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Magnetfeldtherapie Theoretische Grundlagen im Überblick Wie die

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Magnetfeldtherapie
Theoretische Grundlagen im Überblick
Wie die Wechselwirkung zwischen Magnetfeldern und biologischen
Systemen und die daraus resultierenden funktionellen Veränderungen
genau aussehen, ist noch nicht bekannt. Mittlerweile kann man jedoch auf
verschiedene Arbeitshypothesen zurückgreifen. Eine Zusammenfassung
der derzeit bekannten PEMF-Mechanismen ist in einer Übersichtsarbeit
von Vallbona und Richards dargestellt, die im Jahre 1999 im Fachjournal
Physieal Medicine and Rehabilitation Clinies of North America, Vol. 10, Nr.
3 veröffentlicht wurde. Den folgenden Theorien messen die Autoren
entscheidende Bedeutung für zukünftige Forschungsarbeiten zu:
• Solid state theory of cellular function. Gemäß dieser von Cope
vorgelegten Theorie sind verschiedene Wechselwirkungen magnetischer
Felder in biologischen Systemen zu beobachten, und zwar sowohl auf
atomarer wie auch auf subatomarer Ebene. Copes Prämisse: Innerhalb
von Zellen und Molekülen existieren Mikroregionen, etwa so klein wie die
Ringstruktur eines Moleküls, die auf externe magnetische Felder
empfindlich reagieren (wobei es keine Rolle spielt, wie stark das Feld ist).
In der Folge kommt es zu Wechselwirkungen, die zu veränderten
enzymatischen Reaktionen, veränderten Zellpotenzialen,
Übertragungsgeschwindigkeiten usw. führen.
• Theory of biologie closed electric circuits (Nordenstrom). Das
kardiovaskuläre System fungiert in weiten Teilen des menschlichen
Organismus als Überträger elektrischer Energie. Folglich ist es denkbar,
dass ein magnetisches Feld, ausgehend von einem Permanentmagneten
oder von PEMF, elektrische Ströme erzeugen und in andere Regionen
des Körpers weiterleiten könnte.
• Association-Induction Hypothesis (Ling):
Im Rahmen dieser ausführlich dargestellten Theorie finden sich
verschiedene Erklärungsansätze, was den Effekt magnetischer Felder auf
biologische Systeme betrifft. Moleküle, die im Blut transportiert und einem
externen magnetischen Feld ausgesetzt werden, verändern möglicherweise ihre physiologische Funktion. Große Moleküle, die in
Körperflüssigkeiten an magnetischen Feldern vorbei transportiert werden,
verändern ihre physikochemischen Charakteristika, was zu einer
Änderung der biologischen Eigenschaften ihrer Mutterstrukturen
(Leukozyten, Makrophagen) führt
1
• Ion Cyclotron Resonance Theory. Liboff behauptet, dass biologische
Effekte elektromagnetischer Felder in engem Zusammenhang mit
spezifischen Ionen (z. B. CaH, K+ und MgH) stehen, wobei die auftretenden Frequenzen vom jeweils ionentypischen Ladung-MasseVerhältnis abhängig sind.
• Resonanztheorie: In der von Jacobson vorgelegten Theorie dient die
Elektrogravitation als Vehikel zur Korrektur neurologischer Erkrankungen.
• Ionenparameter-Resonanztheorie (Blanchard, Blackman): Hier werden
biologische Veränderungen, die sich aufgrund paralleler
elektromagnetischer Exposition ergeben, beobachtet und in ihrer Wirkung
auf pathologische Verhältnisse hin interpretiert.
Sowohl Humanstudien als auch Tierversuche deuten darauf hin, dass das
Magnetfeld zu einer Beschleunigung des peripheren Blutflusses führt.
Auch die Veränderung der Fibroblasten- Konzentration, die Fibrinfaservermehrung und die verstärkte Kollagenbildung an Wundstellen ist
wahrscheinlich auf die verbesserte Durchblutung zurückzuführen.
Natürliche magnetische Felder
Das Magnetfeld der Erde
Das Magnetfeld der Erde ist ähnlich ausgerichtet wie ein
Permanentmagnet - allerdings entsprechen die Pole nicht exakt den
geographischen Nord- und Südpolen.
Die Entstehung des geomagnetischen Feldes hängt mit der
unterschiedlichen Dichte der verschiedenen Erd- und Gesteinsmassen im
Erdinneren zusammen: Die Materie im Inneren der Erde bewegt sich
unterschiedlich schnell, es kommt zur Reibung (Dynamotheorie ). Durch
diese Reibung wird Elektrizität erzeugt, welche das riesige, wenn auch
relativ schwache Erdmagnetfeld induziert. Das geomagnetische Feld ist
mit allen künstlich erzeugten Feldern verwandt.
Die Flussdichte des Erdmagnetfeldes beträgt mehr oder weniger konstant
0,5 Gauß. Allerdings gibt es in höheren Breitengraden der Erde Gebiete,
wo bis zu 0,7 Gauß gemessen werden, wogegen in niedrigen Breitengraden, wie etwa an der Küste Brasiliens, etwa 0,23 Gauß vorherrschen.
Schwankungen der magnetischen Polarisation innerhalb der Erdkruste
bedingen nicht selten auch Abweichungen von diesen Zahlen.
2
Man weiß, dass die Taktfrequenz des Erdmagnetfeldes schwankt. Seine
durchschnittliche Frequenz von 7,5 Hz (Schumann- Wellen) kann sich
innerhalb weniger Minuten und in Abhängigkeit der Solarwinde um viele
Zehnerstellen ändern.
Der in den letzten Jahren beobachtete Rückgang in der Flussdichte des
Erdmagnetfeldes sorgt vielfach für Spekulationen - ist man sich doch über
die umweltrelevanten Auswirkungen noch nicht im Klaren. Generell steht
man bei der Erforschung des Geomagnetfeldes und seiner Bedeutung für
das Leben auf der Erde noch am Beginn - obgleich sich im Zuge der
Raumfahrt zeigte, welche gravierenden Probleme auftreten, wenn
Menschen für längere Zeit vom Erdmagnetfeld abgeschirmt sind. Die
ersten Kosmonauten litten nach ihrer Rückkehr auf die Erde
schwerwiegenden physischen und physischen Störungen (Osteoporose,
Depressionen: "Astronautenkrankheit“). In der Folge bediente man sich
künstlicher, in die Raumschiffe installierter Magnetfelder, wodurch sich die
Symptome deutlich abmildern ließen.
Das Phänomen der Umpolung kann für das Leben auf der Erde von
erheblichem Einfluss sein. Selbst bei einem kurzen Verschwinden des
Magnetfeldes während der Umpolungsphase wäre die Erdoberfläche den
kosmischen Strahlen schutzlos ausgesetzt - was vermutlich den
Untergang allen Lebens zur Folge hätte.
Lösen sich Protonen bzw. Elektronen von der Sonnenkorona, so entsteht
kosmische Strahlung. Im oberen Teil der Sonnenatmosphäre, der Korona,
herrschen Temperaturen von bis zu 100 Millionen Grad Celsius, wodurch
die Teilchen eine Geschwindigkeit erreichen, die es gestattet, dass sie
das Schwerefeld der Sonne verlassen (500 km{s).
Die Lorentz-Kraft, welche im Erdmagnetfeld auf die Teilchen wirkt, zwingt
sie in Spiralbahnen entlang der magnetischen Feldlinien. Auf diese Weise
wird das Leben auf der Erde abgeschirmt. Unser Planet besitzt somit
einen Gürtel mit einer relativ hohen Konzentration an geladenen Teilchen,
dessen Existenz erstmals von van Allen postuliert und in der Folge durch
Satelliten nachgewiesen wurde ("Van-Allen-Strahlungsgürtel").
Kosmische Strahlung und Erdmagnetfeld
Geomagnetismus als Orientierungshilfe
Man weiß heute, dass auch die durch das fehlende geomagnetische
Schutzfeld bedingte erhöhte Strahlenbelastung beim Auftreten der
Astronautenkrankheit eine Rolle spielt. Tatsächlich wäre ohne das
geomagnetische Feld kein Leben auf unserem Planeten möglich,
verhindert es doch, dass schädliche Strahlungen
auf die Erdoberfläche treffen können.
Das Erdmagnetfeld hat im Laufe der letzten 70 Millionen Jahre etwa zehn
Mal seine Polarität gewechselt. Seit dem Präkambrium ist die
Positionsveränderung der magnetischen Pole für die Wissenschaft
nachvollziehbar, indem der Nordpol vom heutigen Mexiko durch den
Pazifik bis in seine jetzige Lage im Nordmeer wanderte. Dieses Resultat
ergibt aus der Messung der Magnetisierung von Gesteinsmaterial dessen
Alter man kennt. Bei der Erstarrung des Gesteins vor etwa 600 Millionen
Jahren richteten sich seine magnetischen Partikel nach dem damals
herrschenden Magnetfeld aus, und auch eine spätere Umpolung konnte
nach Erkaltung des Gesteins die Lage seiner Teilchen nicht verschieben.
Diese Messungen beweisen einen Polaritätswechsel des Erdmagnetfeldes
in Abständen von etwa einer Million Jahren, was bedeutet, dass der
magnetische Südpol die Position magnetischen Nordpols einnimmt und
gekehrt. So zeigt etwa der Boden des Atlantischen Ozeans ein
magnetisches Streifenmuster.
3
Grundsätzlich können Kräfte der Erdoberfläche, des Wassers und der Luft
als natürliche Zeitgeber benützt werden: die Schwerkraft, elektrische und
magnetische Felder, die Rhythmen der elektromagnetischen Schwingungen, der Schallwellen und des Luftdrucks.
Viele Organismen werden in ihrem Rhythmus nicht von periodischen
Vorgängen wie dem Wechsel von Tag und Nacht bestimmt, sondern von
ihrem Körperrhythmus. Dieser steht seinerseits wieder im Zusammenhang
mit kosmischen Kräften. Tiere in freier Wildbahn passen sich den
Naturkräften an, was reizärmer und weniger Energie konsumierend ist als
das Leben des modernen Kulturmenschen.
Magnetische Felder beeinflussen in hohem Maße den Informationsfluss
des Menschen: so ist aus den Ergebnissen im elektrisch und magnetisch
abgeschirmten Experimentalbunker bekannt, dass die Versuchspersonen
darin einen um eine Stunde längeren Wach-Schlafrhythmus entwickeln
als Menschen in nicht abgeschirmten Räumen. Kamen im Rahmen der
Experimente künstliche elektrische Felder zur Anwendung, stabilisierte
sich der Zyklus rasch, und man konnte eine Resynchronisation sämtlicher
physiologischer Funktionen beobachten. Geomagnetische Felder können
somit als bioenergetische Basisinformation gelten, wobei Feldern in der
Größenordnung von 10 Hz (SchumannWellen) eine Schlüsselrolle
zukommt.
4
Der Grundrhythmus der irdischen Schumann-Wellen stimmt exakt mit der
Hippocampusfrequenz des Menschen überein. Mit seiner Lage an der
Innenseite des Temporallappens im Gehirn stellt der Hippocampus eine
phylogenetisch uralte Gehirnstruktur dar, die an das Iimbische System
angeschlossen ist, welches zur reaktiven Steuerung der Konzentrationsund Gedächtnisleistung dient und darüber hinaus für die individuelle
Gemütslage des Menschen verantwortlich ist. Die signifikanten "ChaosSymptome" der Versuchspersonen im Bunker verbesserten sich bei einer
einzigen Frequenz: Einem sehr schwachen elektrischen Feld von 10 Hz.
Beim Einsatz dieses Feldes kam es spontan zur Resynchronisation der
physiologischen Funktionen, die Probanden fanden zu ihrem normalen
Biorhythmus zurück.
Ein Aspekt soll in diesem Zusammenhang nicht außer Acht gelassen
werden: Magnetismus wird von Materie nur schwach absorbiert. Aufgrund
ihrer vollständig penetrierenden Eigenschaft wirken Magnetfelder stärker
auf lebende Organismen als elektrische Felder, da elektrische Feldlinien
den Körper aufgrund seines hohen Wasseranteils nicht weit durchdringen
können. Das bedeutet, dass ein schwaches Magnetfeld im menschlichen
Organismus eine höhere Wirksamkeit entfalten kann als ein starkes
elektrisches Feld. Somit benötigen magnetische Felder im Grunde
keine "Verstärker", vielmehr wäre es denkbar, dass sie sich an die
endogene Infomationsübertragung anschließen.
Sferics
Schumann-Wellen entstehen aufgrund der Resonanz zwischen
Erdoberfläche und Heavyside-Schicht (= Untergrenze der Ionosphäre).
Die Erdatmosphäre fungiert dabei als Resonanzkörper, der auf eine
Frequenz von 8 bis 10 Hz anspricht. Dies bedeutet, dass sich bei
elektrischen Entladungen rund um die Erde ausschließlich
Schwingungen in einem Bereich von 8 bis 10 Hz ungedämpft ausbreiten
können. Dies unterscheidet sie von sämtlichen Frequenzen, die mit
führenden physiologischen Frequenzen kongruent sind bzw. mit diesen in
einem ganzzahligen Verhältnis stehen.
Bei bestimmten Arten - von Insekten bis zu Wirbeltieren - geht man von
einer räumlichen Orientierung nach dem Erdmagnetfeld aus. Allerdings
erscheint es fraglich, ob tatsächlich ein "Magnetsinn" existiert: Dies würde
die Existenz signifikanter magnetischer Bestandteile in Zellen und
Gewebe voraussetzen. In diesem Fall würde die rotationale Verschiebung
einzelner oder verketteter Magnetosomen (in die Lipidmembran eingeschlossene Magnetkristalle), einen plausiblen
Wechselwirkungsmechanismus darstellen.
Die Beteiligung von Magnetit an Orientierung und Magnetfeldsensibilität ist
noch ungeklärt. Allerdings kann in allen mit Orientierungssystemen
ausgestatteten Lebewesen Magnetit bzw. Ferritineiweiß nachgewiesen
werden. Bei manchen Insekten wie z. B. Bienen, aber auch bei Fischen,
Vögeln und Säugetieren (Walen, Tümmlern) ist der Magnetitanteil höher
als im menschlichen Gehirn, und man weiß, dass Magnetit millionenfach
stärker auf ein externes Magnetfeld reagiert als normales, nicht
magnetithaltiges Gewebe.
5
Weitere periodische elektromagnetische Felder von biologischer
Bedeutung entstehen durch atmosphärische Entladungen. Man fasst sie
unter dem Begriff Sferics zusammen.
Sferics beschreiben elektromagnetische Erscheinungen wie Föhn oder
Wetterfronten die bei sensiblen Personen zu Befindlichkeitsstörungen
führen können. Wissenschafter der Universität Gießen wiesen vor kurzem
nach, dass der menschliche Organismus beim Phänomen der
Wetterfühligkeit auf feinste magnetische Impulse reagiert.
Das von Sferics ausgehende Frequenzspektrum ist sehr breit. So können
diese Wechselfelder in extrem langweiligen Bereichen auftreten (< 0,3 Hz
bis 300 kHz).
In diese Kategorie fallen die Schumann-Frequenzen gleichermaßen wie
etwa die Frequenz 50 Hz, jener Wert, der den in Europa über elektrischen
Versorgungsleitungen entspricht.
Im Gegensatz dazu beinhaltet der kürzerwellige Bereich des
Frequenzspektrums unterhalb des Tagesrhythmus rein endogene
Funktionsrhythmen, welche keine Verbindung zu Umweltrhythmen zeigen,
sondern dem Stoffwechsel und Informationstransfer dienen.
6
Die Geschichte der Magnetfeldtherapie
So soll Kleopatra zur Erhaltung ihrer Jugend während des Schlafes einen
solchen auf der Stirn getragen haben.
Einleitung
In ähnlicher Weise verwendete man in der indischen, jüdischen,
arabischen und frühgriechischen Medizin Magnete zu Heilzwecken. Bei
Aristoteles finden sich die ersten schriftlichen Belege von therapeutischen
Wirkungen der Magnete, und obwohl die altertümlichen Erklärungen ihrer
Heilkraft oft wunderlich anmuten, liefert die moderne medizinische
Wissenschaft Beweise dessen, was man bereits Jahrhunderte zuvor aus
der Alltagserfahrung wusste.
Magnetische Körper, die in natürlicher Form als Magneteisenstein
vorkommen, wirkten auf den Menschen schon immer geheimnisvoll:
handelt es sich doch um eine Übertragung von Kräften mit Fernwirkung,
ohne dass diese mit den Sinnesorganen wahrgenommen werden können.
Aristoteles, dem wir die meisten Zeugnisse über die frühen griechischen
Naturphilosophen ab 600 v. Chr. verdanken, weiß von Thales zu
berichten, er habe sich den Magneteisenstein beseelt vorgestellt. Auf
diese Weise wurde die Immaterialität der magnetischen Kraft besonders
deutlich ausgedrückt.
Früh schon benutzte man magnetische Körper als Anzeiger der
Himmelsrichtung. Nord-Süd-Ausrichtung eines beweglich gehängten
Magnetsteines war den Chinesen zu Beginn unserer Zeitrechnung eine
Selbstverständlichkeit. Dazu trat später die schwimmende oder an einem
Faden hängende künstliche, d. h. magnetisierte, Nadel: die Magnetnadel.
Schon zweijahrtausende vor der Prägung Begriffes "Magnetismus"
benutzten Heilkundige bei den Chinesen, Indern und Ägyptern natürliche
Magnete zur Behandlung Krankheiten. Im alten China entwickelte sich
eine medizinische Richtung, die bis heute als Traditionelle Chinesische
Medizin (TCM) bekannt ist. Gemäß dieser Lehre hängt physische
Gesundheit von der Zirkulation der Vitalenergie im Körper über
bestehende Bahnen (Meridiane) ab.
Diese innere Lebensenergie, genannt Chi, ergibt sich aus zwei einander
entgegen gesetzten Einflüssen: dem Yin (negative Polarität) und dem
positiven Yang. Demgemäß tritt eine Krankheit dann auf, wenn diese
beiden dualen Kräfte aus dem Gleichgewicht geraten und der natürliche
Fluss des Chi gestört wird.
Vom alten China über Hippokrates und Paracelsus hat sich also die
Therapie mittels Magneten bis in die heutige Zeit erhalten. Für Paracelsus
stand fest: "Der Magnet ist ein Meisterstück für den Künstler der Arznei."
Magnete und Magneteisensteine
Das Wort "Magnet" stammt aus dem Griechischen, und über seinen
Ursprung existieren zwei verschiedene Erklärungen. Die erste Version
geht auf Platon zurück, der von einem kretischen Schäfer berichtet,
welcher im Ida-Gebirge durch die Eisenspitze seines Schäferstabes an
einem magnetischen Felsen festgehalten wurde und sich nur mit Mühe
befreien konnte. Nach Euripides hingegen hat das Wort seinen Ursprung
in der Landschaft Magnesia in Griechenland, die einen Reichtum an
vulkanischem Gestein mit magnetischen Eigenschaften aufweist.
Der Begriff "Magneteisenstein" für von Natur aus magnetische Steine
(engl. "lodestone") entwickelte sich zusammen mit der Einführung des
Navigationskompasses. "Lode" bzw. "load" leitet sich vom altenglischen
"lad" ab, dem Wort für "Weg" oder "Kurs". So bezeichneten frühe
Seefahrer den natürlichen Magnetstein im Kompass zunächst als "lode
star" oder "leading star", dann als "lodestone".
Paracelsus
Die bei uns geübte Akupunktur und Akupressur baut auf diesen
Konzepten auf, und die moderne Forschung erkennt die traditionellen
Behandlungsmethoden im Bereich der Schmerztherapie als medizinisch
sinnvoll an. Moderne Praktiker des Chigong nehmen an, dass es sich bei
der als Chi bekannten inneren Energie um Bioelektrizität handelt.
Die Ärzte im alten Ägypten nutzten in ihrer medizinischen Praxis den
Magneteisenstein und schrieben ihm eine Vielzahl therapeutischer
Wirkungen zu.
7
Altrömische Ärzte pflegten bei Arthritis und Gicht Zitteraale anzulegen,
von denen elektrische Schläge ausgingen. Im Mittelalter begann man mit
dem Einsatz von Magneten, um entzündliche Erkrankungen und andere
Leiden zu lindern. Dem Arzt und Alchemisten Philipp Theophrastus
Bombastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus, 1493 in der Schweiz
geboren und später als Baseler Stadtarzt mit der Lehrbefugnis
ausgestattet, verdanken wir die Wiederbesinnung auf die
8
Magnetfeldtherapie mit Beginn der Neuzeit. Nicht nur die Schulmedizin,
sondern auch die Homöopathie, das holistische Heilen und die
Magnetfeldtherapie führen ihre Grundlagen auf Paracelsus zurück.
Die aus der Antike überkommene "Viersäftelehre", wonach Gesundheit die
Ausgewogenheit von Blut, Schleim, schwarzer und gelber Galle
bedeutete, konnte Paracelsus nicht überzeugen. In der Folge stellte er
daher die These auf, dass mannigfache Leiden, durch äußere Ursachen
ausgelöst, auf bestimmte (von außen zugeführte) Arzneien ansprechen.
Durch die erstmalige Anwendung von chemischen Stoffen als Heilmittel
wurde er zum Begründer der pharmazeutischen Chemie.
Bei der Ursachenforschung der Krankheiten beschritt Paracelsus völlig
neue Wege: So brachte er das Struma mit Mineralien im Trinkwasser in
Zusammenhang und beobachtete, dass bestimmte Kopfverletzungen zu
Lähmungen führen. Er schuf die Basis für die moderne Homöopathie,
indem er feststellte, dass bestimmte Krankheiten mit minimalen Dosen
"vom Gleichen" geheilt werden können - nämlich mit Substanzen, die
Symptome hervorrufen, welche mit jenen der zu heilenden Krankheit
vergleichbar sind.
Weit entfernt von den medizinischen Ansichten seiner Zeit näherte sich
Paracelsus einer Sichtweise an, die jener alter Kulturen ähnelte, und
wurde gerade damit zum Begründer einer neuen, auf Erfahrung und
Naturbeobachtung beruhenden Richtung, die ihren Vorläufer in der
hippokratischen Medizin hat. Die Lebenskraft ("archaeus") bezeichnete er
als Gradmesser für den Gesundheitszustand eines Menschen, und
Heilung könne es nur durch die Förderung der natürlichen Lebenskraft mit
Hilfe von Nahrungsmitteln oder Heilkräutern geben.
Paracelsus schrieb den Magneten eine Energie spendende Kraft zu, die
diesen "archaeus" dazu veranlassen könnten, die Selbstheilung zu
fördern. In Schriften wie De origine morborum invisibilium beschreibt er die
Erde als riesigen Magneten mit allumfassender und alldurchdringender
Kraft.
Schon zu Paracelsus' Zeiten verwendete man Magnete zum Entfernen
von Eisensplittern aus dem Muskelgewebe. Paracelsus aber ging zu einer
umfassenden Verwendung von Magneten über, indem er die verschiedensten Leiden wie Hämorrhoiden und sogar Epilepsie mit ihnen zu
behandeln versuchte. Nach unserem heutigen Wissen sind tatsächlich alle
Stoffe empfänglich für magnetische Kraft, auch wenn die meisten
Materialien so schwach magnetisch sind, dass ihr Eigenmagnetismus im
täglichen Leben nicht wahrgenommen werden kann.
9
Magnetfeldtherapie heute
Der Magnetismus ist eine grundlegende Kraft des Universums und bildet
die Basis für neue Entdeckungen auf allen Gebieten der angewandten
Naturwissenschaften.
Die kommerziellen und industriellen Anwendungsgebiete der
Magnetenergie sind mannigfaltig und reichen von einfachen
Haushaltsgeräten bis zu den diffizilsten Instrumenten und Apparaturen.
Die moderne Medizin beginnt den Wert magnetischer Energie bei der
Behandlung physischer und psychischer Leiden (wieder) zu entdecken.
1989 veranstalteten die FDA und die Universität von Tulsa gemeinsam
eine Konferenz über den medizinischen Einsatz des Elektromagnetismus,
die weltweites Interesse fand. Mittlerweile wird das Magnetfeld bei einer
Reihe von orthopädischen und neurologischen Problemen routinemäßig
eingesetzt, vor allem in den USA, und Israel.
Robert 0. Becker, Pionier auf dem Gebiet der Magnetfeldtherapie, prägte
einmal folgenden Satz: "Wir sind von den mysteriösen Energien der
Schamanen zu einem wissenschaftlichen Verständnis der
Lebensenergien des Menschen fortgeschritten und damit in der Lage,
elektromagnetische Kräfte gezielt zu nutzen: Was dabei zum Vorschein
kommt ist ein neues Paradigma des Lebens, der Energie und der
Medizin."
Die Therapie mit Permanentmagneten
Einleitung
Die Therapie mit Permanentmagneten boomt heute wie nie zuvor. Pro
Jahr werden weltweit statische Heilmagneten für etwa fünf Milliarden
Dollar erworben. Der Löwenanteil entfällt dabei auf Länder wie die USA,
China und Japan, wo die Magnettherapie mittlerweile zu den
Standardheilverfahren zählt. In Japan bedient sich Umfragen zufolge jeder
sechste Haushalt regelmäßig selbst haftender statischer Magneten.
In unseren Breiten ruht die Medizin weitgehend auf den beiden Säulen
Pharmazie und Chirurgie, da physikalische Heilmethoden im Laufe des
20. Jahrhunderts in den Hintergrund gedrängt wurden und noch keine
bezügliche Trendumkehr in Sicht ist.
10
Die stiefmütterliche Behandlung. die alternativen Methoden wie der
Therapie mit Magneten in Teilen der westlichen Welt zuteil wird, wird oft
mit dem Fehlen wissenschaftlicher Nachweise im Hinblick auf Wirksamkeit
und Sicherheit gerechtfertigt. Tatsächlich beruhte die gesamte Medizin bis
ins 20. Jahrhundert in erster Linie auf Erfahrung. Das immer stärker
wachsende Bedürfnis nach Sicherheit in Diagnostik und Therapie findet
seit einigen Jahren vor allem in der sog.
"Evidence-based-Medicine" ihren Ausdruck.
Vor diesem Hintergrund finden sich auf dem Gebiet der komplementären
Heilverfahren nur einige wenige Methoden, die sich in der Folge ihren
Platz in der Schulmedizin erobern konnten. Ein Beispiel ist der Einsatz
pulsierender elektromagnetischer Felder (PEMF) in der
Schmerzbehandlung: Aufgrund eindrucksvoller wissenschaftlicher Erfolge
gelten PEMF hier inzwischen als anerkannte und abgesicherte Methode.
Ähnliches lässt sich heute auch über die PEMF- Wirkung im Bereich
Knochen/Knorpel sagen.
Die Wirkung von Permanentmagneten ist im Vergleich dazu weniger gut
dokumentiert. Obwohl auch auf diesem Gebiet mittlerweile
Untersuchungen vorliegen, handelt es sich dabei zumeist um
unkontrollierte Studien bzw. reine Fallberichte. Obwohl vielfach widersprüchlich, lässt sich bei manchen Indikationen eine positive Tendenz
erkennen.
Der Grund, warum sich etwa 90% der aktuellen wissenschaftlichen
Literatur mit der Wirkung von PEMF beschäftigt und nur 10% der Studien
mit der Wirkung statischer Heilmagneten, ist nicht zuletzt darin zu suchen,
dass sich Forschungsinteresse häufig mit Geschäftsinteressen paart. Um
in Zukunft alternative Methoden optimal nutzbar zu machen, wird es
folglich nötig sein, medizinische Forschung auch jenseits des ökonomischen Kalküls voranzutreiben.
Nach wie vor ist die Therapie mit Permanentmagneten in der sog.
Alternativmedizin angesiedelt. Dies hindert uns als Schulmediziner jedoch
nicht daran, der "ursprünglichen" Form der Magnettherapie den ihr
gebührenden Platz einzuräumen.
Statische versus pulsierende Magnetfelder
Unter Magnetfeldtherapie (MFT) versteht man den therapeutischen
Einsatz von statischen oder gepulsten Magnetfeldern zur unterstützenden
Behandlung von Erkrankungen. So häufig diese Definition zu lesen ist:
Im Grunde ist sie wenig aussagekräftig, mitunter sorgt sie auch für
11
Verwirrung, handelt es sich doch um zwei völlig unterschiedliche Ansätze.
Wie die Mitglieder einer großen Familie sind statische und pulsierende
Magnetfelder zwar miteinander verwandt, jedoch nicht direkt vergleichbar.
Bestimmte Metall-Legierungen haben die Eigenschaft, in der Nähe eines
Magnetfeldes leicht magnetisierbar zu sein, allerdings nur so lange, wie
dieses externe Feld wirkt (z. B. Nickel-Eisen-Legierungen). Andere
Legierungen jedoch behalten ihre magnetischen Eigenschaften, oft über
lange Zeit hinweg. In diesem Fall spricht man von Permanentmagneten.
War man in Antike und Mittelalter auf natürliche Magnetsteinvorkommen
oder magnetisiertes Eisen angewiesen, stellt man heutzutage Magneten
mit einem BariumFerrit-Kern her. Solche Permanentmagneten liefern nicht
pulsierende magnetische Gleichfelder.
Medizinisch genutzte Permanentmagneten erzeugen dagegen
kontinuierliche Magnetfelder. In den Magneten findet ein geordneter
Elektronenfluss statt, und die Energie, die von einem statischen
Magnetfeld ausgeht, basiert auf Elektronenbewegungen.
Man unterscheidet zwei Arten von Energiereaktionen: Ein negativer Pol
löst linksseitige Elektronenbewegungen aus, während sich im positiven
Magnetfeld die Elektronen nach rechts bewegen. Der „Elektronenspin“ hat
also im negativen bzw. positiven Feld die exakt entgegen gesetzte
Richtung, und Ähnliches gilt auch für die biologische Reaktion auf diese
Felder: sie verläuft in der Regel unterschiedlich.
Bei der Anwendung statischer Magneten entfallen je nach Art
möglicherweise gewisse biologische Effekte (z.B. Resonanzeffekt),
andere Effekte zeigen sich jedoch gleichermaßen wie bei der PEMFBehandlung.
Therapie mit statischen Heilmagneten
Ein statischer, unverstärkter Magnet verkörpert die magnetische Kraft in
ihrer Urform, so wie sie überall in der unbelebten Natur vorzufinden ist.
Für den Benutzer ergibt sich bei der Anwendung von Dauermagneten der
Vorteil, dass er dafür weder einen Stromkreis noch eine Stromquelle
benötigt. Darüber hinaus sind Permanentmagneten kostengünstig, einfach
in der Anwendung und, abgesehen von wenigen Ausnahmen,
bedenkenlos anwendbar. In den folgenden Abschnitten beleuchten wir
diesen "Klassiker" unter den Magnetanwendungen näher und zeigen anschaulich, wie in der ganzheitsorientierten Medizin seit Jahrhunderten
Schmerzen und andere Beschwerden gelindert werden.
12
Die Bedeutung der Polarität
Die Polarität als Definition der Ausrichtung eines Magnetfeldes spielt bei
der medizinischen Anwendung von Dauermagneten eine wichtige Rolle.
Welcher Pol als "gut", welcher als "schlecht" zu bewerten ist, stellt
insbesondere in der US-amerikanischen Fachliteratur ein nach wie vor viel
diskutiertes Thema dar.
Bereits Paracelsus, welcher sich eingehend mit der Wirkung von
Magneten auf den menschlichen Körper beschäftigte, wies in seinen
Schriften auf die unterschiedliche Wirkung von Nord- und Südpol hin, und
bis heute ordnen ganzheitsmedizinische Methoden den verschiedenen
Strukturen im Organismus jeweils unterschiedliche Polaritätsbezüge zu etwa die Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Der Verlauf der Meridiane ist vertikal; dabei entspricht die
Körpervorderseite dem weiblichen Yin, die Rückseite dem männlichen
Yang. Erst durch das Gleichgewicht von Yin und Yang ergibt sich der
angestrebte harmonische Zustand. Yin ist, genau wie der Südpol des
Magneten, dem Minuspol zugeordnet, Yang und der Nordpol entsprechen
dem Pluspol. Bei therapeutischen Maßnahmen geht man nun von der
Annahme aus, dass verschiedene Strukturen im menschlichen Körper auf
die Pole des Magnetfeldes unterschiedlich reagieren:
sorgten damals die US-Wissenschafter Davis und Rawls
(VallbonajRichards 1999). Sie waren in ihren Untersuchungen zum
Ergebnis gekommen, dass die Auswirkung des biomagnetischen Nordpols
als grundsätzlich gesundheitsfördernd, die des Südpols jedoch als
tendenziell beeinträchtigend für das Wohlbefinden zu gelten hätten. Ein
häufig kolportiertes Beispiel: Magnetisiert man Wasser, das mit dem
Nordpol eines Magneten behandelt wurde, bleibt weitaus länger keimarm
als unbehandeltes Wasser. Magnetisiert man Wasser allerdings mit dem
Südpol eines Magneten, so führt dies zu einem geradezu sprunghaften
Bakterienwachstum.
Der Arzt und Forscher W. Philpott (Valbona/Richards 1999) kam einige
Jahrzehnte zu folgender Schlussfolgerung:
• Der Einfluss des Nordpols wirke kühlend und heilend, insgesamt
"energieraubend"; damit eigne er sich zur Schmerzlinderung, lasse
Schwellungen abklingen, fördert die Alkalisierung des Gewebes erhöhe
die Sauerstoffversorgung im Gewebe, wirke Schlaf fördernd und
sedierend; sogar beim Drogenentzug könne der magnetische Nordpol
unterstützend eingesetzt werden.
• Leber, Lunge, Milz, Bauchspeicheldrüse, Herz, Niere und Kreislauf
besitzen YinEntsprechung; sie sind dem Minuspol zugeordnet.
• Der Südpol wirke Energie spendend wärmend, unter seinem Einfluss
komme es generell zu einer Stoffwechselaktivierung. Dies könne
allerdings bei starken Feldern und langer Exposition dazu führen, dass
sich Schwellungen verschlimmerten, die Übersäuerung des Gewebes
begünstigt werde und die Schlafqualität sinke.
• Magen, Gallenblase, Dünndarm, Dickdarm, Blase und der "Dreifache
Erwärmer" (dieser sorgt über das vegetative Nervensystem für Vitalität)
besitzen Yang-Entsprechung; sie sind dem Pluspol zugeordnet.
Philpotts Erkenntnisse basieren im Wesentlichen auf der Hypothese von
Davis und Rawls, berücksichtigen jedoch auch seine eigenen klinischen
Erfahrungen.
• Diese Annahmen beruhen auf der jahrtausende alten Erfahrung
chinesischer Ärzte, und obwohl sie nicht klinisch bewiesen sind, gehen
ganzheitsorientierte Mediziner bis heute von ähnlichen Grundlagen aus.
Bereits zu Beginn der Poldebatte tauchten immer wieder berechtigte
Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Rawls'schen Theorie auf. Neben
anderen sprechen auch die folgenden Argumente gegen eine allzu strikte
Auslegung seiner Theorie:
Der gezielte Einsatz von Nord- und Südpol
• Nicht nur jeder Magnet, sondern auch jede lebendige Zelle weist
Südpol-Energie auf - es ist daher schwer vorstellbar, dass sie für den
menschlichen Körper schädlich ist.
Etwa um 1930 zeitgleich mit der "Wiederentdeckung" von Heilmagneten
und anderen traditionellen Therapieverfahren, entbrannte in Japan und
den USA eine heftige Kontroverse. Es ging um die Frage, bei welchen Erkrankungen und Beschwerden der Nordpol, bei welchen der Südpol
therapeutisch nutzbringend eingesetzt werden sollte. Für Aufsehen
• Unser Planet Erde kann mit einem Permanentmagneten verglichen
werden. Dennoch leiden die Menschen der nördlichen Hemisphäre im
Schnitt nicht häufiger oder seltener unter Erkrankungen als die Bewohner
der südlichen Halbkugel.
13
14
• Die umfangreichen Studien zur Anwendung von Permanentmagneten,
die im osteuropäischen Raum veröffentlicht wurden und generell zu sehr
positiven Ergebnissen kommen, berücksichtigen die Polarität nur in den
seltensten Fällen. Ähnliches gilt für aktuelle japanische Untersuchungen:
Hier wird meist nicht zwischen Nord- und Südpol unterschieden.
Jüngste Forschungen über die Wirkung von Nord- und Südpol auf den
menschlichen Organismus messen in erster Linie der Stärke des
jeweiligen Magnetfeldes Bedeutung zu. Demnach wirken starke
magnetische Südpole (ab etwa 10 Gauß bzw. 1 mT) anregend, der
Nordpol besitzt dagegen einen sedierenden Effekt. Dies kehrt sich - wie
auch in der Homöopathie - im Bereich von etwa einem Gauß um, sodass
der magnetische Südpol bei Intensitäten unter 1 Gauß (und damit auch
bei der Stärke des Erdmagnetfeldes) beruhigend wirkt. Dies ist im Übrigen
auch der Grund, warum man mit dem Kopf zum geographischen Nordpol
schlafen sollte!
Um Verwirrung vorzubeugen, ist es bei der Polaritätsangabe zweckmäßig,
zwischen geographischer und magnetischer Polarität zu unterscheiden.
So stellt sich ein horizontal aufgehängter magnetischer Gegenstand in
Nord-Süd-Richtung ein - weil die Erde selbst ein riesiger Magnet ist. Jener
Teil des Gegenstandes, der nach Norden zeigt, ist sein Nordpol. Da
entgegengesetzte Pole einander anziehen, ist der magnetische Pol in der
Nähe des geographischen Nordpols der magnetische Südpol. während
der geographische Südpol dem magnetischen Nordpol entspricht.
Die Pole eines Magneten lassen sich leicht mithilfe eines Magnetometers
bestimmen.
Die Wirkung statischer Magneten
Aus der jahrhunderte langen Erfahrung der Menschen mit Magneten als
Heilmittel bzw. Energielieferanten weiß man eine ganze Menge über die
Wirkung magnetischer Gleichfelder auf lebendige Organismen. So
erkannte man schon im Altertum, dass Pflanzen rascher wachsen, wenn
sie in einem Magnetfeld gezogen werden.
Die intensive Forschungsarbeit der letzten vierzig Jahre brachte zum Teil
spektakuläre Ergebnisse ans Tageslicht. Folgenden Aspekten wird dabei
weit reichende Bedeutung zugemessen:
• Nachweislich sind Magnetfelder in der Lage, das Zentrale Nervensystem
zu beeinflussen: Diese Wechselwirkung macht man sich bei der
Behandlung von Schmerzen mit Permanentmagneten zunutze.
15
• Magnetfelder beeinflussen Gewebeaufbau und Zellstoffwechsel, wobei
die Stärke des Feldes und die Dauer der Applikation eine Rolle spielen.
Dieser Erkenntnis bedient man sich bei der Behandlung von schlecht
heilenden Wunden mit Permanentmagneten.
• Magnetfelder tragen zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts im
Organismus bei. Insbesondere bei stressassoziierten Beschwerden und
vegetativen Störungen ist dieser Aspekt von Bedeutung.
Die Schmerzbehandlung gehört traditionell zu den Stärken der
Magnettherapie. Mittlerweile gibt es zahlreiche Erklärungsansätze für den
analgetischen Effekt von Permanentmagneten.
US-amerikanische Forscher wie Vincent Ardizonne (VallbonajRichards
1999) gehen davon aus, dass es über die Beeinflussung der Neuronen
teilweise zu einer Blockierung der Schmerzwahrnehmung kommt. Bei
jeder Schmerzübertragung ändert sich das elektrische Potenzial der
Nervenzelle. Das Magnetfeld induziert jedoch eine Neuronenspannung,
durch welche das normale elektrische Potenzial aufrecht erhalten werden
kann. Der Effekt: Die Signale der Schmerzrezeptoren dringen nicht mehr
vollständig zum Gehirn durch, der Energiefluss in den Schmerzkanälen
wird gehemmt.
Eine zweite Theorie weist den körpereigenen Endorphinen eine
Schlüsselrolle zu: Diese kleinen Proteinmoleküle besitzen nicht nur große
strukturelle Ähnlichkeit mit Morphin, sie haben auch eine annähernd
starke analgetische Wirkung.
Aus der Akupunktur ist bekannt, dass während der Nadelung Endorphine
ausgeschüttet werden. Spektakuläre Eingriffe vor laufender Kamera, etwa
jener, bei welchem einem chinesischen Patienten ohne Narkose ein Blinddarm entfernt werden konnte, lassen sich so schlüssig erklären. Der USamerikanische Biomediziner Saul Liss erbrachte 1999 den Nachweis,
dass auch statische Magneten zu einer verstärkten Endorphinproduktion
führen - vorausgesetzt, sie werden an bestimmten Akupunkturpunkten
angelegt. Liss presentierte eine Studie (VallbonajRi 1999), wonach der
Endorphinspiegel bei Personen nach zweistündiger Behandlung mit
statischen Magneten um 48 % gestiegen war.
Man geht davon aus, dass die verbesserte und beschleunigte
Wundheilung durch statische Felder das Resultat zahlreiche Einzeleffekte
ist. So etwa sind Magnetkräfte in der Lage, die zentrale Hormonsteuerung
zu beeinflussen (Beispiel: vermehrte Ausschüttung von Kortisol).
Weiterhin spielen der verbesserte Blutfluss und der Effekt der
Gefäßweitstellung in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.
16
Der japanische Arzt Kyoichi Nakagawa (VallbonajRichards 1999)
untersuchte über mehrere Jahre und anhand von über 11.000
Krankengeschichten die Wirkung magnetischer Felder auf das vegetative
Gleichgewicht. Seine viel beachtete Theorie: Bewohnern westlicher
Industriestaaten, die über unspezifische Symptome wie chronische
Erschöpfung oder Nervosität, Schlafstörungen, Vergesslichkeit oder auch
über Fibromyalgie klagen, leiden häufig an einem MagnetfeldMangelsyndrom (Magnetic Field Deficiency Syndrome, MFDS).
Nakagawa publizierte die Ergebnisse einer umfangreichen Untersuchung,
in der die Patienten nach ihren Erfahrungen mit Permanentmagneten
gefragt worden waren. Demzufolge brachten Magnetpflaster im
Durchschnitt bei 94,3 % der Befragten Verbesserung ihrer Beschwerden,
und zwar ohne unerwünschte Begleiteffekte. Im Gegenteil, viele Patienten
fühlten sich körperlich erheblich leistungsfähiger als vor der Behandlung.
Diese außergewöhnlich hohe Erfolgsquote brachte Nakagawa zu der
Überzeugung, dass es sich bei vielen Zivilisationskrankheiten um MFDS
handelt. In den Städten wirken Stahlbetonbauten und Autos gleichsam als
Isolierfaktoren, die die magnetische Energie der Erde absorbieren. Dazu
kommt, dass die geomagnetische Strahlung in den letzten 500 Jahren um
die Hälfte abgenommen hat. Um die auftretenden Mangelsymptome auszugleichen und Alltagsbeschwerden vorzubeugen, empfiehlt Nakagawa
die gezielte Anwendung therapeutischer Magneten.
Konditionierte (informierte) Magnetfelder und Endorphine
Die positive Wirkung bestimmter Magnetfelder auf den Körper muss heute
wohl nicht mehr diskutiert werden. Vielmehr geht es darum, die
Errungenschaften der Quantenphysik und der Quantenmedizin mit Hilfe
von entsprechenden Magneten umzusetzen und zu verstärken.
Dem Japaner Dr. Masaru Emoto ist der Beweis gelungen, dass Wasser
Informationen aufnimmt und speichert, und dass sich nicht nur Wasser
sondern auch andere Materie unter bestimmten Voraussetzungen
„informieren“ lässt.
Genau das wird mit der „Chi- Energiekugel“ im Inneren des vergoldeten
Magnetringes mit einer sehr aufwändigen Technik vollzogen. Der Magnet
als Verstärker überträgt diese Informationen an die Zellen. Nach einer
gewissen Zeit stellt sich die Wirkung dann im Organismus auf subtile
Weise ein.
17
Neurochemie
Rezeptoren für Endorphine und Opiate finden sich beispielsweise in der
grauen Substanz des Rückenmarks. Weiterhin sind sie auch an
vegetativen Synapsen und anderen Gehirnbereichen zu finden. Selbst in
peripheren Strukturen wie beispielsweise Gelenken gibt es wahrscheinlich
Opiatrezeptoren.
Im Rückenmark wird bei Erregung der Endorphinrezeptoren ein
Schmerzreiz unterdrückt, wenn er über die zuführenden (afferenten)
Nerven im Rückenmark ankommt, umgeschaltet und ins Gehirn
weitergeleitet werden soll.
Der genaue Wirkmechanismus der Endorphine ist noch nicht in allen
Details geklärt. Man weiß aber, dass Endorphine die dopaminerge
Erregungsleitung manipulieren können. Es wird dann vermehrt Dopamin
in den Synapsen ausgeschüttet.
Dopamin ist ein Neurotransmitter des vegetativen Nervensystems. Es wird
für eine Vielzahl von lebensnotwendigen Steuerungs- und
Regelvorgängenen benötigt.
Unter anderem beeinflusst es die extrapyramidale Motorik. (Hier besteht
möglicherweise ein Zusammenhang mit der Parkinsonschen Erkrankung.)
Ebenso steht der Dopaminhaushalt im Zusammenhang mit den
neurobiologischen Aspekten von Psychosen und verschiedenen
Störungen. Weiter regelt es die Durchblutung der Bauchorgane, speziell
bei der Steuerung der Nieren ist Dopamin beteiligt.
Dopamin wird eine wichtige Rolle bei Suchterkrankungen zugeschrieben.
So kommt es beim Gebrauch von verschiedenen Rauschdrogen zur
Ausschüttung von Endorphinen, Dopamin, Serotonin und GammaAminobuttersäure. Hierbei ist die Störung im Dopaminspiegel für einen
Teil der Entzugssymptome verantwortlich.
Anmerkung: Der Begriff „Sucht“ bzw. „Drogen“ bezieht sich hier natürlich
nicht ausschließlich auf Rauschgift, sondern steht auch im
Zusammenhang mit Alkohol, Nikotin, Zucker, allg. Ess-Sucht u.s.w.
18
Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen
Die Gruppe der Endorphine
Mitte der 70er Jahre erkannte der britische Forscher Igor S. Cooper, dass
bei seinen Patienten die er wegen verschiedener neurologischer Probleme
mit Permanent- oder Elektromagnetismus behandelte, interessante
"Nebeneffekte" auftraten. So zeigten seine Patienten eine deutliche
Verminderung früher empfundener Angst-. Stress- und
Spannungszustände. Eine deutliche Verbesserung des Denkvermögens,
eine geringere Depressionsneigung, verbunden mit einer allgemein
optimistischeren Lebenseinstellung sowie einer generell verbesserten
emotionalen Kontrolle.
(alle "opiatartig"" wirkenden körpereigenen Substanzen: Endorphine =
endogene/körpereigene Morphine. Auswirkungen auf Stimmungen,
Schmerzverhalten etc.)
Alpha- Beta- und Gamma Endorphine: Stimmung, Schmerzverhalten
Enkephalin: Stimmungen, Steuerung von Schmerzinformationen
Substanz P: Schmerzverhalten
Dynorphin: Stimmung, Schmerzverhalten
Endorphine sind die körpereigenen opiatähnlichen Substanzen
("endogene Morphine"), die u. a. unser Schmerzempfinden und unsere
Stimmungen steuern und die auch bei Opiatabhängigkeit nicht mehr
ausreichend oder gar nicht mehr vom Gehirn produziert werden, wodurch
die Entzugserscheinungen hervorgerufen werden. Dr. Patterson
entwickelte daraufhin nach ihrer Rückkehr nach Schottland erste eigene
NET - Geräte, gründete eine Entzugsklinik für Drogenabhängige, hatte
zahlreiche spektakuläre Erfolge beim Entzug einiger bekannter
Persönlichkeiten wie Pete Townsend und Erik Clapton und dokumentierte
ihre Arbeiten in zahlreichen Büchern wie z.B. DER SANFTE ENTZUG.
Die GABA (Gamma Amino Buttersäure) mit Steuerfunktionen für
"Beruhigung" und Essverhalten. Das Vasopressin mit Auswirkungen auf
die Gedächtnisleistung und das Konzentrationsvermögen.
Die Neurotransmitter
Man weiß inzwischen, dass die Neurotransmitter unsere sämtlichen
psycho-physischen Aktivitäten steuern. Zur Verdeutlichung nachstehend
eine Aufstellung einiger der wichtigsten Transmitter innerhalb wer
chemischen Hauptgruppenzugehörigkeit mit einigen der mit ihnen im
Zusammenhang stehenden Zuständen:
Die Gruppe der Catecliolicide
(allgemeine Steuerung von Freude, Schmerz, Schlafverhalten,
Stimmungen, Stressverhalten, Gedächtnisleistung, Lernvermögen)
Adrenalin und Noradrenalin: Erhalt und Steigerung des Wachzustandes
Noradrenalin: Stimmungen
Dopamin: Emotionale Reaktionen, Lernfähigkeit. Gedächtnis (bei
Überschuss Neigung zu Schizophrenie
bei Mangel Zittern. Gelenksteife = Parkinson
Serotonin: Steuerung der Körpertemperatur, der Empfindungen und des
Schlafverhaltens
Glutamat Auswirkungen auf die Stressanfälligkeit
19
Weitere wichtige Transmitter
Außerdem erwähnenswert sind Transmitter mit Namen Histamin, Taurin,
Glyzin, Glutaminsäure, Asparaginsäure, Hydoxytrypamin und viele mehr.
Die Wirksamkeit von Drogen (Opiaten) erklärt sich aus der großen
Ähnlichkeit in der chemisch/ molekularen Grundstruktur von Drogen mit
den „körpereigenen Opiaten“, den „Endorphinen“.
Wie wir gesehen haben, steuern Endorphine - genau wie „externe
Drogen" - unsere Stimmungen, "betäuben" Schmerzen etc. Durch die
Zufuhr von externen Opiaten wird nun das natürliche Gleichgewicht
gestört: Die Stimmung der Drogenkonsumenten wird zunächst einmal
euphorisch, sie werden quasi schmerzunempfindlich, oft lethargisch ruhig,
kurz, sie erleben all die Symptome, die ihnen ja so angenehm erscheinen.
dass sie sich hierfür in den Teufelskreis der Drogen einlassen.
Die Funktionsweise der Drogen erklärt sich aus der Tatsache, dass sich
die chemischen Substanzen jenseits des synaptischen Spaltes aufgrund
ihrer Ähnlichkeit genau mit denjenigen Rezeptoren - den so genannten
"Opiatrezeptoren" – verbinden, die eigentlich auf die Aufnahme der
körpereigenen Stoffe warten.
Durch die Verbindung der Opiatstoffe mit dem entsprechenden Rezeptor
wird dem System die Ordnungsmäßigkeit des Regelkreises vorgespielt:
der besetzte Rezeptor verhindert die unkontrollierte Freisetzung von
"Noradrenalin" (--NA Sturm"), die gewöhnlich mit einer solchen
Freisetzung einhergehenden Effekte wie Hypernervosität, Unruhe, Zittern,
Schlaflosigkeit, Schmerzen usw. unterbleiben.
Die auf diese Weise sozusagen "Fremd- besetzten“ Rezeptoren melden
außerdem jetzt dem Gehirn: „Opiat-Rezeptoren sind besetzt, Produktion
der körpereigenen Stoffe = Endorphine einstellen".
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Daraufhin wird die Produktion und Freisetzung der körpereigenen
Endorphine tatsächlich allmählich heruntergefahren und bei länger
andauerndem Nikotin- oder Drogenkonsum letztendlich auch ganz
eingestellt. Fällt jetzt irgendwann die Zufuhr der „externen" Drogen weg,
bleiben die Opiatrezeptoren aufgrund der ebenfalls fehlenden Produktion
an Endorphinen unbesetzt. Die unbegrenzte Freisetzung von Noradrenalin
wird nicht mehr unterbunden: Der Abhängige erlebt die Symptome des
Nikotin- oder Drogenentzugs in ihrer vollen Stärke.
Je nach Länge, Stärke und Art der Drogenabhängigkeit benötigt das
Gehirn mitunter mehrere Wochen bis die körpereigenen Regelkreise
wieder funktionieren, das heißt. der Organismus wieder lernt, die
benötigten Neurotransmitter selbst ausreichend zu produzieren und
freizusetzen, um so zu einem balancierten Leben ohne Entzugssymptome
zurückzukehren.
Unipolare Magneten
Ein unipolarer Magnet zeichnet sich dadurch aus, dass er nur mit einem
der Pole an der Hautoberfläche befestigt wird, niemals mit beiden Polen
gleichzeitig. Zumeist handelt es sich bei dieser Kategorie um handliche
Magneten, die in einen Klebestreifen eingearbeitet sind. Das verwendete
Material kann dabei höchst unterschiedlich ausfallen:
• Bei Eisenmagneten herkömmlichen Typs besteht die Gefahr, dass ihre
magnetischen Eigenschaften zu schwach sind bzw. mit der Zeit verloren
gehen. Diese Heilmagnet-Form gilt als veraltet und wird heute nur noch in
manchen asiatischen Ländern benutzt.
• Keramikmagneten werden in einem aufwendigen Herstellungsprozess
von Hand gefertigt und weisen ein oft über viele Jahre hinweg konstantes
Magnetfeld auf. Aufgrund des leicht zerbrechlichen Materials wird dieser
Typ in den meisten Fällen mit einer Schutzhülle aus Epoxid oder Plastik
überzogen.
• Auch Neodym (wie der ParacelsusMagnetChip mit ca. 4000 Gauß), ein
äußerst hochwertiges magnetisches Material, wird zu therapeutischen
Zwecken eingesetzt. Aufgrund ihres Eisenanteils müssen Heilmagneten
aus Neodym vor Feuchtigkeit geschützt werden und sind daher ebenfalls
in Schutzhüllen eingeschweißt.
Vor Korrosion geschützt, erzeugt Neodym ein starkes, haltbares
Magnetfeld.
21
Bei unipolaren Modellen sind Blockmagnete und Magnete in Form von
Scheiben (Spot-Magnete, "Spots") mit Stärken zwischen 300 und 1.800
Gauß am weitesten verbreitet. Spots können in ihrer Größe stark
variieren, häufig werden zur Wirkungsverstärkung auch mehrere Magnete
nebeneinander angebracht.
Große Blockmagnete mit Intensitäten zwischen 5.000 und 7.000 Gauß
werden in manchen Traditionen zur Herstellung von magnetisiertem
Wasser benutzt. Magnetisiertes Wasser ist mit seinem stark erhöhten
pH-Wert weniger sauer als normales Wasser und soll anekdotischen
Schilderungen zufolge die Entstehung von Tumorzellen hemmen. Dafür
wird ein Krug mit Wasser über 24 Stunden zwischen zwei Blockmagnete
gestellt.
In Anlehnung an die Erkenntnisse von W. Philpott betrachten viele
Hersteller, aber auch Therapeuten, nach wie vor den Nordpol als die
"gute" Seite und empfehlen dem entsprechend, diesen Pol auf
Körperseite zu tragen - vor allem bei Entzündungen und Schmerzen.
Meist ist der Nordpol auch speziell markiert, worauf in der Gebrauchsanweisung in der Regel hingewiesen wird. Der Südpol sollte folglich nur in
jenen Fällen auf der Haut aufgesetzt werden, wo eine starke Ankurbelung
der Durchblutung gefordert ist (etwa bei Muskelverspannungen).
Erfahrene Therapeuten berücksichtigen allerdings nicht allein die
Polarität, sondern auch die Stärke des jeweiligen Magnetfeldes und
können im Zweifelsfall am besten entscheiden, welcher Pol bei
bestimmten Beschwerden angezeigt ist.
Veröffentlichter Bericht über die Wirkung von Magnetismus:
Wirkprinzip
Was geschieht im Körper eines Menschen, wenn er von einem
verstärkten Magnetfeld durchströmt wird? Auf zellulärer Ebene begegnet
uns ein magnetfeldinduzierter Sauerstoffeffekt, d.h. in den
magnetfeldbehandelten Zellen wird eine höhere Sauerstoffsättigung
erreicht. Vom Sauerstoff lebt jede Zelle, ohne ihn kann die Zelle nicht in
geeigneter Weise Energie erzeugen. Also die am Körper getragenen
Magnete bzw. die Magnetanwendungen, in dessen Wirkkreis der Mensch
steht, verbessern die Sauerstoffversorgung der Zellen. Ein Mehr an
Sauerstoff bedingt eine bessere Energieversorgung der Zelle und eine
stärkere Durchblutung des Gewebes. Auf diesem Effekt beruht die
Wirkungspalette der Magnete, alle weiteren Phänomene sind eine Folge
dieses Sauerstoffeffekts.
22
Einige Beispiele: Wenn die Durchblutung in den Füßen gesteigert ist,
bleiben wir von kalten Füßen verschont. Ein verspannter Muskel hungert
nach mehr Durchblutung. Diese bekommt er durch Magnetprodukte, aber
auch durch eine Massage, durch Wärmeanwendung, wie z.B. in der
Sauna, durch mehr Bewegung, und besonders durch eine Kombination
dieser Möglichkeiten. Durch die verbesserte Durchblutung in der
Bauchgegend fließt in den Darmwänden mehr Blut, wodurch die Peristaltik
des Darms angeregt wird. Abgesehen davon, dass jede Zelle eine
ausreichende Durchblutung erwartet, spielt die mangelnde
Sauerstoffversorgung gerade bei der Krebsentstehung eine
entscheidende Rolle. Je länger eine Zelle ohne Sauerstoff auskommen
muss, desto höher ist die Gefahr, dass sie zur Krebszelle mutiert und
dabei den Stoffwechsel auf Gärung (anaerob, ohne Sauerstoff) umstellt.
Anwendungsbeispiele
Das Auflegen von Permanentmagneten wurde nachweislich schon im
Mittelalter praktiziert. Detaillierte Heilungsergebnisse stammen von
Mühlbauer aus dem Jahr 1974. Er baute eine Straße von
Permanentmagneten entlang des langen Wundspalts bei einer offenen
Wunde an der Bauchdecke und konnte damit die Wundheilung stark
beschleunigen. Er nannte seine Anwendung den "magnetischen
Reißverschluss" und konnte mit dieser Anwendungsart auch bei
Verbrennungswunden große Erfolge verzeichnen. Von erfolgreicher
Narbenbehandlung spricht auch Kokoschinegg, der den Patienten
Magnetpflastern auflegte. Die zweite wichtige Erkenntnis von
Kokoschinegg war, dass der mit den Dauermagneten verschiedene
Akupunkturpunkte stimulieren konnte. Über eine ähnliche Erfahrung
berichtet König, der ein Dauermagnetarmband therapeutisch einsetzte,
um die Schultersteife zu kurieren. Neuere und weitere Erfahrungen mit
Permanentmagneten stammen von Prim. Dr. Hans Moser, der von
Verbesserungen bei Schmerzzuständen, Kopfschmerz, Schlaflosigkeit,
Verdauungsbeschwerden, klimakterische Leiden usw. durch das Auflegen
der Permanentmagnete spricht. In seinem Wiener Vortrag an der
Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED) sprach Herr
Prim. Moser: "Die Anwendung von Permanentmagneten gewinnt
zunehmend auch an Bedeutung in der Behandlung von bösartigen
Tumoren bei geringstem Risiko."
Japan im Magnetfieber
Die Japaner sind eindeutig die Vorreiter im Anwenden von
23
Magnetprodukten. Vielfach werden die Magnete mittels Heftpflaster am
Körper fixiert. Am Meisten von sich hören macht Dr. Nakawage, der Leiter
des Isuzu Hospitals in Tokio, der mehr als 10.000 seiner Patienten bei
Muskelverspannungen der Schulter- und Nackenpartie mit
Magnetprodukten behandelt hat. Dabei wurden 90% der Patienten bereits
nach wenigen Tagen beschwerdefrei. Daraufhin wurde die MagnetTherapie vom japanischen Gesundheitsministerium anerkannt. Einhellig
beteuern die japanischen Ärzte Dr. Arichi (Kinki-Universitätskrankenhaus),
Dr. Suzuki und Dr. Sato (Chihaya Hospital) folgendes Ergebnis: Die
Magnetwirkung regt den Stoffwechsel an, beseitigt Schmerzen und löst
Muskelverspannungen. Die Japaner betrieben hier eine
Erfahrungsmedizin, die eine große Anzahl von praktischen Heilerfolgen
aufweisen kann, aber wo die Hintergründe im Dunkeln liegen. Erst in einer
Nasa-Untersuchung konnte definitiv festgestellt werden, dass jeder
Organismus das richtige Magnetfeld ( = unser Erdmagnetfeld) benötigt,
welches so wichtig ist wie ein Vitamin.
Kokoschinegg beschreibt folgenden Wirkungsmechanismus des
statischen Magnetfeldes:
1. Durch magnetische Ausrichtungen schließen sich Einzelmoleküle zu
Ballungen zusammen und werden dadurch intensiver mit Sauerstoff
versorgt.
2. Das Magnetfeld führt zu einer höheren Spannung in den Zellen und
beschleunigt den Ionentransport durch die Zellmembran.
3. Magnete dämpfen die Übererregung der Nervenfasern, die für die
Schmerzempfindung zuständig sind.
In Österreich wurde im Jahre 1983 ein ÖAMTC-Großversuch mit
Magnetfolien durchgeführt. Die Studie leitete der Verkehrsmediziner Dr.
Reimund Saam, welcher die von Dr. Johannes Bischko an der Wiener
Poliklinik erprobten Magnetfolien mit zwanzig eingebauten Magneten den
interessierten Autofahrern zu Testzwecken zukommen ließ. Die
Auswertung ergab, dass sich jeder fünfte Autofahrer, den kleine
Beschwerden in der Fahrtüchtigkeit beeinträchtigten, mit dem Magneten
wieder fit fühlte. Sportärzte in München organisierten daraufhin
Kontrollversuche, die dieselbe Wirkung bestätigen konnten. Im Handel
gibt es natürliche Magnetprodukte mit z.B. 700 G (Gauss) = 70 mT (MilliTesla).
24
Das ist ein Zigfaches unseres Erdmagnetfeldes und viele werden sich zu
Recht fragen, ob wir damit nicht zuviel des Guten tun. Dagegen lässt sich
sagen, dass Menschen, die in einem Raum mit einem
Kernspintomographen (Kernspinresonanzgerät) arbeiten, einem
Magnetfeld ausgesetzt sind, welches die natürlichen Magnetprodukte
wiederum um ein Zigfaches übersteigen. Selbst unter diesen Bedingungen
sind keine negativen Auswirkungen bekannt. Eine Ausnahme bildet der
Herzschrittmacher, der gerät bei einem derartig starken Magnetfeld leicht
aus dem Takt und bei der Anwendung von natürlichen Magnetprodukten
bei Personen mit Herzschrittmachern sollte unbedingt der Arzt befragt
werden.
Warum wirken Magnetfelder überhaupt? (eine weitere Erklärung)
Magnete ziehen bzw. stoßen bekanntlich Ionen an oder ab, die Ionen
kommen also in Bewegung. Im menschlichen Blut befinden sich ebenfalls
Ionen. Wird nun ein Magnet direkt auf die Haut aufgebracht, so werden an
dieser Stelle die Ionen im Blut erreicht und angezogen bzw. abgestoßen.
Dies hat den positiven Effekt, dass sich der Blutfluss verstärkt und so die
allgemeine Blutzirkulation erhöht wird. Ein weiterer Effekt, welcher durch
einen Magneten ausgelöst wird, sind die so genannten Lorenzschen
Kräfte. Dadurch, dass sich im menschlichen Blutplasma Ionen befinden
und das Blut zu den elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten gezählt werden
kann, entsteht bei der An- und Abstoßung eine geringe elektrische
Spannung. Diese wird durch die zwangsweise Spaltung der Ionen erzeugt.
Die elektrische Spannung wiederum übt Druck auf die Gefäßwände aus,
die dadurch leicht erweitert werden, die Durchblutung hier also zusätzlich
verbessert wird. Diese elektrische Spannung erzeugt Wärme, die
entspannend auf die Blutgefäße wirkt. Das Resultat: Eine erhöhte
Blutzirkulation, die mit einem erhöhten Sauerstoff- und Nährstofftransport
verbunden ist. Der Lymphfluss wird deutlich angeregt und der Abtransport
von Schlacken gefördert.
Der ParacelsusMagnetChip versteht sich als Unterstützung bzw.
zusätzliche Anwendung zu vielen herkömmlichen Therapien.
Nachgewiesen ist eine wesentliche Verbesserung des psychischen und
energetischen Allgemeinzustandes, der die Aufnahme vieler Applikationen
in und am Körper begünstigt.
Im Allgemeinen ist bekannt, dass Heilungsprozesse durch eine gehobene
Stimmung generell aktiviert und beschleunigt werden. Ob die GesamtWirkung nun auf einer physikalischen, chemischen, energetischen oder
psychischen Ebene stattfindet dürfte im Erfolgsfall nicht mehr relevant
sein.
25
Die Anwendung der ParacelsusMagnetChips
ParacelsusMagnetChips sind echt vergoldete Neodym (Seltenerd)
Magnete. Im Zentrum dieser Chips befindet sich eine „Chi- Energiekugel“,
die mit positiver Energie geladen ist. Diese Kugel besteht aus einem
speziellen Material und wurde nach dem Vorbild von Dr. Masaru Emoto
(Die Botschaft des Wassers), mit einer aufwändigen Technik mit
Heilenergie energetisiert. Der Magnetring verstärkt und überträgt diese
Informationen an die Zellen des Organismus. Diese beginnen allmählich
wieder in den gesunden und biologischen Urfrequenzen des Lebens zu
schwingen. Nach einer gewissen Zeit stellt sich die Wirkung dann im
Organismus auf subtile Weise ein aber deutlich spürbar ein.
Maße: Durchmesser 6 mm, Höhe 2 mm Magnetstärke: ca. 4000 Gauss
Der Magnetring ist echt vergoldet und zusätzlich durch eine
medizinisch geprüfte Hartlackschale absolut Hautverträglich gemacht!
Die ParacelsusMagnetChips sind ca. 10 Jahre lang verwendbar!
Diese Form des Magnetismus wird besonders zur Stimulation und
Regulation köpereigener Neurotransmitter (Dopamin, Endorphin u.s.w. –
sog. “Glückshormone“) eingesetzt, die in der Suchtbekämpfung unter
anderem eine wesentliche Rolle spielen.
Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass unser Gehirn
Endorphinmangel durch Suchtverhalten auszugleichen versucht. Deshalb
fühlen wir uns nach dem Genuss von Speisen, Alkohol, Kaffee, Zucker
oder Tabak ruhiger und ausgeglichener.
Das Gehirn gewöhnt sich an die Fehlbesetzung der Rezeptoren
beispielsweise durch Nikotin, und verlernt mit der Zeit eigene
Neurotransmitter in ausreichender Menge zu produzieren.
Die beiden ParacelsusMagnetChips bewirken eine Regulierung des
Spiegels von körpereigenen Neurotransmittern wie Dopamin und
Endorphin im Gehirn.
Dadurch werden wir ruhiger und ausgeglichener, der Schlaf wird tiefer.
Suchtverhalten wird reduziert, und die Entwöhnung wesentlich erleichtert.
Die positive Wirkung erleichtert auch die Gewichtsreduktion.
Der durch die ParacelsusMagnetChips angehobene Energie- und
Stimmungspegel wirkt auch dem immer häufiger auftretenden „BurnoutSyndrom“ (chronische Müdigkeit und Überlastung), Schlafstörungen sowie
Schwächen im Immunsystem entgegen.
Anwender berichten über ein gewisses „angenehmes aufgedreht sein“ bei
Ermüdung und ein „Gefühl de inneren Ruhe und Ausgeglichenheit“ bei
Nervosität.
26
Die Wirkung ist sehr subtil und tritt daher erst nach einigen Tagen bis
Wochen ein.
Gegenanzeigen (Kontraindikationen)
Die ParacelsusMagnetChips eignen sich auch hervorragend zur Therapie
über Akupunkturpunkte, (Fuß-) Reflexzonen. Direkt auf Schmerzpunkte,
so genannte Triggerpoints werden sie mit großem Erfolg eingesetzt.
Dabei wird der Magnetchip direkt auf den Schmerzpunkt geklebt. Bei
Gelenksproblemen werden sie gegenüber (z. B. ein Magnet an der KnieInnen und einer an der – Außenseite, an der Schultervorder- und
Rückseite bzw. überkreuzt) angebracht.
Ebenso wird bei Wunden oder Narben ein Magnet am Anfang und einer
am Ende Wunde (niemals in die Wunde!), auf die Haut geklebt.
Obwohl die Applikation von statischen Heilmagneten eine sehr sichere
Behandlungs- form ist, die in den meisten Fällen ohne Nebenwirkungen
bleibt, sollte - wie immer am Beginn einer Therapie - die exakte ärztliche
Diagnose stehen. Folgende Regeln sind darüber hinaus zu achten:
Die ParacelsusMagnetChips (Heilmagnete) sind im Fachhandel erhältlich,
und positive Erfahrungsberichte liegen bereits vor. Sie sind in beinahe
allen Altersklassen und bei fast allen Beschwerden und Störungen
einsetzbar.
• Schwangere Frauen sollten vorsichtshalber keine Magneten über dem
Uterus tragen. Es sind zwar keine schädlichen Auswirkungen auf Mutter
oder Kind bekannt, allerdings liegen auch noch keine einschlägigen
Studien vor.
Als Faustregel für die Anwendung gilt, dass für kleinflächige Areale (z. B.
Schnittverletzungen an der Hand, Aknebefall im Gesicht) Spotmagnete gut
geeignet sind, wogegen größere Flächen vorzugsweise mit mehreren
Magneten behandelt werden.
• Um die Verdauungsfunktionen nicht zu beeinflussen, sind
Permanentmagneten, die in Bauchnähe getragen werden, nach den
Mahlzeiten jeweils für 60-90 Minuten abzunehmen.
Indikationen, bei welchen sich Magneten unter anderem bewährt haben:
Sportverletzungen wie Muskelzerrungen oder Verstauchungen,
Muskelsteifheit, Hexenschuss, Kreuz- Schulterschmerzen,
Wadenkrämpfe, Menstruationsbeschwerden u. Ä.
Bei der gezielten Anwendung von Spotmagneten ziehen erfahrene
Therapeuten die Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin
als Basis heran: Da wird der menschliche Organismus von 14 Meridianen
(Energiebahnen) durchzogen, die in enger Verbindung mit Körperzonen,
Organsystemen oder psychologischen Funktionen stehen.
Ähnlich wie in der Akupunktur, bei Shiatsu oder der (Fuß-)
Reflexzonentherapie können die jeweiligen Zonen gezielt behandelt
werden, in unserem Fall durch magnetische Stimulation.
Die ParacelsusMagnetChips sollten, wenn sie an den Universalpunkten
- den Knochen link und rechts hinter den Ohren (dem Mastoid) getragen
werden, nur über Nacht während des Schlafes zu Anwendung kommen.
Der Körper braucht einige Zeit für die Umstellung, daher ist eine
nachhaltige Wirkung erst nach einigen Tagen bis Wochen zu erwarten.
Die ParacelsusMagnetChip sollten am Kopf nicht ständig getragen
werden, da das Gehirn wieder lernen muss, Endorphine auch ohne
äußerliche Stimulation zu produzieren.
27
• Personen, die einen Herzschrittmacher tragen, müssen zwar nicht
gänzlich auf Permanentmagneten verzichten, sollten dies jedoch nur unter
ärztlicher Aufsicht tun. Ähnliches gilt für Menschen mit
Herzrhythmusstörungen.
• Dosierung (generell): Um eine Überreizung des Organismus zu
vermeiden, sollte man sich pro Tag nicht länger als 8-10 Stunden dem
Magnetfeld aussetzen. Vorsicht ist daher beispielsweise bei kranken oder
bettlägerigen Personen geboten, die auf Magnetmatratzen oder
magnetischen Kissen schlafen.
In Ausnahmefällen kann das durchgehende Tragen des Permanentmagneten über einen begrenzten Zeitraum angezeigt sein, so etwa bei
Arthroseschmerzen.
• Bei Verletzungen kann es nach überlangen Magnetfeldexpositionen zu
Parästhesien (Gefühlsstörungen) kommen. Die Patienten klagen dann
über Brennen, Ziehen, Hitze- oder Kältegefühl oder über Schmerzen in
Wundnähe. Das kurzfristige Entfernen des Magneten lindert die
Beschwerden meist, häufig hilft auch eine leichte Massage der
betroffenen Stellen. Danach kann der Magnet wieder angelegt werden.
• Verboten bei: Epilepsie, Entzündungen im Gehirn, Hirntumore, Multiple
Sklerose, Krebs, Parkinson sowie Herzschrittmacher. Vorsicht bei
Hörgeräten und metallischen Schädel- oder Körper- Implantaten.
• Keine Anwendung auch bei akuten Entzündungen!
28
ParacelsusMagnetChips verfügen über ein sehr starkes
Magnetfeld und sollten daher von Bankomat- Kredit- E-Card,
elektronischen Speichermedien wie Handy etc. ferngehalten
werden, um gespeicherte Daten nicht zu zerstören!
Von Kleinkindern fernhalten!
Anwendung über die Akupunkturpunkte
Anwendung über die Universalpunkte (UP)
>>>
Bei der Anwendung der Magnete an dieser Stelle hinter den Ohren
Dem Universalpunkt direkt auf dem Mastoid-Knochen, erlangt man das
breiteste Wirkungsspektrum. Die Magnete werden dort am besten mit
Transparent- Heftpflaster befestigt.
An dieser Stelle wirken die ParacelsusMagnetChips auf die Produktion
der Neurotransmitter (Endorphine), sowie auf das gesamte Nerven- und
Hormonsystem. Vom Kopf aus werden bekanntlich alle Körperfunktionen
gesteuert, dadurch ist von den Universalpunkten aus eine körperlichseelische Gesamtwirkung auch am besten zu erreichen.
Hier können die ParacelsusMagnetChips bei fast allen Beschwerden
eingesetzt werden. Es ist an dieser Stelle auch nicht notwendig, auf die
Polarität zu achten. Wichtig ist, dass hier die Magneten nicht länger als
6 bis 8 Stunden getragen werden, am besten während des Schlafes,
da wir in dieser Zeit der geringsten elektromagnetischer Strahlung
(Handy usw.) ausgesetzt sind. Sollten Hautreizungen wie Rötung oder
Brennen auftreten, dürfen die Magnete vorerst nur stundenweise
Getragen werden, bis sich der Organismus daran gewöhnt hat.
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46
Anwendung über Muskuläre Körperpunkte
Anwendung über die Fußreflexzonen
Schulter – Nacken:
Auf betroffenen Fußreflexzonen werden die Magneten wechselweise über
Nacht mit Transparent- Heftpflaster befestigt.
Die Fußreflexzonen können natürlich auch zusätzlich durch SelbstMassage stimuliert werden.
Ellebogen:
Bei Problemen mit den Unterleibsorganen kann ein Magnet über dem
Schambein mit dem Pluspol, ein zweiter auf dem Steißbein mit dem
Minuspol befestigt werden.
(Prostata, Blase, Uterus, Eierstöcke, Blase)
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48
Migräne:
Hüfte:
Grundsätzlich ist eine genaue Kenntnis der Punkte
nicht unbedingt notwendig, da die Wirkung des Magnetfeldes
vom ParacelsusMagnetChip
in kreisrunden Flächen mit einem Radius von 8 bis 15 Zentimetern
auftritt. Die Tiefenwirkung erstreckt sich über 5 bis 10 Zentimeter.
Magnetfelder beeinflussen in erster Linie die Körperflüssigkeiten
wie Blut und Lymphe sowie Nervengewebe und wirken vorwiegend
auf den Drehimpuls der Elektronen. Weiters führen sie zum
Anstieg der Stoffwechsels und der Zellatmung.
Durch den Blutfluss wird immer der gesamte Organismus mit
einbezogen.
Leiste:
Knie:
Somit kann die positive Wirkung ungehindert auf allen Ebenen
des Körpers erfolgen.
Hinweis:
Magnetbehandlungen, egal welcher Art ersetzen niemals
die Ärztliche oder Therapeutische Behandlung!
In Zweifelsfällen fragen Sie Ihren Arzt oder Therapeuten.
Magnetfeldbehandlungen unterstützen jedoch viele Heilprozesse
Und haben sich bei chronischen Beschwerden sowie zur
Vorbeugung bestens bewährt!
Die Anwendung sollte täglich 8 – 10 Stunden nicht überschreiten!
Kreuzschmerzen:
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Über die unglaublichen Wirkungen
des konditionierten Magnetismus
auf Körper, Geist und Seele
ParacelsusMagnetChip
DRUIDES Eigenverlag
Über die unglaublichen Wirkungen
des konditionierten Magnetismus
auf Körper, Geist und Seele
ParacelsusMagnetChip
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Inhaltsverzeichnis
Seite
Indikationen - alphabetisch
Grundlagen und Überblick
Das Magnetfeld der Erde
Kosmische Strahlung und Erdmagnetfeld
Geomagnetismus als Orientierungshilfe
Sferics
Geschichte der Magnetfeldtherapie
Magnete und Magneteisensteine
Paracelsus
Magnetfeldtherapie m. Permanentmagneten
Statische versus pulsierende Magnetfelder
Therapie mit statischen Heilmagneten
Die Bedeutung der Polarität
Die Wirkung statischer Magneten
Konditionierte (informierte) Magnetfelder / Endorphine
Neurochemie
Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen
Die Neurotransmitter
Die Gruppe der Catecliolicide
Die Gruppe der Endorphine
Weitere wichtige Transmitter
Unipolare Magneten
Veröffentlichter Bericht über Wirkung von Magneten
Anwendungsbeispiele
Japan im Magnetfieber
Kokoschinegg
Warum wirken Magnetfelder überhaupt
Die Anwendung der ParacelsusMagnetChips
Gegenanzeigen (Kontraindikationen)
Anwendung über die Universalpunkte
Anwendung über die Akupunkturpunkte
Anwendung über die Fußreflexzonen
Anwendung über muskuläre Körperpunkte
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Allergien - Universalpunkt UP
Angst- Panikattacken - Universalpunkt UP
Aufstoßen
Blähungen
Depression - Universalpunkt UP
Drüsenfunktion - Universalpunkt UP
Durchblutung - Universalpunkt UP
Einschlafen der Glieder
Ellenbogenschmerzen
Entschlackung / Entgiftung - Universalpunkt UP
Erbrechen
Erkältung
Erschöpfung - Universalpunkt UP (29)
Frigidität - Universalpunkt UP (29)
Furunkulose
Fußreflexzonen
Gewichtsreduktion - Universalpunkt UP
Hämorrhoiden
Hüftschmerzen
Immunsystem Stärkung - Universalpunkt UP
Impotenz - Universalpunkt UP (29)
Kalte Füße
Knieschmerzen
Kreuzschmerzen
Lampenfieber - Universalpunkt UP (29)
Leistenschmerzen
Konzentration / Lernen / Gehirnleistung - Universalpunkt UP
Kopf / Zanhschmerzen
Migräne
Nackenschmerzen
Nervöse Erschöpfung - Universalpunkt UP
Prostata
Prüfungsangst
Reisekrankheit
Reizhusten
Schlafstörungen – Universalpunkt UP
Schulter- Nackenschmerzen
Sodbrennen
Stoffwechselanregung - Universalpunkt UP
Stress (nervöse Erschöpfung) - Universalpunkt UP (30)
Unruhe
Unterleibsorgane
Wetterfühligkeit
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Seele and Geist
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