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Lumberjack Bigband Gute Taten-Jubiläum so attraktiv wie nie

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Lumberjack Bigband Gute Taten-Jubiläum so attraktiv wie nie
Lumberjacker mit fünf aussergewöhnlichen Gästen an zwei Tagen und
„Hommage an Paul Kuhn“ am 01. und 02.Dezember 2013
Die Musiker der Göppinger Jazzformation einschließlich ihrem Leiter sind begeistert: die
10.Auflage „Lumberjack eröffnet die NWZ Aktion „Gute Taten““ ist laut Aussage der Band
auch die klar attraktivste, was das musikalische Repertoire und die Gästeauswahl betrifft.
Nach den letzten Jahren, die mehr die Unterhaltungsmusik in den Mittelpunkt gestellt haben
(z.b. Tony Christie, Johnny Logan, Ingrid Peters) setzen die ca. 25 Musiker an beiden
Abenenden wieder verstärkt auf die Karte „Jazz“ und die Gäste und auch das
Instrumentalrepertoite sind diesbezüglich perfekt und attraktiv ausgesucht, denn Alles widmet
sich viel mehr dem Genre „Jazz“, wenn auch auf unterschiedlichsten Gebieten, was zur Folge
hat, dass am 01. und 02.12.2013 von Funk über Fusion bis zu Swing, Latin und Modern Jazz
die gesamte Palette des großorchestralen Jazz zuhören sein wird.
Doch der Reihe nach:
Traditionell beginnen die Lumberjacker mit der „Fanfare for a common man“ von Aaron
Copland und anschließend präsentieren sie ein dreisätziges Werk aus der Feder des USBigBand-Gurus Gordon Goodwin, das nach Aussage Eisseles zum schwersten gehört, was die
Band je gespielt hat – es handelt sich um die „Hunting wabbits“-Triologie I-III, die starke
Anklänge an Cartoon-Musik bedient und die jeden Besucher dazu anregen wird, seinen
eigenen Zeichentrickfilm als „Kopfkino“ zu kreieren – das werden spektakuläre 20 Minuten
mit bemerkenswerten und ungewohnten Klängen, v.a. aus der Percussion-Ecke.
Doch dann kommt „Mr.Tatort“ Klaus Doldinger – der Wunschgast Eisseles schlechthin und
die Zusage Doldingers für die beiden Konzerte kann sicher als sensationell bezeichnet
werden.
Der 77-jährige Saxofonist und Komponist erlangte seinen Weltruf v.a. mit „Klaus Doldinger
& Passport“ (übrigens mit Gründungsmitglied Udo Lindenberg am Schlagzeug) und durch
seine Kompositionen (darunter viel Filmmusik) von u.a. „Das Boot“, „Die unendliche
Geschichte“ und das titelgebende „Tatort-Thema“ – alles Stücke, die am Abend zu hören sein
werden im XXL-BigBand-Gewand (und den überaus spannenden Arrangements der WDR
Bigband).
Doldinger schrieb über 2000 Werke, gab mehr als 3000 Konzerte in über 50 Länder, war u.a.
mit Herbie Hancock, Johnny Griffin, Joo Kraus, Sasha, Max Mutzke, Albert Mangelsdorff
und Wolfgang Dauner uvm „on stage“ und erhielt unzählige Auszeichnungen, wie u.a. das
Bundesverdienstkreuz, den Deutschen Schallplattenpreis, den “Lifetime Achievement Echo
Award” für sein Lebenswerk und die Verleihung des Verdienstordens 1.Klasse der
Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten.
Wobei der Begriff Jazz zu schwach ist,
um die Musik dieses Ausnahmekünstlers
zu umschreiben. Denn manchmal hatte
man den Eindruck, in einem Rockkonzert
gelandet zu sein. Impulsiv, reich an
Tempo- und Dynamikwechseln, mit
jugendlichem Verve und Witz legte sich
Doldinger ins Zeug. Jazz und Rock
zusammen genommen – Fusion heißt das
Zauberwort das scheinbare Gegensätze
zu einer Einheit formt.
(Konzertkritik 2012)
Und er wird am 01. und 02.12. (als Doppelgast) zusammen mit den Lumberjackern einen
musikalischen Querschnitt seines „Schaffens“ in sieben attraktiven Arrangements zeigen,
darunter mit „Waltz of the Jive cats“ auch ein Jazzwalzer.
Und nun zum zweiten Gast des Eröffnugskonzertes am 01.12.2013: Eissele ist überglücklich
mit Helen Schneider eine Künstlerin präsentieren zu können, die schlichtweg als Weltstar auf
den Gebieten Musik, Theater, Literatur und Film bezeichnet werden kann und die den Spagat
von Pop, Jazz, Chanson, Musical bis zur Oper scheinbar mühelos bewältigt.
Größere Bekanntheit in Deutschland erreichte sie vor allem durch einen Auftritt im Jahr 1978
in der Fernsehsendung Bio’s Bahnhof, wo sie ihren ersten Auftritt in Deutschland überhaupt
hatte und durch eine Tournee mit Udo Lindenberg 1980 konnte sie ihre Bekanntheit weiter
steigern und als Rocksängerin (Rock’n’Roll Gipsy) große Erfolge in Deutschland feiern.
Ob Berlin, der Broadway – sie war überall die „great lady“ des Musicals: Eva Peron in
“Evita”, Norma Desmond in “Sunset Boulevard”, Sally Bowles in “Cabaret”, oder Reno
Sweeney in “Anything Goes”.
Darüberhinaus war sie Gastschauspielerin u.a. im „Tatort“ und „Das Duo“
2006 erhielt sie den “DIVA – Deutscher Entertainment Preis” in der Kategorie World Award
(Hall of Fame), ausserdem den Preis der Deutschen Phono-Akademie als Sängerin des Jahres
1982 (Auszeichnungen für ihre ausdrucksvolle Stimme).
Und sie war mit allen Showgrößen (u.a. Michael Jackson, Rod Stewart) egal ob in Los
Angeles, Las Vegas, Montreux, Carnegie Hall (New York) auf der Bühne.
Ihr Repertoire hat sich in den letzen Jahren immer mehr zum Jazz bewegt, was auch eine
Tournée mit den Swinglegenden (Greger, Strasser, Kuhn) oder eine bemerkenswerte BertKaempfert-Hommage-CD (mit der SWR Bigband und Götz Alsmann) belegt.
Ihr Repertoire für den 01.12.2013 ist dann auch ein spezielles „Songbook“, welches extra für
Helen Schneider von der Count Basie Bigband für ein Konzert in der New Yorker Carnegie
Hall arrangiert wurde – u.a. „I’ve got the world on a string“, „Night and day“ oder „This can’t
be love“ – Höhepunkt des Abends in der Göppinger Stadthalle wird sicherlich der Auftritt
beider Gäste sein, wenn Doldinger bei Helen Schneider’s Songs solistisch auftreten wird –
u.a. beim für Helen Schneider so typischen „Broadway baby“.
Wer jetzt noch Zweifel daran hat, wie edel
und unglaublich elegant es klingt, wenn
Helen Schneider, die in ihrer Karriere
praktisch alle populären Musikstile von
Rock, Pop, experimenteller Musik zu Soul
und Jazz bearbeitet hat, ihre
ausdrucksstarke, mitunter auch individuelle
Stimme über das sagenhaft harmonische und
Gänsehaut hervorrufende Zusammenspiel
des SWR Big Band gleiten lässt… sollte
sich…überzeugen lassen.
(Jazz Dimensions, 2010 – CD-Kritik)
Und das ist noch längst nicht alles, was sich die Lumberjacker ausgedacht haben, doch der
Grund dafür ist ein trauriger: So sollte Paul Kuhn am zweiten Tag (02.12.2013) zum
Jubiläumskonzert Helen Schneider ersetzen, doch man musste sich nach seinem Tode Ende
September überlegen, ob man dennoch das Konzert stattfinden lassen soll. Ziemlich schnell
war man sich einig, dass eine Absage diesem Swingmeister nicht gerecht werden würde und
in Absprache mit seiner Frau Ute Kuhn, war schnell klar, man wird am 02.12.2013 ein
organisatorisch überaus intensives Gedenkkonzert organisieren und schon bald konnte
Eissele durch seine sehr guten Kontakte eine „Ersatz“-Riege präsentieren, die Paul Kuhn
mehr als gerecht werden wird.
Der erste Konzertteil wird, wie am 01.12.2013 von den Lumberjackern und Klaus Doldinger
bestritten, wer aber dann im 2.Konzertteil die Bühne der Göppinger Stadthalle betreten wird,
ist das „who is who“ der Bigband-Swingmusik, die kaum einer so wie Paul Kuhn verkörperte
und die er so liebte – damit eine perfekte Hommage an Kuhn:
Zunächst wird die Holländerin Greetje Kauffeld, eine langjährige Bühnenpartnerin Kuhns,
dem „Great American Songbook“ mit den Evergreens „Sweet Georgia Brown“, „On the
sunny side of the street“ oder „Route 66“ huldigen – alles sensationelle Arrangements der
WDR Bigband, mit der Kauffeld einige CD’s aufgenommen hat. Höhepunkt wird sicherlich
die Comboversion von „Over the rainbow“ werden, ein Stück, welches Kauffeld und Kuhn
sehr oft zusammen aufgeführt haben.
Kauffeld gehört ganz klar zu den letzten großen „Swingladies“, war mit allen großen
BigBands auf Tour und mit Legenden wie Stan Getz, Phil Woods, Thad Jones, Jiggs
Whigham, Ack van Rooyen, Caterina Valente, Kurt Edelhagen, Erwin Lehn, Horst
Jankowski, Udo Jürgens und natürlich ihrem Duettpartner Paul Kuhn auf der Bühne und sagte
sofort zu, als die Idee umgesetzt wurde
„Ich habe so lange mit Paul
gearbeitet und er war mir so
lieb,dass ich es eine Ehre finde
an dieser Hommage mitzuarbeiten!“
(Greetje Kauffeld)
Anschließend wird ein Klarinettist und Bandleader die Bühne betreten, den man ohne
Übertreibung als eine lebende Legende bezeichnen kann – Hugo Strasser – einer der drei
Swinglegenden (Greger, Kuhn, Strasser), wird zusammen mit den Lumberjackern die große
Zeit der deutschen „Swingin’ BigBands“ aufleben lassen, da wo Jazz noch Popularmusik war.
Sein Repertoire mit der Klarinette umfasst u.a. den Evergreen „Wild cat blues“, „Misty“ (ein
Arrangement von Kuhn) und „Creloe love“, wo Eissele (ja ebenfalls Klarinettist) mit Strasser
zusammen musizieren wird.
Auch mit 92(!) Jahren ist Strasser noch unheimlich erfolgreich und aussergewöhnlich fit auf
allen Bühnen zu hören u.a. mit seiner Combo „Hot five“ – eine Renaissance der BigbandAera erlebte Europa in den letzen ca. 8 Jahren durch die spektakulären Konzerte der oben
angesprochenen „Swing-Legenden“ zusammen mit der SWR BigBand.
„Wir freuen uns im Andenken an
Paul, diesen schönen Abend mit zu
gestalten! Wir haben ihn sehr
geliebt! Und das nicht "nur"
musikalisch! Er bleibt in unserem
Herzen auf ewig! Ein wahrer
Freund ….“
(Hugo Strasser)
Zum Abschluß der zweiten Konzerthälfte (die übrigens trotz der vielen Gäste nicht viel
umfangreicher werden wird, als der erste Abend) wird ein Musiker auftreten, der 2011 schon
einmal angekündigt wurde, kurzfristig absagen musste, durch Johnny Logan ersetzt wurde
und der eigentlich wie Paul Kuhn ein Genre abdeckt, dass heute nur noch von ganz wenigen
(z.b.Götz Alsmann) bedient wird: den am Klavier singenden Entertainer.
Michael Schanze, wird zwischen zwei Theater-Vorstellungen „Othello darf nicht platzen“ (in
Fürth und Singen) einen Zwischenstop in der Hohenstaufenstadt einlegen und wird, wie
Kauffeld, die großen „Great American Songbook“-Songs, in diesem Fall Frank Sinatra-
Swinghits (Kuhn war übrigens größter Fan von Sinatra) zusammen mit den Lumberjackern zu
Gehör bringen – u.a. „Fly me to the moon“ und eines der schönsten Paul Kuhn-Arrangements
überhaupt „My private collection“, ein Medley aus „The summerwind“, „The lady is a tramp“
und „I get a kick out of you“, was Kuhn in seiner unnachahmlichen vokalen Art sensationell
interpretierte – Ute Kuhn hat dieser Idee sofort zugestimmt und dieses wunderbare
Arrangement gerne zu Verfügung gestellt.
Schanzes Vita ist zu groß, um sie lückenlos zu präsentieren, erwähnt sei nur die erfolgreichen
Kindershow „1-2 oder 3“, bzw. „Kinderquatsch mit Michael“, sowie seine großen SamstagAbend-Shows „Hätten Sie heut’ Zeit für mich?“ oder „Flitterabend“ – darüberhinaus erhielt er
den Bambi, die „Goldene Kamera“, den Adolf-Grimme-Preis, sowie die Goldene Rose von
Montreux.
Und vor allem ist Schanze ein hervorragender Musiker, Sänger, Pianist und Entertainer, was
er am 02.12.2013 auf der Bühne der Stadthalle zeigen wird.
Nach eigener Aussage, hat sich Paul
Kuhn sein Bier hier bei uns ans Klavier
bringen lassen, weil es auf Hawai
keines gab...Was ein Glück! So konnten wir
alle miterleben, dass der musikalische
Spagat, zwischen anspruchsvoller Ballade
über den Gassenhauer bis hin zu
"seiner"geliebten
Swingmusik eben nicht nur möglich, sondern
überzeugend und in style "geturnt" werden
kann.
(Es ist für mich eine Ehre am 2. Dez. mit
dabei zu sein)
(Michael Schanze)
Finaler Höhepunkt des zweiten Abends in Erinnerung an Paul Kuhn ("Meine Auftritte
machen mich glücklich. Ich mache weiter, bis der liebe Gott mir beim Klavierspielen auf die
Finger klopft und sagt: "Jetzt reicht's!") wird der Auftritt aller vier Musiker sein, die sich –
wie könnte man es besser inszenieren – zusammen mit der Lumberjack Bigband und ihrem
Leiter Alexander Eissele mit Bert Kaempferts „Dankeschön“ verabschieden werden.
Die 10.Auflage der NWZ-Aktion „Gute Taten“ in Kooperation mit der Lumberjack Bigband
ist mit Doldinger, Schneider, Strasser, Kauffeld, Schanze und der Lumberjack Bigband
bestimmt das mit Abstand größte Ereignis seit 2004 und man kann klar von einem
Jazzfestival der Sonderklasse sprechen, was den Göppingern geboten wird und was es in
dieser Form deutschlandweit sicher nicht ein zweites mal gegeben hat und geben wird.
Infos zu den Konzerten:
Sonntag, 01.12.2013
Auftaktkonzert
Gäste:
Klaus Doldinger (sax), Helen Schneider (voc)
Beginn:
19.ooh
Einlass:
18.3oh
Ort:
Stadthalle Göppingen
Adresse:
Blumenstrasse 4
73033 Göppingen
Montag, 02.12.2013
Jubiläumskonzert und „Hommage an Paul Kuhn“
Gäste:
Klaus Doldinger (sax), Greetje Kauffeld (voc), Hugo Strasser (cl),
Michael Schanze (voc)
Beginn:
20.ooh
Einlass:
19.3oh
Ort:
Stadthalle Göppingen
Adresse:
Blumenstrasse 4
73033 Göppingen
Karten für beide Konzerte:
nummerierte Sitzplätze
Preiskategorien:
Preiskategorie I:
€ 29,-/€ 27,Preiskategorie II:
€ 27,-/€ 25Preiskategorie III:
€ 25,-/€ 23,Preiskategorie IV:
€ 23,-/€ 20,Preiskategorie V:
€ 20,-/€ 14Vorverkaufsstellen:
NWZ-Verlagshaus in Göppingen, Rosenstraße 24
Tel.: 07161/2040
i-Punkt im Rathaus Göppingen, Hauptstraße 1
Tel.: 07161/650292
und eventuell Abendkasse
weitere Künstlerinfos:
Klaus Doldinger:
Helen Schneider:
Greetje Kauffeld:
Michael Schanze
Lumberjack BigBand:
www.klaus-doldinger.de
www.helenschneider.com
www.greetjekauffeld.nl
www.michael-schanze.de
www.lumberjack.de
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