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Das Plus für magnesiumreiches Heilwasser: Zu Mahlzeiten

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Volksbank Wien-Baden AG, Schottengasse 10, 1010 Wien
FN 211524s, Handelsgericht Wien, DVR 0018449
W I S S E N
•
I M P U L S E
•
U N T E R N E H M E N S F Ü H R U N G
AUSGABE 2/2014
INNOVATION:
Foto: © vege - Fotolia.com
IDEEN
VON ALLEN
NÜTZEN
OPEN INNOVATION:
INNOVATIVE GELDPOLITIK
BANKGESPRÄCH
Neue Ansätze um das Wissen von
vielen Menschen zu nützen
> Seite 3
Neue Konstellationen erfordern
neue Instrumente
Die Vorbereitung auf das Gespräch
ist die halbe Miete
> Seite 14
> Seite 6
Editorial
Zukunft jetzt sichern
Innovation
rechnet sich.
Erich Fuker
Vorstandsdirektor
2
Foto: © capifrutta - Fotolia.com
E
in erfolgreiches Unternehmen
muss sich auf wirtschaftliche und
gesellschaftliche Veränderungen
einstellen und diese als Entwicklungschance nutzen. Für die erfolgreiche Planung
und Umsetzung von Innovationen sind entsprechende Strategien und deren Unterstützung wichtig.
Innovation ist dabei nicht nur etwas für die
Großen, im Gegenteil: Innovation ist DIE
Zukunftschance für kleine und mittlere Unternehmen. Es muss sich bei Innovation
nicht immer um das Resultat von Forschung
& Entwicklung handeln – Veränderungen
sind in allen Unternehmen und Bereichen
möglich.
Lesen Sie auf den nächsten Seiten, wie Sie
Innovationsmanagement betreiben können
und welche Maßnahmen intern und extern
dazu nötig sind. Wir
informieren
Sie
über die Möglichkeiten in Bezug auf
staatliche Förderungen und Kooperationen mit Universitäten sowie Forschungseinrichtungen. Wir wollen Sie
Erich Fuker als Finanzpartner
Vorstandsdirektor auf Ihrem Sprung in
Volksbank Wien-Baden die Zukunft begleiten. Unsere KundenbetreuerInnen sind Ihre
lokalen Ansprechpartner in der Region und
können je nach Bedarf Unterstützung aus
den Fachbereichen anfordern. Nach einer
ausführlichen Analyse des Gesamtprojektes
unterstützen wir Sie bei der Erschließung
von Fördermitteln und bieten Ihnen eine
maßgeschneiderte Finanzierungslösung für
Ihr Investitionsvorhaben.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim
Lesen!
Was in der Vergangenheit erfolgreich
war, ist oft nicht mehr die Erfolgsstrategie
für morgen. Effizientes Innovationsmanagement soll die europäischen
Unternehmen stärken.
Der „Global Innovation Index 2014“
hat 143 Volkswirtschaften auf der
ganzen Welt nach 81 Indikatoren analysiert. Die besten Innovatoren der
Welt sind: Schweiz, Großbritannien,
Schweden, Finnland, Niederlande,
USA, Singapur, Dänemark, Luxemburg und Hong Kong. Österreich liegt
auf Platz 20. Größter Makel laut
Österreichischem Patentamt hierbei:
In einem Teilergebnis der Studie liegen 68 Staaten vor Österreich, wenn es
darum geht, Geistiges Eigentum in effizienter Form zu Geld – und damit
zu nationalem Wohlstand – zu machen.
Dieses – durchaus europäische –
Grundproblem hat auch die EU erkannt: Mit „Horizon 2020“, dem EURahmenprogramm für Forschung und
Innovation 2014-2020, sollen Forschung und Innovation in Europa gestärkt werden. Ziel ist eine engere
Verbindung aus Wissenschaft und
Wirtschaft. Innovation ist der Motor,
der Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum
und Beschäftigung in der EU voranbringt. Derzeit investiert die EU weniger in Forschung und Innovation
als ihre direkten Konkurrenten: Die
gesamten Forschungsausgaben der
EU machen 1,96 % des BIP aus, während die Vereinigten Staaten hierfür
2,59% aufwenden, Japan 3,12% und
Korea 2,91%. Wenn Europa nicht innovativer wird, wird es sein Ziel, der
dynamischste und wettbewerbsfähigste Wirtschaftsraum der Welt zu werden,
nicht erreichen, lautet die zentrale Botschaft aus Brüssel. Wobei Innovation
in einem größeren Rahmen als reine Forschung und technische Entwicklung
gesehen werden muss. Vielmehr soll
in drei Bereichen innoviert werden:
• Produktinnovation: die Entwicklung
neuartiger Produkte und die Entstehung neuer Dienstleistungssektoren;
• Prozessinnovation: erfordert die
Entwicklung und Anwendung
fortgeschrittener Technologien;
• Organisatorische Innovation: Einführung effizienterer Organisationsformen
u. Kooperationsnetzwerke; Flexibilität
und Optimierung der internen und
externen Abläufe und Interaktionen.
Gerade in KMU gibt es viel Innovationspotenzial, das gehoben werden
kann. KMU sind wendiger als Großkonzerne, verfügen über einen direkteren Draht zu ihren Mitarbeitern und
können auf starke innere Loyalität
bauen. Wer also heute die interne Innovationsleistung fördert, gehört zu den
Marktgewinnern von morgen. (wh)
Coverstory
Open Innovation:
Ideen von allen
nützen
Foto: © alphaspirit - Fotolia.com
Innovationsmanagement in Unternehmen war früher geheim und auf wenige Entscheidungsträger beschränkt.
Nun ergeben sich mit Open Innovation ganz neue Ansätze, das Wissen von vielen Menschen zu nützen. Großkonzerne
setzen bereits auf diese Strategie, aber auch Klein- und Mittelbetriebe können das Konzept nützen.
D
er US-Konzern General Electric galt über
Jahrzehnte als Vorreiter modernster Management- und Führungsmethoden. Getrieben
vom legendären CEO Jack Welch, wurde GE zu einem
der wertvollsten Unternehmen der Welt. Und erneut ist
der Technologiekonzern ganz vorne mit dabei – diesmal
beim Thema Open Innovation: „Wir glauben, dass Offenheit zu Erfindungsgeist und Nutzen führt. Wir glauben
auch, dass es unmöglich für eine Organisation ist, alle
guten Ideen zu haben. Wir streben danach, mit Experten
und Unternehmen überall zusammenzuarbeiten, die unsere
Leidenschaft teilen, einige der dringendsten Probleme dieser
Welt zu lösen“, heißt es auf der GE-Homepage sinngemäß
im typisch-amerikanischen Pathos. GE sagt auch, dass
man dabei sei, „einen fundamentalen Wechsel in der Art
und Weise, wie wir Geschäfte machen“, zu unternehmen.
Und das ganze nennt sich „Open Innovation“, also das
Nutzen von guten Ideen vieler Menschen zur Stärkung
der Innovationsleistung des Unternehmens – und damit
der Wirtschaft und der Gesellschaft.
Auch auf der diesjährigen Zukunftskonferenz des steirischen JOANNEUM RESEARCH stand Open Innovation im
Mittelpunkt. „Kluge Menschen auf der ganzen Welt können
3
Coverstory
gute Ideen einbringen“, meinte dort Martin G. Curley, Vizepräsident von Intel Labs und Direktor von Intel Labs
Europe in seiner Keynote Speech. Der Mann gilt als „Guru“
der Open Innovation-Konzepts und sagt, dass derzeit eine
ganz neue „Innovationskultur“ im Entstehen sei. In den
USA sei diese bereits weiter fortgeschritten als in Europa.
Und das ganze ist tatsächlich eine Kulturrevolution: Anstatt
sich nur auf die eigene Forschung und Entwicklung zu
verlassen, können Betriebe externe Problemlöser und Ideengeber bewusst in den Innovationsprozess integrieren.
Gleichzeitig können Firmen damit eigene oder fremde
Technologien verwerten – auch außerhalb ihrer Geschäftstätigkeit. Curley nennt das in letzter Konsequenz „integrated collaboration“, und Intel gilt hier als Vorreiter. Neue
Produkte entwickelt Intel u.a. mit Hilfe des Wissens technologischer Einrichtungen, Universitäten und Start-ups.
Der revolutionärste Ansatz betrifft aber die Menschen,
die gar nicht aus der jeweiligen Branche kommen: Denn
auch Bürger können bei Open Innovation ihre Ideen einbringen. Das funktioniert etwa dann besonders gut, wenn
der eigene Lebensraum betroffen ist. Die „Stadt von morgen“
entsteht heute – und sie basiert auf den Ideen vieler Menschen.
Städte wie Graz oder Wien sind schon dabei, die Meinungen ihrer Bewohner gezielter als früher zu hinterfragen
und daraus stadtpolitische Entwicklungen abzuleiten.
Auch KMU können Open Innovation betreiben
Dass Open Innovation aber keine Lösung nur für Großkonzerne ist, zeigen sehr erfolgreiche Pilotprojekte in
Österreich. So verbessern etwa in Tirol Unternehmen aus
der Holzbranche, Holzbau, Eco-Building und Mechatronik
gemeinsam ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das Interreg-Projekt
„Rapid Open Innovation“ ermöglicht den Betrieben, die
Strategie des offenen Innovierens kennenzulernen und zu
testen. Zuerst wird mithilfe von Experten das individuelle
Technologie- und Innovationspotenzial erfasst. Im Anschluss
werden „Open Innovation Working Labs“ organisiert, um
gemeinsame Innovationsprojekte auf die Beine zu stellen.
Ziel des Projekts ist eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationsfähigkeit der KMU des gesamten
Grenzgebietes Italien-Österreich durch einen innovationsoffenen, grenzübergreifenden Ansatz. Und es gibt schon
erste konkrete Ergebnisse dieser Initiative: Mindestens
100 Unternehmen profitieren direkt von den Projekttätigkeiten über Working Open Innovation Labs (OIWL) und
Coaching-Aktivitäten, Innovationsaudits und die Erprobungsphase. Sie steigern ihr Know-how und verbessern
ihre Kompetenzen in den unternehmerischen Innovationsprozessen und im Networking. Mindestens 50 öffentlichprivate, an den Projektaktionen beteiligte Forschungs- und
Dienstleistungszentren zur Innovationsförderung verbessern
ihre Fähigkeit, im Netzwerk zu arbeiten. Zudem werden fünf
Unternehmensgruppen bzw. -gemeinschaften geschaffen, die
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besonders innovationsoffen sind und mit Hilfe von erfahrenen Betreuern auch grenzübergreifend agieren sollen. So
werden Beziehungen, Know-how-Austausch und Gemeinschaftsaktionen zwischen Teilnehmern der Wirtschaftssysteme des italienisch-österreichischen Gebietes gestärkt
(mehr auf: www.rapid-innovation.net). Solche Initiativen
sind wichtig für die weitere Entwicklung Europas. „Eine
Hochlohnzone wie die EU kann nur das Ziel haben, vom
Imitator zum Innovator zu werden“, betont Claus Raidl,
Präsident der Oesterreichischen Nationalbank und industrieller Vordenker. Die angepeilte Erhöhung der F&E-Quote
auf 3,76 Prozent in 2020 sei ein guter Ansatz. „Aber wir
müssen generell mehr tun für Innovation und dabei nicht
nur nach Förderungen schreien“, meint Raidl. Open Innovation kann auf diesem Weg eine wertvolle Hilfe sein.
Spieltrieb im Unternehmen fördern
Auf dem Weg zu mehr Innovationsleistung im Unternehmen sind aber auch interne Änderungen nötig. „Innovationsmanagement hat mit Spieltrieb zu tun“, meint beispielsweise der Wissenschafter Christian Blümelhuber,
international anerkannter und gefragter Marketing- und
Strategie-Experte. Weil Informationen heute überall dezentral
zur Verfügung stehen, könne sie auch jeder Mitarbeiter
Foto: © Robert Kneschke - Fo-
nehmen wie austriamicrosystems, Opel, Trumpf und Continental zeigten bereits in der Vergangenheit erfolgreich
auf, wie Verbesserungsinitiativen von Mitarbeitern den
betrieblichen Nutzen steigern. Continental setze allein
2011 rund 310.000 Mitarbeiter-Ideen weltweit in die Tat
um und erhöhte so Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Einsparungen in Höhe von mehr als 120 Mio. Euro wurden
so ermöglicht. Und bei Opel Wien wurden durch rund
16.200 Verbesserungsinitiativen 2,6 Mio. Euro eingespart.
Um die genutzten Methoden und Best-Practices zur Aktivierung von Mitarbeiterpotenzialen in österreichischen
Unternehmen näher zu untersuchen, führte Fraunhofer
Austria eine Studie unter dem Titel „Corporate Capability
Management – die kollektive Intelligenz des Unternehmens
nutzen“ durch. Insgesamt nahmen 62 Firmenrepräsentanten an dieser Studie teil, knapp zwei Drittel davon aus
Produktionsunternehmen.
einbringen und damit Entscheidungen beeinflussen, unabhängig von seiner Hierarchieebene. Blümelhuber nimmt
Anleihen beim Cloud Computing und spricht von einer
„Informationswolke“, die in letzter Konsequenz auf Kunden,
Partner, Lieferanten und Lobbyisten ausgeweitet ist. Die
Folge dieser Entwicklung: Die Entscheidungskultur ändert
sich. Mitarbeiter erfahren eine Aufwertung, sie erkennen,
dass ihre Ideen „gehört“ und „gesehen“ werden. Das stärkt
die interne Kultur und damit auch den Firmenzusammenhalt. Ob revolutionäre Ideen wie etwa jene von Google, die
früher jedem Mitarbeiter einen Tag in der Woche freigaben,
damit dieser neue Ideen entwickeln und erdenken kann,
für jedes Unternehmen Sinn machen, sei dahin gestellt. Aber
das Nützen des innovativen Mitarbeiterpotenzials ist heute
wichtiger denn je.
Die Ergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit des methodischen Vorgehens: ein breiterer Methodeneinsatz aktiviert
deutlich mehr Mitarbeiter, als wenn nur etwa ein betriebliches Vorschlagswesen genutzt wird. Aber die vielleicht
wichtigste Kernaussage der Studie war: Es existiert generell
viel ungenutztes Potenzial, da die durchschnittliche Beteiligungsquote bei unter 30 Prozent liegt – wobei jene in
Großunternehmen höher als bei Klein- und Mittelbetrieben
ist. Jene KMU, die Open Innovation Konzepte anwenden
und den Innovationsgeist im und außerhalb des Unternehmens ganz bewusst fördern, zählen somit zweifellos
zu den Gewinnern.
(wh)
AUF DEN PUNKT GEBRACHT
Open Innovation bedeutet, die Unternehmensgrenzen gezielt für
Innovationsprozesse zu öffnen und neues Wissen von außen in die
Organisation zu holen, aber auch internes Wissen systematisch nach
außen zu tragen (z.B. über Lizenzen). Investitionen in rein unternehmensinterne Entwicklungsprozesse (Closed Innovation) verlieren damit
an Stellenwert. Open Innovation heißt für Organisationen:
• Die systematische Suche und Einbindung von externen
Innovationsquellen wie zum Beispiel User, Universitäten, Lieferanten
oder Wettbewerber (Outside-in Open Innovation). Sie hat vor allem
in jüngster Zeit durch den Erfolg von Crowdsourcing, Open Source
Innovative Mitarbeiter finden und fördern
Deshalb hat eine Studie der Fraunhofer Austria Research
GmbH 2012 erforscht, mit welchen Methoden Mitarbeiterpotenziale entdeckt und richtig genutzt werden können,
um die Innovationskraft von Industriebetrieben deutlich
zu erhöhen. Durch den konkreten Einsatz verschiedener
Methoden könnten kontinuierlich Effizienzsteigerungen,
Einsparungen oder Innovationen generiert werden. Unter-
Software, Mass Customization und User Communities, um nur einige
Beispiele zu nennen, stark an Bedeutung gewonnen.
• Die Erschließung neuer Märkte auf der Basis vorhandener
Kompetenzen im Unternehmen über Auslizensierungen,
Joint Ventures oder Spin-offs (Inside-Out Open Innovation).
Quelle: www.winnovation.at
5
Geldpolitik
Innovative Geldpolitik
Neue makroökonomische
Konstellationen erfordern neue
Instrumente der Geldpolitik.
„Das Alte auf eine neue Weise tun
– das ist Innovation.“
Foto: © oscity - Fotolia.com
Josef Schumpeter
Die Kaufkraft des gesetzlichen Zahlungsmittels zu
sichern ist die zentrale Funktion der Geldpolitik. Dies
war über lange Zeit gleich bedeutend damit, die Inflation
zu verringern, obwohl es auch in der Vergangenheit
schon Phasen gab, in denen die Teuerung nicht zu
hoch, sondern zu niedrig war. Das ist auch heute in
vielen europäischen Ländern wieder der Fall.
Für die Geldpolitik ist diese Situation schwierig. Spiegelbildlich zur Inflation kann auch die Deflation eine Eigendynamik entwickeln. Während bei Inflation Anschaffungen
vorgezogen werden, schiebt man sie bei Deflation, weil ja
alles billiger wird, eher auf die lange Bank. Die Nachfrage
fällt dann und drückt die Preise weiter. Die Zentralbank
reagiert in der Geldpolitik ebenfalls spiegelbildlich: Bei Inflation dämpft sie die Nachfrage, indem sie die Zinsen anhebt,
zu denen sich die Geschäftsbanken bei ihr (re-)finanzieren.
Damit verteuert sie Geld (Kredite) und macht das Sparen lukrativer. Ist die Wirtschaft zu schwach und droht Deflation, senkt sie die Zinsen. Sie hat auch noch andere
Mittel, die Nachfrage über den Umweg des Finanzsektors
zu beeinflussen, indem sie Banken vorschreibt, einen Teil
ihrer Einlagen von Nichtbanken bei der Zentralbank vorhalten zu müssen, um Kredite zu vergeben (Mindestreserve). Diese klassischen Instrumente der Geldpolitik haben
den Nachteil, dass sie nach oben zwar fast unbegrenzt
sind, nach unten aber irgendwann an die Nulllinie stoßen.
6
Die Bank von Japan war die erste Zentralbank, die versuchte, diesem Dilemma durch eine gezielte Ausweitung der
Geldmenge („Quantitative Easing“) zu entkommen. Nachdem sie ihren Leitzins schon fast auf null Prozent gesenkt
hatte und die deflationären Tendenzen noch immer anhielten,
beschloss sie im März 2001, Staatsanleihen zu kaufen und
damit die (Zentralbank-)Geldmenge zu steigern. Wenn die
Geschäftsbanken die erhöhte Geldmenge (als Kredite) weitergeben und/oder Unternehmen im solchermaßen entlasteten
Kapitalmarkt mehr Anleihen platzieren können, fördert das
die Nachfrage. In der Theorie steht damit eine erhöhte Geldmenge einer sich nur langsam steigernden Gütermenge
gegenüber und die Preise steigen. (Wegen der Vervielfachung
der Produktionskapazitäten in der Globalisierung funktionierte dies aber nur begrenzt). Diese Innovation gehört mittlerweile schon fast zum geldpolitischen Standardrepertoire. Sie
wurde während und nach der Finanzkrise von der Bank von
England und der US-Notenbank eingesetzt, um Kreditmärkte,
Nachfrage und Inflation möglichst rasch zu normalisieren.
Das Quantitative Easing ist aus mehreren Gründen umstritten. In Europa werden vor allem die Fehlanreize für
die Fiskalpolitik als Problem angesehen: Wenn die Notenbank Staatspapiere kauft und damit „Geld druckt“, verringert sie die staatlichen Finanzierungskosten, der Anreiz
zum Kostensparen sinkt, die staatlichen Budgets ufern
möglicherweise aus. Zudem ist der Zusammenhang von
Geldmenge und Inflation im Zeitablauf nicht stabil, nur lang-
fristig wirklich nachweisbar und wird von anderen Entwicklungen wie beispielsweise der oben erwähnten Globalisierung
überlagert. Die Europäische Zentralbank beschritt einen anderen Weg zur Belebung des Kreditmarktes. Hier ist Bankkredit für die Unternehmensfinanzierung immer noch weit
wichtiger als der in den USA dominierende Kapitalmarkt.
Außerdem ist es der EZB prinzipiell nicht erlaubt, Mitgliedsstaaten der Währungsunion zu finanzieren, was durch einen
Kauf von Staatsanleihen aber indirekt geschieht. Ob sie mit
dem 2012 angekündigten, aber bisher noch nicht praktizierten, Kauf von Staatsanleihen („Outright Monetary Transactions“; OMT) auf dem Sekundärmarkt sowie mit dem früheren „Securities Markets Programme“ bereits gegen diesen
Grundsatz verstößt, ist Gegenstand eines Verfahrens beim
deutschen Bundesverfassungsgericht, das die Entscheidung
teilweise an den Europäischen Gerichtshof delegiert hat.
Die EZB hat anstelle eines „Quantitative Easing“ ihre
Bankenrefinanzierungen um neue, günstige und sehr lang
laufende Geschäfte erweitert. Die letzten dieser „Longer-term
Refinancing Operations“ (LTRO) laufen zu jeweils rund der
Hälfte im Dezember 2014 und Februar 2015 aus. Da sich die
Wirtschaft bis jetzt noch nicht belebt hat, wurden sie durch
neue Langfristgeschäfte ergänzt, die noch zielgenauer auf
die Belebung der Konsum- und Investitionsnachfrage via
günstiger Kredite hin konzipiert sind. Die neuen „Targeted“
LTRO sind an die Vergabe von Krediten an Unternehmen
und private Haushalte (exklusive Wohnraumfinanzierung)
gebunden. Seit September 2014 werden nun quartalsweise
acht solcher Geschäfte angeboten, die alle bis September
2018 laufen. Der Zinssatz ist vor allem angesichts der langen
Laufzeit sehr niedrig (EZB-Hauptrefinanzierungssatz, derzeit
0,05%, plus 10 Basispunkte). Ob und in welchem Umfang
eine Bank sich beteiligen kann, entscheidet sich zunächst
nach den bereits ausstehenden Krediten an Unternehmen
und private Haushalte. Im September 2016 wird dann überprüft, ob diese im Umfang der Zusatzrefinanzierung ausgeweitet wurden. Was nicht zweckgemäß verwendet wurde,
muss zu diesem Zeitpunkt getilgt werden, der Restbetrag
steht bis September 2018 zur Verfügung.
Als wäre dieses Verfahren noch nicht innovativ genug,
wagte sich die EZB auch mit ihrem Einlagensatz in unbekanntes Terrain vor. Nachdem ein Teil früherer Banken-Refinanzierungen in den Einlagen der Banken bei der EZB
verblieben war, werden diese nun mit einem Strafzins
von -0,20% belegt. Bisher haben nur kleinere Wirtschaftsräume, deren Geldpolitik sich stark auch am Außenwert
der eigenen Währung orientiert (Dänemark, Schweiz), Erfahrungen mit negativen Zinsen gesammelt. Für einen großen Währungsraum ist der Negativzins ein Novum mit noch
nicht wirklich abschätzbaren Effekten. Die ersten Monate
mit dem negativen Einlagensatz verliefen aber unspektakulär.
SCHÖPFERISCHE ZERSTÖRUNG
Neu verdrängt alt, Innovation ist schöpferisch und zerstörerisch zugleich, und sie ist Motor der wirtschaftlichen
Entwicklung. In seinem vor mehr als 100 Jahren erschienen
Buch „Die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“, erkannte der österreichische Nationalökonom Josef Schumpeter die Innovation als deren zentrale Triebfeder. Innovationen machen den Unternehmer vorübergehend zum
Monopolisten und erlauben ihm das Abschöpfen der entsprechenden Monopolrente – solange, bis die Imitatoren
kommen und der Wettbewerb wieder zunimmt. Schubweise stattfindende Innovation und Imitation ist einer der
Erklärungsansätze für die Existenz von wirtschaftlichen
Zyklen.
Und noch eine Neuerung der Europäischen Geldpolitik
wird seit Oktober 2014 umgesetzt: Der Ankauf von besicherten
Anleihen (Covered Bonds) und Verbriefungen (Asset-backed
Securities). Ein solches „Credit Easing“ gab es schon vorher,
insbesondere in den USA, aber nicht in so großem Stil. Auch
mit diesen Instrumenten soll indirekt der Kreditmarkt angestoßen werden, indem sie die längerfristige Bankenrefinanzierung via Covered Bonds verbilligen bzw. die Bankbilanzen
entlasten. Durch die Verbriefung als ABS kann die Bank die
betreffenden Kredite refinanzieren und verlagert gleichzeitig
das Kreditrisiko an den Käufer EZB. Gerade dieser Teil der
neuen Maßnahmen ist höchst umstritten.
Gemessen an der wirtschaftlichen Entwicklung hat sich
die Innovation der Bank von Japan im eigenen Land noch
nicht überzeugend bezahlt gemacht. In England und den
USA, den beiden Vorreitern seit der Finanzkrise, wurde
hingegen tatsächlich auch durch Innovationen in der Geldpolitik ein Wettbewerbsvorteil entwickelt. Wie lange dieser
wirkt, und wo Geld- und Fiskalpolitik wirklich die beste
Mischung zur Überwindung der Krise gefunden haben,
wird sich aber erst in einigen Jahren zeigen.
(pu)
INFORMATION & SERVICE
Aufgrund der ungewöhnlichen Geldpolitik sind die Marktzinsen derzeit ungewöhnlich niedrig. Für die Finanzierung
Ihrer eigenen Innovationsprojekte ist aber auch wichtig, wie
lange dieses Niveau anhält und von welchen wirtschaftlichen
Entwicklungen es begleitet ist. Die aktuellen Trends werden
im Volksbank Research regelmäßig analysiert. Berichte und
Prognosen finden Sie unter www.volksbank.com/research
sowie auf der Homepage Ihrer Volksbank. Wenn Sie diese
Publikationen gratis per e-mail abonnieren möchten, schreiben Sie formlos an: research@volksbank.com
7
Finanzen
Foto: © Volksbank Investments
Deflation
Bedrohung oder Schreckgespenst
Kontinuierliche Veränderung ist die einzige Konstante in der Finanzbranche:
beispielsweise können Zinsen und Währungen Planungen von langfristigen Investitionen
nachhaltig beeinflussen. Im Umgang mit Veränderungen ist daher besonders die
gezielte Gestaltung potentieller Risiken in Form von Absicherungen entscheidend.
Genau hier bietet das Team von Treasury Solution Lösungen für Zins- und
Währungschwankungen: ob Caps oder Fixzinsvereinbarungen bei Finanzierungen –
um sich gegen steigende Zinsen abzusichern, oder Devisentermingeschäfte bzw.
Währungsoptionen zur Absicherung von unerwünschten Wechselkursbewegungen.
Für Kunden bedeutet das Sicherheit, Planbarkeit und dadurch
einen langfristigen Mehrwert.
Hören Sie in den letzten Monaten
auch immer die Bedenken der
Politiker und Notenbanker, dass
Deflation die größte Bedrohung
für unsere Wirtschaft darstellt?
Die Überlegung ist durchaus berechtigt, denn wenn im Gegensatz
zur Geldentwertung das gesetzliche
Zahlungsmittel Euro an Wert gewinnt,
nimmt die Bereitschaft von Kunden
zu konsumieren, und von Gewerbe
und Industrie zu investieren, umgehend ab. Die Überlegung liegt auf
der Hand – wenn etwas in Zukunft
billiger wird, warum sollte ich heute
mehr dafür bezahlen.
Diese Situation lähmt die
Wirtschaft und es droht dem
Euroraum eine Phase von schwachen
Konjunkturdaten, wenn nicht
sogar eine hartnäckige Rezession.
Die Europäische Zentralbank (EZB)
versucht nun energisch dieser Entwicklung entgegenzutreten und senkte entgegen der Markterwartung am 4.9.2014
den Leitzinssatz auf das Rekordtief
von 0,05 % um gleichzeitig den Satz
für Einlagenfazilitäten auf –0,20 %
zu senken. Wenn eine Bank also ihre
Liquidität bei der EZB veranlagt, bekommt sie am Ende der Laufzeit weniger als das Nominale zurück.
8
Historisch betrachtet verfügt Japan
über die größte Erfahrung in der Deflationsbekämpfung. Seit dem Platzen
der Aktienblase in Tokio im Jahr 1989
kämpft die nunmehr drittgrößte Volkswirtschaft gegen das Phänomen mit
bescheidenem Erfolg an. Der nunmehrige Premierminister Shinzo Abe
verordnete seinem Land ein Dreipunkteprogramm, welches intensive staatliche Investitionen, eine massive Ausweitung der Geldmenge durch die
Bank of Japan und eine Strukturreform
zur Finanzierung des Budgets vorsieht.
Die ersten beiden Elemente wurden
rasch umgesetzt, doch der dritte Schritt
war, zumindest bis heute, auf eine
Anhebung der Mehrwertsteuer von
5 % auf 8 % per April 2014 begrenzt.
Als Folge brach das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal auf Jahresbasis um 7,1 % ein und Inflation kam
fast ausschließlich durch höhere Energiepreise aufgrund des schwachen Yen.
Wie reagiert nun Europa
auf die Deflationsgefahr?
Politik und EZB sind sich einig, dass
es für ein Überwinden der Schwierigkeiten einer Perspektive bedarf,
dass sich Investitionen wieder lohnen.
Dazu versuchen die Krisenstaaten Europas durch glaubwürdige Austeritäts-
Georg Boder
Leitung Treasury Solutions
programme ihre Haushalte in Ordnung
zu bekommen, ohne dabei soziale
Unruhen zu riskieren. Möglich wurden die bisherigen Erfolge durch die
begleitenden Maßnahmen der EZB.
Beispielsweise helfen negative Realzinsen den unter Druck stehenden
Nationen seit 2009 ihre Budgets zu
finanzieren. Zusätzlich rangen sich
die Währungshüter in den Spitzenzeiten der Eurokrise sogar zum Kauf
von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt durch. Die fragile Ruhe in Europa könnte aber durch einen externen
Schock (geopolitisch oder wirtschaftlich) und einen damit verbunden Vertrauensverlust rasch Geschichte sein.
Eine mögliche Eurokrise, welche
auch das Kernland Frankreich beinhaltet, wäre für den Euroraum mehr
als nur eine temporäre Belastung.
Nun kennt niemand die Zukunft,
doch ist Handeln oft dem Prinzip
Hoffnung vorzuziehen. Informieren Sie
sich in Ihrer Volksbank über passende
Veranlagungs- bzw. AbsicherungsMöglichkeiten zu Ihrem Kredit – und
nutzen Sie deren Expertise.
(bg)
Unternehmerporträt
Familie Bittner
Vor mittlerweile 15 Jahren gründete Ernest Bittner
mit seiner Frau Bai Lin sein erstes Klavierunternehmen.
Im Zentrum stand damals schon die erste große Vision:
Der Musikhochschulstudent arbeitete seit 1999 während
seines Studiums als Klavierstimmer. „Immer wieder traf
ich auf Familien, die lange für ihr erstes Klavier gespart
hatten, um draufzukommen, dass es sich um ein schlechtes,
teilweise sogar unstimmbares Instrument handelte.“, so
Bittner. Mit dem Ziel, dass Musik für jeden zugänglich
sein soll und somit qualitativ hochwertige Instrumente
leistbar sein müssen, eröffnete er gemeinsam mit seiner
Frau auf 120 m² sein erstes Klaviergeschäft.
Auf der ständigen Suche nach Optimierungsmöglichkeiten und um Synergien im Klavierbau zu nutzen, fand
im Jahr 2003 die Partnerschaft mit Chinas modernstem
Klavierwerk, Hailun, in Ningbo statt.
Hier entwickelt und produziert er unter dem traditionsreichen Namen FEURICH (www.feurich.com) mit seinem Expertenteam aus Österreich, Deutschland und
Frankreich Pianos und Flügel ständig weiter. Damit zählt
FEURICH zu den besten Klaviermarken der Welt. Dies beweist, dass das Piano Mod. 122 – Universal und der Flügel
Mod. 178 – Professional II in Frankreich bei dem wichtigsten
Foto: © FEURICH Archiv
KLAVIERgalerie Werkstatt
Foto: © FEURICH Archiv
Foto: © FEURICH Archiv
Am Anfang stehen Visionen –
und dann folgen Taten
Konzert Musikverein
Instrumentenvergleichstest mit dem „Diapason D’or“ ausgezeichnet wurden. Damit hat Familie Bittner es geschafft,
Klaviermusik für jeden leistbar und in höchster Qualität
zugänglich zu machen.
Seit 2004 an ihrem jetzigen Standort 1.800 m² in der Kaiserstraße Nr. 10 kann er in der KLAVIERgalerie (www.klaviergalerie.at) alles bieten, was das Herz begehrt, egal ob es
sich um ein Komponisten-, Pianisten- oder Hobbymusikerherz handelt. Sogar Proberäume zum Üben, eine ausgezeichnete Musikschule und ein Tonstudio stehen zur Verfügung. Auch ein eigener Konzertsaal, mit mehreren
unterschiedlichen Konzertflügeln, trägt dazu bei, dass
Herr Bittner Tag für Tag sein Ziel erfüllt sieht.
Familie Bittner hat es geschafft, viele Neuerungen im
Klavierbau, so auch das „Pédale Harmonique“ (seit Jahrzehnten zum ersten Mal eine neue Klangmöglichkeit für
akustische Flügel) serienmäßig zu implementieren. Heute
zählen zu Bittners Mitarbeitern über 30 Köpfe bestehend
aus Musikern und Klaviermachern. Und obwohl inzwischen
auf allen 5 Kontinenten glückliche Kunden leben, gibt sich
die Familie damit nicht zufrieden. Die Köpfe rauchen und
mit Unterstützung der geeigneten Partner wird es Herrn
Bittner auch in Zukunft gelingen, seine Vorhaben von der
Vision in die Tat umzusetzen.
(lv)
9
Versicherungen
ERGO Fuhrpark-Versicherung
Foto: © ERGO Versicherung, F1online/Graham Oliver Juice Images
Mobilität nicht
dem Zufall überlassen.
Als Unternehmer ist Ihnen Mobilität besonders
wichtig. Wer oder was wann und wie von A nach B
kommt, darf nicht dem Zufall überlassen werden.
Schon gar nicht die Sicherheit Ihrer Firmenfahrzeuge.
Und die Ihrer Mitarbeiter.
Die ERGO Fuhrpark-Versicherung ist Ihr zuverlässiger
Partner, wenn es um die Absicherung Ihrer
Fahrzeugflotte geht.
Das Besondere an dieser innovativen Vorsorgelösung ist
ihre Transparenz: Die Motorleistung aller Kraftfahrzeuge
Ihres Betriebes wird einfach addiert und durch deren Anzahl dividiert. Das Ergebnis in kW dient der Einstufung
des gesamten Fuhrparks. So zahlt Ihr Betrieb selbst für sein
stärkstes Fahrzeug eine günstige Prämie. Die FuhrparkVersicherung gilt für Pkw/Kombi und Klein-Lkw bis 3,5 t
höchstzulässigem Gesamtgewicht ohne besondere Verwendung oder Werkverkehr. In der Kasko wird ein Listenpreis
von max. 100.000,– Euro angesetzt. Fahrzeuge mit einer
Tarifierungsgrundlage über diesem Betrag unterliegen
einer Anfragepflicht.
Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Sie können mit fixen
Kosten pro Fahrzeug kalkulieren. Die Pauschalversicherungssumme in der Kfz-Haftpflicht liegt bei 20 Millionen
Euro. Ein Bonus-Malus-System ist bei dieser Versicherungslösung für Sie kein Thema. Und im Bereich der Kaskoversicherung können Sie sich zwischen mehreren Selbst-
10
behaltvarianten und Zusatzleistungen entscheiden. Das
ermöglicht wiederum eine individuelle, für Ihr Unternehmen
maßgeschneiderte Vorsorgelösung.
Sie profitieren also von einem günstigen Vorsorgepackage,
das einfach alles bietet, was zur Sicherheit auf vier Rädern
dazugehört. Von der Kfz-Haftpflicht, über die Voll- oder
Superteilkasko, Lenker- und Insassen-Unfallversicherung
bis hin zur proaktiven Hilfe im Notfall. Denn im Rahmen
der Kfz-Assistance ist europaweite Hilfestellung gewährleistet. Das betrifft sowohl die 24h Stunden Schadenaufnahme als auch Pannenhilfe, Bergung oder Abschleppung.
Und noch ein Detail unterscheidet die ERGO FuhrparkVersicherung von ähnlichen Produkten: Die Kooperation
mit einem Serviceprovider. So wird bei einem Kaskoschaden das Fahrzeug für die Reparatur abgeholt, fachmännisch
instand gesetzt und nach einer abschließenden Reinigung
wieder an den Firmenwagenlenker retourniert. Für die
Zeit des Werkstattaufenhaltes steht ein kostenloser Ersatzwagen (PKW/Kombi) zur Verfügung, den der Abschleppwagen auf Wunsch gleich mitbringt. Damit bleibt Ihr Fuhrpark flexibel und Ausfallszeiten werden niedrig gehalten.
Übrigens bietet die ERGO Versicherung in
Kooperation mit VB Leasing ein besonderes Goodie:
Der Zuschlag bei geleasten Fahrzeugen für die GAP
Deckung im Fall eines Totalschadens beträgt in Verbindung
mit VB Leasing nur 5 % (statt üblicherweise 10 %). (dc)
Leasing
Fuhrpark-Finanzierung
Ihr Fuhrpark – flexibel finanziert
Die Anforderungen an
den Unternehmer werden
immer anspruchsvoller.
Welche
Finanzierungsform?
Stärkerer Wettbewerb
und höherer Kostendruck
fordern höhere Flexibilität
und Geschwindigkeit von
Ihnen ab.
Foto: © VB Leasing Buenos Dias
Diese Anforderungen stellen
Sie auch an Ihren Fuhrpark.
Aber bedenken Sie, dass Ihr
Fuhrpark nicht nur das Mittel
ist, mit dem man von A nach B
kommt – und das am besten
möglichst günstig. Faktoren wie Umweltverträglichkeit,
Transportkapazität, Mitarbeitermotivation und natürlich die
Sicherheit im Straßenverkehr von Ihren Mitarbeitern und
Ihnen spielen eine Rolle. Nicht zuletzt spiegelt Ihr Fuhrpark
Ihr Unternehmen nach außen wider. Er ist damit auch Ihre
Visitenkarte. All das gilt es ins Kalkül, bei der Investition in
Ihre Firmenfahrzeuge, mit einzubeziehen.
Planung spart Kosten
Je genauer Sie die Anforderungen an jährlicher Kilometerleistung, Transportkapazität usw. definieren können – umso
besser kann die optimale Fahrzeugauswahl, und damit verbunden die beste Finanzierungsform, für Sie gewählt werden.
Wichtig für die Planung sind natürlich auch die laufenden
Kosten – im Bereich Wartung gibt es mittlerweile Wartungspakete seitens vieler Fahrzeughersteller, bei denen sie über
die gesamte Einsatzperiode in Ihrem Betrieb die Wartungskosten kalkulieren können.
Vorsteuerabzugsberechtigtes Fahrzeug statt PKW
Als vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer kann es sich
beim Fahrzeugkauf lohnen, neben dem klassischen PKW,
sich mit der Alternative eines vorsteuerabzugsberechtigten
Fahrzeuges zu beschäftigen. Anstatt eines Kombis kann die
Anschaffung eines Kleinbusses durchaus Sinn ergeben, da
zum einen, bei Kleinbussen ein Vorsteuerabzug möglich sein
kann und die steuerliche Afa 5 Jahre, anstatt der 8 Jahre
beim klassischen PKW, beträgt. Auf der Internetseite des
Bundesministerium für Finanzen (www.bmf.gv.at) finden
Sie die Listen der vorsteuerabzugsberechtigten Kleinlastkraftwagen, Kastenwagen, Pritschen und Kleinbusse.
Leasing ist grundsätzlich
und gerade im Bereich Fuhrpark die beliebteste Finanzierungsform. Denn mit Leasing
hat man die notwendige Flexibilität bei Finanzierungsdauer,
Eigenmitteleinbringung, Restwertgestaltung und Entgeltgestaltung.
Zusätzlich zur Auswahl der
Parameter gibt es die Auswahl an Leasingformen. Beim
Finanzierungsleasing mit Restwert besteht am Ende der Leasingdauer die Möglichkeit
des Fahrzeugankaufs und damit eine weitere Nutzung im
Betrieb.
Oder Operatingleasing – hier werden die Kilometerleistung
fix am Beginn vereinbart und es besteht für Sie als Unternehmer kein Restwertrisiko, dafür gibt es aber auch keine
Chance auf einen Mehrerlös und das Fahrzeug wird am
Leasingende zurückgestellt.
Die VB LEASING ist der Finanzierungspartner
für Ihren Fuhrpark!
Die VB LEASING bietet Ihnen eine objektive und herstellerunabhängige Beratung und Produkte, bei denen auf
die individuellen Anforderungen in Ihrem Betrieb Rücksicht
genommen werden.
Neben der klassischen Fuhrparkfinanzierung bieten wir
Ihnen in diesem Bereich auch folgende Produkte an:
• Finanzierung von gebrauchten Fahrzeugen
(auch wenn die Leasingfähigkeit nicht mehr gegeben ist!)
• Finanzierung von Zusatzpaketen wie Wartung,
Garantieerweiterungen oder Zubehör
• Importabwicklung von leasingfähigen Fahrzeugen
aus der EU
• Leasingkauf bei gebrauchten LKW´s außerhalb
der gewöhnlichen Nutzungsdauer
Profitieren Sie von den Konditionen der VB LEASING
für Ihren Betrieb und Ihren Fuhrpark!
(kd)
11
Förderungen
Förderungen für kleine
und mittlere Unternehmen
(KMUs) im Wandel
Foto: © Simone Andress
betriebliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gibt es noch attraktive Förderungsprogramme mit
Zuschüssen, zinsgünstigen Finanzierungen aber auch Bundesgarantien,
teilweise mit Verstärkeraktionen auf
Landesebene. Alles in allem können
diese Fördermixe die Amortisationszeit von Investitionen wesentlich beschleunigen und damit einen Wettbewerbsvorteil generieren.
Mag. Stefan Tauchner,
Förderspezialist Österreichische Volksbanken-AG
Auch heimische Exporteure bzw.
Investoren mit ausländischen Direktinvestitionen kommen in den Förderungsgenuss. Hier beschränken sich
die zentralen Erstanlaufstellen. Je früher die lokalen Volksbanken in den
Antragsprozess eingebunden werden
– am besten vor verbindlichen Auftragsvergaben – umso besser. Für
(teil)realisierte Projekte ist in der Regel
der Förderzug abgefahren.
Während manche Unternehmen mit
bürokratischen Hemmnissen kämpfen,
lukrieren andere scheinbar mühelos
Fördermittel. An einer zeitnah gut aufbereiteten Projektkostengliederung
mit den für die jeweilige Antragstellung
zusätzlich erforderlichen Unterlagen
über einen Businessplan mit plausiblen
Foto: © iceteaimages - Fotolia.com
Durch die anhaltende
Wirtschaftsflaute gerät auch
die österreichische Förderkulisse
unter Druck.
Unter den wachsamen Augen der
„Budgetritter“ wurden die Bundesund Landesförderprogramme einer
strengen Evaluierung unterzogen
auch im Hinblick auf die neue Förderperiode ab Mitte 2014. Das Gießkannenprinzip, vor allem nicht rückzahlbare Zuschüsse in die Wirtschaft
zu pumpen, scheint der Vergangenheit anzugehören. Und doch gibt es
noch einen Hoffnungsschimmer am
Förderhorizont.
jedoch die Unterstützungsmaßnahmen
hauptsächlich auf Absicherungsprodukte für Liefer- und Leistungsgeschäfte und Auslandsinvestitionen,
garniert mit zinsgünstigen Exportfinanzierungen.
Für Neugründungen/Betriebsübernahmen, Unternehmen mit innovativen Geschäftsideen und Mut zur
Realisierung qualitativ anspruchsvoller Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, Umweltinvestitionen auf
betrieblicher Ebene oder schlichtweg
Erstexporteure können darüber
hinaus auch Zuschüsse für Beratungsleistungen bzw. sonstige Kosten für
die erstmalige Marktbearbeitung im
Exportgeschäft beantragen. Hier gilt es
jedoch gewisse Spielregeln zu beachten. Für KMU’s sind ihre Hausbanken
12
Planzahlen bis zu einer transparenten
Projektkostenabrechnung führt kein
Förderweg vorbei.
Die regionalen Volksbanken
bieten dazu ein umfangreiches
Service bei der Förderantragstellung
und -abwicklung.
Fördermanagement in einer
gelebten Kundenpartnerschaft
ist einer der Erfolgspfeiler im
Firmenkundengeschäft.
(ts)
Steuern sparen
GFB Gewinnfreibetrag
Bereits seit dem Jahr 2010
kann jeder Einzelunternehmer
bzw. Mitunternehmer anteilig im
Rahmen einer Personengesellschaft
den neuen Gewinnfreibetrag (GFB)
geltend machen.
Damit können nicht nur Einnahmen-/Ausgabenrechner, wie Freiberufler, Land-/Forstwirte und Gesellschafter einer GmbH (mit einer Beteiligung von mehr als 25%) vom GFB
profitieren, sondern auch alle bilanzierenden Einzelunternehmer. Juristische Personen sind, wie bisher, von
der Begünstigung ausgenommen. Der
Gewinnfreibetrag 2014 kann für einen
maximalen Gewinn (Höchstbemessungsgrundlage) von EUR 580.000 geltend gemacht werden. Die Berechnung
erfolgt staffelweise, abhängig von der
Höhe des Gewinnes.
Gewinne bis zu € 175.000
für die nächsten € 175.000
für die nächsten € 230.000
13,0%
7,0%
4,5%
Der maximale Gewinnfreibetrag beträgt damit EUR 45.350 pro Kalenderjahr und Steuerpflichtigem und wird
in folgende zwei Segmente aufgeteilt:
• Der Grundfreibetrag steht jedem
Unternehmer einmal bei Gewinnen
bis EUR 30.000 zu und beträgt
demnach maximal EUR 3.900
(13% von max. EUR 30.000). Für
dessen Geltendmachung ist, weder
eine Investition in betriebliche Wirtschaftsgüter, noch in entsprechende
Wertpapiere, nachzuweisen. Er wird
im Zuge der Veranlagung zur Einkommensteuer berücksichtigt.
• Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag steht jedem Unternehmer1)
einmal bei Gewinnen über
EUR 30.000 zu. Voraussetzung für
die Inanspruchnahme des erweiterten
Freibetrags sind Investitionen in
begünstigte Wirtschaftsgüter (neue
abnutzbare, betrieblich genutzte
Sachanlagen, Wertpapiere).
In welche Wertpapiere darf
investiert werden?
Abweichend von den bisherigen
Regelungen ist die Voraussetzung für
GFB-fähige Wertpapiere, dass es sich
um Wohnbauanleihen handeln muss.
Die Wohnbauanleihen müssen eine
Mindest- bzw. Restlaufzeit von 4 Jahren
haben, um GFB-fähig zu sein. Für Wirtschaftsjahre, welche nach dem 30.6.2014
enden, sind alle anderen Wertpapiere
aus dem Kreis der begünstigten Wirtschaftsgüter für den Gewinnfreibetrag
ausgenommen.
Beispiele
Gewinn vor GFB
Grundfreibetrag
Investitionsbedingter
Gewinnfreibetrag
GFB gesamt
Gewinn nach GFB
bis € 30.000
13,0%
€ 30.000 bis € 175.000 13,0%
€ 175.000 bis € 350.000 7,0%
€ 350.000 bis € 580.000 4,5%
über € 580.000
0,0%
Wann müssen die Wertpapiere
gekauft werden?
In dem Wirtschaftsjahr, in dem der
Gewinn anfällt. Das heißt, der Gewinn
von 2014 muss noch heuer investiert
werden. Hinweis: Durch die Inanspruchnahme des GFB werden die
Wohnbauanleihen ins Betriebsvermögen übernommen und die 4% KEStFreiheit geht damit verloren.
Wer kann von dieser
Steuerersparnis profitieren?
Natürliche Personen als Einzelunternehmer und als Gesellschafter von
Personengesellschaften im Rahmen
aller betrieblichen Einkunftsarten. Die
Gewinnermittlung kann durch Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder
Bilanzierung erfolgen. Bei Pauschalierungen (ausgenommen Sportlerpauschalierungen) kann nur der Grundfreibetrag in Anspruch genommen werden.
Wie viel Steuer kann gespart
werden?
Abhängig von der Höhe des erwirtschafteten Gewinns (maximal EUR
580.000) kann ein Gewinnfreibetrag bis
zu EUR 45.350 geltend gemacht werden.
Begünstigt sind nur die laufenden Gewinne und Übergangsgewinne (Wechsel der Gewinnermittlung).
(gf)
Beispiel 1
Beispiel 2
Beispiel 3
Beispiel 4
Beispiel 5
20.000
2.600
–
–
–
–
2.600
17.400
100.000
3.900
9.100
–
–
–
13.000
87.000
250.000
3.900
18.850
5.250
–
–
28.000
222.000
450.000
3.900
18.850
12.250
4.500
–
39.500
410.500
650.0002)
3.900
18.850
12.250
10.350
0
45.350
604.650
1) Bei Pauschalierung (Voll- oder Teilpauschalierung) kann immer nur der Grundfreibetrag in Anspruch genommen werden. 2) übersteigt die Höchstbemessungsgrundlage von EUR 580.000
Disclaimer: Die vorliegenden Angaben dienen ausschließlich der unverbindlichen Information. Die Inhalte stellen weder ein Angebot bzw. eine Einladung zur Stellung eines Anbots zum
Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten noch eine Empfehlung zum Kauf/Verkauf, oder eine sonstige vermögensbezogene, rechtliche oder steuerliche Beratung dar und dienen überdies nicht
als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung bzw. individuelle Beratung. Sie stammen überdies aus Quellen, die wir als zuverlässig einstufen, für die wir jedoch keinerlei Gewähr übernehmen.
Das Informationsblatt ersetzt nicht die fachgerechte Beratung für die in diesem Informationsblatt beschriebenen Finanzinstrumente und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende
Risikoaufklärung. Die hier dargestellten Informationen wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Die Österreichische Volksbanken-AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit,
Aktualität oder Genauigkeit der Angaben und Inhalte. Druckfehler vorbehalten.
Steuerliche Behandlung: Die hier dargestellte steuerliche Behandlung bezieht sich auf Personen, die in Österreich der Steuerpflicht unterliegen und ist von den persönlichen Verhältnissen
der jeweiligen Person abhängig. Sie kann durch eine andere steuerliche Beurteilung der Finanzverwaltung und Rechtsprechung – auch rückwirkend – Änderungen unterworfen sein.
Stand: August 2014 – Werbung
13
Thema
So bereiten Sie sich auf Ihr Bankgespräch vor
Nur rund 8-10 Prozent der Unternehmensgründer haben einen strukturierten Business Plan – das ist
wenig, aber deutlich mehr als vor
einigen Jahren, weiß man im Gründerservice der Wirtschaftskammer. Wer schon länger unternehmerisch tätig ist, hat
natürlich mehr Erfahrung im Umgang mit der (Haus-) Bank.
Dennoch ist es für beide Seiten hilfreich, wenn Unternehmer
gut vorbereitet in das Gespräch mit ihrem Volksbank-Berater
gehen. Vor allem sollte man vertrauensvoll aufeinander zugehen – und die Bank als Sparring-Partner betrachten.
1. Fragen vor dem Bankgespräch
Hilfreich ist – nicht nur vor einem Bankgespräch – eine
kritische Standortbestimmung:
• Was macht mich als Unternehmer, aber auch meine
Produkte/Services einzigartig auf dem Markt?
• Wie und wo grenze ich mich von anderen
Marktteilnehmern konkret ab?
• Wie ist die generelle Branchenentwicklung?
• Welche Schritte plane ich in den nächsten
3-5 Jahren – Stichworte: Expansion, Innovation.
• Wie sieht meine Finanzplanung aus – privat und als
Unternehmer? Wer sich mit diesen Fragen auseinandersetzt,
hat schon einen wichtigen Teil der Vorbereitung erledigt.
• Grundbuchsauszug
• Beteiligungen an anderen
Unternehmen
• Schulden und andere Verbindlichkeiten, insbesondere jene, die
nicht in den Büchern stehen, wie
Bürgschaften fü r andere Personen
bzw. Unternehmen, Eventualverbindlichkeiten (ü bernommene
Garantien bzw. Ausstellerhaftung
an diskontierten Wechseln)
• Betriebliche Leasing-Verpflichtungen (inkl. Restlaufzeit,
Leasingraten, vereinbarte Restwerte, Kautionen)
• Privatverbindlichkeiten. Hier zählt absolute Offenheit
– keine Bank sieht es gerne, wenn im Nachhinein
versteckte Risiken auftauchen.
Foto: © DIGID!AS, Eric Audras
Sie wollen expandieren? Sie denken
an eine Umschuldung Ihres Kredites,
weil Sie das niedrige Zinsniveau nützen
wollen? Was immer Sie vorhaben, die
richtige Vorbereitung auf das Gespräch
mit der Bank ist die halbe Miete.
3. Ihr Auftritt, bitte!
Eine große Rolle kommt natürlich auch Ihnen selbst zu!
Eine positive Grundeinstellung, ohne übertrieben zu wirken,
ist hilfreich. Sie sind ja überzeugt von Ihrem Vorhaben! Und
Sie können im Bankgespräch austesten, wie es objektive
Beobachter einschätzen. Das Bankgespräch sollte sachlich,
mit nachvollziehbaren Argumenten in freundlicher, offener
Atmosphäre ablaufen – und für beide Seiten keinen Stress
verursachen. Denn jeder versucht, für sein Unternehmen
eine praktikable Lösung zu finden.
(wh)
5 TIPPS ZUR PROJEKTFINANZIERUNG
• Sehen Sie den Bankpartner nicht nur als Geldgeber, sondern
2. Papier und Dokumentation
als konstruktiven Sparring-Partner!
Jeder Bankberater ist verpflichtet, Finanzierungen gegenzeichnen zu lassen. In der Praxis müssen also auch „Außenstehende“ von Ihrem Konzept oder Ihrer Finanzierung
überzeugt werden. Folgende Informationen sollten Sie zum
Gespräch mitnehmen:
• Auszug aus dem Firmenbuch (bei eingetr. Unternehmen)
• Gesellschaftsvertrag (bei Personen- und Kapitalgesellschaften)
• Liste handlungsbevollmächtigter Personen
• Präsentieren Sie auf zwei A4-Seiten kurz und bündig Ihr Projekt
und skizzieren Sie Markt- und Konkurrenzsituation.
• Entwickeln Sie einen konkreten Investitions- und Umsatzplan
auf einer A4-Seite.
• Gehen Sie nicht von „Traumzahlen“-Erwartungen aus!
Bleiben Sie realistisch.
• Setzen Sie sich auch kritisch mit Ihrem Projekt auseinander.
Impressum
Herausgeber, Medieninhaber und Verleger:
Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft, Kolingasse 14-16,
A-1090 Wien E-Mail: mail@volksbank.com.
Unternehmensgegenstand: Bank- und Kreditwesen
Blattlinie: Steuer- und Wirtschaftsinformationen
Chefredakteur: Mag.(FH) H. Wurian (wh). Redaktion: Mag. C. Dobronyi (dc),
G. Boder (bg), Dkff. U. Pock (pu), D. König (kd), Mag. S. Tauchner (ts),
Mag. G. Schüttbacher (sg), Mag. F. Groß (gf), Viola Lampl (lv)
Hinsichtlich der übrigen Angaben laut § 25 MedienG verweisen wir auf die
unter www.volksbank.com im Impressum enthaltenen Informationen.
14
Regionale Beiträge sind durch den jeweiligen Autor gekennzeichnet und
werden auch von diesem verantwortet, ebenso Gastbeiträge.
Gestaltung und Gesamtproduktion:
Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft, Marketing & Communications,
Kolingasse 14-16, A-1090 Wien, Ing. G. Ripka, H. Schalk, R. Strohofer
Grafikkonzept: Styria Multi Media Corporate GmbH & Co KG
Druck: Druckhaus Thalerhof GesmbH, Gmeinergasse 1-3,
8073 Feldkirchen / Graz
Alle Bezeichnungen, die der besseren Lesbarkeit ausschließlich in männlicher
Form verwendet wurden, gelten sinngemäß auch in der weiblichen Form.
Redaktionsschluss: 24.10.2014
Unternehmen
Aus Liebe zum Brot –
seit 111 Jahren
„Bei uns backen die Profis“. Die Bäckerei Schwarz in Wien, ein traditioneller Handwerksbetrieb mit Zukunftsperspektiven, muss sich auf einem bewegten Markt behaupten. Brot und Gebäck kommt in einem zunehmenden Maße tiefgefroren aus der
Fabrik und wird in einem ebenso zunehmenden Maße in großen Bäckerfilialketten,
Supermärkten und Discountern aufgebacken und als frisch verkauft. Dennoch gibt
es in der österreichischen Bevölkerung den Brotfeinschmecker in großer Zahl. Und
genau dieser Feinschmecker stellt die Zielgruppe für den traditionellen Handwerksbäcker.
Seit eben 111 Jahren blickt die
Bäckerei Schwarz auf eine treue Fangemeinde zurück und für die hoffentlich nächsten 100 Jahre optimistisch
in die Zukunft. Seit 111 Jahren wird
die Bäckerei Schwarz familiengeführt.
„Aus dieser guten alten Zeit stammen unsere Erfahrungen, stammen
unsere Tradition und unser Gedächtnis. Wir benutzen eine moderne
Technik, die den Facharbeiter unterstützt, ihn aber nicht überflüssig
macht. Wir benutzen eine moderne
Technik, die es ermöglicht, sauber,
hygienisch, betriebssicher und energieeffizient aber dennoch mit traditionellen Sauerteigen und Rezepten
zu arbeiten und unsere bekannte traditionelle Brot- und Gebäcksqualität
handwerklich herzustellen.
Wir legen großen Wert auf ehrliche
Frische. Das heißt, dass unsere Bäcker
handwerklich hergestellte Produkte auf
modernen, sehr energieeffizienten
Backöfen professionell ofenfrisch
backen. Unser Fuhrpark bringt diese –
echt backstubenfrischen Lebensmittel – mehrmals täglich von der Früh
bis in den Nachmittag hinein direkt
und auf kürzestem Wege in unsere
nahegelegenen Nahversorgerfachgeschäfte. Nur so erhält der Kunde tatsächlich lange gereiftes und vom gelernten Bäcker ofenfrisch gebackenes
Brot und Gebäck.“
Dieses althergebrachte und bewährte Konzept wird von täglich über
zehntausend treuen Kunden hochgeschätzt und beschert dem Unternehmen stabile jährliche Umsatzzuwächse, 150 sichere Arbeitsplätze
sowie hohe Wertschöpfung in der unmittelbaren Region.
Die Bäckerei Schwarz produziert seit
nun zehn Jahren in einem neuen, modernen Produktionsgebäude im 23. Bezirk und betreibt an 18 Standorten im
westlichen Wien Filialen als Bäckerfachgeschäfte und Kaffeekonditoreien.
Es führen heute Thomas Maurer
(Bäckermeister) und sein Bruder Andreas Maurer (Tourismuskaufmann)
gemeinsam mit ihren Eltern Gertraud
Maurer (einst jüngste Bäckermeisterin)
und KR Ing. Wolfgang Maurer höchst
harmonisch den Familienbetrieb. Die
fünfte Generation bereitet sich noch in
der Schulausbildung für ihre sicherlich
nicht leichten zukünftigen Aufgaben
im familieneigenen traditionellen
Bäckereibetrieb vor. (www.bswien.at)
15
Mit den richtigen Partnern
schafft man alles.
Die Superadler beweisen es: In einem starken Team ist einfach alles möglich. Die Volksbank ist mit einem partnerschaftlichen
und verantwortungsbewussten Miteinander, der Kompetenz für individuelle Lösungen, kurzen Entscheidungswegen und ihrer
besonderen Serviceorientierung genau der richtige Partner für Ihr Unternehmen. Damit auch Sie Großes schaffen können –
gleich persönlich beraten lassen!
www.volksbank.at
16
Volksbank. Mit V wie Flügel.
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Seele and Geist
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