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Ein Haus wie eine Brücke - SHG-Kliniken Völklingen

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VÖLKLINGEN/WARNDT
SEITE C2
S A / S O, 1 2 . / 1 3 . M A I 2 0 1 2
Eine umgebaute Villa dient den Völklinger SHG-Kliniken als Familienhaus. Seit September 2011 bietet die Einrichtung hier ihren Mitarbeitern eine bedarfsorientierte und flexible Betreuung für deren Kinder an. Auch angehörige Senioren, die einer Betreuung bedürfen,
sollen hier bald öfters ein- und ausgehen. SZ-ARCHIVFOTO: BECKER & BREDEL
Ein Haus wie eine Brücke
SHG-Familienhaus im Projekt „Beruf und Familie“ kommt beim Personal gut an
Völklingen. Während die Psychologin ihr Baby stillt, plaudert die Ärztin mit der Krankenschwester. Auch die anderen Besucherinnen fühlen sich
im Garten des SHG-Familienhauses wohl. Einige kennen
sich schon gut aus, andere
schauen das erste Mal vorbei.
In der umgebauten alten Villa
bietet die Völklinger Klinik seit
September 2011 eine bedarfsorientierte und flexible Betreuung für die Kinder der Mitarbeiter an.
Neben dem regelmäßig stattfindenden Kennenlerntag steht
am Donnerstag auch der halbjährliche Elternzeitlerstammtisch auf dem Programm. Er
Martina
Koch
der Nachwuchs im großen Garten. Im hinteren Teil haben
Martina Koch und Ramona
Kiefer eine Brücke aus Kartons
gebaut. Kiefer leitet das Familienhaus, Koch betreut die Servicestelle. Die beiden SHGEinrichtungen beteiligen sich
am bundesweiten Aktionstag
der Lokalen Bündnisse für Familie. „Familie und Beruf: Wir
bauen Zeitbrücken“ lautet das
Motto.
Die einzelnen Papp-Steine
der Brücke stehen für die fami-
lienfreundlichen Maßnahmen
der Klinik. Einige Beispiele: Im
Familienhaus können die
Jungs und Mädchen auch ihre
Hausaufgaben machen. Die
Servicestelle lotst Mitarbeiter,
die Angehörige pflegen, durch
den Behördendschungel oder
vermittelt zukünftigen Kollegen ein Umzugsunternehmen.
„Wir wollen die Brücke schlagen zwischen Familie und Beruf“, betont Martina Koch. Den
Mitarbeitern, erläutert Ramona Kiefer, soll der Rücken frei
gehalten werden. Der Brücke
geben nicht nur bereits realisierte Maßnahmen halt. Projekte, die erst noch auf den Weg
gebracht werden müssen, dienen ebenfalls als Bausteine.
Das Familientaxi ist so eine Vision: Es könnte die Jungs und
Mädchen nach der Betreuung
von der Schule abholen und ins
Familienhaus bringen. Nach
dem Dienst fährt Mama oder
Papa dann gemeinsam mit dem
Nachwuchs nach Hause.
Senioren wird man zukünftig
wohl ebenfalls öfter in den Räu-
men antreffen. Die Klinik will
sich auch um ältere Familienmitglieder kümmern, die zuhause nicht mehr alleine klar
kommen. So wie die Schwiegermutter eines Arztes, die am
Donnerstag zum ersten Mal im
Familienhaus vorbeischaut.
FOTO: BECKER & BREDEL
Von SZ-Mitarbeiter
Thomas Annen
bietet Angestellten in Elternzeit die Möglichkeit, mit den
Kollegen in Kontakt zu bleiben
und sich über die neuesten Entwicklungen im Unternehmen
zu informieren.
Während es sich die Erwachsenen gemütlich machen, spielt
FOTO: GOG CONCEPT
Seit rund einem halben Jahr
können SHG-Mitarbeiter in
Völklingen ihre Kinder im Klinik
eigenen Familienhaus zur Aufsicht bringen. Das Angebot wird
von vielen sehr gerne angenommen.
Ramona
Kiefer
AUF E IN E N BLIC K
...............................
Mit dem Projekt „Beruf
und Familie“ wollen die
SHG-Kliniken in Völklingen ihren Mitarbeitern helfend unter die
Arme greifen, damit sie
den Anforderungen in
Familie und Beruf gleichermaßen gerecht werden können. Dafür wurden sie 2011 sogar offiziell ausgezeichnet. red
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Bildung
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