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Mathematik für Vier- bis Acht jährige – wie sich die neue

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Impressum
Das Kundenmagazin des Lehrmittelverlages Zürich
Herausgeber
Lehrmittelverlag des Kantons Zürich
Räffelstrasse 32
8045 Zürich
Telefon044 465 85 85
Fax 044 465 85 89
einblick@lmv.zh.ch
www.lehrmittelverlag.com
Redaktion
Tanja Laube
Peter Bucher
Robert Fuchs
Mathias Grüter
Autorinnen und Autoren
dieser Ausgabe
Bernhard Keller, Beatrice Noelle
Müller, Dorothea Tuggener, Verena
Keller (Fokus),
Pit Wiher (Werkstatt),
Max Huwyler (Stichwort)
Gestaltung und Satz
KGT Raimondi AG, Adliswil
Druck und Korrektorat
gdz AG, Zürich
Auflage
14 500 Exemplare
Erscheint zweimal jährlich
Bildnachweise/Fotografie/
Illustrationen
Cover: Michael Richter
© Lehrmittelverlag des Kantons Zürich
S. 2: Stephanie Tremp, Ziegelbrücke
S. 4–9: Michael Richter, Beatrice Noelle
Müller, Monika Walser
S. 15: Andreas Eggenberger, Zürich
S. 16/17: Marc Locatelli, Zürich
Fokus
Mathematik für Vier- bis
Acht­jährige – wie sich die neue
Schuleingangsstufe auf die
Lehrmittel auswirkt
Werkstatt
«Spuren – Horizonte»
ist am Entstehen
Fensterplatz
Rechtzeitig zur Euro 08:
Das Fussball-Leiterlispiel
Editorial
Robert Fuchs
Verlagsleiter
Sie halten die zweite Ausgabe unseres Kundenmagazines «einblick»
in Händen. Natürlich freuen wir uns, dass die erste Nummer vom
vergangenen Herbst eine äusserst positive Aufnahme gefunden
hat. Die Reaktionen auf den Inhalt und die Aufmachung des Heftes
waren durchwegs erfreulich.
Damit haben wir Erwartungen geweckt, die wir weiterhin erfüllen
wollen. In der aktuellen Ausgabe berichten wir über die neuesten
Entwicklungen auf der Grund-/Basisstufe, und wir stellen Ihnen unser Produkt «Kinder begegnen Mathematik» vor. Einen Einblick in
die Arbeiten am Lehrwerk «Spuren – Horizonte» bietet die «Werkstatt».
An der Euro 08 in der Schweiz kommen auch wir nicht vorbei. Prüfen
Sie Ihre Fussballkenntnisse mit dem «Leiterlispiel» und stimmen Sie
sich damit auf die turbulenten Tage im Juni ein. Wer die kniffligen
Fragen nicht lösen kann, der findet Wissenswertes in unserer Neuerscheinung «Schweiz am Ball», die, illustriert mit dem witzigen
Strich von «Mix & Remix», im April erscheint. Auch Nicht-Fussballbegeisterte werden ihren Spass daran haben.
Wir sind gespannt auf Ihr Lob und Ihre Kritik zur aktuellen Ausgabe.
Bleiben Sie uns gewogen!
Das Kundenmagazin des Lehrmittelverlages Zürich
Nummer 2 · März 2008
Mathematik in der
Schuleingangsstufe
Inhalt
Mit «Kinder begegnen
Mathematik» wurde ein
Lehrmittel für Vier- bis
Achtjährige entwickelt.
Seite 4–9
Kochkiste und
Selbstkocher
Aus dem Archiv des Lehrmittelverlages Zürich.
Seite 12
«Spuren – Horizonte»
Ein neues Lehrmittel für
den Mensch-und-UmweltUnterricht entsteht. Ein
Blick hinter die Kulissen.
Fokus 4
Neuerscheinungen
10
Archiv 12
Werkstatt 13
Fensterplatz 16
Agenda 18
Stichwort
19
Impressum 20
Seite 13–15
Grüne Äpfel
Eine Geschichte von
Max Huwyler zum
Stichwort «Wachsen
und reifen».
2
Seite 19
3
Kinder machen, schon lange bevor sie
in den Kindergarten, die Grund- oder die Basisstufe
eintreten, erste Erfahrungen mit Mathematik.
Fokus
Kinder von vier bis
acht Jahren lernen
Mathematik
«Kinder begegnen Mathematik» – das neue
Lehrmittel für die Schuleingangsstufe.
1
Mathematik auch für
Vierjährige
A
lle Konzepte der Schuleingangs­
stufe gehen davon aus, dass
bereits die jüngsten Kinder der
Klasse im Bereich Mathematik mitarbeiten.
Kinder machen, schon lange bevor sie
in den Kindergarten, die Grund- oder
die Basisstufe eintreten, erste Erfahrungen mit Mathematik. Sie verfügen
dadurch über vielfältiges, unterschiedliches mathematisches Vorwissen.
Zahlen, das Zählen und der Umgang
mit Formen und Mustern üben auf
viele Kinder eine grosse Faszination
aus. Sie zeigen ihr Alter mit der entsprechenden Anzahl Finger, sie kennen die Nummer ihres bevorzugten
Fernsehkanals, in ihrem Alltag begeg4
nen sie Zahlen wie Telefon- oder
Hausnummern, einige Kinder wissen,
dass man gerecht teilen muss, damit
kein Streit entsteht, oder sie beobachten die Erwachsenen beim Umgang
mit Münzen und Noten.
Ebenso wenig wie das Lernen von
Deutsch mit dem Schreiben und Lesen beginnt, beginnt die Mathematik
mit dem Lösen von Rechnungen. Mathematik für jüngere Kinder be­deutet
Sammeln und Erweitern von möglichst vielfältigen mathematisch­en Erfahrungen und Erkenntnissen.
Altersgemischtes
Lernen
Dem gemeinsamen altersgemischten
Lernen kommt eine wichtige Bedeutung zu. Die Tatsache, dass Kinder unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichem Vorwissen im gleichen
Raum lernen und in gewissen Phasen
an den gleichen Aufgaben arbeiten,
1 Beim gemeinsamen Spiel, bei dem
gewürfelt und dem Igel die entsprechende Anzahl Stacheln zugeteilt wird,
helfen die Kinder einander beim Abzählen.
2 Dieses Kind kann noch keine Zahlen
schreiben. Es bezeichnet die Felder des
Hüpfspieles mit Punkten.
3–5 Das fünfjährige Mädchen entdeckt auf dem Zahlensuchspaziergang an verschiedenen Orten die ein2 zige Zahl, die es bisher kennt: die 1.
6 Aus Dreiecken werden Tiere gestaltet. Während einige Kinder immer
wieder neue Formen entwickeln, kopieren andere deren Produkte, variieren sie in der Grösse oder entwickeln
sie weiter. Dadurch werden neue Lernprozesse ausgelöst.
3
4
6
5
5
Die Kinder lernen, Mathematik zu beschreiben
und über Mathematik zu sprechen.
Fokus
Mathematik beschreiben
und über Mathematik
sprechen:
Eine gemein­same
Sprache finden
wirkt speziell motivierend: Die Kinder
beobachten sich bei der Arbeit, sie
vergleichen und ahmen gegenseitig
nach, sie begegnen anderen Denkweisen und stossen auf Gegensätze und
Widersprüche, und sie lassen sich zu
eigenen Bearbeitungen und neuen Lösungen inspirieren. Dadurch ergeben
sich viele Gelegenheiten, um voneinander zu lernen. Kinder, die mit einer
Aufgabenstellung zu Beginn überfordert sind, beobachten die Kameradinnen und Kameraden bei der Arbeit, bevor sie sich selber an die Aufgabe
wagen.
«Kinder begegnen Mathematik» ist eine Sammlung von Lern­situationen für den
ersten Mathematikunterricht. Sie führt Mädchen und Knaben ab vier Jahren von
den ersten Begegnungen mit mathematischen Themen bis zum sicheren Um­gang mit dem Einspluseins.
Die Unterlagen wurden im Rahmen des Projekts «Grundstufe» des Kantons Zürich
entwickelt und eignen sich im Besonderen für altersgemischte Lern­gruppen. In der
vorliegenden Form können sie in allen Schultypen verwendet werden.
7
Grundstufe / Kindergarten /1. Klasse
Wenn Kinder an den gleichen Aufgaben arbeiten, können sie sich über
ihre Lösungs- und Bearbeitungsansätze austauschen. Dem Gespräch über
den Arbeitsprozess, über die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse und die dabei entstandenen Produkte kommt eine wichtige Rolle im
Lernprozess zu.
Die Kinder lernen, Mathematik zu beschreiben und über Mathematik zu
sprechen. Sie äussern Vermutungen,
tauschen Überlegungen aus, stellen
Fragen, beschreiben Zusammenhänge, begründen Erkenntnisse und widerlegen Behauptungen. Einerseits
üben und verbessern die Kinder dabei
ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit,
andererseits können Unklarheiten
und Widersprüche oft erst beim Beschreiben und Argumentieren erkannt
werden. Der Austausch hilft auch, die
Begriffe zu klären und somit die Ma­
the­­matik besser zu verstehen.
Fördern und
differenzieren:
Umgang mit
Hetero­genität
Heterogenität in den Klassen ist keine
Ausnahme, sondern der Normalfall.
Die Aufgaben müssen daher so konzipiert sein, dass Differenzierung bei
der Bearbeitung möglich ist. Differenzierung kann zum Beispiel bedeuten,
dass eine Aufgabe so offen gestellt
7 Die Kinder besprechen miteinander
das Muster einer Holzperlenkette.
Für die Lehrpersonen
Grundstufe /1. Klasse
Grundstufe /1. Klasse
Kindergarten
Das grossformatige Bilderbuch enthält
Der Ordner «Erfahrungen sammeln»
Der Ordner «Zusammenhänge erkennen»
Der Ordner «Kindergarten» enthält Unterrichtsvor-
zwölf Bilder, die eine Fülle von An­
enthält Unterrichtsvorschläge zu den
ent­hält Unterrichtsvorschläge für einen
schläge aus den Ordnern «Erfahrungen sammeln»
regungen für mathematische Fragestel-
zentralen mathematischen Themen der
struk­turierten und auf zentrale Inhalte aus-
und «Zusammenhänge erkennen» sowie ein di-
lungen und Überlegungen bieten.
Schul­eingangs­stufe für die Arbeit mit
gerichteten Mathematik­unterricht für Kin-
daktisches Begleitheft speziell für die Umsetzung
der ganzen, altersgemischten Klasse.
der mit gemeinsamem Erfahrungshinter-
der Vorschläge im Kindergarten.
grund.
6
7
Fokus
Alle Lehrmittelteile von «Kinder begegnen Mathematik» im Überblick
Für die Lehrperson
Für die Kinder
Kindergarten
Ordner
Kindergarten
Grundstufe
(1. bis 3. Jahr
der Basis­
stufe)
ist, dass sie mit unterschiedlichem
Vorwissen bearbeitet werden kann.
Differenzierung bedeutet auch, dass
nicht alle Kinder gleich viele Aufgaben bearbeiten, dass Aufgaben auf
unterschiedliche Weise bearbeitet
wer­den oder dass bei selbst entwickelten Aufgaben der Schwierigkeitsgrad unterschiedlich ist.
Differenzierung kann im Weiteren
auch heissen, dass einige Kinder mit
didaktischen Hilfen arbeiten, andere
ohne.
Beatrice Noelle Müller
Bernhard Keller
1. Klasse
Primarstufe
9 Zu einer ausgewählten Zahlenkarte
suchen die Kinder die beiden Nachbarzahlen. Einige Kinder verwenden bei
der Bearbeitung dieser Aufgabe das
Zahlenband als Hilfe, andere sind bereits in der Lage, die Aufgabe ohne
Hilfsmittel zu lösen, und wieder andere brauchen einige Hinweise von der
Lehrperson oder anderen Kindern, um
die Nachbarzahlen zu finden.
Für die Kinder
Grundstufe/Kindergarten
Grundstufe/1. Klasse
Grundstufe/1. Klasse
Arbeitsheft
Zahlen und
Ziffern
Arbeitsheft
Plus und
Minus
Arbeitsheft
Muster und
Regeln
Arbeitsheft
Plus und
Minus
Das Bilderbuch
Arbeitsheft
Zahlen und
Ziffern
Ordner
Zusammenhänge
erkennen
Das Bilderbuch
Arbeitsheft
Muster und
Regeln
Im Projekt «4­bis8» der ostschweizeri-
Hälfte der Zeit von zwei Lehrpersonen
4 Jahre). Es gibt weder ein Übersprin-
schen Erziehungsdirektorenkonferenz
begleitet. Der Unterricht umfasst so-
gen einer Klasse noch eine Repetition –
(www.edk-ost-4bis8.ch) erproben zehn
wohl Spiel als auch systematisches Ler-
die Verweildauer richtet sich nach dem
Kan­tone und das Fürstentum Liechten-
nen, Projekte und geführte Sequenzen.
individuellen Lern- und Entwicklungs-
stein in 154 Schulversuchsklassen
Er findet mit der ganzen Gruppe und in
stand eines Kindes. Eltern und Lehrper-
die Grund- oder Basisstufe. Der Kanton
Lerngruppen – binnendifferenziert und/
sonen entscheiden gemeinsam, wann
Zürich ist mit 78 Grundstufenklassen
oder individualisiert – statt. Die Lern-
der richtige Zeitpunkt für den Über­gang
in 27 Gemeinden am Projekt beteiligt
gruppen werden je nach Zielsetzung
in die 2. bzw. 3. Klasse der Primarstufe
(www.vsa.zh.ch > Projekte). Die Schul-
leistungsheterogen oder leistungsho­
gekommen ist. Eine Schulische Heil­pä­
versuche werden gemeinsam wissen-
mogen und lernstandsorientiert zusam-
dagogin oder ein Schulischer Heilpäda­
schaftlich evaluiert. An der Eva­lu­ation
mengesetzt. Nicht das Alter der Kinder
goge gehört auch zum Team einer Klas-
sind zirka 1000 Kinder aus Schul­ver­
dient als Orientierung, sondern deren
se und arbeitet regelmässig im Unter-
suchs- und Kontrollklassen be­­teiligt. Ein
Lern- und Entwicklungsstand, der je
richt mit. Heilpädagogisches Wissen
ausführlicher Zwischenbericht erscheint
nach Bereich unterschiedlich sein kann.
und diagnostische Fachkompetenz kom-
im Frühling 2008, der Schlussbericht
Diese Unter­schiedlichkeit wird bewusst
men allen Kindern zu Gute. Besonderer
wird auf 2010 erwartet.
genutzt und als gegenseitige Anregung
Förderbedarf kann frühzeitig erkannt
Die Arbeitsmappe enthält
Die drei Arbeitshefte für die Kinder sind eng mit den Unterrichtsvor­schlägen aus dem Ordner
Beide Modelle – Grund- oder Basisstufe
und Bereicherung begriffen.
werden, und geeignete Unterstützung
Ar­beits­material zu den Unter­
«Zusammen­hänge erkennen» verknüpft. In den Heften werden die erar­beiteten Auf­gaben- und
– verfolgen die gleichen Ziele:
Ein Kind besucht die Basisstufe wäh-
lässt sich rechtzeitig planen.
richtsvorschlägen für den Kin­der
Darstellungsformate vertieft und gefestigt.
Die Kinder im Alter zwischen 4 und 8
rend 3, 4 oder 5 Jahren (für die Grund-
Verena Keller
Jahren werden gemeinsam in rund der
stufe wären es entsprechend 2, 3 oder
Dorothea Tuggener Lienhard
garten und die Grundstufe.
8
Grundstufe/1. Klasse
Arbeitsmappe
Zählen und
vergleichen Ordner
Erfahrungen
sammeln
9
8 Kinder im letzten Jahr der Schuleingangsstufe haben zur Zahl 5 einen Eintrag ins Zahlenalbum gemacht. Das
eine Kind malt eine Hand mit fünf
Fingern und klebt ausgeschnittene
Zif­fern dazu, das andere zeichnet die
vier Familienmitglieder und den Hund.
Das
Bilderbuch
Ordner
Erfahrungen
sammeln
Ordner
Zusammenhänge
erkennen
8
Arbeitsmappe
Zählen und
vergleichen
9
Neuerscheinungen
wortgewandt & zahlenstark
Medienkompass 1 und 2
Lernstandserhebung Mathematik und Sprache
für Vier- bis Sechsjährige
Schweiz am Ball
Aron, Nora und die Filo-Sophie
Fakten – Regeln – Geschichten
geln, Hintergründe, Rekorde,
untermalt mit dem subtilen
Humor von Mix & Remix.
Autoren: Urs Moser,
Simone Berweger
Illustrationen:
Babette Maeder
«wortgewandt & zahlenstark»
ermöglicht eine differenzierte
Erhebung des Lern- und Entwicklungsstandes in Sprache
und Mathematik, mit dem
Ziel, Kinder besser zu fördern.
Der Test ist in die Bildergeschichte von Nina und
Michael eingebettet und wird
als Einzelassessment durchgeführt. Die Kinder lösen dabei spielerisch Rätsel, wodurch die Testsituation in den
Hintergrund rückt. Den Testaufgaben liegen Illustrationen
zugrunde, die die Kinder motivieren und ein altersgerechtes
Testen ermöglichen. Dank unterschiedlich schwierigen
Testversionen kann der Test
mehrmals eingesetzt werden.
Die sprachliche und mathematische Entwicklung lässt
sich anhand von Kompetenzmodellen beschreiben.
Die Testergebnisse stehen in
engem Bezug zur Unterrichts­
praxis der Eingangsstufe und
10
geben Auskunft über die sogenannten Vorläuferfertigkeiten, die als Grundlage für
das Erlernen des Lesens und
Rechnens vorausgesetzt
werden.
Basis-/Grundstufe
Testinstrument Sprache
66 Blatt mit 15-teiligem Register,
A5 quer, farbig illustriert, mit WiroBindung
Schulpreis ................... Fr. 31.50
Preis für Private .......... Fr. 42.00
Artikel-Nr. .................... 299 100.04
Testinstrument Mathematik
48 Blatt mit 7-teiligem Register,
A5 quer, farbig illustriert, mit WiroBindung
Schulpreis ................... Fr. 24.50
Preis für Private .......... Fr. 32.70
Artikel-Nr. .................... 299 200.04
Audio-CD mit 10 Tracks
Schulpreis ................... Fr. 7.00
Preis für Private .......... Fr. 9.30
Artikel-Nr. .................... 299 000.09
Testanleitung (pro Kind)
mit Lösungsschlüssel, 40 Seiten,
A4, zweifarbig, geheftet
Schulpreis ................... Fr. 3.00
Preis für Private .......... Fr. 4.00
Artikel-Nr. .................... 299 001.04
Testhandbuch
72 Seiten, A4, illustriert, broschiert
Schulpreis ................... Fr. 26.00
Preis für Private .......... Fr. 34.70
Artikel-Nr. .................... 299 000.04
Autorinnen- und Autorenteam
«Medienkompass» fasst die in vielen Lehrplänen noch getrennt aufgeführten Unterrichtsgegenstände Informatik und
Medien­er­ziehung unter dem Begriff Medienbildung zusammen. Das Lehrmittel unterstützt nicht nur die Integration des
Computers in den Unterricht, sondern fördert zudem die
Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen umfassend.
«Medienkompass» berücksichtigt, dass Kinder und Jugend­
liche heute vielfältige ausserschulische Erfahrungen und
Kenntnisse der Me­dien und Informations- und Kommunika­
tionstechnologie (ICT) mitbringen. Das Lehrmittel betont das
Grundsätzliche und das Gemeinsame verschiedener Com­
puterplattformen und ist mit verschiedenen Program­men umsetzbar.
Um die vielfältigen Themen des Lehrmittels zu bündeln, sind
sie nach drei Bereichen geordnet: Konzepte, Methoden und
Verhalten. Jeder Bereich umfasst sechs Themen, die unter
einem stufenspezifischen Aspekt sowohl auf der Mittelstufe
als auch auf der Sekundarstufe aufgegriffen werden. Jede
der 18 Einheiten eines Buches greift ein Thema auf und lässt
sich in zwei bis vier Lektionen bearbeiten.
4. bis 6. Schuljahr
Medienkompass 1, Schülerbuch
ca. 100 Seiten, A4, farbig illustriert
Schulpreis ................... Fr. 32.00
Preis für Private .......... Fr. 42.60
Artikel-Nr. .................... 620 600.00
7. bis 9. Schuljahr
Medienkompass 2, Schülerbuch
ca. 100 Seiten, A4, farbig illustriert
Schulpreis ................... Fr. 32.00
Preis für Private .......... Fr. 42.60
Artikel-Nr. .................... 620 700.00
Medienkompass 1, Kommentar
ca. 48 Seiten, A4, illustriert, geheftet
Schulpreis ................... Fr. 28.00
Preis für Private .......... Fr. 37.30
Artikel-Nr. .................... 620 600.04
Medienkompass 2, Kommentar
ca. 48 Seiten, A4, illustriert, geheftet
Schulpreis ................... Fr. 28.00
Preis für Private .......... Fr. 37.30
Artikel-Nr. .................... 620 700.04
Die Lehrmittel erscheinen im April 2008.
Autorenteam
Illustrationen: Mix & Remix
Geschichte und Geschichten
rund um den Fussball: Re-
80 Seiten, farbig illustriert, broschiert
Schulpreis ................... Fr. 11.70
Preis für Private .......... Fr. 15.60
Artikel-Nr. .................... 262 100.00
Erscheint im April 2008.
Auf zur Schweiz
Geschichte – Mythen – Legenden
Autor: Grégoire Nappey
Illustrationen: Mix & Remix
Wo liegen die Wurzeln der
Schweiz? Was hat eine Hand­­
voll Bewohner von Alpen­tälern
dazu bewogen, eine der ältesten Demokratien der Welt zu
begründen? Wie sah diese
Region vor der Geburt der
Eidgenossenschaft aus? Wie
konnte die Republik «Schweiz»
ungeachtet der sprachlichen
Vielfalt entstehen? Dieses
Kompendium zur Schweizer
Geschichte fasst in unter­­halt­
samer und verständlicher
Weise zusammen, was sich
im Gebiet der heutigen
Schweiz in den letzten
450 000 Jahren er­eignet hat.
Mit Karten, einer informativen Zeitleiste, einem Re­gis­
ter und vielen hintergründigen Illustrationen von Mix &
Remix – die Schweizer
Geschichte zum Schmunzeln
für alle.
ab 7. Schuljahr
Schülerbuch
96 Seiten, farbig illustriert, broschiert
Schulpreis ................... Fr. 11.70
Preis für Private .......... Fr. 15.60
Artikel-Nr. .................... 732 000.00
Erscheint im Juni 2008.
Autorin: Laura Lüscher
Illustrationen: Mo Richner
Kinder haben viele Fragen.
Manche sind lebenskund­
licher, andere philosophischer
und wieder andere religiöser
Art. Die meisten Fragen entstehen spontan im Alltag.
«Aron, Nora und die Filo-Sophie» nimmt solche Fragen
auf und regt dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die beiden Hauptakteure der
Geschichte sind Aron und
Nora. Eine besondere Rolle
spielt die Filo-Sophie, eine Figur, die in den Geschichten
selber nicht vorkommt, aber
an den Seitenrändern auftaucht. Die Filo-Sophie verkörpert die inneren Fragen von
Aron und Nora, gibt ihnen
Stimme und Ausdruck und
bringt all jene Fragen zur
Spra­che, die im Alltag oft auftauchen, aber nicht immer
abschliessende Antworten
finden.
2. und 3. Schuljahr
Lesebuch
ca. 72 Seiten, 19,5 × 26 cm, farbig
illustriert, gebunden
Schulpreis ................... Fr. 24.00
Preis für Private .......... Fr. 32.00
Artikel-Nr. .................... 125 600.00
Kommentar inkl. Kopiervorlagen
ca. 72 Seiten, A4, illustriert, broschiert
Schulpreis ................... Fr. 38.00
Preis für Private .......... Fr. 51.00
Artikel-Nr. .................... 125 600.04
Das Buch und der Kommentar erscheinen im April 2008.
«Aron und Nora» für die Mittelstufe
steht im Frühjahr 2010 bereit.
Weitere Neuerscheinungen und
Informationen dazu finden Sie auf
un­serer Website
www.lehrmittelverlag.com
11
«Ein junges Ehepaar kehrte von
der Hochzeitsreise zurück. Je
näher es der Heimat kam, desto
kleinlauter wurde die junge
Frau, und schliesslich brach sie
in Tränen aus. Als ihr Gatte sie
um deren Ursache fragte, gestand sie schluchzend, dass sie
nicht kochen könne. Aber beruhigend erwiderte ihr Gemahl:
„Tröste dich, das macht gar
nichts, ich kaufe dir einen
Selbstkocher!“ – So leicht
macht’s einem der Selbstkocher
allerdings nicht, dass man aller
Kenntnisse der Kochkunst entbehren könnte. Doch hilft er der
Hausfrau Zeit und Geld sparen,
und das ist immerhin etwas wert
so dass es sich wohl lohnt, seine
Bekanntschaft zu machen»2
1 Abbildung aus «Kochlehrmittel für die hauswirtschaftliche
Fortbildungsschule des Kantons Zürich»,
Verlag der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich 1944
2 Text aus «Lehr- und Lesebuch für schweizerische
Mädchen­fortbildungsschulen»,
Verlag der Erziehungsdirektion Zürich 1910
12
1./2. Schuljahr
3./4. Schuljahr
Ich und die
Gemeinschaft
1
Die Lehrmittelreihe «Lernwelten Natur-Mensch-Mitwelt» (NMM) wird diesen Sommer
um das neu entwickelte Lehrmittel «Spuren – Horizonte» erweitert. Es deckt vor allem
die Bereiche Raum und Zeit für die Mittelstufe ab (5./6. Schuljahr) und schliesst an
«Panorama» (ab 2. Schuljahr) und «RaumZeit» (ab 3. Schuljahr) an.
Konfetti
Kunterbunt
Produzieren –
Konsumieren
In den Koch- und Hauswirtschaftslehrmitteln im Archiv des Lehrmittelverlages Zürich stösst man immer wieder auf die
Kochkiste und den Selbstkocher. Beide dienten dem Garen und damit vor allem der zeitlichen Entlastung der Hausfrau.
Die Kochkiste wurde selber gebastelt, der Selbstkocher, der nach dem gleichen System funktionierte, war im Handel
erhältlich. Gemäss dem «Lehr- und Lesebuch für Mädchenfortbildungsschulen» von 1910 waren damals der «OriginalSelbstkocher» von Susanna Müller und die zwei neueren Geräte «Ideal» und «Heinzelmännchen» die bekanntesten
Modelle.
«Spuren – Horizonte»
erscheint zum Schuljahr 2008/2009
Pfefferkorn
Süssholz
Raum – Zeit
Die Kochkiste und der Selbstkocher –
die Vorgänger der Mikrowelle
Werkstatt
Natur – Technik
Archiv
Himmelszeichen
5./6. Schuljahr
Fragezeichen
Fragezeichen
erscheint 2008
erscheint 2008
erscheint 2009
Kaleidoskop
Spuren – Horizonte
erscheint im Juli 2008
Panorama
ab 2. Schuljahr
Feldbuch
NaturSpur
Karussell
Das Lehrmittel «Spuren – Horizonte»
wurde in Kooperation vom Lehrmittelverlag Zürich, schulverlag blmv und
der Pädagogischen Hochschule Zürich entwickelt. Es wird im Rah­men
der Interkantonalen Lehrmittelzentrale ilz angeboten.
Die didaktische Ausrichtung basiert auf
dem Lehr- und Lernverständnis, wie
es im Grundlagenband der Reihe umschrieben wurde. Dementspre­ch­end
RaumZeit
Feldbuch
NaturSpur
Riesenrad
phänomenal
führt in «Spuren – Horizonte» der Zugang zu den Inhalten in erster Linie
über die Erlebnis- und Alltagswelt
der Schülerinnen und Schüler und
berücksichtigt deren Vorwissen. Ent­
deckendes Lernen an Objekten und
Situationen ist dabei wesentlich, sowie zu­­­neh­mend auch das eigenstän­
dige Erschliessen und Erarbeiten von
Inhalten.
Diese Anliegen werden durch die Verknüpfung der inhaltlichen Zielsetzungen mit der Schulung fachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
unterstützt. Beides wird in den Themenbereichen miteinander verknüpft
angeboten. Im Kapitel «Lernkoffer»
befinden sich Anleitungen zu diesen
grundlegenden Arbeitsweisen.
Bezüglich der Form der Materialien
übernimmt «Spuren – Horizonte» die
Vorgaben der NMM-Reihe Lernwelten
und bietet neben einem Themenheft
mit den Grundlagen und Arbeitsaufträgen für die Lernenden auch Klassenmaterialien für weiterführende Arbeiten, Lesematerialien usw. sowie die
Hinweise für die Lehrpersonen mit didaktischem Konzept, Planungsgrundlagen und Sachinformation an.
«Spuren – Horizonte» ist als überregionales Lehrmittel für die Verwendung
in verschiedenen Kantonen konzipiert.
Die themenübergreifenden Zugänge
zu geografischen, geschichtlichen
und gesellschaftlichen Themen sind
deshalb national orientiert und verwenden auch europäische oder globale Vergleiche.
Notwendige Ergänzung der überregio­
nalen Themen sind die regionalen
oder lokalen Teile. Als Plattform für
diese Themen wird als Bestandteil
des Lehrmittels «Spuren – Horizonte»
neben den gedruckten Lehrwerkteilen
ein elektronisches Medium angeboten. Auf der elektronischen Plattform
werden regionale Teile, beispielsweise spezifisches Material zur Zürcher
13
«Spuren – Horizonte» baut als modernes Lehrmittel auf
dem Vorwissen der Schülerinnen und Schüler auf,
orientiert sich an ihrer Lebenswelt, ist mehrperspektivisch
und fördert Fähigkeiten und Fertigkeiten. Urs Bräm, Projektleiter
Werkstatt
Spuren – Horizonte
Kapitel
Inhalte
Land­schaften Wo wir leben
und Lebens­ Porträts von sechs verschiedenen exemplarisch ausgewählten Orten (Stadt,
räume
Klein­stadt, Agglomeration, Streusiedlung, Juradorf, Bergdorf) in der Schweiz,
Vergleich der Ortschaften, Vergleich mit eigenem Wohnort, Stadt und Land,
Gliederung der Schweiz (Alpen, Mittelland, Jura), Höhen­stufen
Wetter, Wasser, Eis
Wetterphänomene, Landschaftsgestaltung und -wandel durch Wasser und Eis,
Wasserschloss Schweiz, Wassernutzung, Gletscher, glaziale Formen
Durch
die Zeiten
Mein Blick zurück
Eigener Lebenslauf, Zukunftswünsche, eigenes Beziehungsnetz, Spuren der
eigenen Familiengeschichte, Einblick in die kindliche Lebenswelt der Eltern,
Grosseltern und Urgrosseltern, Geschichte von Alltagsgegenständen
Leben im Spätmittelalter
Sich ernähren und kleiden, wohnen und bauen, arbeiten auf dem Land und in
der Stadt, Feste feiern und beten, Spiele und Bräuche, zusammenleben und
sich verständigen innerhalb einer Ständegesellschaft
Die Zeit bleibt nicht stehen
Veränderungen und Entwicklungen im Laufe der Zeit (Produktionsabläufe, Nahrungsmittelangebot, Arbeitswelt, Berufswelt, Verkehrsmittel, Verkehrsentwicklung, Handel, Verkehrswege, Reisen)
typisCH
Sagenhafte Schweiz
Auf der Spur von Wilhelm Tell und den schwörenden Eidgenossen, ein exemplarischer Lehrgang durch sechs Jahrhunderte der «Schweizer Geschichte».
Er endet bei der Frage, was die Geschichten rund um Tell in der Zukunft bedeuten könnten.
Meine Schweiz
Klischeevorstellungen zur Schweiz und zu anderen Ländern, gesetz­liche und
gefühlsmässige Heimat, Nationalsymbole, Produkte aus der Schweiz, Werbung für die Schweiz
Tourismus Schweiz
Unterschiedliche Bereiche in der Tourismusbranche, Ansprüche an einen Tourismusort, Geschichte und Entwicklung des Tourismus in der Schweiz, Zukunftsperspektiven im Tourismusbereich, nachhaltige Entwicklung, Tourismusregionen in der Schweiz
Schweiz, suisse, svizzera, sivzra
Sprachgrenzen, Sprachregionen in der Schweiz, sprachliche Vielfalt, kulturelle
Vielfalt, gesprochene Sprachen, Landessprachen, die Stadt Biel-Bienne als
zweisprachige Stadt
Gemeinsam Klassenrat: Ein direktdemokratisches Instrument mit verschiedenen Rollen
entscheiden und Aufgaben
Politikspirale: Sieben Phasen, um gemeinsam Lösungen zu finden
Gemeindeversammlung: Ein «Klassenrat» in der Gemeinde?
Nachhaltige Entwicklung: Agenda 21 und lokale Agenda 21
Meine Gemeinde – nachhaltig?: Den Gemeindebehörden auf den Zahn fühlen
Lernkoffer
14
Anleitungen zu grundlegenden Arbeitsweisen, kapitelübergreifend (recherchieren, Arbeit mit Bildern, Arbeit mit Karten und Plänen, Exkursionen, darstellen,
über das Lernen nachdenken, Projekte)
Geschichte und Geografie, publiziert.
Konkrete und aktuelle Bezüge zur erfahrbaren Umwelt der Schülerinnen
und Schüler sollen damit zugänglich
gemacht werden.
Diese Informationen und regionalen
Materialien sind auf die gedruckten
Lehrwerkteile abgestimmt, können
aber unabhängig davon abgerufen
werden.
Die elektronische Plattform wird als
Nebenprojekt zu «Spuren – Horizonte» nach Abschluss des Lehrmittels
laufend ausgebaut.
Die Entwicklungsarbeit für das Lehrwerk «Spuren – Horizonte» leistete
ein interdisziplinäres Team der PHZH
mit Unterstützung von Mitarbeitenden der beiden Verlage unter der Projektleitung von Urs Bräm vor allem in
den vergangenen zwei Jahren. In Zusammenarbeit mit dem Autorenteam
wurden die Materialien im Schulfeld
von Zürich und Bern erprobt und von
einer Expertengruppe geprüft.
v. l. Hans-Peter Wyssen, Urs Bräm,
Monika Reuschenbach, Donat
Stemmle
Urs Bräm
Projektleiter und Autor,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Mensch und Umwelt PHZH,
Primar­lehrer / Schulleiter
Dr. Monika Reuschenbach
Autorin, Dozentin Mensch und
Umwelt PHZH,
Geografin / Primarlehrerin
Donat Stemmle
Autor, Dozent Mensch und Umwelt
PHZH, Historiker / Primarlehrer
Hans-Peter Wyssen
Autor und Koordinator
schulverlag blmv, Primarlehrer
Jürg Fraefel
Projektleiter elektronische Plattform,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Medienbildung PHZH, Organisationsentwickler / Primarlehrer
Weitere Autorinnen und Autoren
Beatrice Bürgler-Hochuli
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Mensch und Umwelt PHZH,
Polito­login / Primarlehrerin
Josiane Tardent
Dozentin Mensch und Umwelt
PHZH,
Biologin / Zoologin/Primarlehrerin
Rolf Gollob
Dozent Mensch und Umwelt,
Leiter IPE PHZH,
Ethnologe / Primarlehrer
Christian Graf
Freier Mitarbeiter schulverlag blmv,
Primar- und Sekundarlehrer
Parallel zu dieser Arbeit liefen die Projekte für die Entwicklung einer elek­
tronischen Plattform mit regionalen
Teilen an der PHZH und im Lehrmittelverlag Zürich.
Das Lehrmittel «Spuren – Horizonte»
wird im Kanton Zürich ab Schuljahr
2008 /09 als provisorisch-obligatori­
sch­es Lehrmittel eingeführt werden.
Durch die wesentliche Mitbeteiligung
von Dozierenden der PHZH an der
Entwicklungsarbeit ist gewährleistet,
dass das neue Lehrmittel in der Ausund Weiterbildung der PHZH fester
Bestandteil wird und gut verankert
ist. Mit «Spuren – Horizonte» werden
in den Bereichen Raum / Zeit und Natur / Technik auch die anderen Lehrmittel der Reihe eingeführt. Sie sollen
künftig im Mensch-und-Umwelt-Unterricht der gesamten Zürcher Primarschule eingesetzt werden.
Zur Einführung werden verschiedene
Materialien und Kurse angeboten. Die
geplanten Einführungskurse für die
amtierenden Lehrpersonen im Schulfeld sind freiwillig. Eine flächendecken­
de Einführung wie bei den Fremdsprachen ist nicht geplant.
Pit Wiher
Spuren – Horizonte
Mensch – Raum – Zeit – Gesellschaft
ab 5. Schuljahr
Erscheint im Juni 2008 als Co-Produktion des Lehrmittelverlages Zürich
und des schulverlags Bern, Entwicklungspartnerin: Pädagogische Hochschule Zürich
–Themenheft
– Klassenmaterial
– Hinweise für Lehrpersonen
–Mittelalter-Poster
Weitere aktuelle Informationen:
www.spurenhorizonte.ch
www.nmm.ch
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Fensterplatz
Fussball-Leiterlispiel
zur Euro 08
A (bei 12) = Von 12 auf 17 vorrücken
B (bei 23) = Ball ins Aus: 2 × aussetzen
C (bei 27) = Gut gedribbelt!
Von 27 auf 30 vorrücken
D (bei 32) = Direktabnahme:
Von 32 auf 40 vorrücken
D (bei 39) = Direktabnahme:
Von 40 zurück auf 32
E (bei 50) = Von 50 auf 51 vorrücken
F (bei 52) = Einwurf auf 47
G (bei 57) = Flanke rückwärts. Bravo!
Von 57 auf 65 vorrücken
H (bei 72) = Corner dauert zu lange:
2 × aussetzen
9.Wie viele Penaltys verschoss
die Schweiz an der WM 2006 im
Achtelfinale gegen die Ukraine?
19.Wo findet am 29. Juni das
Endspiel der Euro 08 statt?
24.Welche Mannschaft gewann
die erste EM am 10. Juli 1960 in
Paris?
35.Was steckt hinter dem Mannschaftsnamen «Xamax»?
42.Welcher Spieler kommt auf die
meisten Einsätze für die Schweizer Nationalmannschaft?
49.Welcher ehemalige Spieler ist EMTorschützenkönig?
58.Gegen welche europäische Mannschaft verliert die Schweiz statistisch gesehen mit 83 Prozent
Wahrscheinlichkeit?
67.Welche Frauennationalmannschaften holten sich bisher die meisten
WM-Titel?
75.Welches Land gilt als Ursprungsland des Fussballs?
86.Mit welcher Besonderheit endete
die WM 1994 in den USA?
Bei einer richtigen Antwort rücken Sie zwei Felder
vor, bei einer falschen oder nicht gewussten zwei
Felder zurück.
Die Antworten finden Sie auf der Seite 18.
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Agenda
Stichwort
Max Huwyler, Autor, zum Stichwort «Wachsen und reifen».
magistra 2008 in Solothurn
Anlässlich der 117. Sommerkurse «Schule und Weiterbildung Schweiz»
findet zwischen dem 8. und 17. Juli 2008 die «magistra» statt. Die
Ausstellung bietet einen repräsentativen Querschnitt durch die aktuellen
Angebote im Schulbereich (Lehrmittel, pädagogische und didaktische
Hilfsmittel, Einrichtungen, Materialien für den Unterricht usw.).
Ort: Solothurn
www.swch.ch
8.–17.7.2008
WORLDDIDAC Basel 2008
Dieses Jahr findet in Basel wieder die grösste internationale Fach­messe
V
für Lehrmittel und Aus- und Weiterbildung statt. Am Gemeinschafts­stand
der Interkantonalen Lehrmittelzentrale ilz präsentiert auch der
Lehrmittelverlag Zürich sein Sortiment.
Ort: Messezentrum Basel
www.worlddidacbasel.com
29.–31.10.2008
ormerken!
Antworten zum Spiel von S. 16/17
9. Drei. Danach schied die Schweiz aus.
Grüne Äpfel
Der Apfel hängt am Ast des Apfelbaums. Der Apfel ist noch grün. Grüne Äpfel
wissen nicht, dass sie grüne Äpfel sind. Sie wissen nicht einmal, dass sie Äpfel
sind. Und sie wissen schon gar nicht, dass sie noch grün sind, wenn sie noch
grün sind. Eines Tages werden die Äpfel dann gelb oder grüngelb oder rot oder
rotgelb oder rotgelbgrün oder gelblich oder rötlich oder bräunlich-rötlich.
Der Apfel am Apfelbaum weiss auch nicht, dass dann einmal der Apfelpflücker
kommt und den Apfel pflückt und vorsichtig in den Korb legt zu den anderen
gepflückten Äpfeln.
Vielleicht kommt gar kein Apfelpflücker, sondern ein Apfelschüttler. Wenn der
Apfelbaum geschüttelt wird, fällt der Apfel vom Ast auf den Boden. Dann
kommt jemand, liest den Apfel auf und wirft ihn in den Harass zu den anderen gefallenen Äpfeln. Dann bringt man die Äpfel in die Mosterei, dort werden
die Äpfel zu Most gepresst. Dem Most sieht man nicht an, dass das einmal
Äpfel waren. Aber man kann es riechen.
Vielleicht kommt ein grüner Junge am Apfelbaum vorbei, reisst den grünen
Apfel vom Ast, beisst ins harte Apfelfleisch, sagt: «Ätsch, der ist ja noch grün!»
und wirft den angebissenen Apfel ins Gras. Dann kommt vielleicht jemand
vorbei, der sagt: «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.» Der Nachplapperer.
Der soll doch einmal den ersten Satz dieser Geschichte lesen. Der weiss vielleicht nicht einmal, dass man Äpfel essen kann. Und vielleicht kommt gar
jemand vorbei, der sagt: «Apfel? War da nicht einmal etwas mit Adam und
Eva?»
19. Wien
24. Sowjetunion
35. «Xamax» ist eine Zusammensetzung aus dem Vor- und dem
Spitznamen des legendären Schweizer Fussballers Max «Xam»
Abegglen (Mitbegründer von Neuchâtel Xamax).
42. Heinz Hermann (117 Einsätze)
49. Der Franzose Michel Platini (9 Tore), seit 2007 UEFA-Präsident
58. Gegen Spanien. Von bisher 18 Begegnungen endeten 15 mit einer
Schweizer Niederlage.
67. Deutschland und die USA mit je zwei WM-Titeln. Deutschland
wurde zudem einmal Vize-Weltmeister.
75. China, wo ein fussballähnliches Spiel namens Cuju schon
vor 2500 Jahren gespielt wurde.
86. Erstmals in der WM-Geschichte wurde ein Turnier durch Penalty­
schiessen entschieden (Brasilien – Italien 3:2).
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