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Arbeitstagung zur
Therapeutischen und Pädagogischen
Sprachgestaltung
für Sprachgestalter, Therapeuten, Pädagogen und Ärzte
GEBÄRDE WIRKT WORT
Gebärdenwahrnehmung-Erlebniserfahrung-Wortgestaltung
mit interdisziplinärem Thementag
der Medizinisch-Pädagogischen Konferenz für Ärzte,
Therapeuten, Pädagogen und Eltern
„WAS LÄSST UNS AUS DER HAUT FAHREN“
22. bis 26. Oktober 2014
Medizinische Sektion
in Zusammenarbeit mit der
Sektion für Redende und Musizierende Künste
Liebe Interessierte!
An dieser Tagung wollen wir uns mit der Gebärde und wie sie im gesprochenen Wort
wirkt, auseinandersetzen: Wir tasten uns durch die Grundlagen der Gebärdenwahrnehmung über die Erlebniserfahrung zur Wortgestaltung hin. Schließlich ist es die
Bewegung und damit auch die spontane Gebärde, die wir aus unserem vorigen Leben in
dieses Leben mit hinein nehmen. Die Dynamik, mit der wir in dieses Leben eintreten, ist
gefärbt von unseren vergangenen Erdenleben und wird durch die Vererbungskräfte mit
geprägt. Aber ich als Individualität bin es, der „Regie“ führt, und so auch in jedem
Augenblick des Lebens die Verwandlungskraft meiner selbst über die Bewegung und
Gebärde bis in das Wort hinein in der Hand hat. Von aussen dringt durch unsere
Wahrnehmung eine ganze Welt auf uns ein, die uns auffordert, auf sie durch unsere
Bewegungen und Gebärden zu reagieren! Auch die Sprache, das Sprechen lernen wir nur
durch die Wahrnehmung der Sprache unserer Mitmenschen. Die konkrete Sprache, sei es
Deutsch, Holländisch, Englisch, Italienisch, Französisch..., kommt gewissermassen wie aus
der Zukunft durch unsere Sinne auf uns zu und will den aus der Vergangenheit
kommenden Bewegungsmenschen befruchten, wie die Biene bei der Befruchtung einer
Blume hilft. Die daraus sich bildende Frucht ist das gesprochene Wort.
Claus-Peter Röh wird uns in seinem einführenden Vortrag die Wege der Gebärde zum
Wort anhand pädagogischer Aspekte in der individuellen Sprachbildung aufzeigen.
Werner Barfod wird mit uns die Zusammenhänge zwischen kosmischer und menschlicher
Gebärde erforschen. Selber skizziert er die Arbeitsmotive folgendermassen: "Die
dramatischen Sprachgebärden im Verhältnis zwischen Ich und Welt – aus zwei Farben
entstehend zwischen Tierkreisgesten, ihr Spannungsfeld offenbarend aus Sympathie und
Antipathie sollen auf verschiedenen Ebenen des Menschenwesens erlebbar werden".
Bitte bringen Sie Eurythmieschuhe mit!
Diese Arbeitstagung wird grundsätzlich für Sprachgestalter und Sprachtherapeuten,
Studenten der Sprachgestaltung und Therapeutischen Sprachgestaltung und Ärzte
vorbereitet. Wir öffnen die Tagung in diesem Jahr auch für am Wesen der Sprache
interessierte Pädagogen, Heilpädagogen und Theaterpädagogen!
Bitte machen Sie persönlich in Ihrem Umfeld auf diese diesjährige Öffnung des
Zielpublikums aufmerksam!
Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme!
Dr. med. Michaela Glöckler
Margrethe Solstad
Medizinische Sektion
Sektion für Redende und Musizierende Künste
Xandor Koesen-York, Silke Kollewijn,
Gabriele Ruhnau
Kirstin Kaiser
Der Vorbereitungskreis
Internationale Koordination Kunsttherapie
Bothmergymnastik
Donnerstag, Freitag, Samstag 7.45–8.45
Arbeitsgruppen A
Donnerstag, Freitag, Samstag 11.30–13
1. Aus der Praxis der therapeutischen Sprachgestaltung. Aus der Praxis der
therapeutischen Sprachgestaltung mit Übbeispielen aus Patientengeschichten
u.a. "Ich-Gebärden in der Sprache". Linde Naumann, Therapeutische
Sprachgestalterin DE (Deutsch)
2. Sprachübungen Rudolf Steiners aus einer „exakten Phantasie“ heraus
ergreifen! Wie lassen sich in Zusammenarbeit mit den Fachkollegen mittels
der « exakten Phantasie »(Goethes Ausdruck) und auf Grundlage der
Zusammenhänge von Bewegung, Gebärde und Sprache Übweisen an Steiners
Übungsgut finden, die immer ganz direkt mit dem Übungs-Sinn zu tun haben?
Wie lassen sich so und menschenkundlich begründet Übvariationen für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene aller Altersstufen in therapeutischer oder
pädagogischer Lebenssituation entwickeln? Mit einem Vergleich der
Sprachgestaltungsübungen mit gängigen Methoden. Dr. phil. Serge Maintier,
Sprachgestalter, Sprachtherapeut, Sprachdozent, Freiburg, DE (Deutsch)
3. Die sechs Offenbarungen der Sprache und die Formen des ersten
Goetheanum. In der Arbeitsgruppe wird eine Entsprechung von SäulenFormen des ersten Goetheanum mit den sechs Offenbarungen der Sprache
aufgezeigt. Der Weg geht dabei über die Anschauung der Formen und die
wahrnehmende Empfindung der eigenen Bewegung, in der wir den Ansatz für
die Sprachgebärden suchen. Im Text versuchen wir die Gebärde nicht aus dem
Bedeutungsinhalt, sondern aus dem Strom der Laute zu erfassen. Jana Würker,
Therapeutische Sprachgestalterin, Schauspielerin, Dornach, CH (Deutsch)
4. Griechische Rezitation, Germanische Deklamation und Kalewala deren
Qualitäten und künstlerische Eigenschaften. Die Qualitäten von Hexameter,
Alliteration und Kalewala im praktischen Tun ausüben und erleben. Eila
Väisänen, Sprachgestalterin, Dozent, Helsinki, FI (Deutsch)
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Freitag, 24. Oktober 2014
7.45–8.45
Bothmergymnastik
Urs Kohler
7.45–8.45
Bothmergymnastik
Urs Kohler
9.00–9.20
Chorische Einstimmung*
Die Tierkreisstrophen Löwe
und Wassermann
9.00–9.20
Chorische Einstimmung*
Die Tierkreisstrophen Löwe
und Wassermann
9.20–10.45
Quellen der dramatischen
Sprachgebärden
Werner Barfod
9.20–10.45
Quellen der dramatischen
Sprachgebärden
Werner Barfod
10.45–11.30 Pause
10.45–11.30 Pause
11.30–13
Arbeitsgruppen A
11.30–13
Arbeitsgruppen A
13–15 Mittagspause
13–15 Mittagspause
15–16.30
Arbeitsgruppen B
15.00–16.30
Arbeitsgruppen B
Tagungsbeginn
16.30–17 Pause
16.30–17 Pause
17–18.30
Begrüssung und Einführung
Totengedenken
Die Grundsteinlegung
17–18.30
Darstellung und Austausch
Wie steht der Beruf des
therap. und pädagog.
Sprachgestalters zu den
Sektionen?
17–18.30
Plenum
Zur Sprache in der Pädagogik,
Beitrag zur Neurolinguistik
Serge Maintier
18.30–20 Abendpause
18.30–20 Abendpause
18.30–20 Abendpause
20–21.30
Durch die Gebärde zum Wort pädagogische Aspekte zur
individuellen Sprachbildung
Claus-Peter Röh
20–21.30
Herzzeit- Poesie und
Musikimprovisation
Harry Hillege und
Dirk-Rainer Janke
20–22
Balladenabend
„WER WAGT ES...?
Freie Beiträge der Teilnehmer
15–16.30
Hochschulzusammenkunft für
Hochschulmitglieder
Einführung, Sprachgestaltung,
Gespräch
Samstag, 25. Oktober 2014
7.45–8.45
Bothmergymnastik
Urs Kohler
Sonntag, 26. Oktober 2014
Medizinisch-Pädagogische Konferenz
Thementag
Was lässt uns aus der Haut fahren?
9.00–9.20
Chorische Einstimmung*
Die Tierkreisstrophen Löwe
und Wassermann
9–9.15
Begrüßung
Michaela Glöckler
9.20–10.45
Quellen der dramatischen
Sprachgebärden
Werner Barfod
9.15–10
Drei Typen Konzept bei den
Aufmerksamkeits-Störungen
Georg Soldner
10.45–11.30 Pause
10–10.45 Pause
11.30–13
Arbeitsgruppen A
10.45–12.30
Pädagogisch-künstlerische Ansätze
im Umgang mit Aufmerksamkeitsstörungen
Claus-Peter Röh, Christine Krauch
(inkl. 30 Minuten Aussprache)
13–14.30 Mittagspause
14.30–16
Arbeitsgruppen B
16–16.30 Pause
16.30–17.30
Zusammenfassung zu
„Gebärde wirkt Wort“
Moderation Bernhard Heck
17.30–19 Abendpause
19–21
Victor Ullmann
„Der Sturz des Antichrist“
Opus 9 – Bühnenweihefestspiel
in drei Akten
Schweizer Erstaufführung
Mährisches Theater Olmütz
Regie: Jan Antonín Pitínský
12.30–14 Mittagspause
14–15.30
Arbeitsgruppen
(Anmeldung am Infotisch)
15.30–16 Pause
16–18
Stimulantien
Tee, Kaffee, Kakao, Zucker, Ritalin
Jan Vagedes
(inkl. 45 Minuten Aussprache)
Thementag Ende
* Chorische Einstimmung: Tierkreisstrophen
aus Rudolf Steiner „Zwölf Stimmungen“
5. Aspekte zum Umgang mit den sechs Offenbarungen der Sprache
(„Grundgebärden“) als Schlüssel für den Lehrer zu einer altersgemäßen
Haltung und Ansprache. Kernanliegen aller Pädagogen ist eine altersgemäße
Unterrichtskunst – und seit langem ist bekannt, dass die nonverbale
Kommunikation zu 93% für nachhaltiges Lernen und Verstehen verantwortlich
ist. Im Sprechen selbst wirken Vorstellung und Wille, die Aussage impulsierend
und gestaltend, ineinander. An ausgewählten Beispielen für die verschiedenen
Altersstufen soll in einem intensiv auf Gestik und Bewegung gestützten
künstlerischen Übungsprozess der Zusammenhang zwischen eigener innerer
Haltung bzw. Gebärdengestalt des Lehrers und altersgemäßer Sprache /
Ansprache erfahrbar werden. Literatur: R. Steiner, GA 282, 2. Vortrag, R.
Steiner, GA 293, 2. und 4. Vortrag. Gabriele Ruhnau, Dozentin für
Sprachgestaltung und Dramatisches Spiel, Witten, DE (Deutsch, Englisch)
6. Wie kommt Sinn in die Gestik? Sinn macht gesund. Wege zu sinnvollen
Gesten an Beispielen aus der schulischen Arbeit. Bernhard Heck,
Sprachgestalter, Wuppertal, DE; (Deutsch)
Arbeitsgruppen B
Donnerstag, Freitag, Samstag 15–16.30
7. Gebären einer Gebärde. Wie kann ich mit Lautgebärde, Wortgebärde,
Satzgebärde- und Übungsgebärden in eine Übung eintauchen? Dorthe
Rosendahl, Sprachgestalterin, Skanderborg, DK; Enrica Dal Zio,
Sprachgestalterin, Bologna, IT (Italienisch, Englisch, Deutsch, Dänisch,
Norwegisch, Schwedisch)
8. Der Leib als Instrument der Sprache. Wie ergreift das Kind sein Instrument,
damit es zum deutlichen Sprechen kommt? Und wie können wir das fördern?
Übungen und Betrachtungen zum Verhältnis der Motorik zum Sprechen.
(Grobmotorik-Feinmotorik-Sprachmotorik). Bitte bringt eure Fragen und
Beispiele aus eigener Praxis mit. R. Steiner, Sprechen und Sprache, Vorträge:
„Sprachwissenschaft“ und „Hören, Sprechen, Singen, Gehen, Denken“. Marjo
van der Himst, Sprachgestalterin und Logopädin in eigener Praxis, Ausbilderin
an der „Academie voor Spreekkunst“ und der Kunsttherapieausbildung in
Leiden. Den Haag, NL (Deutsch, Niederländisch)
9. Feedback geben und empfangen. Wie können wir als Kollegen
untereinander direkt, offen und aufrichtig kommunizieren? Wie kann das
Geben und Empfangen von Feedback vor sich gehen? Welche
Rahmenbedingungen braucht es dafür? Beim künstlerischen Sprechen werden
wir dieses üben. Sprachthema: Nuancierung. Vorgesehene Übungen: Erfüllung
geht, Bei meiner Waffe, Nimm mir nicht und die Stimmstellübungen. Texte:
Hamerlings Vermächtnis und ein selbst gewählter Text (bitte mitbringen). Am
liebsten vorbereitet sein und alles im Herzen auswendig können. Ivo de Kroon,
Sprachgestalter, Sprachtherapeut, Stimmdozent und Kommunikationstrainer,
Den Haag, NL (Deutsch, Niederländisch)
10. Wir öffnen das goldene Ei und bringen die Silbe in Bewegung. Wir
erforschen ihre dreiteilige Konfiguration und erleben kraftvolle Möglichkeiten
zur Gestaltung von Ausdruck, Klangbewegung und Dynamik. Dorothea Ernst,
Sprachgestalterin, Rheinfelden, CH (Deutsch)
11. Was bewirkt die Gebärde im Wort? Wann wirkt sie therapeutisch, wann
pädagogisch, wann echt künstlerisch? Wir erarbeiten uns ein Gedicht in
sieben Stufen mit Silbenschritt, Rhythmus schreiten, Dynamik tanzen, mit
Ringen und Sprechen - Gebärde gestalten, Stimmung und Vokalen,
Gedankengang/Satzgebärde. Wir werden Bewegungen und Gebärden in
Übungen und Gedichten auf ihre therapeutische oder pädagogische Wirkung
hin untersuchen und an von Teilnehmern mitgebrachten Übungen und
Gedichten arbeiten! Ich freue mich auf den Austausch! Xandor Koesen-York,
Therapeutischer Sprachgestalter und Theaterpädagoge, Straelen, DE (Deutsch)
12. Vom Laut zur Gebärde zur Beziehung. Ausgehend von lautbegleitenden
Gesten können wir die 6 Grundgebärden entwickeln und mit Sprachübungen,
Improvisation und literarischen Texten verbinden. Durch die erfüllte und
dynamisch atmende Gebärde setze ich mich mit der Welt als Du in Beziehung!
Therapeutisch und pädagogisch wirksam wird die Arbeit mit den Gebärden
durch die Ich-Aktivität, die die Äußerungen des Astralleibs führt und klärt.
Renate Pflästerer, Sprachgestalterin, -therapeutin, Schauspielerin, SeeheimJugenheim, DE (Deutsch)
Übersetzung / Translation Services
Gerne richten wir für unsere ausländischen Gäste bei Bedarf eine Simultanübersetzung ein.
Wir bitten nur um Verständnis, dass dies für uns erst ab einer Teilnehmerzahl von sieben
finanziell leistbar ist, d.h. wenn sich weniger aus einem Sprachgebiet anmelden, bitten wir
herzlich aus eigener Initiative einen Übersetzer mitzubringen, dem wir selbstverständlich eine Tagungsfreikarte anbieten. Bitte in diesem Fall der Tagungsorganisation frühzeitig
per Email (mathias.hofmann@medsektion-goetheanum.ch) Bescheid geben.
We shall gladly provide simultaneous translation for our foreign guests, if required. However,
we count on your understanding that we can only financially arrange for such translation if
the number of participants for a certain language group is seven or more; if less participants
register for a particular language, you are requested to bring your own translator - he/she
will of course receive a free ticket for the conference. In this case, kindly advise our
conference coordinator accordingly and in advance by e-mail
(mathias.hofmann@medsektion-goetheanum.ch).
Anmeldung
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung mit beiliegendem Talon möglichst bis 9. Oktober 2014 per
E-Mail, Fax oder Briefpost an: Goetheanum Empfang, Postfach, 4143 Dornach, Schweiz,
Tel. +41 (0)61 706 44 44, Fax +41 (0)61 706 44 46, tickets@goetheanum.org
Tagungsbeitrag
Die Kosten für die Tagung (ohne Verpflegung) betragen 210 CHF, für Studenten und Senioren
125 CHF. Bitte Kopie des Studenten- / Seniorenausweises der Anmeldung beilegen.
Zum Programm
Das Bühnenweihefestspiel am Samstagabend „Der Sturz des Antichrist“ sowie der
Interdisziplinäre Thementag am Sonntag sind im Tagungspreis inbegriffen.
Für Beiträge zum Totengedenken nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Silke Kollewijn,
silke@kollewijn.ch
Für „WER WAGT ES ...?“, die dramatische Welt der Balladen, sind Beiträge in Sprachen aller
Länder herzlichst willkommen, Anmeldung bitte bis 15. Oktober 2014 bei Michael Scheid,
info@miki-zauber.ch
Die Tagung ist international von den anthroposophischen Kunsttherapie-Berufsverbänden als
Fortbildung anerkannt.
Spenden (nicht zur Überweisung des Tagungsbeitrages)
zur Unterstützung der Arbeitstagung zur Therapeutischen Sprachgestaltung:
Bankverbindung CH: Allg. Anthr. Ges., Med. Sektion,
IBAN CH53 8093 9000 0010 0605 6 – BIC: RAIFCH22, Verwendungszweck: SPTHTG 2014
Bankverbindung DE und International: Med. Sektion, Förderstiftung AM,
IBAN DE92 6839 0000 0000 9707 60 – BIC: VOLODE66, Verwendungszweck: SPTHTG 2014
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