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- Silvia Nagels

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Zukunft für Kinder !
los!
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Dank Deiner Hilfe.
Projektbericht
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GHANA
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2013 bis vorau ssicht lich 2027
etwa 32.70 0 Projektgebiet
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Akua pem, Ewe, Nzem a, Sefwi
SPRACHEN Akan , Ewe, Akua pem, Fanti ,
Nzem a und Sefwi
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Fisch
und
wo liegt das projekt?
Regionalentwicklungsprojekt DIASO :
Hier lebt Ihr Patenkind mit seiner Familie.
Bei uns fängt jetzt eine
spannende Zeit an. Wir
wollen hier ganz viel
verbessern und haben schon
tolle Ideen. Die Leute von
World Vision helfen uns
dabei. Und Du natürlich!
Danke!
So sieht es in Diaso aus:
Unser neues Regional-Entwicklungsprojekt Diaso liegt im Südwesten
Ghanas und ist etwa 140 Kilometer von der Regionalhauptstadt Cape
Coast entfernt. In dem ländlichen Gebiet gibt es während der Regenzeit
häufig Überschwemmungen, sodass die Einwohner regelmäßig mit
geringeren Ernteerträgen kämpfen. Die meisten Familien bestreiten als
Bauern,Viehzüchter oder Fischer ihren Lebensunterhalt. Knapp 23 Prozent der Kinder unter 5 Jahren sind chronisch unterernährt. Zudem gibt
es keine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser, und es
mangelt an sanitären Anlagen. Da die Gesundheitsversorgung sehr
schlecht ist, erhalten die Menschen bei häufig auftretenden Infektionskrankheiten wie z. B. Durchfall oder Malaria keine angemessene Behandlung. Bildung hat einen geringen Stellenwert und eine schlechte Qualität,
weshalb nur 19 Prozent der Bevölkerung lesen und schreiben können.
Und deshalb müssen wir helfen…
Ernährung
In Diaso sind knapp 23 Prozent der unter Fünfjährigen als Folge chronischer Unterernährung ihrem Alter entsprechend zu
klein. 12 Prozent der Kinder sind akut unterernährt und dadurch zu leicht für ihre Größe. Einige Gründe dafür sind unregelmäßige Ernteerträge – auch aufgrund überholter Anbaumethoden – und die hohen Preise für Lebensmittel. Zudem
wissen viele Eltern nicht, wie sie ihre Kinder gesund ernähren.
Nahrungsmittel werden jedoch zunehmend knapp, weil immer
mehr Bauern ihr Ackerland an ausländische Firmen verkaufen,
die in der Region Gold und andere Rohstoffe abbauen. Die
ghanaische Regierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, um
dieser Entwicklung entgegenzuwirken, da sie das Ökosystem
der gesamten Region belastet.
Da den Müttern meist nicht bewusst ist, wie wichtig es ist,
ihre Babys bis zum 6. Monat ausschließlich zu stillen, haben
schon die Kleinsten einen Mangel an wichtigen Nährstoffen.
Häufige Durchfallerkrankungen und fehlende Behandlungsmöglichkeiten wirken sich zusätzlich negativ auf die Entwicklung der Kleinkinder aus. Somit haben viele Kinder geistige
und körperliche Entwicklungsstörungen, die sie in Zukunft nur
schwer aufholen können.
Gesundheit
Aufgrund der schwierigen Ernährungslage sind Kleinkinder
und schwangere Frauen sehr anfällig für Krankheiten. Am weitesten verbreitet sind Durchfall und Typhus, aber auch Malaria
und Blutarmut (Anämie). Die meisten Krankheitserreger wer-
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den durch die schlechten hygienischen Bedingungen, verunreinigte Nahrungsmittel und verschmutztes Trinkwasser übertragen. Hinzu kommt die unzureichende Gesundheitsversorgung,
sodass viele Kinder und Mütter im Projektgebiet an eigentlich
leicht behandelbaren Krankheiten sterben. Im gesamten Einzugsgebiet gibt es kein Krankenhaus, und die beiden Gesundheitsstationen sind schlecht ausgestattet. Da das Personal nur
unzulänglich ausgebildet ist, wenden sich Schwangere an traditionelle Geburtshelfer und bringen ihre Kinder ohne medizinische Hilfe zur Welt, wobei es oft Komplikationen gibt.
Nur sehr wenige Kinder sind geimpft, weil es für die fachgerechte Aufbewahrung der Impfstoffe nicht genügend Kühlschränke gibt. Darüber hinaus sind die meisten Bewohner
nicht mit Schutzmaßnahmen vertraut, um einer Ansteckung
mit HIV oder Malaria vorzubeugen.
TrinkWasser und Hygiene
Sauberes Trinkwasser ist im gesamten Projektgebiet Mangelware, weshalb ein Großteil der Menschen verunreinigtes Wasser aus Flüssen oder Tümpeln schöpfen muss. In der Trockenzeit verschärft sich die Lage, da häufig der Strom ausfällt und
einige vorhandene Trinkwassersysteme mit Elektrizität betrieben werden. Nur wenige Familien haben zu Hause eine Toilette oder können sich die Hände mit sauberem Wasser waschen.
Außerdem wissen viele Kinder und auch Erwachsene nicht,
dass regelmäßiges Händewaschen vor Ansteckung schützt.
Deshalb können sich die im Wasser vorhandenen Bakterien
und Keime ungehindert verbreiten und Krankheiten verursa-
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chen. Eine fehlende Abfallentsorgung wirkt sich ebenfalls nachteilig auf die hygienischen Bedingungen aus.
Auf dem weiten Weg zurück nach Hause trage
n die Frauen
ihr Baby auf dem Rücken und einen Behälter mit
Wasser auf
dem Kopf.
Bildung
Um die Kinder bereits im Kindergarten zu fördern und auf die
Anforderungen der Schule vorzubereiten, gibt es im Umkreis
von Diaso nicht genügend Einrichtungen. Den meisten Eltern
sind die Vorteile einer guten Schulbildung nicht bewusst und
sie schicken ihre Kinder zur Arbeit. Darüber hinaus können
Mütter und Väter die anfallenden Kosten für Schuluniform und
Lernmaterialien nicht tragen. Die Einschulungsrate liegt bei
73 Prozent, doch viele Schüler verlassen die Grundschule
ohne Abschluss, um etwa bei der Feldarbeit zu helfen oder
beim Goldabbau Geld zu verdienen. Nur 19 Prozent der Menschen im Projektgebiet können lesen und schreiben.
An den Schulen fehlt es nicht nur an Lehr- und Lernmaterialien, sondern auch an gut ausgebildeten Lehrkräften (nur
12 Prozent der Lehrer haben eine pädagogische Ausbildung).
Außerdem sind die Lehrgebäude schlecht möbliert und häufig
marode. Im gesamten Projektgebiet gibt es nur eine weiterführende Schule sowie 23 Mittelschulen. Diese liegen jedoch
für die meisten Jugendlichen zu weit entfernt, um eine qualifizierte Ausbildung – auch im Umgang mit dem Computer – zu
bekommen. Besonders für Mädchen ist es schwer, eine Schulausbildung zu absolvieren, da traditionelle Sitten und Bräuche
fest verankert sind und weder Frauen noch Kinder alle ihre
Rechte wahrnehmen können.
Der Anfang ist geschafft!
Damit die Menschen das Wasser nicht mehr aus verschmutzten Gewässern
schöpfen müssen und dadurch krank werden, möchte World Vision ihnen Zugang
zu frischem Trinkwasser ermöglichen.
ihre Kinder vor anstetter z. B., wie sie sich und
In Schulungen lernen die Mü oder aus den lokal verfügbaren Lebensmitteln
en
ckenden Krankheiten schütz
hen können.
nahrhafte Mahlzeiten koc
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Schritte in eine bessere Zukunft
World Vision hat gemeinsam mit den Menschen vor Ort die
Probleme genau analysiert und erste Strukturen geschaffen.
Zusammen mit Partnern wie lokalen Behörden, Organisationen, Kirchen,Vertretern der Dorfgemeinschaften und den Kindern wird das Projekt nun von einheimischen World VisionMitarbeitern umgesetzt. Gemeinsam gehen sie die
Herausforderungen Schritt für Schritt an, um die Lebensbedingungen in Diaso langfristig zu verbessern. Im Laufe der Zeit
übernehmen die Bewohner mehr und mehr Verantwortung,
damit sie nach Projektende die Entwicklungsarbeit ohne
World Vision weiterführen können.
Ernährung
Um Kleinkinder besser vor Unterernährung zu schützen,
schult World Vision die Familien. Insbesondere Müttern wollen wir zeigen, wie sie ihren Kindern aus lokal vorhandenen
Lebensmitteln nahrhafte Mahlzeiten zubereiten können. Außerdem wollen wir ihnen vermitteln, wie wichtig die regelmä-
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ZIEL
rungszustand der Kinder unter fünf Jahren regelmäßig zu überprüfen. Bei Informationsveranstaltungen wollen wir mithilfe von
geschulten Kindergruppen, lokalen Organisationen und Lehrern
Kinder und Erwachsene über HIV und Aids aufklären und damit
das Ansteckungsrisiko verringern.
ßige Überwachung des Ernährungs- und Gesundheitszustandes
der Kinder ist. In Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium bilden wir nicht nur Eltern, sondern auch Menschen,
die sich um bedürftige Kinder kümmern, in Gemüseanbau und
Tierhaltung aus. Zusätzlich klären wir Mütter über die Wichtigkeit des ausschließlichen Stillens ihrer Babys in den ersten sechs
Monaten auf.
Gesundheit
Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium wird World Vision
Impfkampagnen veranstalten und die Einwohner über den
Schutz vor typischen Kinderkrankheiten aufklären. So sollen
Kinder bis zum Alter von fünf Jahren unter anderem gegen
Diphterie und Hepatitis B geimpft werden. Um die grundlegende Gesundheitsversorgung in Diaso zu verbessern, bilden wir
das Gesundheitspersonal sowie Gesundheitshelfer aus, die z. B.
in der Behandlung einfacher Kinderkrankheiten oder von Unterernährung geschult werden, aber auch Maßnahmen zur
Krankheitsvorbeugung kennen lernen. Gemeinsam mit den lokalen Behörden soll zudem eine weitere Gesundheitsstation
gebaut werden. Ergänzend unterstützen die freiwilligen Helfer
das Gesundheitspersonal dabei, den Gesundheits- und Ernäh-
World Vision Deutschland e.V.
Am Zollstock 2- 4
61381 Friedrichsdorf
info@worldvision.de
Telefon 0800 0 10 20 22
kostenloses Servicetelefon
Montag bis Freitag
von 8 bis 20 Uhr
Besuchen Sie uns auch auf:
worldvision.de
trinkWasser und Hygiene
Damit Kinder nicht mehr so häufig Infektionskrankheiten wie
Durchfall bekommen, wollen wir die hygienischen Bedingungen
in Diaso verbessern. Daher veranstaltet World Vision in Schulen
und Gemeinden Hygieneschulungen, um die Familien z. B. über
die Wichtigkeit von regelmäßigem Händewaschen aufzuklären.
Zudem sollen in den umliegenden Orten neue Brunnen gebohrt
werden, damit die Bewohner Zugang zu sauberem Trinkwasser
bekommen. Für die Instandhaltung der Anlagen sorgen dann die
Mitglieder von Wasserkomitees. Außerdem schult World Vision
die Menschen dahingehend, sich bei der Regierung nachdrücklich für die Einhaltung ihrer Rechte einzusetzen.
Bildung
World Vision engagiert sich in Diaso intensiv für die Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten. Um das zu erreichen, ist es notwendig, die Eltern vom Wert einer guten Schulbildung zu überzeugen. Außerdem statten wir Grundschulen mit Lehr- und
Lernmaterialien aus und ermöglichen den Lehrkräften notwendige Weiterbildungen, um die Qualität des Unterrichts zu verbessern. Neue Klassenräume sollen gebaut und Komitees sowie
Elternbeiräte zur Leitung, Organisation und Verwaltung der
Schulen ausgebildet werden. Außerdem vermitteln wir ihnen
Kenntnisse darüber, wie sie sich bei lokalen Behörden für die
Rechte der Schüler einsetzen können. Mithilfe von Leseklubs
und -wettbewerben wollen wir bei den Schülern die Freude am
Lesen wecken. Zudem statten wir Kindergärten aus, um bereits
die Kleinsten so früh wie möglich in ihrer Entwicklung zu fördern. Ergänzend informieren wir die Familien insbesondere
über die Rechte der Kinder, gründen Kinderkomitees und setzen uns dafür ein, dass Kinder mit Behinderung integriert und
Mädchen und Jungen gleich behandelt werden.
Zukunft für Kinder !
Kontonummer 5070
Evangelische Kreditgenossenschaft
BLZ 520 604 10
IBAN: DE15 5206 0410 0000 0050 70
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