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Amtsblatt Nr. 11 - Amorbach

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Jahrgang 25
Nr. 11
28. Mai 2013
„An einem Sommermorgen, da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen wie Nebel von dir ab.“
Theodor Fontane
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 2
- Amtlicher Teil Bericht aus der Stadtratsitzung vom 16.05.2013
Der Stadtrat wurde aufgefordert, gegenüber der Regierung von Unterfranken im
Hinblick auf einen Förderantrag für die Erstellung eines Windkraftrades auf der Gemarkung Reichartshausen (Flurnummer 175) von der Fa. Clean Invest GmbH, vonKetteler-Weg 5, 97941 Tauberbischofsheim eine Stellungnahme abzugeben. Bereits
am 3.09.2012 beschloss der Stadtrat gemäß § 2 Abs. 1 i.V.m. § 1 Abs. 8 BauGB die
Einleitung eines Verfahrens zur 10. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt
Amorbach. Ziel dieses Änderungsverfahrens ist die Ausweisung von Vorrangflächen
(Konzentrationsflächen) für die Nutzung von Windenergie. Gleichzeitig sollen damit
weitere Standorte für Windenergieanlagen im Gemeindegebiet der Stadt Amorbach
ausgeschlossen werden. In den vom Stadtrat festgelegten Abwägungskriterien zur
Ausweisung von Vorrangflächen sollten insbesondere neben der Höhenlage, Windhöffigkeit, Einspeisemöglichkeit, Landschaftsbild, Gemeinwohlnutzen, Schattenwurf,
auch der Abstand zu Siedlungsgebieten Berücksichtigung finden. In der Stadtratsitzung am 25.04.2013 entschied man sich für die Herausnahme von bestimmten Flächen von der Schutzzone des Naturparks Bayerischer Odenwald in den Stadtteilen
Beuchen und Boxbrunn. Hier wurde bereits aus Rücksicht auf die Bevölkerung und
zur Erhöhung der Akzeptanz als Abstandsfläche zur Wohnbebauung 1000 m gewählt,
wie im bayerischen Winderlass auch vorgeschlagen. In der Abwägung des Antrages
der Fa. Clean Invest GmbH war das Gremium der Meinung, dass andere Standorte
mit einer höheren topographischen Lage eine bessere Windhöffigkeit, einen größeren
Abstand zu Siedlungen und eine bessere Konzentrationsmöglichkeit von mehreren
Windkraftanlagen besitzen. Der Stadtrat lehnte eine positive Stellungnahme zu dem
an die Regierung von Unterfranken gerichteten Förderantrag der Fa. Clean Invest
GmbH im Hinblick auf die Errichtung eines Windkraftrades auf dem Grundstück Fl.Nr.
175 (Gemarkung Reichartshausen) angesichts des Abstandes von lediglich ca. 640
m zur Wohnbebauung und des bereits laufenden Flächennutzungsplan-Änderungsverfahrens ab.
In der anschließenden allgemeinen Diskussion über die Nutzung von Wind- und Atomenergie gab Herr Stadtrat Jan Burschik aufgrund einer fälschlichen Zitierung seiner
Aussage aus der letzten Stadtratsitzung in der Presse eine Stellungnahme ab. Er
stellte klar, dass die Umweltbelastung im Hinblick auf die Atommülllagerung nach wie
vor ungeklärt sei. Die problematische Strahlung von Uran 238 (= ca. 90% des nicht
wiederverwendbaren Mülls) mit einer Strahlungshalbwertzeit von 4.500.000.000 Jahren (länger als die Bewohnbarkeit der Erde) sei besonders belastend. Es könne nicht
sein, dass Gegner von Windenergieanlagen aus den unterschiedlichsten Gründen
Bedenken erheben, jedoch in keiner Weise sich über die hohen Umweltbelastungen in
der Umgebung von sog. Wiederaufbereitungsanlagen mit bis zu 10fachem Krebsrisiko machen würden. Burschik ging auch auf die viele Pannen (u.a. Einleitung von Plutonium ins Meerwasser) sowie die Verstöße gegen die Betriebserlaubnis in La Hague
und Sellafield, den Verlust von 170 kg waffenfähigen Urans in Dounreay in den Jahren
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 3
zwischen 1965 und 1968, was erst 1998 festgestellt wurde, ein, welches Beispiele für
eine falsche Energiepolitik seien.
Der Stadtrat war und ist sich darüber bei allen kritischen Stimmen einig, dass die
Energiewende notwendig ist. Trotzdem gibt es kaum ein Thema, das politisch so umstritten ist wie die Energiewende. Vor allem die hohe Ökostrom-Umlage treibt Verbraucher auf die Barrikaden. Doch das Getöse um die EEG-Umlage ist nur ein Teil
der Wahrheit. Was bedauerlicherweise die Gegner von Erneuerbaren Energien und
konservative Politiker lieber nicht sagen ist, dass Atom- und Kohleenergie die Verbraucher unter dem Strich deutlich mehr als Ökostrom kosten. Nicht nur Atomkraft,
sondern auch Kohle sind über Jahrzehnte vom Steuerzahler subventioniert worden.
Das sind deutlich höhere Kosten als das, was wir im Augenblick für die Energiewende
und für die Erneuerbaren Energien ausgeben. Diese hohen Ausgaben fallen jedoch
nicht auf, weil die horrenden Fördermittel für Atom- und Kohlestromlieferanten nicht
auf der Stromrechnung auftauchen. Die versteckten Zusatzkosten zahlen die Verbraucher durch Steuern und Abgaben. Aber anders als die Erneuerbaren werden konventionelle Energien vor allem durch Finanzhilfen und Steuervergünstigungen gefördert,
die den Staatshaushalt belasten. Was in dieser Berechnung fehlt, sind die gesamtwirtschaftlichen Folgekosten, die den Erzeugern nicht direkt zugeschrieben werden und
für die sie nicht aufkommen müssen. Das gilt für die Folgekosten der Endlagerung von
Atommüll, Klimaschäden, Umweltverschmutzung oder nukleare Unfälle.
Mit einem Beispiel der CFM (Chemische Fabrik Markredwitz) hat Herr Stadtrat Burschik dargelegt, wer für Sanierungskosten bei Umweltverseuchungen, die die Verursacher nicht mehr tragen können, einzuspringen hat. In dem genannten Fall hat das
Land und damit der Steuerzahler dies übernommen. Nicht anders wird es auch bei
den Kosten für die Weiterbehandlung des Atommülls kommen.
Das Gremium befasste sich auch mit den Anregungen und Bedenken der „Träger
öffentlicher Belange“ welche im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) eingegangen sind. Das ISEK soll Antworten auf den Strukturwandel in der Stadt Amorbach geben, um langfristig alle weiteren Schritte und Maßnahmen, vor allem bezüglich der städtebaulichen Entwicklung, daraus abzuleiten. Ziel
ist es, die zentralörtliche Bedeutung der Stadt Amorbach zu stärken und einen Gewinn
an Lebensqualität und lokaler Attraktivität für Bürger wie auch Besucher zu erreichen.
Im vergangenen Jahr haben die Bürgerinnen und Bürger von Amorbach mit großem
Engagement und viel Sachverstand an der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts für ihre Stadt mitgewirkt. In mehreren Veranstaltungen
haben Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen für die zukünftige Stadtentwicklung
dargelegt und eine Fülle wertvoller Projektvorschläge in den laufenden Planungsprozess eingebracht. Mit dem Entwicklungskonzept verfügt die Stadt Amorbach über einen wichtigen Handlungsleitfaden zur Gestaltung ihrer zukünftigen Entwicklung. Er
benennt nicht nur die für eine zukunftsfähige Entwicklung notwendigen Maßnahmen
und Projekte in einzelnen Handlungsfeldern, sondern schafft zugleich die Voraussetzung für die Förderung einzelner Projekte mit besonderer impulsgebender Wirkung.
Ohne die rege Beteiligung der Bürgerschaft am Planungsprozess und ihre konstruktive Mitarbeit in den diversen Veranstaltungen wäre die Erstellung dieses HandlungsAmts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 4
leitfadens nicht möglich gewesen. Von 29 beteiligten „Trägern öffentlicher Belange“
haben 7 keine Einwände erhoben, 10 haben Anregungen gegeben und 12 haben
nicht geantwortet. Die Anregungen und kritischen Beiträge, darunter das Kreisbauamt
des Landratsamtes Miltenberg, das Staatliche Bauamt, das Wasserwirtschaftsamt
in Aschaffenburg sowie das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege wurden zur
Kenntnis genommen und wo notwendig im ISEK-Entwurf korrigiert.
Auf Empfehlung des 2. Bürgermeisters, Herrn Wolfgang Härtel, wurde die Empfehlung des Kreisbauamtes, dass die Etablierung neuer Wohnformen in der Amorbacher
Altstadt eine sehr detaillierte Auseinandersetzung mit dem vorhandenen baulichen
Bestand voraussetzt, in den Beschluss aufgenommen. Hier erscheint es aus Sicht des
Kreisbauamtes erforderlich, u.U. auch eine strukturierte Ausdünnung des Bestandes
und eventuell Ersatzbauten zuzulassen. Im Zusammenhang mit der inhaltlichen Auseinandersetzung zu jedem einzelnen Objekt ist dann zu prüfen, ob Lösungen gefunden werden, den Gesamtbestand weitestgehend zu erhalten.
Ihr
Peter Schmitt
1. Bürgermeister
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Wasser ist für uns so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Es steht immer zur
Verfügung – zu jeder Tages- und Nachtzeit, in ausreichender Menge und in hoher
Qualität. Wir nutzen Trinkwasser auf vielfältige Weise: als Erfrischungsgetränk, für die
Zubereitung von Speisen und Getränken, zur Körperhygiene, zum Waschen von Kleidung und Geschirr, zum Reinigen, zur Bewässerung und in der Landwirtschaft. Die
Wasser- und auch Abwassereinrichtungen der Stadt Amorbach gelten rechtlich als
sogenannte „kostenrechnende Einrichtungen“, d.h. dass die vom Bürger erhobenen
Gebühren die betriebswirtschaftlichen Kosten decken müssen. Unsere derzeitigen
Gebühren wurden letztmalig zum 01.01.2010 angepasst und waren nun aufgrund des
festgelegten dreijährigen Kalkulationszeitraumes zu überprüfen, inwieweit diese Gebühren auch tatsächlich die letztjährigen Kosten abgedeckt haben und zukünftig auch
abdecken werden. Das Ergebnis dieser Prüfung hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung feststellen und beschließen müssen. Der einstimmige Beschluss fiel dem Gremium nicht leicht. Jedoch bestanden keine Abwägungsmöglichkeiten, da wir rechtlich
verpflichtet sind, kostendeckende Gebühren zu erheben.
Im Bereich der Abwasserentsorgung kommt es zwischen den einzelnen Ortsteilen zu
erheblichen Schwankungen, wobei auch bislang bereits unterschiedliche Gebührenhöhen bestanden haben. Im Bereich der Kernstadt sowie den Ortsteilen Neudorf und
Reichartshausen kann die Gebühr um 0,27 € pro Kubikmeter auf nunmehr 4,23 €/m3
gesenkt werden. Bei der Abwasserentsorgung Amorhof kommt es zu keiner Veränderung und noch erfreulicher sieht es für den Ortsteil Boxbrunn aus, dessen Gebühr auf
2,40 €/m3 gesenkt werden kann. Bei der Gebührenkalkulation der Abwasserentsorgung des Ortsteils Beuchen errechnet sich eine neue Gebühr von 4,24 € pro KubikAmts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 5
meter. Wieso gibt es nun so hohe Unterschiede zwischen den einzelnen Ortsteilen?
Vor allem sind die unterschiedlichen Einleitungsmengen maßgeblich für die Gebührenhöhe und so paradox es auch klingen mag, je weniger Wasser- und Abwasser
wir benötigen, bzw. produzieren, umso höher fällt die Gebühr aus, da die Kosten auf
weniger Kubikmeter verteilt werden müssen.
Im Wasserbereich, der für das gesamte Gemeindegebiet einheitlich behandelt wird,
kommt es zu einer empfindlichen Erhöhung auf 3,22 € pro Kubikmeter Wasser. Neben der stetig geringer werdenden Abnahmemenge, (so betrug die Wasserabnahme
im Jahr 2001 noch rund 230.000 m³ gegenüber nunmehr gerade einmal noch rund
180.000 m³), sind hier die enormen Unterhaltskosten für das Leitungsnetz für die Erhöhung verantwortlich. Unser Leitungsnetz umfasst rd. 56 Kilometer und befindet sich
leider in einem sehr maroden Zustand. Viele von Ihnen haben die Auswirkungen in
den letzten beiden Jahren hautnah miterleben müssen, als zahlreiche Wasserrohrbrüche vor Ihren Haustüren behoben werden mussten. Zum Beispiel erhöhten sich
die Ausgaben für den Unterhalt betriebstechnischer Anlagen vom Jahr 2009 von rund
50.000 € auf den Spitzenwert im Jahr 2012 von rund 110.000 €. Die entstandenen
Kosten fließen in die Gebührenkalkulation mit ein und leider müssen wir auch für die
Zukunft mit weiterhin hohen Kosten für den Unterhalt rechnen. In mehreren Bürgerversammlungen habe ich immer wieder auf die schlechte Rohrnetzsituation hingewiesen und Sie darüber informiert, dass bereits im Jahre 2007 eine Berechnung für einen
10-jährigen Sanierungsbedarf, in einer Größenordnung für die Trinkwasserrohrnetzsanierung von rd. 1,5 Mio € und für die Sanierung der Abwasserkanalisation von rd.
4,6 Mio. €, erstellt wurde. Sicherlich werden Sie nun vorbringen, dass Sie in den letzten Jahren bereits mit Verbesserungsbeiträgen belastet wurden! Mit diesen Beiträgen
finanzieren Sie die Investitionen in die Neustrukturierung unserer Trinkwasserversorgung – eine Investition, um Trinkwasser auch weiterhin in der vorgeschriebenen Quali- und Quantität gewährleisten zu können. Die laufenden Kosten für den Bezug des
Wassers werden hierdurch leider nicht gedeckt und sind von den Wasserabnehmern,
die eine Solidargemeinschaft bilden, zu tragen.
Wie können wir es nun schaffen, dass die Gebühren nicht weiter steigen werden?
Einerseits sind wir auch weiterhin bestrebt Ausgaben so gering wie möglich zu halten,
auftretende Problemfälle, wie etwa Wasserrohrbrüche, müssen jedoch verständlicherweise behoben werden. Andererseits müssen wir das marode Leitungsnetz Schritt für
Schritt im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten erneuern. Im Jahr 2013 ist
hierfür z.B. geplant die Johannisturmstraße und die Kellereigasse zu sanieren.
Wasser die Quelle des Lebens – wir alle haben uns schon daran gewöhnt, dass dieses
„kostbare Nass“ immer und in guter Qualität zur Verfügung steht. Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung werden auch weiterhin alles dafür tun, dass unser Lebenselixier
ordnungsgemäß und möglichst kostengünstig zur Verfügung steht und hoffen auf Ihr
Verständnis bei der notwendigen gesetzlich vorgeschriebenen Gebührenanpassung.
Die neuen Gebühren werden ab 01.07.2013 gelten. Dies bedeutet, dass wir zum
30.06.2013 eine Zwischenabrechnung vornehmen müssen. Hierfür werden wir Ihnen
in einem der nächsten Amtsblätter, wie aus der Jahresendabrechnung zum jeweils
31.12. gewohnt, Ablesekarten übersenden. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger beAmts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 6
reits jetzt, die Zählerstände zum 30.06.2013 zu melden und weisen darauf hin, dass,
sollte uns keine Meldung vorliegen, der Verbrauch geschätzt werden muss.
Ihr Peter Schmitt
1. Bürgermeister
4. Änderung
der Beitrags- und Gebührensatzung zur
Wasserabgabesatzung der Stadt Amorbach
(BGS-WAS)
Aufgrund der Art. 5, 8 und 9 des Kommunalabgabengesetzes (KAG) erlässt die Stadt
Amorbach folgende 4. Änderungssatzung zur Beitrags- und Gebührensatzung zur
Wasserabgabesatzung:
§1
§ 10 Abs. 3 (Verbrauchsgebühr) erhält folgende Fassung:
(3) Die Gebühr beträgt 3,22 € pro Kubikmeter entnommenen Wassers.
§2
Die Änderungssatzung tritt am 01.07.2013 in Kraft.
Amorbach, 17.05.2013
Schmitt, Erster Bürgermeister
5. Änderung
der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung für den Ortsteil Beuchen
(BGS-EWS Beuchen)
Aufgrund der Art. 5, 8 und 9 des Kommunalabgabengesetzes (KAG) erlässt die Stadt
Amorbach folgende 5. Änderungssatzung zur Beitrags- und Gebührensatzung zur
Entwässerungssatzung für den Ortsteil Beuchen:
§1
§ 11 Abs. 1 erhält folgende Fassung
(1) Die Einleitungsgebühr wird nach Maßgabe der nachfolgenden Absätze nach
der Menge der Abwässer berechnet, die der Entwässerungseinrichtung von den
angeschlossenen Grundstücken zugeführt werden. Die Gebühr beträgt 4,24 € pro
Kubikmeter Abwasser.
§2
Die Änderungssatzung tritt am 01.07.2013 in Kraft.
Amorbach, 17.05.2013
Schmitt, Erster Bürgermeister
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 7
5. Änderung
der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung für den Ortsteil Boxbrunn
(BGS-EWS Boxbrunn)
Aufgrund der Art. 5, 8 und 9 des Kommunalabgabengesetzes (KAG) erlässt die Stadt
Amorbach folgende 5. Änderungssatzung zur Beitrags- und Gebührensatzung zur
Entwässerungssatzung für den Ortsteil Boxbrunn:
§1
§ 11 Abs. 1 erhält folgende Fassung
(1) Die Einleitungsgebühr wird nach Maßgabe der nachfolgenden Absätze nach der
Menge der Abwässer berechnet, die der Entwässerungseinrichtung von den an
geschlossenen Grundstücken zugeführt werden. Die Gebühr beträgt 2,40 € pro
Kubikmeter Abwasser.
§2
Die Änderungssatzung tritt am 01.07.2013 in Kraft.
Amorbach, 17.05.2013
Schmitt, Erster Bürgermeister
8. Änderung
der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung für das Stadtgebiet Amorbach mit
seinen Stadtteilen Neudorf und Reichartshausen
(BGS-EWS)
Aufgrund der Art. 5, 8 und 9 des Kommunalabgabengesetzes (KAG) erlässt die Stadt
Amorbach folgende 8. Änderungssatzung zur Beitrags- und Gebührensatzung zur
Entwässerungssatzung für das Stadtgebiet Amorbach mit seinen Stadtteilen Neudorf
und Reichartshausen:
§1
§ 11 Abs. 1 erhält folgende Fassung
(1) Die Einleitungsgebühr wird nach Maßgabe der nachfolgenden Absätze nach der
Menge der Abwässer berechnet, die der Entwässerungseinrichtung von den an
geschlossenen Grundstücken zugeführt werden. Die Gebühr beträgt 4,23 € pro
Kubikmeter Abwasser.
§2
Die Änderungssatzung tritt am 01.07.2013 in Kraft.
Amorbach, 17.05.2013
Schmitt, Erster Bürgermeister
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 8
Sprechstunden des 1. Bürgermeisters
Die nächste Bürgersprechstunde findet an folgendem Termin statt:
Dienstag, 04.06.2013
von
9.00 – 11.00 Uhr
In diesem Zeitraum steht Ihnen Herr 1. Bürgermeister Schmitt oder sein Vertreter
ohne vorherige Terminabsprache für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeit wird um vorherige Terminvereinbarung über das Vorzimmer (Tel.
209-11) gebeten.
Stadtratsitzungen
Die nächste Stadtratsitzung ist an folgendem Termin vorgesehen:
Donnerstag, 27.06.2013
Anträge zu Sitzungen sollen 10 Tage vorher der Verwaltung vorliegen.
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für die Stadt Amorbach
Informationsveranstaltung
zur Vorstellung des Konzepts
am Donnerstag, den 13.05.2013, im katholischen Pfarrheim
In Amorbach ist der Planungsprozess zur Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieses Prozesses sind vom beauftragten Planer zusammen mit den Amorbacher
Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Ideen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung erarbeitet worden, die sich im Entwicklungskonzept wiederfinden. In einer
Informationsveranstaltung am 13. Juni 2013, 19.30 Uhr, im katholischen Pfarrheim soll das Entwicklungskonzept der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt
werden. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Ein gutes Jahr lang haben die Amorbacherinnen und Amorbacher mit großem Engagement und viel Sachverstand an der Erarbeitung des Integrierten städtebaulichen
Entwicklungskonzepts mitgewirkt. In mehreren Veranstaltungen, darunter zwei Bürgerworkshops und mehrere Arbeitskreise, haben sie ihre Vorstellungen für die zukünftige Stadtentwicklung dargelegt und eine Fülle wertvoller Projektvorschläge in
den laufenden Planungsprozess eingebracht. Diese Vorschläge sind vom beauftragten Planer, dem Büro für Städtebau Dr. Holl aus Würzburg, aufgegriffen und in das
Entwicklungskonzept eingearbeitet worden. Jetzt liegen die Ergebnisse des Entwicklungskonzepts vor.
Mit dem Entwicklungskonzept verfügt die Stadt Amorbach über einen wichtigen Handlungsleitfaden zur Gestaltung ihrer zukünftigen Entwicklung. Das Konzept benennt
nicht nur die wichtigen Impulsprojekte in zentralen städtischen Handlungsfeldern, sondern schafft zugleich die Voraussetzung für die Förderung dieser Projekte. Ohne die
rege Beteiligung der Bürgerschaft am Planungsprozess und deren konstruktive MitarAmts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 9
beit in den diversen Veranstaltungen wäre die Erstellung des Entwicklungskonzepts
nicht möglich gewesen. Allen Bürgerinnen und Bürgern, die am Planungsprozess
mitgewirkt haben, gilt daher der herzliche Dank der Stadt Amorbach für die hervorragende Mitarbeit.
Die Ergebnisse ihrer Arbeit können die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der o.g.
Informationsveranstaltung am 13. Juni 2013, in der das Entwicklungskonzept vom
Planer vorgestellt wird, noch einmal anschaulich nachvollziehen. Zur Teilnahme an
dieser Informationsveranstaltung lädt die Stadt Amorbach herzlich ein und würde es
zudem sehr begrüßen, wenn die Amorbacherinnen und Amorbacher auch in Zukunft
aktiv an der Entwicklung ihrer Stadt mitwirken möchten.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Schmitt, 1. Bürgermeister
Einführung des SEPA-Lastschriftenverfahrens
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Sie haben uns bereits in der Vergangenheit durch die erteilte Einzugsermächtigung
zur Abbuchung von Steuern, Verbrauchsgebühren, Beiträgen oder Pacht Ihr Vertrauen ausgesprochen. Durch die Einführung eines einheitlichen Europäischen Zahlungsraumes (SEPA) zum 01.02.2014 ist es erforderlich, dass die Stadt Amorbach eine
Einzugsermächtigung im Original zur Umwandlung in ein SEPA-Mandat vorliegen hat.
Aus diesem Grunde werden in den nächsten Tagen Schreiben an diejenigen versandt,
bei denen bisher die Steuern, Gebühren, Beiträge per Lastschrift eingezogen wurden.
Bitte füllen Sie die neue Einzugsermächtigung / SEPA-Mandat bis spätestens
Ende Juni 2013 aus und geben diese im Original (nicht in Kopie, nicht per Fax,
nicht per e-Mail) an die Stadt Amorbach, Kellereigasse 1, 63916 Amorbach zurück. Sollten wir keine neue Einzugsermächtigung / SEPA-Mandat von Ihnen erhalten, können wir die Beträge ab 2014 nicht mehr von Ihrem Konto einziehen.
Für alle, die bisher nicht am Lastschriftenverfahren teilgenommen haben, besteht
auch die Möglichkeit eine Einzugsermächtigung / SEPA-Mandat bei der Stadt Amorbach abzugeben.
Amorbach, 22.05.2013
Schmitt, 1. Bürgermeister
Rentensprechtag in Amorbach
Bitte beachten: Der nächste Rentensprechtag in Amorbach ist am
Donnerstag, 04.07.2013
außerdem am: Donnerstag, 19.09.2013 und Donnerstag, 21.11.2013
Anmeldung erforderlich (nur vormittags) unter Tel. Nr. 209-15 oder per E-Mail:
andrea.schnorr@stadt-amorbach.de. Sollten Sie eine dringende Rentenberatung
wünschen, vereinbaren Sie einen Termin bei den Sprechtagen in Miltenberg-telefonische Anmeldung unter 09371/501152.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 10
Standesamtliche Nachrichten
Sterbefälle
15.05.2013 Rosa Schwarz geb. Schmitt, Herzogin-von-Kent-Straße 9, 75 Jahre
Geburtstage
29.05.2013
31.05.2013
06.06.2013
07.06.2013
08.06.2013
09.06.2013
Greulich Rita, Herzogin-von-Kent-Str. 9
Hehn Helga, Dresdener Str. 1
Heß Rudolf, Herzogin-von-Kent-Str. 9
Ballweg Adelheid, Herzogin-von-Kent-Str. 9
Riffler Erich, Karlsbader Str. 9
Imhof Marlene, Amorsbrunner Str. 28
zum 89. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 86. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
Fundamt
1 goldenes Armband
Impressum:
Herausgeber u. Vertrieb:
Stadt Amorbach (V.i.S.d.P.), Kellereigasse 1, 63916 Amorbach,
Tel. 09373/209-0, E-Mail: info@stadt-amorbach.de
Verantwortlich für den amtlichen Teil: Stadt Amorbach
Verantwortlich für den Mitteilungsteil: Stadt Amorbach
Anzeigenleitung, Satz und Layout:
Hansen|Werbung, Hauptstr. 8, 63924 Kleinheubach
Tel.: 09371/4407, Fax: 09371/69659, E-Mail: mail@hansenwerbung.de
Druck:
Dauphin-Druck, Großheubach
Auflage:
2.400 Exemplare, Quelle Titelbild: © Hervé Rouveure - Fotolia.com
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- Es folgt der nicht amtliche Teil -
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 11
TSV Amorbach 1863 e.V. feiert
150-jähriges Vereinsbestehen
Unter dem Motto „150 Jahre Sport in Amorbach“ feiert der Turn- und Sportverein Amorbach 1863 e.V. am 8. und 9. Juni mit einem Festwochenende im Stadion sein 150-jähriges Jubiläum. Das sportliche Highlight stellt insbesondere der Sonntag mit einem
Familien-Sport-Fest für Jung und Alt dar: Hier präsentieren sich alle Abteilungen des
Vereins und möchten ganz Amorbach zum Mitmachen und Ausprobieren des vielfältigen Sportangebotes einladen. Zudem haben die Besucher an beiden Tagen die
Möglichkeit die Festschrift „150 Jahre Sport- und Vereinsgeschichte“ zu erwerben.
Die junge Vorstandschaft um die Vorsitzenden Detlef Mikosch und Lars Heinlein hofft
dabei auf die Mithilfe der Vereinsmitglieder und dem Verein verbundene Bürger: Für
beide Festtage werden noch helfende Hände gesucht! Interessenten melden sich bitte
bei Robert Etzel (Tel. 7368) oder Gisela Schmidt (Tel. 1546).
Der TSV Amorbach 1863 e.V. und all seine ehrenamtlich engagierten Mitglieder freuen sich auf zwei unvergessliche Festtage voller Spiel, Spaß und Emotionen.
UNESCO-Geopark Bergstraße – Odenwald
Geführte Geopark – Wanderung zum „Schäferskreuz“
Auf den Spuren des vorletzten Jahrhunderts, an der bayerisch – badischen Grenze,
von Schäfern, deren Schafe und von grauenvollen Begebenheiten im „Seifen“ und am
„Schäferskreuz“ und Umgebung auf der Gottersdorfer Höh bei Schneeberg.
Die Wanderung führt über den Schneeberger, tief in die Bebauung reichenden Naturpark „Seifen“ zum Ölantoni – Sühne - Bildstock der von einem grauenhaften Mord
erzählt. Der Weg führt zur „Riesenhöhle“ und zum „Trapez – Sandsteinsarg“ im „Zwitscher“. Weitere Anlaufpunkte sind der „Schellesee“ mit dem „Schellebild“ und Sie hören, warum der „Euldoni“ dort immer noch sein Unwesen treibt.
Am „Schäferskreuz“ oder im badischen auch genannt „Rotes Kreuz“ kann man erfahren, warum dort Schafhirten umgekommen sind und warum das Kreuz mit dem Blut
von verendeten Schafen gestrichen und eingefärbt wurde.
Interessant ist auch zu wissen, warum heiratswillige Schneeberger Mädchen unbedingt das „Schäferskreuz“ finden und gesehen haben müssen.
Weitere Anlaufstellen auf dieser Rundwanderung sind der „Warzenstein“ an der „Alten
Neudorfer Steige“ und die ehemaligen, 60 Jahre alten Tabakscheunen in Schneeberg.
Termin: Sonntag, 09. Juni 2013, 13:00 Uhr, Treffpunkt: Schneeberg, Vereinsstraße, Parkplatz Dorfwiesenhaus. Dauer: Zirka 4,5 Stunden inklusive Pausen mit Erklärungen. Zirka 13 km, Höhenunterschied 300 Meter. Teilnahmebetrag: Für Erwachsene 2,00 Euro. Für Teilnehmer unter 18 Jahren kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Führung: Geopark-vor- Ort-Begleiter Ewald Winkler, Schneeberg, Tel.:
09373 / 2430, Mobil: 0175 / 5042654.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 12
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 13
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 14
Stadt Amorbach und
Förderverein „Freunde des Freibades Amorbach 1921“
10. Schwimmbad-Fest eröffnet die Badesaison
Der schon fast obligatorische Regen beim Schwimmbad-Fest drohte schon die Musikveranstaltung am Samstag ins Wasser fallen zu lassen. Die Hauptgruppe „Rock
P.A.R.C.“ aus Schneeberg konnte auf Grund der Nässe nicht auftreten. Die „Band
KEG“ (Lehrerin Dorothea Hennig, Lehrer Robert Wuttke und Schüler Julius Imhäuser
vom Karl-Ernst-Gymnasium) spielten Rock und Pop bei endlich trockener Witterung
am Abend mit kleinerer Technik. Eine anschließende spontane Jam Session mit Musikerkollegen erwies sich als gutes Ersatz-Programm. Es herrschte entspannte Stimmung und die Freibadbar war lange besucht.
Bei endlich sonnigem Wetter eröffnete die Stadtkapelle Amorbach unter der Leitung
von Hubert Morawetz den Fest-Sonntag. Fördervereinsvorstand Matthias Bauer und
Bürgermeister Peter Schmitt begrüßten mit Ansprachen die zahlreichen Gäste. Dabei
gingen sie auf die vielen geleisteten Arbeitseinsätze zur neuen Saison ein. So wurden seit Herbst letzten Jahres die Rabatte am Becken neu gestaltet, die Betonplatten
am Sonnendeck über eine Länge von 30 m abgehoben, gesäubert, das Fundament
erneuert und abgerüttelt und die Platten wieder verlegt. Das Holzsonnendeck wurde komplett erneuert. Der Sand auf dem Volleyballfeld aufgefrischt und um größere
Unebenheiten auf der Liegewiese zu beseitigen wurden 17 m³ Erde verteilt. Bauer
bedankte sich bei allen Helfern und im Besonderen den Hauptorganisatoren und technischen Leitern Bernhard Zeller und Thorsten Speth. Für dieses Jahr sind noch die
Fertigstellung einer Rundbank und die Bereitstellung von vier Strandkörben vorgeAmts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 15
sehen. Für nächstes Jahr sind Arbeiten an der Außenfassade des Einganggebäudes
geplant. Das Kinderbecken stehe nach wie vor auf der Agenda. Hier suche man noch
nach einer finanziell vernünftigen, umsetzbaren Lösung.
Genauso wichtig wie die ‚Schaffer‘ seien auch die Gönner. Bauer hob die Wichtigkeit
der Spenden, ob von Privat oder von Institutionen wie den hier ansässigen Banken,
hervor und bedankte sich dafür. Jede Unterstützung komme allen Bürgern zu Gute,
die das Freibad nutzten.
Weiter betonte er, dass die wahre Akzeptanz des Freibades nur über den Eintritt und
den Besuch des Bades funktioniere. Ziel müsse sein mindestens 20.000 Eintritte im
Jahr zu haben. Der Schwimmbadbesuch dürfe auch nicht so sehr vom Wetter abhängig gemacht werden, da das Wasser solar beheizt werde. Über die Homepage könne
sich jeder über die minütlich aktualisierten Wassertemperaturen erkundigen. Im vergangenen Jahr sank die Wassertemperatur nicht unter 20 Grad. Matthias Bauer zählte
die Vorteile einer Jahreskarte auf und wies auf den Erholungseffekt eines Schwimmbadbesuchs hin, egal wie lang oder kurz dieser sei. Da Stadt und Förderverein den
Jahreskartenverkauf intensivieren möchten, gab es am Festsonntag eine einmalige
Rabattaktion auf Jahreskarten, die gut angenommen wurde.
Bürgermeister und Fördervereinsvorstand bedankten sich bei der Bevölkerung für die
alljährliche tolle Unterstützung bei der Durchführung des Festes.
Während des Tages wurden Rettungsschwimmerscheine für Yannick Zeller und Bernhard Martin von der Wasserwacht Miltenberg abgenommen. Am Nachmittag spielte
die Kinder- und Jugendkapelle des südlichen Landkreises.
Weitere Veranstaltungen in diesem Jahr sind das ‚Nachtschwimmen mit Musik‘ am 21.
Juni und die Ferienspiele im August.
Das solarbeheizte Freibad ist ab sofort geöffnet und die aktuellen Wassertemperaturen sind unter www.freibad-amorbach.de einzusehen.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 16
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 17
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 18
Intrigen zwischen Piazza und Hintertür
Italienische Komödie „Das Kaffeehaus“
auch ein wunderbares Kostümstück
Eine venezianische Kulisse für einen entspannten Theaterabend will der Theaterkreis
auf seiner neu errichteten fast 140 qm großen Bühne an den beiden ersten Wochenenden im Juli im Fürstlich-Leiningenschen Ökonomiehof den diesjährigen Besuchern
bieten.
Das „Kaffeehaus-Theaterensemble“ in historischen Kostümen des 18. Jahrhunderts
„Das Kaffeehaus“ von Carlo Goldoni führt die Zuschauer mitten ins 18. Jahrhundert
auf eine kleine Piazza in Venedig, in der Liebe, Geschäft, Betrug und Eifersucht aufeinander prallen. Am Ort der Handlung stehen dicht beieinander das Kaffeehaus des
gutmütigen Besitzers Ridolfo und der etwas arbeitsscheuen Kellnerin Trappolina, umrahmt vom Spielcasino des gerissenen und zwielichtigen Geschäftemachers Pandolfo
mit seinem Gehilfen Gonzo und von der Casa Lisaura, einer Herberge, in der die
gleichnamige hübsche und verführerische Tänzerin wohnt.
Leben und Bewegung auf die Bühne bringt zudem ein falscher Graf, der von seiner Ehefrau Placida als Hochstapler entlarvt wird, der Kaufmann Eugenio, den seine
Spielleidenschaft fast in den Ruin treibt und der zudem seine Ehefrau Vittoria betrügt.
Mitten im Tumult sorgt die Klatschbase Donna Marzia immer wieder für Intrigen, die
allerlei Missverständnisse hervorrufen. Eine Touristengruppe, attraktive Tänzerinnen
und ein Hauptmann mit besonderem Auftrag ergänzen das turbulente Treiben auf der
Piazza. Ordnender Geist im Chaos der Leidenschaften ist jedoch Ridolfo, der Frieden
stiftet und versucht, zerstrittene Paare zu versöhnen.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 19
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 20
Die Handlung dieser Charakter- und Intrigantenkomödie wird auch in diesem Jahr
wieder eindrucksvoll durch die prächtigen Kostüme verstärkt, die in den vergangenen
Monaten in über 600 Stunden von der Kostümschneiderin des Theaterkreises Amorbach, Edith Brückner angefertigt worden sind.
Genießen Sie deshalb das venezianische Flair im Ökonomiehof und lassen Sie sich
von einer unterhaltsamen und witzigen italienischen Komödie überraschen.
Die Premiere des Stücks ist am Freitag, 05. Juli, weitere Aufführungen am 06./12./13.
Juli jeweils um 20.00 Uhr
Vorverkauf:
Odenwaldtouristik – Abteishop – Schlossplatz – Tel: 200574
Kontaktadresse Theaterkreis – Tel.: 4373
Kath. Frauenbund
Herzliche Einladung
zum Frauenfilmabend im Schloss-Theater Miltenberg am Mittwoch, den 5. Juni 2013
um 19 Uhr. Gezeigt wird der Film: „DEIN WEG“ Vom Suchen und Finden auf dem
Jakobsweg. Eintrittspreis 5,00 €
Abfahrt in Fahrgemeinschaften um 18.15 Uhr an der Mittelschule
Voranzeige
Am 20. Juni besichtigen wir um 14 Uhr in Erbach die Firma Koziol. Abfahrt um 13.30
Uhr an der Mittelschule. Anmeldung bis 15. Juni bei M. Neuser oder G. Kneisel.
Heimat- und Geschichtsverein Amorbach
250. Todestag Johann Friedrich Karl von Ostein
Wie bereits bekannt, erinnert der Heimat- und Geschichtsverein mit folgenden Aktivitäten an den wohl bedeutendsten Sohn der Stadt Amorbach den Erzbischof und
Kurfürsten Johann Friedrich Karl von Ostein.
Dienstag, 04. Juni 2013 um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Benedikt
Vortrag von Bernhard Springer „Wir sind Vize-Papst“
Johann Friedrich Karl von Ostein und seine Heimatstadt Amorbach
Sonntag, 09. Juni 2013 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Gangolf
Feierliches Hochamt mit dem Mainzer Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann
Anschließend: Enthüllung der Gedenktafel an der Pfarrkirche
Sonntag, 09. Juni 2013 um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Gangolf
Orgelkonzert aus Anlass des 250. Todestages von Kurfürst Ostein
Benefizkonzert von Prof. Klemens Schnorr
Eintritt frei!
Es ergeht herzlich Einladung mit der Bitte um rege Beteiligung an den Veranstaltungen.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 21
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 22
Schüler der Parzival-Mittelschule Amorbach
bei HVB-City-Lauf erfolgreich
Am 03.05.2013 nahmen 30 Schüler und Schülerinnen der Parzival-Mittelschule am
HVB-City-Lauf teil und erreichten auf dem 1,6 km langen Kurs durch die Innenstadt
von Aschaffenburg folgende Platzierungen:
4. Ziegmann, Simon 5:53
15. Zengin, Murat 6:39
21. Bronnbauer, Florian 6:39
22. Seifert, Tobias 6:43
24. Bönecke, Joschua 6:58
25. Steiniger, David 7:00
52. Herkert, Markus 7:47
70. Yildiz, Okan 7:51
74. Trautmann, Kevin 7:53
58. Link, Jens 7:54
23. Repp, Cassandra 8:10
91. Bayar, Emircan 8:12
41. Klietsch, Makeda 8:15
93. Kosian, Lars 8:16
67. Uckun, Tolga 8:17
24. Vierneisel, Rebecca 8:18
46. Schmitt, Lavinia 8:19
25. Helmstetter, Ailen 8:21
100. Cypris, Leon 8:22
104. Wörner, Tom 8:24
28. Siarnecka, Cansu 8:33
31. Orhan, Songül 8:42
71. Menzel, Lena 8:55
76. Loster, Dennis 8:55
26. Bauer, Fabienne 9:19
27. Saatmann, Linda 9:27
42. Uckun, Furkan 9:29
29. Kroder, Janet 9:35
49. Repp, Alexandra 9:56
Dank der großzügigen Unterstützung durch die Joachim und Susanne Schulz Stiftung
konnten wir in diesem Jahr mit unseren neuen Schultrikots laufen. An dieser Stelle
nochmals ein herzliches Danke an die Stiftung!
Herzlichen Glückwunsch allen Läufern und Läuferinnen
zu den tollen Leistungen!
Ladengeschäft zu vermieten!
Amorbach, in der Löhrstraße, ca. 75 m², ab 1. Januar, Preis VB
Tel. 09 31 / 4 60 90 56 oder Tel. 06 21 / 59 29 03 06
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 23
Kindertag in der Minigolfanlage
Es wird ein kleiner Parcours angeboten bei dem die Kinder verschiedene Aufgaben
meistern müssen. Am 1. Juni Beginn ist um 13.00 Uhr, Siegerehrung ist um 16.00 Uhr.
Teilnahme bis 12 Jahre.
Viel Freude und Spaß wird geboten. Große Hüpfburg ist auch da.
Katholisches Senioren-Forum „Forum 55 plus“
Wanderkreis
Dienstag,11.06., 13.30 Uhr Rundwanderung Schmachtenberg – Klingenberg.
Treffpunkt an den Tennisplätzen in Großheubach, Fahrgemeinschaften nach
Schmachtenberg. Wanderung zum Aussichtsturm in Klingenberg und zurück.
Gehzeit ca. 2 ½ Stunden. Einkehr im
Gasthaus „Sonne“.
Auskunft und Mitfahrgelegenheit bei Maria Springer, Amorbach, Tel. 8981.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 24
Veranstaltungskalender
Ausstellung
Galerie Englert-Byrne - Schloßplatz 1 Ausstellung von Gemälden und Aquarellen der Künstler:
Mehdi, C. Fürstenberger G. Burr, Heller-Cole, M. Gerber
Herzog, Picard, Morro-Henze, Menzinger, u.a., sowie
ausgesuchte Antiquitäten wie Möbel, Silber u. Gläser. Ferner Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts der Künst ler Herrmann (Eschau), N. Berkhout und Anderer.
Geöffnet: Mo-Sa 10 - 18.00 Uhr, So 13 - 18.00 Uhr
Ausstellung
Galerie für Kunst & Genuss - Oberes Tor 1
„vielfalt aus kunst und handwerk“
Wir sind gerne für sie da!
Tel. 09373/205759, Mobil 0173/5182334
Ausstellung
Galerie Maria Kreuzer - Johannisturmstraße 7
Ausstellung von Bildern des Bernd Wesselburg Szenen
aus dem Roman: Baudolino von Umberto Eco. und Skulpturen von Anette Mürdter.
Geöffnet: Mittwoch bis Freitag, Sonn- und Feiertage
15.00 - 18.00 Uhr und nach Vereinbarung,
Tel. 09373/1756 und 4732
mutter.museum für Kunst - Sammlung Berger Wolkmannstr. 2, geöffnet für Gruppen nach Vereinbarung
über Touristinfo 09373 / 209 40
Eisenbahnmuseum - im Erlebnisbahnhof Amorbach
es wird betrieben von den Eisenbahnfreunden Westfran kenbahn e.V., Öffnungszeiten: Ostern bis Oktober, jeden
Sonntag von 13:00 - 19:00 Uhr, November bis Ostern,
am 1. und 3. Sonntag des Monats von 13.00 - 19.00 Uhr
Für Gruppen: nach Vereinbarung unter 0160 / 91944151
oder 209 40
„Wegen Renovierung geöffnet“ Abteiführungen in der Fürstlich Leiningenschen Abtei, Montag und Dienstag 15
Uhr, Mittwoch bis Freitag 12 und 15 Uhr
Donnerstag30.05.
Fronleichnamsprozession mit anschl. Frühschoppen
Pfarrei St. Gangolf
Samstag01.06.
Kindertag in der Minigolfanlage
Beginn 13.00 Uhr Teilnahme bis 12 Jahre
Montag03.06.
TSV Amorbach - Nordic Walking Treff
19.30 Uhr am großen Seegartentor, Info und Anmeldung
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bei Ramona Sattler-Heinlein unter 09373 2284
Dienstag04.06.
Vortrag zum 250. Todestag von Kurfürst und
Erzbischof Johann Friedrich Karl von Ostein
„Wir sind Vize-Papst“, Pfarrheim St. Benedikt.,
Heimat- und-Geschichtsverein
Mittwoch05.06.
Frauenfilmabend Schloss-Theater Miltenberg
Kath. Frauenbund,
Abfahrt 19.00 Uhr an der Mittelschule
Donnerstag 06.06. TSV Amorbach - Nordic Walking Treff Neu: Walking mit Schwunghanteln
19.00 Uhr am großen Seegartentor Info: Ramona Sattler-Heinlein Tel. 2284
Freitag bis 07.-09.06. Jubiläum 150 Jahre Sport in Amorbach Sonntag TSV Amorbach 1863 e.V.
Samstag08.06.
Walldürnwallfahrt - Pfarrei St. Gangolf
Sonntag09.06.
Festgottesdienst und Orgelkonzert
anl. 250. Todestag von Kurfürst und Erzbischof von Ostein Pfarrei St. Gangolf
Sonntag09.06.
Odenwaldklub Ortsgruppe Amorbach
Gruppe 1: Wanderung im Frankfurter Stadtwald auf
historischen Pfaden
Gruppe 2: Besuch historischer Stätten und Ausstellungen
in Frankfurt
Montag10.06.
TSV Amorbach - Nordic Walking Treff
19.30 Uhr am großen Seegartentor, Info und Anmeldung
bei Ramona Sattler-Heinlein unter 09373 2284
Dienstag11.06.
Rundwanderung Schmachtenberg-Klingenberg
kath. Senioren-Forum „Forum 55 plus“ Wanderkreis, Treffpunkt 13.30 Tennisplätze Großheubach
Vorschau
Freitag14.06.
Barocknacht im Seegarten,
Wasser- und Feuerwerksmusik von Händel
Samstag 15.06. Sommerrausch im Seegarten; Kabarettfestival
Donnerstag 20.06. Besichtigung der Firma Koziol in Erbach
Kath. Frauenbund, Abfahrt 13.30 Uhr,
Anmeldung erforderlich bei M.Neuser oder G.Kneisel
Freitag21.06.
Ewige Anbetung
Pfarrei St. Gangolf
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Auswärtige Veranstaltungen
Sonntag09.06.
Wanderung zum „Schäferskreuz“
UNESO-geopark Bergstraße-Odenwald,
Treffpunk Parkplatz Dorfwiesenhaus Schneeberg
Gottesdienstordnung
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Amorbach
Das evang. Pfarramt ist vom 27.05.13 - 02.06.13 wegen Urlaubs geschlossen.
Der evang. Kindergarten ist vom 20.05.2013 - 02.06.2013 wegen Urlaubs geschlossen.
So. 02.06.13 10.00 Uhr Gottesdienst in der Abteikirche
Mo. 03.06.13 19.00 Uhr Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe im Gemeindezentrum
Mo. 03.06.13 - Kleidersammlung für Bethel: Die Abgabestelle ist in der
Sa. 08.06.13
Garage hinter dem Evang. Kindergarten, Debonstr. 8,
63916 Amorbach, 8.00 - 14.00 Uhr
Di. 04.06.13 19.00 Uhr Kirchenvorstandssitzung im evang. Gemeindezentrum
Do. 06.06.13 15.00 Uhr Frauenkreis im Gemeindezentrum
So. 09.06.13 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Abteikirche
Di. 11.06.13 19.00 Uhr Kirchenvorstandssitzung im evang. Gemeindezentrum
Mi. 12.06.13 19.00 Uhr Ökum. Friedensgebet in St. Gangolf
So. 26.06.13 10.00 Uhr Vorankündigung: Gottesdienst in der Kapelle in Gönz (Kein evang. Gottesdienst in Amorbach)
Anmeldungen für die Einkehr in der Gaststätte „Zum Stil
len Tal“ nach dem Gottesdienst in Gönz am 26.06.13 bit
te an das evang. Pfarramt, Tel. 09373-200872 oder
pfarramt.amorbach@elkb.de Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 27
GOTTESDIENSTORDNUNG
STADTPFARRKIRCHE ST. GANGOLF
AMORBACH
Dienstag 28.05.19:00 MF
Donnerstag 30.05.
09:00
(Seegarten oder Marktplatz je nach Wetterlage)
MF für die Pfarrgemeinden u. Fronleichnamspro
zession durch unsere Stadt (Schloßplatz - Hintere
Gasse - Steinerne Gasse - Löhrstraße - Marktplatz
- Te Deum und Schlusssegen an der Mariensäule)
Die Anwohner des Prozessionsweges werden ge
beten, ihre Häuser zu schmücken und zu beflag
gen. Besondere Einladung gilt allen Vereinen, bitte
Fahnen mitnehmen, den Kommunionkindern und
den Firmlingen.
Anschließend wird zu einem Frühschoppen im
Pfarrheim eingeladen.
Samstag 01.06.16:00 Beichtgelegenheit
18:30VAM
Sonntag 02.06.10:00 MF
Montag
03.06.
15:30
Rosenkranz für geistliche Berufe
Dienstag 04.06.19:00 MF
19:30
Pfarrheim Amorbach: Vortrag zum 250. Todestag
von Erzbischof v. Ostein
Mittwoch
05.06.
14:30
Tagesstätte Leben: Krankenkommunion
18:15
Abfahrt an der Mittelschule z.Frauenfilmabend
„Dein Weg“ Beginn: 19:00
20:00
Treffen der Kirchenverwaltungen zur
Pfarreiengemeinschaft
Donnerstag06.06. 08:30 Frauengottesdienst
Freitag 07.06.08:30 MF
Samstag
08.06.
04:45
Treffpunkt Rotkreuzheim
09:30
Walldürn: Wallfahrtsgottesdienst
13:00
Walldürn: Verabschiedung
18:30
Jugendgottesdienst (mit moderner Musik)
Sonntag
09.06.
10:00
Festgottesdienst zum 250. Todestag von
Fürstbischof v. Ostein (mit 150 Jahre TSV Amor
bach) MF mit Generalvikar von Mainz;
mitgestaltet vom Chor St. Gangolf
anschl. Segnung des Gedenksteins
16:00
Festliches Orgelkonzert mit Prof. Klemens Schnorr
Montag 10.06.15:30 Rosenkranz
Dienstag 11.06.19:00MF
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 28
KREISALTENHEIM
Mittwoch
Sonntag
Mittwoch
Samstag
29.05.10:00
02.06.10:00 MF
05.06.10:00
08.06.15:00 MF
BEUCHEN
Donnerstag 30.05.
19:00
Letzte Maiandacht an der Grotte im Friedhof
Sonntag
02.06.
10:00
Ortsmitte: MF u. Fronleichnamsprozession
Dienstag 11.06.19:00MF
BOXBRUNN
Dienstag 28.05.19:00 Maiandacht
Donnerstag 30.05.
09:30
(Ortsmitte) MF u. Fronleichnamsprozession
Donnerstag06.06. 19:00 MF
Sonntag 09.06.14:00 Tauffeier
REICHARTSHAUSEN
Donnerstag 30.05.
19:00
(Ortsmitte) MF u. Fronleichnamsprozession
Dienstag 04.06.19:00 MF
Freitag
Samstag
NEUDORF
31.05.19:00 MF
01.06.
14:30
Trauung mit MF
Am Sonntag 06. Oktober 2013 feiert Schneeberg 325 Jahre Pfarrei mit einem feierl.
Festgottesdienst. Aus diesem Anlass ist ein „Jubiläums-Chor“ als einmaliges Projekt
geplant. Alle interessierten Frauen u. Männer, die dabei mitmachen möchten, treffen
sich am 23.Juni um 11:00 im Pfarrheim in Schneeberg.
Nähere Infos bei Birgit Wagner Tel: 09373/5290083
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 29
Das Jugendamt verschenkt Theateraufführungen und
Kinovorstellungen an Kindergärten und Schulen
Kinder und Jugendliche machen unsere Region bunt und lebendig. Im Landkreis
Miltenberg leben über 20000 Kinder und Jugendliche mit einer Vielzahl von Interessen, Träumen und Wünschen. Das Jugendamt unterstützt Familien bei ihren Aufgaben
und trägt dazu bei, dass Kinder mit guten Chancen und glücklich aufwachsen können.
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen möchte das Jugendamt des Landkreises Miltenberg die Vielfalt die Kinder und Jugendliche für unsere Region beitragen
würdigen und verschenkt im Juni 2013 an zwei Kindergärten Theatervorstellungen
und an Schulklassen den Besuch von Schulkinovorstellungen.
Interessierte Kindergärten und Schulen können sich für eine Teilnahme bis zum 06.
Juni 2013 bei der Fachstelle für Familienangelegenheiten im Landratsamt Miltenberg
claudia.joos@lra-mil.de oder 06022/6200-612 bewerben. Wir bitten hierbei die Einrichtungen 10-20 Stoffstücke in der Größe 15x15 cm zum Thema „Was macht uns
Kinder glücklich“ zu gestalten und zuzusenden. Wir wollen mit allen eingereichten
Stoffstücken eine Fahne gestalten und damit ein Zeichen für die Vielfalt und Lebendigkeit von Kindern und Jugendlichen in unserem Landkreis schaffen. Diese wird dann
an der Familienlebenmesse am 30. Juni 2013 in Miltenberg präsentiert werden.
Familien oder Vereine können sich bei Interesse ebenfalls am Projekt der Kinderfahne
beteiligen und gestaltete Stoffstücke an die Fachstelle für Familienangelegenheiten
bis zum 11.06.2013 zusenden. Alle Teilnehmer erhalten hier eine Familienfreizeitkarte
der Region bayerischer Untermain. Außerdem werden Buchpreise und Gesellschaftsspiele verlost.
Die Sparkasse Miltenberg-Obernburg unterstützt das Projekt und wird zwei Euro
pro verarbeitetes Stoffstück an den ambulanten Kinderhospizdienst Aschaffenburg/Miltenberg spenden. Damit trägt sie bei, dass weiteren Kindern im Landkreis
Miltenberg kleine Träume und Wünsche erfüllt werden können.
„Angst und Depression“ - Ärzte, Betroffene
und Angehörige tauschen sich aus
Miltenberg. Am Mittwoch, den 19. Juni 2013 wird das Bezirkskrankenhauses Lohr
am Main in Kooperation mit den Selbsthilfegruppen aus der Region einen Abend zum
Thema „Angst und Depression“ gestalten. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Betroffene und deren Angehörige. Herrn PD Dr. Domenikus Bönsch, Ärztlicher
Direktor des BKH Lohr, wird um 19 Uhr im Franziskussaal der Caritas Miltenberg,
Hauptstraße 60, die Teilnehmenden begrüßen. Anschließend referiert Herr Dr. med.
J.Ev.P. Schrettenbrunner, Leitender Oberarzt, zum Thema „Angst und Depression“.
Die Selbsthilfe- und Angehörigengruppen aus der Region stellen sich vor und es wird
Zeit für Austausch und Diskussion sein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie bei: Selbsthilfeunterstützung im
Landratsamt, Telefon: 09371/501-551, E-Mail: selbsthilfefoerderung@lra-mil.de
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 30
Vortrag: „Vitamin D-Mangel, die unerkannte Gefahr
für Kinder und Eltern“
Die meisten glauben, wer sich ausreichend im Freien aufhält, wird kein Problem bekommen, weil die Sonne schon für die Vitamin D-Produktion sorgen wird.
Dies ist leider ein Trugschluss, oder wieso leiden 80 bis 90 % der Deutschen unerkannt an einem Vitamin D-Mangel?
Bis zu 30 % der Neugeborenen haben bereits wieder rachitische Knochenveränderungen, die aber als normal abgetan werden, unzählige Kinder aber auch Erwachsene leiden an Atemwegsinfekten und Allergien, ohne dass dies mit einem Vitamin
D-Mangel in Verbindung gebracht wird.
In einem spannenden Vortrag zeigt Ihnen Apotheker Ansgar Eich, wie leicht es ist,
diesen und vielen anderen Erkrankungen vorzubeugen.
Zielgruppe: Junge Eltern/Familien, Großeltern, Tageseltern etc. mit Kindern bis 3 Jahre. Termin: Donnerstag, 06. Juni 2013 von 19.30 bis 21.00 Uhr
Ort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Aschaffenburg, Antoniusstr. 1
Anmeldung (nur vormittags): Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Karlstadt – Außenstelle Aschaffenburg – unter der Tel.-Nr. 06021/45180-12 (Frau Berg)
oder 06021/4144-11 (Frau Steg). Der Vortrag ist kostenfrei!
„Ich will erwachsen werden“
MPS-Wanderausstellung im Landratsamt Miltenberg
Miltenberg. Vom 11. bis 25. Juni 2013 zeigt das Landratsamt Miltenberg die Ausstellung „Ich will erwachsen werden.“ Die Fotoausstellung ist in diesem Jahr deutschlandweit unterwegs und thematisiert Zukunftsfragen von Kindern, die an der seltenen
Erkrankung Mukopolysaccharidosen (MPS) leiden. Dabei handelt es sich um eine
schwere, noch weitgehend unerforschte Stoffwechselerkrankung, an der Kinder sterben. Nur wenige werden erwachsen.
Die Fotopräsentation zeigt Kinder wie Anna-Lena oder Luis, die an Mukopolysaccharidosen (MPS) erkrankt sind. Auch sie haben Träume, Wünsche, Hoffnungen. „Kinder
mit MPS aber haben zum Leben nur wenig Zeit“, erläutert Udo Walz, der Schirmherr
der deutschen MPS-Gesellschaft ist. „Denn die schwere, noch nicht heilbare Erkrankung beeinträchtigt ihr ganzes Leben.“
Die Sehnsucht der Kinder nach dem Leben, nach Gesundheit und einem Beruf aber
bleibt. Deshalb konnte Anna-Lena beispielsweise als kleine Geigerin einen spannenden Tag im Weimarer Staatstheater verleben und für Luis rückte die Feuerwehr in
Hohenroda aus. All das hat der Fotograf Stefan Stark aus Mainaschaff in ausdrucksstarken Bildern festgehalten. Näheres zu den Fotos unter www.mps-hoffnung.de
Weitere Informationen erhalten Sie bei: MPS-Beratungs- und Geschäftsstelle, Pappelweg 6, 63741 Aschaffenburg, Christa Rey oder Carmen Kunkel, E-Mail: info@mpsev.de, Telefon: 06021-85 83 73.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 31
Das BRK informiert:
Auch Rettungsdienst über die 112 alarmieren
Der einheitliche Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst im Landkreis Miltenberg
sowie Stadt und Landkreis Aschaffenburg ist die Rufnummer 112, analog dem europaweiten Notruf. Dieser geht bei der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain in
Aschaffenburg ein. Von dort aus koordiniert die ILS alle Notfälle aus einer Hand und
veranlasst umgehend das Ausrücken der entsprechenden Rettungsfahrzeuge und
des Notarztes. Somit wird den Bürgern auf schnellstem Weg geholfen.
Auch der ärztliche Bereitschaftsdienst hat eine zentrale Nummer: 116 117!
Wer nachts oder am Wochenende dringend einen Arzt braucht, muss sich künftig nur noch die Telefonnummer 116 117 merken.
Die neue einheitliche Rufnummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt bundesweit und der
Anruf ist kostenlos.
Seminar „Vereine und Steuern“
Im Rahmen der vom Landratsamt Miltenberg initiierten Fortbildungsreihe „Fit fürs Ehrenamt“ findet am Mittwoch, 19. Juni, von 18.30 bis 22 Uhr ein weiteres Seminar
zum Thema „Vereine und Steuern“ statt. Dabei geht es um die zivil- und steuerrechtlichen Grundlagen für Vereine sowie
um Voraussetzungen und Anforderungen der Gemeinnützigkeit. Auch die
Vereinsbuchführung und steuerliche
Pflichten sind ein Thema. Referent ist
der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Achim Albert, der selbst ehrenamtlich tätig ist.
Interessenten können sich bis
Mittwoch, 5. Juni, im Landratsamt
Miltenberg bei Susanne Seidel,
Fachkraft für Bürgerschaftliches Engagement, Brückenstraße 2, 63897
Miltenberg, E-Mail: susanne.seidel@
lra-mil.de, Telefon: 09371/501-425,
Fax: 09371/501-400, anmelden.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 32
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 33
Notdienst der Apotheken
28.05. Hof­-Apotheke, Kleinheubach, Tel. 09371/4333
29.05. Nibelungen-­Apotheke, Amorbach, Tel. 09373/1632
30.05. Löwen-­Apotheke, Amorbach, Tel. 09373/1616
31.05. Martins­-Apotheke, Bürgstadt, Tel. 09371/7009
01.06. Michaelis­-Apotheke, Miltenberg, Tel. 09371/4499
02.06. Nord­-Apotheke, Miltenberg, Tel. 09371/3130
03.06. Cäcilien­-Apotheke, Eichenbühl, Tel. 09371/68054
04.06. Abtei­-Apotheke, Amorbach, Tel. 09373/97370
05.06. Alte Stadt­-Apotheke, Miltenberg, Tel. 09371/97460
06.06. Anker­-Apotheke, Miltenberg, Tel. 09371/97340
07.06. Mäander-­Apotheke, Miltenberg, Tel. 09371/2944
08.06. Engelberg­-Apotheke, Großheubach, Tel. 09371/3637
09.06. Hof-­Apotheke, Kleinheubach, Tel. 09371/4333
10.06. Nibelungen-­Apotheke, Amorbach, Tel. 09373/1632
11.06. Löwen-­Apotheke, Amorbach, Tel. 09373/1616
(ohne Gewähr)
Zahnärztlicher Notdienst
Ab sofort finden Sie den aktuellen Notdienst auf unserer Homepage
www.notdienst-zahn.de – Presse – immer für die kommenden 6 Wochen im Voraus.
Notfalldienstzeiten: von 10 - 12 Uhr und 18 - 19 Uhr Anwesenheit in der Praxis, in
der übrigen Zeit besteht Rufbereitschaft.
Ärztlicher Notdienst
Notfalldienst Fr ab 18 Uhr bis Mo 8 Uhr und Mi 13 Uhr bis Do 8 Uhr
Sofern Ihr behandelnder Arzt bzw. Ihr Hausarzt nicht erreichbar ist, können Sie in
dringenden Erkrankungsfällen einen Arzt des kassenärztlichen Notfalldienstes über
den ärztlichen Bereitschaftsdienst Bayern
Tel. 116 117
erreichen. Sie erhalten hier auch Auskunft über den diensthabenden Augenarzt. Für
lebensbedrohliche Fälle weiterhin die 112 wählen.
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Das nächste Amts- und Mitteilungsblatt
erscheint am 11. Juni.
Redaktionsschluss
ist am Dienstag, 4. Juni.
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 34
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 35
Amts- und Mitteilungsblatt Amorbach Nr. 11 vom 28.5.2013 - Seite 36
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