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Die meisten Frauen wollen lieber brave Mädchen sein als

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Die meisten Frauen wollen lieber brave Mädchen
sein als lebenslustige. Wieso dieser Verzicht auf
Ausflüge ins Verbotene? Warum fallt es Frauen so
schwer, etwas vermeintlich Böses zu tun? Woran
liegt es, daß Frauen Dinge als böse empfinden, die
für viele Männer ganz normal sind?
Die Angst vor der Bestrafung von Ubermut, von
kleinen Regelverletzungen sitzt uns im Nacken.
Was werden die anderen von uns denken? Wie
werden sie sich verhalten? Werden sie ein böses
Mädchen noch gern haben?
Frauen trauen sich höchst selten, deutlich zu sagen und zu tun, was sie wollen. Sie fühlerI sich
leicht ,>irgendwie«schuldig. Würcien Frauein ihre
Kräfte in Selbstorganisation, Se1lbstbehaul
...
. ,Ptung
und eigene Stabilität investieren. hatten sie Chane
cen, ihre Ansprüche auf ~ l e i c h brechtigung
besser durchzusetzen. Sie Icönnten ilhre Persönlichkeit denen entgegenstt :llen. die sie ausbooten
~ Sschließen
e
und
wollen, statt faule K o m ~ r ~ m l zu
sich selbst zu versklave]n.
Denkfallen hi ndern Fra uen daran, sich selbst zu
behaupten u nd~klare Gf :genstrategien zu entwik..
keln. Selbstbewuist ist nur diejenige, die es souverä n hinnimint, daß nicht jeder sie mag. Frauen
müs sen lernen, gelassen zu akzeptieren, daß
selb:st geliebte Menschen ab und zu böse auf sie
sind.
Alle Frauen tun gut daran, ihre Beziehungsmuster
aufzudecken, ihre Denkfallen zu analysieren und
die unterwürfige ICörpersprache abzulegen. Mit
den Erlclärungsmodellen »erlernte Hilflosigkeit«
und .sich selbst erfüllende Prophezeiung. wird
es möglich, besser zu verstehen, was Frauen trotz
anderer Absichten an dieser Mentalität festhalten
Iäßt. Und darauf lassen sich Gegenstrategien
aufbauen!
n.
Ute Ehrhardt
Gute Mädchc..
kommen in den Himmel,
böse überall hin
Ute Ehrhardt
Gute Mädchen
kommen in den Himmel,
böse überall hin
Warum Bravsein
uns nicht weiterbringt
Wolfgang Krüger Verlag
Ich kenne keinen sicheren Weg
im Erfolg, nur einen zum
cheren Mißerfolg - es jedem
cht machen zu wollen
Plato
42. Aullapc: April 2l100
0 1994 S. Fisclicr Verlag GmbH. Franklurl ani M;iin
.
lim~~hlaeeictaliiine:
Uuchliolzi H i n a c l i i H ~ n > i ~ i c e r
.
Druck iinil Bindune: Clnuscn Y: Bosse. Leck
1
Inhalt
I
1
Brav von der W e g e bis zur Bahre
..........
11
Der große Betnig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Alltägliche Denkfallen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Faule Ausreden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Wissen Frauen nicht. was sie wollen? . . . . . . .
24
Sind Frauen nur sanft? . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Sind Frauen wirklich schwach? . . . . . . . . . . . 33
Müssen Frauen immer schön sein? . . . . . . . . . 35
Sind starke Frauen zwangsläufig einsam? . . . . . 37
Müssen Frauen Mütter sein? . . . . . . . . . . . . . 38
Brauchen Frauen einen Mann? . . . . . . . . . . . 40
Berufliche Denkfallen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
47
%Hilfsbereitschaft wird belohnt.« . . . . . . . . . . 47
n Ich muß tun. was von mir erwartet wird . X . . . .
51
Die Angst vor der Macht . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Macht macht einsam!? . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Macht heißt Ausbeutung!? . . . . . . . . . . . . . .
64
Macht verdirbt den Charakter!? . . . . . . . . . . . 65
Hohe Tiere beißen!? . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Frauen ziehen die Fäden im Hintergrund!? . . . . 68
Risiken müssen vermieden werden!? . . . . . . . . 74
Macht macht unbeliebt!? . . . . . . . . . . . . . . . 75
Wer sich erniedrigt. der wird erhöht!? . . . . . . . 78
Frauen müssen auch als Vorgesetzte dienen!? . . 80
Strategien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Entdecken Sie Ihren Wert! . . . . . . . . . . . . . . 82
Erkennen Sie Ihre Leistungen an! . . . . . . . . . .
Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse! . . . . . . . . . .
Geben Sie Aufgaben ab! . . . . . . . . . . . . . . .
Sagen Sie NEIN! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sich selbst erfüllende Prophezeiung . . . . . . . . . .
Erlernte Hilflosigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . .
So bin ich. und so muR ich bleiben . . . . . . . . .
Das ohnmächtige Lächeln . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Körpersprache der Unterwerfung . . . . . . . .
Die Sprache der Unterwerfung . . . . . . . . . . . .
84
84
85
89
91
97
100
110
110
123
Immer nur lächeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verraten wir Frauen uns mit unserem
Lächeln? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Mona-Lisa-Mentalität . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Beziehungsfallen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Verständnisfalle . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Helferinnenfalle . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Opferfalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Bescheidenheitsfalle . . . . . . . . . . . . . . .
Die Mitleidsfalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die zahme Frau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
UnbewuRte Selbstsabotage . . . . . . . . . . . . . .
Der kurzfristige Nutzen der Untenverfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Der lange Weg der Selbstfesselung . . . . . . . . .
F ~ h Wurzeln
e
.....................
Der trügerische Nutzen von Vorurteilen . . . . . .
Formen der Unterwerfung . . . . . . . . . . . . . .
Frauen machen sich selbst abhängig . . . . . . . .
Der weibliche Verzicht . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verzicht auf Widerspmch . . . . . . . . . . . . . . .
Verzicht auf Intellektualität . . . . . . . . . . . . . .
Verzicht auf Selbstbehauptung . . . . . . . . . . . .
Verzicht auf eigene Normen . . . . . . . . . . . . .
132
132
138
151
151
159
164
169
174
177
183
184
185
187
196
197
199
202
203
204
206
207
Verzicht auf wirtschaftliche Unabhängigkeit . . . . 209
Verzicht auf Ausbildung . . . . . . . . . . . . . . . 209
Verzicht auf bemflichen Erfolg . . . . . . . . . . . . 211
I
Böse Mädchen kommen überall hin
Anmerkungen
. . . . . . . . . 217
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
Anmerkungen
Jetzt sind die >guten<Mädchen wachgerüttelt sie wollen böser werden.
Mit diesem Buch Icönnen sie loslegen.
1 Roben K. Merton führte den Begriff in die moderne Soziologie ein, bereits
1885 ist der Begriff bei Ebbinghaus zu finden.
Menon, Roben K.: 1948 The Self-Fulfilling-Prophecey, zitien nach Peter
H.Ludwig
2 Ehrhardt. Ute. Wilhelm lohnen: Frauen sfeieen
wieder ein. München 1991
~.
''
3 1>us mudertre I.ci,ko>$ü ~ c c n l u hL911
J Kiick. \larlrnt~ L>rr unwxicrrli~hlrrhrCltßrmr d i r ticldes Ilaiiibu,y 1988
i l u l w i p Fclzr I! < i d t ~rlosi~ ~ ~ I I I I P
P T?<Il p
&l l c ? ~ t ~ t t ~m
p ~ n, l l l ~ ~ p $ ! ~ b ~ ~ ~
Stullgan 1991
6 McKee. David: Könrg Rollo auf dem Baum. München. 0.1.
7 Schulr von Thun, Prof. für Kommunikation, zit. nach Ludwig
8 Ludwia. Peter H.: a.a.0.
9 den.: a.a.0.
10 Glass und Singer, zit. nach Seligman. Manin E.P.: Erlernle Hilllasigkell,
Weinh-im
. . .. .. 1992
...11 Hiroto und Seligman, rit. nach Seligman, Manin E. P.: Erlernle Hilflasigkeil.
Weinhrim 1932
12 Seligman. a.a.O., S.38
1 3 Seligman. a.a.0.. S.41
14 Scheu, Ursula: Wir werden nicht als Müdchen geboren, Frankfun 1991,
S 108
1 5 Seligman, a.a.0.. S.57
16 Seligman, a.a.0.
17 Wex, Mananne: ~~Weiblichec~
und irnännliche<,Kölperspraeheols Fokepo~
triorcholischer Mochtverhültnisse. Frankhin 1980
18 Tannen, Deborah: Du kannst mich etnloch nicht verstehen, Hamburg
1,491
....
19 Tannen,Deborah, a.a.0.. Seite 77
20 Scheu, Urrula: S.75
21 BüitnerIDittmann: Braue Mildcheti - böse Buben?. Basel 1992. S.40
22 FreyIGreif (Hg.): Sozialpsychologie. München 1983
23 Faludi. Susan: Die Mürtnnet schlogen zurück, Hamburg 1993, S.
24 Faludi, Susan, a.a.0.. S. 246
25 Siegel, Monique R.: Rauenknrrreren, Tübingen 1991, S.222 bis
26 Siegel, a . a . 0 , S.247
27 Siegel, a.a.0.. S.252
28 Siegel, a.a.O., S. 151-154
Ute Ehrhardt
Und jeden Tag ein bißchen böser
Das Handbuch zu >GuteMädchen kommen
in den Himmel, böse überall hin<
192 Seiten. Broschur
ISBN 3-8105-0517-X
Wie kein anderes Buch hat Ute Ehrhardts >GuteMädchen Icommen in den H i m m e l , böse überall hin, die
Leserinnen mitgerissen - es wurde über 1 Million Mal
verlcaufi und in 15 Sprachen übersetzt. Zuhörerinnen der
zahlreichen Lesungen, Teilnehmerinnen in den Seminaren und viele Briefeschreiberinnen wünschten sich praktische Hilfen für die lconsequente Umsetzung der Ideen
ihres Buches im Alltag. Deshalb dieses Handbuch. Es
bringt mit kleinen, sicheren Schritten große Verändeningen auf den Weg, bietet ziemlich braven Mädchen den
passenden Einstieg ins Bösewerden, reizt die recht
B ö s e n , noch einen Schritt weiterzugehen.
Wolfgang Krüger Verlag
Wilhelm Johnen
D i e Angst d e s M a n n e s vor
d e r starken F r a u
Einsichten in Männerseelen
Band 12269
Männer haben vielerlei Ängste. Diese Ängste werden geleugnet, kaschiert und verdrängt, denn sie widersprechen
immer noch dem sozialen Anspmch an Männlichkeit. Es
besteht eine Verbindung zwischen der Stärke der Frauen
(die immer vorhanden war, die sich heute aber deutlicher
zeigt) und den zunehmenden Ängsten von Männern. Das
Buch zeigt, woraus die >Starke<der Frauen resultiert, und
daß die Ängste der Männer große Hindernisse bilden auf
dem Weg zu gleichberechtigten Partnerschaften. Ein unsicherer Mann braucht die Unterlegenheit der Frau, um
seinen versteckten Selbstzweifeln zu entkommen. Hört
eine Frau auf, dem Mann Signale ihrer Unterwerfung zu
übermitteln, erlebt er dies als Liebesentzug - und ihm
bleiben nur noch Flucht oder Aggression. Durch den
Verfall typisch männlicher Werte wie Macht und Aggression in unserer Gesellschaft, die zunehmend ersetzt werden durch eher weibliche wie Kooperation und Kommunikation, entsteht bei Männern nicht nur Vemnsichemng, sondern auch eine immer weniger verdeckte
Rivalität zwischen den Geschlechtern.
Utc Ehrhardt wurde 1956 in ICassel geboren. Sie
besuchte das Abendgymnasium und studierte
Psychologie. Seit 1976 ist sie als freiberufliche
Dozentin für berufliche Weiterbildung tätig.
Schwerpunkte: ICommunikation und Optimierung eigener Fähigkeiten. Seit 1984 führt sie mit
ihrem Partner eine wirtschaftspsychologische
Beratungssozietat und eine eigene psychotherapeutische Praxis in Wiesbaden. Ihre Tochter Jana
ist zwölf Jahre alt.
Fischer Taschenbuch Verlag
Umschiaggestaltung:Buehholz/HinschlHensinge~
Foto: Andrea Schmett
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