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Leben wie die Fussballstars - FC Kirchberg

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Kirchberg
«Alttoggenburger» – Donnerstag, 19. April 2012
Leben wie die Fussballstars
Die Kirchberger E-Junioren
verbrachten die Ostertage an
der Adria, wo sie im italienischen Cesena-Cervia-Cesenatico an einem internationalen
Juniorenturnier teilnahmen.
Tag war dann keineswegs zu Ende,
denn es folgte noch die Eröffnungszeremonie im Fussballstadion von Cesenatico mit Präsentation der einzelnen
Mannschaften mit Nationalhymne
und anschliessendem, gigantischem
Feuerwerk.
Luigi Perone/Beat Lanzendorfer
Zum ersten Mal am Meer
Der Karfreitag begann mit einem
Strandspaziergang (einige Jungs
waren noch nie am Meer). Danach
blieb Zeit für verschiedene Aktivitäten wie Fussball- und Basketballspiel etc. Nach dem Essen kam der
Teil, auf den sich die Jungstars am
meisten freuten. Man dislozierte auf
den Fussballplatz, wo es durch den
Veranstalter zuerst eine Fotosession
jedes einzelnen Spielers inklusive
Mannschaftsfoto gab. Dann begann
das Turnier. Im ersten Spiel gab es gegen eine Auswahl von Inter Mailand
eine Niederlage, danach folgte der
erste Sieg gegen Cesena (3:0). Tag 2
endete mit einem Lottospiel, bei dem
es attraktive Preise zu gewinnen gab
(z.B. Panini-Bilder hin bis zum Tischtennisschläger).
Kirchberg – Für heranwachsende Buben oder Mädchen, die dem
Fussball nachjagen, gibt es nichts
Schöneres, als sich an Turnieren mit
Gleichgesinnten zu messen. Findet
der sportliche Wettkampf dann noch
im Ausland statt, und dazu noch im
fussballbegeisterten Italien, bleiben
die Erinnerungen ein Leben lang
haften. So erging es den Kirchberger
E-Junioren, die vom 5. bis 9. April
mit ihren Trainern Luigi Perone und
Sergio Vitto sowie Betreuer und Fotograf Mohamed Afifi unser südliches
Nachbarland besuchten.
Die Anreise
Besammlung war am 5. April um
7.30 Uhr auf dem Tellplatz. Weil an
diesem Tag eigentlich noch Schulunterricht gewesen wäre, musste
vorgängig ein Dispensgesuch bei
der Schule eingereicht werden, das
unkompliziert bewilligt wurde. Einige Mamis hatten Mühe, ihre Jungs
für fünf Tage wegzugeben, aber sie
waren ja in guten Händen. Mit dem
Kleinbus (14-Plätzer) verlief die Reise anschliessend problemlos. Von
Sonnenschein über Schnee aus dem
San Bernardino bis zu einem Gewitter kurz vor der Ankunft bot das
Wetter einen bunten Mix. Am Ziel
angelangt bezog man die Unterkunft.
Es handelte sich um ein Ferienhaus
mit integriertem Restaurant – Vollpension inklusive. Um 19 Uhr war
dann das Nachtessen angesagt. Der
Footing am Strand
Weil man ja nicht nur zum Vergnügen hier war, setzten die Trainer
am Samstag ein Morgenfooting am
Strand an, um die müden Glieder
wieder auf Vordermann zu bringen.
Vor dem dritten und letzten Gruppenspiel am Nachmittag, das gegen
Atalanta Bergamo 0:3 verloren ging,
blieb Zeit, um am Markt von Cervia
noch etwas zu flanieren. Der Tag endete trotzdem erfolgreich, denn in
der Zwischenrunde schlug Kirchberg
Palermo mit 1:0. Der Ostersonntag
war spielfrei, also wurde die Zeit genutzt, um in Riccione das Oltremare (Freizeitpark mit Greifvogel- und
Delphinshow, 3D-Kino sowie vielen
anderen verschiedenen Meerestieren)
zu besuchen.
Die Kirchberger Jungstars glänzten auch auf dem grünen Rasen.
Zé Maria geschlagen
Ältere Semester mögen sich vielleicht noch an den Brasilianer Zé
Maria erinnern, der in jungen Jahren
bei Inter Mailand, Parma und Perugia gespielt hat. Nun führt er in Perugia eine Fussballschule und jene
Mannschaft schlugen die Jungs aus
dem Toggenburg im zweiten Spiel
der Zwischenrunde sensationell mit
2:1. In der letzten Partie gab es gegen
Cesena dann noch ein 2:2, was zum 9.
Schlussrang führte. Vor der Abreise
folgte dann noch das Schlussbouquet
in Form eines Mittagessens bei McDonalds. Anschliessend ging es zurück
in die Schweiz. Kurz vor Mitternacht
kehrte man wohlbehalten nach Kirchberg zurück.
Tolles Erlebnis
Die anfänglichen Bedenken, dass
man den Erwartungen eventuell nicht
gerecht werden könnte, waren schnell
verflogen. Dank des stets korrekten,
fairen, kameradschaftlichen und vor
allem respektvollen Verhaltens der
Jungs wurde der Aufenthalt zu einem
unvergesslichen Erlebnis. Ein riesiger
und spezieller Dank geht an die gute
Seele und Betreuer Mohamed Afifi, der stets den Tagesablauf mittels
Fotos dokumentierte und am Abend
Vorstellung der teilnehmenden Mannschaften im Fussballstadion.
gleich aufs Internet stellte, damit die
Eltern auf dem Laufenden waren. Bildergalerie unter www.afifi.ch/bilder,
Benutzername fck/Passwort fckirchberg. Das Trainerduo möchte sich
auch bei den Sponsoren Schmid-Garage, Gähwil, Rainer Furrer, ZürichVersicherung Wil und den Familien
Schweizer und Segmüller herzlich bedanken. Ein Dankeschön geht auch an
das FCK-Mitglied Walo Wiesli für die
sehr kostengünstige Vermittlung eines Kleinbusses. Ganz am Ende noch
dies: Auf Wunsch der Trainer und mit
voller Unterstützung aller Eltern wurde während des gesamten Aufenthaltes auf jede Form von Unterhaltungselektronik verzichtet – dies im Sinne
zur Förderung der Kameradschaft!
Es hat wunderbar geklappt und zeigt,
dass es auch in Zeiten von Natel, ipod
und ipad durchaus auch ohne geht. ■
Regen
Der Alttoggenburger dankt für die Kartengrüsse.
Im Halbschlaf hörst du es seit Stunden:
Es regnet schon die ganze Nacht.
Es giesst aus Kannen. Unumwunden:
Wo ist der, den das munter macht?
Und dann geht’s los. Der Schirm! den neuen,
(der alte klemmt ja, geht nicht auf):
Vergessen nach dem Jass im Leuen!
Ich setz die Gummihaube auf.
Und dann die Schuhe. Nicht die braunen!
mit Ledersohlen geht’s heut nicht.
Die schwarzen denn. Du kommst ins Staunen:
Die sind zwar neu, jedoch nicht dicht.
Nach zwei drei Schritten schon der Hammer,
von unten quillt’s, die Socken nass.
Ein Löchlein, und die Air-soft-Kammer
im Gehsystem rinnt wie ein Fass.
Statt deinen Schritt nun abzufedern,
mit Luft, wie’s der Prospekt empfahl,
Gruppenbild auf dem Ausflug in den Freizeitpark Oltremare.
wär’s innen ständig abzuledern:
statt Luft kommt Wasser, ’s ist fatal.
Die Regenjacke, ’s wird noch netter:
von atmungsaktiv keine Spur.
Was aktiv ist, das ist das Wetter,
und wasserdicht? Da schweig ich nur.
Man sagt, es sei nicht gut noch schlecht,
das Wetter, schlecht sind nur die Kleider.
Das Sprichwort ist ja sicher recht,
doch krieg ich langsam den Verleider.
Man müsste schütteln sich wie Happy
und ab ins Körbchen, wie ein Hund.
Das Wasser rinnt vom Regenkäppi
Mir in den Hals. Jetzt wird’s zu bunt.
Schon dreh ich ab zum Café Degen,
Erhol mich kurz beim Tee mit Rum.
Les in der Zeitung viel vom Regen,
und dann ist auch das Schlimmste um.
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