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Die verlorene Idee vom Geld. Und wie wir sie wiederfinden.

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STANDPUNKT
4. Ausgabe | März 2010
1
Standpunkt
Volksbank Heilbronn. Die Genossenschaft, die Nähe schafft.
Editorial
von Thomas Hinderberger,
Vorstandsvorsitzender
Das Gute im Geld muss bewahrt werden. Denn richtig eingesetzt ist es für alle von Nutzen.
Die verlorene Idee vom Geld.
Und wie wir sie wiederfinden.
Zwei Dinge haben die Menschheit
grundlegend geprägt: das Rad und
das Geld. Das Rad wurde noch nicht
neu erfunden. Anders das Geld: Das
Tauschmittel wird als Ware und Spekulationsobjekt missbraucht. Und ist
dadurch ein Risiko geworden. Zeit für
einen Rückblick auf Sinn und Zweck
des Geldes.
Wie konnte es soweit kommen, dass
Geld, diese simple und doch so geniale
Idee vom Tauschen ohne Waren, heute
vielfach selbst Ware ist? Und in einer
abgehobenen Parallelwelt völlig losgelöst von der realen Welt gehandelt
wird. Das war nicht die Idee.
Geld und Sachwert sind untrennbar.
Geld war immer gekoppelt an einen
realen Wert oder eine Dienstleistung.
Das war gut so, praktisch und für
alle von Vorteil. Einige wenige stellen
mit unersättlicher Gier diesen evolutionären Fortschritt infrage. Denn
sie versuchen, eine Wertschöpfung
ohne Gegenwert zu erzielen. Doch
wie könnte Geld mehr Wert aus sich
selbst erzeugen? Und schon wieder
werden an den Finanzmärkten große Gewinnerfolge gemeldet, die aus
Spekulation entstehen. Getrieben von
überzogenen Renditeerwartungen,
die auch nur mit riskanten Methoden
befriedigt werden können. Doch wenn
nur noch Rendite zählt und Ethik und
Moral keinen Wert mehr haben, dann
ist es Zeit zum Umdenken. Denn der
Ursprung des Bankwesens liegt darin,
die Gesellschaft mit Geld zu versorgen
und Nutzen zu stiften.
Gute Geschäfte sind verständlich.
Wer eine Ware will, tauscht den
Gegenwert dafür in Geld. Übersteigt
der Warenwert die finanziellen Möglichkeiten, kommt die Bank ins Spiel.
Sie leiht Geld, der Interessent kann
kaufen, zahlt dafür Zinsen. Das war
der Grundgedanke des Bankwesens.
» Wenn Geld zur
Ware wird, verlässt es
die reale Welt – das kann
nicht der Sinn sein
«
(Thomas Hinderberger, Bankier)
Natürlich gibt es heute viele Modelle
für Geldgeschäfte. Doch müssen sie
zum einen gekoppelt sein an die reale
Welt. Und zum anderen transparent
und nachvollziehbar. Im Gegensatz zu
Spekulationsgebilden, die nicht einmal
die verstehen, die sie handeln.
Bei der Volksbank Heilbronn gibt
es keine komplexen Kunstprodukte.
Nur was klar verständlich ist, wird
gehandelt. Risiken müssen dabei genau kalkulierbar sein – und so gering
wie möglich. Sicherheit und Solidität
haben immer Vorrang. Nicht der
spektakuläre kurzfristige Gewinn um
jedes Risiko steht im Fokus. Langfristige Substanz zählt. Und Bankberate-
rinnen und -berater können sich ganz
auf die Bedürfnisse des Kunden konzentrieren. Denn sie sind unabhängig
von Provisionen und nur dem genossenschaftlichen Prinzip verpflichtet.
Und das sieht Geld als Mittel zur
Selbsthilfe, das allen dienen soll.
Das Bewusstsein im Wandel.
So unverbesserlich die Renditejäger
auf der einen Seite scheinen, so positiv ist
die Entwicklung auf der anderen: Das
Bewusstsein der Menschen scheint
sich zu wandeln hin zu Nachhaltigkeit. Beispiele dafür sind der Zulauf
bei Öko- und Sozialbanken oder der
Islamischen Bank, die jetzt auch in
Deutschland eröffnet hat. Ihre hohen
ethischen Ansprüche und der Verzicht
auf Spekulationsgeschäfte sind ein
Zeichen.
Auch bei der Volksbank Heilbronn
zeigt sich, dass die Menschen Alternativen zum zerstörerischen Kapita-
lismus suchen. Und in der genossenschaftlichen Gemeinschaft finden. Der
Einlagenzuwachs des letzten Jahres
belegt es eindrucksvoll: um 10,6 %
stieg die Summe, die Mitglieder und
Kunden der Volksbank Heilbronn
anvertrauten. Ein deutliches Signal
– verglichen mit nur 1,8 % innerhalb
des Genossenschaftsverbands BadenWürttemberg.
Nach dem Leitfaden der Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht ist als
sogenannte „Mindestanforderung an
das Risikomanagement“ in jeder Bank
zwischen „Markt“ und „Marktfolge“
personell zu trennen. Jeder Mitarbeiter
des „Marktes“ braucht nach dem VierAugen-Prinzip das Votum eines Mitarbeiters der „Marktfolge“, um eine
Entscheidung – zum Beispiel bei einer
Kreditvergabe – wirksam werden zu
lassen. Das Ergebnis dieser Vorgabe:
Bankangestellte mit Kundenkontakt
brauchen bei risikorelevanten Entscheidungen eine zweite unabhängige
Meinung eines Kollegen ohne Kundenkontakt. So beklagen schon mal
Kunden, dass sich diese „Unabhängigen“ immer weiter vom Tagesgeschäft
der Berater entfernen und für den
Kunden anonym bleiben. Und letztlich
die Sorgen und Nöte der Kundschaft
nicht mehr kennen. Und viele fragen
sich, wie denn das sein kann bei einer
Bank, die sich Nähe auf die Fahne geschrieben hat? Eine berechtigte Frage,
wie mir scheint. Und Grund genug,
einmal mehr zu unüblichen Maßnahmen zu greifen. Seit Januar verbringen
alle Mitarbeiter aus der „Marktfolge“
der Reihe nach jeweils zehn Tage am
Schalter – am Markt also. Auch ich
habe diese Zeit am Schalter verbracht,
und ich gebe gerne zu: Es war mir eine
lehrreiche Zeit. Ich habe eine Menge
Verbesserungspotenzial für unsere
Kunden und Mitarbeiter erkannt. Wir
werden die Erkenntnisse aller intensiv
analysieren. Und wir werden handeln,
wie es sich für eine Genossenschaft
gehört. Das schafft Nähe. Nähe zum
Alltäglichen. Nähe zum Kunden.
Die Balance von Geben und Nehmen.
Doch nicht nur Anleger profitieren
vom solidarischen Geben und Nehmen, sondern auch Kreditnehmer.
Sind anderswo Kontokorrentzinsen
von 12 % und mehr üblich, sind es
bei der Volksbank Heilbronn gerade
einmal 8,8 %. Wieder steht das genossenschaftliche Prinzip dahinter.
Denn nicht Gewinnmaximierung ist
das Ziel, sondern das Wohl der Gemeinschaft. Und die Idee vom Geld
lebt weiter.
jr
Unternehmen: mit
Liquidität zum Erfolg
Woher finanzieller Freiraum kommt,
was am Markt zählt und worauf es
bei der Kreditvergabe ankommt.
Seite 2
Wenn die Bank ihr
eigener Kunde ist
Für die Berater ist die Optimierung
der Vermögensstruktur ihrer Bank
gewöhnlich. Die dafür entwickelte
Software ist es nicht. Seite 3
OB Himmelsbach über
Regions-Partnerschaft
Geldvermehrung ohne realen Wert scheitert. Früher oder später.
„In der Summe seiner Stärken kann
der Raum Heilbronn überregional
auf sich aufmerksam machen“, betont Heilbronns Oberbürgermeister
Helmut Himmelsbach im GastKommentar.
Seite 4
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2
STANDPUNKT
4. Ausgabe | März 2010
Interview
Elysen Butz hat 2002 mit 28 Jahren die
Heilbronner Firma digitalemedien.de
gegründet. Heute ist der Schriftsetzer
und Drucktechniker 36. Er hat sechs
Mitarbeiter und eine interessante
Liste von Kunden in Mitteleuropa. Seine
Geschäftsidee: klassische Produkte
wie Visitenkarten, Formulare, Kuverts,
Zeitschriften, Plakate oder Folien mit
neuen Digitaltechniken verbinden und
den Geschäftspartner bei seiner Kommunikationslogistik von der DVD bis
zum Mailing individuell unterstützen:
„Wir sind nicht nur Drucker, sondern
Problemlöser.“ Das von Butz angebotene innovative System Retorix ermöglicht
die Erstellung, Bearbeitung und Verwaltung von Druckprodukten direkt durch
den Kunden im zeitgemäßen OnlineVerfahren. Gerhard Schwinghammer
hat mit Butz gesprochen.
Infos: www.digitalemedien.de.
Versammlung im Haus des Handwerks: Der vierte von rechts ist
Ludwig Fröschle, dann kommen Franz Reichle und Walter Röckel,
als übernächster Heinrich Wurster neben Erwin Banholzer.
1950 beginnt der Wiederaufbau des Bankvereins.
Am 16. Juli 1951 ist er abgeschlossen. Im
Hintergrund links das Rathaus und rechts das
Fachgeschäft Schwarz.
Heilbronn baut auf die Zukunft – auch vor 60 Jahren.
Die Zerstörung am 4. Dezember 1944 griff tief ins Stadtbild ein. Aber
die Heilbronner haben immer auf die Zukunft gebaut – auch vor 60
Jahren. In der Kaiserstraße begann 1950 der Wiederaufbau des Bankvereinsgebäudes neben der Kilianskirche. Bilder vom Bau sind bei
unserer Suche nach historischem Material aufgetaucht.
Elysen Butz hat mit seinem Konzept
den Firmenkundenberater der Volksbank überzeugt.
STANDPUNKT: Sie arbeiten seit
Gründung Ihrer Firma mit der Volksbank Heilbronn zusammen. Warum?
BUTZ: Ich habe mit einer Idee und
sonst mit null angefangen. Und ich
habe viel Zeit verloren mit Bankgesprächen, die in unerfüllbaren Sicherheits-Forderungen endeten. Bei der
Volksbank hat man mein Konzept
sofort verstanden, für zukunftsfähig
befunden und mir innerhalb einer
Woche die Chance zum Start gegeben.
STANDPUNKT: Heute führen Sie
ein kleines mittelständisches Unternehmen, das die Millionen-Umsatzschwelle überschritten hat.
BUTZ: Und wir haben noch viele
Ideen und Pläne. In den nächsten
Jahren werden wir in neue Digitaldrucksysteme investieren und den
Individual-Service für unsere Kunden
erweitern. Unser Rating verbessert
sich ständig.
STANDPUNKT: Das hat die Beziehung zur Bank eher vertieft.
BUTZ: Das gute Gefühl hat uns nie
verlassen. Deshalb haben wir auch
nur die eine Bank. Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe.
STANDPUNKT: Sie haben drei Firmen
aus der Branche dazugekauft und
arbeiten mit Partnern zusammen, um
das Angebot abzurunden. War das
problemlos?
BUTZ: Natürlich wird kritisch hinterfragt, wenn wir wieder eine neue Geschäftsidee haben. Das ist richtig so.
Wenn bei Investitionsentscheidungen
eine kurzfristige Überbrückung notwendig wird, spürt man aber auch die
Erfahrung und den Willen zu einer
fairen Lösung. Die Firmenkundenberater stehen mitten im Leben und
haben nicht nur den Blick darauf gerichtet, wie sich die Bank bereichern
kann. Sie sehen, wo es brennt und wo
eine schnelle Entscheidung notwendig ist. Mit dieser Verlässlichkeit im
Rücken machen Existenzgründung
und Firmenerweiterung Freude.
STANDPUNKT: Wir funktioniert das
praktisch?
BUTZ: Wir stehen in ständigem,
offenem und vertrauensvolle Kontakt mit der Bank, informieren sie
frühzeitig über unsere Pläne, holen
uns Rat. Das gibt auch mir Sicherheit
bei meinen Entscheidungen.
STANDPUNKT: Ein uneingeschränktes
Bekenntnis also zum genossenschaftlichen Bankensystem?
BUTZ. Ja. Und was ich noch sagen
will: Gerade für junge Leute, die im
Rahmen der Existenzgründung einen
guten Partner suchen, ist die Volksbank
schw
eine sehr gute Wahl.
Auf Bildern von Bank-Versammlungen im Haus des Handwerks sind
nicht alle Personen identifiziert. Schließen Sie Lücken in der Chronik.
Sagen Sie uns (Telefon 07131-6343218), wen Sie erkennen. Senden Sie
weitere Dokumente an: Volksbank Heilbronn, Allee 20, 74072 Heilbronn,
oder mail@volksbank-heilbronn.de; Stichwort „Archiv“.
Erfolgreiches Wirtschaften
beginnt vor dem Kredit.
Liquidität ist der Gradmesser für unternehmerische Freiheit. Im privaten Bereich zeigt der VR Lebensplaner
die monetären Möglichkeiten auf. Das Modell dieses Instruments eröffnet
aber auch Selbstständigen und Unternehmern Perspektiven bei der Finanzplanung.
M
it der Balance von Einnahmen
und Ausgaben beginnt eine solide Finanzplanung. Sie muss mindestens ausgeglichen sein. Mit Blick auf
die Zukunft, auf Investitionen und eine
erfolgreiche Entwicklung ist das aber
nicht genug. Die Kostentreiber müssen identifiziert werden. Welche kann
man reduzieren? Welche lassen sich in
variable Kosten umwandeln? In den
Antworten steckt finanzieller Spielraum. Erfolgreich werden Geschäfte
jedoch nicht allein durch die Konzentration darauf. Sondern mit Blick
auf Kunden und deren Bedürfnisse.
Wettbewerb, Wandel und die
eigene Position.
Produkte, die gestern noch erfolgreich
waren, sind es heute vielleicht nicht
mehr. Weil sich alles gewandelt hat,
nur nicht die Ware. Wie wettbewerbsfähig also ist das eigene Angebot?
Analyse und Optimierung entfalten
häufig enormes Potenzial. Angepasst
an die sich wandelnden Bedürfnisse
und Erwartungen der Kunden bleiben
Produkte attraktiv. Sie begleiten Kunden und erfüllen einen Nutzen. Ganz
gleich, was sich in der Welt ändert.
Das Potenzial, das in Kostentreibern,
Wettbewerbsfähigkeit und Angebotsgestaltung steckt, ist maßgeblich für die
Liquidität. Als Partner von Unternehmern
setzt die Volksbank Heilbronn genau hier
an. So, wie der genossenschaftliche Auftrag es vorsieht: mit Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Vergabe von Krediten folgt erst darauf.
Zukunft zählt.
Für viele Banken ist bei der Prüfung
der Kreditwürdigkeit der bisherige
Geschäftsverlauf entscheidend. Doch
kann man im Rückspiegel den Weg in
die Zukunft sehen? Die Beurteilung der
Perspektiven ist wichtiger. Zukunftsstatt Vergangenheits-Rating.
Gute Partnerschaft ist dauerhaft.
Tiefe Sachkenntnis ist beim Rating gefragt. Die kommt aus einer dauerhaften
Partnerschaft zwischen Unternehmer und
Bank. Stimmt die Beziehung, ist die
Volksbank Heilbronn Begleiter, der mit
immensem Wissen aus vielen Branchen
ganzheitlich und perspektivisch berät.
Häufig ein Leben lang. So wie auch
beim VR Lebensplaner.
jr
Vereinte Kräfte: INTERSPORT.
Wie eine Genossenschaftsidee zur
weltweiten Marktführerschaft im Sportfachhandel führte.
Die genossenschaftliche Idee lebt
und ist aktueller denn je. Die 1956
gegründete INTERSPORT Deutschland eG in Heilbronn ist mit über
1.400 Geschäften der größte und erfolgreichste Verbund selbstständiger
Sportfachhändler und mit über 35 %
Anteil Marktführer in Deutschland.
Seit ihrer Gründung arbeitet die
INTERSPORT sehr gut mit der
Volksbank Heilbronn zusammen, die
das Unternehmen bei verschiedenen
Investitionen erfolgreich begleitet hat.
INTERSPORT Deutschland ist Gründungsmitglied der IIC-INTERSPORT
International Corp. in Bern/Schweiz –
mit 5.200 Geschäften in 37 Ländern
weltweit die klare Nummer 1.
Kim Roether, seit 1. Oktober 2007
INTERSPORT-Vorstand für die Bereiche Finanzen, Personal, IT/Logistik
und Mitgliederbetreuung, ist sich mit
seinem Kollegen Klaus Jost einig:
„Die Säulen des Erfolgs sind der Mut
und die Kreativität der Mitglieder. Sie
alle verbindet fachliches Know-how,
Engagement und vor allem: die Liebe
zum Sport.“
1978 wird die neue Zentrale auf
den Böllinger Höfen in Heilbronn
bezogen. Seit 2004 steht dort das
Messe- und Eventcenter „redblue“
mit einer Kapazität von bis zu 4.000
Personen. Mit Sportsbar, Restaurant
„redblue“ und vielen Räumen für Händlerpräsentationen, Publikumsmessen,
Sportlerwahl-Galas, Abschlussfeiern
der Hochschule sowie Kultur-Events
mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Die Genossenschaft, inzwischen Partner der
Bundesligamannschaft 1899 Hoffenheim, nimmt mit dem „redblue“ einen wichtigen Platz im Heilbronner
Veranstaltungsgeschehen ein und ist
mittlerweile eine deutschlandweit gebuchte Location.
INTERSPORT hat das Krisenjahr
2009 unbeschadet überstanden und
einen Einzelhandelsumsatz von 2,62
Milliarden Euro erwirtschaftet. Mit
einer neuen Strategie will man die
Für Kim Roether ist die genossenschaftliche Idee „aktueller denn je“.
Zukunft meistern. „Verbundgruppen
müssen sich von Einkaufsgesellschaften zu Koordinatoren komplexer
Netzwerke wandeln – zum Wohle der
Mitglieder“, beschreibt Roether die
Perspektiven. Die Rundumbetreuung
der Händler reicht von der Ware über
Betriebswirtschaft, Marketing und
IT/Logistik bis zu Aus- und Weiterbildung. „Eine geschlossene Prozesskette
von der Order bis zur elektronischen
Rechnungskontrolle und Analyse der
Abverkäufe sichert dabei die weitere
positive Entwicklung unseres Verbundes ab“, zeigt sich Kim Roether überschw
zeugt.
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STANDPUNKT
4. Ausgabe | März 2010
Bei der Strukturierung ihres
Vermögens ist die Volksbank
auch mal ein Kunde.
Laut einer Langzeitstudie von Brinson,
Hood, Beebower entscheidet der richtige Einstieg in ein Investment oder der
rechtzeitige Ausstieg aus einer Anlage
nur zu gerade einmal zwei Prozent über
Erfolg oder Misserfolg einer Anlagestrategie. Auch die Auswahl einzelner
Titel hat darauf nur einen Anteil von
fünf Prozent. Ganz entscheidend ist
jedoch zu 91 Prozent die Auswahl der
richtigen Anlageklassen. Sie hat mehr
Einfluss auf den Renditebeitrag als das
berühmte gute Näschen vermeintlicher
Experten.
wählt – von der Analyse des Ist-Zustands über die Definition der Risikobereitschaft, der bevorzugten Vermögensklassen und der daraus resultierenden Zielstruktur. Das gilt für jeden
Anleger. Ob Privat- oder Geschäftskunde. Und natürlich gilt dies auch
für eine Bank. Ganz besonders für eine
Bank, die sich die solide Verwaltung
der Mitglieder- und Kunden-Vermögen auf die Fahne geschrieben hat.
So war es für den Vorstand der Volksbank Heilbronn auch keine Frage, sich
bei der Optimierung der eigenen
Aber nicht nur der
VermögensstrukRendite-Beitrag
tur im Jahr 2007
lässt sich durch
Private Equity und
einen
kompeeine solide Platenten
Berater
nung beeinflussen.
Hedgefonds gehören
zu nehmen: die
Auch das Risiko
Volksbank Heillässt sich erfolgnicht in einen seriösen
bronn – namentreich eingrenzen,
lich den Leiter
wenn man sich bei
Anlageplan
der Gesamtbankder Vermögensstrukturierung
(Thomas Hinderberger, Bankier) steuerung, Matthias Hellmuth.
konservativ verDas Ergebnis:
hält. Wer von einer
Obschon laut Analyse die Ist-Position
Anlagestrategie spricht, muss sich zubereits nahe am Optimum liegt, ließen
erst für eine passende Risikostrategie
sich Risiken noch besser eingrenzen.
entscheiden – also seine individuelle
Risikobereitschaft festlegen. Klug ist,
Daneben konnte ein eigens entwiwer diese Risikobereitschaft an seickeltes Softwareprogramm erstmals
ner ganz persönlichen Risikoneigung
erfolgreich eingesetzt werden. Ein
orientiert.
Programm, das mittlerweile zu einem
zentralen Element bei der OptimieBei der Optimierung der Vermögensrung von Vermögensstrukturen gestruktur ist es daher von essentieller
kh
worden ist.
Bedeutung, welchen Prozess man
»
«
Walter Röckel: stets ein klarer Blick für
die Entwicklung der Konjunktur.
Er habe „alles erreicht, was sich ein
rechter Mann wünschen kann: Erfolg
im Beruf, Achtung in Fachkreisen,
Anerkennung in der Öffentlichkeit,
Glück in der Familie.” So beschrieb
Erwin Banholzer, Aufsichtsratsvorsitzender des Heilbronner Bankvereins
und Handwerkskammer-Präsident,
Walter Röckel. Er war nach Abraham
Gumbel, Otto Igersheimer und Heinrich
Wurster von 1962 bis 1971 Vorstandsvorsitzender – nachdem er dem Vorstand bereits ab 1956 angehörte.
Der Sohn (*12.4.1904) einer Lehrerfamilie aus Siegelsbach kann nach
dem Abitur aus Geldmangel nicht studieren. Er macht ab 1922 eine Lehre
beim Heilbronner Bankverein. Sein
Ehrgeiz fällt auf. Weiterbildung im
Selbststudium und Fachlehrgänge sind
1936 Grundlage für die Erteilung der
Gesamtprokura.
Dann kommt 1939 der Krieg. 1950
kehrt er nach fünf Jahren russischer Gefangenschaft heim. Vorstandsstellvertreter, drittes Vorstandsmitglied, Vorstandsvorsitzender – das sind Stationen
seiner Laufbahn. Dahinter stecken Ziele:
Bilanzverbesserung, Ausbau des langfristigen Kreditgeschäftes, Erwirtschaftung stiller Reserven – alles bewährte
Bank-Tugenden. „Dienen“ zum Wohl
des mittelständischen Kreditgewerbes
und der Sparer ist sein Motto. Da
kommt ihm die Fähigkeit zugute, „stets
erstaunlich gute Konjunkturbeurteilun-
gen“ (Banholzer) abgeben zu können.
„Gezeichnet vom Krieg prägte Röckel
der Bank seinen Stempel auf“, erinnert sich Nachfolger Dr. Julius Beeser
(86): „Er hat als Kind seiner Zeit sehr
gute Arbeit gemacht.“
Stolz ist Röckel darauf, früh die
Notwendigkeit einer „großen genossenschaftlichen Lösung“ mit Volksbanken- und Raiffeisen-Verbänden
erkannt und betrieben zu haben. Er
wirkt in verschiedenen genossenschaftlichen Unternehmen und Gremien und
erhält 1969 die Goldene Ehrennadel
des Deutschen Genossenschaftsverbandes.
Röckel genießt hohes Ansehen. Er
übernimmt am 28.6.1968 den Vorsitz
des VfR Heilbronn. 2. Vorsitzender
wird Fabrikant Helmut Losberger.
Unter ihrer Führung steigen die Rasenspieler 1969 in die Fußball-Regionalliga auf. Zwei Jahre führt er den
Konsolidierungskurs seines Vorgängers weiter. Genauso konsequent tritt
er Ende 1973 aus dem Verein aus –
aus Protest gegen „ganz bestimmte
Personen“. Gemeint sind Fußballabteilungsleiter und Trainer.
Franz Fronhöfer wird 1969 von Röckel
eingestellt: „Er war ein strenger Herr
und ein Top-Bankmann“, sagt das
spätere Vorstandsmitglied. Im Alter
von 67 Jahren gibt „der erste Steuermann des Bankvereins“ (so die Zeitung) zum 1. April 1971 „das Ruder“
Walter Röckel 1950 auf der Baustelle
an der Heilbronner Kaiserstraße.
an Beeser ab. Er wird Ehrenvorstand.
Ein „kerngesundes“ Unternehmen
habe er übergeben, wird gelobt. Die
Bank wuchs in der Ära Röckel von
1.000 auf 4.000 Mitglieder. Die Bilanzsumme stieg von über 13 Millionen
Mark auf fast 103 Millionen Mark an.
Walter Röckel stirbt am 14. August
1987.
schw
Eigene Software
für einzigartige
Vermögensstruktur.
Die Volksbank Heilbronn bedient sich
bei der Optimierung ihrer Vermögensstruktur der eigenen Berater. Da
wollten wir vom Standpunkt schon
mehr wissen und haben den Leiter der
Gesamtbanksteuerung, Herrn Matthias
Hellmuth, zum Interview gebeten.
Herr Hellmuth, Sie haben die Vermögensstruktur der Volksbank seit 2007
optimiert. War das für Sie anders als
bei anderen Kunden?
Hellmuth: Aber schon gleich gar nicht.
Wenn die Bank als Kunde zu mir
kommt, dann ist sie Kunde wie jeder
andere. Mit individuellen Fragen und
ganz persönlichen Vorstellungen. Ganz
normal eben. Was wir aber mit dem
Vorstand neu entwickelt haben, ist der
gesamte Prozess der Optimierung.
Was genau ist denn da so anders an dem
Prozess? Da sind nicht nur wir von der
Redaktion, sondern sicher auch unsere
Leser gespannt.
Hellmuth: Nun, die Vorstände wollten
ganz genau wissen, wie hoch beim bis
dato eingesetzten Anlage-Portefeuille
das Gesamtrisiko ist und wie man das
Risiko nicht nur bewerten, sondern
auch eingrenzen kann, ohne auf eine
vernünftige Rendite zu verzichten.
Keine wirklich ungewöhnliche Bitte,
die hätte ich auch.
Hellmuth: Ungewöhnlich nicht, aber
bislang nicht so einfach. Das wird Sie
vielleicht überraschen. Bislang war es
zwar üblich, Risiken und Renditeerwartungen von Einzelanlagen zu bewerten. Nicht üblich war dies aber für
die Betrachtung eines gesamten Depots
in seinen Korrelationen der Einzelanlagen. Aber genau das ist relevant.
Und Sie haben für Ihre Bank diesen
Gordischen Knoten durchschlagen?
Hellmuth: Ja, wenn Sie so wollen. Wir
haben zum einen ein spezielles Soft-
wareprogramm entwickelt und zum
anderen unser Depot von Einzelinvestments und strukturierten Produkten auf transparente, breit gestreute
und insolvenzgeschützte Indexanlagen
umgestellt.
Und jetzt errechnet der Computer die
richtige Anlagestrategie von ganz
alleine?
Hellmuth: Ganz so einfach geht es
halt dann doch nicht. Der Computer
errechnet zwar das mathematische
Optimum. Ob das aber korreliert mit
der Risikobereitschaft und der Risikotragfähigkeit sowie der Renditeerwartung, das weiß nur der Kunde selber.
Und genau da fängt die Arbeit für den
Berater erst an. Schließlich muss sich
jeder Kunde mit seiner Anlage wohl
fühlen und sie muss zu ihm passen.
Das heißt also, dass der Anlagestrategie
eine Risikostrategie zugrunde liegt.
Hellmuth: Ja, die Risikostrategie basiert in unserem Prozess auf drei Risikostufen – risikoavers für den Anleger, der absolut kein Risiko eingehen
will, risikobewusst für Anleger, deren
Risikoneigung etwas höher, aber überschaubar bleibt, und risikofreudig für
den eher renditeorientierten Anleger.
Und wie hat sich Ihr Kunde Volksbank
da eingestuft?
Hellmuth: Risikobewusst. So hat man
das Risiko immer im Griff und erwirtschaftet eine vernünftige Rendite. Die
Sicherheit geht hier ganz klar vor der
Gewinnmaximierung. Schließlich ist
das der genossenschaftliche Auftrag.
Überschaubares Risiko, vernünftige
Rendite – ich glaube, eine solche Analyse
müsste ich auch mal bei Ihnen machen
lassen.
Hellmuth: Davon bin ich überzeugt.
kh
3
Unsere Mitglieder wissen mehr und zahlen weniger.
Wir nennen das Genossenschaft.
Für Mitglieder bevorzugt: der Einsatz unserer Wärmebildkamera. Sie bringt an den Tag, wo wertvolle Energie in Haus
und Wohnung verlorengeht. Und wer sich nach der „Diagnose“ als Mitglied entscheidet, zu modernisieren und auf erneuerbare Energien umzustellen, wird dafür belohnt: durch ein spezielles Finanzierungsprogramm, wie es nur eine Bank
bieten kann, die den genossenschaftlichen Gedanken lebt: Hilfe zur Selbsthilfe. www.volksbank-heilbronn.de
Wir machen den Weg frei.
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4
STANDPUNKT
4. Ausgabe | März 2010
Volks-Feste der Volksbank.
Heilbronn malte und malte und malte / Erlös an die Bürger / Bank und Baum.
E
s waren Volks-Feste im besten
Sinne. Die Volksbank Heilbronn
feierte Geburtstag und zum 100. gab
es keine Grußworte, dafür eine Gala
der außergewöhnlich anderen Art:
unterhaltsam mit besonderer Musik,
kunstvoll mit der vom Güglinger
Künstler Gunther Stilling geschaffenen
neuen Büste von Gründervater Abraham
Gumbel, wertvoll mit der Übergabe der
100.000 €-Spende an die Heilbronner
Bürgerstiftung. Auf der Bühne hing
das monumentale Kunstwerk, in dem
sich 300 Einzelbilder aus der Aktion
KunstWirWerk zum „Sonnenaufgang“
fügten.
Die Aktion löste ein starkes MedienEcho aus: „Von der Kunst, Bürger
zum Malen zu bringen“, „Ansturm in
der Malwerkstatt“, „Kreative Bürger
sorgen für Bilderflut“, „1.523 Quadrate
für guten Zweck“ „Gute Ideen verbreiten sich wie ein Virus“ – so lauteten
typische Schlagzeilen.
Die Übergabe des Gesamterlöses an
die Bürgerstiftung beim Heilbronner
Weihnachts-Circus war krönender
Abschluss der Live-Versteigerung von
Bildern im Alten Kino an der Heilbronner Allee. Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach fand
in seinem Weihnachtsbrief Worte mit
Ausrufezeichen: „Tolle Kunst-Aktion!
Klasse!“ Vom Marketing Club Heilbronn wurde die Aktion mit dem
Sonderpreis für Sozialinitiativen ausgezeichnet.
Das KunstWirWerk wird weiterleben:
Ein Buch mit allen 1.523 Bildern und
Fotos aus dem Malatelier erscheint
Mitte März. Die Geschichte des Heilbronner Bankvereins und der Volks-
Schulze-Delitzsch hat’s gesagt, Folge 4:
Hermann Schulze-Delitzsch hatte bereits
im 19ten Jahrhundert die Vision einer
genossenschaftlichen Volksbank. Eine
Revolution! Hier seine Worte und was
sie heute bedeuten:
Die genossenschaftliche Idee baut auf
Solidarität auf, einem Grundprinzip
menschlichen Zusammenlebens. Im
Zuge der Industrialisierung gewinnt
die Solidarität auch in der breiten Gesellschaft an Bedeutung. In den Volksbanken war sie dagegen schon immer
Leitmotiv für gegenseitige Hilfsbereitschaft. Hermann Schulze-Delitzsch war
sich ihres Werts bewusst:
„Gerade in der Solidarität, dem
Einstehen eines für alle und alle für
einen, bieten die Genossenschaften
erst die sichere Unterlage für seine
persönliche Geltung, in der Gegenseitigkeit die beste Gewähr für
seine Selbstständigkeit.“
Getragen von einer starken Gemeinschaft gewinnt jedes einzelne Mitglied,
weiß Hermann Schulze-Delitzsch:
„Der Kredit, der sich
dem einzelnen versagt hätte,
wendet sich unbedenklich
einer Gesamtheit zu, in welcher
ihm jeder für das Ganze
verantwortlich war.“
Doch nicht nur die Hilfe für den einzelnen, sondern auch die gemeinsame
Stärke bei der Verfolgung von Interessen machen die Solidarität für den Erfolg der genossenschaftlichen Gemeinschaft unverzichtbar.
Und auch bei der Entscheidungsfindung
ist es die Solidarität, die eine zentrale
Rolle spielt. Denn Erfolge daraus kommen allen zugute, Misserfolge werden
von allen getragen. So zeigt sich in der
Solidarität die wahre Stärke einer Gemeinschaft.
jr
Comic
Dietmar Fütter und Otto Egerter von der Heilbronner Bürgerstiftung freuen sich
mit Volksbank-Vorstand Ralph P. Blankenberg über eine Spende für die Stadtgeschichte und die Kinder der Stadt.
bank Heilbronn kann ab Mai in einer
neuen Chronik nachgelesen werden.
Vierzehn Filialgemeinden der Volksbank im Stadt- und Landkreis Heilbronn
dürfen sich auf eine eigene bürgernahe
Aktion freuen. Vor den Mitgliederversammlungen stiftet das Geldins-
titut unter dem Motto „Verwurzeln.
Verweilen.“ für einen zentralen Platz ein
Ensemble aus Bank und Baum.
Vor der Pflanzung stehen die Aktionsutensilien dekorativ in den jeweiligen
Filialen. Dort sind die Bürger eingeladen, sich fotografieren zu lassen und an
einer Verlosung teilzunehmen. schw
Mehr Musik statt
Computer.
Zu Gast.
Volksbank unterstützt
Heilbronner Bürgerstiftung.
Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach über die
Bedeutung regionaler Partnerschaften.
Rätsel
I
Im Fokus der Bürgerstiftung: Jedes
Kind soll die Möglichkeit haben, ein
Musikinstrument zu lernen.
„Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe sollen das freiwillige Engagement und die
Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung in Heilbronn gestärkt werden.“ Mit diesem Ziel haben am 14. Juli
2004 Bürger und Institutionen zusammen mit der Stadt die Heilbronner Bürgerstiftung ins Leben gerufen. Inzwischen beträgt das Stiftungskapital 1,3
Millionen Euro. Das jährliche Spendenaufkommen liegt bei gut 300.000 Euro.
Für Förderprojekte wurden bisher 1,4
Millionen Euro ausgegeben, davon rund
zwei Drittel für den Bereich Jugend
und Bildung. Vorstandsvorsitzender
Dietmar Fütterer: „Von besserer Bildung profitiert die ganze Stadt.“
Schwerpunkte sind Sprach- und Leseförderung wie die Aktion Lesetüte, Gewaltprävention, Schulprojekte, Kurse
oder Spielgeräte. Vorstand Ekkehard
Schneider, Chef der Südwestsalz AG:
„Das Geld wird sichtbar in Heilbronn
eingesetzt.“
Die Volksbank Heilbronn hat mit einer Geburtstagsspende von 100.000
Euro und dem Verkaufserlös der BürgerAktion KunstWirWerk in Höhe von
25.000 Euro den Grundstock für neue
Projekte geschaffen: das virtuelle Haus
der Stadtgeschichte und das Programm
„Mehr Musik – weniger Computer“.
Vorstand Otto Egerter: „Jedes Kind in
Heilbronn soll die Möglichkeit haben, ein
Musikinstrument zu lernen.“. schw
Herausragend ist dabei das Engagem Zeitalter der Globalisierung hat
ment des Heilbronner Ehrenbürgers
Kirchturmdenken keinen Platz mehr
Dieter Schwarz, der nicht nur einen
in den Köpfen von VerantwortungsträWeltkonzern mit Sitz in Neckarsulm
gern in Politik, Wirtschaft, Kultur. Es
aufgebaut hat, sondern mit seiner Stifist daher äußerst erfreulich, dass es im
tung der regionalen Bildungslandschaft
Stadt- und Landkreis Heilbronn viele
einige besondere Highlights wie die in
Beispiele einer fruchtbaren regionalen
Süddeutschland einmalige experimenta
Zusammenarbeit gibt. Wir vermarkoder den Bildungscamten gemeinsam das
pus mit seinen Hoch„Heilbronner Land“
schul- und Bildungseinals touristische Plattrichtungen „beigefügt“
form. Wir bauen gehat, im Stillen aber auch
meinsam ein innovaals wichtiger Kulturtives Stadtbahnnetz
förderer immer wieder
auf als Herzstück
hilft.
des
öffentlichen
Keine Frage, dass nicht
P e r s o n e n n a h v e rnur heimische Betriebe,
kehrs. Wir stellen
sondern auch heimische
in der gemeinsamen
Banken ihr Bekenntnis
Krankenhaus-Gesellzu Stadt- und Landkreis
schaft und mit Hotatkräftig ablegen; und
henlohe auch in der
das nicht nur durch ihre
Gesundheitsholding
tägliche Arbeit, sondern
Heilbronn-Franken
durch ihren Einsatz für
Weichen für eine
das öffentliche Leben.
patientennahe und
Die beiden Stiftungen
konkurrenzfähige In unserer neuen Rubrik
der Kreissparkasse HeilGesundheitsversor- „Zu Gast“ kommen Persönlichbronn seien von mir
gung. Im Rahmen keiten der Region zur Wort.
als
stellvertretendem
der
Europäischen Den Auftakt macht Helmut
KSK-VerwaltungsratsM e t r o p o l r e g i o n Himmelsbach, Regionalvorsitzenden an dieser
Stuttgart erzielt un- verbandsvorsitzender und
Stelle genannt, aber
sere Region inter- Oberbürgermeister.
natürlich hat hier auch
nationale Wahrnehdie regional aufgestellte
mung.
Volksbank Heilbronn ganz besondere
In der Summe seiner Stärken kann der
Verdienste. In bester Erinnerung bleibt
Raum Heilbronn überregional auf sich
sicherlich, dass die Volksbank mit
aufmerksam machen.
der Aktion KunstWirWerk nicht nur
Unsere Betriebe brauchten hingegen
sich selbst ein tolles „Geschenk“ zum
das regionale Denken nicht erst neu
100. Geburtstag gemacht hat, sondern
zu entdecken – für die Wirtschaft hat
auch der Bevölkerung. Die großzügige
ihr Wirkungsfeld noch nie am nächsSumme von 100.000 Euro ging schließten Stadttor aufgehört. Hier stellt sich
lich an die Bürgerstiftung und kommt
im Zeitalter der Globalisierung eher
dankenswerterweise ebenfalls unserer
die Frage, ob Firmen die Bindung zur
Stadt zugute.
Region halten – oder beim Agieren
Ich kann nur sagen: Weiter so – die
auf weltweiten Märkten den aktuellen
Region braucht auch künftig das EnStandort nur als Zwischenlandung
gagement der Volksbank und anderer
nutzen. In unserem Landstrich gibt es
Kreditinstitute, von Firmen und Stifdankenswerterweise zahlreiche Beitungen, um das öffentliche Leben rechts
spiele für das Bekenntnis von Unterund links des Neckars attraktiv, bunt
nehmerpersönlichkeiten, Vorständen
und reichhaltig zu gestalten.
und Geschäftsführern zur Region.
Haben Sie das Rätsel gelöst? Wenn nicht, bilden Sie eine Gemeinschaft.
Zusammen geht alles leichter. (Lösungswort der November-Ausgabe: Weitsicht)
Impressum
Herausgeber:
Volksbank Heilbronn eG
Allee 20
74072 Heilbronn
Telefon: 07131 634-0
Fax: 07131 634-5000
E-Mail: mail@volksbank-heilbronn.de
Redaktion:
Werbeagentur Gerhard Baumann, Ludwigsburg
Konzept und Gestaltung:
Werbeagentur Gerhard Baumann, Ludwigsburg
Text:
Klaus Habann, Jörg Rentrop, Gerhard Schwinghammer
Bildmaterial:
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Mitgliedern und Kunden sowie
dem Fotografen Stefan Milev für die zur Verfügung gestellten Bilder.
Druck: Heilbronner Stimme
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Seele and Geist
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