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Die Suche nach der perfekten Homepage und wie ich - Kai Wegner

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Die Suche nach der perfekten Homepage ­ und wie ich versuche sie zu finden
Lernleistung im Fach Informatik
vorgelegt von Kai Wegner
Bernburg 2004
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Inhaltsverzeichnis
Vorwort....................................................................................................................4
Einleitung.................................................................................................................5
1.1. Das Internet und Internetseiten.........................................................................6
1.2. Internetseiten im Vergleich...............................................................................7
1.3. Die perfekte Homepage...................................................................................10
2.1. Grenzsetzung der Aufgabe..............................................................................12
2.2. Vorüberlegungen zur Umsetzung...................................................................12
2.3. Grundlegung zur Programmierung.................................................................13
2.4. Erstellung der Homepage................................................................................13
2.4.1. Frontend.......................................................................................................13
2.4.6. Probleme während der Programmierung.....................................................13
3. Fazit....................................................................................................................15
Glossar....................................................................................................................17
Administrator:..........................................................................................17
Array:.......................................................................................................17
ARPA: .....................................................................................................17
ARPANET: .............................................................................................17
Browser:...................................................................................................17
Browser­Plugin:.......................................................................................17
Community:.............................................................................................17
CMS:........................................................................................................17
CSS:.........................................................................................................17
Debugging:...............................................................................................17
DNS:.........................................................................................................17
Feature:.....................................................................................................18
FTP: .........................................................................................................18
Host:.........................................................................................................18
HTML: ....................................................................................................18
HTTP: ......................................................................................................18
Impressum:...............................................................................................18
IP: ............................................................................................................18
Klient:.......................................................................................................18
Layout:.....................................................................................................18
Mouse­Over­Effekt:.................................................................................18
Newsletter:...............................................................................................19
Open­Source:...........................................................................................19
PNG:.........................................................................................................19
Resource:..................................................................................................19
Server:......................................................................................................19
Suchmaschinen: ......................................................................................19
TCP: ........................................................................................................19
URL: ........................................................................................................19
Usability:..................................................................................................19
W3C:........................................................................................................19
Webdevelopment Toolkit:........................................................................19
Webentwickler:........................................................................................20
Webmaster:..............................................................................................20
WikiWiki:.................................................................................................20
2
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
WWW: ....................................................................................................20
Anhang01 Diagramme...........................................................................................20
Anhang02 Grafiken................................................................................................22
Anhang03...............................................................................................................26
http://www.infoworld.com/article/03/08/04/HNusabilitystudy_1.html...26
3
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Vorwort
Seit dem das Internet entwickelt wird, versucht man mit seiner Hilfe nicht
nur Daten zu verbreiten, sondern sie zu präsentieren. Im folgenden Dokument soll
Benutzern des Internets gezeigt werden, nach welchen Schemen Internetseiten
aufgebaut sind, um ihnen die Orientierung im Internet zu erleichtern. Gleichzeitig
soll den Entwicklern, Autoren und Kommentatoren ein Einblick in die Welt des
Webdesigns geboten und gezeigt werden, wie weit sich das Internet bis zuletzt
entwickelt hat. Dieses Dokument widmet sich also allen Lesern, die mit dem Internet arbei­
ten möchten. Ob privat oder kommerziell oder ob dies aktiv oder passiv ge­
schehen soll, ist für das Textverständnis nicht von belang. Um den Erklärungsbe­
darf beim Lesen zu verringern, liegt diesem Dokument ein Glossar bei, in dem
alle Abkürzungen und Begriffe, deren Verständnis grundlegend ist, erklärt
werden. Ziel des Dokumentes ist es, den Lesern einen Blickwinkel beim Besuch von
Internetseiten zu verschaffen, der eher einer objektiven als emotionalen Natur ent­
spricht. Der Leser wird in der Lage sein, hinter die Schemen der Webdesigner zu
blicken, Strukturen und Technologien zu erkennen und letztendlich kritischer an
das Betrachten von Internetseiten heranzugehen. 4
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Einleitung
Durch die Entwicklung des Internets hat sich nicht nur ein völlig neuer Markt
gebildet, es sind auch sehr viele neue Berufe entstanden. Einer davon ist der des
Webdesigners, dessen Aufgabe es ist, ein komplettes Konzept für eine Internetsei­
te zu entwickeln. Der Berufsstand des Webdesigners ist sehr jung, sodass sich eine konkrete
Definition des Berufs schwierig gestaltet. Momentan ist derjenige Webdesigner,
der grafisches Arbeiten, Programmierung, Textmanagement und Kreativität effek­
tiv verbinden kann. Da eben keine allgemein anerkannte Ausbildung möglich ist,
bildet sich jeder Webdesigner selbst aus. So kommt es zwischen einzelnen Web­
designern zu einem sehr differenzierten Erfahrungsschatz, der das Ergebnis eines
langwierigen Lernprozesses ist. Jeder Webdesigner muss selbst erfahren, wie man mit Grafiken arbeitet, wie
man die einzelnen Programmiersprachen des Internets richtig benutzt und vor
allem, wie man den (zufälligen) Seitenbesucher interessieren kann. Dieses Wissen ist die Grundlage für die Arbeit eines Webdesigners. Meine
Kenntnisse auf diesem Gebiet möchte ich in diesem Dokument mit dem Leser tei­
len. Er soll verstehen, wie ein Webdesigner arbeitet und diese Tätigkeiten
schätzen lernen. Mich persönlich fasziniert an dieser Arbeit, dass sie fachübergreifend wirkt.
Man muss nicht nur ein guter Grafiker und Programmierer sein, sondern auch
immer wieder neue Ideen entwickeln um die Vorstellungen des jeweiligen Auf­
traggebers, der sich im Internet präsentieren möchte, zu erfüllen. Als Webdesigner
muss man sich weiterhin mit den Inhalten auseinandersetzen und erhält so Einbli­
cke in andere Branchen. 5
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
1.1. Das Internet und Internetseiten
Die Entwicklung des Internets wurde vom Verteidigungsministerium der
Vereinigten Staaten von Amerika gefördert. Das Ministerium wollte den kom­
munikationstechnischen Rückstand gegenüber der Sowjetunion (1957 Sputnik I
gestartet) aufholen. Ausschließlich militärisch wurde das sog. ARPANET nur genutzt, bis sich
1969 die erste Universität anschloss. Es begann die Ära der Universitäten, die das
Netzwerk nutzten um Dokumente auszutauschen. Zehn Jahre später begann die Ära der Hacker. Man kommunizierte per e­Mail
und nur wenige Auserwählte besaßen ein Modem und waren überhaupt ange­
schlossen. Die Entwicklung von DNS und WWW folgten und führten zur Entste­
hung erster Internetseiten. Durch den nun vorhandenen Standard, der weltweit
Gültigkeit besitzt, stiegen in die Benutzer­ und Serverzahlen in das Unzählbare.
Heute besitzt jede zweite deutsche Familie einen Internetzugang und die weltweit
größte Suchmaschine im Internet besitzt einen Index von über 2,5 Milliarden In­
terneseiten. Die zunehmende Informationsvielfalt führt zu einer unüberschaubaren Be­
trachtet man das Internet in seiner heutigen Form, so scheint der Ursprungsge­
danke des Internets, nämlich Ideen und Informationsaustausch, ins Hintertreffen
geraten zu sein. Man überlegt gar nicht mehr, ob jemand die Informationen benö­
tigt, die man gerade im Internet zur Verfügung stellt. 6
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
1.2. Internetseiten im Vergleich
Ähnlich der Entwicklung des Fernsehens, gab es auch in der Zeit des Inter­
nets eine Ära, die allein staatlich geprägt war. Zu dieser Zeit, die bis zur Entwick­
lung des Usenets andauerte, begrenzte man die Datenmengen, die über die Tele­
fonleitungen in alle Welt liefen, auf das Nötigste. Für diese Zeit typisch ist das
Design der heute noch gebräuchlichen GNU Seiten, die für ihren SchwarzBlau­
WeißStil bekannt sind. Die Minimalistik dieser Seiten zeugt eben nicht von Unfähigkeit im Web­
design. Bei genauerer Betrachtung wird klar: das genaue Gegenteil ist der Fall.
Allein mit schwarzem Text, blauen Verknüpfungen und weißem Hintergrund er­
reichen diese Seiten ihre Zielgruppe. Die Zielgruppe dieser Seiten besteht aus von
vornherein interessierten und meist schon grundlegend informierten Benutzern. Besucht man solche Seiten weiß man sofort, womit sie sich beschäftigen. Ein
detailierter, meist amüsanter Einleitungstext direkt unter der auffälligen Seiten­
überschrift gibt grundlegende Informationen zum folgenden, meist direkt darunter
befindlichen Inhalt. Diese Seiten sind oft wenig verzweigt und logisch Struktu­
riert. Aus den vorangegangenen Überlegungen, kann man folgende Grundsätze
für derartige Seiten definieren: •
Informationen zu verbreiten ist der Hauptzweck
•
Design und Layout sind Mittel zum Zweck
•
Der Besucher soll schnell und einfach informiert werden
Keine dieser Seiten hat ein anderes Anliegen, als ihre Inhalte jedem zugäng­
lich zu machen. Um dies zu ermöglichen versuchen die Betreiber dieser Seiten
eine Internationalisierung ihrer Inhalte durchzuführen. Viele dieser Seiten sind
folglich mehrsprachig verfügbar. Der Begriff Design besteht bei diesen Seiten aus
der Anordnung von verschiedenen inhaltlichen Elementen und Schriftgrößen.
Durch eine große Anzahl weiterführender Links wird das Verständnis der meist
stark spezialisierten Internetseiten erleichtert.
Für ihre Zielgruppe (Entwickler und Interessenten) haben diese Seiten ihren
ganz eigenen Reiz und erreichen ihren Zweck. Damit sind sie perfekte Home­
pages. 7
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
In der Folgezeit, als die Kommerzialisierung des Internets voran schritt, ent­
standen Internetseiten, deren Ziel nicht die Befriedigung von Interessen oder
Fragen war, sondern die Interessen und Fragen aufwerfen sollten. Diese kommer­
ziellen Internetseiten sprechen nicht das interessierte Fachpublikum an, sondern
den Endverbraucher, dessen Meinung zu Bilden ihre Aufgabe ist. Das Design ist
dabei nicht mehr allgemein für alle Internetseiten definiert, sondern ist Seitenspe­
zifisch. Während zuvor hochwertige Inhalte an immer der gleichen Stelle durch
das „hi storisch gewachsene“ Design zu finden waren, will sich eine kommerzielle
Internetseite durch ihr spezielles Design von der Konkurrenz abheben. Soll das Design bei nicht­kommerziellen Internetseiten die Präsentation der
Inhalte verstärken, so ist es heute zu viel mehr in der Lage. Das Design ist heute
unmittelbar mit dem Inhalt verbunden und nicht mehr Länger nur Mittel zum
Zweck. Auf mancher Seite ist das Design gar zum allein Zweck avanciert. Diese
Internetseiten sind Resultat eines Missverständnisses, dass bei vielen kreativen
Menschen vorkommt. Sie verwechseln Webdesign mit Design. Dass aber ein gu­
ter Webdesigner nicht unbedingt ein guter Designer sein muss, wurde schon erläu­
tert. Auf kommerziellen Seiten ist das Design vor allem durch eine vielzahl Bilder
und Werbung gekennzeichnet. Diese Art Internetseiten begehen eine schwere
Gradwanderung. Man muss dem Besucher einerseits viele verschiedene Möglich­
keiten Anbieten das könnte als Informationsflut beschrieben werden. Typisch ist
das Satz „K unden die ... gekauft haben, bestellten auch“ oder „Vi elleicht inter­
essiert Sie ...“ oder „ Unser Vorschlag“ . Andererseits darf keine Überflutung ent­
stehen, durch die der Benutzer (hier auch Kunde) sein Ziel, die Bestellung, aus
den Augen verliert. Auf kommerziellen Internetseiten, deren Besitzer auch ein „Of flineprodukt“
besitzt kann weiterhin von einer Verquickung beider Seiten gesprochen werden.
Der Wiedererkennungswert spielt hier eine entscheidende Rolle und ist in seiner
Wichtigkeit häufig dem Design überlegen. Machen wir das an einem Beispiel fest. Der Fernsehsender „P ro Sieben“ hat
als Senderlogo eine rote schematisierte Sieben. Für den Fernsehzuschauer ein­
prägsam ist die Farbe (rot) sowie die Form der Sieben. Beim Besuch der Inter­
netseite des Kanals (Anhang02 Abb.6) erwarten den Besucher genau diese Merk­
8
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
male. Ein starkes Rot im Hintergrund darauf verschiedene Andere Rottöne und
schwarze Schrift. Bei dieser Internetseite wird eines Deutlich: Schwarz/Weiß/Rot
auf Rot sind nicht die idealen Kombinationen für den Betrachter. Diese Farbge­
staltung ist aber notwendig um die Verbindung zur reellen Welt herzustellen. Es wird folglich deutlich, dass für kommerzielle Internetseiten nicht die glei­
chen Grundregeln gelten können. Folgende Regeln lassen sich auf dieser Art von
Seiten erkennen: •
Präsentation von Produkten
•
Interessenbildung durch Informationsflut
•
Corporate Design
Die Präsentation eines Produktes kann am Besten erfolgen, wenn das Auge
des Betrachters an dem Produkt „ klebenbleibt“. Dieser Eye­Catching­Effekt wirkt
unwillkürlich auf jeden Betrachter. Es gibt für diesen Eye­Catching­Effekt klare
Regeln. So wurde mit dem sog. Eyetracking belegt, dass das Auge des Betrachters
einer Internetseite einen bestimmten Weg (Anhang02 Abb.2, Abb.3) zurücklegt.
Das Auge wandert sog. Area­Of­Interest ab. Ist man sich diesem Effekt bewusst,
kann man das Auge des Besuchers lenken. Viele kommerzielle Seiten tun dies. Die Quantität der Information (Informationsflut) hat eine enorme Wichtig­
keit. Tatsache ist, dass Benutzer von Internetseiten lieber in einem undurch­
schaubaren Fundus an Informationen suchen als kurz und knapp aber dafür prä­
zise mit Informationen versorgt zu werden. Man kann in diesem Zusammenhang
durchaus von einem „ sich berieseln lassen“ sprechen. Es ist in der heutigen Zeit
auch davon auszugehen, dass viele Menschen nicht im Internet surfen um spezi­
elle Informationen zu finden, sondern das Surfen als willkommene Abwechslung
sehen ähnlich einem Einkaufsbummel oder dem Fernsehen als Freizeitbeschäfti­
gung. In den letzten Jahren hat sich ein neues Konzept für Informationsseiten
entwickelt. Dieses CMS­Konzept heißt WikiWikiWeb. Dabei kann jeder Besu­
cher den Inhalt und somit die Information auf der jeweiligen Seite nach eigenen
Vorstellungen ändern. Erstaunlich daran ist, dass dabei kein Chaos aufkommt.
Einerseits kann ein Administrator immer wieder eingreifen, andererseits gibt es
einige Wiki­Seiten, die freiveränderbar sind und trotzdem ihren Ursprungstitel
und Inhalt (nur) erweitert haben. Eine durchaus denkbare negative Entwicklung
9
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
des Inhalts finden nicht statt!
Praktisch ist das Wikikonzept in erster Linie für Internetseiten, die Wissen zu
einem oder mehreren Themen sammeln wollen (http://de.wikipedia.org). Für
kommerzielle Seiten ist diese Art der Meinungsbildung sicherlich nicht denkbar,
da ein Benutzer einfach hineinschreiben könnte, dass ein anderes Produkt viel
besser sei. 1.3. Die perfekte Homepage
Soeben wurden drei verschiedene Arten von Internetseiten beschrieben. Alle
diese Seiten haben ein gemeinsames Ziel. Alle diese Seiten sollen ihre Zielgruppe
ansprechen. Wodurch dieses Ziel zu erreichen ist, gestaltet sich wiederum unter­
schiedlich. Für den Webdesigner gestaltet sich die Erstellung einer Internetseite dann
schwieriger, wenn diese Zielgruppe anspruchsvoller ist. Anspruchsvolle Ziel­
gruppen haben oft Alternativen. Hat man als Zielgruppe Menschen, die Nachrich­
ten wünschen, so ist die Anzahl der Alternativen enorm hoch. Jeder
Fernsehsender, jeder Radiosender und jede Nachrichtenagentur bietet genau das.
Den Benutzer unabhängig vom Inhalt zu binden ist eine schwere Aufgabe. Genau­
so schwer ist es die Wünsche einer ganz speziellen Zielgruppe genau zu erfüllen.
Zwar ist hier klar, was diese Zielgruppe wünscht, doch die Umsetzung gestaltet
sich angesichts der oft hohen Anforderungen nicht immer einfach. Die Perfekte Homepage stellt also ihre Zielgruppe zufrieden. Was aber, wenn
die Zielgruppe nicht bekannt oder gar unüberschaubar ist? Man sich nicht im
klaren ist, wer die Information oder das Produkt eigentlich möchte, dass man im
Internet zur Verfügung stellen möchte? In so einem Fall bleibt nur ein logischer
Schluss. Man muss alle Eigenschaften der genannten Arten von Internetseiten
bieten. Verschiedene Konzepte verbinden und dadurch Neues schaffen. Diese „per fekte Homepage“ kann natürlich nicht jeden Besucher optimal zu­
frieden stellen. Man muss genau auswählen welche Konzeptabschnitte sich am
Besten verbinden lassen. Gesucht sei folglich eine Seite, die Layoutansprüchen von kommerziellen
Seitenbesuchern entspricht. Der Inhalt muss dennoch sofort auffindbar sein. Eine
Ablenkung (Informationsflut) ist deshalb zu vermeiden oder entsprechend entfernt
10
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
zu platzieren. Inhalte müssen ebenso attraktiv für Fachpublikum sein, wie für zu­
fällige Besucher verständlich. So ergeben sich folgende Richtlinien:
•
Ansprechendes Layout als Grundvoraussetzung
•
Übersichtlichkeit / Durchdachte Struktur
•
Qualitätssicherung der Inhalte
Mit diesen Drei doch sehr allgemeinen Richtlinien lässt sich eine „a llge­
meine“ und beinahe „ perfekte“ Homepage aufbauen, die für jegliche Verwendung
, ob als kommerzielle oder rein informative, Seite nutzbar ist. Diese Seite soll nun
erstellt werden. 11
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
2.1. Grenzsetzung der Aufgabe
Bevor man sich der Aufgabe stellt eine Internetseite zu erstellen muss man
sich im Klaren darüber sein, wie weit diese Arbeit führen soll. In meinem Fall
gestaltet sich die Arbeit in einem weit größeren Umfang als nur der Erstellung
einer Internetseite. Ich habe schon eine Vielzahl Internetseiten für Privatpersonen, Vereine und
Unternehmen erstellt. Aufbauend auf den durch diese Projekte entstandenen
Erfahrungsschatz, will ich mit diesem Projekt etwas schaffen, was auch für späte­
re Internetseiten immer weiter benutzt werden kann. Eben die „per fekte“ Home­
page. Da der Auftraggeber selbst seine Vorstellungen von seinem Internetauftritt
hat, soll er bei Konzeption mit einbezogen werden. Dies erfordert nicht nur eine
enge Zusammenarbeit, sondern auch eine Plattform auf deren Grundlage man spä­
ter Ideen und Inhalte austauschen und verwalten kann. Eine solche Plattform wird
CMS genannt. Ziel wird also nicht nur sein, eine Internetseite zu erstellen, sondern ein Pro­
gramm (CMS), welches in der Lage ist eine Internetseite zu verwalten. Mit Hilfe
dieses Programms soll dann jedes weitere Projekt realisiert werden können. 2.2. Vorüberlegungen zur Umsetzung
Um ein Projekt in dieser Größenordnung und in der Kürze der gegebenen
Zeit umzusetzen, bedarf es einer mächtigen und schnell erlernbaren Programmier­
sprache. Die Wahl fällt daher auf PHP (PHP, Hypertext Preprocessor), dass durch
die gute Dokumentation und Masse an Funktionen (ca. 500) für dieses Projekt
ideal scheint. Für PHP spricht weiterhin seine weitreichende Verbreitung im Inter­
net (PHP wurde im November 2003 von mehr als 14,5 Millionen Domains
genutzt) sowie der Kostenfaktor (es ist frei verfügbar). PHP bietet die Möglichkeit einer Anbindung an eine MySQL­Datenbank. Da
eine solche Datenbank aber nicht von allen Anbietern von Webspace angeboten
wird, habe ich mich gegen ihre Verwendung entschieden. Allein mit Hilfe der
Modularität und diverser, kleinerer Textdatenbanken soll die Umsetzung eines
CMS möglich sein. 12
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
2.3. Grundlegung zur Programmierung
Es gibt zwei Sektoren, die getrennt betrachtet werden müssen. Das Frontend
stellt die Schnittstelle zum Seitenbesucher her und muss die Eigenschaften einer
„ perfekten“ Homepage aufweisen. Es ist das, was später als Homepage bekannt
wird und am einfachsten zu programmieren ist. Aufgabe des Frontend ist es vom
Benutzer ausgewählte Inhalte zu öffnen und entsprechend darzustellen. Schwie­
riger und langwieriger stellt sich die Programmierung des Backends dar. Es muss
nicht nur Daten verändern können, sondern gleichzeitig noch ein Benutzer­ und
komplettes Contentmanagement beinhalten. Um mir selbst klar zu werden, was das Backend (im weiteren Verlauf auch
Administration genannt) alles beinhalten und wie seine grundlegende Funktions­
weise aussehen sollte, konnte in den ersten Versionen (bis 0.1­0.4) noch kein
Benutzermanagement implementiert werden. Den folgenden Prozess könnte man
als „ Learning­by­Doing“ bezeichnen denn meine Vorkenntnisse der Program­
miersprache PHP waren zu Anfang mehr als gering. 2.4. Erstellung der Homepage
Ursprünglich sollte an dieser Stelle die komplette Changelist des Projektes
folgen. Aufgrund der Überschrift („wi e ich Sie finde“) wäre das durchaus be­
rechtigt aber ihre Länge würde wohl alle denkbaren Rahmen sprengen. Deshalb
gehe ich weniger auf die Entwicklung einzelner Komponenten des Projekts ein. In
1. wurden theoretisch die Eigenschaften einer perfekten Homepage entwickelt.
Nun soll diese Homepage, deren Grundzüge auch nach 2.1 – 2.3 klar sind erstellt
werden. Dieser Prozess fand tatsächlich gleichzeitig mit den vorangegangenen Über­
legungen statt, sodass aus den Anfängen der Programmierung nur wenig Doku­
mentiert ist. Im Folgenden findet sich weniger eine Entwicklungsbeschreibung,
sondern eine Beschreibung des Entwicklungsstands. 2.4.1. Frontend
Das Frontend ist sozusagen das Aushängeschild einer Homepage. Es besitzt
13
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
zwei Eigenschaften. Modularität ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung einer
Homepage mit Backend. Das Frontend ist in bestimmte Bereiche aufgeteilt
(Anhang02 Abb.6). Jeder Bereich besteht aus verschiedenen modularen Inhalten.
Modular bedeutet hauptsächlich, dass diese Abschnitte unabhängig von einaner
funktionieren können. Der dunkele Abschnitt in Abb.6 in Anhang02 ist die Navi­
gation. Hier wird eine Liste von Inhalten angezeigt, die vom Benutzer dann durch
Klick in das hell grüne Feld geladen werden können. In diesem Feld wird zu Be­
ginn eine Startseite angezeigt. Sie Besteht aus Einer Überschrift (blau), einem
Einleitungstext darunter sowie einem Bereich (gelb) in dem (je nach Auswahl im
Backend) Umfrage, Gästebuch News etc. angezeigt werden können. Der Rote Be­
reich zeigt das Thema der aktuellen News. 2.4.2. Probleme während der Programmierung
Während der insgesamt zwei Jahre langen Entwicklung gab es natürlich das
ein oder andere Problem. Dabei kann Grundsätzlich zwischen vom Programmierer
erzeugten Fehlern und vom Server generierten Fehlern gesprochen werden. Lässt
man die durch den Programmierer eingebauten Fehler außen vor, so sind haupt­
sächlich zwei größere Probleme während der Entwicklung aufgetreten. Der PHP Security Bug hat vor allem aufgrund von fehlenden Informationen
die Entwicklung um mehrere Monate zurückgehalten. Während der Entwicklung
wurde die benutzte Scriptsprache (PHP) einem Update unterzogen. Besucht ein Benutzer eine von Lorentz generierte Seite, so wird auf dem Ser­
ver automatisch eine Session für diesen Benutzer gestartet. Fordert der Besucher
Daten an, so werden bestimmte Scripts auf dem Server ausgeführt und das fertige
Resultat an den Benutzer versandt. Nach dem Versenden, gehen alle auf dem Ser­
ver benutzten Variablen verloren, es sei denn sie sind als Global definiert und
werden in der Session gespeichert. Vor besagtem Update waren alle benutzten
Variablen Global und wurden automatisch in der Session gespeichert, sodass der
jeweilige Benutzer beim „ nächsten Klick“ bestimmte Daten weiterverwenden
konnte. Nach dem Update lagen all diese Variablen aus Sicherheitsgründen in
einem Array. Dieses Array ($_SESSION) musste erst aufgespalten werden um
wieder an diese Daten heran zu gelangen. 14
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Jede Funktion des CMS besteht im Prinzip aus Formularen, die ausgefüllt
werden müssen. Die eingetragenen Daten werden dann über zwei verschiedene
Methoden, die je nach Art und Wichtigkeit der Daten genutzt werden können,
gesendet. Diese Methoden heißen „ POST“ und „G ET“. Während des Updates ge­
schah hier ebenfalls eine Sicherheits bedingte Verschiebung der ankommenden
Variablen in je ein Array ($HTTP_POST_VARS, $HTTP_GET_VARS ). Hier
musste genau dasselbe erfolgen. Der Grund für die Verzögerung in der Entwicklung lag darin, dass ich mich
nicht über Updates der Scriptsprache informiert hatte und so einfach weiterentwi­
ckelte ohne zu bemerken, dass meine Scripts auf immer weniger Servern
funktionierten. Mir viel das Problem erst auf, als ich selbst ein Update der Script­
sprache auf meinem eigenen Rechner vornahm und danach das gesamte Projekt
nicht mehr funktionierte. Ein anderes Problem, dessen Lösung aus Zeitgründen bis heute noch nicht
beendet ist, stellen die für PHP bereitgestellten Rechte dar. Jedes Programm ist
der meist von UNIX­Servern geprägten Welt des Internet ein Benutzer im System.
Diesen Benutzern werden individuelle Rechte zur Verfügung gestellt. Eine reale
Person, die Zugang zu einem solchen System besitzt, hat ebenfalls nur bestimmte
Rechte. Hat nun ein Script die Aufgabe eine Datei oder einen Ordner zu erstellen,
so kann es passieren, dass der Benutzer nicht das Recht hat diese Datei oder
diesen Ordner wieder zu löschen. Das Resultat ist Datenmüll, der beim Entfernen des CMS zurückbleibt. Ge­
löst werden kann das Projekt einmal vom Administrator des Servers, der die
Rechte des Benutzers über die von PHP stellen müsste oder vom Programmierer,
der jeder erzeugten Datei oder jedem Ordner sofort die richtigen Rechte zuweist. 3. Fazit
Mit seinem jetzigen Entwicklungsstand ist das CMS im privaten Bereich na­
hezu voll einsatzfähig. Unter Sachkundiger Hand sogar im Semi­Professionellen
Bereich. An der Handhabung (Usability) wird wohl noch einige Zeit gearbeitet
werden, da vor allem oft ähnliche Strukturen in verschiedenen Funktionen immer
wieder anders aufgebaut sind, was die Einarbeitung erschwert. 15
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Mit den Admin­Modulen ist eine Erweiterungsmöglichkeit geschaffen, die in
beinahe Jede mögliche Richtung genutzt werden kann. So wurden während der
Betatests verschiedene Admin­Module erstellt, die zum Beispiel das Management
für Erfolge einzelner Sportler in einem Verein übernehmen. Seit der Version 0.7.1b läuft die Entwicklung unter CVS (Concurent Version
System). Dieses System erlaubt eine Weiterentwicklung eines Projekts durch
mehrere Personen, sodass in naher Zukunft auch andere Entwickler an Lorentz
weiterentwickeln und ihre Vorschläge in die nächste Version einbringen können. Während des schon erwähnten Betatests erwies sich vor allem, dass Lorentz
praxistauglich ist und von vielen Benutzern akzeptiert und angewendet wird. An
diesem Betatest nahmen folgende Internetseiten teil: •
http://www.gym­carolinum.bildung­lsa.de •
http://unstable.carolinum.net
•
http://www.osuv.de.vu
•
http://www.autohaus­ford­eifler.de
•
http://www.turnband.de
•
http://www.taekwondo­calbe.de
•
http://www.kwnetzwelt.de
•
http://www.kwnetzwelt.de/psv/
In Zukunft sehe ich vor allem die Verwendung von Lorentz für meine
eigenen Projekte. Ich habe damit ein universelles Programm entwickelt, dass ich
für jedes weitere Projekt, für jede weitere Internetseite benutzen kann. Die
Entwicklung des Frontends ist mit Hilfe des CMS komplett von der Backend
Entwicklung getrennt. Man kann sich also auf das Design der Seiten kon­
zentrieren, denn alles andere übernimmt Lorentz. Es geht in naher Zukunft nicht
mehr darum, sich um die Technologie hinter Homepage kümmern zu müssen.
Man kann sich bei der Erarbeitung eines Projektes ganz auf das konzentrieren,
was in unserer heutigen Zeit immer wichtiger wird. Das Desgin. So kann man der
„ perfekten“ Hom epage immer näher kommen. 16
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Glossar
Administrator:
Person bzw. Benutzer (virtuell), der alle Rechte besitzt. Array:
Ein Feld. Ein Array ist eine Ansammlung von Variablen. In der Scriptsprache
PHP gibt es nur zweidimensionale Felder, sodass einem Schlüssel ein Wert zuge­
ordnet werden kann. Der Schlüssel ist dabei meist der Name der Variablen und
der Wert ihr Wert.
ARPA: Advanced Research Projects Agency
ARPANET: Advanced Research Projects Agency Network
Browser:
Programm, dass über HTTP oder FTP kontakt zu anderen Rechnern bzw.
Webseiten aufnimmt. Browser­Plugin:
Erweiterung für Browser, die seinen Funktionsumfang erweitern.
Community:
Gruppe von Personen, die sich virtuell (per Internet) organisieren. CMS:
Plattform auf der viele Personen mit hierarchisch festgeschriebenen Rechten
an einem Projekt arbeiten können. (Content Management System)
CSS:
Beschreibungssprache für das Layout von Objekten auf einer Webseite.
(Cascading Style Sheets)
Debugging:
Das auffinden und eliminieren von auftretenden Fehlern in Programmen. DNS:
Rechner, auf dem die Assoziierten Namen von anderen gespeichert sind.
17
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
(Domain Name Server)
193.254.185.33 http://www.kwnetzwelt.de
216.239.33.100 http://www.google.de
Feature:
Wichtiger Teil (Funktion oder Option), der zum Gesamtkonzept einer Seite
gehört. FTP: Protokoll, dass für die Überwachung von reinem Datentransfer enwickelt
wurde. Kann zwischen sog. FTP­Servern und einem Klienten benutzt werden.
(File Transfer Protocol)
Host:
1. Rechner, der als Server dient. 2. Betrieb, Vereinigung etc. die Server zur Verfügung stellt. HTML: Hypertext Markup Language
HTTP: Hypertext Transfer Protocol
Impressum:
Abschnitt bzw. Unterseite einer Homepage, der Kommunikationsdaten und
Anschrift des Betreibers preisgibt. IP: Internet Protocol
Klient:
Rechner, der Dienste eines Servers in Anspruch nimmt. Layout:
Art der Präsentation von Daten, Farben, Bilder, Schriftarten, Ränder etc.
(Design) Mouse­Over­Effekt:
Objekt, dass sich unter dem Mousezeiger befindet, ändert seine Eigen­
schaften (Farbe,etc.)
18
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Newsletter:
e­Mail oder Dokument, dass an eine Liste von Adressen versandt wird um
Nachrichten zu verbreiten. Open­Source:
Von oder gehörend zu frei verfügbarem Quellcode. (http://www.gnu.org)
PNG:
Grafikformat, Nachfolgeformat des Gif­Formats. Kann mit indizierten Pa­
letten (reduziert) arbeiten und speichert Alphakanal (Transparenz). Resource:
Energie, Kraft etc, die in Anspruch genommen werden kann, wenn benötigt.
(Rechenleistung)
Server:
Rechner, der an irgendeinem Ort der Welt steht, mit dem Internet verbunden
ist und die Daten von den auf ihm gespeicherten Websites an eventuelle Besucher
liefert. Suchmaschinen: Internetseiten, die mit Hilfe von sog. Robotern das Internet nach Informa­
tionen durchsuchen. TCP: Transmission Protocol
URL: Uniform Resource Locator
Usability:
Englisch für Benutzbarkeit. Ein Faktor, der angibt wie ergonomisch ein Pro­
dukt zum Beispiel ein Programm gestaltet ist. W3C:
Consortium, dass Webstandards entwickelt. (World Wide Web Consortium)
Webdevelopment Toolkit:
Sammlung von Programmen zur Erstellung von Webanwendungen und Web­
seiten (Grafikprogramme, HTML­Editoren, uvm)
19
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Webentwickler:
Person/Personengruppe, die für die Programmierung der Seite zuständig
ist/sind. Webmaster:
Person oder Personengruppe, die dafür verantwortlich sind, dass eine Web­
seite funktioniert. Das Gesamtkonzept der Homepage wird von dieser Person
vertreten.
WikiWiki:
Hawaiianisch für „ schnell“ . Wikis sind Webseiten, die von Benutzern online
geändert werden können. Praktisch jeder kann sofort sein Wissen zum Thema mit
den anderen Teilen. (Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki)
WWW: World Wide Web
Quellen:
http://www.geschichte­des­internet.de
http://www.php.net/usage.php
www.typo­digital.de/dudfree/grundl.pdf
www.usability.at/produkte/ InterfaceConsultEyetracking.pdf
20
DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Anhang01 Diagramme
80
75
70
65
60
55
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
0.1
Dateien in incl
Dateien in incl/admin
0.2
0.3
0.4
0.5
0.7.1
0.8.2.3
Abbildung 1Dateien, die für die Administration in jeder Version zuständig sind
1800
1600
1400
1200
Dateigröße des kompletten Re­
leases in KB
1000
800
600
400
200
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.7.1
0.8.2.
3
Abbildung 2Größe des Projektes in den Versionen
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DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Anhang02 Grafiken
Abbildung 3Webseite www.wien.at
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DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Abbildung 4Augenweg bei Betrachtung der Webseite www.wien.at
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DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Abbildung 5Lorentz 0.8.2.3pre Frontend
Abbildung 6Lorentz 0.8.2.3pre Frontend mit markierten Bereichen
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DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Abbildung 7PHP Security Bug
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DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Abbildung 8Die Internetseite http://www.prosieben.de
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DIE SUCHE NACH DER PERFEKTEN HOMEPAGE
Anhang03
http://www.infoworld.com/article/03/08/04/HNusabilitystudy_1.html
Study: Linux nears Windows XP usability
It is almost as easy to perform major office tasks using Linux as using Windows
By John Blau, IDG News Service
August 04, 2003 DUSSELDORF, Germany ­­ Linux, once viewed as an OS only computer geeks
could appreciate, is today a much more user­friendly software that companies,
public administrations, and consumers can master almost as easily as Microsoft's
Windows XP. That's t
he core finding of a study published on Friday by
Relevantive, a Berlin­based company specializing in consulting companies on the
usability of software and Web services. The Relevantive usability study, which can be downloaded from the company's
Web site (www.relevantive.de), comes as numerous government bodies and
companies in Germany's
public and private sectors move to migrate their IT
systems away from Windows to the Linux operating system, while others are still
debating the pros and cons of such a move. The independent study focuses on the use of Linux in companies and public
administrations, using SuSE Linux's
Linux Professional 8.2 OS software with the
KDE 3.1.2 graphical interface. The researchers studied how easily two groups of users could perform tasks using
the different operating systems. One group consisted of 60 users between 25 and
55 with computer skills but no prior experience with Linux or Windows XP. They
tested the pre­configured open source software according to various criteria, such
as the ease of creating and administrating new and existing files, copying CDs,
and performing some basic office tasks, such as composing a text and sending an
e­mail. The other group consisted of 20 users with the same qualifications who performed
the exact same tasks on Windows XP.
The study findings suggest that it is almost as easy to perform most major office
tasks using Linux as it is using Windows, which has a long history in the
consumer market. Linux users, for example, needed 44.5 minutes to perform a set of tasks,
compared to 41.2 minutes required by the XP users. Furthermore, 80 percent of
the Linux users believed that they needed only one week to become as competent
with the new system as with their existing one, compared to 85 percent of the XP
users. But when it comes to the design of the desktop interface and programs, Windows
XP still has a strong edge: 83 percent of the Linux users said they liked the design
of the desktop and the programs, compared to 100 percent of the Windows XP
users. 27
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