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HERZOGENAURACH (sh) – Wie eine Seifenblase ist am

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HERZOGENAURACH (sh) – Wie
eine Seifenblase ist am vergangenen
Samstag der Traum einer Medaille bei
den Deutschen Meisterschaften für die
Einradfahrerinnen
des
RKV
Herzogenaurach geplatzt. Im 6er
Einrad sind die „Soli“-Damen um 0,15
Punkten an der Bronzemedaille
vorbeigeschrammt und mussten mit
dem unbeliebten 4. Platz Vorlieb
nehmen.
„Die Mädels waren schon sehr
geknickt“,
beschreibt
Trainerin
Sieglinde Herbig-Storl nach der
Meisterschaft die Stimmung ihres Teams, dem sie selbst „eine wirklich tolle Leistung“ attestierte.
Doch selbst eine neue Bestleistung von 87,15 Punkten reichte in Ludwigshafen für Alexandra Schaub,
Eva Motschiedler, Stephanie Mehler, Stefanie Weiher sowie Caroline und Sabrina Storl nicht aus, um
an die späteren Medaillengewinner heranzukommen.
Ausschlaggeben war letztlich wohl, dass die Teams, die auf dem Treppchen landeten, etwas mehr
Risiko eingegangen waren und schwierigere Figuren, die eben auch mehr Punkte einbringen, in ihr
Programm aufgenommen hatten. Weil sich die Sextette aus Mörfelden und Aach (I und II) genauso
wie die Herzogenauracherinnen keine groben Vergehen während ihrer Küren leisteten, fehlten den
Aurachstädterinnen in der Endabrechnung genau diese ein, zwei Punkte, die sie weniger eingereicht
hatten, als die Konkurrenz.
Im 4er belegten Alexandra Schaub, Eva Motschiedler, Stefanie Weiher und Caroline Storl ebenfalls
mit einer neuen Bestleistung von 80,95 Punkten den fünften Platz. Mit diesem Ergebnis konnten alle
Beteiligten sehr zufrieden sein. Schließlich war der Fokus im Training stets auf den Sechser gerichtet.
Außerdem verbesserten sich die „Soli“-Damen hier im Vergleich zum Bundespokal, wo es vor
wenigen Wochen nach einem Sturz und einer damit verpatzten Figur nur zu Rang acht gereicht hatte,
um drei Plätze. Souverän holte sich in dieser Disziplin der RSV Randersacker mit 87,75 Punkten vor
dem SKV Mörfelden (85,16) und dem RMSV „Edelweiß“ Aach (84,50) den Titel.
Auch wenn es in diesem Jahr nichts mit der Wiederholung des Titelgewinns von 2007 wurde, können
die RKVlerinnen mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden sein. Schließlich war diese Meisterschaft für
fast alle die erste „Deutsche“ in der Eliteklasse, nachdem sie im vergangenen Jahr noch zusammen in
der Jugendklasse aufs Parkett gingen. Der Umbruch, nachdem die „alten Hasen“ im vergangenen Jahr
als Deutscher Meister geschlossen abgetreten waren, scheint geschafft zu sein. Für die anstehende
Saison gilt es nun an neuen Figuren zu feilen, um künftig selbst mehr Punkte als die Konkurrenz
einzureichen.
Im Internet sind unter folgendem Link Videos vom Bundespokal in Bergheim zu sehen. Erst Disziplin
wählen und anschließend auf RKV Herzogenaurach:
http://www.voltigierdvd.de/turniere2008/bundespokal-einrad/index.htm
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