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Die Welt in Falmmen – Wie Demokratie zu Rassismus - Die Onleihe

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Inhalt
Einleitung:
Globalisierung und ethnischer Hass..........................................
7
Teil eins:
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Globalisierung.....
29
Kapitel 1:
Rubine und Reisfelder
Die Vorherrschaft der chinesischen Minderheit in Südostasien.34
Kapitel 2:
Lamaföten, Latifundios und »la Blue Chip numero uno«
»Weißer« Reichtum in Lateinamerika..........................................66
Kapitel 3:
Der siebte Oligarch
Jüdische Milliardäre des postkommunistischen Russland.........100
Kapitel 4:
Die »Ibos von Kamerun«
Marktdominierende Minderheiten in Afrika................................122
Teil zwei:
Die politischen Auswirkungen der Globalisierung............... 155
Kapitel 5:
Eine Gegenreaktion auf die Märkte
Gezielte ethnische Beschlagnahmungen und Verstaatlichungen.160
5
Inhalt
Kapitel 6:
Eine Gegenreaktion auf die Demokratie
Vetternwirtschaftskapitalismus und Minderheitenherrschaft....183
Kapitel 7:
Eine Gegenreaktion auf marktdominierende Minderheiten
Vertreibung und Völkermord...........................................................203
Kapitel 8:
Das Vermischen von Blut
Assimilation, Globalisierung und der Fall Thailand....................218
Teil drei:
Ethnonationalismus und der Westen......................................... 229
Kapitel 9:
Die Kehrseite der westlichen freien Marktwirtschaft
Von Jim Crow zum Holocaust..........................................................233
Kapitel 10:
Der Hexenkessel im Nahen Osten
Israelische Juden als regionale marktdominierende Minderheit 260
Kapitel 11:
Warum sie uns hassen
Amerika als globale marktdominierende Minderheit.................281
Kapitel 12:
Die Zukunft der marktwirtschaftlichen Demokratie...................319
Nachwort zur ursprünglichen Ausgabe.....................................
Anmerkungen....................................................................................
Danksagung........................................................................................
Index.....................................................................................................
6
357
365
425
427
Kapitel 1
Rubine und Reisfelder –
Die Vorherrschaft der chinesischen
Minderheit in Südostasien
In Birma* werden Tätowierungen traditionell gestochen, um vor
Schlangenbissen zu schützen. 1930 und dann wieder 1938 ließen
sich aufgebrachte Birmanen diese Tätowierungen als Schutz gegen
Kugeln stechen und schlachteten in einer Orgie der Gewalt zahllose Inder ab. Angeblich beteiligten sich sogar Mönche daran. Zu der
Zeit waren Inder, zusammen mit britischen Kolonisten, eine wirtschaftlich dominierende ethnische Minderheit in Birma und Ziel
des kollektiven Hasses. Das Töten von Indern war gleichzeitig eine
Racheaktion und Ausdruck des nationalistischen Stolzes lang unterdrückter Menschen. Wie ein zeitgenössischer Beobachter sagte:
»Der Birmane auf der Straße hatte das Gefühl, dass er wenigstens
ein Mal seine Überlegenheit gegenüber den Indern bewiesen hatte.«1
Heute ist nur noch eine kleine Gemeinschaft von Indern in Birma
geblieben. Als Reaktion auf eine weitere Welle der ethnischen Gewalt flohen in den 1960er-Jahren Hunderttausende. Aber eine neue
marktdominierende Minderheit hat ihren Platz eingenommen, die
noch viel reicher ist, als die Inder es jemals waren.
*
34
Mitglieder der ethnischen Mehrheitsgruppe in Birma werden Bamahs (in der gesprochenen Sprache) oder
Myanmahs (in der geschriebenen Sprache) genannt. Der inzwischen unabhängige Staat, der nach dem
Ende der britischen Kolonialherrschaft 1948 entstand, wurde Burma genannt. 1989 änderte der SLORC
den Namen des Landes in Myanmar. (Ebenfalls geändert wurden verschiedene Städtenamen: Rangun
zum Beispiel heißt jetzt Yangon.) Aus Rücksicht auf die demokratische Oppositionspartei, die sich weigerte, der Namensänderung zuzustimmen, bezeichnet die amerikanische Regierung das Land weiterhin
als Birma, und ich mache dasselbe. Sofern nicht anders vermerkt, verweist »Birmane« auf die ethnische
Mehrheitsgruppe, die ungefähr zwei Drittel der Bevölkerung umfasst.
Die Vorherrschaft der chinesischen Minderheit in Südostasien
Märkte, Junta-Stil und die chinesische Übernahme
Birma hat eines der brutalsten Militärregimes der Welt − den State Law and Order Restoration Council oder SLORC.* Er kam im
September 1988 an die Macht, nachdem er Tausende unbewaffneter Demonstranten hatte niederschießen lassen. 1990 führte der
SLORC Mehrparteienwahlen durch, weigerte sich dann jedoch, den
erdrutschartigen Wahlsieg von Aung San Suu Kyi, der Friedensnobelpreisträgerin von 1991, anzuerkennen, sondern stellte sie stattdessen unter Hausarrest und erntete damit den Hass der Birmanen.2
Der SLORC war von Anfang an auf aggressive Weise promarktwirtschaftlich orientiert. In der Umkehrung von drei Jahrzehnten katastrophaler sozialistischer Zentralplanung schlug der SLORC 1989
»den burmesischen Weg zum Kapitalismus« ein. Abgesehen von
der Bereicherung korrupter SLORC-Generäle, allesamt Birmanen,
brachte das darauf folgende Jahrzehnt der Marktorientierung für die
einheimische Bevölkerung, deren große Mehrheit sich weiter in der
traditionellen Landwirtschaft betätigte, eigentlich keine Vorteile. Eine Gruppe allerdings profitierte exorbitant.
Seit Birmas Umschwung zu einer marktorientierten, frei zugänglichen
Wirtschaft wurden sowohl Rangun, die moderne Hauptstadt, als auch
Mandalay, die alte Edelstein-Stadt und Sitz der letzten beiden birmanischen Könige, von ethnischen Chinesen übernommen. Einige dieser Chinesen stammen aus Familien, die seit Generationen in Birma
gelebt haben. Wie die Inder, aber in einem geringeren Ausmaß, waren
die Chinesen während der Kolonialperiode (1886−1948) unverhältnismäßig wohlhabend, was im Wesentlichen auf eine wirtschaftsliberale Politik zurückzuführen war, die Birmas traditionell landwirtschaftlich geprägte Wirtschaft verdrängte. Obwohl viel von ihrem Reichtum
während der sozialistischen Zeitspanne (1962−1988) beschlagnahmt
wurde, blieben die Chinesen auf Birmas Schwarzmärkten und teilweise auch im Opiumschmuggel aktiv.
*
1997 wurde der SLORC bei stark verringerter Mitgliederzahl reorganisiert und umbenannt in State Peace
and Development Council. Aber die meisten Birmanen bezeichnen die Regierung weiterhin als SLORC.
35
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Globalisierung
In Birmas neuer Marktwirtschaft verwandelte sich die chinesischbirmanische Minderheit fast über Nacht in eine wohlhabende Wirtschaftsgemeinschaft. Zusätzlich kauften mehrere Zehntausend armer, aber unternehmerisch geschickter Einwanderer aus China, die
aus dem nahe gelegenen Yunnan ins Land strömten, für weniger als
300 Dollar die Ausweispapiere toter Birmanen auf und wurden damit im Handumdrehen zu birmanischen Staatsangehörigen. Heute
gehören den chinesischen Birmanen – die sich in Longyis, den traditionellen birmanischen Unisex-Sarongs, unwohl zu fühlen scheinen − fast alle Geschäfte, Hotels und Restaurants in Mandalay sowie
die wichtigsten Geschäfts- und Wohnimmobilien. Für Rangun gilt
mehr oder weniger dasselbe. Nur einige wenige Unternehmen sind
noch in birmanischer Hand (hauptsächlich Druckereien und Zigarrenfabriken) und werden ringsum von Hochhäusern überragt, die
von Chinesen gebaut wurden und Chinesen gehören.
Wie es für Südostasien typisch ist, beherrschen die Chinesen den
birmanischen Handel auf jeder Ebene der Gesellschaft. Joint-Ventures wie das Shangri-La-Hotel-Geschäft zwischen Lo Hsing-Han,
dem chinesisch-birmanischen Präsidenten des Asia-World-Konzerns, und dem chinesisch-malaysischen Industriemagnaten Robert
Kuok verwandelten Mandalay und Rangun in blühende Stützpunkte
für Festlandchinesen und chinesische Geschäftsnetze in Südostasien. (Nichtbirmanische chinesische Investoren sind leicht auszumachen. Sie tragen keine Longyis, sondern Cowboystiefel, Sonnenbrille und eine Flasche Johnnie Walker Red.) Am bescheideneren Ende
des Spektrums leben chinesische Straßenhändler nicht schlecht davon, dass sie preiswerte Fahrradreifen aus China − häufig mehr als
30.000 pro Monat − für Rikschas in Birma verkaufen. Die chinesische Überlegenheit ist auch kein städtisches Phänomen. Nach zwei
Jahren schwerer Überschwemmungen im südlichen China strömte
eine große Anzahl chinesischer Bauern – manche schätzen sie auf
mehr als 1 Million − ins nördliche Birma. Diese neuen birmanischen
»Bürger« bauen jetzt Reis auf dem gerodeten Hügelland an, das sie
übernommen haben. Ganze chinesische Dörfer sind auf diese Weise entstanden.3
36
Die Vorherrschaft der chinesischen Minderheit in Südostasien
Durch den Boykott der USA aus Menschenrechtsgründen hat die
Globalisierung für Birma ein unverhältnismäßig chinesisches Gesicht bekommen, obwohl die Anwesenheit französischer und deutscher Investoren ebenso spürbar ist. »Nennen Sie ein großes Infrastrukturprojekt irgendwo in Myanmar, und die Wahrscheinlichkeit,
dass es in den Händen chinesischer Auftragnehmer liegt, ist sehr
hoch«, beobachtete The Economist vor ein paar Jahren.
Chinesische Ingenieure arbeiten an dem Ausbau der Autobahn von
Mandalay bis Yangon. Chinesische Unternehmen planen die Eisenbahnstrecke von Mandalay bis Myitkyina nahe der chinesischen
Grenze und die Strecke von Mandalay bis zur Hauptstadt. Mit der
Hilfe von Sträflingstrupps in Ketten aus Myanmars Gefängnissen
bauen sie auch eine Linie von Ye bis Tavoy in Myanmars entferntem
Südosten … Gegen internationale Konkurrenz konnten sich chinesische Auftragnehmer durchsetzen und bekamen den Auftrag, eine
große Brücke über den Chindwin-Fluss zu bauen.
Andere chinesische Unternehmungen reichen von einem neuen
internationalen Flughafen für Mandalay über Unterkünfte für die
Streitkräfte bis hin zu 30 Staudämmen. Es waren die Chinesen, die
in Zusammenarbeit mit Siemens eine Bodensatellitenstation für die
Hauptstadt errichteten.4
Die Chinesen in Birma beherrschen nicht nur den legalen Handel,
sondern auch dubiose Schwarzmarktaktivitäten. Tatsächlich ist die
Grenze zwischen der legalen und illegalen Handelstätigkeit in Birma wie in vielen Entwicklungsländern fließend. Einige der einflussreichsten Unternehmer des Landes sind ehemalige − vielleicht auch
immer noch aktive – Drahtzieher des Drogenhandels. »Drogendealer, die einst mit Mauleseltrecks über Dschungelpfade zogen, sind
jetzt führende Gestalten in Birmas neuer Marktwirtschaft«, klagte
die ehemalige amerikanische Außenministerin Madeline Albright.5
Der in Birma geborene chinesische Industriemagnat Lo Hsing-han
war zum Beispiel in den 1960er-Jahren ein berüchtigter Opiumkönig und vermutlich für einen Großteil des Heroins verantwortlich, das in amerikanischen Venen landete. Laut dem Birma-Exper37
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Globalisierung
ten Bertil Lintner begann Lo in seiner Geburtsprovinz Kokang als
Leutnant der pistolenschwingenden lesbischen Opiumkönigin Olive Yang. 1989 schloss Lo ein Geschäft mit dem SLORC ab und überzeugte die anderen chinesischen Drogenbosse, eine Waffenruhe mit
der Junta als Entgelt für wertvolle Bauholz- und Mineralkonzessionen zu akzeptieren. Heute umfasst Los kommerzielles Reich »Asia
World« ein Containerschifffahrtsgeschäft, die Hafengebäude in
Rangun und Mautstellen auf der wiedereröffneten Burma Road. Lo
besteht darauf, dass er jetzt ein legitimer Unternehmer ist. »Seit in
Myanmar die Marktwirtschaft eingeführt wurde«, erklärt er, »ist es
leichter, Geld mit dem Handel von Fahrzeugen über die chinesische
Grenze zu verdienen.«6 Ungeachtet dessen, ob Lo eine weiße Weste hat oder nicht − und die meisten westlichen Offiziellen glauben
nicht daran –, bleibt Birmas »chinesische Unterwelt« weiterhin dominierend im Rauschgifthandel und der Geldwäsche, solange chinesische Händler auf den blühenden gesetzlichen Märkten von Mandalay agieren.
Chinesische Plutokraten, birmanisches Elend
Seit der SLORC die Märkte öffnete, betreibt Birma Raubbau an seinen Rohstoffen, besonders Teakholz, Jade und Rubine. Abgesehen
von SLORC-Generälen sind die Begünstigten fast ausschließlich
Chinesen und eine Handvoll Schmuggler des Bergvolks.
Birmas Wälder umfassen mehr als 70 Prozent des Teakholzbestandes der Welt. Der birmanische Teakbaum mit seinen großen eiförmigen Blättern und den weißen Blüten kann über 40 Meter hoch
werden. Sein Holz ist dunkel, schwer und harzhaltig sowie extrem
hart und haltbar. Teakholz war lange das Holz der birmanischen Königsdynastie und wurde durch Rudyard Kipling unsterblich gemacht
(»Elephints a-pilin’ teak/ in the sludgy, squdgy creek, / W
­ here the
silence ’ung that ’eavy you was ’arf afraid to speak! / On the road to
Mandalay …«), heute ist es Amerikas bevorzugtes Holz für Bootsdecks und Salatschüsseln.
38
Index
Index
Abramowitsch, Roman 101, 114f.,
117, 119, 174, 178, 351
African National Congress (ANC)
125, 128, 164
Ägypten 262f, 269f., 273, 275, 316,
343
Albright, Madeline 37
Alpha Group 1109f.
Amerikanischer Traum 242f., 259,
296, 311, 315
Analphabeten 149, 269, 328
Analphabetismus 79, 93, 187, 279
Angola 122–124, 146, 152
Ansiedlungsrayon 104f.
Antiamerikanismus 15, 282f., 288,
291, 293–300, 302, 306, 310, 356,
361f.
Antiglobalisierungsbewegung 21
Antijüdische Politik in Russland
104, 204
Antisemitismus 119–121, 173f.,
176f., 248, 251, 253, 261, 346
Antisemitismus in Deutschland 248,
251
Antisemitismus, russischer 119–121,
174, 176, 346
Apartheid 130, 161. 197, 245, 248,
291
Apartheid/-regime 127, 130, 161,
197, 245, 248, 291
Arabisch-Israelischer Konflikt 260f.,
268, 275, 277, 280
Argentinien 25, 33, 66, 76, 78, 89f.,
308
Armenviertel 95, 123
Aschkenasen 262, 265–268
Assam 18, 63
Assimilation 218, 221f., 225, 228,
258, 359
Äthiopien 32, 142, 158, 205, 306,
309
Aung San Suu Kyi 35, 65
Aven, Pjotr 101, 110
Avva-Fonds 113
Ayatollah Khomeini 355
Aymara 24, 66–68, 70–74, 95, 201
Badaranaike, Solomon 166f.
Baganda 142f.
Baluchi 167
Bamiléké 141–143, 327, 348
Bandaraneike, Sirimavo 167
Belgien 56, 238
Belgier 24, 206–208
Berezowski, Boris 101, 11, 113, 118,
177
Beschlagnahmungen 26, 161–181,
203, 236f., 306f., 309f., 313, 329,
338
Bhutto, Ali 167f.
bife de lomo 89
Birma 13, 18, 34–44, 50, 64f., 324, 352
Birmanische Braunbären 65
Blue Chip numero uno 81
Bolivarische Republik Venezuela
179 (Siehe Venezuela)
Bolivien 18, 66–75, 78, 85f., 88, 95,
99, 168, 179, 198–200, 202, 231,
319, 332, 337
427
Index
Börsenkrach von 1873 251
Brandrodungen 60
Brasilien 14, 21, 75, 83, 87, 89, 91–
94, 97f., 123, 198, 299, 242, 303
Briten 46, 127, 130, 134, 142, 145,
152, 161, 299, 309
Burma 34, 167, 220, 292, 308 (s. a.
Birma)
Burma Road 38f.
Burundi 142f., 197
Chaga 142
Chavez, Hugo 95, 99, 178f–200,
320, 337f.
Chile 24, 66, 76, 78, 90f., 94, 200,
282, 308
Chinesische Birmanen 434–36, 39–
43
Chinesische Minderheit auf den Philippinen 9, 13, 45, 49–51, 191,
193, 195, 220, 324
Chinesische Minderheit in Südostasien 13, 34–37, 39, 41–65, 98,
220f., 225, 324, 356, 348
Chinesische Wirtschaftsüberlegenheit in Vietnam 46–48, 166
Chodorkowski, Mikhail 101, 111f.,
117, 119, 174, 178
Chomsky, Noam 21
Chukotka 115, 351
Colon-Freihandelszone 89
Criollos 78
Crown Resources 110
Demagoge/n 18, 164, 180, 201, 204,
217, 231, 260, 276, 306, 314
Demokratie, Gegenreaktion auf 19f.,
183ff., 191
Demokratisierung 15, 22f., 26, 65,
154, 157f., 161, 165, 170, 174,
181, 201, 203f., 217, 222, 239,
247, 252, 255, 260f., 263f., 276f.,
292, 319–323, 339–341
428
Demokratisierungshilfe 157
Diamantgruben 129, 187
Diamantindustrie 146, 150
Dollarisierungs-Programm 96
Dostojewski, Fjodor 174
Dritte Welle der Globalisierung 49
Edelsteine 40, 42, 123
Eingewanderte Unternehmer 87
Encholamiento 72
Encomendero 85
Entfachen ethnischer Feindseligkeit 94
Entrechtung 238, 241, 247f.
Eritrea 205
Eritreer 18, 142f., 205, 306
Estenssoro, Victor Paz 168, 198
Ethnischer Hass 7, 13, 16f., 25, 157,
173, 205, 214, 216, 222, 235, 321,
324, 344, 354
Ethnisches Bewusstsein 94
Ethnizität 22–25, 31, 66, 94, 199,
206, 228, 267, 290, 359
Ethnonationalismus 14, 26, 232,
275f., 309, 328, 343, 353
EU Rapid Reaction Force 300
Ewe 142
Festlandchinesen 36, 219
Filipinos 7, 9–11, 50–52
Foday Sankoh 184
Förderprogramme 332f.
Friedman, Mikhail 101, 111, 119
Gaddafi, Muammar 184
Gaidar Jegor 120, 174
Gambia 146, 151
Gates, Bill 31f., 233, 242, 244, 286
Gentleman-Komplex 74
Gladiatorenkapitalismus 101
Globalisierungskritiker 20f.
Goldenberg-Fall 144
Golfstaaten 262f., 268, 272
Gorbatschow, Michail 108
Index
Green, Graham 147f.
Guinea 142, 146, 185, 190
Gusinskij, Vladimir 101, 110f., 114,
117f., 177f.
Hacienderos 50f.
Han-Chinesen 219
Hautfarben-Rangordnung 91
Hitler, Adolf 48, 160, 251, 253f.,
314, 339
Holocaust 157, 233, 248, 254, 257,
273
Hugenotten 126
Hutu 12, 18, 22, 24, 142, 158, 203,
206–211, 227f., 231, 292, 313,
336
Hutu Power 158, 209–211, 336
Ibo 14, 138–141, 143, 313, 321, 348
Inder Ostafrikas 143, 146, 295, 302,
319, 350, 361
Indianische Identität 94–95
Indianische Unterschicht 71, 180
Indios 24, 66, 68, 88
Indonesien 13, 21, 44, 49, 54–64,
154, 158, 165f., 170–173, 188,
190, 204, 220f., 227, 259, 270,
275, 283, 302f., 308f., 321, 324,
332–335, 345f., 352–354, 362
Insidergeschäfte 80
Instabilität 26, 32, 158, 187, 231,
241, 244, 343, 359
Internationaler Währungsfonds
(IWF) 16, 32, 55, 58, 74, 145, 161,
163. 172, 183, 186, 188, 271, 285,
302, 309, 329, 333
Investoren, ausländische 11, 52, 78,
73, 86, 98, 149, 151, 164, 173,
179, 181, 188, 307f., 311, 335, 337
Jakarta 12, 54, 58, 61, 64, 172, 189,
231,
Java, javanisch 44, 53–55, 57, 59,
171
Jelzin-Regierung 101, 119
Jelzin, Boris 101f., 110f., 114f. 117,
121, 174–178, 346
Jim-Crow-Ära 248
Juden 24, 48, 74, 77, 87–107, 115,
117, 119–121, 138, 141, 146,
174–176, 204, 214, 222–224, 228,
233, 248, 250–252, 257, 260f.,
265–276, 279, 292, 313, 319f.,
327, 346
Juden, israelische 260, 263, 265–
277, 279, 320
Juden, russische 100–107, 117, 119–
121, 174–176, 204, 273, 292, 346
Jüdische Hausierer 88
Junta-Stil 35
Kalenjin 24, 134–138, 196
Kalter Krieg 124, 165, 285, 322
Kastengesellschaft 76
Kenia 18, 20, 24, 132–138, 143–146,
149, 195f., 284, 314, 319, 346, 350
Kenianer 18, 132–138, 143f., 195
Kenianische Cowboys 132, 133
Kenyatta, Jomo 134–136, 138, 144,
196
Kikuyu 24, 132–139, 143f., 196,
284, 348
Kipling, Rudyard 38
Kirijenko, Sergei 120
Kolonialherrschaft 34, 83, 122, 142
Kolonialismus 152f., 162, 274, 311,
362
Kolonisation, europäische 122,
134f., 274f.
Kommunismus 32, 166, 179, 251,
285
Kooperative 108f.
„Kredite für Aktien“-Pakt 115
Kroaten 14, 18, 20, 212–216, 228,
313
Kroatien 18, 212–216
429
Index
Kulis 145, 224
Kuok, Robert 36, 50
La Paz 676, 69–71, 75
Laisser-Faire-Kapitalismus 23, 240,
329, 338, 363
Laisser-Faire-Märkte 128, 231, 278–
280, 329, 359
Laisser-Faire-Politik 47, 308
Lamafötus 69–71
Latifundien 83, 86
Libanesen 14, 83, 87–89, 96, 122,
140, 143, 147f. 150–152, 184–
186, 189, 264, 290, 327
Libanesen Westafrikas 140, 143, 152
Libanesische Plutokraten 187
Lo Hsing-han 36f., 40
Mahuad, Jamil 88, 96, 201
Malaysia 24f., 49, 52, 56, 76, 172,
220f., 227, 303, 319, 323, 328,
333–345,
Mallku 67f., 95, 179, 199f., 202, 231
Mandela, Nelson 124, 161, 354
Marcos, Ferdinand 20, 51, 188,
192f., 195
Marcos, Imelda 51, 191, 193–195
Märkte, Gegenreaktion auf 19, 243,
306f.
Marktreformen 23, 33, 63, 75, 145,
171, 218, 267, 278
Mbeki 164f.
Menem, Carlos 33, 88
Mexiko 49, 56, 78–83, 85–88, 94f.,
169, 198, 282, 307f., 351
Microsoft 31f., 82, 233, 287
Milosevic, Slobodan 215f., 227, 315,
339
Minderheitenherrschaft 183, 200,
246
Ming Dynastie 44
Minifundia 85
Mischrasse 93
430
Mohajir 167f.
Moi, Daniel Arap 20, 133, 196
Morgenland 262f.
Movimiento Nacionalista Revolucionario (MNR) 168f., 337
Mugabe, Robert 19f., 130, 160–164,
202, 231, 336, 339
Mulatten 77, 78, 93
Naher Osten 14, 17, 24f., 260–262,
265, 268–280, 282, 284, 314,
316f., 320, 341f., 361
Namibia 124, 128–130, 132, 197
National Confederation of Indigenous Nationalities of Ecuador
(Conaie) 96f.
NATO 17, 120, 174, 283, 300, 357
Ngeze, Hassan 210
Opposition Movement for Democratic Change (MDC) 162f.
Osama bin Laden 303, 314, 328, 339
Pakistan 167f., 347, 352
Pan Africanist Congress (PAC) 164
Pardo 95, 99, 200
„Paria“-Minderheiten 143
Paschtunen 167
Peninsulares 78
Perestroika 115, 121, 175, 204
Pfadabhängigkeit 58
Philippinen 7, 9–11, 13, 20, 45, 49–
52, 191–195, 220, 283, 324, 349
Philippinische Kolonialgeschichte 45
Pigmentokratie 76, 78, 90
Pobedonostsev, Konstantin 104
Pobres 93
Portugal 122
Portugiesen 73, 122–124
Post-Perestroika 115
Postsowjetische Ära 106, 204
Potanin, Vladimir 101, 116f., 175
Index
Pribumi 59–62, 166, 171, 173, 190,
277, 332,346, 349, 353
Privatisierung 16, 23, 33, 49, 74, 79,
80f. 88, 98, 100f., 109f., 120, 152,
174, 180, 252, 279, 284, 307, 311
Privatisierung, russische 100f., 109f.,
120, 174
Privatisierungszar 120, 174
Pro-Kopf-Einkommen 42, 52, 62,
213, 269, 301f.
Punjabi 167f.
Putin, Vladimir 102, 114, 117–119,
121, 176–178
Racionais 97
Rafsanjani, Hashemi 277
Rassendemokratie 91, 93, 97f.
Rassenvermischung 91
Rassismus in den Vereinigten Staaten von Amerika 180, 243f., 350
Rassismus in Lateinamerika 91, 93,
97, 168, 180, 243f., 350
Revolutionary United Front (RUF)
149, 151, 183f., 188
Ruanda 12, 20, 22, 24, 143, 145,
151, 158, 197, 203, 206–209, 211,
217, 228, 231, 283, 291f., 313,
321f., 336
Russland 14, 18, 32, 100–121, 153f.,
158, 173–178, 204, 231, 233, 248,
268, 283, 302, 316, 319, 341, 346,
350–352
Russland, postkommunistisches 14,
101–121, 346
Säuberungsaktionen 106, 143, 204
Schocktherapie 120, 174
Schwarzmarkt 35, 37, 106–110, 116
Sephardim 262, 265, 266–268
Sierra Leone 14, 20, 146–152, 183–
190, 293
Simbabwe 14, 19, 25, 124, 128, 130–
132, 158, 160–165, 200, 202, 231,
275, 277, 283, 306, 309, 319, 324,
336, 338f.
Sindhi 167f.
Slim, Carlos 80–83, 88
Slowenen 212f., 216
Soweto 125, 127
Sowjetunion 31f., 107–109, 111,
116, 120, 157, 169f., 177, 204,
301, 309
Soziale Netze 57f., 244, 253, 298
Sozialrevolution 178
Spanier 45f., 73, 76–78, 83–85, 152
Sri Lanka 63, 154, 166
Staatsstreich 96, 208, 337
Stakeholding 329
Stalin, Josef 106, 175
State Law and Order Restoration
Council (SLORC) 34f., 38–43,
64, 324
Stevens, Siaka 184–186
Südafrika 14, 18, 124–132, 161, 164,
197, 246–248, 259, 290f., 322,
326, 332, 350, 352, 354
Südstaaten, USA 238, 245–247, 319
Suharto 58–61, 64, 170f., 173, 188–
191, 345, 362
Sukarno 166, 171, 188, 308
Sündenbock 18, 68, 121, 158, 167,
170f., 201, 205, 303, 354
Susu 142
Tabanan 44f.
Tamilen 63, 167
Tansania 142, 145, 309
Taylor, Charles 148, 184
Teakholz 18, 38–40, 225, 308
Teile und herrsche 153, 206, 359,
362
Thailand 49, 52, 55f., 218–228, 346
Tigerstaaten 219f.
Tito, Josip Broz 214, 358
Tofu 52–55, 57
431
Index
Togo 140, 142, 146
Toledo, Alejandro 95f, 178
Townships 125, 127f.
Trickle-down-Effekt 75
Tschubais, Anatoly 120, 174
Tutsi 12, 20, 24, 142f., 197, 203,
206–211, 228, 283, 291, 313
Tyumen Oil Company (TNK) 110
U Nu 167, 308
Uganda 32, 143, 145, 209, 308
Umverteilung 23, 163f., 172, 237,
239–241, 244, 247f., 329f.
Unternehmer, eingewanderte 87
Uruguay 76, 90, 308
Venezuela 14, 86, 95, 99, 165, 178–
181, 200, 319, 337f.
Verstaatlichung 165–170, 172f., 178,
180, 198, 202, 263, 307, 309–311
Vertreibung 104, 157, 203f.
Verwaltungselite 91
Vetternwirtschaftskapitalismus 20,
144f., 183f., 188, 191–193, 195,
197, 199, 201, 291, 332, 345
Vietnamkrieg 47
Völkermord im ehemaligen Jugoslawien 20, 212, 217, 228
Völkermord in Ruanda 20, 143, 203,
206f., 209, 211, 217, 228, 291f.
Wahlen 161–163
Wahlen, freie und demokratische 15,
19f., 23, 61, 157, 171, 191, 198,
200, 215, 217, 253, 324, 340, 358
Weber, Max 57, 327
Weimarer Republik 228, 248–250,
252–255
Weltbank 16, 21, 32f., 49, 52, 55,
58, 64, 74, 80, 129, 145, 161, 163,
172, 183, 188, 192, 213, 240, 269,
285, 288, 301, 311, 355
Welthandelsorganisation (WTO)
16, 285
432
Wiederverstaatlichung 157, 176f.,
200, 311
Wohlfahrtsstaat 239, 241, 269, 338
World Trade Center 13, 277, 282,
289, 303f., 315, 356
Yayasans 189
Zhirinovskys, Vladimir 102
Zionisten/zionistische Bewegung
175, 178, 274
»Zionkraten« 120
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