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Bilaterale Aufklärung – wie gut funktioniert Migration - puwendt.de

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Soziologie
Prof. Dr. P.-U. Wendt
Erstellungsdatum: 10.01.2014
Vorstellungsdatum: 15.01.2014
BG 8:
Irina Grünwald, Nadine Hoppe-Tulke, Lydia Benert,
Sebastian Felske, Nicole Buschbeck, Aileen Klewin
Bilaterale Aufklärung –
wie gut funktioniert Migration im sozialen Raum Magdeburg
Tagesordnung der Präsentation am 15.01.14:
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Begrüßung und Vorstellung unserer Bezugsgruppe
Unser soziologisches Thema
Definition Schlüsselbegriffe
 Migration
 Integration
 Sprachbarriere
Einblick in unsere Interviews
Reflexion mit Tafelbild
Fragen
Unser soziologisches Thema:
Wie gut funktioniert Integration von Migranten im sozialen Raum Magdeburg?
Sind wir angepasst oder haben wir den Anschluss verpasst?
Eine zweiseitige Betrachtung aus unterschiedlichen Sichtweisen!
Wir möchten mit Unterstützung von persönlichen Interviews, Defizite und Schwierigkeiten, aber auch
positive Aspekte aufzeigen um, an die Praxis orientierte, Lösungsansätze formulieren zu können.
Die Schlüsselbegriffe kurz definiert:

Migration: Migration ist die räumliche Verlegung des Lebensmittelpunktes an einen anderen
Ort. Dies muss nicht dauerhaft geschehen, sondern kann auch nur temporär erfolgen.
z.B. Flucht aus dem Heimatland aufgrund politischer Verfolgung.
(Lexikon der Sozialwirtschaft: vgl. Maelicke 2008:680)

Integration: ist die politische und soziale Eingliederung von Personen oder Gruppen, welche
sich durch ihre ethnische Zugehörigkeit, Religion und/oder Sprache unterscheiden.
z.B. ein Mensch, der aufgrund der politischen Verfolgung aus seiner Heimat fliehen musste, wird in der
BRD aufgenommen und in die Gesellschaft eingegliedert.

Sprachbarriere: ist eine kommunikationshemmende Benachteiligung, aufgrund eines
unterschiedlichen bzw. zu geringen Wortschatzes, die in allen Bereichen des Lebens zu
Problemen führen kann.
z.B. ein Migrant, der verfolgt und in Deutschland aufgenommen wurde, findet keine Arbeit bzw. kann
keine sozialen Kontakte knüpfen, da er die deutsche Sprache nicht beherrscht.
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Die Interviews:
Lydia: deutsche Passanten (insgesamt 15 Befragte) verschiedener Altersgruppen:
Altersgruppe 18-30J.: Überwiegend aufgeschlossene Einstellung gegenüber Ausländern
Altersgruppe 30-45J.: 50% sagten, sie hätten nichts gegen Ausländer, doch sollten Grenzen gesetzt
werden und ihnen wäre wichtig, dass nur arbeitende oder eine Tätigkeit ausübende Ausländer hier
leben dürften.
Die anderen 50% machten bisher keine negativen Erfahrungen mit Migranten und oder waren ohne
Meinung
Altersgruppe ü45J.: Die Mehrheit empfindet die Anzahl der in Deutschland lebenden, Ausländer als
zu hoch. Sie meinten, Deutschland leide darunter.
Nicole: Kinder-Jugend-Freizeiteinrichtung - Junge Humanisten Magdeburg e.V.
Sozialarbeiter (Ilona, 56 Jahre, Kai, 38 Jahre): „Ein generell offenes und respektvolles Miteinander".
„Jeder wird bei uns angenommen". Es gibt kein migrationsbasierendes Konzept, Integration
funktioniert hier für jeden, in allen Altersklassen.
Kinder (8 Jahre): „Uns ist es egal, aus welchem Land unsere Freunde kommen“. „Wir sprechen
deutsch und russisch“.
Jugendliche (15 Jahre, 18Jahre): „…Hauptsache ist doch, dass wir uns gut verstehen und Spaß
zusammen haben“. “Meine Familie und ich leben hier sehr angepasst“.
„Meine ausländischen Freunde sprechen gut deutsch, ich kann keinen Unterschied zu mir bemerken“.
Aileen: Bundesagentur für Arbeit: Sachbearbeiterin in der Arbeitsvermittlung
Sachbearbeiterin: “Viele Immigranten…aus dem osteuropäischem Raum,...viele hochqualifiziert…die
aber durch die sprachliche Barriere nicht einmünden können,…Abschlüsse die in Deutschland nicht
anerkannt sind,…ist langwierig mit vielen Hürden,…das Problem mit der veralteten Technik in den
anderen Ländern,…Magdeburg: keinen großen Ausländeranteil…Tendenz gegen Null im Vergleich zu
Braunschweig/Wolfsburg…“
Elena aus Rumänien(36 Jahre, 2 Kinder): Sie erzählte mir ihre Geschichte und warum sie, nach 5
Jahren in Deutschland, immer noch nicht so gut Deutsch spricht.
Irina und Nadine: Deutsch-Russisches-Zentrum in Magdeburg
Mütter (30-50 Jahre): Wir fühlen uns nicht integriert“.
„Die deutsche Sprache ist schwer zu erlernen, den Kindern gelingt es schneller“.
„Leider werden unsere erlernten Berufe hier oft nicht anerkannt, so können wir nur
schwer Arbeit und Anschluss finden“.
„Heimweh, uns fehlen die Familienangehörigen und Freunde aus der Heimat“.
„ Durch die finanzielle Unterstützung hier in Deutschland lebt es sich leichter“.
Quellenangaben zu den Schlüsselbegriffen
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

Maelicke, Bernd (HG): Lexikon der Sozialwirtschaft, 1. Auflage Baden-Baden 2008
Klaus, Schubert, und Klein, Martina: Das Politiklexikon, 5. Auflage Bonn 2011
enzyklo.de- online Enzyklopädie: Link: http://www.enzyklo.de/Begriff/Sprachbarriere
(letzer Zugriff: 10.01.14)
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Bildung
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