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das bisschen haushalt.... viel arbeit im garten eden wie - kompetenz

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YESS!
zeitschrift der jugendlichen der kompetenz west
das bisschen haushalt....
viel arbeit im garten eden
wie abhängig bin ich?
/
ausgabe 3
/
juni 2010
news
und Kathrin
Martin Wagner
euch da!
Kofler sind für
Gelernt ist gelernt. Michi
Pock zeigt sein praktisches
Können.
Michael Pock hat‘s geschafft !
Am Dienstag, 8. Juni war es soweit. Die lang ersehnte und gefürchtete Abschlussprüfung zum
KFZ-Techniker stand am Programm. Michi hat
die Prüfung mit Bravour geschafft und wird in
Zukunft auch beim Autohaus Poprask weiterarbeiten.
Alle KollegInnen, TrainerInnen und BetreuerInnen wünschen alles Gute!
Servus, Grüß Gott und Hallo!
r und sein AusChristian Mülle
ngmann vom
bildner Herr La
hlandsberg.
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Eurospar
Eurspar Deutschlandsberg
Einer unserer Externen Betriebe, die unsere Jugendlichen ausbilden, ist der Eurospar Deutschlandsberg.
Einer der 51 Mitarbeiter des 22 Jahre alten Standortes ist Christian Müller. Seit fast einem Jahr geht er
in diesem Unternehmen einer Teilqualifizierungslehre
nacht.
Christian hat schon mehrere Stationen im Betrieb
durchlaufen. Von der Backstube bis zu den Getränken, von der Obstabteilung bis zum Sauberhalten der
Aussenanlagen.
Bei Eurospar Deutschlandsberg werden im Moment
drei Lehrlinge ausgebildet. Und das renomierte Geschäft hat auch Tradition in der Beschäftigung von Behinderten.
Gruppenfoto vor dem Portal
der Landwirtschaftlichen
Fachschule in Edelhof.
Wir wünschen Herrn Langmann - Christians Ausbildner - und Christian noch alles Gute für die weitere
Zusammenarbeit.
Hallo wir sind‘s, Kathrin und Martin, eure Jugendsprecher und Jugendsprecher Stellvertreter der Wohngemeinschaft twipb.
Wisst ihr überhaupt was ein Jugendsprecherin und ihr
Stellvertreter für Aufgaben haben?
Wahrscheinlich nicht so viel. Wir drüfen den anderen,
also euch Jugendlichen helfen, wenn ihr ein offenes
Ohr braucht oder es Probleme zwischen euch untereinander gibt. Auch für Ordnung dürfen wir sorgen. Wir
setzen uns auch für eure Wünsche oder Ideen ein und
sprechen mit der Wohngemeinschaftsleitung.
Zum Schluß noch eine kleine Vorstellung:
Martin Wagner: Hobbys sind zeichnen, fortgehen, Rad
fahren, schwimmen und trommeln
Kathrin Kofler: Hobbys sind reiten, Geschichten und
Gedichte schreiben, zeichnen, Rad fahren
8. bis 9. Juli 2010
2. Trimesterprüfung 2010
12. und 13. Juli
Geblockter Fachunterricht
6. Juli 2010
Eröffnung des Verkehrserziehungsparks
in Wies mit Fahrradcheck
jeden 1. Do
nnerstag
im Monat:
Jugendbes
prechung
26. Juli bis 10. August 2010
Betriebsurlaub
26. Juli bis 4. August 2010
Urlaubsaktion der Wohngemeinschaft
in Umag / Kroatien
YESS! kreativ
Von 21.-22. Mai nahm Herr Lueger Michael
an einem Motorsägenkurs an der „Forstlichen
Ausbildungsstätte FAST Pichl“ teil. Er lernte Fällund Entastungstechniken kennen, bekam eine
Einführung in die Ergonomie, sowie in die Unfallverhütung und weiß nun auch über die Instandhaltung einer Motorsäge bescheid. Wir hoffen,
dass er die Kenntnisse in seinem weiteren Berufsleben verwenden kann und wünschen ihm
eine unfallfreie Waldarbeit!
termine
Der Bauernhof geht in die Schule!
Anfang Juni hat der „Bauernhof“ eine kleine weite Reise nach Niederösterreich gemacht um sich
das Angebot der Landwirtschaftlichen Berufsschule anzusehen. Dort sind sie auch auf den
„Medicopter“... gestoßen, der einen Vortrag zum
Thema Kommunikation gemacht hat.
Allen Bauernhoflehrlingen viel Spass für die Berufschulzeit.
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Zweite Augusthälfte
Mopedführerscheinausbildung
September
Sozialer Tag mit Outdooraktivitäten
24. bis 26 September
twipb unterwegs - Gemeinsames
Wochenende der WG
Oktober
Workshop zum Thema Sexualität
3
wer hat den grünen daumen ?
unser keines grünes reich.....
wasser marsch !
Wenn der Bauernhof, die Gärtner und die Wohngemeinschaft zusammenarbeiten, kann ja nur ein tolles Projekt
entstehen.
Der von den twipbs vor zwei Jahren angelegte Garten
2
wurde heuer um 15m erweitert und mit allen möglichen
biologischem Gemüse bepflanzt. Die Produkte des Gartens, wie Salat, Schnittlauch, Buschbohnen, Karotten,
Gurken, Melanzani, Erdbeeren finden sich nicht nur am
Speiseplan der WG wieder, sondern werden auch in der
neu gestalteten Kochschule am Firmengelände zu besonderen Leckereien verkocht.
Aber so ein Garten braucht Pflege, Verantwortung, es
muss gesät, gepflanzt, gegossen, Unkraut gezupft und
geerntet werden. Wichtig ist für die Jugendlichen auch
zu wissen, welche Gemüse/Pflanzen wann gepflanzt werden müssen.
Ein besonderes Highlight in unserer Gartenlandschaft
ist die Kräuterpirale. Vom Bau, Erde aufschütten, allen
Vorbereitungsarbeiten wurde alles in Handarbeit und von
den Jugendlichen erledigt. Jetzt kann man schon alle
Kräuter ernten und damit würzen.
Ein Dankeschön an das Team Nevenka Vrtaric, Bianca
Harrich und Sieglinde Gangl, die das Projekt betreuen
und den Jugendlichen der Kompetenz.
Am 17. April sind die Jugendlichen der Wohngemeinschaft als „Opfer“ in eine Abschnittsübung eingebunden
worden. Im Rahmen dieser Übung wurde die Freiwillige
Feuerwehr Pölfing-Brunn um 14 Uhr mit dem Übungsbefehl „Brand in der Werkstätte der Firma Kompetenz“
alarmiert. Nach der ersten Erkundung der Übungsleitung stellte sich heraus, dass mehrere Personen – unsere „verletzten“ Jugendlichen in den beiden brennenden
Gebäuden vermisst wurden. Über Florian Deutschlandsberg wurden dann die Nachbarwehren Wies, Vordersdorf,
Steyeregg und St. Ulrich nachalarmiert.
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz gelang es rasch
die ersten Opfer zu retten und den Feuerwehrsanitätern zu übergeben. Eine Person, welche von einem Hubstapler eingeklemmt worden war, musste mit Hilfe von
pneumatischen Hebekissen befreit werden. Des Weiteren wurde von der etwa 300 m entfernten Weißen Sulm
eine Zubringleitung zur Wasserversorgung der RLF am
Übungsort gelegt.
Nach rund einer Stunde konnte von der Übungsleitung
„Brand aus“ gegeben werden. Bei der anschließenden
Übungsbesprechung dankten Abschnittskommandant
ABI Valentin Fraß und Bezirksfeuerwehrkommandantstellvertreter BR Fritz Reinprecht für die zahlreiche Teilnahme an dieser Teilabschnittsübung des Feuewehrabschnitts Eibiswald.
Gott sei Dank war das nur eine Übung und niemandem
ist wirklich etwas passiert!
Mit schwerdem Atemschutz wurde ein „Schwerverletzter“ in Sicherheit gebracht.
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Gemeinden prob
Ernstfall.
boxenstopp in deutschlandsberg
Am 7. April 2010 dem „Weltgesundheitstag“ der World
Health Organisation (WHO) haben wir im Rahmen des
Kindersicherheitstages für die vierten Klassen der Volksschule Deutschlandsberg und den ersten Klassen der
Hauptschulen Deutschlandsberg I und II. wieder unser
Dienste angeboten, damit sich Kinder am Fahrrad sicher
fühlen können.
Wie schon in Eibiswald hat das Team der Fahrradwerkstätte bzw. der KFZ-Bereich bei den Fahrrädern der 10bis 11-Jährigen den Fahrradcheck und den Helmcheck
durchgeführt.
GROSSE SCHÜTZEN KLEINE hat in Kooperation mit der
GKB, dem Zivilschutzverband, der Kinderpolizei, der
Ö.L.R.G. Österreichische Lebens- und Rettungs-Gesellschaft, Spirit of Sports, der Mobilen Radfahrschule, dem
Roten Kreuz, der Hundeschule Deutschlandsberg-Hollenegg, Styria Vitalis und dem Landesschulrat für Steiermark
einen abwechslungsreichen Stationenbetrieb vorbereitet.
„Sicher am und mit dem Rad“ samt Fahrradsicherheitscheck und Helm-Check, Aktivitäten zum Thema „Toter
Winkel“, „Sicher am und im Wasser“, eine Bewegungsund Koordinationsstation, Erste Hilfe usw. bildeten das
YESS! bei der arbeit
Sicher auf dem Fahrrad unterwegs zu sein zählt
zu unseren wichtigsten Aufgaben beim Fahrradcheck.
5
twipb-hausmann/frau des Jahres 20010 - lebenspraktisches heimwochenende
An den Start gingen: die „blue-star-boys“, die „red-houswives“, die „yellow power people“ und das „green
clean team“. 3 Tage, viele Bewerbe und ein Siegerteam. Ein Ausflug zum Frischehof und zum Kneippturm.
Schuhe putzen im Akkord?
Wer näht an meine Knöpfe. Pock
Michi
ist nicht nur Profi im Schraub
en anziehen sondern auch im Knöpfe
annähen.
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Unter dem Motto „Hausmann/Hausfrau des Jahres 2010“
starteten wir am 5. März in ein abwechslungsreiches Wochenende. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der
Kochschule wurde Marktforschung in Deutschlandsberg
betrieben. Vier Teams zu je 4 bis 5 Personen schauten
sich in „Billigläden“ und „Markenläden“, wie die Preisunterschiede bei den verschiedenen Anbietern liegen.
In den Lebensmittelläden musste auch noch die Zutaten
für das gemeinsame Essen am nächsten Tag eingekauft
werden.
YESS! aktiv
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Fühstück im Biohof in Wagna.
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Am zweiten Tag ging die Reise am Vormittag nach Leibnitz
zum Frischehof. Dieses Geschäft bietet fast ausschließlich zertifizierte Bio-Produkte an – von Obst, Gemüse,
Fleisch bis zu Tees, Cremen, Fertig- und Halbfertigprodukten. Außerdem gibt es dort ein Restaurant/Cafe, wo
wir ein ausgiebiges, biologisches, steirisches Frühstück
mit Eiern, Wurst, Käse, Gemüse, Obst und Vollkornbrot
erhalten haben. So mancher ist auf den Geschmack gekommen, wie gut „Bio“ schmeckt.
chiedeDer Frischehof bietet 1.500 vers
ne Bioprodukte.
Der Nachmittag stand dann ganz unter dem Wettkampf
der Gruppen, die sich in einem Stationenspiel gegeneinander im Wäsche aufhängen, Schuhe putzen, Kochen,
Geschicklichkeitsspielen, Knopf annähen und weiteren
Aktivitäten rund um das Thema „Haushalt“, um den begehrten Titel „Hausmann/Hausfrau des Jahres 2010 gemessen haben. Als Gewinner aus dem herausfordernden
Nachmittag gingen die „Blue Star Boys“ hervor, eine
Gruppe bestehend aus dem Gruppenleiter Martin Paluc, Michael Pock, Dominik Weber und Christian
Müller. Sie konnten die anderen Gruppen „Red Houswifes“, 2. Platz, „Green Clean Express“ 3. Platz und den
„Yellow Power People“ mit dem 4. Platz zumindest mit
einem kleinen Punktevorsprung besiegen.
blabla
Der Sonntag stand unter dem Thema des Kneippens. Der
Kneipp Aktiv Park liegt im „Mittleren Feistritztal“. Herr
Peter Knoll zeigte uns dort einige interessante Attraktionen, unter anderem die Ernährungspyramide, den
Kneippbewegungsturm mit den 5 Etagen: Wasser, Ernährung, Bewegung, Kräuter und Ordnung. Nach einem
aufwärmenden Tee und kleinen Osterhäschen, gespendet vom Obmann des Aktivparks Karl Huber, erzählte
Herr Knoll uns noch Interessantes über den Atem-AktivRhythmus-Weg, den Herz-Rhythmus-Glockenschlag und
zuletzt segelten wir in Gedanken auf dem Kneippschiff
„Sebastian“ davon. Trotz der sehr tiefen Temperaturen
und einem kalten Wind war es ein interessanter Nachmittag und hat in einigen die Neugierde auf die Welt des
„Kneippens“ erweckt.
7
grenzen erfahren - ungarn / slowenien /austria
So nah und doch so fern. Im Rahmen des Regionalen Heimwochenendes haben wir unsere Nachbarländern
Ungarn und Slowenien besucht. Sind den Rutschen der Therme3000 in Moravske erlegen und haben die
Mur-Au entlang der Grenzmur erkundet.
Team Slovenja: vor dem Brunnen in
Radence.
Gruppe Austria: auf einer eins
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Parkbank in Bad Gleichenberg
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Der erste Tag: Nach einem gemeinsamen Mittagessen in
der Kochschule und den letzten Vorbereitungen sind wir
pünktlich in Richtung Tieschen bei Radkersburg abgefahren. Ca um 16.30 sind wir dann im Jugendfamiliengästehaus Tieschen angekommen. Die Jugendlichen waren
begeistert von der neu errichteten Anlage und haben es
sich gleich gemütlich gemacht. Da alle schon müde vom
Tag und von der Arbeit waren, bildete ein Ausflug in den
Ort, wo der Maibaum aufgestellt wurde, das Abendprogramm.
etoriEndlich wieder bekanntes Terr
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Die Aufgabe bestand darin, das genannte Ziel zu finden und so viele landestypische Sachen wie möglich zu
entdecken. Die Gruppe mit Michaela Schweinzger peilte
das Ziel Bad Gleichenberg an, der sich als Pensionistenort entpuppte. Die Gruppe mit Petra Schrey fuhr nach
Radence in Slowenien. Die Gruppe mit Hannelore Fritz
hat auf der Reise nach Szentgotthard sowohl die Grenze von Slowenien als auch nach Ungarn passiert. Nach
einer mittäglichen Ruhepause ging es dann wieder nach
Slowenien zur Terme 3000 um dort die Rutschen und
Therme zu testen.
Der zweite Tag: Der Tag begann wie vereinbart um 7:30
mit einem ausgiebigen Frühstück. Bei schönem Wetter Der dritte Tag: Am Sonntag mussten wir schon in der Früh
waren dann alle bereit zur Reise in die Nachbarländer das schöne Jugendgästehaus räumen und nach dem Frühstück ging es nach Mureck, wo wir nach einer Führung auf der
Ungarn und Slowenien aufzuberechen.
YESS! aktiv
Team Ungarn: endlich angekom
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nach einigen Entdeckungsreise
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Ich erzähl euch jetzt einmal
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Schiffsmühle erhielten und den interessanten Geschichten des 3-maligen Untergangs dieses einmaligen Zeitdokumentes horchen konnten. Ein 3km langer Spaziergang
durch die Auen begeisterte alle und nach einem letzten
Mittagessen fuhren wir alle nach Mureck um Sabrina Lepenek und Benjamin Lang in die Berufsschule zu verabschieden.
Trotz anfänglicher Abwehrreaktionen gegen das „Heimwochenende“ machten wir wieder einmal die Erfahrung,
dass man, sobald alle die WG verlassen haben und das
Reiseziel erreicht ist, eine positive Stimmung bei allen
Beteiligten einkehrt. Es werden Kontakte gepflegt, gemeinsame Aktionen gemacht, auch von Jugendlichen,
die sonst nicht so viel miteinander reden oder etwas gemeinsam machen.
.
dem
Quartier,
r unserem
„Posing“ vo aus in Tieschen.
steh
Jugendgä
Und jetzt brauche ich meine Ruhe!
Der Umgang mit Grenzen im räumlichen und persönlichen Sinne, mit dem Fremden und Bekannten ist ein
Thema das immer wieder in die allgemeine Arbeit einfließen sollte. Die Erfahrung, dass man wenn man genau
hinschaut, oder sich auf Sachen einläßt das Fremde seine Bedrohlichkeit verliert, neue Interessen weckt, ist für
alle Jugendlichen auch in der Zusammenarbeit mit den
BetreuerInnen eine immer wiederkehrende lebenslängliche notwendige Lernerfahrung.
9
„wir habn a haus baut, wir habn a haus hinbaut“ - oder: wie aus 20“-containern eine ferienwohnanlage entsteht - drei kompetenzstandorte=ein projekt
In den letzten 7 Monaten - von Oktober 2009 wurde kräftig gehämmert, gebohrt, geschraubt, geplant um
das „Ressort Eden“ Wirklichkeit werden zu lassen. Die Malerei, Tischlerei, Schlosserei, die Kreativen,
der Gartenbau und der Bauernhof,.... alle waren dabei.
YESS! bei der arbeit
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psychotest: wie abhängig bin ich vom blauen dunst ?
der test
Frage 1
Wann nach dem Aufstehen rauchen Sie Ihre erste
Zigarette?
A innerhalb von 5 Minuten 3 Punkte
B nach 6 - 30 Minuten 2 Punkte
C nach 31 - 60 Minuten 1 Punkt
D nach mehr als 60 Minuten 0 Punkte
Frage 2
Finden Sie es schwierig, an Orten, wo das Rauchen verboten ist (Kino, Wohngemeinschaft, Arbeitsplatz,...), das Rauchen zu unterlassen?
A ja 1 Punkt
B nein
0 Punkte
Frage 3
Auf welche Zigarette würden Sie nicht verzichten
wollen?
A die erste am Morgen
1 Punkt
B andere 0 Punkte
Frage 4
Wie viele Zigaretten rauchen Sie normal pro Tag?
A unter 10 0 Punkte
B 11 - 20 1 Punkt
C 21 - 30 2 Punkte
D 31 und mehr... 3 Punkte
Frage 5
Rauchen Sie am Morgen im Allgemeinen mehr als
am Rest des Tages?
A ja 1 Punkt
B nein 0 Punkte
Frage 6
Rauchen Sie am Morgen im Allgemeinen mehr als
am Rest des Tages?
A ja 1 Punkt
B nein
0 Punkte
YESS! test
Auswertung
0 - 3 Punkte: Geringe Abhängigkeit
Noch ist Ihre körperliche Abhängigkeit vom Rauchen gering.
Sie sind problemlos in der Lage, sofort mit dem Rauchen
aufzuhören. Und diese Chance sollten Sie so schnell wie
möglich nutzen.
4 - 5 Punkte: Mittlere Abhängigkeit
Ihnen fällt es schwer, auf Zigaretten zu verzichten, obwohl
das Rauchen bei Ihnen eigentlich nur eine schlechte Gewohnheit ist. Es gibt eine ganze Reihe von Erfolg versprechenden Möglichkeiten, um von der Zigarette loszukommen.
Vielleicht wäre ja die Punkt-Schluss-Methode etwas für Sie?
6-7 Punkte: Starke Abhängigkeit
Ihre Abhängigkeit vom Nikotin ist hoch. Aber auch Sie können es schaffen, vom Glimmstängel loszukommen. Das
Wichtigste ist ein fester Wille. Er ist die Grundvoraussetzung
für Ihren erfolgreichen Rauchstopp.
8-10 Punkte: Sehr starke Abhängigkeit
Ihre Abhängigkeit vom Nikotin ist sehr hoch. Wenn Ihnen
Ihre Gesundheit am Herzen liegt, sollten Sie unbedingt versuchen, sich das Rauchen abzugewöhnen. Probieren Sie es
doch einmal mit einer Kombination aus Verhaltenstherapie
und medikamentöser Raucherentwöhnung. Wir wünschen
Ihnen viel Erfolg dabei!
vivid - workshop zum thema sucht
In diesem Workshop ging es darum, Jugendliche zu
einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht und ihrer Entwicklung anzuregen. Die Lehrlinge sollen anhand verschiedener Methoden selbst
suchtpräventive Möglichkeiten erarbeiten und erfahren, wobei Grundlagen der Suchtprävention sowie
der Unterschied zwischen genussvollem, schädlichem
und suchtfördernden Konsum thematisiert wurden.
Weiters erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit sich
mit dem Thema Rausch und Risiko auseinanderzusetzen
und wurden in einem Dialog angeregt ihr eigenes Verhalten in risikobehafteten Situationen zu reflektieren und
Verhaltensalternativen zu entwickeln.
Vom internationalen Klassifikationssystem psychischer
Störungen ICD-10 („International Classifications of Diseases“) der WHO ist ein Abhängigkeitssyndrom zu diagnostizieren, wenn drei oder mehr der folgenden Leitsymptome der Abhängigkeit zusammen mindestens einen
Monat oder während der letzen zwölf Monate wiederholt
erfüllt sind:
 Der starke und gelegentlich übermächtige Wunsch
oder eine Art Zwang, psychotrope Substanzen einzunehmen
 Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns,
der Beendigung und der Menge des Konsums
 Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung
oder Reduktion des Konsums
 Nachweis einer Toleranz
 Zunehmende Ausrichtung des Verhaltens auf den
Substanzenkonsum, fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen
 Fortgesetzter Konsum trotz negativer Folgen
Mit Rauschbrille bewaffnet in eine unebene Welt.
Der Begriff „Sucht“ wurde lange Zeit vor allem mit körperlicher Abhängigkeit von Substanzen gleichgesetzt.
Kriterien wie Toleranzentwicklung, Kontrollverlust und
körperliche Entzugssymptome standen im Vordergrund.
In der jüngeren Geschichte wird es allerdings immer
üblicher den Begriff „Sucht“ auch auf psychische und
soziale Abhängigkeit sowie auf nicht substanzgebundene Süchte wie Spielsucht, Kaufsucht, Arbeitssucht,...
auszudehnen.
Um zu vermeiden, dass der Suchtbegriff beliebig
verwendet wird, ist es allerdings notwendig, auch in
Zusammenhang mit nicht substanzgebundenen Süchten
klare Grenzen zu ziehen und darauf zu bestehen, dass
Sucht Krankheitscharakter hat und nicht mit „Gewohnheit“, oder der natürlichen Abhängigkeit von Nahrung,
Kleidung,... gleichzusetzen ist.
Es ist deshalb sinnvoll den Konsum von Substanzen
aber auch den Einsatz bestimmter Verhaltensweisen in
folgende Kategorien einzuteilen:
 Experimenteller Konsum
 Unschädlicher Konsum
 Schädlicher Konsum
 Süchtiger Konsum
13
bewegte gesundheit - ein erlebnis mit allen sinnen!!
Den Körper mit allen Sinnen erfahren, körperliche Anstrengungen spüren, schmecken was gut tut, bewegen, abwiegen, wohlfühlen, entspannen... das sind die
Schlagworte zu unserem Jahresschwerpunkt „bewegte
gesundheit.“
Allwöchentlich - ob am Wochenende - oder unter der
Woche steht mindestens ein fixer Programmpunkt am
Kalender, wo wir uns intensiv mit unseren Sinnen und
unserem Körper auseinandersetzen. Das Angebot reicht
von Walken, Radfahren, gesundem Kochen und Backen,
Abenteuersportarten bis hin zu Entspannungsübungen.
Mit 2 Stöcken geht es sich einfacher...
Seit Start des Projektes am 18. März haben wir schon
folgende Aktionen gemacht:
- Walken
- Was können Lebensmittel
- Backen mit Vollkorn
- Gesunde Nachspeisen
- Kneippweg in Leibnitz
- Sporttag in Graz
- Schmeckspiel
- Slackline gehen
- etc.
jugendmesse am vatertag, 13. Juni 2010
Wenn der Kindergarten und die Jugendlichen der Kompetenz West GmbH sich zusammentun, dann kann ja nur
ein spannendes Projekt entstehen. 25 Kleine im Alter
von 3 bis 6 Jahren und 9 Lehrlinge der Kompetenz West
GmbH haben sich nach kurzen aber sehr intensiven Vorbereitungen dem Publikum in der Kirche gestellt und für
Ihr Können auch einen tollen Applaus geerntet. Jedes
einzelne Lied, jeder einzelne Text war von einer derartigen Herzlichkeit, dass den Besuchern dieser Messe das
Herz aufging und fast ein bisschen auf die Tränendrüse
drückte. Pfarrer Anton Neger und ein Kollege aus Graz
konnten sich diesem Gefühl genauso wenig entziehen,
wie die zahlreichen Kirchenbesucher.
Auszüge aus dem Programm: „Meine Familie finde ich
toll“ (Kindergarten), „Mashiti“ (Kompetenz), „Wie groß
ist Gottes Liebe“ (Kindergarten), ein gemeinsam gesungenes „Vater unser“, berührende Fürbitten zum Thema
Vater und Vatertag, „Burdon down Lord“ und „Oh be joyful (Kompetenz), „Du gibst uns die Sonne“(Kindergarten)
sowie Instrumentalbegleitung durch Querflöte, Schlagzeug, Gitarre und Trommeln.
Für die nächsten Monate sind auch einige interessante
Veranstaltungen bzw. Aktionen geplant:
- Besuch des Adrenalinparks beim SchwarzlFreizeitzentrum
- Flusswanderung mit dem Boot entlang der Sulm
- Picknick und Wandern am Stausee
- Besuch von Fitnessstudios
- Volleyballturnier im Kipferlbad
- Besuch des Kneippturms in Gleisdorf
- Bogen schießen
en
einer 5 cm breit
... als entlang
Slack-line
Ein Teil von uns Jugendlichen hat sich auch zum Ziel
gemacht durch die gesündere und dadurch intensivere Lebensführung etwas an Körperumfang zu verlieren.
Deswegen gibt es jeden Mittwoch den Kontrollgang auf
die Waage. Auch wenn nicht jede Woche sich das gleich
positive Ergebnis einstellt, merken wir doch, dass wir
ausgeglichener sind und uns besser spüren können.
...und die Frauen mit den Stimmen....
erung.
rten mit Begeist
... der Kinderga
Das Vater unser, gesungen und getanzt mit Pfarrer Anton Neger und seinem Kollegen aus Graz.
Der einladende Altar mit Blumendeko des Gartenbaus.
Wir freuen uns schon, welche spannenden Aktionen uns
Petra Schrey als Organisatorin und Projektentwicklerin
und die BetreuerInnen der WG noch mit uns machen.
Unterstützt wurden die Kindergartenkinder von der Kindergartenleiterin Andrea Kürbisch und die Jugendlichen
der Kompetenz von Ihren Trainern Klaus Kobale, Manfred
Schuiki und Sieglinde Gangl.
Der schöne Blumenschmuck wurde von der Gartenbauabteilung der Kompetenz unter der künstlerischen Aufsicht von Ursula Müller und Nevenka Vrtaric gestaltet.
Die Männer an den Instrumenten......
YESS! gesund und kreativ
Danke noch einmal an unsere Künstler:
Kathrin Kofler, Martin Wagner, Heike Fortin, Bianca Schicho, Manuel Fauster, Dominik Polanc, Bianca Kumpusch und Robert Rubenzucker.
15
Sommerurl
aub in
Umag / Kro
atien von
26. Juli bis
4.
August.
Happy Holi
days!!!
Impressum: Herausgeber: Kompetenzzentrum Westssteiermark GmbH, 8544 Pölfing-Brunn, Gewerbepark 9; Konzeption und Umsetzung:
Ursula Müller, Franziska Müller, Hannelore Fritz; Inhalte: Wohnbetreuerinnen, TrainerInnen und Jugendliche der Kompetenz Weststeiermark;
Layout: Hannelore Fritz
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Seele and Geist
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