close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Ein Tag, der sich schon wie Ferien anfühlt - Grundschule Harlingerode

EinbettenHerunterladen
Mittwoch, 11. Juli 2012
Bad Harzburg
Goslarsche Zeitung
19
Frisch mit roten
T-Shirts eines
Sponsors ausgestattet, warten
die Grundschüler aus sechs
Schulen am
Morgen auf den
Startschuss.
Fotos:
Nachtweyh
Ein Tag, der sich schon wie Ferien anfühlt
400 Grundschüler aus Bad Harzburg und Braunlage treffen sich zum Radsportcup – Siegerklasse ist die 4 a der Grundschule Braunlage
Von Berit Nachtweyh
BAD HARZBURG. Es fühlte sich
für Bad Harzburgs Grundschüler
fast schon an wie Ferien: Gestern
fiel der Unterricht aus, stattdessen trafen sich alle zum 1. Radschulsportcup an der Rennbahn.
Es war das große Finale des
mehrmonatigen Projekts „Triathlon macht Schule“ – kurz TRImaS.
Damit eine Veranstaltung mit mehr
als 400 Kindern aus sechs Schulen
verhältnismäßig reibungslos über
die Bühne gehen kann, braucht es
eine gute Organisation und viele
Helfer. Für beides hatten der Triathlon-Verband Niedersachsen und die
Jugendförderung der Stadt Bad
Harzburg als Veranstalter gesorgt.
Rund 30 Freiwillige aus den eigenen
Reihen, aus Vereinen und aus der
Elternschaft kümmerten sich an allen Ecken und Enden. Sie waren
mittags mindestens so erschöpft wie
die Teilnehmer selbst. Dass am Ende ausgerechnet Kollege Computer
streikte, war darum besonders schade.
Alle zweiten, dritten und vierten
Klassen der vier
Bad Harzburger
Grundschulen,
der EichenbergSchule sowie der
Grundschule
Braunlage hatten sich
zum sportlichen Stelldichein versammelt. „Und wir
hatten noch mehr Interessenten“,
sagt Projektleiter Heino Grewe-Ibert
vom Triathlonverband, doch noch
mehr Teilnehmer hätten den Rahmen gesprengt.
Denn der Zeitrahmen war ohnehin eng gesteckt. Nacheinander absolvierten die Klassenstufen den
Balancieren über Luftkissen gehört
ebenfalls zum Rahmenprogramm.
Mit Schwung starten die Drittklässler aus Bündheim auf den Langstreckenparcours im Rahmen des Radschulsportcups.
Parcours mit seinen vier Stationen,
in denen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamfähigkeit auf den
Prüfstand kamen. Alle, die gerade
nicht aktiv sein mussten, konnten
sich an den Turn- und Spielgeräten
des Landessportbundes, mit dem
Akrobatikkünstler Robert
oder mit dem Naschen
von Vitaminen die
Zeit vertreiben.
Stadtjugendpfleger Ralph Starke
resümierte
am
Ende „eine runde, gesunde Sache“, Westerodes
Schulleiterin Susanne
Weber dankte im Namen
ihrer Kollegen für das „unkomplizierte Miteinander“. Und die
Gesamtsiegerin Fatmagül Abali mit
der höchsten Punktzahl konnte ihren Erfolg kaum fassen: „Mir sind
doch zwischendurch so viele Missgeschicke passiert und mein Fahrrad ist auch noch ganz neu“, meinte
die Viertklässlerin aus Bündheim.
Jongleur Robert vertreibt den Teilnehmern die Wartezeit.
Die Erstklässler sind als „Zaungäste“
auf dem Gelände.
So sehen Sieger
aus: Die Klasse
4 a aus Braunlage gewinnt die
Klassenwertung.
Im Team zu Sieg: Eine Staffel gewinnt man nur gemeinsam.
An der Servicestation für Zweiräder
gibt es viel zu tun.
„Bäderprinz“ meldet Insolvenz an
Nach Aussagen des Insolvenzverwalters besteht keine Verbindung zur Kristallbädergruppe
Von Werner Beckmann
ALTENAU. Familie und Imperium
von „Bäderkönig“ Heinz Steinhart
haben harte Schläge wegzustecken.
Nach dem Brand der Kristalltherme
in Fichtelberg (Bayern) hat jetzt ein
Unternehmen des Steinhart-Sohnes
Marcus beim Amtsgericht Nürnberg
Insolvenz angemeldet. Nach einem
Bericht des Nordbayerischen Kuriers erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter, dass die G1 in keiner
Verbindung zur Kristallbädergruppe
stehe. Schon vor zwei Jahren hatte
derweil die Stuttgarter Zeitung darauf hingewiesen, dass die Kristallbä-
der-Gruppe von Heinz Steinhart auf
ihrer Internetseite unter anderen
auch das „Palm Beach“ in Stein, das
„Miramar“ in Weinheim und das
„Aqualand“ in Köln aufliste. Die
Webseiten dieser Bäder weisen wiederum bis heute Marcus Steinhart
als Geschäftsführer aus, der seinerseits bis Ende 2008 ein Aufsichtsratsmandat in der Kristallbäder AG
inne hatte.
Nach Berichten verschiedener
bayerischer Zeitungen hat Marcus
Steinhart vor gut einer Woche für eine Gesellschaft der Gesamtgruppe
„G1 Beratungs- und Einkaufsgesellschaft für Bäder GmbH“ beim
Amtsgericht in Nürnberg wegen
drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Besonders hart
trifft diese Meldung die Stadt Bad
Mergentheim. Hier war das zahlungsfähige „G1“-Unternehmen von
Marcus Steinhart als Generalunternehmer damit beauftragt worden,
den Bade- und Wellnesspark „Solymar“ umzubauen und attraktiver am
Markt zu platzieren. Eine spätere
Betriebsführung war vorgesehen.
Der Bade- und Wellnesspark „Solymar“ wurde 1975 eröffnet. Nach
dem Ausstieg von Land und Landkreis zum Jahreswechsel 2010/11 ist
die Stadt Bad Mergentheim alleini-
ger Gesellschafter der Erholungsund Freizeitpark GmbH, die das Solymar betreibt. Das gesamte Investitionsvolumen war 2010 auf 16,5
Millionen Euro beziffert worden,
davon 1,5 Mio. Euro Tourismusfördermittel.
Nach Berichten der Fränkischen
Nachrichten war der Umbau des
Bades auch vor dem Insolvenzantrag schon teurer als ursprünglich
erwartet geworden. Im Zusammenhang mit Betonsanierungsarbeiten
werde von Verteuerungen im Millionenbereich gemunkelt. Diese sollen
auch ein Auslöser für den Insolvenzantrag gewesen sein.
Helm auf und rauf aufs Rad: Hier ist
Tempo gefragt.
KURZ NOTIERT
Einen Vortrag zum Thema „Endlich schmerzfrei!“ hält Dr. Judith Gal
am Montag, 16. Juli ab 19 Uhr im
Clubraum des Wichernhauses. Zudem wird ein kostenloses ProbeTraining für die vorgestellte Bewegungslehre
angeboten,
Telefon
(0 53 22) 9 50 95 00.
Der Sozialverband (SoVD) Bad
Harzburg wandert am morgigen
Donnerstag nicht. Auf dem Programm steht eine Busfahrt zum
Waldgasthaus „Armeleuteberg“.
In der Seniorenresidenz Belvedere
gibt das Ehepaar Dagmar und Rudolf Nabert unter dem Motto „Ein
Strauß bunter Melodien“ am Donnerstag ein Konzert. Beginn ist 16
Uhr. Der Eintritt ist frei.
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
3
Dateigröße
225 KB
Tags
1/--Seiten
melden