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33 Fast wie die Schweizer_!Standard-Seite NZZ - Fridolin

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Donnerstag, 16. Oktober 2014
Seite 33
Turnverein Netstal:
«Moin, Moin»
Am Freitagmorgen um 05.15 Uhr trafen sich 20 Turner des Turnvereins
Netstal für die Vereinsreise 2014. Mit dem Bus ging es zum Flughafen Zürich,
denn das Ziel in diesem Jahr hiess Hamburg.
Der Turnverein Netstal im Hamburger Hafen.
B
ereits um 09.00 Uhr erreichten
wir Hamburg. Danach ging
es gleich weiter zu einer
Werksbesichtigung der Lufthansa
Technik. Dort werden vor allem
Grossraumflugzeuge von sehr reichen Personen umgebaut, und man
konnte einen Einblick gewinnen,
was da alles eingebaut wird. Da
standen zum Beispiel zwei Airbus
A380, nebenbei das im Moment
grösste Flugzeug der Welt, und
wenn man bedenkt, dass über den
Daumen 1 Meter Flugzeug zirka
1 Million kostet, kann man sich selber ausrechnen, wie viel Geld nur
für den Umbau aufgewendet wird.
Nach einem 2,2 km langen Fuss-
(Foto: zvg)
marsch durch diverse Hallen wurden wir dann mit dem Bus wieder
zum Eingangstor gefahren. Nun
hiess es erst einmal, das Handgepäck ins Hotel zu bringen. In der
Superbude angekommen, konnten
wir unsere Zimmer beziehen, und
danach machten wir uns auf den
Weg, St. Pauli zu erkunden. Das
Nachtessen nahmen wir dann in der
«Schlachterbörse» zu uns, inmitten
von Prominenten, welche uns aus
ihren Bilderrahmen anlächelten.
Am Samstag war es an der Zeit, die
anderen Stadtteile in Hamburg
kennenzulernen. Leider hatten wir
bereits einen Ausfall zu verzeichnen. Die berühmte Ausgangsmeile
in Hamburg hat bereits sein erstes
Opfer gefordert. Um 10.00 Uhr
starteten wir also mit einer Person
weniger zu einer Hafenrundfahrt.
Eindrückliche Schiffe und eine sehr
gut geführte Tour gaben uns einen
Einblick über die Grösse des
Hafens, immerhin 10 Prozent der
Fläche Hamburgs, und über die
Architektur und Geschichte, wie der
Hafen sich entwickelt hat. Dank des
perfekten Wetters machten wir uns
direkt im Anschluss auf die Reise
mit einem Doppeldeckerbus. Die
Stadtrundfahrt zeichnete sich vor
allem durch einen extrem schnell
sprechenden Tourguide aus. Aber
auch die einzelnen Bezirke zeigten,
dass Hamburg nicht nur aus Reeperbahn und Hafen besteht. Nach
der Tour mussten wir dann erstmal
wieder unsere Körper stärken, bevor es dann am Nachmittag noch
zum Modelleisenbahn Wunderland
in der Speicherstadt ging. Auch dieser Besuch war sehr eindrücklich.
Den Rest des Nachmittags liessen
wir dann noch an einer Beach-Bar
unten an der Elbe ausklingen. Nach
einem weiteren feinen Nachtessen
machten wir uns dann nochmals auf
den Weg in Richtung Reeperbahn.
Am Sonntagmorgen stand dann
noch der Fischmarkt auf dem Programm. Ein paar Nachtschwärmer
kamen direkt von der Reeperbahn
und die anderen vom Hotel. Der
Fischmarkt mit seinen Marktschreiern und der Markthalle war
ebenfalls ein Erlebnis, welches man
beim ersten Besuch nicht verpassen
sollte.
Nach drei erlebnisreichen Tagen,
wenig Schlaf und sehr vielen Eindrücken bleibt mir nur noch eines
zu sagen. Besten Dank an Dani, der
die ganze Reise perfekt organisiert
hatte. Es war ein super Wochenende. ●
eing.
FC Linth04:
Fast
wie die Schweizer Nati
Der FC Linth04 hatte viele Chancen und war klar besser, doch zu mehr als
einem Punkt reichte es den Glarnern nicht.
D
ie Partie begann ausgeglichen,
und es waren die Gossauer,
welche zum ersten Abschluss
kamen. Dabei hatten sie zwar kaum
Ballbesitz, doch wenn sie am Ball
waren, agierten sie schnell und gefährlich. Doch Jakupovic im Tor
des FC Linth04 parierte die Abschlussversuche sehr gut und sicher.
Nach knapp 15 Minuten hatte der
FC Linth04 die Partie im Griff und
wurde immer gefährlicher. Dabei
hatten Daniel Feldmann, Hofer und
Idrizi sehr gute Möglichkeiten, um
das Spiel in die richtigen Bahnen zu
lenken. Doch sie scheiterten am
eigenen Unvermögen oder aber am
starken Gossauer Rückhalt Eger.
«Wir hatten viele Chancen auf den
Sieg, doch irgendwie war heute der
Wurm drin und wir trafen das Tor
einfach nicht», so Captain Feldmann nach dem Spiel. Er sollte
recht behalten, denn der FC
Linth04 war weiterhin spielbestimmend und kam zu weiteren guten
Möglichkeiten. Die Spieler kamen
immer wieder gefährlich über die
Flügel und hatten nach Flanken
einige gute Chancen. Doch der Ball
wollte nicht ins Tor, und man musste Angst bekommen, dass es dem
FC Linth04 ähnlich ergeht wie
der Schweizer Nationalmannschaft.
In der zweiten Halbzeit hätte Daniel
FC Linth04:
MTV Bilten:
Turnfahrt in den Bregenzerwald
Am Bettags-Wochenende findet traditionsgemäss die alljährliche zweitägige Turnfahrt des MTV Bilten statt. Zu diesem
Anlass fanden sich 20 reiselustige Turner beim Schulhausplatz Bilten ein. Reiseziel war dieses Jahr der Bregenzerwald.
Lassen es sich vor dem Berggasthaus Rossstellen gut
gehen: Die Teilnehmer der Turnfahrt des MTV Bilten
geniessen die Stimmung und prägen sie mit.
(Foto: Hans Winteler)
N
achdem alle im Reisebus von Armin Fischli Platz
genommen hatten, führte uns dieser via Sargans –
Schaanwald – Feldkirch zum Kaffeehalt nach
Stuben am Arlberg. Weiter ging es über den Flexenpass in den Bregenzerwald, genauer nach Au bei
Mellau an den «Fischteich». Dort erklärte unser Reiseführer Bruno Meier, wie wir unser Mittagessen verdienen müssen, und verwies auf die bereitstehenden
Angelruten. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen.
Erst nachdem Bruno uns verriet, dass es auch möglich
sei, «SchniPo» zu bekommen, war die Welt für die
meisten wieder in Ordnung.
Nach dem Mittagessen ging es auf den etwas mehr als
zweistündigen Fussmarsch nach Mellau. Leider hatte
Petrus kein Erbarmen und öffnete plötzlich alle Schleusen. In Mellau angekommen, bezogen wir im Gasthof
Adler unsere Zimmer. Um 19.00 Uhr trafen wir uns
zum gemeinsamen Nachtessen. Auf dem Menüplan
standen Suppe, Salat, Wildragout mit Spätzle und als
Dessert eine bayerische Creme. Danach konnte jeder
sein Programm selber gestalten.
Am Sonntag erwartete uns ein reichhaltiges Morgenbuffet, an dem wir uns für die bevorstehende Wanderung bzw. Gondelfahrt stärkten. Aufgrund der Wetterlage entschieden wir uns, uns per Gondelbahn auf den
1400 m ü. M. hohen Rossstellen transportieren zu lassen. Oben angekommen, zeigte sich die Sonne, und so
konnte jeder für sich seine eigene Wanderung zusammenstellen oder im Berggasthaus dem Frühschoppenkonzert der Wolfurter Bauernmusik beiwohnen.
Schliesslich trafen wir uns alle im Bergrestaurant und
genossen die ausgiebige Stimmung mit Singen und
Klatschen.
Alles hat ein Ende, und so begaben sich einige zu Fuss
auf den steilen, zirka zweistündigen Rückweg zur Talstation, während die anderen die Bahn bevorzugten.
Nachdem sich alle wieder bei der Talstation eingefunden hatten, fuhr unser Chauffeur Richtung
Lustenau-Au in die Schweiz zurück. Das stürmische
und regnerische Wetter hielt ihn nicht davon ab, einen
Kaffeeabstecher nach Wildhaus ins Toggenburg zu
unternehmen. Via Wattwil – Ricken trafen wir kurz
nach 18.30 Uhr in Bilten ein. Eine erlebnisreiche und
interessante Turnfahrt ging zu Ende. ● G. Schiesser
FC Linth04:
Schwieriges
Auswärtsspiel in Zürich
Das Fanionteam reist am Sonntag, 19. Oktober, nach Zürich zum schweren
Auswärtsspiel gegen den FC Kosova. Nach drei sieglosen Spielen wollen die
Glarner aber zurück auf die Siegesstrasse.
D
en Spielern kann man nichts
vorwerfen. In allen Spielen
ohne Sieg waren die Glarner
bereit und agierten stark. Sie kämpften und kamen dabei zu vielen
sehr guten Torchancen. Doch
diese werden nicht verwertet. Das
momentane Problem ist sicher die
Chancenauswertung, denn der FC
Linth04 hatte auch gegen Gossau
wieder viele sehr gute Möglichkeiten. «Wir müssen dies verbessern
und werden nun in den Trainings
noch vermehrt den Abschluss
trainieren», so Trainer Schwegler.
Die Glarner Unterländer kombi-
nieren gut und kreieren sehr viele
gute Möglichkeiten. Dabei spielen
sie über die Aussenbahnen, doch
der Abschluss ist jeweils zu ungenau.
Unangenehmer Gegner
Am Sonntag trifft der FC Linth04
auf einen starken und vor allem
spielerischen Gegner. Der FC
Kosova ist sehr agil und konnte sich
in den letzten Spielen steigern und
gewann am vergangenen Samstag
das Duell um den Strich gegen Chur
mit 2:4. Dabei zeigten die Zürcher
eine starke Leistung und konnten
offensiv überzeugen. «Wir kennen
Kosova und wissen, dass wir eine
Top-Leistung bringen müssen,
wenn wir eine Chance haben wol-
Feldmann kurz nach Beginn das
Spiel entscheiden können, doch
sein Kopfball landete am Pfosten.
Doch auch nach dieser Grosschance hatte der FC Linth04 viele
Möglichkeiten. Einmal traf Idrizi
das Tor nicht und einmal war es
Baykal, welcher knapp danebenschoss. Die Gäste aus Gossau verteidigten mit Mann und Mauer und
versuchten den Punkt ins Trockene
zu bringen. Dies gelang ihnen nach
hartem Kampf und viel Glück.
Denn Daniel Feldmann wurde im
Strafraum regelwidrig gestoppt,
doch der Pfiff des Unparteiischen
blieb aus. So hatte der FC Gossau
sein Ziel erreicht und ging mit einem
gewonnenen Punkt nach Hause,
und der FC Linth04 wartet nun
schon seit drei Spielen auf einen
Sieg. «Wir waren klar besser, doch
es wollte einfach kein Tor gelingen,
was leider zur Folge hat, dass wir
nicht gewonnen haben», so Trainer
Schwegler nach dem Spiel. Die
Glarner kämpften wiederum sehr
gut und waren leidenschaftlich am
Werk, doch sie konnten vor dem
Tor die Chancen nicht nutzen und
waren zu wenig kaltblütig. «Wir
müssen nun das Positive sehen und
weiterarbeiten, denn das Glück
kommt dann mit Bestimmtheit
zurück», so Baykal. ● Marc Fischli
2. Mannschaft
siegt weiter
Die 2. Mannschaft des FC Linth04 gewinnt verdient. Sie schlug den FC
Neckertal-Degersheim mit 5:2 und kann so den Aufwärtstrend bestätigen.
D
ie Partie begann aus Linth04Sicht denkbar schlecht. Bereits
mit dem ersten Angriff gingen
die St. Galler mit 1:0 in Führung.
Doch es brauchte diesen Gegentreffer, damit die Glarner wach wurden. Denn von nun an agierte der
FC Linth04 sehr gut und zeigte sein
Können auf. Die Spieler liessen den
Ball gut laufen und kamen immer
wieder gefährlich vors Tor der
Neckertaler. So war es nicht erstaunlich, dass Bisig und Zekiri die
Partie bis zur 20. Minute in die richtigen Bahnen lenken konnten und
der FC Linth04 mit 1:2 führte. Die
Glarner bauten danach nicht ab,
sondern kontrollierten das Spiel
gekonnt. Sie waren mehrheitlich im
Ballbesitz und waren die gefährlichere Mannschaft. So war es wiederum Bisig, welcher vor der Pause
noch den dritten Linth04-Treffer erzielte und bereits die Vorentscheidung brachte. «Wir haben unsere
Chancen genutzt und gut gespielt,
und deshalb sind wir zufrieden», so
Trainer Hofer zum Spiel gegen
Neckertal-Degersheim.
Souveräne Leistung
Wer in der zweiten Halbzeit auf eine
Reaktion des Gastgebers hoffte, sah
len», so Captain Daniel Feldmann.
Der FC Kosova hat nach anfänglichen Schwierigkeiten den Tritt gefunden und wird vor heimischem
Publikum den nächsten Sieg anpeilen.
Einige Ausfälle
Die beste Nachricht ist, dass Ismaili
seine Sperre abgesessen hat und
zurück ins Team kommt. Doch entgegengesetzt wird Schwegler auf
Shabani (Sperre) und die verletzten
Marco Feldmann, Sutter und Ayak
verzichten müssen. Zusätzlich wird
er aber auch auf den Abwehrchef
Stokic (Militär) verzichten müssen.
«Jammern bringt nichts, denn wir
haben genug Qualität und werden
mit Leidenschaft die Ausfälle
sich getäuscht. Zwar konnte er nach
knapp einer Stunde nochmals verkürzen, doch der Anschlusstreffer
war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, denn der FC Linth04
konnte nur wenige Minuten später
den vierten Treffer erzielen. Schlup
konnte einen schönen Angriff mit
dem vierten Linth04-Treffer krönen. Doch dem war noch nicht
genug, denn Assion konnte nach
knapp 75 Minuten den fünften
Treffer erzielen und den Sieg ins
Trockene bringen. Der FC Neckertal-Degersheim hatte defensiv
grosse Mühe mit den schnellen
Kombinationen des FC Linth04
und war häufig einen Schritt zu spät.
Die Glarner hätten sogar noch
höher gewinnen können, doch sie
verschossen den zugesprochenen
Elfmeter. Trotzdem war es seitens
der Glarner Unterländer eine reife
Leistung, bei der sie zeigten, dass
sie spielerisch grosse Fortschritte
machen und sicher eine der spielerisch besten Mannschaften der
Gruppe sind. «Wir freuen uns über
den Sieg und hoffen nun, dass wir
auch in den nächsten Spielen dort
anknüpfen können», so Captain
Bänz nach dem Spiel. ●
Marc Fischli
kompensieren können», so Baykal
zur aktuellen Kadersituation. Ob
Schindler mittun kann, wird sich
zeigen, denn er laboriert an muskulären Problemen. Mit Einsatz
und Leidenschaft und dem nötigen
Wettkampfglück liegt ein Sieg aber
drin. ●
Marc Fischli
Sonntag, 19 . Oktober, 14.30 Uhr, Sportplatz
Buchlern, Zürich: FC Kosova – FC Linth04.
Der FRIDOLIN
informiert,
was Glarner interessiert.
Die Regionalzeitung mit Amtsblatt
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