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Ça va? Super! – Kinder merkten gar nicht, wie sie lernten

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Thüringer Allgemeine
Apoldaer Allgemeine
TAAP
Kunsthaus
weiter auf
Erfolgskurs
Die Tinte-Seite
finden Sie heute
auf Seite 
G M
Ansturm bei Picasso
ist ungebrochen
Der Samen ist
ausgebracht
Dirk Lorenz-Bauer über
sonnige Aussichten für Apolda
Noch am Sonnabend, kurz
nach dem Faschingsumzug,
wurde die Saat im heimischen
Tischgewächshaus ausgebracht.
In der eigens zum Zwecke erworbenen Erde ist die Anzucht
unter mikroklimatischen Bedingungen nun quasi in vollem
Gange. Prächtige Sonnenblumen mithin sollen aus dem entstehen, was die Frauen und
Männer des Vereins „Apolda
blüht auf“ in kleine Tütchen gefüllt an die Zuschauer verteilten. So zumindest lautete die
Botschaft, die sich hinter der
überaus sinnvollen wie sympathischen Aktion verbirgt. Sollten Sie also auch eines der Tütchen ergattert haben, werfen sie
es bitte nicht achtlos zur Seite,
sondern nutzen Sie den Inhalt. –
Egal, ob im Hausgarten, Kleingarten oder im Tischgewächshaus. Vielleicht kann die TA
schon in naher Zukunft an dieser Stelle über die Suche nach
dem größten Exemplar berichten. Für die Stadt zumindest ist
diese Aktion in jedem Fall ein
Gewinn. Wie heißt es so schön
beim Verein: „Blumen sind das
Lächeln von Apolda.“ Na dann.
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„Wo sind denn unsere
Quotenhexen?”
Stefan Zimmermann, „Der
Bauarbeiter der Verwaltung“,
am Rosenmontag über die
Gleichstellungsbeauftragten
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Marco Treiber (34) aus Coburg
mit Sohn Max. Ich bin gerade
auf Besuch in Apolda und habe
meinen Sohn Max, der hier in
Apolda lebt, von der Schule abgeholt. Nachher wollen wir
noch gemeinsam auf den Bolzplatz nach gehen und ein bisschen Fußball spielen. Dann fahre ich Mitte der Woche auch
schon wieder Richtung Bayern.
Notiert von Sascha Margon
Zaun erhöht die Sicherheit am Kinderspielplatz in der Promenade
Seit mehreren Tagen sind die Mitarbeiter des Betriebshofes Apolda
damit beschäftigt, einen Schutzzaun am Ufer des Lohteiches aufzubauen. Dieser soll den Kinderspiel-
platz sicher vom Gewässer abtrennen. So kann nun auch die -jährige
Nele aus Apolda unbekümmert vom
Ufer aus die Entchen füttern. Der Betriebshof machte dabei aus der Not
eine Tugend und verwendet für den
Naturzaun den Grünschnitt, der in
dieser Jahreszeit in großen Mengen
anfällt. Was mit dem Zaun wird,
wenn die Umgestaltung der Prome-
nade im Zuge der Landesgartenschau beginnt, steht indes auf
einem anderen Blatt. Einstweilen
jedenfalls sieht der Zaun aber recht
schmuck aus. Foto: Sascha Margon
Spezieller Lebensmittelladen in der
Asylbewerber-Unterkunft geplant
Im Sommer könnten Kunden aus unterschiedlichen Ländern unter anderem ihrer Religion entsprechende Zutaten kaufen
Von Dirk Lorenz-Bauer
Apolda. Einen zusätzlichen Service will die Kreisverwaltung
des Weimarer Landes in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber Auf dem Angespanne
in Apolda voraussichtlich ab
Mitte des Jahres ermöglichen.
Darüber informierte Michael
Rauch, Sachgebietsleiter Asyl
beim Kreis, gestern auf Nachfrage der Thüringer Allgemeine.
Etwa auch Verkauf von
koscheren Lebensmitteln
Dabei geht es um die Einrichtung eines Ladens, in dem Asylbewerber spezielle Lebensmittel
erhalten, die sie unter anderem
aus religiösen Gründen bevorzugen. So könnten dort besondere Reissorten angeboten werden, aber auch koscher geschlachtetes Fleisch, eingelegtes
Gemüse oder sonstige jeweils
landestypische
Spezialitäten,
die sich in den „normalen“
Supermärkten unter Umständen nicht ohne Weiteres finden
lassen, so Rauch. Hier wolle
man ansetzen, die guten Bedingungen noch weiter verbessern.
Bislang dienen die Räumlichkeiten, die schon bald für den
kleinen Laden genutzt werden
könnten, noch als Lager. Um
dieses demnächst umnutzen zu
können, müssen erst noch diverse Malerarbeiten sowie teilweise
Fliesenarbeiten ausgeführt werden, erläuterte Michael Rauch
einige notwendige Schritte.
Auch einer separaten Toilette
bedarf es; sie wird natürlich
auch noch installiert. Kurzum:
Die Bedingungen des Gesundheitsamtes müssen in allen Belangen erfüllt sein, bevor das Geschäft eröffnet. Der Bereich der
dafür vorgesehen ist, diente dem
einst dort befindlichen Kinderheim übrigens als Küche.
Die Idee, den Lebensmittelladen dort einzurichten, war von
Michael Rauch gekommen. Er
sieht darin eine sehr gute Gelegenheit, mit relativ geringem
Aufwand ein Loch bei den Angeboten zu schließen. Zudem könne man die bisher eher brach liegenden Räume einer sinnvollen
Nutzung zuführen, so Michael
Rauch.
Ein Ladenbetreiber aus
Apolda steht schon parat
Froh zeigte er sich, dass man
bereits jemanden gefunden hat,
der den Laden betreiben würde
und sich mit der nicht ganz so
einfachen Materie „Internatio-
Apolda. Wenn der Besucheransturm auf das Kunsthaus weiter
so anhält, dann dürfte bereits
Mitte April die Besucherzahl des
kompletten Jahres 2013 erreicht
sein. Am Sonntag wurde bereits
die Marke von 8100 Gästen
überschritten, die sich für die
erste Ausstellung des Jahres, „Picasso – Bacchanal des Minotaurus“ interessierten. Sie ist noch
bis zum 23. März zu sehen.
Anlässlich der Verleihung des
Apolda
European
Design
Award wird am 5. April die
nächste Ausstellung eröffnet.
Sie wird Marilyn Monroe in
Fotos von Bert Stern („The Last
Sitting“) und anderen berühmten Fotografen aus Amerika und
Europa zeigen. Die MonroeAusstellung wird bis zum 29. Juni im Kunsthaus gezeigt.
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Katze brachte benebelten
Fahrer aus der Spur
Der Fahrer eines VW Passat
wollte Sonntag, 19.40 Uhr auf
der Moskauer Straße in Apolda
einer Katze ausweichen und
rammte dabei einen parkenden
Opel. Die Polizei maß später
1,61 Promille Atemalkohol und
hätte den Führerschein behalten, wenn der nicht ohnehin
schon entzogen gewesen wäre.
Parkendes Auto berührt
In der Beethoven-Straße in
Apolda musste ein ChevroletFahrer Sonntag-Mittag ausweichen und rammte einen rechts
parkenden Ford. Blechschaden:
300 Euro.
Viel Qualm bei Containerbrand
In der Gemeinschaftsunterkunft Auf dem Angespanne leben rund zwei Dutzend Nationalitäten mit verschiedenen Ernährungsgewohnheiten.
Foto: Sascha Margon
nale Speisenvorschriften“ vor
allem gut auskennt. Denn das
Ganze sei durchaus recht sensibel, das eine oder andere Fettnäpfchen vorhanden.
Der Ladenbetreiber würde an
den Kreis jedenfalls Miete zahlen. Die betreffende Person
kommt aus Apolda. Mehr wollte
Rauch aber noch nicht verraten,
weil erst noch letzte Details zu
klären sind. Fest jedenfalls steht,
dass die Asylbewerber dort sowohl mit Bargeld als auch mit
den im Weimarer Land üblichen
Gutscheinen einkaufen können.
In der Nacht auf Sonntag brannte 3.30 Uhr in der Erfurter Straße in Apolda ein Kleidercontainer. Der Feuerwehrchef tippt
laut Polizei auf Brandstiftung.
Bei den Festen, hier im September , gibt es stets eine reiche Auswahl an internationalen Speisen. Archivfoto: Lo-Bau
!
Die Polizei sucht mögliche
Zeugen und bittet um Anruf
unter & () 
Ça va? Super! – Kinder merkten gar nicht, wie sie lernten
France-Mobil machte gestern an der Regelschule Wormstedt Station. „Begegnungssprache“ als Sympathietest
Von Klaus Jäger
Verwirrter
schimpft auf Gas
Apolda. Ein sichtlich alkoholisierter Apoldaer (47) erschien –
so Polizeisprecher Mario Ruppe
– Sonntag 14 Uhr auf dem Revier und gab an, dass er in der
Nacht versucht habe, sich das
Leben zu nehmen. Dies sei jedoch misslungen, weil nach seinen Angaben „das Gas in Apolda zu schlecht ist“. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von
2,72 Promille. Freiwillig und
vorsorglich wurde er durch
einen Notarzt in die Psychiatrie
nach Weimar gebracht.
Dienstag, . März 
Martin Rieu, so heißt der junge Mann vom Institut Française in Leipzig, spielte mit den
Fünftklässlern in Wormstedt.
Foto: Klaus Jäger
Wormstedt. Wäre er nicht so
auffällig beklebt, man hätte ihn
für das Lieferfahrzeug des Elektrikers halten können: Ein simpler Renault Kangoo stellt das
ganze France-Mobil dar. Kein
Info-Mobil zum Draufrumklettern, das Auto spuckte lediglich
einen 24-jährigen Franzosen mit
seinem Unterrichtsmaterial aus.
Gezaubert hat er dann erst im
Klassenzimmer. In beiden fünften und in beiden sechsten Klassen der Regelschule Wormstedt
gab er je eine Unterrichtsstunde
in Französisch. „Begegnungssprache“ heißt der Unterricht
für diese Klassen, den sonst
Französisch-Lehrerin Annette
Schlevogt gibt – einmal wöchentlich. Damit können die
Kinder frei vom Notendruck tes-
ten, ob ihnen die Sprache liegt,
bevor sie sich in der Klasse 7 für
ein Wahlpflichtfach entscheiden müssen.
Die Schüler der Klasse 5b, in
der der Berichterstatter gestern
hospitierte, merkten gar nicht,
wie sie lernten. Martin Rieu, so
heißt der junge Mann vom Institut Française in Leipzig, spielte
mit ihnen.
Kostenloses Angebot
für die Schulen
Die Kinder saßen im Kreis, ihnen wurde ein Ball zugeworfen
als Zeichen, sich vorzustellen.
Danach kam die obligatorische
Frage nach dem Befinden. „Ça
va“ – Wie geht es dir? Und spätestens beim Kichern der Mäd-
chen, weil sich das „Super“ im
französischen natürlich „Süper“
ausspricht, war der Bann gebrochen. Auch eine spezielle Form
des Stuhltanzes brachte Rieu
den Kindern bei. Geht es ihnen
bestens (super), mussten alle
den Stuhl wechseln – wer übrig
blieb, stellte die nächste Frage.
Ging es so lala, wechselten der
rechte und der linke Nachbar
des Befragten, ging es schlecht,
dann blieben alle sitzen. Die
Zeit verging wie im Fluge.
Lehrerin Annette Schlevogt
findet es „toll für eine Dorfschule“, dass das France-Mobil hier
überhaupt Station machte. Immerhin ist Rieu in ganz Mitteldeutschland unterwegs. Das
France-Mobil gibt es seit 2002,
es wird unter anderem vom
Ernst-Klett-Verlag und vom
Fernsehsender arte unterstützt.
TA vom 04.03.2014
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Seele and Geist
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