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Ausgabe III · 10.2014
Die Schweine-News von ATR Landhandel GmbH & Co. KG
Das ATR Porco Baby Ferkelkonzept
ATR setzt auf ätherische Öle
Mykotoxinstatus Ernte 2014
Salmonellen in Futtermitteln - was macht ATR?
ATR Aktion - Ferkelaufzucht
Themen/Redakteure
3
Bestmögliche Versorgung von Anfang an mit ATR
Das Porco Baby Ferkelfutterkonzept in der Säugephase
Björn Lorenzen, ATR Fachberatung Schwein
4
Ätherische Öle steigern die Vitalität und fördern den
Stoffwechsel
Björn Lorenzen, ATR Fachberatung Schwein
7
Mykotoxinstatus Ernte 2014 auf niedrigem Niveau
2014 kein Mykotoxinjahr
Heidi Dänekas, Qualitätsmanagement ATR Landhandel
8
Salmonellen im Futtermittel – Was macht ATR?
Warum stehen Salmonellen im Fokus der Lebensmittel- und
Futtermittelüberwachung?
Dr. Jürgen Hittel, Leiter Futtermittel - Björn Lorenzen, ATR Fachberatung Schwein
10
12
2
Aktion/Impressum
Dr. Jürgen Hittel
Björn Lorenzen
Heidi Dänekas
Tel. +49 (0)163 2870 275
Tel. +49 (0)163 2870 084
Tel. +49 (0)163 2870 298
ATR Landhandel unterstützt
die Initiative „Heimische Landwirtschaft“
Das ATR Porco Baby Ferkelfutterkonzept
Bestmögliche Versorgung von Anfang an mit ATR
Das Porco Baby Ferkelfutterkonzept in der Säugephase
Björn Lorenzen, ATR Fachberatung Schwein
Mit Beginn des neuen Porco Baby Ferkelfutterkonzepts Mitte letzten Jahres hat der ATR Landhandel eine
Erfolgsgeschichte geschrieben. Ein klar aber einfach zu handhabendes Futterkonzept, welches mit einem
hochwertigen Prestarter beginnt, und mit Porco Baby III als Aufzuchtfutter endet. Der letzte fehlende Baustein
dieses Konzeptes, die erste Versorgung großer Würfe mit Ferkelmilch, wird jetzt mit dem neuen Milchaustauscher
„Porco Baby Milk“ geschlossen.
Der Einsatz sehr fruchtbarer Genetiken mit vielen lebend geborenen Ferkeln je Wurf macht eine frühe
Unterstützung mit zusätzlicher Ferkelmilch notwendig. Diese wird klassisch über die Beifutterschale angeboten.
Seit einiger Zeit findet aber zudem eine deutliche Technisierung im Bereich der Ferkelmilch- und Prestarter Fütterung statt. Hier sprechen wir u. a. über den Einsatz diverser Milchtassen- bzw. Milchcupsysteme.
Alle am Markt vorkommenden Cup-Systeme haben das gleiche Ziel: die Milch möglichst einfach, hygienisch
und frisch zu den Ferkeln in der Abferkelbucht zu transportieren. Alle Systeme arbeiten mit einem Cup je
Abferkelbucht, welche in den Abferkelabteilungen über Ringleitungssysteme mit einem oder mehreren zentralen
Anmischbehältern verbunden werden.
Unterschiede zwischen den Systemen gibt es vor allem in:
•
•
•
der Form und Installation der Tassen
dem Anmischbehälter (mit Rührwerk, Bohrmaschine mit Quirl etc.)
den Pumpen (Membran oder elektrisch)
Porco Baby Milk ist für alle am Markt eingesetzten Fütterungssysteme geeignet.
Idealerweise sollten die Systeme so aufgebaut werden, dass man bezogen auf Abferkelgruppen füttern kann.
Somit hat man die Möglichkeit, verschiedene Milchaustauscher über das System einzusetzen, die Ferkel besser
enzymatisch vorzubereiten und die Kosten für die doch intensive Milchfütterung zu reduzieren.
Diese technische Entwicklung bei den Landwirten floss in die Konzeption der Porco-Ferkelfutterlinie mit ein.
3
Das ATR Porco Baby Ferkelfutterkonzept
Porco Baby Milk
Porco Baby Booster
Milchaustauscher für säugende Ferkel ab dem 2.
Lebenstag
Folgemilch/Milchprestarter für Ferkel
Hohe Akzeptanz und Stimulation der PrestarterAufnahme
Abgestimmt auf die Enzymentwicklung der Ferkel ab
der 2. Lebenswoche
Abgestimmt auf die Enzymentwicklung der Ferkel in
der ersten Lebenswoche
Fütterung per Hand mit 250 g/Liter
Fütterung per Hand oder über Tassensysteme
Fütterung über Tassensysteme mit 150 g/Liter; dabei
sollte die Milch alle 15 Minuten zirkulieren bzw.
aufgerührt werden
Sehr stabil in Lösung
Fütterung über Breiquellammen
Sehr einfache Anwendung
Sehr einfache Anwendung
Dosierung: 150 g/Liter bei ca. 40-45 °C
Dosierung: 150-250 g/Liter bei ca. 40-45 °C
Rohprotein:
21 %
Rohprotein:
Rohfett:
15 %
Rohfett:
8%
Lysin:
1,6 %
Lysin:
Energie:
1,6 %
17,6 MJME
Energie:
20 %
16,2 MJME
Neben der frühen Versorgung mit Porco Baby Milk sollte den Ferkeln ab dem ca. 7. Lebenstag zusätzlich Porco
Baby Start angeboten werden. Porco Baby Start ist auf die Verdauungskapazität von sehr jungen Ferkeln
abgestimmt und bereitet die Ferkel ideal auf die Aufzucht vor.
Durch die sehr intensive Zufütterung werden folgende Ziele erreicht:
•
Verbesserung der Uniformität
•
bessere Vitalität der Ferkel
•
Verbesserung der Futteraufnahme innerhalb der Säugezeit
→ folglich ein besserer Start in die Ferkelaufzucht
•
Erhöhung der Absetzgewichte
•
Reduzierung von Saugferkelverlusten
Unsere ATR Fachberater stehen Ihnen gerne bei weiteren Fragen zur Seite. Sprechen Sie uns an!
Björn Lorenzen, Tel.: 0163 2870 084 · Kristina Weber, Tel.: 0163 2870 361
4
ATR setzt auf ätherische Öle
Ätherische Öle steigern die Vitalität und fördern den
Stoffwechsel
Björn Lorenzen, ATR Fachberatung Schwein
Zur Förderung und Aktivierung des Immunsystems setzt ATR seit einiger Zeit auf den Einsatz von Digestan®.
Der Aromastoff Digestan® ist das Ergebnis langjähriger Forschung mit pflanzlichen Naturstoffen.
Futtermittelrechtlich gehören die im Digestan® enthaltenen ätherischen Öle in die Gruppe der sensorischen
Stoffe. Die physiologischen Wirkungen von Digestan® werden vornehmlich durch geruchliche und geschmackliche
Wahrnehmung ausgelöst.
Digestan® wirkt geschmacksverbessernd und appetitanregend, ausgelöst durch die Stimulation der
Geschmacksrezeptoren. Digestan® fördert im Darmkanal, über im Stoffwechsel gebildete Hormone, den Appetit
und führt damit zu einer Steigerung der Futteraufnahme.
Darüber hinaus verfügen ätherische Öle über physiologische Wirkungen, die insgesamt zur Reduktion
verdauungsbedingter Stressfaktoren führen. In ersten Praxistests konnte ATR mit dem Einsatz von Digestan® den
Clostridiendruck in Mastanlagen augenscheinlich reduzieren.
Übersicht: Wirkung von Digestan® im Schwein
Gesteigerte Produktion von Verdauungsenzymen und verstärkte Sekretion von
Verdauungssäften
· bessere Verdaulichkeit des Futters
· Höhere Proteinretention
Verminderte Schadstoffbildung im
Dickdarm (Harnstoff, Ammoniak)
· Entlastung der Lebertätigkeit
· Schadstoffreduzierende Wirkung
Stimulation der Geschmacksund Geruchsrezeptoren
· Bessere Futteraufnahme
Gesteigerte phagozytische Aktivität
· Stärkung des Immunpotenzials
Aktivierung des gesamten Stoffwechsels
· Stimulierung der Lebertätigkeit
· Einfluss auf den Fettstoffwechsel
Stabilisierung der Mikroflora im
Verdauungstrakt
· Physiologische Wirkung der bioaktiven
Kräutersubstanzen
· Reduktion von Magen-Darm-Störungen
und verdauungsbedingtem Stress
5
ATR setzt auf ätherische Öle
Auch in der Ferkelaufzucht zeigt sich die signifikante Wirksamkeit
von Digestan®.
Ein Fütterungsversuch der Freien Universität Berlin mit 120 Ferkeln bestätigt die Wirkung des Produktes.
Versuchszeitraum: 05/14 – 06/14
Tieralter: 25. – 66. Lebenstag
Kontrolle ohne Digestan®
Versuchsgruppe mit Digestan®
Anzahl Tiere
120
120
Startgewicht (kg)
6,53
6,54
Endgewicht (kg)
27,23a
28,95b
Zuwachs
20,70a
22,42b
Tgl. Zunahme, (g)
493
534
Futterverzehr (kg)
31,54
31,38
Futterverwertung
1,52a
1,40b
a/b
ab Mittelwert mit unterschiedlichen Buchstaben innerhalb einer Zeile unterscheiden sich signifikant (P < 0,05)
Digestan® können wir über eine Handzugabe mit 0,5 kg/to einsetzten.
Fragen Sie unsere Fachberater.
Björn Lorenzen, ATR Fachberatung Schwein, Tel.: 0163 2870 084
6
Mykotoxinstatus Ernte 2014
Mykotoxinstatus Ernte 2014 auf niedrigem Niveau
2014 kein Mykotoxinjahr
Heidi Dänekas, Qualitätsmanagement ATR Landhandel
Wie auch in den Jahren zuvor wurden bei ATR Landhandel zu Beginn der Ernte die Getreidepartien aus verschiedenen
Regionen Schleswig-Holsteins, Mecklenburg-Vorpommerns und Sachsens auf ihren Mykotoxingehalt untersucht.
Erfreulicherweise ist 2014 kein Mykotoxinjahr. Die Gehalte an Deoxynivalenol (DON) und Zearalenon (ZEA) sind
im Getreide gegenüber anderen Jahren niedrig.
Gerste
Triticale
Weizen
Roggen
Anzahl der Untersuchungen
180
(ab 01.07.14)
39
(ab 27.07.14)
119
(ab 01.08.14)
55
(ab 29.07.14)
Mykotoxin
DON
ZEA
DON
ZEA
DON
ZEA
DON
ZEA
48
6
188
1
42
2
30
2
Mittelwert µ/kg
Unser Augenmerk gilt auch den zugekauften Kleien, die nicht nur aus nördlichen Regionen Deutschlands zugekauft
werden. Auch hier wird bei Anlieferung auf Mykotoxine untersucht. Wie beim Weizen liegen die Weizenkleien auf
sehr niedrigem Niveau.
Weizenkleie
Mykotoxin
N
DON
ZEA
Mittelwert µ/kg
01.01. - 31.08.14
590
287
7
Mittelwert µ/kg
ab 01.09.14
87
135
7
7
Mykotoxinstatus Ernte 2014
In den ATR Mischfutterwerken Sollerup (SOL), Ratzeburg (RZ), Wolgast (WO) und Golzern hergestellten
Ferkelfutter und Sauenfutter wurden folgende Werte bei Untersuchungen festgestellt.
Anzahl der
Untersuchungen
Mykotoxin
Mittelwert µ/kg
Mittelwert µ/kg
Ferkelfutter
Golzern
21
(ab dem 01.08.14)
77
(ab dem 01.08.14)
DON
ZEA
DON
ZEA
33
3
140
9
Anzahl der
Untersuchungen
Mykotoxin
Ferkelfutter
SOL, RZ, WO
Sauenfutter
SOL, RZ, WO
Sauenfutter
Golzern
25
(ab dem 01.08.14)
14
(ab dem 01.08.14)
DON
ZEA
DON
ZEA
60
11
75
6
Fazit:
Die Mykotoxinwerte bei Weizen liegen auf einem nie gekannten niedrigen Niveau. Auch Regionen wie
Nordfriesland haben in dieser Ernte deutlich niedrigere Mykotoxingehalte. Triticale erfährt offensichtlich nicht
die Aufmerksamkeit in Sortenwahl und Bestandsmanagement wie der Weizen und hat höhere Mittelwerte beim
DON (Mittelwert unter 200 µg/kg). Gerste liegt in allen Regionen auf dem gewohnt niedrigen Niveau.
ATR wird trotz dieser guten Nachrichten die Wareneingangskontrollen auf Mykotoxine weiter durchführen und
das Mykotoxinmonitoring für Sauen- und Ferkelfutter fortführen. In den SchweineNews werden wir Sie auch
zukünftig über die Ergebnisse informieren.
Heidi Dänekas, Qualitätsmanagement ATR Landhandel, Tel.: 0163 2870 298
8
Salmonellen im Futtermittel
Salmonellen im Futtermittel – was macht ATR?
Warum stehen Salmonellen im Fokus der Lebensmittel- und
Futtermittelüberwachung?
Dr. Jürgen Hittel, Leiter Futtermittel
Salmonellen sind weit verbreitete Bakterien, die bei Menschen und Tieren bei einer Immunschwäche und/oder
hohem Infektionsdruck zu einer klinischen Salmonellose führen können. Symptome sind Fieber, Erbrechen
und Durchfall. Diese Krankheit führt zu hohem Flüssigkeits- und Gewichtsverlusten bei Jungtieren und höheren
Todesraten.
Es gibt über 2.600 verschiedene Arten. Die Infektionsdosis bei Menschen liegt bei 10.000 bis 1.000.000
Keimen. Bei Immunschwäche können schon 100 Keime zum Ausbruch einer Salmonellose führen. Bei
Menschen mit schwachem Immunsystem kann eine Salmonellose zum Tode führen (Robert Koch Institut 2005:
55.000 gemeldete Erkrankungen bei 46 Todesfällen).
Bedeutung in der Veredlungsproduktion
Die Salmonellose beim Rind ist anzeigepflichtig (102 Fälle in 2012). Salmonellosen bei anderen Tierarten sind
meldepflichtig (1.189 in 2012, davon 609 bei Schweinen). Die infektiöse Dosis bei Nutztieren ist nicht bekannt.
In der Lebensmittelproduktion steht die Salmonellenfreiheit von Lebens- und Futtermitteln besonders im Focus.
In der Mastschweinehaltung läuft das QS-Salmonellenmonitoring seit Jahren. Es wird nachgewiesen , ob die
Mastschweine durch einen Kontakt mit Salmonellen Antikörper gebildet haben. Es ist kein Hinweis auf eine
Erkrankung.
Auswertungsschema
Salmonellenrisiko des Bestandes
Kategorie
Prozent positive Befunde in der Stichprobe
niedrig
I
≤ 20
mittel
II
> 20 und ≤ 40
hoch
III
> 40
Quelle: QS-Salmonellenmonitoring
Die Mastbetriebe werden vierteljährlich bewertet und nach dem Auswertungsschema kategorisiert.
Die Schlachtbetriebe legen die Schlachtung der Schweine der Kategorie 3 auf das Ende des Schlachttages, um
Kontaminationen im Betrieb zu vermeiden. Fleisch mit Salmonellenbefunden ist nicht verkehrsfähig.
9
Salmonellen im Futtermittel
Salmonellen in Futtermitteln
Salmonellen gelangen durch Rohstoffe in die Futtermittel. Besonders die eiweißreichen Ölschrote bilden ein
gutes Medium für Salmonellen. Beim Futter werden 25 g aus einer Probe untersucht. Mit einer DNA-Bestimmung
wird festgestellt, ob Salmonellen im Futter nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis liegt innerhalb von 24 Stunden vor.
Mit einer weiteren Untersuchung kann der Salmonellentyp festgestellt werden (Dauer 3-5 Tage). Die EU hat
sich zum Ziel gesetzt, die Salmonellenbelastung deutlich zu reduzieren. Dabei werden fünf Typen als besonders
pathogen angesehen. In Deutschland weicht der Gesetzgeber von dieser EU-Linie ab und bewertet alle
Salmonellenbefunde als potenziell pathogen.
Im QS-Futtermittelmonitoring werden pro Jahr über 8.000 Einzel- und Mischfutter auf Salmonellen untersucht.
Die Befundquote liegt mit ca. 0,1 % auf einem niedrigen Niveau.
ATR untersucht jährlich ca. 220 Futterproben.
In den letzten vier Jahren gab es keinen einzigen Befund beim Mischfutter.
Werden Salmonellen im Misch- oder Einzelfutter gefunden, darf unbehandeltes Futter nicht mehr verfüttert
werden, muss aus den Betrieben zurückgeholt und dann entsorgt oder durch eine Behandlung dekontaminiert
werden. Dies ist sehr aufwendig. Aus Hygienegründen ist die Rückführung in ein Mischfutterwerk nicht vertretbar.
Grundsätzlich geht man davon aus, dass eine Erhitzung über 80 Grad Celsius oder eine Absenkung des pH-Wertes
Salmonellen abtötet.
Durch aktuelle Probleme in zwei norddeutschen Ölmühlen haben die Überwachungsbehörden bei unbehandeltem
Mehlfutter mehrere Rückrufe der Futtermittel angeordnet, obwohl durch die Nachuntersuchungen der Futter
keine Salmonellenbelastung nachgewiesen werden konnte.
Ein Salmonellenbefund im Futter hat in der Regel keine Auswirkung auf den Salmonellenstatus des Viehbestandes
und führt in der Regel nicht zum Ausbruch einer klinischen Salmonellose.
ATR Maßnahmen zur Risikominimierung
Da der Gesetzgeber trotz der sehr niedrigen Befunde ein hohes Risikopotenzial
in der Salmonellenübertragung durch nicht behandelte Futtermittel sieht,
hat ATR als Vorsichtsmaßnahme in allen norddeutschen Werken die
Produktion von Mehlfutter für Rinder und Schweine eingestellt und
liefert anstatt Mehl einen sogenannten „Strukturpellet“.
Bei diesem Verfahren wird das Futter über die Zugabe von
Heißdampf bei der Pelletierung auf Temperaturen über
80 Grad Celsius erhitzt. Die Pellets werden sehr kurz
geschnitten und zerfallen bei leichtem Druck.
Mit dieser Maßnahme vermeiden wir eine Rückholung
im Verdachtsfall. Der Strukturpellet löst sich in der
Flüssigfütterung gut auf.
Mit ATR Strukturpellets kaufen Sie maximale Sicherheit!
10
Salmonellen im Futtermittel
Salmonellen richtig bekämpfen
Neben der Futterhygiene gibt es zahlreiche weitere Faktoren, die bei der effektiven Bekämpfung von Salmonellen
eine wichtige Rolle spielen. Für eine erfolgreiche Reduzierung von Salmonellen sollten folgende Eintragsquellen
genauestens unter die Lupe genommen werden.
Das Ferkel
Das Hauptaugenmerk sollte zunächst auf die neu eingestallten Ferkel gerichtet werden, denn die Ferkel sind
der häufigste Eintragsweg für Salmonellen. Sind die Ferkel bereits bei der Ankunft mit Salmonellen belastet, so
scheiden die Ferkel bedingt durch den Transportstress verstärkt Erreger aus. Kotproben wenige Stunden nach
Anlieferung können eine bereits bestehende Salmonellenbelastung am besten nachweisen.
Sollten die Ferkel mit Salmonellen belastet sein, so muss auch der Ferkelerzeuger in die Salmonellenbekämpfung
mit eingebunden werden.
Die allgemeine Stallhygiene
Sind die Salmonellen erst einmal im Stall, so können sie ohne Probleme auch über einen Mastdurchgang hinaus
im Abteil überdauern. Häufig ermöglichen geringe Mengen an Kotresten an schwer zugänglichen Stellen oder
Futterreste im Trog den Salmonellen, der Reinigung und Desinfektion zu trotzen.
Überlebensdauer von Salmonellen:
Metalloberfläche (glatt):
bis zu 2 Wochen
Kot (trocken):
2 bis 3 Jahre
Erde (feucht):
bis zu 1 Jahr
Staub:
bis zu 4 Jahre
Die Lüfter stellen hier häufig ein großes Problem dar, im Staub auf den Lüftern können die Salmonellen eine lange
Zeit überdauern. Kommt dieser Staub dann mit Wasser in Kontakt und fällt zu Boden, gelangen große Mengen an
Salmonellen direkt ans Schwein.
Weitere Eintragsquellen können sein: Haustiere, Schadnager, Insekten, Vögel, Wildtiere oder das Stallpersonal.
Haustiere haben grundsätzlich nichts im Stall zu suchen. Bei der Schadnagerbekämpfung sollte im Zweifel auf
professionelle Hilfe zurückgegriffen werden.
Auch das Stallpersonal stellt eine nicht zu unterschätzende Eintragsquelle für Salmonellen dar. Schnell sammelt
sich beim Gang über den Hof Vogel- oder Mäusekot unter den Stiefeln und gelangt so beim Betreten des Stalls
direkt in die Abteile. Im Idealfall findet vor dem Betreten des Stalsl ein kompletter Wechsel der Kleidung statt,
mindestens sollten jedoch die Stiefel gewechselt werden. Hält man sich strikt an diese minimalen Hygieneregeln,
so kann in Verbindung mit einer engen tierärztlichen Betreuung (Impfung der Sauen und Ferkel gegen Salmonellen)
und einem betriebsspezifischen Fütterungskonzept die Salmonellenbekämpfung schnell zum Erfolg führen.
Bei der Erstellung eines betriebsspezifischen Fütterungskonzeptes sollten folgende Punkte die Grundlage aller
Futter bilden:
-
viel Struktur (z. B. durch gequetschte Gerste)
-
gute Verdaulichkeit des Proteins
-
Einsatz von speziellen Futtersäuren
Björn Lorenzen, ATR Fachberatung Schwein, Tel.: 0163 2870 084 · Dr. Jürgen Hittel, Leiter Futtermittel, Tel.: 0163 2870 275
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Aktion/Impressum
Optimaler Start in die Ferkelaufzucht mit der ATR Aktion.
Aktionspaket 1 : für 250 Ferkel
Ihre Bestellung Ihr Vorteil als Gratiszugabe
1 x 25 kg Porco Baby Milk
249,50 €
4 x 25 kg Porco Baby Booster
1 x 25 kg Porco Baby Booster (Vorteil 47,50 €)
Aktionspaket 2: für 500 Ferkel
Ihre Bestellung Ihr Vorteil als Gratiszugabe
2 x 25 kg Porco Baby Milk
404,– €
6 x 25 kg Porco Baby Booster
2 x 25 kg Porco Baby Booster (Vorteil 95,- €)
Aktionspaket 3
Ihre Bestellung 10 x 25 kg Porco Babystart (Prestarter)
Preise je 25 Kg
Ihr Vorteil als Gratiszugabe
302,50 €
Baby Milk 59,50 €
2 x 25 kg Porco Baby Start (Vorteil 60,50 €)
Baby Booster 47,50 €
Baby Start 30,25 €
Laufzeit: Bei Bestellungen vom 03.11.14 bis 12.12.14
Nutzen Sie unser ATR Kundenportal, Ihren persönlichen Internetbereich!
Haben Sie jetzt jederzeit Zugriff auf Ihre Rechnungen und Kontoauszüge. Exklusiv für ATR Kunden.
Erfahren Sie mehr unter www.ATR-Landhandel.de
Herausgeber
ATR Landhandel GmbH & Co. KG
Bahnhofsallee 44
23909 Ratzeburg
Telefon +49 (0)4541 806 257
Telefax +49 (0)4541 806 657
www.ATR-Landhandel.de
info@ATR-Landhandel.de
Redaktion
Dr. Jürgen Hittel
ATR Leitung Futtermittel
ATR Landhandel GmbH & Co. KG
Telefon +49 (0)4541 806 257
Konzept/Produktion
Till Rüschmann
ATR Marketing
ATR Landhandel GmbH & Co. KG
Telefon +49 (0)4541 806 231
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Gesundheitswesen
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