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Gemeinsam gegen Rassismus und für Toleranz

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Ins Leben finden
– Angebote auf dem Weg in ein „neues“ Leben
Erhalten und Fördern von Ressourcen
im Ersten und Zweiten Lebensbereich - Wohnen und Arbeiten
Regens Wagner Absberg
Gesamtleitung: Dr. Hubert Soyer
Regens Wagner Treuchtlingen
Wohnheim mit Förderstätte für
Menschen nach SHT
Bereichsleitung: Manfred Rehm
Konzeption: Regens Wagner Treuchtlingen
Wohnheim und Förderstätte für Menschen mit SHT
Menschen mit SHT
Wohnheim
Pflege
Förderung
Pädagogik
Therapie
Lebensqualität
Ein neuer Förderstättentag
Ein neuer Förderstättentag
Zielgruppe: Menschen nach SHT I
 Ursachen: Was führt zu einem Schädel-Hirn-Trauma?
 Häufigste Ursache bei jungen Patienten bis zum 30. Lebensjahr:
Verkehrsunfälle
 Bei den über 70 jährigen vor allem:
Stürze
 Weitere Ursachen:
Unfälle im häuslichen Umfeld
Arbeits- und Sportunfälle
Perforierende Verletzungen
(z.B. Schussverletzungen)
Stumpfe Gewalt (z.B. Schlag)
Bei rund 30% der Patienten liegt dabei ein Polytrauma vor, d.h.
eine gleichzeitige Verletzung mehrere Körperteile (z.B. Brust, Bauchraum),
von denen mindestens eine oder deren Kombination lebensbedrohlich ist.
Zielgruppe: Menschen nach SHT II
 Die Folgen von Schädel-Hirn-Traumen sind bei jedem Betroffenen
unterschiedlich und hängen u.a. von der Ursache und dem Ausmaß der
Verletzung ab.
Mögliche Folgen sind z.B. :
 Bewegungseinschränkungen (Lähmungen)
 Ess- und Schluckstörungen
 Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
 Sprachstörungen
 Verhaltensänderungen
 Wahrnehmungseinschränkungen (Sehen, Hören, fühlen…)
Ziele der Arbeit in der Förderstätte I
Ziel ist
die personenzentrierte Bewältigung
neuropsychologischer Störungen auf
motorischer,
kognitiver,
emotionaler und
sozialer
Ebene
immer in Dialog mit dem jeweiligen Betroffenen.
Ziele der Arbeit in der Förderstätte II


Tagesstrukturierung
Förderung in einzelnen Persönlichkeits- und
Lebensbereichen









Kommunikation
Alltagskompetenz
Wahrnehmung und Kognition
Eigenwahrnehmung und Motorik
Emotionaler und sozialer Bereich
Kreativität
Arbeitsanbahnung
Anbahnung von Außenkontakten, Soziale Teilhabe
Körperpflege
 Kontinenz, Ernährung
 Medikation
Schwerpunkte I
Tagesgrundstruktur
09:00 Uhr
11:30 Uhr
12:30 Uhr
14:00 Uhr
16:00 Uhr
Ankommen und Aufsuchen des Gruppenraumes
Tagesorientierung
Gruppenaktivität, evtl. Einzeltherapie
Mittagessen
Mittagsruhe oder Mittagsgruppe
Gruppenaktivität, evtl. Einzeltherapie
Abschluss und Begleitung ins Wohnheim
In dieser Tagesstruktur werden individuelle Angebote und Einzeltherapien
angepasst an Bedürfnisse und Erfordernisse der Einzelnen integriert.
Die grundpflegerische Versorgung wird durchgehend gewährleistet
Schwerpunkte II
 Zusammenstellung und Organisation der Gruppen
nach durchgehenden Tagesthemen.
Im Wochenprogramm wird nach fünf Metaebenen
gearbeitet:





Wahrnehmung und Kognition
Lebenspraxis und Alltag
Handwerk und Arbeit
Bewegung
Kunst und Kreativität
Die Wochenstruktur wird an individuelle Themenschwerpunkte der
Besucher angepasst.
Der individuelle Wochenplan (Beispiel)
Wochentag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Lebenspraxis
& Alltag
Wahrnehmung
& Kognition
Handwerk
& Arbeit
Kunst
& Kreativität
Bewegung
Tagesthema
Raum 4 / Küche
Raum 1
Raum 3
Raum 3
Raum 2
Vormittag
Vormittag
Vormittag
Vormittag
Vormittag
Mitarbeiter
Raum
Uhrzeit
09:00 bis 11:45
09.00
09.00
09.00
9:00
09:00
Tagesorientierung
Tagesorientierung
Tagesorientierung
Tagesorientierung
Tagesorientierung
9:30
Psychologie
9:30
9:30
9:30
Physiotherapie
Kinaesthetics
Ergotherapie
Mobile Arbeit
Sonnenuhr
10:30
11:45 - 12:30
Mittag: 12:30-14:00
Mittags betreut:
14:00 bis 16:00
Gruppengymnastik
11:00
Zubereitung
Pizzasemmeln
Logopädie
Mittagessen
Mittagessen
Mittagessen
Mittagsessen
Mittagessen
Mittagsruhe
Ruheraum 3.4
Mittagsruhe
Ruheraum 3.4
Mittagsruhe
Ruheraum 3.4
Mittagsruhe
Ruheraum 3.4
(Zimmer)
L./O.
R./ A.
F.
H./A.
---
Nachmittag
Nachmittag
Nachmittag
Nachmittag
Nachmittag
15.00
Musiktherapie
14:00
Logopädie
Küchenarbeit
Rezeptplanung
Physiotherapie
Quizrunde
Wahrnehmung & Kognition
Beispiel Angebote:








Orientierungstraining: zeitlich, räumlich, persönlich
Visuelle Training: Explorationstraining, Lesetraining, Gesichtsfeldtraining,
Handfunktionstraining, Training in natürlicher Umgebung (Straßenverkehr)
Basale Stimulation: taktiles, propriozeptives und vestibuläres
Wahrnehmungstraining, Förderung der Körperwahrnehmung
Gedächtnistraining: Training von Kurzzeit-, Arbeits- (kurzfristige
Speicherung und Verarbeitung von aktuellen Informationen) und
Langzeitgedächtnis, prospektivem Gedächtnis, Altgedächtnis
Ausübung Alltagskompetenzen: Wiedererlernen oder Verbessern der
Kulturtechniken wie: Lesen, Schreiben, Rechnen
Geschichten und Zeitungsartikel vorlesen oder vorlesen lassen und
besprechen
Spielen: Rechenspiele, Gesellschaftsspiele, Kartenspiele, Quizrunden
(Grund- bzw.- Allgemeinwissen, Erdkunde, Geschichte, Literatur usw.)
Wahrnehmung der Natur im Jahreszeitenwechsel
Wahrnehmung & Kognition
Lebenspraxis & Alltag
Ansprechen und Nutzen vorhandener Ressourcen und Kompetenzen in
Alltagssituationen
Beispiel Angebote:


Küchenarbeit: Vorplanung und Organisation der Nahrungszubereitung
Orientierung in der Küche und Umgang mit Küchengeräten
Notwendigkeit der Hygiene
Planung und Durchführung des
Lebensmitteleinkaufes
Gartenarbeit: Wahrnehmung jahreszeitlicher Veränderungen und
Arbeiten im Garten
Umgang mit Gartengeräten
Planung und Organisation des Gartenjahres
Pflanzenpflege, Unkraut jäten

Einkaufen:
Umgang mit Geld
Organisation (z.B. Erstellen von Einkaufslisten)
Üben sozialer Kompetenzen
Örtliche Orientierung (z.B. Stadt, Einkaufszentrum)
Lebenspraxis & Alltag
Lebenspraxis & Alltag
Handwerk & Arbeit
Umgang mit einer Vielzahl von Materialien – Umgang mit Werkzeugen
bei der Anfertigung kleinerer Handarbeiten.

Holzarbeiten, Peddigrohr Arbeit, Tischdekoration, Arbeit mit Pappmaché

Verarbeiten von selbst gesammelte Naturmaterialien

Verarbeiten verschiedener Modelliermassen

Näharbeiten

Mobile Werkstattarbeiten (von WfbM Absberg)
 Kartonage falten
 Montage von Kleinteilen
 Etikettieren
 Stanzarbeiten
Handwerk & Arbeit
Bewegung
Erhaltung und Steigerung der Mobilität
Kontrakturenprophylaxe
Körperwahrnehmung
Lockerung von Verspannungen, Entdecken von neuen Bewegungsmöglichkeiten und Bewegungsmustern
z.B. durch








Kinästhetisches Arbeiten
Aktive & passive Bewegung sowie Mobilisation in der Gruppe und mit einzelnen
Bewohnern
Bewegung im Freien (Kurpark, Sportplatz )
Ballsportarten , wie Basketball, Fußball usw.
Schwimmen
Atemübungen
Lauftraining
Gruppengymnastik, Sitz- sowie Stehgymnastik, Sitztanz
Bewegung
Kunst & Kreativität
Kreativität frei ausleben lassen
Gefühle zum Ausdruck bringen
Angebote zur Selbstreflexion ermöglichen
Ausgleich zu anderen Angeboten herstellen
Erfolgserlebnisse ermöglichen
z.B. durch
 Kreatives Arbeiten mit Ton, Pappe, Stoff, Holz
 Malen auf Leinwand, Papier, Holz, Glas, Pappe, Gips
 Projektarbeiten zu bestimmten Themen, z.B.: Kontraste, Schwarz -Weiß, Tonreliefs
 Medien, wie z.B.: Acrylfarbe, Gouache, Wachskreiden, Ölkreiden, Körpermalfarben
Kunst und Kreativität
Therapeutische Angebote
 Interne Kompetenzen





Pädagogische Angebote
Neuropsychologie
Kinaesthetics und Ergotherapie
Musiktherapie
Kunst und kreatives Gestalten
 Externe Therapien



Ergotherapie
Physiotherapie
Logopädie
 Unterstützung der Kontakte zu Angehörigen
und Angehörigenarbeit


Gemeinsame Feste, Unternehmungen und Ausflüge
Kontaktpflege und Gespräche mit Angehörigen
Kunsttherapie
Kunst & Kinaesthetics
Musiktherapie
Ausflüge mit Angehörigen
Alltag und Nicht-Alltägliches
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