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Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) – Leitfaden von A – Z A wie

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Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) – Leitfaden von A – Z
A wie Angebot für junge Leute, nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht, bis zum vollendeten
27. Lebensjahr, sich ganztägig für Umwelt und Naturschutz einzusetzen und Praxis in diesen
Bereichen kennenzulernen.
B wie Bewerbung: Bis zum 31. März des jeweiligen Jahres schriftlich an die beiden Träger
unter Angabe des Alters, zum gewünschten Aufgabenbereich, kurze Begründung der Entscheidung für ein FÖJ und Vorlage einer Zeugniskopie, Passbild und eines tabellarischen
Lebenslaufes.
wie Bahncard, die für das FÖJ ab einer Dauer von 6 Monaten erstattet wird.
wie Bescheinigung, zu Beginn des FÖJ zur Vorlage in der Kindergeldkasse oder für
Kinderfreibeträge und zum Abschluss des FÖJ für die Studien- oder Berufsunterlagen.
wie Betreuung, die durch die Träger und Einsatzstellen gewährleistet wird.
C wie Chancen für Jugendliche, die noch unklare Berufs- und Lebensvorstellungen haben.
D wie Dauer: In der Regel 12 Monate, aber wer ein Studien-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz
erhält, kann auch vorzeitig ausscheiden. 6 Monate Teilnahme sind aber Voraussetzung für
eine Bescheinigung.
E wie Einsatzstellen: Über 100 anerkannte Einsatzstellen. Nach Anfrage über die Träger ist
die Einsatzstellenliste erhältlich, manche bieten auch eine Unterkunft. Die Einsatzstellen reichen von Öko-Bauernhöfen über Bildungsstätten bis hin zu Tierheimen und Umweltverbänden.
F wie Finanzen: Die Teilnehmer erhalten ein Taschengeld, Zuschüsse für Verpflegung und
Unterkunft, Fahrtkostenzuschüsse. Über die Träger werden auch die Beiträge für Kranken-,
Renten-, Arbeitslosen-, Pflege sowie Unfallschutzversicherung in voller Höhe abgeführt.
wie FÖJ-Ausweis, mit dem man Ermäßigungen bei Kulturveranstaltungen und für öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch nehmen kann.
G wie Gesetz, das es bundesweit seit 1993 gibt. Damit sind die Telnehmer- und Teilnehmerinnen denen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) rechtlich und sozial gleichgestellt
(Fortzahlung des Kindergeldes, Gewährung des Kinderfreibetrages, Anerkennung als Wartezeit bei Studienbewerbung und gegebenenfalls als Praktikum).
H wie Hilfstätigkeiten: Vorwiegend im praktischen Umweltschutz, aber doch mit einem
entsprechenden Arbeitsprogramm, das mehr fordert als nur eintönige Hilfsleistungen in der
Einsatzstelle, sondern auch einen selbständigen Projektteil beinhalten sollte.
I wie Interesse: Das sollte reichlich vorhanden sein, da eigene Ideen stark gefragt sind bei
der Durchführung des FÖJ, sowohl bei den Seminaren als auch bei der täglichen Arbeit.
J wie junge Natur- und Umweltschützer treffen. Auf den Seminaren kannst du deine Erfahrungen mit anderen austauschen.
K wie Kosten für das FÖJ: Teilen sich zu Zeit das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ein Teil der
Kosten wird auch über den Europäischen Sozialfonds getragen.
L wie Lebenserfahrung: Wächst im FÖJ enorm und führt mitunter zu neuen Berufsentscheidungen.
M wie Motivation: Ist unerlässlich für das erforderliche Durchhaltevermögen während des
ganzen Jahres.
N wie Nachfrage: Die ist weitaus höher als Plätze zur Verfügung stehen, darum rechtzeitig
bei den Trägern bewerben und immer wieder nachfragen.
O wie Orientierung: Erhalten Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch Betreuerinnen und
Betreuer, in den Einsatzstellen, Gesprächsrunden während der Aktionen und natürlich auf
Seminaren.
P wie Pflichten der Teilnehmer, Einsatzstelle und Träger: Diese sind in der Konzeption
festgeschrieben (z.B. 40-Stunden-Arbeitswoche) und werden durch die Unterschrift auf dem
Vertrag zwischen Teilnehmer, Einsatzstelle und Träger anerkannt.
wie Praktikum: Das FÖJ kann als Praktikum/Vorpraktikum für eine Berufsausbildung oder ein Studium anerkannt werden.
Q wie Qualität der Anleitung durch die pädagogischen Betreuerinnen und Betreuer, kann
bestätigt werden.
R wie Rechte der Teilnehmer und Teilnehmerinnen: Sind ebenso in der Konzeption festgeschrieben und müssen beachtet werden.
S wie Seminare: 5 Wochen während des FÖJ, in denen man andere Jugendliche kennenlernt;
durch die Träger und Teilnehmer gut vorbereitet.
wie Studium. Grundsätzlich gilt: Wer ein FSJ bzw. FÖJ geleistet hat, darf bei der Bewerbung um einen Studienplatz nicht benachteiligt werden. Ein zu Beginn oder während des FSJ/FÖJ zugewiesener Studienplatz verschafft bei einer erneuten Bewerbung
nach Ende des Dienstes den Vorrang vor allen übrigen Bewerbern bei der Auswahl
(für denselben Studiengang).
T wie Thema: Die Themen auf den Seminaren werden von den Teilnehmern und
Teilnehmerinnen folgende sein: Natur erleben, beobachten und erkennen! Ökosystem Wald!
Alternative Lebensformen! Umweltfaktor Wasser! Was tun gegen unsere Müllberge?
wie Träger: Die beiden anerkannten Träger im Land Sachsen-Anhalt sind die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste – Landesverein Sachsen-Anhalt e.V. (ijgd) in
38820 Halberstadt, Voigtei 38 und die Stiftung Umwelt und Naturschutz SachsenAnhalt (S.U.N.) in 39104 Magdeburg, Steubenallee 2.
U wie Urlaub: Gibt es 28 Tage für ein ganzes FÖJ.
V wie Vertrag: Wird zum 01.09. jeden Jahres zwischen, der Einsatzstelle und dem Träger
abgeschlossen.
W wie Wohnung: Ist in einigen Einsatzstellen vorhanden. Teilweise ist aber auch Eigeninitiative gefragt.
Tipp: Zuschüsse für Wohngeld beantragen.
Z wie Ziele des FÖJ: Zum Beispiel berufliche Orientierung, Einblicke in gesellschaftliche,
soziale und ökologischen Zusammenhänge, Überprüfen eigener Wertvorstellungen, Entfaltung der Persönlichkeit, Einüben von ökologischen Handeln.
wie Zivildienst: Nach § 14c Zivildienstgesetz besteht für anerkannte Kriegsdienstverweigerer die Möglichkeit anstelle des Zivildienstes ein FÖJ zu absolvieren.
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Bildung
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