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À table! Wie wir fair essen können… Weniger - StopArmut 2015

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StopArmut-Umweltkonferenz 2014
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À table! Wie wir fair essen können…
30 % unseres Ressourcenverbrauchs lassen sich auf unsere Ernährung zurückführen.
Weniger, dafür gutes Fleisch!
Schweizer geniessen übermässig viel Fleisch. In nur einem Jahr verzehren sie rund 53 Kilogramm pro
Kopf.
Ressourcenverbrauch: Die Tierhaltung braucht viel Ackerfläche für die Futterproduktion,
dadurchwerden enormeWaldflächengerodet, vor allem im Amazonas, für die Soja Produktion.Dies
führt zu Monokulturen, Auslaugen der Böden, Einsatz von immer aggressiveren Pestiziden.
CO2-Emissionen: Die Fleischproduktion trägt massgeblich zur Klimaerwärmung bei. So
produzierenWiederkäuer bei der Verdauung und Ausscheidung viele Treibhausgase
(Methangase undStickstoffoxide). Der weltweiten Viehzucht werden 18 % der gesamten
Treibhausgasemissionenzugeschrieben. Entsprechend entsteht durch die Produktion von 1 kg Fleisch
10 Mal mehr CO2als bei 1 kg Gemüse oder Kartoffeln.
Wasserverbrauch: Um 1 kg Rindfleisch zu produzieren, werden zudem insgesamt über 15'000 l
Wasserbenötigt. Enthält die Nahrung etwa 20 % Fleisch, verdoppelt sich der persönliche
Wasserverbrauchim Vergleich zu einer vegetarischen Ernährung.
Tipps:
 Die EvB schätzt, dass wir genug Futtermittel
selber anbauen könnten, wenn wir unseren
Fleischkonsum um die Hälfte reduzieren
würden.
 Bio-Tiere fressen vor allem Heu und Gras und
kaum Kraftfutter; Kraftfutter darf bei Bio nur
importiert werden, wenn in der Schweiz zu wenig
vorhanden ist.
Quelle: www.evb.ch
StopArmut-Umweltkonferenz 2014
Saisonal und Regional bringt’s total!
 Vermeidet unnötige Lebensmitteltransporte (Nach der langen Flugreise hat ein Bund Spargel
aus Mexiko knapp 5 L Erdöl verbraucht. Kauft man den heimischen Spargel sind es nur 0,3 L.)
 frisch, ausgereift und ohne schädlichen Inhaltsstoffe
 Vorfreude! (auf die Erdbeersaison, die Spargelsaison oder die Apfelernte ).
 Regional = transparent
 Gemüse und Obst aus beheizten Treibhäuern und Folientunneln setzen bis zu 30mal mehr
Treibhausgase pro Kilogramm frei als im Freiland angebaute
Zum Beispiel Tomaten…
Im Winter wachsen keine Tomaten in der Schweiz und
sollten auch nicht gekauft werden. Wer im Winter
einheimische Tomaten kauft, belastet die Umwelt enorm.
Die Pflanzen werden in Gewächshäusern gezogen, die
oftmals mit fossilen Brennstoffen beheizt werden. In dieser
Zeit ist es sogar ratsamer, dass Verbraucher spanische
Tomaten kaufen. Laut ETH verursacht ein Kilo spanischer
Tomaten 75 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als
die regionalen im geheizten Treibhaus gezüchteten
Tomaten.
Was tun im Winter?
In der kalten Jahreszeit ist die Auswahl an frischen und saisonalen Lebensmitteln geringer. Dann
gehört Wintergemüse auf den Speiseplan, wie Blumen- und Rotkohl oder Schwarzwurzeln.
Wieso Bio?
Biologisch bewirtschaftete Flächen werden nicht mit Pestiziden belastet und es wird auf Kunstdünger
verzichtet. Deshalb entsteht durch diese Anbaumethode eine deutlich geringere Gewässer- und
Bodenbelastung. Biologisch bewirtschaftete Böden haben eine bessere Struktur und bleiben
langfristig produktiv. Auch in punkto Artenvielfalt schneiden biologisch bewirtschaftete Flächen
besser ab. Zudem sind die Tierhaltungsvorschriften auf Biobetrieben streng artgerecht.
Tipps:
 Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf Produkte mit Bio-Qualität und fragen Sie nach, falls sie kein
Bioprodukt finden. Die WWF Ratgeber-App bietet Ihnen eine gute Übersicht über die
wichtigsten Label in der Schweiz.
 Drucken Sie den Saisonkalender für Früchte und Gemüse aus und hängen Sie ihn an den
Kühlschrank:
http://ernaehrungsstudio.nestle.de/start/ernaehrungwissen/basiswissen/Saisonkalender.ht
m?gclid=CPLC_fKDgcACFcsJwwodwGkAfA
 Ich melde mich umgehend zur StopArmut-Umweltkonferenz 2014 an und erhalte dort
weitere Impulse: www.stoparmut.ch
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