autohaus Dietrich
Schwetzinger Landstraße 47
VR Bank Rhein-Neckar
Stolzeneckstraße 14
Gärtnerei Kull
Waldgartenweg 12-14, am Friedhof
Seite 3
6. November 2014
Hauptstraßenumbau als Knackpunkt fürs Straßenfest
Generelle Zustimmung zur Fortführung der Veranstaltung
SECKENHEIM.
„Wir wollen
nicht die Totengräber des
Straßenfestes sein“, sagte der
IG-Vorsitzende Jürgen Zink
bei der Herbstsitzung der Interessengemeinschaft Seckenheimer Vereine und nahm
damit Bezug auf die außerordentliche Versammlung im
August, bei der er die Problematik fehlender Unterstützung aus den Vereinen klar
angesprochen hatte. „So wie
es jetzt ist, kann es nicht weitergehen“, lautete im Sommer
der klare Tenor und Zink bat
die Vereinsvertreter, sich bis
zum Herbst Alternativen zu
überlegen.
Sein Appell brachte zumindest teilweise Erfolg. Zwar
hatten die Vereinsvertreter
kaum konkrete Namen oder
Vorschläge zur Herbstsitzung
mitgebracht, aber immerhin
wurde offen diskutiert – so
stand unter anderem eine
Aussetzung des Straßenfestes
für die Zeit des Hauptstraßenumbaus zur Debatte. „Damit würden wir Zeit gewinnen,
uns ein völlig neues Konzept
zu überlegen“, warb Edith
Wellmann-Hufnagel als neues
TSG-Vorstandsmitglied.
„Wenn wir es einmal ausfallen lassen, wird es schwer,
das Fest wieder aufleben zu
lassen“, mahnten hingegen
Kritiker dieses Vorschlages,
wie der SV-Vorsitzende Ralph
Waibel. Immerhin: Die in diesem Jahr beteiligten Vereine
sagten auf der Sitzung fest zu,
dass sie auch im kommenden
Jahr wieder mit dabei sein
wollen.
Die größten Knackpunkte
waren damit nicht ausgeräumt: „Uns fehlt nach wie
vor eine Lösung für die Bühne und wir haben nach wie
vor niemanden, der sich um
das Bühnenprogramm kümmert“, erinnerte Zink an zwei
„Hausaufgaben“, die er den
Vereinsvertretern im August
mit auf den Weg gegeben hatte. Mit Ralph Waibel, Sabine
Schneider und Hartwig Trinkaus fand sich nach längerer
Diskussion eine Dreiergruppe,
die sich bereiterklärte, anstelle
von Heike Warlich-Zink das
Bühnenprogramm zu organisieren. Eine Frauengruppe des
Männergesangvereins wolle
sich um die Organisation der
Auch die Frage der zukünftigen zentralen Bühne für das Straßenfest ist noch nicht endgültig geklärt. Foto: Endres
Flohmarktstände kümmern,
und der IG-Vorstand hatte bereits Vorarbeit geleistet und
sich nach einer kleineren Bühne umgeschaut, wobei Zink
erklärte, mit Ilvesheim und
der neuen Bühne der Erlösergemeinde gleich zwei Alter-
nativen aufgetan zu haben, die
nun geprüft werden müssten.
Und so blieb der Umbau der
Hauptstraße mit fehlenden Zufahrten für Anlieferer und Rettungsdienste sowie Abfahrten
für die Anwohner als letztes
Hindernis. Eine Antwort auf
die Bauabläufe hatten aber
weder der IG-Vorstand noch
die anwesenden Bezirksbeiräte. Dabei hängt es gerade
von dieser Frage ab, ob es
im kommenden Jahr tatsächlich wieder ein Straßenfest im
„Hunsrück“ geben kann. end
Sie sind im Auftrag des Herrn unterwegs
Posaunenchor ist „Aktiv für Seckenheim“
Der Posaunenchor erhielt vom IG-Vorstand das symbolische Staffelholz.
SECKENHEIM. Der Posaunenchor der Erlöserkirche spielt
zum Volkstrauertag, fährt
zur Weihnachtszeit auf einer
Kutsche durch Seckenheim
und erfüllt die Luft mit Weihnachtsliedern,
veranstaltet
die Seckenheimer Bläsertage und vieles andere mehr.
Kurz gesagt: „Ihre Musik hat
positive Auswirkungen auf
Seckenheim“, erklärte der
IG-Vorsitzende Jürgen Zink
in einem Satz, warum der Posaunenchor und sein Kantor
Wolfgang Schaller vom IGVorstand die seit 2003 vergebene Auszeichnung „Aktiv für
Seckenheim“ erhielten. „Der
Posaunenchor, der seit 1976
das örtliche Leben bereichert
und musikalischer Botschafter
Seckenheims ist, passt hervorFoto: Endres ragend in die Liste der bis-
herigen Preisträger“, befand
Zink.
„Wir sind eben im Auftrag des Herrn unterwegs“,
schmunzelte Musiker Tim
Volz bei seinen Dankesworten
in Anlehnung an das Motto
der filmischen „Blues Brothers“. Und er erläuterte auch
die Umsetzung dieses Mottos: „Wir spielen nicht nur
in Kirchen, sondern auch auf
der Straße, um bei den Menschen zu sein.“ So verstehe
der gesamte Posaunenchor die
Auszeichnung mit dem Staffelstab, den die Musiker vom
Küchenteam des Schifferkinderheims übernahmen, deshalb nicht nur als Dank und
Anerkennung für Geleistetes,
„sondern wir verstehen es als
Ansporn für weitere Mitarbeit
in unserer Gesellschaft.“ end
Zwischen Rosenheim-Cops und Heldenorgel
Der Männerchor des MGV-Liedertafel auf Sängerreise durch Chiemgau und Tirol
SECKENHEIM.
Mit 41 Sängern
und Freunden des Vereins
machten sich der Männerchor
und Freunde des MGV-Liedertafel Mannheim-Seckenheim auf ihre viertägige Sängerreise. Die führte in diesem
Jahr in Richtung Erlebniswelt
Chiemgau.
Anlaufstelle war dabei
Rohrdorf im Landkreis Rosenheim, wo Reiseleiter Ralf
Biegel mit dem „Hotel zur
Post“ das erste Haus am Platze
gebucht hatte. Die Sänger kamen gut genährt an, denn die
traditionelle Rast im Grünen
mit Hausmacher und Brot war
selbstverständlich mit an Bord.
Für die nächsten beiden Tage
hatte Ralf für seine Truppe
einen ortskundigen Reisebegleiter engagiert. Klaus
Langnickel, ein aus Nußloch
im Badischen „ausgewanderter“ Landsmann, hatte alles Wissenswerte über diesen
Landstrich auf den Ausflügen
parat. Der erste Tag führte
über die Autobahn entlang
des Chiemsees bis nach Grabenstätt; über Chieming und
Seebruck am Ostufer erreichten die Sänger ihr erstes Ziel,
das Kloster Seeon. Selbstverständlich: Wenn ein Männer-
chor unterwegs ist, wurde in
der Klosterkirche die musikalische Visitenkarte eindrucksvoll hinterlassen. Vizedirigent
Günther Volz hatte natürlich
dafür vorgesorgt. Nach dem
obligatorischen Gruppenbild
auf der Treppe vor der Kirche sangen die Männer noch
Ständchen für ein zufällig anwesendes Brautpaar.
Am nächsten Tag starteten
die Sänger zur Rundfahrt in
die Chiemgauer Alpen. Über
den schönen Marktflecken
Aschau ging die Fahrt nach
Ebbs in Tirol. Auch hier hinterließen die Sänger ihre musikalische Visitenkarte. Nach
einem Stadtrundgang in Kufstein lauschte die Reisegruppe
um Punkt 12 Uhr der „Heldenorgel“, der größten Freiorgel
der Welt.
Durch die Chiemgauer Alpen wurde die Reise über
Walchsee, Kössen und Reit
im Winkl zur „Windbeutelgräfin“ nach Ruhpolding und
der verdienten Mittagspause fortgesetzt. Anschließend
ging’s weiter zur „Seiser
Alm“ (allerdings nicht „die“
in Südtirol), um von hier oben
noch einen herrlichen Ausblick auf den Chiemsee und
die Umgebung zu genießen.
Am letzten Tag dieser wunderschönen Sängerreise begaben
sich die Sänger noch auf die
Spuren der Rosenheim-Cops,
dieser inzwischen berühmten
Krimi-Fernsehserie im ZDF.
Mit dem ortskundigen und filmerfahrenen Stadtführer ging
es zu einem ausgiebigen und
erfahrungsreichen Stadtrundgang. Zum Abschluss und zur
Abrundung trafen sich die Seckenheimer in der Gaststätte
„ Zum Johann Auer“, wo sich
auch die Schauspieler und das
Filmteam regelmäßig nach
den Dreharbeiten treffen. Ein
gelungener Abschluss einer
ganz besonderen Sängerreise
in den Chiemgau und auf den
Spuren der Rosenheim-Cops.
Der Dank dafür galt „in verschärfter Form“ dem langjährigen Reiseleiter Ralf Biegel
und Reise-Finanz-Chef Reinhold Badmann.
red
Zum traditionellen Reisebild versammelten sich die Sänger auf den Stufen der Klosterkirche Seeon. Foto: Privat
Seite 4
6. November 2014
Martinsgemeinde feierte in St. Johannes
ZURÜCKGEBLÄTTERT
Zu Fuß durch Seckenheim und Rheinau
Vor zehn Jahren … waren jede Menge Bewohner
und Gäste beim „Rheinauer
Rundgang“ des Gewerbevereins unterwegs, erkundeten per pedes ihren Stadtteil
und nahmen vor allem den
gerade frisch eingeweihten
Waldlehrpfad im Dossenwald
in Augenschein, der sieben
Kilometer vom Wasserwerk
und Wildgehege bis zur Rotlochhütte führte und auch
heute noch führt.
Gewandert wurde vor zehn
Jahren auch bei einer anderen
Gelegenheit, denn in einem
Blick über die eigentliche
Verbreitungsgrenze
des
„Rheinauer Boten“ berichtete
die Stadtteilzeitung auch
über
den
Seckenheimer
Wandertag, der damals noch
vom Schützenhaus im Wald
gestartet wurde.
Und ein Mann stand ganz
besonders im Mittelpunkt der
Berichterstattung: Jürgen Ruf,
der gemeinsam mit Ehefrau
Karin im Oktober 2004 vom
damaligen Rektor der GerhartHauptmann-Schule, Bernhard
Moser, nach 18 Dienstjahren als
Hausmeister in den Ruhestand
verabschiedet wurde. Insgesamt
blickte er, nach 26 Jahren beim
Metallbauer Mohr&Federhaff,
auf 44 Dienstjahre zurück
und ist auch heute noch
ein fester Bestandteil der
Berichterstattung aus seinem
Stadtteil Rheinau.
end
RHEINAU.
60 Jahre Martinsgemeinde – unter diesem Motto
stand das Gemeindefest der
kleinsten Gemeinde Mannheims in diesem Jahr. Gefeiert wurde in den Räumen der
katholischen St.-JohannesGemeinde, da die Martinskirche gerade umgebaut wird.
Eingeläutet wurde das Fest
mit einem Familiengottesdienst, der mit Brot, Trauben
und Kürbissen auf dem Altar
auch auf Erntedank hinwies.
Im Gottesdienst wurde Pfarrer Wolfram Langpape offiziell in der Gemeinde eingeführt. Er hat vorerst die halbe
Pfarrstelle in St. Martin inne.
Seine andere halbe Stelle leistet er in Sandhofen, wo er
gemeinsam mit seiner Frau
Rebekka lebt und arbeitet.
Der Kindergarten der Martinsgemeinde war im Gottesdienst sehr präsent, da zwei
Erzieherinnen Dienstjubiläum feierten. Anja Preißler
setzt sich seit 25 Jahren, Marion Neumann sogar schon
seit 30 Jahren mit ganzer Seele für die Kinder ein. „Anja
hat zu mir gesagt, sie arbeite
schon so lange mit Marion zusammen, dass sie sich wie ein
altes Ehepaar fühlen“, verriet
Beate Szilluweit, Leiterin des
Kindergartens. Für die beiden Erzieherinnen gab es eine
Flasche Martins-Secco und
Gottes Segen für die nächsten
Beate Szilluweit (links) gratulierte Anja Preißler (Mitte) und Marion Neumann (rechts) zum Dienstjubiläum.
Foto: Größl
Arbeitsjahre sowie ein Ständchen von ihren Schützlingen.
Danach ging es wie jedes
Jahr mit einem zünftigen
Mittagessen und selbst gebackenem Kuchen weiter. Die
traditionelle große Tombola
hielt Preise bereit, die nicht
nur Kinderaugen strahlen
ließen. Bücherwürmer kamen am Stand von Marliese
Dietrich, die das Gemeindelädchen „OASE“ leitet, auf
ihre Kosten. Die Rheinauer
Seebären brachten mit ihren
Shantys eine frische Meeresbrise in den Saal. Das
AWO-Ballett hatte ein UdoJürgens-Medley im Gepäck.
Bei ihrer „Starparade“ verwandelten sich die Mitglieder unter anderem in Marilyn
Monroe und Elvis Presley.
Sportlicher Höhepunkt war
der Auftritt von Lars Laakmann und Selina Bitz von den
Rope Skippern der TSG Seckenheim, die dem Publikum
zeigten, wie man heutzutage
Seil springt. Dabei wetteiferten sie, wer in 30 Sekunden
die meisten Sprünge schafft.
Für eine Art Flashmob war
auch das Publikum eingeladen, eine Choreographie mitzutanzen.
Nach dem Fest ist vor dem
Fest: In der Martinsgemeinde drücken alle die Daumen,
dass die nächste Feier in der
frisch umgebauten Kirche
stattfinden kann.
sgr
Kunst, Literatur und Pfälzer Wein
Förderverein der Rheinauer Stadtteilbibliothek mit buntem Programm
RHEINAU. Mit gleich drei
Veranstaltungen feierte der
Förderverein der Rheinauer
Stadtteilbibliothek den „Tag
der Bibliotheken“. So las
Joachim Kühn am Nachmittag Kindern aus seinem
Erstlingswerk „Jakobs Reisen“ vor, was die Kleinen anschließend, unter Anleitung
des gelernten Grafikers und
Illustrators bebilderten.
Auch im abendlichen Veranstaltungsteil übernahm Joachim Kühn eine wichtige Rolle.
Nicht nur, weil seine Ausstellung „Aquarelle unterwegs
– Pfalz“ mit einer eher ungewöhnlichen Hängung entlang
der Empore eröffnet wurde,
sondern weil die von ihm illustrierten Etiketten die Weinflaschen aus dem Weingut von
Markus Lorentz aus LandauNußdorf zieren und der Winzer seine Weinflaschen nicht
nur zur Ansicht mitgebracht
hatte. Die Ausstellung, wenn
auch ohne Weinflaschen, ist
bis zum 22. Januar 2015 zu den
üblichen Öffnungszeiten in der
Rheinauer Stadtteilbibliothek
Künstler, Kinderbuchautor und Wein-Grafiker: Joachim Kühn. Foto: Endres zu sehen.
So gestärkt, lauschten die
Gäste dem neuen Programm
des Pfalz-Literatetts (Alfred
Baumgartner (Gitarre, Gesang), Ulrich Wellhöfer (Rezitation) und Peter Tröster
(Klavier, Ukulele)), die als
Rezitativ oder Gesang „Gereimtes und Ungereimtes“ aus
ihrem Programm „Ohne hinne
gibt’s kä vorne“ darboten.
Angela Landgraf-Seidel aus
dem Vorstand des Fördervereins freute sich über ein gelungenes Experiment: „Bis jetzt
haben wir unsere Veranstaltungen immer zum Welttag des
Buches im Frühjahr gemacht.
Jetzt haben wir versucht, zusätzlich im Herbst etwas auf
die Beine zu stellen“, erklärte
sie und freute sich über den
Zuspruch, auch wenn es am
Nachmittag ruhig etwas mehr
Kinder hätten sein dürfen.
Und zur „Langen Nacht der
Kunst und Genüsse“ gibt es
sogar noch eine Fortsetzung:
Dann lädt der Förderverein zu
einem bunten Programm mit
Rock, Poesie und anderen Leckereien ein, ebenfalls in der
Stadtteilbibliothek.
end
Schweinereien beim Kerwe-Schlachtfest
RHEINAU.
Jürgen Ruf strahlte: „Wir haben mehr Anmeldungen als im letzten Jahr.“
Das Schlachtfest zur Kerwe
beim
Männergesangverein
1896 ist Anziehungspunkt für
befreundete Chöre, Vereine
und Organisationen aus Rheinau und weit darüber hinaus.
Sie alle wissen die deftige
Hausmannskost zu schätzen,
die im Veranstaltungssaal der
Versöhnungsgemeinde zu günstigen Preisen gereicht wird.
Echte Kenner haben dabei
vielleicht einen kleinen Unterschied herausgeschmeckt,
denn mit Irmtraud Ziemen
hatte der MGV-Chef eine neue
Küchenchefin gewonnen, die
die Zubereitung von Wellfleisch, Leberknödel, Sauerkraut und Co. überwachte.
Vor sechs Jahren hatte die ge-
lernte Köchin, Konditorin und
Kinderkrankenschwester der
Rheinau den Rücken gekehrt.
Damals war sie aktive Sängerin beim Männergesangverein.
„Nach sechs Jahren hat mich
das Heimweh nach der Rheinau gepackt“, berichtete sie lachend. Und auch dem MGV ist
sie wieder beigetreten. „Aber
nur als passives Mitglied.“ Aktiv war sie dafür in der Küche,
wo ihr unter anderem Fritz
Dehn beim Abschmecken der
Wurstsuppe zur Hand ging.
Kurz nach 12 Uhr mittags
wurde den hungrigen Gästen
dann zunächst einmal die
Wurstsuppe ausgeschenkt, ehe
die handfesten Schlachtplatten
und natürlich das Wellfleisch
über die Theke wanderten.
Und die Gäste waren sich einmal mehr einig: „Lecker!“ end Die deftigen „Schweinereien“ des MGV schmeckten den Gästen. Foto: Endres
Seite 5
6. November 2014
Schlumbl überlebt
Sturm und Ansturm
Kerwe in Seckenheim wieder ein voller Erfolg
SECKENHEIM.
Keine KerweRegentin hatte das Wetter so
gut im Griff, wie die KerweSchlumbl des Jahres 2014.
Nicht nur die Brauchtumspfleger der Kerweborscht um
ihren Kerwepfarrer Wilhelm
Erny, sondern auch die Selbständigen des BDS und alle
beteiligten Vereine waren
sich darin einig. Denn nach
drei Tagen besten Spätsommerwetters, in denen ganz Seckenheim auf den Beinen war
und das traditionelle Fest der
Kirchweih feierte, sorgte die
Regentin am Dienstag zum
Ausklang für stürmische Böen
und verhinderte damit die eigene Verbrennung. Sie kehrte
auf Beschluss der Borscht damit zu ihren Wurzeln zurück:
In den Ziegenstall der Käserei von Andrea Schmich in
der Zähringer Straße, wo die
Brauchtumspfleger sie vier
Tage zuvor zum Auftakt der
Kerwe auch abgeholt hatten.
Hier soll die Schlumbl darüber
wachen, dass im Käsestübchen
die Geschäfte auch im zehnten
Jahr des Bestehens gut laufen.
Einen tränenreichen Abschied
verschafften die Kerweborscht
ihrer Regentin natürlich im
Traditionslokal „Zur Kapelle“
trotzdem.
Vier Tage herrschte noch
eitel Sonnenschein. Da holten
die Träger des Brauchtums die
Schlumbl bei Andrea Schmich
ab, führten sie im Triumphzug
durch die Straßen Seckenheims und – angeführt von
den Heddesheimer Guggemusikern der „Noodeschisser“
– hin zur „Kapell“, wo „Parrer“ Erny ein Plädoyer für eine
barrierefreie Postfiliale und
überhaupt eine funktionierende Nahversorgung und den
Einzelhandel im Ort hielt.
Dass er sich darum nicht
sorgen muss, bewiesen die
Teilnehmer des verkaufsoffenen Sonntags. Bei bestem
Spätsommerwetter – teilweise
zeigte das Thermometer Mitte
Oktober 25 Grad Celsius an,
flanierten die Gäste fröhlich
und vor allem zahlreich durch
die Seckenheimer Geschäfte
in der Hauptstraße, aber auch
durch die Offenburger und
Zähringer Straße, und auch in
der Kloppenheimer Straße, wo
neben dem Heimatmuseum
auch die Kerwe-Scheuer des
Sängerbundes geöffnet hatte und schräg gegenüber die
Band „Knock on Wood“ um
Leichtathletik-Bundestrainer
Rüdiger Harksen im KerweCafé des Heimatvereins bei
der Schreinerei Senn für Stimmung sorgte. Und nicht nur
hier – in vielen Höfen wurde
an diesem Sonntag richtig gute
Musik geboten.
Elvira Treutler, KerweProjektleiterin im BDS-Vorstandsteam, fand die richtigen
Worte: „Die Seckenheimer
Kerwe bietet viel. Entdecken
Sie diese Vielfalt“, forderte
sie alle Gäste auf. Eine Aufforderung, der alle gerne
nachkamen.
end
Bildernachlese zur
Seckenheimer Kerwe 2014
➜ KOMPAKT
Selbständige für die Schule
SECKENHEIM. Die Werkrealschule
und Realschule in Seckenheim sind
auf vielen Feldern unterwegs. Projektarbeit ist ein wichtiger Baustein der
Schulphilosophie. Gewaltprävention
und die Bewältigung auf dem Weg
aus der Schule in den Beruf sind
dabei nur zwei Felder. Im Rahmen
des verkaufsoffenen Sonntags bei
der Kerwe überreichte das BDSVorstandskomitee eine auf 500 Euro
aufgerundete Spende an Konrektor
Stephan Meinzer. Der versprach das
Geld in die Projektarbeit der Schule
zur Gewaltprävention zu verwenden.
end/Foto: Endres
Fotos
Fo
Fotos:
tos: EEndres,
ndres
ndr
d es, SSeitz
eitz
Seite 6
6. November 2014
Der Umbau in Rheinau-Süd schreitet voran ➜ KOMPAKT
Ralf Busch neuer Ortsverbandsvorsitzender
SECKENHEIM.
Mit-
des Lärmschutzes an der Riedbahn
gliederversammlung hat der Ortsverband Süd der Mannheimer FDP
Auf
seiner
ist uns ein Herzensanliegen», erklärt
Ralf Busch und fordert gleichsam:
einen neuen Vorstand gewählt.
Mit deutlicher Mehrheit wurde der
„Für Seckenheim ist die neue Neckarbrücke absolut notwendig, um
ehemalige
für
Verkehrsbelastungen zu vermeiden.
Seckenheim Ralf Busch zum Vorsitzenden gewählt. „Die Verbesserung
In Friedrichsfeld muss die ÖPNVAnbindung optimiert werden.“
red
FDP-Bezirksbeirat
Hubertusjagd beim Reit- und Fahrverein
Das Gemeindehaus von St. Martin ist aktuell kaum wiederzuerkennen.
RHEINAU.
Ein Bauzaun versperrt die Eingangstür, Bauschutt stapelt sich und das
Bauschild sagt, wieso: Die
Arbeiten zum Umbau der
Martinskirche in RheinauSüd haben begonnen. Wer
die Bauarbeiter freundlich um
Erlaubnis bittet und es wagt,
hineinzugehen, der erkennt im
Inneren den sakralen Bau nicht
wieder. Der Parkettboden ist
verschwunden, das Kreuz
wurde vorübergehend abgehängt, am nackten Betonboden
wird gearbeitet, die Empore
existiert nur noch zur Hälfte.
Eine auf Betonbearbeitung
spezialisierte Firma treibt die
Arbeiten voran. Der Rückbau
des Bodens im Bereich der
Apsis und ein Wanddurchbruch ebenfalls im Bereich der
Apsis sind nur zwei Schritte.
Bis Januar sollen außerdem
Rückbauarbeiten im Bereich
Elektro, der Aushub, Arbeiten an den Fundamenten so-
wie eine Rohinstallation des
Bodens durchgeführt werden.
Am Ende wird sich dann eine
Art „Haus im Haus“ in der
Kirche befinden, dessen oberer Teil für die Gottesdienste
und dessen unterer Teil als
Gemeinderäume benutzt wird,
wie der Bauausschuss des Ältestenkreises der Martinsgemeinde berichtet.
Der evangelische Dekan
Ralph Hartmann hatte bei einer Gemeindeversammlung
im März die Fertigstellung des
Umbaus für Erntedank 2015 in
Aussicht gestellt.
Auch im gemeindeeigenen
Kindergarten wurde ein wenig
umgebaut. Dringend sanierungsbedürftig war dort die
Garderobe, die aus Bänken
und kleinen Fächern besteht,
in die die Kinder ihre Sachen
stellen können. „Wenn mancher Opa sich da niedergelassen hat, um beim Abholen
auf seinen Enkel zu warten,
Foto: Größl
FRIEDRICHSFELD. Am Sonntag,
Feld von den Hunden der Hardtmeu-
9. November, lädt der Reit- und Fahrverein wieder zu seiner traditionellen
te mit ihrem Master of Hounds Gerd
Klapschus und seiner Equipage. Die
Hubertusjagd durch die Wälder rund
um die Reitanlage im Dossenwald
Jagdstrecke beträgt etwa 18 Kilometer mit bis zu 30 Hindernissen,
ein. Los geht es um 10.30 Uhr mit
die vom 2. Feld auch umritten wer-
dem Stelldichein mit Buffet für die
Teilnehmer. Um 11 Uhr hält Diakon
den dürfen. Das Halali mit Curée für
die Hunde ist etwa gegen 14.15 Uhr.
Albert Lachnit den Gottesdienst, der
auch in diesem Jahr von den Par-
Danach gibt es noch ein gemütliches
Beisammensein. Für das leibliche
forcehornbläsern Baden mitgestaltet
Wohl von Reitern und Gästen wird
wird. Der Anritt zur Jagd erfolgt gegen 12.15 Uhr. Angeführt wird das
wie immer bestens gesorgt sein.
fest gekommen, welches seit einigen
wieder einmal sehr vielfältige Ku-
Jahren die Wintersaison einläutet.
Überall auf den Tischen lag das
umfangreiche
Winterprogramm-
chenbuffet der Bouledamen, ehe
das Oktoberfest gegen Abend
ausklang.
mhs
mhs
dann hatte ich schon Bauchgrimmen. Ich wollte keine
Garantie geben, dass die Bank
noch hält“, erinnert sich Beate
Ski-Club startet in die neue Saison
Szilluweit, die Leiterin des
Kindergartens.
Jetzt freuen sich alle über
die moderne weiß-hellgrüne
Garderobe, angefertigt von
Peter Denk aus der Schreinerei Anselm, die stabil genug
auch für jeden Erwachsenen
ist. Malermeister Manfred
Beisel verpasste den Wänden
dann noch einen frischen grünen Anstrich, so dass sie mit
der Garderobe um die Wette
leuchten. Beide Handwerker Mit einem zünftigen Oktoberfest startete der Ski-Club in die neue Saison.
Foto: Schatz
sind dem Kindergarten sehr
entgegengekommen. Für mehr
Gemütlichkeit in der Leseecke FRIEDRICHSFELD. Während sich heft aus, welches wieder Freizeisorgte der Elternbeirat, der sie die einen über einen goldenen Okto- ten und Tagesfahrten für die ganze
mit einem Sofa, Kissen, zwei ber mit viel Sonne freuten, sehnen die Familie anbietet. Erstmals findet
Hockern und einem Teppich anderen den Schnee herbei. Die Rede in diesem Jahr auch ein eigenes
ausstattete, so dass die Kin- ist von den Skifahrern des Friedrichs- „Lady-Weekend“ statt. Bei einem
der sich dort jetzt noch lieber felder Ski-Clubs; die stehen nämlich großen Skibasar konnte man gut
ihre Lieblingsbücher vorlesen schon in den Startlöchern, und so erhaltene Kleidung erstehen. Am
lassen.
sgr waren auch viele Gäste zum Oktober- Nachmittag lockte dann noch das
Stimmgewaltig um Spenden gesungen
Benefizkonzert zu Gunsten der Zitzmann-Zwillinge
Erstkommunionvorbereitung beginnt
MANNHEIM. Der Weg zur ersten
Eucharistiefeier beginnt für viele
Kinder in den kommenden Wochen.
Familien, deren Kinder zwischen
dem 1. Oktober 2005 und dem
30. September 2006 geboren wurden, sind in diesen Tagen eingeladen, diese zu den Vorbereitungskursen für die Erstkommunion
2015 im örtlichen Pfarrsekretariat
anzumelden.
Kinder, die nicht der genannten
Altersgruppe angehören und deren
Eltern sich dennoch wünschen, im
kommenden Jahr das Fest der Heiligen Kommunion des Nachwuchses
zu feiern, sollten sich jetzt im zuständigen Pfarramt melden.
red
Rotweißes Sprungbrett zur Nationalmannschaft
Das Benefizkonzert in der Versöhnungskirche war in jeder Hinsicht ein Erfolg.
RHEINAU.
Mit einem überwältigenden Erfolg endete das
gemeinsame Benefizkonzert
von MGV 1896 Rheinau, Sängerbund Liedertafel Plankstadt
und Kurpfälzer Konzertchor
unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Franz
Siegel: „Wir haben rund 2850
Euro zusammenbekommen“,
freute sich Anja Preißler von
der evangelischen Kindertagesstätte Halmhuberstraße der
Martinsgemeinde in RheinauSüd.
In Preißlers Gruppe sind die
beiden dreijährigen Zwillinge
Aalyiah und Taisha Zitzmann,
die beide an Leukämie erkrankt
sind. Deshalb rief das Erzieherteam der Tagesstätte nicht nur
eine Spendenaktion, sondern
auch das Benefizkonzert in der
Versöhnungskirche ins Leben.
Immerhin hatte Preißler mit ihrem Vater, dem MGV-Vorsitzenden Jürgen Ruf, dafür den
besten Ansprechpartner.
Ein rundes, ansprechendes
und angemessenes Programm
war schnell auf die Beine gestellt, und auch die Solisten
Monika Lösch, Horst Lösch
und Günter Stalter waren
schnell gewonnen. Der MGV
erklärte dabei musikalisch:
„Gesang ist Herzenssprache.“
Der Sängerbund Plankstadt
Foto: Größl
hatte unter anderem „Ein leises Lied in einer lauten Zeit“
mitgebracht
und der Kurpfälzer Konzertchor wurde
mit „Abendfrieden“ besonders
stimmungsvoll, ehe der gemeinsame Männerchor aller
drei Vereine das Konzert mit
einem „Jerusalem“ abschloss
und – erfolgreich – um Spenden bat.
end
Ein Spendenkonto ist
unter dem Namen „Hilfe
für Familie Zitzmann“ bei
der Sparkasse Rhein Neckar
Nord und der IBAN:
DE 13670505051200358763
eingerichtet.
RHEINAU. Der SC Rot-Weiß Rheinau
profitierte von der Standortveränderung der DFB-Stützpunkte in Baden.
Nachdem der bisherige Stützpunkt
beim SC 1910 Käfertal aufgegeben
wurde, erhielten die Rot-Weißen den
Zuschlag und sind damit bereits seit
den Sommerferien neues Zentrum
der Jugendförderung.
„Für uns ist das eine tolle Chance, noch mehr auf unsere Jugend zu
bauen. Wir sind stolz, dass wir den
DFB-Stützpunkt zu uns nach Rheinau holen konnten. Besonders freut
mich, dass wir mit unserem ersten
Mannschaftstrainer Peter Brandenburger auch noch einen Stützpunkttrainer aus unserem Verein stellen“,
so Abteilungsleiter Nico Neuhold.
Die Spieler werden bei Jugendspielen und Turnieren gesichtet und
anschließend zu dem Stützpunkttraining mit den Fußballlehrern des Deutschen Fußballbundes eingeladen.
Der SC Rot-Weiß Rheinau bietet
mit seinem Sportgelände die besten
Voraussetzungen für ein erfolgreiches DFB-Stützpunkttraining. red
Seggene von A bis Z
SECKENHEIM. Dem Wunsch vieler
Interessenten an dem „Seggema
ABC“ hat Alfred Heierling entsprochen und eine zweite Auflage seiner Publikation vom Frühjahr dieses
Jahres herausgegeben. Das nun auf
100 Seiten ausgedehnte Buch hat
zahlreiche weitere typische Begriffe
des Seckenheimer Wortschatzes,
wie „Dibbelschisser“, „in Schbauds“,
„gewiddl“, „schummarisch“ oder
„vakassemaduggle“, berücksichtigt.
Die Sammlung ist mit zusätzlichen
Bildern aus Seckenheim angereichert. So findet sich eine Aufnahme
der Waldrennbahn von 1950 genau
wie die Seckenheimer Planken aus
der etwa gleichen Zeit oder eine
Aufnahme der „Eis-Volz’n“ mit ihrem
Eiswägelchen.
Zehn muntere Glossen berichten
im Dialekt „midde aus’m Seggema
Leewe“. Gerade Seltenheitswert haben Inserate aus dem Seckenheimer
Anzeiger vor mehr als 100 Jahren.
Das neue „Seggema ABC“ ist wiederum in der Buchhandlung Braun
am Wasserturm und im „Holzwurm“
bei Eberhard Weber in der Seckenheimer Hauptstraße erhältlich. red
Seite 7
6. November 2014
e
g
a
t
1. Gesundheit s
au
in Seckenheim + Rhein
Einblick in die bunte Vielfalt
der Gesundheit
Gesundheitstag spricht die Menschen in Seckenheim und Rheinau an
SECKENHEIM/RHEINAU.
Die
Premiere des ersten Gesundheitstages ist gelungen. Sowohl in Seckenheim als auch
in Rheinau waren zahlreiche
Menschen zu Gast, lauschten
den spannenden Fachvorträgen, die die unterschiedlichsten Aspekte von Gesundheit,
Vorsorge und Heilung beleuchteten, informierten sich
bei Manuela Wirschke über
die Möglichkeiten der Shiatsu-Massage, hörten bei Ria
und Peter Gropp vom Eventgarten Gropp von den Vorzügen der Aloe-Vera-Produkte,
oder ließen sich von Thomas
Frey (Koob Hörgeräte) die
Leistungsfähigkeit moderner
Hörgeräte vermitteln.
Der Seminarraum des Horst
Schroff SeniorenPflegeZentrums war zur Premiere immerhin übersichtlich gefüllt.
Zur besten Nachrichtenzeit boten die Referenten, Frauenärztin Dr. Kristiane Palm, Apothekerin Sandra Nemetschek
und Rechtsanwalt Bernd Kieser, einen bunten Querschnitt
von der Welt der Gesundheit
und des Wohlbefindens. Überschneidungen waren dabei
keineswegs zufällig, sondern durchaus erwünscht. So
knüpfte die Apothekerin Nemetschek mit ihrem Vortrag
über die Wechselwirkungen
von Medikamenten durchaus
an ihre Vorrednerin Dr. Kristiane Palm an, die von den
auftretenden Wechseljahresbeschwerden, aber auch von
deren medikamentösen Linderungsmöglichkeiten dazu berichtete. „Das Dilemma zwischen dem, was verschrieben,
und dem, was zusätzlich selbst
gekauft wird, wissen oft weder
die Ärzte oder die Apotheker“,
so Nemetschek, die außerdem
von „jährlich bis zu 48.000
Todesfällen“ und bis zu drei
Milliarden Euro Schaden für
die Krankenkassen berichtete,
die durch diese Zusatzmedikamente entstehen.
Rechtsanwalt Bernd Kieser
war, neben dem HörgeräteFachmann Thomas Frey, das
verbindende Element beider
Veranstaltungen. Der Fachanwalt informierte sowohl in
Seckenheim als auch im Pflegezentrum Rheinauer Tor von
der Wirksamkeit und der möglichen Unwirksamkeit einer
Patientenverfügung. „Eine der
häufigsten Fehlerquellen sind
schwammige Aussagen wie
„ich verabscheue die Apparatemedizin, weshalb ich nicht
an Schläuchen hängen, sondern in Ruhe sterben möchte“.
„Hilfreich sind solche Allgemeinplätze nicht“, erklärte der
Rechtsanwalt.
Bei den sehr gut besuchten
Vorträgen im Rheinauer Tor
kamen auch die Vorträge der
Heilpraktikerin und spirituellen Heilerin Ingrid Bott
(„Heilen mit Herz – wie man
mit offenem Herzen und positiven Gedanken Gesundheit
bewirkt“) und vor allem von
Alltagsbegleiterin
Andrea
Messerli gut an. „Jedes Detail, das die Angehörigen uns
mitteilen, hilft uns bei der Begleitung demenzkranker Menschen“, erklärte sie.
Und auch wenn das Besucherinteresse im Rheinauer
Tor ein wenig stärker war,
als dies im Horst Schroff SeniorenPflegeZentrum der Fall
war – die Premiere des Gesundheitstages war an beiden
Standorten ein voller Erfolg.
end
Fotos: End
Endres, Seitz, Weidner
Auf neuen Wegen durch den Wald
28. Seckenheimer Wandertag unter neuer Leitung
SECKENHEIM.
Nach einer Woche voller Hektik sollen die
Menschen am Sonntag die
Natur genießen – so steht es
sinngemäß in der Bibel, nachzulesen beim Evangelisten
Matthäus. Gemeinsam stimmten das Pfarrerehepaar Helmut
und Claudia Krüger deshalb
mit Diakon Willi Merkel in einer ökumenischen Andacht in
der Schützenhalle auf den 28.
Seckenheimer Wandertag ein.
Immerhin rund 250 Menschen machten sich in diesem
Jahr bei bestem Wanderwetter
auf den Weg durch den Dossenwald. Den hatte in diesem
Jahr erstmals ein neues Team
ausgeschildert: Sigi Bugla,
Peter Rehwald und Rolf Wagner haben die Nachfolge der
Wanderwarte um Paul Greulich angetreten und ihre Sache
hervorragend gemacht, waren sich alle Teilnehmer von
drei bis 90 Jahren einig. „Mir
hoffe, dass mer uns net verlaafe“, scherzte IG-Vorstand
Jürgen Zink noch beim Start,
kehrte nach gut zwei Stunden
dann aber, wie alle Teilnehmer
und noch viele Gäste mehr,
doch wohlbehalten ins Schützenhaus zurück.
Hier wartete schon der leckere und traditionelle Linseneintopf mit Spätzle und Wurst
auf die hungrige Wanderer,
den die Helfer um Oberschützenmeister Lothar Boos zubereitet hatten. Und zur Belohnung gab es dann ja auch noch
das wie immer reichhaltige
Kuchenbuffet der Schützen.
Wer nicht wandern wollte
oder nach dem Essen noch ein
wenig Lust auf Kultur verspür-
te, wurde ebenfalls im Schützenhaus fündig. Die Künstlergruppe Seckenheim hatte die
weißen Wände der Schützen
mit neuen selbstgemachten
Werken verziert und so die
Flure zu einer Galerie gemacht
– ebenfalls eine liebgewonnene Tradition des Seckenheimer Wandertages, genau wie
der Wandertaler, der zum 28.
Mal vergeben und von der VR
Bank maßgeblich unterstützt
wurde. Die Medaille der Breitensportler ziert in diesem Jahr
das Schulhaus der Seckenheimer Stammschule. Und auch
der Erlös kam in diesem Jahr
den Schülerinnen und Schülern zugute, denn gemäß einer Entscheidung der IG fließt
das Geld ins Musicalprojekt
„Streetlight“, das im September aufgeführt wurde.
end
Bei bester Laune ging es vom Schützenhaus wieder auf den rund zehn Kilometer langen Rundkurs. Foto: Endres
Seite 8
6. November 2014
➜ KOMPAKT
Wenige Besucher beim Herbstfest
Jedermann-Achtkampf beim TV Rheinau war wieder toller Sport
Mit neuem Modell in die Zukunft
SECKENHEIM. Mit einem neuen
gelegte Ressorts zuständig sei. Dies
Modell an der Spitze will die TSG
Seckenheim in die Zukunft starten.
entlaste die ehrenamtlichen Führungskräfte. Nötig dafür ist allerdings eine
Anstelle
zenden
Satzungsänderung, über die die rund
2.700 Mitglieder im Frühjahr 2015 ab-
des scheidenden VorsitMichael Manke-Reimers,
der wie angekündigt nach sechs
stimmen sollen.
Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl
stand, solle künftig ein vierköpfiges
Bis dahin wählte die Versammlung
den bisherigen Finanzvorstand Stef-
Vorstandsteam den Verein führen,
erklärte Manke-Reimers. Das Amt
fen Knaus zum Vorsitzenden, Stellvertreter bleiben Sandra Nemetschek
des nominellen Vorsitzenden könne
dabei zum Sprecher des Gremiums
und Rainer Kettner. Edith WellmannHufnagel wurde ohne Gegenstimme
werden, der gleichberechtigt für fest-
neu in den Vorstand gewählt.
end
SAP-Einsatz für die Lebenshilfe
Die Teilnehmer des Jedermann-Achtkampfes in der gar nicht herbstlichen Halle.
RHEINAU. Mit 19 Teilnehmern startete der JedermannAchtkampf des TV Rheinau
in diesem Jahr bei optimalen
Bedingungen. Jens Wedell
mit seiner Volleyballtruppe
und Sascha Sigl hatten diesen
Tag wieder sehr gut geplant
und an alles gedacht. Verschiedene Getränke, Kuchen,
Kürbissuppe, Kalbsklößchen
und Kalbsbratwürste wurden zum Verkauf angeboten.
Statt Energieriegel für die
Sportler gab es die sowieso
beliebteren Bananen als Energiespender für umme. Als
fachkundige
Kampfrichter,
Zeitnehmer und Weitenmesser fungierten Manfred Asang,
Helmut Schindler und Ruslan
Fursa von der LeichtathletikAbteilung.
Um 10.30 Uhr begann der
Wettkampf mit dem 100-mLauf. Es folgten die Disziplinen Weitsprung, Kugelstoßen
und 400-m-Lauf. Nach diesem
Lauf, der sehr viel Kraft kostete, lockte die verdiente Mittagspause. Um 14 Uhr ging
es weiter mit Schleuderball,
Standdreisprung, Wurfball,
und als krönender Abschluss
wartete der 1200-m-Lauf. Zu
diesem Lauf, der den Beteiligten noch einmal alles abverlangte, machten sich noch 16
der 19 am Morgen Gestarteten
bereit. Als alle nach dem Lauf
im Ziel waren, gab es zuerst
einen kleinen Umtrunk direkt
auf der Aschenbahn. Glücklich darüber, diesen anstrengenden Tag gemeistert zu haben, unterhielt man sich noch
einige Zeit recht lebhaft.
Es siegte übrigens Andrea
Frankenbach vor Paul Tonn
und Natali Rubino.
Während beim Achtkampf
eine aufsteigende Tendenz zu
erkennen war, so galt dies –
leider – nicht für das anschließende Weinfest. Im Vergleich
zu den Vorjahren wurde auf
eine Bühne verzichtet, und
auch die herbstliche Dekoration fiel sparsamer aus. Neben
dem munter aufspielenden
Musik-Stammtisch Seckenheim und dem abendlich auflegenden DJ Brede gab es
bedauerlicherweise kein Programm, und das bei einem
„Fest“!
Foto: Kreis
RHEINAU. Die „SAPlinge“ des Wall-
Acht freiwillige Helfer haben jetzt
dorfer Softwareunternehmens SAP
sind einer der Vorreiter des großen
zusammen mit dem Heimbeirat der
Lebenshilfe Mannheim eine außerge-
Freiwilligentages, der auch in diesem Jahr wieder viele tausend Men-
wöhnliche Jubilarfeier ausgerichtet.
Elf Bewohner des Stengelhofs, die
schen zum ehrenamtlichen Einsatz
zwischen 15 und 25 Jahre dort zu
motivierte. Sie engagierten sich im
Rahmen der weltweiten Unterneh-
Hause sind, und ihre Angehörigen
wurden im Lebenshilfe-Schulkin-
mensaktion „Community powered by
dergarten Distelsand von den SAP-
Es gab in diesem Jahr auch SAP“ einmal im Jahr jeweils für Pro- Beschäftigten bewirtet. Neben der
zum wiederholten Mal keinen jekte in der Umgebung, die dann in Lebenshilfe Mannheim profitierten
trockenen Weißherbst, aber gemeinsamer Arbeit und unentgelt- weitere 14 gemeinnützige Organisaviele leere Plätze. An der Ver- lich für die ausgewählte Einrichtung tionen in der Metropolregion Rheinpflegung in der Halle konnte gestemmt werden, denn gemeinsam Neckar vom sozialen Engagement
des Konzerns.
red
der geringe Zuspruch nicht geht’s immer besser.
liegen: Es gab Kuchen, Kaffee, Zwiebelkuchen und neuen Wein. Außerdem wurden
leckere Kürbissuppe mit und
ohne Kalbsklößchen, Kalbsbratwürste sowie alkoholische
und alkoholfreie Getränke
einschließlich Weinen aus der
Südpfalz angeboten.
Schade, dass einige Aktive,
die an diesem Tag für den
Verein in der Halle und auf
dem Platz tätig waren, ihr Bestes gaben und dies von den
Mitgliedern nicht honoriert
wurde. Für zukünftige Veran- Die Helfer und Helferinnen zusammen mit der Leiterin des Wohnbereichs
Foto: privat
staltungen wünscht sich der im Stengelhof Gabriele Capelle (3. v. l.).
Vorstand nicht nur eine regere
Beteiligung aus allen Abteilungen, sondern bittet auch
GV Liederkranz lädt ein zum Pfälzer Weinfest
die Mitglieder um mehr Unterstützung bei dem Ansinnen, FRIEDRICHSFELD. Zu seinem wieder viele Abnehmer. Dazu werden
diesen Tag zu einem besonde- beliebten Pfälzer Weinfest lädt der Pfälzer Weine serviert, aber natürlich
ren Tag im Vereinsleben zu Gesangverein Liederkranz ein. Am auch Bier und alkoholfreie Getränke.
machen. Sowohl Sportler als Samstag, 8. November, locken ab 11 Wem nach diesem herzhaften Mitauch Musiker verdienen ein Uhr im Sängerheim am Saarburger tagessen der Sinn eher nach etwas
größeres Publikum.
red Ring wieder die beliebten Pfälzer Spe- Süßem steht, der wird sicher beim
zialitäten. Leberknödel, Saumagen
und Bratwurst mit Kraut finden sicher
Fitness-Männer erkunden Erfurt
großen Kuchenbuffet mit selbst gebackenen Kuchen fündig.
mhs
Versammlung der IG Friedhof
SECKENHEIM. Zur Jahreshauptversammlung trifft sich die Interessengemeinschaft Friedhof Seckenheim
am Dienstag, 18. November, um 19
Uhr im Heimatmuseum Seckenheim
in der Kloppenheimer Straße. Nach
den bisherigen erfolgreichen Initiativen sollen vor allem die kommenden
Aktivitäten des Vereins vorgestellt
und besprochen werden. Auch Neuwahlen stehen auf der Tagesordnung.
Interessenten sind willkommen. red
Minispielfest des Handballclub Mannheim-Neckarau
Die Teilnehmer des Jedermann-Achtkampfes in der gar nicht herbstlichen Halle.
SECKENHEIM.
Nach Thüringen hatte es die Männerfitnessgruppe der TSG in diesem Jahr zum Herbstausflug
verschlagen. Direkt nach der
Ankunft des vollbesetzten
Reisebusses in Erfurt schlug
Reiseleiter Michael Schulz
einen sonnigen Rundgang in
der näheren Umgebung vor,
was von fast allen wahrgenommen wurde. Der erste
Abend fand seinen Ausklang
bei einem gemütlichen Zusammensein.
Der zweite Tag begann mit
einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Gestärkt ging
es zur Stadtbesichtigung von
Erfurt. Nach der sehr interessanten und abwechslungsreichen Führung war noch
Zeit zur freien Verfügung.
Die Fahrt ging am frühen
Nachmittag nach Weimar
weiter. Hier konnte jeder
seinen Interessen folgen und
Sehenswürdigkeiten in der historischen Altstadt in Augenschein nehmen.
Am dritten Tag war Wandern angesagt. Nach dem
Frühstücksbuffet ging die
Fahrt in den Thüringer Wald.
Bei nebligem Wetter stiegen
die wanderfreudigen Fitnessmänner am Großen Inselsberg aus und gelangten über
den Rennsteig zum Gipfel.
Da keine Aussicht vorhanden
war, wurde gleich der Abstieg
in Angriff genommen. So kamen auch alle Wanderer noch
vor Regeneinbruch im gemütlichen Pfefferstübchen in
Rotterrode an. Da der Regen
Foto: Kreis
NECKARAU. Am Samstag, 15.
November ab 13.30 Uhr ist wieder
richtig Leben in der Sporthalle der
Konrad-Duden-Schule in MannheimRheinau, denn die Handballer des HC
Neckarau veranstalten in der Kronenburgstraße ein Minispielfest für Kids
der Jahrgänge 2006 und jünger. Hier
zeigen die Jüngsten des Gastgebers,
der TSG Ketsch, von HG Oftersheim/
Schwetzingen und der SG Horan den
Eltern, Omas, Opas und anderen Fans
ihre erlernten Handballkünste. Bei diesen Minispielfesten entsteht oft schon
der Traum von einer Handballerkarriere à la Uwe Gensheimer. Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt.
Natürlich können alle am Handballsport interessierten Mädchen und
Jungs beim HCN in den Trainingsstunden in der Sporthalle Konrad-DudenSchule freitags von 15.30 Uhr bis
17.00 Uhr reinschnuppern.
zg
anhielt, wurde auf den Besuch
von Friedrichsroda verzichtet
und stattdessen eine RundAuskunft bei Harald Fischer,
fahrt durch den herbstlichen
Telefon 06205 3085200, E-Mail
Thüringer Wald gemacht.
hcneckarau@web.de, www.
Am Abend freuten sich alle
hc-mannheim-neckarau.de
nicht nur wieder auf das gute
Buffet, viel mehr wussten sie,
dass sie das Tanzbein schwingen würden. Denn Michael
Schulz hatte einen Alleinunterhalter engagiert, der den
Abend kurzweilig gestaltete.
Dazu sangen die Fitnessmänner ihre eigenen Lieder.
Der Rückweg führte über
Fulda, wo die fleißigen TSGMänner ebenfalls die Zeit
nutzten, die Stadt zu erkunden
und den Dom zu besichtigen.
Gut gelaunt und zufrieden kamen alle wohlbehalten abends
in Seckenheim wieder an. red Fit am Ball – die Minis des HC Neckarau.
Foto: zg
Seite 9
6. November 2014
Gemeinsames Konzept
für Pfingstberg und Hochstätt
PFINGSTBERG.
Der Gemeinnützige Verein PfingstbergHochstätt aus ortsansässigen
Einzelpersonen,
Vereinen
und Unternehmen nimmt seit
Jahrzehnten die Interesse der
Bürger der Stadtteile Pfingstberg und Hochstätt in unterschiedlicher Weise wahr. In
den vergangenen Jahren musste die Vorstandschaft feststellen, dass insbesondere der
Stadtteil Pfingstberg mehr und
mehr erodiert: Kaputte, nur
notdürftig reparierte Straßen,
verschmutzte
Bürgersteige,
verwahrloste Baumscheiben
und Wirtschaftswege, keine
Nachpflanzung von Bäumen,
zugeparkte Kreuzungsbereiche
und Hauseingänge und vieles
andere mehr. „Das Bild des
Stadtteils verändert sich mehr
und mehr zum schlechten“,
beklagen sich die Vorstandsmitglieder in einer Pressemitteilung. Rheinau sei in gleicher
Weise betroffen. Dort spreche
man im Zusammenhang mit
dem dortigen Marktplatz zwischenzeitlich von einer Rattenplage. Immerhin sei in den
letzten Wochen und Monaten
gemeinsam mit Vertretern der
Stadtverwaltung Mannheim
die ein oder andere leichte Verbesserung, etwa bei der Pflege
öffentlicher Grünanlagen oder
dem verkehrswidrigen Parken
von Lkws, erreicht worden.
„Vor dem Hintergrund, dass
wir nur gemeinsam mit der
HSG Mannheim und Seckenheimer
Grundschulen kooperieren
Verwaltung positive Veränderungen herbeiführen können, haben wir ein Konzept
erstellt, das wir gerne mit der
Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren wollen. Beispielhaft
seien hier die Instandhaltung
und Pflege des Marktplatzes
Pfingstberg durch die Marktplatz Initiative oder der Bau
und die Pflege eines öffentlichen Gartenbereichs an der
Relaisstraße durch die Lebenshilfe Mannheim genannt“, so
die Mitteilung weiter. Daher
lädt der Verein am Mittwoch,
26. November, 19 Uhr, zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung in die Gaststätte
„Zum Waldblick“ ein.
red
SECKENHEIM.
„Lauf dich frei!
Ich spiel dich an.“ – Unter diesem Motto stand der
Grundschulaktionstag, der an
505 Schulen in Baden-Württemberg durchgeführt wurde.
Auch in Seckenheim.
Unter der Leitung von
Franz Kettner und Christoph
Seitz lernten die rund 100
Zweitklässler an acht Spielstationen Grundfertigkeiten
wie Balljonglieren, Zielwerfen, Ballslalom und Laufschule kennen. Die zehn Betreuerinnen und Betreuer aus
der männlichen B-Jugend und
der weiblichen C-Jugend der
HSG hatten alle Hände voll
zu tun, die Jungen und Mädel
durch den Parcours zu führen.
Dabei zeigte sich, dass nicht Volle Halle beim Schulprojekt der HSG Mannheim.
wenige durchaus Ansätze für
eine spätere HandballkarrieAuf alle Fälle hatten die und Ansteckern für die
re haben. Eine Einladung zur Zweitklässler
Nachwuchs- Teilnehmer/-innen wurde die
Handball AG, die jeden Mitt- sportler, die mit vollem Eifer Veranstaltung nach einem
woch in der Richard-Möll- bei der Sache waren, einen tollen und erfolgreichen VorSPD fordert Investitionen für Rheinau
Halle stattfindet, bzw. zum Riesenspaß an diesem au- mittag beendet. Die KlasProbetraining bei der HSG ßergewöhnlichen
Sportun- senlehrerinnen, die diese
RHEINAU. Zahllose Plastik- mende Verwahrlosung, nächt- fordert, sich unmittelbar bei hatten alle Teilnehmer jeden- terricht. Mit Urkunden, Trai- Veranstaltung
begleiteten,
becher,
Schnapsflaschen, liche Umtriebe und über Rat- der Stadt und der Polizei zu falls in der Tasche.
ningsplänen für die MINIS bedankten sich zum Ende hin
reichlich Flachmänner, zer- ten, die sich auf dem Markplatz melden. Nur dann können
schlagene und weggeworfen tummeln. Besonders erbost unsere Ordnungshüter zügig
Bierflaschen, Pizza- und Zi- sind die Rheinauer Sozialde- einschreiten“, so der Bezirksgarettenschachteln, unzählige mokraten über die Situation im beiratssprecher Hans-Joachim
den die in dieser Zeit zurückKippen und ein Kriegerdenk- Bereich des Nachbarschafts- Rickel.
gelegten Runden. Nach Ablauf
In anderen Stadtteilen oder
mal und Kindergarteneingang, hauses und des Kindergartens.
einer Stunde erfolgt nochmals
die zum Urinal umfunktioniert „Wer meint, er könne seine am Wasserturm würde ein solein Schuss des Starters, und alle
wurden – so präsentieren sich Schnapsflaschen und sonstige cher Zustand nicht über Jahre
Läufer bleiben stehen. Die zuder Rheinauer Marktplatz Überbleibsel seiner Saufgela- geduldet, ist sich der SPDrückgelegte Strecke vom Start
und der Eingangsbereich des ge am und im Kindergartenge- Ortsverein sicher. „Wir wollen
bis zu diesem Punkt wird vom
städtischen Kindergartens am lände entsorgen, der muss hart nicht zulassen, dass das Image
jeweiligen Rundenzähler ermitRheinauer Ring fast jeden bestraft werden. Gut zureden Rheinaus durch einige wenige
telt und den gezählten Runden
Morgen. Auch Spielplätze hilft hier offensichtlich nicht“, Bewohner, die offensichtlich
zugeschlagen. Da der Stundennicht wissen, wie man sich
seien von Vermüllung betrof- so Rebmann.
lauf auch von der IAAF, dem
Die Rheinauer SPD fordert benimmt, weiter leidet. Die
fen. „Es reicht endgültig, jetzt
Welt-Leichtathletikverband,
helfen nur noch drakonische die Stadt auf, die bekannten mangelnden Investitionen der
Foto: Kreis als Weltrekord geführt wird,
Strafen“, war der Tenor der Problembereiche nicht nur Stadt in den Stadtteil schaden 29 Teilnehmer kämpften beim TV Rheinau gegen die Uhr.
ist er sowohl für Hobbyläufer
SPD-Bezirksbeiräte Hans-Joa- verstärkt zu kontrollieren, son- der Aufenthaltsqualität und
Neunundzwanzig zahl waren die Organisatoren als auch für Leistungssportler
chim Rickel und Ulrike Kah- dern den Kontrolldruck deut- der Lebensqualität“, erläutert RHEINAU.
interessant.
lert bei einem Vor-Ort-Termin lich zu erhören. „Wir fordern Ulrike Kahlert. „Wir fordern Sportler aus zwölf Vereinen jedoch zufrieden.
Die Bestleistung auf der
Der Stundenlauf in der
mit dem Bundestagsabgeord- den für die öffentliche Ord- die Stadt auf, schnell und kon- kämpften in diesem Jahr beim
neten und Ortsvereinsvorsit- nung zuständigen Ersten Bür- sequent zu handeln. Der ganze Stundenlauf des TV Rheinau Leichtathletik ist eine Disziplin, Rheinauer Bahn hält seit dem
germeister Christian Specht Stadtteil fühlt sich mittlerwei- gegen die Uhr. Zwar waren die die sich leicht erklären lässt. Jahr 1978 Hans Gulyas vom
zenden Stefan Rebmann.
Schon seit langem klagen auf, endlich zu handeln. Aber le abgehängt“, ergänzte Stefan Bahnrekorde nicht in Gefahr, Gelaufen wird eine Stunde lang LC-Neckar-Odenwald, ehemals
red zumindest mit der Teilnehmer- auf einer Bahn und gezählt wer- im DLV-Olympiakader aktiv,
Rheinauer über die zuneh- auch die Bürger sind aufge- Rebmann.
Null Toleranz für Saufgelage,
Dreckfinken und Wildpinkler
Foto:zg
und waren froh über die reibungslose Organisation. Die
HSG-Trainer freuen sich nun
auf viele Mädchen und Jungen beim Schnuppertraining
jeden Mittwoch ab 15.30 Uhr
in der Richard-Möll-Halle.
red
Eine Stunde um die Bahn
Wie ist es am Rhein so schön …
Der Frauenchor vor dem „Vater Rhein“ als Schiff und Strom.
… so sang der
Frauenchor des MGV-Liedertafel 1861/07 auf seinem
Jahresausflug in das schöne
Rheintal. Der Schiffsname
„Vater Rhein“ trug seinen
Teil zur guten Stimmung der
Damen bei.
Mit dem Bus ging es los
und die Frauenchorsprecherin Brigitte Neureuther
begrüßte die zahlreichen
Sängerinnen. Da just am Reisetag eine Sängerin Geburtstag feierte, wurde natürlich
an der ersten Raststätte eine
Pause eingelegt. Mit Winzersekt vom Rhein wurde
auf die Jubilarin angestoßen
und ein echter „Seggemer
Sandkranz“ aufgeschnitten.
Selbstverständlich gab es von
den Kolleginnen ein angemessenes Geburtstagsständchen mit dem Lied „O Herr,
welch ein Morgen“. Wie man
SECKENHEIM.
in „Seggeme“ sagt, war’s
wieder „oig schee“, die Jubilarin war zu Tränen gerührt.
Die weitere Fahrt führte die
Sängerinnen in die wunderschöne Weinstadt Bacharach
am Rhein. Morgens auf der
Fahrt noch Nebelfelder, hier
hellster und schönster Sonnenschein, der die Gruppe zu
einem Spaziergang am Rhein
einlud. Um 12 Uhr war das
Mittagessen im „Hotel Keutemann“ mit direktem Blick
auf den sagenumwobenen
Loreleyfelsen
angesagt.
Als Höhepunkt des Tagesausflugs wartete am Schiffsanleger der Rheinschifffahrt
eine
zweieinhalbstündige
Rheinschifffahrt mit dem MS
„Vater Rhein“ von St. Goar
bis Bingen. Dafür suchten
sich die meisten natürlich
einen Platz auf dem Oberdeck, was bei einer Passa-
Foto: Privat
gierzahl von 600 Personen
an Bord nicht so einfach war.
Blauer Himmel, sommerlich
warm, und was man zu sehen
bekam, war Rhein-Romantik
pur: Grandiose Kulissen,
Weinberge in steilsten Lagen und die ganze Breite des
Stroms brachten die Sängerinnen ins Staunen. In Bingen
angekommen, wurden die
Sängerinnen vom Busfahrer
wieder abgeholt. Der Tagesabschluss fand in Worms in
der Hagenbrauerei statt. Ein
ausgezeichnetes Bier und ein
gutes Abendbrot rundeten den
schönen Tag ab. Diese tolle
Rheinreise wird den Sängerinnen noch lange in bester
Erinnerung bleiben. Der Dank
galt Brigitte Neureuther, die
die schöne Reise organisiert
hatte. Wohlbehalten kam die
ganze Reisegesellschaft wieder in Seckenheim an.
red
mit 18.649 gelaufenen Metern,
und auch der von Inge Hüttner
im Jahr 1981 aufgestellte Rekord von 15.156 Metern bleibt
bestehen. Bei den Männern
siegte Marcus Imbsweiler, TSG
78 Heidelberg, mit 17.205
Metern vor Hakim Hassanzadeh , MTG Mannheim (16.721
Meter) und Martin Rütze, TSG
78 Heidelberg (16.145 Meter).
Vierter wurde Frank Drissler
vom TV Rheinau 1893, dem
ein Meter zum Sprung auf Rang
drei fehlte. Bei den Frauen gingen die Plätze eins bis drei an
Läuferinnen des TV Rheinau.
Es siegte Angela Hochlenert
(13.945 Meter) vor Marina Wilding (12.867 Meter) und Regina Peitz (12.478 Meter).
red
Seite 10
6. November 2014
Dem Heimatmuseum schlägt die Stunde
Schrank und Schlagwerk der Turmuhr künden von Tatkraft und Überredungskunst.
Foto: Gersbach
Im Rahmen einer Feierstunde weihte Museums-Chefin
Traudel Gersbach die von
Erich Karl, Klaus Fedel und
ihren zahlreichen Mitstrei-
tern restaurierte Turmuhr der
evangelischen Kirche ein, die
Werner Bordne vor 25 Jahren
für das Museum erworben
hatte.
„Immer hat es geheißen,
dass der Erich Karl sie wieder aufbauen wird“, erinnerte
sich Traudl Gersbach. Als die
Uhr nun dem neuen Bankmuseum weichen musste, war
diese Stunde gekommen. Gemeinsam wollten sich Erich
Karl und Klaus Fedel an die
Arbeit machen. „Und wenn
dieses Team sich etwas vorgenommen hat, gibt es kein
Halten mehr“, freute sich
Gersbach.
Wie willensstark die beiden zu Werke gingen, belegte
allein die Mitarbeit von Till
Lottermann. Der Uhrmachermeister und Fachmann
für Kirchturmuhren wollte
das Exemplar vor 25 Jahren
selbst erwerben, kam aber
nicht zum Zug und wollte
fortan von dem Seckenheimer
Exemplar weder etwas hören
oder gar sehen. „Doch die
beiden konnten ihn tatsächlich überreden“, freute sich
Gersbach.
Gesponsert wurde die gesamte Restauration von Uhr
und Schlagwerk von der Firma UNICO im Atelierhof,
wo Lottermann den Museumsarbeitern seit März jeden
Dienstagmorgen seine Uhrmacherwerkstatt überließ und
auch selbst mit Hand anlegte.
Für die Raumgestaltung waren Erwin Ohnemus, Harald
Molzen, Josef Dausch, Willi
Pint, Rodi Schornstheimer
und Norbert Schreck zuständig und Ralf Lottermann
richtete den alten Turmuhrschrank wieder her, dem Malermeister Harald Stein den
richtigen Anstrich verlieh.
„Ich danke aus ganzem Herzen allen, die dieses aufwändige Projekt ermöglicht haben“, sagte Gersbach deshalb
bei der Einweihung des neuen
Glanzstücks im Seckenheimer Heimatmuseum.
end
SECKENHEIM.
„Die Glocken
der Erlöserkirche haben für
mich den Klang von Heimat“,
sagte Hartwig Trinkaus, als
ihm im Jahr 2011 der Alfred-
Blümmel-Ehrenorden überreicht wurde. Ein Stück dieser
Verbundenheit findet er mittlerweile im Heimatmuseum
in der Kloppenheimer Straße.
RHEINAU/SECKENHEIM/FRIED-
zum rund sieben Kilometer
langen Rundweg anfertigen
und anbringen lassen. Dabei
waren allerdings die Kosten
ein wenig aus dem Ruder
gelaufen. „Deshalb war ich
in diesem Jahr erst einmal
vorsichtig und wir wollten
zunächst drei Schilder erneuern“, erläuterte Dieter. Nachdem allerdings klar war, dass
die Grafikunternehmen auf
der Vorarbeit von vor zehn
Jahren aufbauen konnten,
habe er nach dem ersten Kostenvoranschlag gleich alle
fünf Schilder ersetzen lassen.
Besonders erfreulich aus seiner Sicht: „Die alten Schilder
sind nicht dem Vandalismus
zum Opfer gefallen, sondern
nach zehn Jahren einfach nur
verwittert.“
Die neuen Schilder sollen
deshalb wieder mindestens
zehn Jahre halten. Angebracht
wurden sie von den aktuellen
Forstwirtschafts-Auszubildenden. „Und zwar umweltfreundlich. Das Wachstum
der Bäume wird dadurch nicht
behindert“, betonte Revierförster Norbert Krotz.
end Der Vorstand des Dossenwaldvereins freut sich über die neue Beschilderung.
Neue Schilder weisen den Weg
RICHSFELD. Der Dossenwald
gehört allen. Das wird deutlich
mit dem Dossenwaldverein,
dem Anlieger und Waldnutzer
aus den Stadtteilen Rheinau,
Friedrichsfeld und Seckenheim angehören. Und der Verein kümmert sich nicht nur um
den Erhalt und die Pflege der
Wanderwege, sondern ist in
vielerlei Hinsicht aktiv, wie
der Vorsitzende Rolf Dieter
zuletzt stolz betonen durfte:
„Wir haben jetzt die Schilder
des Waldlehrpfades erneuert.“ Mit einer kleinen Einweihungsfeier ging es darum,
den Bezirksbeiräten aus Friedrichsfeld, Seckenheim und
Rheinau zu danken, die mit
ihren Zuwendungen aus dem
jeweiligen
Stadtteilbudget
nicht nur den Schildertausch,
sondern auch die Anschaffung
von drei Dienstfahrrädern ermöglicht hatten, die bei der
Pflege der Waldwege zum
Einsatz kommen.
Vor genau zehn Jahren hatte
der Rheinauer Gewerbeverein
unter seinem Vorsitzenden
Klaus Schäfer die Schilder
Foto: Endres
Drei Tage lang wurde fröhlich gefeiert
Nur zufriedene Gesichter bei der diesjährigen Kerwe
Drei Tage lang wurde in Friedrichsfeld fröhlich Kerwe gefeiert.
FRIEDRICHSFELD.
Foto: Schatz
Die gute we. Neben dem Turnverein, einlud, und der Partyscheuer
Nachricht gab es ja schon im der in diesem Jahr zum 40. der Schlabbdewel in der eheVorfeld der diesjährigen Ker- Mal in seine Straußwirtschaft maligen Tabakscheuer hatte
sich in diesem Jahr auch noch
die Vereinigung der Handharmonikafreunde mit ihrem internationalen Weindorf in die
Reihe der Straußwirtschaften
eingereiht. Und wie zu hören
war, mit erfreulichem Erfolg.
Insgesamt waren alle Veranstalter, egal ob sie nun an
drei Tagen dabei waren oder
nur an einem, wie etwa der
Förderverein der Bücherei,
mit der diesjährigen Kerwe
sehr zufrieden. Nach der Eröffnung am Becherer-Platz
ging es am Abend nahtlos
weiter. Beim Turnverein gab
es neben Livemusik mit dem
„Neckar-Duo“ die gewohnt
reichhaltige Speisekarte und
natürlich kühle Getränke. Direkt nebenan luden, wie schon
erwähnt, die Handharmonikafreunde in ihr internationales
Weindorf ein. Nicht weniger
viel Betrieb herrschte bis weit
in die Nacht hinein in der Partyscheuer der Schlabbdewel
in der Mülhauser Straße. Hier
lockten leckere Getränke
und viel gute Musik, was vor
allem die etwas jüngeren Semester anzog.
Der Sonntag selbst begann
mit dem schon traditionellen
ökumenischen Kerwegottesdienst, welcher von Pfarrer
Michael Jäck und, in Vertretung des erkrankten Diakons
Albert Lachnit, Pastoralreferent Ulrich Bickhart gehalten
wurde. Am Sonntagmittag
hatte sich dann zudem der
Förderverein der Bücherei
mit einem Bücherflohmarkt,
einem Quiz sowie leckeren
Waffeln und spritzigem Sekt
in das Kerwegeschehen eingeklinkt. Am Abend lud der
Turnverein zur Schlagerparty mit Karaoke ein. Hätte
man sich an diesem Abend
gerne noch etwas mehr Gäste gewünscht, so hatten die,
die dabei waren, viel Spaß
mit DJ Werner.
Der Kerweausklang fand
wie immer am Montagabend
statt. Hier wurde sowohl bei
den Schlabbdeweln als auch
beim Turnverein, wieder mit
Livemusik vom Neckar-Duo
kräftig gefeiert. Und noch
einen Tag länger drehten
sich die Fahrgeschäfte auf
dem Kerweplatz. Hier standen Autoscooter, Schießstand oder Kinderkarussell
erst am Dienstagabend still.
mhs
Seite 11
6. November 2014
Gelungener Bazar der Erlösergemeinde
➜ KOMPAKT
Morgen kommt der Weihnachtsmann …
SECKENHEIM. Wer kennt nicht
statt: Kaufen und Verkaufen von
das Problem, welches alle Jahre
wiederkehrt? Wer hat noch Weih-
Weihnachtsaccessoires,
Christbaumschmuck, Spielsachen und
nachtsschmuck oder Weihnachtsgeschenke übrig? Wer sucht genau
sonstigen Geschenkideen. Wer
etwas hat oder sucht, ist bei uns
das? Oder gibt es schon bzw. noch
bestens aufgehoben. Tischreservie-
Leute, denen ein passendes Weihnachtsgeschenk für Groß oder vor
rungen werden unter SVflohmarkt@
web.de angenommen. Die Tische
allem Klein fehlt? Dem kann der
SV 98/07 Seckenheim am 15. No-
werden wie immer gestellt, die
Standgebühr beträgt 8 Euro. Für
vember abhelfen. Von 10 bis 12
Uhr findet der erste „Weihnachts-
das leibliche Wohl von Käufern und
Verkäufern sorgt die Turnabteilung.
Floh-Spielsachen-Krempelmarkt“
Der Erlös kommt der Turnerjugend
im großen Saal des Vereinshauses
zugute.
red
Vorweihnachtlicher Markt der Lebenshilfe
Der Gottesdienst im sonnendurchfluteten Kindergarten-Freigelände war einer der Bazar-Höhepunkte.
Foto: Endres
SECKENHEIM.
Von heiter und
ausgelassen bis hin zu gemütlich und besinnlich – der Bazar der evangelischen Erlösergemeinde ließ an den beiden
Veranstaltungstagen
keine
Wünsche offen.
Im strahlenden Sonnenschein und mit dem eigenen
Kirchturm im Blick begrüßte
Pfarrer Helmut Krüger die Gäste am Sonntagmorgen im Hof
des evangelischen Kindergartens. Unterstützt vom Posaunenchor, feierte die Gemeinde
hier im Schatten der Kastanie
einen ganz besonderen Gottesdienst. Auch Klangschalen
kamen dabei zum Einsatz und
erzeugten eine ganz besondere Stimmung, die praktisch
für den gesamten Bazar galt:
„Unser Konzept, den Bazar
am Samstag zu beginnen und
am Sonntag ausklingen zu
lassen, hat sich bewährt“, befand nicht nur deshalb Pfarrer
Krüger.
Los ging das Gemeindefest schließlich mit einem
zünftigen „Oktoberfest“, das
nach der Kaffeezeit nicht
nur sprichwörtlich „mit Pauken und Trompeten“ gefeiert
wurde.
Nicht nur das musikalischbunte Programm überzeugte
dabei. Auch das „Kinderprogramm im Hof fand großen
Anklang. Und für die Erwachsenen bot die Bazar-Bar
leckere Cocktails, die den
Samstagabend mit der BazarParty einläuteten. Bis spät in
die Nacht tanzte die ausgelassene Partygesellschaft.
Der Sonntag begann hingegen besinnlich mit dem
bereits erwähnten Gottesdienst, zelebriert nicht selten
im zünftigen Trachten-Outfit.
Anschließend ging es wieder zurück zum Mittagessen ins Gemeindehaus. Und
erneut klang es lange nach,
denn von Kantor Wolfgang
Schallers Kinderchören eingeswingt, sprang der Funke
schnell über, trug beim PopEnsemble „ESPE“ des MGV
Liedertafel und natürlich auch
bei den Flying Lips des Sängerbundes. Die „Big Band for
Bazar“ erntete ebenfalls jede
Menge Applaus. Und mit dem
musikalischen Gute-NachtGruß des Pfarrerehepaars
Krüger endete ein toller Bazar
2014.
end
Siedler erkunden den Odenwald
SUEBENHEIM.
Der Herbstausflug führte in diesem Jahr die
Senioren des Siedlervereins
Suebenheim in den Naturpark
Odenwald. Gleich 95 Teilnehmer hatten sich diesmal in zwei
vollbesetzten Bussen auf den
Weg gemacht und kamen über
Weinheim,
Mörlenbach,
Rimbach nach Hammelbach.
In dem wunderschön mitten
im Wald gelegenen Ausflugslokal „Zum Schardhof“ gab es
die Kaffeepause.
Mit der Auswahl und Größe
der Kuchenstücke waren die
Senioren sehr zufrieden. Bei
weiterhin ganz tollem Wetter wurde anschließend ein
gemütlicher Spaziergang gemacht.
Gegen 16.30 Uhr ging es
weiter durch den schönen
Odenwald nach Lauten-Weschnitz, wo im Landgasthof
„Zur Post“ das vorbestellte
Abendessen
eingenommen
wurde. Nach dem guten und
reichhaltigen Essen kam die
Stimmung der Gesellschaft auf
den Höhepunkt. Ein Alleinunterhalter spielte Schlager und
Stimmungslieder, es wurde
geschunkelt, getanzt und gesungen. Unter großem Beifall
der Teilnehmer sangen mehrere Gäste Karaoke.
Der Abend fand bei viel
Beifall seinen Ausklang, dann
ging die Fahrt bei guter Stimmung um 21 Uhr nach Suebenheim, wo die gut gelaunte
Gesellschaft eine Stunde später ankam, natürlich mit dem
Versprechen, auch beim nächsten Mal, wenn Organisator
Erich Kopp ruft, wieder dabei
zu sein.
red
Brühl ist nicht zuständig
Mannheimer Verwaltung erstellt Bebauungsplan für Seeufer
RHEINAU.
Die Stadt Mannheim
erarbeitet derzeit einen neuen
Bebauungsplan für den Bereich westlich des Rheinauer
Sees.
Der Entwurf des Bebauungsplans beinhaltet wesentliche Änderungen gegenüber
dem Vorgängerentwurf von
2007. Dieser Plan stand auch
im Gemeinderat Brühl auf
der Tagesordnung. Im Rahmen dieser Sitzung haben
die Gemeinderäte Bedenken
gegenüber den Plänen der
Stadt Mannheim geäußert.
„Die Mannheimer Verwaltung nimmt die Anregungen
der Gemeinde Brühl ernst und
wird diese im weiteren Bebauungsplanverfahren prüfen“,
heißt es dazu in einer Mitteilung. Es heißt aber auch:
„Die Verwaltung kann allerdings keine Einschränkung
der Brühler Planungshoheit
erkennen.“
Im Vergleich zur früheren
Planung stelle der neue Bebauungsplan aus Sicht der
Stadt Mannheim eine deutliche Verbesserung dar. Zum
Rheinauer See hin wurde die
Dichte der Bebauung deutlich
reduziert. In der Mitte des
Baugebietes wird im aktuellen
Entwurf ein interner Grünzug
angeordnet, der in der vorherigen Planung nicht vorgesehen war. Auch die Häuser
zum Rheinauer See hin waren
im früheren Konzept Mehrfamilienhäuser und sind nun
als Einfamilienhäuser oder
Doppelhäuser geplant und
damit deutlich kleiner. Die
Höhe dieser Häuser wurde im
Verfahren noch um ein Geschoss reduziert. Eine höhere
Bebauung an der Rohrhofer
Straße sei „eine städtebaulich
angemessene Antwort auf die
Bebauung auf der anderen
Seite der Rohrhofer Straße“.
Gleichzeitig schirme diese
Bebauung die restlichen Teile
des Baugebietes vom Verkehrslärm ab.
Die klimatischen Auswirkungen der geplanten Bebauung wurden gutachterlich untersucht und Empfehlungen
daraus in die Planung eingearbeitet. Dabei wurde auch
die Breite der Durchlüftungskorridore intensiv untersucht,
womit die klimatischen Anforderungen umfänglich berücksichtigt worden seien.
Das Baugebiet reiche im
Süden keineswegs bis an die
Brühler
Gemarkungsgrenze. Lediglich im Bereich des
Kreisverkehrs sei eine unmittelbare Nähe zur Gemarkung
Brühl gegeben. „Insofern
kann die Stadtverwaltung
nicht erkennen, wie die Planungshoheit der Gemeinde
Brühl eingeschränkt wird“,
schließt die Mitteilung. red
RHEINAU. Am Samstag, 22. No-
eigener Produktion der Lebenshil-
vember, hat von 14 bis 19 Uhr rund
um das Wohnhaus der Lebenshilfe
fe Mannheim viele weitere ansprechende Angebote: hausgemachte
Mannheim, Stengelhofstraße 36, wieder der beliebte vorweihnachtliche
Marmeladen, selbst
süße
Naschereien
Markt geöffnet.
nachtlicher
Neben weihnachtlichen Dekorationen wird Selbsthergestelltes
Seniorengruppe.
Geschmackvolle Waffeln, Gegrill-
von und mit Menschen mit Behinderung angeboten. So finden sich in
tes, Glühwein und Kinderpunsch sorgen mit Stockbrot am Lagerfeuer für
diesem Jahr neben den bekannten
einen zufriedenen Gaumen. Der Sten-
Kaffee- und Schokoladenprodukten
des Integrationsbetriebes Samoc-
gelhofchor der Lebenshilfe Mannheim
stimmt klangvoll die Vorweihnachts-
ca, den erlesenen Weinen der Lebenshilfe Bad Dürkheim und den
zeit an. Der Reinerlös dieser Veranstaltung kommt in vollem Umfang der
bekannten
Lebenshilfe Mannheim zugute.
„Firmenkeksen“
aus
hergestellte
und
weih-
Pflanzenschmuck
der
red
Klänge und Worte
SECKENHEIM. Am Sonntag, 16.
November, 17 Uhr, lädt die Erlöserkirche Seckenheim wieder zur
Schaller auf der Orgel Werke von
Bach, Pachelbel und Franck. Pfarrerin Claudia Krüger ergänzt den Abend
Abendmusik ein. Unter dem Motto
„Klänge und Worte zum Ende des Kirchenjahres“ spielt Kantor Wolfgang
um die Rezitation passender Texte.
Der Eintritt ist frei. Eine freiwillige Kollekte am Ausgang wird erbeten. red
Das Kinderhaus St. Adalbert öffnet seine Türen
SECKENHEIM. Am Dienstag, 11.
November, lädt das Kinderhaus
St. Adalbert von 17 bis 19 Uhr
zug nicht teilnehmen möchte, kann
auch gerne schon ab 17 Uhr direkt
ins Kinderhaus kommen. Nach
zum Tag der offenen Tür ein. Los
geht es um 17.00 Uhr mit einem
gemeinsamen Laternenumzug und
im Anschluss können sich interessierte Eltern in Ruhe in der Einrich-
dem Umzug werden in der Cafeteria Martinsmänner, Kinderpunsch
und Kaffee verkauft. Gäste werden gebeten, Tassen oder Becher
für die Getränke mitzubringen.
tung umschauen. Wer an dem Um-
red
Seite 12
6. November 2014
TERMINE
SECKENHEIM
➜ Freitag, 7. November,
20 Uhr, Palü Jam Session,
➜ Samstag, 8. November,
18-24 Uhr, Lange Nacht
der Kunst und Genüsse
➜ Sonntag, 9. November,
17 Uhr, Worte und Klänge,
Evang. Erlöserkirche
➜ Montag, 10. November,
19.30 Uhr, Arbeitskreis Historisches Seckenheim,
Heimatmuseum
AWO-Treff, Begegnungsstätte
➜ Dienstag, 11. November,
19.11 Uhr, Kampagneneröffnung Zabbe, St. Clara
17-19 Uhr, Tag der offenen Tür,
Kinderhaus St. Adalbert
➜ Mittwoch, 12. November,
17 Uhr, Martinsumzug der IG,
Start an der Seckenheimschule
19.30 Uhr, Vortrag „335 Jahre
Eichbaum Brauerei“, Ev. Männerverein/kath. Bildungswerk,
Gemeindehaus Erlösergemeinde
➜ Samstag, 15. November,
10-12 Uhr, Weihnachts-FlohSpielsachenmarkt, SV 98/07,
Vereinshaus
Ehrungsnachmittag des Kurpfälzer Chorverbandes beim
MGV Liedertafel, Vereinshaus
➜ Sonntag, 16. November,
Volkstrauertag
➜ Montag, 17. November,
AWO-Treff, Begegnungsstätte
➜ Mittwoch, 19. November,
19.11 Uhr, Ordensfest
der Zabbe, Siedlerverein
➜ Freitag, 21. November,
Benefizabend der Völker-Stiftung,
St. Clara
➜ Samstag, 22. November,
Familienabend SAV
19.30 Uhr, Winterfeier
beim Verein für Hundesport
15-18 Uhr, Adventsmarkt,
Seckenheimschule
➜ Sonntag, 23. November,
11-18 Uhr, DRK-Handarbeitsmarkt, Evang. Gemeindehaus
➜ Montag, 24. November,
AWO-Treff, Begegnungsstätte
➜ Mittwoch, 26. November,
Musikstammtisch, TSG-Turnhalle
➜ Sonntag, 30. November,
15-18 Uhr, Puppenausstellung,
Heimatmuseum
RHEINAU
➜ Freitag, 7. November,
18 Uhr, Martinsgansessen,
Förderverein Maria-Scherer-Haus
➜ Samstag, 8. November,
18-24 Uhr, Lange Nacht
der Kunst und Genüsse
12-15 Uhr, Hallenflohmarkt
Tanzsportverein, Nachbarschaftshaus
➜ Sonntag, 9. November,
11-17 Uhr, Hobby- und
Künstlermarkt, Tanzsportverein,
Nachbarschaftshaus
17 Uhr, Benefizkonzert zu
Gunsten Kirchenumbau Martinskirche, Schwetzinger Blechbläserensemble, St. Johannes
➜ Freitag, 14. November,
19 Uhr, „Die Schönen Mannheims“, Pfingstbergschule
➜ Sonntag, 16. November,
17 Uhr, Liederabend mit
Ehrungen, MGV 1896,
Versöhnungskirche
➜ Dienstag, 11. November,
18 Uhr, Großer Rheinauer
Martinsumzug, Marktplatz
18 Uhr, Martinsumzug
Pfingstberg, Marktplatz
Pfingstberg
➜ Freitag, 14. November,
„Wir feiern Geburtstag und
spielen Bingo, AWO Rheinau
➜ Samstag, 15. November,
Jazzkonzert „accordion
concertante“, HHV Rheinklang,
Jakobus-Saal, Neckarau
11 Uhr, Pfälzer Weinfest,
GV Liederkranz, Sängerheim
➜ Sonntag, 9. November,
11 Uhr, Hubertusjagd, Reitund Fahrverein, Reitgelände
➜ Donnerstag, 11. November,
18 Uhr, Martinszug, Aufstellung
bei kath. Kirche, Interessengemeinschaft der Vereine
➜ Freitag, 14. November,
20.11 Uhr, Eröffnungsball,
CV Schlabbdewel, Bernhardushof
➜ Samstag/Sonntag,
22./23. November,
19/17 Uhr, Herbstkonzerte,
Handharmonikafreunde, TV-Halle,
➜ Mittwoch, 26. November,
19 Uhr, öffentliche Bezirksbeiratssitzung, TV-Halle
➜ Samstag, 29. November,
14 Uhr, Adventsmarkt,
Autohaus Clysters
➜ Sonntag, 30. November,
17 Uhr, Alteichwaldsiedler,
Weihnachtsbaumstellen
beim Siedlerheim,
10 Uhr, Brot für die Welt,
Fest im evang. Gemeindehaus
mit Familiengottesdienst
Adventsfahrt – Mit Diesel und
Dampf durch die Pfalz, Verein
historische Eisenbahn
Sonntag, 16. November,
11.30 Uhr, Volkstrauertag,
Friedhof Rheinau
17 Uhr, Konzert Projektchor,
Pfingstbergkirche
➜ Dienstag, 18. November,
19 Uhr, Bürgergespräch mit
Stefan Rebmann (MdB),
SC Rot-Weiss Rheinau
➜ Samstag, 22. November,
Punschabend, Rheinauer
Gewerbeverein, Pizzeria Toni
Ab 11 Uhr, Fischessen beim
Angelsportverein Früh-Auf
14-19 Uhr, Vorweihnachtlicher
Markt, Lebenshilfe, Wohnhaus
Stengelhofstraße
➜ Mittwoch, 26. November,
öffentliche Mitgliederversammlung,
Gemeinnütziger Verein Pfingstberg,
Gaststätte „Zum Waldblick“
➜ Freitag-Sonntag,
28.-30. November,
Nikolausschießen,
Schützenverein Rheinau
➜ Freitag, 28. November,
11.30 Uhr, Adventsausstellung
Rheinauer Tor
Advent in der AWO-Tagesstätte
FRIEDRICHSFELD
➜ Samstag, 8. November,
18-24 Uhr, Lange Nacht
der Kunst und Genüsse
Deutschlandweit einmalige
„Aufstiegshelfer-Initiative“ gestartet
UNSER TEAM
Volker Endres
(Redaktionsleitung)
MANNHEIM.
Vorstände und
Geschäftsführer aus der Metropolregion Rhein-Neckar
haben am 29. September
2014 offiziell den Start der
„Aufstiegshelfer-Initiative“
für den Jugendförderverein
„Anpfiff ins Leben e.V.“
bekannt gegeben. Die sogenannten
„Aufstiegshelfer“
engagieren sich persönlich
für bessere berufliche Perspektiven junger Sportler
und sorgen dafür, dass der
Anpfiff ins Leben e.V. sein
erfolgreiches
Berufsorientierungsprogramm auch in
Zukunft umsetzen und ausbauen kann. Das Besondere: als ersten „Einstieg zum
Aufstieg“ haben die Manager ihre Schützlinge direkt in
die Chef-Etage eingeladen.
In den kommenden Wochen
werden die Jugendlichen ein
Praktikum im Unternehmen
ihres „Aufstiegshelfers“ absolvieren. Künftig können sie
vom Coaching und Mentoring ihres „Aufstiegshelfers“
profitieren. Als Botschafter
machen die „Aufstiegshelfer“
auf die Relevanz des Themas
aufmerksam. Ihr Engagement
für den gemeinnützigen Verein wird künftig in vielen
Bereichen des öffentlichen
Lebens sichtbar werden.
„,Anpfiff ins Leben‘ ist
mit dem ganzheitlichen Jugendförderkonzept in den
Bereichen Sport, Schule, Beruf und Soziales Vorreiter in
Deutschland. Dazu zählt auch,
dass wir Chancengleichheit
vorleben – und zwar unabhängig von der sozialen Herkunft und den individuellen
Talenten im Sport“, erklärt
Dietmar Hopp, der einst den
Start der Jugendförderung
ermöglicht hat. „Der Ball
für die Jugend ist im Spiel.
Ich freue mich sehr, dass wir
das bestehende Engagement
der Partner auf oberster Ebene verankern können und die
„Aufstiegshelfer“ ein solch
bedeutendes Signal mit ihrem
persönlichen Einsatz setzen.
Ich hoffe, dass dadurch bald
viele weitere Team-Player
mit uns auf dem Platz stehen
und damit Jugendlichen der
Volltreffer zum Traumberuf
gelingt.“
„Viele Unternehmen haben heute Probleme, den passenden Nachwuchs zu finden.
Über die Initiative lernen sie
die Jugendlichen aus unseren
Partnersportvereinen früh kennen und bekommen einen direkten Zugang zu geeigneten
Bewerbern für Ausbildungsund Studienplätze. Zudem bieten wir eine Plattform, auf der
die Unternehmen ihr Engagement im Bereich CSR und
Human Resources einbinden
und kommunizieren können.
Die Jugendlichen wiederum
bekommen einen Einblick in
den Arbeitsalltag und knüpfen wichtige Kontakte für
ihre berufliche Zukunft“, sagt
Stefanie Kunzelnick, Leitung
Marketing, Kommunikation
und Fundraising bei Anpfiff
ins Leben e.V. zum Hintergrund der „AufstiegshelferInitiative“.
zg
Mehr Informationen
finden Sie unter
www.anpfiff-ins-leben.de
➜ KOMPAKT
Schwingstraße 16
68199 Mannheim
Fon 0621 8 41 52 75
Mobil 0170 4 59 52 22
E-Mail:
v.endres@sosmedien.de
Karin Weidner
(Anzeigen Rheinau)
Rheingoldstraße 97
68199 Mannheim
Fon 0621 82 16 89
Fax 0621 82 16 89
Mobil 0172 7 52 80 62
E-Mail: k.weidner@sosmedien.de
Ludovic Roy
(Anzeigen Seckenheim)
Wildbader Straße 11
68239 Mannheim
Fon 0621 72 73 96-0
Fax 0621 72 73 96-15
Mobil 0176 86 83 98 14
E-Mail: l.roy@sosmedien.de
UNSERE TERMINE 2014
Erscheinungstermine
(Redaktions- und Anzeigenschluss)
Themen
der Sonderseiten
28. November (17. November)
Advent
19. Dezember (09. Dezember)
Weihnachten
Auf Wiedersehen am 28. November
Vorweihnachtliches im Nachbarschaftshaus
RHEINAU. Gleich doppelt wird es
im Nachbarschaftshaus vorweihnachtlich. Traditionsgemäß lädt der
Tanzsportverein am Samstag, 8. November, von 12 bis 15 Uhr zunächst
zum großen Hallenflohmarkt ein. In
diesem Jahr ist der große Saal des
Nachbarschaftshauses dabei bis auf
den letzten Platz ausgebucht. Wie
immer gibt es dabei nicht nur jede
Menge Stände zum Bummeln und
Stöbern, Feilschen und Verhandeln,
sondern anschließend erwartet die
Besucher auch ein reichhaltiges
Kuchenbuffet.
Tags darauf, am Sonntag, 9. November, ist das Nachbarschaftshaus
Treffpunkt für Feingeister. Von 11 bis
17 Uhr lädt der Hobby- und Künstlermarkt an den Rheinauer Ring ein und
hat dabei originelle Geschenk- und
auch Dekorationsideen für die anstehende Weihnachtszeit im Angebot.
end
In der nächsten Ausgabe:
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
156
Dateigröße
2 273 KB
Tags
1/--Seiten
melden