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Laut wie ein Rockkonzert Leserbriefe

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Westfalen-Blatt Nr. 35
LOKALES
Db19
Dienstag, 11. Februar 2014
Geld geht an
Kinderheim
Atteln (WV). Die Landfrauen
Atteln haben dem Erzbischöflichen Kinderheim in Paderborn
300 Euro gespendet. Das Geld
kam beim Krautbundbinden im
Vorjahr zusammen. Nun wurde
der Erlös aus der Aktion Einrichtungsleiter Bernhard Aulbur überreicht. Das Vorstandsteam der
Landfrauen bekam eine Führung
durch das Kinderheim und Infos
über die Mutter-Kind-Gruppe, die
neu aufgebaut wird. Das Geld soll
in deren Aufbau investiert werden.
Sälzer Stadtjugendfeuerwehr für die Zukunft gerüstet
Salzkottens Stadtjugendfeuerwehrwart Tobias Rupprecht und Jugendgruppensprecherin Rabea Jäger blickten mit 62 Jugendlichen auf ein
ereignisreiches Jahr zurück. Sechs Sälzer bekamen in Bad Lippspringe die
Leistungsspange. In der Mitgliederversammlung wurden mit Rabea Jäger,
Anna-Marie Nolte, Karola Schade und Philipp Sander vier Feuerwehrleute,
die das 18. Lebensjahr erreicht haben, vom Leiter der Feuerwehr Alfons
Bunte aus der Jugendfeuerwehr entlassen. In der Stadt-Jugendfeuerwehr
versehen 80 Jugendliche in acht Löschzügen Dienst. Dienstabende finden
Spende ist für
Pflasterarbeiten
Westheim (WV). Der Vorstand
des Fördervereins Dorfgemeinschaft »Unser Westheim« hat Pastor Norbert Wohlgemuth und Hermann Kriegel einen Scheck über
2000 Euro zur Mitfinanzierung
der Pflasterarbeiten auf dem
Friedhof überreicht. Vorsitzender
Franz-Josef Weiffen übergab zudem ein Ringbuch zur Sammlung
der Totenzettel zur Erinnerung an
die Verstorbenen ab 2014. Es wird
in der Kirche ausgelegt.
Förderverein
gründet sich neu
Oesdorf (WV). Der Förderverein
Zukunft Oesdorf hat sich neu
gegründet. 38 Bürger kamen zur
Gründungsversammlung. Vorsitzender ist Rudi Hillebrand, stellvertretender Vorsitzender Alfred
Müller, Geschäftsführer sind Johannes König und Christian Pack.
Hier
stehen
Blitzer!
Dienstag
b L776 (Kapellenberg - Rüthen)
b Paderborn (Heinz-N.-Ring)
b L757 (Hövelhof)
Mittwoch
b L813 (Sande – Ostenland)
b L828 (Altenb. – Schwaney)
b L814 (B1 und Neuenbeken)
Die Polizei behält sich weitere
Tempokontrollen vor.
jeden zweiten Freitag um 18 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in der
Kernstadt Salzkotten statt. Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen
Feuerwehr Salzkotten tagte im Rathaus. Als Gäste waren dabei
Bürgermeister Michael Dreier (rechts), der Leiter des Fachbereichs
Bürgerdienste Thomas Peitzmeier (links), der Leiter der Feuerwehr Alfons
Bunte (Zweiter von rechts), die Jugendfeuerwehrwarte Tobias Rupprecht
(Zweiter von links) und Rainer Westermeier (Vierter von links) sowie die
Ausbilder und Löschzugführer.
Foto: WV
Wohlklang für die Ohren
Bleiwäscher Singgemeinschaft »Chorios« für die Zukunft gewappnet
B l e i w ä s c h e (WV). Die
»Chorios Singgemeinschaft«
Bleiwäsche ist für die Zukunft
gewappnet. Der Erwachsenenchor freut sich über Zuwachs,
und auch für die Zukunft ist
der Chor gut aufgestellt. In der
Nachwuchsabteilung ist der
Kinderchor »Chorwürmer« gegründet worden.
Die mittlerweile 24 jungen Sängerinnen und Sänger traten erstmals beim Adventskonzert der
Singgemeinschaft kurz vor Jahresende vor einem großen Publikum
in der voll besetzten St.-AgathaKirche in Bleiwäsche auf.
In der Generalversammlung
blickte die erste Vorsitzende Janette Schumacher auf das vergangene
Jahr zurück, das viele verschiedene Facetten für die Chorgemeinschaft bereit gehalten hatte: Es
gab zahlreiche Auftritte, den Abschluss des Vizechorleiterkurses
der Chormitglieder Annette Lange
und Gisbert Lausen, ein Stimmbildungswochenende mit Volker Arns
und das Adventskonzert in Bleiwä-
Vorstand und die Absolventen des Vize-Chorleiterkurses freuen sich über die Entwicklung der
Chorios-Singgemeinschaft Bleiwäsche: (von links)
sche.
Die Singgemeinschaft setzt im
Vorstand auf Kontinuität. Janette
Schumacher bleibt als erste Vorsitzende im Amt. Die Versammlung
Neuer Förderverein stellt sich vor
Haaren (WV). Eltern von Kindergartenkindern aus der Haarener
Einrichtung »Sterntaler« haben einen Förderverein gegründet. Der
Vorstand des Fördervereins stellt sich Eltern und interessierten Bürgern
sowie die Ziele des Vereins am Mittwoch, 12. Februar, um 19.30 Uhr im
Kindergarten, Hinter den Zäunen 50, vor. Die Fördervereins-Gründung
sei ein weiterer Schritt, um dem modernen Kindergarten weitere
Entwicklungschancen zu geben. Der Elternbeirat hatte die Fördervereins-Gründung zuvor beschlossen.
Angelina Schmelter, Geschäftsführer Gisbert Lausen,
Vorsitzende Janette Schumacher, Annette Lange und
Chorleiterin Hanna Riemer.
Foto: WV
wählte zudem in den Vorstand:
Hanna Riemer als zweite Vorsitzende und Chorleiterin, Geschäftsführer Gisbert Lausen und Notenwartin Angelina Schmelter. In den
erweiterten Vorstand wurden als
Beisitzer in den einzelnen Stimmen gewählt Dietmar Heinrichs
(Bass), Bernadette Köhler und
Edith Schlüter (Alt) sowie Rosema-
L eserbriefe
rie Vogelsang und Ivonne Schneider (Sopran).
Dieses Jahr hat Chorios bereits
einige Termine im Kalender stehen. So findet die Delegiertenversammlung des Chorverbandes Altkreis Brilon am 8. März in der
Bleiwäscher Schützenhalle statt.
Dort gibt die Singgemeinschaft
auch am 1. Juni ein Sommerkonzert. Am dritten Advent findet das
Adventskonzert in der St.-AgathaKirche zu Bleiwäsche statt. Die
Mitglieder bilden sich auch in
2014 fort: Mehrere Sänger nehmen an einem D1-Lehrgang in
Scharfenberg teil, ein Chorcoaching im März sowie eines im
Herbst sind auch geplant. Der
Chor freut sich weiter über Nachwuchs. Neueinsteiger können mittwochs um 20 Uhr im Probenraum
der alten Grundschule Bleiwäsche
an einer Chorprobe teilnehmen.
Die »Chorwürmer« proben donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr in
zwei Gruppen. Chorleiterin Annette Lange und die Kinder freuen
sich über neue Stimmen.
Infos zum Chor gibt es unter ట
02953/965052 oder im Internet.
@
www.chorios-bleiwaesche.de
11. Februar 2014
An das WESTFÄLISCHE VOLKSBLATT ● Bertholdstraße 2 ● 33142 Büren
bueren@westfalen-blatt.de (E-Mail mit Namen und vollständiger Anschrift)
Laut wie ein Rockkonzert
Lichtenau soll bei Windkraftplanung nicht nur auf das Geld achten
In Lichtenau soll der Flächennutzungsplan überarbeitet werden und
der Windkraft substantiell Raum
gelassen werden. Über die Windkraft-Diskussion und die dazugehörige Berichterstattung schreiben
diese Leser.
Mathe-Asse sind fit in Geometrie und Arithmetik
600 junge Mathe-Asse haben an der Universität ihre
Leistungsfähigkeit in Mathematik bewiesen. Unter
Leitung von Beate Brockmeyer, Regionalkoordinatorin für den NRW-Mathematikwettbewerb im Kreis
Paderborn und Fachleiterin für Mathematik am
Studienseminar in Paderborn, absolvierten die Viertklässler den Klausurtag für die zweite Runde des
landesweiten Wettbewerbs. Sie kamen aus 50
Grundschulen des Kreises. Fähigkeiten in Arithmetik,
Geometrie und Kombinatorik waren Aufgaben.
Angespannt, aber souverän und motiviert nahmen
die Kinder die Seminarräume für sich in Beschlag. 50
Lehramtstudenten unter Leitung von Daniel
Frischemeier, Mitarbeiter im »Mathe Treff« der
Paderborner Uni, stellten ihre Freizeit zur Verfügung,
um die Kinder zu betreuen.
Foto: WV
»Lichtenauer, Ihr wisst gar
nicht, was auf euch zukommt« –
dies war der Appell eines jungen
Lichtenauers, in der mit mehr als
300 Bürgern gut besuchten Versammlung über die Windkraft in
Lichtenau. Eine 200 Meter hohe
Windkraftanlage ist mehr als doppelt so hoch wie der Turm des
Paderborner Doms – das ist
schwer vorstellbar. Und nicht nur
eine dieser Anlagen soll in Lichtenau geplant werden, sondern
mehreren Gruppen davon, die sich
rund um die Lichtenauer Dörfer
konzentrieren. Die ausgesprochene Sorge der Bürger bezog sich vor
allem auch auf den Lärm, der von
den Windkraftanlagen ausgeht. An
der Quelle erzeugt eine Windkraftanlage im Regelbetrieb rund 103
Dezibel. Das entspricht dem Krach
einer Kreissäge. Es möge sich
jeder Lichtenauer selbst vorstellen, was bei ihm von dem Lärm,
der in 200 Meter Höhe an vielen
Stellen rund um die Dörfer erzeugt
wird, ankommt.
Immer wieder werden im Internet Experten zitiert, die von einer
Lärmemission in Ausnahmefällen
von bis zu 120 Dezibel sprechen.
Soviel erzeugt ein Rockkonzert.
Man versteht den jungen Arzt und
Anlieger, von dem der Appell kam
und der froh ist, sein Haus bisher
nur gemietet und nicht gekauft zu
haben, schließlich stand ein Wertverlust von bis zu 25 Prozent für
Wohngebäude, die in der Nähe der
Windkraftanlagen liegen, unwidersprochen im Raum. Die Gemeindevertreter hoffen auf schnelle Einnahmen durch Gewerbesteuerzahlungen, die die Betreiber der
Anlagen zahlen sollen. Doch zum
in 2012 fertig gestellten Windpark
in Berching (Bayern) kann man
lesen, dass diese Einnahmequelle
frühestens nach zehn Jahren sprudelt, wenn die Investition gegen
die Gewinne abgeschrieben ist.
Wer weiß, was in zehn Jahren
ist? Gibt es dann ein erneutes
Repowering für neue Investitionen
und neue Abschreibungen? Fließt
bis dahin keine Gewerbesteuer? In
den gleichen zehn Jahren wird
jeder durchschnittliche Haushalt
in Lichtenau etwa 2200 Euro an
EEG-Umlage (6,24 Cent/KW) bezahlen. Bei den etwa 5000 Haushalten in den Lichtenauer Dörfern
macht das rund elf Millionen Euro.
Es bleibt zu hoffen, dass die
Gemeindevertreter zu ihrem Wort
stehen und die Anzahl der Windkraftanlagen möglichst gering halten und nicht nur die Aussicht auf
künftige Gewerbesteuern im Blick
haben, sondern vor allem die
Lebensqualität der Bürger.
THILO KAFFENBERGER, ERIKA
BERNERS-KAFFENBERGER
LICHTENAU
Leserbriefe stellen keine redaktionellen
Meinungsäußerungen dar; sie werden
aus Zuschriften, die an das WESTFÄLISCHE VOLKSBLATT gerichtet sind,
ausgewählt und geben die persönlichen
Ansichten ihres Verfassers wieder. Die
Redaktion behält sich Kürzungen der
Briefe vor.
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