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Es ist mir völlig unbegreiflich, wie so ein Dienstrecht für LehrerInnen

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969/SN-542/ME XXIV. GP - Stellungnahme zu Entwurf (elektr. übermittelte Version)
Es ist mir völlig unbegreiflich, wie so ein Dienstrecht für LehrerInnen erarbeitet werden kann,
das offensichtlich überhaupt keinen Bezug zur schulischen Realität besitzt. Kein vernünftiger
Mensch, der je in einer österreichischen Schule gearbeitet hat, kann das hier vorgelegte
Konzept nachvollziehen und schon gar nicht gutheißen.
Es frustriert und demotiviert nicht nur im Beruf stehende PädagogInnen, sondern es muss
auf jeden Neueinsteiger abschreckend wirken. Wie soll ein junger Kollege/eine Kollegin bei
voller Lehrverpflichtung von 24(!) Wochenstunden, zusätzlichen Verpflichtungen an der PH
oder im ersten Praxisjahr, nebenbei noch ein Masterstudium absolvieren können und dabei
auch noch durch seine Arbeit dazu beitragen, die Qualität des Unterrichts zu steigern?
Wie soll eine Lehrkraft mehr bei den Kindern sein, wenn sie ihren Unterricht, ihre Arbeitszeit
und ihre Kraft auf zusätzliche Klassen - also mehr SchülerInnen- aufteilen muss. Jeder
Mensch, der denken kann, erkennt hier einen klaren logischen Widerspruch!
So ein Vorhaben dann auch noch als Qualitätssteigerung der österreichischen Schule in der
Öffentlichkeit zu verkaufen und die Lehrkräfte als faul, uneinsichtig und Blockierer
hinzustellen, ist eine Unverfrorenheit!!!
In Sorge um unser Schulsystem, die Kollegenschaft und die uns anvertrauten Kinder und
Jugendlichen
Mag. Werner Bammer
Darf veröffentlicht werden!
Dieses Dokument wurde mittels e-Mail vom Verfasser zu Verfügung gestellt. Für die Richtigkeit
und Vollständigkeit des Inhaltes wird von der Parlamentsdirektion keine Haftung übernommen.
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Bildung
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