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Lexikon der Sportverletzungen Warum Kreuzbandrisse - OPED

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Medienstelle OPED
presse@oped.de
Iris Mauch
Fon 089/40 28 72 26
Datum
Lexikon der Sportverletzungen
Warum Kreuzbandrisse beim Fußball so häufig sind und wie
auch Hobby-Kicker schnell wieder auf die Beine kommen
Kickers Kreuz mit dem Knie
Fußball ist Deutschlands beliebtester Sport. 6,5 Millionen Menschen sind derzeit in Vereinen des DFB Mitglied. Fußball ist aber auch die verletzungsanfälligste Sportart. Besonders folgenreich und langwierig sind Verletzungen
des Knies. Mit der richtigen Reha kommt man aber schnell wieder auf die Beine.
Fast die Hälfte der 1,26 Millionen Sportunfälle in Deutschland passiert beim Fußball.
Sportmediziner rechnen bei Fußballprofis mit einer Verletzungshäufigkeit von elf bis
35 Verletzungen pro 1.000 Spielstunden. Besonders gefährdete Körperregionen:
Oberschenkel (23 Prozent aller Fußballunfälle), Sprunggelenk (17 Prozent) und Knie
(16 Prozent). Insgesamt passieren in Deutschland 50.000 bis 80.000 Kreuzbandrisse im Jahr – 90 Prozent davon beim Sport.
Empfindliches Knie
Das Knie ist das größte und zugleich empfindlichste Gelenk unseres Körpers. Zum
Kreuzbandriss kommt es, wenn das Kniegelenk gedreht wird bei feststehendem
Unterschenkel. Das passiert beim Fußballspielen als Kontaktsportart zum Beispiel,
wenn das Standbein seitlich von einem Mitspieler getroffen wird.
Für die schnelle Erstversorgung befolgt man
am besten die PECH-Regel:
P – Pause: das Knie nicht weiter belasten und
ruhig stellen.
E – Eis: Kühlung verengt die Blutgefäße und
vermindert so Blutungen, Schwellungen und
Schmerzen.
C – Compression: auch das rasche Anlegen
eines Kompressionsverbandes dämmt
Blutungen und Schwellungen ein.
H – Hochlagern: der Rückfluss des Blutes
verbessert sich, Schwellungen und
Schmerzen verringern sich.
Und dann gilt: Schnell zum Arzt und untersuchen lassen. Besonders fatal ist es, auf den
Schreck erst mal zwei Bier im Vereinsheim zu
trinken. Denn Alkohol weitet die Gefäße und
Schwellung und Schmerzen werden noch
schlimmer.
OPED GmbH, Medizinpark 1, 83626 Oberlaindern/Valley, www.oped.de, presse@oped.de
Weitere Informationen und Fotos im Pressebereich auf www.oped.de
Abdruck (auch Fotos) frei. / Belegexemplar erbeten an:
Medienstelle OPED, Kybergstraße 27 b, 82041 Oberhaching
März 2009
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Wacklig auf den Beinen
Wenn nach etwa vier bis sechs Wochen die akuten Schwellungen und Entzündungen
abgeklungen sind, heißt es in der Regel: OP. Eine Operation ist zwar nicht zwingend
nötig, weil die Muskulatur bei intensivem Training das Knie ausreichend
stabilisieren kann. Allerdings ist ohne stabile Bänder die Gefahr groß, eine
schmerzhafte Arthrose im beanspruchten Gelenk zu bekommen.
Die modernen OP-Methoden zeigen gute Ergebnisse. Als Ersatz des Bandes wird
meist eine körpereigene Sehne transplantiert. Doch damit ist es nicht getan:
„Entscheidend ist, was nach der OP kommt: die Nachsorge und Rehabilitation“,
meint Stefan Geiselbrechtinger, Geschäftsführer von OPED, einem Hersteller von
Orthopädietechnik. Mit der Operation wird nämlich nur die Mechanik des Knies
wiederhergestellt, nicht die Funktion. Der Patient fühlt sich unsicher auf den Beinen,
weil durch die Verletzung Rezeptoren zerstört wurden. Diese kleinen Messfühler
sorgen dafür, dass wir die Stellung des Kniegelenks, Bewegungen und Kräfte wahrnehmen und steuern können.
Eigenverantwortung bei der Reha
Damit also Kniegelenk und Muskeln nach einem Kreuzbandriss das Bewegungsgefühl wieder erlernen, ist viel Training nötig. Die Zeiten der Gipsruhigstellung nach
der Operation gehören der Vergangenheit an. Die Übungen beginnen kurz nach der
OP. Je länger der Patient die Beweglichkeit im Knie nicht schult, desto schwieriger
wird es, die Trittsicherheit wieder herzustellen. Der Patient hat hier eine große
Eigenverantwortung. Lange Reha-Aufenthalte sind heute die Ausnahme. Gelegentliche Behandlungen beim Physiotherapeuten reichen nicht aus.
Training mit Wackelbrett und aktiver Bewegungsschiene
Hilfsmittel wie Wackelbrett oder Gymnastikball machen das Training abwechslungsreich. Gute Erfolge gibt es auch mit der aktiven Bewegungsschiene CAMOped,
einem leichten und tragbaren Gerät für zu Hause.
Der Patient treibt die Schiene mit seinem gesunden
Bein an, das verletzte wird schonend mitbewegt.
Der Patient lernt wieder, die Position und
Bewegung von Knie und Bein wahrzunehmen und
richtig zu nutzen für die Koordination der
Muskeln. Mit diesen Trainingshilfen ist das Knie in
der Regel nach einigen Wochen wieder im Alltag
belastbar. Nach etwa drei Monaten stellt sich das
gewohnte Bewegungsgefühl wieder ein.
Alle Übungen – mit oder ohne Hilfsmittel – sind auch im Internet anschaulich beschrieben unter www.knie-reha.info. Die Seite enthält außerdem viel Aufklärung und
Tipps und Tricks, zum Beispiel zur Schmerzlinderung, Narbenpflege oder Gangschule mit Gehstützen.
Tipps, damit’s erst gar nicht passiert
So allgemein wie möglich, so speziell wie nötig. Nach dieser Grundregel sollte jedes
Training abwechslungsreich gestaltet sein. Der Stürmer, der immer nur Torschüsse
übt, wird nur in bestimmten Muskelpartien stark sein. Fußballer müssen auch ohne
Ball trainieren.
OPED GmbH, Medizinpark 1, 83626 Oberlaindern/Valley, www.oped.de, presse@oped.de
Weitere Informationen und Fotos im Pressebereich auf www.oped.de
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Zur Vermeidung von Kreuzbandverletzungen sollte neben Kraft auch die Koordinationsfähigkeit trainiert werden. Dafür kann man auch ganz einfach was im
Alltag tun, zum Beispiel beim Zähneputzen auf einem Bein stehen. Ein guter Test
dafür, ob sowohl bei Kraft als auch Koordination die Fitness stimmt: Wenn man auf
einem Bein die Treppe rauf und runter hüpfen kann.
Auch die Kondition muss stimmen. Besonders gefährdet sind Sportler nämlich,
wenn das Knie nicht ausreichend muskulär stabilisiert werden kann, z. B. wegen
Ermüdung. Gegen Halbzeitende und gegen Saisonende ist die Verletzungshäufigkeit
jeweils erhöht.
Und die beste Methode zur Vermeidung von Knieverletzungen: fair spielen.
Weitere Informationen:
www.campoed.com
www.knie-reha.info
Weitere Themen in der Serie „Sportverletzungen“
Rasante Abfahrt auf den Operationstisch
Warum Kreuzbandrisse beim Skifahren so häufig sind und wie man schnell wieder ein stabiles
Knie bekommt
Schluss mit Lustig
Warum sich Snowboarder so oft den Arm brechen und wie man im Fall des Falles ohne Gips
auskommt
Schluss mit Lustig
Warum sich Skater so oft den Arm brechen und wie man im Fall des Falles ohne Gips auskommt
OPED GmbH
Innovative Medizintechnik, die Patienten nach Verletzungen schneller wieder auf die Beine
kommen lässt – darauf ist die OPED GmbH aus Valley/Oberlaindern mit ihren orthopädischen
Rehabilitationsprodukten spezialisiert. Ein gebrochenes Bein, ein lädiertes Sprung- oder
Handgelenk, eine gerissene Achillessehne oder kaputte Bänder können dank des Erfindungsgeistes bei OPED patientenfreundlich behandelt werden. Das Ziel sind leicht zu handhabende
Produkte, die die Mobilität des Patienten fördern.
Rund 150 Personen sind im bayerischen Voralpenland mit Planung, Entwicklung, Fertigung
und Vertrieb beschäftigt. Niederlassungen gibt es in der Schweiz und in den USA.
OPED beliefert in Deutschland derzeit rund 1.200 Krankenhäuser, Kliniken und Sanitätshäuser. Pro Jahr werden ca. 30.000 Patienten mit der Vakuum-Schiene VACOped bei
Knochenbrüchen oder Sehnenrissen, ca. 10.000 Patienten mit der Knöchel-Schiene
VACOankle und ca. 1.000 Patienten mit dem VACOdiaped versorgt. Mit der aktiven Bewegungsschiene CAMOped begleiten ca. 5.000 Patienten ihre Rehabilitation nach einer
Kreuzbandoperation. Mit dem Produkt VACOped ist OPED Marktführer in Deutschland.
OPED GmbH, Medizinpark 1, 83626 Oberlaindern/Valley, www.oped.de, presse@oped.de
Weitere Informationen und Fotos im Pressebereich auf www.oped.de
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