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- 1 - Idiophonheißt so viel wie Selbstklinger. Es - Mike Rumpeltes

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Idiophon heißt so viel wie Selbstklinger. Es bezeichnet ein Musikinstrument, das als Ganzes schwingend
den Klang erzeugt oder bei dem der klangerzeugende Teil keine gespannte Saite oder Membran ist. Sie sind
insbesondere als Rhythmusinstrumente in allen Kulturen der Welt vertreten.
Es gibt Idiophone, die bestimmte Tonhöhen erzeugen können (Bsp.: Xylophon, …) und solche, die eine
unbestimmte Tonhöhe haben (Geräuscheinstrumente wie z.Bsp. Rasseln, …)
IDIOPHONE mit bestimmter Tonhöhe:
Ein Gong ist ein rundes Musikinstrument. Der Kopf des Gongschlegels (Mallet) besteht aus Filz, Holz, Metall
oder Kunststoff. Die frei hängende, meist bronzene Metallscheibe mit breitem rechtwinklig nach hinten
gebogenem Rand ist ein Schlaginstrument, das im indonesisch-malaiischen Kulturkreis seinen Ursprung hat. Es
gibt Gongs mit bestimmter Tonhöhe und solche mit unbestimmter Tonhöhe (z. B. Tamtam). Der Gong hat in
der Mitte eine runde Ausbuchtung, das Tamtam nicht. Das Tamtam ist dafür im Durchschnitt größer. Gongs
sind vorwiegend in Indonesien (dort im so genannten Gamelan-Orchester) und in Ostasien verbreitet.
Das Xylophon ist ein traditionelles Schlaginstrument, das seine Ursprünge in Asien hat und in Afrika
weiterentwickelt wurde. Es gehört zur Familie der Stabspiele, zu deren wichtigsten Vertretern in Europa neben
dem Xylophon das Marimbaphon, das Glockenspiel und das Vibraphon zählen. Das Xylophon besteht zum
Beispiel aus einer Reihe von Hartholzstäben unterschiedlicher, der Tonhöhe entsprechender Länge. Der
trockene, hell klappernde Ton wurde oft mit Geisterhaftem und Gespenstischem in Verbindung gebracht. Das
Instrument wird seit dem 20. Jahrhundert in Orchestern, moderner Musik, wie auch in der Tanz- und
Unterhaltungsmusik eingesetzt. Bekannte Beispiele sind der Säbeltanz von Aram Chatschaturjan, Orffs
Carmina Burana, der Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns sowie das berühmte Solostück Zirkus Renz.
Das Marimbaphon gehört zur Familie der Xylophone. Es ist ein in Lateinamerika und Japan weit verbreitetes
Instrument. Unter jedem Holzklangstab ist zur intensiveren Schallabstrahlung ein senkrecht orientiertes Metalloder Kunststoffrohr angebracht. Seine Länge ist so abgestimmt, dass die Luftsäule in seinem Inneren in
Resonanz mit dem Klangstab schwingt. Da die Holzklangplatten dünner und weicher sind, klingt die Marimba
dunkler und voller als ein Xylophon.
Das Vibraphon ist als Schlaginstrument eine Weiterentwicklung des Marimbaphons. Es unterscheidet sich von
der Marimba dadurch, dass die Platten aus einer harten Metalllegierung statt aus Holz bestehen. Unter den
Platten hängen abgestimmte Resonanzröhren zur Verstärkung des Klangs. In den Röhren befinden sich
Drehscheiben, die durch einen Elektromotor angetrieben werden. Dadurch werden die Röhren geöffnet und
geschlossen, was dem Vibraphon je nach Drehgeschwindgkeit seinen charakteristischen Vibratoklang verleiht.
Zudem kann ein Dämpfer über ein Fußpedal bedient werden, um ähnlich wie beim Klavier die Klangdauer zu
bestimmen.
Röhrenglocken sind längliche, hohle Metallstäbe. In Orchestern werden sie häufig in pompösen Werken meist
zur Imitation von Kirchenglocken verwendet.
Die Maultrommel ist ein kleines Musikinstrument mit durchschlagender Zunge, dessen Tonerzeugungsprinzip
traditionell auf der ganzen Welt verbreitet ist: Eine manuell angeregte elastische Zunge schwingt durch die
geöffneten Zahnreihen in den Mundhohlraum des Spielers und wird dort durch Änderung der Mundhöhle
klanglich verändert. Im Bereich der Volksmusik wurde sie um 1900 durch die Mundharmonika verdrängt, die
nach einem sehr ähnlichen Prinzip ihre Töne erzeugt.
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IDIOPHONE mit unbestimmter Tonhöhe:
Das Triangel ist ein hohes Schlaginstrument. Es besteht aus einem runden Stahlstab, der zu einem an einer
Ecke offenen gleichseitigen Dreieck gebogen ist. Das Instrument wird im oberen Winkel mit einer dünnen
Schlaufe aufgehängt. Diese hält der Spieler entweder frei in der Hand oder er hängt sie an einen
Triangelständer.
Als Becken bezeichnet man leicht konvexe, meist aus Bronzelegierungen bestehende Scheiben, die entweder
paarweise gegeneinander geschlagen (Tschinellen) oder, auf einem Ständer montiert, mit Holz- oder
Garnschlägeln angeschlagen werden.
Perkussion, auch Percussion (dt. schlagen) geschrieben, gilt in der Musik als Oberbegriff für das Spiel aller
Instrumentenarten aus dem Bereich der Schlag- und Effektinstrumente. Die Perkussion gilt als die urtümlichste
Form des Musizierens und ist in Instrumentierung und Spielweise stark durch regionale Besonderheiten
geprägt.
Claves, Klanghölzer oder Klangstäbe sind ein paarweise verwendetes Percussionsinstrument aus der Gruppe
der Gegenschlagidiophone. Sie haben einen kurzen, trockenen Klang ohne Nachhall. Zur Tonerzeugung liegt
ein Holzstab flach in der gewölbten Hand, deren gekrümmte Finger einen Resonanzraum bilden. Damit das
Holz schwingt, müssen die Klanghölzer locker in den Händen gehalten werden. Das andere Klangholz schlägt
nun von oben waagrecht und in einem Winkel von ca. 60° darauf. In ihren Ursprüngen waren die Claves lange
hölzerne Schiffsnägel, die als Perkussionsinstrumente benutzt wurden. Daher auch der Name (span. "clavo" =
Nagel).
Der Guiro (dt. „Flaschenkürbis“) ist ein etwa 30 bis 40 cm langes, hohles Rhythmusinstrument aus Holz. Er
gehört zu der Gruppe der Schrapidiophone. Der Ursprung des Guiro liegt in der afrikanischen Musik, er wird
aber mit großer Virtuosität in der lateinamerikanischen, besonders der kubanischen Musik gebraucht.
Maracas (dt. „Rumba-Rasseln“ oder „Rumbakugeln“, oft auch „Rasseln“): Das Instrument besteht aus einem
hohlen Korpus mit einer körnigen Füllung; am Korpus ist ein Handgriff befestigt. Wurden ursprünglich
getrocknete Kürbisse als Korpusmaterial verwendet, sind es heute v. a. Holz, Kunststoff oder Leder. Als
Füllung dienen getrocknete Pflanzensamen, Schrot oder kleine Kieselsteine. Maracas werden fast immer
paarweise gespielt. Sie werden vom Spieler an den Handgriffen gefasst, in verschiedenen Varianten
wechselweise rhythmisch geschüttelt oder mit den Fingerspitzen geschlagen. So entsteht das charakteristische
prasselnde Klangbild des Instruments.
Die Cabasa stammt von dem Originalinstrument mit Namen Afuche (Kürbisrassel) ab. Sie setzt sich
zusammen aus einem Handgriff aus Holz mit zylinderförmigem Kopfteil und einem umliegendem Profilblech.
Das Blech ist besetzt mit eng anliegenden Metallperlenketten, die exakte, feinperlige und rauschende Klänge
ermöglicht. Es gibt zwei gebräuchliche Spieltechniken:
Bei der einen wird die geöffnete und leicht gerundete Handfläche an die Perlenketten gelegt und der
Griff mit ruckartigen Bewegungen gedreht. So entsteht ein metallisch-ratschendes Geräusch
unterschiedlicher Länge, je nach Kürze und Schnelligkeit der Drehung.
Bei der anderen Spieltechnik wird die Cabasa am Griff in der Hand gehalten, so dass der Griff senkrecht
und die das zylinderförmige Kopfteil waagerecht sind. Durch das Vor- und Zurückschütteln der Cabasa
schlagen die nicht vollständig anliegenden Perlenketten je gegen die Vorder- und Rückseite der Cabasa.
Diese Technik erzeugt ein "klapperschlangenähnliches" Rasseln.
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IDIOPHONE – Beschrifte die einzelnen Instrumente
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Seele and Geist
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