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Fast so gut wie die Legenden

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SEITE B2
NR. 155
HOM
KULTURTERMINE
KULTUR REGIONAL/LOKALES
M I T T W O C H , 7. J U L I 2 0 0 4
W O O D STO C K- R E V I VA L- F E ST I VA L
Gestaltung im Handwerk Unter die-
sem Titel ist eine Ausstellung von Josef Wack im Martin-Niemöller-Haus
in Frankenholz zu sehen.
red
v Besichtigung nach telefonischer
Vereinbarung möglich beim Protestantischen Pfarramt Höchen unter Telefon
(0 68 26) 71 29, bei Frau Gebhard unter
(0 68 26) 78 21 oder bei Ruth-Engelmann-Nünninghoff, (0 68 26) 66 82.
„Lichtbilder“ Unter dem Titel „Licht-
bilder“ präsentiert die Galerie Monika
Beck, Historischer Schwedenhof (am
Römermuseum), Schwarzenacker, bis
24. September aktuelle Arbeiten von
Rolf Viva. Mit Bildobjekten und Fotografien stellt sie in dieser Ausstellung
zugleich zwei unterschiedliche Werkgruppen Vivas gegenüber. In beiden
beschäftigt sich der 1949 in Dudweiler
geborene, heute in Lothringen lebende
Künstler mit der emotionalen Erweiterung von Lichtphänomenen. Öffungszeiten: Mittwoch bis Freitag von
15 bis 20 Uhr, sonntags und feiertags
von 15 bis 18 Uhr sowie nach vorheriger Vereinbarung. Geschlossen ist die
Ausstellung während der Galerieferien
vom 26. Juli bis 27. August sowie am 10.
September. Eintritt frei.
red
v Weitere Informationen zu dieser
und weiteren Ausstellungen unter Telefon (0 68 48) 7 21 52.
Kultur im Museum Unter dem Motto
Kultur im Museum finden in der Gustavsburg in Jägersburg wieder mehrere Veranstaltungen statt. So ist am
Donnerstag, 8. Juli, um 20 Uhr unter
dem Motto ,,Fenians“ Irish-Folk-Musik zu hören.
red
Scherer stellt aus Werke der Homburger Künstlerin Sonja Scherer sind in
der Galerie im Kulturzentrum Saalbau
in der Zweibrücker Straße 22 zu sehen.
Die Ausstellung dauert bis zum 18. Juli.
Die Künstlerin hat an der Universität
Heidelberg Kunstgeschichte und Germanistik studiert. Sie hat ebenfalls viele Studienreisen unternommen, darunter nach Südostasien, Indien, China und Japan. Viele dieser Eindrücke
fließen in ihre Werke ein.
red
Ginkel stellt aus Noch bis zum 11. Juli
zeigt der Homburger Künstler Heinz
Ginkel in seinem Atelier in der Karlsbergstraße 29 in der Haut Provence
entstandene Farbezeichnungen und
daraus resultierende Bilder unter dem
Motto „Les Fleurs“. Den Betrachter erwarten farbenprächtige Blumenmotive in vielen Variationen.
dh
Fotografien Fotos von Konrad Funk
sind ab Donnerstag, 8. Juli, 18 Uhr, im
Bildungszentrum Kirkel zu sehen. Die
Ausstellung dauert bis 30. September
und kann von acht bis 18 Uhr, sonntags
von acht bis 14 Uhr besichtigt werden.
Konrad Funk, 1958 geboren, ist Revierförster. Seit seiner Schulzeit betreibt
er Fotografie. Ausbildung und Beruf
brachten es mit sich, dass sich seine
Fotografie mit Natur beschäftigt. red
Fast so gut wie die Legenden
35 Jahre ist es her, dass auf dem weltbekannten WoodstockFestival die Legenden der Rockmusik auftraten: von The Who
bis Joe Cocker. Auf der Homburger Freilichtbühne erinnerten Bands von heute an die große Zeit von damals.
Folk Konzert 2003 den Zweibrücker
Ernest Cadet zur Waldbühne „verführt“, wie er nur zu gern zugibt.
Homburg. Woodstock lebt! Ein Ju- Beim Woodstock Revival Festival
biläumskonzert mit sieben hochka- kümmerte sich Christoph ums Esrätigen Bands weckte auf der Wald- sen und Trinken für die Gäste, dabühne am Rabenhorst lebhaft die mit Ernest sich aufs Wesentliche
Erinnerung an das legendäre Kon- fürs Konzert konzentrieren konnte.
zert von 1969. Vor 35 Jahren war das Das Festival begann mit der SantaWoodstock Festival die Musik-Sen- na-Cover-Band. Die sollte nur einsation überhaupt. Bands und Solis- mal spielen, und zwar 1992 beim
ten, deren Namen heute noch in al- Zweibrücker Stadtfest. Aber die
ler Munde sind, zogen das Publikum Band kam so gut an, dass ihr Fortin ihren Bann. Wer diese Musik bestehen beschlossene Sache war.
kennt, kann gut nachfühlen, dass sie Stücke wie „Samba Pa Ti“ oder „Oye
Como Va“ vermittelten den typieinen nie mehr loslässt.
Gut und gern 600 Besucher ka- schen Sound, der die Titel von Carmen. Zum Teil waren sie optisch auf los Santana so unverwechselbar geWoodstock eingestellt, mit Stirn- macht hat. Die Cover-Band aus
bändern oder Käppchen. Die Zahl Zweibrücken hat sich so intensiv
war nicht ganz das, was sich die mit Carlos Santanas Musik beschäfGastgeber anfangs erhofft hatten. tigt, dass sie beinah klingt wie das
Gemessen am bis vor Konzertbeginn ziemlich miesen Wetter war ,,Schon nach dem Irish Folk
die Kulisse auf der Homburger FreiFestival fingen im Hirn die
lichtbühne allerdings dann doch
respektabel. „Regen hätte mich
Rädchen an zu rotieren“
auch nicht vom Besuch hier abhalFesival-Organisator Ernest Cadet
ten können“, sagte ein Mittfünfziger
am Eingang, denn „in Woodstock
hat es damals auch die meiste Zeit Original. Als zweite der sieben
geregnet“. Auf so viel Vorbildtreue Gruppen kam „Woodstock V.A. Prowollten die Musiker in Homburg ject“ mit dem Initiator Ernest Cadet
am Schlagzeug, an der „Schießbudann aber doch verzichten.
Die Idee zum Woodstock-Revival- de“, wie dieses Instrumentarium in
Festival unter freiem Himmel hatte den Sechzigern genannt wurde. CaErnest Cadet, seit dem fünfzehnten det fand sich mit Helmut Folz (GeLebensjahr in der Musik zu Hause sang), Tobias Frübis (Keyboard),
und noch immer ein ausgezeichne- Rainer Kolb (Gitarre) und Karl
ter Schlagzeuger. Bisher hatten er Knerr (Bass) zusammen.
Das „V.A.“ steht für „Various Arund seine Freunde in Hallen Musik
gemacht, um an das Woodstock Fes- tists“, verschiedene Künstler der
tival zu erinnern, zuletzt in der Fest- einstigen Woodstock Szene. Dazu
halle seiner Heimatstadt Zweibrü- gehörten Creedence Clearwater Recken. Er kam, sah und spielte, so vival (Suzie Q, I Put a Spell on You),
könnte man den Eindruck beschrei- die Paul Butterfield Blues Band oder
ben, den die Waldbühne auf Ernest Mountain. Wer die wilden Jungs
Cadet machte. Er hatte hier das von The Who kannte, weiß um die
Irish Folk Festival besucht, und „so- Schwierigkeit, so wie sie das Publifort fingen im Hirn die Rädchen an kum aufzumischen. Das schafften
zu rotieren“, wie Cadet berichtete. „Stonehenge“ aus Homburg. Sie
Sieben Bands trommelten Ernest glänzten mit Who-Titeln wie „I
Cadet und seine Freunde zusam- can’t explain“ oder „Substitute“.
men. Er selbst spielte in Homburg Zum Repertoire gehörte aber auch
in der Formation „Woodstock V.A. der Summertime Blues, der bei uns
Project“ und war ein mindestens ge- durch Eddie Cochran bekannt wurnau so fetziger Drummer wie zu Zei- de. Schließlich müssen unter den
ten des echten Woodstock Festivals. von „Stonehenge“ aufgegriffenen
Zur Hand ging dem Veranstalter Titeln die der Gruppe „Canned Heder Homburger Gastwirt Christoph at“ erwähnt werden.
Das „Janis Joplin Project“ hatte
Clemens. Der betreibt den Music
Pub „Planxty“ und hat mit dem Irish noch viel mehr zu bieten als Songs
Zur Hochzeit von Eva-Maria und Alberto Vollweiler brachten viele Freunde auch Huskies mit
Eine ungewöhnliche Hochzeit konnten die Bewohner von Kirrberg mit
erleben. Denn vor der Kirche warteten viele Freunde und Huskie-Schlittenhunde bei der Trauung von EvaMaria und Alberto Vollweiler.
VO N SZ -MI TARBEITER
B ER NHARD REI C HHART
Kirrberg. Hektische Betriebsamkeit
rund um die Katholische Kirche Maria
Himmelfahrt, zahlreiche Huskies, die
an ihren Leinen zerren und bellen, ein
Trainingswagen für Hundeschlittenrennen sowie ein Sägebock mit dem
obligatorischen Baumstamm darauf
FIPS
Rauschendes Fest
im Kindergarten
VO N SZ -M I TA RBE I T E R
MIC H A E L SC H N E I DE R
Bei Schlittenhunde-Rennen kamen sie sich
so langsam immer näher
zum Durchsägen. Es war doch eine etwas andere Hochzeit, die Eva-Maria
und Alberto Vollweiler in der Kirche
im Homburger Stadtteil Kirrberg vollzogen. Dabei hatte Hochzeitszeremonie in der Kirche ganz normal begonnen. Getraut wurden die beiden Schlittenhunden-Liebhaber sowohl vom katholischen Pfarrer Matthias Leineweber als auch seinem evangelischen
Kollegen Dietmar Tonndorf aus Thüringen. Wie es sich gehört, beschäftigt
sich auch Tonndorf mit Schlittenhunden, er ist sogar aktueller Europameister im Schlittenhunden-Rennen im
Distance 2004.
So war es auch kein Wunder, dass
Eva-Maria und Alberto Vollweiler feierten ihre Hochzeit mit Schlittenhunden.
Foto: Reichhart
Eine originelle Idee.
sich neben der Verwandtschaft des
Brautpaares auch zahlreiche Freunde
und Bekannte aus dem Schlittenhundesport in Kirrberg eingefunden hatten, um die Hochzeit des in Rothenberg im Odenwald wohnenden Ehepaares mitzufeiern. Durch ihre Teilnahme bei vielen SchlittenhundenRennen sind viele Freundschaften entstanden und so waren viele Gäste aus
Belgien, Holland, der Schweiz sowie
Thüringen, Rheinland-Pfalz, BadenWürttemberg und dem Saarland nach
Kirrberg in die Kirche gekommen. Sie
kamen auch zum anschließenden „Stake-Out“, einem Schlittenhundelager,
auf das Gelände an die Emilienruhe.
Die aus Kirkel stammende 28-jährige
Eva-Maria und ihr aus Spanien kommender Mann Alberto (31) hatten sich
- wie sollte es anders sein - durch den
Schlittenhunde-Sport kennen gelernt.
„Ich habe Eva-Maria vor vier Jahren
zum Schlittenhunde-Rennen ins französische Bischheim in der Nähe von
Straßburg mitgenommen“, erinnert
sich Marcus Leiner. „Eva-Maria hatte
damals einen Sibirien-Husky und Alberto hatte vier Hunde.“ Mittlerweile
assistiert Eva-Maria als Doghandler
(eine Art Hilfskraft) bei den Rennen
Alberto, der als Schlittenhundeführer
fungiert. Beide gehören dem saarländischen und baden-württembergischen Schlittenhundeverband an und
beteiligen sich nicht nur bundesweit
an Schlittenhunderennen. So wurde
aus Freundschaft Liebe, die nun mit
der Hochzeit in der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt in Kirrberg
endete. Selbstverständlich hatten sich
die Anhänger der Eskimohunde etwas
ganz Besonderes ausgedacht. Das
frisch vermählte Ehepaar musste mit
dem Schlittenhunde-Trainingswagen
noch eine Runde um die Kirche fahren.
Die Kindergartenmaus
M
Sieben Bands rockten auf der Homburger Waldbühne. Ein echtes WoodFoto: Schneider
stock-Feeling.
dieser unvergessenen Interpretin.
Zu Woodstock-Zeiten gab es kraftvolle Sängerinnen, die gehörig Zunder auf die Bühne brachten. Dazu
zählten Melanie, Joan Baez oder die
Solistin von Jefferson Airplane
(„Somebody to love“).
Fürs Jimi Hendrix Project wechselte der musikalische Koordinator
Erny vom Regiepult ans Schlagzeug.
Natürlich musste es „Hey Joe“ sein,
„The Wind cries Mary“ oder „Red
House“. Unter den Sängern von
Woodstock waren Arlo Guthrie oder
Ritchie Havens Legende. Ihre Songs
waren das Ding für Dirk Brill, der
fast jeden Pub kennt, wo Irish Folk
gespielt wird. Unvollständig wäre
das Festival ohne Würdigung von
Joe Cocker gewesen. „With a little
Help from my friends“ oder „Unchain my heart“ waren zu hören.
Keine Fahrt unter Drogen
Neue Selbsthilfegruppe
An Menschen, die als Verkehrsteilnehmer Probleme mit ihrem Alkohol- oder Drogenkonsum haben,
richtet sich das Angebot einer neuen
Selbsthilfegruppe. In Gruppen- oder
Einzelgesprächen wird geholfen
Homburg/St. Ingbert. Bereits seit
März diesen Jahres gibt es in St. Ingbert eine neue Selbsthilfegruppe, in
der sich Kraftfahrer mit Alkohol- oder
Drogenproblemen zusammengefunden haben. Des Weiteren sind dort alle
Personen willkommen, die sich mit
dem gesellschaftlichen Problem des
Drogenmissbrauchs, insbesondere bei
der Teilnahme am Straßenverkehr,
auseinander setzen und die Vereinsarbeit unterstützen wollen.
Vor allem Kraftfahrer, denen bereits
auf Grund von Gesetzesverstößen die
Fahrerlaubnis entzogen wurde, können durch die Gruppengespräche und
auf Wunsch auch durch vertrauliche
Einzelgespräche Hilfestellung bei der
Wiedererlangung der Fahrerlaubnis
erhalten. Dies setzt jedoch voraus, dass
sich der Betroffene seines Alkohol- beziehungsweise Drogenproblems bewusst wird, es analysiert, verarbeitet
und eine stabile Verhaltensveränderung herbeiführt. Denn nur so hat er
eine reelle Chance die auf ihn zukommende MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) am Ende auch erfolgreich zu bestehen.
In den Gruppengesprächen kann jeder frei und offen über seine Probleme
reden, ohne dass etwas nach außen getragen wird. Dabei wirken sich der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsstrategien für den einzelnen positiv aus. Des
Weiteren wird in den Gruppengesprächen aufgeklärt über die Wirkungsweise des Alkohols und anderer Drogen,
deren Gebrauch auf die Dauer zwangsläufig zu körperlichen, psychischen
ir ist immer noch ein wenig
schwindelig. Nein, ich war
nicht Karussell fahren. Ich
war auf unserem Sommerfest. Was
ich da am Sonntag erlebt habe, hat
meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Frühmorgens trafen sich
schon ganz viele Eltern und die Mitarbeiterinnen zum Aufbauen. Dann
folgte ein Familiengottesdienst, den
die zukünftigen Schulkinder gestaltet
hatten. Als diese ihre Abschiedsgeschenke bekamen, rollten bei mir
schon die ersten Tränen die Backen
runter. Nach der Messe ging es dann
am Kindergarten weiter. Da wurden
Handpuppen gebastelt, auf einem Polizeimotorrad konnte man fotografiert werden.
Ich selbst saß bei einem Kind auf
den Schultern, aber ich bin wohl doch
zu klein, man sieht mich nicht wirklich auf dem Foto. Zum Mittagessen
kamen dann noch mehr Menschen
und der Run auf die Essensausgabe
begann. Köstlich, was ein Kindergarten-Papa da gekocht hatte. Manchmal
ist nämlich etwas unter den Tisch gefallen. Höhepunkt des Festes aber
war das Zirkusprogramm. Alle Kindergartenkinder waren verkleidet
oder geschminkt. Die Leiterin des
Kindergartens war ganz in Gold. Mit
Frack und Zylinder führte sie durch
das Programm. Dabei wurde sie ständig von zwei Clowns gestört. Eine Erzieherin hatte mit einem Kindergartenkind kleine Sketche einstudiert.
Ich hab mich gekugelt vor Lachen
und das Publikum auch.
Der kleine Clown Touftouf war der
Renner. Aber was die anderen Kindergartenkinder vorgeführt haben,
war nicht von schlechten Mäusen, äh,
Eltern. Bei Kaffee und Kuchen hab
ich es mir dann wieder unter den Tischen bequem gemacht. Lecker, was
die Mütter da so alles gebacken hatten! Bei Sonnenschein ging die Feierei dann bis in den Abend hinein. Es
war sehr lustig und auch ein gelungenes Fest, das aber auch nur klappen
konnte, weil soooo viele Eltern dabei
mitgeholfen haben. Aber ich habe
auch geholfen: ich habe die Krümel
aufgegessen! Das hat Spaß gemacht.
Medizinstudenten
suchen Wohnung
7. Juli 1954: In der Rubrik „Aus der
Stadt Homburg“ wurde unter anderem
gemeldet, dass der Wochenmarkt auf
unbestimmte Zeit vom historischen
Marktplatz in die Talstraße verlegt
werden musste. Das rief viele Kritiker
auf den Plan, die diese Entscheidung
nicht gut fanden. Die Forstverwaltung
der Stadt Homburg wurde darum gebeten, an dem Weg zwischen dem
Homburger Hauptfriedhof und dem
Schießhaus Sanddorf Verbortsschilder
für Kraftfahrzeuge aller Art anzubringen. Das hatte seinen Grund. Denn die
zahlreichen Spaziergänger auf der Gemarktung Sandbirken ärgerten sich
immer wieder über den starken motorisierten Verkehr durch das Waldgelände. Ferner wurde als erfreuliches
Ereignis gemeldet, dass in Homburg in
diesem Jahr ein weiterer Bevölkerungszuwachs
registriert
wurde:
11 703 männliche Bewohner und
12 867 weibliche waren registriert.
Zurückgeblättert
7. Juli 1979: In Homburg herrschte ei-
ne akute Wohnungsnot bei den MediWer Alkohol getrunken hat, sollte zinstudenten. Die Fachschaft Medizin
Foto: dpa bat aus diesem Grund Oberbürgernicht mehr fahren.
und sozialen Schäden führt.
Kaum jemanden macht sich Gedanken darüber, dass nach dem Konsum
von Drogen unvorhersehbare Verhaltensänderungen eintreten können, die
das sichere Führen eines Fahrzeuges
im Straßenverkehr ausschließen und
somit eine erhebliche Gefahr für die
öffentliche Sicherheit darstellen.
Hauptziel der Vereinsarbeit ist es daher, durch Aufklärung im Rahmen der
Prävention, jegliche Trunkenheitsfahrten oder Fahrten unter Drogeneinfluss zu vermeiden und dabei vorbildlich zur Verkehrssicherheit mit
beizutragen.
red
v Die neue Gruppe trifft sich jeden
Montag von 19 bis 20.30 Uhr im Gebäude Poststraße 5, St. Ingbert. Weitere Informationen bei Hermann Spinner, Zur Rentrischer Kirche 18, Tel.
(0 68 94) 3 75 42.
meister Reiner Ulmcke um Hilfe. Dieser appellierte in einer Pressekonferenz an die Bewohner von Homburg
Wohnraum für den Medizin-Nachwuchs zur Verfügung zu stellen. Denn
immer mehr Leute aus nah und fern
strebten in die Stadt, um dort zu studieren. Und seien deshalb auch auf eine entsprechende Betreuung angewiesen. Das gelte insbesondere für die Beschaffung des benötigten Wohnraums.
Dazu teilte die Fachschaft mit, dass für
die insgesamt 1500 Studenten der medizinischen Fakultät nur 360 Zimmer
in Wohnheimen und öffentlichen Gebäuden zur Verfügung stünden. Deshalb seien verstärkt private Quartiere
notwendig. Gesucht wurden bei dieser
Gelegenheit auch solche Räumlichkeiten, die sich mehrere Studenten teilen
konnten. Die Fachschaft plante deshalb, mit einem Infostand in die Innenstadt zu gehen.
dh
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Seele and Geist
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