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28 Wie gebrauche ich Sprache? - Juliette Stauber creart-coaching

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28
Gesundheit
Juliette Renate Stauber
creart-coach
Buchtipp
Buch: «Der Schlank-Code»
Autorin: Juliette Renate Stauber –
SchlankCoach und natürlich schlank
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Bestellen: coach@juliettestauber.at
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www.juliettestauber.at
coach@juliettestauber.at
www.neubad.com | Oktober 2014
Wie gebrauche ich Sprache?
Mein Leben ist der Spiegel meiner Gedanken.
Mit jedem Wort beeinflussen wir uns selbst und andere. Unsere Lebensqualität
hängt davon ab, wie wir mit uns selbst und mit anderen Menschen umgehen. Manche Menschen können sehr gut mit sich selbst kommunizieren und manche sehr
gut mit anderen. Das Ziel wäre es, beide Kommunikationsarten eigenverantwortlich gebrauchen zu können.
Mit jeder Frage, die wir uns stellen, öffnen
wir im Gehirn einen «Karteikasten», in dem alle
zur Frage gehörenden Informationen gespeichert sind. Erinnerungen, die in Form von Bildern, Gefühlen, Stimmen oder Gerüchen der
Vergangenheit aufgezeichnet sind, zeigen, wie
gegenwärtige Emotionen beeinflusst werden.
Bewusst stellen wir Fragen und geben damit
die Richtung vor, die unser Unbewusstes sucht.
Gedanken beeinflussen unsere Lebensqualität
Ein Beispiel: Wenn wir uns folgendes sagen:
«Für mich geht alles im Leben schief», dann wird
unser Gehirn alle diesbezüglichen Erinnerungen
abrufen und uns bewusst machen, in denen für
uns alles schiefging. Wenn wir jedoch fragen:
«Was begeistert mich in meinem Leben?» −
dann wird unser Gehirn alles finden, was uns im
Leben begeistert hat. Es fällt uns scheinbar leichter, uns auf negative Gedanken zu konzentrieren
und uns darin zu vertiefen, als auf positive. Beispiele für Menschen, die gut mit Anderen kommunizieren konnten, waren Marilyn Monroe und
Elvis Presley. Diese konnten wunderbar mit anderen Menschen kommunizieren und ganze
Massen bewegen, sind jedoch an der Kommunikation mit sich selbst gescheitert. Personen, die
gut mit sich kommunizieren können, sind beispielsweise Leistungssportler und Musiker, die
eine phantastische Einheit mit ihrem Körper erreichen, jedoch im Sozialverhalten mit anderen
hilflos scheitern.
Immer dasselbe Band abspielen
Mit keinem Menschen verbringen Sie so viel
Zeit, wie mit sich selbst. Sicher machen Sie sich
nur selten bewusst, dass Sie dabei auch die ganze Zeit mit sich reden. Dies geschieht zwar nur in
Gedanken – aber jede Form der Selbststeuerung
wird mit innerlich gedachten Sätzen begleitet.
Schon Morgen sagt man zu sich selbst: «Schon
sieben Uhr, ich muss noch einkaufen: Hoffentlich
bin ich pünktlich bei der Arbeit?» Dieser innere
Dialog läuft meist so automatisch ab, wie bei-
spielsweise der aufrechte Gang. Gerade deshalb
scheinen nur die wenigsten Menschen zu überprüfen, ob sie mit der Art und Weise, wie sie zu
sich selbst sprechen, zufrieden sind.
Die innere Stimme als Antrieb nutzen
Eine kleine Übung kann Sie dabei unterstützen, den richtigen Umgang mit sich selbst leichter zu steuern. Nehmen Sie sich dazu bitte eine
Viertelstunde Zeit.
1. Denken Sie an einen «stressigen» Moment
in Ihrem Leben, indem Sie mit sich selbst besonders unzufrieden waren.
2. Jetzt überprüfen Sie Ihre innere Stimme,
wie Sie diesen Moment kommentieren. Ist die
Stimme: bestimmt, aber freundlich und sachlich; schimpfend und zeternd; nörgelnd und
weinerlich; eiskalt und abwertend.
3. Machen Sie den «Aussen»-Test. Wie würden Sie reagieren, wenn ein anderer Mensch so
mit Ihnen spricht? Schätzen Sie die Gefühle auf
einer Skala von 0 -10 ein.
4. Packen Sie die unangenehme Stimme in ein
kleines, altes Radio mit krächzendem Lautsprecher.
Schieben Sie das Radio ganz weit von sich fort.
5. Jetzt schätzen Sie nochmals ein. Auf wie
viele Minuspunkte hat sich die Gefühlswirkung
vermindert?
6. Erinnern Sie sich jetzt an eine Person, die Sie
mit ihrer Art zu sprechen positiv motiviert hat.
7. Was sind die charakteristischen Merkmale
dieser Art zu sprechen: einfühlsam und verständnisvoll; mitreissend; Mut machend; witzig?
8. Wie viele Pluspunkte geben Sie dieser Stimme?
9. Nun denken Sie an eine zukünftige Stresssituation, in der Sie mit sich hadern könnten. Lassen Sie die positive Motivationsstimme das Geschehene kommentieren. Lassen Sie die positive
Motivationsstimme vor ihrem geistigen Ohr in
einem angenehmen Tempo sprechen. Spüren
Sie jetzt die Durchhaltekraft und Hoffnung, die
diese Stimme in Ihnen weckt. Jetzt haben Sie eine wunderbare Möglichkeit und Strategie, die
innere Stimme als Antrieb zu nutzen.
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Seele and Geist
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