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Erster Teil - Das o2 Partnerprogramm

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Inhalt:
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Erster Teil: Einführung und wichtige Erfolgskriterien im Affiliate-Marketing
Zweiter Teil: Tipps zum Start einer eigenen Mobilfunk-Website
Dritter Teil: Ohne gute Inhalte und ein bisschen SEO geht nichts…
Vierter Teil: Noch mehr Besucher für die Website gewinnen
Erster Teil: Einführung und wichtige
Erfolgskriterien im Affiliate-Marketing
Was sind eigentlich die Erfolgskriterien für einen Affiliate? Wie
kann man mit einer Mobilfunk-Website Geld verdienen? Und wie
kommt man an guten Content heran? Fragen, die in den nächsten
Wochen in diesem Workshop geklärt werden.
Herzlichen Glückwunsch, dass Sie an diesem Workshop teilnehmen. Damit zeigen Sie, dass Sie ernsthaft daran interessiert sind,
mit Ihrer Website Geld zu verdienen und erfüllen damit bereits die
erste Voraussetzung für einen erfolgreichen Affiliate.
Wie funktioniert Affiliate-Marketing eigentlich?
Affiliate Marketing ist erfolgsbasiertes Online-Marketing.
Das heißt, die Affiliates empfehlen auf ihrer Website die Produkte
oder Dienstleitungen des Merchants und erhalten eine Provision nur dann, wenn es zu einer erfolgreichen Aktion
kommt. Dies kann ein Produktkauf oder eine Anmeldung zu einem Newsletter sein. Der Merchant hat den Vorteil,
nur im Erfolgsfalle für seine Werbung zu bezahlen. Und das tut er dann natürlich gerne. Sie als Affiliate tragen als
Online-Vertriebspartner des Merchants zu seinem Erfolg bei und erhalten dafür eine Provision. Durch die Einbindung eines Partnerprogramms auf Ihrer Website, haben Sie als Webmaster folgende Vorteile gegenüber einem
normalen Ladengeschäft in der Offline-Welt:
• Es fallen keine Kosten für Produktion oder Einkauf von Gütern an.
• Es fallen keine Kosten für Lagerung an (Miete für Lagerräume, Finanzierung des Lagers etc.).
• Es fallen keine Kosten für Verpackung und Versand an.
• Sie vermitteln nur die Geschäfte und tragen kein eigenes geschäftliches Risiko.
• Ihrem Erfolg sind nach oben keine Grenzen gesetzt.
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• Der Zeitaufwand ist der Gleiche, ob Sie nun eines, zehn oder einhundert Geschäfte pro Tag vermitteln.
• Sie können Ihr Geschäft praktisch „auf Autopilot“ stellen. Fahren Sie in den Urlaub und lassen Sie die
Provisionen weiterlaufen.
Affiliate Club – Workshop
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So einfach läuft die Teilnahme an einem Partnerprogrammen ab:
1. Anmeldung zum Partnerprogramm auf der Website des Merchants oder Affiliate-Netzwerks
(in aller Regel kostenlos).
2. Freischaltung durch den Merchant (oft automatisch, manchmal manuell nach Begutachtung Ihrer Website).
3. Auswahl eines der Werbemittel aus dem Angebot des Merchants (z.B. Banner oder Textlinks).
4. Einbau des Werbemittels auf Ihrer Website.
5. Beobachten der Statistiken im Login-Bereich des Partnerprogramms auf der Website des Merchants oder
Affiliate-Netzwerks.
6. Auszahlung der Provisionen auf Ihr Konto. In der Regel muss eine Auszahlungsgrenze (z. B. 25,00 Euro)
erreicht werden.
Man unterscheidet zwischen folgenden Arten von Partnerprogrammen:
• Pay-per-Sale: Die Provision ist ein fester Prozentsatz vom Verkaufspreis des Produktes, z.B. 5% vom
Nettobetrag des Warenkorbes.
• Pay-per-Lead: Eine feste Provision wird gezahlt, wenn eine Aktion ausgeführt wird,
z.B. 20,00 Euro für eine Anfrage zu einer Krankenversicherung oder 0,50 Euro für eine Newsletteranmeldung.
• Pay-per-Klick: Eine feste Vergütung wird gezahlt, wenn ein User auf einen Banner oder Textlink klickt und auf diese Weise die Website des Merchants besucht, z. B. 0,03 Euro pro Klick.
Welche typischen Fehler machen Affiliates?
Ein Großteil der Affiliates ist erfolglos und verdient praktisch kein Geld mit Partnerprogrammen. Oder die Affiliates
verdienen zwar die eine oder andere Provision, das Ergebnis rechtfertigt aber nicht den enormen Aufwand, den sie
betreiben.
In der folgenden Auflistung habe ich zusammengetragen, was Affiliates falsch machen können:
• Start einer Website ohne Konzept, ohne Strategie.
• Start einer Website ohne fest umrissenes Thema.
• Start einer Website zu einem Thema, das nicht zum Affiliate passt.
• Einbau des Werbemittels auf Ihrer Website.
• Einsatz von Partnerprogrammen, die nicht zum Thema der Website passen.
• Einsatz von fragwürdigen „Partnerprogrammen“ wie „Schnell-reich-werden-Modelle“, Multi-Level-Marketing,
Dialerprogrammen, Abzockeprogrammen mit für den Kunden versteckten Kosten etc.
Affiliate Club – Workshop
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• Einsatz von Spam-Methoden bei der Optimierung der Website für Suchmaschinen (wie z. B. Doorway-Pages,
Cloaking, Massen-Linktauschsysteme etc.).
• Versand von Spam-Mails.
• Content-Klau von fremden Websites oder anderem geschützten Material (Texte, Bilder, Audio, Video etc.).
• Falsche Grundeinstellung nach dem Motto: „Jetzt habe ich eine Website, baue ein paar Partnerprogramme ein und der Rest geht von alleine.“
• Blenden lassen von Partnerprogrammen mit hohen Provisionen – aber die Produkte passen nicht zur Ziel gruppe der eigenen Website.
• Fehlender Traffic: Die Website ist gut, die Partnerprogramme passen – aber es gibt kaum Besucher.
Im Laufe dieses Workshops werden Sie Werkzeuge kennen lernen, um Ihren Start ins Affiliate Marketing von Anfang an auf sichere Beine zu stellen.
Warum sind nur 3 - 5 % der Affiliates erfolgreich?
In amerikanischen Quellen wird immer wieder erwähnt, dass nur die wenigsten Affiliates letztendlich erfolgreich
mit Partnerprogrammen Geld verdienen. Je nach Studie wird mal von 3 %, mal von 5 % aller Affiliates gesprochen, die wahrscheinlich genau die oben erwähnten typischen Fehler nicht machen. Ich möchte, dass Sie zu der
kleinen Minderheit derjenigen gehören, die die Erfolgskriterien kennen und anzuwenden wissen.
Seien Sie beharrlich. „Geld verdienen mit Partnerprogrammen“ hat nichts mit „schnell reich werden“ zu tun. Sauber angewandt können Sie aber mit Affiliate Marketing ein schönes Nebeneinkommen erwirtschaften. Oder – wenn
Sie noch mehr Einsatz bringen – Ihren Job an den Nagel hängen und ganz von Affiliate Marketing leben.
Ich selbst habe mir nebenberuflich eine Website aufgebaut und als sie dann mehr Geld abgeworfen hat, als ich im
(gut bezahlten) Hauptjob verdient habe, habe ich gekündigt. Aus meiner täglichen Arbeit weiß ich, dass es eine
Vielzahl von kleinen und großen Erfolgsgeschichten mit Partnerprog rammen gibt.
Aber – und das ist wirklich wichtig – Affiliate Marketing läuft nicht von alleine. Erfolg mit Partnerprogrammen
erfordert eine erfolgreiche Website mit vielen Besuchern (die dann Ihren Empfehlungslinks folgen, damit Sie als
Affiliate Provisionen verdienen).
Erfolgskriterien – wie Sie es besser machen können
Wie arbeiten denn nun die erfolgreichen Affiliates? Wie schaffen sie es, eine Website aufzubauen, die viele Besucher hat und damit die Basis bietet, mit Partnerprogrammen Geld
zu verdienen?
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Die folgende Auflistung enthält wesentliche Tipps. Viele davon werden in diesem Workshop noch näher erläutert.
Was Sie als Affiliate tun müssen, um die Basis für eine tragfähige Website zu legen:
• Ein passendes Thema für die Website finden. Das Thema muss Ihnen persönlich liegen.
• Je kleiner die Nische, umso größer die Erfolgschance.
• Arbeiten Sie beständig an Ihrer Website. Aktuelle Inhalte kommen bei Ihren Besuchern und den Suchmaschinen gut an.
• Geben Sie nicht auf, der Erfolg wird sich nicht von heute auf morgen einstellen.
• Arbeiten Sie stets mit sauberen Methoden. Sie bauen sich damit bei Ihren Website-Besuchern ein exzellentes Image auf und haben bei den Suchmaschinen gute Chancen auf eine Topplatzierung.
• Planen Sie schriftlich Ihre Ziele, notieren Sie Ideen von anderen Websites, die Sie auf Ihre Website adaptieren
können.
• Setzen Sie nur wirklich zum Thema und zur Zielgruppe Ihrer Website passende Partnerprogramme ein.
• Seien Sie innovativ. Beobachten Sie neue Trends im Internet und überraschen Sie die Besucher Ihrer Website mit modernen Tools (z. B. Blogs, Podcasts, RSS-Feeds, Video-Anzeigen, Pagepeels).
• Lernen Sie von anderen erfolgreichen Affiliates (E-Books, Workshop, Podcasts, Newsletter etc.).
Praxistipp: Und was heißt das nun alles für meine Mobilfunk-Website?
Die ersten Schritte haben Sie bereits getan: Sie haben sich bei einem der Affiliate-Netzwerke zum o2-Partnerprogramm registriert und Ihre Bewerbung wurde freigegeben.
Der o2-Shop umfasst alles rund um Telefonieren und Internet: Handys und Tarife, DSL und Internet, Verträge und
das o2 Communication Center (z. B. Community, Games, o2-Music).
Die Affiliate-Provisionen liegen zwischen 7,50 und 100 Euro pro Sale, je nach verkauftem Produkt. Mit speziellen
zeitlichen begrenzten Aktionen kann der Affiliate mit o2-Produkten zusätzlich Geld verdienen.
Zur vereinfachten und gezielten Bewerbung der Produkte stellt o2 einen XML-Webservice und CSV-Produktlisten
zur Verfügung. Außerdem ist es möglich, professionelle Werbemittel selbst zu erstellen und PagePeel Ads einzusetzen. Wir werden im Laufe des Workshops noch genauer darauf eingehen.
Wichtig für Ihren Erfolg ist, dass Ihre Website ein klares Ziel hat. Kennen Sie sich mit Mobilfunktarifen aus? Berichten Sie darüber auf Ihrer Website. Vergleichen Sie die verschiedenen Provider und stellen Sie die günstigsten
Konditionen heraus. Interessante und klickstarke o2-Werbemittel erledigen den Rest für Sie.
Oder sind bestimmte Handy-Modelle Ihr Spezialgebiet? Geben Sie die Fachkenntnisse an Ihre Websitebesucher
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weiter. Beschreiben Sie Ihr Handy in allen erdenklichen Details, geben Sie Tipps zu bestimmten Funktionen, zeigen
Sie in Bildern und Videos, wie man das Handy reinigt und den Akku wechselt etc. Internetnutzer lieben Praxisberichte und private Nutzertests. Beschreiben Sie zusätzlich in eigenen Worten, warum Sie mit Ihrem o2-Vertrag
zufrieden sind, wie stark der Service ist usw. Dazwischen können Sie dann an geeigneter Stelle mit Textlinks o2Verträge vermitteln.
Karsten Windfelder, Juli 2007
Der Autor betreibt das Expertenportal www.100partnerprogramme.de und bietet Affiliate-Marketing-Wissen mit
ausführlichem Partnerprogramm-Verzeichnis und einer umfangreichen Einführung in die Materie. Dazu gehören
umfassende Recherchemöglichkeiten nach Partnerprogrammen, tagesaktuelle Affiliate-News, sowie zahlreiche
Linktipps zum Thema Affiliate-Marketing.
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Erster Teil: Einführung und wichtige Erfolgskriterien im Affiliate-Marketing
Zweiter Teil: Tipps zum Start einer eigenen Mobilfunk-Website
Dritter Teil: Ohne gute Inhalte und ein bisschen SEO geht nichts…
Vierter Teil: Noch mehr Besucher für die Website gewinnen
Zweiter Teil: Tipps zum Start einer eigenen
Mobilfunk-Website
Haben Sie den ersten Teil des Workshops schon durchgearbeitet? Dies ist nicht
zwingend notwendig, um den zweiten Teil zu bearbeiten, aber als Basis zu
empfehlen. Der Workshop ist so aufgebaut, dass Sie sich immer die Themen
herauspicken können, die Sie aktuell interessieren.
Heute lernen Sie, warum das richtige Thema der vielleicht größte Erfolgsfaktor
ist. Nur wenn Sie sich voll und ganz mit Ihrer Website identifizieren und von
dem Thema begeistert sind, werden Sie richtig Erfolg damit haben. Darüber
hinaus erhalten Sie Tipps zur Providerwahl und Homepagegestaltung, sowie
erste Schritte zum Einbinden von Partnerprogrammen mit verschiedenen
Werbemitteln wie Banner und Textlinks. Im letzten Schritt erfahren Sie, welche
Unterstützung Ihnen das o2-Partnerprogramm dazu bietet.
Sie müssen für das Thema Ihrer Website „brennen“!
Warum ist dies so wichtig? Weil Sie die größten Chancen haben, wenn Sie voll und ganz hinter dem Thema stehen.
Weil es Ihnen dann Spaß machen wird, immer und immer tiefer in das Thema einzusteigen.
Um eine Website in den Suchmaschinen nach vorne zu bringen ist es nötig, so genannten „Unique Content“ zu
produzieren. Also einzigartige Inhalte zu Ihrem Thema. Aktuelle, selbst geschriebene Inhalte zu Ihrem Spezialthema sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Das hört sich nach viel Arbeit an und das ist es auch :-)
Aber der Ausbau Ihrer Website wird Ihnen nicht nur leichter von der Hand gehen, sondern richtig Freude bereiten,
wenn Sie sich voll und ganz mit dem Thema identifizieren.
Affiliate Club – Workshop
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Es geht los: Providerwahl und Homepagegestaltung
Die sichtbare Website liegt auf einem Server bei einem so genannten Provider. Man spricht auch vom Hosting einer
Website. Bei den ersten Gehversuchen im Netz ziehen es viele Webmaster vor, zunächst auf kostenlosen Webspace
(Serverplatz) zurückzugreifen. Zu verschenken hat niemand etwas, und so birgt kostenloser Webspace in der Regel einige Nachteile, wie Fremdwerbung, die der Provider zur Finanzierung seines Service auf Ihrer Website einbindet etc. Wenn man sein Webprojekt ernsthaft betreiben möchte, sollten ein paar Euro im Monat investiert werden.
Die großen Provider halten Startpakete für wenige Euro pro Monat bereit.
Wenn die Website später eine bestimmte Größe erreicht, vielleicht Datenbankanwendungen dazu kommen, kann
man das Paket auf einen eigenen Server upgraden. Ein eigener Server (ich habe einen „Managed Server“ und der
Provider kümmert sich um die technische Bedienung) hat den Vorteil, dass man alleine einen Server belegt.
Die sichtbaren Inhalte auf einer Website werden in HTML-Code (Hypertext Markup Language) auf dem Server hinterlegt.
Die Provider bieten Einsteigern so genannte „Homepage-Baukästen“. Ohne HTML-Kenntnisse können einfache
Homepages mit wenigen Mausklicks erstellt werden. Dabei kann man je nach Anbieter auf verschiedene Grundlayouts, Farben, Schriften und Navigationen zurückgreifen. Ein guter Einstieg für die ersten Erfahrungen!
Mehr Freiheit bei der Gestaltung Ihrer Website haben Sie mit einer Software für Webgestaltung. Ich selbst habe
die ersten Jahre mit GoLive! gearbeitet und bin dann auf Dreamweaver umgestiegen. Dreamweaver bietet mir eine
einfachere Einbettung von MySQL-Daten (umfangreichere Datenbanktabellen).
Der Wunsch nach solch einer Lösung kommt früher oder später von ganz alleine. Die Software muss gekauft
werden, manche Provider packen aber auch eine kostenlose Lizenz in ihre Webspace-Angebote.
Ein Content-Management-System (CMS) eignet sich für größere Websites mit vielen Unterseiten. Besonders wenn
verschiedene Autoren für die Website tätig sind, bietet ein CMS nicht nur eine einfach zu bedienende Oberfläche,
sondern stellt auch ein einheitliches Erscheinungsbild des gesamten Webauftritts sicher. Bei einem CMS sind Layout und Inhalte voneinander getrennt. D. h. eine kleine Korrektur am Layout, z. B. eine neue Schriftgröße, wirkt
sich automatisch auf alle Seiten der Website aus. Ich setze seit 2005 das Open-Source-CMS (= kostenlos) Typo3
ein und bin davon begeistert. Fazit: ein CMS ist etwas für den fortgeschrittenen Webauftritt.
Passende Partnerprogramme finden und erfolgreich einbinden
Warum ist die Auswahl der richtigen Partnerprogramme wichtig? Wenn Sie ein thematisch zu Ihrer Website passendes Partnerprogramm einbinden, steigt die Klickrate (X % Ihrer Besucher klicken auf den Banner/Textlink) und
Konversionsrate (Y % derjenigen, die den Banner/Textlink angeklickt haben und auch kaufen) stark an.
Affiliate Club – Workshop
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Warum ist das so? Der Besucher Ihrer Website interessiert sich für genau das von Ihnen angebotene Thema.
Sie haben viel Aufwand betrieben, um den Besucher auf Ihre Seite zu bekommen. Warum sollten Sie jetzt das Potential verschenken, was in diesem Besucher liegt und ihm Werbung präsentieren, die vielleicht nur zufällig seinen
Interessen entspricht?
Versetzen Sie sich in die Lage des Besuchers Ihrer Website:
1.Welches Problem hat er und nach welcher Lösung sucht er?
2.Welche Produkte könnten ihn interessieren?
3.Welche Anbieter von Dienstleistungen könnten sein Problem lösen?
Dazu ein kleines Beispiel. Nehmen wir an, Sie möchten eine Website zum Thema „Rasenmäher“ erstellen.
1. Nach welcher Lösung sucht der Websitebesucher?
• Tipps zum Rasenmäherkauf
• Hilfestellung bei Reparatur eines vorhandenen Mähers, z. B. verloren gegangene Gebrauchsanweisung
• Wer liefert günstig Ersatzteile für meinen Mäher?
2. Welche Produkte könnten ihn interessieren?
• Rasenmäher (neu oder gebraucht)
• Ersatzteile
• Rasensaat, -dünger etc.
3. Welche Anbieter von Dienstleistungen könnten sein Problem lösen?
• Rasenmäherhersteller
• Werkstätten
• Lieferanten von Saat und Düngemitteln
Erforschen Sie im nächsten Schritt, ob es passende Partnerprogrammanbieter gibt. Nutzen Sie dazu Partnerprogrammdatenbanken und Partnerprogramm-Übersichten der Affiliate-Netzwerke.
Tipp: Lassen Sie sich bei der Wahl der Partnerprogramme nicht zu sehr von der Höhe der Provision beeinflussen.
Die letztendlich verdiente Gesamtprovision ist das Produkt aus Einzelprovision und Zahl der erfolgreich vermittelten Geschäfte. Eine kleine Provision, die öfters verdient wird, kann unter dem Strich mindestens genauso wertvoll
sein wie eine große. Spielen Sie auch den Kaufprozess aus Sicht Ihrer Websitebesucher bei verschiedenen Merchants einmal durch.
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Einbinden der gewählten Partnerprogramme
Wenn Sie passende Partnerprogramme gefunden haben, möchten Sie diese in Ihre Website einbauen. Wie sollte
man am besten vorgehen? Nachdem Sie sich zum Partnerprogramm angemeldet haben bietet der Merchant eine
Auswahl an Werbemitteln an. Typischerweise werden Werbebanner in verschiedenen Standardformaten zur Verfügung gestellt, oftmals auch Textlinks oder ausgefallenere Werbeformen wir Flash-Banner, HTML-Formular-Banner
etc.
Die besten Erfahrungen habe ich selbst mit reinen Textlinks gemacht. Textlinks – am besten innerhalb eines Artikels verstreut – werden nicht als Werbung wahrgenommen und unterstützen damit den Empfehlungscharakter.
Im Gegensatz dazu werden auffällige, bunte Banner die vielleicht auch noch blinken, als störend empfunden und
seltener angeklickt. Die passende Auswahl geeigneter Werbemittel hängt natürlich auch von Produkt und Zielgruppe ab. So sind Produktabbildungen in den Werbemitteln für manche Bereiche wichtiger als für andere und eine
jugendliche Zielgruppe mag es vielleicht bunter und blinkender.
Experimentieren Sie, testen Sie verschiedene Partnerprogramme und Einbindungsmöglichkeiten auf Ihrer Website
und vergleichen Sie die Ergebnisse.
Von Produktdaten und Deeplinks profitieren
Es gibt mehr und mehr Merchants, die ihren Affiliates umfangreichen Zugriff auf ihre Produktdaten zur Verfügung
stellen. Mittels eines so genannten Deeplinks kann der Affiliate direkt auf ein bestimmtes Produkt einen Empfehlungslink setzen. Der Vorteil ist, dass der Websitebesucher, den Sie als Affiliate zum Merchant schicken, nicht erst
umständlich im Merchant-Shop nach dem gewünschten Produkt suchen muss.
Bei den großen Partnerprogrammanbietern und in einigen Affiliate-Netzwerken sind diese Daten unter Begriffen
wie Produktlisten, Produktdaten, CSV oder XML zu finden. Das Affilinet-Netzwerk bietet derzeit über 1,4 Mio. Produktdaten, auf die man beliebig zugreifen und die man zu eigenen Shops zusammenstellen kann. Darüber hinaus
bietet Affilinet den Service „Product Selection“, mit dem man mit wenigen Mausklicks aus den Produkten eigene
Werbemittel erstellen kann.
Nutzen Sie die Produktdaten als Ergänzung oder Alternative. Es gibt sicherlich Websitethemen, zu denen es auf
den ersten Blick keine passenden Merchants gibt, man aber bei den Produktdaten doch noch fündig wird.
Praxistipp: Welche Unterstützung bietet das o2-Partnerprogramm?
Ob Sie mit Ihrer Website ein breiteres Publikum ansprechen oder eine spezialisierte Handy- oder Mobilfunk-Website betreiben – das o2-Partnerprogramm bietet neben hohen Provisionen auch ein wahres Eldorado an
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Werbemitteln in allen erdenklichen Größen an. Da sollte jeder Webmaster fündig werden.
Hier eine Auflistung der aktuellen o2-Werbemittel, die bei einem der großen Affiliate-Netzwerke bereitgehalten
werden:
•Page Peel Werbemittel (2 verschiedene)
•o2 Logos (5 verschiedene)
•Tarifrechner
•Studenten (4 verschiedene)
•Superbanner 728x90 (3 verschiedene)
•o2 DSL (10 verschiedene)
•Fullsizebanner (13 verschiedene)
•Halfsizebanner (8 verschiedene)
•Skyscraper (9 verschiedene)
•Buttons (13 verschiedene)
•Produktlinks (6 verschiedene)
•Shopeinbindung
•Popups (7 verschiedene)
•Textlinks (12 verschiedene)
Sehr spannend finde ich den Tarifrechner, der in einem Skyscraper (120 x 600 Pixel) untergebracht ist, durch seine
Funktionalität ins Auge springt und hohe Klickraten verspricht.
Mit speziell auf Studenten zugeschnittenen Werbemitteln bietet o2 zielgruppenspezifische Banner in verschiedenen
Größen an. Sehr vorbildlich.
Mit der so genannten Shopeinbindung hat man auch die Möglichkeit, den kompletten O2 Online-Shop in einer
Frame-Struktur auf der eigenen Website abzubilden. D. h. der Besucher hat einen Überblick der kompletten Produktauswahl und verlässt erst beim eigentlichen Bestellvorgang die Website des Partners. Diese Lösung bietet laut
o2 das umfangreichste und aktuellste Produktangebot und damit die größten Verkaufs- bzw. Provisionschancen.
Auch diverse vorbereitete Textlinks stehen bereit. Sie sind kurz und bieten sich für die direkte Integration in Ihre
Website-Inhalte an. Oder verwenden Sie diese doch einmal testweise als virtuelle Navigationspunkte.
Von der großen Werbemittelauswahl beim o2-Partnerprogramm kann man sich immer wieder aufs Neue
inspirieren lassen, einiges lädt gerade dazu ein, einmal etwas bisher Unbekanntes auszuprobieren.
Karsten Windfelder, August 2007
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Der Autor betreibt das Expertenportal www.100partnerprogramme.de und bietet Affiliate-Marketing-Wissen mit
ausführlichem Partnerprogramm-Verzeichnis und einer umfangreichen Einführung in die Materie. Dazu gehören
umfassende Recherchemöglichkeiten nach Partnerprogrammen (www.Affiliate-Katalog.de), tagesaktuelle
Affiliate-News, sowie zahlreiche Linktipps zum Thema Affiliate-Marketing.noch näher erläutert.
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Erster Teil: Einführung und wichtige Erfolgskriterien im Affiliate-Marketing
Zweiter Teil: Tipps zum Start einer eigenen Mobilfunk-Website
Dritter Teil: Ohne gute Inhalte und ein bisschen SEO geht nichts…
Vierter Teil: Noch mehr Besucher für die Website gewinnen
Dritter Teil: Ohne gute Inhalte und ein bisschen
SEO geht nichts…
Jetzt geht der Workshop in die heiße Phase. Hier trennt sich die Spreu vom
Weizen. Viele Affiliates nehmen nicht die wichtige Hürde, die einmal erstellte
Website ständig mit neuem und gutem Content anzureichern. Und sie vergessen die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung).
Heute bauen Sie das Fundament für diese zwei elementar wichtigen Themen,
damit Sie als Affiliate auf der Erfolgsspur bleiben. Wir können mit der schönsten und informativsten Website kein Geld verdienen, wenn sie keine Besucher
anlockt. Ich stelle einige Möglichkeiten vor, wie man ohne Kosten den Besucherverkehr auf seiner Website Stück um Stück erhöhen kann. Im kleinen
Exkurs zur Suchmaschinenoptimierung gehe ich auf die derzeit wesentlichen
Kriterien ein. Was für den Einsteiger als „Buch mit sieben Siegeln“ scheint, ist
bei näherem Hinsehen kein Hokus-Pokus.
Guter Content
Guter Content ist das Herzstück einer Website. Es sollte sich um so genannten „unique content“ handeln, der in
dieser Form nicht auf anderen Websites vorkommt. Den größten Nutzen bietet man seinen Besuchern mit einmaligen Inhalten. Zudem kann es bei so genanntem „duplicate content“ zu einer Abstrafung bei Google kommen. Dort
wird die Website, die einen Text zuerst veröffentlicht hat, als am relevantesten angesehen und in den Suchergebnissen entsprechend oben gelistet.
Ziel sollte also sein, seine Website stets aktuell zu halten und regelmäßig mit interessanten Inhalten zu erweitern.
Wenn der Besucher schon beim ersten zufälligen Besuch vom Inhalt der Website begeistert ist, steigen die Chancen, dass er wiederkommt, dass er etwas kauft oder sich zunächst für den Newsletter registriert.
Affiliate Club – Workshop
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Wo kommen die Themen für Ihre täglichen Artikel her? Sie haben sich für ein Websitethema entschieden, bei dem
Sie sich schon etwas auskennen und das Ihnen Spaß macht? Dann wird es Ihnen nicht schwer fallen, regelmäßig
etwas Interessantes dazu zu schreiben. Zapfen Sie möglichst viele Quellen für neue Informationen an, schreiben
diese aber niemals ab, sondern formulieren die Dinge mit Ihren Worten, aus Ihrer Sicht mit Ihren persönlichen Ergänzungen und Bewertungen. Quellen können z. B. sein: Fachzeitschriften, Branchenwebsites, Pressemitteilungen,
Internet-Foren, Blogs und vor allem eigene Erfahrungen. Ziel kann sein, zu seinem persönlichen Themengebiet
eine umfassende Wissensdatenbank an einem Ort anzulegen, um dem Besucher zu ersparen, die verschiedenen
Infos an vielen Orten zusammentragen zu müssen.
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Exkurs Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Im folgenden werde ich die mir wesentlich erscheinenden Kriterien vorstellen. Diese habe ich mit (+++) / (++) /
(+) nach ihrer Bedeutung gewichtet. Die technische Umsetzung der Ratschläge würde den Rahmen dieses Workshops sprengen. Ich verweise daher auf einschlägige Ratgeber im Internet. Informieren Sie sich unbedingt regelmäßig, was sich in Sachen SEO tut. Die Suchmaschinen ändern ihre Algorithmen ständig, um ihrem Ziel näher zu
kommen, den Suchmaschinenbesuchern wirklich relevante Suchergebnisse zu präsentieren.
(+++) Erstellen Sie eine für Ihre Besucher interessante Website, denken Sie nie zuerst an die Suchmaschinenoptimierung. Erst eine interessante Website für die Besucher erstellen – dann optimieren. Die Website soll optisch
ansprechend sein (nicht zu viele Farben und Schriftarten verwenden) und über eine gute Navigation verfügen.
(+++) Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn wichtige Suchbegriffe im Domainnamen, in Verzeichnisnamen
und Dateinamen vorkommen. Sehr suchmaschinenfreundlich wäre z. B.: http://www.mallorca-fluege.de/fluegebalearen/menorca.html. Dabei ermöglicht die Verwendung von Bindestrichen den Suchmaschinen, die Suchbegriffe
zu erkennen. Also besser einen Bindestrich „-” als einen Unterstrich „_” oder eine Zusammenschreibung verwenden.
(+++) Der Seitentitel ist immens wichtig. Er wird in der Kopfzeile des Browsers angezeigt und ist für die Suchmaschinen ein wesentlicher Hinweis darauf, von was die Webseite handelt. Verwenden Sie für jede Unterseite Ihres
Webauftritts jeweils die relevanten Suchbegriffe der entsprechenden Seite.
(+++) Sie benötigen externe Links für Ihre Website. Die Suchmaschinen sehen Links von anderen – insbesondere
themengleichen – Websites als eine Empfehlung an und honorieren dies. Dabei sollte der Aufbau der Linkpartnerschaften auf eine natürliche Art und Weise erfolgen. Eine sehr hohe Bedeutung kommt dem Linktext zu. Wenn Sie
also einen Linktausch vereinbaren, bitten Sie darum, dass man die für Sie wichtigen Suchbegriffe zu Ihnen verlinkt.
(++) Suchmaschinen kommen mit Inhalten aus Datenbanken nicht so gut zurecht. Viele Websites verwenden
jedoch Datenbanken in Verbindung mit MySQL und PHP. Ein typischer Dateiname lautet dann oft http://www.
mallorca-fluege.de/index.php?id=123&ab=fra&ziel=pmi. Durch Anwendung von ModRewrite-Regeln in der Datei
.htaccess lassen sich solche kryptischen Dateinamen sehr suchmaschinenfreundlich umschreiben in z. B. http://
www.mallorca-fluege.de/fluege-von-frankfurt-nach-palma-de-mallorca.html
(++) Tragen Sie Ihre Website in Verzeichnisse ein. Verzeichnisse werden im Gegensatz zu Suchmaschinen meist
manuell gepflegt und die Empfehlung des Redakteurs unterstreicht die hohe Bedeutung der Website. Nutzen Sie
keine Masseneintragungsdienste, sondern melden Sie Ihre Website gezielt zu den richtigen Themen an.
(++) Verwenden Sie Ihre Hauptsuchbegriffe häufig im Text ohne zu übertreiben. Der Text sollte natürlich
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erscheinen und Lesespaß bereiten, ohne dass sich Ihre Suchbegriffe aufdrängen. Als vorteilhaft hat sich erwiesen,
die Suchbegriffe am Anfang eines Textes öfters zu verwenden, aber auch in der Mitte des Textes und am Ende. Mir
persönlich ist diese Regel zu kompliziert, ich schreibe meine Artikel intuitiv, die Suchbegriffe kommen dann automatisch auf natürliche Art und Weise im Text vor.
(++) Verzichten Sie auf den Einsatz von Frames. Frames erschweren es den Suchmaschinen, Ihre Website zu indizieren.
(+) Der Google PageRank wird durch einen kleinen grünen Balken angezeigt, wenn man die Google-Toolbar installiert hat. Der Wert des PageRank (PR) liegt auf einer Skala von 0 – 10. Die Höhe des PR beschreibt die Wichtigkeit
der Seite und wird über die Zahl und Qualität der eingehenden externen Links berechnet. Da in den letzten Jahren
versucht wurde, den eigenen PR durch automatisierten Linktausch etc. zu manipulieren, hat Google die Bedeutung
des PR als ausschlaggebendes Kriterium für eine gute Listung in den Suchmaschinenergebnissen gesenkt.
(+) Metatags haben ihre ehemals große Bedeutung verloren, ihr Einsatz schadet aber nicht. In den Keyword-Tag
können Sie die wesentlichen fünf bis sieben Suchbegriffe und Suchbegriffkombis für diese Unterseite schreiben:
„flüge, günstig, mallorca, buchen, reise”. Beschreiben Sie die jeweilige Unterseite Ihres Webauftritts im Description-Tag mit einem attraktiven Satz: „Sie suchen günstige Flüge nach Mallorca? Buchen Sie hier Ihre Reise auf die
Balearen”. Manche Suchmaschinen geben diesen Text innerhalb der Suchergebnisse aus.
(+) Suchmaschinen „sehen” nur den Text Ihrer Website. Nutzen Sie die Möglichkeit, Bilder mit einem Alternativund Titeltext zu versehen. Verwenden Sie hier wieder Ihre Suchbegriffe, um die Bilder zu beschreiben. Der Alternativtext wird angezeigt, wenn ein Websitebesucher die Anzeige der Grafiken abgeschaltet hat. Der Titeltext wird
beim Bewegen der Maus über das Bild angezeigt.
(+) Die manuelle Anmeldung Ihrer Website bei Google ist zwar möglich, schneller wird eine Website aber anscheinend in den Index aufgenommen, wenn Google die Website selbst findet, indem sie einem Link von einer Seite
folgt, die bereits im Google-Index steht. Verwenden Sie nicht zuviel Zeit damit, Ihre Website bei den Suchmaschinen anzumelden. Wichtiger sind Links zu Ihrer Website von externen Seiten, der Rest geht dann von alleine.
Verwenden Sie eine Sitemap, um Ihren Besuchern und den Suchmaschinen das Auffinden aller internen Seiten so
einfach wie möglich zu machen.
(---) Mit Spam-Methoden jeglicher Art lassen sich manche Suchmaschinen vielleicht kurzfristig überlisten, sie
schaden aber einer Website langfristig. Zu den nicht erlaubten Methoden gehören: Übermäßig häufige Verwendung
von Suchbegriffen, den Suchmaschinen etwas anderes zeigen als den Besuchern (Cloaking), Text auf gleichfarbigem Hintergrund (den die Besucher nicht sehen) etc. Eine Abstrafung bei Google kann alle Bemühungen zunichte
machen und die Arbeit eines Affiliates um Monate oder Jahre zurückwerfen.
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Praxistipp: Wie setzt man Suchmaschinenoptimierung und Content auf einer Nischenwebsite zum Thema „Fotohandy” gezielt ein?
Angenommen Sie betreiben eine Website, auf der Sie ausschließlich Fotohandys von o2 anbieten. Sie habe Spaß
am Fotografieren mit dem Handy und kennen sich damit gut aus.
A) Wie könnten Sie nun „unique content” zu Fotohandys gestalten?
Überlegen Sie, wie Sie Ihren Websitebesuchern einen speziellen Nutzen bieten können, den sie nur auf Ihrer Seite
finden. Was könnten Ihre Besucher rund um Fotohandys wissen wollen? Machen Sie dazu eine Stoffsammlung:
1. Mit welchen Tarifen lassen sich die Handys koppeln?
2. Wie viele Bilder passen auf welches Handy?
3. Persönliche Erfahrungen mit Fotohandys?
4. etc.
Zu diesen und anderen Fragen überlegen Sie sich, in welcher Form Sie die jeweiligen Informationen auf Ihrer Website präsentieren können:
1. Nicht jedes Handy ist mit jedem Tarif vereinbar. Zeigen Sie Ihren Interessenten in einer Übersicht auf,
welches Handy zu welchen Tarifen passt.
2. Es wäre denkbar, eine Tabelle zu erstellen, in der Sie die unterschiedlichen Fotohandys in Punkte
Speicherkapazität einander gegenüber stellen.
3.
Wichtig um sich als Experte auf einem Gebiet zu positionieren sind persönliche Erfahrungen. Beschreiben
Sie, mit welchen Handys Sie welche Bilder gemacht haben, wie die Rahmenbedingungen (z. B. nachts,
Kneipe) waren etc. Laden Sie dazu die entsprechenden Bilder hoch, erläutern Sie die Bildqualität und
schildern Sie Ihre Erfahrungen. - Wer sich auf einem Gebiet gut auskennt, dem nimmt man Empfehlungen ab und die Hürde zum Kauf ist nicht mehr allzu groß.
In welchen Quellen können Sie nach relevanten Informationen recherchieren?
• in Handy-Zeitschriften
• auf Hersteller-Websites
• in Produktbeschreibungen vom Herstellern
• auf der o2-Website
• in o2-Prospekten
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Schreiben Sie Texte interessant und persönlich. Zum Thema Foto-Handys könnten folgende Überschriften neugierig machen:
• Meine Erfahrungen mit dem neuen Fotohandy von Nokia
• Große Preisunterschiede bei gleicher Qualität – Fotohandys im Vergleich
• Was das Motorola xy bei der Handyfotografie leistet
• Meine Erfahrungen mit einem Billig-Fotohandy von Tchibo
• Auf was Sie achten müssen, wenn Sie Ihr Fotohandy bei eBay ersteigern
Beschreiben Sie täglich ein Fotohandy und Ihre Website wächst kontinuierlich zu einer Expertenseite heran.
B) Wie sieht Suchmaschinenoptimierung bei einer Website für Fotohandys aus?
Zur Erläuterung werden zwei Punke aus dem Exkurs Suchmaschinenoptimierung angesprochen.
Überlegen Sie sich zunächst, mit welchen Suchbegriffen ein Interessent nach Fotohandys suchen könnte. Diese
könnten z. B. sein: Fotohandy, Handy fotografieren, Handyfotografie, Foto-Handy, MMS-Bilder.
Wenn Sie einen Einführungstext über Fotohandys schreiben, bringen Sie diese Suchbegriffe mehrfach in den Text
ein. Ebenso bei den einzelnen Handytypen, die Sie erklären. So stärken Sie Ihre Chancen, mit den jeweiligen
Suchbegriffen bei den Suchmaschinen gefunden zu werden.
Ihre persönlichen Erfahrungen mit Foto-Handys untermauern Sie mit selbst gemachten Bildern. Verwenden Sie
Ihre Suchbegriffe hierbei auch für den Alternativ- und Titeltext der Bilder. Und die Suchmaschinen werden nicht
nur bloße Bilder sehen, sondern interessante Fachinformationen.
Karsten Windfelder, August 2007
Der Autor betreibt u. a. eine Community für Affiliates, Merchants, Affiliate-Netzwerke und Affiliate-Agenturen:
www.Affiliate-People.de. Die Benutzer können dort ihr persönliches Benutzerprofil hochladen, Kontakte knüpfen,
ein eigenes Blog einrichten, Fotos und Beiträge hochladen und bewerten, eigene Gruppen starten (z. B. Regionalgruppe).
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Erster Teil: Einführung und wichtige Erfolgskriterien im Affiliate-Marketing
Zweiter Teil: Tipps zum Start einer eigenen Mobilfunk-Website
Dritter Teil: Ohne gute Inhalte und ein bisschen SEO geht nichts…
Vierter Teil: Noch mehr Besucher für die Website gewinnen
Vierter Teil: Noch mehr Besucher für die Website
gewinnen
Sie haben in den drei ersten Lektionen die Grundlagen und wichtige Erfolgskriterien von Affiliate Marketing kennen gelernt. Haben Sie die letzte
Lektion zum Thema „Guter Content und Suchmaschinenoptimierung“
durchgearbeitet?
Was Profis nur ein müdes Lächeln entlockt, kann Einsteiger ganz schön ins
Schwitzen bringen. Aber der Aufwand lohnt sich und Stück für Stück geht
alles in Fleisch und Blut über.
Heute schauen wir uns an, welche weiteren Werkzeuge es gibt, um Besucher an die eigene Website zu binden.
Eine Community aufbauen
Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe gehört zu den Grundbedürfnissen jedes
Menschen. Die Besucher Ihrer Website bilden eine virtuelle Gemeinschaft
von Gleichgesinnten. Geben Sie ihnen eine Möglichkeit, das Gemeinschaftsgefühl zu erleben.
Für viele Bereiche bietet sich die Einrichtung eines Forums an. Dort können sich Ihre Website-Besucher zu
ihrem Thema austauschen und Probleme lösen. Ein Forum stärkt den Bekanntheitsgrad einer Website und
erfordert in aller Regel eine Anlaufzeit. In den ersten Wochen oder Monaten finden sich meist nur vereinzelte
Beiträge im Forum. Moderieren Sie das Forum von Anfang an, um Ihren Websitebesuchern einen Nutzen zu
bieten. Motivieren Sie mit geschickten Fragen, um die Kommunikation in Gang zu bringen. Richten Sie erst
mit der Zeit Unterkategorien für das Forum ein.
Ein funktionierendes Forum sorgt für regelmäßig wiederkommende Besucher, für Mundpropaganda in der Zielgruppe und für kostenlosen Content auf Ihrer Website. Thematisch passende Inhalte, die die Forenmitglieder
(und nicht Sie!) schreiben und Ihrer Website und Ihrer Suchmaschinenposition zu Gute kommen.
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Und ein Forum macht Sie etwas unabhängiger von Besuchern, die über die Suchmaschinen auf Ihre Website
kommen. Eine Menge von wiederkehrenden Lesern tummelt sich in Ihrem Forum, um zu beobachten, was andere
zum Thema beitragen oder wie andere auf die eigene, dort geäußerte, Meinung reagieren.
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Newsletter
Den Einsatz eines Newsletters empfehle ich für jede Website. Ein Newsletter bietet Ihnen die Möglichkeit, die Besucher immer wieder anzusprechen. Auch so wird Ihre Website unabhängiger von den Suchmaschinen.
Zur automatisierten An-/Abmeldung und Verwaltung der Abonnenten gibt es Softwarelösungen, die direkt auf dem
Server Ihres Webauftritts installiert werden. Für die kostenlosen Varianten benötigt man in der Regel Kenntnisse in
PHP-Programmierung. Ich nutze einen kostenpflichtigen Service für die Verwaltung der Adressen und den sicheren
Massenversand der Newsletter.
Verwenden Sie unbedingt das rechtlich abgesicherte Double-Opt-In-Verfahren bei der Gewinnung von NewsletterAbonnenten. Hierbei registriert sich der Interessent zum Newsletter und erhält kurz danach eine E-Mail, die er
nochmals bestätigen muss. Dadurch wird verhindert, dass fremde E-Mail-Adressen auf die Abonnentenliste eingetragen werden können.
Fragen Sie so wenig wie möglich persönliche Daten Ihrer Nutzer ab. Im Prinzip reicht die E-Mail-Adresse. Vor- und
Nachname kann man als freiwillige Angaben mit abfragen, um den Newsletter später beim Versand personalisieren
zu können. Denn jeder hört gerne seinen eigenen Namen.
Linktausch
Tauschen Sie Links mit möglichst themengleichen Seiten. One-Way-Links sind noch besser. Linktausch von A nach
B und zurück von B nach A wird von manchen Suchmaschinen etwas weniger gewichtet. Machen Sie es Ihren
Linktauschpartnern einfach und bereiten Sie einen kleinen Empfehlungstext vor. Wichtig ist insbesondere, dass die
Suchbegriffe mit Ihrer Website verlinkt werden. Lassen Sie auch mit den entsprechenden Suchbegriffen Links zu
Unterseiten setzen. Nicht alle Links müssen auf die Hauptseite verweisen.
Signaturen in E-Mails und Foren
Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre E-Mails mit einer werbewirksamen Signatur zu versehen. Der Empfänger wird die
an die eigentliche E-Mail angehängte Signatur kaum als aufdringliche Werbung empfinden. Ich nehme auch aktuelle Dinge in die Signatur auf und ändere sie regelmäßig. Also zum Beipiel der Hinweis auf eine neue Website, eine
Umfrage, eine Teilnahme an einer Messe etc.
Besuchen Sie auch fremde Foren zum Thema Ihrer Website und diskutieren Sie dort mit interessanten Beiträgen
mit, um sich als Experte zu etablieren. Verweisen Sie nicht in den Diskussionen auf Ihre Website, sondern verwenden Sie eine dezente Signatur. Bitte hierzu die jeweiligen Forenregeln beachten. Auch dies bringt den einen oder
anderen Besucher auf Ihre Website und noch dazu externe Links.
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Offline-Werbung
Was Fulltime-Onliner oft vernachlässigen: Setzen Sie einen Hinweis auf Ihre Website auf Visitenkarten, Briefpapier,
Prospekte, Plakate, Werbeanzeigen oder auf die Heckscheibe Ihres Autos.
Blog
Starten Sie ein eigenes Blog (Weblog). Bloggen ist total in. In einem Blog beschreibt der Webmaster seine persönlichen Gedanken, schreibt Kritisches und Aktuelles zu seinem Websitethema. Vorteil für die Websitebesucher ist,
dass man in einem Blog relativ schnell ohne aufwändige Registrierung einen Kommentar hinterlassen kann. Blogs
sind interaktiv und kommunikativ.
Blogeinträge werden derzeit bei Suchmaschinen sehr hoch bewertet, da Meinungen von Webmastern und Besuchern bei den Lesern sehr beliebt sind. Bedingt durch den so genannten „Trackback“, mit dem Blogs untereinander
automatisch neue Einträge austauschen, erhält der Blog sehr schnell sehr viele externe Links.
Der Einsatz eines Blogs ist für Ihre Website sinnvoll, wenn Ihre Besucher an Ihrer persönlichen Meinung zum Websitethema interessiert sind – und – wenn Sie Zeit und Lust haben, regelmäßig in Ihrem Blog zu schreiben. Für die
technische Umsetzung meines Blogs nutze ich Wordpress. Wordpress ist kostenlos und lässt sich in wenigen Minuten auf Ihrem Webspace einrichten. Nötig ist eine freie MySQL-Datenbank für die Verwaltung der Blog-Einträge.
RSS-Feeds
RSS-Feeds bieten die Möglichkeit, bestimmte Inhalte einer Website automatisch zu abonnieren. Die Benutzer
müssen also nicht täglich eine Vielzahl von Websites überwachen, um eventuelle neue Inhalte nicht zu verpassen,
sondern bekommen die neuen Inhalte per RSS-Feed automatisch geliefert.
Ich selbst nutze RSS-Feeds von über 50 Websites, um auf dem Laufenden zu bleiben. Hierbei handelt es sich um
neue Einträge aus Blogs, Foren, etc.
Der Einsatz von RSS-Feeds ist für Ihre Website sinnvoll, wenn Sie mindestens wöchentlich neue Artikel veröffentlichen, wenn Sie ein Forum oder ein Blog betreiben.
Podcast
Podcasts sind kleine Radiosendungen, die zu vielen Themen kostenlos abonniert werden können. Der Vorteil einer
Podcast-Sendung (im Gegensatz zu einer Radiosendung) ist, dass man frei entscheiden kann, was man wo und
wann hören möchte. Man kann Podcasts direkt auf dem Computer hören oder unterwegs mit dem iPod oder MP3Affiliate Club – Workshop
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Player.
Ich habe über 20 Podcasts abonniert und höre täglich bis zu einer Stunde äußerst spannende und inspirierende
Sendungen zu Affiliate Marketing und Online Marketing allgemein. Die meisten Podcasts sind auf Englisch.
Da das Thema Podcasting in Deutschland recht neu ist, haben Sie mit einem eigenen Podcast ein enormes Potential. Seien Sie Vorreiter und überraschen Sie Ihre Websitebesucher mit Audioinhalten. Nutzen Sie einen Podcast als
weiteres (fast) kostenloses Marketinginstrument für Ihre Website.
Ein Podcast auf Ihrer Website könnte folgende Inhalte haben:
• Interviews mit Leuten aus der Branche
• Ihre eigene Meinung zum Thema
• Tipps und Erläuterungen, wie man ein bestimmtes Produkt anwendet
Für die Aufnahme eines Podcasts gibt es kostenlose Software, z. B. „Audacity“. Ich selbst nutze „GarageBand“ auf
einem Mac. Dazu benötigt man ein Mikrofon für die Aufnahme. Der neueste Hit sind Video-Podcasts, die sich vor
allem für die visuelle Unterstützung von erklärungsbedürftigen Produkten eignen.
Praxistipp: Wie können Sie das Gelernte auf Ihrer Website umsetzen?
Bleiben wir bei dem Thema „Fotohandy“ und überlegen uns, wie Newsletter, Blog und eine werbewirksame
Signatur aufgebaut sein können.
A) Newsletter
Ihr Newsletter zur Fotohandy-Seite sollte sich aus der „Masse“ abheben. Ich persönlich halte nichts von reinen
Werbe-Newslettern, die nur Produktangebote enthalten – das tun schon genug andere Websitebetreiber. Der
Newsletter sollte dem Leser einen Mehrwert und Informationen bieten, um ihn zu binden und zum Kauf anzuregen.
So könnten Inhalte des Newsletters einer Fotohandy-Seite sein: Hinweis auf einen neuen Praxisbericht zu einem
Fotohandy, aktuelle Produktneuigkeiten, Termine von Messen und daneben auch Aktionen und Angebote.
B) Blog
Zusätzlich können Sie auf Ihrer Fotohandy-Seite mit Ihrem persönlichen Blog starten. Schreiben Sie dort täglich
ein paar Sätze zum Thema Fotohandy. So werden Sie bei den Suchmaschinen „Pluspunkte“ sammeln. Sie waren z.
B. auf einem Fußballspiel Ihres Vereins und haben mit dem Fotohandy ein paar Bilder geschossen. Nach dem Spiel
laden Sie diese hoch und schreiben kurz einige Zeilen zu Ihren Erfahrungen. Sicher sind Sie nicht der einzige, der
das Fotohandy im Stadion nutzt und Sie werden schnell Rückmeldung in Ihrem Blog erhalten.
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C) E-Mail Signatur
Wie könnte eine werbewirksame Signatur für Ihre Fotohandy-Website aussehen? Neben den üblichen Inhalten wie
Name, Firma, Adresse könnte stehen:
• NEU: Jetzt persönlichen Fotohandy-Testbericht mit Bildern hochladen und Punkte sammeln.
• Aktuelle Umfrage: Wie oft nutzen Sie Ihr Fotohandy?
• Das Fotohandy XY jetzt in neuem Design…
…und versehen Sie den Text mit dem direkten Link auf die jeweilige Unterseite Ihrer Fotohandy-Website.
Ende des Workshops
Dieser Workshop ist nun zu Ende. Super, dass Sie bis zum Ende dabei waren!
Wie geht es weiter?
Die Internet-Welt verändert sich schneller als die reelle Offline-Welt. Besuchen Sie Foren zum Thema Affiliate Marketing und zu Ihrem Websitethema, um nichts Neues zu verpassen. Abonnieren Sie die einschlägigen Newsletter
und RSS-Feeds. Lesen Sie Blogs aus Ihrer Branche und hören Sie Podcasts. Das alles wird genügend Anregungen
bringen, um die eigene Website zur Expertenwebsite auszubauen und Vorreiter in Ihrem Markt zu werden. Ich
wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg!
Karsten Windfelder, August 2007
Der Autor betreibt u. a. eine Community für Affiliates, Merchants, Affiliate-Netzwerke und Affiliate-Agenturen:
www.Affiliate-People.de. Die Benutzer können dort ihr persönliches Benutzerprofil hochladen, Kontakte knüpfen,
ein eigenes Blog einrichten, Fotos und Beiträge hochladen und bewerten sowie eigene Gruppen starten (z. B. Regionalgruppe).
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