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EINE Schule für Mädchen und Jungen – und wie sie - LaKoG

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Calmbach
A8
Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
sehr geehrte Damen und Herren,
Ettlingen
Kö
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Karlsruhe
Sommerberg
SBa
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Calmbach
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Anfahrt zur Landesakademie in Bad Wildbad
Enzklösterle
Tunnel
Ausfahrt
Pforzheim-West
A5
Pforzheim
Straubenhardt
Stuttgart
wie können wir unsere Kinder und Jugendlichen in der Schule
Neuenbürg
Bad
optimal auf eine ungewisse Zukunft vorbereiten? Welche Rolle
Herrenhalb
Dobel
spielt dabei das Geschlecht von Lehrenden und Lernenden?
Calmbach
Bad
Liebenzell
Gernsbach
Bad
Schadet die Feminisierung in Kindergarten und Schule, insBadenWildbad
Baden
besondere im Primarbereich, den Jungen? Traut man Mädchen
Bad
Calw
Teinach
nach wie vor zu wenig in den Naturwissenschaften zu? Gibt
es für beide Geschlechter in unserer Gesellschaft die gleichen
Chancen oder sind die Jungen Bildungsverlierer und die
Mädchen Karriereverliererinnen?
Parkmöglichkeit:
Diese und ähnliche Fragen sind nicht neu, haben aber in letzter
Parkhaus P2 “Vitaltherme” unmittelbar vor dem Akademie-Gebäude.
Parkmöglichkeit:
Zeit mit dem Bewusstwerdungsprozess im Zusammenhang
Parkhaus P2 „Vitaltherme“
unmittelbar vor dem
mit Gender Mainstreaming an Brisanz gewonnen. Leider sind
Akademiegebäude
diese Fragestellungen zumeist an Defiziten orientiert. Warum
eigentlich? Warum kann man nicht die besonderen Begabungen
und Erfolge von Mädchen und Jungen zuerst einmal erfreut zur
Kenntnis nehmen und weiter bestärken? Dies wäre ein erster
Schritt.
Der zweite Schritt erfordert dann ein Hinsehen, wie es sich
genau mit den Stärken und Schwächen eines Geschlechts auf
einem Gebiet verhält – Differenzierung und feine Wahrnehmung des Gesamtkontextes, in dem eine kindliche Persönlichkeit steht, sind hier gefragt. Auch Statistiken greifen hier oft zu
kurz; sie können nur ein erstes DiagnoseinstrumentParkmöglichkeit:
sein, um auf
Parkhaus P2 “Vitaltherme” unmittelbar vor dem Akademie-Gebäude.
Entwicklungen hinzuweisen.
Tagtäglich sind der Erzieher und die Lehrerin gefragt: kleine
Menschen in Kindergarten und Schule mit ihren Eigenheiten
wahrzunehmen – gendersensibel und reflektiert – und möglichst
individuell zu fördern und zu begleiten. Beispiele gelungener
Mädchen- und Jungenförderung in der Schule bieten dabei
Anregung und Orientierung.
Das Symposium versucht mit einer Vielfalt von Themen und
Impressum
Angeboten diesem Ziel ein Stückchen näher zu kommen! Über
Herausgeber: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Ihr Interesse an diesem Zukunftsbereich freue ich mich und
Baden-Württemberg, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart
wünsche Ihnen ein interessantes und anregendes Symposium.
Redaktion: Uta Stumpf-Schmich
Layout: Ilona Hirth
Prof. Dr. Marion Schick
Druck: Onlineprinters GmbH, Neustadt a. d. Aisch
Ministerin für Kultus, Jugend und Sport
des Landes Baden-Württemberg
Juli 2010
B294
B462
erstr.
Durchfahrtshöhe 3,20 m
B294
Richtung
Freudenstadt
Station Kurpark
Richtung
Nagold
r.
Vital Therme
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Landesakademie
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München
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Freiburg
Stadtmitte
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B462
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München
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Durchfahrtshöhe 3,20 m
B294
Richtung
Freudenstadt
Station Kurpark
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Vital Therme
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Marxzell
Rastatt
EINE Schule
für Mädchen und Jungen –
und wie sie beiden Geschlechtern
gerecht werden kann
symposium
Lehrgang 901422
Programm
Donnerstag, 2. Dezember 2010, 9:30 Uhr
Workshopangebote
Freitag, 3. Dezember 2010
bis Freitag, 3. Dezember 2010, 16:00 Uhr
donnerstag, 2. dezember 2010
Symposium
EINE Schule für Mädchen und Jungen –
und wie sie beiden Geschlechtern gerecht
werden kann
Die Frage der Chancengleichheit von Jungen und Mädchen in
der Schule ist heute aktueller denn je. Schlagwörter wie „Mädchenförderung“, „Jungen als Bildungsverlierer“ häufen sich in
der Presse. Schulen nehmen in diesem Zusammenhang aufgrund
ihres Bildungsauftrages einen besonderen Stellenwert ein. Zur
Zukunftssicherung unserer Gesellschaft ist es unerlässlich Jungen
und Mädchen so zu fördern, dass beide an allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen gleichberechtigt teilhaben können.
Dieses Symposium richtet sich an Personen, die das Thema
verstärkt in ihr Kollegium, ihren Unterricht und ihre Aus- und
Fortbildungstätigkeit einbringen möchten.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt, Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt
und Anregungen gegeben, wie Schule diesen Anforderungen
entsprechen kann.
Eine Schule für Mädchen und Jungen
Prof. Dr. Marion Schick, Ministerin für Kultus, Jugend und
Sport des Landes Baden-Württemberg
Von Natur aus anders. Zur Entstehung
geschlechtstypischen Verhaltens
Prof. Dr. Doris Bischof-Köhler, Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie, Universität München
„Männlichkeit“ in der Adoleszenz – Abgrenzungen,
Risikoverhalten, Wettbewerb.
Prof. Dr. Michael Meuser, Fakultät für Erziehungswissenschaft
und Soziologie, TU Dortmund
Leben in Partnerschaft? Auf die Lebenswirklichkeit
vorbereiten
Marlene Giray-Scheel, Rechtsanwältin und Mediatorin, Stuttgart
Geschlechtergerechte Schul- und Unterrichtsentwicklung –
Schulen und Lehrkräfte berichten aus ihrer Arbeit.
Szenische Lesung
Besinnliches und Vergnügliches über das Geschlechterverhältnis
Clemens Schäfer, Schauspieler, Stuttgart
Tobias Escher, Musiker, Stuttgart
Zielgruppe:
Fortbildnerinnen und Fortbildner, Fachberaterinnen und Fachberater in der Fort- und Ausbildung (Seminare), Schulleiterinnen
und Schulleiter, Schulrätinnen und Schulräte sowie Lehrkräfte
aller Schularten, die Anregungen für einen geschlechtergerechten Unterricht suchen.
Veranstaltungsort
Landesakademie für Fortbildung
und Personalentwicklung an Schulen
Standort Bad Wildbad
Baetznerstraße 92
75323 Bad Wildbad
Telefon: +49 (0)7081 9259-0
Fax: +49 (0)7081 9259-10
Freitag, 3. Dezember 2010
Mädchen und Jungen – beide sind Schule
Dr. Margrit Wienholz, ehemalige Referatsleiterin am Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg
Workshops
2 Schienen, jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer
kann zwei Workshops besuchen
Abschlussplenum
1. Koedukation auf dem Weg zur Vielfalt
Prof. Dr. Katja Kansteiner-Schänzlin, PH Weingarten
2. Berufswahl heute: Geht es auch weniger stereotyp?
Prof. Dr. Bettina Franzke, Hochschule der Bundesagentur
für Arbeit, Mannheim
Michael Zöllner, Personalentwickler und pädagogischer
Prozessbetreuer, Berlin
3. Geschlechtergerechte Koedukation mit Mitteln der Künste im regulären Lehrplan unserer Schulen
„Learning Through the Arts“
Dr. Petra Weingart, Lehrstuhl für Schulpädagogik und Zentrum für Lehrerbildung der Julius Maximilians
Universität Würzburg
Ines Schwerd, Bildende Künstlerin und LTTA Mentor Artist
4. Wettbewerbsverhalten erlernt oder angeboren?
MMMag Daniela Rützler, Dr. Simon Czermak , Fakultät für Volkswissenschaft und Statistik, Institut für Finanzwissen-
schaft, Universität Innsbruck
5. Konfrontation und Grenzziehung, Umgang mit
benachteiligten und auffälligen Kindern und Jugendlichen
Alexander Fix, Jugendwerkstatt Eigen-Sinn –
Gewaltpräventionstraining
6. Stimme, Sprache, Ausdruck – männliches und weibliches Sprechen: praktische Anregungen für den Schulalltag
Barbara Mergenthaler, Schauspielerin
7. Jungen lesen ander(e)s … Mädchen auch
Dr. Margrit Wienholz, ehemalige Referatsleiterin am
Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg
8. Mädchen im Blick: Chancen der Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Bildungseinrichtungen
Ulrike Sammet, Dipl. Sport-Pädagogin, Supervisorin (DGSv), Organisationsberaterin, Geschäftsführende Referentin der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik
Baden-Württemberg e.V.
Detaillierte Informationen zum Symposium
finden Sie unter:
www.lehrerfortbildung-bw.de/allgschulen/alle/gender
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Bildung
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