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Leistungsstark trotz Handicap – im Sport wie in der - S-Chiller

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arbeitsagentur aktuell
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Was soll ich nur werden?
Die Berufsberatung hilft
Leistungsstark trotz Handicap –
im Sport wie in der Ausbildung
W
ie schon der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker
sagte: „Es ist normal, verschieden
zu sein. Behinderung ist nichts anderes als Verschiedenheit.“ Und
ebenso normal ist es, trotz eines
Handicaps eine Ausbildung zu machen. Das zeigen diese beiden Beispiele, die Betroffenen Mut machen und Betrieben Anregungen
bieten sollen.
Magnus Gläser
(21 Jahre)
leidet an einer genetischen Muskelerkrankung und ist deshalb auf einen Rollstuhl angewiesen. Doch das
Kostenloses
e-Learning-Angebot
Für alle, die selbst bestimmenmöchten, was, wann und wie viel
die lernen, bietet das e-LearningAngebot der Agentur für Arbeit im Internet eine interessante Möglichkeit. Unter lernboerse.
arbeitsagentur.de gibt es Angebote zu
– Ausbildung / Studium und
Berufswahl
– Bewerbung und Testvorbereitung
– Existenzgründung
– PC und Internet
– Allgemeinbildung und Sprachen
Wichtige
Internet-Adressen
Die folgenden Internet-Adressen
bieten vielfältige Informationen
rund um Ausbildung, Studium,
Weiterbildung und Beruf:
www.arbeitsagentur.de
– JOBBÖRSE
– BERUFENET
– BERUFETV
– KURSNET
www.planet-beruf.de
www.ich-bin-gut.de
www.regional.planet-beruf.de
www.regional.abi.de
www.ausbildung-plus.de
www.abi.de
www.wege-ins-studium.de
www.studienwahl.de
www.das-neue-bafög.de
Magnus Gläser bringt vollen Einsatz
im Sport und Beruf.
hält ihn nicht davon ab, im Sport aktiv zu sein. Er trainiert im integrativen Rollstuhl-Basketball-Team in
Nusse. Für alle Teammitglieder,
egal ob behindert oder nicht-behindert, sind die Rollstühle Sportgeräte und keine Krankenfahrstühle.
Ebenso wie im Sport, ist auch im
Beruf für Magnus Gläser seine Behinderung kein Handicap. Mit Hilfe der Agentur für Arbeit und dem
Integrationsamt wurde sein Ausbildungsplatz mit technischen Hilfsmitteln wie zum Beispiel elektronischen Türantrieben ausgestattet.
Nun ist er bereits im zweiten Jahr
seiner Ausbildung zum Bürokaufmann bei der Firma Bockholdt Gebäudedienste KG und ist davon
überzeugt, dass ein gemeinsames
Miteinander gut funktioniert – egal
ob im Sport oder im Beruf.
Anna-Lena Prill
(17 Jahre)
hat ihren Traumberuf ebenfalls gefunden. Sie macht im Bugenhagen Berufsbildungswerk in Timmendorfer Strand eine von der
Arbeitsagentur geförderte Ausbildung zur Verkaufshilfe. War die
Förderschülerin zu Beginn noch
sehr schüchtern, so ist sie im „Bugenladen“ richtig aufgeblüht. Ihre zweijährige Ausbildungszeit
neigt sich dem Ende zu und zurzeit ist sie im Praktikum in einer
Bäckerei. Und wenn ihr Abschluss
als Verkaufshilfe gut wird, möchte
sie dort gerne das dritte Lehrjahr zur
Bäckereifachverkäuferin fortsetzen.
Neues Veranstaltungsportal
Sie bieten eine berufsorientierende Veranstaltung an und möchten diese einem breiten Publikum
zugänglich machen? Dann ist das
Veranstaltungsportal „Berufsorientierung“ der Bundesagentur für
Arbeit genau das Richtige für Sie.
Kostenlos und rund um die Uhr können Sie künftig Ihre Veranstaltungen in der JOBBÖRSE erfassen, die
dann zentral über die Veranstaltungsdatenbank im Internet aufrufbar ist. Die Anmeldung für das
Portal „Berufsorientierung“ erfolgt
über die Registrierung in der Rubrik
„Arbeitgeber“ unter www.jobboerse.arbeitsagentur.de. So erhalten
Schulen, Schülerinnen und Schüler
sowie Multiplikatoren einen umfassenden Überblick über alle regionalen und auf Wunsch auch überregionalen Angebote zum Thema Berufsorientierung und Berufswahl.
Dadurch wird nicht nur der Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt, sondern auch die
Netzwerkbildung in der Region vereinfacht. Die Veranstaltungsdatenbank unter www.arbeitsagentur.de/veranstaltungen
bietet zahlreiche Such- und Informationsmöglichkeiten. Jede Veranstaltung kann im ICS-Format in
einen Kalender importiert werden.
Wieczorek: Bei der Berufswahl ist es wichtig,
Berufsorientierung mal anders – das war gut!
Reichlich Expertenwissen rund ums
Thema Berufswahl verknüpft mit jeder Menge Spaß und Action: Das gab
es in bundesweit zehn „Ich bin gut“Camps. 20 Jugendliche zwischen 14
und 17 Jahren aus Schleswig-Holstein waren in Bad Oldesloe dabei.
Gemeinsam mit zwei Berufsberaterinnen haben sie sich eine Woche
lang mit ihren Stärken und Talenten sowie ihren Berufszielen auseinander gesetzt. Themen wie „Orientieren“, „Entscheiden“ oder „Bewerben“ standen vormittags auf dem
Programm. Nachmittags sorgten witzige Spiele und gemeinsame Freizeitaktivitäten für einen super Teamgeist. Ende der Woche waren sich alle einig: Ein tolles Erlebnis mit vielen
interessanten beruflichen Informationen und neuen Freunden.
Die Camps wurden im Rahmen der
Ausbildungskampagne „Ich bin
gut“ der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Die gewonnenen
Im „Ich bin gut“ -Camp wurden neue Freundschaften geknüpft und etwas
für die berufliche Zukunft getan.
Erfahrungen zeigen: Je früher Jugendliche sich über ihren künftigen
Beruf Gedanken machen, desto größer sind ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Deshalb wird die Ausbil-
S
pannende Verfolgungsjagden, Heilen
mit ungewöhnlichen Behandlungsmethoden oder Aufpäppeln niedlicher
Tierbabys: Aus Fernsehserien lernt man
den Berufsalltag nicht wirklich kennen.
Hier einige Tipps von Kathleen Wieczorek,
die für Berufsberatung zuständige
Bereichsleiterin der Arbeitsagentur Lübeck,
wie man an fundierte Infos kommt.
passenden Beruf?
Weitere Informationen und
interessante Beispiele bieten
Filme unter www.berufe.tv >
Chancen mit Behinderung
> Überblicksfilme > Behinderung hat viele Gesichter
dungskampagne auch 2012 fortgesetzt. Bilder und Berichte zu den
Camps sowie Infos zur bald wieder
startenden Kampagne gibt es unter
www.ich-bin-gut.de.
momentan bundesweit 383 Hochschulen mit einem Angebot von 15991 Studiengängen. Diese Auswahl ist schon verwirrend. Viele Jugendliche haben Bedenken, sich auf ein Studienfeld festzulegen.
Dabei ist die Studienentscheidung in der
Regel noch keine abschließende Berufsentscheidung, Studienfächer öffnen breite Berufsfelder. Viele Wege führen sozusagen nach Rom. Auch hier helfen natürlich die Gespräche mit der Berufsberatung
der Arbeitsagentur oder Besuche von Messen und Berufsveranstaltungen weiter.
Berufswelt: Welche Möglichkeiten haben Ju-
Berufswelt: Wie erfährt man, wo solche
gendliche noch, an Berufsinfos zu kommen?
Berufswelt: Wie findet man den für sich
Anna-Lena Prill macht die Arbeit im
Bugenladen viel Spaß.
Die Berufsberatung hilft unabhängig und neutral im Bildungsdschungel den Überblick zu
behalten und das individuell passende Angebot zu finden. Gemeinsam wird im persönlichen Gespräch festgelegt, welche Schritte
nötig und möglich sind, um einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu erlangen. Erste Anregungen vor dem Gespräch können
z. B. das Berufsinformationszentrum (BiZ),
das BERUFENET unter www.arbeitsagentur.
de, das BERUFE-Universum unter www.planet-beruf.de oder das Internetportal www.abi.
de bieten.
die eigenen Interessen und Fähigkeiten in den
Mittelpunkt zu stellen. Dabei sollte man sich
nicht von Moden, angesagten Trends oder der
Berufsvielfalt verwirren lassen.
Wieczorek: Praktische Erfahrungen bieten sicherlich einen guten Einblick in die Berufswelt.
Aber nicht immer hat man die Gelegenheit, so
viele Praktika zu machen, bis man den passenden Beruf gefunden hat. Persönliche Gespräche
mit Auszubildenden oder Personalverantwortlichen bei Messen und Veranstaltungen bieten
ebenfalls eine gute Möglichkeit, die eigenen
Vorstellungen mit dem Alltag zu vergleichen.
Oft kann man so auch Alternativen kennen
lernen, an die man sonst gar nicht gedacht hätte. Immerhin werden allein in Lübeck und Ostholstein 140 unterschiedliche Ausbildungsberufe angeboten, bundesweit sind es rund 350.
Berufswelt: Fällt es Jugendlichen leichter,
sich für ein bestimmtes Studium zu entscheiden?
Wieczorek: Die Qual der Wahl haben sie
ebenfalls. Laut Hochschulkompass gibt es
Veranstaltungen angeboten werden?
Wieczorek: Wir haben einen Überblick über
die nächsten Termine aus unserer Region in
dieser Ausgabe der Berufswelt zusammengestellt. Außerdem bietet die Veranstaltungsdatenbank unter www.arbeitsagentur.
de/veranstaltungen neben regionalen auch
bundesweite Angebote.
Berufswelt: Wenn man sich nach all diesen
Informationen für einen Beruf entschieden
hat, wie geht es dann weiter?
Wieczorek: Diese Jugendlichen sind bei
uns genau richtig, denn wir beraten nicht
nur, sondern vermitteln sie auch in offene
Ausbildungsstellen. Am besten gleich unter
der 0180 1 555 111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min;
Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) einen
Termin holen. Und Infos zu Bewerbungsfristen sowie Zugangsvoraussetzungen fürs Studium gibt es von uns natürlich auch.
Agenturen für Arbeit verleihen Ausbildungszertifikate
Stellvertretend für viele andere engagierte Ausbildungsbetriebe wurden sechs Unternehmen aus
der Hansestadt Lübeck und den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Ostholstein sowie Stormarn mit
dem Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für
Arbeit ausgezeichnet.
Wolfgang Werner (2.von links, Arbeitsagentur Lübeck) im Kreise der ausgezeichneten
Nachwuchsförderer (von links): Claus Albrecht (Kaufhaus Martin Stolz GmbH), Andrea
Neelsen-Riemann (N³ Neelsen Print & Display GmbH), Marc Matthiessen (Haack & May
GmbH Draht-u Stahlkonstruktionen), Jürgen
Klemens (Yachtwerft Klemens GmbH).
„Mit dem Zertifikat möchten wir beispielhaft für
die Ausbildungsbereitschaft danken. Wie viele andere unserer Betriebe bilden Sie seit Jahren regelmäßig aus, teilweise auch über den eigenen Bedarf hinaus. Sie arbeiten mit der Berufsberatung
sowie dem Arbeitgeber-Service konstruktiv auch
bei schwierigen Fällen zusammen. Sie bieten zum
Beispiel Jugendlichen mit Migrationshintergrund
eine Chance oder ermöglichen eine Teilzeitausbildung. Sie sind gut: Sie wissen, dass Sie durch Ausbildung schon heute Ihre Fachkräfte von morgen
sichern“, erklärt Wolfgang Werner, der für die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein zuständige Chef der Arbeitsagentur Lübeck.
„Lassen Sie in Ihrer Ausbildungsbereitschaft
nicht nach. Ich richte an alle Unternehmen den
Appell, auch Jugendliche mit nicht so guten Noten zu berücksichtigen. Sie haben oft unerkannte Potenziale und sollten eine Gelegenheit bekommen, ihre Talente zu beweisen. Gibt man ihnen die Chance, sich in der Praxis zu beweisen,
zeigen sie oft Fähigkeiten, die sich nicht in den
Schulnoten widerspiegeln. Bei Bedarf unterstützen wir zum Beispiel mit ausbildungsbegleitenden Hilfen. Sprechen Sie mit unserem Arbeitgeber-Service und melden Sie rechtzeitig Ihre Ausbildungsstellen“, ergänzt Dr. Heike Grote-Seifert,
die für die Kreise Herzogtum Lauenburg und
Stormarn zuständige Leiterin der Arbeitsagentur
Bad Oldesloe.
Dr. Heike Grote-Seifert (von links, Arbeitsagentur Bad Oldesloe) übergab Merle und Maren
Meineke sowie Ausbilderin Regina Schütte
(alle EDEKA Martens) die Ausbildungszertifikate.
Den Arbeitgeber-Service
erreichen Betriebe unter der
0180 1 664466
(Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min).
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