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Es ist verrückt, wie die Zeit vergeht … - Blum Holzbau

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Ausgabe Nr. 5 | Herbst/Winter 2013
BLUM
HOLZBAU
Es ist verrückt, wie die Zeit vergeht …
Liebe Freunde, Kunden und
Holzbauinteressenten!
Bald geht das Jahr 2012 zu Ende
und auch für das kommende Jahr
haben wir wieder einen Kalender
mit Bildern von dem einen oder
anderen Hausbaubeispiel und mit
ein paar schönen Details für Sie
vorbereitet.
Unter dem Motto: „Nichts ist
beständiger als der Wandel“ haben wir uns auch für die Zukunft
in Sachen Holzbau gerüstet. Zur
Zeit beschäftigen wir uns mit
mehrgeschossiger Holzbauweise
in Verbindung mit alternativen
Wohnmodellen. Konkret planen
wir ein dreigeschossiges Wohnhaus in Neuwied-Gladbach, das
„Jung und Alt“ gleichermaßen
ansprechen soll. Aber auch insgesamt wollen wir das Bauen wieder
einfacher machen. Einfacher heißt
nicht, weniger Qualität, sondern
einfach nur „reduzierter“. Brauchen wir überhaupt soviel Platz,
wie heute für die meisten Einfamilienhäuser geplant wird? Müssen
wir wirklich alle eventuellen Lebenssituationen bei der Planung
eines
Einfamilienwohnhauses
berücksichtigen? Meine persönliche Meinung ist: Nein! Nicht nur
bei unserem Handwerk – beim
bewussten Umgang mit den Ressourcen, der rationellen Fertigung
und unseren, die Umwelt schonenden, Produkten – wollen wir
uns vom ökologischen Gedanken leiten lassen, sondern auch
bedarfsgerecht, wirtschaftlichrationell handeln. Gebäude, die
in die Höhe gehen, benötigen
weniger Grundfläche. Dies kommt
allgemein dem steigenden Wohnraumbedarf in den Städten entgegen, wirkt aber auch in weniger
dicht besiedelten Gebieten gegen
die sich ausbreitende Versiegelung des Bodens.
Erste vernünftige Beispiele kann
man in den Alpenländern, mittlerweile aber auch überall in
Deutschland zur Kenntnis nehmen.
In Berlin wird derzeit sogar ein
achtgeschossiges Holzhaus gebaut! In Wien entwickelt man ein
zwanziggeschossiges Gebäude,
das nicht komplett, aber weitgehend in Holzbauweise ausgeführt
werden soll. Gerade im Hinblick
auf weiter steigende Grundstückspreise macht es immer mehr Sinn
darüber nachzudenken, ob man
auch in einem anspruchsvollen,
mehrgeschossigen
Wohnhaus
seine persönliche Wohnqualität
finden kann.
Zwanzig- oder achtgeschossig – so hoch wollen wir noch
nicht hinaus. Wir fangen klein
an und starten mit einem ersten
Mehrfamilienwohnhaus mit drei
Geschossen. Hier, in unserer
HausZeitung, stellen wir Ihnen
das Projekt auf den Seiten 6 und
7 kurz vor. Parallel erarbeiten wir
eine ausführliche Präsentation auf
unserer Website.
In unserem Leitartikel, auf den
Seiten 2 bis 5, stellen wir an-
schaulich an einem Beispiel vor,
wie auch mit viel Eigenleistung
qualitativ hochwertige Gebäude
entstehen. Die konsequente Verzahnung und sichere Abstimmung
zwischen unserer Leistung und der
Eigenleistung ist der Schlüssel.
Durch unsere verlässliche Begleitung während der ganzen Bauphase, kann man sich nicht nur einen
Kostenvorteil verschaffen, es wird
auch zu einem ganz besonderen
Erlebnis, „das eigene Haus zu
bauen“ – aber lesen Sie selbst.
Als letztes möchte ich noch darauf
hinweisen, das Blum-Holzbau im
kommenden Jahr Jubiläum feiert.
Aus diesem Anlass haben wir uns
vorgenommen, in der nächsten
Frühjahrsausgabe unserer Hauszeitung einen Überblick unserer
Bauprojekte der letzten 25 Jahre
abzubilden. Und zwar so, wie die
Häuser heute aussehen. Um das
zu realisieren, bitten wir alle unsere Kunden, uns ein Bild von ihrem
Gebäude zu schicken – Gesamtansicht oder Detail. Mehr dazu
auf der Rückseite dieser Ausgabe.
Jetzt schon bedanke ich mich für
Ihre Unterstützung. Mehr „Danke“ sagen werde ich dann beim
nächsten Sommerfest, eben bei
unserer Jubiläumsfeier. Bitte merken Sie sich schon Samstag, den
22. Juni vor! Ich freue mich auf ein
persönliches Wiedersehen, spätestens im Sommer 2013!
Inhalt
Eigenleistung mit Mehrwert ........ 2
Wir wollen „hoch hinaus“............. 6
Projekt-Vorstellung:
Einfamilienhaus – fast schon
mit Wellnesscharakter .................. 8
Projekt-Vorstellung:
Modernes Haus im
alten Dorfkern ............................... 10
Jubiläumsaktion............................ 12
Unser Bild des Monats................. 12
Jubiläum
25 Jahre Blum Holzbau
am 22. Juni 2013
Infos zu unserer JubiläumsAktion auf der Rückseite
Ihr Christoph Blum
1
Eigenleistung mit Mehrwert
Das fertige Haus
Die Ausbauphase in den Händen
der Baufamilie hat etwa ein
Jahr gedauert. Viel Engagement
und Durchhaltevermögen war in
dieser Zeit notwendig.
2
Schon lange ist das Thema Eigenleistung (auch als Thema für
unsere Hauszeitung) durch unsere Köpfe gegeistert. Auf dem
heutigen Stand der Überlegungen
wird klar, dass dies ein notwendiger Prozess war. Die Qualitätssicherung ist ein vorrangiges Thema
unserer Fertigung und: „geben wir
nicht ein Stück Sicherheit aus der
Hand?“, war eine der Fragen, die
sich immer wieder stellten. Als
wichtige Resultate bei diesem
Prozess haben sich Erkenntnisse
heraus kristallisiert wie, dass wir
vor allem niemals unsererseits
die Kontrolle über die Abläufe
verlieren dürfen, die engagierten
Bauherren vor möglichen Selbstüberforderungen bewahren müssen
usw. Zumindest bei dem Beispiel,
das wir für unsere aktuelle Hauszeitung ausgewählt haben, haben
sich derlei Vorbehalte allerdings
vollständig als unbegründet erwiesen. Man kann sagen, dass
sich die Baufamilie Maxein mit
vollem Engagement und auch,
ohne sich in ihren eigenen Möglichkeiten zu verschätzen, in die
Abläufe eingebracht hat. Die Erfahrungen über unsere Beispielfamilie hinaus haben ebenfalls gezeigt, dass wir uns in aller Regel
auf eine realistische Selbsteinschätzung der Bauherren verlassen können. Bei der Beschreibung
der einzelnen Fertigungsschritte
wird den meisten schnell klar:
„das kann ich mir zutrauen“ (oder:
„will ich mir zumuten“) und „davon lass‘ ich lieber die Finger
weg“. Und nicht alles, was theoretisch vom Bauherren geleistet
werden könnte, macht auch wirklich Sinn. Wir von Blum Holzbau
haben ein System von möglichen
Einsparungen durch Eigenleistung
ausgearbeitet, sodass der Kunde
bei jedem in Frage kommenden
Gewerk entscheiden kann, was
sinnvoll für ihn ist und was nicht.
Was sinnvoll ist, muss aber nicht
nur mit finanziellen Einsparungen
zu tun haben …, aber dazu mehr
in unserem Beispiel.
Alle helfen mit …
3
… aber nicht immer
Bilder auf dieser Seite:
Körperlich schwere Arbeit
ist zumeist Männerdomäne,
andere Arbeiten erfordern große
Geschicklichkeit, aber wer es
mal gemacht hat, weiß: auch Anstreichen oder gar Fugen spachteln ist nicht ohne Anstrengung
zu bewältigen.
Bilder auf der nächsten Seite:
Ein Zuhause in dem viel Eigenes
im immateriellen Sinne steckt.
„In unserem Haus kenne ich
jeden Winkel …“, sagt der Bauherr mit berechtigtem Stolz.
Kein Schlüsselfertig-Kunde
Dass Familie Maxein kein Schlüsselfertig-Kunde ist, zeigte sich von
Anfang an. Der Bauherr: „Auch
wenn wir mit unseren sehr konkreten Vorstellungen und zum
Beispiel bei der Bemusterung
– dieser wichtigen Stelle in der
Planungsphase, bei der doch alles weitgehend festgelegt wird
– unsere Baufirma genervt haben
sollten, wir hatten halt diese klaren Vorstellungen und wollten
nichts dem Zufall überlassen“.
Nichts dem Zufall zu überlassen,
4
scheint wirklich eine Maxime der
Baufamilie zu sein. Es gibt zwar
Sprichworte von der Art: „Bau
das erste Haus für deinen Feind,
bau das zweite …“, aber in aller
Regel wird es bei den Meisten
so sein, dass sie „ihr Haus“ als
ein Projekt betrachten, dass auf
Dauer angelegt ist und sich, zumindest auf die eigene Lebenszeit
und die individuellen Bedürfnisse
bezogen, bewähren muss. Ganz im
Vordergrund für Familie Maxein
stand bei ihrer Hausplanung die
Prämisse, gesund bauen zu wol-
len. „Bei unserer Suche nach der
für uns geeigneten Bauweise hat
sich schnell die Holzbauweise und
auch, ganz klar in unserer Region,
Blum Holzbau als der richtige Partner für‘s Bauen heraus gestellt.
Herr Blum hat, aus Kostengründen, zu Anfang auch vertretbare
Alternativen zu den, im ökologischen Sinne, besten Werkstoffen angeboten. Aber, wir sind
ja eine Familie mit kleinen Kindern
und schnell war für uns klar, dass
gerade die Unbedenklichkeit aller
Materialien für uns das Wich-
tigste ist. In der Folge konnten wir
uns auf einen kompromisslosen
Umgang mit diesem Thema verlassen. Nicht, dass Geld für uns
keine Rolle spielt. Neben anderen
Gründen waren die Einsparungsmöglichkeiten schon das Motiv für
unser Eigenleistungsengagement.
Aber bei der gesundheitlichen Unbedenklichkeit der Baumaterialen
zu sparen, wäre für uns nicht in
Frage gekommen.“
Die Nachfrage nach den „anderen Motiven“, die nichts mit Einsparungen zu tun haben, hat im
Wesentlichen die „Identifikation
der Familie mit Ihrem Haus“ ergeben. Bestimmt ist es tatsächlich
so, dass sich, bei der von Blum
Holzbau vertretenen Bauphilosophie, Menschen einfinden, deren
Identifikation mit ihrem Bauprojekt etwas stärker ist, als das
normalerweise der Fall ist. Auch
bieten sich die Baustoffe im Holzbau geradezu für Eigenleistung
an. Es ist schon etwas besonderes, mit nachwachsenden, bei
der Verarbeitung weitestgehend
naturbelassenen Materialen zu
bauen. Und auch nach dem Bauen, im Alltag mit dem eigenen
Haus, kann man sicher sein, dass
natürliche Materialen „mitleben“,
sich im positiven Sinne verändern,
wie das bei vielen Dingen aus natürlichen Materialien der Fall ist,
die ja auch beim Gebrauch immer
schöner werden.
Eigenleistung nach Maß
Der sinnvolle Umfang der Eigenleistung ist etwas, was sich im
Prozess ergibt und was sich im
Ablauf der Bauphasen immer wieder neu anpassen lässt.
Der Bauherr: „Der ganze Anspruch
an uns selbst und das gute Gefühl bei der ganzen Entwicklung,
die wir machen konnten, war nur
durch eine Voraussetzung möglich:
durch die lückenlose, immer flexible und professionelle Begleitung
durch Blum Holzbau. Das ganze
Material wurde verarbeitungsfertig geliefert und natürlich wurde
professionelles Handwerkszeug
und die notwendigen Maschinen
zur Verfügung gestellt. Ohne das
alles wäre unsere Mitarbeit nicht
möglich gewesen.“
Eine typische, wenn gewollt, von
vielen zu bewältigende Leistung,
sind Anstricharbeiten in der Endphase des Bauens. Eine Einstiegsanforderung ähnlicher Art stand
für unsere Beispiel-Baufamilie
schon ganz am Anfang: „Ein besonderes Erlebnis stand für uns
ganz am Anfang, als sich unser
Haus noch in der Vorfertigung, in
der Werkshalle von Blum Holzbau
befand. Wir hatten entschieden,
dass unsere Holzdecken mit einer weißen Lasur versehen sein
sollten. Diese Anstricharbeit
haben wir als unseren ersten Eigenleistungseinsatz auserkoren.
Zwei Wochenenden waren veranschlagt und wir sind mit der durch
Opa und Oma ergänzten Familie,
mit Kaffee und Kuchen verproviantiert, angerückt. Die schon
fertiggestellten Wandelemente
unseres Hauses standen mit Fenstern und Türen, fein aufgereiht,
in der Halle. An der Wand hing der
große Bauplan, auf dem wir sogar
die Zuordnung der zu streichenden
Balken zu den einzelnen Zimmern
erkennen konnten, sodass unsere Kinder mit Stolz ihre eigenen
Deckenbalken streichen durften.
Herr Blum kam des öfteren, hat
sich nach dem Fortgang der Arbeiten erkundigt und wichtige Tipps
gegeben.“
Wie sich auf den Bildern dieser
Seiten bestimmt eindrucksvoll
dokumentiert, ist es bei so (relativ) einfachen Arbeiten nicht
geblieben. Familie Maxein ist
im Laufe der Bauzeit gut in die
einzelnen Fertigkeiten hinein gewachsen. Ihr Engagement war
bestimmt
überdurchschnittlich
und im Nachhinein sind alle glücklich, über die bewältigte Leistung.
Aber bei aller ehrlichen, positiven
Darstellung soll nicht verschwiegen werden, dass es sich um eine
besonders belastende Zeit gehandelt hat. Wenn man sich, wie unsere Bauleute, der Unterstützung
der ganzen Familie versichern
kann, kann man von Glück reden.
Bei Familie Maxein hört man klar
heraus, dass ihr Bauprojekt durchweg gelungen ist.
5
Wir wollen „hoch hinaus“ …
Der Gedanke, die von uns praktizierte ökologische Bauweise
mit alternativen Wohnformen zu verknüpfen, hat zur Konzeption
eines dreigeschossigen Wohnhauses in unserem Heimatdorf
Neuwied-Gladbach geführt.
Das Dorf Neuwied-Gladbach liegt
südlich des „Unteren Westerwaldes“ im Naturpark Rhein-Westerwald. Das Dorf ist überschaubar, bietet aber eine umfangreiche
Infrastruktur:
Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Grundschule, Turnhalle, Kirche, Arzt, Friseur
… alles vorhanden.
6
Gute Verkehrsanbindung in die
Umgebung, nach Neuwied und
Koblenz ist vorhanden und wen es
in die Natur zieht, zum Radeln an
den Rhein, zum Wandern auf dem
Rheinsteig, ins Wellnessbad oder
in den Zoo, der hat alles direkt vor
der Tür.
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
Die Idee ist, Wohnraum zu schaffen, der auf die Bedürfnisse von
sowohl jungen wie älteren Menschen optimal abgestimmt ist. Die
Vorteile für die zukünftigen Mieter
liegen in der gemeinschaftlichen
– und damit kostengünstigen –
Nutzung modernster, ökologischer
Haustechnik. Wir von Blum Holzbau übernehmen dabei die Haus-
verwaltung; Kalkulierbar sorgenfreies Wohnen, insbesondere für
ältere Menschen, wird auf diese
Weise möglich.
Gesundes Wohnen
Das Mehrfamilienhaus in Neuwied-Gladbach wird in moderner,
diffusionsoffen-atmungsaktiver
Holzrahmenbauweise ausgeführt,
wie es für unsere Architektur der
Standard ist. Diese Bauweise
verbindet im Resultat gesundes,
zeitgemäßes Wohnen mit dem
guten Gefühl eines nachhaltigen
und ökologischen Umgangs mit
den Ressourcen. Für die Isolierung
werden nur ökologische Dämmstoffe aus Zellulose und Holzfaser
verwendet und natürlich bauen
wir zertifizierte, dreifach-verglaste
Fenster aus Holz ein. In der Summe führen unsere Maßnahmen
dazu, dass nach den bestehenden
Zertifizierungskriterien der Status
eines Passivhauses erreicht wird.
Unsere primäre Zielgruppe sind
junge Leute, Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Aber auch für eine Kleinfamilie bieten die Wohnungen
hinreichend Platz und sind so
durchaus eine Alternative zum
Selbstbauen.
Moderne Architektur
Detaillierte Aussagen über die
Ausführung im Detail können wir
in diesem frühen Stadium noch
nicht machen. Viele Beispiele unserer Bauweise kann man auf unserer Website betrachten (www.
blum-holzhaus.de) und es steht
schon jetzt fest, dass unsere Architekten auch bei dieser Herausforderung viel Engagement einbringen werden, einen weiteren
Schritt in unserer Baugeschichte
zu machen, auf den wir alle stoz
sein können.
Blick von Süd-Westen auf das
dreistöckige Wohnhaus.
Die Loggien sind nach Süden
ausgerichtet. Das Sahnestück
dürfte die Loftwohnung mit Fernblick sein. Geplant ist weiterhin
eine Holzfassade und unter dem
Gebäude wird es eine offene
Parkgarage geben.
Raum für Kreativität
Das Projekt wird insgesamt 5
Wohneinheiten, mit jeweils 80
bis 100 m 2 Wohnfläche enthalten.
Alle Geschosse sind über einen
Aufzug und insgesamt barrierefrei
zu erreichen. Die einzelnen Wohnungen sind durch die großzügigen, nach Süden ausgerichteten
Fensterflächen alle sehr hell. Viel
natürliche Sonnenwärme im Winter ist ein weiterer Effekt.
Jede Wohnung enthält ein oder
zwei Schlafzimmer, eine Einbauküche, einen Wohn-/Essbereich
mit Orientierung zur Loggia – eine
überdachte Loggia in Richtung Süden, zur Sonne und mit Fernblick
ins Grüne – und ein großzügiges
Bad mit solider, zeitgemäßer Ausstattung sowie schwellenfreier
Dusche.
Einbauküche und Einbaumöbel
werden in einer ruhigen Materialsprache ausgeführt. Komfortable
Einzelelemente wie Schiebetüren
und Trennwände, alles aus hochwertigen Materialien, teilweise
mit Glaselementen, sorgen für
gediegene, wertige Ausstrahlung.
Abstimmungsmöglichkeit mit uns
bei der Ausführung der Einbaumöbel schafft zusätzliche Spielräume
bei der Raumkonzeption und für
die kreativen Ideen der Bewohner.
Die Räume sind mit Holzfußböden,
teilweise Fliesen, ausgestattet.
Die Wandoberflächen teilweise
mit Holz, aber auch mit feinem organischem Innenputz.
Die einzelnen Wohnungen sind
mit gut schallisolierten Wohnungstrennwänden gegeneinander abgeschirmt, sodass hier nicht
mit Beeinträchtigungen gerechnet
werden muss.
Ergänzend stehen für jede Wohneinheit ein großer, warmer Keller
und ein überdachter Stellplatz zur
Verfügung.
Technik
Kein Pilotprojekt
Konzeptionell ist das Projekt für
uns nicht etwa Neuland. Im Bereich Objektbauten wurden von
uns schon mehrfach, in jeder
Hinsicht aufwendige Projekte realisiert. Neu für uns ist lediglich
das Konzept, für mehrere Parteien
gemeinschaftlichen Wohnraum
auf mehreren Etagen zu schaffen. Wir orientieren uns dabei
an einem Trend, der in großen
Städten wegen der teuren Grundstückspreise natürlich nahe liegt.
In Berlin wird derzeit ein achtgeschossiges Wohnhaus gebaut – in
reiner Holzbauweise, versteht sich
– und in Wien ist sogar ein zwanziggeschossiges Wohngebäude
in Planung, das nicht komplett,
aber weitgehend in Holzbauweise
ausgeführt werden soll. Wir fangen in Neuwied-Gladbach etwas
kleiner an, aber es spricht nichts
dagegen, die Vorteile eines solchen Konzeptes auch in unserer
Region zu nutzen. Die grundlegenden Vorteile der Holzbauweise in Sicht auf Wohnkomfort und
Raumklima haben wir in unseren
Publikationen schon oft beschrieben. Eine besondere Anforderung
in unserem Mehrfamilienhaus in
Neuwied-Gladbach stellt sich darin, ein gutes, ungestörtes Zusammenleben der Parteien zu ermöglichen. Die Lage der Wohnungen
zueinander und die akustische
Abgrenzung voneinander, sind hier
wichtige Herausforderungen.
Wir werden auf unserer Website
(www.blum-holzhaus.de) unter
dem Stichwort „Mehrfamilienhaus“ einen separaten Bereich
zum Projekt einzurichten und
immer aktuell über den Entwicklungsstand berichten. Interessenten können sich hier vorab schon
unverbindlich informieren.
Das Konzept sieht eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
und einen Sole-Erdwärmetauscher vor. Der Erdwärmetauscher
liefert die Wärme, die Wohnraumbelüftung sorgt für wohltuendes,
gesundes Raumklima.
7
Projekt-Vorstellung
Einfamilienhaus – fast schon mit Wellnescharakter
8
Großzügiges Zweipersonenhaus mit angegliedertem
Carport und Nebengebäude
Wellnesscharakter? … Der Ruhebereich (das Schlafzimmer) ist unmittelbar mit dem eleganten Bad
und der großzügigen Dachterrasse
verbunden. Von der Dachterrasse
aus hat man einen wunderbaren
Weitblick über das Neuwieder
Becken. Durch die großflächig verglaste Südseite ergibt sich auch
bei kühlem Wetter ein behaglich
warmes Raumklima und eine lichtdurchflutete Atmosphäre. Auf der
Südseite besteht ebenfalls eine
direkte Anbindung zur Sonnenterrasse und zum Garten.
Die Materialauswahl und Ausgestaltung im Innenbereich zeichnet
sich vor allem durch Ruhe aus. Die
Wände sind durchweg mit einem
glatten Putz und heller Farbe ge-
staltet und finden ihren Kontrast
lediglich in den honigfarbig-warmen Naturtönen der Holzfußböden. Die klaren Linien setzen sich
im Aussenbereich fort: das Haus
ist komplett mit einem glatten,
hellen Aussenputz versehen. Wärmepumpe mit Fussbodenheizung
und Lüftungsanlage sind die zeitgemäßen Technikkomponenten.
9
Projekt-Vorstellung
Modernes Haus im alten Dorfkern
Der Grundriss zeigt anschaulich, wie durch die
Ausrichtung des Hauses und
die Anordnung der Räume
Wohnqualität gewonnen wird.
Mit Garage, Treppenhaus und
Eingansbereich, schirmen
weniger genutzte Räume im
Norden gegen Straßenlärm
und Witterung ab. Nach
Süden öffnet sich das Haus
und zeigt sich von seiner
Sonnenseite.
10
Moderne Ästhetik wurde bei
diesem Einfamilienhaus mit besonderer Konsequenz realisiert.
Die äussere Form ist streng und
einfach strukturiert. Gleichförmige
Dachschrägen mit geringem Dachüberstand und mit vorgewittertem
Zinkblech belegt – klare Grundformen, die nach Norden, zur Straße hin, ziemlich geschlossen sind,
sich aber nach Süden, zur Terasse,
zum Garten und in die Weite des
Neuwieder Beckens öffnen. Markante architektonische Aspekte
sind weiterhin die nahezu übergangslos und so fast unsichtbar in
die Fassadenstruktur eingepasste
Garagentür und die stufig absteigende Gestaltung der Terrasse.
Am auffälligsten, wenn man das
Haus betritt, ist der aufwendige
Sicht-Estrich, der lückenlos den
Fussboden im Erdgeschoss bildet und dem ganzen Haus einen
Hauch von Loftarchitektur und Industriecharakter gibt. Der offene,
ineinander übergehende Koch-,
Ess- und Wohnbereich in Verbindung mit dem durchgehenden
Fußboden, erzeugt ein sehr großzügiges Raumgefühl. Der gemauerte Kaminofen sorgt im Winter
für Atmosphäre. Im Keller befinden sich Fitnessraum, Sauna und
Ruheterrasse.
11
Jubiläumsaktion – Machen Sie uns ein Bild!
Im nächsten Sommer feiern wir
unser 25-jähriges Bestehen. Ein
Termin, der uns auch veranlasst,
Rückschau zu halten. Wir haben
uns folgende Aktion ausgedacht:
Aktion
Wir haben uns überlegt, Sie/Euch
– alle unsere ehemaligen Baupartner – aufzufordern, uns ein
Bild zu senden von Ihrem/Eurem
Bauobjekt, so wie es heute aussieht. Das heißt, damit wir nicht
nur Winterbilder bekommen, darf
es natürlich auch jedes einigermaßen aktuelle Foto aus jüngerer
Zeit sein.
Wir versprechen, dass
von jedem eingesendeten
Objekt mindestens eine Abbildung
in unserer Jubiläumsausgabe erscheint.
Egal auf welchem Datenträger, am
besten aber per Email an:
info@blum-holzhaus.de
(Bitte mit Absenderangabe!)
Unser Bild des Monats
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Fotos: Jaqueline Felix · www.felix-fotografie.de
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Text: Blum Holzbau · Woelke Design
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