close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

1 Was ist zu beachten und wie ist der Verfahrensweg bezüglich der

EinbettenHerunterladen
Was ist zu beachten und wie ist der Verfahrensweg bezüglich der Beantragung von
Mutterschutzvertretungen?
Hinweise für Vorgesetzte sowie für die Verwaltungen der Dekanate, der Fachbereiche und Institute
Bereits bei der Meldung der Schwangerschaft einer angestellten wissenschaftlichen
Mitarbeiterin oder einer Verwaltungsangestellten kann ein Antrag auf Mutterschutzvertretung
eingereicht werden. Hierbei ist unerheblich, ob es sich um festangestellte Mitarbeiterinnen der
Universität oder über Drittmittelprojekte finanzierte Angestellte handelt.
Hierfür soll im Folgenden der Verfahrensweg dargelegt werden:

Teilt eine Mitarbeiterin ihrer Vorgesetzten bzw. Ihrem Vorgesetzten ihre bestehende
Schwangerschaft (dabei ist unerheblich, ob diese mündlich oder schriftlich erfolgt) mit,
so hat die Vorgesetzte bzw. der Vorgesetzte unverzüglich des Personalreferat der
Universität im Mittelweg zu informieren.

Die Mutterschutzfrist für schwangere Mitarbeiterinnen beginnt sechs Wochen vor dem
voraussichtlichen Geburtstermin. Nach der Entbindung beträgt die Schutzfrist im
Normalfall noch einmal acht Wochen. Bei medizinischen Frühgeburten oder bei
Mehrlingsgeburten verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt auf zwölf Wochen.
Während dieser Zeit erhält die Mitarbeiterin ein Mutterschaftsgeld von der
Krankenkasse, das im Falle von angestellten Mitarbeiterinnen von der Universität
Hamburg auf die Höhe der normalen Nettobezüge aufgestockt wird. Auch wenn für
eine schwangere Mitarbeiterin ein vom Arzt bescheinigtes sogenanntes
Beschäftigungsverbot besteht, weil ihre Tätigkeit z.B. mit einer zu hohen körperlichen
Belastung oder einer erhöhten Unfallgefahr verbunden ist, muss der Arbeitgeber weiter
Lohn zahlen, den sogenannten Mutterschutzlohn. Genauso wie bei der
Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall werden Unternehmen durch diese Aufwendungen
stark belastet. Deshalb existiert dafür ein Ausgleichsverfahren (U2), durch das der
Arbeitgeber den o.g. Zuschuss auf Antrag zurückerhält.

Seit dem 01. Januar 2006 sind alle Betriebe, unabhängig von der Anzahl der
Beschäftigten, zur Teilnahme an diesem Umlageverfahren für
Mutterschaftsaufwendungen (U2) verpflichtet.

Die durch das Ausgleichsverfahren (U2) rückfließenden Mittel können für die
Vertretung einer sich in Mutterschaftszeit befindenden angestellten Mitarbeiterin
verwendet werden.

Hierzu ist mit der Mitteilung der Schwangerschaft ein Antrag auf
Mutterschaftsvertretung im Personalreferat der Universität im Mittelweg 177 zu stellen.
1

Darin ist der Zeitraum der Vertretung zu nennen. Sollte es sich bei der Vertretung um
eine Aufstockung einer bereits vorhandenen Stelle handeln, kann auf eine
Ausschreibung verzichtet werden, andernfalls ist der Ausschreibungstext für die
Vertretungsstelle dem Antrag beizufügen. Auf Antrag kann eine Verschiebung der
Mutterschutzvertretungszeit erfolgen, sodass eine Einarbeitung der Vertretung durch
die Stelleninhaberin möglich ist.
Bitte wenden Sie sich mit allen weiteren rechtlichen Fragen zu den Themen Mutterschutz bzw.
Mutterschutzvertretungen an Ihre zuständige Sachbearbeiterin bzw. an Ihren zuständigen
Sachbearbeiter aus Abteilung 6: Personal.
2
Document
Kategorie
Gesundheitswesen
Seitenansichten
8
Dateigröße
204 KB
Tags
1/--Seiten
melden