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0:4 – Juniors desaströs wie nie Goalie-Problem & zwei - svz.at

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Samstag, 18. Oktober 2008
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SPORT
0:4 – Juniors desaströs wie nie
Goalie-Problem & zwei Verletzte
von Siegried Huber
Was ist bloß mit den Juniors los?
Es war die dritte Niederlage in
Serie, aber so desaströs wie beim
gestrigen 0:4 gegen St. Pölten ist
man heuer noch nie aufgetreten.
Gegen die Austria Amateure hatte man auch vier Tore kassiert,
aber da war wenigstens nach vorne noch etwas gelungen. Gestern
war da gar nichts. Erst in der 80.
Minute gelang ein Tor, aber da
stand Friedl im Abseits.
Adi Hütter war wie seine Burschen geknickt: „Das war eine
arge ‘Tetschn’. Ich kann nicht
verstehen, was da los war. Wir
haben diese Woche sehr gut trainiert und konnten überhaupt
nichts umsetzen. Vorentscheidend war der Elfer zum 0:2.“
Das stimmt zwar, aber entscheiddend war, dass die Juniors wohl
unseren Nationalteamkickern zu
genau zugesehen haben. Sie vergaßen auf Zweikampfstärke und
Aggressivität und waren derart
ungefärlich, dass sie heute noch
spielen könnten und noch immer
kein Tor ezielt hätten.
Einzig stark war Pichler. Öbster
hatte sich sein Comeback sicher
anders vorgestellt, aber er schlug
wenigsten einige herrliche Pässe.
Und „Stareinkauf“ Bobson war
die Unproduktivität in Person.
Ein wesentlicher Unterschied
auch: St. Pölten hatte große Effizienz bei Standards und machte
aus der ersten Ecke auch schon
das erste Tor, Salzburgs Freistöße und Ecken waren dagegen
fast lächerlich, weil man auch
keinen guten Kopfballspieler im
Einsatz hatte.
Bestraft wir nun auch der große
Fehler am Transfermarkt, keinen
fünften Tormann zu holen. Da
Ochs verletzt ist, fehlte Schober.
Schartner debütierte und kegelte
sich noch vor der Pause den Finger aus. Für ihn kam Michael
Kaltenhauser zu seiner Premiere
in dieser Liga und wirkte dabei
schon
sehr
orientierunglos,
wobei er unnötigerweise auch
den Elfer zum 0:2 verursachte.
St. Pölten spielte serbisch konsequent und hatte noch zwei Lattentreffer. Auch das zeigt auf,
wie desaströs die Jungbullen
unterwegs waren. Zwar hatten
sie mehr den Ball, aber das war
auch schon alles.
Dazu gab es einen weiteren Verletzen. Der gerade erst genesene
Lukas Neunteufel zog sich ohne
Fremdeinwirkung eine schwere
Knieverletzung zu.
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ADEG 1. LIGA
RED BULL JUNIORS SALZBURG - ST. PÖLTEN 0:4 (0:1).
Stadion Wals-Siezenheim, 400, Klement. Torfolge: 0:1 (16.) Sadovic,
0:2 (49.) Wojtanowicz (Foulelfer),
0:3 (73.) Thürauer, 0:4 (82.) Frank.
SALZBURG: Schartner (46. Kaltenhauser) – Minoretti, Jovanovic, Riegler,
Neunteufel (29. Ouedraogo) – Kitzbichler, Matos, Pichler, Öbster (73. Friedl),
Bobson – Vujic.
AUSTRIA LUSTENAU - GRÖDIG 2:1 (0:1). Reichshofstadion,
2.900, SR Drachta. Torfolge: 0:1
(34.) Rasinger, 1:1 (49.) Dorner, 2:1
(67.) Dorner.
GRÖDIG: Kramer – Hirsch, Wallner,
Knabel, Pürcher (62. Keil) – Rasinger,
Seidl, Eder (83. Pfeilstöcker), Kerhe –
Perlak (40. Scherz), Viana.
AUSTRIA WIEN AMATEURE ADMIRA 1:1 (1:0). Horr-Stadion,
200, SR Meßner. Tor: 1:0 (7.) Korsos, 1:1 (56.) Friesenbichler.
LEOBEN - VÖCKLABRUCK 1:1
(1:0). Stadion Donawitz, 500, SR
Steiner. Torfolge: 1:0 (39.) Alar, 1:1
(80.) Toth.
GRATKORN - FC LUSTENAU
0:0. Gratkorn, 700, SR Braunschmidt.
Heute: Innsbruck - FC Magna Wr.
Neustadt (15.15).
Ein paar feine Pässe gelangen gestern Ernst Öbster, ansonsten gab’s
nur wenige Lichtblicke bei seinem Comeback.
Foto: gepa/Red Bull
Lustenau von den Toten erweckt
Pfeifenberger stört Einstellung
(tg) – Mächtig angefressen auf
einige Spieler war Grödig-Trainer Heimo Pfeifenberger nach
der 1:2-Auswärtspleite gegen
Austria Lustenau: „Einige fordern immer wieder einen Stammplatz, und wenn sie dann spielen, zeigen sie nichts.“
Die Lustenauer starteten agressiv
in die Partie und hatten schon in
den Anfangsminuten gute Einschussmöglichkeiten. Wie aus
heiterem Himmel fiel dann das
1:0 für die Flachgauer: Ein abgefälschter Rasinger-Freistoß (34.)
25
fand den Weg ins Tor. Kurz nach
der Pause kamen die Vorarlberger nach einem Stellungsfehler
aber zum verdienten Ausgleich
durch Dorner.
Und Dorner war es auch, der
Grödig in der 67. Minute nach
einer weiteren Unachtsamkeit
alle Hoffnungen auf einen Punktegewinn
zunichte
machte.
„Auswärts fehlt uns einfach die
Cleverness. Die Lustenauer
waren nach unserem Tor nicht
mehr vorhanden, und wir
erwecken einen toten Gegner
wieder zum Leben“, so Pfeifenberger. Für den gesperrten Manzoni stand gestern Kramer im
Kasten der Grödiger: Der junge
Torhüter machte seine Sache
recht ordentlich und war an der
Niederlage schuldlos. „Kramer
kann nichts dafür, es müssen sich
andere an der Nase nehmen. Es
kann nicht sein, dass ich manche
Spieler im Training motivieren
muss. Wenn manche nicht eine
andere Einstellung an den Tag
legen, dann trennen wir uns im
Winter von ihnen.“
1. Innsbruck
2. St. Pölten
3. Wr. Neustadt
4. Austria Amat.
5. Admira
6. RB Juniors
7. Leoben
7. Gratkorn
9. Grödig
10. Vöcklabruck
11. A. Lustenau
12. FC Lustenau
11
12
11
12
12
12
12
12
12
12
12
12
7
6
6
5
5
5
3
4
3
3
3
2
3
4
1
3
2
2
6
3
4
4
2
4
1
2
4
4
5
5
3
5
5
5
7
6
25 : 13
25 : 13
14 : 8
16 : 19
18 : 17
18 : 23
15 : 17
15 : 17
15 : 17
14 : 16
13 : 21
12 : 19
24
22
19
18
17
17
15
15
13
13
11
10
„Beste EURO“
ist Geschichte
Die
Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der
Schweiz ist endgültig Geschichte. Unter Beisein von
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer wurde gestern in Wien
der Endbericht der EM präsentiert und eine mehr als zufriedene Bilanz gezogen. Die
EURO werde als friedliches
Fest in Erinnerung bleiben und
sei auch für den Steuerzahler
ein Geschäft gewesen, betonte
Gusenbauer. Turnierdirektor
Christoph Schmölzer sprach
von der „besten EURO aller
Zeiten“.
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