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Heilen wie Jesus

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Heilen wie Jesus
Erst aus der Erkenntnis erwächst die Verantwortung!
Karl Japers (Psychiater und Philosoph) hat Jesus neben Sokrates, Buddha und Konfuzius als
eine der vier maßgeblichen Menschen dargestellt, und ihm dabei eine grundsätzliche
Bedeutung für die Suche nach dem rechten Menschen zuerkannt. Heute zählt sich ein
Drittel der Erdbevölkerung zu den Christen.
Was sind die drei großen Besonderheiten, die Jesus von Nazareth in die Welt gebracht
hat?
Jesus hat den Buddhismus um eine wesentliche Nuance erweitert. Buddha lehrte das
Mitgefühl. Und Jesus ergänzte, liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.
Kardinal Ratzinger: ‚Während im Judentum alles auf das Kollektiv, auf das Volk der
Erwählung abgestellt sei, sei Jesu Botschaft streng individualistisch: Er richte sich an den
Einzelnen und habe eben den unendlichen Wert des Einzelnen erkannt und zur Grundlage
seiner Lehre gemacht. Im Judentum habe das Kultische (und mit ihm das Priestertum)
dominiert: Jesus habe das Kultische beiseitegeschoben, seine Botschaft sei streng
moralisch ausgerichtet. Er setzte nicht auf kultische Reinigung und Heiligung, sondern auf
die Seele des Menschen.‘
Zweitens hat Jesus etwas in Gang gesetzt, woraus die dritte große monotheistische
Religion entstanden ist. Dies hat im weitesten Sinne dazu geführt, dass sich das
Patriarchat und daraus der Kapitalismus entwickelten.
Drittens hat Jesus Christus eine neue Art des Heilens in die Welt gebracht.
Die absolute Besonderheit hierbei ist, dass erstmals jemand auftrat, der aus eigener
Vollmacht heilte. (Eine neue Lehre aus Vollmacht! Und den unreinen Geistern gebietet er
und sie gehorchen ihm.") Jesus vermittelte eine Kraft Gottes, die sein Leben verändert
hatte und das Leben anderer mitbeeinflusste. Er lehrte und wirkte, besonders beim Heilen,
auf eine Art, die deutlich machte, dass er sich nicht auf eigene Macht stützte, sondern auf
die Macht Gottes. So sind viele Geschichten überliefert, dass Jesus bei den Kranken
irgendwelche Dämonen und andere unreine Geister austrieb. Dies kann man nicht hoch
genug würdigen. Erstmals in der Geschichte der Heilung trat der Heiler / Schamane /
Priester nicht als Mittler und Bittsteller zwischen dem Kranken und der geistigen Welt auf.
Er bedurfte nicht der Hilfe von Göttern, Heiligen, Geistern und anderer Mächte, um dem
Kranken beizustehen. Dies besagt zweierlei: Erstens bedurfte Jesus zur Heilung keine
fremde Hilfe, sondern alle nötige Kraft hat er ausreichend selbst zur Verfügung. Zweitens
wurden durch seinen Taten, und vorallem auch durch seine diesbezüglichen Aussagen,
die Menschen frei, selbst über ihre Gesundheit zu bestimmen.
Jesus sagte oft; Ihr könnt all das, was ich kann, und noch viel mehr, wenn … Dann folgt
etwas wie: ..‘wenn ihr stark im Glauben seid‘, oder --- ‚wenn ihr reinen Glauben seid‘, und
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ähnliche Formulierungen. Ich denke, diese Formulierungen sind gelogen. Es sind
Fälschungen der Kirche. Denn im Glauben schwingt auch immer ein Quäntchen Zweifel
mit, was sich gut zur Drohung und Unterdrückung einsetzen lässt. Ich behaupte, Jesus hat
immer nur solche Formulierungen verwendet, wie: … ‚wenn du voll Gewissheit bist‘, oder:
‘sei dir dessen sicher‘. Jesus hat somit vom Wissen gesprochen, und nicht vom Glauben.
Jesus heilte nicht ausschließlich durch Handauflegen. Manchmal sprach er nur zum
Kranken, sagte ein, zwei Worte, manchmal diskutierte er mit den um Heilung ihrer
Angehörigen Bittenden – und es kam zu einer Fernheilung. Die Autorität seines Wortes
scheint zu genügen.
Hauptsächlich heilte Jesus tatsächlich mit seinen Augen. Allein durch seine Präsenz,
beispielsweise bei seinen Predigten, schuf er den sogenannten sicheren Raum der
Heilung. Dann genügte oftmals ein kurzer Blick, um einem Kranken zu signalisieren, dass
alles gut wird, und die Krankheit vorbei ist. Viele solcher Fälle sind beschreiben worden.
Ich kenne und praktiziere zwei Arten von Heilung mit den Augen. Seit es mir gelehrt
wurde, benutze ich meine Augen, um die Reiki-Symbole über die betreffende Person zu
zeichnen. Als Beispiel möchte ich von einem Erlebnis berichten, welches ich schon vor
einigen Jahren spät abends in der S-Bahn hatte. Ich stellte fest, dass der mir
gegenübersitzende Fahrgast offensichtlich sehr stark erkältet war, und von
Fieberkrämpfen geplagt war. Nachdem ich zweimal meine Symbole über ihn gezeichnet
hatte, sackte meine Gegenüber spürbar zusammen, und schien deutlich entspannt
einzuschlafen. Nun stellt sich die Frage, ob ich diesen Mann erst hätte um Erlaubnis
fragen müssen, oder eben die Heilung zu unterlassen. Meiner festen Überzeugung nach,
wäre ein Nichteingreifen gleichzusetzen wie unterlassene Hilfeleistung, und somit nicht
akzeptabel.
Die zweite Art der Heilung mit den Augen ist scheinbar eher inaktiv. Hierbei geht es um
die starke Ausstrahlung der inneren Seelentätigkeit durch die Augen. Dies beherrschte
Jesus perfekt. Durch seine unerschütterliche Gewissheit über die heile Gemeinschaft
zwischen Gott, Jesus und allen Geschöpfen konnte er die Gesundung in allem sehen, und
damit Heilung durch die Augen aussenden. (Wo sind die Bitten, die das Herz formuliert,
ohne dass die Lippen sich zu öffnen brauchen?)
Es geht um mich selbst. Ich muss zum Nächsten werden, dann zählt der Andere für mich
„wie ich selbst“. „Wär nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken“, hat
Goethe formuliert. Jeder Prozeß des Erkennens schließt immer in irgendeiner Form einen
Prozeß der Gleichwerdung ein, eine Art von innerem Einwerden des Erkennenden mit dem
Erkannten, der je nach der Seinsstufe des erkennenden Subjekts und des erkannten
Objekts unterschiedlich ist. Gott wirklich zu kennen, setzt Gottesgemeinschaft voraus, ja
Seinseinheit mit Gott.
Hiermit komme ich zu einem besonderen Vorschlag für Euch, wie ein kleines Experiment.
Nachdem ich mir vor ein paar Jahren diese Erkenntnis des Heilens über die Augen
erarbeitet hatte, wollte ich es ausprobieren.
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Einwurf: die Apostel (Jünger Jesu) …“die zwölf sind gesandt „alle Krankheiten und Leiden
zu heilen“ Heilen ist eine wesentliche Dimension der apostolischen Sendung, des
christlichen Glaubens überhaupt. Eugen Biser bezeichnet das Christentum geradezu als
eine ‚therapeutische Religion‘ – eine Religion des Heilens. Wenn man das in der nötigen
Tiefe auffasst, ist drin der ganze Inhalt von ‚Erlösung‘ ausgedrückt. Die Vollmacht,
Dämonen auszutreiben und die Welt von deren dunkler Drohung zu befreien hin zu einem
und wahren Gott – diese Vollmacht schließt zugleich jedes magische Verständnis des
Heilens aus, bei dem man sich eben dieser geheimnisvollen Mächte zu bedienen versucht.
… Die Heilungsmacht der Boten Jesu Christi stellt sich dem magischen Spuk entgegen, sie
exorziert auch im Bereich der Medizin die Welt. … Nur das Einswerden mit Gott kann der
wahre Prozeß der Heilung des Menschen sein. So ist auch das Heilen durch Gottes Macht
zugleich Aufruf, an Gott zu glauben und die Kräfte der Vernunft für den Dienst des Heilens
zu gebrauchen. Immer ist dabei eine weit aufgetane Vernunft gemeint, die Gott
wahrnimmt und die daher auch den Menschen als Einheit aus Leib und Seele erkennt. Wer
den Menschen wirklich heilen will, muss ihn in seiner Ganzheit sehen und muss wissen,
dass seine letzte Heilung nur die Liebe Gottes sein kann.
Wenn Jesus Christus recht damit hatte, dass wir alle, und damit auch ich, fähig sind,
gleiche Taten wie er zu vollbringen, dann sollte es mir doch auch gelingen, durch die Kraft
der Ausstrahlung meiner Augen zu heilen, oder? An einem schönen Herbstnachmittag
habe ich mich energetisch richtig aufgeschaukelt, und bin dann spazieren gegangen.
Immer wieder habe ich mir in Erinnerung gerufen, dass ich mit meinen Augen heilen
kann. Und tatsächlich sind im Altonaer Rathauspark viele Menschen stehen geblieben, um
mich (erstaunt & freundlich) anzuschauen. Besonders Kleinkinder im Wagen waren zu
erleben, wie sie sich nach mir umgedreht haben. Interessanterweise wurden viele
Erwachsene erst durch das Verhalten der Kinder auf mich aufmerksam. Im dichten
Fußgängergewühl vor dem Altonaer Bahnhof bin ich von vielen fremden Menschen
gegrüßt worden. Seit dem habe ich dieses ‚Experiment‘ recht oft widerholt. Dabei fällt
auf, dass umso besser ich mich selbst gerade fühle, umso deutlicher wird das Ergebnis,
bzw. es funktioniert geradezu automatisch. Ich möchte jeden dazu ermutigen, dies selbst
zu probieren.
Seit einiger Zeit bin ich sehr oft im Hamburger Nahverkehr unterwegs. Dabei versuche ich
stets, die Menschen um mich herum wirklich zu sehen. Gerade dann kann ich oft
beobachten, dass, wenn ich mich bewusst in den Zustand wie bei der Quantenheilung
begebe (‚online gehe‘), sich Kinder sofort nach mir umdrehen. Manchmal erscheint es mir
als echter Spaß, eine junge Mutter in schiere Verzweiflung zu bringen, weil ihr Kind sich
nicht so verhält, wie Mama es möchte und erwartet.
Warum berichte ich hier über diese kleinen Albernheiten? Nun, ich denke, manchmal ist
es ganz dienlich, sich selbst, und das eigene kleine Ego etwas zu bauchpinseln. Dies kann
uns spielerisch helfen, uns immer mal wieder an unsere Fähigkeiten, und Möglichkeiten
zu erinnern.
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In den Worten Jesu, die uns von den Evangelien überliefert werden, gibt es viele „Ich bin
es“-Wortgruppen. Dies sowohl ohne weitere Zusätze, als auch beispielsweise: Ich bin das
Licht der Welt, der wahre Weinstock, der gute Hirte usw. Es sind symbolische Worte,
drücken aber sehr deutlich die erfolgreiche Einswerdung aus.
Worauf möchte ich hinaus? Jeder, der sehenden Auges durch die Welt geht, kann ständig
kranke Menschen (Tiere, Pflanzen, Wesenheiten …) beobachten. Vermutlich durch mein
persönliches Erleben (Krebstod meiner Frau Juli 2000) wurde ich besonders sensibel beim
Erkennen von Frauen mit Krebs. Gerade, wenn bei fortgeschrittenem Krebs die Frauen
wegen Verlust der Haare eine eher unelegante Kopfbedeckung tragen, kann dies wohl
jeder andere auch erkennen. Ich denke, hier ist ein jederzeitiges Intervenieren angesagt.
Etwas besonders hässliches ist mir im Laufe dieses Jahres aufgefallen. Ich meine die
Werbung des Hamburger ‚Kernspinzentrum Europa-Passage‘. Es erscheint mir sowieso
abartig, wenn eine notwendige medizinische Einrichtung sich am Protz des
Jungfernstieges ausrichtet. Die Patienten dieser Einrichtung erhalten ihre Akten bzw.
Bilder in einem aufwendig gestalteten Briefumschlag mit Kunstdruck. Das Kuvert macht
den Eindruck, als hätten die Menschen sich gerade eine Zeichnung gekauft. Wer
aufmerksam hinschaut, erkennt aber sogleich, um welchen Inhalt es sich da handelt. In
diesem Frühjahr ist mir dies zum ersten Mal aufgefallen. In der U-Bahn setzte sich eine
Dame mir gegenüber, deren Kopfbedeckung überdeutlich den Haarverlust durch
Chemotherapie herausstellte. Zusätzlich hielt sie den bewussten Briefumschlag des
Kernspinzentrums in den Händen. Ich konnte beobachten, wie diese Frau immer wieder
in sich zusammen sackte. Das Kuvert enthielt also schlechte Nachrichten. Ganz bewusst
habe ich nun immer wieder versucht, ihr in die verweinten Augen zu schauen. Dies ist ein
sensibler Moment, denn es gilt einerseits, durch die Tränen der Resignation hindurch zu
dringen, und andererseits nicht wie ein Gaffer zu erscheinen. Die Irritation der Frau war
deutlich zu erkennen. Trotzdem bin ich felsenfest überzeugt, dass allein dadurch, dass ich
sie voller Kraft durch Liebe angeschaut habe, etwas in ihrem Leben verändert wurde.
Natürlich weiß ich nicht, was mit dieser Frau weiterhin geschehen ist. Da ich ein sehr
aufmerksamer Beobachter bin, fallen mir allerdings diese ‚Werbe‘-Briefumschläge immer
öfter auf. Wenn es mir möglich ist, versuche ich dann, mit meinen Augen zu helfen.
Vor einiger Zeit ist mir dabei ein Lapsus passiert. Beim Einsteigen in die S-Bahn fiel mein
Blick auf eine reizende junge Frau, welche offensichtlich auch sehr lebensfröhlich war. Sie
hatte einen Rucksack und in einem Lederetui eine Gitarre dabei. Zusätzlich allerdings trug
sie den besagten Briefumschlag. Ihr ist wohl mein erschrockener Blick aufgefallen.
Umgehend hat sie mir mit ihren Augen bestätigt, dass mein Erschrecken berechtigt war.
Dies war zwar ein sehr intensiver Moment, aber ich war nicht in der Lage, angemessen zu
reagieren. Ich fühle mich etwas wie ein Versager. Dieses war wohl das ausschlaggebende
Moment für diesen Artikel. Hiermit nehme ich mir vor, meine Beobachtungsgabe nicht
nur wie ein Voyeur funktionieren zu lassen, sondern so bewusst in meiner Präsenz zu
bleiben, dass ich sofort mitleidloses Mitgefühl spiegeln kann.
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Jesus sagte: „Sorge erst für das Königreich in deinem Inneren und dann wird dir im Außen
alles hinzugegeben werden.“
Nicht ich habe Dich geheilt, Dein Glaube hat Dich geheilt. Damit weist er ausdrücklich
darauf hin, dass in den Menschen selbst die Kraft steckte, heil zu werden. Zugleich, so
scheint es, möchte er sie frei machen von Aberglauben und Misstrauen, kurz: von Angst.
Dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden. Und sei gesund, ledig deiner Plage.
Wer hat Angst davor, einem Anderen ungefragt Heilung angedeihen zu lassen? Einerseits
wohl sogenannte Heiler, welche selbst noch ein großes Problem mit dem Thema Freier
Wille haben. Dazu zählen besonders auch Menschen, die aufgrund von Süchten so wenig
eigene Energie haben, dass sie niemandem anderen etwas abgeben können. Die andere
Gruppe von Heilern, welche sich nicht traut, aus eigener Vollmacht zu heilen, leidet wohl
an Selbstüberschätzung. Das geistige Heilen funktioniert prinzipiell auf der spirituellen
Ebene der jeweils beteiligten Hohen Selbste. Auch auf dieser Ebene hat der jeweils
Andere immer das volle Recht zur Ausübung des Freien Willens. Somit ist klar, dass
niemand einem Anderen eine Heilung aufzwingen kann, die seine Seele ablehnt.
Ich betone noch einmal, dass, wer das Eins Sein mit Gott und aller Schöpfung
verinnerlicht, kann keinen anderen Fehler machen als den, nicht jederzeit seine
Fähigkeiten und Möglichkeiten einzusetzen.
Mein Fazit:
Als Merlin brauchte ich noch die Hilfe der geistigen Welt, während Jesus lehrt, ‚Du bist die
geistige Welt! ‘ (Ihr seid das Licht der Welt)
Zusätzlicher Hinweis:
Tertullian: „Nie war Christus ohne das Wasser“
Im Johannesevangelium steht, dass die Verbindung von Geist und Wasser das Blut ergibt,
wobei oftmals Wasser und Wein gleichgesetzt werden. Jesus wurde in der
Geschichtsschreibung manchmal als Fresser und Weinsäufer bezeichnet… Heilen wie
Jesus hat somit nichts mit Askese zu tun, oder Christi Leiden, sondern mit Lebensfreude.
(Wer keine Quelle sein will, wird ewig dürsten müssen.)
Viel Spaß beim ‚Nach-Heilen‘
Der tiefe Friede sei mit euch.
Frank Sohr
http://hifas.eu/
5
Quellenangaben: alle im Text kursiv gefassten Passagen sind folgenden Büchern entnommen;
„Jesus von Nazareth“, Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., vom Herder Verlag; bei diesem Buch ist
mir oftmals echt übel geworden, ich finde die dargestellte Sichtweise grottenschlecht, trotzdem
ist dieses Buch eine gute Quelle von Informationen, wenn man sie zu lesen weiß;
„Essener Erinnerungen“, Die spirituellen Lehren Jesu, von Anne und Daniel Meurois-Givaudan, ein
grandioses Buch, gechannelt aus der direkten Lebenszeit Jesu, und mit viel heilerischem Wissen
der Essener;
„Der Dritte Jesus“, Deepak Chopra, dieses Buch enthält nicht nur christliche Erkenntnisse aus
Indien, hier handelt es sich um eines der schönsten Bücher der heutigen Zeit; wer mal wirklich von
Herzen weinen möchte, wer tiefstes Glück in seinen Gedanken erfahren will, dem sei dieses Buch
auf den Gabentisch gelegt;
„Jesus als Heiler“, Franziska Rudnick, im Reiki Magazin 3/13, ein sehr guter Artikel in einer guten
Zeitschrift, http://www.reiki-magazin.de/
weitere Zusammenfassungen zum Thema Jesus als Heiler:
http://www.kaleidoskop-journal.de/index.php?id=812
Ein Nachsatz zum Thema „ungefragt heilen dürfen / nicht dürfen“:
Ich möchte ein Beispiel aus dem Pflegealltag berichten. Bitte denkt an einen Wohnbereich
eines Pflegeheimes. Angenommen dort leben 20 Menschen, alles unterschiedliche
Individuen, und trotzdem eine Gruppe mit einer energetischen Gruppendynamik. Es
kommt recht oft vor, dass mal ein ganzer Wohnbereich von irgendeiner Unruhe erfasst
ist, aus der sehr schnell deutliche Aggressivität entstehen kann. Wenn genügend Personal
anwesend ist, kann ich mich aus der direkten Intervention heraushalten und mich ruhig in
eine Ecke stellen und ‚ins Feld gehen‘. Damit meine ich die gleiche energetische Haltung
wie das reine Gewahrsein bei der Quantenheilung. Meistens kann ich dann hören und
spüren, wie Ruhe einkehrt, und die Anspannung weicht.
Nun komme ich zur eher gegenteiligen Beobachtung. Wenn Pflegepersonal in der Pause
geraucht hat, und in den Wohnbereich zurückkommt, zieht es automatisch von den
Bewohnern Energie ab. Wenn mehrere rauchende Kollegen gleichzeitig aus der Pause in
den WB kommen, kann ich dies sofort an der Geräuschkulisse der Bewohner hören, und
an ihren Reaktionen sehen.
Daraus könnte sich die Frage stellen, ob man deshalb den Rauchern generell den Kontakt
zu anderen Menschen verbieten sollte, weil sie sofort und nachweislich anderen
Menschen schaden? Wer sich sagt, ich darf nicht ungefragt heilen, sollte sich auch sagen,
ich darf nicht schaden. Wir sollten immer versuchen, möglichst alle Facetten zu
betrachten, und ausgewogen bleiben.
Hier eine weitere kleine Geschichte, passend zu meinem Erlebnis, welches ich weiter
oben als Versagen beschrieben hatte:
Im Frühsommer dieses Jahres war ich auf einem Treffen der Violetten. Als Gast war auch
eine Frau, welche immer mal wieder auftaucht. Beim Verabschieden spricht sie mich an:
„Hallo, Du bist doch Heilpraktiker, kannst Du mir mit meinem Rücken helfen? Daraufhin
hat sie ihre Rückenschmerzen in allen Varianten geschildert. Als ich zu Wort kam, habe ich
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korrigiert, dass ich kein Heilpraktiker sie, sondern Heiler. Gleichwohl sehe ich
Möglichkeiten, ihr zu helfen. Deshalb habe ich ihr angeboten, am folgenden Samstag zu
einem Treffen zu kommen, wo einige Freunde geplant haben, einem Garten zu helfen.
Später am Abend bei mir zuhause habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht. Warum
habe ich keine Möglichkeit gefunden, ihr sofort bei ihren Schmerzen zu helfen?
Schmerzen zu ertragen ist nicht akzeptabel! Deshalb habe ich in viele Richtungen
überlegt, wie ich ihr hätte direkt helfen zu können. Wie hätte ich beispielsweise
unauffällig eine Hand auf ihren Rücken legen können, um dabei mit ihr zu sprechen und
über meine Präsenz ihre Schmerzen zu lindern? Einerseits fühlte ich mich schlecht, wegen
eines Versagens. Andererseits habe ich deswegen ihr gegenüber Schuldgefühle
empfunden.
Zum vereinbarten Treffen haben einige Freunde im Garten so unser Tun gehabt, als die
besagte Dame auftauchte, kurz fragte, wo sie helfen kann, und dann fleißig ans Werk
ging. Dabei war ihr nicht anzumerken, dass sie ‚Rücken hat‘. Zur Kaffeepause sprach sie
mich an: „ach herzlichen Dank, ich weiß zwar nicht, was Du gemacht hast, aber seit dem
Abend ist es deutlich besser geworden …, ich konnte wieder durchschlafen.., es ist schon
fast gut…! Gleichwohl habe ich vorgeschlagen, die Ursache der Rückenschmerzen noch
tiefer zu beleuchten, und anschließend haben wir in das anstehende Thema ‚gequantelt‘.
Weil der ganze Nachmittag für sie ungeplant war und sich länger hin zog, musste sich
dann schnell weg. Plötzlich kam sie durch den Garten zurück gebraust, weil sie ihren
Schlüssel vergessen hatte. Als sie uns dann über den Wintergarten im Hüpferchenlauf‘
verlassen hat, wusste ich, dass sie vollständig geheilt war. Erst nach fast vier Monaten
habe ich sie wieder getroffen. Sie sprach glücklich von keinerlei Problemen mit dem
Rücken!
Wie denke ich heute darüber? Tatsächlich passte an diesem Abend das Gefühl des
Versagens. Denn mir offenbarte sich eine Frau, die Hilfe suchte. Ich hatte sie nur
vertröstet.
Durch meine nachträgliche Arbeit der Verbindung, des Einswerden und des um
Verzeihung Bittens, habe ich offensichtlich eine Wendung der Situation herbeiführen
können. Gut so.
weitere Zitate aus o.g. Literatur:
Nicht einer der Bewohner dieser Stadt sucht mich wegen meines Vaters auf. Diese
Menschen erwarten nichts als Wunder und kümmern sich nicht um die Kraft, die sie
hervorbringt. Ich versichere euch, meine Brüder, bei allem ist ein Maß erforderlich. Wer
Wunder nur wirkt, um die Augen zu verblüffen, verfehlt sein Ziel; er gibt vor, den Vater zu
zeigen, in Wahrheit jedoch steht er selbst im Mittelpunkt. Er will die Herzen öffnen, aber er
stellt nur seinen Egoismus zur Schau.
Ich werde das Leben eurer Welt voranbringen, indem ich in eueren Herzen feinstoffliche
Schwingungen erzeuge.
Werdet euch jeder Zelle eures Körpers bewusst, identifiziert euch mit ihnen, damit sie sich
mit euch identifizieren. Zwischen ihnen und euch sollte es keinen Unterschied geben. Lasst
vermittels dieser Kenntnis, vorallem aber durch die Liebe, die sieben Sonnen eueres
Körpers leuchten, damit sie die sieben Siegel werden und die sieben Kirchen eures
Bündnisses mit ihm. DIES IST DER KÖNIGLICHE WEG DER VERWANDLUNG!
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