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Ein bisschen wie Beckmann - Kathrin Landa

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SCHKEUDITZ · TAUCHA
Seite 20
Donnerstag, 3. November 2011
Art Kapella
Kleiner Schöppenteich
Künstler treffen sich
zum Frühstück
Sanierung
kommt voran:
Ablauf fertig
Schkeuditz (-art). Ab 10 Uhr findet heute in der Schkeuditzer Art Kapella in der
Teichstraße 7 ein Künstlerfrühstück
statt. In dessen Rahmen werden die derzeit ausgestellten Bilder von ihren
Schöpfern abgehangen, um Platz zu
schaffen für die Fotografien von Armin
Kühne zum Thema Völkerschlacht, die
ab Sonntag 14 Uhr zu sehen sind.
Taucha (-tv). Genau 0,2 Prozent Gefälle
sollen künftig ein Verschlammen des
Kleinen Schöppenteiches in Taucha
verhindern. „Wie in der Planung der
Stadt vorgesehen, haben wir den Ablauf vom Teich zur Parthe hergestellt“,
erklärte gestern Mittag Steffen Bock.
0,2 Prozent – das seien zwei Millimeter
auf einen Meter. Was Wunder, dass
Bock und sein Kollege Marco Lange digitale Messtechnik nutzen mussten, um
die gewünschte Präzision herzustellen.
Trotzdem war in nur einem Arbeitstag der Graben ausgehoben, das 150er
Rohr verlegt, der Graben wieder fachgerecht verfüllt und die Grasnarbe wieder verschlossen. Nicht zuletzt, weil
Naturfreund Heiko Thonig sich extra
freigenommen hatte, um bei der Arbeit
mit Hand und Verstand helfen zu können.
Wie berichtet, wird der sehr beliebte,
aber total verschlammte Teich derzeit
von Freiwilligen, die ihre Arbeitskraft
spenden, saniert, weil die Stadt mittelfristig dazu nicht in der Lage ist. Der
Brunnen für die Frischwasserzufuhr ist
ebenso bereits fertig, jetzt wartet der
eigens für die Sanierung gegründete
Verein Kleiner Schöppenteich auf die
Fertigstellung der Elektroinstallation,
um danach den Zulauf gestalten und
den künftigen Teich-Wasserkreislauf in
Betrieb nehmen zu können. Vereinsvorsitzender Steffen Pilz ist des Lobes
voll: „Danke allen, die mitmachen.“
Rittergutskirche
Leipziger Blechbläser
in Kleinliebenau
Kleinliebenau (-art). Der Kultur- und
Pilgerverein Kleinliebenau lädt am Sonntag zu einer „musikalischen Pilgerreise“
in die Kleinliebenauer Rittergutskirche
ein. Ab 15 Uhr tritt das Blechbläser Collegium Leipzig auf. Das Ensemble besteht aus Musikern des MDR-Sinfonieorchesters sowie freischaffenden Instrumentalisten. Das einstige Blechbläserquintett ist zu einer um Schlagzeug und
E-Bass erweiterten Brassband angewachsen. Gespielt werden Werke von
Händel, italienische Opernmelodien und
südamerikanische Tangos.
Kunstunterricht mal anders: Die Achtklässler versuchen in der Leipziger Max-Beckmann-Ausstellung, ihr Modell Renaud Poulain (rechts) auf Papier zu bannen. Schon wegen seiner
Haarpracht ein nicht allzu einfaches Unterfangen.
Foto: Jörg ter Vehn
Rehabilitationssport
in Glesien
Glesien (-art). Der Gesundheitssportverein Aktiv Glesien bietet ergänzend zum
Rehabilitationssport im
Fachbereich
Orthopädie ab Sonnabend auch Rehasport für den Bereich Innere Medizin an.
Wie Übungsleiterin Diana Werner mitteilte, werden hier Patienten betreut, die
von Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind. Ärztlich überwacht wird die Reha-Herzsportgruppe
von Facharzt Rainer Heuschkel.
G Tel.: 034207 404799 oder 034207 72108
KONTAKTE
Redaktion Schkeuditz
Telefon: 034204 60650
E-Mail: schkeuditz@lvz.de
Redaktion Taucha
Telefon: 034298 30520
E-Mail: taucha@lvz.de
Ein bisschen wie Beckmann
Achtklässler des Tauchaer Gymnasiums gewinnen mit ihrer Lehrerin Porträt-Kurs im Museum
Taucha/Leipzig. Mitten zwischen den
Porträts von Max Beckmann im Museum der Bildenden Künste Leipzig
durften Achtklässler des Tauchaer
Gymnasiums gestern selber zu Stift
und Block greifen – und dem großen
Meister nacheifern.
block hin und her. „Die Haare sind das
Schwierigste“, sagen sie unisono.
„Schon wegen der vielen Locken“,
seufzen sie. Mehr oder weniger große
Berge bleistiftgrauer Kreisel finden
sich denn auch auf allen Blöcken der
Schüler.
„Die Haare unseres Modells sind besonders spannend“, schmunzelt Kathrin Landa. Die Künstlerin leitet den
kleinen Workshop, gab den Schülern
den Tipp, sich beim Portrait auf das
Wesentliche zu beschränken. Für die
ehemalige Meisterschülerin von Annette Schröder und Sighard Gille sind die
Achtklässler Herausforderung und
künstlerisch interessant zugleich. Laut
Lehrplan kommen Portraits erst ab der
neunten Klasse dran, „die Schüler gehen also ganz undogmatisch an die
Renaud Poulain hat die Ruhe weg.
Der junge Mann aus Marseille mit dem
Lockenkopf bewegt sich nicht. Das
Licht eines Strahlers von der Seite betont seine markanten Formen. Poulain
sitzt öfter Modell bei Malkursen. So
junge Künstler hat er jedoch selten vor
sich.
Alina (13) und Elisa (14) versuchen,
den jungen Franzosen mit dem Bleistift
einzufangen. Ihr Blick wandert immer
zwischen Poulain und ihrem Zeichen-
portraits von Beckmann näher angeschaut habe: ein frühes impressionistisches
und
ein
spätes
expressionistisches. Letzteres mit seinen markanten Formen habe als Orientierung für die Arbeit dienen sollen.
„Licht und Schatten – das ist schwierig“, meint Moritz (13). Er hat als einer
der ersten sein Bildnis fertig und sich
auch gleich an etwas Farbe herangetraut. Sein Portrait hat durchaus Ähnlichkeit mit dem jungen Franzosen –
was nicht unbedingt von allen Bildern
des Tages gesagt werden kann.
Künstlerin Landa ist nicht enttäuscht.
Ihr sei ein markant gezeichnetes Bild,
in der die eine oder andere Besonderheit des Modells eingefangen sei, mitunter lieber als ein allzu flächiges Bildnis, erklärt sie.
Jörg ter Vehn
Aufgabe ran“, freut sie sich. „Sie müssen eigene Lösungen finden, ganz ohne
Regeln“, erzählt sie.
Kunstlehrerin Roswitha Riemann
wuselt zwischen den Schülern umher.
Sie hatte an einer Weiterbildung des
Klett-Schulbuchverlages zur der MaxBeckmann-Ausstellung teilgenommen
und sich um einen der vier PortraitWorkshops beworben – eine von mehr
als hundert Anmeldungen. „In den
Herbstferien kam dann der Anruf vom
Verlag und es musste alles ganz schnell
gehen“, erzählt sie. Alle zogen mit und
ermöglichten der Klasse den besonderen Ausflug in die Museumswelt.
In der Beckmann-Ausstellung habe
es zunächst eine kurze Einführung in
das Werk des Künstlers gegeben, sagt
sie, bevor sich die Klasse zwei Selbst-
Traueranzeigen
Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
06. Mai 1953 – 29. Oktober 2011
Kleiner Mann, was nun?
Nun bist Du wieder weg.
Und wir dachten, wir hätten noch Zeit.
Aber so schicksalsvoll wie Dein Leben begann,
so endet es.
Vielen Dank für die letzten Monate. Mach‘s gut Bernd!
Marco und Claudia mit Emily
A. Schweitzer
Wir trauern um unsere geliebte Tochter,
Schwester und Freundin.
Ulrike Krieg
geb. 26. Mai 1983
gest. 31. Oktober 2011
Du hast gesorgt, du hast geschafft,
bis dir die Krankheit nahm die Kraft.
Schlicht und einfach war dein Leben,
treu und fleißig deine Hand,
immer helfend für die Deinen,
ruhe sanft und habe Dank.
Schmerzerfüllt und in unsagbarer
Traurigkeit müssen wir Abschied nehmen von unserem
herzensguten und treusorgenden Vater, Schwiegervater, Opa,
Bruder, Schwager und Onkel
In Liebe:
Deine Eltern Doris und Stephan Krieg
Dein Bruder Thilo
Dein Stefan
Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 05. November
2011, um 13.00 Uhr auf dem Friedhof an der Hainkirche in
Leipzig-Lützschena statt.
Rübenernte im Schkeuditzer Norden
Auf den Feldern im Norden der großen
Kreisstadt Schkeuditz läuft die Rübenernte auf Hochtouren. So holt hier Stefan Schuhmacher für die Radefelder
Pflanzenproduktion GmbH & Co. KG mit
einem Rübenroder die Feldfrüchte ein.
Insgesamt haben die Radefelder auf
rund 90 Hektar Zuckerrüben stehen.
Der Futtermais auf rund 85 Hektar wurde bereits geerntet. Nun heißt es, die
Flächen gleich wieder zu grubbern und
mit Winterweizen zu bestellen. Der Produktionbetrieb hat sieben Feldarbeiter,
die nun, wenn das Wetter es zulässt,
fast rund um die Uhr im Einsatz sind.
Foto: Michael Strohmeyer
Wolfgang Krause
Fiff’sche Gaffeesachsen
im Café Esprit
Taucha (-tv). „De Loreley un andre
säk’sche Balladen“ gibt es Sonntag im
Café Esprit zu hören. Die Mundartkabarettgruppe „Fiff’sche Gaffeesachsen“
gastiert ab 18 Uhr mit ihrem gleichnamigen Lene-Voigt-Programm im Kulturcafé. Mit „Ziehharmohniga“, „Härz“ und
„Gusche“ erfreuen Edelgard und Martin
Langer seit Jahren ihr Publikum. Kartenbestellung unter Tel. 034298 14217.
WWL Spedition AG hat Betrieb im Airport Gewerbepark in Glesien aufgenommen
Glesien. Nach nur
sechswöchiger Vorbereitung hat jetzt im
Glesiener Airport Gewerbepark ein Dienstleister der Transportund Logistikbranche
den Betrieb aufgenommen. Die WWL
Spedition
AG
mit
Arndt
Stammsitz in Berlin
Rotzen
und Niederlassungen
in Eberswalde, Hamburg und Dresden
wird nun auch bei Leipzig seine Dienste
anbieten. Zwei Büroräume sind angemietet und rund 1000 Quadratmeter
Lagerfläche stehen zur Verfügung; Computer, Telefone und auch die Kaffeemaschine sind in Betrieb. „Kaffee ist der
Treibstoff des Spediteurs“, sagte Niederlassungsleiter Arndt Rotzen scherzhaft
und sprach dann von seinen Plänen:
„Jetzt geht es erst einmal um Kundengewinnung und Kundenbindung. In drei
bis vier Monaten wollen wir dann einen
weiteren kaufmännischen Mitarbeiter
einstellen“, führte er aus. Für 2012 soll
es einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau
respektive zum Kaufmann für Spedition
und Lagerlogistik geben.
Das junge Unternehmen hat sich 1994
als GmbH in Berlin gegründet. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft erfolgte im Jahr 2002, berichtete der Niederlassungsleiter. „In unserem Berliner
Stammhaus haben wir 12 000 QuadratFoto: Roland Heinrich
Wir wollen ihn am Samstag, 05. November 2011 um 13.00 Uhr
auf dem Friedhof Kitzen Hohenlohe zur letzten Ruhe begleiten.
Weinet nicht ihr meine Lieben,
ich wär so gerne bei euch geblieben,
doch es wurde mir zu schwer,
für mich gab‘s keine Rettung mehr.
Erlöst von seiner schweren und unheilbaren Krankheit
nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater,
Schwiegervater, Bruder, Opa, Onkel und Freund
Horst Schuchert
geb. 19. Oktober 1938
Noch Plätze frei bei
Bürger- und Vereinsball
„Kaffee – Treibstoff des Spediteurs“
gest. 31. Oktober 2011
In tiefer Trauer und Dankbarkeit nehmen Abschied
Dein Sohn Tilo mit Sylke, Stefan und Carolin
Dein Sohn Mario mit Peggy und Lucas
Deine Tochter Kathrin mit Mathias und Andy
Deine Schwester Inge mit Familie
Dein Schwager Roland mit Familie
Deine Schwägerin Gisela mit Familie
Deine Enkeltochter Christin
gest. 26. Oktober 2011
In stiller Trauer:
Deine Tochter Petra mit Enkel Nico und Tom
Dein Sohn Dirk mit Petra und Enkel Jack
Deine Schwester Ruth
im Namen aller Angehörigen
Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am Dienstag,
dem 08. November 2011, um 15.00 Uhr
auf dem Friedhof in Markranstädt statt.
www.lvz-trauer.de
Foto: Roland Heinrich
geb. 14. Dezember 1934
Steffen Bock (rechts) und Heiko Thonig
prüfen die Höhe des neuen Ablaufes.
Taucha (-tv). Für den großen Ball der
Bürger und Vereine am Samstagabend
in der Mehrzweckhalle Taucha gibt es
noch Karten. Wie Reinhard Rädler vom
Organisationskomitee gestern bestätigte, könnten diese im Bürgerbüro der
Stadt und auch an der Abendkasse
noch erworben werden. Selbst Gruppen, die einen Zehnertisch benötigen,
hätten noch Chancen, so Rädler. Der
Eintritt kostet inclusive Live-Band, Büfett, Tombola, Programm und allen Getränken außer Mixdrinks und Spirituosen 39,90 Euro. Einlass ist 18 Uhr, die
Halle fasst nur maximal 400 Gäste.
Für immer im Herzen
Bernd Hermann
Foto: Jörg ter Vehn
Herz-Kreislauf-System
Abgaben. Wir legen aber großen Wert
meter Lagerfläche und
auf schnelle Bezahlung. Innerhalb von
zusätzlich ein Zolllasieben Tagen hat der Unternehmer sein
ger“, sagte Rotzen.
Geld“, betonte Rotzen.
Für letzteres seien
entsprechende Zulas„Für Glesien haben wir uns bewusst
sungen notwendig, die
entschieden“, unterstreicht der 40-jähnicht jeder erhalte.
rige Niederlassungsleiter. Schon die
Ebenfalls nicht jeder
geografisch zentrale Lage allein sei
könne nach DIN 12642
vorteilhaft. Zudem spielten natürlich
„Code XL“ zertifizierte
Volker
der Flughafen, DHL oder Porsche und
Auflieger bieten. „DieStolzenhain
BMW direkt vor der Haustür und die
se Norm betrifft den
Unternehmen der Chemie- und SolarAufbau der Planen-Anhänger und
branche in der näheren Umgebung
schreibt Vorkehrungen zur Ladungssieine Rolle. „Die Wirtschaftsregion Halcherheit vor“, erklärte Rotzen.
le, Leipzig, Dessau und Magdeburg ist
eine boomende Region und nur einen
Vornehmlich betreibe die WWL
Steinwurf weit entDienstleistungen als
fernt. Mit dem
Spediteur in der
K o n t r a k t l o g i s t i k . Arndt Rotzen: Der Wirtschaftsraum Hal- LKW ist das alles
„Das heißt, Fracht- le, Leipzig, Dessau und Magdeburg ist sehr gut zu erreiführer sind exklusiv eine boomende Region. Mit dem LKW ist chen“, betont der
gebürtige
Nordin unserem Auftrag das alles sehr gut zu erreichen.
rhein-Westphale
unterwegs und wir
und heutige Bitterfelder.
disponieren tagtäglich und europaweit
die Routen mit unseren Aufliegern“, er„Wir streben eine Lagerfläche von
klärte Rotzen. Ein sehr moderner Fuhr3000 bis 4000 Quadratmetern an. Dapark sei dabei mit Fahrzeugen, die per
bei sind wir sehr investitionsfreudig.
Telematik und GPS geortet werden
Unsere Maxime ist, langfristig lieber zu
könnten, unterwegs. Der Frachtführer,
erwerben, als zu mieten. Doch zunächst
der als Auftragnehmer die Zugmaschine
müssen erst mal Kunden gefunden
stelle, werde dann von der WWL bewerden“, blickte der Niederlassungsleizahlt, bei der die wirtschaftliche Verantter schon mal voraus. Gemeinsam mit
wortung bleibe. „Das ist ein hartes GeVolker Stolzenhain als dem zweiten
schäft. 60 Prozent der Fahrzeugkosten
Mann vor Ort sehe er spannenden Zeiteilen sich hälftig in Fahrer- und Dieselten entgegen.
Roland Heinrich
kosten auf. Hinzu kommen Steuern und
www.wwlsped.com
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