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26. März 2013 Liebe Freunde, ein österlicher Gruß, der wie ein

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26. März 2013
Liebe Freunde,
ein österlicher Gruß, der wie ein
Weihnachtsgruß ausschaut. Wir hatten
grüne Weihnachten und erwarten weiße
Ostern. Verrückte Welt. Aber ich
persönlich freue mich darüber. Da aus
diversen Gründen dieses Jahr nichts aus
einer Skitourenwoche wurde, ziehe ich
seit Wochen meine tägliche
Langlaufrunde über die weiten Felder;
derzeit sogar bei strahlendem
Sonnenschein. Für mich gibt es fast
nichts schöneres als früh morgens den
Tag mit einer kleinen Runde zu
beginnen. Meiner Gesundheit bekommt
es. Sogar die Tumormarker stürzten aus
ihren astronomischen Höhen um ein Drittel ab.
Dankbar blicke ich zurück: wir feierten ein ausgesprochen gemütliches und sehr
persönliches Weihnachtsfest oben in unserem Gebetsraum. Die Kinder und
Jugendlichen hatten eine kleine Sprechmotette eingeübt, in der die einzelnen Figuren
der
Weihnachtsgeschichte
durch Kerzen
dargestellt
wurden, die
im Laufe der
Erzählung
angezündet
wurden. So
erhellte sich
der Raum
zusehends.
Oben
leuchtete uns
1
eine schöner Herrenhuter Stern. Es war schon sehr berührend.
Der Januar war geprägt durch unseren diesjährigen Fastenkurs. Wir waren acht
Personen, die sich zehn Tage nur von Brötchen und Tee ernähren wollten. Leider
musste meine Freundin Dora, die extra aus Berlin angereist war, wegen einer üblen
Erkältung das Unternehmen nach einigen Tagen abbrechen.
Und dann ging es schon nach Österreich zur diesjährigen Skiwoche. Das Wetter
meinte es nicht gut mit uns. Kein einziges Mal konnten wir draußen eine Pause
einlegen. Höchst selten sahen wir die Berge. Aber wir machten das Beste draus. Am
letzten Tag engagierten wir unseren Bergführerfreund Mandy Hiebl, der mit den
Jungen ins Gelände ging. Das war schon ein besonderes Highlight! Auch die
Hüttenabende im Häusl, in denen wir uns zu zehnt in die kleine Küche quetschten,
habe ich in bester Erinnerung.
Hier im Haus hatten wir zahlreiche Gastgruppen zu Besuch: die Pallottis aus Berlin,
Meditationstagung, Vineyard Stendal usw. Dazwischen immer wieder Einzelgäste zu
Exerzitien. Seit man uns auf der EKD-Seite im Internet verlinkt hat, bekomme ich
fast täglich Anfragen zum Thema "Kloster auf Zeit." Das liegt irgendwie in der Luft.
Leider wird nur aus etwa jeder 20. Anfrage etwas. Aber es zeichnet sich doch ein
deutlicher Trend ab, der auch zu einer Schwerpunktverschiebung in meiner Arbeit
führt: weg von den traditionellen Veranstaltungen wie Kinderkirche und
Konfirmandenarbeit (beides ruht zur Zeit) hin zu Einzel- und Kleingruppenbegleitung. Ich muss sagen, ich bin nicht unglücklich über diese Veränderung, im
Gegenteil. Immer wieder staune ich, welche Entwicklung Menschen in diesen Tagen
hier nehmen dürfen und wie sie dabei "von oben" begleitet und geleitet werden. Mich
persönlich zwingt die Gemeinschaft mit meinen Gästen in einen sehr viel
regelmäßigeren Tageslauf als ich ihn alleine auf die Reihe bekommen würde. Das tut
auch meinem eigenen geistlichem Leben gut!
Daneben besteht der Kontakt zur Amtskirche, wenn auch nicht direkt vor Ort. Da
bleibt das Verhältnis nach wie vor gespannt. Aber die Kirchengemeinde Buchholz
(ca. 20km entfernt auf der anderen Seite von Pritzwalk) freut sich über eine
Zusammenarbeit. Bereits aus Astrid Eichlers Zeiten kennen wir uns gut und haben
nun auch offiziell beschlossen, miteinander zu kooperieren.
Hobbymäßig nimmt mich meine Hündin Tally derzeit etwas mehr in Anspruch. Seit
mein Rüde Maxim (ihre große Liebe) Ende letzten Jahres gestorben ist, ist sie endlich
erwachsen geworden und auch bereit zu arbeiten. So bin ich guter Dinge, dass sie im
Mai endlich die Begleithundeprüfung bestehen wird. Die Aufnahme in die
Ausbildung zur Therapiehündin haben wir letztes Wochenende erfolgreich hinter uns
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gebracht. Nun liegt eine spannende Zeit gemeinsamen Lernens vor uns, auf die ich
mich schon sehr freue.
Das Meyenburger Haus hält mich nach wie vor in Trab. Ende Januar hatten wir einen
größeren Wasserschaden. Da war ich gerade mit der Renovierung der großen
Wohnung fertig und nun das! Eine Spezialfirma hat wochenlang in der Wohnung und
im Keller Trocknungsgeräte aufgestellt. Nun muss noch der Tischler ran, und dann
kommt allmählich ein Ende der Arbeiten in Sicht. Ich habe natürlich alle Hände voll
zu tun mit der Koordinierung der Handwerker, den Abrechnungen mit der
Versicherung etc. Insgesamt ein ausgesprochen mühsames Geschäft.
Derzeit bin ich die dabei, die große Wohnung einzurichten (auf dem Bild seht ihr die
Küche). Da sie sich als nicht vermietbar erweist, möchte ich sie als Ferienwohnung
für 2-4 Personen anbieten. Also, wenn Ihr selber Interesse habt oder jemanden wisst,
der in unserer schönen Gegend Urlaub machen möchte, nur zu! Wir selber können
die Wohnung auch nutzen. So planen meine Freunde Grümmer im nächsten Jahr für
eine halbjährige Probezeit zu kommen, um herauszufinden, ob Silmersdorf der Platz
ist, an dem Gott sie haben möchte. In dem Fall würde ich nach Meyenburg ziehen,
damit sie hier freies Feld haben. Ich würde das ganze gern mit einer Sabbathzeit
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verbinden. Mal sehn, wie die Dinge sich entwickeln. Ich kann euch versichern, es
bleibt spannend.
Als nächstes steht das Passahmahl in Haus. Nach Ostern werden wir offiziell den
Verein beerdigen. Wie ich euch Weihnachten schrieb, hat die Stiftung jetzt alle
diesbezüglichen Aufgaben übernommen. Nun muss eine jüngere Mannschaft die
anstehenden Herausforderungen bewältigen. Wir werden uns als Stiftungsvorstand
und -rat über Himmelfahrt treffen. Schön ist, dass ich Kersten Lauterbach und
Doreen Kolloch für eine Mitarbeit gewinnen konnte. Die beiden werden sich noch
ausführlich vorstellen.
Ausblick:
 Am 14. April wird meine Mutter 85 Jahre alt. Wir werden den Geburtstag bei
meiner Schwester in Geisenheim feiern.
 Über Fronleichnam kommt meine Familie zu Besuch. Es sind wieder
Abenteuertage mit Kanufahren und Hochsitz eingeplant. Hoffentlich macht das
Wetter mit.
 Anfang Juni feiert Frau Westphal ihren 85. Geburtstag bei uns im Hause nach.
Wir erinnern uns gern an ihren achtzigsten, den sie ebenfalls hier beging.
 Am 15. Juni findet unser diesjähriges Chorkonzert statt. Etliche auswärtige
Gäste werden wieder bei uns wohnen. Wir freuen uns schon darauf.
 Im Juli findet ein Gebetscamp mit den Pallottis statt. Danach leite ich
zusammen mit Pater Alois Hofmann eine Exerzitienwanderfreizeit in
Österreich. Und gleich anschließend kommt das Leben extrem Camp für
unsere Pfadis.
Seid ganz herzlich gegrüßt! Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest!
Eure/Ihre
Stiftung Baustelle Leben, Chaussee 5, 16949 Triglitz, OT Silmersdorf
Konto Nr. 411 83 75, VR Bank Prignitz BLZ 160 60 122
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