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DIAKOMED 12
Die Zeitschrift des Diakoniekrankenhauses Chemnitzer Land gGmbH
3. Jahrgang / Ausgabe 4 / IV. Quartal 2014
In Ehrfurcht vor dem Leben handeln,
damit Menschen geheilt werden.
die Themen dieser Ausgabe
Nummer 1 bei den Patienten
Fortschritte in der Knieendoprothetik
Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laienhelfer
Bericht zur Lage in der Ukraine
DIAKOMED
INHALT
Inhalt und Impressum
Impressum
Das erwartet Sie in dieser Ausgabe
Inhalt und Impressum
3
Editorial
4
Krankenhaus – was nun?
5
Unsere Arbeit für Ihr Wohl
5
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
7
•Kurz berichtet
7
•Fortschritte in der Knieendoprothetik
•Ernährungsmanagement / Mangelernährung
8 / 9
9
•Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laienhelfer
10 / 11
•Was war eigentlich mit unserem Blockheizkraftwerk los?
12 / 13
•Verabschiedung der Auszubildenden 2014
13
•Erfahrungen in der Zusammenlegung von zwei Abteilungen
14 / 15
•Legionellen
16 / 17
•Bericht zur Lage im Osten der Ukraine
18 / 19
Unsere Partner in der Rehabilitation
20 / 21
Information für werdende Eltern
22
•Ein neues Leben beginnt
22
•Sprechstunden und Kursangebote
23
•„Ich bin Hebamme!“
24
Ausbildung und Beruf
25
•Ausbildung im Diakoniekrankenhaus
25
•Unsere neuen Auszubildenden
25
•Möglichkeiten für Medizinstudenten
25
•Innerbetriebliche Fortbildung
26 / 27
Wichtige Termine für Mitarbeiter, Patienten und alle Interessenten 27
Personen und Daten
28 / 29
•Wir gratulieren / Wir begrüßen / Wir verabschieden
28 / 29
•Ich stelle mich vor: Sarah Endler
28 / 29
Kniffliges und Nachdenkliches
30 / 31
Wissenswertes von A – Z
32
Unsere Partner aus der Region
34 / 35
Sprechstunden unserer Kliniken und Abteilungen
36 / 37
Wo finde ich was
38
Herausgeber
DIAKOMED
Diakoniekrankenhaus
Chemnitzer Land gGmbH
Limbacher Str. 19 b
09232 Hartmannsdorf
Telefon: 03722 76-10
Telefax: 03722 76-2010
E-Mail: info@diakomed.de
Internet: www.diakomed.de
Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Stephan Lazarides
Telefon: 03722 76-2100
Leitender Chefarzt
Dipl.-Med. Olaf Dost
Telefon: 03722 76-2450
Pflegedienstleitung
Sabine Petzold
Telefon: 03722 76-2121
Redaktion
DIAKOMED gGmbH
Stefanie Weigelt
Ines Döge
Fotos
DIAKOMED gGmbH,
fotolia, pixelio, sxc
Konzept, Gestaltung
und Anzeigenverwaltung
amigo Werbeagentur
Schloßstr. 6
09111 Chemnitz
Telefon: 0371 512156
E-Mail: info@amigo-werbung.de
Internet: amigo-werbung.de
Redaktionsschluss
17.10.2014
Auflage
5.000 Exemplare
Die Leser werden gebeten, der Redaktion
Themenwünsche, Meinungen und Kritik zu
übermitteln. Zu den Themen in der Zeitschrift DIAKOMED gibt es über die Redaktionsadresse nähere Auskünfte.
EDITORIAL
Von Dipl.-Ing. Stephan Lazarides · Geschäftsführer
Sehr geehrte Mitarbeiterinnen,
sehr geehrte Mitarbeiter,
liebe Leserinnen und Leser,
das letzte Quartal des Jahres 2014 hat bereits begonnen. In den Monaten von Mitte
Juli bis Mitte September wurden im „Untergeschoss“ unseres Krankenhauses die beiden in die Jahre gekommenen Blockheizkraftwerke (BHKW‘s) ausgetauscht. Diese
mit Abstand größte Investition im Jahr 2014
ist professionell vorbereitet und letztendlich
von den beauftragten Firmen auch im vorgesehenen Zeitrahmen durchgeführt worden. Lesen Sie dazu bitte auch den Bericht von Herrn Thomas Gerner, dem Leiter
Technik, in dieser Zeitung.
Unter dem Motto, die umfangreichen Arbeiten an den Heizungs-Regelungs- und
Rohrleitungssystemen so geräuschlos wie
möglich auszuführen, am Besten unsere
Mitarbeiter / -innen und die Patienten merken
nichts von diesem Bauvorhaben, ist vollumfänglich aufgegangen.
Ein großes Dankeschön an den Planer
Herrn Pönisch von Innova-Plan aus Hartmannsdorf, die bauausführenden Fachfirmen
und unseren Mitarbeitern der Abteilung
Technik mit ihrem Leiter, Herrn Gerner.
Das Thema Qualität der Krankenhausleistungen wird uns in den kommenden Jahren immer mehr beschäftigen. Sie haben in
diesem Zusammenhang sicher mehr oder
weniger die Presseveröffentlichungen zum
aktuellen Krankenhausführer, veröffentlicht
in der „Freien Presse“ in Zusammenarbeit
mit der Sächsischen Zeitung aus Dresden
und der Universität in Dresden unter Federführung von Herrn Prof. Kugler, gelesen.
4
Um es vorweg zu nehmen: Unser Krankenhaus hat in den Kategorien Orthopädie, hier
Hüft-TEP und Knie-TEP-Ersatz sowie im
Fachgebiet Kardiologie sehr gut, auf den vorderen Plätzen dieser Qualitätsbewertung,
abgeschnitten.
Die „Krönung“ war der erste Platz in der
Patientenbewertung für unsere Fachabteilung der Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Hier hat sich die Einschätzung „klein aber
fein“ bewahrheitet. Für diese teilweise wesentlichen Ergebnisverbesserungen zum erstmaligen Klinikführer mit dem Referenzjahr
2010 gebührt unseren Mitarbeiter / -innen ein
herzlicher Dank.
Es wurden für diesen Klinikvergleich (neudeutsch Ranking) sachsenweit ca. 60.000
Versicherte der AOK-Plus und ca. 20.000
Versicherte der Techniker Krankenkasse befragt.
Die erreichten Ergebnisse dürfen uns nicht
überheblich machen. Es zeigt uns, dass wir
mit unserem Verständnis unserer Arbeit für
den Patienten auf den richtigen Weg sind.
Die Befragten waren mit der Ergebnisqualität
zufrieden (häufigste Weiterempfehlungsangaben), das Ambiente ist auf gutem Niveau
und die Patienten fühlen sich in unserem
Haus wohl – stehen im Mittelpunkt – der
täglichen Arbeit.
Die Qualitätsverbesserung ist ständiger
Auftrag, wer stehen bleibt, fällt zurück. In
diesem Sinn gehen wir aktiv voran und gestalten die Zukunft weiter positiv für unser
Haus.
Mit herzlichen Grüßen
Dipl.-Ing.
Stephan Lazarides
Geschäftsführer
Dipl.-Med.
Olaf Dost
Leitender Chefarzt
Sabine Petzold
Pflegedienstleiterin
DIAKOMED
Krankenhaus – was nun? / Unsere Arbeit für Ihr Wohl
KRANKENHAUS – WAS NUN?
UNSERE ARBEIT FÜR IHR WOHL
Der erste Kontakt
Der erste Kontakt beginnt für Sie in der Regel mit dem
Besuch der stationären Aufnahme, einer Abteilung der
Verwaltung. Hier werden, unter strenger Einhaltung des
Datenschutzes, Ihre Personalien erfasst und Sie werden über die Station informiert, auf welcher Sie in den
kommenden Tagen betreut werden. Auf der Station
angekommen, sollten Sie sich mit den Gegebenheiten
vertraut machen, um sich an Ihre neue Umgebung zu
gewöhnen. Fragen hierzu werden Ihnen unsere Schwestern und Pfleger gern beantworten.
Ihrer Behandlung sollten Sie mit Aufgeschlossenheit
und ohne Angst und Zwänge begegnen. Nur durch das
Zusammenwirken von Patient, Arzt und Pflegepersonal
ist eine erfolgreiche Behandlung möglich.
Ein Krankenhaus ist ein komplizierter Betrieb, mit einem
Getriebe vergleichbar. Ein Bereich wirkt in den anderen hinein. Ein motiviertes und qualifiziertes Team von
mehr als 450 Mitarbeitern arbeitet Hand in Hand rund
um die Uhr für das Wohl unserer Patienten.
Ihre Zuzahlung
Da sich die gesetzlichen Grundlagen im Jahr 2009 geändert haben, bitten wir Sie, wenn Sie einer gesetzlichen
Krankenversicherung angehören, unbedingt Ihre Zuzahlung für das laufende Kalenderjahr in der Aufnahme kurz
vor oder zur Entlassung zu leisten. Dies kann in bar oder
per EC-Karte erfolgen. Dadurch wird unnötiger Mehraufwand Ihrerseits und unsererseits vermieden.
Auf Wunsch stehen Ihnen Wahlleistungszimmer zur
Verfügung. Informationen dazu erhalten Sie bei den
Mitarbeitern des Case Managements.
Die Einweisung
 Wir bitten Sie, folgende Dinge mitzubringen:
Bade- oder Morgenmantel
Nacht- und Unterwäsche
Wasch- und Zahnputzzeug
Söckchen (bei Bedarf)
Handtücher
Hausschuhe
inweisungsschein, evtl. mit der
E
Kostenübernahmeerklärung
der Krankenkasse
Nothilfepass (wenn vorhanden)
Personalausweis
ggf. Diabetikerausweis
ggf. Allergiepass
Medikamente, die Sie einnehmen
Chipkarte der Krankenkasse
Es werden Allgemeinpflegebetten in unseren Stationen
auf drei Regelgeschossen und die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe mit den Neugeborenen im Gartengeschoss ausgewiesen. Eine kurzwegige Verbindung je
Geschoss zum Untersuchungs- und Behandlungsbau
ermöglicht dort das interdisziplinäre Zusammenspiel bei
Diagnosen und Therapie.
Durch die Anordnung der Pflegebauten neben dem Unter­
suchungs- und Behandlungsbau wurden gute Voraussetzungen geschaffen, um in der Organisation flexibel zu
bleiben. Ihre Unterbringung erfolgt in hellen, modernen 1-, 2und 3-Bettzimmern mit einer Nasszelle (WC, z. T. Dusche).
An jedem Bett integriert ist der Rundfunkempfang, ein
Fernseh- sowie ein Telefonanschluss. Die Internetnutzung
durch Patienten ist ebenfalls möglich.
Des Weiteren können Sie die wohnlich eingerichteten
interdisziplinären Wahlleistungszimmer oder in der Geburtshilfe das gemütliche Familienzimmer wählen.
Unsere Patienten können täglich aus verschiedenen,
frisch zubereiteten Menüs, je nach verordneter Kostform,
wählen. Außerdem stehen Ihnen Wasser und Tee kostenlos zur Verfügung. Ferner besteht das Angebot eines
Tageszeitungs- und Zeitschriftenservice, das gern genutzt wird.
Im Foyer bieten ein Kiosk mit Waren des täglichen Bedarfs und ein Friseur mit Kosmetik ihre Dienste an (auf
Wunsch auch im Patientenzimmer). Außerdem steht ein
Geldautomat zur Verfügung.
Ein umfangreiches Bücherangebot erwartet Sie in der
Patienten­bibliothek. Zum Verweilen und Schlemmen lädt
unser Café ein. Bei schönem Wetter können Pa­tienten
und ihre Besucher auch auf der Terrasse Ihren Kaffee
genießen. Die grüne Umgebung mit Streuobstwiese, Birkenwäldchen und Teich laden zum Spazieren oder Verweilen ein.
5
Unsere Partner aus der Region
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Berufs- und
Sicherheitsschuhe
DIAKOMED Ausgabe 12, Oktober 2014
Fotos: © ABEBA
Der Berufs- und Sicherheitsschuh von ABEBA® ist ein Multitalent für höchste Ansprüche an Qualität, Komfort und Design,
das auch auf schwierigen Bodenverhältnissen durch die rutschhemmende Sohle für Ihre Sicherheit sorgt.
Naturformleisten vermitteln ein „Barfußgefühl“ und bieten dem
Fuß natürlichen Halt, unterstützt durch das anatomische acc
Wave Fußbett mit Kugelferse.
Innovative, hochstrapazierfähige Obermaterialien sowie spezielle, feuchtigkeitsabsorbierende Futtermaterialien und die
ESD-fähigen Laufsohlen mit extrem rutschhemmendem Profil
übersteigen deutlich die normativen Anforderungen an Berufsschuhe. Fragen Sie in den Sanitätshäusern der Reha-aktiv GmbH
nach Berufs- und Sicherheitsschuhen von ABEBA®.
Sie finden uns in Burgstädt, Markt 16, Tel.: 03724 2273.
Alle weiteren Filialen finden Sie auf unserer Internetseite:
www.reha-aktiv-chemnitz.de.
Wir beraten Sie gern.
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6
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen – kurz berichtet
Foto: Toni Söll
1. PLATZ
ElBa – Eltern und Babys im 1. Lebensjahr
Ab 15.09.2014 startete im Diakoniekrankenhaus Hartmannsdorf von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr ein 10-WochenKurs für Babys zwischen 3 und 12 Monaten und deren
Bezugspersonen. Dabei werden die Babys durch Bewegungs-, Spiel- und Sinnesanregungen in ihrer Entwicklung begleitet und gefördert. Die ersten sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen sind eine gute Vorbereitung für das
spätere Kindergartenleben. Das DRK-Programm stärkt
und vertieft die Eltern-Kind-Beziehung, denn durch die
erfahrene Kursleiterin wird viel Wert auf intensive Zeit des
Zusammenseins gelegt, bei dem das Genießen von Ruhe
und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt stehen. Der
Erfahrungsaustausch zu wichtigen Themen der frühkindlichen Entwicklung und Stärkung der Erziehungskompetenz runden diesen von vielen Krankenkassen voll bzw.
teilweise übernommenen Kurs zu einem freudvollen und
entspannten Miteinander ab.
Bei Interesse an diesem Kurs melden Sie sich bitte bei
Frau Braun unter der Telefonnummer 03722 76-2300 oder
per E-Mail unter gynaekologie@diakomed.de an.
GroSSes Lob an unser Team –
Nummer 1 bei den Patienten
Wir sprechen ein großes Lob an unser Team der Klinik
für Gynäkologie und Geburtshilfe, unter Leitung des
Chefarztes Herrn Dr. med. Helmut Guba, aus. Bei der
Umfrage des Krankenhausführers 2014, der Freien
Presse, hat unsere Klinik – in der Gunst der Patienten
– den 1. Platz belegt. Die Befragten würdigten dabei
besonders die Freundlichkeit der Ärzte, das Behandlungsergebnis und die Organisation der Aufnahme. Wir
freuen uns sehr über dieses Ergebnis.
Kiosk im Krankenhaus
Inh. Thomas Mascher
Telefon: 03722 / 76 39 10
• Obst
• Briefmarken
• Getränke
• Zeitschriften
•Eis
•Lebensmittel
•Blumen
•Kosmetikartikel
Geschäftszeiten:
Mo – Fr
Sa + So
08.30 Uhr bis 16.30 Uhr
14.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Berufsinfotag am 18. September 2014
Bei unserem alljährlichen Berufsinfotag trafen sich auch
dieses Jahr wieder Schüler aus den umliegenden Schulen
mit den Auszubildenden des 3. Ausbildungsjahres zum Gesundheits- und Krankenpfleger. An mehreren Stationen erklärten diese den Interessenten Inhalte der Ausbildung, wie
Verbandswechsel, Blutzuckerkontrollen, Lagerung und hygienische Händedesinfektion. Bei einem Rundgang durch
die Einrichtung konnten die Schüler einen Überblick der einzelnen Abteilungen erhalten. Vielleicht sieht man den Einen
oder Anderen zum Vorstellungsgespräch in unserem Haus
wieder.
7
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Fortschritte in der
Knieendoprothetik
Die Knieendoprothetik gehört seit
vielen Jahren zu den erfolgreichsten
Operationen, die eine Teilnahme am
Alltagsleben wieder umfänglich ermöglicht. Wer sich wegen dauernder Schmerzen im Kniegelenk mit
einer resultierenden Gangstörung einem solchen Eingriff unterzieht, hat
Ansprüche und Wünsche an das
Operationsergebnis, wobei die Erwartungen der Patienten ständig steigen.
Dabei sind viele Faktoren wichtig, die
eine erfolgreiche Gelenkrekonstruktion ermöglichen, u. a.
•die Wiederherstellung der normalen
anatomischen Beinachse
•eine gut angepasste Prothese mit
einer exakten Ausrichtung im Gelenk
• eine sichere Fixierung der Prothesenkomponenten am Knochen
•eine optimale Ausbalancierung der
Weichteilspannung mit einer physiologischen Gelenkstabilität
Dem Operateur stehen dafür komplexe
Instrumentensysteme zur Verfügung,
die sich in ihrem Design und ihrer
Funktionalität immer an der normalen
menschlichen Anatomie orientieren,
aber letztendlich immer einen Kompromiss gegenüber der anatomischen
Variabilität des Einzelnen darstellen.
Patientenindividuell angefertigte Implantate sollten da eigentlich des Rätsels Lösung sein. Sie sind aber sehr
teuer, bedürfen zu ihrer Planung einer hohen Strahlenbelastung, haben
keine Möglichkeit auf intraoperative
Besonderheiten zu reagieren und die
Evaluation der Ergebnisse hat langfristig noch keine Überlegenheit zu den
Standardprothesen zeigen können.
Insofern gehen die aktuellen Überlegungen der Entwickler dahin, Erkenntnisse aus der biomechanischen Grundlagenforschung, die den gesamten,
sehr komplexen Bewegungsablauf des
Kniegelenkes zunehmend genauer
beschreiben, mit neuesten Daten aus
8
der Materialforschung zu kombinieren.
Dabei werden Patientengruppen mit
sehr ähnlichen anatomischen Verhältnissen gebildet und z. B. Änderungen
der Prothesenform mit einer besseren
knöchernen Abdeckung entwickelt. Änderungen des Prothesenradius führen
oft zu einer verbesserten Beugefähigkeit des Kniegelenkes mit einem dann
resultierenden besseren Gangbild.
Der Gleitkern zwischen den beiden
metallischen Prothesenanteilen aus
hochvernetztem Polyäthylen („Inlay“)
wird noch mit Vitamin E versetzt, so
dass sich die Festigkeit des Materials
deutlich erhöht und so der Abriebvorgang bei der Bewegung extrem
reduziert wird, was zu einer längeren
Haltbarkeit des Inlays und zu einer
geringeren Weichteilreaktion („Partikelkrankheit“) führt.
Alle diese Überlegungen führen dann
auch zur Entwicklung von individuelleren Instrumentensystemen, die den
Einbau einer Knieprothese deutlich
erleichtern können. Die notwendigen
Sägeschnitte sind genauer, die Ins­
trumente werden verkleinert, so dass
das Weichteiltrauma reduziert und auch
die Anzahl der notwendigen Operationsschritte vermindert wird.
Dieses Bündel von Veränderungen
kann dann in der Summe zu einer
längeren Haltbarkeit der Prothese
(„Standzeit“) und zu einer größeren Annäherung an den physiologischen Bewegungsablauf mit einem schmerzfreien Gangbild führen.
In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Diakoniekrankenhauses Hartmannsdorf wird zeitnah eine
solche neue Generation von Knieendoprothesen zum Einsatz kommen,
die auf der Basis der bisherigen Modelle die Vorteile der Neuentwicklungen beinhaltet, so dass wir noch bessere Kurz- und Langzeitergebnisse
erwarten können. Auch wenn diese
Modelle noch deutlich teurer sind als
die bisherigen Prothesen, so wollen
wir uns im Sinne unserer Patienten
nicht von dem medizintechnischen
Fortschritt abkoppeln lassen. Eine
intensive Beratung dazu erfolgt über
die Chefarzt- und Endoprothesensprechstunden im Hause.
Bisher unbenannt, aber ebenso wichtig für das Behandlungsergebnis, ist
das Verhalten des Patienten. Dabei
geht es vor allem um die aktive Mitarbeit in der postoperativen Phase,
die auch selbsttätig nach den Übungen mit dem Physiotherapeuten fortgeführt werden muss.
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Das gilt sowohl für die Anzahl der Wiederholungen wie
auch für exakte Koordination der Bewegungen. Auch die
„Pflege“ der Knieprothese ist für eine lange Standzeit
wichtig, indem Faktoren, die eine vorzeitige Lockerung der
Prothesenkomponenten von dem darunter liegenden Knochen begünstigen, wie z. B.
•ein deutlich erhöhtes Körpergewicht
•eine inadäquate Belastung durch z. B. die Ausführung
ungeeigneter Sportarten (Kontaktsportarten, Jogging)
•eine zunehmende Knochenentkalkung („Osteoporose“)
•eine unzureichende Körperpflege
• eine unregelmäßige oder fehlende fachärztliche Betreuung
so weit wie möglich minimiert werden.
Nur die Gesamtheit aller Maßnahmen, beginnend mit einer
guten Indikationsstellung, einer technisch sauberen Prothesenimplantation, einem gut geführten Rehabilitationsmanagement und einem „prothesengerechtem Verhalten“
des Patienten kann dann zu den gewünschten Ergebnissen für den Patienten führen.
Dr. med.
Ulf Schendel
Chefarzt der Klinik für Orthopädie
und Unfallchirurgie
FA für Chirurgie / spezielle Unfallchirurgie,
FA für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Notfallmedizin, D-Arzt
Telefon: 03722 76-2200
Telefax: 03722 76-2012
unfallchirurgie@diakomed.de
Endoprothesensprechstunden:
Dienstag und Mittwoch von 9.00 – 12.00 Uhr
Chefarztsprechstunde:
Dienstag ab 10.30 Uhr
Die Anmeldung zur Sprechstunde und für
Operationen erfolgt über das Case Management:
Frau Dana Mewes
Telefon: 03722 76-1408
Ernährungsmanagement / Mangelernährung
Mangelernährung hat viele
verschiedene Ursachen:
•altersbedingt
•krankheitsbedingt
•Psycho-soziale Gründe
•umgebungsbedingt
•falsche Ernährung
Unter einer Mangelernährung versteht
man die zu geringe Zufuhr von Nahrung oder Nahrungsbestandteilen, die
der Körper zum Leben braucht bzw.
die Unfähigkeit des Körpers, die
Nahrung aufzunehmen oder zu verarbeiten. Eine Mangelernährung kann
ernsthafte Folgeerkrankungen nach
sich ziehen bzw. den Gesundheits­
zustand und den Heilungsprozess
verschlechtern.
Aus diesem Grund haben wir im
Oktober 2013 ein Ernährungsteam in
unserem Haus gegründet. Wir kümmern uns, mit Hilfe der Pflegefachkräfte und den Ärzten, um diese
mangelernährten Patienten. Um den
aktuellen Ernährungszustand zu erfassen, benötigen wir den BMI und
eventuelle Gewichtsveränderungen
sowie Laborbefunde und das persönliche Gespräch mit dem Patienten
bzw. den Angehörigen.
Unser Ziel ist es, die Lebensqualität
mangelernährter Patienten zu erhöhen und den Ernährungszustand aufrecht zu erhalten bzw. zu verbessern.
Dies versuchen wir zum Einen durch
hochkalorische Kostformen und
Wunschkosten und zum Anderen mithilfe von Zusatznahrung in Form von
Trinknahrung.
Mit einer stationären Versorgung in
unserem Haus ist es meist nicht getan, deswegen kümmern wir uns auch
um die Überleitung von Zusatznahrung
für die Weiterversorgung der Patienten nach der Entlassung für Zuhause
oder in Pflegeeinrichtungen.
Das Ernährungsteam hofft auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem
Pflegepersonal und auf möglichst viele ernährungstherapeutische Erfolge.
Tina Schaller & Julia Heil
Diätassistentinnen
Telefon: 03722 76-1590
tina.schaller@diakomed.de
9
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
WiederbelebungsmaSSnahmen durch
Laienhelfer
Der plötzliche Herztod ist mit ungefähr 100.000 Todesfällen pro Jahr eine
der häufigsten Todesursachen in
Deutschland. Einer Studie zufolge
sterben die meisten dieser Patienten
ohne klar erkennbare Warnhinweise,
scheinbar ohne Anlass hört das Herz
auf zu schlagen. Hauptursache für den
plötzlichen Herztod sind Herzrhythmusstörungen bei einem unvorhersehbaren Herzinfarkt. Andere Gründe
sind Herzrhythmusstörungen bei Herzmuskelerkrankungen und angeborene
Herzkrankheiten.
In nur etwa 13 Prozent sind echte
Risikopatienten betroffen, also Menschen, die bereits einen Herzinfarkt hatten oder die eine andere bekannte Herzerkrankung haben. Bis zu 15
Prozent versterben junge Menschen
am plötzlichen Herztod, bei denen
zuvor keinerlei Symptome einer Herzerkrankung vorlagen. Ein plötzlicher Herzstillstand kann somit jeden zu jeder
Zeit treffen. Daher kann auch immer die
Situation auftreten, in der Ersthelfer
mit einfachen lebensrettenden Sofortmaßnahmen beginnen müssen.
10
Die Hilfe ist sehr einfach und kann mit
den drei Schlagwörtern:
PRÜFEN-RUFEN-DRÜCKEN
zusammengefasst werden.
Trifft ein Laienhelfer auf eine vermutet
bewusstlosen Person sollte er ...
1. Prüfen
Zeigt die betroffene bewusstlos vermutete Person keine Reaktion? Besteht keine oder keine normale Atmung? Zur Überprüfung der Situation
sollte der Betroffene angesprochen
und an der Schulter geschüttelt werden. Fehlen entsprechende Reaktionen
oder besteht eine Atemstörung oder
ein Atemstillstand sollte der Laienhelfer
2. Rufen
Die Notrufnummer 112 anwählen oder
einen weiteren Helfer auffordern, den
Notruf auszulösen und entsprechend
der Fünf-W-Regel – Wer ruft an? Wo
ist das Ereignis? Was ist geschehen?
Wie viele Personen sind betroffen?
Warten auf Rückfragen – die Situation
kurz schildern.
Nach dem Notruf sollte unmittelbar
mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden.
Dies bedeutet:
3. Drücken
Der Ersthelfer soll mit einer Herzdruckmassage bis zum Eintreffen von Hilfe
beginnen. Für die Wiederbelebungsmaßnahmen muss die reanimationspflichtige Person auf dem Rücken liegen. Der Helfer legt auf die Mitte des
freien Brustkorb des Betroffenen seinen Handballen und die andere Hand
darüber. Die Finger beider Hände werden verschränkt und mit geraden Armen
wird das Brustbein der reanimationspflichtigen Person mindestens 100 x
pro Minute 5 bis 6 cm nach unten gedrückt.
Mit diesen einfachen Maßnahmen
durch Laienhelfer überleben jedes Jahr
in Deutschland ca. 5.000 von ungefähr
100.000 Menschen einen plötzlichen
Herzstillstand. Leider ist die Helferquote im internationalen Vergleich sehr
niedrig. Zur Verminderung von Hemmschwellen in der Bevölkerung vor Erster Hilfe und einer Verbesserung der
Wiederbelebungsrate wurde auch in
diesem Jahr die von anästhesiologi­
schen Fachverbänden initiierte und vom
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Gesundheit in
besten Händen
Dr. med.
Frank-Günther Mewes
Chefarzt der Klinik für Anästhesie und
interdisziplinäre Intensivmedizin
FA für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Telefon: 03722 76-2211
Telefax: 03722 76-2014
anaesthesie@diakomed.de
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© Bildquelle: zebra WA, S-C0392
Bundesministerium für Gesundheit
unterstützte „Woche der Wiederbelebung“ durchgeführt. An dieser Aktionswoche hat sich unser Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land beteiligt. Im Rahmen der „Woche der
Wiederbelebung“ konnten am „Tag der
Anästhesie im Diakoniekrankenhaus
Chemnitzer Land“ am 27.09.2014 interessierte Besucher in unserer Klinik
ihre Kenntnisse auffrischen. Nach einer anschaulichen Vorstellung wichtiger Fakten, Hintergrundinformationen
und Verhaltensregeln nutzten zahlreiche Besucher die Möglichkeit, durch
Übungen an Reanimationsmodellen
die notwendigen Abläufe praktisch
zu trainieren.
Für Interessierte bieten wir die Möglichkeit, nach individueller Absprache
die Erstmaßnahmen im Rahmen der
Laienreanimation vorzustellen.
Leistungen mit Biss: AOK PLUS-versicherte Kinder und Jugendliche erhalten in kieferorthopädischer Behandlung mit Multibrackets 50 Euro Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung je Kalenderhalbjahr. Infos unter www.aokplus-online.de/zahnreinigung
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11
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Was war eigentlich ...
... mit unserem Blockheizkraftwerk
los?
• Ausbringen Modul 2 alt
Geschafft!! Geschafft hatten es die
beiden Module unseres BHKW am
11.07.2014. Mit Betriebszeiten von
deutlich über 100.000 Stunden im
Zeitraum von 17 Jahren. Dazu vorstellbar ist eine vergleichbare Fahrstrecke bei 1.500 U / min von
5.000.000 km! Erzeugt wurden aus
Erdgas aus russischen Lieferungen
10.535 MWh bzw. 19.612 MWh elektrische Arbeit, von der Wärme ganz
zu schweigen. Das ist soviel, wie der
neueste 675 MW-Block des Kraftwerkes Boxberg in knapp zwei Tagen
produziert. In die Jahre gekommen,
„aus dem letzten Loch leckend“, jedoch betriebsbereit, quittierten an
jenem Freitag sie ihren Dienst. Doch
bevor es mit ihnen per LKW in das
tiefgelegene nordwestliche Nachbarland Deutschlands ging, musste erst
einmal die Montageöffnung freigelegt
werden. Erstaunlich, wie scheinbar
spielend die Demontagecrew die massigen Motoren über die Aufstellfundamente schob. Nachdem der Maschinenraum „ertüchtigt“, sprich vorgerichtet war, schwebte am 07.08.2014
die neue Technik ein.
Schon äußerlich war den neuen Modulen der technische Fortschritt von
20 Jahren anzusehen. Obwohl kaum
breiter, bauen sie jetzt kürzer, kompakter. Mit den, den alten Modulen
vergleichbaren Leistungsparametern
von 116 kW elektrisch und 191 kW
thermisch (Modul 1, 6 Zylinder in Reihe) bzw. 227 kW elektrisch und 341
kW thermisch (Modul 2, 12 Zylinder in
V-Anordnung) erzielen sie einen deutlich verbesserten Gesamtwirkungsgrad von 91,2 % bzw. 90,6 %. Nicht
schlecht! Ein Kraftwerksblock, und
mag er noch so groß sein, kann mit
42 % Wirkungsgrad dagegen nicht
mithalten. Dafür verträgt dieser aber
auch einfacheres „Futter“, sprich Rohbraunkohle. Und auch die abgegebene Wärmemenge unserer neuen
BHKW bewegt sich auf anderem
Niveau. Auf einem neuen, höheren
Temperaturniveau nämlich. Lieferten
die abgelösten Motoren erhitztes
Wasser mit einer Temperatur von bis
zu 90°C und waren auf den Rücklauf von ausgekühltem Wasser mit
der Temperatur von 70°C angewiesen, haben sich diese Werte jetzt auf
100°C Ausgang Motor (Vorlauf) und
80°C Eingang Motor (Rücklauf) erhöht. Das Bereitstellen der in unserem Haus benötigten Energiemengen
Wärme auf diesem Temperaturniveau
bietet effizientere Möglichkeiten der
Energieumwandlung und -anwendung
als bisher.
sorgung (Beheizung) der Verbraucher
Absorptionskältemaschine (AKM) und
Gebrauchswarmwasserbereitung (WWB)
verbessert.
• Aufstellraum mit Modul 1 neu
Im Umbau der Heizungszentrale wurden die bislang funktionslosen, da
suboptimal geplanten, Heißwasserspeicher des BHKW zu zusätzlichen
Kaltwasserspeichern umfunktioniert.
Es wird jetzt möglich sein, doppelt
soviel kaltes Wasser mit einer Temperatur von 7°C zur Versorgung der
Klimaanlagen vorzuhalten als bisher.
Die stoffliche Einheit des Heizwasserkreislaufes zwischen Erzeugern
(2 x BHKW und 2 x Heizkessel) und
Verbrauchern (AKM, WWB, statische
Heizungen Verteiler) wurde aufgegeben. Hochtemperierte Verbraucherkreise wie AKM und WWB werden
erzeugerseitig über zwei neu aufgestellte Heizwasserspeicher von je
4000 Ltr. Speichervolumen versorgt.
• Pufferspeicher neu
• Modul 2 neu
• Einbringen Modul 2 neu
12
Mit dem zeitgleich durchgeführten
Um- und Ausbau der Heizzentrale,
einem unter den Bedingungen des
laufenden Betriebes des Hauses nicht
einfachem Unterfangen, wird die Ver-
Die Heizkreise der örtlichen Raumheizflächen und der raumlufttechnischen Anlagen (RLT) wurden stofflich
getrennt. Sie werden jetzt über einen
neu aufgestellten Wärmeübertrager
Wasser / Wasser mit Wärme beaufschlagt.
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Verständlich ist, dass die damit zusätzlichen Armaturen und Pumpen in
dem Leistungsumfang der Gebäudeleittechnik (GLT) ergänzt werden müssen.
GLT durch zeitgemäße Bauteile der
sogenannten PX-Regler des schon
vorbereiteten Systems „Desigo“, beides Produkte des Herstellers Siemens.
•V
erteiler neu
• Bedienstelle GLT
Und noch eine Gelegenheit kann unser Haus mit dem Heizungsumbau
wahrnehmen: Wir beginnen in der
GLT der Heizung mit dem Ersatz aller
Bauteile des bisherigen, nicht mehr
verfügbaren Systems „Visonik“ der
Eine Leistung, welche ein Neuprogrammieren sämtlicher Regelungsabläufe erfordert, also aufwendig ist,
und gegenwärtig erstmalig ausgeführt wird. Gleiches steht uns in den
nächsten Jahren an allen 18 Anlagen
der RLT noch bevor. Ein weiter und
kostenintensiver Weg bis zur vollen
Verfügbarkeit einer zeitgemäß betreibbaren Wärme- und Regelungstechnik unseres Hauses.
Dipl.-Ing. Thomas Gerner
Leiter Technik
Telefon: 03722 76-2191
thomas.gerner@diakomed.de
Sekretariat:
Helga Gruhn
Telefon: 03722 76-2190
helga.gruhn@diakomed.de
Verabschiedung der Auszubildenden 2014
• Übergabe der Zeugnisse von der Schulleiterin
Frau Große, Rabensteiner Krankenpflegeschule
•P
rogramm der Schüler des 2. Lehrjahres
• Gratulation der Praxisanleiterin Frau Brösing
Es ist in unserem Haus zu einer Tradition geworden, dass unsere Schüler
am Ende der Ausbildung in einer kleinen Runde verabschiedet werden.
Auch in diesem Jahr fand diese Veranstaltung am 29. August 2014 wieder
statt. Die Schüler des 2. Lehrjahres
bereiteten für die Schüler des 3. Lehrjahres ein kleines Programm vor und
die Krankenhausleitung bedankte sich
für die geleistete Arbeit mit einem Geschenk. Wir sind sehr stolz, dass alle
Schüler ihren Abschluss mit guten
Noten erfolgreich absolviert haben.
Wir konnten alle Schüler übernehmen
und außerdem haben sich weitere
Schüler aus anderen Krankenhäusern
für unser Haus entschieden, um am
1. September 2014 ihren Dienst auf
den Stationen zu beginnen.
Wir wünschen Ihnen alles Gute für
die Zukunft und einen guten Start in
das neue Berufsleben.
Ihr DIAKOMED – Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land gGmbH
13
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Erfahrungen in der Zusammenlegung
von zwei abteilungen
Im Jahr 1997 entstand in Hartmannsdorf der Ersatzneubau eines Krankenhauses für die bestehenden Häuser in
Limbach-Oberfrohna und Burgstädt.
Damit verbesserten sich durch diesen
modernen Bau nicht nur die Arbeitsbedingungen für das Personal, auch für
die Versorgung der Patienten wurde
ein deutlich höheres Niveau erreicht.
Viele der noch heute hier tätigen Mitarbeiter können sich sicher noch an
die damalige Zeit der Vorbereitungen,
des Umzugs, des Vertrautmachens
mit den neuen Örtlichkeiten und den
damit verbundenen Eingewöhnungs-
und Anfangsschwierigkeiten erinnern.
Insgesamt überwog jedoch die Freude auf den Neubeginn.
Inzwischen sind 17 Jahre vergangen
und der Alltag hat längst Einzug gehalten. Viele Veränderungen hat es
im Laufe der Zeit gegeben. Wir erinnern uns z. B. an die Entstehung der
bis dahin noch nicht vorhandenen Tagesklinik, die Umgestaltung der Notfallaufnahme und die Einrichtung der
Stroke Unit. Durch diese Maßnahmen
musste sich manch eine bestehende
Station örtlich umorientieren und den
Standort wechseln. Auch in personel-
ler Hinsicht gab es Veränderungen. Im
Oktober 2013 wurde von der Leitung
des Krankenhauses beschlossen, die
Stationen 5 und 7 aus wirtschaftlichen
Gründen zusammenzulegen. Dies
sorgte verständlicherweise für Unruhe
untereinander und löste viele Fragen
aus. Wie wird die Bettenaufteilung
sein? Wie die Aufteilung des Personals? Welcher Ablauf der verschiedenen Dienste wird zu meistern sein?
Am 01.11.2013 war es dann soweit,
die Station 7 (Gefäßchirurgie mit abdominalchirurgischen Betten) zog mit
Patienten, Personal und all den notwendigen Utensilien auf die Station
5 (Unfallchirurgie). Dies war anfangs
nicht leicht, denn das Zusammenlegen von drei Fachrichtungen war für
alle eine sehr große Herausforderung.
Das Team selbst musste zueinanderfinden, dabei war sicher von Vorteil,
dass man sich untereinander kannte und von allen Seiten der Wille eines guten Miteinanders von Anfang
an vorhanden war. Trotzdem war es
schwierig, drei verschiedene Fachrichtungen unter einen (Stations-) Hut zu
bringen und ein manches Mal musste
man an die eigenen Grenzen gehen.
Diese Maßnahme forderte nicht nur
das Fachwissen um die Versorgung
der Patienten mit den verschiedenen
Krankheitsbildern, daraus resultierte
auch die Präsenz der entsprechenden Ärzte, der ungewohnte andere
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14
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Stationsablauf mit z. B. verschiedenen
Zeiten für drei (!) Visiten täglich und all
den damit einhergehenden speziellen
Eigenheiten wie die unterschiedlichen
Verabreichungszeiten für Medikamente und all der Kleinigkeiten, die sich im
Ablauf ergeben und denen vorher keine große Beachtung geschenkt wurde. Dies war aus fachlicher Sicht kein
Problem, jeder Mitarbeiter musste sein
Wissen auffrischen und sich darauf
einstellen. Somit war jeder Einzelne
gefordert, auch wenn dabei die eine
oder andere Wissenslücke auftrat und
anfangs sicher zu Ängsten und Unsicherheiten führte. Gerade wenn man
im Bereich der Pflege einen langen
Zeitraum in einem gleichbleibenden
Fachbereich tätig war, ist die Erweiterung des Aufgabenbereiches sicher
mit vielen Veränderungen verbunden.
Das eine oder andere Mal kommt man
sich vielleicht wie ein Dummkopf vor,
weil man spezielles Wissen nicht mehr
so drauf hat, man lernt untereinander
und schaut wieder etwas mehr über
den Tellerrand. Das Zusammenfinden
brauchte natürlich seine Zeit. Es gab
dabei Höhen und Tiefen, die nur in einem guten Miteinander zu bewältigen
waren – und weiterhin sind. Einige Mitarbeiter des Pflegepersonals wurden
durch die Zusammenlegung auf anderen Stationen im Haus eingesetzt,
was nicht immer zu aller Zufrieden-
heit war. Die Arbeitsmaterialien beider Stationen mussten untergebracht
und aufgeteilt werden. Vom Geschirr,
Kaffeemaschine bis hin zum Stiftehalter war beispielsweise alles doppelt
vorhanden. Das Dienstzimmer wurde
zum Auffanglager für all die notwendigen Arbeitsmaterialien und musste
neu organisiert werden. Im laufenden
Stationsbetrieb keine leichte Aufgabe!
Der von nun an stattfindende unruhige Stationsalltag fordert vom Pflegepersonal täglich Höchstleistungen.
Die Quantität der anfallenden Arbeit
hat zugenommen, die Qualität muss
jedoch erhalten bleiben. Um dies zu
gewährleisten, ist ein hohes Maß an
Eigeninitiative, Organisation und Motivation erforderlich.
Inzwischen sind seit der Zusammenlegung der beiden Stationen ein Jahr
vergangen. Von den anfänglich drei
Fachrichtungen sind noch zwei geblieben, die der Gefäß- und der Unfallchirurgie. Dies hat den Tagesablauf
insgesamt etwas beruhigt. Was jedoch
geblieben ist, ist die für uns einerseits
positiv zu bewertende sehr gute Bettenbelegung, damit einhergehend ist
jedoch auch ein häufig stattfindendes
„Gerangel“ um freie Betten. Hier ist
die gute Einbindung der Casemanager gefragt, ohne deren Organisation
ein reibungsloser Ablauf nicht möglich
ist. Trotzdem bleibt für die Schaffung
der Bettstellen ein regelmäßiges Umschieben innerhalb der Station nicht
aus, was immer eine Mehrarbeit für
das Personal bedeutet, auch aus hygienischer Sicht nicht optimal ist und
den Patienten ein gewisses Maß an
Verständnis abverlangt.
Sowohl die Ärzte wie auch Pflegekräfte schauen insgesamt sicher auf eine
ungewohnte, spannende und interessante Zeit zurück, die es bestmöglichst zu bewältigen galt und weiterhin gilt. Noch immer kommen Fragen
auf, täglich stellen wir alle uns den
Aufgaben und geben unser Bestes.
Wir wünschen uns, dass dies gelingt
– denn das Wohl und die gute Versorgung der Patienten stehen dabei immer im Vordergrund.
Anett Kühn
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15
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Legionellen
Legionellen kommen weltweit in zahlreichen Arten im Oberflächenwasser,
im Boden und im Meer- und Grundwasser vor.
In dem von den Wasserwerken gelieferten Trinkwasser können sich Legionellen in geringer Konzentration befinden.
Bis zu Temperaturen von 20°C vermehren sich Legionellen nur sehr langsam, so dass ein geringes Erkrankungsrisiko besteht. Erst bei über 20°C
steigt die Vermehrungsrate an und
zwischen 30 – 45°C ist diese optimal.
Eine Abtötung der Keime erfolgt erst
oberhalb von 60°C.
Vermehrungsorte für Legionellen sind
entstandene Biofilme, die sich an
großen Oberflächen bilden, wie z. B.
in Filtern oder Rohren. Legionellenprobleme sind vor allem dann zu erwarten, wenn die Warmwassertemperatur nach Ablauf von 3 Litern 55°C
unterschreiten bzw. die Kaltwassertemperatur 25°C überschreiten.
Ursachen sind insbesondere fehlender hydraulischer Abgleich der Zirkulation, mangelnde Dämmung der Warmund Kaltwasserleitungen, heruntergeregelte Vorlauftemperatur oder Stagnationen durch Überdimensionierung.
Ungeeignete Materialien, wie verzinkte
Stahlleitungen im Warmwasser, nicht
zertifizierte Kunststoffe in Rohren oder
Schläuchen oder nicht gewartete
Warmwasserspeicher verstärken die
Problematik.
Weitere Problempunkte sind direkte
Verbindungen zwischen Warm- und
Kaltwasser, Totleitungen oder stagnierende Leitungen.
Mit Wasserstagnation ist auch bei
längerer Abwesenheit von Bewohnern,
Leerstand von Wohnungen oder bei
nur gelegentlicher Nutzung von Gäste- und Ferienzimmern zu rechnen.
Das Infektionsrisiko ist nicht nur von
der nachgewiesenen Anzahl der Legionellen abhängig, sondern auch
von der Pathogenität der vorhandenen Stämme und die Empfindlichkeit
16
der betroffenen Patienten.
Nach der Trinkwasserverordnung müssen weniger als 100 KBE / 100 ml Legionellen vorhanden sein.
Bei Überschreitung des Wertes ist
der Inhaber der Trinkwasserinstallation verpflichtet, sofort die Anlageneinstellungen zu kontrollieren und
notwendige Wartungsarbeiten durchzuführen.
Bestätigt die nach 4 Wochen fällige
Kontrolle eine Legionellenbelastung
zwischen 100 – 1000 KBE / 100 ml sind
weitere Abhilfemaßnahmen erforderlich. Bei Werten über 1000 KBE / 100 ml
sind Sofortmaßnahmen erforderlich!
In Hochrisikobereichen wie z. B: Transplantationseinheiten, Intensivstationen,
Onkologien, Rheumatologien und Neugeborenenintensivstationen dürfen keine Legionellen vorhanden sein (0 KBE /
100 ml ).
Welche Erkrankungen werden
durch Legionellen verursacht?
1976 kam es in Philadelphia / USA
zu einer Epidemie bei der 182 Personen akut mit Legionella pneumophila an der sogenannten Legionärskrankheit (Legionellenpneumonie) erkrankten und 29 verstarben.
Dieser Vorfall führte zur fieberhaften
Suche nach der damals noch unbekannten Ursache.
In Folge wurden geeignete Anzuchtmedien und serologische Nachweisverfahren entwickelt. Weltweit konnten zahlreiche kleinere Ausbrüche mit
schweren Lungenentzündungen und
Todesfällen als Legionärskrankheit bestätigt werden.
Drei größere Vorfälle ereigneten sich
1999 in Holland zur Blumenschau durch
2 Whirlpools mit 233 Erkrankungen
und 22 Todesfällen.
2001 kam es in Spanien zu 805 Erkrankungen und 3 Todesfällen  Ursache waren Kühl- / Klimaanlagen.
2010 in Ulm kam es zu 65 Erkrankungen und 5 Todesfällen  Ursache ein
Rückkühlwerk.
Bei über 90 % der schweren Legionelleninfektionen wird die Art Legionella
pneumophila nachgewiesen. Aber auch
viele andere Legionellenarten sind pathogen.
Die eigentliche Legionärskrankheit
zeigt sich in einer schweren Lungenentzündung, die unbehandelt in 15 – 20 % der Fälle tödlich verläuft.
Die Inkubationszeit beträgt 2 – 10 Tage,
in seltenen Fällen bis zu 2 Wochen.
In einigen Fällen kann eine eingeschränkte Lungenfunktion zurückbleiben oder eine Lungenfibrose entstehen.
Beim weitaus häufiger vorkommenden Pontiac-Fieber handelt es sich
um eine fiebrige, grippeähnliche Erkrankung mit einer Inkubationszeit
bis zu 2 Tagen.
Es besteht meist keine Lungenbeteiligung und heilt in wenigen Tagen ab.
Gefährdet sind vor allem ältere Menschen, Diabetiker, Raucher sowie Abwehrgeschwächte.
Allgemein erkranken Männer doppelt
so häufig als Frauen.
Kinder sind nur sehr selten betroffen.
Der Hauptinfektionsweg ist das Einatmen erregerhaltiger Aerosole aus
dem Warmwasserbereich. Somit stellen insbesondere Duschen, aber auch
Aerosole am Wasserhahn Gefahrenquellen dar.
Weiterhin gewinnen Legionellen auch
im Schwimmbeckenbereich zunehmend an Bedeutung. Neben Whirlpools, künstliche Wasserfälle, Fontä­
nen können auch Rutschen eine Rolle
spielen.
Ebenso ist eine Legionellenübertragung über Aerosole von Kühltürmen
und Klimaanlagen möglich. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt
es nicht.
Eine Impfung gegen Legionellen existiert derzeit noch nicht.
Bei Verdacht auf eine Legionellose ist
ein Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen.
DIAKOMED
Die Legionellenpneumonie kann nur
durch eine spezielle Erregerdiagnostik
bestimmt werden.
Das klinische Bild läßt keine Rückschlüsse auf den ursächlichen Erreger
zu.
Trotz Meldepflicht gibt es keine verlässlichen Zahlen, da vom Arzt selten
eine spezielle Diagnostik veranlasst
wird.
Nach Schätzungen gibt es etwa
15.000 bis 30.000 Fälle pro Jahr.
In den Sommer- und Herbstmonaten
ist ein Anstieg der Erkrankungen zu
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
verzeichnen. Dies wird auf die vermehrten Freizeit- und Reiseaktivitäten
zurück geführt.
Die Wasserhygiene ist heute genauso
wichtig, wie die Flächen- und Händehygiene.
Das sollte uns allen bewusst sein!
Birgit Engelmann
Hygienefachschwester
Telefon: 03722 76-1546
Telefax: 03722 76-2010
birgit.engelmann@diakomed.de
17
DIAKOMED
Aus unseren Kliniken und Abteilungen
Bericht zur lage
im Osten der ukraine
Unsere Mitarbeiter in Donezk berichteten aktuell am 28. August über die
gegenwärtigen Umstände in Donezk und im Osten der Ukraine
Donezk
In Donezk gibt es einen „Wecker“, der
immer in der Zeit zwischen 4.30 – 7.00
Uhr morgens „klingelt“. Ja, genauso
nennen die Menschen hier den morgendlichen Beschuss. Was die Explosionen in den verschiedenen Stadtteilen angeht, so kann man dabei sogar
Gesetzmäßigkeiten erkennen – tagsüber finden sie von 14.00 – 16.00 Uhr
statt, und abends von 20.00 Uhr bis
2.00 Uhr nachts. Die Menschen versuchen, diese von unsicherer Ruhe geprägten Stunden zu nutzen, um alle
ihre Besorgungen zu erledigen, d. h. in
die Geschäfte oder in eine Apotheke zu
gehen. Manche haben kein fließendes
Wasser im Haus, und müssen dies irgendwo auftreiben.
Die Leute sagen, dass es ein Paradox
sei, dass es so aussehe, als erlebten
die Menschen eine größere Freude als
zu Friedenszeiten: Es gibt kein Wasser, dann wird wieder Wasser angeschlossen, und die Menschen freuen
sich! Es gibt kein Gas, keinen Strom,
dann wird er wieder angeschlossen,
und die Menschen freuen sich! Man
kommt wohlbehalten von der Arbeit
nach Hause, und freut sich darüber!
Man hat Arbeit und freut sich!
wenige Milchprodukte. Es herrscht
der Eindruck, dass die Supermärkte
ihre letzten Reserven aus den Lagern verkaufen. Im Lugansker Gebiet,
unweit der russischen Grenze sind
bereits die Lebensmittel in den Geschäften ausgegangen, dass nur noch
Zucker in Säcken zu 50 kg verkauft
wird. Binnen kurzem veränderte sich
die Situation dort radikal – es sind
nun schon drei Wochen, seitdem die
Stadt vollständig vom Mobilfunknetz
abgeschnitten ist, und wir wissen nicht,
was dort vor sich geht.
Die Lage der Apotheken in Donezk ist
noch schlimmer – die Apotheken in
unserer Nähe haben schon lange geschlossen. Nur im Internet kann man
noch eine Liste der noch arbeitenden
Apotheken finden.
• Schutzraum in Donezk
• Mit Klebeband verklebtes Fenster in Donezk
Darüber hinaus gibt es noch Menschen, die aus den sich unter Beschuss befindenden Außenbezirken
in die Innenstadt geflohen sind, um
in Luftschutzräumen zu übernachten,
aber noch regelmäßig an den Stadtrand zu reisen, um ihre Hunde und
Katzen zu füttern und zur gleichen
Zeit und nachzusehen, ob nicht auch
ihr Haus bombardiert und ausgeraubt
wurde. Um sich von den Splittern der
zerbrochenen Fenster zu schützen,
kleben die Menschen Papier in Form
von Andreaskreuzen über die Fenster,
wie auch während des Krieges 1941,
und stellen Ikonen in die Fenster.
18
Die Energieversorgung ist wegen dem
Beschuss ständig unterbrochen. Es
wird gezielt auf die Knotenpunkte für
Energie- und Gasversorgung geschossen. Kommunale Arbeitsbrigaden reparieren sie jeden Tag. Niemand weiß,
wie viele Menschen aus Donezk ausgereist sind. Die Stadtverwaltung versucht, eine Antwort darauf zu geben,
in dem sie das Volumen des abgeholten Mülls berechnet. Dieser hat sich
um 12 % verringert, das ist nicht so
sehr viel. Ja, es gibt noch Menschen
in der Stadt, aber die meisten sitzen
zu Hause, denn sie verstehen, dass
praktisch alle umgekommenen Leute sind, die an Haltestellen, bei Geschäften oder auf dem Fußweg von
Splittern getroffen wurden. Die Zahl
der Geschäfte hat sich verringert,
genauso wie auch deren Warensorti­
mente. Das günstige Sonnenblumenöl ist verschwunden, es gibt nur noch
• Plakate in Donezk 1918 · 1941 · 2014
Die Leute haben sich an die Panzer
auf den Straßen und an die bewaffne­
ten Menschen in den Geschäften gewöhnt. Überall hängen Plakate mit
dem Aufruf, sich den Reihen der Separatisten anzuschließen. Die Parole
lautet: „Volk, rettet Euer Land, wie
Ihr das schon zur Zeit der Revolution
und des Bürgerkrieges 1917 – 1918
tatet, zur Zeit des Krieges 1941 und,
entsprechend, im Krieg von 2014“.
Christen
Hier in Donezk ist es jetzt sehr gefährlich, Mitglied einer nicht-orthodoxen
Kirche zu sein. Das Gebäude unserer
Gemeinde wurde am 13. August von
den Separatisten zwangsweise besetzt.
 Spenden-Konto zur Unterstützung der Projekte und Transporte: KD-Bank · BLZ: 350 601 90 · Konto: 16 12370 016 
Bis zum letzten Moment fanden in
der Gemeinde Gottesdienste statt,
arbeitete das Josefslager, in dem
jeder Notleidende Lebensmittel und
Kleidung erhalten konnte, in dem es
eine Suppenküche für Hungernde gab.
Jetzt herrschen dort bewaffnete Leute.
Aber der HERR sieht alles!
Jetzt treffen sich die Gläubigen aus
unserer Gemeinde, die nicht aus der
Stadt geflohen sind, zu Hause. Viele
fragen: Warum seid Ihr noch hier? Die
Antwort ist sehr einfach: Wir haben
viel gebetet, und GOTT hat uns nicht
gesagt, das wir wegziehen sollen ...
Es ist möglich, dass ER uns hier gebrauchen möchte. Und bis jetzt trifft
sich noch unser Hauskreis, und wir
beten viel. Liebe Beter, danke für all
Eure Gebetsunterstützung!
Die Situation der Juden
Der Großteil der Juden ist längst aus
Donezk ausgereist. Vielen Familien
hat die Jüdische Gemeinde Donezk
bei der Ausreise geholfen, indem
sie (u. a. mit Spenden von EbenezerHamburg) übergangsweise für die
Leute Pensionate und Sanatorien mietete. In Donezk sind im Grunde nur
alte und alleinstehende, nicht reisefähige Juden zurückgeblieben, die niemandem zur Last fallen wollen und
entschieden hatten, in ihren Wohnungen zu bleiben.
Die Chessed (Hebräisch für „Barmherzigkeit“, Name der jüdischen Sozialstation) weiß, dass wir in Donezk sind
und bereit sind, den zurückgebliebe­
nen Juden zu helfen. Noch ist die Situation auszuhalten. Die Chessed in
Donezk hatte im Vorfeld, bereits zu
Anfang Juli, ihren Schützlingen auf ihre
Karten Geld für Lebensmittel überwiesen und die Leute mit Medikamenten versorgt. GOTT sei Dank, in den
großen Supermärkten kann man noch
bargeldlos bezahlen, mit Kennkarten.
In den vergangenen 30 Jahren gab es
oft Situationen in der Ukraine, in denen Lebensmittel in katastrophalem
Ausmaß nicht ausreichten. In Donezk
leben Juden, besonders ältere, die
anfingen, Lebensmittel zu horten, bereits seit dem Frühjahr. Dies betrifft
• Ältere Jüdin in Donezk
Buchweizen, Zucker, Konserven, und
die Menschen in der Ukraine legen
immer noch für den Winter Gemüse
ein. Für ein bis zwei Monate kann das
gut reichen, vor Hunger wird keiner
sterben.
Achtung!
Menschen, die aus Donezk weggezogen sind, hatten gedacht, dass nach
zwei bis drei Wochen, spätestens
nach einem Monat, alles in der Ukraine zu Ende käme und Friede herrschen würde. Die Mehrheit ist an die
Küste des Asowschen Meeres gefahren. Die Hessed und die Synagoge
hat sie nach Sedowo, Mariupol, Melekino, Berdjansk ausgefahren. Die
Leute sind ans Meer gefahren, als es
sehr heiß war, bis zu +40ºC. Niemand
nahm warme Kleidung mit. Aber
schon jetzt hat sich das Wetter geändert. Abends und nachts ist es kalt.
Natürlich fährt niemand nach Donezk
zurück, da der Weg gefährlich ist.
Besonders nachdem eine Flüchtlingskolonne im Lugansker Gebiet
beschossen wurde, dort sind Menschen in Bussen und PKWs lebendig
verbrannt.
Buchstäblich gestern, am 27. August,
haben russische Streitkräfte den Ort
Nowoasowsk eingenommen – 40 km
von Mariupol entfernt. Die Leitung und
die Mitarbeiter der Donezker Hessed
befinden sich jetzt in Mariupol. Alle
sind in Panik, wissen nicht, wohin sie
fliehen sollen und wohin sie die Leute
von der Küste, die sie abholen müssen, bringen sollen.
In diesem Zusammenhang kam uns
der Bibelvers aus 5. Mose 28,65:
„Und unter jenen Nationen wirst du
nicht ruhig wohnen, und deine Fußsohle wird keinen Rastplatz finden.
Und der HERR wird dir dort ein zitterndes Herz geben, erlöschende Augen und eine verzagende Seele.“ (ELB)
Und der König wird antworten und
zu ihnen sagen: „Wahrlich, ich sage
euch, was ihr einem dieser Meiner
geringsten Brüder getan habt, habt
ihr Mir getan.“ (Matthäus 25:40)
Offenes sozial-christliches
Hilfswerk e.V. Bautzen
Arbeitsbereich Mission-Osthilfe
Hofstraße 5
09322 Penig / OT Tauscha
19
DIAKOMED
Unsere Partner in der Rehabilitation
Unser Sozialdienst / Entlassungsmanagement –
Wir stehen Ihnen zur Seite!
„Gemeinsam suchen wir nach einer Lösung – aber
Sie entscheiden selbst was geschieht!“
Der Sozialdienst ergänzt die ärztliche und pflegerische
Versorgung der Patienten durch persönliche Hilfen und
gezielte Maßnahmen, welche sich auf die soziale Situation beziehen.
Ob als Betroffener, Angehöriger eines erkrankten Familienmitgliedes, Arzt oder Pflegedienstmitarbeiter – wir
stehen Ihnen als Ansprechpartner für soziale Fragen und
Probleme im Zusammenhang mit der Erkrankung zur Verfügung. Alle Angebote sind kostenfrei.
Die Mitarbeiter des Sozialdienstes unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Unser Haupttätigkeitsgebiet
ist die Betreuung während des Klinikaufenthaltes.
Ihre Ansprechpartner
Frau Claudia Heidl
Telefon: 03722 76-2170
oder 76-1538
claudia.heidl@diakomed.de
Unsere Angebote
•Beratung und Einleitung von Rehabilitation
und Nachsorgemaßnahmen (AHB)
•Beratung und Vermittlung von Hilfsmitteln
•Unterstützung bei der Inanspruchnahme der
Leis­tungen des Versorgungsamtes, Schwer­behindertenausweis, Schwerbehindertenrecht
•Unterstützung bei der Antragstellung und bei
Kontaktaufnahmen mit Behörden und Ämtern
(Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz)
•Vermittlung ambulanter Betreuungsmöglichkeiten
durch Pflegedienste und Essensversorgung
•Vermittlung von Pflegeheimunterbringungen
•Vermittlung von Kontakten zu Selbsthilfegruppen
und Informationsdiensten
•Motivierung für eine eigenverantwortliche
Lebensgestaltung
Frau Ramona Arnold
Telefon: 03722 76-2511
oder 76-1550
ramona.arnold@diakomed.de
•Beratung und Beantragung auf Leistung
der Pflegeversicherung
•Beratung von Vorsorgevollmacht,
Patientenverfügung
20
DIAKOMED
Unsere Partner in der Rehabilitation
Fachklinikum Sachsenhof GmbH
Badtraße 21
08645 Bad Elster
Tel. 037437 740
info@fachklinikum-sachsenhof.de
www.fachklinikum-sachsenhof.de
Fach- und Privatkrankenhaus KLINIK BAVARIA Kreischa
Zentrum für Langzeitbeatmung und Beatmungsentwöhnung
(Weaningzentrum § 39 SGB V)
Unser Fach- und Privatkrankenhaus ist spezialisiert auf Patienten, die eine Langzeitintensivtherapie benötigen.
Ziele der Krankenhausbehandlung sind neben der Intensivbehandlung gleichermaßen
die Entwöhnung von Organersatzverfahren.
Dabei steht das Erreichen einer Unabhängigkeit vom Beatmungsgerät im Mittelpunkt der
Bemühungen. Sollte eine Entwöhnung von der
Beatmung nicht möglich sein, organisieren wir
zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensqualität eine invasive außerklinische Beatmung inkl. fachlicher Beratung und Betreuung.
Neben dieser Unabhängigkeit vom Organersatz ist das Erarbeiten der Rehabilitationsfähigkeit ein weiteres wichtiges Ziel unserer
Krankenhausbehandlung.
Fach- und Privatkrankenhaus
Neurologie und Innere Medizin
Zentrum für Langzeitbeatmung
und Beatmungsentwöhnung
(Weaningzentrum)
KLINIK BAVARIA Kreischa | An der Wolfsschlucht 1 – 2 | 01731 Kreischa | Tel.: 035206 6-2953 | info@klinik-bavaria.de | www.klinik-bavaria-neurologie.de
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21
DIAKOMED
Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe – Informationen für werdende Eltern
EIN NEUES LEBEN BEGINNT
Wir, die Hebammen, Ärzte und Schwestern der Klinik
für Gynäkologie und Geburtshilfe im Diakoniekran­
kenhaus Hartmannsdorf freuen uns mit Ihnen auf die
bevorstehende Geburt Ihres Kindes.
Beim Besuch eines Informationsabends, welcher jeden
ersten Dienstag im Monat stattfindet, erhalten Sie einen
Einblick in unsere familienorientierte Entbindungsabteilung.
Zusätzlich veranstalten wir jeden dritten Samstag im Monat eine weitere Informationsveranstaltung. Zu diesen
Veranstaltungen besteht außerdem die Möglichkeit, die
Räume unserer Entbindungsstation zu besichtigen.
In den Geburtsvorbereitungskursen werden Sie zum Erlebnis Geburt beraten und auf dieses Ereignis vorbereitet.
Werdende Väter sind herzlich willkommen.
In den angebotenen Säuglingspflegekursen wird Ihnen
alles vermittelt, was Sie über die Pflege eines Babys wissen müssen.
Im Vordergrund steht für uns dabei eine liebevolle und individuelle Betreuung von Mutter und Kind. Durch individuelle
Versorgung und maximale Selbstbestimmung möchten wir
Ihnen die Geburt so individuell und angenehm wie möglich
machen. Wir unterstützen je nach Voraussetzungen eine
natürliche Geburt, die trotzdem optimal überwacht wird. Ein
erfahrenes Team aus Hebammen, Ärzten und Schwestern
steht Ihnen dabei hilfreich zur Seite.
Eine Kooperation mit dem DRK Krankenhaus Chemnitz /
Rabenstein und niedergelassenen Kinderärzten der Region
sichert die kinderärztliche Versorgung der Neugeborenen
auf hohem Niveau.
In der Hebammensprechstunde nimmt sich die Heb­
amme viel Zeit für Ihre Fragen. Bei Bedarf kann dort auch
Akupunktur und Moxatherapie, eine asiatische Heilmethode,
angewendet werden.
In der Schmerztherapie finden neben herkömmlichen
auch homöopathische Mittel Anwendung.
Die Entbindung ist sowohl im modernen Entbindungsbett als auch auf dem Gebärhocker oder in der Gebärwanne möglich.
Nach der Entbindung wird ein besonderes Augenmerk
auf die Förderung des Stillens gelegt, der natürlichsten
Ernährungs­form für Neugeborene.
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Aus unserem Sortiment:
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Steckspiele
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Puppenwagen
Schaukelpferde
Rutscherfahrzeuge
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Fahrzeuge
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Murmelbahnen
Bauernhof
Puppenstube
Kaufmannsladen
Baukästen
Spiele
DIAKOMED
Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe – Sprechstunden und Kursangebote
WAS?
WANN? WO?
ANSPRECHPARTNER / KOSTEN
Geburtsplanung
Nach Vereinbarung
Anmeldung über die
Case Managerin Steffi Olschewski
unter 03722 76-1573
Hebammensprechstunde
(mit Akupunktur, Moxatherapie)
Mittwoch 14.00 Uhr
Anmeldung unter
03722 76-2307 (Kreißsaal)
3D / 4D-Sonographie
Nach Vereinbarung
Anmeldung über die
Case Managerin Steffi Olschewski
unter 03722 76-1573
•Informationsabend
für werdende Eltern
•Informationsnachmittag
für werdende Eltern
•Jeden 1. Dienstag im Monat
19.00 Uhr, Treffpunkt im Foyer
•Jeden 3. Samstag im Monat
14.00 Uhr, Treffpunkt im Foyer
Anmeldung nicht erforderlich
Geburtsvorbereitungskurse
Laufend, im Diakoniekrankenhaus
in Hartmannsdorf und auch in
Burgstädt, Limbach-Oberfrohna,
Mittweida, Markersdorf und Penig
Anmeldung unter
03722 76-2307 (Kreißsaal)
Babypflegekurs
Bitte erfragen Sie den
nächsten Termin
Anmeldung unter
03722 76-2307 (Kreißsaal)
Geschwisterschule
Bitte erfragen Sie den
nächsten Termin
Anmeldung unter
03722 76-2307 (Kreißsaal)
Großelterntag
Bitte erfragen Sie den
nächsten Termin
Anmeldung unter
03722 76-2307 (Kreißsaal)
Bauchtanz vor der Geburt
Freitag 18.00 – 19.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Seidler
unter 03722 84-359
Kosten: 5 Euro / Stunde
Bauchtanz nach der Geburt
Freitag 19.00 – 20.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Seidler
unter 03722 84-359
Kosten: 5 Euro / Stunde
Babymassage
Kurs 3 x 1 Stunde
Termine bitte erfragen
Anmeldung unter
03722 76-2307 (Kreißsaal)
Kosten: 15 Euro
Babyschwimmen (ab 6 Monate)
Bewegungsbecken
der Physiotherapie
Anmeldung unter
03722 76-2330 (Physiotherapie)
Stillgruppe (kompetente
Stillhilfe, auch nach dem
Krankenhausaufenthalt)
Mittwoch 10.00 – 12.00 Uhr
Stillzimmer im Untergeschoss
Anmeldung nicht erforderlich
Rückbildungsgymnastik
Donnerstag 15.00 Uhr
Anmeldung unter
03722 76-2307 (Kreißsaal)
Hebammennachsorge
Persönliche Absprache
mit der Hebamme
Anmeldung unter
03722 76-2307 (Kreißsaal)
Die Kosten übernehmen
die Krankenkassen
ELBA – Eltern und Babys
im 1. Lebensjahr ( siehe S. 7)
Termine bitte erfragen
Gymnastikraum der Physiotherapie
Anmeldung bei Frau Braun
unter 03722 76-2300 oder
gynaekologie@diakomed.de
23
DIAKOMED
Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
„Ich bin Hebamme!“
Nach mittlerweile einem reichlichen
Jahr Tätigkeit als Hebamme an dieser Klinik, kommt mir immer wieder
die Frage unter: „Sind Sie neu hier?“
Deshalb soll es nun an der Zeit sein,
dass ich mich bei Ihnen vorstellen
möchte.
Mein Name ist Diana Fengler und ich
komme aus Chemnitz. Ursprünglich
bin ich in einem kleinen Krankenhaus
in Schmölln, nähe Altenburg in Thüringen, geboren. Dort verbrachte ich
dann einen Teil meiner Kindheit, bis
ich mit meinen Eltern nach Chemnitz
zog, um die Schule zu besuchen.
Wie das immer so ist als kleines Kind,
möchte man sein Hobby zum Beruf
machen. So wollte ich ursprünglich
Pferdewirt werden. Da ich selbst irgendwann einsah, doch lieber etwas
fürs Leben zu lernen, kam mir es sehr
schnell in den Sinn, Hebamme zu werden. Was gibt es schöneres an einem
Beruf, als die werdenden Eltern bei
dem Wohl schönsten Moment in ihrem Leben zu unterstützen und soviel
Dankbarkeit von den Muttis und Vatis
zu erfahren? Ich wollte genau dieses
Erlebnis spüren und dieses Glücksgefühl jeden Tag erleben.
Also hieß es Bewerbungen schreiben.
Ich bewarb mich deutschlandweit an
allen Hebammenschulen, welche im
September mit einer Ausbildung beginnen würden, in der Hoffnung, dass
ich wenigstens eine Zusage bekomme. Es kam alles anders: Unter einer
Vielzahl Bewerbungen haben sich
24
auch einige Schulen dazu entschlossen, mich in einem Vorstellungsgespräch näher kennenzulernen. So
reiste ich quer durch Deutschland
durch sämtliche Bundesländer. Nun
lag es an mir, mich für eine Stadt zu
entscheiden, bei der ich mir auch sicher war, einen guten Grundstein für
meinen Beruf als Hebamme legen zu
können.
Ich entschloss mich meine Ausbildung am Universiätsklinikum in Leipzig zu absolvieren. Nach drei aufregenden Jahren mit vielen Höhen und
Tiefen und unglaublich vielen schönen, aber leider auch einigen trauri­
gen Erlebnissen, schloss ich dort meine Ausbildung im vergangenen Jahr ab.
Nun bin ich schon seit 1. September
2013 angestellte Hebamme hier am
Diakoniekrankenhaus. Viele fragen
mich immer wieder, warum ich mich
für ein kleines Krankenhaus, als junge Hebamme entschieden habe und
nicht für eine große Klinik, bei der ich
erst einmal Erfahrung sammeln kann.
Nun, für mich als Hebamme steht die
Betreuung der werdenden Eltern und
vor allem der Frau an erster Stelle.
Ich möchte mit den Frauen zusammen die Geburt erleben, sie mit meinen schulmedizinischen, aber auch
alternativmedizinischen Kenntnissen,
ob in der Aromatherapie oder auch
Akupunktur, unterstützen und somit die
Geburt zu einem unvergesslich schönen Moment in ihrem Leben machen.
Nach der Geburt möchte ich mit ruhigem Gewissen sagen können, dass
ich der Frau geholfen habe und sie
sich unter der Geburt von mir als
Hebamme auch sehr gut unterstützt
gefühlt hat. Das alles ist hier am kleineren Krankenhaus viel besser möglich! Vor allem habe ich nun hier auch
die Möglichkeit, von dem Wissen und
der Erfahrung meiner Kolleginnen sehr
viel zu lernen.
Um nicht nur die Geburt als einzelnes
Berufsfeld zu erleben, bin ich nun
auch fast ein Jahr als freiberufliche
Hebamme in Chemnitz und Umgebung tätig. Hierbei unterstütze ich
werdende Mütter, Väter und oft auch
Geschwisterkinder schon eine lange
Zeit vor der Geburt. Ich führe normale Vorsorgeuntersuchungen bei den
Schwangeren durch und biete Geburtsvorbereitungskurse an. Für die
kleinen Geschwisterkinder biete ich
Kurse an, in denen sie spielerisch den
Umgang mit dem Neugeborenen oder
die Veränderungen an deren Müttern
erleben und lernen. Nach der Geburt
betreue ich die junge Familie im Wochenbett und führe nach der 8. Lebenswoche des Kindes Rückbildungsgymnastik, vor allem zur Stärkung der
Beckenbodenmuskulatur, durch.
Somit habe ich mir meinen größten
Wunsch erfüllt und kann als Hebamme die Frauen ganzheitlich betreuen,
mit ihnen viele wundervolle Lebenssituationen erleben und sie bei schwierigen Momenten tatkräftig unterstützen.
Ich freue mich über jede neue Familie,
welche ich in meiner kleinen gemütlichen Hebammenpraxis in Chemnitz
begrüßen darf. Und vor allem freue
ich mich über alle werdenden Eltern,
die ich dann sogar, wenn auch eher
zufällig, unter der Geburt begleiten darf!
Vielleicht sehen wir uns auch bald in
unserem kleinen familiär eingerichte­
ten Kreißsaal oder auf der Entbindungsstation.
Ich freue mich auf Sie und die vielen
spannenden Aufgaben und „Adrenalinkicks“, die unter der Geburt auf mich
warten!
Ihre Hebamme
Diana Fengler
Telefon: 03722 76-2307 (Kreißsaal)
Sandy‘s Windelservice
Mörnerstr. 50 · 09629 Reinsberg
Tel. 037324 826657
sandy.sendobry@gmx.de
www.sandys-windelservice.de
DIAKOMED
Ausbildung und Beruf
Ausbildung im Diakoniekrankenhaus
Im Ausbildungsjahr 2014 beginnen 10 Auszubildende
die Ausbildung zur / m Gesundheits- und Krankenpfleger / in im Diakoniekrankenhaus.
Die 3-jährige Ausbildung erfolgt nach dem Krankenpflegegesetz. Die theoretische Ausbildung findet in der Berufsfachschule für Krankenpflege am DRK Krankenhaus
Chemnitz / Rabenstein statt.
Die Praxis erfolgt zum größten Teil im Diakoniekrankenhaus in Hartmannsdorf, unter Anleitung von Praxisanleitern der Stationen und Abteilungen.
Ebenfalls bilden wir eine / n Operationstechnische / n Assistent / in sowie eine / n Anästhesietech­nische / n Assistent / in aus.
Möglichkeiten für Medizinstudenten
Stipendium
Medizinstudenten, die in unserem Haus bereits ein
Praktikum oder eine Famulatur absolviert haben, können sich nach bestandenem Physikum um ein Stipendium bewerben.
Die Förderung in Höhe von monatlich 300 Euro wird
für maximal drei Jahre gewährt. Die Höhe der Rückzahlung ist abhängig vom zeitlichen Umfang anschließender Beschäftigung bei uns. Absolventen, die nach
Bestehen der 2. Ärztlichen Prüfung für mindestens drei
Jahre in Vollzeit bei uns tätig sind, brauchen das Darlehen nicht zurückzuzahlen.
Praktikum oder Famulatur
Auch ein Praktikum oder eine Famulatur sind im
Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land möglich.
U n se re n e u e n A z u b is
Hinter Reihe vlnr.: Henriette Hömke, Lisa Pester,
Karin Schenk, Lisa Hübner, Sandra Müller,
Florian Bachmann, Lisa Bauer
Vordere Reihe vlnr.: Jessica Illing, Tatjana Hauffe,
Sophie Schlick, Luisa Leißner, Jessica Seigerschmidt –
Frau Brösing (Praxisanleiterin)
Alle unsere Fachbereiche bieten die Möglichkeit, Einblicke in den Alltag und die Abläufe der Kliniken zu bekommen.
Bei Interesse oder für nähere Informationen wenden
Sie sich bitte an unsere Personalabteilung, Personalleiterin Frau Dörthe Süß, Tel. 03722 76-2130.
Projektarbeiten
Es besteht in unserem Haus die Möglichkeit, im Rahmen von Projekten Diplom- und Bachelorarbeiten zu
erstellen. Entsprechende Informationen erhalten Sie
dazu bei der Beauftragten des Qualitätsmanagements
oder in der Personalabteilung.
Qualitätsmanagement
Personalabteilung
Frau Heidi Schneider
Frau Dörthe Süß
Dipl.-Pflegewirtin (FH)
Tel. 03722 76-1571
Tel. 03722 76-2130
Burgstädt:
03724
13 13 13
Taxi Tag & Nacht
Krankenbeförderung alle Kassen
Fahrten zur Serienbehandlung
Dialyse, Strahlen-, ChemotherapieKurfahrten
Rollstuhlbeförderung
25
DIAKOMED
Titel Ausbildung
und Beruf – Innerbetriebliche Fortbildung
Innerbetriebliche Fortbildung
Allgemeine Hinweise
•Jeder Mitarbeiter muss an mindestens zwei innerbetrieblichen Fortbildungen pro Jahr teilnehmen. Die Fortbildungszeit dieser Weiterbildungen wird als Arbeitszeit
angerechnet. Diese Regelung gilt nicht für Pflichtveranstaltungen und Informationsveranstaltungen.
•Bitte tragen Sie sich in die am Veranstaltungstag ausliegenden Teilnehmerlisten ein und bringen Sie Ihr Fortbildungsheft (außer bei Pflichtveranstaltungen) mit.
• Zusätzlich sind weitere externe Fort- und Weiterbildun­gen
erwünscht. Die Kosten und Dienstzeiten müssen mit dem
jeweiligen Leiter abgesprochen werden.
•Expertenstandards muss jeder Mitarbeiter aus der Pflege besuchen und sind gelb hinterlegt.
•Ausgebuchte Weiterbildungen sind rot hinterlegt.
•Bitte schauen Sie regelmäßig auf unsere Homepage
www.diakomed.de, es können sich Termine verschieben
sowie ausfallen.
Anmeldungen
•Wir bitten Sie, das Anmeldeformular für das Jahr 2014
bei Frau Weigelt (Öffentlichkeitsarbeit) abzugeben.
Eine Anmeldung über die Homepage unseres Hauses
ist ebenfalls möglich. Bitte stimmen Sie die Fortbildungstermine mit Ihrem Stationsteam und der Abteilungsleitung ab.
•Externe Teilnehmer haben die Möglichkeit einer kurzfristigen telefonischen Anmeldung unter 03722 76-1555.
Wünschenswert wäre eine Anmeldung 4 Wochen vor
Veranstaltungsbeginn. Natürlich ist auch eine Gesamt­
anmeldung (für mehrere Termine) für das ganze Jahr
möglich.
•Damit wir Sie bei Ausfall oder Änderung der Veranstaltung benachrichtigen können, füllen Sie das Anmeldeformular bitte vollständig aus.
•Die Regionalen Fortbildungskreise sind blau hinterlegt.
Alle Veranstaltungen werden bei der Sächsischen Landesärztekammer zur Zertifizierung eingereicht.
Kosten
•Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist für Mitarbeiter des Diakoniekrankenhauses kostenlos. Bei unentschuldigtem Nichterscheinen wird dem Mitarbeiter ein
Unkostenbeitrag in Höhe von 10 € bzw. der Anteil am
Dozentengehalt in Rechnung gestellt. Bis auf Krankheit,
hat die Abmeldung für die Weiterbildung mindestens
14 Arbeitstage vor Fortbildungsbeginn zu erfolgen.
Dienstplanbedingte Abmeldungen sind mit dem zuständigen Abteilungsleiter abzustimmen.
•Für externe Teilnehmer wird ein Unkostenbeitrag zwischen 5 – 30 € erhoben. (siehe auch Bemerkungen / Hinweise *). Der Unkostenbeitrag ist am Tag der Veranstaltung zu begleichen. Sie erhalten eine Quittung.
Einen herzlichen Dank an unsere Mitarbeiter / innen,
welche mit viel Engagement ihr Wissen in internen Fortbildungen weitergeben.
Antea_Diakomed_185x84_Layout 1 08.03.13 11:06 Seite 1
ANTEA Bestattungen Chemnitz GmbH
www.antea-bestattung.de
Über den Tod spricht
man nicht.
Wieso eigentlich?
Bei uns finden Sie nicht nur
Sachverstand, sondern auch
Verständnis.
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Chemnitzer Straße 16 A, 09212 Limbach-Oberfrohna
TAG UND NACHT Tel. (03722) 98 300
qualitätszertifizierter Bestattungsdienstleister
26
26
ZEIT FÜR MENSCHEN
DIAKOMED
Ausbildung und Beruf – Innerbetriebliche Fortbildung – Wichtige Termine
Titel
TERMINE oktober bis dezember 2014
Bitte beachten Sie die Änderungen bzw. neuen Termine.
DATUM / UHRZEIT / ORT
Thema
Referent / en
Bemerkungen / Hinweise
22.10.2014
1.Gruppe:
14.30 – 16.00 Uhr
2.Gruppe
16.00 – 17.30 Uhr
Konferenzraum
Humor in der Pflege
Frau Schäfer
Alle Mitarbeiter
Teilnehmerzahl pro Gruppe:
20 Personen
05.11.2013
14.30 – 16.00 Uhr
Konferenzraum
Einsatz von Hilfsmitteln –
vor allem in der Unfallchirurgie
Herr Neumeister
Reha Aktiv
Alle Mitarbeiter
12.11.2014
14.30 – 16.00 Uhr
Konferenzraum
Vom Fehler zur Sicherheit –
wie wir aus Fehlern lernen können
Herr Schelonsek
Alle Mitarbeiter
26.11.2014
14.30 – 16.00 Uhr
Konferenzraum
Hämostaseologie
Blutgerinnung – Basics und
Stolpersteine in der Diagnostik
Fr. Felsberg
Alle Mitarbeiter
Montag
Rückenschule
14.30 – 15.30 Uhr
15.45 – 16.45 Uhr
Wöchentlich / Physiotherapie
Team der
Physiotherapie
Alle Mitarbeiter
Aquafitness
Montag
10.30 – 11.30 Uhr
14.00 – 15.00 Uhr
Wöchentlich / Physiotherapie
Team der
Physiotherapie
Alle Mitarbeiter
Wieder ab Frühjahr 2015
Anmeldung ab sofort
Team der
Physiotherapie
Alle Mitarbeiter
Kosten für externe Teilnehmer:
20 €
Zusatzkurse
Nordic Walking
Wichtige Termine für Mitarbeiter, Patienten und alle Interessenten
Bei Ihrem Besuch einer Patientenveranstaltung im Krankenhaus erhalten Sie vor Ort ein Freiticket zum kostenlosen Parken. Somit haben Sie keine Parkplatz-Kosten.
Was?
Wann?
Wo?
Tag der Chirugie
25.10.2014
09.00 – 12.00 Uhr
DIAKOMED – Diakoniekrankenhaus
Chemnitzer Land gGmbH
Limbacher Str. 19 b
09232 Hartmannsdorf
Babymesse
08.11.2014
10.00 – 14.00 Uhr
DIAKOMED – Diakoniekrankenhaus
Chemnitzer Land gGmbH
Limbacher Str. 19 b
09232 Hartmannsdorf
Tag der Inneren Medizin
29.11.2014
09.00 – 12.00 Uhr
DIAKOMED – Diakoniekrankenhaus
Chemnitzer Land gGmbH
Limbacher Str. 19 b
09232 Hartmannsdorf
Rentnerweihnachtsfeier
(für ehemalige Mitarbeiter/innen)
01.12.2014
16.00 Uhr – 18.00 Uhr
2.OG Personalspeise
Kinderweihnachtsfeier
(für Mitarbeiterkinder)
08.12.2014
16.00 Uhr – 18.00 Uhr
2.OG Personalspeise
Vorstellung der Klinik im
DIAKOMED MVZ-Chemnitz gGmbH
Anfang 2015
exakte Terminierung folgt
Veranstalter: Ltd. OA Dr. med. Bähr
Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben
27
27
DIAKOMED
Personen und Daten PERSONEN und DATEN
WIR GRATULIEREN HERZLICH
ZUM GEBURTSTAG
60. Sabine Hofmann
Wolfgang Meyen
55. Barbara Harzendorf
Sabine Landgraf
Ines Scholz
50. OA Dr. Claus-Uwe Claßen
40. Andreas Bachmann
Kristina Scharf
30. Oliver Lohse
Marcel Schelonsek
20. Daniel Groschupf
Cindy Wieder
WIR GRATULIEREN
Stefan Jeschkowski
zum erfolgreichen Abschluss
als Gefäßassistent
Stephanie Donner und Ruby Esche
Weiterbildung zur FachgesundheitsKrankenpflegerin für Intensivpflege und
Anästhesie im Erwachsenen­bereich
Ich stelle
mich vor
Sarah Endler, Mitarbeiterin
Kaufmännisches Controlling
- Altenheim- Am
• 198 Plätze:
Wasserturm
Zweibettzimmer - mit Balkon
Einzelzimmer - teilweise mit Balkon
• Rufanlage, eigenes Telefon, TV- und
Radioanschluss in jedem Zimmer
• alle Pflegestufen
• Beschäftigungsangebote
• vielfältige kulturelle Veranstaltungen
• spezielle Dementenbetreung
• Zusammenarbeit mit: Physiotherapie,
Ergotherapie, Logopädie, Friseur
• hauseigene Küche und Wäscherei
• Cafeteria
• Garten mit Sonnenterrasse
• günstige Verkehrsanbindung, Citybus ab Haus
gGmbH
09212 Limbach-Oberfrohna • Heinrich-Mauersberger-Ring 23
Tel.: 03722/ 89 10 • Fax: 03722 / 89 11 11
e-mail: info@am-wasserturm.de • www.am-wasserturm.de
28
UNSERE DIENSTJUBILARE
10 Jahre
Janet Mengert
Jeannine Israel Stöber
WIR GRATULIEREN HERZLICH
zur Geburt
Susanne Gruner mit Sohn Pepe
Theres Kranz mit Sohn Finn
Dr. Thomas Pucklitzsch mit
Tochter Mathilde
Anke Walther mit Tochter Greta
Sehr geehrte Leserinnen und Leser
der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift
DIAKOMED,
heute möchte ich die Möglichkeit nutzen, mich Ihnen vorzustellen.
Mit dem Einstieg als Mitarbeiterin des
kaufmännischen Controllings begann
für mich am 02.06.2014 eine neue berufliche Herausforderung im DIAKOMED – Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land gGmbH.
Ich habe in diesem Jahr mein Masterstudium im Bereich Wirtschaftswissenschaften an der TU Chemnitz erfolg-
Dr.-Roth-Straße 13
09217 Burgstädt
Tel.: 03724 - 2088
Fax: 03724 - 14530
Wohnen unter Betreuung für Jung und Alt
● attraktive, gepflegte Wohnlagen
● barrierearmes Wohnen
● Begegnungsstätte
● Gemeinschaftsräume
● Betreuungsleistungen
● Hausnotruf
● individueller Wohnungsausbau
kontakt@wbg-burgstaedt.de
www.wbg-burgstaedt.de
DIAKOMED
Personen und Daten
WIR GRATULIEREN HERZLICH
ZUr eheschlieSSung
Stephanie Hausmann
(ehem. Landgraf)
November
Jana Kühnert, Franziska Wagner
WIR BEGRÜSSEN ALS NEUE
MITARBEITER / -INNEN
Septemper
Julia Fritsch, Thomas Schnee,
Nicole Trommler
Oktober
MUDr Vladimir Kijensky,
Katrin Leonhardt
WIR verabschieden folgende
MITARBEITER / -INNEN
Septemper
Sandra Bonke, Manuela Heft,
Manuela Spranger
reich abgeschlossen. In dem Studium
konnte ich mir umfassende Kenntnisse im Bereich Controlling sowie im
operativen und strategischen Mana­
gement aneignen. In der Einarbeitungszeit mit Susanne Gruner lernte ich zusätzliche krankenhausspezifische Gegebenheiten und Statistiken kennen.
Meine derzeit erworbenen Kenntnisse
möchte ich gern im DIAKOMED – Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land
gGmbH einbringen und mein Wissen
im Bereich des Krankenhaus-Controllings weiter ausbauen.
Ich freue mich darauf, zukünftig an
der Weiterentwicklung des Berichtswesens mitzuwirken, so dass einerseits die Geschäftsleitung bei ihren
operativen und strategischen Entscheidungen optimal unterstützt wird.
Andererseits möchten wir durch die
Verbesserung von Auswertungen den
einzelnen Fachbereichen aussagekräftige Zahlen zur Verfügung stellen, die
die aktuelle Situation abbilden, um
mögliche Verbesserungspotentiale aufzuzeigen und somit zum weiteren Erfolg des Krankenhauses beitragen.
Oktober
Eva-Maria Emmerrich
(Renteneintritt),
Olaf Schmidt (Renteneintritt)
Dezember
CHA DM Sören Mehlhose,
Jan Meyer, Dr. Hans Ost,
Katharina Schneider,
Manuela Spranger,
Luisa Schulze
Herzlich willkommen!
Herzlichen Dank und
für die Zukunft alles Gute!
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
haben mich sehr freundlich aufgenommen. Besonders möchte ich mich
bei Susanne Gruner, welche sich Ende
August in den Mutterschutz verabschiedet hat, und bei Katrin Walter,
welche seit September aus der Elternzeit zurückgekehrt ist, für die Unterstützung in der Einarbeitungsphase
bedanken.
Ich freue mich auf eine gute und zielorientierte Zusammenarbeit mit allen
Mitarbeitern des Hauses.
IHR AMBULANTER
PFLEGEDIENST
Seit dem 01.12.1998 versorgt der ambulante
Pflegedienst der Hauskrankenpflege Hentschel seine Kunden.Das Einzugsgebiet des
Pflegedienstes erstreckt sich über das nördliche Stadtgebiet von Chemnitz.
Weiterhin betreuen wir Patienten auch
bis Limbach- Oberfrohna, Hartmannsdorf,
Mühlau, Kändler, Burgstädt, Claußnitz und
Lichtenau. Das Leistungsangebot umfasst alle
im häuslichen Umfeld benötigten Hilfeleistungen. Neben den Kranken- bzw. Pflegekassenleistungen bietet die Hauskrankenpflege
Hentschel auch Privatleistungen, zum Beispiel
im hauswirtschaftlichen Bereich, an.
Hauskrankenpflege Hentschel
Obere Hauptstraße 41
09228 Chemnitz / OT Wittgensdorf
Tel.: 037200-80552
Fax.: 037200-80553
Mobil: 0151-55136960
Öffnungszeiten Büro
Dienstag:
08.00 – 15:00 Uhr
Donnerstag:
08:00 – 16:00 Uhr
Freitag:
08:00 – 14:00 Uhr
Weitere Termine nach Absprache.
info@hauskrankenpflege-hentschel.de
www.hauskrankenpflege-hentschel.de
29
DIAKOMED
Kniffliges
1 Fachbegriff für Bluterguss · 2 Blutvergiftung · 3 starker Gelenkverschleiß · 4 Abwehrsystem des Körpers
5 chronische Erkrankung der Atemwege · 6 Verkrümmung der Wirbelsäule · 7 Unverträglichkeit von Milchzucker
8 umgangsprachlig: Gynäkologe · 9 operatives Fachgebiet der Medizin · 10 stützt bei Gefäßerkrankungen · 11 durch
Milben übertragene Krankheit · 12 Anwendung ätherischer Öle als Medikament · 13 erhöhte Körpertemperatur
14 Entnehmen von Körperflüssigkeit zur Probe · 15 lat. Lungenbläschen · 16 Arznei gegen Infektionskrankheiten
17 Verbindung zwischen Fetus und Plazenta · 18 optische Fehlsichtigkeit · 19 Gesundheitszustand · 20 Fachbegriff
für „Grauer Star“ · 21 auch als „Mondsucht“ bekannt · 22 Zuordnung von Befunden · 23 implantierte Prothese am
Kniegelenk · 24 Subs. sich schlecht fühlen · 25 Regenbogenhaut im Auge
9
1
19
14
12
5
4
15
11
20
13
2
3
10
16
23
8
21
22
17
6
24
25
18
7
Das Lösungswort benennt einen Begriff aus der Geburtsvorbereitung.
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DIAKOMED
Nachdenkliches
8 Regeln des Genießens
•Nimm Dir Zeit zum Genießen
•Genieße auf Deine eigene Art
•Gönne Dir Genuß
•Genieße lieber wenig, dafür aber richtig
•Genieße bewusst
•Überlasse Deinen Genuß nicht allein dem Zufall •Genieße die kleinen Dinge des Alltags
•Schule Deine Sinne für Genuß

Der Langenberger Volkschor e.V.
1901 wurde der Langenberger Volkschor als reiner Männerchor gegründet. Während der beiden Weltkriege wurden die Zusammenkünfte unterbrochen, aber es fanden
sich immer wieder Menschen, die den Chor nach den
Kriegen wieder aktivierten. Inzwischen ist es ein gemischter Chor geworden und dem Volkslied treu geblieben.
Am 13.06.2014 wurde der Chor von einem Vertreter des
Kultusministeriums Dresden mit der Zelter-Plakette, des
Bundespräsidenten Herr Joachim Gauck, ausgezeichnet.
Text: Frau Dr. Maria Martsch
Inh. Anett Borrmann
Zusätzlich zu den allgemeinen physiotherapeutischen Leistungen bieten wir:
NE
lpra
U
* Manuelle Therapie nach dem Maitland-Konzept
für d ktikerle
Manuelle
Lymphdrainage
*
Phy en Ber istung
e
siot
* Manuelle Extension der HWS
hera ich
pie
* Behandlung nach dem McKenzie-Konzept
* Triggerpunktbehandlung
* Spezielle Migränemassage
* Behandlung cranialer Nerven und deren Auswirkungen
* Wirbelsäulentherapie nach Dorn
* Behandlung von Kopfschmerzen
Hei
Am Hohen Hain 18
09212 Limbach-Oberfrohna
Tel. / Fax (03722) 69 77 89
physiotherapie-borrmann@web.de
Behandlungszeiten
Montag – Donnerstag
8.00 – 18.30 Uhr
Freitag
8.00 – 12.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
31
Wissenswertes von A – Z
A Ärztliche Weisungen
Sie tragen viel zu Ihrer Genesung bei, wenn Sie sich an die
ärztlichen Weisungen halten und nur die verordneten Medikamente einnehmen. Ohne Einwilligung des Arztes sollten Sie
nicht aufstehen, spazierengehen oder das Krankenhaus verlassen. Für ein rechtzeitiges Erscheinen zu etwaigen Spezialuntersuchungen sind Ihnen unsere Mitarbeiter dankbar.
Alkoholische Getränke
Das Mitbringen und der Genuss alkoholischer Getränke kann
verständ­licherweise nur mit Zustimmung des behandelnden
Arztes gestattet werden.
Allgemeine Vertragsbedingungen
Die AVB liegen in der Aufnahme aus bzw. werden Ihnen auf
Wunsch ausgehändigt.
Andachtsraum
Der Andachtsraum steht Ihnen jederzeit offen. Er befindet sich
im 1. Obergeschoss Haus E über der Eingangshalle.
Anschrift für Patientenpost
Ihre Post lassen Sie bitte an die Anschriften des jeweiligen
Krankenhausbereiches adressieren. Einen Briefkasten finden
Sie im Foyer neben dem öffentlichen Münzfernsprecher.
AuSSenbereich des krankenhauses
Bei entsprechender Witterung wird der Außenbereich der Einrichtung gern für einen Spaziergang genutzt. Kinderwagen
können geliehen werden.
B Beschwerden
Für den Fall, dass Sie mit unserer Arbeit nicht zufrieden sind,
leiten Sie bitte Ihr Anliegen an unser Beschwerdemanagement / Qualitätsmanagement (2. Obergeschoss, Haus A) weiter. Gerne können Sie sich auch direkt an den Geschäftsführer
wenden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Ihr Anliegen in den
entsprechenden Patientenbefragungsbogen zum Ausdruck zu
bringen. Zum Einwurf nutzen Sie die in jeder Station sowie am
Tresen im Eingangsbereich aufgestellten Meinungsboxen.
Besuche
Besuche bitte nur während der Besuchszeiten durchführen,
soweit es der Gesundheitszustand des Patienten zulässt und
keine Störung anderer Patienten oder des Betriebsablaufes erfolgt. Für Auskünfte zum Gesundheitszustand der Patienten,
über weitere Diagnostik und Therapie vereinbaren Sie bitte
einen Termin mit dem Stationsarzt. Machen Sie Ihre Angehörigen bitte darauf aufmerksam, dass erkältete Besucher für viele
Kranke eine große Gefahr bedeuten.
Bibliothek
Bettlägerige Patienten können ihre Buchwünsche beim Pflege­
personal äußern. Die Bibliothek ist wochentags von 12.30 – 13.30
Uhr für Sie geöffnet.
Blumen
Bitte bringen Sie keine Topfpflanzen mit, da die Gefahr der
Übertragung von Krankheiten besteht.
Bus
Abfahrtszeiten entnehmen Sie bitte dem Fahrplan an der Halte­
stelle vor dem Eingang des Krankenhauses.
D Diabetesberatung
... vermittelt Ihnen eine ausgebildete Diabetes­beraterin sowie
eine Diätassistentin.
E Entlassung
Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Abmeldung in der Patientenverwaltung des Krankenhauses im Erdgeschoß vorzunehmen.
F Fernsehgeräte
Beim Betreiben dieser Geräte ist Rücksicht auf die Patienten
oberstes Gebot.
G Gebührenordnung
Die geltenden Zuzahlungsregelungen und die Ärztliche Gebührenordnung (GOÄ) sind in der Aufnahme einsehbar.
Gottesdienste
Gottesdienste bzw. Andachten finden jeden Montag 19.00 bis
ca. 19.30 Uhr im Andachtsraum statt.
Grüne Damen
... werden die ehrenamtlich tätigen Frauen der Evangelischen
Krankenhaushilfe genannt, welche die nichtmedizinische Betreuung von Patienten gewährleisten.
32
DIAKOMED
H Hausordnung
Wir bitten um Beachtung der Hausordnung – Diese können Sie
am Informationstresen im Foyer (Erdgeschoss) und auf Station
einsehen.
I Inventar
Bitte behandeln Sie Wäsche, Einrichtungsgegenstände, Geräte
usw. im Interesse der nach Ihnen kommenden Patienten schonend.
K Kostenregelung
Die Kassierung der Zuzahlungs­beträge erfolgt durch die Mitarbeiter der Patientenverwaltung. Diese Zuzahlungsbeträge sind
zur Zeit für längstens 28 Kalendertage im Jahr zu entrichten
und deren Höhe richtet sich nach der jeweils gültigen gesetzlichen Regelung. Die Bezahlung am Entlassungstag kann sowohl in bar als auch mit EC-Karte erfolgen.
M Mitgebrachte Medikamente / Heilmittel
Verwenden Sie mitgebrachte Medikamente und Heilmittel bitte nur mit Zustimmung des Stationsarztes. Das Befolgen von
Hinweisen des Arztes kann einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer
raschen Genesung leisten.
P Persönliche Gebrauchsgegenstände
Bringen Sie bitte nur das Notwendigste mit, z. B. Toilettenartikel, Hausschuhe, Bademantel / Morgenrock, Nachhemden /
Schlafanzüge, da das Platzangebot für persönliche Artikel beschränkt ist.
Pflegekosten
Bei Patienten, für die eine gesetzliche Krankenkasse die Kosten
übernimmt, genügt die Vorlage einer gültigen Versichertenkarte.
R Rauchen
Mit Wirkung des Nichtrauchergesetztes per 01.02.2008 ist das
Rauchen im Krankenhaus nicht mehr erlaubt. Wir bitten Sie, die
ausgewiesenen „Raucherinseln“ zu benutzen und die rauchfreie
Zone unbedingt zu beachten. Nehmen Sie den Aufenthalt bei
uns als Anlass, das Rauchen ganz aufzugeben.
Ruhe, Sauberkeit und Ordnung
In einem Krankenhaus ist wie in jeder anderen Gemeinschaftseinrichtung gegenseitige Rücksichtnahme besonders wichtig.
Halten Sie den Beginn der Nachtruhe um 22.00 – 6.00 Uhr sowie
den Zeitraum der Mittagsruhe um 13.00 – 14.00 Uhr auch im Interesse Ihrer Mitpatienten ein. Niemand ist gern krank, und auch
die anderen haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Sie.
S Seelsorger
Durch unser Personal können Sie auf Wunsch einen Ge­sprächstermin mit dem Krankenhaus-Seelsorger vereinbaren. Pfarrer
Mika J. Herold, Telefon im Haus: 03722 76-2171, Telefon Kirchgemeinde Pleißa: 03722 93212, E-Mail im Haus: mika.herold@
diakomed.de, E-Mail Kirchgemeinde Pleißa: mikaherold@me.com
T Telefonbenutzung
Wir bitten das Handyverbot im Krankenhaus zu beachten. Mit
dem Erwerb der Chipkarte können Sie auch am Bett telefonieren. Einen öffentlichen Münzfernsprecher finden Sie im Erdgeschoss, Haus E.
Tiere
… können aus hygienischen Gründen nicht mit in unsere
Einrichtung gebracht werden.
U Urlaub
In begründeten Ausnahmefällen können Sie mit Zustim­mung
des Stationsarztes Urlaub erhalten.
V Verpflegung
Die jeweils richtige Verpflegung ist Bestandteil Ihrer Behandlung. Wir bitten Sie deshalb in Ihrem eigenen Interesse, eine
ärztlich verordnete Diät genau einzuhalten. Auch die übrige
Verpflegung wird nach ärztlichen und ernährungswissenschaft­
lichen Grundsätzen so zubereitet, wie es für ein Krankenhaus
erforderlich ist. Wir bitten Sie aber um Verständnis, wenn wir
nicht jedem Geschmack gleicher­maßen gerecht werden können.
W Wertsachen
Sie können Ihre Wertsachen gegen Quittung bei der Krankenhauskasse deponieren. Für Wertsachen, die nicht dort hinterlegt sind, übernehmen wir aus verständlichen Gründen keine
Haftung.
Hochwasser 2013 –
die Hilfe geht weiter!
Foto: © ADH / Thomas Lohnes
Für Geschädigte der Hochwasser-Katastrophe
stellen die Johanniter finanzielle Mittel zur
Verfügung, die helfen sollen, den Schaden
auszugleichen.
Die Hilfe wird möglichst unbürokratisch für
die Sanierung von Gebäudeschäden, zum Kauf
von Haushaltsgeräten oder Hausrat gewährt,
jeweils abhängig von Notlage, Vermögen und
Einkünften.
Jetzt informieren:
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finden Sie weitere Informationen über die
Unterstützungsmöglichkeiten, die schriftliche
Beantragung der Hilfeleistungen sowie alle
nötigen Formulare.
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33
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und Schwesternrufanlage ausgestattet
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individuell gestaltet werden
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individuelle seelsorgerische Betreuung
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Sprechstunden unserer Kliniken und Abteilungen sowie Kontaktdaten für Terminvergaben
DIAKOMED
Klinik für Innere Medizin I
ChÄ Dr. med. Gerlind-Juana Hermsdorf
Ermächtigungssprechstunde
Termine
• Echokardiografie einschl. transoesophagealer und Stress-Echo­
kardiografie / Doppler-Duplexsonografie venöser, arterieller Gefäße
mit Überweisungsschein durch den fachärztlich tätigen Internisten
Terminvergabe nach individueller Absprache
über Chefarztsekretariat Annerose Barde
Telefon: 03722 76-2440 oder 76-1572
• Schrittmacherkontrolle / -programmierung bis 3 Monate nach Implan­
tation (in unserer Klinik) – mit Überweisungsschein durch den Hausarzt
Schriftliche Terminvergabe durch
Funktionsdiagnostik
• Privatsprechstunde
Terminvergabe über Chefarztsekretariat
Annerose Barde Telefon: 03722 76-2440 / 76-1572
Termine für geplante stationäre Aufnahmen über die Case Managerin
Annette Löschmann bzw. Anke Juhrs
Telefon: 03722 76-1576
Telefax: 03722 76-2036
Klinik für Innere Medizin II
ChA Dr. med. Tom Ziegler
Sprechstunden
Termine
• Chefarzt-Sprechstunde
Donnerstag
15.00 – 17.00 Uhr
• Endoskopie
Montag, Mittwoch und Freitag
13.00 – 15.00 Uhr
• Gastroenterologie / Diabetologie
• Allgemeine Innere Medizin
Dienstag
13.00 – 15.00 Uhr
• Diabetisches Fußsyndrom
Donnerstag
13.00 – 15.00 Uhr
Ermächtigungen liegen vor für:
• Gastroenterologische / Diabetologische / Allgemeininternistische Ambulanz auf Überweisungsschein eines fachärztlich tätigen Internisten
• Ambulanz Diabetisches Fußsyndrom auf Überweisung einer diabetologischen Schwerpunktpraxis
• Ambulante 24 Stunden ph-Metrie auf Überweisung vom Facharzt für Gastroenterologie
Terminvereinbarungen über die Case Managerin
Annette Löschmann bzw. Anke Juhrs
Telefon: 03722 76-1576
Telefax: 03722 76-2036
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
ChA Dr. med. Ulf Schendel
Sprechstunden
Termine
• D-Arzt und BG-Verfahren § 6 und
Verletztenartenverfahren / Sprechstunde
Montag – Donnerstag
13.00 – 16.00 Uhr
• Endoprothesen
Montag 10.00 – 12.00 Uhr · Dienstag 9.00 –
12.00 Uhr · Mittwoch nach Absprache
• Schulter / Knie
Dienstag
13.00 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung
• Fuß
Montag
13.00 – 16.00 Uhr
• KV-Ermächtigungssprechstunde ChA Dr. Ulf Schendel
Dienstag
13.00 – 16.00 Uhr
(auf Überweisung durch Chirurgen / Unfallchirurgen, Orthopäden)
• Privat (ChA Dr. Ulf Schendel)
(über ChA-Sekretariat, Frau Süß, Telefon: 03722 76-2200)
Terminvereinbarungen über die Case Managerin Dana Mewes
Dienstag
13.00 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung
Telefon: 03722 76-1408
Der Chefarzt der Klinik, Dr. med. Ulf Schendel, verfügt über die Zulassung als Durchgangsarzt (D-Arzt) zur Behandlung von Arbeits­
unfällen nach dem berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren. Gutachten für Versicherungen, Berufsgenossenschaften und Gerichte
werden erstellt.
36
DIAKOMED
Sprechstunden unserer Kliniken und Abteilungen sowie Kontaktdaten für Terminvergaben
Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
ChA Dipl.-Med. Sören Mehlhose
Sprechstunden
Termine
• Chefarzt-Sprechstunde
Dienstag
12.00 – 15.30 Uhr
und nach Vereinbarung
Termine über die Case Managerin Janet Mengert
Telefon: 03722 76-1579
Klinik für GefäSS- und endovaskuläre Chirurgie
ChA Dr. med. Rainer Fritzsche
Sprechstunden
Termine
• Sprechstunde
Mittwoch
9.30 – 15.30 Uhr
Termine über die Case Managerin Janet Mengert
Telefon: 03722 76-1579
Ermächtigung zur Ultraschalldiagnostik Gefäße, diabetisches Fußsyndrom und komplizierte venöse Ulcera
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
ChA Dr. med. Helmut Guba
Sprechstunden
Termine
• Chefarzt-Sprechstunde
Montag und Donnerstag
09.00 – 12.00 Uhr
• Sprechstunde
Vorstellung ambulante u. stationäre OP-Vorbereitung
Montag
12.00 – 16.00 Uhr
• Geburtsplanung
• 3D-Ultraschall
• Degum II + Doppler
• Urodynamik
Montag und Donnerstag
08.00 – 15.00 Uhr
• Geburtsplanung
Täglich nach Vereinbarung
12.00 – 15.00 Uhr
Termine über die Case Managerin Steffi Olschewski
Telefon: 03722 76-1573
Telefax: 03722 76-2013
Ermächtigungen liegen vor für:
• Mamma-Sonographie
• Degum II = Feindiagnostik
• Doppleruntersuchung in der Schwangerschaft
• Untersuchungen von niedergelassenen Fachärzten Gynäkologie
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
ChA Dr. med. Frank-Günter Mewes
Sprechstunden
Termine
• Anästhesie-Sprechstunde
Terminvereinbarung über Chefarztsekretariat Sylvia Bonitz
Montag bis Freitag
Telefon: 03722 76-2211
Fachabteilung für Radiologie
ChA Dipl.-Med. Olaf Dost
Röntgenambulanz
Öffnungszeiten
• Anmeldung für Röntgen 03722 76-2455 oder 76-2458
• Für Privatpatienten und Patienten der Berufsgenossenschaft (BG)
sind Untersuchungen CT möglich
• Ambulante MRT-Untersuchungen erfolgen auf Überweisung
aller niedergelassenen Ärzte
• Anmeldung und Terminvergabe CT: 03722 76-2456 oder 76-2458
• Anmeldung und Terminvergabe MRT: 03722 76-3815
Montag bis Freitag
07.00 – 18.00 Uhr
Ermächtigung zur Durchführung folgender ambulanter Leistungen:
• Gesamtes Spektrum der konservativen Radiologie (Thorax, Abdomen, Skelett, Knochen, Gelenke).
Für dieses Gebiet liegt eine kassenärztliche Ermächtigung vor.
• Die Ermächtigung zur ambulanten MRT-Untersuchung (Diagnostik) liegt seit 01.01.2012 vor.
37
DIAKOMED
Wo finde ich was Besuchszeiten
Täglich 15.00 – 19.00 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten bitte beim
diensthabenden Pflege­personal melden.
Notfallaufnahme
Täglich 00.00 – 24.00 Uhr
Tel.: 03722 76-2409
Aufnahme
Mo – Fr 06.00 – 20.00 Uhr
Sa, So und Feiertags 07.00 – 20.00 Uhr
Pause 12.00 – 12.30 Uhr
Tel.: 03722 76-2031 / 2033
Klinik für Innere Medizin I
Station 2A – Innere Medizin
Erdgeschoss
Haus C | Tel.:03722 76-2632
Station 2B – Stroke Unit
Erdgeschoss
Haus C | Tel.: 03722 76-1509
Station 3 – Innere Medizin
Erdgeschoss
Haus D | Tel.:03722 76-2642
Klinik für Innere Medizin II
Station 8 – Innere Medizin
2. Obergeschoss – Rechts
Haus C | Tel.:03722 76-2832
Station 9 – Innere Medizin
2. Obergeschoss
Haus D | Tel.:03722 76-2842
Funktionsdiagnostik
Erdgeschoss
Haus A | Tel.:03722 76-1558 / -1505
Klinik für Orthopädie
und Unfallchirurgie
Station 4 – Orthopädie
und Unfallchirurgie
1. Obergeschoss
Haus B | Tel.: 03722 76-2722
Station 5 – Orthopädie
und Unfallchirurgie
1. Obergeschoss
Haus C | Tel.: 03722 76-2732
Notfallaufnahme mit
ambulantem OP-Zentrum
Erdgeschoss
Haus A | Tel.: 03722 76-2409
D-Arzt und BG-Verfahren § 6
und Verletztenarten­
verfahren / Sprechstunde
Erdgeschoss
Haus A | Tel.: 03722 76-2428
ab 13.00 Uhr
Klinik für Allgemein- und
Visceralchirurgie
Station 8 – Allgemein- und
Visceralchirurgie
2. Obergeschoss – Links
Haus C | Tel.: 03722 76-2832
38
Klinik für GefäSS- und
endovaskuläre Chirurgie
Station 5 – Gefäß- und
endovaskuläre Chirurgie
1. Obergeschoss
Haus C | Tel.: 03722 76-2732
Klinik für Gynäkologie
und Geburtshilfe
Entbindung (Geburtensaal)
Untergeschoss
Haus B | Tel.: 03722 76-2307
Station 1 – Geburtshilfe / Gynäkologie
Untergeschoss
Haus C | Tel.: 03722 76-2322
Klinik für Anästhesiologie
und interdisziplinäre
Intensivmedizin
Intensivstation (ITS)
1. Obergeschoss
Haus A | Tel.: 03722 76-2240
OP-Saal-Bereich | 4 OP-Säle
1. Obergeschoss | Haus A
Fachabteilung für Radiologie
Röntgen / CT / MRT / Mammografie
Erdgeschoss
Haus A | Tel.: 03722 76-2455
Öffnungszeiten RöntgenAmbulanz / MRT
Mo – Fr 07.00 – 18.00 Uhr
ggf. vorherige tel. Anmeldung unter
Tel.: 03722 76-2455 / -2458
Zentrallabor
Erdgeschoss
Haus A | Tel.: 03722 76-2491
Interdisziplinäre tagesklinik
Erdgeschoss
Haus B | Tel.: 03722 76-2622
Abteilung Physiotherapie
Untergeschoss
Haus B | Tel.: 03722 76-2330
Sozialdienst
1. Obergeschoss
Haus A | Tel.: 03722 76-1538 / -1550
verwaltung
2. Obergeschoss
Haus A
Geschäftsführung
Tel.: 03722 76-2100
Pflegedienstleitung
Tel.: 03722 76-2121 / -1533
Personalabteilung
Tel.: 03722 76-2130 / -2131
Abt. Rechnungswesen
Tel.: 03722 76-2126
Qualitätsmanagement
Tel.: 03722 76-2527 / -1571
Abt. Einkauf
Tel.: 03722 76-2122 / -2123
Abt. EDV
Tel.: 03722 76-2162 / -1518
Abt. Medizincontrolling
Tel.: 03722 76-2150 / -2140 / -2108
Hygienefachkraft
Tel.: 03722 76-2526 / -1546
Praxisanleiterin
Tel.: 03722 76-2521
Öffentlichkeitsarbeit
2. Obergeschoss
Haus E
Tel.: 03722 76-2529 / -1555
Abt. Technik
Untergeschoss
Haus A | Tel.: 03722 76-2190
Verweilen und austauschen
Café am Krankenhaus
täglich 14.00 – 18.00 Uhr
Erdgeschoss
Haus E
Bibliothek
Mo – Fr 12.30 – 13.30 Uhr
bzw. nach Absprache
1. Obergeschoss | Haus E
Andachtsraum
1. Obergeschoss | Haus E
Krankenhaus-Seelsorger
1. Obergeschoss | Haus A
Dienstleistungs­angebot
Friseur
Mo – Fr 09.00 – 18.00 Uhr
Sa 08.00 – 12.00 Uhr
Tel.: 03722 76-3911
Erdgeschoss | Haus E
Kiosk
Bitte beachten Sie
den Aushang am Kiosk!
Erdgeschoss | Haus E
Bankautomat
Erdgeschoss | Haus E
Briefkasten
Erdgeschoss | Haus E
Öffentlicher Münzfernsprecher
Erdgeschoss | Haus E
Getränkeautomaten
Erdgeschoss | Haus A
Untergeschoss | Haus B
Erdgeschoss | Haus E
Parkgebührenautomat
Erdgeschoss | Haus E
Fußpflege
Nach Vereinbarung, Frau Donig
Tel.: 0179 1995503
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Wo finde ich was
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1. OBERGESCHOSS
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so erreichen sie uns
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Diakoniekrankenhaus
Chemnitzer Land gGmbH
Limbacher Str. 19 b
09232 Hartmannsdorf
Unsere Kliniken und Abteilungen auf einen Blick
Innere Medizin I
–Kardiologie, Pulmologie
und Angiologie
Innere Medizin II
–Gastroenterologie
und Diabetologie
Orthopädie und
Unfallchirurgie
llgemein- und
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Visceralchirurgie
Interdisziplinäre
Tagesklinik
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