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MAD GIRL´S LOVE SONG
VIDEO ERGO SUM
Installation - Malerei - Zeichnung
Tino Bittner - Udo Dettmann - Thomas Sander
1. Was machen Sie da?
Susanne Mewing: Zeichnen
Katrin Pieczonka: Malen
Katja Staudacher: Sitzen
3. Was hat das Gedicht »mad girl‘s love song« von Sylvia Plath
mit Ihrer Arbeit zu tun?
Staudacher: Mich fasziniert, wie Sylvia Plath es schafft, extreme
Zustände zu beschreiben. Sie verwendet Worte wie Gott (Himmel), Teufel (Hölle), Geburt, Leben, Tod usw., die als solches
schon gleich ein Gegenteil oder eine andere Seite haben. Sie
schafft es, existentielle Zustände so zu beschreiben, dass auch
ich, als Leser des Gedichts, diese widersprüchlichen Empfindungen habe. Diese Gegensätzlichkeit gibt es auch in unseren
Arbeiten. Mewing z.B. zerlegt mit feinem Strich Körper, um sie
dann nach eigener Vorstellung, vielleicht noch mit unerwarteten
Eigenschaften versehen, wieder zusammen zu setzen.
Pieczonkas Bilder zeigen Momente der Erinnerung an erlebte
Situationen. Die Malerei ist bruchstückhaft und doch eine eigene
Einheit. Teils Baustelle, teils Paradies.
Und ich z.B., nutze gern Material mit kurzer Halbwertzeit. Das
heißt, da es an sich keinen Wert mehr hat, versuche ich durch
zweifelhafte Bezüge Bedeutung herzustellen.
Es gibt Kunstwerke, die bereits ihre eigene Betrachtung beinhalten. Und es gibt Betrachter, die sich lieber vertreten lassen als selbst zu schauen. Sind nicht auch die überbordenden
Schaufensterauslagen in den großen Shopping Malls, deren Angebot die Aufnahmefähigkeit selbst der geduldigsten Kunden um
ein Vielfaches übertrifft, ebenfalls Selbstbetrachtungsapparate,
die den Nutzern das Gefühl des Gesehenhabens und somit der
Teilhabe, den Nichtnutzern das Gefühl des Nichtsehenkönnens
oder aber Nichtsehenmüssens vermitteln?
Die Grundidee zu dieser Ausstellung ist das Rätsel, ob die
eigenen Vorstellungen nicht auch die des Anderen sein können,
ob sie von außen beeinflusst werden oder ob Realität nicht auch
mit Einbildung zu tun hat. Dahinter steht die Frage nach der
eigenen Identität und endet in der philosophischen Grundfrage
„Wer bin ich?“
Die Werke der Künstler Tino Bittner, Udo Dettmann und Thomas
Sander bewegen sich in den Medien Malerei, Objekt und Video.
Ausgangspunkt für alle ist die Malerei. Mit lasierend übereinander gelegten Videoebenen, verschiebbaren Zeichnungen auf
transparenten Folien oder Glas und akustischen Bildern ziehen
sie den Betrachter unmittelbar in den Wirkungsraum der ‚Malerei mit anderen Mitteln‘. Das Ziel ist, die vorhandenen Schnittmengen der jeweiligen künstlerischen Positionen in einen Ausstellungskontext zu verwandeln, der das gemeinsame Anliegen
in der künstlerischen Haltung in eine Form bringt und damit die
jeweilige einzelne künstlerische Position der drei Protagonisten
als Bindeglied eines Ganzen sichtbar macht.
Eröffnung am 6. Februar 2014 um 19 Uhr
Eröffnung am 8. Mai 2014 um 19 Uhr
K. Staudacher, S. Mewing, K. Pieczonka, 2011-2013
Bittner, Dettmann, Sander, 2014
2. Gibt es Gemeinsamkeiten in Ihren Arbeiten?
Mewing: In der Arbeitsweise sind wir ähnlich. Etwas beginnen,
sich währenddessen damit auseinandersetzen, hinzufügen,
wegnehmen, übermalen, bis das Kunstwerk am Ende fertig ist.
Freundeskreis Stadtgalerie Lauenburg
c/o Künstlerhaus Lauenburg
Elbstraße 54
21481 Lauenburg/Elbe
10. Mai - 13. Juli 2014
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STADTGALERIE LAUENBURG
im Hagenström
Abb.: U. Dettmann, T. Bittner, T. Sander, VIDEO ERGO SUM, 2013
8. Februar - 13. April 2014
Ausstellungsprogramm 2014
Die Stadtgalerie Lauenburg
Der Freundeskreis Stadtgalerie Lauenburg ist
wurde aus Anlaß des
25-jährigen Jubiläums des Künstlerhauses am 21. Oktober 2011
unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten
Peter Harry Carstensen eröffnet. Sie ist nun eine von vier Stadtgalerien in Schleswig-Holstein (neben Kiel, Westerland und
Brunsbüttel).
In thematisch wechselnden und kuratierten Ausstellungen und
Werkschauen werden unter bevorzugter Berücksichtung ehemaliger Stipendiaten des Künstlerhauses Lauenburg verschiedene Blickwinkel auf die Entwicklungen jüngerer zeitgenössischer Kunst präsentiert, unterschiedliche Künstlerpositionen
gegenübergestellt und ästhetische Fragestellungen aufgegriffen.
ein Zusammenschluß von Unternehmern und Privatpersonen,
der die Aktivitäten und die Entwicklung der Stadtgalerie Lauenburg fördert und Kunst im ländlichen Raum erlebbar macht. Mit
diesem Engagement soll die dauerhafte Fortführung des Ausstellungsprogramms an einem dauerhaften Ort als auch die Bereitstellung von notwendiger Infrastruktur gesichert werden.
Schließen Sie Freundschaft mit der Stadtgalerie Lauenburg!
Ihre Vorteile:
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Die Sammlung der Stadtgalerie Lauenburg ist ein Ergebnis
der Stipendiatenförderung in Schleswig-Holstein. Seit über 25
Jahren arbeiten im Künstlerhaus Lauenburg deutsche und internationale Künstler, die vom Land Schleswig-Holstein mit einem
mehrmonatigen Arbeits- und Aufenthaltsstipendium ausgezeichnet wurden. Als Gegenleistung für diese Förderung hinterlassen
die Künstler am Ende ihres Stipendiums eine Werkgabe.
Auf diese Weise hat Lauenburg einen stattlichen Fundus zeitgenössischer Kunst angesammelt. Diese Sammlung repräsentiert dabei schwerpunktmäßig nicht nur das Kunstschaffen der
jüngsten Jahrzehnte in Schleswig-Holstein, sondern vermag
aufgrund der bundesweit und international vergebenen Stipendien im Künstlerhaus Lauenburg darüber hinaus, dieses in überregionale und inernationale Kontexte zu stellen. Damit stellt die
Stadtgalerie Lauenburg etwas sehr Spezifisches und Einzigartiges innerhalb von Schleswig-Holstein dar. Nicht zuletzt die
zahlreichen Preisträger und inzwischen renommierten Künstler
in der Sammlung können davon zeugen. Es war naheliegend,
diese Sammlung über Ausstellungen in der Stadtgalerie Lauenburg der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Stadtgalerie Lauenburg im Hagenström
Elbstraße 28
21481 Lauenburg/Elbe
Öffnungszeiten samstags und sonntags 14.30 - 16.00 Uhr
Kontakt:
Stadtgalerie Lauenburg im Hagenström
c/o Künstlerhaus Lauenburg
Elbstraße 54
21481 Lauenburg/Elbe
Tel. + Fax +49 4153 592649
www.stadtgalerie-lauenburg.de
info@stadtgalerie-lauenburg.de
Wir danken dem Land Schleswig-Holstein und dem Freundeskreis Stadtgalerie Lauenburg für die freundliche Unterstützung.
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2. August - 19. Oktober 2014
HILDEGARD ELMA - AQUARELLE
8. November 2014 - 18. Januar 2015
ULRIKE DORNIS - ARABESKE
Vertikale und horizontale Impulse, Geometrie und schwebender
Rhythmus bestimmen die Bildwelt Hildegard Elmas. Es sind fugenhaft gebaute Kompositionen, lichte Gewebe, flirrende Membrane – Malerei aus dem Geist der Musik, Formulierungen von
unerhörter Strenge und Ausdruckskraft.
Hildegard Elmas Medium ist das Aquarell, eine verletzliche Farbe, die sich beim Trocknen wandelt. Asketisch wirkt ihre Palette,
die sich auf Ultramarin, Indigo und Magenta reduziert. Ihnen
entlockt sie mit formalen Modulationen, Struktur und Kontrapunkt sinnlich erregende Harmonien.
Die Aquarelle sind frei von Narration, ihre Bilder scheinen aus
sich selbst heraus zu wachsen. In einem subtilen Vorgang formaler Veränderung zählen die Schichtungen, die sie streng
und energisch in Horizontalen und Vertikalen auf den Bildträger
legt. Hierbei entstehen zuweilen Kreuzstrukturen, ihre Kunst ist
jedoch frei von symbolischen Formen. Es sind Folgen, keine
Serien. Das Intervall eines jeden Bildes ist unerbittliche Konsequenz des vorhergehenden, manchmal auch Reprise.
Es sind „aktive“ Bilder, ihre Dynamik springt uns an. Changierend zwischen expansiver Farbe und fragiler Form waltet in ihnen eine geballte Stille. Es gelingt ihr, den Raum jenseits seiner
visuellen Notation als zusätzliches Agens ins Spiel zu bringen,
als ginge es ihr um unbekannte, abstrakte Wirklichkeiten, die
noch zu erkunden sind. (Ricarda Geib)
Impulsgeber der Malerei von Ulrike Dornis ist eine 1993 in Kairo
erworbene Textilie: ein rotgrundiges, satinartiges Tuch mit floraler Ornamentik und jenen zahllos verschlungenen Arabesken,
die den Titel der Serie motivierten. War das Tuch zu Beginn der
Beschäftigung eher Sujet eines „klassischen“ Stilllebens, wird
die Ornamentik später immer raumgreifender, füllt das gesamte
Bildfeld, sprengt den Rahmen. Häufig sind es geradezu abstrakt
wirkende Bilder, die entstehen, obgleich sie sich weiterhin am
stofflichen Vorbild orientieren.
Ulrike Dornis erforscht die Licht- und Farbwirkungen eines im
Grunde wenig luxuriösen Stoffes. Ihr geht es nicht so sehr um
eine Darstellung des Realen, vielmehr bietet das Motiv die
Möglichkeit, unterschiedliche Farbkombinationen einander gegenüber zu stellen und variantenreiche Eindrücke zu schaffen.
Bedeutsam ist hier der serielle Ansatz; die Darstellung des gleichen Motivs und der häufig gleichen Komposition in immer wieder neuen und überraschenden Farbvarianten.
Die Wirkung der Gemälde von Ulrike Dornis ist auf Distanz angelegt. Von weitem gesehen dominiert ein staunenerregender
Realismus. Bei näherer Betrachtung löst sich das Bild rasch in
einzelne Pinselspuren auf. Die Erfahrung des Orients und das
eigentliche Motiv treten in den Hintergrund und ermöglichen
eine freie und ungebundene Auslotung künstlerischer Mittel.
(Dr. Martin Steffens)
Hildegard Elma, geboren 1948, lebt und arbeitet in Leer und
Freudenstadt.
Ulrike Dornis, geboren 1966, lebt und arbeitet in Leipzig und
Berlin.
Eröffnung am 31. Juli 2014 um 19 Uhr
Eröffnung am 6. November 2014 um 19 Uhr
Hildegard Elma, 12/1 o.T. (Ausschnitt), 2012
Ulrike Dornis, Arabeske (Ausschnitt), 2012
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freier Eintritt zu Veranstaltungen der Stadtgalerie und des
Künstlerhauses
50 % Rabatt beim Kauf von Katalogen, Plakaten und Postkarten
freie Nutzung der Bibliothek und Katalog- und Schriftensammlung des Künstlerhauses
Nutzung der Stadtgalerie für exklusive Veranstaltungen für
Unternehmen
Die Stadtgalerie Lauenburg ist berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.
Beitrittserklärung
Ich werde Freundeskreismitglied der Stadtgalerie Lauenburg
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Name, Vorname / Unternehmen
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Straße, PLZ, Ort, Emailadresse
mit (bitte markieren):
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O
einem jährlichen Beitrag von ______ EUR
Beaufsichtigung von Ausstellungen/Führungen
handwerklichen Tätigkeiten
Kontoverbindung des Freundeskreises
Künstlerhaus Lauenburg, IBAN DE12230631290000281867,
BIC GENODEF1RLB
Einzugsermächtigung (ggf. streichen)
Ich stimme einer einmaligen/jährlichen Abbuchung in Höhe von
_______ EUR von meinem Konto bis auf Widerruf zu.
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Kontoverbindung
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